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Röcke und mehr... => Erfahrungsberichte => Thema gestartet von: saia am 18.06.2026 16:34
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Gestern hatte ich noch überlegt, ob ich mit dem kurzen schwarzen Cordrock mit dem Rad von der Arbeit nach Hause fahre oder lieber ein Hose anziehe. Hab' mich dann doch für den Rock entschieden, auch wenn das auf dem Rad nicht so angenehm ist, weil er immer hochrutscht. Dazu hatte ich eine schwarze transparente Strumpfhose an, wie ich sie immer gerne trage. Ist dann schon ein bisschen auffällig... Irgendwann höre ich hinter mir eine Frau rufen: "Sieht toll aus, und mutig!"
Ja, das tat dann gut, und hat meine Zweifel besiegt. Ist immer wieder schön, Komplimente zu bekommen!
Grüße von saia
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Dann hat sich ja die Unbequemlichkeit des Rockes auf dem Fahrrad gelohnt, lieber Saia.
Ich fahre nicht so gerne mit einem richtigen Rock Fahrrad, aber gerne mit einem Skort. Irgendwo gibt es Fotos davon hier im Forum. Ja hier sind die Fotos: https://www.rockmode.de/index.php?topic=342.msg146575#msg146575 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=342.msg146575#msg146575)
LG, Micha
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Unbequem finde ich einen Rock auf dem Fahrrad nicht, zumindest nicht bei den Röcken mit welchen ich bislang gefahren bin, aber das Auf- oder Absteigen ist bisweilen problematisch, will man keine Unterwäschenmodenschau machen.
Ja, ich weiß, anderer Rock...
Aber entweder ist mein Fundus zu lang oder zu eng.
Auch eigentlich weite Röcke die die Bewegungsfreiheit nicht einschränken, kommen beim Aufsteigen an ihre Grenze.
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Hallo saia
Schön, das Du geschrieben hast und Glückwunsch zum Kompliment.
Da fällt mir ein das ich schon einige Monate kein Fahrrad mehr gefahren bin.
Da mein Fahrrad mit Querstange ist, bevorzuge ich einen kurzen, nicht zu engen Rock, z.B. einen Skaterrock.
Oder ein kurzes Kleid. So wie hier (https://www.rockmode.de/index.php?topic=6839.msg114214#msg114214) oder dort (https://www.rockmode.de/index.php?topic=8414.msg160728#msg160728).
Noch ein Fahrradthema
https://www.rockmode.de/index.php?topic=342.0
Gruß,
Jürgen
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"Zu Fuß" eine schöne Kombination. Schwierig, wenn sie beim Radfahren hinderlich ist oder Einblicke zeigt, die in der Öffentlichkeit niemand sehen will.
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Klar, auf dem Rad kanns schonmal den Rock kurz hochwehen, aber mehr als bissle Unterhose gibts nicht zu sehen und Sekunden oder Bruchteile davon ist man aus dem Blickfeld des Betrachters wieder verschwunden.
War für mich nie ein Problem. Kann auch von keinen besonderen Reaktionen berichten.
Gruß
Jürgen
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Ich fahre viel Fahrrad, fast immer mit Kleid oder Rock, kurz oder lang, eng oder weit, kurze Strecken in der Stadt ebenso wie längere Radtouren. Das geht alles sehr gut!
Ich habe ein Herrenrad mit Querstange, finde das aber sogar ganz praktisch, weil insbesondere längere Röcke dadurch hochgeschoben werden und nicht so weit hinunter hängen und riskieren, in Speichen oder Kette zu kommen. Bei weiteren und längeren Röcken/Kleidern mache ich in den Saum beim Fahren einen Knoten, damit der Saum nicht nach hinten in Speichen oder Felgenbremsen geweht wird.
Das mit dem Hochwehen durch den Fahrtwind ist auch nicht problematisch; ab und zu muss man halt den Saum wieder ein bisschen runterdrücken, aber meistens weht der Fahrtwind den Saum sowieso nach unten gegen meine Oberschenkel.
Bei ganz kurzen Kleidern habe ich sowieso - unabhängig vom Fahrradfahren - gerne etwas darunter an, im Sommer ein kurzes eng anliegendes Höschen, bei kühlen Temperaturen eine Strumpfhose oder Leggings.
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Hallo,
ich glaub, ich hab das schon mal irgendwo geschrieben, aber mein stretchiger Jeansmini geht gut auf dem Fahrrad.
Vielleicht schaffe ich es demnächst mal, ein Foto davon zu machen.
Gruß,
ChrisBB
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Interessant, dass dieser Thread gerade aktiv wurde. Das ist nämlich eine Frage, die ich mir auch gestellt habe. Selbst wenn ich aktuell noch nicht öffentlich rockig unterwegs bin. Aber da ich häufig praktisch denke wäre das Thema spätestens dann gekommen.
Aber wie ich lese scheint es machbar zu sein. Ich hatte mir nämlich schon ausgemalt, dass man dann vermutlich den Rock/das Kleid im Rucksack o.Ä. mitnimmt und sich dann dort umzieht wo man hinmöchte. Gerade bei längeren oder weiteren Röcken/Kleidern hätte ich nämlich die Befürchtung, dass diese in Speichen o.Ä. hängenbleiben.
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Servus,
länger als Knie würde ich nicht empfehlen. Einen wadenlangen hab ich schon mal verkürzt... Sonst geht alles, was weit genug und nicht zu leicht ist
Grüße Rolf
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Eigentlich geht fast alles, ausser zu eng.
Nur manchmal muss man aber nacharbeiten:
Gestern wollte ich mit einem sehr weiten knöchellangen Kleid radeln.
Es hat sich als problemlos herrausgestellt, nachdem ich einen Knoten bei Schlitz gemacht habe.
Durch den sehr hohen Schitz vielen die zwei Seiten weit auseinander und waren auf dem direkten Weg ins Hinterrad
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Bevor ich Deine Antwort las, hatte ich auch schon die Sache mit dem Knoten im Sinn.
Denn ich habe schon Röcke oder Kleider auf Fahrrädern gesehen, die genau einen Knoten reingemacht bekommen hatten.
Andererseits möchte ich meine Kleidung nicht so gerne mutwillig zerknittern, weder für den Stoff und dessen Langlebigkeit, noch für das Entknoten am Zielort: in vielen Fällen bleibt das ja optisch nicht ganz rückstandsfrei ohne weiteres Bügeln oder vor dem nächsten Waschen. Mit einem verknitterten Rock oder Kleid will ich vor Ort ja auch nicht unbedingt sein.
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https://www.youtube.com/watch?v=HZpRZXDxvvA (https://www.youtube.com/watch?v=HZpRZXDxvvA) ;D
LG, Micha
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@Cephalus: Bei langen weiten Röcken greife man von vorn durch die Beine den hinteren Saum und stopfe diesen vorn in den Bund rein. Das fühlt sich dann zwar an wie eine Hose, verhindert aber, dass der Rock in die Speichen des Hinterrades gerät. Hab ich von meiner Frau gelernt und an anderer Stelle im Forum schonmal geschrieben. Bei Kleidern dürfte das nur funktionieren, wenn man einen Gürtel hat, in den man den hinteren Saum stopfen kann.
LG, Albis
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Von meiner Frau kam noch der Tipp (an unsere Tochter, deren knöchellanger sehr weiter Rock gerade in der Scheibenbremse ihres Hinterrads hängengeblieben war):
sich den Saum des Rocks oder Kleids hochnehmen, auf den Sattel legen und beim Fahrradfahren darauf sitzen, damit er nicht nach hinten wegweht.
Ich muss das selber auch mal ausprobieren. Bislang kam ich aber bei den Kleidern/Röcken wo das nötig ist, ganz gut damit zurecht, den Saum mit einem Knoten ausreichend zu fixieren.
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Mit diesem Rock lässt es sich Radfahren. LG Ludwig
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Ja, das kann ich mir gut vorstellen:
Leichte A-Form, nicht zu weit, Länge plusminus Knie.
Derlei Röcke oder Kleider mit diesen Rockformen habe ich auch überwiegend getragen, als ich noch häufiger mit dem Radl unterwegs war.
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Mal ein Foto in Aktion von meiner heutigen Fahrradtour (https://www.komoot.com/de-de/tour/3087462267 (https://www.komoot.com/de-de/tour/3087462267)):
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Dieses ärmellose Kleid ist aus Merinowolle und trägt sich sehr angenehm. Es hat auch zwei Seitentaschen (die man hier nicht erkennen kann). Der Saum endet knapp oberhalt der Knie und ist nicht zu weit, so dass es eines der Kleider ist, mit dem ich völlig problemlos fahrradfahren kann, ohne mir irgendwelche Gedanken zu machen. Beim heute nicht mehr ganz so heißen Wetter mit teils kühlerem Wind war das Kleid sehr angenehm zu tragen: luftig an Armen, Schultern und zwischen den Beinen. Nur für den Hals hatte ich mir einen leichten Schlauchschal umgelegt, um vom kühleren Fahrtwind kein Halskratzen zu bekommen. Eine sehr angenehme Kombination!
Ich kann aber auch gut in längeren und weiteren Kleidern fahrradfahren - dann muss ich den Saum halt etwas hoch-/zusammenbinden. Z.B. bin ich erst heute Morgen ein paar Kilometer mit diesem Kleid durch die Stadt gefahren, dabei geht mir das bis fast zu den Knöcheln:
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Ich habe mir jetzt ein neues eBike geholt und zwar ohne Mittelstange.
Hoffe, dass ich dann auch etwas häufiger mal mit Rock fahre.
Wobei ich mir trotzdem wegen Auf- und Absteigen Sorgen mache, dass das Unterhöschen herauslugt.
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Wobei ich mir trotzdem wegen Auf- und Absteigen Sorgen mache, dass das Unterhöschen herauslugt.
Kein Problem, solange das sauber ist... ::)
Außerdem dauert das Auf- und Absteigen nicht lange, oder?
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Ich habe seit Anbeginn sogenannte Hollandräder, Damenräder oder Tiefeinsteiger gehabt.
Die Querstange oben mag ja die Stabilität erhöhen, aber für Alltagsräder habe ich das Beharren der Jungs und Männer auf das Männlichkeitssymbol Querstange ohnehin nicht verstanden.
Für Deine Sorge, Skirt-Man, beim Auf- oder Absteigen kann ich grundsätzlich empfehlen, das Untendrunter farblich dem Obendrüber anzupassen, zumindest in der Helligkeit der Farbgebung, am besten in der Farbe auch, dann fällt dieser kurze potenzielle Moment nicht so sehr auf.
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Wobei ich mir trotzdem wegen Auf- und Absteigen Sorgen mache, dass das Unterhöschen herauslugt.
Kann ich verstehen, mir gehts manchmal auch noch so. Aber seit ich immer mal wieder beobachtet habe, wie unverkrampft manche Frauen in kurzen Röcken / Kleidern ihre Bewegungsfreiheit nutzen, nehme ich mir daran ein Beispiel. Ich sehe zu, dass mein Bein so entschlossen und zügig wie möglich über den Sattel schwingt. Bevor jemand gucken kann, bin ich auch schon weg.
Wie Wolfgang schreibt: der Moment ist kurz und potenziell. Außerdem ist die Schwere der Verletzung der Privatsphäre begrenzt: "Aha. Er trägt eine Unterhose." - So what!
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@Skirtedman
Die Querstange beim Herrenrad hat einen ganz einfachen, konstruktiven Sinn und hat so gar nichts mit "Männlichkeit" zu tun: Sie macht das Fahrrad statisch um ein Vielfaches stabiler, und erlaubt dadurch ein deutlich geringeres Gesamtgewicht.
Wenn man sich die Kraftvektoren in einem Fahrradrahmen anschaut, wundert man sich, dass Damenräder überhaupt halten. Da muss man richtig viel Materialstärke (oder das bekannte Doppelrohr) reinbauen, damit die nicht beim ersten Schlagloch einknicken.
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Manche Konstruktionen haben schon ihren Sinn:
Vor ein paar Jahren hatte ich mal die spontane Idee eine BMX Strecke mit einem Damenrad zu befahren. Nach irgendeiner Welle lag der Sattel an der Lenkstange an >:( eigenlich ein solides Rad...
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Ich hatte ja schon mal weiter oben darauf hingewiesen, dass ich mit Kleid oder Rock mein Fahrrad mit Querstange fahre:
[...] Ich habe ein Herrenrad mit Querstange, finde das aber sogar ganz praktisch, weil insbesondere längere Röcke dadurch hochgeschoben werden und nicht so weit hinunter hängen und riskieren, in Speichen oder Kette zu kommen. [...]
Ich habe das Fahrrad jetzt länger, als ich Kleider und Röcke beim Fahren trage. Aber ich denke, ich würde mir auch das nächste Fahrrad wieder mit Querstange kaufen. Nicht nur wegen der Stabilität des Fahrrads. Ich fühle mich auch selber stabiler auf dem Rad, wenn ich zwischen meinen Beinen die Querstange habe. Und Rock/Kleid hängen durch die Querstange nicht so tief herunter und kommen dadurch nicht so leicht in die Kette oder auch in Speichen/Felgenbremsen des Hinterrads.
Lediglich das Auf- und Absteigen mit Kleid/Rock ist mit Querstange etwas umständlicher. Bei kurzem Saum kann man das Bein über den Sattel schwingen, wie man das als Mann vom Hosentragen sowieso gewohnt ist. (Und ich denke entgegen mancher Befürchtungen hier nicht, dass man dabei großartig sehen kann, was unter dem Rock ist.) Bei längerem Rocksaum muss ich halt das Bein über die Querstange heben. Manchmal auch Rock oder Kleid dabei hochraffen (vor allem bei engeren Kleidern). Aber das geht schon, ich empfinde das nicht als gravierenden Nachteil der Querstange.
Bei ganz kurzen Kleidern fühle ich mich sowieso manchmal etwas unwohl, dass mir Leute unters Kleid schauen können. Allerdings weniger beim Fahrradfahren, wo ich das Risiko als gering einschätze. Sondern eher wenn mich Leute beim Sitzen von vorne anschauen können (z.B. im Stuhlkreis oder wenn ich auf einer öffentlichen Treppenstufe sitze), oder von hinten, wenn ich mich nach vorne herunterbeuge. Manchmal trage ich das kurze Kleid dann trotzdem nur mit Unterhose darunter (wenn es für eine Strumpfhose zu warm ist) und stehe selbstbewusst dazu, wie viele Frauen das ja auch machen. Oft ziehe ich mir bei kurzen Kleidern aber ein kurzes eng anliegendes Höschen darunter (wie viele Frauen das auch tun), das entlastet mich nicht nur von ständigen Gedanken, ob jemand unter dem Kleid meine Unterhose sehen kann, sondern ist im Sommer auch angenehm, damit die nackten Oberschenkel nicht aneinander reiben.