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Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 10:37 »
Man könnte statt der schwarzen Hose auch einen schwarzen Rock tragen. Möglichst passend zum Jackett
Obwohl es da ja schon wahrschenlich wieder viele gibt.

Auch ein Kilt wäre eine Lösung.

Ein entsprechender Kilt ist immer und zu jedem Anlass eine Lösung.
Ein Kilt ist ein komplett anderes Statement als ein Rock - Geschmackssache.

Komisch, sobald man eien Rock anzieht, müssen auf einmal 100 andere Parameter auch stimmen. Welche Strumpfhose dazu? Welche Schuhe?

Das ist definitiv so.
Ich hatte über ein elegantes sehr körpernahes Kleid nachgedacht, da bleibt weniger was angepasst werden könnte, was man bedenken müsste.
Konkret war es in meinem Fall:

Hat sich mein Bauchumfang wieder soweit reduziert, dass Taile stat Äquator zu sehen ist?

Schmuck, ja oder nein? Welchen?

Schuhe, welche passen dazu und sehen gut aus?
Perfekt stimmig waren weiße Sneakers und Pumps mit deutlich Absatz.
Sneakers haben das Bild unmittelbar ins sportlich legere verschoben, die Pumps ganz weit ins Feminine - schön, aber irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden . evt. meine Frau auch nicht.


Was sagen die anderen Gäste  dazu.

Ganz einfach: Nix
Das kommt meiner Erfahrung nach nicht vor.


Ich muss im Juli auf eine Hochzeit, es wird gewünscht das ich im Rock komme. Ich überlege auch schon, was geht.

Egal ob Rock ider Hose, Vorschriften finde ich unangebracht - oder will man Dich nur unterstützen, damit Du dich traust?
Auf jeden Fall bist Du damit komplett frei. Alles geht.

Sie dich um auf Hochzeiten oder im Internet, was Frauen zu solchen Anlässen tragen.
Das mögliche Spektrum ist gigantisch, Du muss dich nur noch entscheiden was Dir gefällt
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Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 10:14 »
Ich hoffe, du hast auf deine Familie gehört...?  ;)

Natürlich, ich habe gemacht was ich wollte ;)

Ich habe mich für die Hosenvariante entschieden und es bei genauer Betrachtung der anderen Anwesenden, dann auch für die richtige Entscheidung gehalten.
Alle waren sehr konservativ korrekt gekleidet, auf jeden Fall mehr als ich das von vergleichbaren Anlässen in meiner katholischen Gemeinde kenne.
Ich wäre mir wie ein Paradisvogel vorgekommen, aufgrund meines Geschlechts - das Kleid welches ich erwogen hatte, hätte sich an einer Frau perfekt in das Setting eingefügt.

Wie sehr ich wirklich aufgefallen wäre, kann ich nicht sagen, wohl gefühlt hätte ich mich nicht.
Damit war die Entscheidung richtig, auch wenn es schade ist - andere Gelegenheiten könnten ja noch kommen.

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Das mit männlicher Rolle mit der Mann zufrieden ist und die Ausgestalltung im Zusammenhang mit eigenen und fremden Erwartungen haben wir ausgiebig bsprochen.

Aber:

Was bewegt die Menschen, die sich als nicht binär und damit irgendwo im Spektrum zwischen männlich und weiblich betrachten?
Wo liegt der Unterschied zu infrage gestellten Rollenverhalten?
Oder ist doch nur eine Konsequenz aus den jeweiligen Erwartungen, die man nach innen und aussen, so griffig zusammenfassen kann.
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Und dann gibt es da noch die sogenannten "Tradwifes" in sozialen Medien, die das alte Rollenbild der Frau in diversen Filmchen propagieren, die mich stark an Reklamefilme der 1950er und 1960er Jahre erinnern.
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Ich finde Deinen Text sehr gut, lieber Wolfgang, muss aber leider einem Satz widersprechen:

Zitat
Es käme heute wahrscheinlich niemand in der Mehrheitsgesellschaft mehr auf die Idee, die Rollenerwartung an Frauen beim Punkt Kleidung wieder auf nur noch Rock oder Kleid zu verengen.]Es käme heute wahrscheinlich niemand in der Mehrheitsgesellschaft mehr auf die Idee, die Rollenerwartung an Frauen beim Punkt Kleidung wieder auf nur noch Rock oder Kleid zu verengen.

Ich kenne christliche Gemeinden, in denen die Frauen genau so wenig Hosen tragen, wie die Männer Röcke. Gut, jetzt kann man fragen, ob diese Gemeinden zur Mehrheitsgesellschaft gehören. Vielleicht sind sie ein letzter Posten der gegenderten Kleidungsaufteilung. Aber es gibt sie noch.

Gleich fahre ich mal wieder nach Bielefeld als "normaler" Mann im Rock und tue, wie von Dir geheißen.

LG, Micha
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...

Ja, ich kann mich der Sichtweise von Bernd voll und ganz anschließen.

Auch ich entspreche in vielen Dingen wie Charakter, Verhalten, Interessen nicht dem, was man gemeinhin als "typisch männlich" darstellt und eine gewisse Typisierung von "was ein Mann so macht" vornimmt "und was nicht". Und dennoch kann ich so unbehelligt mein Leben führen. Ja, und auch mit meiner Kleidung kann ich das ebenso. Das finde ich toll. Freilich sieht man mein Uninteresse an Fahrzeugtypen, Sportergebnissen und meine nicht ausgeprägten Grillvorlieben meistens mir nicht auf Anhieb an. Meine Kleidungsvorlieben aber sofort.

Ich finde es richtig und wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, wie andere Menschen, besonders Männer, zu unserem Kleidungsstil stehen und inwieweit das noch eine breitere Welle in der Gesellschaft nehmen könnte, und woran es liegt, dass es noch immer nicht eine breitere Masse von uns als Inspirationsgeber adaptiert hat.

Wir haben schon vielfach hier im Forum uns Gedanken dazu und zu den Rollenbildern bzw. Rollenerwartungen von Männern gemacht. Vielleicht hatten wir es bisher noch nie so schön ausgedrückt, wie Ihr das in den letzten Tagen hier gemacht habt.

Ich weiss, wie wünschenswert für viele von uns es wäre, wenn wir zahlenmässig mehr in der Gesellschaft sichtbar wären. Es würde auch die tatsächliche oder virtuelle Last von uns einzelnen nehmen, uns immer wieder erklären zu müssen oder uns mit falschen Zuordnungen konfrontiert zu sehen. Um noch selbstverständlicher Rock und Kleid im Alltag tragen zu können, ist es am wichtigsten, dass in der Gesellschaft allgemein bekannt wird, dass es eben auch Männer gibt, die sich voll und ganz als Männer sehen und trotzdem Röcke bzw. Kleider tragen möchten. So, wie es sich herumgesprochen hat, dass Frauen Hosen, Kleider oder Röcke tragen, ohne damit eine darüber hinaus gehende Botschaft ausdrücken zu wollen.

Die einzige Möglichkeit, das zu vermitteln, ist (abseits einer potenziell forums- oder vereinsbasierten Öffentlichkeitsarbeit) dass das jeder von uns in seinem eigenen Lebensbereich vorlebt und in Begegnungen mit anderen Menschen verbal oder non-verbal vermittelt, dass der Rock am männlichen Mensch nichts weiter zu bedeuten hat, wie eine Hose am weiblichen Mensch.

Frauen haben viele Rollenerwartungen, die man in den 50er Jahren noch an eine Frau hatte, inzwischen abgelegt. Es käme heute wahrscheinlich niemand in der Mehrheitsgesellschaft mehr auf die Idee, die Rollenerwartung an Frauen beim Punkt Kleidung wieder auf nur noch Rock oder Kleid zu verengen. Rein formal gibt es heute eigentlich keine Rollenerwartung an die Frau mehr, was Bekleidung betrifft (wenn man von Details absieht).

Vielleicht müssen wir in unseren eigenen Köpfen auch erst einmal den Gedanken streichen, dass wir mit unserer freien Kleidungswahl nicht den Erwartungen entsprechen. Ich hege ja auch keine Gedanken in meinem Kopf, wie Person X oder Y sich zum nächsten Zusammentreffen kleiden wird. Warum sollen andere an mich Erwartungen haben, wie ich mich kleide?
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Ja, so empfinde ich auch wegen der Sammlung. Ich habe ja auch einige Dosen und Flaschen gesammelt, aber alle leer. Und viel weniger als das da.

Mein Konsum ist höher als Deiner, was aber auch keine Kunst ist. Von Schönramer hatte ich glaube ich auch mal was.
Ja:
D   
By   
Petting   
Privatbrauerei Schönram   
Oberg. dkl.: St
Imperial Stout
Alk.: 9,5 %
(Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hafermalz, Hopfen, Hefe)   
Fla   0,33 l   
Siegburg, zu Hause;
(gekauft bei Rewe in Königswinter-Ittenbach,Sa 26.3.2016, €)

LG, Micha
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Rund um den Männerrock / Antw:Verwechselt worden
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 23:44 »
Ich frage mich nur, warum ältere Damen sich so freuen, wenn sie einen vermeintlichen Ordensmann erblicken.

Die haben ein positives Image. Und manchmal sind sie auch gut.

LG, Micha
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Rund um den Männerrock / Antw:Verwechselt worden
« Letzter Beitrag von Zwurg am Gestern um 23:09 »
Ich frage mich nur, warum ältere Damen sich so freuen, wenn sie einen vermeintlichen Ordensmann erblicken.
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Irgendwie schon schade, das nun die Biersammlung, in der bestimmt sehr viel Arbeit und Lebenszeit steckte, nun aufgelöst und zerstört wird.

Das erinnert mich an ein Filmzitat: " All diese Momente werden verloren sein, wie Tränen im Regen."

Ich tinke nicht viel Bier. Ich kaufe meist zu Beginn des Sommers 2 Kasten Bier. Manche nehme ich auf die Mittelalterfeste mit und gebe sie auch weiter. Den Rest habe ich Mühe bis zum nächsten Sommer aufzubrauchen.
Im Moment mag ich gerne Schönramer Dunkel.
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