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Erfahrungsberichte / Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 11:02 »
Moin cephalus,

Danke für diese Geschichte!

Magst Du uns noch kurz beschreiben, wie er seinen Rock-Style zur Arbeit gestaltet hat? Ich fände das spannend.

Und: magst Du uns auch versuchen zu beschreiben, welchen Charakters seine Stelle ist?
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Erfahrungsberichte / Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 10:56 »
Ich erlaube mir, einen Beitrag aus der Sparte "Rocker gesichtet" hier im Vollzitat voll zu zitieren:

Gestern hatte ich eine Rockersichtung der besonderen Art:

Ausgiebig, mit Gespräch, wiederholbar und irgendwie selbstverständlich.

Ein Kollege in der Arbeit.
Ich war etwas überrascht, als ein relativ neuer Kollege an mir vorbei ging und ich im Augenwinkel erkannte, dass er keine Hose trug.

Das musste ich vertiefen und ein "zufälliges" Treffen an seinem Arbeitsplatz herbeiführen, dazu musste ich erstmal herausfinden wo er arbeitet.
Eine Frage bei der örtlichen Leitung nach dem Rocker lieferte nicht nur die Info sondern auch gleich eine Art Verteidigung, dass man das cool fände und ok wäre un nicht das erste Mal.
Sie nahm ihn quasi ungefragt in Schutz - hatte wohl vergessen, dasd sie mich auch schon im Rock gesehen hatte (Firmenfeiern).

Etwas später konnte ich dann ein Treffen und Gespräch arrangieren, er zeigte sich überrascht, dass so Alte sowas auch wagen (er könnte mit Mühe mein Enkel sein).
Für ihn war es eigentlich kein großes Ding. Auf die Idee brachte ihn seine Freundin in der großen Hitzephase, er fand es bequem, alle in seinem Umfeld fanden es cool und jetzt gehört der Kleiderschrank seiner Freundin auch zu seinem Fundus.
Winter?
 Er meint das wäre auch mal eine coole Abwechslung, aber er müsste selbst erst mal shoppen gehen, seine Freundin hat da nur Hosen.

Wie man unschwer erahnen kann, geht es hier nicht nur um eine Sichtung eines Rockträgers, sondern auch um das Rocktragen bei der Arbeit.

Ich denke, den meisten von uns hier käme es als letztes in den Sinn, dass das eigene Rocktragen am eigenen Arbeitsplatz real werden könnte.

Insofern: wenn bei einem einzigen Arbeitgeber sich bereits zwei Mitarbeiter als Rocktragende zu erkennen gegeben haben, dann ist das entweder ein ganz großer Zufall;
oder es ist ein Zeichen, dass allgemein (auch außerhalb von Arbeit) der Rock am Mann kurz vor dem Durchbruch steht.

Wir alle hier - auch unsere wertgeschätzten stillen Mitleser - sind aufgerufen, an diesem Durchbruch mitzuwirken. Es muss ja nicht gleich bei der Arbeit sein (darf es aber!), aber Rocktragen nur im stillen Kämmerlein zuhause, trägt nicht zum Durchbruch bei. Ich freue mich über jeden, der bereit ist, am Durchbruch mitzuwirken. Ich denke - außer Timper - wird wohl ziemlich jeder von uns an solch einer Normalisierung vom Rock am Mann interessiert sein.

Und ja, Sommerwetter ist immer die am besten verständliche Begründung, von Hose in den Rock zu wechseln.
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Zwurg am Heute um 10:42 »

Etwas später könnte ich dann ein Treffen und Gespräch arrangieren, er zeigte sich überrascht, dass so Alte sowas auch wagen (er könnte mit Mühe mein Enkel sein).
Für ihn war es eigentlich kein großes Ding. Auf die Idee brachte ihn seine Freundin in der großen Hitzephase, er fand es bequem, alle in seinem Umfeld fanden es cool und jetzt gehört der Kleiderschrank seiner Freundin auch zu seinem Fundus.
Winter?
 Er meint das wäre auch mal eine coole Abwechslung, aber er müsste selbst erst mal shoppen gehen, seine Freundin hat da nur Hosen.

Die so Alten wie wir haben vielleicht immer noch zu viel innere Widerstände.
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 09:33 »
Gestern hatte ich eine Rockersichtung der besonderen Art:

Ausgiebig, mit Gespräch, wiederholbar und irgendwie selbstverständlich.

Ein Kollege in der Arbeit.
Ich war etwas überrascht, als ein relativ neuer Kollege an mir vorbei ging und ich im Augenwinkel erkannte, dass er keine Hose trug.

Das musste ich vertiefen und ein "zufälliges" Treffen an seinem Arbeitsplatz herbeiführen, dazu musste ich erstmal herausfinden wo er arbeitet.
Eine Frage bei der örtlichen Leitung nach dem Rocker lieferte nicht nur die Info sondern auch gleich eine Art Verteidigung, dass man das cool fände und ok wäre un nicht das erste Mal.
Sie nahm ihn quasi ungefragt in Schutz - hatte wohl vergessen, dasd sie mich auch schon im Rock gesehen hatte (Firmenfeiern).

Etwas später könnte ich dann ein Treffen und Gespräch arrangieren, er zeigte sich überrascht, dass so Alte sowas auch wagen (er könnte mit Mühe mein Enkel sein).
Für ihn war es eigentlich kein großes Ding. Auf die Idee brachte ihn seine Freundin in der großen Hitzephase, er fand es bequem, alle in seinem Umfeld fanden es cool und jetzt gehört der Kleiderschrank seiner Freundin auch zu seinem Fundus.
Winter?
 Er meint das wäre auch mal eine coole Abwechslung, aber er müsste selbst erst mal shoppen gehen, seine Freundin hat da nur Hosen.
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Umfragen / Antw:Hast Du Tattoos?
« Letzter Beitrag von hirti am Gestern um 20:51 »
Sehr erstaunlich, dass sich hinter allem und jedem eine Verschwörung entdecken lässt, wenn man nur lange genug sucht…

Davon abgesehen klingen die Tattoos von Skirt-Man total spannend!
Und Timper gratuliere ich. Ich bin wohl ungefähr in deinem Alter und denke „wenn ich bis hierher keins stechen lassen habe wo meine Haut schön und glatt war, dann werde ich wohl auch den Rest meines Lebens keins mehr haben.“
Du hingegen hast dich offensichtlich für etwas schönes entschieden und freust dich darauf… Find ich cool!
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Umfragen / Antw:Hast Du Tattoos?
« Letzter Beitrag von Zwurg am Gestern um 18:35 »
Hallo Skirtedman,
das Schild am Aktenordner kann man überkleben. Beim Tattoo wird es schwierig.

Mittlerweile bin ich misstrauisch gegen manche Aufschreibungen unserer Geschichte(n). Nicht umsonst verwenden wir das selbe Wort für story und history.

Zwischen Jesus und Mittelalter scheinen 1000 Jahre zu fehlen, Burgen, die 500 Jahre alt sein sollen, sind primitiver und schlechter erhalten als angeblich 2000 Jahre alte Gebäude der Römer, die gebüden ähnlen, die um oder nach 1750 entstanden sind. Weltweit in vielen Städten die selbe Architektur, Überlieferungen aus mehreren Jahrhunderten, die sich so lesen, als seien sie alle am selben Schreibtisch entstanden. Mit den selben Worten, Satzbauten und identischem Dialekt/Sprache. Die Ägypter sollen mit Muskelkraft 20 Tonnen schwere Steinblöcke die Rampen hinauf gezogen haben. Gleichzeitig haben sie vorher die Steine mit 3mm Fugen passend hergestellt und angeliefert, so dass sie heute noch mit Null Abweichung wie ein großes Lego oder Tetris zusammen sitzen. Wenn Hannibal die Alpen mit Elefanten überquert hat, sicher nicht bei Eis, 5 Meter Schnee und durch Gletscher. Es wird wohl wärmer als heute gewesen sein, um das zu ermöglichen. Tunika und Sandalen für 1000km Marsch mit Waffen und Gepäck? Eher nicht.

Wir sehen ja heute, wie vieles ideologisch umgeschrieben wird, obwohl es lange bewiesen war. Warum soll das nicht auch früher passiert sein? Auch damals gab es Moden und Vorgaben. Wenn man Geschichte und Religionsgeschichte ausschließlich durch die heutige zeitgeistige Brille betrachtet und nach dieser Einstellung deutet, kann nichts Richtiges dabei rumkommen. trotzdem wird es zelebriert und "Wissenschaft und Lehre" genannt.

Viele Dokumente wirken so, als ob sie erst 1820-1860 entstanden sind, nach einer Art Neustart oder Reset. Zu sehr zeigen sie den damaligen Zeitgeist. seltsam, dass man die früheren Originale zwar "abgeschrieben" habe, aber nicht archiviert. Man müsste sie doch aufheben, um Belege für die Richtigkeit der Kopie zu haben. Oder wichen sie zu stark davon ab und beschrieben das Gegenteil?

Zusammengefasst: Wir wissen nicht, ob es vor 1000 Jahren Tätowierungen in Europa gab, weil es keine eindeutigen Belege für das Vorhandensein gibt. Ich schätze es eher so ein, dass es eine neumodische, importierte Sache ist, die ihren Ursprung in fernen Ländern hat, wo sie durchaus lange Tradition besitzen kann. Weil aber viele Völker und Stämme Wissen persönlich mündlich vererbt haben, ist das auch nicht ganz sicher zu belegen. Es ist eher eine Annahme, dass die Tradition dort schon sehr lange gelebt wurde.
Es gibt ja die Theorie, das 3 Jahrhunderte Europäischer Geschichte komplett erfunden wurden. Und zwar von der Kirche zu dem Zweck sich Landbesitz anzueignen. Es wird behauptet das Karl der Große nie existiert hat, obwohl er der Kirche viele Landschenkungen gemacht hatte. Es gab im frühen Mittelalter keine durchgehende Geschichtsschreibung. Man legte nicht im Jahr 600 nach Anno Domini, sondern eher im Jahr 15 der Herrschaft des jeweiligen Herrschers. 99% der Bevölkerung konnten weder Lesen noch schreiben, von daher war es leicht Urkunden zu fälschen oder einfach so zu erstellen wie es eben am besten passte. Es gibt dazu auch die Theorie, dass die Juden im Mittelalter Europas deswegen so rigoros verfolgt wurden, weil sie eigene Aufzeichnungen führten, die dann der jeweiligen christlich kirchlichen Dokumentation widersprach, und sie vielleicht widerlegen konnte. So nach dem Motto, Zeugen und Beweise weg, alles okidoki. Erst im 18-19. Jahrhundet wurde dann richtigehend katalogisiert und versucht eine durchgehende Geschichtsschreibung zu konstruieren. Im 20. Jahrhundert wurden dann historische Artefakte Baumkalendern zugeordnet. Das Problem dabei ist dass sich manche Bäume die zur Erstellung des Kalenders benutz wurden anhand ihrer Baumringe auch früher oder später einordnen ließen. So zumindest habe ich es einmal in einer Dokumentation vor jahren im TV gesehen. Der Landshuter Historienschreiber Richard Dübell (den durfte ich einmal persönlich kennelernen) hat dazu einen spannenden Roman geschrieben. "Der Jahrtausendkaiser". Da geht es um das Thema. Soweit ich es Erinnerung habe ging es um Schulden, die ein christlicher Ritter bei jüdischen Kaufleuten hatte. Und dazu gab es Dokumente...
So ist es zumindest plausibel das es Geschichtsfälschungen und Dokumentenfälschungen gegeben hat, aus rein finanziellen Gründen.
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Artikel und Presseberichte / Antw:Ich bin ein absoluter Hosen-Fan
« Letzter Beitrag von Stanley McLeod am 02.09.2026 22:36 »
Ebenso danke für den Link.

Spannend, dass das für diese Frau so etwas besonderes ist. Anscheinend haben manche von Ihnen schon vergessen, dass sie ja (in der Regel) alle Freiheit der Welt haben, sich zu kleiden und dabei eine so schöne Seite wie den Rock außen vor lassen.

Ich stimme doppelrock zu, dass Damen tatsächlich eine riesige Auswahl an auch hübschen und bequemen Hosen haben. Gerade diesen Sommer habe ich hier Kolleginnen gehabt, die mit diesen sehr weiten, ich meine Palazzo-Hosen heißen sie im Büro waren. Die sahen sehr luftig und bequem aus. Und dazu eben auch in ihrer möglichen Gestaltung sehr abwechslungsreich.

Wir Männer hätten nichtmal Shorts tragen dürfen. Eigentlich eine Diskriminierung.... oder ich hätte dort schon einfach mal den Rock nutzen sollen :).

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Rund um den Rock / Antw:So bin ich im Rock draußen unterwegs. Part 2
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 02.09.2026 22:19 »
Sieht absolut cool aus! 👍
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Rund um den Rock / Antw:So bin ich im Rock draußen unterwegs. Part 2
« Letzter Beitrag von John1697 am 02.09.2026 20:55 »
Weil ich es gerade zur Hand hatte... hier mal ein kleines Bild, als ich auf Sylt im März/April unterwegs war (Besser ging es damals leider nicht, weil es etwas windig mal wieder war)

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Spass und Allgemeines / Antw:Ich bin ein Transformer!
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 02.09.2026 13:55 »
Naja, ich bin ja froh, dass Frauen sich die Hosen genommen haben.
Darf ich mir jetzt auch den Rock nehmen.
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