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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 00:03 »
Heute Abend habe ich eine Gruppe im Park gesehen (vom Alter her Studenten), die halb Picknick machten, halb Spikeball spielten.
Mir fielen als erstes die großen Creolen bei einem der Teilnehmer auf, erst danach vernahm ich den langen Plisseerock.
Die Frise - halb gefärtb, halb Vokuhila... naja.

Aber fand ich cool, dass es auch (wieder) Jüngere gibt, die zum Rock greifen.

Was meinst Du mit "Frise", lieber Bluebayou?
Frisur?

LG, Micha
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von BlueBayou am Gestern um 23:43 »
Heute Abend habe ich eine Gruppe im Park gesehen (vom Alter her Studenten), die halb Picknick machten, halb Spikeball spielten.
Mir fielen als erstes die großen Creolen bei einem der Teilnehmer auf, erst danach vernahm ich den langen Plisseerock.
Die Frise - halb gefärtb, halb Vokuhila... naja.

Aber fand ich cool, dass es auch (wieder) Jüngere gibt, die zum Rock greifen.
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Erfahrungsberichte / Antw:Kleid und Kirche
« Letzter Beitrag von BlueBayou am Gestern um 23:38 »
Was nun die Bibelstellen angeht, die in der Regel hergezogen werden, um eine Ablehnung von Homosexualität zu begründen, so ist unter heutigen wissenschaftlichen Theolog*innen meines Wissens weitgehend unbestritten, dass diese Bibelstellen sich nicht gegen das richten, was wir heute als gleichgeschlechtliche Liebe zwischen mündigen Menschen bezeichnen würden. Die Vorstellungen von Homosexualität, die in der Bibel abgelehnt werden, haben mehr mit sexueller Ausbeutung zu tun als mit praktizierter Liebe unter gleichrangigen Partner*innen.

Die Bibel ist 2000 Jahre alt und ein Zeugnis ihrer Zeit. Da haben viele Menschen "herumgepfuscht" und hineininterpretiert, ergänzt, usw.
Manche Textstellen sind schlecht übersetzt, reine Auslegungssache oder von der Zeit und Gesellschaft mittlerweile überholt.
(genau das vermisse und kritisiere ich auch Islam: das Festhalten an archaischen Wertevorstellungen - aber das ist ein anderes Thema)

Leider gilt auch heute noch "Kleider machen Leute".
Im falschen Dress zur falschen Zeit... das kann beruflich/ gesellschaftlich nach hinten losgehen.
Es ist weitaus schwieriger, diese daraus entstehenden Vorurteile wieder abzubauen, als von anfang an als "passend" einsortiert zu werden und erst danach seine "Individual-Karte" zu ziehen.
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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von MarkM am Gestern um 23:35 »
Nun ja,

da gibt es doch schon ein paar versteckte Antworten. Ich spendiere zwei "e", damit die Elbe lesbar wird. Und wenn schon Porzellan im Spiel ist, dann ist Meißen die feinste Adresse. Meine erste Recherche nach Bierkrügen aus Porzellan liefert Angebote um die 300 Euro. Lieber Bahner, Du warst am Kaendlerbrunnen in Meißen.

Beste Grüße
MarkM
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Erfahrungsberichte / Antw:Kleid und Kirche
« Letzter Beitrag von BlueBayou am Gestern um 23:25 »
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Klasse Outfit!
Nicht mein Stil - aber definitiv ein Stil, der vom Mainstream abweicht, durchdacht ist und Deine eigene Linie darstellt.

COOL!

Aber mit den Piercings, vor allem dem Septum und den langen Haaren stichst Du vermutlich auch in Hosen/ langeweiliger Männerkleidung heraus.
 
Ich glaube, die Leute würden auch bei einem weniger ungewöhnlichem Outfit eher zum Pfarrer, als zum unbekannten Gemeindemitglied gehen.
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Rund um den Rock / Antw:Adäquate Kleidung - Sommer
« Letzter Beitrag von BlueBayou am Gestern um 23:19 »
Für mich bei über 30 Grad ist momentan ein leichtes Hängerchen die erste Wahl, aus leichtem dünnen Baumwollstoff oder Viskose.

DANKE! Das sehe ich ähnlich!
Es gibt für mich nichts luftigeres, als ein kurzes, leicht umspielendes Kleidchen.
Luft von oben und von unten!
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Rund um den Rock / Antw:Adäquate Kleidung - Sommer
« Letzter Beitrag von Forgotten Fashion am Gestern um 23:18 »
Bei großer Hitze gibt es nichts bequemeres, als ein langes, luftiges Kleid - im arabischen Kandora oder Dishdasha genannt. Die Dinger sind so geschnitten, dass sie nirgends (außer auf den Schultern) eng anliegen; also entweder relativ gerade oder A-Form.

Darunter trägt man dann ein dünnes T-Shirt und entweder einen Wickelrock (UAE), weite, dünne Hosen, oder Shorts.

Kopfbedeckung nicht vergessen (saugfähige Baumwolle)

Damit sind selbst 45°C gut auszuhalten.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von BlueBayou am Gestern um 23:17 »
Schon praktisch, wenn man sich in einer Echokammer befindet.
Da braucht es kaum Input von außen, um sich "gut" zu unterhalten...  ::)

Ja, das merke ich, dass Dir das praktisch vorkommt, BlueBayou.

Ich sprach nicht von mir, sondern von Euch zweien - Skirtedman und Dir.
Ihr scheint hier zu jedem Thema ellenlange Statements abgeben zu müssen.
Das finde ich ein wenig seltsam und auch erdrückend. Da bleibt kaum Platz für andere Stimmen.
Ich habe auch nicht die Zeit, mich seitenlange Antworten durchzuwühlen, um dann mitreden zu dürfen.
Aber ich will das mal probieren.
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Erfahrungsberichte / Antw:Kleid und Kirche
« Letzter Beitrag von Stanley McLeod am Gestern um 23:13 »
Ich bin aber ziemlich sicher, dass diese Bibelstelle in meinem Verständnis von Nächstenliebe dann auch dazu hätte dienen müssen, Frauen vom Hosentragen abzubringen.

Das wurde ja auch oft versucht und wird in einigen christlichen Denominationen auch getan.

LG, Micha

Leider ist dem tatsächlich so, ich muss dem Micha da zustimmen. Ich bin selbst freikirchlich unterwegs, aber ich hätte mir niemals vorstellen können eine Gemeinde zu besuchen, die Menschen auf Grund von Äußerlichkeiten ausschließt. Bei meiner Gemeinde ist es jedenfalls so, dass man sich in diesem  Punkt weitestgehend am gesellschaftlich akzeptierten Rahmen orientiert, vielleicht abgesehen von provokativ aufreizender Bekleidung bei Frauen. Ob ich dort als Mann im Rock oder Kleid akzeptiert würde kann ich tatsächlich nicht beurteilen, da ich in den Jahren seit ich dort bin keinen Mann erlebt habe, der das getan hätte. Aber auch nicht wüsste, ob es jemanden mit einer ähnlichen Sichtweise wie der meinigen gibt.

Persönlich würde ich mich aber auch wie Hajo an der Paulusstelle orientieren und versuchen soweit möglich vielleicht Anstoß zu sein, aber nicht anstößig.

Interessant fände ich wie die Menschen in der Gemeinde reagieren würden, wenn man sie mit der Tatsache konfrontiert, dass das Tragen von Hosen für Frauen gerade im christlichen Kontext lange Zeit verpönt und in vielen Gemeinden ein Ausschlusskriterium war, und wie geschrieben ja leider in einigen Denominationen auch heutzutage immer noch ist.

Ich bin kein Bibelcrack, aber man kann vermutlich für fast jede Argumentation für oder gegen alternative Bekleidung für Männer in der Bibel finden.

LG Stanley
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Erfahrungsberichte / Antw:Kleid und Kirche
« Letzter Beitrag von Bernd am Gestern um 22:29 »
Ja, Jens, so sehe ich das auch. Ich möchte durch mein Auftreten mit Kleid im Gottesdienst niemanden provozieren. Sondern eher dazu beitragen, dass das mit Zeit und Gewöhnung zu etwas wird, das gar keine Beachtung mehr findet und von allen als normal wahrgenommen wird.
Niemanden durch die Kleidung im GoDi zu provozieren ist nicht einfach und verlangt dann und wann einen Verzicht auf allzu große Freiheit. Paulus hat sich zur Freiheit in seinen Briefen geäußert. Zwar ging es nicht um Kleidung, sondern um Essgewohnheiten oder das Einhalten von Feiertagen, aber die Quintessenz ist diese: Wir haben allerlei Freiheiten, was diese "nicht heilsrelevanten" Dinge angeht, aber aus Liebe zu Menschen, die "im Glauben schwach" sind, können wir uns ggf. zurück nehmen.

Deshalb muss ich nicht auf Biegen und Brechen in jedem GoDi Kleider oder Röcke tragen. Kann auch mal eine Hose sein.

In Italien sah ich dagegen vor Kirchtüren Abbildungen von kurzen Beinkleidern oder ärmellosem Oberteilen mit einem roten X durch diese hindurch. In Italien wären viele von uns so nicht in eine Kirche gelassen worden.

LG, Micha

Im Mailänder Dom war ich in den 90er Jahren mit Rock drin und auch drauf. Damals kostete es glaubich hoch aufs Dach auch schon Eintritt. Ein paar Tage später haben sie mich nicht mehr reingelassen. Gut, dann bin ich halt nicht mehr aufs Dach. Welche Röcke ich damals trug, weiß ich nicht mehr konkret. Aber ich hatte da überwiegend knielange Sachen dabei oder wadenlang.

Vor bald ziemlich genau 25 Jahren haben sie mich zum Pater Pio nur reingelassen mit einer Stola, die ich mir über die Schultern hängen musste, weil ich ein armfreies Tanktop getragen habe. [...]

Wenn ich sage, dass ich durch das Tragen eines Kleids in Kirchen nicht provozieren möchte, dann spielt da schon mit rein, dass ich mir bewusst überlege, welche Kleidung ich in welchem Umfeld tragen kann. Nach meiner Erfahrung ist allein die Tatsache, als Mann ein Kleid zu tragen, in der Regel nichts, was großes Aufsehen oder Ärgernis erregt (von Ausnahmen wie dem Aufhänger dieser Diskussion mal abgesehen). Aber auch innerhalb der Kleider-Stile gibt es sexuell Aufreizenderes oder farblich Unpassenderes, was dann eher negativ auffällt, und andere Kleider, die sich harmonisch ins Gesamtbild einer Gottesdienstgemeinde einfügen.

Ich war auch schon (als Tourist) in italienischen Kirchen unterwegs und habe diese Hinweisschilder ernst genommen. Als ich vor zwei Jahren im Kleid im Mailänder Dom (und auf dessen Dach) war, habe ich mir an diesem Tag extra ein längeres Kleid angezogen, so dass Knie und Schultern bedeckt waren. Das war dort überhaupt kein Problem. (Vermutlich hat sich bei den Verantwortlichen des Mailänder Doms zwischen den 1990er Jahren und den 2020er Jahren auch etwas getan im Umgang mit vielfältig gekleideten Tourist*innen.)
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