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Röcke und mehr... => Erfahrungsberichte => Thema gestartet von: cephalus am 30.08.2026 16:46
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Gerade ging ich an einer Schlange, die sich vor den Damentoiletten bildete vorbei zu den Herren.
Eine Frau musterte mich kurz und meinte dann, im lustigen Ton:
"Sich alle Vorteile rausnehmen geht schon irgendwie zu weit - nicht anstehen müssen und dann noch die bessere Kleidung..."
Die Umstehenden (dazugehörenden?) damen waren auch amüsiert.
Ich trug ein wadenlanges buntes Hemdkleid.
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Mal abgesehen davon, dass ich auf öffentlichen Toiletten lieber die Männer mit meinem Kleid-Outfit irritiere als den Frauen auf der Damentoilette zu nahe zu treten, gehe ich schon alleine deshalb immer auf die Herrentoilette, weil ich meistens ja nur pinkeln muss und das am Pissoir einfacher ist (kurz Kleid vorne anheben - einfacher als mit Hose).
Ich finde es aber auch erheiternd, dass ich damit regelmäßig die Toiletten-Symbole ignoriere (Person in Hose = Männer-Toilette, Person im Kleid = Frauen-Toilette).
Vorgestern und gestern auf dem CSD Aachen übrigens waren Herren- wie Damentoiletten mit dem Zusatz "All Genders" versehen - zumindest da hätten sich die Frauen genau wie alle nicht-binären Personen etc. also auch die Toilette nach kürzerer Schlange aussuchen können.
Und bei der Annakirche, wo ich den ökumenischen queeren Gottesdienst mitgestaltet habe, hatten wir die üblichen Toilettenschilder überklebt mit Symbolen für "Sitzklo" und "Sitzklo + Pissoir", da hatte auch jede*r freie Auswahl, wo er*sie sich am wohlsten fühlt.