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Röcke und mehr... => Erfahrungsberichte => Thema gestartet von: Zwurg am 22.07.2026 09:34
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Nach fast 5 Wochen bin ich zurück von der Reha.
Ich habe die Zeit genutzt und fast hauptsächlich Kilt, Rock und auch Kleid zu tragen.
Ich lernte viele Leute kennen und war oft mit der selben Gruppe unterwegs und beim Essen zusammen.
Zu Anfang trug ich ich meinen rotkarierten Amazon Kilt. Da es die ersten Tage kühler war mit schwarzer Strumpfhose.
Und ich bekam permanent zu hören, ob ich Schotte sei, oder ob ich oft in Schottland sei. Später in der Hitzephase trug ich meist meinen leichten grauen Sommerrock, oder meinen Lieblingsjensrock.
Zu den Bäderanwendungen trug ich oft den Jensrock, weil er zum Umziehen praktischer war.
Zweimal trug ich zum Abendessen in der Stadt meinen schwarzen Baumwollkilt, einmal mit schwarzer FSH,weil es an dem Abend regnete und kühler war.
Einmal wurde ich von einer (burschikosen) Frau in unserer Gruppe gefragt, warum ich Röcke trage. Ich habe gesagt, wegen der Auswahlmöglichkeiten. Als Frau hat man die Auswahlmöglichkeit zwischen Hose, Rock und Kleid, als Mann die Auswahl zwischen Hose, Hose und Hose, das wäre mir zu wenig. Das konnte sie gut verstehen.
Zu den körperlichen Trainingseinheiten trug ich oft Sportleggins oder Radlerhosen.Zweimal wurde ich drauf angesprochen. Ich solle doch einen Rock anziehen, weil Hose nicht zu mir passt, oder ob ich als Schotte streike, da ich doch sonst immer wie ein Schotte angezogen bin.
Die Entgegnung war, ich muss zum Training (Ergometer, Fitnesstudio, Lauftraining oder Herzsportgruppe), da ist ein Rock unpraktisch.
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Servus, man sieht, es geht.
Das unkundige fragen, ist normal.
Wenn sie sich aufklären lassen, optimal.
Etwas Durchsetzungsvermögen soll man schon haben, letztendlich zahlt sich Hartnäckigkeit beim erreichen persönlicher Ziele aus. Und wichtig ist das persönliche Wohlbefinden.
Wichtiger noch, würde das Hauptziel der Veranstaltung erreicht???
Wünsch bestes Befinden.
Rolf
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Eigentlich sollte man sich jeden Tag etwas gönnen, was einem gut tut. Aber eine Reha ist noch mal umso mehr ein Ort, wo man diesen Leitsatz beherzigen sollte.
Und es ist schön, unter zusammengewürfelten, fremden Leuten Anerkennung zu finden mit dem, was einem gut tut. Oder akzeptiert, respektiert zu werden. Ja, ein Leben ohne Hose ist auch als Mann möglich. Vielleicht nicht beim Bodenturnen. Aber im Alltag.
Zu Anfangszeiten (80er) bis in die 00er Jahre mindestens, erreichten mich auch Rückfragen bzgl. Schottland. Ob ich Schotte wäre. Und diese Fragen konnten durchaus unterschiedliche Untertöne haben. Schmunzelnd, also vermutend, dass ich es wohl nicht bin. Ernst, weil sie es für möglich hielten, dass ich tatsächlich Schotte sein könnte. Verächtlich, weil klar war, dass ich das nicht bin, aber ja nur ein Schotte Rock tragen könne. Ja: eine ganze Bandbreite. Und dabei habe ich ja weder Kilt noch Schottenkaro getragen.
Diese Assoziation mit Schottland kann eventuell relativ nervig sein. Andererseits kann es einem ja auch als Rechtfertigung dienen, dass es andere europäische Männer gibt, die nicht auf Gedeih und Verderb Hosen tragen. Vielleicht ist, mit Schottland in Verbindung gebracht zu werden, ja doch nicht so nervig, als wenn man ein Leben lang dann doch sein Dasein in Hosen verbringt. Ja, diese Nachfragen lasse ich gerne über mich ergehen. Den Rest vom Tag lasse ich mir meine Kleidung einfach gut tun.
Die Assoziationen mit Schottland haben mir gegenüber deutlich nachgelassen. Gut, wenn ich Kleid trage, liegt die Verbindung zu Schottland vielleicht nicht mehr ganz so nahe. Aber es scheint sich inzwischen rumgesprochen zu haben, dass man nicht mehr zwingend Schotte sein muss oder Frau sein will, um als Mann einen Rock zu tragen. Und wenn wer Interesse hat und nachfragt, dann kläre ich gerne auf, dass Frauen gerne in Hosen rumlaufen, und dass Männer gerne mal nicht in Hosen rumlaufen.
Ich hoffe, Zwurg, Du hast Dich gut erholen können und fühlst Dich wohl in Deiner Haut und Kleidung. Und vergiss bitte nicht zu tun, was Dir gut tut.
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Ich fühle mich wieder besser, allerdings die Leistungsfähigkeit im Belastungs EKG liegt nur bei 56 % der Normleistung, lt Entlassungsbericht.
Nun ja, ich habe ja noch 40 Nachsorgetrainingseinheiten. Und das Rittertraining. Da kann ich versuchen mich heran zu trainieren.
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Hallo Zwurg,
schön, dass Du auf dem Weg der Besserung bist, auch wenn das mit der Leistungsfähigkeit noch nicht wie vorher ist.
Es war bei mir zwar kein beinahe Infarkt, sondern eine OP, und trotzdem hat es fast ein dreiviertel Jahr gedauert bis meine Leistungsfähigkeit war wie zuvor.
Auf jeden Fall hast Du dir viel Gutes getan, deine Zweifel und Bedenken zum Rocktragen über Bord zu werfen und in neuer Umgebung neues Selbstwewusstsein zu sammeln.
Wirst zu im Alltag weiter machen damit? Bist du noch krank geschrieben?
Mach wenn Du wieder arbeitest gleich einen Neustart in Einröhrigkeit ;D
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Auf jeden Fall hast Du dir viel Gutes getan, deine Zweifel und Bedenken zum Rocktragen über Bord zu werfen und in neuer Umgebung neues Selbstwewusstsein zu sammeln.
Wirst zu im Alltag weiter machen damit? Bist du noch krank geschrieben?
Mach wenn Du wieder arbeitest gleich einen Neustart in Einröhrigkeit ;D
Noch bin ich krank geschrieben. Ich versuche es noch ein wenig in den August auszudehenen.
daheim haben mich halt mein altes Chaos, Bedenken und Sorgen wieder in Empfang genommen.
In jedem Fall möchte ich halt im September wieder zur Arbeit gehen.
Ob dann im Rock werden wir sehen.
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Ich war Samstag auch auf einer Hochzeit von einer alten Freundin die sich mit Ende von 50 noch einmal zur Eheschließung entschlossen hat.
Wir kennen uns fast 20 Jahre und sehr gut. Und sie hat mir vor der Einladung gesagt ich könnte auch im Rock kommen.
Ich entschloss mich zu einem kurzärmligen weißen Hemd und einem langen roten Wickelrock mit Borte den ich vor 13 Jahren aus Thailand mitgebracht habe.
Die meisten Herren trugen blaue Anzüge mit langärmligen weißen Hemden und Krawatten. Der Bräutigam trug sogar noch eine Weste.
Da es ziemlich heiß war gestand mir später der Bräutigam, dass er mich um meine luftige Kleiderwahl beneidete.
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Zu solch gehobeneren Anlässen zermartere ich meist tagelang zuvor den Kopf, was ich denn anziehen werde. Dann hängen so vier, fünf ausgewählte Outfits parat und am Tag selber entscheidet der Spontangeschmack, aber zumeist auch das Wetter darüber, was zum Einsatz kommt.
Zu solchen Anlässen drückt man freilich auch sowas wie 'Respekt' gegenüber dem Anlass und den zentral Beteiligten aus. Aber im blauen Anzug, langärmeligen Hemd und noch Krawatte käme ich mir nicht nur verkleidet, sondern bei Temperaturen ab so 20 Grad unsäglich zu warm angezogen vor. Schön ist, dass man auch mit anderer Kleidung jenseits dem als Gesetz geltenden Standard gut gekleidet und 'ehrerbietend' wirken kann.
Unter all den steifen Anzügen fühle ich mich zunächst schon etwas als Besonderes, über das andere sich die Zunge zerreissen, aber im fortgeschritteneren Verlauf des Anlasses, wenn etliche Männer die Schnauze voll haben von ihrer verschwitzten Rüstung, steigt der Neid darauf, dass ich da von Anfang an nicht mitgemacht habe.
Schön, Zwurg, dass Du da Dir treu geblieben bist.
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ich besitze auch einen blauen Anzug. An so heißen Tagen würde ich den Anzug als Belastung empfinden. Erst recht nach meinem Herzinfarkt.
Theoretisch bräuchte man zum Anzug auch den passenden Rock (oder Röcke) und das passende Kleid (für meine Körperform) , so, dass man ihn zu jeder Temperatur und verschiedenen Anlässen tragen könnte.
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Theoretisch bräuchte man zum Anzug auch den passenden Rock (oder Röcke) und das passende Kleid (für meine Körperform) , so, dass man ihn zu jeder Temperatur und verschiedenen Anlässen tragen könnte.
Als ich das letzte Mal in Bangkok war hatte ich kurzzeitig den Gedanken mit ein Set aus kurzem, und wadenlangen Rock, Sakko, Hose und Kleid schneidern zu lassen, nachdem das, zumindest für Frauen, recht aggresiv beworben wurde.
Ich war mir aber noch unsicher in wie weit ich diesen Businessstil jemals tragen würde, hatte mir aber schon einen schönsn Stoff ausgesucht und war noch am hadern.
Die Entscheidung viel mir dann letztendlich leicht, weil die Herstellungsdauer länger als meine verbleibende Aufenthaltsdauer war.
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Hallo Zwurg,
schön, dass du wieder hier bist und dass es dir wieder besser geht.
Zum Anzug mit Rock bemerke ich, dass meist die Jacken sehr warm sind, weniger die Hosen oder Röcke. Ich habe diverse hochwertige Blazer aus der großen Abteilung, die mir im Büro aber zu warm sind. Zur Temperatur passender wären kurzärmelige Bluse/Hemd und bequeme Hose oder Rock das ganze Jahr über. Mit Blazer eher draußen.
@cephalus: Mit dem Gedanken, was in Asien schneidern zu lassen hatte ich auch gespielt, aber inzwischen habe ich hier gefunden, was mir passt. In einheimischen Geschäften werden aber die schlanken Größen seltener, was bei Männern schon länger der Fall ist. Außerhalb der Jugendmode ist eine 36 oder 38 schon schwer zu bekommen, Designer wie MOSCHINO beginnen derzeit noch bei einer schlanken 34/IT40 und enden bei 44/IT50. Ich hoffe, das bleibt so.
Während für den Mann zum Anzug irgendwelche braunen oder schwarzen Lederschuhe ausreichen, finde ich dass beim Anzug für Damen mehr Schuh-Auswahl nötig ist, weil die Hosenbeine sehr unterschiedlich geschnitten sind und nicht alles zueinander passt. Zu Röcken passen nochmal andere Schuhe, die nicht unbedingt zu einer Hose passen. Kein Wunder, dass "frau" oft so lange vor dem Spiegel steht...
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Als ich das letzte Mal in Bangkok war hatte ich kurzzeitig den Gedanken mit ein Set aus kurzem, und wadenlangen Rock, Sakko, Hose und Kleid schneidern zu lassen, nachdem das, zumindest für Frauen, recht aggresiv beworben wurde.
Ich war mir aber noch unsicher in wie weit ich diesen Businessstil jemals tragen würde, hatte mir aber schon einen schönsn Stoff ausgesucht und war noch am hadern.
Die Entscheidung viel mir dann letztendlich leicht, weil die Herstellungsdauer länger als meine verbleibende Aufenthaltsdauer war.
Aber Grundsätzlich wäre das schon toll, wenn man so ein Set hätte. Obwohl du ja recht hast, so oft würde das Set wahrscheinlich nicht zum Einsatz kommen. Mein blauer Anzug wurde noch nicht sehr oft getragen.
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Wobei - so war es zumindest früher - ein Herrenanzug eine Anschaffung für´s Leben war. Und falls mal verschlissen, dann wurde eben ein Ersatzstück nach 16 Jahren geordert.
Ein Kollege von mir, der manchmal modelt, kennt sich aber mit den Details wesentlich besser aus als wie blöder ich. Wenn es nach ihm ginge, müssten unsere anderen Kollegen spätestens einmal im Jahr ihre Profilbilder austauschen, weil Anzugsgedöns vom alten Bild veraltet, angeblich. In meinen Augen ist es das immergleiche Erscheinungsbild einer unumstößlichen zivilen Männerrüstung. Aber ich hab ja den Faden verloren, was topmodische Männermode angeht.
Aber mein Augenmerk gilt lieber angenehmeren Nacktheitsvorsorgen mit potenzieller und real-praktischer Straßentauglichkeit.
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Ich war mir aber noch unsicher in wie weit ich diesen Businessstil jemals tragen würde, hatte mir aber schon einen schönen Stoff ausgesucht und war noch am hadern.
Die Entscheidung viel mir dann letztendlich leicht, weil die Herstellungsdauer länger als meine verbleibende Aufenthaltsdauer war.
Aber genau dafür hat Gott am Siebten Tag die Postzustellung erschaffen.
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Während für den Mann zum Anzug irgendwelche braunen oder schwarzen Lederschuhe ausreichen, finde ich dass beim Anzug für Damen mehr Schuh-Auswahl nötig ist, weil die Hosenbeine sehr unterschiedlich geschnitten sind und nicht alles zueinander passt. Zu Röcken passen nochmal andere Schuhe, die nicht unbedingt zu einer Hose passen. Kein Wunder, dass "frau" oft so lange vor dem Spiegel steht...
Da hast Du sowas von Recht.
Naja, auch irgendwie nachvollziehbar: Bei Männern müssen die Schuhe einfach nur zu den Hosenbeinen passen. Bei Frauen müssen sie zu dem ggf. vorhandenen Strumpfwerk, den Beinen , und dem Saum mit seinen ganzen Kenndaten wie Weite, Form, Muster, Farbe und Lidschatten passen. Da passt eben nicht immer Standard F.
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Aber genau dafür hat Gott am Siebten Tag die Postzustellung erschaffen.
Und der Teufel hat den Zoll und die abschließenden Anproben gemacht ;D
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Hallo Zwurg
Willkommen zurück.
Schön wieder von Dir zu lesen.
Schön , das Du die Reha auch nutzen konntest, um Röcke zu tragen. Und nun sogar bei einer Hochzeit.
Weiterhin Alles Gute und mach so weiter :)
Grüßle
Jürgen
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Hallo,
Zwurg ist damit nicht alleine, wie Wolfgang und Olivier schon sehen durften.
Und tatsächlich haben mir hier viele gesagt, dass, angesichts dessen, dass mir das Rock tragen täglich nicht aus dem Kopf geht, ich sehr bald mit meiner Frau reden sollte über Freiräume, die wir uns gegenseitig einräumen. Ich hoffe bloß, dass ich endlich mal die Klappe aufbekomme.
Mir tut die Freiheit zwischen den Männerbeinen hier sehr gut.
Gruß,
ChrisBB
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'Freiräume' ist in diesem Zusammenhang im wahrsten Sinn des Wortes ein wunderbares Stichwort!
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Ich habe auch schon fesgestellt, das man zu Rock und Strumpfhosen, alles irgendwie aufmerksamer kombiniert. Es soll nicht irgendwie blöd oder komisch (in den eigenen Augen) aussehen. Der innere Zensor ist hier viel strenger, als wenn man bsp eine Jeanshose trägt.
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Ja, die eigenen Augen sind ganz wichtig.
Man muss zu sich sagen können, jawoll, so kann ich mich blicken lassen. Manchmal geht man zwar Kompromisse ein und man weiss, dass man es eigentlich noch besser hinkriegen würde. Aber in den eigenen Augen recht passend auszusehen, ist die beste Grundlage, so gekleidet anderen Menschen in deren Augen schauen zu können.
Mit den allerersten Rock-Erfahrungen hat man ggf. noch nicht so das Händchen dafür. Man hat es ja auch nicht vererbt oder antrainiert (durch Erziehung) bekommen. Man muss sich das selbst erarbeiten, in was man sich gefällt und in was eher nicht. Aber man entwickelt nach und nach ein gewisses Gespür dafür. Das muss zwar nicht unbedingt jedem anderen so gefallen, aber wenn Du Dir selbst gefällst, ist das die allerwichtigste Voraussetzung.
Und ja, mit der Zeit wird man aufmerksamer. Und das kann ab und zu sogar zur Last werden, in aller Regel ist es aber Lust; Lust und Spaß, die nach mehr schreien. Und ja, irgendwie beschäftigt man sich dann deutlich mehr mit sich selbst als mit lapidaren Jeans und T-Shirt. Es ist eine Form der erhöhten Selbstwahrnehmung. Eine Form der verstärkten Selbstliebe.
Und jeder, der mal durch eine Reha gegangen ist, sollte lernen - so glaube ich (obwohl ich noch nie selbst eine Reha durchlaufen bin) -, dass man verstärkt auf sich und sein Inneres hören sollte. Ich glaube, das ist ein wesentlicher Teil der Selbstgesundung.
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Und tatsächlich haben mir hier viele gesagt, dass, angesichts dessen, dass mir das Rock tragen täglich nicht aus dem Kopf geht, ich sehr bald mit meiner Frau reden sollte über Freiräume, die wir uns gegenseitig einräumen. Ich hoffe bloß, dass ich endlich mal die Klappe aufbekomme.
Mir tut die Freiheit zwischen den Männerbeinen hier sehr gut.
Gruß,
ChrisBB
Hallo Chris,
vielleicht kannst Du die letzten Tage noch nutzen, von Deiner Community vor Ort oder von Seiten des Fachpersonals ein paar Anregungen zu bekommen, wie Du das Thema am besten eröffnest.
Vielleicht sind von mit diesem Thema unbelasteten Menschen wertvollere Tipps zu erhalten als von uns, die wir alle schon lange mit diesem Thema uns beschäftigen und die meisten es auf die eine oder eine ganz andere Weise hingekriegt haben, oder selbst noch daran rumknapsen.