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Hier noch was über den Hemul und sein Kleid:

"Dann machte er einen wohlerzogenen Knicks"
Fußnote dazu: "Der Hemul machte einen Knicks, weil es ein bisschen lächerlich wirkt, wenn man sich in einem Kleid verbeugt. Anm. d. Autors."

Tja...

LG, Micha
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Gender / Antw:DARF MAN(N) SO?! - Reihe in Mühlheim an der Ruhr
« Letzter Beitrag von ChrisBB am 28.10.2026 19:00 »
Hallo,
In dem bereits erwähnten Männertraining wird es im nächten Termin um das Thema "Identität" gehen. Wer bin ich? Was macht mich als Mann aus? Usw.
Bin gespannt, was die Teilnehmer dazu sagen.

Gruß
ChrisBB
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Gender / Antw:DARF MAN(N) SO?! - Reihe in Mülheim an der Ruhr
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 28.10.2026 17:15 »
Thematisch gehört es in das Board "Gender".

Dieses Thema wurde verschoben nach Gender.

https://www.rockmode.de/index.php?topic=10495.0

Ah, Danke, Matthias.

Vielleicht hätte ich erklären sollen, weshalb ich es bewusst in die Rubrik "Männerrock" gesteckt hatte und nicht "Gender" gewählt wollte.
Zum einen wollte ich schon den inhaltlichen Fokus auf den Rock am Mann legen.
Zum anderen wollte ich gezielt auch Leser erreichen, die sich selbst nur für explizite oder sehr implizite Männerröcke interessieren.
Viele verbinden mit "Gender" keine Themen, die sich gezielt um den männlich sich fühlenden Mann kümmern.
Es könnte also sein, dass ein Teil von unseren Forumsbesuchern, ein wichtiger Teil der Zielgruppe dieses Threads diesen Thread nicht wahrnimmt, wenn dieses Thema in der Rubrik "Gender" untergebracht ist.

Das war meine Überlegung, die mich zu der Entscheidung führte, das in die Rubrik "Männerrock" zu stecken.
Auf das "böse Wort" 'Gender' hatte ich in meinem Startbeitrag ja ironischerweise noch hingewiesen, das da im langjährig übergeordneten Titel der diesjährigen Veranstaltungsreihe "DARF MAN(N) SO!?" steckt. ("Viva la Gender" ist die langjährige Übertitelung; und ja Micha: 'Gender' meint was anderes, als viele darunter verstehen, aber es hält halt einige ab, obwohl es für sie vollkommen interessant wäre ohne dieses G-Wort)

Gruß
Wolfgang
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Thematisch gehört es in das Board "Gender".

Dieses Thema wurde verschoben nach Gender.

https://www.rockmode.de/index.php?topic=10495.0
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Gender / Antw:DARF MAN(N) SO?! - Reihe in Mühlheim an der Ruhr
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 28.10.2026 14:10 »
Zur Unterhaltung mal zwischendurch etwas erheiterndes:

Das sind die Herausforderungen, denen wir uns als Gesellschaft stellen müssen. Was ist falsch, was ist richtig? Und die Welt wird immer komplexer. Da locken die einfachen Antworten. Die einfachen Konzepte. Zum Beispiel: "Mann bleibt Mann, mit allem, was dazu gehört." Angeblich gehören soll. Der alte preußische Gedanke mit dem gnadenlosen Drill schimmert durch... Manche sehnen sich danach.

Ich wollte nach diesem Beitrag mal die KI befragen, was ihr zu meiner Formulierung (hier fett) einfällt und war tief beeindruckt:

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.


Das wollte ich näher recherchieren und googelte nach diesem Vers:

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.


Noch ließ ich nicht locker. Und die Google-Such-KI bemerkte dann folgendes:

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.


Ab da ließ ich die Google-Suche dann in Ruh...  ;D ;D ;D
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Erfahrungsberichte / Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Letzter Beitrag von hirti am 28.10.2026 08:22 »
Hallo!

Nachdem die kühle Zeit angebrochen ist, passt auch mein Wollkostüm wieder ganz gut fürs Büro.
(wobei das hier nicht mein Büro ist, sondern der Parkplatz vom nahegelegenen Reifenhändler. Der hat praktischerweise ein Wand aus Eisen, auf der die Handy-Magnethalterung hält. So kam's zu diesem Selfie)

Dazu gibts ganz klassische Lederstiefel, nachdem sich der Gedanke "nur nicht zu viel Absatz in der Arbeit" irgendwann aus meinen Gedanken verabschiedet hat.

Farbe hat das Outfit nicht zu bieten, das darf mein Auto im Hintergrund ausgleichen.

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.
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Rund um den Rock / Antw:Mit Hilfe künstlicher Intelligenz
« Letzter Beitrag von GregorM am 28.10.2026 08:19 »

Freuen würde ich mich über mehr Bilder ohne Kniestrümpfe, denn es gibt sie ja durchaus, die Männer mit vorzeigbaren Beinen.


Vielen Dank, doppelrock.

Ja, ich weiß, dass es viele Bilder von Männerbeinen in Kniestrümpfen gibt – wohl auch ein bisschen zu viele. Aber wo der Rock einen Kilt zeigt oder imitiert, passen sie irgendwo. Übrigens habe ich selten selbst "knee-high socks" im Promt geschrieben, nur "socks".
Da ich selbst schon immer eine Vorliebe für Kniestrümpfe gehabt habe, habe ich sie nicht korrigiert, aber mich ein bisschen darüber gewundert habe ich schon. 
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Gender / Antw:DARF MAN(N) SO?! - Reihe in Mühlheim an der Ruhr
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 28.10.2026 00:01 »
...dass ich da kaum noch was hinzufügen kann.

Außer dass es Kräfte gibt, denen die Entmännlichung der Gesellschaft schon vie zu weit fortgeschritten ist und die skandieren:  "Echte Männer sind rechts und wollen richtige Frauen" und damit über Ticktock usw. viele junge Möchtegernänner erreichen.

Ja, sehr richtig.
Und zwar über Social Media und von Influencern (Andrew Tate hatte cephalus genannt) oder anderen Strömungen und deren Anhängern. Oder direkt von Parteien. Und das müssen noch nicht mal politisch rechte Kräfte sein, dass können durchaus auch politisch linke Kräfte sein (nur mal, um die wichtigsten zu nennen), die eine Attraktion auslösen.

Und empfänglich dafür sind besonders Männer. Und besonders oftmals Männer oder Jungs, die in ihrer Biographie an einem oder an mehreren von diesen erwähnten Lebensübergängen nicht abgeholt wurden, oder gerade an einer solchen ins Straucheln gekommen sind. Jene, die sich abgehängt fühlen und nicht die Chance haben, sich über eigene Leistungserfolge zu definieren. Sondern feste Vorgaben anstreben, die Halt und Orientierung geben. Mit irgendwas muss man sich ja identifizieren. Das können dann übersteigerte Vorbilder sein, einfach konstruierte klare Wünsche, wo es nicht viel Widerspruch gibt von ähnlich Denkenden, weil die Komplexität des Lebens auf einen Nenner reduziert ist, und man sich deswegen zu diesen Leuten dazugehörig fühlt. Während man sich von den anderen Personen, die einem direkt umgeben (Familie, Schule, Ausbildung), abgehängt und zunehmend nicht mehr zugehörig fühlt.

Die harten Kerle von den 'sozialen' Kanälen machen es vor, wie man ein harter Kerl wird. Äusserlich hart, aber innen total verletzlich, verzweifelt, was man aber nicht nach draussen lassen darf, sonst ist man ja ein Verlierer. Unmännlich. Memme.

Ja, Michael, Dein Stichwort hat es gut beschrieben.

Das sind die Herausforderungen, denen wir uns als Gesellschaft stellen müssen. Was ist falsch, was ist richtig? Und die Welt wird immer komplexer. Da locken die einfachen Antworten. Die einfachen Konzepte. Zum Beispiel: "Mann bleibt Mann, mit allem, was dazu gehört." Angeblich gehören soll. Der alte preußische Gedanke mit dem gnadenlosen Drill schimmert durch... Manche sehnen sich danach.
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Gender / Antw:DARF MAN(N) SO?! - Reihe in Mühlheim an der Ruhr
« Letzter Beitrag von MAS am 27.10.2026 23:13 »
Sorry Leute, mein Laptop kriegt kein WLAN, und mit dem Smartphone zu schreiben ist mir zu umständlich, trotz der Wortvervollständigung. Außerdem habt ihr schon so viel geschrieben, dass ich da kaum noch was hinzufügen kann.

Außer dass es Kräfte gibt, denen die Entmännlichung der Gesellschaft schon vie zu weit fortgeschritten ist und die skandieren:  "Echte Männer sind rechts und wollen richtige Frauen" und damit über Ticktock usw. viele junge Möchtegernänner erreichen.

Mehr vielleicht mit richtiger Tastatur, demnächst.

LG Micha

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Gender / Antw:DARF MAN(N) SO?! - Reihe in Mühlheim an der Ruhr
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 27.10.2026 18:39 »
Unter der Gefahr, dass ich wieder alles zutexte, bevor jemand anderes seine wertvollen Gedanken äußern konnte...

Die Frage, wie kann man sonst auf insbesondere den männlichen Teil (insbesondere die wertvolle Jugend) persönlich einwirken?

Nun, ich habe keine Jungs, noch nicht mal Kinder. Auch keine Enkel. Und auf meine Neffen (die übrigens alle irgendwann mal meine Coolness mir gegenüber ausgedrückt haben) konnte ich auch nicht viel einwirken, denn ich wollte sie ja nicht "versauen". Ja, alles so blöde Gedanken, die man sich macht. Und die Kinder meiner Nichten und Neffen sind räumlich oder situativ so unendlich weit weg. "Einwirkkraft" fast ausgeschlossen. Vermutlich tauge ich eher für ein Beispiel, das nicht das Maß von deren Eltern ist.

und zumindest ein Sohn hat keine Scheu auch mal ein Kleid zu tragenn, wenn er nicht gerade Freunde treffen wird :-\
Und, sie lehnen jede Art von Drogen legal wie Illegal, vehement ab, auch gegen ihren Freundeskreis.

Da hast Du Glück gehabt, oder ganz vieles richtig gemacht.

Aber genau das ist Problem. Drogen, legal wie illegal, betreffen ja eher die älteren Nachwachsenden. Die Verlockungen gibt es überall. Die oft auch gerade dann attraktiv werden, wenn in anderen Bereichen es gerade nicht so rund läuft. Drogen gibt es ja mittlerweile auch elektronischer Art, und die können auch die ganz jungen Menschen betreffen. Da können ganz viele Kompetenzen zwar trainiert werden, aber andere eben auch auf der Strecke bleiben.

Die Kollegin die so heftig reagiert hat, ist Mitte 40 - schwieriges Umbruchsalter?

Umbruchsalter. Ja, deren gibt es viele. Auch schon ab Kleinstkindalter.

Studien zeigen, dass gerade diese Übergänge schwierig sind. Von einem Lebensabschnitt in den nächsten. Da gibt es in den ersten 25 Lebensjahren derer viele. Z.B. von der Schule zur Ausbildung bzw. Studium. Oder von der Grundschule in die nächste Schule. Oder vom Kindergarten in die Grundschule. Die Zahl derer wächst, die zu Anfang der Grundschule erst noch langwierig lernen müssen, einen Stift zum Schreiben bzw. Malen zu halten. Diese Motorik ist vielfach nicht geübt. Und fast trifft es immer Jungens. Jetzt mehrfach mitbekommen.

Vorschulkinder malen sehr gerne und viel. Und die Bilder, die von Kindern gemalt sind, hängen vielfach herum, man kriegt sie ja geschenkt. Und meist von Lisa, Laura oder Sophie. Da hängen kaum welche von Tim und Tom oder Erek. Der hellblaue Strampler sorgt ja schon dafür, dass dem kleinen Mann lieber Bauklötze und Bagger geschenkt werden als Wachsmalstifte oder ein Malblock. Rumsitzen und still vor sich hin malen, nicht für meinen Sohn! Der muss krabbeln, toben, sein Testosteron ausleben! So die vorgefasste Meinung.

Jungs tun sich ganz schwer mit den Anforderungen des Schulsystems. Viel schwerer als Mädels. Nicht wegen den Genen, schon gar nicht wegen des Testosterons, das kommt erst viel später wieder ins Spiel, sondern wegen der Prägung. Sie kommt von überall her, nicht nur von den Eltern.

Und kommt die neue Phase, kommen neue Jungs ins Spiel, die auch genau das bestärken, was nicht nur von den Eltern kommt. Auch von den Medien und so. Können sie nicht mithalten, was die Peers so verlangen, oder die Lehrerin, dann fängts an, schnell schwierig zu werden.

Genau dieses Übergänge, die kleinen oder größeren Umbrüche, sind eine besonders große Gefahr für Jungs, nicht mehr mithalten zu können, und wo sie sich dann aus dem Anforderungsschema ausklinken. Und sie werden entweder auffällig, oder unerkannt versteckt depressiv (was Jungs ja nicht zeigen dürfen) oder sie versuchen das mit einer übertrieben versuchten Anpassung an die Erwartungen zu überdecken. Nicht, dass Mädels nicht auch gefährdet werden, aber diesen werden deutlich breitere Entfaltungsräume zugestanden als Jungs. Einfach so, ohne dass man darüber nachdenkt. Ist halt so.

Vielleicht sollten wir alle ein wenig darüber nachdenken, ob es immer "ist halt so" sein muss. Ob nicht auch die Ermunterung, sich etwas anderem als dem allgemeinen Erwartungshorizont der Gesellschaft zuzuwenden, eine Hilfestellung mit einem gewissen gesellschaftlichen Wert darstellen kann, das Individuum, ob Junge oder Mädel, für alles was mal kommen wird, resilienter, leistungsfähiger, widerstandsfähiger zu machen. Jungs bleiben da halt viel häufiger auf der Strecke, zeigen alle Statistiken.
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