Rockmode.de
Röcke und mehr... => Artikel und Presseberichte => Thema gestartet von: fetzer am 27.03.2023 09:39
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Der Verein "Feministen Schweiz" hat für nächste Woche einen spannenden Anlass geplant.
https://feministen.ch/rethink-masculinity-day/
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Whow, Fetzer,
Dein erster Beitrag in diesem Forum und gleich so ein Volltreffer!
Danke fürs Teilen! Ich kann zwar nicht eben so nach Zürich fahren, aber lebe das, was dort präsentiert wird, jeden Tag.
LG, Micha
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Sehr interessante Aktion. Auch ich werde nicht da sein können. Wer ist denn näher dran und hätte Lust exklusiv hier im Forum darüber zu berichten?
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Klasse! Danke für den Hinweis, fetzer! Nur leider ist Zürich für mich auch viel zu weit weg.
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Ich habe den verlinkten Beitrag mal noch an anderen Stellen geteilt...
Mal schauen, was aus der Aktion so wird...
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Ich habe ihnen einen solidarischen Gruß per E-Mail geschickt.
LG, Micha
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Ich habe ihnen einen solidarischen Gruß per E-Mail geschickt.
LG, Micha
Prima Idee. Ich auch gerade ;D
LG Harald
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Prima, Harald! :)
LG, Micha
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Ich habe ihnen einen solidarischen Gruß per E-Mail geschickt.
LG, Micha
Gute Idee, das habe ich jetzt auch gemacht...
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Hallo zusammen, ich werde am Mittwoch mal dort in Zürich erscheinen. Leider ist es mir nicht möglich schon um 07:30 dort zu sein,
aber ich hab mich mit dem Organisator abgesprochen das ich am feierabend event zu ihnen stossen werde.
ich werde Euch darüber berichten.
Gruss rockmax
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Prima, lieber Rockmax, nimm Grüße mit!
Ich erhielt übrigens auch ein Dankeschön für meine solidarischen Grüße von dort per E-Mail zurück.
LG, Micha
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Das ist leider etwas kurzfristig. Und frei bekomm ich momentan nicht... - schon zuviele Ausfälle...
Wäre sonst gerne dort aufgeschlagen. Zürich sind knapp über 300 km mit dem Auto... - kein großes Problem...
Aber aktuell leider nicht machbar so kurzfristig...
@rockmax: Bin gespannt auf den Bericht!
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Ich habe da noch etwas gefunden, im Sonntags Blick: Ein bild zeigt Männer an Nähmaschienen die mit Stoffen
für den 5. April Röcke schneidern.
Der Titel: Röcke der Wahrheit:
Samstag Nachmittag fand in der Zürcher Zentralwäscherei ein Nähnnachmittag für Männer statt. Organisiert hat ihn der Verein
Die Feministen. Das Ziel; jeder soll sich ein Rock selber nähen können für den kommenden Mittwoch.
Denn dann sollen sich rund 100 Männer im Rock auf dem Zürcher Paradeplatz treffen und von da aus im Rock weiter zur Arbeit gehen.
Damit will der Verein Fragen aufwerfen, etwa: Wann ist ein Mann ein Mann? Machen Hosen Männer zu Männern?
So stand es geschrieben im Sonntags Blick
Ich wünsche allen einen schönen Tag
Gruss aus der Schweiz
rockmax
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Guten Morgen Rockmax,
das ist ja schon sagenhaft, dass eine Boulevardzeitung das Thema so positiv aufgreift! Schön!
Ob jetzt durch die Nähaktion nicht aber auch Männer abgehalten werden, weil sie keine Lust aufs Nähen haben nun aber meinen könnten, ein aus der Damenabteilung gekaufter Rock sei nicht akzeptabel?
LG, Micha
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Eiin Bericht dazu mit Video:
https://www.watson.ch/videos/gesellschaft%20&%20politik/805124819-am-rethink-masculinity-day-tragen-maenner-roecke-fuer-maennlichkeit (https://www.watson.ch/videos/gesellschaft%20&%20politik/805124819-am-rethink-masculinity-day-tragen-maenner-roecke-fuer-maennlichkeit)
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Noch ein Bericht
https://www.20min.ch/story/maenner-in-roecken-setzen-zeichen-gegen-veraltetes-maennerbild-642759054144 (https://www.20min.ch/story/maenner-in-roecken-setzen-zeichen-gegen-veraltetes-maennerbild-642759054144)
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Noch ein Bericht
https://www.blick.ch/schweiz/maennlichkeit-hinterfragen-maennerrock-parade-auf-dem-paradeplatz-id18464755.html (https://www.blick.ch/schweiz/maennlichkeit-hinterfragen-maennerrock-parade-auf-dem-paradeplatz-id18464755.html)
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Danke für die Links!
Ich habe alle 3 bei Facebook und Twitter geteilt um die Reichweite noch etwas zu vergrößern...
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Super! Ich muss gestehen, ich bin etwas neidisch auf deren Medienecho!
LG, Micha
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So etwas bekommen wir hier wohl nicht mehr hin.
Hier wird zuviel Energie in gegenseitigem Zwist vergeudet. Wer dies nicht mag der zieht sich wohl aus dem Forum zurück.
Es ist schon mühsam, paar Interessenten für ein Rocktreffen aufzutreiben.
Eine ähnliche Aktion in Straßburg (https://www.rockmode.de/index.php?topic=5572.0) führte hier zwar zu großer Diskussion, aber ich war dann der einzige deutsche Rockträger dort.
Da brauchts wohl wirklich Facebook, Telegram, Twitter, Instagram oder ähnliches dazu um so etwas zu organisieren.
Hab auch 'nen Gratulations-Gruß per E-Mail geschickt und den Link und die Artikel auf meiner Pinterest-Galerie geteilt.
Grüßle
Jürgen
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Durchaus ein erfolg 8)
Was mir besonders gefällt ist das das ganze anscheinend ruhig verlofen ist?
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@Jürgen:
Ganz meine Meinung! - Trifft auf den Punkt!
Manchmal sollte man einfach mal Taten sprechen lassen, anstatt Worte... - oder ganze Romane... ::)
Ich bin "drüben" bei MOHH bei weitem nicht der fleißigste Schreiber... - aber mit großem Abstand der König der Forentreffen!!
Keiner hat mehr Neulinge hinterm Ofen vorgelockt... - und genau DARAUF bin ich Stolz... - nicht auf irgendwelche Seitenlangen Romane, die mir 598.632 Beitragspunkte bringen...
Qualität statt Quantität!!! ;)
Wäre echt gerne nach Zürich gereist! Das hätte mich als "Möchtegern-Wahlschweizer" echt zu sehr in den Absätzen gejuckt!!
Aber grad diese Woche bin ich die einzige anwesende Stammkraft, von vieren... - und hab somit morgens den Hut auf... - da geht garnix...
Mal sehn was da evtl folgt... - hab die Jungs mal bei Insta abonniert...
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Qualität statt Quantität!!! ;)
Also lieber wenige gute Treffen als viele schlechte? ;)
Aber wir hatten doch viele gute Treffen schon! Allein: Es waren private Treffen und keine Aktionen für die Öffentlichkeit!
Als 1999 das erste Treffen angekündigt wurde, das ich wahrnahm, ich aber nicht konnte, schaltete ich tatsächlich abends die Tagesschau an und war ganz enttäuscht, dass da nicht darüber berichetet worden war. Dann im Forum kam ein Bericht über eine Handvoll Männer, die gemütlich durch die Stadt (ich weiß nicht mehr, welche) spazierten.
Nun haben die Feministen, also dieser Schweizer Verein, auch eine ganz klare genderpolitische Agenda. Die geht uns ja sowas von ab. Ich persönlich würde auch nicht jeden Satz unterschreiben, den die Feminsten da auf ihrer Website haben, würde aber mal ein paar Hühneraugen zudrücken, um dafür solche gemeinsame Aktionen durchzühren. Aber ob wir hier einen genderpolitischen Minimalkonsens zustande brächten? Ich wage selbst das zu bezweifeln.
Wie auch immer!
Ich habe eben auch nochmal eine Mail an Pascal von den Feminsten geschickt und zu der Aktion gratuliert.
LG, Micha
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Einen kleinen Dämpfer muss ich als Nörgler leider schon ansprechen:
Bei "20 Minuten" kann man am Artikelende bei einer kleinen Umfrage abstimmen. Stand jetzt, fanden von 212 Abstimmern nur 10 Prozent: "Das Thema (des Artikels) ist wichtig"! 😲
Und mur 12 Prozent befanden es für interessant. 😲
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Schon klar, für viele ist das nicht "wichtig" oder interessant.
Aber im Umkehrschluss immerhin für rund 10%
Aber falls von den 10% jetzt wieder 10% sich vorstellen könnten, sich ganz zwanglos einen Rock anzuziehen und damit rauszugehen,
so wären es hochgerechnet auf eine 20 000 Einwohner Stadt
bereits 100 Männer im Rock (10 000 männliche Bewohner vorausgesetzt)
Dann sollte auch ab und zu der eine oder andere davon in den Straßen, Plätzen und Fußgängerzonen der Stadt zu sehen sein.
Es wäre ja schon ein Gewinn, würden sich die Heimlich- oder Zimmerrockträger mal vor die Tür wagen.
Auf jeden Fall gut die Aktion. Rausgehen, Sichtbar sein, Sehgewohnheiten ändern.
@skörtedmän
Eigentlich bist doch nicht Du der Nörgler im Forum.
Diese "Aufgabe" haben doch paar andere ;)
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Sehr gut! Super! Danke fürs Verlinken der Berichte, rockfreund!
Beim nächsten Mal werden die 100 Teilnehmer geschafft. Hoffentlich strahlt das ganze dann auch auf andere Städte und Länder aus.
@Skirtedman: Den Umstand, dass nur 10% der Abstimmer das Thema wichtig finden, kann man auch positiv deuten: Den restlichen 90% ist es offensichtlich egal, was Männer anziehen. Und das wäre doch das, wo wir hinwollen, oder?
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Ich habe ja auch von Medienecho geschrieben und nicht von der Wirkung, die die Medien erzielen. Immerhin wurde die Aktion medial wahrgenommen und so werden auch Menschen erreicht, die die Männer in Röcken selbst nicht gesehen haben. Und dann können sie sich ihre Meinung bilden und ihren Horizont erweitern. Wer bisher nie von rocktragenden Männern gehört hat, hat das jetzt, und wer nie darüber nachgedacht hat, man könne als Mann einen Rock tragen, tut das beim Lesen oder Sehen der Videos, auch wenn er es danach als für ihn unwichtig beiseite schieben mag.
LG, Micha
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Coole Aktion, auch wenn die Kommentare der Artikel dazu bricht unbedingt positiv sind
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Was bedeuten bei "20min.ch" die Bilder darunter von "so nicht" bis "love it"? Sind das Kommentare zu den Kommentaren?
LG, Micha
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Also, wie versprochen noch ein paar Zeilen vom schluss Event des RMDay.
Um 18:00 traf ich im wadenlangen Jeansrock, dazu trug ich hohe Stiefel und eine Lederjacke in der alten Zentralwäscherei ein.
Später stiessen dann andere Rockträger, die mit dem einröhrigen Beinkleid von der Arbeit kamen dazu. Es kamen nur etwa 8 Männer
die dann über das Erlebte berichtet haben. Keiner von denen hatte etwas negatives erlebt; auch auf dem weg am Morgen vom Paradeplatz zur Arbeit, im Bus
oder Tram nichts ausser einige verduzte Gesichter.
Als ich denen von meinen 25 jährigen Erfahrungen im Röcketragen erzählte meinten einige; dass sie sich in Zukunft auch ab und zu im Rock draussen sehen
lassen werden.
Ich trat dann um 19:30 die Heimreise im Zug Richtung Bern an
So nun wünsche ich Euch allen ein Rockiges Osterfest
Gruesse aus der Schweiz rockmax
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Prima!
Und ja, Mann muss erst lernen, dass es (normalerweise) keine negativen Reaktionen gibt.
LG, Micha
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Also, wie versprochen noch ein paar Zeilen vom schluss Event des RMDay.
Um 18:00 traf ich im wadenlangen Jeansrock, dazu trug ich hohe Stiefel und eine Lederjacke in der alten Zentralwäscherei ein.
Später stiessen dann andere Rockträger, die mit dem einröhrigen Beinkleid von der Arbeit kamen dazu. Es kamen nur etwa 8 Männer
die dann über das Erlebte berichtet haben. Keiner von denen hatte etwas negatives erlebt; auch auf dem weg am Morgen vom Paradeplatz zur Arbeit, im Bus
oder Tram nichts ausser einige verduzte Gesichter.
Als ich denen von meinen 25 jährigen Erfahrungen im Röcketragen erzählte meinten einige; dass sie sich in Zukunft auch ab und zu im Rock draussen sehen
lassen werden.
Das klingt doch super!
Vielleicht werden es ja nächstes Jahr noch mehr!
Auch Dir/ Euch: FROHE OSTERN!
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Kann das sein, dass dieser Thread irgendwie ziemlich unbeachtet blieb?
Edit: Oh sorry, ich hatte das irgendwie falsch wahrgenommen vorhin... Kommando zurück!
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Ja, frohe Ostern, lieber Wolfgang! ;D
LG, Micha
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Nicht, daß sich der Osterhase nun als Weihnachtsmann travestiert?
Na, und?
Männer, tragt Röcke!
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Osterlausi! Nikohasi! ;D
LG, Micha
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Heute meinte ein Kind zu mir, dass sie eine "Nikolauri" ist, weil sie ein Mädchen ist. Tja, man lernt nie aus ;)
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Heute meinte ein Kind zu mir, dass sie eine "Nikolauri" ist, weil sie ein Mädchen ist. Tja, man lernt nie aus ;)
;D
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Durch einen Bericht in einem anderen Thread, bin ich auf diese Aktion von 2023 in der Schweiz gestoßen.
Die Aktion gibt es dieses Jahr am 08.04.26 auch in Lüneburg.
https://www.rethinkmasculinityday.org/
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Die Initiative unter dem Dach des Zukunftsrats Lüneburg e.V. (8.4., RTM-Day) knüpft an das Vorbild in der Schweiz an.
Dort (Lüneburg) wird auf der Internetseite dazu aufgerufen (https://www.rethinkmasculinityday.org/#:~:text=Finde%20eine%20RMD,17.30%20Uhr%20Marktplatz), sich an solcherlei Aktionen zu beteiligen, also lokal an anderen Orten gleiches zu veranstalten. Könnte theoretisch jeder von uns sowas in seiner Stadt anleiern.
Der Vorteil von solchen inszenierten Anlässen ist, dass da sich eventuell erstmals einige Männer an die Sache herantrauen, die ohne das Motto-Mäntelchen sich vielleicht niemals von alleine gewagt hätten, Rocktragen in die Realität umzusetzen.
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Die Initiative unter dem Dach des Zukunftsrats Lüneburg e.V. (8.4., RTM-Day) knüpft an das Vorbild in der Schweiz an.
Dort (Lüneburg) wird auf der Internetseite dazu aufgerufen (https://www.rethinkmasculinityday.org/#:~:text=Finde%20eine%20RMD,17.30%20Uhr%20Marktplatz), sich an solcherlei Aktionen zu beteiligen, also lokal an anderen Orten gleiches zu veranstalten. Könnte theoretisch jeder von uns sowas in seiner Stadt anleiern.
Der Vorteil von solchen inszenierten Anlässen ist, dass da sich eventuell erstmals einige Männer an die Sache herantrauen, die ohne das Motto-Mäntelchen sich vielleicht niemals von alleine gewagt hätten, Rocktragen in die Realität umzusetzen.
Genau der selbe Link wie meiner, aber doppelt hält besser.
Werde aber eher die Aktion in Lüneburg unterstützen.
Ist 90min von mir entfernt und die Zeit passt.
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Danke für den Link! Leider kann ich am 08.04.2026 nicht nach Lüneburg kommen, finde die Aktion aber richtig gut. Interessant finde ich vor allem, dass das ganze in einer nicht ganz so großen Stadt stattfindet. Meistens beginnen neue Themen ja eher in den großen Metropolen. Daher die Frage, weiß jemand, wer hinter dem Zukunftsrat Lüneburg steckt? Es wäre ja sehr naheliegend, wenn er auch hier im Forum aktiv wäre bzw. wir ihn ins Forum einladen.
LG, Albis
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Der Zukunftsrat Lüneburg ist ein Zusammenschluss von Intiativen. Der RM-Day ist vermutlich eine dieser Intiative unter dem Dach des Zukunftsrats.
Der Initiator ist im Radio-Beitrag (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10313.0) namentlich genannt (bei Minute 9:50). Er hatte doch auch eine Interviewpassage zugedacht bekommen. Vielleicht ist er ja auch Beobachter unseres Forums. Eine Vernetzung fände ich interessant.
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Nun, konnte gerade meine Finger nicht still halten.
Ich kenne mindestens zwei weitere Personen diesen Namens, allerdings nicht aus Lüneburg.
Und falls die Namensgleichheit mit einer Person gleichen Namens in Lüneburg nicht rein zufällig sein sollte,
so sehe ich meine - im Beitrag vorher nicht erwähnte - Annahme bestätigt, dass der Betreffende auch gleichzeitig Mitarbeiter bei der Stadt Lüneburg ist.
Unter dem Stichwort Quartiersmanager findet sich eine E-Mail-Adresse. Ich fands übers Googlen. Vielleicht mag ja mal jmd. dorthin Kontakt aufnehmen?
Ausserdem betreibt er auch in eigener Mission eine eigene Homepage für einen Nebenerwerb, allerdings nichts, was direkt mit Röcken an Männern zu tun hat. Mit größter Wahrscheinlichkeit ist er dieselbe Person. Auch dort gibt es eine E-Mail-Adresse.
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Nun, konnte gerade meine Finger nicht still halten.
Ich kenne mindestens zwei weitere Personen diesen Namens, allerdings nicht aus Lüneburg.
Und falls die Namensgleichheit mit einer Person gleichen Namens in Lüneburg nicht rein zufällig sein sollte,
so sehe ich meine - im Beitrag vorher nicht erwähnte - Annahme bestätigt, dass der Betreffende auch gleichzeitig Mitarbeiter bei der Stadt Lüneburg ist.
Unter dem Stichwort Quartiersmanager findet sich eine E-Mail-Adresse. Ich fands übers Googlen. Vielleicht mag ja mal jmd. dorthin Kontakt aufnehmen?
Ausserdem betreibt er auch in eigener Mission eine eigene Homepage für einen Nebenerwerb, allerdings nichts, was direkt mit Röcken an Männern zu tun hat. Mit größter Wahrscheinlichkeit ist er dieselbe Person. Auch dort gibt es eine E-Mail-Adresse.
Schick mir mal die Daten per PN.
Ich will dahin und Terminlich passt es mir auch
Also ist vorher Kontaktaufnehmen ja nicht verkehrt.
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Erledigt.
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Da unabhängig vom anstehenden Event in der Schweiz und in Lüneburg im Forum die Idee einer Pressearbeit zugunsten von "Rock am Mann" oder unserem Rockmode-Forum geäussert wurde,
wäre es eine Idee, den Rethink Masculinity Day dafür als anlassbezogenen Aufhänger zu nehmen. Mit oder ohne Beteiligung unseres Forums daran.
In diesem Fall könnte es von Vorteil sein, die mediale Präsenz im Vorfeld, am Tag selbst und danach zu beobachten. Vielleicht sogar auch eine gezielte Kontaktaufnahme mit den Initiatoren z.B. in Lüneburg zu suchen und die Pressearbeit ggf. daran auszurichten oder gar abzustimmen. Nur mal so als Idee.
Eventuell werden ja auch einige Mitglieder unseres Forums an diesem Tag mit bei einer Aktion sein.
Jedenfalls bzgl. einer potenziellen Pressearbeit habe ich einen Thread aufgemacht, wo über Sinn, Strategie usw. im speziellen oder generellen diskutiert werden kann:
Thema "Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10316.msg206011#msg206011)"
Da ist auch der Rethink Masculinity Day mit erwähnt.
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Thema Rethink Masculinity Day:
Es scheint tatsächlich in Deutschland keine anderen Teilnehmer als in Lüneburg zu geben.
Noch nicht. ;D
Eine Aktion ließe sich erstaunlich niederschwellig ins Leben rufen:
0. Eine Aktion auf der RMD-Website anmelden
1. morgens öffentliches Treffen im Rock, der - ganz wichtig - "ironiefrei" getragen wird
2. danach individuelle Alltagsgeschäfte idealerweise im Rock
3. abends erneutes Treffen mit Erfahrungsaustausch. Es gibt dazu einen Gesprächsleitfaden.
Das wars. Man kann dazu die Presse einladen oder (um niemanden abzuschrecken) einfach hinterher einen Artikel an die Lokalpresse schicken.
Es reizt mich schon, meine Komfortzone zu verlassen und in Karlsruhe eine nicht in erster Linie queere Organisation zu suchen, die das unterstützen könnte.
Jedenfalls ist nur eine einzige lokale Initiative in ganz Deutschland viel zu wenig*. Ich halt euch auf dem Laufenden.
*zwei eigentlich auch. Stupps! ;)
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Ja, Du hast recht, was Du schreibst. - Auch wenn ich mir nun etliche Tage Zeit gelassen habe, das nun Dir hier als Rückmeldung zu geben, sorry dafür.
Aber inzwischen schreibst Du im Forum an anderer Stelle:
Der Rethink Masculinity Day scheint mir nach wie vor am geeignetsten. Wenn er als noch zu klein und unbedeutend empfunden wird, können wir ja mithelfen, dass er größer wird.
Ich bin mir gar nicht mehr so sicher, wie gut dieses Event zu uns passt. Ich wollte an das Feministische Kollektiv Karlsruhe schreiben, ob sie glauben, dass wir hier zum 8.4. auch noch einen RMD organisiert bekommen.
Mir fiel dann aber beim Schreiben auf, dass es beim RMD ja eigentlich eben doch vor Allem um das Hinterfragen von Genderklischees geht. Daher auch der Name. ;)
Unser Anliegen, Röcke für alle zu normalisieren, erschien mir dann plötzlich als eine Art Trittbrettfahrerei.
So hab ich mein Vorhaben wieder fallen gelassen.
Ich möchte Dir hier antworten, weil es insgesamt hier besser hereinpasst.
Zunächst einmal Danke, Michl, für Deine Idee, für den 08.04. einen lokalen RMD parallel zu dem in Lüneburg und in der Schweiz ggf. anzustoßen.
In Lüneburg steht der Zukunftsrat Lüneburg e.V. dahinter, eine scheinbar auch städtisch initiierte Organisation, die bestimmte Einzelinitiativen bündelt, darunter auch die Initiative des als Stadtquartiermanager arbeitenden städtischen Angestellten.
In der Schweiz stehen dahinter, wie es z.B. watson.ch zum RMD 2025 in Zürich übersichtlich beschrieben hat:
Zur Aktion aufgerufen hatte der Verein «Die Feministen», links angesiedelte Parteien sowie der Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen (männer.ch). Die Aktion fand zeitgleich auch in Bern und Basel statt.
Quelle: watson.ch (https://www.watson.ch/schweiz/gesellschaft-politik/914499093-rethink-masculinity-day-was-verstehen-maenner-unter-maennlichkeit)
Beim schnellen Lesen könnte man den Eindruck erhalten, Hauptinitatorin in der Schweiz sei eine Partei namens "Die Feministen".
In Deutschland gäbe es dann eine wortähnliche Kleinpartei namens "Die Feministische Partei DIE FRAUEN". Freilich hat sie nichts mit dem RMD zu tun, weder in der Schweiz noch in Deutschland.
Du hast in Karlsruhe eine Organisation als Ansprechpartner gesucht, um ähnlich zu Lüneburg einen lokalen RMD in Karlsruhe anzustoßen. Deine Wahl fiel auf das "Feministische Kollektiv Karlsruhe e.V.", die sich kurz FKK nennt.
Ich habe im Internet das Selbstverständnis dieses Vereins FKK gefunden, das vermutlich gut die Zielgruppe der Vereinstätigkeiten beschreibt: https://ladyfest-karlsruhe.tumblr.com/selbstverstaendnis - Hieraus zusammenfassend kurz ein Zitat: "*Das Gendersternchen bei Frau und Lady soll verdeutlichen, dass zu der patriarchal unterdrückten Klasse auch Trans- und Inter-Frauen zählen."
Vergleiche hiermit das Selbstverständnis des Schweizer Vereins "Die Feministen", der übrigens keine politische Partei ist:
https://feministen.ch/manifest/
Der Verein "Die Feministen" will überraschenderweise Männer ansprechen, Zitat: "Männer – fühlt euch angesprochen!" und "Männer, die das traditionelle Bild von Männlichkeit kritisch hinterfragen möchten."
Darum bin ich mir nicht sicher, ob Du bei der Ansprache des Karlsruher FKK am richtigen Punkt angeknüpft hättest.
Vielmehr wären z.B. Initiativen, die sich mit sogenannter Männerarbeit beschäftigen eventuell die passenderen Ansprechpartner gewesen. Und dort bestünde auch weniger die Gefahr, sich 'an irgendetwas anheften zu wollen'. Vielleicht habe ich Deine Wortwahl "Trittbrettfahrerei" nicht in Deinem Sinn verstanden, vielleicht meinst Du damit etwas anderes. Aber schau mal zu der Initiative in Lüneburg: sie rufen doch explizit zur "Trittbrettfahrerei" auf, Zitat: "Finde eine RMD-Aktion in Deiner Nähe - oder melde selbst eine an!", Link (http://Finde eine RMD-Aktion in Deiner Nähe - oder melde selbst eine an!).
Natürlich kannst Du Dein Vorhaben gestalten, wie Du willst, oder es aufgeben. Ich wollte das nur mal eben anmerken.
Und ebenso möchte ich anmerken:
Schau Dir / schaut Euch die Seiten der Initiativen in Lüneburg und der Schweiz an:
Lüneburg (https://www.rethinkmasculinityday.org/)
Zitat: "Wir Männer gehen an diesem Tag im Rock oder Kleid aus dem Haus und versammeln uns morgens. Danach gehen wir – wer möchte – im Rock/Kleid zur Arbeit."
Schweiz (https://rethinkmasculinity.ch/)
Zitat für die Aktion in Zürich: "Morgens: Um 07:15 Uhr, Bahnhof Stadelhofen. Gemeinsamer Start in den Tag mit Kaffee, Gipfeli und Rock"
Der Rock ist überall zentrales Element für diesen Tag. Startet man eine eigene Aktion, dann wäre das auch keine Trittbrettfahrerei, sondern nah dran an unseren Träumen (oder unserem Tun) und übrigens ausdrücklich gewollt.
Hierzu auch noch einmal ein Zitat aus Lüneburg:
"Wir tragen den RMD nach Deutschland."
Und deren Internetseite ist geeignet und dafür vorgesehen, auch noch andere Aktionen in Deutschland mit aufzunehmen bzw. zu verlinken. Also keine Trittbrettfahrerei, sondern erwünscht.
Unklar bleibt, was der Rock den Teilnehmern persönlich bedeutet. Ist es ein zugespitztes Symbol, Männlichkeit zu negieren? Ist es ein Aufatmen, endlich mal offiziell Rock in der Öffentlickeit, ja bei der Arbeit tragen zu dürfen? Schau Dir das Bild an, was eingangs auf der Lüneburger Seite verwendet wurde, und mache Dir Dein eigenes Bild. Ich vermute: es werden solche und solche Männer darunter sein.
Vielleicht hast Du noch im Sinn, die englischen Schüler, die mit Faltenröcke zur Schule kamen. Sie wurden von uns gefeiert als die "wahren Befreier". In Wirklichkeit wollten sie eigentlich gar keine Röcke tragen, sondern mit de, zugespitzten Symbol des ROcks ein Recht auf kurze Hosen statt lange Hosen im Sommer einklagen. So ähnlich gelagert wird es beim 8. April in Lüneburg auch Männer geben, die den Rock nur quasi als wachrüttelnden Protest tragen wollen. Aber es werden bestimmt auch Männer mit dabei sein, die sich seit Jahren oder Jahrzehnten nach dem Recht, Röcke zu tragen, sehnen.
Und ähnlich geht es vielen von uns hier im Forum auch.
Also Deine Bedenken bzgl. Trittbrettfahrerei sehe ich nicht begründet.
Besten Gruß und Danke für Deine Idee, einen eigenen lokalen RMD zum 08.04.2026 ins Leben zu rufen,
auch wenn Du diese Idee nicht weiterverfolgst.
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Guten Morgen!
Ja, Wolfgang, ich habe die Bedenken auch nicht, denn darum geht es ja:
Mir fiel dann aber beim Schreiben auf, dass es beim RMD ja eigentlich eben doch vor Allem um das Hinterfragen von Genderklischees geht. Daher auch der Name. ;)
egal, ob wir genau dieses Wort verwenden oder nicht, ist es doch unser Anliegen, das Genderklischee, dass Männer nur Hosen und keine Röcke tragen, zu hinterfragen bzw. es abzuschaffen.
LG, Micha
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Moin,
08. April 2026 ist ein Mittwoch, könnte sein das ich mal nach Lüneburg fahre........
Wer wäre aus unserem Forum noch dabei?
Wenn ich es richtig mitgezählt habe, gibt es hier in der Süderelbe-Region eine handvoll "Rocker"
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Moin,
08. April 2026 ist ein Mittwoch, könnte sein das ich mal nach Lüneburg fahre........
Wer wäre aus unserem Forum noch dabei?
Wenn ich es richtig mitgezählt habe, gibt es hier in der Süderelbe-Region eine handvoll "Rocker"
Wie am 17.01 schon geschrieben, werde ich nach Lüneburg fahren.
Habe früh den Tag und so passt die Zeit.
Mein Sohn nehme ich gleich mit, immerhin läuft der auch im Rock rum.
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@ skirt-man
Moin, dann wären wir mit 3 Mann vertreten....... ABER im Heidekreis wohnen noch mehr Rocker......
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@ skirt-man
Moin, dann wären wir mit 3 Mann vertreten....... ABER im Heidekreis wohnen noch mehr Rocker......
Wie schön ist das denn? Leider scheinen die entweder unsichtbar, oder selten in freier Natur zu sein.
8.4. überlege ich auch, nach LG zu fahren.
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An einem Mittwoch hat eben nicht jeder frei, sondern muss arbeiten.
In Firmen mit strengen Urlaubskorridoren muss man die freien Tage aufsparen. Da spielen dann Schulferien, KiTa-Zeiten, Vertreterregelung eine größere Rolle als der Wunsch, in Lüneburg flanieren zu gehen. So schön es sein mag bei einem solchen Event.
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Wollte nochmal die Werbetrommel rühren.
Sind ja einige zu uns gestoßen.
Mit Glück sind wir bis jetzt vier Personen aus dem Forum.
xtramper
Zareen
Skirt-Man (Andi)
Mein Sohn
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Moin Leute
Hier mal ein paar Infos und Links zum Masculinity Day nächste Woche am 08.04.26
Wieso ist Männlichkeit so fragil?
Selbst wenn man jeden Tag sich nach Außen hart, erfolgreich, selbstbewusst und unbesiegbar gibt, steht die eigene Männlichkeit auf dem Spiel, wenn man am nächsten Tag einen Rock anzieht. Kurioserweise nicht nur die eigene, sondern auch die anderer umstehender Männer. Was ist da los?
Männlichkeit definiert sich anscheinend über die Abwesenheit von Weiblichkeit. Oder gar Abwertung von Weiblichkeit?
In jedem Fall liegt da etwas im Argen.
Darauf wollen wir beim Rethink Masculinity Day am 8. April hinweisen. Sei dabei, bestreite Deinen Alltag im Rock und diskutier mit Deinem Umfeld über unser aller Bild von Männlichkeit!
https://www.rethinkmasculinityday.org/gesprachsleitfaden
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Danke, Skirt-Man, dass Du noch mal an den bevorstehenden Tag erinnerst.
Ich persönlich werde an jenem Tag nachmittags und abends in Mainz sein müssen. Also werde ich meinen eigenen RMD gestalten.
Für alle, die aktiv an diesem Tag irgendwo z.B. in Lüneburg mitmachen werden, wünsche ich Euch viel Spaß!
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Danke, Skirt-Man,
für den Hinweis. Ich werde am 8. April in Bielefeld an der Uni sein. Sicher werde ich dort einen Rock tragen, aber auch sicher, werde ich niemandem das Thema aufdrängen, aber sollte jemand fragen, wäre dieser Gesprächsleitfaden bestimmt sinnvoll.
LG, Micha
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Moin,
gibt es schon Überlegungen Wann und Wo wir uns in Lüneburg treffen?
Sollten wir eine Kommunikationsstrecke aufbauen?
Wer parkt Wo?
Was machen wir nach dem Treffen auf dem Rathausplatz?
Fragen über Fragen........
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Moin,
gibt es schon Überlegungen Wann und Wo wir uns in Lüneburg treffen?
Sollten wir eine Kommunikationsstrecke aufbauen?
Wer parkt Wo?
Was machen wir nach dem Treffen auf dem Rathausplatz?
Fragen über Fragen........
Ich kenne mich in Lüneburg null aus.
Würde also rechtzeitig anreisen und einen Parkplatz suchen.
Aufgrund des Wetters wäre ich für eine vorheriges Eis nicht abgeneigt.
Ob man nach dem offiziellen Teil nochmal eine gemeinsames Foren Essen plant, bin ich offen. Aber nicht abgeneigt.
Würde hier vorher ein Foto von mir rein hauen um so das erkennen etwas leichter zu machen.
Ich weiß jetzt nämlich noch nicht, worauf uch morgen Lust habe zu tragen.
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Wer parkt Wo?
Was machen wir nach dem Treffen auf dem Rathausplatz?
Fragen über Fragen........
Eisdiele: In der Fußgängerzone in der Nähe des Marktplatzes gibt es eine.
Große Bäckerstraße 12 sollte das sein.
Parken: Die besten Chancen auf einen Stellplatz hat man im Galeria- Parkhaus(Am Berge 12) und in dem an der Neuen Sülze(Einfach Straßenname angeben, ist nicht zu übersehen).
Wenn letzteres voll ist, weiterfahren und dann:
Gibt es etwas weiter weg an der Sülztorstraße noch ein Einkaufszentrum mit Salzmuseum.
Google Maps oder ein Navi sollten euch hinbringen.
Danach könnt ihr noch das Krone- Brauhaus in der Heiligengeiststraße 41 beehren. Das ist eine historische Brauerei mit Restaurantbetrieb, die auch besichtigt werden kann, aber nicht mehr in Betrieb ist. Reservieren nicht vergessen.
Unbewirtschaftete Parkplätze hat Lüneburg übrigens zumindest meines Wissens in der Innenstadt nicht anzubieten.
Gruß Hummerbrummer
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Moin,
@hummerbrummer: Danke für die Hinweise, die haben wir teilweise genutzt.
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Auf der Suche nach Spuren vom gestrigen Rethink Masculinity Day (8. April)
bin ich einem Artikel (incl. einem Kommentar) begegnet vom 10.04.2024,
woraus hervorgeht, dass auch vor 2 Jahren schon in Eschwege und Witzenhausen der RMD für Aktionen genutzt wurde:
https://www.werra-rundschau.de/eschwege/rethink-masculinity-day-marktplatz-eschwege-maennlichkeit-ueberdenken-92994882.html
(und zur Vollständigkeit noch diesen Link: https://www.hna.de/lokales/witzenhausen/eschwege-ort28660/awo-erster-rethink-masculinity-day-in-eschwege-und-witzenhausen-92989150.html und die Vorankündigung vom 04.04.2025 hier: https://www.hna.de/lokales/witzenhausen/eschwege-ort28660/rethink-masculinity-day-am-april-in-eschwege-und-witzenhausen-93666468.html, dort der für 2025 lokal gesetzte Schwerpunkt "Thema Vater-Sein")
Darüber hinaus bin ich natürlich äußerst neugierig darauf, was unsere Kollegen vom gestrigen Tag in Lüneburg berichten können!
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Moin Leute
Mein Sohn und ich waren rechtzeitig angereist um schonmal die Lage zu checken.
Das Wetter hat ja förmlich nach einem Eis geschrien, also haben wir die Zeit damit überbrückt.
Anschließend sind wir dann zum Marktplatz gelaufen und haben dort die Sonne noch etwas genossen.
ES wurde zwar geschaut, aber nicht merklich unangenehm.
Irgendwann tauchte dann eine Person mit Leggings und Rock auf um etwas aufzubauen. ER hatte einen Kleiderständer mit ein paar Röcken für kurzentschlossene dabei.
Nach kurzer Zeit sind wir dann hingegangen und es stellte sich heraus, dass es Max der Veranstalter war.
Nach ein paar Gesprächen mit den Veranstaltern kam dann auch xtramper:in dazu und wir konnten den Namen ein Gesicht geben.
Langsam kamen noch ein paar mehr, aber Größtenteils Unterstützer, die sich für einen Tag mal einen Rock ausgeliehen haben und durch diese Aktion für mehr Toleranz geworben haben.
Die Gleichstellungsbeauftragte hatte auch nochmal erwähnt, dass die Frauen sich Ihre Rechte erkämpft haben und Heute sind es die Männer, die bei der Bekleidung Zwängen unterliegen.
Gleichstellung ist keine Einbahnstraße.
Bis auf einen Zwischenfall, war es eine schöne Aktion.
Ein junger Mann der pöbelnd an und vorbei ging, wobei er nicht mal die Aktion gemeint hatte. Er pöbelte rum, dass linke genau wie Rechte sind. (Bitte aber jetzt keine Diskussion deswegen)
Einer mit dem ich geschnackt hatte, war wohl vor 20-30 Jahren mal im Forum (Nein, ich habe mir den Namen nicht gemerkt). Steht aber auf dem Foto hinter dem Link an vierter Stelle.
https://www.landeszeitung.de/lokales/lueneburg-lk/lueneburg/rethink-masculinity-day-in-lueneburg-maenner-tragen-rock-auf-dem-marktplatz-YZMFZSNYYVBKPOBOYLA562UVO4.html
Bei dem Gespräch mit dem einen Veranstalter kam auch mal wieder heraus, dass die meisten Hürden im eigenen Kopf sind.
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Wer parkt Wo?
Was machen wir nach dem Treffen auf dem Rathausplatz?
Fragen über Fragen........
Eisdiele: In der Fußgängerzone in der Nähe des Marktplatzes gibt es eine.
Große Bäckerstraße 12 sollte das sein.
Parken: Die besten Chancen auf einen Stellplatz hat man im Galeria- Parkhaus(Am Berge 12) und in dem an der Neuen Sülze(Einfach Straßenname angeben, ist nicht zu übersehen).
Wenn letzteres voll ist, weiterfahren und dann:
Gibt es etwas weiter weg an der Sülztorstraße noch ein Einkaufszentrum mit Salzmuseum.
Google Maps oder ein Navi sollten euch hinbringen.
Danach könnt ihr noch das Krone- Brauhaus in der Heiligengeiststraße 41 beehren. Das ist eine historische Brauerei mit Restaurantbetrieb, die auch besichtigt werden kann, aber nicht mehr in Betrieb ist. Reservieren nicht vergessen.
Unbewirtschaftete Parkplätze hat Lüneburg übrigens zumindest meines Wissens in der Innenstadt nicht anzubieten.
Gruß Hummerbrummer
Parkhaus hatte ich schon eines von ner Freundin empfohlen bekommen.
Eisdiele hatten wir uns sogar Deine ausgesucht.
Zum Abschluss sind xtramper:in, mein Sohn und ich, dann noch in dem Krone Brauhaus eingekehrt.
Danke für diesen Tip.
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Hallo!
Es gibt einen Bericht von diesem Event in Apollo - News ( Vorsicht! rechtes Medium ;D)
https://apollo-news.net/koerperliche-erfahrung-maenner-tragen-an-aktionstag-oeffentlich-roecke-um-maennlichkeit-zu-hinterfragen/
Lg Harry!
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Der Bericht wirkt ja erstmal recht neutral. Interessant sind wie immer die Kommentare.
Eigenartig, dass ein Schwuler sagt, er würde Heteros im Rock nicht ernst nehmen. Gehört er nicht zu einer Gruppe, die sich besonders tolerant nennt und allseits Toleranz für sich fordert? Dann kann er doch den Heteros auch ihren Spaß lassen.
Die anderen Aussagen zu pro und contra sind größtenteils erwartbar und dürften niemanden überraschen. Die selben Aussagen wie vor 10 Jahren und gerade mal 12 Teilnehmer laut Bericht. Das bestätigt, dass es ein zwar schönes Hobby ist, aber weiterhin für eine sehr kleine Minderheit. Daran werden selbst die intensivsten Missionsversuche und Vereinsgründungen nichts ändern. Kilts und Sauna-Kilts (Badetücher) werden weiterhin als Rock bezeichnet aufgrund ihrer Erscheinung. Das wird man aus den Köpfen nicht herausbekommen.
Also genießt einfach diese exklusive Leidenschaft. Einfach so.
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Moin,
ich habe das Treffen in Lüneburg erstmal "sacken" lassen........
Im Rückblick waren Skirt-Man, sein Sohn und ich die einzigen "Überzeugten" Rock-Träger auf dem Platz.
Die anderen Männer hatten sich, klar erkennbar, nur für dieses Auftreten mit Röcken versehen.
Es wurden Phrasen vorgelesen und politisiert........
Wir sind und bleiben "Einzeltäter" als Rock tragende Männer.
Doppelrock schrieb: "Also genießt einfach diese exklusive Leidenschaft. Einfach so."
Meine Ergänzung dazu: "Weitermachen"
Wir "Drei" hatten ein paar nette Gespäche auf dem Marktplatz, ich kassierte mal wieder ein Kompliment von einer Frau (sie selbst auch im Rock),
beim Weg von und zum gemeinsamen Essen, schlenderten wir "Drei" durch die Innenstadt von Lüneburg und wurden icht wirklich beachtet.
Eine mich belustigende Situation gab es dann aber doch noch im Lokal in wir gegessen hatten,
ein ältliches Ehepaar hatte sich einen Platz mit viel Überblick gesucht und beobachtete alle Gäste...... wenn Skirt-Man "Buuuh" gesagt hätte...... ich weiß nicht ob die Beiden den Abend überstanden hätten ;D
Wir sollten ein Treffen wiederholen, genügend Forums-Teilnehmer gibt es hier im Norden unserer Republik,
vielleicht ist Holger´s Besuch ein guter Anlass...
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Hallo!
Es gibt einen Bericht von diesem Event in Apollo - News ( Vorsicht! rechtes Medium ;D)
https://apollo-news.net/koerperliche-erfahrung-maenner-tragen-an-aktionstag-oeffentlich-roecke-um-maennlichkeit-zu-hinterfragen/
Lg Harry!
Ich habe mir alle Kommentare 'angetan' , bin ja tolerant und lasse auch anderer Meinungen zu, aber zu den Kommentaren fällt mir gar nichts mehr ein und macht mich auch ein wenig Traurig und Wütend. :embarassed:
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Von Lesern solcher Zeitschriften wie Apollo kann man nur solch dumme Kommentare erwarten.
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Danke für den Bericht und die Presselinks! Schön, dass es diese Aktion gibt. Noch schöner wäre, wenn solche Aktionen nicht nötig wären. Wenn es eine Wiederholung des ganzen gibt und ich es zeitlich einrichten kann, komme ich vielleicht mal als 13. Mann im Rock vorbei. :)
Naja und die Kommentare zeigen, dass wir mindestens noch Jahrzehnte von einer gesellschaftlich akzeptierten Kleidungsfreiheit entfernt sind. :( Wir machen dennoch weiter!
LG, Albis
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Zur Aktion selbst (nicht zu Apollo):
Vor einem Viertel Jahrhundert hätte ich so etwas erwartet. Ich weiß noch, als es ein großes Männerrocktreffen geben sollte, an dem ich nicht teilnehmen konnte. Ich schaltete abends die Nachrichte an und erwartete einen Bericht darüber. Aber nichts kam. Warum auch? Da trafen sich ein paar Männer in Röcken und flanierten durch eine Großstadt. Daran war nichts berichtenswertes für die Fernsehnachrichten. Das war jetzt auch auch nicht anders, aber immerhin beteiligte sich eine Gleichstellungsbeauftragte, die erkannt hat, dass Emanzipation keine Einbahnstraße ist, wie Ferdi auch vor knapp 30 Jahren schon postuliert hat. Das ist, wie ich finde, schon mal ein kleiner Fortschritt!
Gute Veranstaltung also! :)
LG, Micha
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Und doch noch mal zu Apollo.
Wie doppelrock schon feststellte, ist der Artikel recht neutral geschrieben. Ein bisschen stutzig hat er mich dann doch gemacht beim ersten Lesen, toll fand ich aber den Abschluss des Artikels, oftmals ja sowas wie das Fazit eines Berichtes, ich zitiere Apollo:
Sie hoffe, dass Geschlechterrollen weniger starr würden. Sie erinnert gegenüber der Landeszeitung daran, dass Frauen einst das Recht erkämpfen mussten, Hosen zu tragen. „Heute sind es aber die Männer, die den Zwängen beim Thema Bekleidung viel stärker unterliegen.“
Das dortige Zitat stammt von der Aussage der Lüneburger Gleichstellungsbeauftragten Karin Fischer.
Und mit diesem Schluss-Statement des Artikels bin ich natürlich völlig d´accord.
Ich habe allerdings nach der Lektüre der ersten Kommentare nun den Artikel noch ein zweites Mal aufmerksamer durchgelesen.
Er ist schon ein wenig wirr. Naja, es ist schwierig, einen runden Artikel zu schreiben, wenn man verschiedene Aspekte hineinbringen möchte. Einen anderen Artikel - weiss nicht mehr welcher - fand ich auch schon etwas wirr aufgebaut.
Bei Apollo jedoch ist mir zunächst aufgefallen, dass das Bild - wie auch untertitelt ist - nur ein Symbolbild ist aus einer kostenlosen Bildplattform. Das Bild, das ja zudem fast nichts außer den Rock zeigt, hat also mit Lüneburg überhaupt nichts zu tun.
Kein Wunder, dass da bei den Leuten das Kopfkino angeht und sie sich alles Mögliche vorm inneren Auge imaginieren. Ein Bild irgendeines der dortigen Teilnehmer - oder ein Originalbild der gesamten Aktion - hätte vielleicht teilweise andere Kommentare hervorgerufen.
Die Verfasserin des Apollo-Artikels allerdings, das fiel mir erst bei der zweiten Lektüre so richtig auf, war ja selbst gar nicht bei der Aktion dabei gewesen. Also ist es ja eigentlich wirklich kein echter Bericht, sondern wirklich nur ein Artikel über etwas, was die Verfasserin sich von echten Berichten aus anderen Quellen zusammengetragen hat, inclusive der zahlreichen zitierten Wortbeiträge der Aktions-Beteiligten.
Und diese zusammengetragenen Info- und Zitat-Teile wurden recht neutral zusammengestellt, allerdings wohlwissend, dass damit durchaus auch Aufregungspotential geschürt werden soll, woran sich dann eben die Kommentatoren auch redlich abgearbeitet haben.
Ja, in diesen Kommentaren wird ein recht düsteres Stimmungsbild gezeichnet, was uns Rockträgern nicht so viel Hoffnung verbreitet. Allerdings ist dieses düstere Stimmungsbild auffällig unterschiedlich zu dem Stimmungsbild, das ich mir tagtäglich unter den Menschen in meinem Lebensalltag verschaffe. Ich denke, wie Gregor wohl auch schon darauf hinwies, hat das mit der Ausrichtung des Mediums Apollo zu tun, das eben Menschen anzieht, die sich gerne in ihrem Unbehagen mit Gott und der Welt bestätigt sehen möchten. Und Apollo bezeichnet sich wohl auch selbst als ein Gegenmedium, das sich also als Gegengewicht zu etablierten Medien sieht. Wer will, kann sich da noch ein bisschen schlauer drüber machen: https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_News
Jedenfalls bilden die Kommentare, die ich inzwischen alle durchgelesen habe, nicht den Durchschnitt der "Straßenmeinung" ab, sondern nur einen spezifischen Teil davon. Und würden die Kommentatoren einem von uns in echt gegenüber stehen, würde so mancher Kommentar sicherlich auch anders, weniger drastisch ausfallen. Denn dann kommentieren sie nicht ein Bild im Kopf, sondern sind womöglich überrascht, dass das alles doch gar nicht so schlimm sein muss.
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Die einzige richtige Zeitung, die darüber Berichten dürfte, war die LZ.
Die waren vor Ort und haben mit den Leuten gesprochen.
Ich habe mir die Kommentare von Apollo auch angetan und gedacht, was es nur für Kleingeistige Menschen gibt.
Wie gut, dass mir sowas mittlerweile am A... vorbei geht.
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Hallo!
Fehlt jetzt nur noch dass man Männern die sich zu rechts bekennen verbietet Röcke zu tragen...
Merkt ihr eigentlich gar nicht wie sehr die Gesellschaft auseinander driftet? Nur wegen völlig nichtssagenden Begriffen wie rechts und links, die jeder gleich mit gut und böse Interpretiert. Ohne auch nur ein bisschen den Menschen dahinter in irgendeiner Weise zu kennen. Ihr mögt das eine, hasst aber das andere? Wie sehr zerstört doch die virtuelle Welt die Menschen. Man plappert einfach nur noch das nach, was man irgendwo liest, weil es die einzige erlaubte Meinung ist.
Die Wahrheit in der man sich in der realen Welt begegnet, liegt immer irgendwo zwischen den Extremen, aber ohne den Extremen verschwindet die Wahrheit weil nur mehr eine Meinung existiert.
Mir persönlich käme es niemals in den Sinn irgendein Mitglied hier wegen dieser politischen Haltung, links und rechts, in irgendeiner Weise anzugreifen. Das ist doch absurd.
Lg Harry!
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Hallo!
Fehlt jetzt nur noch dass man Männern die sich zu rechts bekennen verbietet Röcke zu tragen...
Merkt ihr eigentlich gar nicht wie sehr die Gesellschaft auseinander driftet? Nur wegen völlig nichtssagenden Begriffen wie rechts und links, die jeder gleich mit gut und böse Interpretiert. Ohne auch nur ein bisschen den Menschen dahinter in irgendeiner Weise zu kennen. Ihr mögt das eine, hasst aber das andere? Wie sehr zerstört doch die virtuelle Welt die Menschen. Man plappert einfach nur noch das nach, was man irgendwo liest, weil es die einzige erlaubte Meinung ist.
Die Wahrheit in der man sich in der realen Welt begegnet, liegt immer irgendwo zwischen den Extremen, aber ohne den Extremen verschwindet die Wahrheit weil nur mehr eine Meinung existiert.
Mir persönlich käme es niemals in den Sinn irgendein Mitglied hier wegen dieser politischen Haltung, links und rechts, in irgendeiner Weise anzugreifen. Das ist doch absurd.
Lg Harry!
Bevor hier wieder ein Treat zerredet wird mit diesem absurden Rechts/Links Thema. Die Diskussion gab es schon zuviel und in irgendeinem Treat habe ich schon die gleiche Diakussion mit MAS und einigen anderen gehabt.
Hier hat keiner irgendjemand persönlich irgendwas betitelt.
Es wurde nur Bezug auf Apollo genommen und die haben nur nachgeplappert von der LZ.
Das kann ich sogar behaupten, weil ich Live dabei war.
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Es geht, lieber Harry, ja auch nicht darum, jemandem das Rocktragen verbieten zu wollen, sondern darum, sich von niemandem das Rocktragen verbieten lassen zu wollen.
LG, Micha
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Mir persönlich käme es niemals in den Sinn irgendein Mitglied hier wegen dieser politischen Haltung, links und rechts, in irgendeiner Weise anzugreifen. Das ist doch absurd.
Lg Harry!
Hallo Harry,
was meinst Du? Habe ich irgendeinen Beitrag in diesem Thread verpasst, wo das geschehen ist?
Es ging um Kommentare von Menschen, die überwiegend nicht nett beklatscht haben, dass Männer Röcke tragen wollen, oder von Lesern, die den Aktionstag nicht gutgeheißen haben.
Solche gehäuften Kommentare finden wir Rockträger wohl überwiegend nicht so angenehm. Draussen im echten Leben begegnen mir solche Reaktionen eigentlich nie. Darum ist es eben auffällig, dass es auf den verlinkten Artikel dort so gehäuft ablehnende Kommentare gab. Es muss ja nicht jedem gefallen, wie ich mich kleide.
Auch unter uns fand diesen Aktionstag im Vorfeld nicht jeder unbedingt hilfreich. Einer schrieb mal irgendwie auf eine Frage, ob man solch einen Aktionstag brauche: "Nein, brauche ich nicht", zwar leider ohne weitere Begründung. Meinungen dazu driften eben aus unterschiedlichsten Gründen auseinander. Ich persönlich beurteile diesen Aktionstag eher positiv, aber man kann ja auch anderer Meinung sein.
Rocktragen wollte hier unter uns niemand irgendwem verbieten. Ich habe die Kommentare von dem Medium zwar alle gelesen, aber nicht mehr alle konkret im Sinn. Könnte sein, dass darunter auch welche Kommentatoren sind, die jenseits von "bescheuert" oder so vielleicht auch am liebsten hätten, wenn Männern das Rocktragen verboten werden würde. Aber ich glaube selbst die meisten Autoren dieser Kommentare - oder gar alle - wollten das Rocktragen niemandem verbieten. Nur, sie finden es halt nicht so toll.
Wie gesagt, draussen auf der Straße sind die Reaktionen auf mich als männlicher Rockträger ganz und gar nicht so ablehnend. Und vermutlich ist es den meisten, die kommentiert haben, eigentlich letzten Endes auch egal, wenn sie jemandem von uns auf der Straße begegnen würden. Halt den Artikel gelesen, sich mal aufgeregt. Und wie im Artikel ja auch richtig stand, auch Frauen stießen zunächst auf Ablehnung, als sie statt den naturgegebenen Röcken und Kleidern anfingen, Hosen zu tragen.
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Es wurde nur Bezug auf Apollo genommen und die haben nur nachgeplappert von der LZ.
Was ja in dem Artikel ja auch mehrfach wiederholt erwähnt wurde. Und das Symbolbild wurde auch als ein solches untertitelt.
Also alles völlig in Ordnung.
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Es geht halt um den Kulturkampf, alles was nicht in ihr Weltbild passt wird niedergemacht. Und weil man ja gefühlt online so Anonym ist, fallen da eben alle Hemmungen. Ist doch gut, wenn sich die meisten im echten Leben einigermaßen zurückhalten können.
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Ich beziehe mich nochmals auf den Original-Artikel der Landeszeitung aus Lüneburg.
https://www.landeszeitung.de/lokales/lueneburg-lk/lueneburg/rethink-masculinity-day-in-lueneburg-maenner-tragen-rock-auf-dem-marktplatz-YZMFZSNYYVBKPOBOYLA562UVO4.html
und die Bilderstrecke mit Zitaten der abgebildeten Männer: https://www.landeszeitung.de/lokales/lueneburg-lk/lueneburg/rethink-masculinity-day-E3EFMCOPNVHS5G4WXGJXTEZMMM.html
Im Artikel steht: "eine private Veranstaltung".
Wie aus der Lüneburger RMD-Seite hervorgeht, fand die Veranstaltung unter dem Dach des städtisch geförderten Lüneburger Zukunftsrats statt, eine Bündelung von verschiedensten Vereinen und Initiativen. Vermutlich wurde auch der RMD selbst mit einer kleinen städtischen Unterstützung zumindest ideologisch gefördert, was die Anwesenheit der Städtischen Gleichstellungsbeauftragten erklärt. Der Initiator des Lüneburger RMD arbeitet selbst zwar im sozialen Bereich bei der Stadt Lüneburg, und ist somit recht enger Kollege der Gleichstellungsbeauftragten, dennoch war die Aktion keine städtische Aktion, sondern eben eine private Aktion, die nämlich losgelöst von der hauptberuflichen Arbeit des Initiators stattfand. Das scheint wichtig zu sein zu betonen, jedenfalls auch mir, wenn ich über die Aktion bzw. den Artikel in der Landeszeitung nachdenke.
Trotzdem finde ich schade, dass in der Lokalausgabe der Landeszeitung auf den insgesamt 7 Bildern der Initiator kein einziges Mal zu sehen ist. Schließlich ist er trotz seinen noch recht jungen Jahren als beruflicher Quartiersmanager sicherlich kein völlig Unbekannter in der lokalen Öffentlichkeit.
Wie in meinen neulich verlinkten Artikeln zu der RMD-Aktion in Eschwege bzw. Witzenhausen zu erkennen ist, ist die dortige Adaption von dem Schweizer RMD-Vorbild unter ein Motto gestellt worden, nämlich "Vater sein". Welche Schwerpunkte der Initiator des Lüneburger RMDs damit verbunden hat, lässt sich nur erahnen, wobei da ja seine RMD-Seite doch recht viel Auskunft gibt.
Klar scheint auch, dass die Aussage von ihm bzgl. Angst vor Männergruppen eine Anlehnung daran ist, die Angst von Frauen vor männlicher Gewalt, ausgehend von Männergrüppchen zu verstehen, also quasi eine Untermauerung dessen ist, was Frauen sich mehr wünschen: Weniger Angst vor sexualisierter Gewalt.
Wobei das Wort "Männergruppen" ich zunächst sehr missverständlich fand. Denn zumindest mit Wissen, dass er im sozialen Bereich tätig ist und auch eingehende Lebenserfahrungen mit sozialer Gruppendynamik hat, hatte ich zunächst im Sinn, mit "Männergruppen" würde er regelmäßige Treffen z.B. in Selbsthilfegruppen der Männerarbeit meinen. "Männergrüppchen" hätte ich als Bezeichnung eindeutiger gefunden, um zu kapieren, was er meint.
Etwas verwirrt mich auch, dass er eben die Angst vor Männergrüppchen so betont - aber wahrscheinlich eben, um feministischer Arbeit Unterstützung zu erweisen. Aber auch, um zum Ausdruck zu bringen, dass ein Mann im Rock doch noch sehr viele Fragezeichen auslösen kann. Auch die Zurückhaltung, dass er sich nun überlege, in welchen Laden er nun im Rock hineingehe oder in welchen nicht, hatte mich etwas verwirrt und erkläre mir das immer noch ein bisschen dadurch, dass es ein Wink auf die geistige Unterstützung der feministischen Anliegen ist. Vom Initiator des Lüneburger RMD hätte ich aber etwas mehr Forschheit gewünscht, um Männer zu animieren, stärker aus ihren Rollenklischees ausbrechen zu dürfen. Jedenfalls transportiert diese Forschheit der Artikel der LZ das nicht.
Stutzig macht mich aber auch seine Aussage, dass er zum ersten Mal in der Öffentlichkeit Rock tragen würde. Das kann aber nicht sein. Denn der Lüneburger RMD fand wohl zum 3. Mal statt. Und von 2024 gibt es ein Bild von ihm im Rock auf dem Lüneburger Marktplatz. Und zwar mit Rock ohne lange (sichtbare) Hosen untendrunter.
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Wenn ich mir die 7 Bilder anschaue - vor allem das Gruppenbild - so erkenne ich, dass der Rock hier noch weitgehend als Symbol fungiert. Als Symbol von unendlicher Weiblichkeit. Und dass dieses Symbol nur eher als extreme Überzeichnung von Rollenbildern dient.
Auf einem der Bilder ist der Kleiderständer zu sehen. Mitten auf dem Marktplatz. Wenn da Röcke draufhängen für Kurzentschlossene oder für interessierte Passanten, dann ist es klar, dass da einige Mitmacher bei der Aktion noch ihre normalen Hosen unter dem Rock tragen.
Ich schätze, dass einige aber den Rock geplant mitgebracht haben, und ihn auf dem Marktplatz sich übergestreift haben, wie z.B. der im Artikel genannte Rock von der Tochter. Nach der Aktion, vielleicht wenige Minuten später, ist der sicherlich wieder ausgezogen worden und in der Tasche nach Hause getragen worden. Zu viele Hemmungen stecken noch immer selbst in den von der Aktion begeisterten Männern, als dass sie sich trauten, von zuhause aus bereits hinter dem Zeichen dieser Aktion zu stehen und sich dieser "Herausforderung" mal mehr als nur symbolisch zu stellen.
Das gibt der ganzen Aktion leider noch immer den Touch, dass nur mit Symbolen gewunken wird, aber mehr als eine kurzfristige "Demonstration" dahinter nicht steckt. Wenn ich mir das Gruppenbild anschaue, so gibt das notwendigerweise ein recht unstimmiges Bild, was aber eben nur symbolisch, aber nicht demonstrativ die Tragbarkeit von Röcken an Männern unterstützt. Das finde ich persönlich etwas schade. Mindestens eine Frau sehe ich in der Gruppe, die Gleichstellungsbeauftragte. Die meisten anderen direkt sichtbaren verkörpern eher eine bunt-schrille Maskerade als ein Aufruf, beispielsweise mit freier Kleidungswahl alltagstauglich zu sein. Sorry für die harten Worte, die bei mir eben noch ein wenig drastischer ausfallen, weil ich faltenschlagende Trainingshosen (oder waren da auch Leggings dran beteiligt?) nicht als Beiwerk für echtes Rocktragen werten kann. Immerhin bilde ich mir ein, dass ich die tatsächlich geübten rocktragenden Männer auf Anhieb erkennen kann, die sehr wohl eine wohltuende Ausnahme in der Bilderstrecke bilden.
Auch wenn auf der Lüneburger RMD-Seite der Rock als ein absolut zentrales Mittel für die Aktion dargestellt wurde, so war der Kerninhalt der Aktion nicht, den Rock am Mann zu fördern. Sondern eben NAchdenken anzuregen über Rollenklischees für Männer. Das ist ja auch schon mal ein erster Schritt. Insofern begrüße ich diese Aktion. Es braucht aber wohl noch viele weitere Schritte, bis Männer als solche nennenswert sich trauen, mittels Rock die Rollenklischees im Alltag zu durchbrechen.
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Wie habt Ihr, die Ihr dabei wart, Euch auf dem Marktplatz gefühlt?
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Wie habt Ihr, die Ihr dabei wart, Euch auf dem Marktplatz gefühlt?
Erstmal vorweg.
Du flückst da schon wieder etwas zu sehr auseinander und interpretierst da hinein, ohne dabei gewesen zu sein.
Der Mann vorne auf dem Gruppenbild hatte den ganzen Tag dieses rote Kleid mit einem Sacko darüber an und hat dafür sogar ein Lob für seine Kleidung bekommen.
Im Hintergrund ist einer Barfuss, der auch direkt kam. Sowie die Drei Initiatoren. Welche ne Leggings darunter an hatten und mit dem Fahrrad angereist sind.
Der Rock wurde jetzt mal als Symbol genommen, weil es dem typischen Frauenbild zugeordnet wird.
Aber irgendwo muss man anfangen, um die Gedanken der Menschen auf das typische Männlichkeitsbild zu richten.
Das es noch nicht so passt wie bei einigen auch hier im Forum, weil man noch nicht sein eigenen Styl gefunden hat, ist ja nachzuvollziehen.
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Ja, klar.
Danke für die Antwort.
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Moin,
@Skirtedman:
Ich war mit Skirt-man in Lüneburg dabei und wie ich schon in meinem Bericht geschrieben habe, fand ich die Veranstaltung "politisiert und ideologisiert"
Aus unserem Forum fehlten einige Norddeutsche Rockträger, mit denen wir in der Summe sicherlich auch ein "Selbstversändlicheres" Bild geliefert hätten.
Um Deine Frage direkt zu beantworten: Ich mich NORMAL gefühlt, weil ich immer Rock trage (außer auf´m Moped.... ;D)
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;)
Danke für die Antwort.
Das mit dem Fühlen meinte ich eher mental in Bezug auf die Aktion auf dem Marktplatz... :) ;)
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So übrigens sah ein Rethink Masculinity Day 2026 aus:
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Während man das Motto des Tags recht eng an den Rock geknüpft hatte, so verbrachte ich diesen Tag allerdings im Kleid.
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https://up.picr.de/50804062ou.jpg