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Andere interessante Themen => Spass und Allgemeines => Thema gestartet von: Zwurg am 06.02.2026 16:54

Titel: Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 06.02.2026 16:54
Im Moment höre ich gerade die 666 Hitparade der besten Rocksongs auf Rockantenne.

Ich verfolge das schon die ganze Woche in der Arbeit. Gleich sind die Top Hits dran.

Frage: Unterscheiden sich die Röcke von Hardrockfans von denen die nicht  Hardrock hören?
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 06.02.2026 17:00
Ich höre überwiegend nicht freiwillig Hardrock.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: cephalus am 07.02.2026 00:46
Unterscheiden sich die Röcke von Hardrockfans von denen die nicht  Hardrock hören?

Ich denke die Datenbasis für eine relevante Statistik ist hierzu zu schmal ;)

An Musik höre ich viele Stilrichtungen und auch sehr harte Sachen, abhängig von meiner Stimmung - was ich so trage, hat damit mMn wenig bis nix zu tun.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 07.02.2026 08:29
bei mir hat der Musiikgeschmack schon auch Auswirkungen auf den Kleidungsstil finde ich. Ich trage gern Band T-Shirts und Hoodies dazu sehr gerne Lederjacken.
Die Farbe schwarz dominiert oft in meiner Kleiderwahl.Auch die Röcke und Kilts gehen in letzter Zeit mehr in Richtung Punk und Gothic.

Blümchenmuster finden bei mir nie Anwendung.

Und so sind auch meine modischen Vorbilder immer öfter in der Rockmusik zu  finden.

Ich finde schon, das einen die Musik, die man oft hört irgendwie prägt. Vor ungefähr 8 Jahren haben wir in der damaligen Arbeit beschloßen in unserem Büro Rockantenne zu hören. Seitdem Verfolge ich jedes Jahr die 666 Hitparade und bin dann immer gespannt, wer es denn wird, der den ersten Platz belegt.

Es geht mir auch mehr um das Lebensgefühl, als hier eine relevante Statistik erheben zu wollen.


Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: doppelrock am 07.02.2026 08:30
Mein Geschmack an Musik und Kleidung ist zu vielseitig als dass ich dazu eine klare Aussage machen könnte. Man kann jede Musik in jedem Gewand hören.
Ich bin für "sowohl als auch" statt "Entweder oder".
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 07.02.2026 16:07
https://de.pinterest.com/pin/3448137210261752/ (https://de.pinterest.com/pin/3448137210261752/)
Ich glaube der hört nicht Volksmusik

Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 08.02.2026 17:31
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Ich glaube diese Herren hören keine Volksmusik
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 08.02.2026 17:41
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Und dieser Herr hört auch keine Volksmusik und Schlager.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: cephalus am 08.02.2026 18:27
Och, Bluegras oder Honkytonk würde ich nicht ausschließen, halt die amerikanische Version von Volksmusik ;)
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: high4all am 08.02.2026 18:35
Ich für meinen Teil höre Musik mit den Ohren. Nicht mit der Kleidung. Deshalb wechsele ich auch nicht die Kleidungsstücke zu den verschiedenen Genres. Wäre mir zu aufwendig.::)
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 08.02.2026 19:52
Ganz klar, hört man Musik mit den Ohren.

Das habe ich aber nicht gemeint. Was ich meinte, ob der Musikgeschmack nicht auf die Kleidung abfärbt.

Wenn ich manchmal Interviews von Hörern auf Rockantenne anhöre, dann wird mir klar, das diese Art von Musik mehr ist als nur irgendeine beliebige Musik.Das ist quasi eine grundlegende Lebenseinstellung.

Jemand der im Alltag bayrische Tracht trägt, steht warscheinlich auch nicht so auf Heavy Metal.

Mein Neffe zum Beispiel hört ausschließlich Schlager. Und er zieht sich ganz anders an als ich.

Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 09.02.2026 15:43
Ich denke, seit sich der Wies´n-Brauch über ganz Deutschland ausgebreitet hat, sind die rein genre-treuen Musikbegeisterten stark zurück gegangen. Lief man früher laut protestierend von jeder Volksmusik verbreitenden Schallquelle weg, ist heute die Offenheit ggü. dieser Musikrichtung z.B. quer durch die Bevölkerung deutlich gestiegen. Wobei auch das Genre Volksmusik nicht mehr deutlich vom einstmaligen als Gegenkonzept zur Volkmusik etablierten Schlager im deutschen Sprachraum abzugrenzen ist. Außerdem durchzieht den Schlager ja auch schon längst genre-übergreifende Einflüsse bis hin zum Hardrock.

Die Menschen, die nur mit Techno oder nur mit Hard-Rock klarkommen und andere Musikgenres zutiefst ablehnen, sind stark zurückgegangen. Aber gerade bei denen drücken sich ihre Musikvorlieben nicht selten auch in ihrer Selbstgestaltung bis hin zur Kleidung gar nicht mal so selten aus.

Also meiner Beobachtung nach lassen sich bei etwa jedem dritten oder vierten eingefleischtem Hardrockfan das sich auch an seinem Gestaltungs-/Kleidungsstil ablesen. Meist ist es nicht so spezifisch, aber wenn man dann die Musikvorliebe kennenlernt, dann denke ich oft, ja, das schlägt sich im Stil nieder.

Insofern halte ich die Frage von Zwurg berechtigt. Und ja, vielleicht lässt sich bei dem einen oder anderen Rocker an seinem Stil und an seinen Röcken etwas ablesen. Vielleicht gibt es ja noch ein paar Rückmeldungen hier, die etwas zur Eigenbeobachtung beitragen.

Ich persönlich kann mal Hardrock hören, ist aber nicht meine bevorzugte Musikrichtung. Da ich glaube, ein recht vielseitiger Mensch zu sein, halte ich meine Kleidung auch für recht vielseitig. Das mag aber in der Fremdwahrnehmung anders beurteilt werden.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Peter58Muc am 09.02.2026 17:34
Aber Wolfgang, immer nur Rock oder Kleid zu tragen ist doch nicht vielseitig 😜

LG Peter
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 09.02.2026 19:10
...Lief man früher laut protestierend von jeder Volksmusik verbreitenden Schallquelle weg, ist heute die Offenheit ggü. dieser Musikrichtung z.B. quer durch die Bevölkerung deutlich gestiegen. Wobei auch das Genre Volksmusik nicht mehr deutlich vom einstmaligen als Gegenkonzept zur Volkmusik etablierten Schlager im deutschen Sprachraum abzugrenzen ist. Außerdem durchzieht den Schlager ja auch schon längst genre-übergreifende Einflüsse bis hin zum Hardrock.

Also wenn die Schlagertrulla Helene Fischer sich an Rock Klassikern vergreift, kriegen einige Rockfans (inklusive mir) erhöhten Ladedruck, mit Schnappatmung. Die Volksmusik/Bierzeltmusik am entsprechenden Ort, inklusive Livestyle mit
Lederhose , rotkariertem Hemd und Trachtenjanker und dazugehörigem Hut, ist bei mir noch nicht angekommen.
Mein Volksfest ist eher das Mittelalterfest. Dudelsäcken und Trommeln bin ich eher tolerant.

Zitat
Die Menschen, die nur mit Techno oder nur mit Hard-Rock klarkommen und andere Musikgenres zutiefst ablehnen, sind stark zurückgegangen. Aber gerade bei denen drücken sich ihre Musikvorlieben nicht selten auch in ihrer Selbstgestaltung bis hin zur Kleidung gar nicht mal so selten aus.

Also meiner Beobachtung nach lassen sich bei etwa jedem dritten oder vierten eingefleischtem Hardrockfan das sich auch an seinem Gestaltungs-/Kleidungsstil ablesen. Meist ist es nicht so spezifisch, aber wenn man dann die Musikvorliebe kennenlernt, dann denke ich oft, ja, das schlägt sich im Stil nieder.
...

Ich will ja gar nicht behaupten dass ich nur Hardrock höre, aber eben sehr oft und sehr gerne. Mein Lieblingsradiosender ist Rockantenne und ich freue mich jedes Jahr auf die Hitparade der 666 besten Rocksongs.

Ich will auch nicht behaupten dass ich immer Rockerklamotten durch die Gegend laufe, aber eben sehr oft in schwarzen T-Shirts mit dem Aufdruck einer Rockband. Und natürlich liebe ich meine Lederjacken. Und natürlich den passenden Rock oder Kilt.
Letztes Jahr trug ich im Sommer ein oranges T-Shirt, das dem legendären Manschaftstrikot der Houston Rollerballmanschaft  und ihrem Spitzenspieler Johnathan E. nachempfunden war (wer sich an den Film erinnert). Und es war ASA und unsere Betriebsärztin meinte sie hätte mich noch nie in einem nicht schwarzen T Shirt gesehen.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 09.02.2026 22:24
Aber Wolfgang, immer nur Rock oder Kleid zu tragen ist doch nicht vielseitig 😜

LG Peter

Per se zumindest schon mal vielseitiger, als nur in Hosen rumzulaufen.  :D

Natürlich meinte ich die Vielfalt, die man bei Röcken und Kleidern geboten bekommt. Und vor allem meinte ich den Kleidungsstil. Ich erlebe meinen Kleidungsstil abwechslungsreicher als bei etlichen anderen Menschen.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirt-Man am 10.02.2026 06:26
Ich huldige seit Jahrzehnten dem dem Rock und Metal.
Lasse bei Handgemachter Musik mal etwas Spielraum (Irish Folk, Mittelalter o.Ä.), aber ansonsten werde ich mich nicht mehr groß ändern.
Für mich ist es aber auch eher eine Lebenseinstellung und ich genieße alles drumherum.

Dies schlägt sich auch in meiner Klamottenwahl nieder.
Keine Blümchenmuster, sondern eher Derbere Stoffe bei Röcken. Vielleicht mal etwas Feiner, aber eigentlich immer helles freundliches Schwarz.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: GregorM am 10.02.2026 20:21
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Und dieser Herr hört auch keine Volksmusik und Schlager.

Ein sehr schönes Bild vor dem Schloss Linderhof, oder?.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: cephalus am 10.02.2026 20:55
Ich tippe eher auf:
https://www.bayern-park.com/de/
???
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 10.02.2026 21:25
Genau, es war die Bayernpark Variante, wie schon 2018 Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 10.02.2026 21:28
Ich huldige seit Jahrzehnten dem dem Rock und Metal.
Lasse bei Handgemachter Musik mal etwas Spielraum (Irish Folk, Mittelalter o.Ä.), aber ansonsten werde ich mich nicht mehr groß ändern.
Für mich ist es aber auch eher eine Lebenseinstellung und ich genieße alles drumherum.

Dies schlägt sich auch in meiner Klamottenwahl nieder.
Keine Blümchenmuster, sondern eher Derbere Stoffe bei Röcken. Vielleicht mal etwas Feiner, aber eigentlich immer helles freundliches Schwarz.

So lobe ich mir das.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 10.02.2026 22:35
Handgemachte Volksmusik liebe ich auch, und einer der Musiker trägt sogar einen Rock (nee, ich nicht, ich war da vor der Bühne am Fotografieren, was man hier aber nicht sieht):
https://www.youtube.com/watch?v=ttt8f9S2SrQ&list=RDttt8f9S2SrQ&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=ttt8f9S2SrQ&list=RDttt8f9S2SrQ&start_radio=1)

Noch mehr davon? Bitte sehr:
https://www.youtube.com/watch?v=RMjYDx3t3xk&list=RDRMjYDx3t3xk&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=RMjYDx3t3xk&list=RDRMjYDx3t3xk&start_radio=1)
Da bin ich auch mal besser zu sehen. Wenn ich das richtig sehe, trug ich einen Jeansrock. Aber ich trug dort auch schon leichte Sommerröcke. Beides mit oder ohne Blumen darauf.

Hintergründe:
https://folker.world/horizonte/der-zweite-jahrgang/ (https://folker.world/horizonte/der-zweite-jahrgang/)
https://folker.world/horizonte/es-geht-einfach-darum-zusammen-musik-zu-machen/ (https://folker.world/horizonte/es-geht-einfach-darum-zusammen-musik-zu-machen/)

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 11.02.2026 11:52
Micha, es wäre gut, wenn Du Minuten-und-Sekunden-Angaben machen könntest und auch sagst, worauf man achten muss, damit Deine Links ihren Sinn nicht verfehlen.

Apropos Links, als ich ein Video anklickte, kam erst mal Werbung in englischer Sprache, und dann die Aktionsaufforderung in Deutsch: "Klopfen hier Verbindung" (recht stümperhaft übersetzt, meinte natürlich "Hier Link anklicken")  :D :D

Ausserdem geht es hier im Thread überwiegend um Rock-Musik.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 11.02.2026 12:17
Micha, es wäre gut, wenn Du Minuten-und-Sekunden-Angaben machen könntest und auch sagst, worauf man achten muss, damit Deine Links ihren Sinn nicht verfehlen.

Apropos Links, als ich ein Video anklickte, kam erst mal Werbung in englischer Sprache, und dann die Aktionsaufforderung in Deutsch: "Klopfen hier Verbindung" (recht stümperhaft übersetzt, meinte natürlich "Hier Link anklicken")  :D :D

Ausserdem geht es hier im Thread überwiegend um Rock-Musik.

Lieber Wolfgang,

nach ein paar Sekunden kommt bei Youtube die Möglichkeit die Werbung zu überspringen.
Denn Sinn verfehlen die Videos nur, wenn man sie nicht ganz anhört und davon schwebt.  :)
Wer aufmerksam hinschaut, sieht sowohl den Musiker im Rock auf als auch meine Wenigkeit vor der Bühne.
Nachdem hier im Thread schon so viel über Volksmusik geschrieben wurde - wenn auch über eine andere Subsparte derselben - dachte ich, das passt hier rein. Vor allem, weil ja handgemachte Musik von einigen gelobt wurde.

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 11.02.2026 12:47
Wer aufmerksam hinschaut, sieht sowohl den Musiker im Rock auf als auch meine Wenigkeit vor der Bühne.

Nein, sieht man nicht.

Die Videos sind 5 und 7 Minuten lang. Die meisten können nicht mal eben 12 oder 13 Minuten aus den Rippen leiern, um am Ende festzustellen, dass sie nix gesehen haben.

Man kann übrigens auch Youtube-Videos an die Stelle mm'ss" verlinken.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 11.02.2026 12:53
Wer aufmerksam hinschaut, sieht sowohl den Musiker im Rock auf als auch meine Wenigkeit vor der Bühne.

Nein, sieht man nicht.

Die Videos sind 5 und 7 Minuten lang. Die meisten können nicht mal eben 12 oder 13 Minuten aus den Rippen leiern, um am Ende festzustellen, dass sie nix gesehen haben.

Man kann übrigens auch Youtube-Videos an die Stelle mm'ss" verlinken.

Mach, wie Du es für richtig hältst. Ich habe den berockten Musiker und mich selbst auch gefunden, ohne zu wissen, zu welcher Sekunde wir da auftauchen.
Wer denkt, er müsse sich 5+7 Minuten höchsten Musikgenusses aus den Rippen schneiden, gehört eh nicht zum Zielpublikum.

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 11.02.2026 18:40
Natürlich kann man auch die Links von Micha schön finde, wenn man davonschweben und träumen möchte.
In diesem Video ist tatsächlich ein Musiker im Rock zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=kAFxLXqP8UM&list=RDkAFxLXqP8UM&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=kAFxLXqP8UM&list=RDkAFxLXqP8UM&start_radio=1)
Und hier haben sich die Jungs in Hosen Hilfe geholt:
https://www.youtube.com/watch?v=g-qkY2yj4_A&list=RDg-qkY2yj4_A&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=g-qkY2yj4_A&list=RDg-qkY2yj4_A&start_radio=1)
Ich geb natürlich zu das die wenigsten Rockmusiker Rock und vorwiegend Schwarz tragen, wie diese Jungs:
https://www.youtube.com/watch?v=aJg4OJxp-co&list=RDaJg4OJxp-co&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=aJg4OJxp-co&list=RDaJg4OJxp-co&start_radio=1)
Hier ist wieder einer im Rock dabei:
https://www.youtube.com/watch?v=3lDH1BsiqnQ&list=RD3lDH1BsiqnQ&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=3lDH1BsiqnQ&list=RD3lDH1BsiqnQ&start_radio=1)
Und hier tragen wieder alle Hosen aber schwarz.
https://www.youtube.com/watch?v=2N4tXf3Ensw&list=RD2N4tXf3Ensw&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=2N4tXf3Ensw&list=RD2N4tXf3Ensw&start_radio=1)

Und natürlich höre ich auch gerne etwas anderes, aber ehrlich gesagt sehr oft und sehr gern Musik dieser Art.


Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 11.02.2026 19:25
Da ist viel Energie drin, wenn auch elektronisch verstärkt. Und recht viel Aggression.
Und die Rockträger fand ich auch ohne genaue Zeitangabe.

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 11.02.2026 20:15
Hier ist wieder einer im Rock dabei:
https://www.youtube.com/watch?v=3lDH1BsiqnQ&list=RD3lDH1BsiqnQ&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=3lDH1BsiqnQ&list=RD3lDH1BsiqnQ&start_radio=1)

Wenn ich das richtig gesehen habe, dann sind das Rockhosen. (Ich meine den Musiker links in der Formation.)
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Peter58Muc am 11.02.2026 20:18
Natürlich kann man auch die Links von Micha schön finde, wenn man davonschweben und träumen möchte.
In diesem Video ist tatsächlich ein Musiker im Rock zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=kAFxLXqP8UM&list=RDkAFxLXqP8UM&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=kAFxLXqP8UM&list=RDkAFxLXqP8UM&start_radio=1)
Und hier haben sich die Jungs in Hosen Hilfe geholt:
https://www.youtube.com/watch?v=g-qkY2yj4_A&list=RDg-qkY2yj4_A&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=g-qkY2yj4_A&list=RDg-qkY2yj4_A&start_radio=1)
Ich geb natürlich zu das die wenigsten Rockmusiker Rock und vorwiegend Schwarz tragen, wie diese Jungs:
https://www.youtube.com/watch?v=aJg4OJxp-co&list=RDaJg4OJxp-co&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=aJg4OJxp-co&list=RDaJg4OJxp-co&start_radio=1)
Hier ist wieder einer im Rock dabei:
https://www.youtube.com/watch?v=3lDH1BsiqnQ&list=RD3lDH1BsiqnQ&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=3lDH1BsiqnQ&list=RD3lDH1BsiqnQ&start_radio=1)
Und hier tragen wieder alle Hosen aber schwarz.
https://www.youtube.com/watch?v=2N4tXf3Ensw&list=RD2N4tXf3Ensw&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=2N4tXf3Ensw&list=RD2N4tXf3Ensw&start_radio=1)

Und natürlich höre ich auch gerne etwas anderes, aber ehrlich gesagt sehr oft und sehr gern Musik dieser Art.
Sehr coole Mukke Zwurg, habe 2 Lieder gerade in meine Playlist aufgenommen, DANKE

LG Peter
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 11.02.2026 20:20
Da ist viel Energie drin, wenn auch elektronisch verstärkt. Und recht viel Aggression.
Und die Rockträger fand ich auch ohne genaue Zeitangabe.

LG, Micha

Unter 30 Musikern den berockten zu finden, wenn der mal steht und auch gerade mal nicht verdeckt wird, und überhaupt zu erkennen, dass er ein Mann ist, ist schon eine knifflige Angelegenheit.
Dich hatte ich überhaupt nicht entdeckt. Aber ich muss Dich nicht mit aller Gewalt suchen, wenn es Dir nicht wichtig ist, in einem Rockmodeforum gesehen zu werden. Dann mach halt weiterhin ein Geheimnis draus (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10323.msg206550#msg206550:~:text=Ich%20habe%20den%20berockten%20Musiker%20und%20mich%20selbst%20auch%20gefunden%2C%20ohne%20zu%20wissen%2C%20zu%20welcher%20Sekunde%20wir%20da%20auftauchen).
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 11.02.2026 21:49
Da ist viel Energie drin, wenn auch elektronisch verstärkt. Und recht viel Aggression.
Und die Rockträger fand ich auch ohne genaue Zeitangabe.

LG, Micha

Was glaubst du wie aggressiv ich nach einer Stunde Volksmusik bin?
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 11.02.2026 22:08
 ;D
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 11.02.2026 22:26
Da ist viel Energie drin, wenn auch elektronisch verstärkt. Und recht viel Aggression.
Und die Rockträger fand ich auch ohne genaue Zeitangabe.

LG, Micha

Was glaubst du wie aggressiv ich nach einer Stunde Volksmusik bin?

Nach so einer Volksmusik, wie der, auf die ich verlinkt habe? ???

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 12.02.2026 22:29
nein, eher wie das hier.
https://www.youtube.com/watch?v=OQjELIEjWUM&list=PLu2VhKBuOFz4Md49X4sV7A1ed9kHiynQd (https://www.youtube.com/watch?v=OQjELIEjWUM&list=PLu2VhKBuOFz4Md49X4sV7A1ed9kHiynQd)

Meine Eltern hatten so etwas geliebt.
Mir dagegen stehen da die Haare zu Berge.
Dies Art von Musik halte ich nicht aus.
Daher stehe ich wohl eher auf das Kontrastprogramm.

Aber schön dass es auch so etwas gibt:
https://www.youtube.com/watch?v=K8C-DP18-6g&list=RDK8C-DP18-6g&start_radio=1

Oder so etwas, da stand ich schon mit 18 (also vor über 40 Jahren) drauf:
https://www.youtube.com/watch?v=2pi-6c6jwVw&list=RD2pi-6c6jwVw&start_radio=1

Da hab ich mir "Stella" gekauft, und auch wenn es nicht direkt Rockmusik war, bestimmte Songs immer wieder gehört.

Auch wenn es jetzt nichts mit Mode zu tun hat. Und komischerweise kommt dieser Song nicht in die 666 Hitparade, dafür aber Johnny Cash mit "Ghost Riders in the Sky"

Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 13.02.2026 01:07
Schade, ich hatte jetzt gehofft, Du würdest jetzt so einen schmalzigen Schlager im Trachtenanzug zeigen, und Dich davon distanzieren, lieber Zwurg. Slavko Avsenik aber halte ich nicht gerade für eine schlechte volkstümliche Musik. Er kreierte diesen Oberkrainer Sound als Novum, aber eben auf der Grundlange traditioneller Musik aus Slovenien. Ich höre diese Musik sehr gerne, wenn auch nicht dauernd.

Das Jugendfolkorchester dagegen besteht aus jungen Leuten (12-27), die endlich mal aufholen, was unsere Nachbarländer seit Jahrzehnten pflegen: eine Pflege Jahrhunderte alter Tradition, neu und kreativ arrangiert. Wenn wir uns damit mal beschäftigen, brauchen wir nicht mehr unbedingt irischen, französischen oder schwedischen Folk zu spielen, sondern haben eine eigene Musik als Deutsche. Und dennoch tauschen wir uns ständig mit den Nachbarn aus und beeinflussen uns gegenseitig. So entsteht neuer Deutschfolk und neuer europäischer Folk.

Die von dir verlinkten Stücke konnte ich eben gerade mal ein paar Sekunden hören, dann schaltete ich sie aus. Ich habe im Dezember eine CD von Philip-Aaron Fuchs gekauft. Deine Mutter Conny alias die Rote Füchsin meinte, sie werde mir gefallen, wenn ich Rock möge. Nun stehe ich nicht so auf Rock, kaufte die CD aber, weil ich Philip mag. Ich habe sie aber noch nicht gehört.

Aber ich mag durchaus Folkrock, z.B. das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=Gl1Hbrj6raw&list=RDGl1Hbrj6raw&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=Gl1Hbrj6raw&list=RDGl1Hbrj6raw&start_radio=1)
 Oder auch Folkpunk, wie das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=j9jbdgZidu8&list=RDj9jbdgZidu8&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=j9jbdgZidu8&list=RDj9jbdgZidu8&start_radio=1)

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 13.02.2026 01:45
Nun, das zweite Lied ist ja oft von unterschiedlichsten Künstlern und Duos performed worden.

In das erste kann man sich zwar gefällig reinhören, aber doch scheint es mir sehr von ein, zwei erfolgreichen Klassikern der Chartgeschichte inspiriert worden zu sein und nach alter Best-Practice-Manier nachgebaut und nur hier und da an ein paar Stellschräubchen verdreht. Halt nach dem Motto, was schon mal funktionierte, muss doch wieder funktionieren.

Die Band In Extremo aus dem Mittelalter-Rock-Genre (ich möchte fast sagen Dark-Rock) trat zumindest früher mit oftmals mehreren Bandmitgliedern im Rock auf. Meistens schwarze Lederröcke, etwas zu kurz für Timpers Stil. Die Bilder, die man so ad hoc im Netz findet sprechen nicht unbedingt dafür, dass sie das bis heute noch tun. Ich hatte mir tatsächlich mal eine CD von ihnen bestellt. Allerdings erinnert mich kein Cover auf ihrer Band-Page an meine CD. Am ehesten könnte es "Live 2002" gewesen sein. Vom Stil her nicht mein Musikkerngeschmack. Als ich sie auspackte und anhörte, kehrte unerwartet meine Freundin heim und war ganz schockiert, dass ich solche Musik höre. Dem lieben Frieden willen schaltete ich die Musik leiser aus. Seitdem habe ich diese CD nie wieder zum Zweck einer Wiedergabe oder Digitalisierung angefasst. Es könnte überhaupt sein, dass es die letzte CD war, die ich mir jemals gekauft habe. Seit einem späteren Umzug sind alle meine damals verpackten CDs noch nicht wieder ausgepackt. Geschweige denn die Musikanlage, Festplattenrekorder usw. - unvorstellbar für mindestens 99 % der Bevölkerung. Ich frage mich gerade, wann zuletzt ich über diesen Fakt nachgedacht habe. Ein Jahr mindestens müsste es her sein. Kurzum: ich vermisse nichts.

Additional:
https://www.inextremo.de/music/in-extremo-live--1-20--.html
https://www.metalblade.com/us/artists/in-extremo/
https://www.metalblade.com/us/releases/in-extremo-verehrt-und-angespien/
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 13.02.2026 08:28
Aber ich mag durchaus Folkrock, z.B. das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=Gl1Hbrj6raw&list=RDGl1Hbrj6raw&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=Gl1Hbrj6raw&list=RDGl1Hbrj6raw&start_radio=1)
 Oder auch Folkpunk, wie das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=j9jbdgZidu8&list=RDj9jbdgZidu8&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=j9jbdgZidu8&list=RDj9jbdgZidu8&start_radio=1)

LG, Micha

@Micha; wir haben eben unterschiedliche Geschmäcker was Musik angeht.
Die Musik aus deinen Links kann man sich einmal anhören, in Zeiten wo Musik unendlich digital vorhanden ist,  ich hätte mir aber wahrscheinlich nie eine Schallplatte oder CD gekauft.

@Skirtedman: In Extremo finde ich auch gut
Die haben auch schöne Outfits
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 13.02.2026 08:51
In Extremo mag ich auch recht gerne. Ich habe denen sogar neulich zum 30-jährigen Jubiläum gratuliert:
https://folker.world/gehoert-entdeckt-gelesen/zweimal-dreissig-jahre/ (https://folker.world/gehoert-entdeckt-gelesen/zweimal-dreissig-jahre/)
Das andere Geburtstagskind war da Fabula, die tatsächlich Röcke auf der Bühne tragen.

"Krummavisur" (https://de.wikipedia.org/wiki/Krummav%C3%ADsur) hörte ich glaube ich erstmals von Islandica (https://music.youtube.com/channel/UCEtuMvKt8ZYtalI9GSielhA; hier ohne "Krummavisur").
Da sind wir dann auch schon wieder bei Folk.  ;)

Ja, wir kommen Musikgeschmäcker zustande? Das hat was mit Sozialisation, Biographie, Identität, Abgrenzung usw. zu tun.

Als ich gerade nach den Pogues schaue, lese ich, dass wieder ein Bandmitglied gestorben ist:
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.gruendungsmitglied-der-punk-band-the-pogues-drummer-andrew-ranken-ist-gestorben.2af7d74d-53aa-4d9c-bec4-4603f80693c3.html (https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.gruendungsmitglied-der-punk-band-the-pogues-drummer-andrew-ranken-ist-gestorben.2af7d74d-53aa-4d9c-bec4-4603f80693c3.html)
Vor drei Jahren was Shane MacGowan gestorben: https://folker.world/ausklang/shane-macgowan/ (https://folker.world/ausklang/shane-macgowan/). Und mehrere Jahre vorher noch ein anderer, dessen Name mir gerade nicht einfällt, obwohl ich einen Nachruf geschrieben hatte.*

Ach noch was: Wolfgang, ich glaube nicht, dass es 99% der Bevölkerung anders geht. Neulich habe ich einer Nachbarin eine CD geschenkt, da sagte sie, sie müsse ihren CD-Spieler erst anschließen. Wochen später hat sie das immer noch nicht gemacht.
Oder im Dezember hörte ich mir ein Konzert von Krless an. Da meinte einer neben mir, dass er mal bei Spotify danach hören wolle. Ich meinte, er solle lieber eine CD kaufen, da hätten die Musiker mehr davon, worauf er sagte, er habe gar keinen CD-Spieler mehr. Wenn sie jetzt Vinyl-LPs hätten, würde er eine kaufen. Hatten sie aber nicht.
Schon vor mehr als zehn Jahren meinte ein Freund, ich sei einer der letzten Helden, die noch CDs kaufen. 

LG, Micha


* Es war Philip Chevron: https://de.wikipedia.org/wiki/Philip_Chevron (https://de.wikipedia.org/wiki/Philip_Chevron). Mein Nachruf ist aber nicht online.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 13.02.2026 10:32
Ja, wir kommen Musikgeschmäcker zustande? Das hat was mit Sozialisation, Biographie, Identität, Abgrenzung usw. zu tun.
Ja, wo kommt Musikgeschmack her?
Wo komme ich her?
Warum tun wir, was wir tun?
Als Kind habe ich das gehört was meine Eltern hörten. Schlager und Volksmusik.
Ich habe mich erstmals so mit 13-14 Jahren für Musik interessiert, da hatte ich glaube ich so ein kleines Cassettenradio mit dem ich die Schlager der Woche oder Pop nach 8 (mit Thomas Gottschalk) aufgenommen. Mit 15 (1982) habe ich mir meine erste Stereoanlage gekauft und viel Geld  für (Lehrlingsgehalt) Schallplatten ausgegegen.
War es die Rebellion des Teenagers? Meine Eltern empfanden meine Musik immer als Lärm.
https://www.youtube.com/watch?v=mMiLZm4q--g&list=RDmMiLZm4q--g&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=mMiLZm4q--g&list=RDmMiLZm4q--g&start_radio=1)
Da war mein Musikgeschmack noch näher an den aktuellen Charts. Mit 18 hatte ich dann ein Auto und dann ging es in die Disco, wo dann noch andere Musik gespielt wurde.
https://www.youtube.com/watch?v=hoO53l0fUZ0&list=RDhoO53l0fUZ0&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=hoO53l0fUZ0&list=RDhoO53l0fUZ0&start_radio=1)
https://www.youtube.com/watch?v=wZCkLmNR2uc&list=RDwZCkLmNR2uc&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=wZCkLmNR2uc&list=RDwZCkLmNR2uc&start_radio=1)
Ich war auch großer Alan Parsons Fan, Queen, Foreigner, usw.
Und dann gab es die Einkaufsfahrten nach München ins WOM und wir kamen mit einem Stapel Schallplatten wieder heraus.
Ja, und dann gab es Miami Vice. Das war eigentlich keine Krimiserie sondern eher eine Serie von Musikvideos. Das hat mich mit Anfang 20 sowohl modisch als auch musikalisch geprägt. Auch Italo Dico fand ich damals toll.
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https://www.youtube.com/watch?v=GIYbeJAk9SM&list=RDGIYbeJAk9SM&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=GIYbeJAk9SM&list=RDGIYbeJAk9SM&start_radio=1)
https://www.youtube.com/watch?v=NKDHRpmG4rk&list=RDNKDHRpmG4rk&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=NKDHRpmG4rk&list=RDNKDHRpmG4rk&start_radio=1)
In den 90igern hörte ich mehr so quer durch den  Gemüsegarten, Pop und Rock, aber weniger bestimmtes.
in ruhigerer Stimmung habe ich auch Loreena McKennit, oder Clannad gehört.
https://www.youtube.com/watch?v=Fr1nYVCKTQ0&list=RDFr1nYVCKTQ0&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=Fr1nYVCKTQ0&list=RDFr1nYVCKTQ0&start_radio=1)
https://www.youtube.com/watch?v=Y8uMvUgnpwI&list=RDY8uMvUgnpwI&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=Y8uMvUgnpwI&list=RDY8uMvUgnpwI&start_radio=1)
Die eher etwas düstere Musik von Yello hat mich später mehr in die Richtung Gothic und Hardrock Musik geführt.
Nightwish, Within Temptation und Evanesence  fand ich vor gut 20 Jahren  sehr toll.
Von da an kleidete ich mich auch öfter sehr schwarz, was auch von meiner damaligen Berufswahl beinflusst war. Die Kreativen tragen oft schwarz, damit sie auf ihre Arbeit neutral wirken.
https://www.youtube.com/watch?v=YODCM26JXOY&list=RDYODCM26JXOY&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=YODCM26JXOY&list=RDYODCM26JXOY&start_radio=1)
https://www.youtube.com/watch?v=3YxaaGgTQYM&list=RD3YxaaGgTQYM&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=3YxaaGgTQYM&list=RD3YxaaGgTQYM&start_radio=1)
https://www.youtube.com/watch?v=UKwrgWkur00&list=RDUKwrgWkur00&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=UKwrgWkur00&list=RDUKwrgWkur00&start_radio=1)
In den letzten Jahren habe ich eben auch jüngere Rockmusiker entdeckt.
Greta van Fleet, Halestorm, Pretty Reckless, Wolfgang van Halen,
https://www.youtube.com/watch?v=3lDH1BsiqnQ&list=RDUKwrgWkur00&index=2 (https://www.youtube.com/watch?v=3lDH1BsiqnQ&list=RDUKwrgWkur00&index=2)
https://www.youtube.com/watch?v=_5aeuEtJ1r0&list=RD_5aeuEtJ1r0&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=_5aeuEtJ1r0&list=RD_5aeuEtJ1r0&start_radio=1)
https://www.youtube.com/watch?v=YGchlqCjj8A&list=RDYGchlqCjj8A&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=YGchlqCjj8A&list=RDYGchlqCjj8A&start_radio=1)
https://www.youtube.com/watch?v=sAGNTWmVOAo&list=RDsAGNTWmVOAo&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=sAGNTWmVOAo&list=RDsAGNTWmVOAo&start_radio=1)

Das ist so ungefähr sehr grob der Soundtrack meines Lebens, natürlich gibt es da noch tausend andere Songs verschiedene Musikrichtungen.

Die Musik und die Bilder, Videos und Filme dazu haben mich mit Sicherheit geprägt. Und damit auch welche Klamotten ich getragen habe und trage.

Und mal ganz klar, das ist der musikalische Fundus aus dem ich jetzt als älterer Herr schöpfe, und vor allem aus der Rockmusik hole ich mir auch Energie in mein Leben.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 13.02.2026 10:50
Danke für Deinen musikbiographischen Rückblick, lieber Zwurg.

Auch ich hörte als Kind, was meine Eltern und Geschwister hörten: mit dem Papa volkstümliche Musik und Marschmusik, mit der Mama Operette und leichte Klassik, mit der Schwester Schlager und mit den Brüdern ... tja, eigentlich nichts, bis eines Tages mein mittlerer Bruder im Autoradio eine Cassette laufen ließ, die mich in ihren Bann zog. Ich war da 15 und hatte meinen Geschmack inzwischen auf Volksmusik der ganzen Welt, Country und Alte Musik ausgerichtet, und in dieser Musik auf der Cassette schien das alles zusammenzukommen: Es war mein erster Eindruck von Irish Folk mit den Dubliners. Seit dieser Initialzündung bildete Irish Folk und anderer Celtic Folk das Zentrum meiner Musik. Aber zwischenzeitig war es auch Filmmusik. Und Country war zumindest in den ersten Jahren meines Autofahrens eine beliebte Autofahrmusik. Aber Deutschfolk vom 1. Revival kam auch bald dazu, auch Folk anderer Länder nach wie vor, Alte Musik vom Mittelalter bis zum Barock auch immer wieder gerne. Irish Folk ist in letzter Zeit gegen Folk aus Deutschland, Frankreich und Skandinavien etwas zurückgegangen, aber nur etwas.

Wenn ich mit meinem Musikgeschmack rebellierte, dann nicht gegen meine Eltern, sondern gegen meine Altersgenossen, deren Pop- und Rockgeschmack mir gar nicht behagte. Mein bester Freund hörte Klassik, wo ich auch nicht so richtig den Zugang zu gewann, außer zu Mozart und zur Programmmusik.

Ich hatte mit 14 eine ganz kurze Phase, in der ich Disco hörte. Also nicht nur die Sendung mit Ilja Richter, sondern auch sonst. Aber die Phase ging schnell vorbei.

Ich habe noch nicht in Deine neuen Links rein gehört, Zwurg, und stelle jetzt auch keine ein. Doch einen aus dem französischen Folk: https://www.youtube.com/watch?v=uBZ7SA1ez_Y&list=RDuBZ7SA1ez_Y&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=uBZ7SA1ez_Y&list=RDuBZ7SA1ez_Y&start_radio=1) Das Video schaue ich mit immer wieder gerne an.

Jetzt muss ich aber weiter eine Masterarbeit lesen.

LG, Micha

PS: Ich vergaß, dass ich auch Jazz ganz gerne ab und zu höre.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 13.02.2026 17:58
mit klassischer Musik habe ich es mehrmals probiert, bin aber niemals damit warm geworden. Anders sieht es mit Filmmusik aus, da habe ich auch eine recht große Sammlung. Besonders prägend ist hier Hans Zimmer.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 13.02.2026 18:15
Mir hat vor ein paar Monaten eine Kollegin erzählt, dass sie in einem Hans-Zimmer-Konzert war. Sie war sehr begeistert.
Mir fallen als Filmmusikkomponisten aus meiner Jugend ein: John Williams, Klaus Doldinger, Trevor Jones, Jerry Goldsmith, James Horner, Enno Morricone. Sicher waren da noch mehr.

Ich hatte einen Onkel, der gerne klassische Musik hörte, den ich dann aber auch für diese Filmmusik begeistern konnte und dann später für Irish Folk. Das war mein Onkel Hans! Mit ihm bin ich auch gerne gewandert. Aber das ist ein anderes Thema.

LG, Micha



 
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 13.02.2026 18:30
Mir hat vor ein paar Monaten eine Kollegin erzählt, dass sie in einem Hans-Zimmer-Konzert war. Sie war sehr begeistert.
Mir fallen als Filmmusikkomponisten aus meiner Jugend ein: John Williams, Klaus Doldinger, Trevor Jones, Jerry Goldsmith, James Horner, Enno Morricone. Sicher waren da noch mehr.
Da wir ungefähr gleich alt sind, ist deine Jugend auch meine Jugend.
John Williams war glaub ich Star Wars
James Horner StarTrek 2
Klaus Doldinger Das Boot
Ennio Morricone bekannt für die italo Western von Sergio Leone und Sergio Corbucci , es gibt aber auch viele andere Filme mit seiner Musik.
Jerry Goldsmith hat auch sehr vielen Filmen seine Musik verliehen. mir fällt nur keiner ein.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: cephalus am 13.02.2026 19:19
Schon interessant, wie die Geschmäcker auseinander gehen :D

Bei mir läuft zuhause fast nie Musik, ich höre nur im Auto, allerdings nie Radio, weil ich weder Werbung noch das Gelaber mag.

Beim Fahren mag ich je nach Stimmung fast alles, ausser:
Jazz, Rap, und Volksmusik.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 13.02.2026 19:20
Da war mein Musikgeschmack noch näher an den aktuellen Charts. Mit 18 hatte ich dann ein Auto und dann ging es in die Disco, wo dann noch andere Musik gespielt wurde.
https://www.youtube.com/watch?v=hoO53l0fUZ0&list=RDhoO53l0fUZ0&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=hoO53l0fUZ0&list=RDhoO53l0fUZ0&start_radio=1)

Den Song und die Band C.C.C.P. kannte ich noch gar nicht.
Der Mensch am linken Synthie, ich musste mehrfach hinsehen, das ganze Video über, bis ich mir zwischendurch mal ziemlich sicher war, das muss ein Mädel am Synthie sein. Sehr weiche Gesichtszüge. Lockig wallende Haarpracht, weite Bluse, und ein weiter Rock, der nur in den Totalen (Kameraeinstellung mit allen drei Musikern o.ä.) seine tatsächliche Identität als Hose preisgibt. Nur die Armproportionen und die körperlichen Bewegungen liessen mich zweifeln. In der Tat: der Mensch am linken Synthie ist ein Mann. Das war 1987.

Aber nach heutiger Sichtweise hat er ein völlig feminines Erscheinungsbild. Er ist quasi die konsequente Weiterentwicklung von George Michael und Thomas Anders. Ich weiß, sowas gab es - von vielen damals gar nicht unumstritten. Es ließ mich aber damals hoffen, die Entwicklung ginge weiter und der allgemeine Schritt zum Rock am Mann wäre bald erreicht. - Wie wir alle wissen, meine Hoffnung hat sich nicht erfüllt.

Und dann gab es die Einkaufsfahrten nach München ins WOM und wir kamen mit einem Stapel Schallplatten wieder heraus.

Ich stöberte auch alle erreichbaren Plattenläden durch. Und was bei Dir der Ausflug zu WOM war, war bei mir der konzertierte Ausflug zu Saturn-Hansa. Ich quälte mich quer durch die unübersichtliche Frankfurter Innenstadt, um auf der gegenüberliegenden Seite nach Bornheim an die Berger Straße zu kommen. Jedesmal optimierte ich meine bisherige Fahrtroute. Und ja, bei zwei Platten blieb es selten.

Auf drei, oder waren es fünf, großen Kaufhausetagen gab es für jegliche Musikrichtung ganze Abteilungen. Da kaufte ich mir z.B. auch das Album The Glenn Miller Story und entdeckte damit quasi die Musik von meinem Vater, die er sich aber nie selbst als Platte zugelegt hatte und die auch so gut wie gar nicht im Radio und Fernsehen vorkam. So etwas hatte er früher mal selbst in einer Lokalband gespielt. Sie spielten auch mal als Vorband oder irgendwie zusammen mit Paulchen Kuhn. Die räumliche Nähe zum damaligen Zentralstudio von AFN spielte da eine wesentliche Nähe.

Aber Saturn-Hansa hatte noch viele andere interessante Ecken und da wurde mein zentrales Special Interest bedient, aber auch durchaus erweitert. Ich hatte eine gewisse Möglichkeit, Menschen mit meiner Musik zu bereichern, da ergab es sich, dass ich auch Sachen kaufte, die einfach dazugehört, also jenseits meines Zentralinteresses. So kam es dann auch, dass ich quasi als DJ das 9-stündige Musikprogramm eines Polterabends gestaltete, und ich stolz war, jedem Alter in gewisser Weise gerecht werden zu können. Ich habe sogar ein Verfahren entwickelt, um die verschiedenen Musikgeschmäcker immer mal wieder zu bedienen und mein programmierbarer Taschenrechner spuckte mir aus, welche Musikgeschmäcker wie dringend wieder bedient werden müssten. Das war irgendwie Ende der 80er. Und ich hatte ein Repertoire von 1926 bis damals aktuell.

https://www.youtube.com/watch?v=NKDHRpmG4rk&list=RDNKDHRpmG4rk&start_radio=1
Matia Bazar - Ti sento

Auch da kreuzen sich unsere beiden Musik-Vitae.
Eine Freundin einer Freundin einer meiner späteren Freundinnen kam auf irgendeiner Küchenparty auf die Idee, mich nach dem Lied Ti sento zu fragen, ob ich das ihr beschaffen könne. Das war Anfang oder Mitte der 00er. Es dauerte dann drei Jahre, bis ich den Wunsch ihr erfüllen konnte (irgendwie war die Single nach einem Umzug noch nicht ausgepackt). Seitdem habe ich ihre Nummer in meinem Handy. In neuester Zeit laufen wir uns ab und zu mal wieder über den Weg und die Überraschung war groß, dass ich sofort ein Selfie von uns ihr schicken konnte.  ;)

Aber Ti sento kreuzt sich mit meiner Musik-Sozialisation noch einmal auf ganz andere Weise.

Und das packe ich wegen Übersichtlichkeit am besten in einen neuen Beitrag.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 13.02.2026 19:27
(es folgt Lesestoff für Fastnachtsmuffel)

Meine Mutter konnte mit Englisch nix anfangen. Der Krieg beendete ihre Schullaufbahn und sie hatte kein Englisch gehabt. Auch hatte sie schlechte Erfahrungen gesammelt in den ersten Tagen, als die Amerikaner uns befreit hatten. Drum beklagte sie sich öfters, wenn im Radio vermehrt englischsprachige Lieder liefen. Irgendwann als braver Bub unterstütze ich sie, wenn ein Lied in Englisch kam, schaltete ich mit Kommentar das Radio aus, um es nach zwei Minuten wieder einzuschalten. Ich weiss nicht, wie alt ich war, Grundschulbub oder schon 5. oder 6. Klasse. Die ersten zwei Jahre fiel mir in der Schule übrigens Englisch total leicht: ich musste null dafür lernen.

Irgendwie reichte die Performance der Englischlehrerin, mehr brauchte ich nicht. Das kam wohl aus dem Gefühl heraus.
Früher schon hatte meine Oma mal erstaunt festgestellt, dass ich so gutes Hochdeutsch sprechen würde, woher das käme, von der Schule? Hm. Mir war das gar nicht aufgefallen. Aber ja, scheinbar redeten wir doch eigentlich recht dialektal gefärbt.
In den 60er/70er Jahren kamen recht viele Ministerialangestellte gerade aus dem Raum Trier, mehr Eifelgegend, zu uns in den Stadtteil. Auch gab es auffallend viele Norddeutsche, die sich in den Neubaugebieten angesiedelt haben. Und die Nähe zur Uni, die stark wuchs, brachte auch nochmal Zuzug von sonstwoher. Ich denke, nicht nur durch den Unterricht, sondern wegen dem Zungenschlagmix unter den Mitschülern ergab sich, dass mein Dialekt für den Normalgebrauch mehr verblasste.

Und ich denke, darauf baut sich auch mein "Talent" auf, das Englische zu inhalieren. In den ersten zwei Englischklassen war das für mich wohl einfach nur eine fortgesetzte Variante von Deutsch.

Trotzdem stand ich nicht so auf englischsprachige Musik. Und während sich der Musikgeschmack meiner Mitschüler schon von dem ihrer Eltern verselbständigt hatte, hatte ich noch keine eigene Meinung dazu. Anders vor allem meine älteste Schwester. Sie wurde bisweilen etwas flügge und zog in Kreise, die nicht nur englischsprachige Musik spielten, sondern auch laut und noch dazu ganz furchtbar: Beat der 70er. Da war ich mit meiner Mutter einer Meinung: Krach.

Da kam es dann auch, als wir Kinder aus dem Gröbsten raus waren, dass meine Eltern mit uns verstärkt kulturell geprägte Urlaub in Italien machten. In den wilden Jahren meiner Eltern, kurz nach ihrer Heirat, sind sie mit der Vespa nach Innsbruck in Urlaub gefahren, angeblich, aber die Postkarten kamen aus Neapel. Diesem Lebensgefühl von damals wollten sie mit uns nachspüren, und das hat auf vielfältige Weise abgefärbt.

Bei englischsprachiger Musik auf den Text zu achten, war mir zu lästig. Bei deutscher Musik aber auch. Da mögen ein paar trolligere Lieder von Reinhard Mey z.B. ein paar Ausnahmen bilden, aber das Liedermachertum der 70er, wo das Wort, oft politisch inspiriert, die wichtigere Botschaft war als der Gesamtklang, war mir alles zu anstrengend. Musik ist für mich etwas begleitendes, was schön daher kommen muss, Musik soll - außer zum Tanzen - nicht den Großteil der Aufmerksamkeit binden für mich. Das war dann mit italienischer Musik etwas anders. Der Klang der Sprache transportierte Lebensgefühl, das nach Urlaub roch. Zwar achte ich bei italienischsprachiger Musik auch nur begrenzt auf die Texte, aber doch schon deutlich mehr. Italienischkenntnisse habe ich überwiegend durchs Radiohören erlangt. Das Radio hatte ich von Anfang an dabei. Während in Deutschland Legislaturperioden hinweg Privatradio blockiert wurde, gab es in Italien eine absolute Radiovielfalt. Alleine Florenz hatte über 30 Radiosender, und aus dem Umland nochmals so viele. Bei der Anzahl der Radiostationen in Rom brauchte man gar nicht erst anfangen nachzuzählen.

All das verkörperte, dass mein sich auf die Flügel machender eigener Musikgeschmack sehr sich auf die populäre italienische "Hitpereed" konzentrierte. Das war für mich quasi das Gegengewicht zur englischsprachigen Musik.

Das erweiterte sich, als auch die Deutschen anfingen, in der eigenen Sprache populärfähige Musik zu machen: die Neue Deutsche Welle. Da war dann für mich der Text etwas wichtiger, weil da ja auch zunächst recht viel Blödeleien transportiert wurden (umliegende Gebiete mit eingeschlossen): "I bin do kei Hotel", "Ich muss die Stroßebahn noch krieje", "Hit me with your rhythm stick", "Draa di net um", "Da Da Da", "Die Polizeieieieiei...", "Bruttosozialprodukt" und so weiter.

Auch Dialekte fand ich spannend. Und da wurde ich in Frankfurt bei Saturn-Hansa fündig. Fast ein halbes Stockwerk widmete sich Italien. Da lagen meist Texte bei, die zu analysieren fand ich interessant - dann oftmals auch jenseits von populärem Mainstream: Fabrizio de´Andrei z.B. Oder Pino Daniele, für mich beginnend mit Nero à metà.

Und als ich vom belgischen Fernsehen RTBF die Musikjugendsendung Cocoricocoboy auf TV5 sah, wurde die Pariser Band Gipsy Kings vorgestellt. Wenige Tage später schwang ich mich ins Auto und durchstöberte den fnac in Metz und kam nicht nur mit den Gispy Kings wieder, sondern auch z.B. mit Madame Reichert aus Südfrankreich. Ich musste abends übrigens zu einer Tanzprobe wieder in Mainz sein, die Truppe wäre aufgeschmissen gewesen, wenn ich gefehlt hätte. Madame Reichert singt à capella mit ihrer 80-jährigen Stimme Volksweisen in französisch und provenzalisch/okzitanisch. Texte dabei. Da isses wieder, das Interesse an Dialekten bzw. Sprachen.

Das eröffnete mir ein reiches Bouquet an neuen Musiken. Und überhaupt, nach Metz bin ich noch 12 weitere Male in diesem Jahr auf Eintagestouren in Frankreich gewesen. Wir reden über 1988. Dort auch die Radiolandschaft genossen. Und auch da viele Einflüsse mitbekommen. Ganze Mix-Alben wie "Voilà les Hits 1987" gekauft. Der französische Musikmarkt eröffnet einen ganzen Kontinent, ach was, die ganze Welt. Unglaublich, wieviele spanische Einflüsse dort präsent sind / waren. Aber natürlich auch alles, was aus DOM/TOM kommt oder die ehemaligen Kolonien betrifft: Südsee, Karibik (Zouk), Lambada, Maghreb, Afrika.

Nur mal als Beispiel:
Sappho - Live au Bataclan
Mory Kanté - Yé Ké Yé Ké
Das kannte ich alles schon, auch die Gipsy Kings, bevor das in Deutschland bekannt wurde.

Sogar via Frankreich erschloss sich mir Johnny Clegg mit Juluka bzw. Savuka, der ja dann mit dem Mandela-Hit Asimbonanga auch in Deutschland Welterfolge feierte.

Also: die 80er Jahre, besonders Mitte, Ende, bis Anfang 90er waren für mich ganz wichtige musikalische Jahre, die Wurzeln in den 70ern mit Italien gelegt.

Bis in die 00er Jahre noch sammelte ich Pino Daniele zum Beispiel.
Mit Aufkommen von mp3 und mp3-Playern (mein erster hatte 64 MB, und da hatte der Versender aus Versehen noch einen zweiten mit 128 MB beigelegt) hat sich das bei mir aber nach und nach radikal verändert. Ich hörte auf, Musik zu sammeln. Anfangs dann noch per Torrent. Z.B. aufwendig digitalisiert. Ich habe hier die Infrastruktur, zwei Platten parallel zu digitalisieren. Seit 10 Jahren bin ich zunehmend im Homeoffice. Ich könnte das alles beiläufig machen. Ich habe seitdem noch kein GB digitalisiert. Irgendwie schade. Aber schreibe lieber beiläufig Beiträge für das Forum. Das bindet schon genug meiner Aufmerksamkeit. Und die dessen, der das mal lesen wird.

Jedenfalls ist mein Musikgeschmack ein breiter. Bestimmte Stile kamen dann noch über wichtige Freundinnen mit hinzu. Vor allem frauengemachte Musik, Singer-/Songwriterinnen, dort, wo´s Herz aufgeht. Norwegische Musik sei noch zu erwähnen. Maria Solheim z.B., die ich Kaiserslautern besuchte, oder war´s München. Oder Klezmer, deswegen auch bei Giora Feidman persönlich gewesen. Per Lebensgefühl kam auch das friedliche Techno hinzu. Oder die Kontakte bei Festivals, wo ich an der Berichterstattung mehrere Jahre beteiligt war. Hier zum Beispiel aus wieder Frankreich Bratsch, die Gipsy mit Balkan vermischen. Oder Absint Orkestra, die Balkan mit allerlei anderem verschmelzen. Ja, hier ist eine breite Schnittstelle zu Micha´s Folk.

Aber Hard Rock ist nach wie vor nicht so mein´s.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 13.02.2026 19:42
Mir hat vor ein paar Monaten eine Kollegin erzählt, dass sie in einem Hans-Zimmer-Konzert war. Sie war sehr begeistert.
Mir fallen als Filmmusikkomponisten aus meiner Jugend ein: John Williams, Klaus Doldinger, Trevor Jones, Jerry Goldsmith, James Horner, Enno Morricone. Sicher waren da noch mehr.
Da wir ungefähr gleich alt sind, ist deine Jugend auch meine Jugend.
John Williams war glaub ich Star Wars
James Horner StarTrek 2
Klaus Doldinger Das Boot
Ennio Morricone bekannt für die italo Western von Sergio Leone und Sergio Corbucci , es gibt aber auch viele andere Filme mit seiner Musik.
Jerry Goldsmith hat auch sehr vielen Filmen seine Musik verliehen. mir fällt nur keiner ein.

John Williams: Star Wars, Der weiße Hai, Indiana Jones, Superman, E.T., Das Reich der Sonne, Der Patriot u.v.a. https://de.wikipedia.org/wiki/John_Williams_(Komponist) (https://de.wikipedia.org/wiki/John_Williams_(Komponist))
Klaus Doldinger: Das Boot, Die Unendliche Geschichte, Tatort u.v.a. https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Doldinger (https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Doldinger)
James Horner: Willow, und hier und da hörte ich ihn auch heraus, aber mehr fällt mir nicht ein, aber: https://de.wikipedia.org/wiki/James_Horner (https://de.wikipedia.org/wiki/James_Horner). Das er auch Star Trek-Musik machte, wusste ich nicht.
Trevor Jones: Der dunkle Kristall, Der letzte Mohikaner u.v.a.: https://de.wikipedia.org/wiki/Trevor_Jones (https://de.wikipedia.org/wiki/Trevor_Jones) Auch dabei Excalibur. Das wusste ich gar nicht.
Jerry Goldsmith: Gremlins, Star Trek u.v.a.: https://de.wikipedia.org/wiki/Jerry_Goldsmith (https://de.wikipedia.org/wiki/Jerry_Goldsmith)
Ennio Morricone: ja viele Western: https://de.wikipedia.org/wiki/Ennio_Morricone (https://de.wikipedia.org/wiki/Ennio_Morricone)

Die meisten der jeweils aufgeführten Filme kenne ich gar nicht. Aber es sind eben auch wichtige Filme für mich dabei.

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 13.02.2026 19:54
Weil ich grade "Micha´s Folk (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10323.new#new:~:text=breite%20Schnittstelle%20zu-,Micha%C2%B4s%20Folk,-.%0A%0AAber%20Hard)" lese,

sollte ich vielleicht noch ein bisschen was erzählen. Mir fallen da gerade die Arbëchterlieder ein, die ich aus Luxemburg mitgebracht hatte. Auch mit Text, auch interessant. Fand auch immer lustig, auf RTL 92,5 die Werbung von der "Spuerkeess" zu hören (ue getrennt sprechen, genauer noch langes uu; = Sparkasse). Das aber wollte ich gar nicht erzählen.

Bei meinen Stöbereien nach Vinyl, ob in Frankreich oder hiesig, bin ich auch u.a. Platten z.B. einer türkischen Band aus dem Ruhrgebiet begegnet, Bandname vergessen. Oder Samplern wie "From Stambul to Cairo"  mit allerlei Musik aus Nahost, aber auch dem Maghreb. Oder der Band "3 Mustaphas 3", die angeblich albanischen Pop gemacht haben. Darüberhinaus albanische Musik aus Italien etc. Nun, das alles, mit ganz viel Gipsy Kings, habe ich auf einer 90er Cassette best-of zusammengestellt und auf der Heimfahrt eingeworfen, als ich mit vollbesetztem Auto im Frühjahr 1988 aus Straßburg über die Autobahn heimwärts gebrettert bin.
Irgendwann bemerkte einer: coole Musik. Ich kenne da aber nix davon. Bis dann seine Schwester meinte: das ist doch alles Ethno. Ja, das war mein Ziel, genau so einen Querschnitt meiner bis dahin angesammelten Ethnomusik zu machen. Assortiertes Best-of eben. Das fiel mir eben noch schnell ein...
Achja, die Belastbarkeitsgrenze der Schwester war dann am Stadtrand von Mainz erreicht...  :D
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 13.02.2026 20:15
Was für eine Vita, lieber Wolfgang, die ich gerade mal überflogen habe!

Für mich war der Saturn in Köln auch immer wieder mal eine Reise wert. Erstmals besuchte ich den Laden, als wir mit der Schule in Köln waren, so Anfang der 1980er. Ich kaufte damals eine Cassette namens "Country & Western Gold", die aber eigentlich ganz urigen Bluegrass enthielt:
"Rye whiskey, rye whiskey, rye whiskey I cry, if I don't get rye whiskey I shurly will die!"
"I was born in Portland town, I was born in Portland town, yes I was, yes I was!"

Ich verstehe oft englische Lieder gar nicht so gut, sondern bin froh, wenn ich die Texte zum Mitlesen habe. Aber gerade bei dieser MC verstand/verstehe ich recht viel. Und bei John  Denver, den ich auch immer gerne hörte.

Meine ersten beiden selbst gekauften bespielten Musiktonträger kaufte ich aber beim Kaufhof in Koblenz: Eine MC mit dem schlichten Titel "The Dubliners" und die LP "Bitte recht freundlich" von Truck Stop: "Jana Papa trommeln Truck Stop, Jana Papa sing, Jana gar nicht müde, Jana noch nicht heia gehn". Das war 1980.
Auf der Dublines-MC ist ein schottisches Landstreicherlied, das seit dem zu meinen absoluten Lieblingsliedern gehört, auch wenn ich wegen des schottischen Dialekts selbst gelesen nicht alles verstehe, wenn da z.B. "tae", statt "to" steht. Aber die letzte Zeile ist so schön: "And if the wather treats me right I'm happy every day!" The Lied heißt "Tramps and Hawkers". Here it is: https://www.youtube.com/watch?v=mvPOTucka4w&list=RDmvPOTucka4w&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=mvPOTucka4w&list=RDmvPOTucka4w&start_radio=1)
Inzwischen kann ich dem Text aber ganz gut folgen, wenn auch nicht in allen Einzelheiten.
Jedenfalls sollte das bei meiner Beerdigung gespielt werden.

Cephalus, Volksmusik kann sooo schön sein.

LG, Micha

PS: Die Battlefield Band hat auch eine sehr schöne Version davon: https://www.youtube.com/watch?v=RiBuINcv-Mo&list=RDRiBuINcv-Mo&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=RiBuINcv-Mo&list=RDRiBuINcv-Mo&start_radio=1)

Aber hier zur Aufheiterung bayerische volkstümliche Musik Volxmusik, voller Selbstironie:
https://www.youtube.com/watch?v=B2pPvoE42lc&list=RDB2pPvoE42lc&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=B2pPvoE42lc&list=RDB2pPvoE42lc&start_radio=1)
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 13.02.2026 20:34
Die meisten der jeweils aufgeführten Filme kenne ich gar nicht. Aber es sind eben auch wichtige Filme für mich dabei.
Als alter Fimfan, kenne ich ab den 70iger Jahren die meisten der Filme.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 13.02.2026 20:54
Die meisten der jeweils aufgeführten Filme kenne ich gar nicht. Aber es sind eben auch wichtige Filme für mich dabei.
Als alter Filmfan, kenne ich ab den 70iger Jahren die meisten der Filme.

Hut ab!

LG, Micha

PS: Du hast weiter oben Clannad erwähnt. Die haben ja auch an der Musik zu "Der letzte Mohikaner" mitgewirkt, z.B. mit "I will find you": https://www.youtube.com/watch?v=G0np-5xbkus&list=RDG0np-5xbkus&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=G0np-5xbkus&list=RDG0np-5xbkus&start_radio=1) bzw. https://www.youtube.com/watch?v=_CI7Fo4p0v8&list=RD_CI7Fo4p0v8&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=_CI7Fo4p0v8&list=RD_CI7Fo4p0v8&start_radio=1) oder hier mit Filmszenen: https://www.youtube.com/watch?v=2O40qCivS74&list=RD2O40qCivS74&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=2O40qCivS74&list=RD2O40qCivS74&start_radio=1)

Eines der ersten Lieder, die ich von Clannad hörte, ist aber dieses: https://www.youtube.com/watch?v=0VzIUfJakck&list=RD0VzIUfJakck&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=0VzIUfJakck&list=RD0VzIUfJakck&start_radio=1)
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 13.02.2026 23:14
Das erste Mal dass ich Clannad gehört habe, war in der BBB Serie "Robin Hood", die in den frühen 80igern im Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Meiner nach eine der besten Robin Hood Verfilmungen. Teils mit Stars in Gastrollen.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 13.02.2026 23:25
(es folgt Lesestoff für Fastnachtsmuffel)

Meine Mutter konnte mit Englisch nix anfangen. Der Krieg beendete ihre Schullaufbahn und sie hatte kein Englisch gehabt. Auch hatte sie schlechte Erfahrungen gesammelt in den ersten Tagen, als die Amerikaner uns befreit hatten. Drum beklagte sie sich öfters, wenn im Radio vermehrt englischsprachige Lieder liefen. Irgendwann als braver Bub unterstütze ich sie, wenn ein Lied in Englisch kam, schaltete ich mit Kommentar das Radio aus, um es nach zwei Minuten wieder einzuschalten. Ich weiss nicht, wie alt ich war, Grundschulbub oder schon 5. oder 6. Klasse. Die ersten zwei Jahre fiel mir in der Schule übrigens Englisch total leicht: ich musste null dafür lernen.

Irgendwie reichte die Performance der Englischlehrerin, mehr brauchte ich nicht. Das kam wohl aus dem Gefühl heraus.
Früher schon hatte meine Oma mal erstaunt festgestellt, dass ich so gutes Hochdeutsch sprechen würde, woher das käme, von der Schule? Hm. Mir war das gar nicht aufgefallen. Aber ja, scheinbar redeten wir doch eigentlich recht dialektal gefärbt.
In den 60er/70er Jahren kamen recht viele Ministerialangestellte gerade aus dem Raum Trier, mehr Eifelgegend, zu uns in den Stadtteil. Auch gab es auffallend viele Norddeutsche, die sich in den Neubaugebieten angesiedelt haben. Und die Nähe zur Uni, die stark wuchs, brachte auch nochmal Zuzug von sonstwoher. Ich denke, nicht nur durch den Unterricht, sondern wegen dem Zungenschlagmix unter den Mitschülern ergab sich, dass mein Dialekt für den Normalgebrauch mehr verblasste.

Und ich denke, darauf baut sich auch mein "Talent" auf, das Englische zu inhalieren. In den ersten zwei Englischklassen war das für mich wohl einfach nur eine fortgesetzte Variante von Deutsch.

Trotzdem stand ich nicht so auf englischsprachige Musik. Und während sich der Musikgeschmack meiner Mitschüler schon von dem ihrer Eltern verselbständigt hatte, hatte ich noch keine eigene Meinung dazu. Anders vor allem meine älteste Schwester. Sie wurde bisweilen etwas flügge und zog in Kreise, die nicht nur englischsprachige Musik spielten, sondern auch laut und noch dazu ganz furchtbar: Beat der 70er. Da war ich mit meiner Mutter einer Meinung: Krach.

Da kam es dann auch, als wir Kinder aus dem Gröbsten raus waren, dass meine Eltern mit uns verstärkt kulturell geprägte Urlaub in Italien machten. In den wilden Jahren meiner Eltern, kurz nach ihrer Heirat, sind sie mit der Vespa nach Innsbruck in Urlaub gefahren, angeblich, aber die Postkarten kamen aus Neapel. Diesem Lebensgefühl von damals wollten sie mit uns nachspüren, und das hat auf vielfältige Weise abgefärbt.

Bei englischsprachiger Musik auf den Text zu achten, war mir zu lästig. Bei deutscher Musik aber auch. Da mögen ein paar trolligere Lieder von Reinhard Mey z.B. ein paar Ausnahmen bilden, aber das Liedermachertum der 70er, wo das Wort, oft politisch inspiriert, die wichtigere Botschaft war als der Gesamtklang, war mir alles zu anstrengend. Musik ist für mich etwas begleitendes, was schön daher kommen muss, Musik soll - außer zum Tanzen - nicht den Großteil der Aufmerksamkeit binden für mich. Das war dann mit italienischer Musik etwas anders. Der Klang der Sprache transportierte Lebensgefühl, das nach Urlaub roch. Zwar achte ich bei italienischsprachiger Musik auch nur begrenzt auf die Texte, aber doch schon deutlich mehr. Italienischkenntnisse habe ich überwiegend durchs Radiohören erlangt. Das Radio hatte ich von Anfang an dabei. Während in Deutschland Legislaturperioden hinweg Privatradio blockiert wurde, gab es in Italien eine absolute Radiovielfalt. Alleine Florenz hatte über 30 Radiosender, und aus dem Umland nochmals so viele. Bei der Anzahl der Radiostationen in Rom brauchte man gar nicht erst anfangen nachzuzählen.

All das verkörperte, dass mein sich auf die Flügel machender eigener Musikgeschmack sehr sich auf die populäre italienische "Hitpereed" konzentrierte. Das war für mich quasi das Gegengewicht zur englischsprachigen Musik.

Das erweiterte sich, als auch die Deutschen anfingen, in der eigenen Sprache populärfähige Musik zu machen: die Neue Deutsche Welle. Da war dann für mich der Text etwas wichtiger, weil da ja auch zunächst recht viel Blödeleien transportiert wurden (umliegende Gebiete mit eingeschlossen): "I bin do kei Hotel", "Ich muss die Stroßebahn noch krieje", "Hit me with your rhythm stick", "Draa di net um", "Da Da Da", "Die Polizeieieieiei...", "Bruttosozialprodukt" und so weiter.

Auch Dialekte fand ich spannend. Und da wurde ich in Frankfurt bei Saturn-Hansa fündig. Fast ein halbes Stockwerk widmete sich Italien. Da lagen meist Texte bei, die zu analysieren fand ich interessant - dann oftmals auch jenseits von populärem Mainstream: Fabrizio de´Andrei z.B. Oder Pino Daniele, für mich beginnend mit Nero à metà.

Und als ich vom belgischen Fernsehen RTBF die Musikjugendsendung Cocoricocoboy auf TV5 sah, wurde die Pariser Band Gipsy Kings vorgestellt. Wenige Tage später schwang ich mich ins Auto und durchstöberte den fnac in Metz und kam nicht nur mit den Gispy Kings wieder, sondern auch z.B. mit Madame Reichert aus Südfrankreich. Ich musste abends übrigens zu einer Tanzprobe wieder in Mainz sein, die Truppe wäre aufgeschmissen gewesen, wenn ich gefehlt hätte. Madame Reichert singt à capella mit ihrer 80-jährigen Stimme Volksweisen in französisch und provenzalisch/okzitanisch. Texte dabei. Da isses wieder, das Interesse an Dialekten bzw. Sprachen.

Das eröffnete mir ein reiches Bouquet an neuen Musiken. Und überhaupt, nach Metz bin ich noch 12 weitere Male in diesem Jahr auf Eintagestouren in Frankreich gewesen. Wir reden über 1988. Dort auch die Radiolandschaft genossen. Und auch da viele Einflüsse mitbekommen. Ganze Mix-Alben wie "Voilà les Hits 1987" gekauft. Der französische Musikmarkt eröffnet einen ganzen Kontinent, ach was, die ganze Welt. Unglaublich, wieviele spanische Einflüsse dort präsent sind / waren. Aber natürlich auch alles, was aus DOM/TOM kommt oder die ehemaligen Kolonien betrifft: Südsee, Karibik (Zouk), Lambada, Maghreb, Afrika.

Nur mal als Beispiel:
Sappho - Live au Bataclan
Mory Kanté - Yé Ké Yé Ké
Das kannte ich alles schon, auch die Gipsy Kings, bevor das in Deutschland bekannt wurde.

Sogar via Frankreich erschloss sich mir Johnny Clegg mit Juluka bzw. Savuka, der ja dann mit dem Mandela-Hit Asimbonanga auch in Deutschland Welterfolge feierte.

Also: die 80er Jahre, besonders Mitte, Ende, bis Anfang 90er waren für mich ganz wichtige musikalische Jahre, die Wurzeln in den 70ern mit Italien gelegt.

Bis in die 00er Jahre noch sammelte ich Pino Daniele zum Beispiel.
Mit Aufkommen von mp3 und mp3-Playern (mein erster hatte 64 MB, und da hatte der Versender aus Versehen noch einen zweiten mit 128 MB beigelegt) hat sich das bei mir aber nach und nach radikal verändert. Ich hörte auf, Musik zu sammeln. Anfangs dann noch per Torrent. Z.B. aufwendig digitalisiert. Ich habe hier die Infrastruktur, zwei Platten parallel zu digitalisieren. Seit 10 Jahren bin ich zunehmend im Homeoffice. Ich könnte das alles beiläufig machen. Ich habe seitdem noch kein GB digitalisiert. Irgendwie schade. Aber schreibe lieber beiläufig Beiträge für das Forum. Das bindet schon genug meiner Aufmerksamkeit. Und die dessen, der das mal lesen wird.

Jedenfalls ist mein Musikgeschmack ein breiter. Bestimmte Stile kamen dann noch über wichtige Freundinnen mit hinzu. Vor allem frauengemachte Musik, Singer-/Songwriterinnen, dort, wo´s Herz aufgeht. Norwegische Musik sei noch zu erwähnen. Maria Solheim z.B., die ich Kaiserslautern besuchte, oder war´s München. Oder Klezmer, deswegen auch bei Giora Feidman persönlich gewesen. Per Lebensgefühl kam auch das friedliche Techno hinzu. Oder die Kontakte bei Festivals, wo ich an der Berichterstattung mehrere Jahre beteiligt war. Hier zum Beispiel aus wieder Frankreich Bratsch, die Gipsy mit Balkan vermischen. Oder Absint Orkestra, die Balkan mit allerlei anderem verschmelzen. Ja, hier ist eine breite Schnittstelle zu Micha´s Folk.

Aber Hard Rock ist nach wie vor nicht so mein´s.

Interessanter Soundtrack fürs Leben.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 13.02.2026 23:55
Das erste Mal dass ich Clannad gehört habe, war in der BBB Serie "Robin Hood", die in den frühen 80igern im Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Meiner nach eine der besten Robin Hood Verfilmungen. Teils mit Stars in Gastrollen.

Ja, die hatte was Mystisches, mit diesem Gott Herne (https://en.wikipedia.org/wiki/Herne_the_Hunter) (http://(https://en.wikipedia.org/wiki/Herne_the_Hunter)), der ab und zu im Waldeszwielicht auftauchte: "Herne was incorporated into the Robin Hood legend in the 1984 television series, Robin of Sherwood. In it, Robin of Loxley is called by Herne to take on the mantle of "the Hooded Man", which Robin's father had predicted. It is Herne who encourages Loxley to become 'Robin in the Hood' and to use his band of outlaws to fight for good against the evil Norman oppressors. Herne's appearance bears a very strong resemblance to the illustrations that previously depicted him, in that an otherwise unnamed shaman character, portrayed by actor John Abineri, dons a stag's head and tells Robin that "when the horned one possesses [him]", he becomes the spirit of the forest.[16] Herne featured in 17 of the 26 episodes of the series and was shown to have various magical abilities. The series' adaptation of the Robin Hood mythos has become extremely influential and many of its brand-new elements have since been reinterpreted in a manner of different ways in nearly all of the subsequent films and television series of the legend."
Das wusste ich bis eben auch nicht.

Das Lied "Nil sé'n lá" und ein paar andere hörte ich zuerst auf einer Schallplatte vom "2nd Irish Folk Festival in Germany" 1974, die ich mir Anfang der 80er in der Koblenzer Stadtbibliothek ausgeliehen, auf Cassette überspielt und ich weiß nicht wie oft gehört habe. Erst 1990 besuchte ich mein erstes Irish Folk Festival live. Die "Robin of Sherwood"-Serie kam dann 1984 bzw. in Deutschland etwas später.

Ha, ich erinnere mich an eine ältere Robin-Hood-Serie, die ich als Kind gesehen habe. Da hieß es immer im Titellied: "Robin Hood, Robin Hood reitet durch die Lande". Ich verstand aber immer "durch die Lampe", schaute mir dann immer unsere Wohnzimmerdeckenlampe an und überlegte, wie man durch so eine Lampe durchreiten kann.  ??? ;D

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 14.02.2026 01:36
Und hier drei schöne Stücke schwedischer Filmmusik, die Sehnsucht nach Sommer machen:

https://www.youtube.com/watch?v=C9lDwkruo7E&list=RDC9lDwkruo7E&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=C9lDwkruo7E&list=RDC9lDwkruo7E&start_radio=1)

https://www.youtube.com/watch?v=LhJm0VF0dHE&list=RDC9lDwkruo7E&index=3 (https://www.youtube.com/watch?v=LhJm0VF0dHE&list=RDC9lDwkruo7E&index=3)

https://www.youtube.com/watch?v=9smQGIkhD0M&list=RDC9lDwkruo7E&index=9 (https://www.youtube.com/watch?v=9smQGIkhD0M&list=RDC9lDwkruo7E&index=9)

Hej då,
Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 14.02.2026 07:36
Auch zu erwähnen ist Basil Poledouris.
Er hat auch die Filmmusik für viele Blockbuster komponiert.
Unvergessen "Conan" von 1982.
https://www.youtube.com/watch?v=D22VavwMpbQ&list=RDD22VavwMpbQ&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=D22VavwMpbQ&list=RDD22VavwMpbQ&start_radio=1)
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 14.02.2026 14:22
Für Dein Vollzitat von mir bedanke ich mich mit ebenso einem Vollzitat von Dir:


Interessanter Soundtrack fürs Leben.

Ja, so ist es. War mal interessant, über die Zusammenhänge nachzudenken.

Weggelassen habe ich natürlich vieles. Zum Beispiel auch Südamerika, das ich soweit nur mit dem Lambada und dem Zouk (Karibik) erwähnt hatte.
Aber gerade über mein Ohr nach Frankreich kam ich da auch mit Brasilien in Kontakt. Frankreich ist eben zumindest musikalisch sehr weltoffen, auch was ausserhalb seiner DOM/TOM und Ex-Kolonien angeht. Chico Buarque aus Brasilien ist/war ein in Frankreich hochgeachteter Musiker. So kam ich dann auch zum Sampler-Alben populärer brasilianischer Musik via Frankreich.

Über eine andere Ebene, ausgerechnet über einen Künstler aus einer moldawischen Familie, kam ich auch erneut mit Südamerika in Berührung. Giora Feidman, ich erwähnte ihn bereits, er wird in 6 Wochen wohl 90 werden. Mein Bezug dazu begann mit der von mir geliebten Sendung "Ruf Heidelberg 261780" (die konkrete Nummer hab ich jetzt phantasiert), wo donnerstagsabends 20 bis 22 Uhr Hörerfragen in oft sehr ausführlichen Beiträgen, zumeist mit Wissenschaftler-Interviews, beantwortet wurden (SDR). Die Radio-Sendung fiel immer in das Zeitfenster, in dem wir familiär unser Abendessen (meistens Hauptmahlzeit) einnahmen. Da ich die Sendung sehr interessant fand, nahm ich sie auf, um sie zeitversetzt zu hören. Auch, um die oft recht speziellere Musik überspringen zu können. Doch nicht selten war sie interessant. Wir reden über irgendwas Anfang, Mitte 80er. Die Sendung wurde irgendwann eingestellt, leider.

Paar Jahre später schwärmte mir meine eine Freundin von Giora Feidman vor. Wie wir in die Musik reinhörten, sagte ich, das ist doch die Musik, die ganz oft in "Ruf Heidelberg" vorkam. Hauptrichtung: Klezmer (jüdische Trauer- und Feiermusik). Auch wenn der Klarinettist familiär ashkenasisch geprägt war ("Ost-Judentum"), wuchs er in die sefardische Musiktradition hinein ("West-Judentum", kulturell an den spanischen Kulturraum angeknüpft). So verband er alle Elemente, wuchs in Buenos Aires auf, seine Familie übersiedelte dann nach Israel (50er Jahre). Seine Solokarriere begann er dann in New York und so sind ganz wichtige Schwerpunkte die Werke von George Gershwin (USA) und Astor Piazzola (Argentinien), alles interpretiert durch seine pan-jüdischen Traditionen, Klezmer eben (ein wesentliches Element ist die Heiterkeit in der Musik, besonders getragen durch die Klarheit der Klarinette).

Auch hier kam ich mit einem besonderen Akzent an die Musik Südamerikas in touch. Ich war mit meiner Freundin dann im Konzert, als Giora Feidman nach Mainz kam. Ein unvergesslicher Abend.

Mein offenes Ohr für Afrika erwähnte ich (Stichwort Yé Ké Yé Ké). Hellhörig wurde ich, als beim Kath. Kirchentag 1998 der westafrikanische Künstler Youssou N’Dour angesagt war. Den kannte ich freilich schon länger, wurde aber kurz zuvor durch "7 seconds" mit Neneh Cherry weltbekannt. Auch an diesem Abend mit dabei eine Formation "The African Cuban All Stars". Aufgetreten ausgerechnet auf dem sonst unpopulären Platz, wo als Kind meine Mutter dem damaligen Führer zuhören musste ("Wir waren Kinder. Wir sind gerne dahin gegangen: wir hatten dafür schulfrei!"). Nur ein weiteres Mal war ich für sowas noch dort. Joe Cocker (wenn ich ihn grad nicht mit wem verwechsle, der mir nicht einfällt) spielte für mich nach dem Konzert ne Runde Billard.

Jedenfalls beim Kirchentag gelangte ich damals auch noch Backstage. Zwischen Youssou N´Dur und den gerade sich einspielenden African Cuban All Stars. Eindrucksvoll, welche alte Herren sich da tummelten. Eindrucksvoll auch, was sie später auf die Bühne brachten. Mit dabei so Namen wie:
Ibrahim Ferrer
Compay Segundo
Wir aßen auch später noch Pizza miteinander in dem Raum, wo später der Billardtisch stand.
Leider existieren davon die Dokumente nicht mehr. Da haben wir uns zuwenig drum gekümmert, das waren Sternstunden.

Bei den Namen müsste jedem Eingefleischtem das Herz in einen definierten Rhythmus übergehen. Zwei Jahre später, 1999, wurden sie bei uns bekannt in dem Film von Wim Wenders und der CD, die in Deutschland populär wurde: "Buena Vista Social Club".

Und somit wurde nach dem Zouk der 80er nun Ende der 90er mein musikalisches Herz erneut von der Karibik beglückt: dem kubanischen Son.
Ja, aber auch Salsa ist herrlich, vor allem, wenn es ums Tanzen geht, wobei ich zu ungelenk bin, Salsa, Merengue, Bachata reibungslos aufs Parkett zu legen. Mit mehr Reibung gelingt mir dann der improvisierte Lambada deutlich besser.  :D





Bei so viel Oden im Soundtrack meines Lebens stellt sich mir dann die Frage - angelehnt an den Titel des Threads - hat sich das in meiner Kleidung niedergeschlagen?

Generell beurteilt: ja. So vielfältig, wie die musische Muse mich geküsst hat, so ansatzweise vielfältig empfinde ich auch meine nicht auf eindeutig reduzierbare Gestaltungselemente beschränkte Wahl meines Kleidungsstils.

Etwas näher hinterfragt, fällt mir eine gewisse Phase ein, in der mir sogenannte Ethno-Fashion identitätsunterstützende Kleidungsangebote machte. So gab es durchaus Oberteile mit afrikanisch anmutenden Ethnoprints. Aber gerade die Sarongs, die ich mir so Mitte bis Ende 90er vor allem bei fliegenden Jahrmarkthändlern besorgte, glänzten mit Ethnoprints, naja, vermutlich nicht ganz zufällig.

Als in der Technoszene wildbedruckte lange Polyesterröcke für Männer in wurden, als Ethno deutbar, aber eher von den psychodelischen Mustern aus den frühen 70ern inspiriert, habe ich auch mitgemacht. Nee, halt! Ich hab das vorgemacht. Ein, zwei Jahre später folgte die Technoszene mir. Ja, dies leider nur fin-du-siècle. Das hat sich kaum über das "Millenium"-Silvester hinübergerettet, und wenn, wurde es weniger schrill und versumpfte allenfalls in gediegenem Grau, wenn nicht Schwarz. Und mit dem 11. im September im Folgejahr entschwand vielen die Bereitschaft, Lebensfreude auszustrahlen. Anders mir. Ich verharrte zwar erst mal 15 Jahre auf einem Status Quo, beziehungstechnisch bedingt, aber ich entwickelte mich irgendwann weiter.

Trotzdem, so vielfältig ich auch meinen Stil wähne, so relativ schwach ist er aber durch meinen Musikgeschmack direkt beeinflusst.
Meine Inspirationsquelle liegt eher in den Möglichkeiten, die andere Menschen mit Kleidungsfreiheiten so haben und wählen. Da picke ich das heraus, was mir gefällt. Und was an mir - in meinem Augen - funktioniert.

Ich denke, andere von Euch mit Fotos hier präsenten Menschen, dürften in ihrer Erscheinungsform stärker von ihrem Musikgeschmack geprägt sein als wie ich.

Helau!
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 15.02.2026 10:51
Bei mir sehe ich eigentlich keine direkte Verbindung zwischen Musik und Kleidung. Aber ich stellte fest, dass ich in Rudolstadt auf dem Festival schon immer auch andere Männer in Röcken sah, womit ich nicht den Jürgen meine, mit dem ich mich seit ein paar Jahren immer dort treffe. Und auch auf dem Nordfolk-Festival in Hamburg im letzten September waren außer mir noch zwei andere Rockträger. Mit einem der beiden habe ich mich darüber unterhalten. Er meinte, beim Tanzen sei so ein Rock viel angenehmer als eine Hose. Ja, beide waren leidenschaftliche Tänzer auf dem Festival.

Und wenn ich meine Röcke von Get Natural trage, verbunden mit Hemd und wenn es kühl ist Jacke von ebendort, dann werde ich oft als gewandet angesehen und Leute meinen, ich gehöre z.B. zum Team unseres Weihnachtsmarktes (der übrigens den 1. Preis als beliebtester Weihnachtsmarkt Deutschlands erhielt: https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/siegburg/c-nachrichten/schoenster-markt-in-ganz-deutschland_a363299 (https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/siegburg/c-nachrichten/schoenster-markt-in-ganz-deutschland_a363299)) oder ich komme in Nümbrecht billiger auf den Markt. Insofern kann man da schon eine Verbindung von Kleidung bzw. Gewandung und Musik feststellen, denn ich höre ja die Mittelaltermarktmusik sehr gerne, und deren Musiker, auch die Männer, tragen ja teilweise auch Rock, und die Frauen erst recht.

Man könnte aber auch schon noch feststellen, dass ich mich ja oft recht rustikal kleide, manchmal im Landadel-Stil oder eben so wie die Frauen auf den Mittelaltermärkten. Und so eine rustikale Gewandung passt schon gut zur Volks-, Volx-, Folk- oder traditionellen Musik.

LG, Micha


Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 15.02.2026 12:21
Hallo Micha,

"Landadel" ist ja recht interessant, wenn Du eine Facette Deines Bekleidungsstils damit beschreibst. Vielleicht hast Du da jene Erscheinungsformen von Dir im Kopf, die ich bei Dir als irisch-inspiriert deuten möchte. Ich empfinde jedenfalls Dein typisches Erscheinungsbild als beglückt vom irischen Lebensgefühl, das sich gut in die Landschaft einfügt, sei es am Michaelsberg oberhalb der Sieg oder auf Geheimpfaden durchs Moor unweit vom Shannon.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 15.02.2026 12:34
Hallo Micha,

"Landadel" ist ja recht interessant, wenn Du eine Facette Deines Bekleidungsstils damit beschreibst. Vielleicht hast Du da jene Erscheinungsformen von Dir im Kopf, die ich bei Dir als irisch-inspiriert deuten möchte. Ich empfinde jedenfalls Dein typisches Erscheinungsbild als beglückt vom irischen Lebensgefühl, das sich gut in die Landschaft einfügt, sei es am Michaelsberg oberhalb der Sieg oder auf Geheimpfaden durchs Moor unweit vom Shannon.

Das mit dem Landadel kam von jemand anders, ich weiß nicht mehr von wem, aber vielleicht hier im Forum. Ja, an der Sieg ist es mindestens so grün wie in Irland, wie ich es hier ja mal geschrieben habe: https://folker.world/live-dabei/irish-stew/ (https://folker.world/live-dabei/irish-stew/). Mit "irisch inspiriert" kann ich gut leben, genau wie mit "schottisch". Ich würde mich generell am ehesten als Nordwesteuropäer beschreiben, eben auch, was die musikalische Heimat angeht und auch die Kleidung, rustikal, bequem, schlicht, meistens in Grün- und Blauvarianten als Grundlage, aber nicht immer. Und das passt auch nur Volks- usw. -musik dieser Länder, die sowas wie den Soundtrack meines Lebensgefühls bildet, aber hier und da auch andere Musikkulturen und -stile.

LG, Micha 

PS: Hier kam mir der Begriff "Landadel" in einem Austausch mit Jean: https://www.rockmode.de/index.php?topic=9204.msg167712#msg167712
Und hier habe ich das Wort zum ersten Mal hier im Forum verwendet: https://www.rockmode.de/index.php?topic=6151.msg88217#msg88217
Also habe ich in Bezug auf mich das Wort doch erstmals verwendet, aber außerhalb des Forums hat mich mal jemand anders damit in Verbindung gebracht. Aber ich weiß es nicht mehr.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: DesigualHarry am 17.02.2026 19:33
Hallo!

Wer besitzt von euch noch diese Plattensammlungen von denen ihr hier geredet habt? Wahrscheinlich horcht ihr inzwischen nur noch Digital.
Ich persönlich kann mit Digital nach wie vor nichts anfangen. Hab mir erst kürzlich eine neue Analoge Anlage, bestehend aus Plattenspieler, Röhrenvorverstärker und Kopfhörerverstärker für rund 1000 € gekauft.
vom Musikgeschmack her fand ich neben dem Britischen und Amerikanischen Rock vor allem auch die neue Deutsche Welle und Austropop super. Ich finde es auch schade dass  dieser Fashion Trend damals dann doch recht schnell wieder vorbei war.
Lg Harry
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Slothorpe am 17.02.2026 20:42
Wir hören nur Analog, meist auf ner Wega 3114 von 1972 mit Dual 1228 Plattenspieler. Der ganze digitale Kram ist irgendwann auf den Müll geflogen bzw. bei Kleinanzeigen verkauft worden.

Ich habe aber die Vinyl auch zum Glück nie weggegeben, viel Punk und Wave, später Elektro und Drum&Bass… aber inzwischen kaufe ich auch wieder Vinyl, meist auf Konzerten direkt von den Bands.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 17.02.2026 22:12
Also, ich höre gerne live, wenn aus der Konserve aber gerne digital. Da hört man weniger Kratzer und Leiern. Auch kann ich mir die Spiellisten viel diverser zusammenstellen. Bei den feststehenden Vinylplatten und Tonbändern wusste ich am Ende eines Stückes, was als nächstes kommt. Das ist jetzt anders: Ich entdecke oft Stücke, die ich meine, noch gar nicht zu kennen. Sind einfach zu viele.

LG, Micha
 
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Slothorpe am 18.02.2026 08:12
Ein vernünftiger Plattenspieler leiert nicht und ob die ganzen Quantisierungs- und Komprimierungsartefakte nun besser sind als ein seltenes Knacken???

Das Streaming hat nun zum einen den großen Nachteil, dass man durch das ständige Springen von Album zu Album gar nicht mehr mitbekommt, was sich die Künstler dabei gedacht haben, immer nur einzelne Titel. Zum anderen ist das halt der Untergang jeder Independent Musik, weil Streaming Dienste nur die bezahlen, die Millionen Klicks haben.

Wenn man Interesse an neuen Inspirationen hat, kann man sich kuratierte Musiksendungen wie es sie Abends auf Radio eins oder Flux FM gibt anhören….
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 18.02.2026 09:08
Ein vernünftiger Plattenspieler leiert nicht und ob die ganzen Quantisierungs- und Komprimierungsartefakte nun besser sind als ein seltenes Knacken???

Das Streaming hat nun zum einen den großen Nachteil, dass man durch das ständige Springen von Album zu Album gar nicht mehr mitbekommt, was sich die Künstler dabei gedacht haben, immer nur einzelne Titel. Zum anderen ist das halt der Untergang jeder Independent Musik, weil Streaming Dienste nur die bezahlen, die Millionen Klicks haben.

Wenn man Interesse an neuen Inspirationen hat, kann man sich kuratierte Musiksendungen wie es sie Abends auf Radio eins oder Flux FM gibt anhören….

Ich meine nicht den Plattenspieler, sondern das Band in einer Cassette/MC. Das kann schon mal leiern.
Und ich meine nicht Streaming, sondern auf den Rechner überspielte CDs.
Und was schadet das Komprimieren, wenn ich das doch nicht heraushöre?
Wobei WAV-Dateien gar nicht mal komprimiert wären. Die habe ich, wenn ich die CDs direkt anhöre.
Und es gibt auch Streamingdienste, die WAV-Dateien verwenden und die ihre Musiker fair bezahlen. Ich weiß gerade nicht deren Name, aber ich las neulich einen Artikel darüber. Ah, da ist der Artikel: https://folker.world/horizonte/kolumne-13/ (https://folker.world/horizonte/kolumne-13/)

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Slothorpe am 18.02.2026 11:19
Auch eine CD ist digitalisiert, d.h. quantisiert mit einer sehr schlechten Auflösung (44,1kHz 16Bit). Damit kann ein 10kHz-Signal gerade mal mit 4 Stufen „zur Treppe“ verwandelt werden…

Professionelle Aufnahmen liegen bei 96kHz und 24 Bit, also sowohl was Grenzfrequenzen als auch Auflösung weit besser…

Faire Streamingdienste sollte mehr beworben werden, wir nutzen schon immer Deezer, allemal fairer als der Marktführer Spotify. Aber die sind mit Abstand die Größten leider :-(

Ich schau mir Deinen Artikel gleich mal an.

Edith sagt:

Interessanter Artikel, leider ist das dort beschrieben Qobuz dann halt wieder sehr eingeschränkt im Repertoire… habe einfach zum Test mal das neue Album der Band meiner Tochter (Städtische Manieren - Posterchild), das letztes Jahr erschienen ist und auf Spotify, Deezer, Apple Music und co. Verfügbar ist… leider Fehlanzeige.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 18.02.2026 11:34
Lieber Slothorpe,

das stimmt bestimmt alles mit den unterschiedlichen Qualitäten der Aufnahmen. Nur höre ich die Unterschiede nicht heraus. Letztlich sind es ja meine Ohren und auch mein Gehirn, die mit einen bestimmten Umfang des Hörens erlauben. Ich höre ja auch keinen Ultraschall. Somit würde eine Aufnahme, auf der Ultraschall zu hören wäre, mir gar nichts nützen.

Dass Spotify die meisten Musikschaffenden nur ausbeutet, ist klar. Aber die meisten Musikhörenden kümmern sich da kaum drum, solange sie nur selbst damit billig und umfassend an Musik herankommen. Das ist wie bei vielen anderen Angeboten in der freien Wirtschaft auch: Viele schauen nur auf ihren eigenen Vorteil, nicht auf Kosten für andere.

Ich selbst benutze abgesehen von Youtube - und dort vor allem, um Videos zu sehen - kaum Streamingdienste, sondern ich kaufe CDs, am liebsten direkt bei den Musikschaffenden bei Konzerten, aber auch im Handel. Zudem bekomme ich ja auch Rezensions-CDs.

LG, Micha   
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Slothorpe am 18.02.2026 11:44
Hören tut man es nur im direkten Vergleich, aber man spürt es innerlich. Der Sound von CDs hat mich schon immer gestört, durch das Quantisierungsrauschen klingt der irgendwie scharf und unschön. Bei Komprimiertem Material kommt es halt extrem auf die Abtastfrequenz und das Maß an Kompression an… da ist z. B. Spotify auch echt mies…

Auf Konzerten kaufe ich nur Vinyl, auch weil es nicht nur besser klingt sondern eben auch viel schöner anzusehen ist zu Hause. Habe zudem die Wahrnehmung, dass viele Bands gar keine CDs mehr produzieren oder bestenfalls ein paar selbstgebrannte dabei haben, sondern nur noch Vinyl.

Ok, ich gehe aber auch nicht zu Mainstream Konzerten, nur relativ unbekannte Bands (an Location wie der Zukunft oder dem  Schokoladen) und kleine Festivals wie dem Frierock, Immergut, jenseits von Millionen oder Forest Jump…

Edith sagt:
Es geht übrigens auch nicht um Ultraschall, mit 41.4 KHz, liegt zwar die Grenzfrequenz schon knapp im Ultraschall-Bereich, aber die kann nur als Rechteck dargestellt werden.
Selbst eine 4kHz Frequenz - die liegt ja im höheren Bereich dessen, was Du noch gut hörst hoffe ich - kann gerade mal in max. 4 Schritte Quatisiert werden, da wird also aus einer „runden“ Wellenform eine Treppchen mit 4 Stufen. An jeder Stufe gibt es einen Sprung, der eine Impulsantwort erzeugt…. Muss man wegfiltern, was dann wieder auf den Frequenzgang geht….

Die 44,1/16 waren halt damals der Kompromiss um etwas mehr als eine Stunde Ton auf eine CD mit nur 650MB zu bekommen…. Das war den Erfindern damals schon klar, dass das eigentlich Schrott ist, aber wirtschaftlich war es nicht anders darstellbar .
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 18.02.2026 12:05
Ich habe auch noch Schallplatten und Cassetten, finde aber nicht, dass sich die besser anhören. Die meiste konservierte Musik höre ich eh vom Rechner. Da brauche ich keine Platten auflegen. Das sieht zwar schön aus, wenn sich so eine Platte auf dem Plattenteller dreht, aber sonst erfahre ich da keinen Vorteil von.

Dass eine band nur Vinyl verkauft, habe ich noch nicht erlebt, aber sehr wohl, dass sie nur noch ein Digipack anbietet, zum Herunterladen. Wenn man einmal herunterlädt und dann offline hört, ist es auch nicht so energieaufwändig wie das Streamen. Und es ist umweltfreundlicher als die Herstellung von LPs, CDs oder Tonbändern. Man braucht aber auch Speicherkapazität, und die braucht seltene Erden. Eine Ideallösung gibt es anscheinend nicht. 

Aber ja, so ein großes Cover und Beiheft ist auch was Schönes. Beihefte in CDs sind oft so klein gedruckt, dass ich sie ohne Lupe nicht lesen kann. Auf dem Bildschirm dagegen kann ich die Texte vergrößern, wie ich sie brauche.

Das mit dem Ultraschall sollte nur ein Beispiel sein für Frequenzen, die ich nicht höre. Ich spüre aber auch nichts Besonderes beim Abspielen von LPs.

LG, Micha

Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirt-Man am 18.02.2026 12:18
mit klassischer Musik habe ich es mehrmals probiert, bin aber niemals damit warm geworden. Anders sieht es mit Filmmusik aus, da habe ich auch eine recht große Sammlung. Besonders prägend ist hier Hans Zimmer.

Indirekt hörst Du klassische Musik.
Schau mal, wo die ganzen Tonleitern im Rock und Metalbereich her kommen. In diese Variationen finden sich sehr viele Überschneidungen.
Nimm da nur Accept, Manowar, Nightwish usw
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 18.02.2026 20:39
mit klassischer Musik habe ich es mehrmals probiert, bin aber niemals damit warm geworden. Anders sieht es mit Filmmusik aus, da habe ich auch eine recht große Sammlung. Besonders prägend ist hier Hans Zimmer.

Indirekt hörst Du klassische Musik.
Schau mal, wo die ganzen Tonleitern im Rock und Metalbereich her kommen. In diese Variationen finden sich sehr viele Überschneidungen.
Nimm da nur Accept, Manowar, Nightwish usw
Na ja, das mag alles stimmen, aber irgendwie fehlt mir bei klassischer Musik irgend etwas. Ich weiß nicht was es ist. Vielleicht ein beständiger Hintergrund Bassrythmus.
Möglicherweise finde ich es bei Bands wie Nightwish wieder, vor allem die frühre Sängerin Tarja Turunen hatte eine Wahnsinns Stimme, und hat auch später auch eine klaasiche Ausbildung nachgeholt. Der Komponist von Nightwish, Tuomas Holopainen hat sich soweit ich gehört habe auch von Filmmusik inspirieren lassen.

Und ich hab mal ein Video von ich glaube "2Cellos" gesehen, die in klassischem Gewand dann "Thunderstruck" von ACDC auf ihren Cellos spielen.

Also  wird die klassische Musik dann doch irgendwie in die Moderne geholt.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 18.02.2026 21:00
Ich habe auch noch Schallplatten und Cassetten, finde aber nicht, dass sich die besser anhören. Die meiste konservierte Musik höre ich eh vom Rechner. Da brauche ich keine Platten auflegen. Das sieht zwar schön aus, wenn sich so eine Platte auf dem Plattenteller dreht, aber sonst erfahre ich da keinen Vorteil von.

Dass eine band nur Vinyl verkauft, habe ich noch nicht erlebt, aber sehr wohl, dass sie nur noch ein Digipack anbietet, zum Herunterladen. Wenn man einmal herunterlädt und dann offline hört, ist es auch nicht so energieaufwändig wie das Streamen. Und es ist umweltfreundlicher als die Herstellung von LPs, CDs oder Tonbändern. Man braucht aber auch Speicherkapazität, und die braucht seltene Erden. Eine Ideallösung gibt es anscheinend nicht. 

Aber ja, so ein großes Cover und Beiheft ist auch was Schönes. Beihefte in CDs sind oft so klein gedruckt, dass ich sie ohne Lupe nicht lesen kann. Auf dem Bildschirm dagegen kann ich die Texte vergrößern, wie ich sie brauche.

Das mit dem Ultraschall sollte nur ein Beispiel sein für Frequenzen, die ich nicht höre. Ich spüre aber auch nichts Besonderes beim Abspielen von LPs.

LG, Micha

Ich habe mir 1982 die erste Stereoanlage gekauft, damls natürlich mit dem guten Schallplattenspieler.
Und natürlich hab ich es genossen die Platte vorsichtig aus der Hülle zu ziehen, nur am Rand anzufassen, damit keine Fingerabdrücke hinaufkommen, sie auf den Plattenteller zu legen, vielleicht vorsichtig die Karbonbürste  drüberziehen um die letzten Staubkörnchen aus den Rillen zu ziehen und dann ganz sachte die Plattennadel aufzusetzten. Bei Scheiben von Alan Parsons war das fast etwas meditatives.
Aber die zeit verging und 1989 kaufte ich den ertsen CD Player, 10 Jahre später den ersten Multimedia Aldi PC.

Vielleicht konnte ich vor 40 Jahren noch das ganze Klangspektrum wahrnehmen. Mein Gehör ist aber in Folge eines Knalltraumas bei der BW und der Zeit die vergangen ist eingeschränkt. Ich kann die feinen Unterschiede nicht  mehr wahrnehmen.
Irgendwann in den letzten 15 Jahren hab ich angefangen meine CDs ind MP3 umzuwandeln und auf einer Festplatte zu speichern.
und so benutze ich die Musik heute, per Mausklick.

Es sit wiemit diesen 8K Fernsehern von denen mein Neffe mir manchmal vorschwärmt. Meine Augen sind ebenso gealtert, und ich glaube nicht das ich noch so viel wahrnehmen kann wie vor 40 Jahren.
Vielleicht ein Grund weshalb ich alte Filme so gerne mag.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 18.02.2026 22:16
Dieses Zeremonielle bei LP liebte ich auch eine Zeit lang. Da habe ich sogar die Innenhüllen auf einer zweiten Seite aufgeschnitten, damit beim Rausholen und Reinstecken weniger Reibung zwischen Platte und Papier geschah.

Aber mir geht es dann auch sonst wie Dir, lieber Zwurg. Auch meine Ohren und Augen sind gealtert.
Deswegen sehe und höre ich auch nicht mehr so gut wie vor Jahrzehnten.

Aber auch damals, als ich meine erste CD hatte, so um 1990, empfand ich den Klang als voller, als den einer LP.

Was soll ich sonst sagen?

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirt-Man am 18.02.2026 22:17
Na ja, das mag alles stimmen, aber irgendwie fehlt mir bei klassischer Musik irgend etwas. Ich weiß nicht was es ist. Vielleicht ein beständiger Hintergrund Bassrythmus.
Möglicherweise finde ich es bei Bands wie Nightwish wieder, vor allem die frühre Sängerin Tarja Turunen hatte eine Wahnsinns Stimme, und hat auch später auch eine klaasiche Ausbildung nachgeholt. Der Komponist von Nightwish, Tuomas Holopainen hat sich soweit ich gehört habe auch von Filmmusik inspirieren lassen.

Und ich hab mal ein Video von ich glaube "2Cellos" gesehen, die in klassischem Gewand dann "Thunderstruck" von ACDC auf ihren Cellos spielen.

Also  wird die klassische Musik dann doch irgendwie in die Moderne geholt.

Nightwish war mit Tarja der Hammer. Danach konnte ich nichts mehr damit anfangen.
Ihre Nachfolgerinnen kammen, durch Tarjas Gesangsausbildung, nie an die alten Lieder ran.

Die Cellos könnten Apocalyptica gewesen sein.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 19.02.2026 18:50

Nightwish war mit Tarja der Hammer. Danach konnte ich nichts mehr damit anfangen.
Ihre Nachfolgerinnen kammen, durch Tarjas Gesangsausbildung, nie an die alten Lieder ran.

Die Cellos könnten Apocalyptica gewesen sein.

Ich fand auch Nightwish mit Tarja absolut gigantisch. Ihr Stimmvolumen war in der Musikgattung unvergleichlich. Die nachfolgenden Sägerinnen konnten sich damit nicht messen, weshalb sich zwei der Sängreinnen nur relativ kurz hielten. Floor Jansen hatte zwar eine gewaltige Bühnenpräsenz und holte viel Stimme aus ihrem großen Körper, an Tarja Turunen kam sie trotzdem nicht heran.

Als Tarja 2005 aus der Band geworfen wurde, dürften viele Fans sehr enttäuscht gewesen sein. Ich fand es extrem schade, obwohl ich einige Alben noch gut fand. Es war als hätte Queen 1980 Freddy Mercury aus der Band geworfen.
In beiden Bands gab es ja Querelen wegen der dominanten Sängerpersönlichkeiten. Nur Queen hat die Kurve gekratzt.

Ich bin ja der Meinung, dass die wahre Diva bei Nightwish Tuomas Holpainen ist.
Allerdings hätte es ohne seine Kompositionen die Band ohnehin nicht gegeben.

Aber in berühmten Bands der Musikgeschichte gab und gibt es immer wieder. Da treffen oft gewaltige Egos aufeinander.

Falls meine Romane zu meinen Lebzeiten verfilmt werden sollten, würde ich mir die Filmmusik von Tuomas Holopainen wünschen.


Ich hab die Cellos gefunden:https://www.youtube.com/watch?v=uT3SBzmDxGk&list=RDuT3SBzmDxGk&start_radio=1 (https://www.youtube.com/watch?v=uT3SBzmDxGk&list=RDuT3SBzmDxGk&start_radio=1)
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: DesigualHarry am 19.02.2026 19:07
Hallo!

Das Auflegen von LPs selber ist mir ziemlich mühsam, ich nehme viel lieber ein Mixed Tape auf. Ich habe ja noch eines der Top Tape - Decks aus den frühen Neunzigern. Soundmässig ist das natürlich nicht vergleichbar mit dem was ein normaler Kassettenrecorder aus dieser Zeit hergab. Da liegen schon mehrere Welten dazwischen.

Ich bin zwar auch schon ü. 50, aber meine Ohren und Augen sind nach wie vor gut in Schuss. Ich horche mehr oder weniger seit 45 Jahren die gleichen Songs. Ich liebe es aber meine Ohren dahin auszurichten, dass ich was neues heraushören kann.

Es gibt im übrigen aus den frühen Neunzigern CD´s die ganz gut klingen, diese sind dann aber noch Analog aufgenommen worden. Im Gegensatz dazu gibt es aus dieser Zeit auch LP´s die keinen guten Sound haben, meistens erfährt man dann auf der Packungsrückseite den Grund: Digital gemastert.

Die Quantisierung und Limitierung des Headroom sind aus meiner Sicht zwei der Hauptprobleme von Digital. Sie zerstört den menschlichen Rhythmus komplett, und zwingt den Songs einen "Maschinellen Kompresslufthammer Sound" auf.

LG Harry
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 19.02.2026 20:34
Hallo!

Das Auflegen von LPs selber ist mir ziemlich mühsam, ich nehme viel lieber ein Mixed Tape auf. Ich habe ja noch eines der Top Tape - Decks aus den frühen Neunzigern.

ja, bei mir stehen auch noch die Reste meiner alten Stereoanlagen.
Doppetapedeck von der 1993er Pioneer Anlage und Plattenspiele von der 1982er Sharp Anlage.
Die anderen Teile sind vergangen.
Ich erinnere mich noch an Nachmittage in den 80igern und frühen 90igern, kauernd auf dem Boden vor der Stereoanlage und dem Aufnehmen von Mix Tapes für die Fahrt zum nächsten Italien Urlaub.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 19.02.2026 22:10
Hallo!

Das Auflegen von LPs selber ist mir ziemlich mühsam, ich nehme viel lieber ein Mixed Tape auf. Ich habe ja noch eines der Top Tape - Decks aus den frühen Neunzigern.

ja, bei mir stehen auch noch die Reste meiner alten Stereoanlagen.
Doppetapedeck von der 1993er Pioneer Anlage und Plattenspiele von der 1982er Sharp Anlage.
Die anderen Teile sind vergangen.
Ich erinnere mich noch an Nachmittage in den 80igern und frühen 90igern, kauernd auf dem Boden vor der Stereoanlage und dem Aufnehmen von Mix Tapes für die Fahrt zum nächsten Italien Urlaub.

Habt Ihr, Zwurg und Harry, das auch damals schon "Mixtapes" bzw. "Mix Tapes" genannt?

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 19.02.2026 23:36
Habt Ihr, Zwurg und Harry, das auch damals schon "Mixtapes" bzw. "Mix Tapes" genannt?
nein, das war einfach eine gemischte Casette.

Anglizismen waren damals noch nicht so verbreitet
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 19.02.2026 23:53
Habt Ihr, Zwurg und Harry, das auch damals schon "Mixtapes" bzw. "Mix Tapes" genannt?
nein, das war einfach eine gemischte Casette.

Anglizismen waren damals noch nicht so verbreitet

Ja, genau so habe ich es auch genannt. Später habe ich das sogar mit CDs gemacht, die ich zusammengestellt und gebrannt habe. Das waren gern gesehene Geschenke.

Kennst Du/Kennt Ihr das Buch "Cassettenkinder"? Nee, es heißt "Wir Kassettenkinder":
https://www.deutschlandfunkkultur.de/liebeserklaerung-ans-mix-tape-und-die-achtziger-als-wir-100.html (https://www.deutschlandfunkkultur.de/liebeserklaerung-ans-mix-tape-und-die-achtziger-als-wir-100.html)
https://nerd-wiki.de/allgemein/wir-kassettenkinder (https://nerd-wiki.de/allgemein/wir-kassettenkinder)

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: cephalus am 20.02.2026 07:19
Auf meinen Cassetten von früher steht tatsächlich Mix oder Mixed. ;D

Abspielen kann ich sie nicht mehr.  :(
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 20.02.2026 08:33
Ich habe eine 1987 in Quebec gekaufte, also fertig bespielte MC mit traditioneller Musik von dort, die sich nicht mehr abspielen lässt. Sehr schade!

Die anderen funktionieren noch, außer dass manche ein wenig  leiern, ich ich sollte mich mal beeilen, sie zu digitalisieren.

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: DesigualHarry am 21.02.2026 20:08
Hallo!

Kassetten gelten heute wohl als das schlechteste Analoge Format. Wird wohl daran liegen, dass es ein Massenformat war, mit billiger Massentechnologie. Ich vergleiche ja heutiges Streaming gerne mit den damaligen Kassettenrecordern, beide bieten nur bescheidene Klangqualität.

Abseits davon gab es aber Firmen mit Kassettendecks die Unglaubliches aus der Kassette herausgeholt haben, Ein Frequenzgang von über 20khz war keine Seltenheit. Und die Langlebigkeit von diesen Dingern ist wohl einzigartig. So habe ich ein Gerät aus dem Jahre 1988, das seit ein paar Jahren nicht mehr in Betrieb war weil die Riemen spröde waren, jetzt wieder in Betrieb. Ein Techniker hat einfach neue Riemen verbaut und schon läuft es wieder...
Kassetten habe ich inzwischen ein paar von E Bay. Angesichts des Alters auch wieder verwunderlich, dass sie noch so gut Funktionieren.

Das beste Analoge Format währe natürlich eine Bandmaschine, aber guterhaltene günstige Bänder sind inzwischen sehr selten.

Lg Harry
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Slothorpe am 21.02.2026 23:50
Das Problem mit Casetten und Tonbändern und alle anderen Arten von magnetischen Aufzeichnungen ist, dass das Erdmagnetfeld denen unbarmherzig den Gar aus macht, wenn sie nicht magnetisch geschützt (also in einer Stahlblech-Box oder ähnlichem) aufbewahrt wurden… nach 30 Jahren sind sonst nur noch die tiefen Frequenzen übrig….
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: cephalus am 22.02.2026 00:41
Tja, so weit bin ich bei meinem letzten Versuch nicht gekommen:
In allen übrig gebliebenen Abspielgeräten sind mit dem Einschalten die Antriebsriemen aus Gummi sofort zerbröselt. Ersatz hatte ich natürlich nicht.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 22.02.2026 10:01
Guten Morgen zusammen!

Ich hatte vor dem Schlafengehen hier einen Beitrag geschrieben, aber der ist nicht da. Vielleicht habe ich das Forum vor dem Klick auf "Schreiben" geschlossen.

Ich habe auch nur geschrieben, dass mit nicht bewusst war, worauf man alles achten muss. Z.B. vom Einfluss des Erdmagnetfeldes auf Tonbänder habe ich noch nie etwas gehört. Ich habe aber gestern mal die Schachten meins Cassette-Mate-Abspielgerätes gefunden. Das Gerät brauche ich, um Kassetten zu digitalisieren. Ich habe das lange nicht gemacht und habe so das Programm nicht auf diesem Rechner, kann es aber nun wohl wieder überspielen und dann mit der Kassetten-Digitalisierung weitermachen, in der Hoffnung, dass ich noch mehr höre, als nur die tiefen Töne! Ich habe nämlich sehr viele Kassetten, sowohl fertig bespielt gekaufte als auch von LPs überspielte und Mikrophonaufnahmen.

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: cephalus am 22.02.2026 13:19
Beim Aufräumen im Keller habe sowohl einige Cassetten als auch die passenden Rekorder gefunden.
Leider haben sich bei allen unmittelbar nach dem Start die Antriebsriemen aufgelöst.
40 Jahre lagern nagen doch ziemlich am Material.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 22.02.2026 15:49
mein Tape Deck, hat in Jahren der Nichtbenutzung einfach still und heimlich komplett seinen Dienst aufgegeben
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 23.02.2026 00:32
Ich habe heute nach langer Zeit mal wieder meinen kleinen Kassettenrekorder zur Digitalisierung aktiviert und wollte eine MC digitalisieren.
Der Rekorder spielte die MC brav ab. Sie leierte etwas, aber sonst war sie gut zu hören. Ich habe sie 1983 in Rom gekauft, darauf steht aber, dass sie von 1975 sei. Sie enthält italienische Volkslieder.
Aber das Digitalisieren funktionierte nicht. Ich habe den Eindruck, dass ein Wackelkontakt vorliegt, denn manchmal nahm der Computer ein paar Töne auf.
Da ist diese Funktion wohl defekt und ich muss mir ein neues Gerät kaufen. Ich glaube nicht, das in einem Reparaturcafé oder so repariert zu bekommen.

Was aber zunächst für mich die Hauptsache ist: Die Kassette und das Band darin sind +/- in Ordnung. 

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Zwurg am 23.02.2026 19:00
Ich hab gestern mit einem Kumpel über die Zeit der Magnetbänder unterhalten. Er meinte die Qualität war noch nie gut.
Obwohl wir endlos Kasetten aufgenommen haben, bis in die 2000er Jahre hinein.
Wir benutzen dann meist die teueren Chrom Cassetten, die klangen besser.
Die Schallplatten wurden 1989 durch den ersten CD Spieler abgelöst.10 Jahre später konnte ich CDs mit dem Computer kopieren. Wenige darauf hatte ich einen DiscMan und eine AdapterCasette für das Autoradio. Kurz darauf konnte Ich CDS in MP3 Umwandeln und es gab die ersten Mp3 CDs. Und dann folgte statt dem DiscMan dder tragbare MP3 Player ud im Auto das CD MP3 Radio.
Die Musikcasetten waren da schon längst out of Order. Eine MP3 CD zu brennen geht viel schneller als eine Casette zu bespielen und es sind massig mehr Lieder drauf.
Es ist gibt aber immer noch die romantische Erinnerung an die Casetten.
Ähnlich lief es mit den VHS Casetten. Wir waren begeistert von der Möglichkeit Filme aufzuzeichnen. Heute kann man mit der Bildqualität keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlocken. denn kurz nach der CD setzte das DVD Zeitalter ein. Wenn heute etwas nicht HD oder Blue Ray ist behaupten manche Leute, sie würden Augenkrebs bekommen.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 23.02.2026 22:14
So ähnlich war es bei mir auch, wenngleich ich nie so sehr hinter dem her war, was neu auf dem Markt war. Ich hatte meine erste CD gekauft (The Irish Folk Festival 1989/89 Back to the future), weil es sie nur als CD gab und nicht als MC. Ich hatte da noch gar keinen CD-Spieler, sondern habe sie mir von einem Kollegen auf MC überspielen lassen. Es vergingen dann noch einige Jahre, bis ich einen CD-Spieler hatte, und zwar zuerst einen solchen Discman, den man mit MC-Adapter übers Autoradio hören konnte. Eigentlich gehörte er Petra. Und dann schenkte mir mein Bruder einen gebrauchten CD-Spieler, den ich über meinen Radiorecorder laufen lassen konnte oder später auch über die elterliche Stereoanlage, als ich diese nach der Wohnungsauflösung bekam. Das ging dann immer übers Kassettendeck, indem ich es auf Aufnahme stellte. Leider tat diesen das nicht gut.

Videokassetten habe ich auch noch lange aufgenommen.

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: cephalus am 24.02.2026 00:00
Ja, ja, die Nostalgie ;)

Im elterlichen Haushalt gab es nie einen Plattenspieler, keine Stereoanlage und erst recht keinen CD-Spieler.
Röhrenradio war das Maß aller Dinge und ich habe ihn noch und er funktioniert nach über 60 Jahren immer noch.

Irgendwann, als sie immer noch sehr teuer, aber irgendwie bezahlbar waren, habe ich mir dann einen CD-Spieler gekauft. Für den Verstärker hat mein Geld damals nicht mehr gereicht, den habe ich mir notgedrungen selbst zusammengelötet und in ein Gehäuse aus ungeätzten Platinen gebaut, die ich auch einfach zusammengelötet hatte.
Das Ganze sah skurril aus, klang aber sehr gut, dachdem ich endlich den Netzbrumm elimieniert hatten (hatte etwas gedauert).

Verstärker und CD existieren schon lange nicht mehr, aber meine erste CD habe ich immer noch:
Roger Hodgson: In The Eye Of The Storm
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 24.02.2026 00:08
Ja, Videokassetten habe ich auch aufgenommen. Welche, wo dann Sendungen zum Behalten draufkamen. Und solche, die immer wieder neu bespielt wurden, sobald, sofern man die Sendung schon gesehen hatte, die zuvor da drauf war.
Ein S-VHS-Rekorder musste es sein, und ein teurer, von Panasonic. Weil damals produzierten wir auch auf S-VHS. Und mit Panasonic-Equipment. Nach einem Lockangebot von der Telekom verlängerte ich meinen ersten Handyvertrag ohne neues Handy, das Siemens hab ich dann ausgetauscht gegen ein Handy von Panasonic. 96 Gramm wog das damals.
Natürlich kam dann auch irgendwann ein Festplattenrekorder ins Haus, wo ich auch DVDs brennen konnte, sogar beidseitige. Achja, auch von Panasonic.
Den ersten CD-Player hatte ich in Form einer Kompaktanlage gekauft, für meinen Vater ins Hobbyatelier, damit er dort Radiosender seiner Wahl hören konnte, nicht immer nur SWF/SWR4, was meine Mutter den ganzen Tag hörte.
Ein Jahr später dachte ich, ich kauf mir dieselbe Kompaktanlage, die gab es aber nicht mehr; es wurde eine andere. Eigentlich brauchte ich nur einen CD-Player, aber da gab es schon gar keine solitären CD-Player mehr für einen vernünftigen Preis.
Mein Vater hatte dann früher als ich CDs gehabt.

Und meinen ersten Computer habe ich ca. 15 Jahre später gekauft, nachdem ich unter Kollegen und Leuten bereits als "Computer-As" gegolten hatte. Ja, aus dem Großrechner im Studium hab ich alle Tricks rausgeholt; den Atari als Schreibmaschine meiner Schwester für ihre Abschlussarbeit habe ich mit Programmen versorgt; mit den Amigas bei der Arbeit hab ich tolle Sachen gezaubert, aber ich daheim privat Computer? Fehlanzeige.
Halt erst spät. Und als ich ihn mir kaufte, hab ich mir am Vormittag erst noch ein Auto gekauft, um ihn heim transportieren zu können. War da ein gutes halbes Jahr ohne fahrbares Auto gewesen. Kaputt, stand irgendwo rum. Als ich nach Monaten zum Auto ging, um es vorm Entsorgen leerzuräumen, machten sich gerade zwei Mechaniker von einer Tankstelle in Sichtweite über meinen Motorblock her.
Eigentlich brauchte ich da gar kein Auto, denn ich wohnte nur drei Minuten zu Fuß von meiner Arbeitsstelle entfernt.
Die zog dann irgendwann um, auf die andere Seite der Stadt. Drei Monate später zog ich nach, hatte zwar andere Gründe, aber wieder nur fünf Minuten zu Fuß bis zu meiner Arbeit.

Ja, ja, Computer, S-VHS-Rekorder, Festplattenrekorder, meine erste Stereoanlage aus der Mitte der 80er, die Kompaktanlage, alles war miteinander vernetzt, natürlich mit ansteckbaren MP3-Playern, oder Internettablets (2006) oder Handys. Und das noch mit einem Videosender, der auf den Fernseher vorm Bett im Nachbarzimmer alles übertragen konnte bzw. auf einen drahtlosen Kopfhörer in der ganzen Wohnung bzw. auf einen FM-Transmitter, um auch das Küchenradio zu versorgen.

Und bevor das alles vernetzt war, stellte ich auf meiner ersten Stereoanlage (mit Dual, Technics, JVC) schön brav meine Musikkassetten zusammen. Wichtig war mir immer Abwechslung. Da kamen dann meine typischen Wolfgang´schen Stilbrüche voll zur Geltung. Und passen musste jedes Lied zum vorherigen, irgendwie. Pausen zwischen Liedern gab es nicht - ausser dramaturgisch gewollt, dann aber kunstvoll inszeniert, gab´s nur selten mal. Ansonsten mussten die Lieder ineinander überfließen. Und zwar nutzte ich den Effekt aus, dass der Löschkopf erst ein paar Millimeter nach dem Schreibkopf das Band löschte. So gab es ein, zwei Sekunden (ich hab die Zeit nie ausgemessen oder ausgerechnet), wo sich zwei Lieder überlappen konnten. Und diese Übergänge waren fast wichtiger wie das Lied selbst. Millisekundengenau musste das Tape an der richtigen Stelle pausiert werden, und millisekundengenau musste das nachfolgende Lied aufgenommen werden, manchmal griff ich die Beats der Lieder auf, dass sie harmonisch am Übergang weiterflossen, mal musste der Nachklang vom vorherigen Lied noch unter den ersten zwei Tönen des Nachfolgelieds nachklingen. Eine wahre Wissenschaft, naja, mehr rhythmisch-melodische Intuition machte ich daraus. Oft hatte ich den gewollten Übergang schon im Ohr, oft musste ich aber das passende nachfolgende Lied erst noch suchen. Und geübt habe ich das zum Teil mehrmals, bevor ich zur richtigen Millisekunde die Aufnahme startete. War die Aufnahme verhunzt, musste ich beim Lied zuvor weiter vorne erneut ansetzen. Ging das mehrmals schief, musste ich das Lied vorher nochmals neu aufnehmen. Oder geschickt an einer Stelle mitten im Lied das Ende neu draufsetzen (um nicht den Übergang vorher auch noch kaputtzumachen).

Und ja, auf der Platte musste ich mich in die Liedpausen reinhören, um ein Zeitgefühl zu kriegen, wann das gewünschte neue Lied losgeht, um die perfekte Millisekunde abzupassen. Teilweise nahm ich noch visuell das rotierende Label mit ins Auge, um besser den richtigen Moment zu erspüren. Oder am Plattenanfang machte ich manchmal einen kleinen Ritz in die unbespielte Rille, um einen akustischen Vorlauf-Impuls zu haben ("knack!"), damit ich die richtige Millisekunde zum Aufnahmenstart definieren (erfühlen) kann.

Manchmal ließ ich aber auch überflüssige Vorlauftakte weg. Sledgehammer z.B. musste natürlich beim ersten Forte erst losgehen. Während ich ausgerechnet das erste Weggelassene (das leise Panflöten-Gesäusel) später verwendete, um Trenner für ein von mir designtes Sendungsformat zu vertonen.

Ja, Musik ist schon eine Wissenschaft - naja, ein Gefühl.
Ich lief mit MP3-Player, später mit Handy, auch etliche Jahre draussen immer mit Kopfhörern durch die Gegend, auch im tiefsten Wald (wenn ich alleine unterwegs war). Aber da hatte sich für mich die Musik als ständiger Begleiter schon verabschiedet. Da lud ich mir nämlich Podcasts runter - überwiegend zeitversetzte Radiosendungen - praktisch alles Gebabbel. Zu den Hoch-Zeiten dieser Phase hatte ich über 100 Podcasts beobachtet, etliche regelmässige (einwöchig oder monatlich, manche aber auch öfters), ein ganzer Schwung aber auch gelegentliche. Ja, das war eine Menge, ich war aber heiss drauf, das zu hören. So kam dann auch der Adapter für den Kassettenschacht im Autoradio zum Einsatz. Oder der FM-Transmitter.

Aber seit Trump das erste Mal kandidierte, fand ich die aktuellen Nachrichten spannender, so dass ich auf Autofahrten immer aktuellen Babbelfunk hörte, hr-info zum Beispiel. Für die Podcasts hatte ich weniger Zeit, ich kam nicht mehr nach, sie zu hören, bis heute ist nur noch ein kleiner Rumpf davon übrig. Das ist heute noch so, wann immer ich Zeit für Radiohören habe, höre ich Nachrichten oder sowas wie die Info-Sender. Auch beim Putzen, Kochen oder Spülen. Musik ist also ziemlich unbedeutend geworden inzwischen für mich, was Berieselung angeht.

Seit dem letzten Umzug ist die Stereoanlage noch nicht wieder aufgebaut. VHS- und Festplattenrekorder auch nicht. TV schaue ich jetzt manchmal am Laptop, oder gemütlicher mit Stereo-Ton über meine erwähnte Kompaktanlage und sparsamem 4:3-Röhrenfernseher.
Das reicht mir. Mir ist Information wichtiger als jegliche Ohren- oder Augenweide. News-Junkie auf Genuss-Diät sozusagen.  :D
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 24.02.2026 00:39
Whow, was für Geschichte, von Euch, Cephalus und Wolfgang!

Ich bin ja ein technischer Laie. Meine Vernetzungen von Geräten halten sich demzufolge die Grenze.

Interessant finde ich, Wolfgang, wie unterschiedlich wir auf Trump regieren: Du willst Nachrichten über ihn hören, ich dagegen schalte am liebsten sofort wieder aus, wenn ich diesen Horrorclown sehe. Sicher bin ich aber auch Neugierig, welchem Wahnsinn er schon wieder erlegen ist und womit er die Menschheit und die Erde plagen möchte, nur um gute Deals für sich selbst und seinen verlängerten P..., de USA, zu machen.

Also ich brauche immer wieder Musik. Nicht die ganze Zeit über, aber doch recht viel so am Tag, auch beim Arbeiten, dezent im Hintergrund. Sie beruhigt meine Nerven und bringt mich in angenehme Rhythmen und Schwingungen. Manchmal aber auch hochkonzentriert mit Kopfhörer, die Feinheiten hören und die Energie spüren wollend.

Petra meinte, ich solle mal musikfasten. Oh nee, das wäre zu viel für mich. Das mache ich nur an Karfreitag, und da ist es interessant zu beobachten, wie ich immer wieder den Impuls habe, Musik einzuschalten oder selbst ein Lied zu pfeifen, und mir das dann verbiete. Das ist ein Überbleibsel der Jahre, in denen ich von Mittwoch vor Ostern bis Ostersonntag bei den Pallottinern in Vallendar war.

Ja, man könnte sagen, dass ich musiksüchtig bin. Aber dennoch kenne ich Menschen, für die Musik eine viel zentralere Rolle spielt. Das sind dann aber Musiker:innen, die ihre ganze Freizeit oder gar ihr Berufsleben auf Konzerte, Festivals, Sessions usw. ausrichten. Oder die auf die Musik tanzen und in ihrer Freizeit vor allem Balfolks, Workshops usw. besuchen oder selbst anbieten. Das wäre mir wiederum zu viel, weil mich ja auch noch anderes interessiert.

Aber Musik ist ein wichtiger Teil in meinem Leben. Mein Schwiegervater war eher der Informationsjunkie, so wie Du derzeit, Wolfgang. Wenn zwischen den Wortbeiträgen Musik gespielt wurde, meinte er, die hätten wohl keine Themen mehr im Radio. Ganz anders Jan Reichow (https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Reichow (https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Reichow)). Der meinte mal, er höre nicht mehr gerne Radio, weil sie da die Stücke nie zu Ende spielen sondern immer wieder reinquatschen.

So unterschiedlich sind die, ähm, wir Menschen!

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: cephalus am 24.02.2026 00:44
Konventionelles Fernsehen und Radio sind bei mir nicht mehr existent.
Alles was ich in dieser Richtung konsumiere, kommt aus Mediatheken, von Streamingdiensten oder eigenen Quellen.
Zu sehr nervt mich ungefragtes Gequatsche, Werbung, oder die, für mich falsche Sendezeit.

Will ich Informationen, suche ich sie gezielt, will ich Musik, oder andere Unterhaltung, lasse ich mich vom Streaming, berieseln.

Ja, es kann dadurch passieren, dass man Aktuelles nicht mitbekommt, bis sich die Umgebung darüber unterhält und man dann erst nachsehen muss.
Aber, es hat mir bis dato nicht zum Nachteil gereicht, mir aber viele schlechte Gefühle, die ich gehabt hätte,  hätte ich alles unmittelbar mitbekommen, erspart.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Slothorpe am 24.02.2026 06:26
Was man nicht kennt, das kann man nicht vermissen…

Ich bin sehr froh, dass es noch kuratierte Radioprogramme gibt (auch im Internet, z.B. ByteFM aus Hamburg), bei denen musikbegeisterte Menschen das Programm gestalten, keine „KI“
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 24.02.2026 08:35
Ja, da gibt es eine Musiksendung eines kleinen Radiosenders, Radio Dreyeckland aus Freiburg i.Br., nämlich "Keine Heimat", die mein folker-Kollege Christian Rath moderiert, und in der er jede Woche neue Folk-CDs aus einem Land vorstellt. Die ist dann immer eine Woche lang hör- und herunterladbar. Und Christian erinnert immer über die folkmail-Liste daran.

So schrieb er heute:

"Liebe Freundinnen und Freunde,

hier meine Ankündigung für die nächste Keine Heimat-Sendung auf Radio Dreyeckland (RDL):

Am heutigen Dienstag, 24. Februar 2026, um 15 - 16 Uhr, gibt es neue Folk-CDs aus England von The Thorn, Tunng, Richard Dawson und Boss Morris.

viel Spaß
Christian Rath



RDL hört Ihr
- per Internet-Livestream auf www.rdl.de
- in Südbaden über UKW-Antenne auf 102,3 Mhz
- im Freiburger Kabel auf 93,6 Mhz

Falls Ihr eine dienstägliche Keine Heimat-Sendung verpasst, könnt Ihr sie in der RDL-Mediathek eine Woche lang nachhören:
www.rdl.de/sendung/keine-heimat-euro-folk oder www.keine-heimat.eu.
(Bis ca Dienstag 15 Uhr steht dort noch die letzte Sendung mit Folk-Musik aus Quebec.)

Ihr könnt die jeweilige Sendung sogar downloaden und dann ganz flexibel anhören.

Die Playlist der Sendung findet Ihr bald unter www.keine-heimat.de.

--
Christian Rath, [...] Freiburg _____________________________ __________________
folkmail
folkmail@lists.folknet.de"

Das ist ein guter Service!

Ich komme auch nicht dienstags um 15 Uhr dazu, das zu hören, aber wie gesagt, eine Woche lang ist das möglich.

LG, Micha
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Slothorpe am 24.02.2026 08:48
Schönes Beispiel, wer Folkmusik mag, wird da sicher Dinge entdecken, die er sonst nie gefunden hätte und auch der Streaming Anbieter nicht vorschlägt…
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: cephalus am 24.02.2026 09:03
Was man nicht kennt, das kann man nicht vermissen…

Ich bin sehr froh, dass es noch kuratierte Radioprogramme gibt (auch im Internet, z.B. ByteFM aus Hamburg), bei denen musikbegeisterte Menschen das Programm gestalten, keine „KI“

Wer das zu schätzen weis, für den ist es sicher von Vorteil.

Musik läuft bei mir wirklich ausschließlich beim Autofahren. Da ist sie reine Untermalung, Gequtsche nervt da, besonders wenn dann auch noch Sprecher und Navi gleichzeitig reden.
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Skirtedman am 24.02.2026 12:37
Redende Navis mag ich nur in Stress-Situationen, wenn ich es sehr eilig habe, oder mich die Verkehrssituation fordert, weil ich z.B. sehr müde bin. Ansonsten mache ich mir mein eigenes Bild vom Display und gleiche das mit der Wirklichkeit ab. Für längere Fahrten mit mir unbekannten Wegen brauche ich es ohnehin nur als Unterstützung, ansonsten präge ich mir wie schon vor Navi´s Zeiten die Strecke im Voraus schon mit den wesentlichen Punkten ein, manchmal auch die letzten wichtigsten Meter, das klappt noch immer ganz gut. Navis sind für mich also Erinnerungsstützen und bestenfalls Staumelder.



Eigentlich sucht der Thread ja eine Antwort auf die Frage, ob man am Kleidungsstil, z.B. am Rock, eventuell ablesen kann, dass der Träger begeistert Rockmusik hört. Oder anders ausgedrückt, gibt es eine Tendenz in der Wahl des Erscheinungsbilds (des Rocks z.B.) unter Rockträgern, die gerne Hardrock hören?

Diese Frage haben wir so noch nicht abschließend beantwortet.

Was mir jedenfalls auffällt, muss ich nun mal thematisieren. Denn gerade an Fastnacht ist es immer eine gute Gelegenheit, das in Erfahrung zu bringen. So saß ich letzte Woche an Aschermittwoch eingebettet zwischen links einer Frau, die gerne Hardrock hört, und rechts einer Frau, die einen breiteren ('normaleren') Musikgeschmack hat. Beim Schunkeln kam es, wie kommen musste. Die Hardrock-Frau wollte partout anders schunkeln als ich und meine rechte Nachbarin. Uns gegenüber die zwei schunkelten genauso wie wir, nur in der Richtung entgegengesetzt (naja, wenn wir nach links, die auch auch aus ihrer Perspektive nach links). Meine rechte Nachbarin wiederum hatte rechts einen uns unbekannten Mann, dessen Musikgeschmack ich nicht kenne, der aber ebenso partout anders schunkeln wollte als "wir zwei Normalen'. Es dauerte ein halbes Lied, bis wir den ganzen Tisch überzeugen konnten, 'normal' zu schunkeln, so wie der überwiegende Rest des Saales auch. Auch unser Gegenüber am Tisch hatte zunächst gegen den Eigenrhythmus eines ihrer Nachbarn anzukämpfen: auch er ist Hardrock-Fan.

Was will ich sagen? In der Tat, Menschen mit Vorliebe zu harter Rockmusik, haben ein anderes Taktempfinden. Und bei diesem Taktempfinden geht es nicht nur, sich auf den Start-Schlag (auf die 1, 2 oder 3, ...) zu einigen, sondern sie wollen nicht nur asynchron losschunkeln oder -tanzen, sondern auch in einer anderen Geschwindigkeit. Lasse ich mich bei solchen Schunkeleien oder Tänzchen auf die Vorgabe von Hardrockern ein, dann fühlt sich das für mich völlig falsch an. Interessant ist, wenn in einer größeren Kette (oder Kreis) mehrere einen für mich falschen Schunkelrhytmus wählen und es tatsächlich unter manchen 'Falschen' unabhängige Übereinstimmungen gibt.

Aufgefallen ist mir das schon früh, nämlich bei meiner ersten Tanzpartnerin. Das musste ich mehrere Monate aushalten. Für mich hatte sie keinerlei Taktgefühl. Gut, sie hatte ohnehin ein paar Ego-Defizite, schrieb Liebesbriefe an den Drummer der Gruppe Europe und war sich sicher, dass er sie in einem Jahr heiraten wird. Ja, sie liebte Hardrock. Bei Disco-Fox konnte man das noch recht gut ausgleichen, aber bei so Sachen wie Walzer versagte jeder noch so harte Versuch, sie zu führen. Und meiner Erfahrung nach: klappt es nicht beim Tanzen, dann klappen viele andere Dinge auch nicht. Es blieb bei meiner ersten Tanzpartnerin auch nur beim Tanzen.

Meine zweite Tanzpartnerin, der ich dann zwei, drei Kurse lang treu blieb, war ein Traum dagegen. Sie liebte nämlich ja auch 'normale' Musik.  ;) ;D
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: DesigualHarry am 24.02.2026 20:11
Hallo!

Röhrenradio finde ich auch auch klasse. Ich habe jetzt eine Röhrenpreamp für meinen neuen Plattenspieler. Das ist schon klasse, gibt dem Klang noch mehr Glanz und Wärme. Genau wegen diesen Analogen Feinheiten geht es mir bei der Musik. Modulation, Wärme, Bandsättigung. Gerade zum Schluss von Songs, wenn die ganze Band nochmals voll Aufdreht, das Band in die Bandsättigung geht, entsteht dieser Unglaubliche Sound. Das geht mit Digital alles nicht mehr, wegen fehlendem Headroom. Laute Songs sind bei Digital nur mehr mit massiven Kompressor Einsatz möglich. Dynamik ist so natürlich keine mehr vorhanden.

Lg Harry
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: Slothorpe am 25.02.2026 14:28
Das hatten wir schonmal, mit 16-Bit Auflösung ist die Dynamik halt begrenzt und mit Kompression und damit Auflösungsverlust verbunden. Mit 96kHz und 24 Bit sieht die Welt schon anders aus, aber das sind halt Profiformate.

Ob ein Röhrenamp nun so viel bringt, kann ich nicht nachvollziehen… klar bei Gitarren-Amps, wo man bewusst in die Verzerrung geht, macht das nen großen Unterschied, ob man das beim Betrieb innerhalb der Kennlinie so hören kann??
Titel: Antw:Rock und Rock
Beitrag von: MAS am 28.02.2026 00:58
Wer übrigens Probleme hatte, auf den Videos zum Jugendfolkorchester den rocktagenden Jungen zu entdecken, wird bei diesem Foto keine Schwierigkeiten haben: https://folker.world/gehoert-entdeckt-gelesen/junge-folkmusikschaffende-gesucht/ (https://folker.world/gehoert-entdeckt-gelesen/junge-folkmusikschaffende-gesucht/)

LG, Micha