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Röcke und mehr... => Erfahrungsberichte => Thema gestartet von: cephalus am 21.02.2020 23:55

Titel: Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: cephalus am 21.02.2020 23:55
Ich war gerade eine Woche auf Fuerteventura, alleine, ohne Familie.
Ich wollte einfach mal ein paar Tage Ruhe, Entspannung und mich treiben lassen. Und Röcke tragen.

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Naturhafen von El Cotillo

Es ist nicht so, dass ich zuhause keine Röcke tragen könnte aber ich mache es nur gelegentlich. Strick- und Sweatkleider sind das was bei mir zuhause, üblich ist, Hemmungen überkommen mich aber trotzdem immer wieder und grundlos, und dann ist es zum Verlassen des Hauses doch wieder eine Hose, auch wenn meine Frau den Kopf schüttelt.

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Kitesurfer

Röcke sind eher mal die Ausnahme, ich habe Angst meine Frau zu überfordern, auch wenn ich bislang immer positives Feedback von ihr erhalten habe.
Wie auch immer, ich bin mit fast ausschließlich Röcken und Kleidern in den Urlaub geflogen, genaugenommen hatte ich nur eine Short, eine Leggings und die Hose, die ich auf dem Flug trug, dabei, war mir aber nicht sicher ob ich die Röcke dann doch im Koffer lasse und Hosenshoppen gehe – ich kenne mich ja.

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Namenlose Widmühle am Wegesrand

Also, nach der Landung in Hose habe schnell noch den Mietwagen klar gemacht, und mich auf die Suche nach meinem Ferienhaus begeben, schnell deshalb, weil es in einer unbekannten Gegend deutlich einfacher ist sein Ziel bei Tag zu finden, als nachts in einer sehr schlecht beleuchteten Gegend. Gerade noch in der Dämmerung habe ich mein Ziel erreicht und vor dem Bettgehen noch einen Supermarkt ausfindig gemacht, um die Versorgung zu sichern.

Der erste Morgen: Ich stehe vor meinem beschränkten Kleiderschrank und habe die Wahl – zwischen einer Jeansshort, 4 Kleidern und sieben Röcken. Die Wahl fällt mir leicht, das Verlassen des Hauses mal wieder nicht. Aber ich bekomme es hin. Meinem Auto scheint meine Wahl egal zu sein, die Mitmenschen sehen mich nicht, oder es ist ihnen genauso egal – ja, es ist wie immer.

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Nächster Tag, neuer Rock, alles wie gehabt, allerdings habe ich auch keinen wirklichen Kontakt zu anderen Leuten.

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Am nächsten Morgen, ich will mir mein Frühstück auf der Terrasse machen, bemerke ich, dass es kalt ist – richtig kalt, for allem wegen des starken Windes. Ich denke über meine lange Hose nach. Aber da gibt es ja noch das relativ lange Sweatkleid, welches auch warm ist.

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Der Rockteil

Nach dem Frühstück kommen die Zweifel auf: Zu Kleid, zu feminin, zu leger, zu mädchenhaft, zu… >Hose!
Und ja, ich bereue meine Wahl an diesem Tag nicht, mit der langen Hose bin ich zwar in der Stadt , der Saline und dem Museum auch aufgefallen, habe mich aber bedeutend sicherer und wohler gefühlt, als ich es mit dem Kleid getan hätte.

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Salinen im Salzmuseum

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Sole/ Salz

Ach ja, warum aufgefallen in Hose werdet ihr fragen?

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gewonnenes Salz

Ich war weit und breit der einzige Mensch mit bekleideten Unterschenkeln – alle Einheimische wie Touris trugen kurze Beinkleider, bei den Frauen war auch an diesem Tag der Rockanteil sehr hoch.

Dieses Kleid durfte dann am nächsten Tag das Haus mit mir verlassen,

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um den Sonnenaufgang über den Sanddünen zu filmen, wo erwartungsgemäß wenig Menschen waren. Aber es waren dort die ersten Menschen die mich wohl wahrgenommen haben, oder sollte ich sagen, das Kleid? Immerhin haben sie einen sehr auffälligen Bogen in meine Richtung gemacht um genauer zu sehen?

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Die nächsten Tage, gabs wieder knielange Röcke verschiedene Museen,
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und Strände Restaurants und Supermärkte. 0 Reaktionen…
Auch nicht auf meinen langen Sarong zum Abendessen, der wurde aber offensichtlich gesehen, zumindest gab es einige Blicke der an der Uferpromenade Flanierenden.

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Jetzt waren noch zwei Kleider, die noch nie  das Licht der Öffentlichkeit erblickt haben übrig, die hatte ich schon vorgestellt, und ein längerer Rock. Der hatte seinen Auftritt bei der Stadtbesichtigung von Betancuria….

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Kirche von Betancuria

Ja der wurde gesehen, oder das gesamte Outfit. Jedenfalls musterte mich eine ganze Reisegruppe, erst zurückhaltend, dann sehr offen.

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Eine Frau war so verwirrt, dass sie, so wie ich da mitbekommen habe wie angewurzelt stehen blieb und mich ihrem Mann zeigen wollte. Bis der reagierte, war ich schon wo anders und sie musste erst mal nach mir Ausschau halten.

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Ja, das schwarze und das weiße Kleid…
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Das Weiße durfte noch zu einem Sunsetfotoshooting an die Luft, vermutlich hat mich dabei auch keiner gesehen, was nicht ganz unbeabsichtigt war, aber keineswegs sicher.

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Das Schwarze  durfte am Abend noch durch Corralejo bummeln und mit mir Abendessen – die Tomatensoße hat es nicht bekommen,
Wahrnehmungsfaktor gefühlt auch null – was vielleicht auch ein wenig an der darüber getragenen Jacke lag, die aber aufgrund der Temperatur unabdingbar war.

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Letzter Blick auf Puerto del Rosario.

So, jetzt sitze ich in Hose im Flieger und habe euch lange zugetextet, sorry.
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Ach ja, gerne könnt ihr eure Meinung zu den Outfits abgeben, äh, nee – ich bitte darum.
Cephalus



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Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 22.02.2020 00:16
Danke for die wunderschönen Fotos, lieber Cephalus, und für den offenen Bericht, der einen Blick in Dein Innenleben zuließ.

Jeder Jeck ist anders, und so wundere ich mich, woran Du es bemerktest, dass Du in langen Hosen den anderen auffielst. Oder fiel vielmehr Dir auf, dass die anderen alle kurze Hosen trugen? Wo liegt die Aufmerksamkeit, bei den anderen für Dich oder bei Dir für die anderen?

Ich hoffe jedenfalls, Du hast - bei aller Fragwürdigkeit des Urlaubsfliegens - Deinen Urlaub genossen und hast gute Erkenntnisse gewonnen!

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: high4all am 22.02.2020 00:17
Browsermässig bin ich auf dem Mond und kann Deine Bilder nicht sehen. Es ist also kein Desinteresse, wenn ich Deine Looks nicht kommentiere.

Ich wundere mich nur darüber, dass Du im Flieger so etwas Unbequemes wie Hosen trägst. Reisekleider sind viel komfortabler.

LG
Hajo
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 22.02.2020 00:23
Ich muss aber auch zugeben, dass ich manchmal denke: Das sieht bestimmt niemand.

Und dann danke ich wieder: Doch, sie sollen es sehen!

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 22.02.2020 00:24
Mich interessieren übrigens die Landschaftsbilder viel mehr als die Deiner Outfits.

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 22.02.2020 00:26
Ich mag besonders das Bild, auf dem Du im Sand sitzt und in den Himmel guckst!

Was interessiert da, was Du für Klamotten anhast. Das ist Menschsein. Das ist Religion.

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Peter am 22.02.2020 10:09
...und die Hose, die ich auf dem Flug trug, ...

Hallo, gerade auf den Flügen, wenn man längere Zeit eingezwängt sitzt,  sind Röcke und Kleider von echtem Vorteil.

LG

Peter
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MickyBlueEyes am 22.02.2020 10:57
Hallo cephalus!

Schöner Bericht und schöne Bilder!

Deine Kleidung (um mal nicht "outfit" zu sagen  ...) finde ich völlig in Ordnung, um es mal so allgemein zusagen.
Einiges ist nicht mein Stil, soll ja aber auch Deiner sein!

Wenn Dich doch Deine Frau schon sooo unterstützt, dann verstehe ich (ein bisschen zwar, aber doch) wenig, dass Du nicht so oft in Rock oder Kleid das Haus verlässt, wie es Dir danach ist.

Klar gibt's Blicke. Haben wir ja schon oft darüber geschrieben.

Na und?

Viele Grüße
MickyBlueEyes
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Mann im Rock am 22.02.2020 11:46
Hallo Cephalus,
das ist ein sehr schöner Bericht.

Kann es sein, dass du dich von Tag zu Tag mehr getraut hast?

Gruß
Matthias
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: cephalus am 22.02.2020 12:03
...und die Hose, die ich auf dem Flug trug, ...
Hallo, gerade auf den Flügen, wenn man längere Zeit eingezwängt sitzt,  sind Röcke und Kleider von echtem Vorteil.

Da gebe ich Dir Recht, ich habe auch darüber nachgedacht, war mir aber sicher, dass ich mich unter so vielen Menschen an der Flughäfen nicht wirklich wohl fühle im Rock.
Abgesehen davon waren die Flüge mit maximal 4,5h nicht wirklich lang.
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Express am 22.02.2020 12:10
Hallo cephalus,

schöner Reisebericht und gut wenn du dir eine Auszeit genommen hast und dich dann so gekleidet hast wie es für dich am schönsten war.
Danke für die Fotos

Gruß Express
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: radix am 22.02.2020 17:35
Hallo cephalus,

vielen Dank für den interessanten Bericht und die vielen Fotos! Offenbar hat es dir auf Fuerteventura gefallen, obwohl - oder gerade WEIL - du ja ganz alleine warst. Dass du uns an deinem Gefühlsleben, was deine Kleidung angeht, hast teilhaben lassen, finde ich sehr bemerkenswert.

Wenn ich auch Flugreisen - ähnlich wie Micha - allmählich sehr skeptisch sehe, weil sie den ökologischen Fußabdruck eines Menschen sehr stark belasten, könnte ich mir auch vorstellen, es dir gleichzutun und mal eine Auszeit - z.B. auf den Kanarischen Inseln - zu nehmen. Allerdings würde ich dabei auch im Rock anreisen, weil es einfach bequemer ist. Ich habe dies auf einem Flug nach Wien im Sommer 2018 einmal praktiziert und es war einfach eine tolle Erfahrung.

Was das Kleidungsverhalten im Urlaubsort angeht, habe ich festgestellt, dass ich in der Fremde überhaupt keine Scheu habe, Röcke (überwiegend Jeansröcke) zu tragen. Mich kennt ja eh niemand. Und wenn ich dann sogar alleine bin und das Wetter entsprechend ist, dürfte man mich wohl nur im Rock antreffen.

Wenn nur das schlechte Gewissen nicht wäre, was das Flugreisen angeht. Das macht mir zunehmend zu schaffen ...

Viele Grüße

Radix
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 22.02.2020 17:52
Wenn ich auch Flugreisen - ähnlich wie Micha - allmählich sehr skeptisch sehe, weil sie den ökologischen Fußabdruck eines Menschen sehr stark belasten, könnte ich mir auch vorstellen, es dir gleichzutun und mal eine Auszeit - z.B. auf den Kanarischen Inseln - zu nehmen.
[...]
Wenn nur das schlechte Gewissen nicht wäre, was das Flugreisen angeht. Das macht mir zunehmend zu schaffen ...

Viele Grüße

Radix

Lieber Radix,

ich weiß gerade nicht, von wo Du starten würdest, habe mal Hagen eingegeben:

https://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn?revia=yes&existOptimizePrice-deactivated=1&country=DEU&dbkanal_007=L01_S01_D001_KIN0001_qf-bahn-svb-kl2_lz03&start=1&protocol=https%3A&REQ0JourneyStopsS0A=1&S=Hagen+Hbf&REQ0JourneyStopsSID=A%3D1%40O%3DHagen+Hbf%40X%3D7460247%40Y%3D51362745%40U%3D80%40L%3D008000142%40B%3D1%40p%3D1582054701%40&Z=Cadiz&REQ0JourneyStopsZID=&date=So%2C+23.02.20&time=07%3A00&timesel=depart&returnDate=&returnTime=&returnTimesel=depart&optimize=0&auskunft_travelers_number=1&tariffTravellerType.1=E&tariffTravellerReductionClass .1=0&tariffClass=2&rtMode=DB-HYBRID&externRequest=yes&HWAI=JS%21js%3Dyes%21ajax%3Dyes%21 (https://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn?revia=yes&existOptimizePrice-deactivated=1&country=DEU&dbkanal_007=L01_S01_D001_KIN0001_qf-bahn-svb-kl2_lz03&start=1&protocol=https%3A&REQ0JourneyStopsS0A=1&S=Hagen+Hbf&REQ0JourneyStopsSID=A%3D1%40O%3DHagen+Hbf%40X%3D7460247%40Y%3D51362745%40U%3D80%40L%3D008000142%40B%3D1%40p%3D1582054701%40&Z=Cadiz&REQ0JourneyStopsZID=&date=So%2C+23.02.20&time=07%3A00&timesel=depart&returnDate=&returnTime=&returnTimesel=depart&optimize=0&auskunft_travelers_number=1&tariffTravellerType.1=E&tariffTravellerReductionClass.1=0&tariffClass=2&rtMode=DB-HYBRID&externRequest=yes&HWAI=JS%21js%3Dyes%21ajax%3Dyes%21)

Und dann:
https://www.directferries.co.uk/cadiz_las_palmas_ferry.htm (https://www.directferries.co.uk/cadiz_las_palmas_ferry.htm)

Das dauert zwar länger als 4,5 Stunden, aber:
https://nathalieontour.ch/wieso-reise-ich-ohne-flugzeug-meine-7-gruende-fuers-langsame-reisen/ (https://nathalieontour.ch/wieso-reise-ich-ohne-flugzeug-meine-7-gruende-fuers-langsame-reisen/)

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: radix am 22.02.2020 18:04
Lieber Micha,

vielen Dank für die Tipps und Links! Mit dem Zug nach Cadiz in Südspanien und dann mit der Fähre zu den Kanarischen Inseln - auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen. Aber wenn man nicht mehr berufstätig ist und etwas Zeit mitbringt, ist das gar keine schlechte Idee. Allerdings nützt es auch nicht viel bei Reisen nach Übersee - es sei denn, man hat wirklich einige Wochen oder Monate Zeit. Man muss ja nicht gerade im Segelboot den Atlantik überqueren, wie es Greta Thunberg gemacht hat ...

Dennoch vielen Dank für diesen Impuls, ich werde mal darüber nachdenken ...

Beste Grüße

Radix
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 22.02.2020 19:21
Ja klar, lieber Radix,

ohne Flugzeug nach Amerika oder Australien wäre schon sehr zeitaufwändig. Aber wenn ich mir so ansehe, was meine Eltern und ihre Generation von der Welt gesehen haben, da habe ich mit meinen bisher vier außereuropäischen Reisen schon sehr viel gesehen. Und wenn ich es hochrechne, dass jeder Mensch das Recht haben sollte, gleich viel zu reisen, dann kommt pro Mensch nicht so viel dabei heraus, wenn man die mit dem Reisen verbundene Luftverschmutzung zusammenzählt. Dann verzichte ich lieber, wenn auch schweren Herzens.

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Albis am 22.02.2020 23:22
Ein sehr schöner Bericht, cephalus. Ich kann Dich verstehen, dass Du in der Fremde mutiger mit Röcken und Kleidern bist, dennoch wünsche ich Dir, dass Du diesen Mut auch zu Hause findest.

Zu den Flugreisen: Sicher gibt es die Möglichkeit, in endlicher Zeit mit Bahn und Schiff auch auf die kanarischen Inseln zu kommen. Jedoch sorgt unsere Steuer- und Verkehrspolitik dafür, dass das sehr viel teurer als ein Flug ist. Man muss schon sehr idealistisch sein, um das auf sich zu nehmen. Ich werde die Zeit dafür wohl erst im Rentenalter haben und bis dahin vergehen noch ein paar Jahrzehnte. Nächstes Jahr stehen auch die Kanaren auf dem Programm und es wird wohl oder übel das Flugzeug werden, nachdem wir 2019 und 2020 nicht geflogen sein werden. Vor vielen Jahren war ich mal in Irland und dachte anfangs auch, dass es durch den Kanaltunnel und dann mit der Fähre halbwegs machbar sein müsste, ohne Flugzeug dorthin zu kommen. Aber die konkrete Recherche hat mich eines besseren gelehrt, sodass ich dann doch fliegen musste.
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 23.02.2020 00:23
Lieber Albis,

dass Kerosin nicht oder weniger besteuert wird als andere Treibstoffe hat m.W. seine Ursache in einer Entscheidung nach dem II. Weltkrieg, die den Vökeraustausch fördern wollte, um künftig Kriege zu vermeiden. Die Idee war gut, hat aber keine Kriege verhindert, und vom Einlfuss der Abgase auf die Atmosphäre wusste man damals nichts.

Wenn ich mal in Rente sein werde, werde ich voraussichtlich zwar Zeit, aber kein Geld für lange und weite Reisen haben. Und dennoch gibt es wichtigeres als meine Reisegelüste.

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: cephalus am 23.02.2020 11:02
Ein sehr schöner Bericht, cephalus. Ich kann Dich verstehen, dass Du in der Fremde mutiger mit Röcken und Kleidern bist, dennoch wünsche ich Dir, dass Du diesen Mut auch zu Hause findest.

Danke.  :D
Eigentlich dachte ich immer, die Entfernung macht für mich keinen Unterscheid, weil ich nichts tragen würde, was ich zuhause nicht auch vertreten könnte. Und ich glaube auch nicht, dass ich aufgrund der Entfernung mutiger war, sondern schlicht entspannter - nicht einfach nur nach den Regeln des täglichen Lebens funktionierend sondern frei.

Darum habe ich mich, und im Folgenden auch hier, gefragt, ob zu viel Freiheit nicht auch dazu führt die "Regeln" zu weit außer Acht zu lassen, Kleid oder gar Kleid mit Blümchenrock ist da so ein Punkt, der sich auftut - wenn man Jeans- oder Cargorock schon als akzeptabel hinnimmt.

In der Praxis stellt sich aber heraus, das hier und heute die Art der Anreise relevanter erscheint, als das Forenthema, sofern man überhaupt vertreten kann, ohne wirkliche Notwendigkeit seinen Aufenthaltsort nicht nur durch reinen Körpereinsatz zu verändern.

Cephalus
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 23.02.2020 11:11
Zur Frage der Freiheit: Ich denke, wenn man niemandem damit schadet, darf man sich immer die Freiheit nehmen, das zu tun, was man tun will. Und welchen Schaden sollte jemand von Deiner Kleidungswahl haben, Cephalus, sei es zu Hause, sei es in der Ferne?

Sicher gibt es Konstellationen, in denen man auf Intoleranz stößt, z.B. in zu eng-traditionellen Gesellschaften oder in solchen, in den es echte Vorschriften gibt. Aber wer schadet da: Der, der sich Freiheiten nimmt oder die, die ihm diese Freiheiten verwehren wollen.

Und apropos schaden: Fortbewegung sollte tunlichst auch niemandem schaden. Das kann gehen, auch ohne, dass man nur daheim bleibt. Hoffe ich zumindest!

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: cephalus am 23.02.2020 11:37
Und apropos schaden: Fortbewegung sollte tunlichst auch niemandem schaden. Das kann gehen, auch ohne, dass man nur daheim bleibt. Hoffe ich zumindest!

Solange man es ohne Einsatz von Material und nicht regenerativen Energiequellen von statten geht sicher. In anderen Fällen ist es nur ein Unterschied in der Quantität, nicht in der Tatsache.
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 23.02.2020 11:54
Das ist richtig, aber die Quatität ist ja auch entscheidend, gemäß dem Motto: Gift ist eine Frage der Dosis.
Klar: Rohstoffe aus der Erde, egal ob Erdöl oder Eisen, sind endlich. D.h. irgendwann werden wir nicht nur kein Erdöl, sondern auch kein Eisen oder was auch immer mehr haben, wenn wir es verbrauchen. Dahe ist ja die Technik der Wiederverwertung von Rohstoffen so wichtig. Das verbrannt ist, kann nicht wiederverwertet werden. Was verbaut wurde aber schon eher. An der Technik arbeiten ja viele.

Aber ich möchte trotz der Kritik am "Wie" des Reisens das Reisen selber doch auch nochmal als Ressoruce für uns Menschen hervorheben. Ich möchte keine Reise missen, die ich gemacht habe. Wir bekommen doch ein anderes Gefühl, eine andere Einstellung zu den Ländern, den Landschaften, den Menschen, den Kulturen, wenn wir sie selbst erlebt haben, als wenn wir sie nur über Fernsehen, Bücher, Internet usw. kennengelernt haben. Du hast jetzt eine andere Beziehung zu den Kanaren als vor der Reise. Fuerte Ventura ist ein Teil von Dir geworden. Das meinte ich eben auch, als ich schrieb, die Idee der Völkerverständigung durch Reisen is gut.

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Lars am 23.02.2020 13:40
Naaaaaaaaaaaaaa???!!??? In welche Richtung entgleist das Thema? In Richtung Reisen und Umweltverschmutzung oder doch eher in Richtung Kultur und Religion??
 
 ??? :o
 
Ich bin sehr gespannt .....
 
 
@ cephalus:
Sehr interessant, wie weit du gegangen bist, um mal ungestört der Kleidungsvorliebe fröhnen zu können. Aber es kommt der Tag, wo du wie selbstverständlich einen Rock oder ein Kleid aus dem Schrank holst, anziehst und aus dem Haus gehst, ohne drüber nachzudenken ...
 
Viele Grüße,
Lars
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 23.02.2020 13:46
Es ist doch keine Entgleisung, ein Thema in einen größen Kontext zu stellen, lieber Lars! :)

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: JJSW am 23.02.2020 14:49
Hallo Cephalus

Schöner Bericht, tolle Bilder, landschaftlich sehr schön. Ich finde Deine Gewandungen alle sehr urlaubstauglich. Hätte ich auch so getragen.
Schön, das Dein weißes Kleid auch noch ein bisschen an die frische Luft gekommen ist ;)

2018 hab ich das weiße Kleid in Antwerpen getragen. Was die anderen darüber dachten war mir schnurz.

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An der Taille passt es gut, an Brust und Oberarmen ist es etwas weit. Als ich mich entschloss, es zu bestellen waren die meisten Größen bereits ausverkauft. Ich glaub ich hab irgendwas zwischen 20 und 30 Euro damals bezahlt.

Wenn der Urlaub zur Entspannung beitrug und du zuküntig öfter Rock oder Kleid anstelle Hose wählst, dann ist doch alles gut ;)

Grüßle
Jürgen
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 23.02.2020 15:34
Ich finde, dieses Kleid stand Dir auch sehr gut, Jürgen!

Und zu Abend hatten wir ja auch vorher gegessen, bevor Du Dich umgezogen hast.  ;)
Danach gab es nur noch Biere in vielfältiger Auswahl.  :D

LG, Micha

Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: JJSW am 23.02.2020 16:48
Ja, die Biere haben sich von meinem Kleid auch nicht stören lassen 😉
Grüßle
Jürgen
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 23.02.2020 17:05
Und keine Flecken hinterlassen. Auch die dunklen nicht! :)

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MickyBlueEyes am 23.02.2020 20:51
...
Hemmungen überkommen mich aber trotzdem immer wieder und grundlos, und dann ist es zum Verlassen des Hauses doch wieder eine Hose, auch wenn meine Frau den Kopf schüttelt.
...

Hmmm, was hemmt Dich denn dann, wenn ich fragen darf?

Soweit ich gelesen habe, wissen alle in Deiner näheren Umgebung von Deiner erweiterten Kleidungsauswahl.

Deswegen bin ich mal neugierig.

@Lars:
Tja, es scheint derzeit in Richtung Essen und Trinken und dessen Auswirkungen auf die Kleidung abzudriften

@MAS:
Dein sogenannter "größerer Kontext" ist sehr wohl eine große Abweichung vom eigentlichen Thema. Aber das solltest sogar Du ab und zu erkennen.

Viele Grüße
MickyBlueEyes
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 23.02.2020 22:07

@Lars:
Tja, es scheint derzeit in Richtung Essen und Trinken und dessen Auswirkungen auf die Kleidung abzudriften

@MAS:
Dein sogenannter "größerer Kontext" ist sehr wohl eine große Abweichung vom eigentlichen Thema. Aber das solltest sogar Du ab und zu erkennen.

Viele Grüße
MickyBlueEyes

Ach so, Essen und Trinken sind kein größerer Kontext?

Ab Mittwoch ist Fastenzeit, dann können wir davon absehen.  ;)

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Matthias am 23.02.2020 22:46
Hallo cephalus,

deinen Reisebericht und die Bilder dazu finde ich sehr schön. Irgendwie sind dabei deine Motivation und auch deine Emotionen sehr schön nachvollziehbar. Ganz lieben Dank dafür!

Ja, in diesem Thread wurde auch geschrieben, wir sind wieder themenfremd, mit dem eigentlichen Thema hat es nichts zu tun usw...

Liebe Leute, dann beginnt doch einfach ein neues Thema.
Das tut nicht weh, macht in der Regel auch kein „aua“ und ist zudem noch sehr gerne gesehen!


Grüße Matthias
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: cephalus am 23.02.2020 22:57
...
Hemmungen überkommen mich aber trotzdem immer wieder und grundlos, und dann ist es zum Verlassen des Hauses doch wieder eine Hose, auch wenn meine Frau den Kopf schüttelt.
...

Hmmm, was hemmt Dich denn dann, wenn ich fragen darf?

Soweit ich gelesen habe, wissen alle in Deiner näheren Umgebung von Deiner erweiterten Kleidungsauswahl.

Deswegen bin ich mal neugierig.

 ::)
Tja...
Ganz ehrlich,  ich kann es nicht sagen.
Es gibt nichts, was logisch zu begründen wäre, einfach ein diffuses Gefühl, das macht Mann nicht, fällt auf, es könnte irgendwer  etwas sagen, es könnte jemand stören...
Auch wenn mir logisch klar ist  es ist nicht relevant für mich.

Also:
Es gibt keinen Grund.  ::) :'(
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Matthias am 23.02.2020 23:28
Ja, die Frage es könnte, es könnte, ...
... es könnte allerdings sein! ...
 :)

Grüße Matthias
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 23.02.2020 23:40
Liebe Freunde,

wir sehen hier einen Menschen unter einem gigantischen Sternenhimmel. Er sitzt da auf dem Boden und schaut ins Unendliche. Zwischen ihm und dem Unendlichen liegen ca. 500 km Atmosphäre, wenn man alle Schichten mitzählt. Schon weit weniger hoch kann er nicht mehr leben. Manche schaffen 8 km ohne Sauerstoffmaske.
Aber wesenlich wichtig ist ihm die Frage: Was darf ich anziehen?

Und wer auf diese Relationen verweist, dem wird vorgehalten, zu entgleisen.

LG, Micha

Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Skirtedman am 24.02.2020 03:16
Ja, Entgleisung.

Ich habe eben den kompletten Thread in einem Stück mit seinen über 30 Antworten gelesen. Ja, es gab da thematische Abweichungen, wo ich dachte, es geht doch hier um was ganz anderes.

Ich weiss selbst, dass man nicht immer dem Thema des Thread getreu bleibt, wenn ein wichtiger Gedanke von einer Äusserung kommt, der halt mal mit dem Ursprungsthema nicht viel oder gar nichts mehr zu tun hat.Das ist so - im normalen Gespräch auch. Darf auch so sein. Aber gerade dann, wenn das Ursprungsthema gefühlt noch längst nicht erledigt ist, ist es störend, wenn dann viele Posts sich um ganz andere Dinge drehen, vor allem, wenn sie oft schon andernorts sehr ausführlich behandelt wurden.

Ja, Entgleisung ist zutreffend. Und das muss niemand persönlich nehmen.

Und jetzt zurück zum Ursprungsthema:

Danke für Deinen Berich, Cephalus. Und die Bilder. Na, ist doch in meinen Augen (nahezu) alles tragbar, ohne dass man sich irgendwelche Gedanken machen muss. Mein "nahezu" zielt im Grunde nur auf den weiten Glockenrock ab, der in meinem Kopf zwar mir Laune macht, aber vielleicht mir auch nicht so auf Anhieb stehen würde. Kommt aber vielleicht besonders auf die Kombination mit anderen Kleidungsstücken an.

Schön, dass das weisse Kleid auch ausgetragen wurde. So, wie es auf dem Foto wirkt, hat es dem Kleid die Kombination mit der Jacke sehr gut getan!

Gruß
Wolfgang
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 24.02.2020 09:40
Ja, Entgleisung.

Ich habe eben den kompletten Thread in einem Stück mit seinen über 30 Antworten gelesen. Ja, es gab da thematische Abweichungen, wo ich dachte, es geht doch hier um was ganz anderes.

Ich weiss selbst, dass man nicht immer dem Thema des Thread getreu bleibt, wenn ein wichtiger Gedanke von einer Äusserung kommt, der halt mal mit dem Ursprungsthema nicht viel oder gar nichts mehr zu tun hat.Das ist so - im normalen Gespräch auch. Darf auch so sein. Aber gerade dann, wenn das Ursprungsthema gefühlt noch längst nicht erledigt ist, ist es störend, wenn dann viele Posts sich um ganz andere Dinge drehen, vor allem, wenn sie oft schon andernorts sehr ausführlich behandelt wurden.

Ja, Entgleisung ist zutreffend. Und das muss niemand persönlich nehmen.

Und jetzt zurück zum Ursprungsthema:

Danke für Deinen Berich, Cephalus. Und die Bilder. Na, ist doch in meinen Augen (nahezu) alles tragbar, ohne dass man sich irgendwelche Gedanken machen muss. Mein "nahezu" zielt im Grunde nur auf den weiten Glockenrock ab, der in meinem Kopf zwar mir Laune macht, aber vielleicht mir auch nicht so auf Anhieb stehen würde. Kommt aber vielleicht besonders auf die Kombination mit anderen Kleidungsstücken an.

Schön, dass das weisse Kleid auch ausgetragen wurde. So, wie es auf dem Foto wirkt, hat es dem Kleid die Kombination mit der Jacke sehr gut getan!

Gruß
Wolfgang


Vielleicht sind wir auch alle entgleist, wenn wir Modethemen so hoch aufhängen, dass sie den Blick auf Wichtigeres verstellen!

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: JJSW am 24.02.2020 09:59
Dann sind wir aber wohl im falschen Forum, denn ich meine immer noch, das ist ein Rockmodeforum.

Hier gibt es auch Politik, Religion und Zeitgeschehen. Wie wär's damit? ;)

https://www.schreibs.net/community/forum.html

Hmm, aber andererseits, schläft das Forum vielleicht ohne die "wichtigeren" Themen auch komplett ein wie die anderen Rockforen...

Grüßle
Jürgen
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: sentinel am 24.02.2020 10:05
Ach ja, gerne könnt ihr eure Meinung zu den Outfits abgeben, äh, nee – ich bitte darum.
Cephalus

Hallo ...

Danke für den Bericht, ich fand Ihn sehr gelungen, insbesondere die Schilderung der Emotionslage.

Bis auf kleine Details in Bezug auf deine Bekleidung würde ich keine Kritikpunkte sehen und letztendlich Geschmackssache.

Ich finde ein wenig machst du Dir das Leben vielleicht selbst zu schwer.
Klar mag das "Rocktragen" an entfernten Orten ohne die vertrauten Personen zumächst einfacher zu sein.
Aber bei so einer Kurzreise nimmt man sich dann vermutlich auch zu viel vor.

Ich habe da relativ leicht reden, weil die meiste Zeit im Jahr verbringe ich 08/15 mit Hosen bekleidet und nur in seltenen Momenten, wenn die Stimmung, Emotionen und das Wetter passen und ich richtig Lust habe mal was was anderes zu machen, dann schmeisse ich mich in einen Rock.
In diesen Momenten bin ich dann aber auch relativ selbstsicher und furchtlos und ich denke das bekommen auch die Personen mit, die mir dabei begegnen, was wiederum eine entspannte und freundliche Umgebung schafft.

Was ich damit sagen möchte? Ich finde man sollte sich nicht zwanghaft in einen Rock schmeissen, sondern einfach die Bekleidung tragen die zur Stimmung passt und das darf durchaus eine Hose sein ;-)

Beste Grüße
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 24.02.2020 10:21
Dann sind wir aber wohl im falschen Forum, denn ich meine immer noch, das ist ein Rockmodeforum.

Hier gibt es auch Politik, Religion und Zeitgeschehen. Wie wär's damit? ;)

https://www.schreibs.net/community/forum.html

Hmm, aber andererseits, schläft das Forum vielleicht ohne die "wichtigeren" Themen auch komplett ein wie die anderen Rockforen...

Grüßle
Jürgen

Es gibt sehr viele Foren usw. für sehr viele Themen. Dabei gibt es Spezialthemen und allgemeine Themen. Dann kann mit den einen Leuten über das eine Thema und mit anderen Leuten diskutieren. Mit jedem befindet mal sich in einer anderen Blase.

Wir haben hier so ein Spezialthema, das Rocktragen für Männer. Ab und zu tangiert ein Beitrag andere, übergeordnete Themen, denn das Rocktragen findet ja nicht im luftleeren Raum statt. Manche dieser übergeordneten Themen sind sehr wichtig und nicht nur "wichtig", denn es geht um das Leben und Werte, die es erhalten und Gefahren, die ihm drohen. In dem Fall hier war es das Fliegen mit der ihm innewohnenden Gefahr, unsere Atmosphäre dermaßen zu verschmutzen, dass es die globale Erwärmung nicht unwesentlich mitfördert. Es sollte nur ein kleiner Hinweis darauf sein. Radix hat erkannt, worum es geht. Dass daraus dann eine Diskussion wurde, zeigt, dass es a) noch nicht so in aller Bewusstsein ist und b) emotional doch sehr angeht. Ich habe dann die Kurve wieder in Richtung der positiven Effekte des Reisens gelegt, aber dann kam Lars mit seinem Wort "Entgleisung", welches ich selber für eine solche halte. Wolfgang setzte noch eins drauf.

So, wir haben Rosenmontag, Petra titscht hier rum und braucht Hilfe, denn es kommt bald Besuch.
So entgleise ich mich jetzt aus dem Forum raus.

Alaaf!
Micha   
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: GregorM am 24.02.2020 11:03
Hemmungen überkommen mich aber trotzdem immer wieder und grundlos, und dann ist es zum Verlassen des Hauses doch wieder eine Hose, auch wenn meine Frau den Kopf schüttelt.

Röcke sind eher mal die Ausnahme, ich habe Angst meine Frau zu überfordern, auch wenn ich bislang immer positives Feedback von ihr erhalten habe.
Wie auch immer, ich bin mit fast ausschließlich Röcken und Kleidern in den Urlaub geflogen, genaugenommen hatte ich nur eine Short, eine Leggings und die Hose, die ich auf dem Flug trug, dabei, war mir aber nicht sicher ob ich die Röcke dann doch im Koffer lasse und Hosenshoppen gehe – ich kenne mich ja.


Hallo Cephalus,

ein sehr schöner Bericht, wo du uns deine Gedanken zum Tragen von Kleidern und Röcken enthüllst, oder sollte ich Ängste schreiben.

Ich glaube, dass wir alle ein ambivalentes Verhältnis haben oder gehabt haben, wenn es darum geht, uns in der Öffentlichkeit im Rock, Kleid, Strumpfhose usw. zu zeigen.  Einerseits ist es ein Traum, der in Erfüllung geht, beziehungsweise gehen kann, andererseits die Furcht, dass wir dabei zu sehr aus den Rahmen fallen würden.
 
Wir können den leichten Weg betreten und es doch nicht tun. Und wir wissen, dass wir uns nachher ärgern würden und uns immer wieder fragen, warum tat ich das nicht? Oder wir können uns selbst überwinden und vielleicht erleben, dass wir es doch nicht oder nicht so hätten tun sollen. Was ist schlimmer? Ich denke, nicht das zu erleben, was man sich innerlich wünscht.

Cephalus, du hast dich überwunden. Du hast Röcke und Kleider getragen, schöne Röcke, schöne Kleider, die dir stehen. Du hast dich uns sogar mit Kopf gezeigt, zum ersten Mal, nachdem was du früher geschrieben hast. Kopflos nun kaum; beabsichtigt.

Gruß
Gregor
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Barefoot-Joe am 24.02.2020 11:31
Hallo Jürgen,

Zitat
Hmm, aber andererseits, schläft das Forum vielleicht ohne die "wichtigeren" Themen auch komplett ein wie die anderen Rockforen...

Der wichtige Punkt, der aus meiner Sicht gerne übersehen wird, ist, dass ein Forum nicht dazu dient, ein Thema zu bearbeiten, sondern ein Forum ist Treffpunkt einer Gemeinschaft von Menschen mit einem gemeinsamen Thema. Der Sinn eines Forums ist es, die Gemeinschaft aufrecht zu erhalten, indem es die Leute über das Thema zusammenbringt. Die Gemeinschaft hat ein prinzipielles Bedürfnis sich auszustauschen und diesen Austausch ausschließlich auf ein einzelnes Thema zu beschränken, schadet der Gemeinschaft, weil sich ergebende Diskussionen dann außerhalb oder gar nicht geführt werden können. Deshalb haben gute Foren eben auch eine Unterteilung und Bereiche, in denen themenfremde Unterhaltungen geführt werden können. Das schadet also nicht, es ist sinnvoll und notwendig, um die Community und eine gewisse Beständigkeit in der Userbase zu erhalten. Denn ansonsten wandern alte Hasen sehr schnell ab und wenn dann keine neuen nachkommen, ist das Forum recht schnell leer.
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: JJSW am 24.02.2020 12:31
Hallo Micha und Barefoot-Joe
Eure Kritik ist berechtigt. Das war Mist von mir ;)

Ich antworte jetzt aber hier

https://www.rockmode.de/index.php?topic=7732.msg122421#msg122421

Grüße
Jürgen
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Skirtedman am 24.02.2020 13:18
Ich weiss selbst, dass man nicht immer dem Thema des Thread getreu bleibt, wenn ein wichtiger Gedanke von einer Äusserung kommt, der halt mal mit dem Ursprungsthema nicht viel oder gar nichts mehr zu tun hat.Das ist so - im normalen Gespräch auch. Darf auch so sein. Aber gerade dann, wenn das Ursprungsthema gefühlt noch längst nicht erledigt ist, ist es störend, wenn dann viele Posts sich um ganz andere Dinge drehen, vor allem, wenn sie oft schon andernorts sehr ausführlich behandelt wurden.

Jürgen und Joe:

Entschuldigt mich bitte, ich hatte mich oben undeutlich ausgedrückt. Mit "andernorts" meinte ich "andernorts hier im Forum".

Das Wort "Entgleisung" mag ein sehr heftiges sein. Aber trotzdem trifft es ganz gut, da manche, manchmal nicht unwichtige Themen, immer mal in verschiedenen Gedankengängen (Threads) durchbrechen, auch schon ihre eigenen Thread-Themen hier im Forum hatten und ganz besonders hier im Thread von der eigentlichen Intention ablenkten. Denn selbst der Thread-Ersteller signalisierte, dass sein Anliegen nicht so wertgeschätzt wurde, wie er sich an dieser Stelle erhoffte:

In der Praxis stellt sich aber heraus, das hier und heute die Art der Anreise relevanter erscheint, als das Forenthema, sofern man überhaupt vertreten kann, ohne wirkliche Notwendigkeit seinen Aufenthaltsort nicht nur durch reinen Körpereinsatz zu verändern.

Cephalus

Ich denke, Cephalus wird nichts dagegen haben, dass diese Themen selbst hier im Forum ihren Platz haben dürfen. Dafür gibt es ja auch verschiedene Kategorien im Forum. Hier an dieser Stelle, in dem hiesigen Thread also, hatte er sich mehr Input von uns in Bezug auf seine Rocker-Reise erhofft, mehr kritische Auseinandersetzung mit seinen Gefühlen, die er hier sehr persönlich uns offenbart hat. Oder mehr Gutheissungen. Oder mehr Beglückwünschungen und derlei Gedankenaustausch dazu.

Zum Glück haben das ja auch einige wahrgenommen, sogar ohne sich zu stark von thematischen Abschweifungen einvernehmen zu lassen. Selbst Funktionen von Foren in all ihren Dimensionen können in eigenen Threads diskutiert werden - da gibt es ja bereits einige dazu.
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 24.02.2020 13:30
https://www.rockmode.de/index.php?topic=7732.msg122421#msg122421 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=7732.msg122421#msg122421)  :)

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Skirtedman am 24.02.2020 13:30
Ich kann Dich verstehen, dass Du in der Fremde mutiger mit Röcken und Kleidern bist, dennoch wünsche ich Dir, dass Du diesen Mut auch zu Hause findest.

Eigentlich dachte ich immer, die Entfernung macht für mich keinen Unterscheid, weil ich nichts tragen würde, was ich zuhause nicht auch vertreten könnte. Und ich glaube auch nicht, dass ich aufgrund der Entfernung mutiger war, sondern schlicht entspannter - nicht einfach nur nach den Regeln des täglichen Lebens funktionierend sondern frei.

Darum habe ich mich, und im Folgenden auch hier, gefragt, ob zu viel Freiheit nicht auch dazu führt die "Regeln" zu weit außer Acht zu lassen, Kleid oder gar Kleid mit Blümchenrock ist da so ein Punkt, der sich auftut - wenn man Jeans- oder Cargorock schon als akzeptabel hinnimmt.

Hi Cephalus,

ja, "zu viel Freiheit" verführt dazu, an den (wodurch auch immer gesetzten) eigenen Grenzen herumzuexperimentieren.

Ich kenne das allzu gut durch die Beziehung, in der ich gut 12 Jahre verweilte. Da gab es jede Menge No-Go´s, deren Aufweichungen nahezu unmöglich waren. Ich hatte mich diesen Regeln - vielleicht dummerweise - stark unterworfen. Trotzdem hatte ich in diesen, nicht von mir frei gewählten Grenzen noch immer relativ ausreichende Freiheiten, Röcke zu tragen.

Von der Sache her waren Jeansröcke und Cargoröcke ziemlich ausreichend, dass ich in dieser Beziehung also deutlich mehr Freiheiten hatte, als all die anderen Männer (eingeräumt bekommen bzw. bereit sind, sich selber zu nehmen).

Da stellt man sich, mit noch mehr Freiheiten, durchaus schon mal die Frage (ich weiss, nicht alle hier im Forum), ob es denn nun wirklich dieser Blümchenrock sein muss. Nein, muss es nicht. Wenn man aber die Lust verspürt, den Blümchenrock zu tragen, dann gibt es nichts schöneres, als den Blümchenrock einfach anzuziehen als ein wenig resignierend z sagen, meine erreichten Freiheiten sind doch ausreichend und ich will sie nicht durch Überschreiten von Grenzen (welchen auch immer) nicht gefährden.

Diese innere Zerrissenheit kenne ich. In meiner neuen Beziehung ist das kaum noch ein Thema.
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: cephalus am 24.02.2020 16:15
[

Wenn man aber die Lust verspürt, den Blümchenrock zu tragen, dann gibt es nichts schöneres, als den Blümchenrock einfach anzuziehen als ein wenig resignierend z sagen, meine erreichten Freiheiten sind doch ausreichend und ich will sie nicht durch Überschreiten von Grenzen (welchen auch immer) nicht gefährden.

Diese innere Zerrissenheit kenne ich. In meiner neuen Beziehung ist das kaum noch ein Thema.

Tja, das Thema ist immer ambivalent.
Zuerst muss man sich, müsste ich mir selbst die Freiheit nehmen zu tun und zu tragen was ich will.
Erst dann kann ich wirklich wissen,  in wie weit ich auch die Freiheit äußerlich hätte.

Auf rationaler Ebene habe ich natürlich jede Kleidungsfreiheit, ob oder ab wann und in wie weit meine Frau Unbehagen empfände wäre ein Versuch - theoretisch.
In der erprobten Praxis setzt mein Unbehagen weit vor dem meiner Frau ein.

Vermutlich währe nicht der Blümchenrock als Typ das Thema,  sondern das Modell gefällt er ihr oder nicht?

Aber, man kann sich immer auch täuschen  ::)
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Albis am 24.02.2020 18:09
Cephalus, ich kann Dich sehr gut verstehen. Was ich jetzt natürlich nicht weiß, ist, inwieweit Du mit Deiner Frau bereits über das Thema gesprochen hast. Vielleicht steht es in einem Deiner vielen Beiträge. Es entsteht bei mir jedenfalls der Eindruck, dass Du bereits in vorauseilendem Gehorsam handelst, wenn Du in Gegenwart Deiner Frau keine Röcke anziehst. Ist das so und ist das wirklich nötig?

Bei meiner Frau habe ich es ausgetestet und ein klares Ergebnis: Männerröcke mag sie an mir, Frauenröcke nicht. Also muss ich mir nur einen Kopf machen, wenn ich einen Frauenrock anziehen will. Und das mache ich dann eben, wenn ich ohne sie unterwegs bin. Das hat dann auch mal zur Folge, dass sie mich im Frauenrock sieht, wenn ich komme oder gehe. Dann fange ich mir einen Spruch ein, aber dann ist auch gut.
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 24.02.2020 19:33
Lieber Albis, da hast Du tatsächlich nicht das Wichtigeste mitgekriegt: Cephalus' Frau hat gar nichts gegen sein Röcketragen, wundert sich eher über sein Unbehagen, das einfach so in jeder Situation zu tun.

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Skirtedman am 25.02.2020 02:24
Es entsteht bei mir jedenfalls der Eindruck, dass Du bereits in vorauseilendem Gehorsam handelst, wenn Du in Gegenwart Deiner Frau keine Röcke anziehst. Ist das so und ist das wirklich nötig?

Cephalus, ich denke, es ist eine andere Art von vorauseilendem Gehorsam. Nämlich dergestalt, obwohl Deine Frau Dich unterstützt und manchmal Dein Hosentragen eher unerwartet findet, hast Du die Scheu davor, Deine Frau allzusehr mit dem Röcktragen zu belasten. Nicht, dass es am Ende ihr doch zuviel wird, obwohl sie das trotzdem nicht äussern würde.

Kann an diesem Gedanken was dran sein?
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Skirtedman am 25.02.2020 03:00
Vermutlich wäre nicht der Blümchenrock als Typ das Thema,  sondern das Modell gefällt er ihr oder nicht?

Gut, davon kann natürlich jeder Rock bedroht sein. Oder Kleid.

Oftmals ist es auch nicht rational, was gefällt und was nicht.

Bei meiner Freundin kann ich das ziemlich gut einschätzen. Bei meiner Ex von damals nicht. Da waren die Ablehnungsgründe plötzlich und unerwartet. Da es sehr irrational war, mussten andere Gründe Pate stehen, das Missfallen auszudrücken. Blümchenmuster war aber rational als No-Go klar.
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: cephalus am 25.02.2020 08:47
Cephalus, ich denke, es ist eine andere Art von vorauseilendem Gehorsam. Nämlich dergestalt, obwohl Deine Frau Dich unterstützt und manchmal Dein Hosentragen eher unerwartet findet, hast Du die Scheu davor, Deine Frau allzusehr mit dem Röcktragen zu belasten. Nicht, dass es am Ende ihr doch zuviel wird, obwohl sie das trotzdem nicht äussern würde.

Kann an diesem Gedanken was dran sein?

Ja, da ist was dran.
Außerdem bin ich noch immer nicht tiefenentspannt beim Rocken, weder zuhause,  noch im Urlaub.

Es ist etwas Besonderes, wird es bleiben und soll es auch gerne bleiben.
Jeden Tag Rock, oder auch nur überwiegend Rock, ist definitiv nicht mein Ziel.
Cephalus
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Skirtedman am 25.02.2020 10:34
Hi Cephalus,

danke für Deine offene Art, uns an Deinem Rocktragen teilhaben zu lassen. Wenn man etwas wohl dosiert in seinem Leben einsetzt, dann erhält es sich seinen Status etwas wie Feierleichkeit. Dann verbraucht es sich auch nicht so schnell. Wäre jedes Wochenende Ostern, wie würden uns nach den Schokoladen-Weihnachtsmännern sehnen, weil wir die Osterhäschen nicht mehr sehen könnten.

Gestatte mir noch eine kurze Frage, du musst sie nicht beantworten. Wird Dein Röcketragen für Dich deswegen etwas Besonderes bleiben, weil Du nicht häufiger diese innere Anspannung erleben möchtest? Oder hat es mit diesem internen Hadern nichts zu tun?
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Barefoot-Joe am 25.02.2020 11:14
Hallo Skirtedman,

Zitat
Wenn man etwas wohl dosiert in seinem Leben einsetzt, dann erhält es sich seinen Status etwas wie Feierleichkeit.

Ich verstehe die Einstellung zwar, aber mir persönlich ist das Leben zu kurz, um mich in Dingen die ich mag, freiwillig einzuschränken, nur damit der Status des Neuen oder Besonderen erhalten bleibt. Das Leben bietet doch unendlich viele Möglichkeiten und wenn ich etwas in all seinen Belangen erfahren habe, dann gehe ich eben zum nächsten Thema weiter, das mich interessiert. Etwas nur dosiert zu tun verlängert zwar den Genuß, verhindert aber auch den Genuß von allem, was möglicherweise danach kommt.  Vereinfacht gesagt: Würde ich Röcke nur am Sonntag tragen, wären sie zwar heute sicher immer noch etwas Besonderes für mich, aber ich hätte bisher auch nicht die Erfahrung gemacht, Kleider zu tragen, Blusen zu tragen oder mich zu schminken.
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: high4all am 25.02.2020 19:20
Die Feierlichkeit erreiche ich einmal durch das Tragen besonderer Kleidung an besonderen Tagen (der Sonntagsrock ist ein anderer Rock als der Alltagsrock).

Oder dadurch, dass ich durch das Tragen besonderer Kleidung an einem beliebigen Tag diesen Tag zu einem Festtag mache. Das kann auch ein Montag sein.
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 25.02.2020 20:18
Ich brauche mir nur die Zweiröhrentristesse um mich herum anzusehen, um mich als besonders zu empfinden.
Und außerdem ist die Erinnerung an die Zeit vor meiner eigenen Emanzipation ja auch noch da. Dass die vorbei ist, möchte ich auch gerne jeden Tag genießen.

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Barefoot-Joe am 26.02.2020 08:25
Hallo Micha,

Zitat
Ich brauche mir nur die Zweiröhrentristesse um mich herum anzusehen, um mich als besonders zu empfinden.

Wohl wahr. Wenn ich mir mal zu normal vorkomme, reicht ein kurzer Abstecher in die nächste Herrenabteilung, um mir klar zu machen, dass ich in meiner Normalität immer noch ziemlich besonders bin. ;)

Zitat
Und außerdem ist die Erinnerung an die Zeit vor meiner eigenen Emanzipation ja auch noch da. Dass die vorbei ist, möchte ich auch gerne jeden Tag genießen.

Ich feiere das jeden Tag, wenn ich vor dem Weg zur Arbeit nochmal in den Spiegel schaue. :)

Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: cephalus am 26.02.2020 09:35
Hallo Leute,
wenn ich das Geschriebene so lese, habe ich das Gefühl,  viele wollen am liebsten nur Röcke usw. tragen?

Dieses Bedürfnis habe ich nicht. 
Ich will gelegentlich auch Röcke tragen und das tue ich.
Eine Erweiterung,  nicht Umstellung meiner Garderobe war immer mein Ziel,  das ist erreicht , vielleicht noch nicht mit der gewünschten Selbstverständlichkeit,  aber daran arbeite ich noch.
VG
Cephalus
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 26.02.2020 10:13
Es muss ja nicht jeder dasselbe wollen, lieber Caphalus.  :)

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: husti am 26.02.2020 11:09
Hallo Leute,
wenn ich das Geschriebene so lese, habe ich das Gefühl,  viele wollen am liebsten nur Röcke usw. tragen?

Dieses Bedürfnis habe ich nicht. 
Ich will gelegentlich auch Röcke tragen und das tue ich.
Eine Erweiterung,  nicht Umstellung meiner Garderobe war immer mein Ziel,  das ist erreicht , vielleicht noch nicht mit der gewünschten Selbstverständlichkeit,  aber daran arbeite ich noch.
VG
Cephalus

Richtig,
das eigentliche Ziel sollte doch sein, dass jeder von uns jederzeit, wenn er dazu gerade Lust und Laune hat, einen Rock anziehen kann, ohne darüber nachdecken zu müssen, ob das nun gerade passt oder nicht.
Daraus einen Zwang abzuleiten, halte ich auch für falsch. Vielleicht wollen wir auch manchmal einfach eine Hose anziehen....
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Barefoot-Joe am 26.02.2020 12:02
Hallo cephalus,

Zitat
wenn ich das Geschriebene so lese, habe ich das Gefühl,  viele wollen am liebsten nur Röcke usw. tragen?

Ja. Denn warum sollte ich unbequeme Hosen tragen, wenn es auch bequemer geht? Hosen trage ich, wenn es nötig ist, Röcke (und Kleider), wenn es möglich ist. ;)

Das ist aber für jeden anders. Ich kann völlig verstehen, dass du die Röcke als Ergänzung deiner Garderobe ansiehst. Ich habe das am Anfang auch so gesehen, aber mit der Zeit verschob sich das automatisch immer mehr in Richtung der doch bequemeren und schöneren Kleidungsstücke.

Kann es sein, dass deine Zurückhaltung den Röcken das Feld zu überlassen, auch Folge der Einstellung "Lieber weniger häufig, damit es etwas Besonderes bleibt" ist?
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: culture skirt am 26.02.2020 15:20
Hallo Leute,
wenn ich das Geschriebene so lese, habe ich das Gefühl,  viele wollen am liebsten nur Röcke usw. tragen?

Dieses Bedürfnis habe ich nicht. 
Ich will gelegentlich auch Röcke tragen und das tue ich.
Du betreibst auch keine Agenda im Hinterkopf, Cephalus.
Mir stellt sich auch die Frage, was man davon hat, andere Männer von Röcken zu überzeugen. Damit man nicht der Einzige ist?
Damit man auf Andere verweisen kann, dass man nicht der einzige "bekloppte" ist?
Damit man nicht als unnormal gilt?


Viele Grüße
Jule
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 26.02.2020 16:41
Damit man auch mal Vorbild ist! 8)

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Albis am 28.02.2020 12:41
Hallo Leute,
wenn ich das Geschriebene so lese, habe ich das Gefühl,  viele wollen am liebsten nur Röcke usw. tragen?

Dieses Bedürfnis habe ich nicht. 
Ich will gelegentlich auch Röcke tragen und das tue ich.
Eine Erweiterung,  nicht Umstellung meiner Garderobe war immer mein Ziel,  das ist erreicht , vielleicht noch nicht mit der gewünschten Selbstverständlichkeit,  aber daran arbeite ich noch.
VG
Cephalus

Was uns eint, ist doch das Ziel, dass Röcke an Männern zur Selbstverständlichkeit werden, oder? Und dann kann doch jeder selbst entscheiden, zu welchen Anteilen er Rock und Hose trägt. Es gibt genug Situationen, in denen ich immer Hose tragen würde. Was mir jedoch auch fehlt, ist die Entspanntheit in manchen Situationen im Rock.

@MAS: Wenn ich das falsch verstanden haben sollte, danke ich Dir für die Aufklärung.
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Skirtedman am 28.02.2020 13:16
Was mir jedoch auch fehlt, ist die Entspanntheit in manchen Situationen im Rock.

Der Grund, dass ich keine Hosen trage - und nie mehr tragen will - ist, dass ich mich in Hosen anatomisch nicht gut aufgehoben* fühle und deswegen nicht mich wohl fühle und deswegen ich ein anderer Mensch wäre (bin), als wenn ich mich wohl fühle.

Ein dies begleitender Grund, dass ich immer Röcke trage, ist, dass ich dies eben in allen möglichen Alltagssituationen auch bereits vielfach erlebt habe. Und deswegen bin ich darin selbstsicher. Und trage meine Kleidung mit selbstverständlicher Entspanntheit.

Bei jeder Art von "erstem Mal" ist man nicht so entspannt wie irgendwann mal später.

* um gleich Diskussionen, die schon woanders hier im Forum geführt wurden, vorzubeugen:
- ja, auch in Strumpfhosen (den richtigen) fühle ich mich wohler als in Hosen.
- ja, es gibt auch Hosen, deren Kreuz irgendwo tiefer hängen als im Schritt und die da also bequemer sind - aber dann falle ich ja ohnehin schon aus dem Rahmen, warum kann es dann also nicht gleich ein Rock sein? Und warum muss es denn unbedingt immer eine Hose sein? Nur weil ich Mann bin?
Soweit diese Nebenerklärung. In der Hoffnung, dass sie hier jetzt nicht weiter diskutiert werden.
Weil es hier eben um die Entspanntheit in Alternativen zur Hose geht.
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: sentinel am 28.02.2020 14:06
Was uns eint, ist doch das Ziel, dass Röcke an Männern zur Selbstverständlichkeit werden, oder? Und dann kann doch jeder selbst entscheiden, zu welchen Anteilen er Rock und Hose trägt. Es gibt genug Situationen, in denen ich immer Hose tragen würde. Was mir jedoch auch fehlt, ist die Entspanntheit in manchen Situationen im Rock.

Hallo,

das sehe ich genau wie Du und gehe noch einen Schritt weiter. Die Selbstverständlichkeit des "Rock am Mann" sollte für uns alle, (Achtung: Star Trek ;D) die oberste Direktive sein.
Deshalb ist es aus meiner Sicht wünschenswert mit einem Outfit auf die Straße zu gehen, dass natürlich und tortzdem männlich wirkt.
Es ist wenig hilfreich, wenn ein Käfig voller Narren durch die Straßen rennt und die Menschen eher abschreckt als anspricht.

Es bringt mehr, bewusst, die eigenen Interessen zurückzunehmen, um ein größeres gemeinsames Ziel zu erreichen.

Niemand ist der Held weil er sich mehr traut, sondern evtl. sogar ehr der Verlierer weil er verspottet wird.

Um auch das mal zu erwähnen, weil es die Tage hier auftauchte: Nicht jedes Kompliment ist auch ernst gemeint ;-)

Just my 50 cent.

Beste Grüße
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: culture skirt am 28.02.2020 15:44
Es bringt mehr, bewusst, die eigenen Interessen zurückzunehmen, um ein größeres gemeinsames Ziel zu erreichen.
Du machst dich also freiwillig zum Spielball der dummen Männer dort draußen, die am Ende so oder so gar kein Bedürfnis hätten, einen Rock anzuziehen?

Viele Grüße
Jule
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: culture skirt am 28.02.2020 15:56
- ja, es gibt auch Hosen, deren Kreuz irgendwo tiefer hängen als im Schritt und die da also bequemer sind - aber dann falle ich ja ohnehin schon aus dem Rahmen, warum kann es dann also nicht gleich ein Rock sein? Und warum muss es denn unbedingt immer eine Hose sein? Nur weil ich Mann bin?
Stell die Frage doch einfach mal Männern. Dan weißt du es. Das letzte mal vor ein paar Jahren als mich ein paar Halbstarke dumm anmachten, sagten die zu mir, ich dürfte keinen Rock tragen, da der Gedanke schon daran, dass ich als Mann was zwischen den Beinen habe und frei rumhängt (oder nur spärlich bedeckt, in ihrer Umschreibung), sie anekelt.
Und dann gibts die Kunden, die von weiten gerufen haben, ob mir die Eier abgenommen wurden, dass ich Röcke tragen müsse.

Viele Grüße
Jule
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 28.02.2020 22:40
Er muss die Frage nicht solchen Spackos stellen. Ich z.B. frage liebe Leute, die mehr wissen als ich. Es sei denn, es ist ein Interview, und ich will nur ihr Weltbild kennenlernen, wonach ich mich aber nicht richten will.

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Skirtedman am 29.02.2020 05:11
Nun, inzwischen stelle ich mich solchen "Spackos" (Micha, Deine Ausdrucksweise...!) gerne auch mal der konfrontativen Diskussion. Bis jetzt bin ich noch nie als Verlierer aus diesen Situationen herausgekommen. Manchmal ignorier ich´s sie aber, dann ist´s auch gut.

Tortzdem, muss ich sagen, ich weiss gar nicht, wann zuletzt ich in solch einer Situation gewesen bin. Muss wirklich schon lange her sein. Vielleicht liegt´s auch daran, dass ich erhobenen Hauptes an potentiellen "Spackos" vorbeilaufe - oder manchmal bewusst auch durch sie hindurch, ebenso erhobenen Hauptes.
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 29.02.2020 08:25
Kommt bei mir auch höchst selten vor.  :)

Und wenn doch erweisen sie sich meistens nach einer klaren Ansprache doch als recht harmlos oder gar aufgeschlossen.

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: culture skirt am 29.02.2020 12:06
Nun, inzwischen stelle ich mich solchen "Spackos" (Micha, Deine Ausdrucksweise...!) gerne auch mal der konfrontativen Diskussion. Bis jetzt bin ich noch nie als Verlierer aus diesen Situationen herausgekommen.
Was sagst du denn du zu denen, ohne sich der Gefahr auszusetzen, ein Messer an der Kehle zu haben? Zum Beispiel wenn jemand zu dir sagt, dass du was zwischen den Beinen hast und deshalb eine Hose anziehen musst. Selbst das Argument mit Hosen an Frauen lassen sie nicht als das gleiche mit Röcken gelten.

Viele Grüße
Jule
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: JJSW am 29.02.2020 12:17
Hmm, bis jetzt bin ich nicht in so üblen Gegenden gewesen, wo das Messer so locker sitzt. Und ich hab auch nicht das Verlangen, mich dort herumzutreiben. Auch nicht in Hosen.

In meiner Heimat und an den Orten, wo ich so unterwegs war und bin,  konnte ich mich immer frei und unbehelligt bewegen. In Rock oder Kleid.

Na gut, passieren kann immer irgendwas. Davor bist Du nie gefeit. Auch in Hosen. Das Leben ist lebensgefährlich

Grüßle
Jürgen
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: culture skirt am 29.02.2020 12:31
Saarbrücken zum Beispiel. Da hat ein Migrant einen 53 jährigen Gast beim Karneval in der Kneipe belanglos abgestochen. Ich war da zu Besuch bei meiner Mutter im Saarland als das passierte. Das war auch nicht der einzige Vorfall. Und das Saarland ist keine kriminelle Gegend von Banden und so. Aber die Saarländer sind generell zum Eigenschutz bis unter die Zähne bewaffnet, weil die Polizei nichts mehr macht und selber Angst hat.

Viele Grüße
Jule
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: JJSW am 29.02.2020 13:52
Memento mori...
Hab ich ja gesagt. Das Leben ist lebensgefährlich.

Also ist das Saarland nun eine no go area 💀

Sicher bist Du nirgends. Ich fahre jeden Tag 60km zur Arbeit und wieder zurück. Jeden Tag lassen irgendwelche Leute ihr Leben bei schlimmen Unfällen auf der Straße. Das ist tragisch, aber dennoch wird weiter Auto gefahren. Da kann ich auch froh sein, das ich noch lebe.

Aber eigentlich denke ich ja positiv und genieße jede freie Minute in der von mir gewählten Lieblingskleidung. So wie Cephalus auf seiner Urlaubsreise.
Bin auch gerade wieder draußen im Strickkleid unterwegs. Bis jetzt alles friedlich.
Messer hab ich zuhause gelassen.

Grüßle
Jürgen
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 29.02.2020 19:05
Saarbrücken zum Beispiel. Da hat ein Migrant einen 53 jährigen Gast beim Karneval in der Kneipe belanglos abgestochen. Ich war da zu Besuch bei meiner Mutter im Saarland als das passierte. Das war auch nicht der einzige Vorfall. Und das Saarland ist keine kriminelle Gegend von Banden und so. Aber die Saarländer sind generell zum Eigenschutz bis unter die Zähne bewaffnet, weil die Polizei nichts mehr macht und selber Angst hat.

Viele Grüße
Jule

Welche ist es denn?
https://www.ecosia.org/search?tt=mzl2&q=saarbr%C3%BCcken+messerattacke (https://www.ecosia.org/search?tt=mzl2&q=saarbr%C3%BCcken+messerattacke)

Aber warum kommst Du sofort von dummen Bemerkungen auf eine Messerattacke?

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: culture skirt am 29.02.2020 23:29
Bei der Suchmaschine wirst du auch nicht alles finden. Das war ein saarländisches Lokalblatt. Da es keine "rassistische" Tat von einem Deutschen war, landet das auch nicht großflächig für Wochen in die Medien. Bitte https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/panorama/voelklingen_mann_vor_gaststaette_niedergestochen_100.html

Zitat
Aber warum kommst Du sofort von dummen Bemerkungen auf eine Messerattacke?
Saarland hat einen sehr hohen Migrantenanteil. Dort brauchst du nur einen belanglos anzugucken, dass er sich angegriffen fühlt und wenns schlecht kommt, das Messer zückt, weil das in deren Kultur als Provokation gilt und Probleme auf diese Weise geregelt werden. Da ist nix mit Reden und Du Du, das macht man nicht. Es vergeht dort keinen Tag, dass dort jemand nicht niedergestochen wird oder mit dem Kopf nach unten in der Saar schwimmt.

Viele Grüße
Jule


Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: rockpeter am 01.03.2020 08:48
Zitat
Es bringt mehr, bewusst, die eigenen Interessen zurückzunehmen, um ein größeres gemeinsames Ziel zu erreichen.

Hallo Sentinel,

in diesem Forum treffen meiner Meinung nach zwei Interessensrichtungen aufeinander. Einerseits soll die Akzeptanz für den Mann im Rock gesteigert werden, andererseits dient dieses Forum jedem Einzelnen von uns dazu mehr Selbstbewustsein zu erlangen. Vielleicht hast Du Recht, nämlich dass ich mich ein wenig zurücknehmen sollte um das übergeordnete Ziel zu erreichen. Wobei auch die Frage erlaubt sein muss, ob dieses Forum zu einer größeren Rockakzeptanz in unserer Gesellschaft beitragen kann.
Ich selber gehe für mich einen Weg, den ich gehen möchte. Und dazu gehört auch, dass ich mich feminin kleide, also auch im Blümchenkleid und mit einem Damenmantel. Für mich ist das Leben einfach zu kurz, um mich bei meiner Kleiderwahl noch irgendwelchen zusätzlichen Restriktionen zu unterwerfen. Restiktionen gibt es im täglichen Leben nämlich genügend, sie sind bis zu einem gewissen Grad auch notwendig.

Liebe Grüße
Peter
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: cephalus am 01.03.2020 10:46
Hallo Sentinel,

Zitat
Es bringt mehr, bewusst, die eigenen Interessen zurückzunehmen, um ein größeres gemeinsames Ziel zu erreichen.

das war hier schon oft ein Thema, die Essenz war daraus immer, dass es kein wirklich gemeinsames Ziel gibt, wenn man davon absieht, dass jeder das machen kann, war er will, sein Leben und seine Kleidung nach eigenen Wünschen zu gestalten. Das kann jeder für sich selbst wie es jetzt ist, aber nicht mehr, wenn sich jeder zurück nimmt.

Gemeinsam können wir nur die Menschen daran gewöhnen, dass Männer nicht nur immer in Standardklamotten herumlaufen ;)
Cephalus



Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 01.03.2020 11:06
Bei der Suchmaschine wirst du auch nicht alles finden. Das war ein saarländisches Lokalblatt. Da es keine "rassistische" Tat von einem Deutschen war, landet das auch nicht großflächig für Wochen in die Medien. Bitte https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/panorama/voelklingen_mann_vor_gaststaette_niedergestochen_100.html

Zitat
Aber warum kommst Du sofort von dummen Bemerkungen auf eine Messerattacke?
Saarland hat einen sehr hohen Migrantenanteil. Dort brauchst du nur einen belanglos anzugucken, dass er sich angegriffen fühlt und wenns schlecht kommt, das Messer zückt, weil das in deren Kultur als Provokation gilt und Probleme auf diese Weise geregelt werden. Da ist nix mit Reden und Du Du, das macht man nicht. Es vergeht dort keinen Tag, dass dort jemand nicht niedergestochen wird oder mit dem Kopf nach unten in der Saar schwimmt.

Viele Grüße
Jule

Du liebst es wohl, Feindbilder zu schüren: Journalisten, Migranten, Muslime, Klimawandelwarner. Ist das eigentlich Zufall, dass Du dieselben Feinbilder hast wie die AFD, die Du doch angeblich gar nicht wählst?

Gib mir bitte mal einen Link zu dem Bericht in dem Lokalblatt.

Gruß, Micha

PS: Aber bitte in einem eigenen Thread, "Messerstechereien im Saarland" oder so.
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 01.03.2020 11:09
Es gibt noch ein Ziel: Die Förderung des Respekts individueller Kleindungsvorlieben, egal welcher und egal aus welchem Grund man sie hat.

LG, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: JJSW am 01.03.2020 11:15
Es gibt noch ein Ziel: Die Förderung des Respekts individueller Kleindungsvorlieben, egal welcher und egal aus welchem Grund man sie hat.

LG, Micha

und solange wir nicht wieder auf dieses Ziel kommen, bin ich erstmal raus aus'm Forum.

Irgendwie gibts mir hier zuviel wirres Zeug zu lesen, das nervt und bringt mich nicht weiter.

Grüßle
Jürgen
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: husti am 01.03.2020 11:52
Was hat das hier noch mit dem ursprünglichen Thema "Kleiner Rockreisebericht" zu tun??

Meint Ihr eigentlich, hier liest noch jemand ausser den hier aktiv Schreibenden mit???
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: culture skirt am 01.03.2020 12:30

Gib mir bitte mal einen Link zu dem Bericht in dem Lokalblatt.
Der Link zu dem Vorfall steht in dem Text dabei. SR Zeitung. Es hat meiner Meinung nichts mit Feindbildern schüren zu tun, sondern Realismus. In den 90ern und 2000ern gab es nicht so häufige Messerattacken und Übergriffe . Abends trauen sich dort kaum noch Frauen raus.  Meine Mutter geht jedenfalls Abends nicht mehr raus, wie sie sagt. Weil einfach zuviel passiert.

Viele Grüße
Jule
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: MAS am 01.03.2020 12:34
Ah ja, ich habe den Artikel gelesen. Der berichtet es aber ganz anders als Du.

So, jetzt entweder einen neuen Thread dazu aufmachen oder Schluss damit! Letzteres wäre mir lieber.

Ich bin jetzt eh offline.

Gruß, Micha
Titel: Antw:Kleiner Rockerreisebericht
Beitrag von: Matthias am 01.03.2020 14:50
Ich schließe den Thread an dieser Stelle, weil er nicht im entferntesten mit dem ursprünglichen Thema zu tun hat.

Matthias