Neueste Beiträge

Seiten: 1 [2] 3 4 ... 10
11
Rund um den Männerrock / Antw:Verwechselt worden
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 01:03 »
Oh, da hatte ich mehr Mitgefühl bei Dir erwartet, lieber Albis.

LG, Micha
12
Rund um den Rock / Antw:Pride
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 01:02 »
Ein schöner Beitrag, lieber Bernd.

Ich muss zugeben, dass diese ansozialisierte Scheu, als queer angesehen werden immer noch ein bisschen in mir steckt. Ich schäme mich ihrer. Aber teilweise habe ich mich aber auch von dieser Scheu emanzipiert. Am wenigsten Scheu oder gar keine, habe ich davor, von Queeren selbst als zu ihnen gehörig angesehen zu werden, sondern eher vor den anderen, den "Normalos".

LG, Micha
13
Rund um den Rock / Antw:Pride
« Letzter Beitrag von Bernd am Gestern um 23:17 »
Manche von uns distanzieren sich möglichst weit von der queeren Community und CSDs, weil sie das eher hinderlich finden, wenn sie doch einfach nur "normale" Männer sein wollen, die eben Rock oder Kleid tragen.
Und andere von uns fühlen sich der queeren Community ziemlich nahe; das gilt auch für mich, obwohl ich als cis-hetero Mann, der Kleider und Röcke auch nur aus Kleidungsgeschmack und ohne Bedeutung für meine Geschlechtsidentität trägt, in keine der üblichen queeren Kategorien passe.
Ich finde, beides hat seine Berechtigung, und wir sollten das nicht gegeneinander ausspielen, sondern lieber gemeinsam schauen, wie wir als Röcke/Kleider tragende Männer dafür Akzeptanz fördern und uns gegenseitig ermutigen und unterstützen können.

Meine gefühlte Nähe zur queeren Community kommt z.B. daher, dass ich das Gefühl habe, queere Leute kämpfen mit ähnlichen Vorbehalten und Herausforderungen wie wir. Und die Anfang der 2020er Jahre zunehmende queere Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit hat mich erst dazu ermutigt, auch selber öffentlich Kleider und Röcke zu tragen. Tatsächlich war auch für mich eine der ersten Gelegenheiten, ein Kleid nicht nur irgendwo draußen in der Natur, sondern in der Innenstadt zu tragen, wo Viele mich sehen und Etliche mich kennen, die Teilnahme an einem CSD-Demozug. Ab und zu habe ich Diskussionen mit transidenten Personen, denen es manchmal schwer fällt zu verstehen, warum ich ein Kleid trage, obwohl ich mich nicht als Frau verstehe (verständlich, da für sie als Transfrauen oder Transmänner die Kleidung einen wesentlichen Teil ausmacht, um ihr Geschlecht nach außen auszudrücken). Aber trotzdem fühle ich mich unter queeren Leuten immer noch am leichtesten verstanden und akzeptiert.

Nachdem ich in den letzten zwei Jahren jeweils als Teilnehmer beim ökumenischen Gottesdienst zum Auftakt des CSD in Aachen war, hat sich nun die Gelegenheit ergeben, dass ich mich dem Vorbereitungskreis für den diesjährigen CSD-Gottesdienst angeschlossen habe. Das erste Vorbereitungstreffen war vor ein paar Tagen. Und weil mich noch nicht alle in diesem Kreis kannten, habe ich mich da nochmal vorgestellt und auch gesagt, dass ich als cis-hetero Mann nicht typisch "queer" bin. Sie haben mich aber trotzdem in ihrem Kreis akzeptiert, obwohl der Gottesdienst dezidiert von queeren Leuten vorbereitet werden soll und nicht-queere Unterstützer*innen ("Allies") erst später hinzustoßen. Das wird bestimmt eine schöne Sache, zu der ich nochmal einen ganz eigenen Blickwinkel beitragen kann.
14
Rund um den Männerrock / Antw:Verwechselt worden
« Letzter Beitrag von Albis am Gestern um 22:17 »
Micha, am Verwechseltwerden ist nichts schlimmes. Vielleicht mag ich es nicht so, weil ich mich nicht gern verkleide und nicht gern jemand anders sein möchte. Aber alles gut.

LG, Albis

Und ich dachte schon, Dir tun die Leute leid, weil ihre Erwartungen nicht erfüllt wurden, lieber Albis.

LG, Micha

Was die Leute denken, ist mir herzlich egal, solange sie mich in Ruhe lassen bzw. ich nicht von ihnen abhängig bin.

LG, Albis
15
Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von cephalus am Gestern um 21:00 »
Wenn der Termin näher rückt werde ich wohl etwas aufgeregter und dann beginnt das Übelegen, zum Rock welches Hemd, Shirt, Schuhe? Man kennt das ja.

Ja, das Überlegen und probieren beginnt, manchmal schon lange im Voraus.
Mir jedenfalls macht das ausgesprochen Spaß ;D


Bei mir steht auch Ende Juni eine Hochzeit an, und da werde ich nicht, wie bei anderen Terminen mit einröhrigem hadern.
Lediglich das Wetter wird entscheiden ob es das leicht edle Sommerkleid wird, das ich schon lange mal tragen wollte, oder ein etwas schwererer Rock.

Publikum, Ort und Setting werden mir auch mit höchster Wahrscheinlichkeit kurz vorher keine Zweifel einjagen, eher im Gegenteil.
16
Rund um den Rock / Antw:Pride
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 18:13 »
Sexualisiere Objekte sind noch was anderes. Da hat eher was mit Porno zu tun. Das wird jetzt auch viel diskutiert in Bezug auf KI-generierte Fakes. Darum geht es aber bei der Regenbogenflagge nicht. Bitte nicht durcheinanderwerfen!

Die Regenbogenflagge steht auch generell für eine vielfältige, bunte Gesellschaft, nicht nur für LGBTQ+.

Und ja, allen Menschen mit Respekt begegnen. Da bin ich auch für.

LG, Micha
17
Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von Zwurg am Gestern um 17:36 »
Auch ein Kilt wäre eine Lösung.

Ein entsprechender Kilt ist immer und zu jedem Anlass eine Lösung.
Ein Kilt ist ein komplett anderes Statement als ein Rock - Geschmackssache.
Meine Kilts sind ja meist günstige Kilts von Amazon, mit einem echten schottischen Kit haben die ja kaum etwas gemeinsam, ausser dass sie Falten und Karomuster haben. Ein Schottischer KIlt wäre mir viel zu viel Stoff.
Zitat

Komisch, sobald man eien Rock anzieht, müssen auf einmal 100 andere Parameter auch stimmen. Welche Strumpfhose dazu? Welche Schuhe?

Ich muss im Juli auf eine Hochzeit, es wird gewünscht das ich im Rock komme. Ich überlege auch schon, was geht.

Egal ob Rock ider Hose, Vorschriften finde ich unangebracht - oder will man Dich nur unterstützen, damit Du dich traust?
Auf jeden Fall bist Du damit komplett frei. Alles geht.

Sie dich um auf Hochzeiten oder im Internet, was Frauen zu solchen Anlässen tragen.
Das mögliche Spektrum ist gigantisch, Du muss dich nur noch entscheiden was Dir gefällt
Eigentlich hieß es von ihr: Du darfst auch Rock tragen.
Wir kennen uns schon ewig und das Paar ist in unserem Alter. Ich nehme jetzt nicht an, dass die Hochzeit sehr konventionell wird. Das wird eher so Standesamt mit etwas feinerer Gartenparty, nehme ich an.

Jetzt weiß ich noch nicht was ich trage, das wird sich je nach Witterung ergeben. Irgend ein Teil finde ich bestimmt. Der Bericht kommt dann noch, wenn es war.
Wenn der Termin näher rückt werde ich wohl etwas aufgeregter und dann beginnt das Übelegen, zum Rock welches Hemd, Shirt, Schuhe? Man kennt das ja.



18
Rund um den Rock / Antw:Pride
« Letzter Beitrag von doppelrock am Gestern um 16:28 »
Heute hängen zwar Regenbogenflaggen über der Straßenkreuzung, aber weder die DGB-Gewerkschaft noch Kollegen aus der Gruppe schwul/lesbisch haben das irgendwie thematisiert. sie haben einfach nur über Arbeit und allgemeine Dinge gesprochen und diese eindeutig nicht sexualisiert. Genau wie an den anderen 364 Tagen eines Jahres. Das sollten die moralisch schwer bewegten Menschen bitte einfach berücksichtigen. Es ist Privatsache und es in den Vordergrund drängen ist den Betroffenen eher unrecht.
Deshalb wünsche ich mir weiterhin, alle Mensch mit gleicher Wertschätzung zu beachten und nicht manche wenige als sexualisierte Objekte auf dieses eine Thema zu reduzieren.
19
Rund um den Rock / Antw:Pride
« Letzter Beitrag von hirti am Gestern um 14:02 »
Das ist richtig, Hajo, ein Büro Outfit ist das fürwahr nicht.
Wobei... die Jacke eigentlich schon, die ist nämlich Teil eines Kostüms mit Rock das ich schon im Büro getragen habe. (=> hier)
Und die Stiefel laden dazu ein, irgendwann mal als Stilbruch zu einem all zu biederen Maxirock probiert zu werden.

Das Kleid fühlt sich toll an (wenn man es mag dass es nicht nur außen, sondern sogar innen aus glattem Plastik ist), aber es ist auch verflixt kurz. Beim Einkaufen hab ich schon mal festgestellt dass es damit gaaaaanz schwierig ist, etwas aus der hinteren Kofferraumecke zu holen ohne dem gesamten IKEA Parkplatz seinen bloßen Hintern zu präsentieren.
20
Die beste Öffentlichkeitsarbeit für unsere Sache besteht also darin, die Menschen an den Anblick von Männern in Röcken zu gewöhnen und so ihre Sehgewohnheiten zu trainieren. 

Oder?

Genau so ist es.

Man tut sich selbst damit auch etwas Gutes. Denn je öfter man im Rock oder Kleid zu sehen ist, desto schwächer wird die Erwartungshaltung, dass Du eine Hose anhaben solltest.
Und vielleicht findet der eine oder andere sogar allmählich Gefallen daran, Dich im Rock oder Kleid zu erblicken.
Also selbst cephalus tut sich damit etwas Gutes.
Seiten: 1 [2] 3 4 ... 10
SMF 2.0.19 | SMF © 2020, Simple Machines | Bedingungen und Regeln

go up