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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 14:49 »
Ja, und die Hitzewelle hilft uns auch.
Mir haben gestern und heute jeweils einer bestätigt, wie sinnvoll so ein Kleid doch wäre.

Absolut.

Deine Worte lassen in mir aber auch wieder sehr harrsche Worte in den Sinn kommen.

Wie kann es nur sein, dass der Mann im allgemeinen sich so sehr an die Hose klammert? Wo doch anderes so viel mehr Sinn machen würde??

Wir haben die Gründe dafür schon etliche Male auch ganz unterschiedlich hoch- und runter dekliniert und uns zu erklären versucht, warum das denn so ist, wie es ist.

Aber letztlich ist es doch hirrnverbrannt, sich nicht einfach mehr Freiheiten zu gönnen - vor allem dann, wenn es richtig Sinn macht!!!

Okay, wenn man ständig zwei Meter oder mehr auf der Leiter steht, oder wenn man sich durch ein verholztes Buschwerk zwängen muss, dann macht ein Rock oder ein Kleid keinen gesteigerten Sinn. Aber diese Tätigkeiten führt nicht jeder Mann ständig und immer durch. Für die meisten ist es absehbar, dass sie das genau nicht tun, bis sie das nächste Mal wieder ihre Hose ausziehen. Also, hätte ein Kleid oder ein Rock da auch Sinn gemacht. Gerade bei dieser Hitze.

Ich finde es leider noch immer hochgradig unfassbar, dass da die Männer zu blöde sind, von dieser anerzogenen Hose wegzukommen!

Die Frauen waren damals auch nicht erzogen, Hosen zu tragen. Dennoch haben sie es irgendwann gemacht. Egal ob es nun Sinn macht. Oder ob sie es halt einfach nur wollen.

Dass Männer das nicht auch hinbekommen, lässt mich ernsthaft an der Intelligenz der Männer zweifeln. Ja, harrsche Worte!


Ich habe den Eindruck, da werden nun welche neidisch  ;) und einer meinte etwas von Vorreiter sein ...

Das ist schön, wenn welche neidisch werden. Haben mir auch schon einige immer mal wieder gesagt.

Und "Vorreiter". Ja, das haben auch schon einige zu mir gesagt.

Vorreiter. Als einen solchen angesehen zu werden, ist eigentlich nichts schlechtes.
Denn derjenige, der Dich als Vorreiter tituliert, scheint ja die Sache, die Du betreibst, für nützlich oder erstrebenswert zu halten. Wäre es anders, würde er Dich als "Spinner" oder "Idiot" bezeichnen.

Doch bei der Wortwahl "Vorreiter" schwingt auch immer etwas anderes mit: "Du hast aber Mut!"
Schön wäre, wenn jemand, der Dich Vorreiter nennt, sich Dein Vorbild zum Herzen nimmt, und sich Deinem Beispiel annimmt - also nun berufen fühlt, ähnliches anzuziehen.
Praktisch ausnahmslos aber schwingt bei "Vorreiter" und "Du hast aber Mut!" auch noch mit:
"Ich würde mich niemals trauen, ohne irgendein Vorbild das in die Tat umzusetzen." Und mehr noch: "Ich werde mich niemals trauen, ohne etliche Vorbilder das in die Tat umzusetzen."
Ja, in der Wortwahl "Vorreiter" steckt ein ganzes dickes Buch von Hoffnungen im ersten Kapitel, gefolgt von vielen Kapiteln, die ausführen, warum der Sprecher des Wortes "Vorreiter" trotzdem die nächsten 7 Jahre Deinem Beispiel nicht folgen wird.

"Vorreiter" - ein Wort, in dem der Sprecher ganz viel Hoffnung legt, die aber total begraben sind von einer schweren Last scheinbar unverrückbarer Sachverhalte.

So sehr der Titel "Vorreiter" einen ehren könnte, so sehr stimmt dieser ganze Zusammenhang aber wieder extremst traurig.

Und dabei ist es doch nur ein Schritt vor die Haustür, und ein neues Kapitel Freiheit beginnt!
Und Eure Geschichten sind hierfür hervorragende Beispiele!

Es gibt keinen Grund, sich weiter zurückzuhalten. Der Mann kann sich selbst befreien. Der Mann muss sich selbst befreien. Es macht kein anderer für ihn.

Und die Hitze ist das allerbeste Argument dafür. Denn: es macht Sinn!!!
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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 14:26 »
Sie meinte, ihr gefielen auch die Kaftane oder Gallabiyas, die Männer in der arabischen Welt trügen. Das sollten Männer hier auch mal machen.

Das höre ich auch immer mal wieder.

Und tatsächlich, in den letzten Tagen und so zwei Wochen, sehe ich das verstärkt auf den Straßen. Zugegeben, nach mutmaßlichem Augenschein scheinen das Männer zu sein, die zumindest familiär einen gewissen Hintergrund aus den dazugehörigen Weltregionen haben. Aber, wie ich auch schon sah, durchaus auch in Gruppen, die unterschiedlich zusammengesetzt waren, und die anderen Teilnehmer der Gruppe man nicht mit einer Herkunft in solche Weltregionen verorten würde - die dann halt in Hosen, aber einer eben in Kaftan.

Warum auch nicht? Zum einen haben einige solche Kleidungsstücke in ihrem Kleidungsschrank, zum anderen sind sie gerade in solchen Witterungslagen schon hochgradig erprobt und haben ihre Praxistauglichkeit unter Beweis gestellt.

Ein paar Mal in den letzten Tagen musste ich mich aber noch kurz besinnen, dass es ja gerade Freitag war. Da tragen dann aus religiösen Gründen einige Männer gezielt wegen dem Gang zur Moschee diese Art Kleidung. Oft aber fragte ich mich, ob denn gerade wieder Freitag sei - und es war kein Freitag! Also: im Moment gibt es tatsächlich einige Männer, die das tragen, weil es eben sehr viel sinnvoller ist als der hosenbasierte Standard hierzulande.

Ich erlaube mir noch anzumerken, dass ich allerdings in der Regel jene Kaftane und dergleichen oftmals optisch nicht als "schön" empfinde - da erinnert mich das Gesamtbild eher an ein zu lang geratenes Hemd oder gar Nachthemd. In meinen Augen gäbe es schöneres, wie man ähnlich einen Männerkörper zieren könnte  - das ist aber eine reine Geschmacksfrage.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 14:07 »
Wir entfernen uns thematisch von der CSD-Feindlichkeit. Aber dennoch, Harry, Danke für das Teilen dieses Artikels. Dieser dargestellte Sachverhalt ist an mir bisher vorübergegangen. Ja, es ist halt alles sehr zweischneidig und verzwickt.

Der verlinkte Artikel kommt eigentlich recht gut recherchiert rüber. Als Rubrik "Analyse" ist er etwa gleichbedeutend einzuordnen wie in der Presse "Kommentar" oder "Meinung" beim öffentlich-rechtlichen Radio / Fernsehen. Klar, dass da eben auch eine bestimmte Meinung oder Sichtweise vertreten wird. Und wer eine so breit begründete Meinung veröffentlicht, sollte sicherlich auch die dazugehörigen Fakten recht gut kennen und diese vielleicht auch journalistisch und somit möglichst unvoreingenommen die Fakten recherchiert haben. Und wenn dem alles so stimmt, dann kann ich mich der dort geäußerten Meinung in Bezug auf die geschilderte Sachlage anschließen.

Leider fehlt mir zumindest die Zeit, anhand eigener Recherchen zu dieser Sachlage ein eigenes Bild mir zu verschaffen. Das wird vielen von Euch auch so gehen. Insofern mache ich mir die dort geäußerte Meinung nur soweit zu eigen, als dass ich sie nicht selbst widerlegen kann. Und Vorbehalte schwingen da mit, da - wie Micha schon versuchte, darauf hinzuweisen - die Quelle dieser Meinung durchaus aufgefallen ist, bestimmte Sichtweisen zu kultivieren und wohl auch immer wieder gezielt mit Desinformation arbeitet, also mit sehr einseitiger Bewertung von Fakten, mit Faktenverschweigung, Faktenverdrehung oder Falschdarstellungen.

Inwieweit das nun den vorliegenden Artikel mit der darin meinungsbasierten Analyse betrifft - ich kann und werde es wohl nicht überprüfen. Darum ist das ein wunderschönes Beispiel, dass alles einfach sehr zweischneidig ist im Leben:

Die einen sagen so, die anderen so. Die einen meinen so, die anderen so. Man ist nicht fähig, alles zu überprüfen.
Drum muss man manchmal einfach misstrauen oder vertrauen, auch wenn man damit eventuell gezielt manipuliert werden sollte.
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Am Freitag, den 10. Juli 2026 trifft sich zum 157. Mal der Kilt- und Rock-Stammtisch Ruhrgebiet.

Ab 19:30 bis 23 Uhr sind wir im Unperfekthaus, Friedrich-Ebert-Str. 18, 45127 Essen.

Unser Motto: Auf Kilt oder Rock haben wir Bock.
Jedermann (Mann oder Frau) darf sich zu uns gesellen und mitklönen. Rock und Kilt werden zwar gerne gesehen, ist aber nicht Pflicht. So können auch Neulinge sich gerne zu uns gesellen.

Das Unperfekthaus hat besondere Regeln für die Berechnung von Getränken und Essen:
Es werden pauschal 7 EUR Eintritt berechnet. Dieses sind im Voraus zu bezahlen. Hierfür bekommt man Kaffee, Tee und Softgetränke.
Alkoholische Getränke und Essen vom Buffet werden extra abgerechnet.

Wir werden uns im Erdgeschoss aufhalten und sind leicht zu finden...

Unser freundlicher, kleiner Plüschfreund Stuart wird wie gewohnt als Erkennungszeichen auf dem Tisch stehen.
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Wir freuen uns auf euch.
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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von JJSW am Gestern um 04:52 »
Schön, was ihr schreibt und ich fühle es teilweise ähnlich
Da scheibe ich auch mal paar Sätze dazu.

Alltag:

In Freizeit trage ich ständig Rock der Kleid, seit dem recht abruptem Wetterwechsel im Mai von kühl nach warm auch wieder bei der Arbeit. Reaktionen auf meine Röcke und Kleider gibt es kaum oder ich nehme sie nicht wahr.
In den letzten zwei Wochen habe ich meist nur noch Hängerchen getragen, aus Viskose, schön locker und luftig.

Meine Forumaktivität seit Anfang des Jahres ist auch deutlich gesunken einen kompletten Detox  wie Lars schaffe ich nicht, doch bin ich auch weniger und kürzer im Forum und im gesamten Internet  umterwegs.

Im Forum vermisse ich auch viele Leute, die bei den Treffen in Heidelberg, Mainz usw. dabei waren
und es gibt kaum noch Interesse für Treffen, außer einer kleinen Gruppe weit weg im Ruhrgebiet.

Das Tragen von Röcken oder Kleidern ist mir inzwischen deutlich einfacher, als darüber zu schreiben. Gefühlt ist mir, als wäre das alles schon hundertfach geschrieben worden.
Die Hitze macht es nicht besser, da hab ich noch weniger Lust, mich an den heimischen PC zu setzen, es reicht vielleicht mal für paar 1 bis 2 kurze Sätze mit dem Smartphone und ein gesendetes Bild  von unterwegs.

Wollte noch bisschen was zu meinem Leipzigurlaub und WGT schreiben und paar Bilder reinstellen, doch zu heiß, zu anstrengend , keine Zeit, keine Lust...

Wenn ich im Zug sitze, haben gefühlt 90% der Leute ein Smartphone in der Hand, gucken da drauf, fingern darüber und nehmen ihre Umgebung kaum noch wahr. Direkte Kommunikation zwischen den Leuten findet kaum noch statt, es sei denn jemand reist mit Partner oder Familie.
Inzwischen bleibt mein Smartphone häufiger in der Tasche, dann schau ich aus dem Fenster oder döse vor mich hin. Anstatt Langeweile empfinde ich dabei inzwischen eher Ruhe und Entspannung.

Feiern, Hochzeiten:

Da kann ich so gut wie nicht mitreden, findet quasi nicht statt. Eltern, Schwiegereltern leben nicht mehr, übrige Verwandschaft lebt weit verstreut, eigene Kinder hab ich nicht, leider habe ich meine Frau nicht 20 Jahre früher kennengelernt...

Die letzte Hochzeit bei der ich war, war meine eigene  ;)

Grüße
Jürgen
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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von Uckermärker am Gestern um 00:11 »
Ich finde das immer wieder total spannend:

Wenn wir "Blut geleckt haben" und den tollen Tragekomfort von Röcken und Kleidern erlebt haben, die Welt nicht untergegangen ist, dann wollen wir irgendwann am liebsten jeden Tag diesen Komfort genießen.

Das ist doch der beste Beweis dafür, dass Röcke und Kleider für uns richtig und normal sind. Wenn das nur für Frauen gelten bzw. unmännlich wäre, würden wir doch mit der Zeit die Lust daran verlieren.

Ja, und die Hitzewelle hilft uns auch.
Mir haben gestern und heute jeweils einer bestätigt, wie sinnvoll so ein Kleid doch wäre.
Ich habe den Eindruck, da werden nun welche neidisch  ;) und einer meinte etwas von Vorreiter sein ...

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(von mir gefärbt)

VG
Jens
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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von MAS am 29.06.2026 22:20 »
Ich dachte auch sofort an Berlin.

LG, Micha
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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von MAS am 29.06.2026 22:19 »
Auch von mir drei Äußerungen von lieben Mitmenschen:

1. Ein Schulkamerad bei der Begrüßung bei einem Treffen mit Blick auf mein Kleid: "Das ist genau die richtige Kleidung bei diesem Wetter!"

2. Ein Wald- oder Gartenarbeiter mit Schnittschutzhose, als ich im Kleid an ihm vorbei ging: "So ein Männerkleid ziehe ich demnächst auch bei der Arbeit an!" Ich meinte allerdings, wenn man die Beine vor Motorsägen u. dgl. schützen wolle, sei das nicht so geeignet.

3. Eine Kollegin in der Uni, deren Kleid ich lobte: "Und Du hast auch immer so schöne Kleider an!" Dabei trug ich in der Uni bisher zwar Röcke und keine Kleider, aber mit "Kleider" kann man ja auch "Kleidung" meinen. Sie meinte aber,  ich trüge sie wohl aus anderen Gründen als sie. Sie trage das Kleid wegen der Hitze. Ja, ich auch, meinte ich, aber im Winter auch ohne Hitze, weil ich mich darin wohl fühlte. Sie meinte, ihr gefielen auch die Kaftane oder Gallabiyas, die Männer in der arabischen Welt trügen. Das sollten Männer hier auch mal machen.   

LG, Micha
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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von Ludwig Wilhem am 29.06.2026 22:13 »
Danke für diese Worte, denen ich mich voll anschließen kann, denn auch ich bin fast 100% im Rock/Kleid unterwegs, so auch jetzt beim Abiball der Enkelin war ich im langen Kleid gewandet und keinen hatte es interessiert, was ich trug, es ist kein Thema mehr, denn man kennt mich im Rock/Kleid. LG Ludwig
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Beim Ball hatte ich schwarze Strümpfe und Schuhe getragen!
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 29.06.2026 22:10 »
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LG, Micha
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