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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 10:18 »
Dann erwecke ich diesen Thread mal zum Leben mit der Frage:
"In welcher Stadt bin ich hier im Rock?"

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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 00:39 »
Heute war ich bei der Feier zum 25-jährigen Jubiläum als Musiklehrerin von Sabrina Palm in Bonn. Unter den Musikern war ein junger Mann in einem knöchellangen schwarzen Rock. Er ist auch Mitglied des Jugendfolkorchesters. Ich sprach mit seiner Mutter, die sagte, er habe beim Jamstival in Hamburg den Wunsch entwickelt, einen Rock zu kaufen. Wahrscheinlich waren dort noch mehr Rockträger wie auch schon beim Nordfolk Festival im letzten September. Und auch beim JFO gibt es ja schon einen Rockträger. Klasse!
Ich sprach den jungen Mann nicht an, sondern wollte die Normalität seines und meines Rocktragens auf dieser Feier nicht durch die Thematisierung des männlichen Rocktragens stören. Wir waren beide ganz selbstverständlich mit unseren Röcken akzeptiert. So sollte es ja auch sein, und zwar überall!

LG, Micha
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:WGT 2026 Rockmode goes dark again
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 00:29 »
Ich wollte wissen, was Steampunk eigentlich ist und fand diese Videos: https://www.youtube.com/watch?v=Zas2aS8mgoM und https://www.youtube.com/watch?v=ZawmA4wAAE0

Findet Ihr Euch darin wieder?

LG, Micha
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Erfahrungsberichte / Antw:Zu zweit im gleichem Kleid
« Letzter Beitrag von Bernd am 31.05.2026 22:56 »
Sehr schön seht ihr da aus, Sonja und Jürgen! Beeindruckend, was so ein ansprechender Partnerlook hermacht.

Meine Frau und ich sind auch schon mal beide im Kleid zusammen unterwegs. Aber dann halt in unterschiedlichen Kleidern, weil sie ihre alle selber näht, aber dann keine Zeit mehr hat, mir auch welche zu nähen (oder keine Lust, auf meine Wünsche bzgl. Taschen im Kleid einzugehen, worauf sie bei ihren eigenen Kleidern verzichtet), so dass ich mir meine Kleider kaufen muss.
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:WGT 2026 Rockmode goes dark again
« Letzter Beitrag von Albis am 31.05.2026 22:44 »
Nein, es ist keine Verkleidung. Es ist exakt so, wie Jürgen es schreibt. Ich könnte es nicht besser ausdrücken. Insofern haben Zwurg und Cephalus Recht: Wir verkleiden uns im Alltag, gerade im Berufsleben, weil wir befürchten, dass wir negative Konsequenzen zu befürchten haben, wenn wir bestimmte Erwartungen bzw. vermeintliche gesellschaftliche Normen nicht erfüllen. Das haben wir in anderen Threads bereits hoch- und runterdiskutiert.

Insofern sind diese vier Tage jedes Jahr in Leipzig die Zeit und der Ort, an dem ich das größte Maß an Freiheit empfinde, weil ich da eben mit allen denkbaren Klamotten(extremen) herumexperimentieren kann, ohne dass ich blöde angemacht werde.

LG, Albis
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:WGT 2026 Rockmode goes dark again
« Letzter Beitrag von cephalus am 31.05.2026 17:48 »
Möglicherweise ist die Kleidung mit der wir uns meist so durch Arbeit und Alltag bewegen, die wahre Maske und Verkleidung.

Ich denke, das trifft auf einige Menschen zu, die sich die Maske und Verkleidung der Anpassung an das "Normale" überstülpen.

Schade eigentlich...
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:WGT 2026 Rockmode goes dark again
« Letzter Beitrag von Zwurg am 31.05.2026 09:53 »
Ich hab vor 3 Jahren auch genossen in die Welt des WGT einzutauchen.
Schon am Freitag war damals Depeche Mode Konzert. Und wir haben uns eine Stunde in eine Wiese gesetzt und die Leute beobachtet die zum Konzertgelände strömten. Besonders die Damen (durch alle Altersgruppen) hatten sehr interressante Outfits. Die Männer waren eher konservativ gekleidet.
Am Sonntag waren wir dann im heidnischen Dorf um uns drei Hardrockkonzerte anzusehen.
Und ich konnte mich kaum sattsehen an den toll gekleideten Menschen.
Und mir kam der Gedanke, was wäre wenn sich die Menschen im Alltag auch alle so kleiden würden?
Möglicherweise ist die Kleidung mit der wir uns meist so durch Arbeit und Alltag bewegen, die wahre Maske und Verkleidung.
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:WGT 2026 Rockmode goes dark again
« Letzter Beitrag von JJSW am 31.05.2026 07:50 »
Nö, eher als schöne, festliche Kleidung für ein besonderen Anlass, wo ich eben nicht im Alltagsrock hingehe.
So ähnlich vielleicht, wie die Leute früher ihre Sonntags- und Werktagstracht getragen haben.

Da empfand ich Hemd,  Anzug und Krawatte das ich früher z.B. bei Hochzeiten (nicht der eigenen) tragen durfte bzw. musste eher als Verkleidung.

Verkleidung ist für mich auch, wenn ich in eine ander Rolle schlüpfe, wie es z.B. beim Fasching oder auch beim Cosplay und LARP praktiziert wird.

Beim Viktorianischem Picknick am Freitag treffen verschiedene Stile und Subkulturen zusammen. Außer Gothic noch Punks, Cyberpunks, Steampunks, Fetisch, BDSM, Viktorianisch, Barock, Mittelaltelich Gewandete, Piraten, Wikinger Fantasy, Cosplayer usw.
Am Samstag gibt es nochmals das Steampunk Picknick. Die Steampunk-Szene scheint in den letzten Jahren deutlich anzuwachsen.

Viele wollten sich eben nur besonders aufgebrezelt, schön gekleidet präsentieren.
Iher Gefühle ausleben, was im Alltag nicht so möglich ist.
Es ist auf jeden Fall ein Schaulaufen, sehen und gesehen werden.

Zwischen all den Gewandeten sind auch viele Leute in Alltagsklamotten. Die einfach zum gucken kommen.

Hier noch ein Youtube-Video vom Viktorianischem Picknick. Leider etwas unruhige Kameraführung.
Ich habe mich mit meiner Frau da auch entdeckt, z.B. bei 13:15 und 14:08. Auch Lars ist da zu sehen.

https://www.youtube.com/watch?v=tMx2bqbRkwM

Doch alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit!

Grüßle
Jürgen
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Erfahrungsberichte / Antw:Es muss nicht immer ein Rock sein ...
« Letzter Beitrag von doppelrock am 31.05.2026 05:29 »
Hut und Anzug auch für Arbeiter dürften bis in die 1960er üblich gewesen sein, um dann bis Ende des Jahrzehnts fast auszusterben.
Ich finde es gut, dass auch die Krawatte bei Angestellten oder Vorgesetzten nicht mehr Pflicht ist. Für manche war es fast ein Skandal, dass dieter Zetsche als Daimler-Vorstand sich vom Kulturstrick befreit hat, auch um den Aufbruch in neue Zeiten zu zeigen.

Individualität war erst möglich, seit es ein gewisses Maß an Luxus und sicherer Versorgung gibt. Bei Tieren oder ganz frühen Vorfahren wäre das Verlassen  der Herde lebensgefährlich gewesen wegen Hunger, Kälte, Raubtieren. Erst als Menschen sesshaft wurden, Vorräte anlegen und sich über gewisse Zeit selbst versorgen konnten, war das Ausscheren aus der Masse oder Verlassen der Herde möglich. beim heute zunehmenden Gruppendruck ist das Ausleben des eigenen Geschmacks teilweise schwieriger als noch bis vor 20 oder 10  Jahren.

Wichtig finde ich, dass die Expertokratie abgeschafft wird. Menschen sollen wieder selbst mehr Wissen und Fähigkeiten entwickeln und das Hinterfragen können, was der weiße Kittel oder schwarze Anzug erzählt.Ein wirklicher Fachmann erlaubt Fragen zu seinem Gebiet und erklärt das, was er anwenden oder verkaufen will. Wer wegen Gotteslästerung empört spielt, ist kein Fachmann, sondern eine Luftnummer mit bestenfalls auswendig gelerntem "Wissen".Der Trend an Schulen, auswendig zu lernen statt selbst zu denken, müsste umgedreht werden. Ein guter Student lernt nicht das ganze Buch von A-Z auswendig, sondern kann die Inhalte selbst herleiten und verständlich erklären.

Dann haben wir die Chance, dass Individualität und (harmlose) Normabweichung wieder akzeptiert wird.
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Erfahrungsberichte / Antw:Zu zweit im gleichem Kleid
« Letzter Beitrag von MAS am 31.05.2026 01:05 »
Dabei ist es die Frage, wer dem Wahnsinn anheim gefallen ist: Die beiden in ihrer Kleidungsfreiheit oder die, die meinen, das dürfe nicht sein.

Ich finde jedenfalls, dass Jürgen und Sonja ein schönes Paar sind!

LG, Micha
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