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Andere interessante Themen => Gender => Thema gestartet von: MAS am 04.06.2026 15:30
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Gude zusammen,
Konstantin hat mir eben diesen Video-Link geschickt: https://www.youtube.com/watch?v=VjHgJuGKoeI (https://www.youtube.com/watch?v=VjHgJuGKoeI)
Leider gibt es auch im ansonsten so offenen Rheinland Fanatiker und Idioten, die anständige Menschen bedrohen, wenn diese einen Lebensweg gehen, den sie nicht verstehen wollen.
LG, Micha
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@MAS:
Hast du den Bericht selbst komplett angesehen und auch zugehört?
Es ist von genau einem Mann, der Gewalt gegen Demonstranten angewendet hat, die Rede. Gewalt ist verwerflich und darf gegen niemand angewendet werden, egal, woran er glaubt. In dem Punkt werden wir uns alle einig sein.
Die anderen Bilder zeigen Gegendemonstrationen. Ob echt oder gestellt, keine Ahnung, ich kenne solche Leute oder Gruppen nicht. Aber alle ohne Gewalt. Und dass eine Gegen-Demo laut ist, liegt in der Natur der Sache. Sie muss genauso laut sein wie die eigentliche Veranstaltung, damit sie gehört wird. Dieser Teil wirkt so, als ob man ein Feindbild aufbauen will mit unterschwelliger Angst, obwohl es keine Beweise dafür gibt. Sonst hätte man sie genannt. Streng genommen weiß man noch nicht einmal, ob die Bilder zum Text passen oder aus dem Archiv von irgendwoher stammen. Auch das gab es oft. Nehmen wir an, sie sind echt, Ausschreitungen zeigen sie nicht.
In dem berichteten Fall der Hausdurchsuchung gab es keine Festnahmen und keine Beschlagnahmungen. Dann hat diese Gruppe wohl auch nichts Verbotenes gemacht. Egal wie man zu der Gruppierung stehen mag, im Zweifel für den Angeklagten. Ohne Beweis keine Strafe.
Der Reporter kann nicht einmal mit dem Taschenrechner umgehen oder sagt bewusst die Unwahrheit. Anfangs sind 58% der Straftaten als rechtsextrem eingestuft, am Ende nur noch 38% Der Anteil ist also zurückgegangen und nicht, wie behauptet, gestiegen. Das Verhältnis hat sich also umgedreht und man muss nunmehr fragen, wer heuer für die 62% verantwortlich ist, die nicht näher benannt werden.
Bei diesem Sender bin ich schon seit der Kindheit misstrauisch über die einseitige Positionierung und auch zuletzt gab es da einige Fettnäpfchen, in die man sich zielstrebig positioniert hat. So wurde beim Framing gegen eine C-Maßnahmen-kritische Demo von einem freien Reporter ein Mitarbeiter des Funkhauses gefilmt, als er gerade eine neue Fahne in schwarz-weiß-rot auspackte. Das lässt mich manchmal an der Echtheit der Bilder und der Aufrichtigkeit der Sprecher zweifeln.
Mit solchen reißerischen Berichten macht sich der Sender keine Freunde. Das Framen, Spalten und Hetzen ist durchschaubar und sogar vorhersehbar. Man weiß praktisch beim Titel schon, was folgt. Leider schadet dieses flache Niveau auch den Leuten, über die man eigentlich positiv berichten wollte.
Gruß
doppelrock
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Klar, Doppelrock, dass Du Partei für die Gegenseite einnimmst. Du hast hier im Forum ja oft auch genug gegen die freie Selbstbestimmung von Menschen bzgl. ihrer Genderidentität demonstriert.
Und klar, dass Du so einen Bericht minutiös auf Fehler oder Widersprüche untersuchst, da er ja gegen Dein Weltbild opponiert.
Und dass sexistische Morddrohungen und Hassdemos in keinem Zusammenhang stehen, glaubst Du wohl auch. Was ist friedlich an einer Demo, die anderen Menschen ihre Selbstverwirklichung nicht gönnt, solange diese Selbstverwirklichung niemandem schadet? Du bist doch sonst so für die Freiheit vom Zwang.
Gruß, Micha
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Der Reporter kann nicht einmal mit dem Taschenrechner umgehen oder sagt bewusst die Unwahrheit. Anfangs sind 58% der Straftaten als rechtsextrem eingestuft, am Ende nur noch 38% Der Anteil ist also zurückgegangen und nicht, wie behauptet, gestiegen. Das Verhältnis hat sich also umgedreht und man muss nunmehr fragen, wer heuer für die 62% verantwortlich ist, die nicht näher benannt werden.
Aufgrund Deiner Zahlen habe ich mir dahingehend noch einmal den Beitrag angeschaut, und ich muss sagen, damit hast Du einen Punkt. Es ist tatsächlich sehr unscharf und somit missverständlich, wie der gesprochene Text die gezeigte Statistik kommentiert. "...und immer häufiger kommen die Straftaten aus dem Phänomenbereich rechts", so der Kommentar. Das lässt einen Zuhörer in der Tat interpretieren, dass deren Anteil an den queerfeindlichen Straftaten gestiegen sei. Die Statistik aber weist, wie Du richtig analysiert hast, aus, dass der Anteil gesunken ist. Dennoch darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zahl der Straftaten 'aus dem Phänomenbereich rechts' im betrachteten Zeitraum dennoch erheblich gestiegen ist, nämlich versechsfacht. Dass die Gesamtzahl der erfassten Straftaten auch gestiegen ist, und zwar noch stärker (fast verzehnfacht) ist richtig und bedauerlich, ist aber kein angenehmer Grund, den Anstieg aus dem rechten Umfeld zu beschönigen.
Ich halte die Einstufung von Straftaten zu einem gewissen politischen Milieu ohnehin für schwierig. Die Zuordnung wird nur ähnlich unscharf sein wie der begleitende Kommentar des Berichtsautors. Vermutlich werden nur solche Straftaten einem politischen Lager zugeordnet, wenn genügend Hinweise dafür vorhanden sind. Bei vielen werden diese Hinweise aber nicht in ausreichendem Maße vorliegen und bleiben also deshalb auch unklassifiziert.
Fakt ist, dass politisch rechts angehauchte Gedanken inzwischen straßentauglicher geworden sind und Polemik bis Hass- und Hetztiraden gesellschaftsfähiger geworden sind, gerade seit rund 10 Jahren durch verschiedene Ereignisse der Weltgeschichte. Das lädt auch Menschen ein, sich weniger zurückzuhalten, die sich sonst eher nicht zu radikaleren Einstellungen zurechnen würden. Ich bin mir recht sicher, dass das den starken Anstieg der unklassifizierten Straftaten mit erklärt.
Straftat bleibt Straftat - auch wenn Straftaten durchaus auch aus politischem Interesse als solche gewertet werden könnten, unsere deutsche Geschichte hat das ja gezeigt, aber auch überall andernorts auf der Welt gibt es genügend Beispiele. Dennoch: jede Straftat ist eine zuviel, das möchte ich festhalten. Dass die Zahl der registrierten Straftaten seit 10 Jahren ansteigt, hat freilich noch weitere Hintergründe, denn erst seit jüngeren Jahren ist der - ich benutze bewusst die selbe Wortführung, aber möglichst neutral gemeint - denn erst seit jüngeren Jahren ist der 'Phänomenbereich queer' sichtbar geworden. Und zudem trauen auch sich erst nach und nach die Betroffenen, solche Vergehen anzuzeigen. Diese Zusammenhänge sollen allerdings nicht dazu dienen, diese Straftaten zu beschwichtigen.
Es stellt sich doch generell die Frage, warum sich jemand so schwer damit tut, einen Menschen, der sich anders ausdrücken oder fühlen möchte als gesellschaftlich vorgegeben, zu tolerieren. Mit welchem Ziel muss solch ein Mensch vehement ausgegrenzt werden oder attackiert werden? Was fällt denn so schwer daran, jeden nach seiner eigenen Façon glücklich werden zu lassen. Welche Freiheiten anderer Menschen werden dadurch beschränkt, dass ein Peter nun lieber eine Petra sein will?
Was hat man denn davon, gegen andere Menschen Hass und Hetze zu schüren? Ist nicht ein unaufgeregtes Zusammenleben für alle letztendlich angenehmer?
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Hallo skirtedman,
was ist den "eine rechts angehauchte" Straftat? Oder eine links angehauchte? Was ist überhaupt "rechts angehaucht". Kennst du überhaupt den Unterschied zwischen rechts, rechtsextrem und rechtsradikal? Oder gleichermaßen links, linksextrem und linksradikal? Oder ist das auch alles eins?
Auch dich frage ich, ob du denkst, dass Mitglieder einer Partei bekennend lesbisch ist, Hass auf Menschen mit dieser Neigung hätten? Ich gehe entgegen der wiederholten Falschaussage von MAS weder zur Partei noch zu deren Wählern, aber aus irgendeinem Mangel heraus behauptet er das immer wieder und steckt zusätzlich alle, die nicht 100% seiner Richtung entsprechen, in den Topf mit seinen Feindbildern.
Zu den Straftaten: Selbst wenn die regierungstreue Anti Fa Hakenkreuze ans blaue Parteibüro schmiert, gilt die Tat als "rechtsextrem", weil das Symbol so eingestuft wird. Religiöse Motive werden zum Teil geleugnet, so ist die offizielle Statistik mit Vorsicht zu genießen. Und es bleibt dem Durchschnittsleser unklar, welcher -ismus wirklich gefährlich ist.
Ist scheint Untertanen oder Gutmenschen inzwischen fest eingepflanzt zu sein, dass "alles RRRÄÄchz" ist, was nicht linksextrem ist. Und wenn ein paar Ideoten auf der Straße feindliche Parolen grölen, sind natürlich alle so. Da will man dann verallgemeinern dürfen. Sogar Wagenknecht und Putin gelten ja mittlerweile als "rechtsextrem".
Das ist genauso peinlicher Unfug wie "Fascho" sei "rechts". Das plappern nur Ahnungslose ohne Argumente nach, die dann eben die Person angreifen. Auf Italienisch heißt fascio Bündel und meint, dass die Gewaltenteilung und Gewaltentrennung aufgehoben ist bzw. Staat und Privatwirtschaft Bündnisse eingehen, gleich ob Industrie direkt oder NGOs, ein solches Bündel entsteht auch bei Bildung einer Blockpartei, die ihre Macht erhält, Opposition ausgrenzt und Wahl überflüssig macht, weil immer das selbe herauskommt. Wenn Medien nicht mehr die 4. Macht im Staat sind zur Kontrolle der Politik, sondern nur noch deren Reden veröffentlichen, kann man den Begriff ebenfalls anwenden.
Im aktuellen Fall sind die "Faschos" also eher grünrot-rosa-schwarze Parteien, Staatsfunk und von Steuern bezahlte private Organisationen, die die Kontrolle übernehmen.
Solche einfachen Zusammenhänge sehen und kennen setze ich schon voraus, wenn man lautstark mitreden will und dabei ständig Kampfbegriffe gegen die anderen verwendet.
Gruß
doppelrock
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N'Abend zusammen!
Ich habe mir den Bericht auch nochmal angesehen.
Doppelrock:
Wo ist denn davon die Rede, dass nur ein Mann Gewalt gegen Demonstranten angewandt habe? Zu Beginn ist von fast täglichen Bedrohungen Im Briefkasten von Anne Selmer die Rede. Die werden wohl kaum von dem einen Mann kommen, der in Soest CSD-Teilnehmende angegriffen hat.
"Ob echt oder gestellt, keine Ahnung!" Diese Deine Formulierung impliziert eine Unterstellung, der WDR könnte evtl. eine Demo zusammenstellen, um dann diese Bilder aufzunehmen. Solche Formulierungen untergraben das Vertrauen dafür empfänglicher Menschen in die Arbeit des Senders - was sie wohl auch sollen. Da hilft auch kein "keine Ahnung", womit Du Dich dann ggf. herausreden könntest. Es wurde auch immer der Kontext der Bilder genannt. Das in anderen Fällen auch Bilder aus anderen Kontexten gezeigt wurden, so bei Bildern von jubelnden Kindern in Palästina nach dem 11.9.2001, wobei die Kinder nicht wegen der Terroranschläge, sondern wegen Bonbons gejubelt haben, ist klar. muss man jetzt aber nicht voraussetzen, dass das jetzt auch so sein könnte. Es sei denn, man will das Vertrauen in die journalistische Arbeit untergraben. Wenn die Bilder aus dem Archiv kommen, wird das normalerweise auch gesagt.
Die queerfeindlichen Straftaten sind laut dem Diagramm von 29 im Jahr 2018 auf 284 im Jahr 2025 gestiegen, die der politisch von "rechts" kommenden im gleichen Zeitraum 17 auf 110. Relativ nahmen die queerfeindlichen Straftaten stärker zu als die "aus dem Phänomenbereich rechts", aber absolut sind beide gestiegen. Und das ist die Hauptaussage. Also weder ein falsches Rechnen und auch keine Lüge, nur eine stärkere Betonung der absoluten Zahlen statt der relativen.
Dass es keine Festnahmen gab, heißt noch nicht, dass nichts vorgefallen ist. Man kann auch Verwarnungen aussprechen, ohne jemanden festzunehmen. Und es gibt auch Vorfällte unterhalb der Strafbarkeitsgrenze, die dennoch gefährlich sind. So manches ist von der Meinungsfreiheit gedeckt, was jedoch verbale Gewalt ist. Da fehlt es vielleicht noch an Law & Order. Von Beschlagnahmungen ist übrigens gar nicht die Rede, weder, dass es sie gab, noch dass es sie nicht gab.
"Einseitige Positionierung" des Senders schreibst Du: Ja klar, für ein friedliches Miteinander der Menschen und gegen Hass und Hetze. Diese Einseitigkeit lobe ich mir. Ich will nicht, dass hier Menschenhass als freie Meinungsäußerung gleichbehandelt wird mit einer Demo für ein friedliches Miteinanderleben in Vielfalt. Wenn Dir das ein Dorn in Auge ist, spricht das sehr gegen Dich.
Stell Dir vor, wie würden eine Demo für die Kleidungsfreiheit aller Menschen machen, inklusive für die Männer, die freiwillig am liebsten immer nur Hosen tragen. Und dann kämen hosentragende Männer, würden uns beschimpfen und beleidigen und gegen die Kleidungsfreiheit demonstrieren und fordern, Männer müssten auf jeden Fall immer nur Hosen tragen. Und Du und ich würden Drohbriefe im Briefkasten vorfinden. Wie würdest Du Dir die Berichterstattung wünschen?
Oder wir würden für die Religions- und Weltanschauungsfreiheit demonstrieren, und da kämen welche, die dagegen wären und ein rein christliches oder ein rein atheistisches oder ein rein islamisches Land fordern in dem alle anderen Religionen und Weltanschauungen verboten wären. Wie würdest Du Dich da fühlen?
Warum muss man gegen das friedliche Miteinander in Vielfalt demonstrieren und statt dessen eine alleinige Macht der eigenen Sicht auf Geschlecht, auf Kleidung, auf Religion und Weltanschauung fordern? Wieso tolerieren diese Gegendemonstrierenden nicht einfach, dass jeder Jeck anders ist? Das ist ja auch Wolfgangs große Frage.
Aber einen Fehler in dem Bericht fand ich doch: Auf dem Drohbrief am Anfang ist kein Maschinengeweht, sondern ein Sturmgewehr abgebildet.
Mit friedlichem Gruß,
Micha
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Hallo MAS,
leider zeigt auch deine neueste Antwort, dass du manches nicht verstanden hast. Nicht meine Aussagen untergraben das Vertrauen in die Arbeit des Senders, sondern sämtliche belegte Betrugsfälle des ÖRR tun das. Nicht wer das fehlverhalten ausspricht, ist das Problem, sondern wer es begeht.
"keine Ahnung" heißt, dass ich anhand der Bilder nicht erkennen kann, ob die Bilder die im Text beschriebene Demo zeigen oder Archivbilder, die beim Fernsehen durchaus gern verwendet werden. Auch in Nachrichten von Bränden, Kriegen usw. Erfahrungsgemäß werden Archivbilder nicht immer gekennzeichnet. Aufnahmen von russischen Panzern von 2013 im Mänöver innerhalb Russlands wurden uns als Ukraine-Krieg 2022 verkauft. Ebenso Sequenzen aus Computerspielen. Wer untergräbt da Vertrauen?
Eigentlich macht es keinen Sinn, dir mit Fakten zu kontern, denn du verteidigst ohne eigene Kenntnisse eine Einrichtung, deren fehler längst nachgewiesen und dokumentiert sind.
Gern darfst du glauben, dass der WDR immer und überall die Wahrheit verkündet, wundere dich aber nicht, wenn du selbst Meldungen entdeckst, wo das Gegenteil der Fall ist. Sofern du es entdecken willst.
Gruß
doppelrock
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Hallo,
die Gerichtsbarkeit wendet sich eindeutig gegen solche Angriffe. Hier zu lesen:
Urteil: Prediger hetzte gegen queere Personen
Weil er queere Menschen beschimpfte, wird ein Laienprediger aus Österreich zu einer Geldstrafe verurteilt.
KarlsruheWeil er in einer Predigt in Baden-Württemberg queere Menschen beschimpfte, muss ein Laienprediger aus Österreich eine Geldstrafe zahlen. Das Oberlandesgericht Karlsruhe bestätigte ein entsprechendes Urteil des Landgerichts.
Die Predigt war 2024 in der Baptistenkirche Zuverlässiges Wort in Pforzheim gehalten worden, die vom Landesverfassungsschutz beobachtet wird, und ein Ableger einer US-Kirche ist, der nicht dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland angehört. Sie ist auch unter „Seelengewinnen“ bekannt. Dem baden-württembergischen Verfassungsschutzbericht 2024 zufolge wird in vielen Predigten Gewalt befürwortet – sie richteten sich hauptsächlich gegen die Menschenwürde. So werde immer wieder die Todesstrafe für homosexuelle Menschen gefordert.
Im Juni 2024 sprach der 34-Jährige, gegen den nun eine Geldstrafe verhängt wurde, laut Gericht, vor maximal 15 Menschen. Seine Predigt „Gott hasst Menschen“ sei auch im Internet übertragen worden und dort noch etwa zwei Monate abrufbar gewesen. Das Pforzheimer Amtsgericht verurteilte den Österreicher Ende 2024 wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu je 40 Euro. Dagegen zog er vor das Landgericht Karlsruhe, das seine Berufung ablehnte und die Geldstrafe auf 45 Euro pro Tagessatz erhöhte, insgesamt 6750 Euro.
Das Landgericht stellte fest, dass er queere Menschen beschimpft, böswillig verächtlich gemacht und sie in ihrer Menschenwürde angegriffen habe. Das sei auf eine Art geschehen, die den öffentlichen Frieden stören könne. Unter anderem habe der 34-Jährige queere Menschen mit Müll verglichen, der in die „Müllverbrennung“ gehöre.
Das Landgericht sah den Straftatbestand der Volksverhetzung als erfüllt an. AFP
Kreiszeitung Böblinger Bote am 11.06.2026 Seite 5.
Gruß,
ChrisBB
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Recht geschieht ihm.
Sowas geht gar nicht, was er gemacht hat (auch wenn ich "sowas geht gar nicht" als Formulierung zutiefst ablehne).
Man kann ja Schwierigkeiten haben, Queerness zu verstehen, aber so dagegen zu hetzen, ist ein Unding, das zum Schutze aller Menschen gemaßregelt gehört.
Dabei fällt aber auf, dass verächtliche Statements zu Menschen, deren Lebensweise oder politische Tendenz jemand ablehnt, inzwischen deutlich straßentauglicher geworden sind. Dabei schwingt immer ein nicht zu überhörender Unterton mit, dass man selbst ja der bessere Mensch sei, mit mehr Wissen und der besseren Gesinnung. Schade, dass dabei die Erkenntnis verhindert wird, dass jeder Mensch, gleich welchen Wissens, welcher Lebensart oder Gesinnung grundsätzlich genauso wertvoll ist wie jeder andere.
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Hallo,
es ist wesentlich einfacher, nur rumzuschimpfen und sich vrächtlich zu äußern, als sich mit der Lebenswelt des bisher unbekannten Gegenübers zu befassen oder sogar in sie einzutauchen. Aber eines kann ich sagen: Wenn man letzteres tut, wird es im Allgemeinen gut belohnt.
Gruß,
ChrisBB
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Es ist furchtbar, was da abgeht. In Belfast tobt der Mob gegen Ausländer, weil ein Mann einen anderen mit dem Messer verletzt hat. Aufgestachelt durch die sozialen Medien, u.a. durch Elon Musk, dem Europa eh ein Dorn im Auge ist, so dass es ihm recht ist, wenn hier die Massen gegen "das System" opponieren. Auch wenn das UK derzeit gar nicht in der EU ist.
Und in Tschechien wettert der neue Premierminister Andrej Babiš gegen die Geisteswissenschaften und behauptet, sie seien eine Gefahr für die Demokratie, weil sie sich mit Diversität und Queerness beschäftigen. So wird der Begriff "Demokratie" ganz neu definiert, ganz im Sinne von George Orwell, also so wie er es für einen totalitären Staat beschrieben hat in "1984".
Derweil schreibt ein Geisteswissenschaftler aus Polen dem lieben Konstantin, die EU wolle uns alle schwul machen, aber der liebe Gott und die Mutter Gottes werde uns vor der EU schützen. Ja, auch Geisteswissenschaftler können irrsinnig sein, aber die meint Babiš sicher nicht als gefährlich für die Demokratie.
Ich habe derzeit ganz große Angst vor dem Wahnsinn, der da um sich greift!
Und wer lacht sich dann ins Fäustchen? Nein, nicht unsere AfD-Wähler:innen, denn die sind genau so betrogen, sondern die Musks dieser Welt sind es, die da ihren Profit draus schlagen und die Putins, Xis und Trumps, denen es darum geht, einen Konkurrenten auszuschalten, die EU nämlich.
LG, Micha
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Lieber MAS,
die Gewalt in Irland, die ich zu tiefst verachte, wendet sich nicht gegen Ausländer allgemein, sondern GEGEN DIE POLITIK, die unbegrenzte Einwanderung auch von brutalen Straftätern betreibt und fördert.
Sprich mal mit Ausländern, die lange im Land sind, arbeiten, integriert sind, was sie von Grooming Gangs, Gruppenvergewaltigungen, Drogen, Raubzügen halten.
Hast du vom Enthauptungsversuch in Belfast gelesen? Oder von der wahren Todesursache des Henry Nowak?
Leider lässt du dich wieder von irgendwelchen Anführern zu solch irrigen Annahmen aufhetzen.
Mir wäre es lieber, die Einheimischen hätten eine friedliche Chance bekommen, sich gegen die importierte Gewalt zu wehren, aber es ist wohl so politisch gewollt. Schließlich kann man so Überwachung und Zensur leichter umsetzen.
Zu den Geisteswissenschaften ist es ein riesiger Unterschied, ob sie sich nur mit Genderideologie beschäftigen und diese wissenschaftlich betrachten oder bewerten oder ob eine "gender science", was keine Wissenschaft, sondern bestenfalls die Religion einer Sekte ist, propagieren. Natürlich, vernünftig, traditionell ist nunmal die Familie als Lebensform und nicht das Verkünden von 72 oder 97 sexuellen Präferenzen wie pet play oder ähnliches, um es dann "Geschlechtsidentität" zu nennen. Meinetwegen können die Menschen ihre Sache ausleben, solange sie keine Kinder anfassen und andere in Ruhe lassen Denn das Gute daran ist, dass alles, was sich nicht fortpflanzt, von allein ausstirbt. Dass ganz normales Leben erst eine Schublade braucht wie "trad wife", zeigt, wieweit sich der irrige Zeitgeist von der Vernunft und von der Natur entfernt hat.
Es kann einfach nicht gutgehen, wenn man mit Gewalt eine Ideologie vorantreibt und dann Gegengewalt erzeugt. Sobald diese entsteht, inszeniert man sich dann als Opfer. Erbärmlich und durchschaubar. Schnell noch gegen die Person vorgehen, die das entdeckt und stumpf weitermachen.
Schöne woke neue Welt...
Gruß
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Ganz richtig analysiert.
Aber Angst muß es Dir nicht machen; wachsam sein und selbstbewusst gegenhalten ist der bessere Ratschlag. Aber ja, wenn man nicht aufpasst, dann wird selbst der CSD oder sonstwas extrem zur Nebensache, denn dann sind auf einmal auch all diejenigen betroffen, die heute Queerness oder CSDs verdammen.
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Nun ja! Wenn man der Berufsgruppe angehört, bei der zuerst der Rotstift angesetzt wird, wenn diese Leute erstmal mal an der Macht sind, kann man schon Angst haben. Es gibt auch derzeit schon mehr als genug Sparmaßnahmen - "Konsolidierung" genannt - die schon Vertragsabschlüsse behindern. Und wenn dann noch ein politischer Wille der Vernichtung kritischen Denkens dazu kommt ...
Und Konstantin könnte aus Tschechien noch ganz anderes erzählen.
Leute in technischen Berufen sind sicher weniger gefährdet, ihre Jobs zu verlieren.
LG, Micha
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Ganz richtig analysiert.
Aber Angst muß es Dir nicht machen; wachsam sein und selbstbewusst gegenhalten ist der bessere Ratschlag. Aber ja, wenn man nicht aufpasst, dann wird selbst der CSD oder sonstwas extrem zur Nebensache, denn dann sind auf einmal auch all diejenigen betroffen, die heute Queerness oder CSDs verdammen.
"Ganz richtig analysiert" bezog sich auf den langen Beitrag von MAS zuvor. Der Beitrag von Doppelrock war zu diesem Zeitpunkt noch nicht sichtbar (war noch nicht freigeschaltet von den Foren-Admins; war vermutlich auch noch nicht sichtbar, als MAS gerade im Beitrag jetzt zuvor mir kurz geantwortet hat).
In Doppelrocks Beitrag nämlich ist nicht alles richtig analysiert.
Nur kurz: zum Beispiel ist es NICHT, wie Doppelrock vermutet, "wohl politisch so gewollt", dass sich die nordirischen "Einheimischen der importierten Gewalt nicht zur Wehr setzen können". Nordirland mag den jüngeren Festland-Europäern zwar nicht mehr als ein Konfliktfeld vorkommen, dennoch ist dieser Landstrich ein Pulverfass. Liebend gerne hätte das Vereinigte Königreich, das (zumindest) Nordirland beansprucht, beim Brexit die einzige Landgrenze (neben dem Tunnel) zur EU zwischen Nordirland und Restirland abgeschottet, aber der Friedensvertrag mit Irland verhindert Grenzkontrollen.
"Importierte Gewalt" ist durchaus ein Phänomen, über das nachzudenken ist und inzwischen auch versucht wird, einiges zu erschweren. Aber im angesprochenen Fall sind die Verhältnisse weit komplizierter als Doppelrocks Analyse und Schlussfolgerung reicht. Zudem wird mit bestimmten Eigeninteressen oder von Menschen, die im Eigeninteresse bestimmter Meinungsführer nicht selten unbemerkt zu deren Steigbügelhaltern werden, immer gerne gesehen, wenn Gewalttaten auf einen Zusammenhang mit Migration gebracht werden können. Dass brutale Messerstechereien schon immer auch ohne "Migration" quasi zur Tagesordnung gehörten, gerät da gerne leicht oder tatsächlich gewollt aus dem Blick.
Oder andere Stelle: Wer das Gesamtkonzept von den "trad wives" einer Offenheit gegenüber Queerness vorzieht, der verkennt, dass "trad wives" mit röcketragenden Männern genausowenig anfangen können wie manche mit Queerness.
Ich halte es immer für ratsam zu überlegen, wie schnell man selbst im Fokus stehen könnte von Leuten, die einen selbst wegen irgendetwas ablehnen könnten, was ihnen aus irgendeinem Grund nicht passt, bevor man selbst Stimmung macht gegen andere Leute, die einem selbst nicht so recht passen.
"Leben und leben lassen" ist immer noch das auskömmlichere Konzept für ALLE Beteiligte.
Denk mal drüber nach.
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Ich habe derzeit ganz große Angst vor dem Wahnsinn, der da um sich greift!
Und wer lacht sich dann ins Fäustchen? Nein, nicht unsere AfD-Wähler:innen, denn die sind genau so betrogen, sondern die Musks dieser Welt sind es, die da ihren Profit draus schlagen und die Putins, Xis und Trumps, denen es darum geht, einen Konkurrenten auszuschalten, die EU nämlich.
LG, Micha
Ich fürchte auch jemand hat großes Interesse an diesen ganzen Zwistigkeiten.
Ich habe vor längerer Zeit schon festgestellt, das die ÖRR Medien nicht mehr neutral berichten. Man bemerkt es, dass Dinge fehlen oder einseitig dargestellt werden.
Nehme ich z, B. Interviews mit Politikern. So schlüpft man bei aller Kritikwürdigkeit einem Politiker der CDU, SPD, Grüne nahezu unter die Jacke. Man führt quasi Gefälligkeits Interviews. Waährend wenn man einen AfD Politiker interviewt den Ton eines Staatsanwaltes annimmt der einem Verbrecher ins Verhör nimmt.
Das fällt auf, weswegen ich immer weniger ÖRR Nachrichten sehe und mir lieber Nachrichtensendungen von WELT bsp ansehe.
Bei Kriminalitätsstatisken bin vorsichtig geworden was ich noch glauben soll.
Es ist von linker und rechter Gewalt gegen Queer Menschen die Rede. Wobei ich mich frage, was ist mit migrantischer Gewalt?
Ich glaube es war Manuel Ostermann der es sagte, dass Gewalttaten von Migranten moslemischer Herkunft gegen Queer Menschen automatisch dem rechten Spektrum zugeordnet werden.
Ich weiß nicht ob das stimmt.
Aber es wird darüber geschwiegen. Das Thema wird einfach ausgelassen, wahrscheinlich werden nirgends Statisken dazu erhoben.
Ich weiß von einer guten Freundin die an einem Amtsgericht in Bayern arbeitet, das 70% aller Straftaten Männern mit islamischen Namen begangen werden. Und sie halte ich für eine verlässliche Quelle.
Damit will ich nicht allgemein gegen den Islam in Deutschland wettern. (Gerade in den letzten Tagen wurde ich im Krankenhaus von vielen Männern mit islamischen Namen behandelt und versorgt, dafür bin ich auch sehr dankbar ) Aber es steht ein Elefant im Raum und man tut, als wäre er nicht da. Warum spricht man nicht offen über die Probleme und überlegt wie man sie beheben kann?
Anstatt dessen versucht man diese Probleme unter den Teppich zu kehren oder ungeliebten Parteien in die Schuhe zu schieben.
dass es auch echte üble rechtsextreme gibt, das will ich gar nicht bestreiten, aber nur weil es diese gibt, darf man die Taten aller andern nicht verharmlosen oder umdeklarieren.
Ich bin auch der Meinung, dass jeder Mensch sich frei und ungezwungen entwickeln sollte.
Ich möchte das ja auch.
Aber das Problem das Peter lieber Petra sein möchte, ensteht, dann wenn Menschen die sich in ihrer Geschlechtidentität unicher fühlen von Wokisten dazu getrieben werden, Hormone und weitere nicht mehr rückgängig zu machende Veränderungen an iheren Körpern vornehmen zu lassen, die ihre Probleme nicht lösen.
Und hinterher stehen diese Leute da und keiner interessiert sich mehr für ihre Probleme. Da hört und sieht man sehr wenig in den Medien.
Und auch hier gibt es sicher viele sehr traurige Schicksale.
Wäre es nicht besser wenn man sich auch als Mann im Kleid oder Rock, trotzdem genau so männlich fühlen könnte wie im Holzfällerhemd und Jeans?
Fühlt sich eine Frau in Jeans und Holzfällerhemd weniger weiblich als im Kleid?
War das nicht einmal das Ziel dieses Forums?
Ich hab meinen eigenen Kopf auf und mache mir meine eigenen Gedanken.
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Gude zusammen,
es ist immer wieder sehr aufschlussreich, wie Doppelrock einerseits Gewalt zutiefst verachtet, und dann doch wieder Sympathien zeigt, wenn sie sich gegen die Politik richtet. "Nicht gegen Ausländer" allgemein. Sicher nur gegen Ausländer, die neu als Migranten oder Asylbewerber ins Land gekommen sind. Wer hier schon lange etabliert ist, sich angepasst hat und brav die Arbeiten macht, für die wir ansonsten nicht mehr genug Menschen haben, gegen den ist es nicht gerichtet. So meinst Du das wohl, Doppelrock?
Nun ist es aber so, dass so ein Hass gegen eine bestimmte Menschengruppe - die formal gegen Straftäter gerichtet ist - oft überschwappt auf andere Landleute dieser Täter und plötzlich dem Gemüsehändler, der aus demselben Land kommt, die Kundschaft wegbleibt. So nach den Silvesterübergriffen in Köln durch Nordafrikaner vor ein paar Jahren. Man verallgemeinert sehr schnell und erfindet Wörter wie "Nafri".
Und Doppelrock: "'gender science', was keine Wissenschaft, sondern bestenfalls die Religion einer Sekte ist". das ist genau diese Sprache die ich meine. Da erdreistest Du Dich, einer Wissenschaft die Wissenschaftlichkeit abzusprechen, und genau das tun Trump, Babiš usw., weil es nicht in ihr Weltbild passt, dass es gesellschaftliche Geschlechtskonsttukte (gender) gibt, die das Leben von Menschen bestimmen. Zudem heißt es "gender studies" und nicht "science". Und was soll "die Religion einer Sekte" sein? Das Wort Sekte ist eh meistens ein pejoratives Schlagwort, das wir in der Religionswissenschaft - die wahrscheinlich in Deinen Augen auch keine Wissenschaft ist - mit sehr großer Vorsicht verwenden. Das Wort hat verschiedene Bedeutungen, aber die meisten Menschen verwenden es sehr einseitig im Sinne einer gefährlichen Gruppe.
"Natürlich, vernünftig, traditionell ist nunmal die Familie als Lebensform." Das ist keine wissenschaftliche, sondern eine weltanschauliche Aussage. Die drei Adjektive am Satzbeginn bedeuten sehr unterschiedliches, und sind keineswegs einfach so miteinander in Einklang zu bringen. Dein Satz beinhaltet dass Menschen, die anders sind, nicht natürlich seien, also gegen die menschliche Natur lebten. Damit werden sie schnell zu Lebewesen ohne Lebensrecht, zu lebensunwertem Leben. Der Schritt geht schnell und ist den Hassbriefen im Briefkasten der CSD-Aktivistin in dem Video am Anfang dieses Threads zum Ausdruck gekommen. Diese Hassbotschaften hast Du aber anscheinend gar nicht wahrgenommen, denn Du schriebst, es sei ja nur ein Gewalttäter in dem Video erwähnt. Auf meine Korrektur bist Du auch noch nicht eingegangen.
Zudem verwechselst Du Genderidentitäten mit sexuellen Präferenzen. Ich habe den Eindruck, mit Absicht, weil man damit dann sehr schön polemisieren kann. Es ist wirklich eine Argumentationsweise unterster Schublade, Menschen, die Deinem Weltbild nicht entsprechen, zu Päderasten abzustempeln.
Aber das passt ja zusammen, Transmenschen als Päderasten und Migranten als Gewaltmenschen hinzustellen, um sie dann allesamt abschieben oder sonst wie vernichten zu können.
"Es kann einfach nicht gutgehen, wenn man mit Gewalt eine Ideologie vorantreibt und dann Gegengewalt erzeugt. Sobald diese entsteht, inszeniert man sich dann als Opfer. Erbärmlich und durchschaubar. Schnell noch gegen die Person vorgehen, die das entdeckt und stumpf weitermachen."
Ja, das triff ja nun genau auf Dich zu. Erbärmlich und durchschaubar.
Gruß,
Micha
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Lieber Zwurg,
es ist ja eine gute Möglichkeit, sich Nachrichten verschiedener Sender anzusehen. Indes empfinde ich es nicht so, dass die Politiker:innen der demokratischen Parteien unkritisch befragt würden. Die Gespräche sind höflich, aber doch kritisch. Dass AfD-Politiker:innen noch kritischer befragt werden, liegt vielleicht auch daran, dass diese Partei den ÖRR abschaffen möchte, weil er ihnen unbequem ist. Sie wollen lieber eine Presse und einen Rundfunk, über die sie die Kontrolle haben.
Und bitte: "Wokisten" sind (ursprünglich) Schwarze, die für ihre Rechte kämpfen. Und auch Weiße, die für die Gleichbehandlung der Menschen gleich welcher Hautfarbe kämpfen. Was haben die mit Hormonen zu tun. So viel ich weiß, ist die Verunglimpfung des Wortes "woke" inzwischen so weit getrieben, dass die Menschen, die von ihren Gegnern damit bezeichnet werden, sich selbst kaum noch so bezeichnen.
LG, Micha
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Es ist wirklich eine Argumentationsweise unterster Schublade, Menschen, die Deinem Weltbild nicht entsprechen, zu Päderasten abzustempeln.
Lieber Micha,
ich glaube, mit der Verwendung des P-Wortes bist Du mit Deiner Interpretation etwas über das Ziel hinausgeschossen. Was nun stattdessen dort stehen müsste, kann ich auf Anhieb nicht in ein passendes Wort fassen, aber eine Formulierung wie "Menschen, die Deinem Weltbild nicht entsprechen, als unwürdige Menschen abzustempeln" würde es besser treffen.
Ansonsten stimme ich Deinem Beitrag voll zu.
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Es ist wirklich eine Argumentationsweise unterster Schublade, Menschen, die Deinem Weltbild nicht entsprechen, zu Päderasten abzustempeln.
Lieber Micha,
ich glaube, mit der Verwendung des P-Wortes bist Du mit Deiner Interpretation etwas über das Ziel hinausgeschossen. Was nun stattdessen dort stehen müsste, kann ich auf Anhieb nicht in ein passendes Wort fassen, aber eine Formulierung wie "Menschen, die Deinem Weltbild nicht entsprechen, als unwürdige Menschen abzustempeln" würde es besser treffen.
Ansonsten stimme ich Deinem Beitrag voll zu.
Lieber Wolfgang,
danke für den Hinweis.
Ich bezog mich auf den Teilsatz: "solange sie keine Kinder anfassen". Dieser Teilsatz unterstellt den Menschen, die mi ihrer biologischen Geschlechtsidentität nicht zufrieden sind, dass sie wohlmöglich "Kinder anfassen", obwohl diese beiden Themen nicht miteinander zu tun haben. Das ist so, als wenn wir sagen würden, "solange sie keine Autos stehlen, dürfen Polen nach Deutschland kommen".
Und Leute, die "Kinder anfassen" nennt man doch "Päderasten", oder nicht? Oder doch eher "Pädophilie". Dann eben dieses Wort. Oder meinst Du mit Deiner Kritik noch anderes?
LG, Micha
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Ich schrieb oben über meine Angst um Arbeitsplätze in den Geisteswissenschaften, u.a. meinen, sollte die AfD an die Macht kommen.
Ich bin aber auch selbst Arbeitgeber bzw. Vorstandsmitglied eines Vereins, der Arbeitgeber ist, nämlich des Bonner Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen BIM e.V. (https://migrapolis.de/bim-e-v/ (https://migrapolis.de/bim-e-v/)). Wir haben 26 Angestellte, deren Stellen sehr von der jeweiligen politischen Richtung abhängen. Die Gelder sind oft Projektgelder wie für das House of Resources (https://migrapolis.de/house-of-resources/ (https://migrapolis.de/house-of-resources/)), aber auch von Daueraufträgen, wie vor allem die interkulturelle Jugend- und Familienhilfe. Die Fachkräfte helfen Jugendlichen und Familien bei allerhand Dingen, mit denen sie in Deutschland nicht klar kommen. Wenn die Gelder gestrichen werden, verlieren die Fachkräfte ihre Jobs und die Jugendlichen und Familien bekommen keine Hilfe mehr.
Eine solche Jugend- und Familienhilfe ist aber zugleich eine Integrationsarbeit. Und als solche auch ein Teil Gewaltprävention, denn Integration oder besser Inklusion in die Gesellschaft fördert die Identifikation mit dieser. Und wer sich mit einer Gesellschaft identifiziert, gerät weniger Leicht in die Fänge von Gruppen, die gegen die Gesellschaft sind, wie manche islamistischen Gruppen. Wer Ausbildung und Arbeit bekommt, gerät weniger leicht auf kriminelle Abwege.
Das sind alles Dinge, die durch rechtsnationalistische Parteien in Gefahr sind. Diese wollen ja nicht inkludieren, sondern abschieben. Oder vielleicht assimilieren, d.h. aufnehmen in die Gesellschaft unter der Bedingung der Aufgabe der Herkunftsidentität.
Diese eine Demonstrantin in dem Video, die laut "weiß, normal, hetero" skandiert, bringt es ja auch den Punkt. Wer nicht weiß, nicht hetero und nicht normal - was immer das sein soll, wohl, wer nicht ihrer Norm entspricht - ist, hat hier nichts zu suchen. Sie wollen also für alle bestimmen, was normal ist und wer nicht "normal" ist, hat kein Existenzrecht in diesem Land. Sie können nicht ertragen, dass Menschen anders sind als sie. Dass Menschen schwarz oder braun sind, dass Menschen transgender sind oder homosexuell (was sie nicht auseinanderhalten, so wie Doppelrock hier ebenfalls nicht). Und so mancher kann nicht aushalten, dass Menschen mit anderen religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen oder Zugehörigkeiten mit ihnen im selben Haus oder derselben Stadt leben. Manche fühlen sich schon gestört, wenn sie nur jemanden sehen, der anders ist als sie selbst.
Die rechtsnationalistischen und -religionistischen Parteien nutzen diese xenophoben Grundausrichtungen von Menschen aus, und heizen sie an, um gewählt zu werden und die Macht zu übernehmen und dann alles gleichzuschalten.
Und oft tun sie so, als sei das dann Demokratie. Bis sie die Katze aus dem Sack lassen.
Ich mache mir echt Sorgen um unsere Zukunft!
LG, Micha
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(leider mit Vollzitat, um den Zusammenhang überschaubar zu lassen)
Es ist wirklich eine Argumentationsweise unterster Schublade, Menschen, die Deinem Weltbild nicht entsprechen, zu Päderasten abzustempeln.
Lieber Micha,
ich glaube, mit der Verwendung des P-Wortes bist Du mit Deiner Interpretation etwas über das Ziel hinausgeschossen. Was nun stattdessen dort stehen müsste, kann ich auf Anhieb nicht in ein passendes Wort fassen, aber eine Formulierung wie "Menschen, die Deinem Weltbild nicht entsprechen, als unwürdige Menschen abzustempeln" würde es besser treffen.
Ansonsten stimme ich Deinem Beitrag voll zu.
Lieber Wolfgang,
danke für den Hinweis.
Ich bezog mich auf den Teilsatz: "solange sie keine Kinder anfassen". Dieser Teilsatz unterstellt den Menschen, die mi ihrer biologischen Geschlechtsidentität nicht zufrieden sind, dass sie wohlmöglich "Kinder anfassen", obwohl diese beiden Themen nicht miteinander zu tun haben. Das ist so, als wenn wir sagen würden, "solange sie keine Autos stehlen, dürfen Polen nach Deutschland kommen".
Und Leute, die "Kinder anfassen" nennt man doch "Päderasten", oder nicht? Oder doch eher "Pädophilie". Dann eben dieses Wort. Oder meinst Du mit Deiner Kritik noch anderes?
LG, Micha
Danke für die Info, Micha. Aber beide P-Worte halte ich als nicht zutreffend in diesem Zusammenhang. Es ist ein überspitzter, unfairer Vorwurf. Auch wenn eine fairere Formulierung den Zusammenhang nicht besser macht.
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Danke für die Info, Micha. Aber beide P-Worte halte ich als nicht zutreffend in diesem Zusammenhang. Es ist ein überspitzter, unfairer Vorwurf. Auch wenn eine fairere Formulierung den Zusammenhang nicht besser macht.
Lieber Wolfgang,
ich nehme es eigentlich nur als offizielle Begriffe, wobei letzterer da korrekter zu sein scheint, als ersterer.
Jedenfalls sollte man Transgendern auch nicht unter der Hand unterstellen "Kinder anzufassen". Mit "Kinder anfassen" sind doch sexuelle Übergriffe an Kindern gemeint. Oder wie verstehst Du das?
Und meinst Du, ich sei Doppelrock gegenüber unfair, wenn ich seine Unterstellung so verstehe?
LG, Micha
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Lieber MAS,
anscheinend hast du die Unterschiede immer noch nicht verstanden. Deshalb erkläre ich nochmal ausführlich:
Ich habe nichts dagegen, dass ein Opfer von Gewalt seine Erfahrungen im WDR beschreibt. Da ich die Person nicht kenne und nicht mit ihr gesprochen habe, gehe ich davon aus, dass die Aussagen ehrlich und authentisch sind.
Meine Kritik liegt beim Sender und seiner Art, mit dem Thema umzugehen.
Da die Bedrohungen anonym waren, weiß niemand, von wem sie kommen. Es gibt keine Beweise für linke oder rechte oder neutral-bürgerliche Gewalt und auch keine Beweise für oder gegen religiöse Ursachen. Mangels gefasstem oder beobachtetem Täter weiß man einfach NICHTS.
Und da ist es miese Meinungsmache, irgendwelchen Feindbildern die Tat zu unterstellen, weil es ins Bild oder Vorurteil passt, um dann gleich ein Framing zu schaffen, gegen alle, die auch nur etwas weniger links sind als der WDR.
Wenn es wirklich um das Opfer ginge und nicht darum, es für Ideologie zu instrumentalisieren, würde man mit dem Thema anders umgehen. Wenn man dem Sprecher genau zuhört, gibt es eben die erwähnte Diskrepanz zwischen Bildern und Text, obendrein die Falschaussagen zur Graphik.
Das ist einfach unseriös.
Glaubst du wirklich, eine Partei mit einer lesbischen Chefin, die hohes Ansehen genießt, würde gegen Trans und Homo vorgehen? Denk mal ganz gründlich nach, ob das sinnvoll ist oder aus kognitiver Dissonanz entsteht.
Dass du glaubst, der ÖRR sei kritisch gegenüber der Regierung ist nicht nachvollziehbar. Es wird vieles weggelassen, was für uns wichtig wär und die sogenannten kritischen Fragen sind nur Stichwort-Vorlagen, damit die Politiker ihre eigenen Texte aufsagen dürfen.
Die Opposition lässt man nicht gleichermaßen reden, man empfängt sie mit sehr negativen Unterstellungen und fällt ihnen ins Wort. Die Redezeiten sind kürzer als es der Anteil an Wählerstimmen gebieten müsste. Es gab sogar schon im Hintergrund der Runde Akteure mit Bewegungen und Grimassen, um subtil einen negativen Eindruck zu hinterlassen, wenn die Opposition spricht. Das ist alles per Aufzeichnung und Auswertung bewiesen.
Nebenbei ist der gebührenfinanzierte Funk besonders verpflichtet, neutral zu berichten. Dagegen verstößt er regelmäßig.
Beispiele: Statt uns über Wirtschaft und Politik sachlich zu informieren, werden wir 7 Minuten am Stück mit dem Leid eines sterbenden Wales abgelenkt. Statt über De-Banking von EU und Regierung zu informieren, werden entscheidende Details weggelassen. Es gibt in einem bekannten Fall gegen einen Deutschen sogar Sippenhaft, aber keinen Rechtsweg, keinen Prozess und kein anfechtbares Urteil Einfach nur willkürlich Anordnung der Kontosperrung und sonst nichts. Mit dem Risiko, die Menschen per Hunger in den Tod zu schicken, denn wer spendet oder hilft, macht sich strafbar und erhält die gleichen Maßnahmen. Das wäre mal eine Sondersendung wert, wie es manche freie Medien vorbildlicherweise getan haben.
Auch durch ständige Wiederholungen werden deine Falschbehauptungen nicht richtig. Die Opposition will nicht den Staatsfunk abschaffen, sondern die Gebührenpflicht. Die völlig überzogenen Zwangsabgaben mit Inkasso ohne einen Gegenwert oder Informationsgehalt. Dafür gespickt mit Ideologie und Beeinflussung.
Weiterhin falsch ist deine Behauptung, ich hätte etwas gegen Trans-Menschen. Ich habe etwas gegen NGOs, die, diese Menschen für unlautere eigennützige Zwecke missbrauchen anstatt sie einfach in Ruhe Teil der Gesellschaft sein zu lassen. So wie sie es bis vor ein paar Jahren waren.
Falsch ist auch deine Aussage, ich würde der Oppositionspartei in irgendeiner Form nahestehen. Meine Ansichten zu Parteien generell habe ich mehrfach geäußert, sie wurden aus ideologischen Feindbildgründen ignoriert.
Auch ich bin gegen die Abschaffung des "Rundfunkbeitrags", egal, wer noch dafür oder dagegen ist. Sollen sie meinetwegen mit Werbung für Pharma und Alkohol ihr Programm finanzieren. Hauptsache ich werde weder direkt über Beitrag noch indirekt über Steuern daran beteiligt.
Da du ja immer meinungsstark, aber ohne Belege auftrittst, und bisher auch nie Fragen zu deinen Behauptungen beantwortet hast, sondern ausgewichen bist oder nachgelegt hast, erkläre doch mal bitte diesen drolligen Begriff und wer deiner Auffassung nach dahinter steckt:
Die "rechtsnationalistischen und -religionistischen Parteien"
Ich lerne ja gern dazu.
Danke
doppelrock
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Die rechtsnationalistischen und -religionistischen Parteien nutzen diese xenophoben Grundausrichtungen von Menschen aus, und heizen sie an, um gewählt zu werden und die Macht zu übernehmen und dann alles gleichzuschalten.
Und oft tun sie so, als sei das dann Demokratie. Bis sie die Katze aus dem Sack lassen.
Ich mache mir echt Sorgen um unsere Zukunft!
LG, Micha
Ja, die Demokratie, die versucht, möglichst allen ein auskömmliches Zusammenleben zu ermöglichen (eine gewaltige Aufgabe, die freilich längst nicht immer gelingt), steht vor einer sehr starken Belastungsprobe. Man kann aber nicht 30 oder gar 40 Prozent der Bevölkerung, die mit Veränderungen sympathisieren, hinter einer angeblich demokratischen Brandmauer verstecken. Das hat man zu lange versucht, statt konstruktiv mit den Sorgen und Ängsten in der Bevölkerung umzugehen. Die Brandmauer ist gescheitert. Jetzt geht es darum, zusammen Lösungen zu finden, um ein gemeinsames auskömmliches Zusammenleben zurück zu gewinnen. Das ist die Belastungsrobe jener Demokratie, wie wir sie kennen. An diesem Stresstest muss sie sich messen lassen.
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Lieber Zwurg, der folgende Beitrag ist meine Antwort auf Deinen Beitrag (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10394.msg208588#msg208588).
Es ist nicht so, dass jedem Glatzkopf kein einziges Haar mehr auf der Kopfhaut wächst. Glatzkopf zu tragen, ist allermeist ein Ausdruck modischer Freiheit.
Dass Frauen statistisch gesehen längere Haare tragen als Männer, ist Ausdruck modischer Vorlieben. Es gibt aber bestimmt auch Frauen, die lange Haare deswegen tragen, weil das gerne so gesehen wird, also ein Verhalten aufgrund eines gewissen gesellschaftlichen Drucks. Auch fahren Frauen seltener einen Sportwagen, weil sie daran einfach weniger Interesse haben. Es wird aber auch Männer geben, die nur deshalb einen Sportwagen fahren, weil dies als Ausdruck besonderer Männlichkeit gilt.
So sind wir alle irgndwie gefangen in Vorstellungen, was man als Frau oder Mann eben eher so macht und was nicht. Dass Männer nur Hosen tragen, liegt weniger am mangelnden Interesse, sondern vor allem daran, weil man es eben nicht macht.
Und dabei halte ich dieses bedingungslose Hosentragen von Männern als das offensichtlichste Produkt sexueller Ungleichbehandlung - einer Ungleichbehandlung lediglich basierend aufgrund des Geschlechts. Frauen haben jegliche Formen einer so ausgreifenden Ungleichbehandlung mühsam, aber letztlich tiefgreifend erfolgreich überwunden. Am Ende sind es sogar die Männer selbst, die sich gegenseitig den gesellschaftlichen Druck auferlegen, die eine Überwindung der Hosennummer absolut erschwert. Die "Hosennummer" ist Ausdruck einer eigentlich längst überkommenen, verkrusteten Männlichkeit.
Dass solch eine verkrustete Männlichkeit einige Angehörige des männlichen Geschlechts in eine Situation hineintreibt, diese Männlichkeit abzulehnen und aufgrund des gesellschaftlichen Drucks nach Lösungen suchen, diesem Druck zu entkommen, sehe ich ähnlich wie wohl Zwurg. Da sind dann Konzepte, die einen Geschlechtswechsel oder Zwischenstufen zwischen 'Mann' und 'Frau' anbieten, Angebote, die bei einem gewissen Leidensdruck schnell attraktiv werden können. Dass der "Wokismus" Menschen nun in eine Lebensentscheidung hineintreibt, sehe ich nicht, denn jeder kann selbst für sich entscheiden, was er möchte oder was nicht. Dass Konzepte, die artikuliert werden (oder auch in Gesetze gegossen werden) als attraktive Angebote zur Auswahl stehen, sehe ich hingegen ziemlich genauso wie Du, lieber Zwurg. Und ja, ich vermute auch, das verkrustete Männlichkeitsbild treibt auch einige Kandidaten in diese Angebote. Auch ich glaube, einige queere Menschen oder trans-irgendwas Menschen würden diesen Weg nicht gehen, wenn das Männlichkeitsbild nicht so verkrustet wäre - auch was Kleidung betrifft.
Dass man nicht jede Lebensentscheidung auch im Nachhinein als die richtige Entscheidung bewertet, liegt in der Natur der Sache. Manche trämten von einem Wohnmobil und einer damit erträumten großen Freiheit, nach der Anschaffung aber merken sie, dass das doch gar nicht so ihr Ding ist und machen irgendwann ihre Urlaube dann doch lieber auf den Kreuzfahrtschiffen. Manchmal klammert man seine Hoffnungen an Dinge, die diese Träume am Ende gar nicht erfüllen können. Und so mag es auch Lebensentscheidungen geben, die Menschen zu angleichenden Operationen führen, die später die darein gesetzten Träume nicht erfüllen können.
Dass solche Fälle "in den Medien", wie Du sagst, "nicht vorkommen", liegt vielleicht auch daran, dass sie in Wirklichkeit zwar vorkommen, aber längst nicht so oft, wie andere glauben, dass sie in der Realität vorkämen. Aber von solchen Fällen habe ich dennoch in den Medien, und zwar sogar in den ÖR schon mitbekommen.
Dennoch bin ich mit Dir sehr ähnlicher Meinung, dass körperverändernde Operationen ohne medizinische Notwendigkeit sehr fragwürdig sind und eigentlich zu vermeiden sind. Drum gibt es aber auch große Hürden, 'geschlechtsangleichende' Maßnahmen durchzuführen. Meines Wissens sind da etliche Stufen von Beratungen nötig sowie psychologische Gutachten - Gutachten von Menschen, die sich mit dem Seelenleben besser auskennen als der durchschnittliche Mensch auf der Straße. Diese Hürden wurden meines Wissens gesetzlich etwas abgebaut - verkürzt gesagt - durch den Einfluß des "Wokismus". Die ursprünglichen Hürden galten als zu hoch und als zu persönlichkeitsverletzend. Doch jeder Betroffene entscheidet selbst, ob er diesen Schritt nun gehen möchte oder nicht. Es ist keine 'fremde Macht', die Betroffene dazu treibt.
Dass die Hürden bei minderjährigen Betroffenen auch reduziert wurden, gehört zu der Wahrheit ebenso. Dies ist natürlich nicht unumstritten, denn Minderjährigen billigt man noch nicht eine völlige Selbstbestimmtheit zu. Andererseits gibt es gute Argumente, genau geschlechtsverändernde Schritte einzuleiten, bevor die Pubertät körperliche Merkmale setzt, die vom Geist im eigenen Körper abgelehnt werden. Der lebenslange Leidensdruck, mit diesen sichtbaren Körpermerkmalen leben zu müssen, die nicht der eigenen empfundenen Identität entsprechen, kann durch frühzeitiges Eingreifen verhindert werden. Das ist ein gewichtiges Argument, geschlechtsverändernde Maßnahmen auch schon bei minderjährigen Personen zuzulassen. Auch hier werden vielfache Gutachten erstellt, die versuchen, den tatsächlichen und künftigen Leidensdruck zu erkennen, von Fachleuten, die sich eben mit seelischen Zuständen besser auskennen als der durchschnittliche Mensch auf der Straße.
Ja, man kann dies alles hinterfragen, oder nicht gutheißen. Da ich persönlich davon nicht betroffen bin, kann ich eine Meinung dazu haben, aber lässt mich nicht allgemein am Zustand der Gesellschaft zweifeln. Wenn es für manche Menschen als der beste Weg erscheint, diesen zu gehen, dann sollen sie ihn gehen. Ich muss ihn nicht gehen. Und Lieschen Müller auch nicht, wenn sie nicht möchte.
Themenwechsel. Dass Journalisten in den ÖRs fast in die Jacke von - ich nenne es mal - Mainstream-Politikern schlüpfen - schönes Bild, Zwurg, das mit dem Jackeschlüpfen! - und Politikern der extremen Parteien quasi einem Verhör ausgesetzt würden, sehe ich keineswegs. Ich sehe in den ÖRs (Öffentlich-Rechtlichen) sehr, sehr häufig, wo Journalisten regelrecht nachbohren bei Politikern gleich welchen Spektrums. Letztlich ist das ja auch die Aufgabe der Medien, zu hinterfragen, ja aufzudecken, und politische Absichten transparenter werden zu lassen. Das kann Qualitätsjournalismus. Und den kann man sicherlich auch außerhalb der ÖRAs (Öffentlich-Rechtlichen Anstalten) finden, zum Beispiel im Printbereich bei den Zeitungen, aber bestimmt auch bisweilen beim Fernsehprogramm namens 'Welt'. Man sollte generell nicht jede einzelne Information, die man irgendwo aufschnappt, auch nicht bei den ÖRAs, unhinterfragt in sich aufsaugen. Man sollte immer eine gewisse Distanz halten zu der Information - und dazu, was will der von mir, was er will er mit mir erreichen, dass er mir diese Information gibt. Informationen lassen sich schnell verändern - gerade, weil man sie alle selbst nicht miterleben konnte und sich ein ungetrübtes eigenes Bild davon machen konnte. Darum ist es wichtig, nicht nur die Information zu hinterfragen, sondern warum diese Information so wie sie formuliert ist mir gegeben wird und mit welcher Absicht. Und es ist tatsächlich so, dass in den ÖRAs diese Absichten breiter gestreut und mit Abstand weniger festgelegt sind als in jeglichen anderen Medien. In anderen Medien stecken schnell unverrückbare Absichten dahinter. Und dort verliert eine Information schnell den Informationsgehalt, sondern der Meinungsgehalt steigt stark an. Es ist letztlich eine freie Entscheidung von jedem, ob man sich lieber von fakten-orientierten Informationen oder meinungs-orientierten Informationen leiten lässt. Unterschiedliche Meinungen einzuholen, ist ja grundsätzlich nicht verkehrt, sondern wahrscheinlich der beste Weg, sich ein eigenes Bild davon zu machen.
Ich habe derzeit ganz große Angst vor dem Wahnsinn, der da um sich greift!
Und wer lacht sich dann ins Fäustchen? Nein, nicht unsere AfD-Wähler:innen, denn die sind genau so betrogen, sondern die Musks dieser Welt sind es, die da ihren Profit draus schlagen und die Putins, Xis und Trumps, denen es darum geht, einen Konkurrenten auszuschalten, die EU nämlich.
LG, Micha
Ich fürchte auch jemand hat großes Interesse an diesen ganzen Zwistigkeiten.
Ja, gut beobachtet. Und Micha hat es schön aufgelistet. Und diese Reihe ließe sich noch weiter fortsetzen, auch mit den Steigbügelhaltern bei uns und um uns herum, die für diese Ziele herhalten müssen.
Jedenfalls schön, Zwurg, dass Du Dir wieder Gedanken zu Gott und der Welt machen kannst. Das ist doch eine schöne Erkenntnis auf dem Weg zur Gesundung!
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Die rechtsnationalistischen und -religionistischen Parteien nutzen diese xenophoben Grundausrichtungen von Menschen aus, und heizen sie an, um gewählt zu werden und die Macht zu übernehmen und dann alles gleichzuschalten.
Und oft tun sie so, als sei das dann Demokratie. Bis sie die Katze aus dem Sack lassen.
Ich mache mir echt Sorgen um unsere Zukunft!
LG, Micha
Ja, die Demokratie, die versucht, möglichst allen ein auskömmliches Zusammenleben zu ermöglichen (eine gewaltige Aufgabe, die freilich längst nicht immer gelingt), steht vor einer sehr starken Belastungsprobe. Man kann aber nicht 30 oder gar 40 Prozent der Bevölkerung, die mit Veränderungen sympathisieren, hinter einer angeblich demokratischen Brandmauer verstecken. Das hat man zu lange versucht, statt konstruktiv mit den Sorgen und Ängsten in der Bevölkerung umzugehen. Die Brandmauer ist gescheitert. Jetzt geht es darum, zusammen Lösungen zu finden, um ein gemeinsames auskömmliches Zusammenleben zurück zu gewinnen. Das ist die Belastungsrobe jener Demokratie, wie wir sie kennen. An diesem Stresstest muss sie sich messen lassen.
Teils richtig, lieber Wolfgang, also was die Menschen angeht. Was die Partei angeht, so muss man sicherstellen, dass sie auch wieder abgewählt werden kann. In Ungarn hat das jetzt funktioniert, in Polen vorher auch, aber in der Türkei funktioniert das schon nicht mehr so gut. Und ob das in den USA funktionieren wird, weiß man nicht.
Die Frage ist halt, wie man die Menschen abholt. Indem man Xenophobie goutiert? Indem man den Klimaschutz zu den Akten legt? Wie bringt man die Unternehmer dazu, mehr an die Menschen als ans Geld zu denken? Kann man sich Politiker:innen vorstellen, die nicht an ihrer eigenen Macht hängen? Ja, die gibt es, aber selten an den ganz wichtigen Stellen. Die Regierungsmacht auf ein Gremium übertragen statt auf eine Person und ihre Partei, das wäre auch was, wie in der Schweiz. Das heißt dann aber nicht, dass dieses Gremium alles richtig macht.
LG, Micha
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Lieber Zwurg,
es ist ja eine gute Möglichkeit, sich Nachrichten verschiedener Sender anzusehen. Indes empfinde ich es nicht so, dass die Politiker:innen der demokratischen Parteien unkritisch befragt würden. Die Gespräche sind höflich, aber doch kritisch. Dass AfD-Politiker:innen noch kritischer befragt werden, liegt vielleicht auch daran, dass diese Partei den ÖRR abschaffen möchte, weil er ihnen unbequem ist. Sie wollen lieber eine Presse und einen Rundfunk, über die sie die Kontrolle haben.
Man könnte auch Gegenargumetieren, dass die derzeitigen Regierungen eine Kontrolle über den ÖRR ausüben. Da wir beide unterschiedliche Köpfe aufhaben kommen wir auch zu unterschiedlichen Betrachtungsweisen. Aber ein neutraler Beobachter könnte schon zu dem Schluss kommen dass hier mit zweierlei Mass gemessen und zweierlei Umgang stattfindet. unter einem Journalismus verstehe ich auch, dass man vor allem die Mächtigen Regierenden aufs Korn nimmt und nicht nur die ohnmächtige Oppostion.
Das findet für mich kaum statt.
Manchmal finde ich den ÖRR recht gut. Im Angebot für mich auch oft überteuert. Und ich wünschte mir ich könnte frei entscheiden ob ich das haben möchte oder nicht.
Wenn es ein Wahlangebot wäre, wäre glaube ich auch die AfD kaum dagegen.
Und bitte: "Wokisten" sind (ursprünglich) Schwarze, die für ihre Rechte kämpfen. Und auch Weiße, die für die Gleichbehandlung der Menschen gleich welcher Hautfarbe kämpfen. Was haben die mit Hormonen zu tun. So viel ich weiß, ist die Verunglimpfung des Wortes "woke" inzwischen so weit getrieben, dass die Menschen, die von ihren Gegnern damit bezeichnet werden, sich selbst kaum noch so bezeichnen.
LG, Micha
Woke kommt doch aus dem englischen und bedeutet so viel wie aufgewacht. Vor allem von den Schwarzen in Amerika wurde er geprägt. In Amerika haben die Schwarzen aber allen Grund sich zu beschweren.
Allerdings wurde dieser Begriff eins zu eins bei uns importiert und dann auch für alle anderen Themen in denen (vermeintlich?) Benachteiligungen stattfinden verwendet.
Dabei ist die Situation in Deutschland eine ganz andere, wie in den USA. In vielen alten Sachbüchern, Lexikas wurde das deutsche N Wort verwendet. Mit dem Aufkommen des Wokeismus wurde es mit dem amerikanischen N Wort gleichgesetzt und geächtet.
das deutsche N Wort wurde noch bis weit in die 2000er in Bayern für recht beliebtes Mixgetränk verwendet, das man überall bestellen konnte. Heute geächtet, obwohl es mit Menschen nichts zu tun hat.
Irgendjemand erklärt deutsche Wörter zu Beleidigungen und verdrängt sie aus dem Sprachgebrauch, Buchpublikationen über Winnetou werden vernichtet, sogar Konzertveranstaltungen von Reggae-Musik, werden abgesagt, weil hellheutige Musiker sie interpretieren.
Das hat alle mit der Bekämpfung von Rassismus nicht mehr zu tun.
Und natürlich auch im Qeer-Bereich.
Da wird das Trans Sein gefeiert, die körperliche Angleichung gehypt, physische Männer zu Frauen erklärt, usw.
Das alles wird allgemein unter Wokeismus eingeordnet, so verstehe ich es zumindest. Und das ist nicht postiv zu bewerten.
Das sind Schattenseiten, unter denen auch viele Menschen zu leiden haben.
Man kann seinen biologischen Körper (noch) nicht ablegen wie eine Jacke die einem nicht mehr gefällt.
Ein erwachsener Mann wird auch nach einer Umwandlung einen männlichen Körper behalten. Das Skelett, die Muskeln, die Organe, bleiben erhalten. Man bekommt auch keine weiblichen Organe und kann Kinder zeugen. Und wenn man es sich hinterher anders überlegt, ist man verstümmelt.
Und bei Jugendlichen die Pubertätsblocker nehmen, verschiebt sich nicht die Zeit es sich zu Überlegen, sie werden niemals erwachsen und müssen mit diesen körperlichen Schäden dann leben.
Und diese ganzen Schattenseiten werden selten beleuchtet.
Warum fördert man nicht die persönliche Freiheit, die Freiheit sich geben und kleiden zu können als das was man ist? Warum leugnet man die Realitäten und erklärt die offensichtlichen Unwahrheiten zu neuen Wahrheiten?
Warum fördert man nicht, sich anzunehmen, wie man nun mal ist, das man sich wohlfühlen kann in dem Körper den man von der Natur bekommen hat?
Das Ganze läuft für mich einen vollkommen falschen Weg.
Ich denke das ist der Grund warum wir eine solche Spaltung der Gesellschaft haben.
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Ohne Zitat:
Wolfgang, ich bewundere Deine Fähigkeit, in kurzer Zeit prägnante, sachliche Texte zu schreiben!
Bei mir würde das viel länger dauern, wozu mir dann die Zeit oder besser Muße fehlt.
Deswegen halte ich mich meistens kürzer, werde aber manchmal auch ungeduldig emotional.
LG, Micha
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Lieber Zwurg,
frag mal Herrn Merz, ob die Regierung nicht von Journalisten des ÖRRs kritisch hinterfragt wird. Oder Herrn Söder. Gut, an dem prallt alles ab und wenn der merkt, dass er mit seiner Meinung nicht so gut ankommt, ändert er sie eben. Das ist übrigens eine kritische Betrachtung, die mir durch ARD und ZDF nahegelegt wurden.
Ja, der Woke-Begriff hat sich verändert und ist dabei vor allem zu einem polemischen Gegenbegriff geworden, den die benutzen, die gegen das sind, was sie "Wokeness" kennen. Ich verwende den Begriff für mich z.B. gar nicht, sehe mich aber immer wieder in diese Schublade gesteckt.
Und dass man bei manchen Kritiken an Wörtern zu sehr das Kinde mit dem Bade ausschüttet, sehe ich auch so. Zumal, wer rassistisch denkt, nimmt dann einfach neue Wörter, um seiner Verachtung Ausdruck zu verleihen. Achtsame Rede sollte zwar vermeiden, Menschen zu beleidigen oder zu verletzten, aber durch einfach Wortvermeidungen erreicht man das noch nicht. Indes werde ich durch solche Diskussionen um Wörter auch sensibler. Und wenn man das bei allen Menschen erreichen würde, wäre es doch gut.
Wolfgang hat es ja sehr schön geschrieben, dass eine überzogene Vorstellung von "richtiger Männlichkeit" die Sehnsucht mancher Männer, eben keine sein zu wollen, anheizt. Gäbe es gesellschaftlich anerkannt mehr Möglichkeiten des Mannseins, gäbe es weniger Unzufriedenheit damit.
Es gibt übrigens auch Transfrauen, die sich körperlich nicht angleichen lassen, eben wegen der damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren.
LG, Micha
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Ich schrieb oben über meine Angst um Arbeitsplätze in den Geisteswissenschaften, u.a. meinen, sollte die AfD an die Macht kommen.
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Ich mache mir echt Sorgen um unsere Zukunft!
LG, Micha
Diese Angst geht bei uns in der Arbeit auch um, dass wenn die AfD an die Regierug kommt, es im Sozialbereich zu Kürzungen kommt. Und das wir unsere Arbeit mit den Behinderten nicht mehr machen können, und gar einige ihre Jobs verlieren würden.
Aber jetzt mal der umgekehrte Fall: Die Regierungen der letzten Jahre bleiben uns erhalten. Werden sie nicht kürzen, werden sie nicht die Demokratie einschränken?
Deutschland steht vor dem finanziellen Kollaps, durch die desaströse Politik der letzten 25 Jahre.
Es ist anscheinend alles wichtiger als die Menschen in diesem Land. Und dafür gibt es keine Grenzen. Da werden unbezahlbare Finanzielle Zusagen gemacht, gleichzeitig sagt man uns wir sind faul und wir müssen länger und härter arbeiten.
Und es kann jeder der schon etwas älter ist den Verfall der Kaufkraft in Relation zu den Löhnen beobachten.
Vor 30 Jahren kostete fast alles in Relation zum Lohn, die Hälfte. Wir waren damals also echt reich. Und ich hab mir vieles einfach geleistet, weil es leicht drin war, während ich heute beim Essen gehen oder manchen Anschaffungen 3 mal überlege.
BeidenRentenn , das Gleiche, es war einfach sicher, kaum einer Htte Angst vor der Rente.
Und viele Menschen wünschen sich eine Rückkehr zur Sicherheit und dem sorgsamen Umgang mit dem Geld der Steuerzahler.
Die regierenden Partien haben icn den letzten Jahren Zug um Zug ihr Vertrauen verspielt. Sie machen nicht Politik für das Volk, sondern gegen das Volk. Sie haben sich verselbstständigt.
Und wenn immer mehr die alten Parteien abwählen, die alten Instutionen trotzdem an der Macht bleiben, kann es sich schwerlich noch Demokartie nennen.
Ich meine die jetzige Regierung ist wirklich nicht mehr ernstzunehmen.
Mir macht alles Angst, die AfD, aber auch die Anderen.
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Ja, das nennt man Inflation.
LG, Micha
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Ja, das nennt man Inflation.
LG, Micha
Früher wurde die Inflation aber immer durch Lohnsteigerungen ausgeglichen. Man verkaufte es als Lohnerhöhung, aber in Wahrheit hat es nur die Inflation ausgeglichen.
Aber die Kaufkraft blieb über lange Zeit relativ konstant, erst in den letzen 10 -15 Jahren nimmt sie stetig zu. Ich kenne natürlich auch die Gründe. Es sind einfach die überzogenen Gesetze und Finanzzusagen der Regierungen.
Die Inflation scheint sich aber soweit zu beschleunigen, dass viele Menschen ihr Leben nicht mehr bestreiten können, und dann Abstriche bei wirklich wichtigen Dingen machen.
Es erinnet ein wenig an die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts.
Einerseits eine Zeit voller neuer Inovationen, andererseits auch eine Zeit großer Armut, und politischer Umbrüche. Politikversgaen und das Erstarken der radikalen Kräfte von den linken und rechten Rändern.
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Und natürlich auch im Qeer-Bereich.
Da wird das Trans Sein gefeiert, die körperliche Angleichung gehypt, physische Männer zu Frauen erklärt, usw.
Das alles wird allgemein unter Wokeismus eingeordnet, so verstehe ich es zumindest. Und das ist nicht postiv zu bewerten.
Das sind Schattenseiten, unter denen auch viele Menschen zu leiden haben.
Man kann seinen biologischen Körper (noch) nicht ablegen wie eine Jacke die einem nicht mehr gefällt.
Ein erwachsener Mann wird auch nach einer Umwandlung einen männlichen Körper behalten. Das Skelett, die Muskeln, die Organe, bleiben erhalten. Man bekommt auch keine weiblichen Organe und kann Kinder zeugen. Und wenn man es sich hinterher anders überlegt, ist man verstümmelt.
Und bei Jugendlichen die Pubertätsblocker nehmen, verschiebt sich nicht die Zeit es sich zu Überlegen, sie werden niemals erwachsen und müssen mit diesen körperlichen Schäden dann leben.
Und diese ganzen Schattenseiten werden selten beleuchtet.
Warum sind Dir, Zwurg, diese Schattenseiten so wichtig?
Wir reden nicht von einem Massenphänomen, von dem 20 Prozent der Bevölkerung oder der jungen Menschen betroffen wären. Es sind ein paar Hundert, Tausend unter Millionen. Was hat an dieser Thematik soviel Gewicht, dass es Dir so nahe geht?
Eine kleine Teilantwort habe ich bereits parat. Ich denke, den meisten, die das bekümmert, fühlen sich deswegen dadurch beeinträchtigt, weil mit den Diskussionen um Unisex-Toiletten oder Pronomen die Thematik in ihren alltäglichen Lebensbereich hineingreifen.
Da ist ganz sicherlich einiges über ein maßvolles Ziel hinausgeschossen. Und somit trifft es auch ganz gut, wie Wiktionary das Wort "Wokismus" erklärt:
Bedeutung:
- meist abwertend: starke (auch übertriebene) Aufmerksamkeit betreffend Diskriminierung und entsprechender politischer Einsatz
Synonym:
- Wokeness
Quelle: Wiktionary (https://de.wiktionary.org/wiki/Wokismus#:~:text=Bedeutungen%3A,%5B1%5D%20Wokeness)
Da gibt es Gruppen, die sich für die Belange diskriminierter Menschen einsetzen, und die diese Belange benennen, und manchmal für wichtiger halten als andere Probleme in der Gesellschaft und deswegen der Eindruck entsteht - je nach Sichtweise ggf. auch berechtigt -, dass sie über das Ziel hinausschießen.
Ja, es ist schwierig, sich als offenherziger Mensch für die Belange benachteiligter Gruppen einzusetzen und dabei die Belange anderer Mitmenschen noch immer gleichermaßen nicht aus dem Blick zu verlieren.
Immerhin ist es nicht völlig verkehrt, auf Benachteiligungen zu achten und diese zu benennen. Wir wären froh, wenn man das mal für uns rocktragende Männer machen würde, die wir nix anderes tun und fühlen wollen, als einfach nur Röcke zu tragen.
Warum fördert man nicht, sich anzunehmen, wie man nun mal ist, dass man sich wohlfühlen kann in dem Körper den man von der Natur bekommen hat?
Das Ganze läuft für mich einen vollkommen falschen Weg.
Ich denke das ist der Grund warum wir eine solche Spaltung der Gesellschaft haben.
Das genau ist der Punkt. Warum fällt das so schwer zu fördern: Es ist okay, wie Du bist! ?
Doch, das wird gefördert z.B. bei den Kindergartenkindern, sofern sie Mädchen sind. Oder jungen Frauen wird das vermittelt.
Das Problem ist die verkrustete Männlichkeit, die immer noch ein Soll von Männern abfordert. Wenn sie das nicht erfüllen, werden sie nicht als volle Männer gewertet und fliehen aus der Männlichkeit. Oder verharren in ihr, aber depressiv, weil sie nicht ermuntert werden, dass sie auch jenseits der verkrusteten Männlichkeit vollwertige Menschen sein dürfen.
Schaut Euch um, die ganze Führungs- und Machtelite in unserem Bruderland USA besteht aus einflussreichen Männern. Wo sind da Frauen an ähnlichen Stellen? Durch solche Vorbilder bleiben verkrustete Männlichkeitsbilder in ihrer Kruste stecken und haben keine Chance, mit der Botschaft bereichert zu werden: "Mann, es ist okay, wie Du bist. Entfalte Dich, entdecke Deine Potenziale!"
Stattdessen wird von Männern erwartet, sich armeeartig den Altvorderen unterzuordnen, die eingetretenen Pfade schön brav nicht zu verlassen, und wer es doch tut, wird nicht für voll genommen. Das ist die Botschaft, die die ganzen Musks, Trumps, Putins und Gefolgsleute aussenden.
Die Männlichkeit steckt fest in einer Sackgasse. Und wenn niemand dagegen hält, zementiert sich das noch mehr.
Dass Männer in einer Männlichkeitsfalle stecken, ist eine erste, zaghaft formulierte Erkenntnis u.a. der "Gender Studies". Aber das will ja keiner wahrhaben. Stattdessen tappen die angeblich privilegierten Männer weiter auf den eingetretenen Pfaden und fühlen sich noch nicht einmal benachteiligt. Sie opfern ihre Freiheiten zugunsten eines versprochenen Anerkanntwerdens durch Einhaltung der Symbole von Männlichkeit. Oder sie fliehen aus dem Mannsein.
"Warum fördert man nicht, sich anzunehmen, wie man nun mal ist, dass man sich wohlfühlen kann in dem Körper den man von der Natur bekommen hat?"
Das alleine wird den Phänomenbereich "queer" oder "trans" nicht beseitigen. Aber den Groll darüber könnte es reduzieren.
Und dass "queer" oder "trans" unsere Gesellschaft spaltet, ist zu weit hergeholt. Sich darüber aufzuregen, spaltet die Gesellschaft schon eher. Aber warum? Es ist ein kleiner Anteil der Bevölkerung, den das persönlich betrifft.
Das Machtstreben einzelner Interessen aber spaltet die Bevölkerung. Und das sind weniger die Politiker, jedenfalls hierzulande die meisten nicht. Es sind die Meinungsmacher, die dadurch ihre Interessen wahren und Profite vermehren. Und die meisten davon sitzen außerhalb Europas.
Wir alle, die wir hier im kleinen Kreise mitdiskutieren, sind ein kleines Beispiel davon, dem macht-geleiteten Männlichkeitsbild eine weitere Note zu verleihen. Wir sollten uns nicht hinter Mauern zurückziehen.
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Auch wenn ich gerade ein trübes Bild gezeichnet habe, weshalb sich am eingefahrenen Männlichkeitsbild so schwer was verändern lässt, so bin ich zuversichtlich, dass es sich allmählich ändert. Schon alleine wir sollten nicht daran kapitulieren. So zeigt es sich ja doch, dass es nicht unrüttelbar ist und sich manches anders gestalten lässt trotz gesellschaftlichen Erwartungsdrucks. Wir sollten unbeirrt weiter machen. Und vielfach ist es ja nur hauptsächlich die Kleidung, die uns am meisten dran stört am Männlichkeitsbild. Wir sind Mosaiksteinchen davon.
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Am Männlichkeitsbild hat sich in meinen Augen die letzten 30 Jahre wenig geändert.
Ich hab mal Ende der 90iger Anfang der 2000er eine Aufbruchstimmung wahrgenommen.
Das Entstehen des KTV Forums und dieses hier. Da ging es um Rock und alternative Kleidung für den Mann.
Ich erinnere mich an Stammtische und Treffen im Monatlichen teilweise im 14 täglichen Rythmus in München.
Ich erinnere mich an Medienberichte über die Männerstrumpfhose und den Männerrock. Berichte im TV über Männer im Rock auf der Wiesn, Ferdi bei bei Jürgen von der Lippe.
Bei H&M war der Männerrock im Schaufenster.
Ende der 2000er zerfaserte alles in dem zunehmenden Trans, Homo, was weiß ich - Thema.
Bis heute werde ich immer wieder gefragt, ob ich eine Frau sein möchte oder ich Homosexuell bin.
Nein, es hat mit Klamotten zu tun.
Und in der Realität der Menschen in Deutschland ist das bis heute nicht angekommen. zumindest nicht bei denen denen ich begegne.
Schau dich mal um in irgendeiner Fussgängerzone am Samstag Vormittag. Die Frauen in Hosen sind vielleicht mehr geworden. Abe sonst?
Kein Mensch spricht heute (ausser hier) über andere Männerbilder über einen Männerrock oder eine Männerstrumfhose.
Wenn dann gehts um Trans, oder Divers oder Homosexalität. Und alles was irgendwie dazu zu passen scheint das wird einfach in den gleichen Topf gehauen.
Ein anderes Thema existiert in den Köpfen nicht, weil das andere Thema so laut und ständig in den Medien präsentiert wird.
So zumindest meine Wahrnehmung.
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Ja, das nennt man Inflation.
LG, Micha
Früher wurde die Inflation aber immer durch Lohnsteigerungen ausgeglichen. Man verkaufte es als Lohnerhöhung, aber in Wahrheit hat es nur die Inflation ausgeglichen.
Aber die Kaufkraft blieb über lange Zeit relativ konstant, erst in den letzen 10 -15 Jahren nimmt sie stetig zu. Ich kenne natürlich auch die Gründe. Es sind einfach die überzogenen Gesetze und Finanzzusagen der Regierungen.
Die Inflation scheint sich aber soweit zu beschleunigen, dass viele Menschen ihr Leben nicht mehr bestreiten können, und dann Abstriche bei wirklich wichtigen Dingen machen.
Es erinnet ein wenig an die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts.
Einerseits eine Zeit voller neuer Inovationen, andererseits auch eine Zeit großer Armut, und politischer Umbrüche. Politikversgaen und das Erstarken der radikalen Kräfte von den linken und rechten Rändern.
Ich bin kein Wirtschaftsexperte. Meiner bescheidenen Meinung nach bewirkt der ständige Wechsel von Preissteigerungen und Lohnanhebungen die Inflation zumindest mit.
Es kommt derzeit aber auch eine Verteuerung der Energie hinzu. Die ist aber auch zu erwarten, denn die fossilen Brennstoffe werden immer teurer, da sie zu Ende gehen, und die erneuerbaren Energiequellen sind noch nicht ausgebaut genug, dass sie alles abdecken könnten. Zudem braucht man auch für diese Kraftwerke Rohstoffe, die nicht erneuerbar sind. Und unser Energiebedarf ist gestiegen, statt zu sinken.
LG, Micha
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Ich bin kein Wirtschaftsexperte. Meiner bescheidenen Meinung nach bewirkt der ständige Wechsel von Preissteigerungen und Lohnanhebungen die Inflation zumindest mit.
Es kommt derzeit aber auch eine Verteuerung der Energie hinzu. Die ist aber auch zu erwarten, denn die fossilen Brennstoffe werden immer teurer, da sie zu Ende gehen, und die erneuerbaren Energiequellen sind noch nicht ausgebaut genug, dass sie alles abdecken könnten. Zudem braucht man auch für diese Kraftwerke Rohstoffe, die nicht erneuerbar sind. Und unser Energiebedarf ist gestiegen, statt zu sinken.
LG, Micha
Ich bin auch kein Wirtschaftsexperte. ich seh die CO² Steuern als Hauptpreistreiber.
Bereits als ich 2024 das letzte Mal Heizöl getankt habe, waren schon 30% CO² Steuern auf dem Heizölpreis integriert. Witzigerweise musste ich darauf noch 19% Mehrwertsteuer bezahlen. Und in allem was transportiert und hergestellt wird steckt auch die CO² Steuer drin.
Da kein Hersteller oder Transporteur auf diesen Kosten sitzen bleiben will, enden diese Kosten eim Verbraucher.
Viele Hersteller haben unser Land schon verlassen, weil die Energiekosten unrentabel geworden sind.
Dann werden diese Dinge eben in China und Indien hergestellt, weit günstiger und dann mit Frachtern die Rohöl verbrennen zu uns gebracht. Da jubeln die Grünen, weil in Deutschland der CO² Austoß gesunken ist, alledings der CO² Austoß der Welt steigt, ebenso wie unsere Kosten.
Leider wird mit den Steuern nicht wirklich etwas sinnvolles gemacht. Wind und Solar Energie werden weit über den Bedarf ausgebaut. Was dann dazu führt, das wir entweder eine Über oder Unterproduktion von Strom haben, dass dn auf dem europäischen Strommarkt ausgeglichen werden muss, aber die Kosten für den Strom in die Höhe treibt.
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Ich meine auch, dass das Gender-Thema überbewertet wird bzw. ein kleiner Teil davon. Großenteils geht es in den Gender-Studies um die beiden biologischen Geschlechter und wie sie sich gesellschaftlich zeigen und behandelt werden. Es geht um Genderrollen von Männern und Frauen, um Gender(un)gerechtigkeit, um Machtverhältnisse, um Einkommensunterschiede usw. Queere Genderkonstrukte sind auch Thema, aber nicht so zentral, wie die, die das Wort "Gender" als Feindbild vor sich hertragen.
Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Studies (https://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Studies)
Dass genderqueere Menschen es schwer in vielen Gesellschaften haben, ist klar. Man denke nur an den § 175 im deutschen StGB. Dass die Probleme, die wir Männer mit der Akzeptanz unseres Rocktragens haben, auch von dort her kommen, ist auch klar. Insofern sind wir in den Augen vieler Menschen auch genderqueer, insofern als wir kleidungsmäßige Gendernormen missachten. Wenn wir eine solche Zuordnung als Problem betrachten, ist das auch eine Folge der langen Diskriminierung von Menschen, die nicht männlich oder nicht binär sind. Diese Diskriminierung und die Angst, diskriminiert zu werden, steckt uns in den Nerven. Deshalb distanzieren wir uns gerne davon, und wollen weder als weiblich, noch als nichtbinär gelesen werden.
Dass nun aber ein Großteil der Menschen inzwischen gelernt hat, Frauen und Genderqueere zu respektieren und als Teil der Gesellschaft zu akzeptieren und uns rocktragende Männer deshalb auch respektiert und akzeptiert, empfinde ich als angenehm. Du Zwurg empfindest es als unangenehm, zusammen mit Frauen und Genderqueeren akzeptiert zu werden. Oder?
Und ich empfinde jeden Angriff auf Frauen und Genderqueere aus der Motivation, sich eine männliche und binäre Oberhoheit über die, die nicht männlich und die, nicht nicht binär sind, zu wünschen, als Angriff auf mich selbst, auch wenn ich männlich und binär bin. Denn die Gesellschaft von Menschen, die mich als genderqueer ansehen und akzeptieren ist mir lieber als die von Menschen, die mir ihr Männlichkeitsbild aufzwingen wollen und mich ansonsten nicht akzeptieren und respektieren, ja noch nicht mal tolerieren.
Davon abgesehen treffe ich auch immer wieder Menschen, die mich als rocktragenden Mann respektieren und akzeptieren, ohne mich als genderqueer anzusehen. Eigentlich ist das wohl auch die Mehrheit. Nee, die eigentliche Mehrheit sind die, die mich einfach so nehmen wie ich bin, ohne das zu thematisieren, dass ich Röcke trage.
LG, Micha
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Ich bin kein Wirtschaftsexperte. Meiner bescheidenen Meinung nach bewirkt der ständige Wechsel von Preissteigerungen und Lohnanhebungen die Inflation zumindest mit.
Es kommt derzeit aber auch eine Verteuerung der Energie hinzu. Die ist aber auch zu erwarten, denn die fossilen Brennstoffe werden immer teurer, da sie zu Ende gehen, und die erneuerbaren Energiequellen sind noch nicht ausgebaut genug, dass sie alles abdecken könnten. Zudem braucht man auch für diese Kraftwerke Rohstoffe, die nicht erneuerbar sind. Und unser Energiebedarf ist gestiegen, statt zu sinken.
LG, Micha
Ich bin auch kein Wirtschaftsexperte. ich seh die CO² Steuern als Hauptpreistreiber.
Bereits als ich 2024 das letzte Mal Heizöl getankt habe, waren schon 30% CO² Steuern auf dem Heizölpreis integriert. Witzigerweise musste ich darauf noch 19% Mehrwertsteuer bezahlen. Und in allem was transportiert und hergestellt wird steckt auch die CO² Steuer drin.
Da kein Hersteller oder Transporteur auf diesen Kosten sitzen bleiben will, enden diese Kosten eim Verbraucher.
Viele Hersteller haben unser Land schon verlassen, weil die Energiekosten unrentabel geworden sind.
Dann werden diese Dinge eben in China und Indien hergestellt, weit günstiger und dann mit Frachtern die Rohöl verbrennen zu uns gebracht. Da jubeln die Grünen, weil in Deutschland der CO² Austoß gesunken ist, alledings der CO² Austoß der Welt steigt, ebenso wie unsere Kosten.
Leider wird mit den Steuern nicht wirklich etwas sinnvolles gemacht. Wind und Solar Energie werden weit über den Bedarf ausgebaut. Was dann dazu führt, das wir entweder eine Über oder Unterproduktion von Strom haben, dass dn auf dem europäischen Strommarkt ausgeglichen werden muss, aber die Kosten für den Strom in die Höhe treibt.
Tja, dann sollten wir weniger CO2 produzieren, dann bräuchten wir dafür auch keine Steuern zu zahlen.
Bsp.: Wir haben hier in Bonn derzeit eine stillgelegte Autobrücke. Da habt Ihr sicher alle von gehört. 100.000 Autos, die meisten davon Privat-PKW, fahren da sonst täglich (!) drüber. Jetzt müssen die über andere Brücken und Fähren ausweichen. Großes Drama! Mich tangiert das recht peripher, da ich kein Auto habe. Ich fahre mit Bussen und Bahnen. Auch da gibt es Streckenstilllegungen wegen Baustellen. Und Busse und Stadtbahnen stehen manchmal in dem durch PKW verursachten Stau.
In diesbezüglichen Nachrichten im ÖRR ist fast nie davon die Rede, dass die Ursache der Staus und des großen Dramas der Brückensperrung vor allem an einem Zuviel von Autos liegt. Da habe ich dann auch mal was zu meckern am ÖRR.
In Bonn war ja lange eine grüne OB, die jetzt abgewählt wurde, weil die grüne Politik den Autofahrern nicht gefallen hat. Ja, die Tschechen haben ihre Motoristen-Partei. So was brauchen wir gar nicht. Der Deutsche an sich sieht die Fortbewegung im eigenen PKW als Menschenrecht an, egal, welche Schäden dieser massenhaft sorglose Umgang mit dem Auto mit sich bringt.
Wir könnten so viel CO2 einsparen, indem wir weniger Auto führen und auch indem wir langsamer führen. Aber selbst ein Tempolimit auf den Autobahnen scheitert an der o.g. Vorstellung des Autofahrens als Menschenrecht.
Oh Mann, jetzt bin ich aber vom Threadthema ein wenig weit abgeschwiffen oder abgeschweift. Sorry!
Aber es hängen so viele Themen miteinander zusammen.
LG, Micha
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Bis heute werde ich immer wieder gefragt, ob ich eine Frau sein möchte oder ich Homosexuell bin.
Nein, es hat mit Klamotten zu tun.
Und in der Realität der Menschen in Deutschland ist das bis heute nicht angekommen. zumindest nicht bei denen denen ich begegne.
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Kein Mensch spricht heute (ausser hier) über andere Männerbilder über einen Männerrock oder eine Männerstrumfhose.
Wenn dann gehts um Trans, oder Divers oder Homosexalität. Und alles was irgendwie dazu zu passen scheint das wird einfach in den gleichen Topf gehauen.
Ein anderes Thema existiert in den Köpfen nicht, weil das andere Thema so laut und ständig in den Medien präsentiert wird.
So zumindest meine Wahrnehmung.
Ja, ich weiß, das kann nerven.
Aber vor den 2000ern wurde ich das auch schon gefragt (lieber Frau werden oder schwul) und das ganz häufig und offensiv, mit Vorwürfen und laut, quer über die Straße hinweg und quer durch die Fußgängerzone. Das gibt es heute so nicht mehr. Da bin ich sehr froh darüber.
Die Gesellschaft ist insgesamt toleranter geworden. Das war früher viel verschrobener.
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Tja, dann sollten wir weniger CO2 produzieren, dann bräuchten wir dafür auch keine Steuern zu zahlen.
Bsp.: Wir haben hier in Bonn derzeit eine stillgelegte Autobrücke. Da habt Ihr sicher alle von gehört. 100.000 Autos, die meisten davon Privat-PKW, fahren da sonst täglich (!) drüber. Jetzt müssen die über andere Brücken und Fähren ausweichen. Großes Drama! Mich tangiert das recht peripher, da ich kein Auto habe. Ich fahre mit Bussen und Bahnen. Auch da gibt es Streckenstilllegungen wegen Baustellen. Und Busse und Stadtbahnen stehen manchmal in dem durch PKW verursachten Stau.
In diesbezüglichen Nachrichten im ÖRR ist fast nie davon die Rede, dass die Ursache der Staus und des großen Dramas der Brückensperrung vor allem an einem Zuviel von Autos liegt. Da habe ich dann auch mal was zu meckern am ÖRR.
In Bonn war ja lange eine grüne OB, die jetzt abgewählt wurde, weil die grüne Politik den Autofahrern nicht gefallen hat. Ja, die Tschechen haben ihre Motoristen-Partei. So was brauchen wir gar nicht. Der Deutsche an sich sieht die Fortbewegung im eigenen PKW als Menschenrecht an, egal, welche Schäden dieser massenhaft sorglose Umgang mit dem Auto mit sich bringt.
Wir könnten so viel CO2 einsparen, indem wir weniger Auto führen und auch indem wir langsamer führen. Aber selbst ein Tempolimit auf den Autobahnen scheitert an der o.g. Vorstellung des Autofahrens als Menschenrecht.
Oh Mann, jetzt bin ich aber vom Threadthema ein wenig weit abgeschwiffen oder abgeschweift. Sorry!
Aber es hängen so viele Themen miteinander zusammen.
LG, Micha
Ich bin in diesem Punkt ganz grundsätzlich anderer Meinung als du.
Sehr viele Menschen sind auf ihren PKW täglich angewiesen. Meist handelt es sich um ältere Benziner wie in meinem Fall.
Ich kann öffentlich vielleicht mit dem Zug nach München oder Mühldorf fahren, wasich früher auch gemacht, habe, wenn mich der Weg täglich dort hin geführt hat. Überall anders kommst du nirgends öffentlich hin, bzw. mit extremen Mehr an Zeitaufwand. Bsp habe ich lange in Waldkraiburg gearbeitet. Nur 20 km von mir daheim entfernt. Würde ich dort öffentlich hinwollen, bräuchte ich 1,5 Stunden und wäre dann an einem Bahnhof 3km von meinem Arbeitsplatz entfernt.
Was du sagst funktioniert nur für Menschen wie dich in der Großstadt. Und all die anderen?
Ich fahre im Sommer oft mit dem E-Rad zur Arbeit, aber nicht wenn es regnet und auch nicht im Winter. Öffentliche Verkehrsmittel dorthin gibt es überhaupt nicht. Also bin ich schon auf ein KFZ angewiesen.
Und überall woanders, wo ich gerne hinmöchte, bsp. um Freunden zu begegnen fährt auch kein öffentliches Verkehrsmittel, oder ich müßte ein Vielfaches mehr Zeit einplanen und mich an einem Bahnhof abholen lassen. Wozu der andere wieder ein KFZ bräuchte.
Und so geht es vielen die an der Peripherie wohnen und in die Städte müssen um dort zu arbeiten. Sie können sich die Mieten in den Innenstädten oft auch nicht leisten.
So finde ich es eine ziemliche Dreistigkeit von dir so daher zu reden.
Glaubst du die Leute fahren alle zum Spaß mit ihren Autos durch die Gegend?
Und wenn du mir jetzt mit der Alternative E-Auto kommst, dann muss ich dir aus meiner Sicht als Elektrofachman sagen, dass es auf Jahrzente nicht möglich sein wird das alle E-Autos fahren können und sich sogar noch ein Wärmepumpe einbauen.
Das Netz existiert nicht und wird es zu unseren Lebzeiten wahrscheinlich niemals geben. Das würde mindestens eine Verdoppelung wenn nicht gar eine Verdreifachung des Netzes bedeuten, in der Infrastruktur und in der Stromerzeugung,
Und dass sind so exorbitante Kosten, wo soll das Geld dafür herkommen?
Genau diese Phantasterien von technischen und wirtschaftlichen Idioten ruinieren uns alle, treiben die Menschen in die Armut und die Wähler in die Arme von Parteien wie der AfD.
Da streite ich mit einem Grünen Parteimitglied und lieben Freund von mir auch immer wieder.
Ein lieber Mensch, sehr engagiert, aber von Technik so viel Ahnung wie eine Kuh vom Fahrradfahren.
Für den sind Habeck und Baerbock Lichtgestalten. Für mich sind solche Menschen der Untergang Deutschlands.
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Für mich sind solche Menschen der Untergang Deutschlands.
Geht´s nicht ein paar Nummern kleiner? Ohne maßlose Übertreibung?
Mit ein wenig mehr Selbstverantwortung für das eigene Leben.
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Lieber Zwurg,
ich glaube gar nicht, dass wir so sehr verschiedener Meinung sind.
1. Sprach ich von dem Ballungsgebiet, in dem ich wohne, mit einem zwar nicht erstklassigen, aber doch guten ÖPNV-Angebot. Ich meine nicht ländliche Gebiete, die ich sehr wohl kenne, wo dreimal am Tag ein Bus durchs Dorf fährt.
2. Halte ich unser ÖPNV-Angebot im ländlichen Raum für suboptimal. Aber der Einsatz von Bussen muss sich auch für die Unternehmer lohnen. Wenn die Menschen lieber voll flexibel im eigenen Auto fahren, fahren die Busse leer durch die Gegend. Das ist wie mit Lebensmittelläden in den Dörfern, die es kaum gibt, weil die Leute lieber mit ihrem PKW zum km entfernten billigeren Supermarkt fahren, wo sie evtl. auch auf dem Weg von der Arbeit eh vorbei kommen. In Ägypten, so habe ich es erlebt, kommt man mit Minibussen in jedes Dorf. Aber man muss auch Zeit mitbringen, vor allem, weil die erst losfahren, wenn der Wagen voll ist.
3. Von Elektroautos habe ich nicht geschrieben. Die sind zwar ein kleines Übel, zumindest für mich als Anwohner einer Hauptverkehrsstraße, aber verbrauchen auch seltene Rohstoffe und produzieren genau so viel Reifenabrieb-Mikroplastik wie die Verbrenner. Davon spricht fast nie jemand. Aber was macht schon die Plastikvergiftung von Boden, Luft, Wasser und Organismen (inkl. der, die wir essen und dadurch unserer eigenen Körper) gegen das Menschenrecht, im eigenen Auto zu fahren?
Ich glaube, wenn das Angebot vom ÖPNV so wäre, dass Du damit vielleicht etwas langsamer, aber dennoch grundsätzlich Deine täglichen Fahrten unternehmen könntest, würdest Du ihn auch wählen und Dein Auto zu Hause lassen oder abschaffen. Allerdings glaube ich auch, dass viele - viel zu viele - es nicht freiwillig machen würden.
LG, Micha
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Lieber Zwurg,
ich glaube gar nicht, dass wir so sehr verschiedener Meinung sind.
1. Sprach ich von dem Ballungsgebiet, in dem ich wohne, mit einem zwar nicht erstklassigen, aber doch guten ÖPNV-Angebot. Ich meine nicht ländliche Gebiete, die ich sehr wohl kenne, wo dreimal am Tag ein Bus durchs Dorf fährt.
Ich kenne zwar Bonn nicht, aber ich bin mir sicher, dass es auch dort Gebiete ausserhalb der Stadt mit weniger öffentlicher Verkehrsanbindung gibt. Menschen haben einen Grund ein Auto zu besitzen und damit zu fahren. Ich bin in meinem Leben sehr viel mit dem Auto gefahren 80 % davon zur Arbeit und 20% zu privaten Zwecken. Und oft mit den Firmen Autos nach München, diese waren nicht immer als Firmenautos erkennbar. Und ich hab mich auch immer gewundert wohin die Autos alle wollten., wenn sich der Verkehr in die Stadt hinein staute. Ähnlich wie ich kamen sie aus den Randgebieten und wollten zum Arbeiten in die Stadt.
2. Halte ich unser ÖPNV-Angebot im ländlichen Raum für suboptimal. Aber der Einsatz von Bussen muss sich auch für die Unternehmer lohnen. Wenn die Menschen lieber voll flexibel im eigenen Auto fahren, fahren die Busse leer durch die Gegend. Das ist wie mit Lebensmittelläden in den Dörfern, die es kaum gibt, weil die Leute lieber mit ihrem PKW zum km entfernten billigeren Supermarkt fahren, wo sie evtl. auch auf dem Weg von der Arbeit eh vorbei kommen. In Ägypten, so habe ich es erlebt, kommt man mit Minibussen in jedes Dorf. Aber man muss auch Zeit mitbringen, vor allem, weil die erst losfahren, wenn der Wagen voll ist.
Ich weiß nicht wie das funktionieren soll, wenn ich auf den Kleinbus aus der Nachbarschaft warten soll, wenn ich irgendwo hin muss, die Zeit hat in unserem Deutschland niemand, in fast jedem betreib musst du nach der Stempeluhr und nach Terminen arbeiten. Bist du zum Termin nicht da gibts Ärger.
Ich kann mir also einen solchen ÖNPV Verkehr nicht vorstellen, wie du ihn beschreibst.
3. Von Elektroautos habe ich nicht geschrieben. Die sind zwar ein kleines Übel, zumindest für mich als Anwohner einer Hauptverkehrsstraße, aber verbrauchen auch seltene Rohstoffe und produzieren genau so viel Reifenabrieb-Mikroplastik wie die Verbrenner. Davon spricht fast nie jemand. Aber was macht schon die Plastikvergiftung von Boden, Luft, Wasser und Organismen (inkl. der, die wir essen und dadurch unserer eigenen Körper) gegen das Menschenrecht, im eigenen Auto zu fahren?
Das stimmt natürlich, das hab ich geschrieben.
Es geht nicht um ein Menschenrecht Auto fahren zu dürfen, es geht um Zeit und Effektivität, das ein Mensch zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Wenn die Bürger keine Autos mehr haben, wird all dass, das die Autofahrer in den letzten 7 Jahrzehnten geschaffen haben vergehen. Dann müssen wir wieder leben wie vor 100 Jahren. Wer will das wirklich? ich nicht.
Zu meiner Elektriker und Bauleiter Zeit bin ich exterm viel gefahren zu den Baustellen, meist im Ballungsraum München. Mein Vater hat für eine Rohrleitungsbaufirma gearbeitet und ist jeden Tag durch halb Bayern mit seinem Auto zu den Baustellen gefahren, wo die Gasleitungen verlegt wurden.
Das sind all die kleinen Tätigkeiten von kleinen Menschen die das Deutschand schufen in dem wir heute leben. Ohne Gas keine Industrie, keine Arbeitsplätze, ohne Strom wärs kalt und finster und die Segungen der modernen Welt wären nutzlos. und so gibts weitere viele Dinge die notwendig sind, wo die Menschen gebraucht werden und von zu Hause mit ihren Autos hinfahren.
Ich glaube, wenn das Angebot vom ÖPNV so wäre, dass Du damit vielleicht etwas langsamer, aber dennoch grundsätzlich Deine täglichen Fahrten unternehmen könntest, würdest Du ihn auch wählen und Dein Auto zu Hause lassen oder abschaffen. Allerdings glaube ich auch, dass viele - viel zu viele - es nicht freiwillig machen würden.
LG, Micha
wenn ich langsamer aber sicher zu meinen Zielen gelangen könnte, würde ich es vielleicht als Rentner in Anspruch nehmen, wo ich mehr Zeit habe. Aber wie gesagt, glaube ich nicht, dass es zu meinen Lebzeiten ein solches Angebot geben wird. Vielleicht gibt es einmal Robotertaxis die zu einem annehmbaren Preis ein Auto ersetzen können. Das wäre ein Grund mein Auto aufzugeben.
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Für mich sind solche Menschen der Untergang Deutschlands.
Geht´s nicht ein paar Nummern kleiner? Ohne maßlose Übertreibung?
Mit ein wenig mehr Selbstverantwortung für das eigene Leben.
Reine Ideologen ohne Bildung oder Erfahrung in den Dingen die sie entscheiden, sind immer eine Katastrophe. Sie kümmern sich nicht um die Kosten und Folgen ihrer Entscheidungen. Sie verschenkten bedenkenlos deutsches Steuergeld in alle Welt, ohne an die Menschen zu denken, die es mit ihrem Schweiß erarbeiten mussten. Sie stellten Weichen, die tausende von Arbeitsplätzen kosteten.
Das finde ich ist keine maßlose Übertreibung.
Die Selbstverantwortung für mein Leben und die Tätigkeiten musste ich immer übernehmen. Ich musste alles selbst erarbeiten und Verantwortung für meine Mitarbeiterund meine Aufgabenfelder übernehmen, dafür habe ich mich ständig fortgebildet.
Ich hab mir niemals angemaßt klüger zu sein, als andere in ihren Fachbereichen.
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Natürlich, lieber Zwurg, müssen wir das Tempo herausnehmen aus unserer Gesellschaft. Wir haben uns in den letzten Jahrzehnten zunehmend abhängig gemacht von der Möglichkeit, in diesem hohen Tempo zu leben.
Natürlich kann man sagen, das wolle man nicht, man wolle weiterhin so leben, das man in seine 80 Lebensjahre so viel wie möglich hineinpacken kann. Oder man kann unter dem Druck leben, da mithalten zu müssen, um nicht abgehängt zu werden.
Man kann weiterhin so tun, als habe die Erde unendliche Ressourcen für dieses Leben.
Du sprichst vom Untergang Deutschlands durch zwei einzelne Politiker. Ich rede vom Untergang der Menschheit durch Milliarden von Menschen, die grenzenlos Ressourcen verbrauchen wollen.
Willst Du wirklich nicht so leben, dass auch noch viele Generationen nach uns auf diesem Planeten gut leben können?
Mein Bruder ist 1979 in ein Dorf gezogen, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, dass er ohne Auto dort aufgeschmissen ist. Er hatte nur ca. 15 km zur Arbeit, und da fährt sogar ein Bus alle zwei Stunden oder so. Aber das passte natürlich nicht in den Rhythmus, der ihm vorgegeben war. Und er dachte auch nie darüber nach, dass es so sein könnte.
Und ich lebe an einer Straße, über die 20-30.000 Autos pro Tag direkt vor unserer Haustüre vorbei fahren. Unsere vor etwas über 10 Jahren neu gestrichene Hauswand sieht fast aus, als sei ein Vulkan in der Nähe ausgebrochen, vor lauter Feinstaub. Wir haben Risse im Haus wegen der LKW.
Bei meinem Bruder fahren in der Woche, ja im Monat weniger Autos durch die Straße, in der er wohnt, als bei uns am Tag.
Einer wie ich fährt nicht vor seiner Haustür her. Tausende wie er fahren vor unserer Haustür her.
Als das Haus, in dem ich wohne, gebaut wurde, waren die Menschen auf der Straße noch zu Fuß unterwegs oder in Kutschen oder auf Pferden. Um den Dreh rum fuhr Karl Benz in seinem Motorwagen seine ersten Strecken.
Wenn all die Menschen, von denen Du sprichst, so ungerne Auto fahren, warum tun sie nichts dafür, dass dieser Zwang aufhört? Wo sind die Demonstrationen gegen den Autofahrzwang?
Eine Freundin sagte zu mir, wir Menschen seien ein Kollateralschaden der Natur und wir bauten gerade am neuen Turm zu Babel. Ich widerspreche ihr gerne, wenn wir diskutieren, aber da fiel mir kein Gegenargument ein.
LG, Micha
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Ich versteh nicht ganz von welchem Tempo du sprichst.
Natürlich hätte ich Zeit meines Lebens auch gerne andere Dinge getan, ich hätte gerne schon früher so einen Job gehabt wie ich ihn jetzt habe. ich hab den Job angenommen, weil ich da mit dem Fahrrad hinfahren kann, weil der Druck dort weniger hoch ist als in der freien Wirtschaft. Wei es einfach nett ist mit den anthroposophischen Kollegenund unseren Betreuten.
Die Dinge die ich gearbeitet habe oder die mein Vater getan hat, waren sehr nützlich für unsere Gesellschaft.
Auch wenn wir unseren Preis dafür bezahlt haben mit allerlei gesundheitlichen Problemen.
Es gäbe das Haus nicht in dem ich jetzt lebe, wenn mein Vater es nicht gebaut hätte, ich könnte später nicht von meiner Rente leben, hätte ich nicht gespart.
Die meisten meiner Freunde leben zur Miete, da bleibt am Ende nicht viel übrig. Die rackern täglich um im Monat über die Runden zu kommen. und natürlich fahren sie mit dem Auto zur Arbeit, was sollten sie sonst tun? Mit dem Fahhrrad würdenn sie den Weg nicht schaffen und öffentlich würden sie nicht dort hinkommen.
Und wir leben nicht alle sehr viel luxuriöser als unsere Eltern. Das meiste geht doch für Wohnen, heizen und Wasser drauf. 21° im Wohnzimmer da bestehe ich im Winter drauf. Niedriger darf es nicht werden.
und ab und zu mal zum Essenfahren oder Sonntag mal einen Ausflug.
Ich bräuchte kein Flugzeug, hab nicht viele Flugreisen gemacht. Ich fahre lieber im Sommer an einen See, mit dem Auto, weil er fast 40 km entfernt liegt.
Ich könnte auch gut ohne die vielen technischen Gadgets leben. Gute einige Dinge sind ganz annehmlich, andere nerven eigentlich nur. Mit dem Stand der Technik der 80iger wäre ich auch zufrieden.
Ich meinte nicht das Deutschland nur wegen zweier Politiker untergeht. Die beiden sind nur symptomatisch für die Entwicklung der letzten Jahre. Aber gerade die zwei sind eben ein besonders rotes Tuch für mich. Auch wenn sie bei den Grünen hoch verehrt werden.
Andernorts bezeichnet man das auch als Spätrömische Dekadenz. Ausserhalb Europas macht das niemand.
Ich und ich glaube auch die meisten anderen Menschen möchten nur in Frieden und Freiheit leben. Und die Freiheit hängt auch am Geld.
Ich mag mich ungerne belehren lassen, wenn ich arbeiten und bezahlen muss möchte ich meine eigenen Entscheidungen treffen.
Ich fürchte die Zukunft, vor allem fürchte ich eine Verarmung im Alter, eine Vereinsamung falls ich mir kein Auto mehr leisten könnte.
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Lieber Zwurg,
mit Tempo meine ich eben die Gewohnheit, in 15 Minuten an der Arbeitsstelle zu sein, statt in 30 oder 60. Beispielsweise bräuchte ich mit dem Auto ca. 2 Std. bis Bielefeld - wenn kein Stau oder anderes kommt - mit dem Zug 2 1/2 - 3 1/2 Stunden, je nach Zugtyp. Aber ein Auto wäre eben sehr viel schmutziger und obendrein teurer, wenn man nicht nur das Benzin, sondern alles zählt, vom Kauf über Versicherung bis zur Wartung. Ich kann aber sicher nicht meine Arbeitsbedingungen auf andere übertragen. Ich habe Glück gehabt, was das angeht.
Klar kann sich der Einzelne seine Lebensumstände nicht zu 100% aussuchen. Ich stelle hier auch die Systemfrage.
Ich weiß nicht, was daran spätrömisch-dekadent sein soll, Verantwortung für die Mitwelt zu übernehmen. Wenn das woanders niemand macht, besiegelt das den Untergang der Menschheit und vorher vieler anderer Arten. Stichwort: Kollateralschaden.
Luxuriöser als meine Eltern lebe ich insofern, als ich nicht meine Gesundheit auf der Arbeit ruinieren muss. Mein Vater hatte sich beim Abspringen auf den Schotter beim Rangieren bei der Eisenbahn die Knöchel kaputt gemacht.
Wir beide werden das Problem jetzt nicht lösen. Aber es ist wertvoll, darüber zu reden bzw. zu schreiben.
LG, Micha
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Ich weiß nicht, was daran spätrömisch-dekadent sein soll, Verantwortung für die Mitwelt zu übernehmen. Wenn das woanders niemand macht, besiegelt das den Untergang der Menschheit und vorher vieler anderer Arten. Stichwort: Kollateralschaden.
LG, Micha
Dekadent nenne ich es zu beschließen, eine bestehende, funktionierende Infrastruktur zu zerstören, und sie durch eine weder technisch noch wirtschaftlich funktionierende Infrastruktur zu ersetzen. Die Hamburger haben es für 2035 beschlossen, der Rest der Bundesrepublik bis 2045. Und funktioniern soll das nur mit Wind und Sonne. Wobei jedes Kind weiß dass nicht immer die Sonne scheint und nicht immer der Wind weht. Speicher gibt es keine und wird es auch in 20 Jahren nicht geben, das man damit die Wintermonate überbrücken könnte. Aber es gibt Politiker die Versprechen es zum Preis einer Kugel Eis. Und ich wage zu behaupten, soviel Eis kann kein Mensch essen, was das kosten wird.
Es muss also ein 3. Energieform vorhanden sein, Atomkraft darf es nicht sein, Kohle (die wir noch hätten) darf es nicht sein, Fusionsenergie existiert noch nicht, also was soll es sein?
Für mich liegt die Lösung in einer weltweiten Methanolwirtschaft.Erzeugt mit Solarkraftwerken in den Wüsten der Äquatorzonen dieses Planeten. Man braucht dazu keine seltenen Erden, mann muss nicht die Landschaften auf Jahrhunderte zerstören um Lithium, Kupfer und Bauxit zu fördern, man braucht kein Erdöl um Kabelisolierung herzustellen.
Nur den Stoff ersetzten, er funktioniert in jedem Benzin Auto, man kann den Stoff in beliebiger Menge dem Benzin zumischen, was den Übergang erleichtern würde. Es gäbe keine Tankerkatastrophen mehr, wenn ein Schiff sinkt. Keine giftigen Abgase. Man kann Methanol sogar in Brennstoffzellen verwenden um leisere Fahrzeuge zu produzieren. Es entsteht kein CO2 bei der Verbrennung das nicht bei der Herstellung bereits gebunden worden wäre. Und es käme die Welt wahrscheinlich weitaus günstiger als der E-Quatsch.
Aber es wird nicht gemacht, weil die großen Kapitalgeber sich bereits auf Batterie und Ladetechnik festgelegt haben. Und weil man die Welt nicht auf deutschem Boden gerettet wird. Erst wenn alles alte zerstört ist, kehrt man vielleicht wieder zurück, um erneut den Reibach zu machen.
Wenn die Welt bei all dem Kriegsgeschrei nicht vorher in Scherben geht.
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Jetzt sind wir weit vom Thema abgeschweift und wieder einmal stellen wir fest, das wir uns gegenseitig nicht überzeugen können.
Wir beide werden auch nichts ändern.
Und ich glaube ich mag zu dem Thema nicht weiterdiskutieren.
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Jetzt sind wir weit vom Thema abgeschweift und wieder einmal stellen wir fest, das wir uns gegenseitig nicht überzeugen können.
Wir beide werden auch nichts ändern.
Und ich glaube ich mag zu dem Thema nicht weiterdiskutieren.
Das brauchen wir auch nicht, lieber Zwurg. Ich empfinde Dich jedenfalls als respektablen Gesprächspartner. Du erzählst von Deiner Lebenssituation und wie Du von daher zu Deinen Überzeugungen kommst. Das macht es autentisch.
Meine Lebensgeschichte ist recht verschieden von Deiner. Ich bin von klein auf mit Gedanken des Umwelt- und Naturschutzes groß geworden, auch durch den ÖRR mit Sendungen von Bernhard Grzimek, Heinz Sielmann, Horst Stern usw. Die haben mich gelehrt, die Gesellschaft und unser menschliches Leben kritisch zu betrachten, was den Umgang mit anderen Lebewesen und überhaupt der Natur angeht. Da bin ich schon ganz anders aufgewachsen als meine älteren Geschwister.
LG, Micha
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Grizmek hab ich als Kind natürlich auch gesehen, als Jugendlicher bin ich mit der Landjugend aufgewachsen. Da war der Umweltgedanke natürlich auch sehr present. Vor allem der Protest gegen die Atomkraft. ich erinnere mich an den saueren Regen und die Zerstörung der Oinschicht, an Poster, wie die Welt im Jahr 2000 aussehe würde. Man hat immer sinnvolle Lösungen gefunden und ich kann zumindest in meiner Heimat keinen Unterschied zu den 80er Jahren feststellen.
Ich habe eine Lehre als Elektriker gemacht, mit 20 war ich schon Montageleiter von kleinen Baustellen. Später habe ich bei einem kleinen EVU gearbeitet, der über den Baustrom für das gesamte MUC II Baustellen Gelände, ständig größere Aufträge bekam und sich heute zu einer der größeten Elektrofirmen von Deutschland entwickelt hat. Dort hab ich bis in die 2000er hinein dann Großbaustellen geleitet. Später habe ich Blockheizkraftwerke gebaut und mit geplant. Und wieder später fast ein Jahrzehnt Technical Support in einem Kabelhandelshaus. Und ich habe gelernt wie man Kabel berechnet, wie man Kabel konzipiert, was machbar ist, was nicht und zwangsläufig darüber hinaus, woher der Strom kommt. Ich habe meine Vorgesetzten und Kunden beraten und auf Nachfrage meine Berechnungen belegt. Über 40 Jahre Jahre hab ich mich befasst was es für Alternativen zur Stromerzeugung gibt.
Und heute kenne ich mich in dem Gebiet relativ gut aus. Auch wenn ich mich nun von der Arbeit her von dem Thema entfernt habe.
Die Sicherheit der Stromversorgung war immer erstes Ziel. Und dieses Ziel sehe ich zu Gunsten anderer Ziele gefährdet. Und das macht mich eben besorgt. Ich kann nicht verstehen, wie man nur so leichtfertig sein kann.
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Lieber Zwurg,
möchtest Du jetzt doch weiter diskutieren?
Über Elektrotechnik kann ich indes nicht diskutieren, da ich mich damit nicht auskenne. Ebenso wenig über Methantechnik.
Wie auch immer: Wichtig ist, dass wir einen Umgang mit der Erzeugung und dem Verbrauch von Strom und anderer Energie finden, der klimaneutral ist. Alles andere ist letztlich zweitrangig.
Und wichtig ist, dass wir einen Umgang miteinander finden, der verschiedene Lebensstile, sofern diese nicht gemeinschaftsschädlich sind, zulässt und nicht die einen den anderen vorschreiben wollen, wie sie sich zu konstruieren haben.
LG, Micha
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Lieber nicht weiter diskutieren.
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Einverstanden, lieber Zwurg. Manchmal muss man einfach mal was stehen lassen.
@ alle:
Aber gibt es zum ursprünglichen Threadthema noch was zu sagen?
LG, Micha
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Ja, Eure Diskussion, Zwurg und MAS, führte weit am Thread-Thema vorbei.
Und doch machte sie ziemlich deutlich, dass da viel Unzufriedenheit mit der Gesellschaft, dem Zeitgeist, dem Wandel und mit der allgemeinen Situation vorhanden ist. Es gibt viele Herausforderungen, die zu bewältigen wären, gesellschaftlich wie politisch.
Vieles in der Welt wäre vielleicht leichter, wenn allgemein mehr Frauen in die wirklichen Entscheidungspositionen kämen. Vielleicht könnte das eine wirkliche Bereicherung sein.
Andererseits ist aber auch ein Mosaikstein der Wirklichkeit, dass der Feminismus ebenso einen gewissen Anteil an den Entwicklungen hat. Also zumindest jene gewissen Stimmen im Feminismus, die darauf abzielen, dass der Phänotyp weiblich in der Gattung Mensch nicht nur auf die Funktion der Gebärmaschine reduziert gesehen werden soll. Feminismus also, der sagt: "Es ist okay, wenn Du, Frau, Dich auf Karriere, Selbstverwirklichung konzentrierst, wenn Du Dich gegen Familie entscheidest".
Neben der Babypille war auch der Weg der Frau weg von Kindern und Küche mit ein Grund, weshalb in den Staaten der "ersten" und "zweiten" Welt, also auch hier in Deutschland, die Geburtenrate stark eingebrochen ist. Feminismus als "Mitschuld" sei hier also durchaus zu nennen. Daneben aber gibt es weltweit auch die Entwicklung - quasi wie ein Automatismus - dass mit Erstarken der Wirtschaftskraft (Wirtschaftswachstum) ein Rückgang der Geburtenraten einher gehen.
Ich hatte gerade auf diesen Effekt im Thread "...soooo cool... (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10397.msg208669)" näher hingewiesen. Zu spüren bekommen wir dies ja im Moment in Deutschland ganz deutlich mit Blick auf die aktuellen Probleme rund um die Sicherung der Renten, Lebensarbeitszeiten und Fachkräftemangel. Diese Probleme reichen ja bis hin zu den Themenfeldern Globalisierung und Migration.
Es ist alles so verdammt eng verzahnt. Und als eine durchaus ernstzunehmende, und schwer überwindbare Quelle von Vorbehalten gegenüber Homosexualität und Transgender (MAS sei Dank für die griffigen Worte für einen weiterreichenden Themenkomplex) ist eben, wie dort im andern Thread festgestellt, quasi notwendigerweise die Kernzelle Familie.
Das mag auf die Gesamtgesellschaft abfärben, und der gesamtgesellschaftliche Druck strahlt auch wieder erneut und weiterhin zurück auf die Kernzelle Familie.
Es gibt aber auch noch ein anderes Dilemma-Feld, aus dem Vorbehalte bis hin zu Hass gegen Homosexualität und Transgender entspringen. Die zweite Quelle lässt sich kurz schematisch zusammengefasst auf nationaler Ebene ansiedeln.
Es geht um die Selbstverteidigung eines Staates, quasi sich selbst zu behaupten im Umfeld der Nachbarstaaten, der politischen Blöcke und im gesamten globalen Kontext: Wirtschaft und Militär!
Schaut Euch um, die ganze Führungs- und Machtelite in unserem Bruderland USA besteht aus einflussreichen Männern. Wo sind da Frauen an ähnlichen Stellen? Durch solche Vorbilder bleiben verkrustete Männlichkeitsbilder in ihrer Kruste stecken und haben keine Chance, mit der Botschaft bereichert zu werden: "Mann, es ist okay, wie Du bist. Entfalte Dich, entdecke Deine Potenziale!"
Stattdessen wird von Männern erwartet, sich armeeartig den Altvorderen unterzuordnen, die eingetretenen Pfade schön brav nicht zu verlassen, und wer es doch tut, wird nicht für voll genommen. Das ist die Botschaft, die die ganzen Musks, Trumps, Putins und Gefolgsleute aussenden.
Die Männlichkeit steckt fest in einer Sackgasse. Und wenn niemand dagegen hält, zementiert sich das noch mehr.
Eingangs hier im Beitrag, an dem ich nun grade schreibe, erwähnte ich den Feminismus als eine Chance, aber auch als Teilhabe an etlichen heutigen Problemfeldern. Hier gehe ich nun auf das ein, was ich - wie eben zitiert - als "verkrustete Männlichkeit" beschrieben habe. Das ist eine große Zwangsjacke, in der wir Männer feststecken.
"Frauen und Kinder zuerst!", dieser Befehl ging mir nicht ganz so einfach in mein Hirn zu akzeptieren, warum diese Bevorzugung. Natürlich mag es ein soziales Anliegen sein, Frauen und Kindern eine Bevorzugung zu gewähren, weil sie als besonders hilfsbedürftig gelten. Zudem gelten Frauen und Kinder eher als die, die nicht mit anpacken können, um eventuell größeres Unheil zu verhindern (auf einem sinkenden Schiff zum Beispiel). Zudem ist es sinnvoll, wenn die Mütter sich um ihre Kinder kümmern, denn Kinder ohne Mütter sind in solchen Gefahrensituationen noch mehr Belastungen ausgesetzt. Alles Punkte, die einem verständlich erscheinen. Den Sinn dahinter muss man aber als Mann erst einmal verstehen - vor allem, wenn man mal selbst in solch eine Situation geraten würde.
"Frauen und Kinder zuerst!" hat aber noch einen anderen Hintergrund. Denn Kinder sind diejenigen, die nach ein paar Jahren selbst wieder entweder als Mütter fungieren können, oder als Anpacker. Ausserdem können gerettete Frauen auch jetzt sofort schon als neue Mütter fungieren. "Frauen und Kinder zuerst" hat also auch noch einen strategischen Hintergrund.
Wenn also die Männer draufgehen bei Krieg oder Katastrophen, dann bleibt wenigstens der Nachwuchs und die potentiell noch werdenden Mütter der Gesellschaft erhalten, um perspektivisch die Wehrkraft und die Wirtschaftskraft zu gewährleisten.
Folglich sind Frauen und Kinder wertvoller für die Langfrist. Für die Kurzfrist müssen Männer sich eben opfern, um diese Langfrist zu sichern.
Und da ist alles, was Wehrkraft und Wirtschaftskraft zersetzen kann, nicht willkommen.
Zum Beispiel Homosexualität im Militär galt als wehrkraft-zersetzend. Dem Schutz von Frauen im Sinne von "Frauen und Kinder zuerst!" war u.a. auch geschuldet, weshalb Frauen lange Zeit nicht ins Militär einziehen durften. Zudem galt die Präsenz von Frauen im Dienst an der Waffe ebenso als wehrkraft-zersetzend. Verteidigung soll sich aufs Verteidigen konzentrieren und nicht mit Liebesgedöns vom Verteidigen ablenken.
Homosexualität und Transgender gelten wegen ihrer programmierten Kinderlosigkeit in Langfrist-Perspektive als wehr- und wirtschafts-zersetzend. Dies gilt es, sich einmal bewusst zu machen. Vielleicht mag dies fast mit biologischer Herleitung unter einer radikal-anmutenden Sichtweise aber dennoch tief verwurzelt in den Gesellschaften stecken, wogegen Homosexualität und Transgender aber immer noch zu kämpfen haben.
Kurzum: Wirtschaft und Militär sind ebenso eine (zwei) Kernzelle(n) für anhaltende Homosexuellen- und Transgender-Feindlichkeit. Dies wirkt sich auf allen Ebenen unseres Zusammenlebens aus.
Deshalb haben Staaten mit starker Fokussierung aufs Militär und/oder starker Fokussierung auf nationalem Protektionismus auch die deutlich rigideren Mittel, Homosexualität und Transgender zu unterbinden.
Geht es militärisch oder wirtschaftlich nicht gut, wachsen auch die Animositäten und die politischen Vorgaben gegen Homosexuelle und Transgender.
Wir hier, die wir als Männer vielfach einfach nur Röcke statt Hosen tragen wollen, sind davon insofern davon betroffen, weil unsere treulose Unartigkeit, Hosen nicht selbstverständlich gefolgsartig zu tragen, mit Homosexualität und Transgender in Verbindung gebracht wird. Und darum reihen sich die Männer ganz unhinterfragt ein in diese Vorgaben, gesellschaftlich am Wehr- und Wirtschaftsvermögen teilhaben zu können, ohne Zweifel an ihrer 'gesellschaftlichen Tauglichkeit' aufkommen zu lassen.
Darum streben alle Männer, die mehr von ihrer Karriere sich erhoffen, nach dem Erscheinungsbild der Altvorderen. Allzuviel Mode, Verspieltheit, Flattern und Bling-Bling, ja und Farbe ist da fehl am Platz. In Wirtschaft und Verwaltung bleibt mit zunehmender Position das Erscheinungsbild des Mannes so ziemlich auf einer Stelle stehen. In Deutschland ist es noch immer der preußisch-militärische Drill, der in die Führungsriegen hineinstrahlt. Aber in anderen Ländern ist das kaum anders. Im Militär sind es die Armeeuniformen. In der Zivilgesellschaft sind es zivile Kopien der Armeeuniformen, in die sich der Mann selbstredend begibt, will er was erreichen.
Der Mann opfert so seine Individualität.
Vielleicht wäre bei all den gesellschaftlichen wie politischen Herausforderungen ein wenig geholfen, wenn
- mehr Frauen in den hierarchischen Strukturen sich befänden
- der Mann mehr Individualität sich trauen würde zu zeigen
(Nochmals der Link zu dem anderen Quell der Vorbehalte, nämlich der Kernzelle Familie: da (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10397.msg208669) bzw. einige Beiträge schon vorher)
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Ich danke Dir, lieber Wolfgang, für Deine Ausführungen in diesem und dem "soooo cool"-Thread.
Das ist viel Plausibles ausgesagt. Menschen als Teile von Systemen, denen es um den kollektiven Selbsterhalt in Konkurrenz zu anderen System geht, also Familien, Staaten, Firmen usw., müssen eine Ethik entwickeln, die die eigene Stärke in diesem Konkurrenzkampf fördert und alles bekämpft, was dieser - real oder vermeintlich - entgegenwirkt. Und insofern es um militärische und wirtschaftliche Konkurrenz geht, handelt es sich um militärische und wirtschaftliche Tugenden, die gefördert und gefordert werden und in diesem Sinne Untugenden, die bekämpft werden.
Durchsetzungsfähigkeit - gegenüber der Konkurrenz, aber auch gegenüber den eigenen, davon abweichenden Intentionen - und Reproduktion sind dabei wichtige Parameter. In meinem Essay "Mundus bracatus? Nein danke! Plädoyer wider den Hosenzwang" habe ich den Siegeszug der Hose als Männerkleidung eng mit einer Kriegerethik in Verbindung gesetzt (vgl. https://dress2kilt.eu/s0123.htm (https://dress2kilt.eu/s0123.htm)).
Eine wirtschaftliche Kriegerethik wird auch im ÖRR wie eine Selbstverständlichkeit thematisiert. Die Staaten werden immer wieder als miteinander konkurrierende Wirtschaftsstandorte dargestellt. Und jetzt in Folge des Russland-Ukraine-Krieges kommt auch verstärkt eine militärische Kriegerethik wieder zur Sprache. Die Führer der großen und mächtigen Staaten wie USA, VRC und Russland predigen diese Kriegerethik und setzen sie in ihrem jeweiligen Volk mit Brachialgewalt durch. Die predigen also Homo- und Transphobie und treffen dabei bei Menschen, die diese Ethik von klein auf verinnerlicht habe, auf offene Ohren und Herzen.
Obwohl man natürlich nicht monokausal begründen sollte, hast Du einen wichtigen Grund für die Homo- und Transphobie aufgezeigt, Wolfgang.
Ich ziehe daraus den Schluss, dass wir dringend eine neue Ethik brauchen, eine die nicht den Konkurrenzkampf, sondern die Kooperation zum höheren Wert erklärt und anstrebt. Wenn man bedenkt, dass Nationalismus Regionen miteinander verbunden hat, die vorher oft Kriege gegeneinander führten, dann kann man ihn doch weiterdenken in Richtung einer Menschheit, die die verschiedenen Nationen so miteinander vereint, wie vorher verschiedene Regionen zu Nationen vereint wurden. Zu dieser Ethik gehört es aber auch, dass nicht die uniforme Ein- oder Unterordnung in oder unter ein kriegerisches Kollektiv und eine Reproduktion innerhalb dieses Kollektivs das Ziel sein sollte, sondern eine vielfältige Verwirklichung von menschlichem Potential, damit man auch voneinander lernen kann. Die Biologie zeigt vielfach, dass Monokulturen anfälliger für Krankheiten sind. Multikulturen sind da resilienter. Die Weltgemeinschaft muss also eine in sich vielfältige sein, wobei nationale oder ethnisch Unterschiede da mit von der Partie sind, aber auch individuelle Unterschiede. Wichtig dabei ist, dass nicht der Egoismus diese Individuen gegeneinander aufhetzt, sondern dass sie Rücksicht aufeinander nehmen und sich als Gemeinschaft im Blick haben, eine vielfältige, bunte Gemeinschaft, keine uniforme, aber eben kein Nebeneinander von Individuen und Kleinkollektiven, sondern ein Miteinander und Füreinander.
Das ist keine neue Idee, die ich da aufbringe. Menschen haben ihre Ethiken immer wieder neuen Herausforderungen angepasst und weiter entwickelt. Die universalen Ethiken der Universalreligionen sind solche Produkte, als Antwort auf sich verändernde Lebensbedingungen zur Zeit ihrer Entstehung. Und es gab immer wieder Rückentwicklungen.
Jedenfalls ins diese beiden Entwicklungsrichtungen, also die zu einem Miteinander und Füreinander aller Menschen und die zu einem Gegeneinander der Nationen, Firmen, Familien, im Wettstreit miteinander. Ich weiß, welcher Entwicklung ich den Sieg wünsche. Mein Rocktragen mag als Symbol für eine friedliche Welt gesehen werden.
LG, Micha
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So langsam nähern wir uns dem eigentlichen Thema, dem WDR-Bericht.
Es sind aber nicht nur USA, China und Russland mit der Kriegsrhetorik, sondern ganz ausgeprägt die EU, die ein zusätzliches, eigenes Kriegsheer gründen will und die hiesige Politik, die "Unserland" kriegstüchtig machen will. In diesem Thema wie auch im Startthema gibt es berechtigte Kritik an den Beiträgen des ÖRR.
Wie schon gesagt, werden im Bericht ohne Beweise Zusammenhänge dargestellt, um Zuseher in Angst zu versetzen und zu spalten. Die Methode ist ähnlich wie in der C-Zeit, wo die Schuld an den rein politisch entschiedenen Maßnahmen den Kritikern der Maßnahmen in die Schuhe geschoben wurde.
Genauso muss man sich von den Sendern als böse beschimpfen lassen, wenn man für frieden und Verständigung eintritt und propagierte Hass und Hetze nicht mitmacht.
Es kommt von manchen dann ein Abwehrreflex "die anderen Medien...". Sie ignorieren nur einen feinen Unterschied: Der ÖRR hat besonders strenge Auflagen zu erfüllen an Ausgewogenheit und Richtigkeit der Beiträge, die sie aber oft nicht erfüllen. Sie sind im gegensatz zu freien Redaktionen zentral gesteuert, so dass nicht einfach ein Redakteur irgendwas sagen kann, was nicht abgestimmt ist. Sogar eingespielte Wortbeiträgevon Zuhörern sind oft aufgezeichnet und zensiert/gefiltert.
"Die Freien" haben als einzige Gemeinsamkeit, dass sie keine Zwangsgebühren erheben. 1000 Redaktionen mit 1000 Ideen und Teams kann man nicht gleichmacherisch in einen Topf werfen. Auch da gibt es Gute und weniger Gute. Manche folgen der Staatsräson, mache sind nur Gate Keeper, manche sind wirklich neutral und bieten zu allem einen link und weitere Infos. Das macht tagesschau.de etwa grundsätzlich nicht.
Zu diesem Beitrag des WDR habe ich ja schon meine Einschätzung abgegeben und die darf auch gern gelesen werden. Denn es geht nicht gegen Homo oder Vielfalt, sondern gegen die Art der Berichterstattung, die sogar dem präsentierten Opfer schadet.
Gerade kommt die Info, dass Elon Musk das ZDF verklagt wegen der Falschmeldung "Aufruf zu Gewalt". Bleibt spannend.
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Danke, Micha, für Deinen inspirierenden Beitrag.
Fast könnte man ihn schon als Grundsatzpapier für eine neue Ethikbewegung verwenden.
Du sagtest, ich hätte monokausal begründet.
Nun, ich habe es auf zwei Ebenen, oder wie ich es ausdrückte, zwei Kernzellen bezogen.
Also die nahezu unlösbaren Quellorte der Ablehnung von Homosexualität und Transgender. Quellorte, die so schnell nicht versiegen werden. Homosexuelle und Transgender haben da einen enormen Widerstand, gegen den sie anschwimmen müssen.
Kernzelle 1: Armee und Wirtschaft auf nationaler Ebene, beide systematisch recht gleich strukturiert.
Kernzelle 2: Familie, und hier mit besonderem Blick (weil hier diese Quelle am meisten heraussprudelt) auf:
- die Eltern
- die Partnerin (in unserem Rockmännerfall reicht der verkürzte Blick auf die Partnerin,
in anderen Fällen könnte dies natürlich auch der Partner sein)
Insofern habe ich nicht monokausal argumentiert. Natürlich ist das alles sehr komplex und es gäbe noch eine Reihe anderer Quellen von Abneigung gegenüber Homosexualität oder Transgender, insofern habe ich das nicht vollumfänglich abgearbeitet. Aber es war ja auch genau das Ziel, die wichtigsten Quellen sozusagen dauerhafter Ablehnung aufzuzeigen und die Ursache hierfür zu beschreiben. Darum nannte ich diese Quellorte auch "Kernzellen", was besagt, dass es auch noch andere, allerdings mehr beiläufige Quellen gibt, die den Fluss der Ablehnung zwar anschwellen lassen, aber sich durchaus auch mitunter von den 'Kernquellen' speisen, sozusagen als Nebenläufe der Hauptquellen.
Richtig ist, Micha, dass Du diese Kernquellen quasi zu einem systemischen Grundschema zusammengefasst hast: das Schema des kollektiven Selbsterhalts, auch über Lebenszeit-Spannen hinausgedacht. Und dieser Selbsterhalt auch im Spannungsfeld der Konkurrenz mit anderen ähnlich gelagerten Einheiten. Sowohl block-bildend in engen Staatenbünden, als auch national, als auch in kleineren Gruppen wie Dorfgemeinschaften, Sippen, Familie, Partnerschaft. Ja, im Grunde ist dieser Drang zum Selbsterhalt eines jeden wie auch immer abgrenzbaren Systems schematisch sehr, sehr ähnlich gelagert, fast schon wie eine Art Naturgesetz.
Auf diese Weise schematisch den Blick darauf reduziert, mag meine Darstellung der Quellorte ("Kernzellen") trotz der unterschiedlichen Quellorte monokausal sein.
Ähnlich lässt sich das Schema eines jeden Lebewesens, eines jeden Menschens, ja auch verallgemeinern: Denn jedes Individuum hat mit nur wenigen Ausnahmen den Drang, sich als Individuum selbst zu erhalten, am Leben zu erhalten. Das bedingt auch die einfachsten Triebe wie (schematisch ausgedrückt) 'Essen', 'Trinken', und/oder eine gewisse sonstige Energiezufuhr. Dieser Drang zur Selbsterhaltung brachte in der Evolution ja auch Sensoren hervor, die Umwelt irgendwie wahrzunehmen und Fähigkeiten, auf diese Umwelt irgendwie begünstigend zu reagieren (z.B. Geißelhärchen oder Beine, um aus dieser Umwelt fliehen zu können, wenn die ungut ist).
Ja, interessant ist, dass in vielen Phänomenen eine durchaus vergleichbare Systematik grundlegend innewohnt.
Insofern finde ich Deinen Vergleich, Micha, von Menschengemeinschaften, z.B. Firmen, Nationen etc., mit der biologischen Artenvielfalt von Flora oder Fauna sehr interessant. Denn diese vielleicht verwunderliche thematische Abweichung birgt vermutlich doch sehr große Parallelen zu unseren besprochenen Gruppen: Monokulturen sind anfälliger. Polykulturen, durchmischte Kulturen also mit einer bunten Artenvielfalt sind gegenüber Monokulturen deutlich resilienter / resistenter.
Und deswegen stimme ich voll Deinem Plädoyer zu, mehr Vielfalt zuzulassen.
Was hilft das den betroffenen Homosexuellen und Transgendern? Sie können nur durch ihre Vielfalt dazu aufrufen, dem Miteinander mehr Wert beizumessen als dem vermuteten, scheinbaren Schaden. Die Quellen der Ablehnung werden sie nicht alleine zum versiegen bringen. Da hilft nur, dass Wirtschaft und Familie den Mehrwert der Vielfalt erkennen. Und ja, auch dass nationale Strukturen wie - ich nannte: - Armee und daran und an Wirtschaft gekoppelt auch die Politik im Innen und auch im Außen ebenfalls ein Miteinander in Vielfalt höher schätzen als eine Klüngelbildung "wir gegen die anderen".
Wie Du, Micha, schön mit Blick von außen ohne emotionale Eigeninteressen formuliert hast:
Das Miteinander steht im Widerstreit mit dem Gegeneinander.
Leider wird sich das Gegeneinander in vielen Generationen nach uns auch noch nicht besiegen lassen. Aber jede kleine Vielfalt mehr ist eine Bereicherung auf dem Weg zu einem Miteinander.
Viele Ansätze zu einem Miteinander auf internationaler Ebene gab es ja schon. Mir fällt der gut gemeinte, leider zu gut gemeinte "Wandel durch Handel" ein, der ja in den letzten 10 Jahren sich als gescheitert erwies. Der grundsätzliche Fehler dabei war, einen gutgemeinten Wandel in Ländern herbeizuführen, in der Hoffnung, dieser politische Wandel ginge in die herbeigesehnte Richtung. Der Fehler also war, man hatte sich selbst als das bessere, höherwertige System empfunden. Das sollte auf die Zielländer abfärben. Das Problem war also, dass dies keine Begegnung auf Augenhöhe war, sondern letztlich eine erzieherische Maßnahme war.
Und genau das sollte im Miteinander eigentlich nicht geschehen. Zwar denke ich immer noch, dass die Demokratie, so wie in Deutschland unsere Gründerväter mit der Verfassung sie z.B. gedacht haben, eine der besten Möglichkeiten ist, ein Miteinander zu ermöglichen. Auch wenn es hier freilich noch immer genügend Unzulänglichkeiten gibt. Ich kenne bislang noch kein System, das eine bessere Grundlage für ein Miteinander bilden könnte. Allerdings birgt sie auch die Gefahr, von Demokratiefeinden wegen Eigeninteressen unterminiert zu werden.
Dem gegen zu halten ist ein Kraftakt. Vermutlich gelingt das nur, wenn viele im Kleinen bereits anfangen, für ein Miteinander einzutreten. Wir Männer im Rock sind da vielleicht ein kleines, vielleicht gar nicht zu unwichtiges Bausteinchen.
Und wir dürfen auch die Gesellschaft bereichern wie z.B. auch Homosexuelle oder Transgender, für die wir ja auch noch immer manchmal gehalten werden. Oder manche von uns vielleicht auch sind. Vielfalt eben. Miteinander. Jeder, was er kann. Und fühlt er sich wohl, kann er mehr. Wachstum der vielfältigen Fähigkeiten. In Polykultur. Gemeinsam. Miteinander.
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Lieber Wolfgang,
ich wollte gar nicht kritisieren, dass Du monokausal argumentierst, sondern nur darauf hinweisen, dass es nicht genügen würde, wenn wir es täten. Einen Strang zu verfolgen und andere vorübergehend beiseite zu lassen, ist selbst noch nicht monokausal. Das wäre es erst, wenn wir meinten, mit einer Begründung alles erfasst und erklärt zu haben, was zu erfassen und zu erklären ist.
Was die Augenhöhe angeht (wobei ich lieber von gleicher Augenhöhe rede, denn Augenhöhen verschieden großer Personen sind sehr ungleich), so meine ich schon, dass es einen Unterschied macht, ob ich auf internationaler Ebene mit Vertreter:innen eines anderen demokratischen Landes rede oder mit Vetreter:innen einer Diktatur. Bei aller Unvollkommenheit unserer Demokratie, so gilt es hier doch, Standards zu verteidigen, wie z.B., dass wir in Deutschland und in der EU keine Straflager für politische Gegner haben, dass wir keine Genozide durchführen, dass wir die Würde des Menschen hochachten und die Verantwortung für den Planeten als wichtige Agenda haben. Das könnte alles noch besser sein. Da einfach ein Gespräch auf gleicher Augenhöhe zu führen mit Vertreter:innen von Staaten, in denen diese Standards nicht gelten, ist schwierig. Man muss auch unterscheiden zwischen unterschiedlichen kulturellen Mentalitäten und grundsätzlich unterschiedlichen politischen Systemen. Kulturell mental unterschiedlich zu uns ist z.B. Taiwan und ist Japan, aber die VRC bildet zudem ein grundverschiedenes politisches System. Kulturell mental unterschiedlich zu Westeuropa ist auch die Ukraine, aber die Russische Föderation ist zudem ein grundverschiedenes politisches System. Auch die USA sind kulturell mental unterschiedlich zur EU, aber bilden (noch) ein ähnliches politisches System, das aber gerade droht, zu kippen. Auch in der EU gibt es Staaten, die gerade in Gefahr laufen, ins Undemokratische zu kippen wie Tschechien aktuell. Und das obwohl die kulturelle Mentalität nicht so sehr anders ist als die anderer EU-Staaten.
Aber es ist nichts fest, sondern alles im Fluss.
Du hast recht damit, dass wir mit der Mentalität des Gegeneinander von Familien, Firmen, Staaten und damit auch der Feindschaft gegenüber Menschen, die für die Selbsterhaltung der jeweiligen Gruppe unnütz oder gar schädlich zu sein scheinen, noch eine Weile leben müssen. Dir von mir angesprochene universalreligiöse Ethik hat sich auch nach 2000 und mehr Jahren noch nicht überall durchgesetzt, auch nicht in den Kulturen, in denen die betreffenden Religionen kulturprägend sind. Das Kleingruppendenken hat sich ja auch in Jahrhunderttausenden vorher gebildet und in Teilen auch bewährt, da kommen neue ethische Konzepte nicht so gut gegen an.
Ich habe aber Hoffnung, dass diese Konzepte weiter reifen und immer mehr Menschen überzeugen werden. Erfindungen wie die UNO und die EU weisen in die richtige Richtung. Sie stehen für Menschenrechte und für Mitweltverantwortung. Auch sie sind nicht fehlerfrei. Wären sie das, wären sie nicht menschlich.
Und da wir davon ausgehen müssen, dass es immer wieder Angriffe auf die UNO und die EU und ähnliche Entwicklungen geben wird - wirtschaftliche, militärische, politische, auch von innen - müssen wir auch verteidigungsbereit und -fähig sein. Wir kommen im Inneren ja leider auch nicht ohne Polizei aus. Allerdings sollten wir auch aufhören, auf wirtschaftlicher Ebene andere Weltgegenden und die Menschen dort auszubeuten, indem wir sie unterbezahlen und sonst wie übervorteilen. Solches wirtschaftliches Handeln unterminiert die ethische Glaubwürdigkeit der EU. Und sie bewirkt - bitte auch nicht monokausal verstehen - dass viele Menschen ihr Glück darin versuchen, aus armen und instabilen Ländern in den friedlichen und reichen EU-Bereich einzuwandern. Ginge es ihnen zu Hause gut kämen sie nicht auf diese Idee.
Frieden hat so viele Facetten. Wir sollten uns vor allem den armen Ländern gegenüber friedlich verhalten und ihnen helfen, sich gegen eine Bevormundung durch Länder wir die VRC zu behaupten. Oder gegen jedes Land mit einer Regierung, die eine My-country-first-Politik praktiziert. Statt dessen sollte es heißen "Our planet first" und "Humanity first".
Und dann haben auch Homosexuelle und Transgender ihren respektierten Platz in der Gesellschaft. Und wir Freund:innen der Kleidungsfreiheit auch, ganz unabhängig von unserer sexuellen Orientierung und Genderidentität.
LG, Micha
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Diesem ist soweit kaum noch was hinzuzufügen.
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Und hier habe ich noch was zu Tschechien: https://prag-aktuell.cz/blog/protest-gegen-kritischen-gesetzesentwurf-zum-transrecht-17062026-24116 (https://prag-aktuell.cz/blog/protest-gegen-kritischen-gesetzesentwurf-zum-transrecht-17062026-24116)
Ich sagte ja, die kippen gerade weg.
Dabei ist es so was von erbärmlich, sich so auf die Schwächsten in der Gesellschaft zu stürzen, auf eine so kleine Minderheit, an denen man ein Exempel statuieren kann, wie man mit Abweichlern vom "Normalen und Gesunden" umgeht und zugleich die primitivsten Abwehrinstinkte der Menschen bedient, um diese sich vor den eigenen Karren zu spannen!
Achtet aber auch auf das Update am Ende:
Update 18.06.2026, 00:00 Uhr
Wie Denik N meldet, wurde der Gesetzesentwurf noch gestern Abend in der ersten Runde abgelehnt. Tschechische Transsexuelle können aufatmen.
Noch besteht also Hoffnung, das das Wegkippen noch etwas abgemildert wird.
LG, Micha
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Lieber MAS,
um gegenteiligen Behauptungen zu widersprechen.
Ich finde es richtig, dass ein Opfer von Gewalt zu Wort kommt und gehört wird.
Problematisch ist nur der Bericht, der daraus auf unzulässige Weise eine story strickt, die einfach nicht zusammenpasst.
Wenn es dir wirklich um Opferschutz geht, müsstest du korrekterweise auch über sexuelle Übergriffe, Grooming Gangs und ähnliche Themenbereiche sprechen und dabei die Täter klar nennen, soweit bekannt.
Ist das ein Thema für dich oder kommt das in deiner Wahrnehmung eher nicht vor?
Gruß
doppelrock
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Lieber MAS, in deinem link wird folgender Text übersetzt:
"Einige Punkte wurden aus dem Entwurf für diesen Beitrag ins Deutsche übersetzt.
Gerichtliche Entscheidung: Die Änderung des Geschlechts soll künftig nur durch ein Gericht erfolgen.
Mindestalter 18 Jahre für die rechtliche Geschlechtsänderung.
Sexologische Diagnose: Ein Sexologe muss eine „Störung der sexuellen Identifikation“ eindeutig feststellen.
Ein Jahr Beratung: Die Person soll mindestens ein Jahr fachliche Beratung absolvieren, ausdrücklich mit dem Ziel, den empfundenen Widerspruch zum körperlichen Geschlecht zu „beseitigen“.
Zwei Jahre Alltagstest: Die Person muss mindestens zwei Jahre mit neutralem Namen und als Person des anderen Geschlechts gelebt haben.
Schwangere Frauen sollen keine rechtliche Geschlechtsänderung durchführen können.
Sport und geschlechtergetrennte Räume: Für Sport, Toiletten, Umkleiden oder andere nach Geschlecht getrennte Räume muss die rechtliche Geschlechtsänderung nicht berücksichtigt werden.
Detransition: Eine gerichtliche Rücknahme der Geschlechtsänderung soll möglich werden.
Operationen erst ab 21: Chirurgische Eingriffe zur Geschlechtsänderung sollen erst ab 21 Jahren möglich sein.
Gefängnis/V Untersuchungshaft: Personen mit geänderter Geschlechtsangabe sollen gesondert behandelt bzw. getrennt untergebracht werden können."
Welcher der Punkte schränkt nach deiner Ansicht die Gleichberechtigung von Transmenschen gegenüber anderen ein?
Und was spricht dagegen, einem Mann, der behauptet, sich als Frau zu fühlen, den Weg in Frauen-Sauna und Frauen-Umkleiden zu verwehren, um die Frauen zu schützen?
Ich habe immer wieder den Eindruck, dass du vor lauter Empörung deine verlinkten Texte garnicht selbst liest. dagegen scheinen manche Richter im Land wieder zur Vernunft zurückzukehren. Denn nach einem aktuellen urteil ist es wieder erlaubt, Wahrheiten auszusprechen. Hier konkret: Man darf einen Mann, der sich als Frau fühlt, definiert, interpretiert und als "Transfrau" bezeichnet, straffrei als Mann bezeichnen. Es brauchte also einen Richterspruch, um nunmehr sagen zu dürfen, was ist. Da brauchen sich die Gender-Ideologen nicht wundern, warum sie auf Widerstand stoßen, wenn sie allesn nach ihrer Sicht der Dinge umdefinieren und umerziehen wollen.
Gruß
doppelrock
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Von Schweden hört man ja auch nicht so viel in den Medien. Ich war heute auf einem Vortrag über eine Fahrradtour über den Kattegattsleden. Dabei wurde gesagt, dass auf Initiative der Schwedendemokraten - also sozusagen "der schwedischen AfD" - Naturschutzprojekte zurückgeschraubt würden - so die Entwidmung eines Drittels eines Naturschutzgebietes bei Göteborg, um dort ein Atomkraftwerk zu bauen, obwohl durch das Kühlwasser das Meer vor der Küste aufgewärmt würde, so die Entwidmung eines Naturschutzgebietes auf Gotland, um dort Kalk abbauen zu können, obwohl dadurch die Trinkwasserversorgung der Insel gefährdet würde. Zudem würde den Sami die Namen von Orten usw. auf Samisch wieder weggenommen, weil sie gefälligst Schwedisch zu sprechen hätten. Wie weit diese Vorhaben schon umgesetzt wurden oder nur geplant und gefordert sind, weiß ich jetzt nicht. Das erinnert jedenfalls sehr an Trumps Politik gegenüber dem Schutz der Natur und der indigenen Völker.
Mal sehen, was die Reichstagswahl im September bringt. Bei der letzten Europawahl hätten die Schweden überraschend oft grün gewählt. So hieß es im Gespräch nach dem Vortrag.
Tja, Natur, Indigene, Queere, Migranten ... Rote Tücher für Nationalegoisten, wie es scheint, egal in welchem Land.
LG, Micha
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Lieber MAS,
um gegenteiligen Behauptungen zu widersprechen.
Ich finde es richtig, dass ein Opfer von Gewalt zu Wort kommt und gehört wird.
Problematisch ist nur der Bericht, der daraus auf unzulässige Weise eine story strickt, die einfach nicht zusammenpasst.
Wenn es dir wirklich um Opferschutz geht, müsstest du korrekterweise auch über sexuelle Übergriffe, Grooming Gangs und ähnliche Themenbereiche sprechen und dabei die Täter klar nennen, soweit bekannt.
Ist das ein Thema für dich oder kommt das in deiner Wahrnehmung eher nicht vor?
Gruß
doppelrock
Ich musste tatsächlich nachgucken, was grooming gangs sind: https://www.ecosia.org/search?q=Grooming+Gangs&method=ecosiabrowsertopbar (https://www.ecosia.org/search?q=Grooming+Gangs&method=ecosiabrowsertopbar)
Ja, das ist mindestens genau so schlimm. Es gibt viele schlimme Dinge unter uns Menschen. Aber man kann ja nicht über alle gleichzeitig sprechen. Das scheint mir eher ein Ablenkungsmanöver von Dir zu sein, Doppelrock.
Davon abgesehen, weiß ich immer noch nicht, wer Du bist. Demzufolge verschiebe ich einen weiteren Austausch mit Dir über politische Themen, bis Du Dich mir mal ordentlich vorstellst, wie sich das gehört.
Gruß, Micha
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Hallo!
Weil es gerade zum vorherigen Thread passt:
https://apollo-news.net/gruene-heuchelei-wenn-windkraft-die-existenzgrundlage-von-ureinwohnern-zerstoert/
Lg Harry
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Lieber Doppelrock,
was Du hier in Übersetzung eingestellt hast, entspricht weitgehend dem Stand in Deutschland vor der letzten grundlegenden Gesetzesänderung.
Ich kenne den aktuellen Stand in Tschechien nicht, aber der alte Deutsche Stand hat im Wesentlichen zu langen Prozessen, entwürdigenden Befragungen und Begutachtungen geführt ohne ersichtliche Vorteile gegenüber der heutigen Gesetzeslage.
Menschen, die diesen Schritt gehen machen das grundsätzlich sehr bedacht, jetzt wie früher und Fälle, in denen der Schritt bereut wurde haben sich prozentual nicht verändert.
Was sich verändert hat ist die Dauer des Leidensdrucks der Verwaltungsaufwand und die Kosten.
Je nachdem von welcher Basis man beginnt, kann ich Aufregung verstehen.
Am Rande habe ich mich mit dem Themenbereich beschäftigt, da ich in meinem weiteren Bekanntenkreis sowohl einen Transmann als auch eine Transfrau habe.
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Hallo!
Weil es gerade zum vorherigen Thread passt:
https://apollo-news.net/gruene-heuchelei-wenn-windkraft-die-existenzgrundlage-von-ureinwohnern-zerstoert/
Lg Harry
Lieber Harry,
sei bitte vorsichtig:
https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_News (https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_News)
LG, Micha
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Aus versehen doppelt gepostet und daher hier der Inhalt gelöscht.
LG, Micha
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Wir entfernen uns thematisch von der CSD-Feindlichkeit. Aber dennoch, Harry, Danke für das Teilen dieses Artikels. Dieser dargestellte Sachverhalt ist an mir bisher vorübergegangen. Ja, es ist halt alles sehr zweischneidig und verzwickt.
Der verlinkte Artikel kommt eigentlich recht gut recherchiert rüber. Als Rubrik "Analyse" ist er etwa gleichbedeutend einzuordnen wie in der Presse "Kommentar" oder "Meinung" beim öffentlich-rechtlichen Radio / Fernsehen. Klar, dass da eben auch eine bestimmte Meinung oder Sichtweise vertreten wird. Und wer eine so breit begründete Meinung veröffentlicht, sollte sicherlich auch die dazugehörigen Fakten recht gut kennen und diese vielleicht auch journalistisch und somit möglichst unvoreingenommen die Fakten recherchiert haben. Und wenn dem alles so stimmt, dann kann ich mich der dort geäußerten Meinung in Bezug auf die geschilderte Sachlage anschließen.
Leider fehlt mir zumindest die Zeit, anhand eigener Recherchen zu dieser Sachlage ein eigenes Bild mir zu verschaffen. Das wird vielen von Euch auch so gehen. Insofern mache ich mir die dort geäußerte Meinung nur soweit zu eigen, als dass ich sie nicht selbst widerlegen kann. Und Vorbehalte schwingen da mit, da - wie Micha schon versuchte, darauf hinzuweisen - die Quelle dieser Meinung durchaus aufgefallen ist, bestimmte Sichtweisen zu kultivieren und wohl auch immer wieder gezielt mit Desinformation arbeitet, also mit sehr einseitiger Bewertung von Fakten, mit Faktenverschweigung, Faktenverdrehung oder Falschdarstellungen.
Inwieweit das nun den vorliegenden Artikel mit der darin meinungsbasierten Analyse betrifft - ich kann und werde es wohl nicht überprüfen. Darum ist das ein wunderschönes Beispiel, dass alles einfach sehr zweischneidig ist im Leben:
Die einen sagen so, die anderen so. Die einen meinen so, die anderen so. Man ist nicht fähig, alles zu überprüfen.
Drum muss man manchmal einfach misstrauen oder vertrauen, auch wenn man damit eventuell gezielt manipuliert werden sollte.
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Ob wikipedia eine ausreichend seriöse Quelle ist, um Qualität und Inhalt anderer Nachrichten oder Redaktionen zu beaurteilen, muss doch sehr bezweifelt werden.
Wer mehr über wikipedia und psiram erfahren will, kann sich die gut gemachten Recherchen von Markus Fiedler und Dirk Pohlmann unter wikihausen.de ansehen. Dort beschreiben sie sehr sachlich und mit viel Hintergrundinformation, wie die Seite wirklich funktioniert. Es gibt auch sehr viele Beispiele dazu.
Wikipedia ist zusammengefasst noch tendenziöser als der WDR, um den es im 1. Beitrag ging.
@cephalus: Dass die Entscheidung zur Geschlechtsentfernung überlegt stattfindet und dass nur wenige ihren Schritt bereuen, kann ich nicht bestätigen. Durch Frühsexualisierung, neue Gesetze und Umerziehung schon im Kindergarten steigen die Zahlen und somit auch automatisch die Zahl der Bereuenden, wenn die Gesamtzahl steigt, aber die Quote gleich bleibt.. Durch den Regenbogen-Hype wird es zukünftig noch viel mehr Menschen geben, die für eine Ideologie ihr natürliches Geschlecht geopfert haben, zurück wollen, aber nicht können.
Nach meiner Einschätzung wären die Menschen ein Leben lang glücklicher, wenn sie nicht mehr ideologisch verwirrt oder aufgehetzt würden, sondern lernen, glücklich zu sein, mit dem was und wie sie von Natur aus sind. Das würde allerdings bedeuten, dass diese starken und selbstbewussten Menschen nicht mehr steuer- und beeinflussbar sind für die Interessen anderer.
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Hallo!
Nur beiläufig: Windkraft wird massiv mit Steuergeld Subventioniert. Das ist inzwischen für viele daran beteiligte ein Art Goldesel geworden. Ohne diese Subventionen würden sie sich nicht lohnen, weil die sogenannten "erneuerbaren Energien" zeitweise einen derart hohen Minus Preis haben, in der Zeit wo zuviel von diesem Strom produziert wird, dieser aber nicht gebraucht wird. Ihr, also Deutschland muss diesen zu vielen Strom aber irgendwie wegbekommen, sonst hat Mitteleuropa ein großes Problem, deswegen müsst ihr für diesen Strom hoch bezahlen, damit euch das Ausland diesen Strom abnimmt.
Wir, also Österreich z.b. kann damit nicht nur gratis, sondern bekommen noch Geld dafür, das Wasser in Stauseen wieder in höhere gelegene Stauseen pumpen.
Und ausserdem ist Windkraft die schädlichste aller Kraftwerke, da sie Mensch,Tier und Natur im laufenden Betrieb bereits schädigt, nicht erst bei einer Katastrophe.
Lg Harry
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Hallo!
Nur beiläufig: Windkraft wird massiv mit Steuergeld Subventioniert. Das ist inzwischen für viele daran beteiligte ein Art Goldesel geworden. Ohne diese Subventionen würden sie sich nicht lohnen, weil die sogenannten "erneuerbaren Energien" zeitweise einen derart hohen Minus Preis haben, in der Zeit wo zuviel von diesem Strom produziert wird, dieser aber nicht gebraucht wird. Ihr, also Deutschland muss diesen zu vielen Strom aber irgendwie wegbekommen, sonst hat Mitteleuropa ein großes Problem, deswegen müsst ihr für diesen Strom hoch bezahlen, damit euch das Ausland diesen Strom abnimmt.
Wir, also Österreich z.b. kann damit nicht nur gratis, sondern bekommen noch Geld dafür, das Wasser in Stauseen wieder in höhere gelegene Stauseen pumpen.
Und ausserdem ist Windkraft die schädlichste aller Kraftwerke, da sie Mensch,Tier und Natur im laufenden Betrieb bereits schädigt, nicht erst bei einer Katastrophe.
Lg Harry
Falle doch nicht auf jede Propaganda herein, lieber Harry.
Windkraft ist erstens kein Kraftwerk, sondern etwas, das wir jeden Tag spüren, es sei denn, es herrscht gerade Windstille.
Windkraftwerke wiederum nutzen diese zunächst einmal kostenlose Energiequelle. Dazu muss man keine Kohle abbauen, kein Öl fördert, kein Gas hochpumpen und nicht von all dem verbrennen und kein CO2 feizusetzen. Wind wird noch wehen, wenn es sich längst nicht mehr lohnt, die letzte Kubikmeter fossiler Brennstoffe zu fördern. Auch Uran braucht man nicht und man produziert keine Radioaktivität.
Nachteile haben diese Kraftwerke auch: Sie brauchen seltene Erden und töten ab und zu auch Vögel. Offshore-Windkraftanlagen irritieren auch Seevögel. Nur wenn Du die Schädlichkeit der oben genannten Energiequellen mit denen der Windkraftanalagen miteinander vergleichst, kannst Du nicht ernsthaft behaupten, Windkraftanalgen seien die schädlichsten.
Was Menschen angeht, die sich eine goldene Nase damit verdienen, so gilt das für die anderen Energiequellen und ihre Vermarktung erst recht.
Aber es wird von einigen Leuten so viel Propaganda gegen die Energiewende gemacht, weil es ihnen politisch einfach nicht passt, dass wir Menschen Rücksicht auf die Natur nehmen müssen, um selbst überleben zu können. Sie wollen nichts an Bequemlichkeit aufgeben und einige an Profit. Und so mancher glaubt diesem Blödsinn, weil es so schön einfach und vordergründig erklärt wird. Trump ist z.B. so ein Propagandist, dem die Menschen nachlaufen wie die Lemminge.
LG, Micha
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"Falle doch nicht auf jede Propaganda herein, lieber" ...MAS
Auch Windkraftanlagen haben ernstzunehmende Nachteile, über die man sprechen muss.
Zuerst der nachgewiesen schädliche Infraschall und hörbare Lärm im betrieb.
Der Abrieb der Flügel, der giftige Chemikalien und Glasfasern in lungengängiger Größe freisetzt sowie sich auf dem Boden anreichert.
Die Wetterabhängigkeit, bei wochenlanger Flaute oder zu starkem Wind keine Energie
Große Anlagen müssen motorisch angetrieben werden, weil bei langem Stillstand die Lager beschädigt würden.
Der Aufwand zur Herstellung ist enorm, der Sondermüll nach Nutzung ebenfalls.
Der riesige Betonklotz im Boden entzieht dem umliegenden Boden Wasser
Wenn die Rotoren sich einiger maßen regelmäßig drehen trocknet der Boden aus, weil sich kein Tau niederschlägt.
Das alles kann man im Teletubby-Land ignorieren, in der Wirklichkeit, wenn man Naturschutz und Gesundheit ernst nimmt, nicht.
Irgendwie magst du nicht zum eigentlichen Thema, der WDR-Berichterstattung zu Trans-Feindlichkeit, zurückfinden. Wenn dir Werbung für Windkraftanlagen ohne Wissen um Nutzen und Risiken im selben Strang wichtiger ist, macht das den Eindruck, dass dir die Rechte von Trans-Menschen vergleichsweise unwichtig sind.
Gruß
doppelrock.
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Doppelrock,
Du kannst schreiben, was Du willst. Solange Du Dich mir gegenüber nicht mal ordentlich vorgestellt hast, wie sich das gehört, lese ich das nicht mehr.
Diesen Deinen jetzigen Text habe ich also auch nicht gelesen und werde es auch nicht tun bis Du mir verraten hast, wer Du bist.
Gruß,
Micha
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Lieber @MAS,
erinnere dich einfach mal an die PN, die wir uns geschrieben haben, als mir das noch möglich war. Da habe ich dir ausreichend Privates verraten.
Dein Ausweichen vor der Sachebene ist einfach nur noch peinlich. Du stellst irgendwelche Thesen über "Gut und Böse" in den Raum und wenn die erwartbaren Antworten kommen, die Belege für die Unwahrheit deiner Aussagen enthalten, versteckst du dich hinter der Gardine.
Vielleicht bin ich zu pingelig, wenn ich für andere die selben Maßstäbe wie für mich anwende. Aber jemand, der mit religiösem Eifer politische, kulturelle, geschichtliche Aussagen macht, sollte zumindest auf Nachfrage Belege oder Links zeigen können. Und wer eine Studie oder These zitiert, sollte sie auch gelesen und verstanden haben und auch die Datenbasis betrachtet haben.
Gerade bei der Klima-Diskussion ist es entscheidend, die Datenbasis und deren Veränderung über die Zeit zu erkennen. Allein durch die Lage der Messpunkte kann man so eine Aufzeichnung ideologisch nutzbar, aber wissenschaftlich unbrauchbar machen.
Genauso hätte man dem Schmu beim großen C schon zu Beginn auf die Schliche kommen können, wenn man auf manche Biologen, Chemiker, Ärzte gehört hätte, die sehr anschaulich Fachwissen dazu bereitstellten. Dass viele sich im 6. Jahr des Geschehens immer noch nicht mit den Grundlagen beschäftigen und an widerlegten Narrativen festhalten, obwohl nahezu alles offengelegt und nachgewiesen ist, finde ich erschreckend bis ernüchternd.
Meinetwegen kann jeder in seiner kleinen Welt leben, kritisch sehe ich es, wenn Denkfaulheit und Moralismus mit inszenierten Feindbildern das Sozialverhalten und Nachdenken verdrängen.
Auch wenn meine Kritik an diesem WDR-Bericht nicht verstanden wird (werden will), halte ich daran fest und kann sie gern erneut begründen. Aber im grunde genommen ist dazu alles gesagt.
Gruß
doppelrock
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Nach meiner Einschätzung wären die Menschen ein Leben lang glücklicher, wenn sie nicht mehr ideologisch verwirrt oder aufgehetzt würden, sondern lernen, glücklich zu sein, mit dem was und wie sie von Natur aus sind. Das würde allerdings bedeuten, dass diese starken und selbstbewussten Menschen nicht mehr steuer- und beeinflussbar sind für die Interessen anderer.
Da mag was dran sein. Auch das Hinterherrennen nach irgendeiner Art von "Glück" ist eine Verblendung, die suggeriert, man könne nicht glücklich sein, mit dem, was man bereits hat.
Ich bin oft zufrieden mit dem, was ich habe. Nicht immer, aber meistens doch. Ein alter Halbchef von mir hatte mal mir attestiert, ich sei "nicht ehrgeizig" genug. Hab erst nicht ganz begriffen, was er nun an mir vermisst. Aber mittlerweile lasse ich mich auf diese Einordnung ein. Ich muss nicht auf Teufel komm raus irgendwas oder irgendwem hinterher rennen, nur um durch irgendwas Anerkennung zu bekommen.
Und so habe ich mich auch schon in meiner Pubertät entschieden, dass ich nichts anderes bin als ein Junge, bald Mann. Und dass ich damit zufrieden sein werde. Zufrieden war ich nur nicht mit den auf meinen Leib diktierten Hosen. Drum habe ich versucht, daran etwas zu ändern. Zäh, sehr zäh. Aber irgendwann wurde ich zu einem Mann, der tagein tagaus keine Hosen trägt. Und damit bin ich zufrieden.
Natürlich hätte ich mir auch einreden lassen können, dass sowas ja nur geht, wenn man Frau ist. Und ergo, lässt man es bleiben oder versucht, eine Frau zu werden. Nö, hab ich gesagt. Ich bin glücklich mit dem, was ich bin. Nur nicht mit dem, was Ihr an mir haben wollt. Und das habe ich eben geändert.
Ich spreche hier nur für mich. Bei anderen mag das alles ganz anders sein. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Weiss ich nicht.
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Ob wikipedia eine ausreichend seriöse Quelle ist, ...
Sicherlich ist Wikipedia keine absolut seriöse Quelle, zumal sie sehr leicht zu manipulieren ist. Es ist u.U. ein sehr langsamer Prozess, um solche zielgerichteten Sabotagen zu erkennen und zu beseitigen.
Immerhin hat Wikipedia es geschafft, eine große Sammlung von Wissen anzulegen, das bisher noch keine andere, relativ selbstlose Plattform hinbekommen hat. Mehrere Autoren schauen drauf und ringen im Hintergrund zu einer gemeinsam akzeptablen Lösung, um ein ständiges Ping-Pong zwischen gefühlten Fakten 1 und gefühlten Fakten 2 zu vermeiden.
Interessant ist es eben auch, zu jedem Artikel die betreffenden Diskussionen zwischen den Autoren oder die Versionsgeschichte sich anzuschauen.
Hier ein Beispiel - die Versionsgeschichte der Artikelseite, bei der Wikipedia sich selbst mit der Kritik an Wikipedia beschäftigt:
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Kritik_an_Wikipedia&action=history
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Hallo
Leider sieht die Realität anders aus:
https://www.wattenrat.de/2026/04/29/windkraftschrott-iilegale-entsorgung-unternehmer-sitzt-in-u-haft/
https://oberpfalzecho.de/blaulicht/muellskandal-groesser-als-gedacht-gefaehrliche-koerperverletzung-an-neun-mitarbeitern-angeklagt
Lg Harry
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Hallo
Leider sieht die Realität anders aus:
https://www.wattenrat.de/2026/04/29/windkraftschrott-iilegale-entsorgung-unternehmer-sitzt-in-u-haft/
https://oberpfalzecho.de/blaulicht/muellskandal-groesser-als-gedacht-gefaehrliche-koerperverletzung-an-neun-mitarbeitern-angeklagt
Lg Harry
Tja, lieber Harry, das geht um illegale Müllentsorgung, nicht um den legalen Betrieb.
LG, Micha
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Lieber @MAS,
erinnere dich einfach mal an die PN, die wir uns geschrieben haben, als mir das noch möglich war. Da habe ich dir ausreichend Privates verraten.
Ich erinnere mich daran, dass Du einen Dialog mit mir führen wolltest und ich sagte, dass dazu Transparenz gehört und Dich nach Deinem realen Namen gefragt habe, den Du mir aber nicht genannt hast.
Du kannst mir gerne eine E-Mail schicken und Dich mir vorstellen.
LG, Micha
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Gude zusammen,
Konstantin hat mir eben diesen Video-Link geschickt: https://www.youtube.com/watch?v=VjHgJuGKoeI (https://www.youtube.com/watch?v=VjHgJuGKoeI)
Leider gibt es auch im ansonsten so offenen Rheinland Fanatiker und Idioten, die anständige Menschen bedrohen, wenn diese einen Lebensweg gehen, den sie nicht verstehen wollen.
LG, Micha
Was für ein tendentiös-schlechter Bericht - "das Problem ist immer rechts" !
Das ist zu billig und zu undifferenziert!
Aber es passt ins Bild. Ich sage nur "Queer for Palestine".
Queerfeindlichkeit hat viele Täter (und Ursachen) - nicht nur aus dem politisch-rechten Milieu.
Beispiel: Queerfeindlichkeit im Islamismus.
https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/hintergruende/DE/islamismus-und-islamistischer-terrorismus/queerfeindlichkeit-im-islamismus.html
Darüber möchte aber niemand öffentlich reden - könnte ja als "islamfeindlich" gecancelt werden. Oh man!
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Gude zusammen,
Konstantin hat mir eben diesen Video-Link geschickt: https://www.youtube.com/watch?v=VjHgJuGKoeI (https://www.youtube.com/watch?v=VjHgJuGKoeI)
Leider gibt es auch im ansonsten so offenen Rheinland Fanatiker und Idioten, die anständige Menschen bedrohen, wenn diese einen Lebensweg gehen, den sie nicht verstehen wollen.
LG, Micha
Was für ein tendentiös-schlechter Bericht - "das Problem ist immer rechts" !
Das ist zu billig und zu undifferenziert!
Aber es passt ins Bild. Ich sage nur "Queer for Palestine".
Queerfeindlichkeit hat viele Täter (und Ursachen) - nicht nur aus dem politisch-rechten Milieu.
Beispiel: Queerfeindlichkeit im Islamismus.
https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/hintergruende/DE/islamismus-und-islamistischer-terrorismus/queerfeindlichkeit-im-islamismus.html
Darüber möchte aber niemand öffentlich reden - könnte ja als "islamfeindlich" gecancelt werden. Oh man!
Danke BlueBayou,
damit hast du in der Gesellschaft, aber auch bei einigen Leuten hier einen sehr wunden Punkt getroffen.
Es kann sein, dass notorische Denkverweigerer jetzt empört nach Luft schnappen.
Aber da müssen sie einfach mal durch.
Gruß und schönen Sonntag.
doppelrock
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Hallo,
ich habe das vielleicht hier auch schon mal geschrieben.
Wenn jemand etwas ablehnen will oder muss, dann ist ihm das zuzugestehen.
Was aber nicht geht, ist, wenn der/die abgelehnte Mensch herabwürdigend behandelt wird dabei, oder sogar menschenfeindlich.
Gott liebt ALLE Menschen, egal welcher Ausrichtung! Und das sollten wir uns Menschen nicht drüber wegsetzen. Das kommt am Ende nicht gut.
Sonntäglichen Gruß,
ChrisBB
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Gude zusammen,
Konstantin hat mir eben diesen Video-Link geschickt: https://www.youtube.com/watch?v=VjHgJuGKoeI (https://www.youtube.com/watch?v=VjHgJuGKoeI)
Leider gibt es auch im ansonsten so offenen Rheinland Fanatiker und Idioten, die anständige Menschen bedrohen, wenn diese einen Lebensweg gehen, den sie nicht verstehen wollen.
LG, Micha
Was für ein tendentiös-schlechter Bericht - "das Problem ist immer rechts" !
Das ist zu billig und zu undifferenziert!
Aber es passt ins Bild. Ich sage nur "Queer for Palestine".
Queerfeindlichkeit hat viele Täter (und Ursachen) - nicht nur aus dem politisch-rechten Milieu.
Beispiel: Queerfeindlichkeit im Islamismus.
https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/hintergruende/DE/islamismus-und-islamistischer-terrorismus/queerfeindlichkeit-im-islamismus.html
Darüber möchte aber niemand öffentlich reden - könnte ja als "islamfeindlich" gecancelt werden. Oh man!
Lieber BlueBayou,
klar gibt es noch mehr queerfeindliche Menschen und Milieus. Islamismus allerdings ist grundsätzlich das gleiche wie Nationalismus (also das politisch rechte Milieu), nur wird da nicht eine Nation, sondern eine Religion zur großen Wir-Gruppe, die man über alle anderen stellt. In der Türkei hat man sogar beides eng miteinander verzahnt.
Wenn man Islamismus kritisiert ist man nicht islamfeindlich, sonst wären viele Muslime islamfeindlich, die eine andere Art von Islam praktizieren, sei er traditionell, sei er liberal.
So ist man auch nicht deutschfeindlich wenn man deutschen Nationalismus kritisieret. Vielmehr geht es darum, Deutschland vor dem Nationalismus zu verteidigen, der ein enges Deutschlandbild zum Maß aller Dinge macht, so wie Islamisten ein enges Islambild zum Maß aller Dinge machen. (Entsprechendes gilt für andere Nationalismen und Religionismen.)
Aber Du hast insofern Recht, als es auch politisch linke Queerfeindlichkeit gibt. Manche Islamisten rechnen sich auch eher zu den Linken, insofern sie eher international ausgerichtet sind. Aber eben nicht interreligiös. Darauf kommt es beim Religionismus eben an, dass er strickte Grenzen zwischen den Religionen zieht, so wie der Nationalismus zwischen den Nationen.
Aber auch Internationalismus und Interreligionismus können übertrieben werden und fanatisch praktiziert werden.
Derzeit geht aber eben die schärfste ideologische Propaganda gegen Queerness von nationalistischen und religionistischen Gruppen aus. So wie sie zwischen den Nationen bzw. Religionen starre Grenzen lieben, so auch zwischen den Geschlechtern. Schön ordentlich in Kästchen gepresste Menschengruppen meinen sie eher beherrschen zu können. Menschen mit uneindeutiger nationaler, religiöser oder geschlechtlicher Identität sind ihnen nicht geheuer. Die sind für sie noch schlimmer also die, die eindeutig einer anderen Nation, Religion oder einem anderen (bzw. DEM anderen) Geschlecht angehören. Im Fluss befindliche, bewegliche Identitäten sind ihnen ein Gräuel.
LG, Micha
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Hallo,
ich habe das vielleicht hier auch schon mal geschrieben.
Wenn jemand etwas ablehnen will oder muss, dann ist ihm das zuzugestehen.
Was aber nicht geht, ist, wenn der/die abgelehnte Mensch herabwürdigend behandelt wird dabei, oder sogar menschenfeindlich.
Gott liebt ALLE Menschen, egal welcher Ausrichtung! Und das sollten wir uns Menschen nicht drüber wegsetzen. Das kommt am Ende nicht gut.
Sonntäglichen Gruß,
ChrisBB
:)
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Ja, sehr schön geschrieben, Micha. Und Du kleidest das, was ich eigentlich schreiben wollte, gut in andere Worte.
BlueBayou, Danke für Deinen Beitrag und Danke, dass Du Dich meldest.
Ich habe in Deinen Link hineingeklickt und ein bisschen darin gestöbert. Dort wird u.a. auch geschrieben, dass seit in Medien und Politik die Rechte von queeren Leuten (ich fasse es mal so zusammen) stärker berücksichtigt werden, der Widerstand dagegen auch gewachsen ist.
Das ist eine ganz natürliche Sache. Denn, wenn irgendetwas geschieht oder beschlossen wird, gibt es Menschen, denen das nicht gefällt. Letztlich ist das auch ihr gutes Recht, etwas abzulehnen, was sie nicht mögen.
Ich z.B. kann mich mit diesen E-Rollern aus verschiedenen Gründen nicht anfreunden, ja ich finde diese Fortbewegungsart sogar eher ziemlich bescheuert. Meine Meinung. Und doch muss ich damit leben, dass andere das anders sehen. Und andere es eben gerne nutzen. Ich schlage nun nicht mit dem Kochlöffel auf die E-Roller-Fahrer ein oder beschimpfe sie. Mich stören sie, aber ich muss eben lernen damit umzugehen. Andere Menschen stehen eben anders dazu als ich.
Weshalb Queerfeindlichkeit besteht, haben wir (vor allem wohl ich?) hier im Thread oder woanders hier im Forum schon mehrfach beleuchtet. Ja, es reicht ja auch bis in die innerfamiliären Strukturen hinein, die auch auf uns abfärbt, die wir eigentlich nur einen Rock tragen wollen anstatt einer Hose. Das kommt also auch aus der Mitte der Gesellschaft. Nicht jede Mutter wird ihrer sich als queer geouteten Tochter um den Hals fallen und sagen, "toll, dass Du auf Frauen stehst". Nicht jede Ehefrau wird ihrem Mann um den Hals fallen, der sagt, ich habe heute keine Lust auf Hose.
Und die Quelle queerfeindlicher Strömungen, die Du erwähnt hast, entstammen ja auch einer Tradition, deren Angehörige da nicht einfach ausbrechen können. Freilich wird da Religion sehr politisiert und Religion verwendet, um Machtansprüche zu untermauern. Falls solche Strömungen mehr Einfluss auf unsere heimische Politik haben werden, fänden viele von uns das sicherlich nicht toll. Oder weitergedacht, wie es bestimmt manchen der extremistischen Agitatoren vorschwebt, gar eine extremistische Staatsform in unserem Land - ich glaube, die meisten von uns hier im Forum wollten in solch einem Staat nicht gerne leben.
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Gestern wurde in Cottbus der CSD gefeiert.
Ich war nicht dort. Ich habe auch nix darüber gelesen, davon gesehen, nix dazu recherchiert.
Ich habe es aber gestern morgen in den Nachrichten des DLF gehört, dass er unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen gefeiert wird. "Die Veranstalter des CSD haben die Teilnehmer dazu aufgerufen, sich möglichst in Gruppen zu organisieren und bei der Anreise keine auffällige Kleidung zu tragen.", so der Wortlaut der Nachrichten.
Quelle:
https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/07/11/nachrichten_dlf_20260711_0800_a2c2e461.mp3
Ab Minute 05:11.
Ja, während ich vor paar Stunden noch in einem Beitrag hier fürs Forum von einer wachsenden Zahl von Menschen (also auch Männern) gejubelt habe, die sich ihre Kleidungsfreiheit gönnen, so spricht dieser Aufruf ja doch eine etwas andere Sprache.
Gut, viele von uns, denen nur der Rock als Männerkleidung bisher fehlte, betrifft die Queerness ja eigentlich nicht. Allerdings mag es Menschen geben, die nicht auf Anhieb erkennen, dass wir nur gleiches Recht wie Frauen haben wollen. Und andererseits, wenn wir schon Freiheit für uns proklamieren, dann sollte uns aus Mitgefühl auch die Freiheit von Menschen mit anderen Lebensentwürfen unter die Haut gehen.
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Ja, während ich vor paar Stunden noch in einem Beitrag hier fürs Forum von einer wachsenden Zahl von Menschen (also auch Männern) gejubelt habe, die sich ihre Kleidungsfreiheit gönnen, so spricht dieser Aufruf ja doch eine etwas andere Sprache.
Gut, viele von uns, denen nur der Rock als Männerkleidung bisher fehlte, betrifft die Queerness ja eigentlich nicht. Allerdings mag es Menschen geben, die nicht auf Anhieb erkennen, dass wir nur gleiches Recht wie Frauen haben wollen.
Es könnte passieren, dass wir uns in unserer gewohnten Kleidung (sei es Rock oder Kleid) auf einmal "zur falschen Zeit am falschen Ort" sind und angegriffen werden, bevor wir die Erklärung angeben können. dass wir gar nicht "queer" sind. Falls das überhaupt etwas nützt. :P
Denn Menschen, die sich auf Freiheiten berufen, sind in den Augen vieler "XYZ-isten" nicht besonders gut angesehen. Einfach, weil sie Ideologien in Frage stellen.
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Denn Menschen, die sich auf Freiheiten berufen, sind in den Augen vieler "XYZ-isten" nicht besonders gut angesehen. Einfach, weil sie Ideologien in Frage stellen.
Den Satz verstehe ich nicht ganz, lieber Hajo. Meinst Du, dass die Menschen, die uns evtl. angreifen könnten, uns nicht als Mitmenschen sehen, die man fragen könnte, sondern als Träger einer Ideologie, die sie aus ihrer Ideologie heraus ablehnen und die man bekämpfen muss?
Und welches wäre denn unsere Ideologie? Die Ideologie individueller Freiheit? Meines Wissens kritisiert James David Vence genau diese, weil er ihr anlastet, den Zusammenhalt der Gesellschaft zu unterminieren. Das nennt er dann "Postliberalismus". Meinst Du, Hajo, die Postliberalen sind die, vor denen wir uns in Acht nehmen müssen?
Ich finde indes Postliberalismus eine interessante Ideologie, um sich mit ihr auseinanderzusetzen.
LG, Micha
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Sämtlichen Menschen, gleich welcher Ideologie, die mir die "Kleidungsfreiheit" nehmen wollen, begegne ich mit großer Vorsicht. Denn oft bleibt´s nicht bei der Kleidung, sondern greift in andere Lebensbereiche hinein. Scheibchenweise, damit ein gefährlicher, oft unbemerkter Gewöhnungseffekt einsetzt. Gut zu beobachten in unserer Gesellschaft, deren mehrheitliche Ansichten sich im Laufe der letzten 20 Jahre nach rechts verschoben haben.
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Da ist wohl was Wahres dran, lieber Hajo. Das Widersprüchliche an solchen Menschen - wie man ja auch hier im Form bei dem einen oder anderen sehen kann - ist, dass sie sich oft darüber beschweren, man wolle ihnen etwas verbieten oder vorschreiben, gleichzeitig aber anderen Menschen und ihrer Selbstbestimmung mit Intoleranz begegnen und ihnen vorschreiben wollen, wir sie zu leben haben.
LG, Micha
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Sämtlichen Menschen, gleich welcher Ideologie, die mir die "Kleidungsfreiheit" nehmen wollen, begegne ich mit großer Vorsicht. Denn oft bleibt´s nicht bei der Kleidung, sondern greift in andere Lebensbereiche hinein. Scheibchenweise, damit ein gefährlicher, oft unbemerkter Gewöhnungseffekt einsetzt. Gut zu beobachten in unserer Gesellschaft, deren mehrheitliche Ansichten sich im Laufe der letzten 20 Jahre nach rechts verschoben haben.
da stimme ich dir zu.
Interessanterweise ist gerade "die Linke" gegen Individualismus und für Kollektivismus.. Heute nicht so sehr im Sinne von gleicher Wertschätzung im positiven Sinne, sondern eher Gleichsetzung und Gleichmacherei, wobei an der oberen Skala herausragende, egal ob intelligent oder fleißig, auf das untere Maß zurechtgestutzt werden. Bitte passiv einem Messias folgen, bitte nicht aktiv werden, bitte nicht denken. Nach dem Motto: Das darf niemals hinterfragt werden. Früher war "links" für Nationalstaat und einheitliche sprache, heute ist man eher dagegen.
Ob andere besser sind, lasse ich mal dahingestellt, zumindest zu Beginn, also um 1800 saßen rechts im französischen Parlament die Leute, die kleine Fürstentümer gegenüber Nationalstaat und Lokalkolorit gegenüber Nationalstaat bevorzugten.
Heute finde ich diese Aufteilung kaum noch passend, passender wäre eine Einteilung in "tatsächlich tolerant und rücksichtsvoll" sowie " autoritär-unterdrückend" Die Eigenschaften finde ich wesentlich wichtiger als sich an einer Sitzordnung ab etwa 1789 zu orientieren.
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Sämtlichen Menschen, gleich welcher Ideologie, die mir die "Kleidungsfreiheit" nehmen wollen, begegne ich mit großer Vorsicht. Denn oft bleibt´s nicht bei der Kleidung, sondern greift in andere Lebensbereiche hinein. Scheibchenweise, damit ein gefährlicher, oft unbemerkter Gewöhnungseffekt einsetzt. Gut zu beobachten in unserer Gesellschaft, deren mehrheitliche Ansichten sich im Laufe der letzten 20 Jahre nach rechts verschoben haben.
Zum Beispiel, wenn selbst der ÖRR der Islamismus-Propaganda mehr und mehr auf den Leim geht und wie zuletzt beim BR geschehen -
züchtige Kleidung im Sinnes des Islams als "Modest Fashion" verkauft und nicht einmal hinterfragt:
https://www.fr.de/panorama/ard-beitrag-entfacht-islam-debatte-modest-fashion-schon-radikal-94358246.html
Oder wenn im KIKA (Kinderkanal des ÖRR) Christentum und Islam gegenübergestellt werden und dabei Zuckerfest und Religiosität auf der einen Seite als überaus toll dargestellt werden,
und auf der anderen Seite Ablasshandel und Pädophilie herausgestellt werden:
https://www.merkur.de/deutschland/islam-gelobt-christentum-demontiert-zdf-erntet-kritik-fuer-logo-sendung-zr-94236832.html
Das ist schon etwas mehr als bedenklich!
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Sämtlichen Menschen, gleich welcher Ideologie, die mir die "Kleidungsfreiheit" nehmen wollen, begegne ich mit großer Vorsicht. Denn oft bleibt´s nicht bei der Kleidung, sondern greift in andere Lebensbereiche hinein. Scheibchenweise, damit ein gefährlicher, oft unbemerkter Gewöhnungseffekt einsetzt. Gut zu beobachten in unserer Gesellschaft, deren mehrheitliche Ansichten sich im Laufe der letzten 20 Jahre nach rechts verschoben haben.
Zum Beispiel, wenn selbst der ÖRR der Islamismus-Propaganda mehr und mehr auf den Leim geht und wie zuletzt beim BR geschehen -
züchtige Kleidung im Sinnes des Islams als "Modest Fashion" verkauft und nicht einmal hinterfragt:
https://www.fr.de/panorama/ard-beitrag-entfacht-islam-debatte-modest-fashion-schon-radikal-94358246.html
Oder wenn im KIKA (Kinderkanal des ÖRR) Christentum und Islam gegenübergestellt werden und dabei Zuckerfest und Religiosität auf der einen Seite als überaus toll dargestellt werden,
und auf der anderen Seite Ablasshandel und Pädophilie herausgestellt werden:
https://www.merkur.de/deutschland/islam-gelobt-christentum-demontiert-zdf-erntet-kritik-fuer-logo-sendung-zr-94236832.html
Das ist schon etwas mehr als bedenklich!
Ich empfehle eine Beschäftigung mit Religionswissenschaft. Da ist auch nicht alles super toll, aber man lernt eine neutrale Sicht auf die Religionen. Menscheln tut es überall, im Guten wie im Schlechten.
Mir ist es wichtig, die Gut-Schlecht-(oder Bös-)Grenzen nicht zwischen den Religionen zu ziehen, sondern zwischen unterschiedlichen Interpretationen der Religionen. Religionismus gibt es überall, liberale Religiosität auch. Sich damit zu beschäftigen, ändert die Sichtweise.
LG, Micha
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Sämtlichen Menschen, gleich welcher Ideologie, die mir die "Kleidungsfreiheit" nehmen wollen, begegne ich mit großer Vorsicht. Denn oft bleibt´s nicht bei der Kleidung, sondern greift in andere Lebensbereiche hinein. Scheibchenweise, damit ein gefährlicher, oft unbemerkter Gewöhnungseffekt einsetzt.
Gut zu beobachten in unserer Gesellschaft, deren mehrheitliche Ansichten sich im Laufe der letzten 20 Jahre nach rechts verschoben haben.
Was Deinen (von mir eingefügten) ersten Absatz betrifft gebe ich dir absolut Recht.
Der zweite Teil stellt sich für mich, verfolge ich soziale wie öffentliche Medien, auch so dar, was aber meinem persönlichen Erleben widerspricht.
Als einzige Person in meinem Umfeld vertritt meine Schwiegermutter unreflektiert und unwillig zur Diskussion rechtes Gedankengut Parolen, was für sie zu einem fast kompletten Verlust sozialer Kontakte geführt hat.
Also mein Umfeld ist geblieben wo es immer war: konservativ-liberal.
Jedefalls nicht weiter rechts.
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So ist es bei mir eigentlich auch, Cephalus, nur nicht in Bezug auf meine Schwiegermutter, die nichts gegen mein Rocktragen hatte (sie weilt nicht mehr unter uns). Rechte Parolen treffe ich eigentlich nur in diesen Forum von einigen Personen und von der Cousine meiner Liebsten in Utah, die Trump "so amazing" findet, und sich selbst sicher gar nicht bewusst ist, dass Trump irgendwie "rechts" ist. In meinem alltäglichen Umfeld, so könnte man auch sagen, befinde ich mich völlig in einer "Mitte-links-Blase". Und vielleicht aber sehr undeutlich von einem Nachbarn oder von zweien.
LG, Micha
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Ich empfehle eine Beschäftigung mit Religionswissenschaft.
Wenn man offenen Auges durch die Welt geht, braucht man das nicht.
Einfach mal das "Stadtbild" anschauen. Soviele Frauen mit Koptüchern gab es vor zehn, zwanzig Jahren nicht!
Das ist zum einen der politische Islam, wie von den Erdogan-Treuen (oft mit deutschem Pass) vorangetrieben wird,
als auch von den vielen Neubürgern (die gemäß Ayslrecht/ Dublin-Abkommen, usw. eigentlich gar nicht hier sein dürften),
die mit unseren Werten nichts anfangen können und wollen.
Vor 30 Jahren tanzten hunderttausende zur Love-Parade durch Berlin. Alles friedlich, alles cool.
Da gab es auch keine Hundertschaften vor Kirchen und Synagogen - oder bei einfachen Festivitäten;
geschweige denn Betonblöcke vor Weihnachtsmärkten.
Da konnte man auch im bunten Fummel durch Berlin laufen, ohne Angst haben zu müssen, verprügelt zu werden.
Aber die Perversion des Ganzen ist dann der Gedenk- und Aktionstag gegen Islamfeindlichkeit, wie er in Berlin dieses Jahr erstmals umgesetzt wurde.
Komisch. Vor Moscheen habe ich noch nie Polizeifahrzeuge und Sperren gesehen.
Es ist in linken Milieus leider verbreitet und Usus, die Menschen des nahen Ostens zu hofieren und zu feiern,
weil sie ja angeblich Opfer sind und Unterdrückte des "Kolonialismus des weißen Mannes".
Das gipfelt dann in solchen Idotien wie "Queers for Palestine" - weil diese Anhänger nicht einmal wissen,
wie mit queeren Menschen im nahen Osten, insbesondere Palästina umgegangen wird.
Mit dieser naiven Art, unterstützen sie völlig archaische und menschenfeindliche Ideologien, die unserer freiheitlichen Gesellschaft, aber vor allem ihnen selbst am meisten schaden.
Aber wie sagte schon Göring-Eckardt 2015:
"Unser Land wird sich ändern und zwar drastisch und ich sage euch eins: ich freue mich darauf!"
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Ich empfehle eine Beschäftigung mit Religionswissenschaft.
Wenn man offenen Auges durch die Welt geht, braucht man das nicht.
Einfach mal das "Stadtbild" anschauen. Soviele Frauen mit Koptüchern gab es vor zehn, zwanzig Jahren nicht!
Das ist zum einen der politische Islam, wie von den Erdogan-Treuen (oft mit deutschem Pass) vorangetrieben wird,
als auch von den vielen Neubürgern (die gemäß Ayslrecht/ Dublin-Abkommen, usw. eigentlich gar nicht hier sein dürften),
die mit unseren Werten nichts anfangen können und wollen.
Vor 30 Jahren tanzten hunderttausende zur Love-Parade durch Berlin. Alles friedlich, alles cool.
Da gab es auch keine Hundertschaften vor Kirchen und Synagogen - oder bei einfachen Festivitäten;
geschweige denn Betonblöcke vor Weihnachtsmärkten.
Da konnte man auch im bunten Fummel durch Berlin laufen, ohne Angst haben zu müssen, verprügelt zu werden.
Aber die Perversion des Ganzen ist dann der Gedenk- und Aktionstag gegen Islamfeindlichkeit, wie er in Berlin dieses Jahr erstmals umgesetzt wurde.
Komisch. Vor Moscheen habe ich noch nie Polizeifahrzeuge und Sperren gesehen.
Es ist in linken Milieus leider verbreitet und Usus, die Menschen des nahen Ostens zu hofieren und zu feiern,
weil sie ja angeblich Opfer sind und Unterdrückte des "Kolonialismus des weißen Mannes".
Das gipfelt dann in solchen Idotien wie "Queers for Palestine" - weil diese Anhänger nicht einmal wissen,
wie mit queeren Menschen im nahen Osten, insbesondere Palästina umgegangen wird.
Mit dieser naiven Art, unterstützen sie völlig archaische und menschenfeindliche Ideologien, die unserer freiheitlichen Gesellschaft, aber vor allem ihnen selbst am meisten schaden.
Aber wie sagte schon Göring-Eckardt 2015:
"Unser Land wird sich ändern und zwar drastisch und ich sage euch eins: ich freue mich darauf!"
Wissenschaft ist freilich machtlos, wenn Menschen lieber ihrem oberflächlichen Augenschein vertrauen und das was sie sehen mit Stereotypen interpretieren.
Ich bezweifle, dass Du offene Augen hast. Sonst würdest Du mehr Differenzen wahrnehmen.
LG, Micha
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Mit dieser naiven Art, unterstützen sie völlig archaische und menschenfeindliche Ideologien, die unserer freiheitlichen Gesellschaft, aber vor allem ihnen selbst am meisten schaden.
Aber wie sagte schon Göring-Eckardt 2015:
"Unser Land wird sich ändern und zwar drastisch und ich sage euch eins: ich freue mich darauf!"
Bei diesem Zitat klingt es mir in den Ohren:
"Wir werden sie jagen!"
Auch ein Ausdruck, der nicht uneingeschränkt Menschenfreundlichkeit verspricht.
Aber gut, die Phase Gauland ist beendet. Vielleicht tragen aber seine Gefolgsleute diese Worte auch noch immer zwischen ihren Ohren.
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Mit dieser naiven Art, unterstützen sie völlig archaische und menschenfeindliche Ideologien, die unserer freiheitlichen Gesellschaft, aber vor allem ihnen selbst am meisten schaden.
Aber wie sagte schon Göring-Eckardt 2015:
"Unser Land wird sich ändern und zwar drastisch und ich sage euch eins: ich freue mich darauf!"
Bei diesem Zitat klingt es mir in den Ohren:
"Wir werden sie jagen!"
Auch ein Ausdruck, der nicht uneingeschränkt Menschenfreundlichkeit verspricht.
Aber gut, die Phase Gauland ist beendet. Vielleicht tragen aber seine Gefolgsleute diese Worte auch noch immer zwischen ihren Ohren.
Ich musste erstmal nachgucken, wer Göring-Eckhardt überhaupt ist. Aber in welchen Kontext sagte Kathrin Göring-Eckhardt das? Das wäre schon wichtig zu wissen, ob zu verstehen, was sie damals vor elf Jahren damit meinte.
LG, Micha
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Vor 30 Jahren tanzten hunderttausende zur Love-Parade durch Berlin. Alles friedlich, alles cool.
...
Da konnte man auch im bunten Fummel durch Berlin laufen, ohne Angst haben zu müssen, verprügelt zu werden.
Nun, diese Angst zu schüren, spielt ja denen in die Hände, die "bunte Fummel" als Bedrohung der Gesellschaft ansehen.
Ich empfinde diese Furcht in meinem vielleicht gelobten Land Rhein-Main und Pfalz und drumherum gar nicht so präsent. Gut, ich bin nicht queer. Aber zumindest die Leute, denen ich das erste Mal begegne, werden das nicht alle auf Anhieb spüren.
Ich habe eine Bekannte, die glühende Anhängerin der AfD-Agitation ist, die wiederum kein Problem mit mir hat. Im Gegenteil, ich ernte gerade von ihr sehr häufig Sternchen (also Likes) in meinem WA-Status, wo ich für 24 Stunden manchmal meine Outfit-Selfies wie hier im Forum zeige. Meine Schwestern gaben mir bislang dafür noch keine Sternchen. Und die 'glühende' Bekannte hat auch kein Problem damit, sich mit mir im Stadtbild zu zeigen oder sich mit mir von ihren Gesinnungsgenossen sehen zu lassen.
Ich weiß natürlich nicht, wie das wäre, würde ich vehement für queere Rechte eintreten. Vielleicht sähe das anders aus. Aber so, wie sie mich kennt, findet sie mich voll cool - auch wenn unsere Gesinnungen auseinander gehen.
Auch habe ich einen Bekannten, der früher Röcke und Kleider getragen hat. Er ist beruflich praktizierend im spirituellen Yoga. Seit einigen Jahren lebt er mit einem Transmann zusammen. Für ihn ist klar, er wählt die AfD.
Den rechten Narrativen angelehnte Aussagen hört man viel im "Stadtbild", manchmal recht vorsichtig ausgedrückt, weil man sich über diese Partei nicht so ganz im Klaren ist. Aber letztlich landet das Kreuzchen doch in derem Kreis. Irgendwoher müssen ja die Stimmen kommen, wenn in meinem Landstrich mehr als jeder fünfte dorthin sympathisiert, woanders deutlich mehr noch. Öffentlich unter mehreren Leuten sich gegen die AfD-Gesinnung auszusprechen, wird immer häufiger jemanden treffen, der eben doch sich von deren Versprechungen angezogen fühlt.
Leider schafft auch unsere gegenwärtige Regierung noch viel zu wenig, die Sorgen und Bedenken der Leute aufzufangen. Immerhin hatte dieser Tage unser Bundeskanzler irgendwo gesagt, dass Demokratie darin besteht, sich in allen Fragen um Interessensausgleich zu bemühen - freilich, keine leichte Aufgabe, aber eigentlich liegt genau darin der wirkliche Wert der Demokratie. Und wenn man genau hinschaut, so sind ja die Institutionen, z.B. das Rechtssystem ziemlich getrennt von den politischen Befindlichkeiten. Hier wird ja - oftmals vielleicht noch immer unzureichend, aber immerhin - darum gerungen, einen möglichst unabhängigen Ausgleich zu schaffen und Gerechtigkeit walten zu lassen. Das sieht nur der kleine Mann auf der Straße oftmals nicht. Aufgabe der Politik ist es, auch das zu vermitteln. Das wird viel zu wenig gemacht. Und wenn einem eine Entscheidung mal gegen den Strich geht und jemand anderes davon profitiert, so gibt es andere Momente, wo es dem anderen gegen den Strich geht und ich profitiere. Ausgleich eben. Kompromisse eingehen tut manchmal weh, nützt aber manchmal auch.
Und Demokratiefeinde sind diese Unabhängigkeiten und das Ringen um Interessensausgleiche ein Dorn im Auge. Sie behaupten, das sei so gar nicht der Fall, um dann, wenn sie an die Macht kommen, da kräftig mit reinzumischen, um mit langer Hand mal ordentlich durchzuregieren. In anderen Ländern gibt es ja schon erste oder fortgeschrittenere Beispiele. Ausserdem gibt es dazu eine Blaupause von vor bald 100 Jahren hier in unserem Land. Ich glaube, in solch einem Land, in dem mit langer Hand bis in die Wohnzimmer hinein regiert wird, wollen die meisten von uns nicht leben, auch viele nicht, die ihr Kreuzchen jetzt am liebsten bei der AfD setzen würden.
Und wir tun gut daran, uns nicht von der Angst vereinnahmen zu lassen. Prügeleien, Messerstechereien gab es schon immer und wird es weiterhin geben. Sowas wird sich nicht verhindern lassen, selbst nicht in einem strikten Polizeistaat. Das Leben ist gefährlich, wenn man vor die Tür geht. Das Leben ist aber auch erst lebenswert, wenn man vor die Tür geht.
Und in den meisten Fällen ist es doch egal, ob jemand glaubt, wir wären queer oder trans oder sonstwas. Natürlich kann man auch stolz sein, wenn man das nicht ist, aber trotzdem gerne Röcke oder Kleider trägt. Oder "bunte Fummel". Natürlich kann man auch dafür eintreten, dass ganz "normale" Männer auch mal was anderes tragen möchten als nur immer die Hosen.
Und drum sollten wir das tun. Wenn wir das nicht tun, helfen wir nur denen, die bis in unser Wohnzimmer hinein regieren wollen.
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Lieber @MAS, du weißt erschreckend wenig über dein Land, seine Kultur und seine Politiker.
Die Aussage von Frau Göring Eckardt bezieht sich auf den Wunsch, durch unbegrenzte Zuwanderung eine neue Vielfalt zu schaffen. Dabei hätte ihr bewusst sein müssen, dass unkontrollierte Zuwanderung, die auch Fanatiker und straftäter enthält, große Risiken birgt. Die Folgen sind mittlerweile deutlich sichtbar und neben den Einheimischen leiden auch die gut integrierten Ausländer darunter., genauso die aus echter Not geflüchteten Menschen.
An der stelle kann ich nur wiederholen, dass du dich doch bitte mehr über zahlreiche Themen informierst. In früheren Beiträgen konntest du Partei, regierung, Staat, Demokratie, Land usw. nicht unterscheiden, eine Gegenüberstellung der Risiken und Nutzen verschiedener Energieformen ist scheinbar spurlos vorübergegangen, auch wie ein Staatshaushalt funktioniert mit Einnahmen und Ausgaben. Geld ist nicht einfach unbegrenzt so da und wird einfach vom Kanzler gedruckt. Es kann nur umverteilt werden, was auch da ist. Alles andere nennt man Schulden.
Bitte suche dir ein gutes Lexikon deiner Wahl und informier dich!
Gruß
doppelrock
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Mal wieder ein guter Text, lieber Wolfgang! :)
Nur hier fehlt ein Dativ-n:
"Und Demokratiefeinde sind diese Unabhängigkeiten und das Ringen um Interessensausgleiche ein Dorn im Auge."
Also korrekt:
"Und Demokratiefeinden sind diese Unabhängigkeiten und das Ringen um Interessensausgleiche ein Dorn im Auge."
Nur damit man den Satz auch versteht.
Ich meine zusätzlich zu dem Ausgleich der Interessen, die auch mich mit meinen Interessen mal berücksichtigt, sollte man als echter Demokrat auch nicht nur die eigenen egoistischen Interessen im Sinn haben, sondern auch das Gemeinwohl, und zwar auch langfristig und nachhaltig.
Und man sollte andere Menschen nicht nur dem Augenschein nach be- oder gar verurteilen, sondern auch daran interessiert sein, was sich dahinter befindet, z.B. was das denn nun wirklich für ein Mensch unter dem Kopftuch oder in dem Rock ist.
Das kann man natürlich nicht immer recherchieren. Man immer auch getäuscht werden. Deswegen aber eine Kopftuch- oder Rockphobie entwickeln und alle Kopftuchträgerinnen oder Rockträger verdächtigen, nicht gut für unsere Gesellschaft zu sein, ist nicht gut. Sicher gibt es in beiden Gruppen Menschen, die es tatsächlich nicht sind. Die gibt es aber auch unter den Menschen, die noch ganz anders gekleidet sind.
LG, Micha
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Ich meine zusätzlich zu dem Ausgleich der Interessen, die auch mich mit meinen Interessen mal berücksichtigt, sollte man als echter Demokrat auch nicht nur die eigenen egoistischen Interessen im Sinn haben, sondern auch das Gemeinwohl, und zwar auch langfristig und nachhaltig.
Ja, es geht ja darum, für ein auskömmliches Zusammenleben zu sorgen. Dass jeder mit irgendwie jedem auskommt. Das ist nicht nur Sache der Politik. Das ist Sache von jedem einzelnen. Und die meisten wollen doch eigentlich nur dasselbe: In Frieden leben nach seiner Façon.
Und Deinen Satz kann man auch auf ein wesentliches zurückführen, was uns Rockträger betrifft:
Ich nehme mir meine Freiheit, dann gestatte ich anderen auch ihre Freiheiten.
Kommt einem anderen was zugute, dann kommt auch mir irgendwann wieder mal was zugute.
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Genau! :D
LG, Micha
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Schon praktisch, wenn man sich in einer Echokammer befindet.
Da braucht es kaum Input von außen, um sich "gut" zu unterhalten... ::)
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Schon praktisch, wenn man sich in einer Echokammer befindet.
Da braucht es kaum Input von außen, um sich "gut" zu unterhalten... ::)
Ja, das merke ich, dass Dir das praktisch vorkommt, BlueBayou. Aber komm ruhig mal heraus und öffne Dich der vielfältigen Wirklichkeit. Das ist vielleicht verwirrend, aber man kann sich daran gewöhnen und eines Tages souverän damit umgehen.
LG, Micha
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Schon praktisch, wenn man sich in einer Echokammer befindet.
Da braucht es kaum Input von außen, um sich "gut" zu unterhalten... ::)
Ja, das merke ich, dass Dir das praktisch vorkommt, BlueBayou. Aber komm ruhig mal heraus und öffne Dich der vielfältigen Wirklichkeit. Das ist vielleicht verwirrend, aber man kann sich daran gewöhnen und eines Tages souverän damit umgehen.
LG, Micha
Lieber @MAS,
wo bietest du denn die versprochene Vielfalt? Wie oben schon beschrieben, ist es nicht die Vielfalt des Wissens und des Denkens. Auch demokratische Vielfalt scheint dir fremd, denn auf alles, was nicht deinem Standpunkt entspricht, reagierst du sehr abweisend. Eine Vielfalt an aktiv genutzten Informations- und Bildungsquellen erkenne ich nicht. Das schon stark gestresste Wort "Toleranz" scheint eher eine Forderung für die eigene Meinung zu sein, nicht aber für andere.
Eine gewisse Vielfalt sehe ich allenfalls an Methoden, ein Thema ins OT zu bringen oder kritischen Fragen auszuweichen. Hier ging es ja mal um einen WDR-Bericht über Queerfeindlichkeit. Siehe Startbeitrag.
Wenn ich was übersehe, sag es mir bitte.
Gruß
doppelrock
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Schon praktisch, wenn man sich in einer Echokammer befindet.
Da braucht es kaum Input von außen, um sich "gut" zu unterhalten... ::)
Ja, das merke ich, dass Dir das praktisch vorkommt, BlueBayou.
Ich sprach nicht von mir, sondern von Euch zweien - Skirtedman und Dir.
Ihr scheint hier zu jedem Thema ellenlange Statements abgeben zu müssen.
Das finde ich ein wenig seltsam und auch erdrückend. Da bleibt kaum Platz für andere Stimmen.
Ich habe auch nicht die Zeit, mich seitenlange Antworten durchzuwühlen, um dann mitreden zu dürfen.
Aber ich will das mal probieren.
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Schon praktisch, wenn man sich in einer Echokammer befindet.
Da braucht es kaum Input von außen, um sich "gut" zu unterhalten... ::)
Ja, das merke ich, dass Dir das praktisch vorkommt, BlueBayou.
Ich sprach nicht von mir, sondern von Euch zweien - Skirtedman und Dir.
Ihr scheint hier zu jedem Thema ellenlange Statements abgeben zu müssen.
Das finde ich ein wenig seltsam und auch erdrückend. Da bleibt kaum Platz für andere Stimmen.
Ich habe auch nicht die Zeit, mich seitenlange Antworten durchzuwühlen, um dann mitreden zu dürfen.
Aber ich will das mal probieren.
Das war mir schon klar, dass Du uns beide meinst, lieber Bluebayou. Ich wollte Dich nur etwas auf den Arm nehmen bzw. Dir den Spiegel vorhalten.
Ich meine, wenn Du der Meinung bist, ein oberflächlicher Blick auf kopftuchtragende Frauen genüge Dir, zu erkennen, dass es zwei Möglichkeiten gibt, diese einzuordnen, während Menschen, die sich besser damit auskennen, viel mehr Möglichkeiten kennen, dass bist es doch wohl Du, der sich in seiner eigenen Echokammer befindet und nicht hören will, was andere Menschen - zudem noch Menschen, die sich intensiver damit beschäftigt haben als Du . dazu zu sagen haben.
Das wollte ich zum Ausdruck bringen.
Ja, die liebe Zeit. Also wenn mich etwas wirklich interessiert, lese ich auch gerne längere Texte hier im Forum oder auch Bücher zu einem Thema. Wenn es mich nicht so interessiert, überfliege ich die Texte eher. Ich vermute mal, das wird bei Dir ähnlich sein.
LG, Micha
-
Wenn ich was übersehe, sag es mir bitte.
Gruß
doppelrock
Du übersiehst es geflissentlich, dass ich wissen möchte, mit wem ich die Ehre habe. Meine E-Mail-Adresse steht hier im Forum in der Mitgliederliste.
Gruß, Micha
-
Micha,
Du diskutierst doch auch gerne mit anderen Usern intensiv, tiefgründig, auch über politische Aspekte, ohne dass Du deren reale Identität und Absichten kennst.
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Wenn ich was übersehe, sag es mir bitte.
Gruß
doppelrock
Du übersiehst es geflissentlich, dass ich wissen möchte, mit wem ich die Ehre habe. Meine E-Mail-Adresse steht hier im Forum in der Mitgliederliste.
Gruß, Micha
(wenn auch nicht an mich gerichtet)
OMG! Wieso sollte man sich in einem Forum mit Nickname anmelden und
a) seine komplette Identität offenbaren
b) seine Email-Adresse veröffentlichen und
c) außerhalb des Forums weiterdiskutieren.
???
Das führt das Ganze ja ad absurdum!
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Wenn ich was übersehe, sag es mir bitte.
Gruß
doppelrock
Du übersiehst es geflissentlich, dass ich wissen möchte, mit wem ich die Ehre habe. Meine E-Mail-Adresse steht hier im Forum in der Mitgliederliste.
Gruß, Micha
(wenn auch nicht an mich gerichtet)
OMG! Wieso sollte man sich in einem Forum mit Nickname anmelden und
a) seine komplette Identität offenbaren
b) seine Email-Adresse veröffentlichen und
c) außerhalb des Forums weiterdiskutieren.
???
Das führt das Ganze ja ad absurdum!
An Dich ist es nicht gerichtet, BlueBayou. Es geht auch bei Doppelrock nicht um die öffentliche Offenlegung seiner Identität, sondern nur mir gegenüber, da er meine Identität kennt, seine aber verschweigt und unter diesen Bedingungen kein Dialog, also kein transparentes Gespräch, das er sich wünscht (oder zumindest mal wünschte), möglich ist. Die Themen mit ihm sind mit zu persönlich geworden, um sie in einseitiger Anonymität behandeln zu können.
LG, Micha
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Micha,
Du diskutierst doch auch gerne mit anderen Usern intensiv, tiefgründig, auch über politische Aspekte, ohne dass Du deren reale Identität und Absichten kennst.
Nee, da ist ein Qualitätsunterschied was die Intimität der Themen angeht.
LG, Micha
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Lieber @MAS,
wieder einmal muss ich dir widersprechen.
Zur Anonymität: Die Gründe sind mehrfach und ausführlich dargestellt. Im Wesentlichen geht es mir darum, mich vor der Übergriffigkeit von dummen und boshaften Menschen zu schützen, die meine Meinungsfreiheit mit gefühlten Straftaten verwechseln und mich liebend gern "verpetzen" würden. Immerhin hat mir hier im Forum schon einmal jemand den Tod gewünscht., weil er die Zusammenhänge nicht verstanden hat.
Diskussion: Wenn ich dich in höflicher Form darauf hinweise, dass du etwas völlig Falsches sagst, was offensichtlich nicht so stehen bleiben kann, ist die Absicht nicht, dass du reflexartig relativierst oder beginnst, zu diskutieren. Wunsch ist, dass du dich noch einmal bei einer Primärquelle deiner Wahl informierst, um Wissen zu erarbeiten und den selben Fehler nicht zu wiederholen. Dabei ist vollkommen egal, ob der Anstoß von Paul, Peter oder Fritz kommt.
OT: Es ist sehr anstrengend für alle hier, wenn du wortreich jedes Thema ins Off Topic schiebst, sogar deine eigenen, wie dieses, wo es um einen WDR-Bericht über Queerfeindlichkeit geht. Solches Verhalten lässt an einem ernsthaften Interesse für das eigentliche Thema zweifeln. Eigene Präsenz und Zahl der Wörter scheinen dann wichtiger als wirkliches Nachdenken über das Thema. Ist hier mein Eindruck.
Gruß
doppelrock
-
Als ich mir das Anfangsvideo angeschaut habe, bin ich auf ein anderes Video gestoßen. Welches dazu passen könnte?
https://www.youtube.com/watch?v=4pdd6oAZCQs
Es wird dort mal etwas beleuchtet, was hier schon angesprochen wurde und zwar auch von Personen, die es betrifft.
Viele die noch näher an LGB.... sind, haben auch keinen Bock mehr auf das politisieren und den Hype. Sondern wollen einfach nur in Ruhe Leben.
Das betrifft auch Freunde in meinem Umfeld.
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Als ich mir das Anfangsvideo angeschaut habe, bin ich auf ein anderes Video gestoßen. Welches dazu passen könnte?
https://www.youtube.com/watch?v=4pdd6oAZCQs
Es wird dort mal etwas beleuchtet, was hier schon angesprochen wurde und zwar auch von Personen, die es betrifft.
Viele die noch näher an LGB.... sind, haben auch keinen Bock mehr auf das politisieren und den Hype. Sondern wollen einfach nur in Ruhe Leben.
Das betrifft auch Freunde in meinem Umfeld.
Ich habe mir dieses Video gerade angeschaut. Eine interessante Diskussion, die verschiedene Perspektiven beleuchtet und insbesondere klar macht, dass nicht alle von dieser Thematik Betroffenen gleich darüber denken.
Aber ich glaube, die Transfrau im Video hat innerhalb von transidenten Personen eher eine Außenseiterposition, wenn sie sich in der aktuellen Position für weniger Sichtbarkeit von Queerness und mehr Toleranz gegenüber queerfeindlichen Leuten ausspricht. Als Transfrau identifiziert sie sich nicht mit ihrem Geburtsgeschlecht, hat aber ihrerseits Schwierigkeiten, Geschlechteridentitäen jenseits der männlich-weiblichen Binarität anzuerkennen. Das heißt, mit dem was sie als Transfrau an Rechten hat, möchte sie sich in Ruhe zufrieden geben und sich nicht für queere Identitäten einsetzen, die über ihre eigene hinausgehen. Im Gegensatz dazu ist eine wichtige Forderung der queeren Community, dass eben alle Identitäten anerkannt werden, also z.B. schwule Männer sich auch für lebische Frauen mit einsetzen, homosexuelle cis-Personen sich für die Rechte von transidenten Personen stark machen usw.
Ich bin gerade mit einer Gruppe dabei, den queeren ökumenischen Gottesdienst zum Auftakt des diesjährigen CSD in Aachen vorzubereiten. In dieser Vorbereitungsgruppe bezeichnet sich mindestens ein Drittel der Leute als nicht-binär und nutzt für sich keine Personalpronomen. Das ist auch für mich noch ungewohnt. Aber ich übe mich da in wertschätzendem Umgang und finde das wichtig.
So mag für manche Leute, die von Rechten für Homosexuelle oder Transpersonen profitieren, die aktuelle Situation genügen, und sie möchten am liebsten in Ruhe und ohne öffentliche Sichtbarkeit leben. Aber auch sie - wie wir alle - müssen zur Kenntnis nehmen, dass für andere queere Personen öffentliche Sichtbarkeit und Einsatz für diese Themen sehr wichtig sind, gerade damit alle sich im Privaten entfalten und in Ruhe leben können.
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Ich fand das Video auch interessant und bestätigte mir, was meine Bekannten schon sagten.
Finde es aber gerade wegen diesem aufdringlichen Getue etwas Gefährlich.
Eigentlich soll die Öffentlichkeit desensibilisiert werden, damit es für Betroffene einfacher ist sich zu Outen.
Durch diesen Druck könnten sich aber nur noch mehr Personen gegen diese vermeintliche Indoktrination wehren.
Dadurch wird es schwerer sich zu Outen.
Siehe nur das auftreten in der Öffentlichkeit.
Auch wenn einige von uns sich nicht zugehörig fühlen, sind wir doch von der ganzen Sache indirekt oder direkt mit betroffen.