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Rund um den Rock / Antw:Rock zum Wohlfühlen oder beim Wohlfühlen?
« Letzter Beitrag von MAS am 09.06.2026 23:49 »
Ja sicher, lieber Cephalus. Nun ist mein besagter Freund auch eher konservativ, der auch mein Röcketragen eher zu tolerieren scheint, als dass er es begrüßt. Und wenn ich das Thema auf Kleidung bringe, ist er genervt.

LG, Micha
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Rund um den Rock / Antw:Rock zum Wohlfühlen oder beim Wohlfühlen?
« Letzter Beitrag von cephalus am 09.06.2026 23:36 »
Ja, wir sind bei allen Fortschritten der letzten Jahre noch recht weit davon entfernt, dass Männer so frei in der Wahl der Kleidung sind, wie die Frauen.

Ja und nein.

Die Menschen müssen sich zuerst an das gewöhnen, was für sie neu ist, aber dann bewerten sie die Kleidung bei Männern und Frauen äquivalent.

In der letzten Zeit habe ich einiges aus meinem Kleiderscjrank gekramt, das mir bislang zu bunt, zu feminin hder zu auffällig war:

Kleider, bunte Röcke, Schmuck, oder ungewöhnliche Schnitte.

Was ist passiert? Meine Kleidung wurde relevanter, rückte mehr in den Mittelpunkt, im selben Rahmen wie das bei Frauen ist. Schöner Rock, passendes Top, tolles Kleid, gelungene Kombi...

Selbst meine, zu Kleidungsthemen meist schweigende Frau hatte einige Kommentare/Komplimente auf den Lippen, vor allem zu, in meinen Augen, eher (zu) femininen Stücken.

Allgemein habe ich, nach kurzer anfänglicher Scheu die gleichen Reaktionen auf meine Outfits erhalten, die eine Frau auch erhalten hätte.

Natürlich gibt es Leute, die etwas brauchen um mit der ungewohnten Verpackung klar zu kommen, aber am Ende ist man nicht der Clown, sondern der starke selbstbewusste Typ, der es sich leisten kann, an Regeln und Normen in Frage zu stellen, oder ad absurdum zu führen.


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Rund um den Rock / Antw:Rock zum Wohlfühlen oder beim Wohlfühlen?
« Letzter Beitrag von MAS am 09.06.2026 22:18 »
Neulich sah ich im Fernsehen einen Politiker mit üblichem grauen Jackett über blauem Hemd oder so Interviewt von einer Journalistin im gelben Kleid oder Oberteil. Ich meinte, es sei doch komisch, dass diese Frau so was schönes Gelbes tragen dürfe, der Mann aber immer Grau, Blau oder Schwarz tragen müsse. Es war ein Freund mit vor dem Fernseher, der meinte, wenn der Politiker jetzt ein gelbes Jackett tragen würde, würden alle ihre Aufmerksamkeit darauf lenken und nicht mehr auf das, was er sagt. Ich stimmte zu und meinte, das müsse aber gar nicht so sein, denn bei der Frau acht man ja auch darauf was sie sagt. Er meinte, Frauen hätten da eben mehr Möglichkeiten, aber ein Mann würde darin wie ein Clown wirken. Er regte sich dann darüber auf, dass ich überhaupt das Thema angefangen hätte, denn das sei ja gar nicht das Thema dieses Beitrages. Es sei doch ganz egal, was jemand anhabe. Ich meinte, wenn es egal wäre, würde er sich nicht so darüber aufregen und dann würden auch alle zuhören. Nur weil es nicht egal ist, rege er sich auf über meine Vorstellung, der Politiker könne auch was Gelbes tragen, so wie früher mal eine Parteigenosse von ihm auch immer einen gelben Pullover getragen haben. Wir beide eskalierten unsere Diskussion, bis wir erschöpft aufgaben, dem je anderen die eigene Position verständlich machen zu wollen.

Ja, wir sind bei allen Fortschritten der letzten Jahre noch recht weit davon entfernt, dass Männer so frei in der Wahl der Kleidung sind, wie die Frauen.

LG, Micha
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Rund um den Rock / Antw:Rock zum Wohlfühlen oder beim Wohlfühlen?
« Letzter Beitrag von Stanley McLeod am 09.06.2026 21:11 »
Ich wollte auch noch meinen Senf dazu geben.

Persönlich bin ich ja gerade erst dabei, anzufangen mich in dem Thema zu bewegen.

Ich sehe es aber ähnlich, dass es das Ziel sein sollte, dass ein Forum wie dieses letztlich nicht mehr nötig ist bzw. es sich dann eher um Details wie Outfits, Kaufempfehlungen o.Ä. geht. So wie es die Damenwelt vermutlich an anderer Stelle ja auch schon macht. Und die Gesellschaft, insbesondere auch die Männer merken, dass es letztlich nicht darauf ankommt, ob man(n) Rock, Kleid oder Hose trägt. Subjektiv habe ich die Wahrnehmung, dass wir davon aber noch weit entfernt sind.

Für mich erhoffe ich, dass ich da hin komme, dass ich die Freiheit habe zu entscheiden, ob Hose, Rock, Kleid oder was auch immer sich gerade passend und richtig anfühlt.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 09.06.2026 20:13 »
N'Abend zusammen!

Ich habe mir den Bericht auch nochmal angesehen.

Doppelrock:

Wo ist denn davon die Rede, dass nur ein Mann Gewalt gegen Demonstranten angewandt habe? Zu Beginn ist von fast täglichen Bedrohungen Im Briefkasten von Anne Selmer die Rede. Die werden wohl kaum von dem einen Mann kommen, der in Soest CSD-Teilnehmende angegriffen hat.

"Ob echt oder gestellt, keine Ahnung!" Diese Deine Formulierung impliziert eine Unterstellung, der WDR könnte evtl. eine Demo zusammenstellen, um dann diese Bilder aufzunehmen. Solche Formulierungen untergraben das Vertrauen dafür empfänglicher Menschen in die Arbeit des Senders - was sie wohl auch sollen. Da hilft auch kein "keine Ahnung", womit Du Dich dann ggf. herausreden könntest. Es wurde auch immer der Kontext der Bilder genannt. Das in anderen Fällen auch Bilder aus anderen Kontexten gezeigt wurden, so bei Bildern von jubelnden Kindern in Palästina nach dem 11.9.2001, wobei die Kinder nicht wegen der Terroranschläge, sondern wegen Bonbons gejubelt haben, ist klar. muss man jetzt aber nicht voraussetzen, dass das jetzt auch so sein könnte. Es sei denn, man will das Vertrauen in die journalistische Arbeit untergraben. Wenn die Bilder aus dem Archiv kommen, wird das normalerweise auch gesagt.

Die queerfeindlichen Straftaten sind laut dem Diagramm von 29 im Jahr 2018 auf 284 im Jahr 2025 gestiegen, die der politisch von "rechts" kommenden im gleichen Zeitraum 17 auf 110. Relativ nahmen die queerfeindlichen Straftaten stärker zu als die "aus dem Phänomenbereich rechts", aber absolut sind beide gestiegen. Und das ist die Hauptaussage. Also weder ein falsches Rechnen und auch keine Lüge, nur eine stärkere Betonung der absoluten Zahlen statt der relativen.

Dass es keine Festnahmen gab, heißt noch nicht, dass nichts vorgefallen ist. Man kann auch Verwarnungen aussprechen, ohne jemanden festzunehmen. Und es gibt auch Vorfällte unterhalb der Strafbarkeitsgrenze, die dennoch gefährlich sind. So manches ist von der Meinungsfreiheit gedeckt, was jedoch verbale Gewalt ist. Da fehlt es vielleicht noch an Law & Order. Von Beschlagnahmungen ist übrigens gar nicht die Rede, weder, dass es sie gab, noch dass es sie nicht gab.

"Einseitige Positionierung" des Senders schreibst Du: Ja klar, für ein friedliches Miteinander der Menschen und gegen Hass  und Hetze. Diese Einseitigkeit lobe ich mir. Ich will nicht, dass hier Menschenhass als freie Meinungsäußerung gleichbehandelt wird mit einer Demo für ein friedliches Miteinanderleben in Vielfalt. Wenn Dir das ein Dorn in Auge ist, spricht das sehr gegen Dich.

Stell Dir vor, wie würden eine Demo für die Kleidungsfreiheit aller Menschen machen, inklusive für die Männer, die freiwillig am liebsten immer nur Hosen tragen. Und dann kämen hosentragende Männer, würden uns beschimpfen und beleidigen und gegen die Kleidungsfreiheit demonstrieren und fordern, Männer müssten auf jeden Fall immer nur Hosen tragen. Und Du und ich würden Drohbriefe im Briefkasten vorfinden. Wie würdest Du Dir die Berichterstattung wünschen?

Oder wir würden für die Religions- und Weltanschauungsfreiheit demonstrieren, und da kämen welche, die dagegen wären und ein rein christliches oder ein rein atheistisches oder ein rein islamisches Land fordern in dem alle anderen Religionen und Weltanschauungen verboten wären. Wie würdest Du Dich da fühlen?

Warum muss man gegen das friedliche Miteinander in Vielfalt demonstrieren und statt dessen eine alleinige Macht der eigenen Sicht auf Geschlecht, auf Kleidung, auf Religion und Weltanschauung fordern? Wieso tolerieren diese Gegendemonstrierenden nicht einfach, dass jeder Jeck anders ist? Das ist ja auch Wolfgangs große Frage.

Aber einen Fehler in dem Bericht fand ich doch: Auf dem Drohbrief am Anfang ist kein Maschinengeweht, sondern ein Sturmgewehr abgebildet.

Mit friedlichem Gruß,
Micha






   

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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von doppelrock am 09.06.2026 19:21 »
Hallo skirtedman,

was ist den "eine rechts angehauchte" Straftat? Oder eine links angehauchte? Was ist überhaupt "rechts angehaucht".  Kennst du überhaupt den Unterschied zwischen rechts, rechtsextrem und rechtsradikal? Oder gleichermaßen links, linksextrem und linksradikal? Oder ist das auch alles eins?

Auch dich frage ich, ob du denkst, dass Mitglieder einer Partei bekennend lesbisch ist, Hass auf Menschen mit dieser Neigung hätten? Ich gehe entgegen der wiederholten Falschaussage von MAS weder zur Partei noch zu deren Wählern, aber aus irgendeinem Mangel heraus behauptet er das immer wieder und steckt zusätzlich alle, die nicht 100% seiner Richtung entsprechen, in den Topf mit seinen Feindbildern.

Zu den Straftaten: Selbst wenn die regierungstreue Anti Fa Hakenkreuze ans blaue Parteibüro schmiert, gilt die Tat als "rechtsextrem", weil das Symbol so eingestuft wird. Religiöse Motive werden zum Teil geleugnet, so ist die offizielle Statistik mit Vorsicht zu genießen. Und es bleibt dem Durchschnittsleser unklar, welcher -ismus wirklich gefährlich ist.

Ist scheint Untertanen oder Gutmenschen inzwischen fest eingepflanzt zu sein, dass "alles RRRÄÄchz" ist, was nicht linksextrem ist. Und wenn ein paar Ideoten auf der Straße feindliche Parolen grölen, sind natürlich alle so. Da will man dann verallgemeinern dürfen. Sogar Wagenknecht und Putin gelten ja mittlerweile als "rechtsextrem". 

Das ist genauso peinlicher Unfug wie "Fascho" sei "rechts". Das plappern nur Ahnungslose ohne Argumente nach, die dann eben die Person angreifen. Auf Italienisch heißt fascio Bündel und meint, dass die Gewaltenteilung und Gewaltentrennung aufgehoben ist bzw. Staat und Privatwirtschaft Bündnisse eingehen, gleich ob Industrie direkt oder NGOs, ein solches Bündel entsteht auch bei Bildung einer Blockpartei, die ihre Macht erhält, Opposition ausgrenzt und Wahl überflüssig macht, weil immer das selbe herauskommt. Wenn Medien nicht mehr die 4. Macht im Staat sind zur Kontrolle der Politik, sondern nur noch deren Reden veröffentlichen, kann man den Begriff ebenfalls anwenden.

Im aktuellen Fall sind die "Faschos" also eher grünrot-rosa-schwarze Parteien, Staatsfunk und von Steuern bezahlte private Organisationen, die die Kontrolle übernehmen.

Solche einfachen Zusammenhänge sehen und kennen setze ich schon voraus, wenn man lautstark mitreden will und dabei ständig Kampfbegriffe gegen die anderen verwendet.

Gruß
doppelrock
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 09.06.2026 11:04 »
Der Reporter kann nicht einmal mit dem Taschenrechner umgehen oder sagt bewusst die Unwahrheit. Anfangs sind 58% der Straftaten als rechtsextrem eingestuft, am Ende nur noch 38% Der Anteil ist also zurückgegangen und nicht, wie behauptet, gestiegen. Das Verhältnis hat sich also umgedreht und man muss nunmehr fragen, wer heuer für die 62% verantwortlich ist, die nicht näher benannt werden.

Aufgrund Deiner Zahlen habe ich mir dahingehend noch einmal den Beitrag angeschaut, und ich muss sagen, damit hast Du einen Punkt. Es ist tatsächlich sehr unscharf und somit missverständlich, wie der gesprochene Text die gezeigte Statistik kommentiert. "...und immer häufiger kommen die Straftaten aus dem Phänomenbereich rechts", so der Kommentar. Das lässt einen Zuhörer in der Tat interpretieren, dass deren Anteil an den queerfeindlichen Straftaten gestiegen sei. Die Statistik aber weist, wie Du richtig analysiert hast, aus, dass der Anteil gesunken ist. Dennoch darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zahl der Straftaten 'aus dem Phänomenbereich rechts' im betrachteten Zeitraum dennoch erheblich gestiegen ist, nämlich versechsfacht. Dass die Gesamtzahl der erfassten Straftaten auch gestiegen ist, und zwar noch stärker (fast verzehnfacht) ist richtig und bedauerlich, ist aber kein angenehmer Grund, den Anstieg aus dem rechten Umfeld zu beschönigen.

Ich halte die Einstufung von Straftaten zu einem gewissen politischen Milieu ohnehin für schwierig. Die Zuordnung wird nur ähnlich unscharf sein wie der begleitende Kommentar des Berichtsautors. Vermutlich werden nur solche Straftaten einem politischen Lager zugeordnet, wenn genügend Hinweise dafür vorhanden sind. Bei vielen werden diese Hinweise aber nicht in ausreichendem Maße vorliegen und bleiben also deshalb auch unklassifiziert.

Fakt ist, dass politisch rechts angehauchte Gedanken inzwischen straßentauglicher geworden sind und Polemik bis Hass- und Hetztiraden gesellschaftsfähiger geworden sind, gerade seit rund 10 Jahren durch verschiedene Ereignisse der Weltgeschichte. Das lädt auch Menschen ein, sich weniger zurückzuhalten, die sich sonst eher nicht zu radikaleren Einstellungen zurechnen würden. Ich bin mir recht sicher, dass das den starken Anstieg der unklassifizierten Straftaten mit erklärt.

Straftat bleibt Straftat - auch wenn Straftaten durchaus auch aus politischem Interesse als solche gewertet werden könnten, unsere deutsche Geschichte hat das ja gezeigt, aber auch überall andernorts auf der Welt gibt es genügend Beispiele. Dennoch: jede Straftat ist eine zuviel, das möchte ich festhalten. Dass die Zahl der registrierten Straftaten seit 10 Jahren ansteigt, hat freilich noch weitere Hintergründe, denn erst seit jüngeren Jahren ist der - ich benutze bewusst die selbe Wortführung, aber möglichst neutral gemeint - denn erst seit jüngeren Jahren ist der 'Phänomenbereich queer' sichtbar geworden. Und zudem trauen auch sich erst nach und nach die Betroffenen, solche Vergehen anzuzeigen. Diese Zusammenhänge sollen allerdings nicht dazu dienen, diese Straftaten zu beschwichtigen.

Es stellt sich doch generell die Frage, warum sich jemand so schwer damit tut, einen Menschen, der sich anders ausdrücken oder fühlen möchte als gesellschaftlich vorgegeben, zu tolerieren. Mit welchem Ziel muss solch ein Mensch vehement ausgegrenzt werden oder attackiert werden? Was fällt denn so schwer daran, jeden nach seiner eigenen Façon glücklich werden zu lassen. Welche Freiheiten anderer Menschen werden dadurch beschränkt, dass ein Peter nun lieber eine Petra sein will?

Was hat man denn davon, gegen andere Menschen Hass und Hetze zu schüren? Ist nicht ein unaufgeregtes Zusammenleben für alle letztendlich angenehmer?
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 09.06.2026 07:55 »
Klar, Doppelrock, dass Du Partei für die Gegenseite einnimmst. Du hast hier im Forum ja oft auch genug gegen die freie Selbstbestimmung von Menschen bzgl. ihrer Genderidentität demonstriert.
Und klar, dass Du so einen Bericht minutiös auf Fehler oder Widersprüche untersuchst, da er ja gegen Dein Weltbild opponiert.
Und dass sexistische Morddrohungen und Hassdemos in keinem Zusammenhang stehen, glaubst Du wohl auch. Was ist friedlich an einer Demo, die anderen Menschen ihre Selbstverwirklichung nicht gönnt, solange diese Selbstverwirklichung niemandem schadet? Du bist doch sonst so für die Freiheit vom Zwang.


Gruß, Micha
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:Freundeskreis Kilt und Rock Ruhrgebiet
« Letzter Beitrag von Krefelder am 08.06.2026 21:12 »
Hallo mieh.

Wenn du Interesse am Stammtisch hast, wäre vielleicht unser Treffen,
jetzt  Sonntag, in Bochum was für dich. Dann brauchst du auch nicht
ganz soweit fahren.

VG
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Erfahrungsberichte / Antw:Zerstörung der Gendernormen.
« Letzter Beitrag von cephalus am 08.06.2026 19:18 »
Hi Wolfgang,
bei mir war im Gegensatz zu Deiner Begebenheit nicht die kleinste Spur eines Unwohlseins vorhanden.

Es waren alles Leute die weitgehend die gleichen Einstellungen und Werte teilen, von daher habe ich mich schon etwas gewundert, dass es themaisiert wurde.


Was mir gerade noch eingefallen ist:
Am Tag nach der Party, beim Frühstück der Übriggebliebenen, wurde mein Kleid auf ungewohnte Weise Thema einer Stilberatung.

Ich trug ein enges Jeanskleid das zwar gut passt, aber an der Hüfte etwas mehr Platz bietet, als ich ausfülle.
Eine Frau sprach mich auf das Kleid an und forschte vorsichtig nach meiner Motivation zum Kleid.

Sie outete sich selbst als Transgender, was mir eigentlich klar war, mich überraschte aber die Tatsache, dass sie das ohne Not so offen sagte.
Jedenfalls erwähnte sie die zusätzliche Weite an der Hüfte, mit der sie auch, zumindest vor ihrer HRT zu  kämpfen hatte.
Ihrer Meinung nach würde das Kleid besser aussehen, mit mehr Hüfte, auch wenn ich keinesfalls eine weiblichere Erscheinung anstrebe.

Jedenfalls empfohl sie mir Bloomers oder Unterhosen mit Rüchen dran zu tragen, das hätte bei ihr gut gewirkt.
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