Neueste Beiträge

Seiten: 1 [2] 3 4 ... 10
11
Umfragen / Antw:Fotos
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 23:04 »
An diesen Thread musste ich denken, als mir dieser Artikel vor die Nase kam:

https://www.google.com/amp/s/amp.zdf.de/nachrichten/digitales/us-firma-clearview-sammelt-milliarden-fotos-fuer-gesichtsdatenbank-100.html

Cephalus

Den zitierten Artikel hatte ich vor kurzem gelesen.
Jetzt existiert der Artikel nicht mehr unter diesem Link.

Drum ergänzend den Link zu Wikipedia bzgl. dieser Firma:
https://de.wikipedia.org/wiki/Clearview_AI
12
Umfragen / Antw:Fotos
« Letzter Beitrag von Legardiane am Gestern um 22:53 »
mit Gesicht!
13
Artikel und Presseberichte / Antw:Schaut mal hier
« Letzter Beitrag von SW Michl am Gestern um 22:25 »
Tolle Aktion, danke!  :D
14
Umfragen / Antw:Re: Fotos
« Letzter Beitrag von SW Michl am Gestern um 22:15 »
Zwar haben Fotos ohne Gesicht immer etwas von "ich schäme mich desssen, was ich hier tue und möchte deswegen nicht erkannt werden", aber trotzdem sind sie besser als keine Fotos.
Genau. In dem man sein Gesicht unkenntlich macht, rückt man sich in die Schmuddelecke. Und das Gesicht ist fast immer das erste Körperteil, auf das ich blicke, wenn ich einem Menschen begegne. Wenn ich es abschneide, wird die Situation unnatürlich. Es fehlt etwas.

LG, Hermann


Ist dir irgendwie rudimentär klar das jeder seine Gründe an einem gewissen Schutz seiner Persönlichkeit hat?
Gibt’s du alles preis?
Selten so einen Unsinn gelesen.

Ich glaube nicht, dass Hermann es so gemeint hat, wie du es offenbar verstanden hast. War vielleicht auch etwas einseitig und missverständlich formuliert.

Er mag wohl keine unkenntlich gemachten Bilder und hat seine Gründe dafür genannt. Dass er dennoch solche Bilder respektiert hat er vielleicht einfach nur nicht erwähnt.
15
Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von Ludwig Wilhem am Gestern um 21:59 »
Moin Wolfgang
Du hast das Rätsel um Dein "LG Wolf" noch nicht aufgelöst...
LG Wolf verwende ich eigentlich in einem anderen Forum wo schon ein Ludwig ist, daher hier versehentlich reingerutscht. LG Ludwig
16
Ich habe im ursprünglichen Thread davon berichtet, was ich an die Redaktion des WDR5 geschrieben und was ich als Antwort bekommen habe:
https://www.rockmode.de/index.php?topic=10313.msg206041#msg206041

Ich denke, auch solche Schreiben an Radio- oder Zeitungsredaktionen können ein wichtiger Teil von Öffentlichkeitsarbeit sein.

Daneben betrachte ich auch mein Instagram-Profil als Teil meiner regelmäßigen Öffentlichkeitsarbeit: https://www.instagram.com/berndjj/
Dort habe ich vor allem mein Story-Highlight "Kleider" mit vielen Bildern von mir im Kleid (oder Rock). Ansonsten poste ich gelegentlich zwischen anderen Bildern und Nachrichten Beiträge, in denen ich im Kleid zu sehen bin. Mein persönliches Ziel ist es, meinen immerhin 185 Instagram-Followern (von denen die meisten mir nicht wegen meiner Kleidung folgen, sondern weil sie anderweitig mit mir zu tun haben) und weiteren, die dort auf meine Beiträge stoßen, einen ganz normalen Mann zu präsentieren, der verschiedene Engagements und Interessen hat und nebenbei halt auch Kleider und Röcke trägt, als sei es das Normalste der Welt.
17
Artikel und Presseberichte / Antw:Schaut mal hier
« Letzter Beitrag von Bernd am Gestern um 21:44 »
oder besser hört mal hin:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/feature-maennerroecke-100.html

Hier ist der Download dazu:

https://wdrmedien-a.akamaihd.net/media/p/public/weltweit/2026/01/15/93ef2a28-fb73-4a8e-be0e-57d105f61d31/93ef2a28-fb73-4a8e-be0e-57d105f61d31_MP3-128.mp3

Viel Spaß

Danke für den Link zu diesem Beitrag. Ich fand schon mal gut, dass es ihn im WDR5 (meinem "Heimatsender" in Aachen!) gab. Aber ich hatte dann auch ähnliche Gedanken dazu wie manche meiner Vorredner. Deshalb habe ich Folgendes an die Redaktion geschrieben:
Zitat
Ich habe Ihren Beitrag "Männerröcke – Mode oder Statement?" gehört und finde es schön, dass Sie darüber berichten und Männer im Rock zu Wort kommen lassen.

Als Mann, der manchmal einen Rock, meistens aber ein Kleid trägt, frage ich mich nur: Warum diese Betonung auf "Männer"-Röcke, zumal maßgeschneidert oder von speziellen Anbietern, die sich nur an Männer richten? Wenn wir (als Minderheit unter den Männern) schon Röcke (und Kleider) tragen und damit Geschlechterklisches in der Mode aufbrechen, dann eröffnet sich einem doch die komplette Vielfalt, die es da gibt. Und diese findet man oft eben nicht "für Männer", sondern - zumindest heute - nur in der Damenabteilung. Aber warum auch nicht? Viele Frauen kaufen für sich auch mal in der Herrenabteilung ein, wenn sie dort eher das finden, was ihrem Geschmack entspricht. Ich mache das eben umgekehrt und habe daher von eher maskulin konnotierten Jeans-Modellen bis zu eher feminin verspielten leichten Stoffen mit Blumenmuster alles in meinem Kleiderschrank. Selbst Modelle mit ausreichend Taschen finden sich im Angebot für Frauen, wenn man danach sucht; und als Mann merkt man schnell, dass es auch viele Vorteile mit sich bringt, eine Handtasche für die größeren Dinge mit sich herumzutragen, die man sonst in Hosentaschen stopfen, dort aber auch nicht so gut unterkriegen würde.

Außerdem wundere ich mich über Aussagen in Ihrem Beitrag, wie auffällig man als Mann im Rock wäre und alle Blicke auf sich ziehe. Die Stimmen, die in ihrem Beitrag zu Wort kommen, berichten, wenn überhaupt, von positiver Aufmerksamkeit. In meiner eigenen Erfahrung fällt man in der Öffentlichkeit (Fußgängerzone, Supermarkt, ÖPNV) als Mann im Rock oder Kleid nur wenig auf; Viele achten gar nicht darauf, was ihre Mitmenschen anhaben. Bevor ich es ausprobierte, hatte ich mir viel mehr Sorgen gemacht, in der Öffentlichkeit negativ aufzufallen; von seltenen Ausnahmen abgesehen, kann man sich aber als Mann mit Rock oder Kleid problemlos in die Öffentlichkeit wagen. Man muss es nur selbstbewusst tun, dann wirkt es auch normal und gut.

Und ich bekam dann auch innerhalb eines halben Tages diese Antwort in mein E-Mail-Postfach:
Zitat
Sehr geehrter Herr Jantzen,

vielen Dank für Ihre ausführliche und differenzierte Rückmeldung zu unserem Beitrag „Männerröcke - Mode oder Statement?“.

Wir freuen uns sehr über Ihre persönlichen Einblicke und die Perspektive, die Sie aus Ihrer eigenen Erfahrung als Mann, der Rock und Kleid trägt, schildern. Ihre Anmerkungen zur Vielfalt jenseits speziell „für Männer“ konzipierter Röcke sowie zur Selbstverständlichkeit, auch Angebote aus der Damenmode zu nutzen, sind ein spannender Impuls für die weitere Auseinandersetzung mit dem Thema.

Besonders interessant finden wir auch Ihre Beobachtung, dass Sie in der Öffentlichkeit nur wenig Aufmerksamkeit erfahren und kaum negative oder diskriminierende Reaktionen erleben. Aus Ihrer Rückmeldung lässt sich nachvollziehen, dass das Bild eines Mannes im Rock offenbar weniger irritiert, als oft angenommen wird und dass die Frage, was jemand trägt, für viele Menschen im Alltag möglicherweise eine deutlich geringere Rolle spielt, als man erwarten würde.

Diese Perspektive ergänzt das im Beitrag gezeichnete Bild um eine wichtige Facette und hilft, gängige Annahmen über Sichtbarkeit und gesellschaftliche Reaktionen zu differenzieren.

Wir geben Ihre Hinweise und Gedanken an die zuständige Redaktion weiter.

Vielen Dank, dass Sie unser Programm hören und sich die Zeit genommen haben, uns zu schreiben.
Ihr Team von WDR 5 wünscht Ihnen einen freundlichen Tag.

Ich denke, solche Schreiben an Redaktionen können auch Teil einer Öffentlichkeitsarbeit sein, wie sie im anderen Thread diskutiert wird: https://www.rockmode.de/index.php?topic=10316.0
18
Danke für die neue Initiative, Wolfgang. Wir hatten ja vor einiger Zeit mal über eine Vereinsgründung diskutiert, damals ohne Ergebnis. Insofern kann die Konzentration auf Öffentlichkeitsarbeit möglicherweise das niedrigschwelligere und daher erfolgsversprechendere Format sein. Dennoch steht die Frage: Wer sind wir bzw. wer wird Urheber dieser Öffentlichkeitsarbeit? Damals hatte ich das so verstanden, dass gerade die Öffentlichkeitsarbeit das Hauptziel eines Vereins sein sollte.

Grundsätzlich sehe ich sowohl unser schönes Forum hier wie auch eine potenzielle Öffentlichkeitsarbeit in erster Linie als Mittel zum Zweck, um das Thema Rock am Mann zu verbreiten. Unbenommen davon ist es natürlich ein soziales Netzwerk, über das ich einige liebe und ähnlichgesinnte Menschen kennengelernt habe, einige davon ja auch bereits persönlich.

Inhaltlich würde ich als Schwerpunkt schon das Thema Kleidungsfreiheit sehen und die Parallele zur Befreiung der Frau aus dem Rock vor 100 Jahren sehen, deren Pendant, die Befreiung des Mannes aus der Hose, ja noch aussteht. Und ja, doppelrock, diese Freiheit ist noch eingeschränkt, wenn zwar nicht juristisch, so doch gesellschaftlich. Im Übrigen bin ich immer noch dafür, positiv besetzte Begriffe zu verwenden, also nicht Hosenzwang sondern eher Kleidungsfreiheit.

Zu den Anlässen:
- Der Rethink Masculinity Day ist sicherlich thematisch am besten geeignet, jedoch wohl noch recht unbekannt, oder?
- Der Internationale Frauentag, der am 8. März (nicht April) in Berlin sogar Feiertag ist, bedarf einer ausführlichen Erklärung, wieso wir als Männer uns da dranhängen wollen. Ich habe Zweifel, dass das funktioniert.
- Christopher Street Day(s) = CSDs (z.B. 'nicht-queer, trotzdem anders' oder 'nur ein bisschen queer' oder so). Ja und Nein. Es würde m.E. nur funktionieren, wenn uns die queere Szene als Teil von sich sieht. Am plakativsten wäre, wenn wir dem LGBT.... einen weiteren Buchstaben, der für uns steht, hinzufügen könnten. Ich sehe jedoch, dass viele unter uns auch ihre Männlichkeit betonen und sich bewusst von der queeren Szene abgrenzen.
- Karneval (z.B. 'Mann im Rock ist keine Verkleidung'): Nein. Karneval ist Verkleidung. Wir verkleiden uns jedoch nicht. Die Verneinung ("...ist keine Verkleidung") wird wahrscheinlich nicht so wie gewollt verstanden. Karneval kann m.E. lediglich Anlass für diejenigen, die noch Hemmungen haben, sich im Rock in der Öffentlichkeit zu zeigen, sein, es erstmals zu wagen.

Ich würde mich freuen, wenn wir dieses Mal was zustande bringen würden.

LG, Albis
20
Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Hier ist Yoshi
« Letzter Beitrag von GregorM am Gestern um 16:46 »
Yoshi und das Forum. :o

So etwas könnte man "On-off-Beziehung" nennen.  8)

Ja, so richtig hat er uns wohl nie akzeptiert. Ich habe den Eindruck, wir sind ihm ein bisschen zu alt (was durchaus verständlich ist), und er kann sich (deshalb?) mit zu wenigen identifizieren.
Seiten: 1 [2] 3 4 ... 10
SMF 2.0.19 | SMF © 2020, Simple Machines | Bedingungen und Regeln

go up