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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Timper am Heute um 14:57 »
Dann ist Wilmersdorf wohl wirklich groß. Ich wohne da nämlich auch…
Und habe dich noch nicht getroffen.
Wahrscheinlich immer zur falschen Zeit am falschen Ort….
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Slothorpe am Heute um 14:36 »
Ihr denkt Euch mehr dabei als ich meinte, ich wohne dort und bin eigentlich jeden Tag im Rock und Heels unterwegs, nicht mal so unwahrscheinlich mir zu begegnen…
Ich habe aber auch schon im tiefsten Rudow nen Mann im Rock gesehen und jüngeren Männern begegne ich eigentlich öfter mal überall in der Stadt…
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Timper am Heute um 14:26 »
Ich weiß nicht ob konservativ wirklich bewahrend ist.
Für mich bedeutet es eher nicht alles mitmachen sondern das was man für sich richtig empfindet.
Ich glaube nicht das konservativ und zeitgleich progressiv ausschließen.
Vielleicht ist das Tempo etwas langsamer, zurückhaltend.
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 13:57 »
Klar, was soll konservativ sonst meinen?
Im Wortkern, bewahren, was ist - eben nicht progressiv.
Rockträger würde ich im Bezug auf Kleidung durchaus nicht als konservativ ansehen, ausser vielleicht im Sonderfall Kilt.

Für einen Nichtberliner sind Stadtviertel, ihre Art und Struktur eher nicht bekannt und relevant, mit wenigen Ausnahmen muss ich auch, bei konkretem Interesse, nachsehen wo das Viertel ungefähr liegt, durch Maps kann man dann manchmal die Art der Bebauung erschließen.

Vor allem sind von mir aus einige ausländische Städte näher, relevanter und damit vertrauter ;)

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Erfahrungsberichte / Antw:Rock verunsichert ?
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 12:35 »
Ja, bei Pychologen kann das sehr markant sein, meiner Erfahrung nach ;D

Ich treffe immer wieder ein Exemplar, das ich vermutlich durch meine Kleidung fast zum Wahnsinn treibe, ich merke dass es ihn innerlich fast zerreißt, aber er kann nicht nachfragen, zumindest nicht über das Maß hinaus, das Smalltalk zulässt, weil unser Kontakt nichts mit seinem Beruf zu tun hat. Ich achte natürlich auch darauf bei Begegnungen IMMER etwas zu tragen was für Männer untypisch ist  ;)

Im Übrigen kommt mir das mit der Begriffsvermeidung sehr bekannt vor:
In meiner Selbstbewustseinsfindungsphas e kam es mir auch komisch vor, von meinen Röcken oder Kleidern gegenüber meiner Frau zu reden. Als ich meine Sicherheit und mein Selbstverständnis hatte, konnte ich auch von Röcken reden und damit vor die Türe gehen.
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Timper am Heute um 11:56 »
Echt, Wilmersdorf?

Hätte ich als Nichtberliner eher für Gutbürgerlich, bieder, konservativ und "normal" gehalten.

Ich glaube vor allem ist die Größe einer Stadt entscheidend. Wenn der Rocker auch nicht zu alltäglichen Straßenbild gehört, so sehe ich in München doch immer mal wieder einen.

Klassisches Stereotype. Wilmersdorf ist so groß wie Mainz. Es hat verschiedene Kieze und ist nicht an jeder Ecke gleich.
Natürlich ist Wilmersdorf nicht mit den bunten Szene Bezirken Kreuzberg oder Friedrichshain zu vergleichen die sehr hohen Ausländer Anteil haben, Touristen Hotspot sind und bei Studenten wegen Gastro und sehr vielen Clubs beliebt sind.
Und was heißt Konservativ?
Für mich bedeutet das das man nicht sofort jeder Strömung hinterher läuft sondern sich dazu Gedanken macht und mit seiner Sicht der Dinge abgleicht und somit ein eigenes Urteil dazu macht.
In so einem großen Bezirk können Glanz und Probleme dicht nebeneinander liegen .
Als Doppelbezirk Wilmersdorf- Charlottenburg sind das ca 340000 Einwohner.
Wer Wilmersdorf nur mit Ku’damm und der Nobelgegend Grunewald gleichsetzt vereinfacht das.
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 11:13 »
Nun, Großstädte ziehen natürlich auch "Freidenker" aus den umliegenden Regionen an.

Wenn ich aber alleine an meine überschaubare Heimatstadt Mainz denke mit ihren mittlerweile 230.000 Einwohner, so fallen mir auf Anhieb mindestens 6 praktizierende, zumindest gelegentliche Rockträger ein, mindestens 3 davon täglich praktizierend, die ich mehr oder minder persönlich kenne, alle in der Stadt ansässig. Ohne die Crossdresser mitzuzählen oder all jene, von denen man immer mal wieder von Leuten berichtet bekommt. Und auch nicht meine sonstigen Rockersichtungen in Mainz mitgezählt, ebenso nicht mitgezählt, wo laut gelegentlichen Medienberichten mindestens ein, zwei weitere aus dem Umland im Rock in Mainz arbeiten. Und nebenan in der Nachbarstadt Wiesbaden fallen mir drei praktizierende Rockträger auf Anhieb ein und nahebei noch einer.
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 10:47 »
Echt, Wilmersdorf?

Hätte ich als Nichtberliner eher für Gutbürgerlich, bieder, konservativ und "normal" gehalten.

Ich glaube vor allem ist die Größe einer Stadt entscheidend. Wenn der Rocker auch nicht zu alltäglichen Straßenbild gehört, so sehe ich in München doch immer mal wieder einen.
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Slothorpe am Heute um 10:32 »
. Es ist zu befürchten, dass ich es jetzt wieder Wochen oder gar Monate bis zu nächsten Rockersichtung außerhalb von irgendwelchen Szeneveranstaltungen warten muss.

LG, Albis

Musst Du mal nach Wilmersdorf kommen;-)
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Erfahrungsberichte / Antw:Rock verunsichert ?
« Letzter Beitrag von doppelrock am Heute um 05:31 »
Ja, solche Irritation ist relativ normal. Und je höher ein Mann im gesellschaftlichen System steht, desto enger sind seine Schranken.
Denn je höher man aufsteigen will, desto angepasster und gleichförmiger, teils unterwürfiger muss man sein. Was andere Verhaltensweisen (nach unten) aber nicht ausschließt.
Medizinstudium und vergleichbare Abschlüsse werden echte Freigeister oder Freidenker nicht anstreben, weil die dort vermittelten denk- und Handelsweisen nicht ihrem Ideal entsprechen.
Das ist nicht erst seit 2020 so, sondern seit Jahrzehnten. Deshalb erneut die Erinnerung an das Buch "furchtbare Juristen" von etwa 1950, wo die Zusammenhänge gut dargestellt sind. Oder die Psychologen, die versuchen, alles in die Schablonen ihres Lehrbuchwissens einzuordnen und nicht akzeptieren, dass jemand einfach so etwas macht, was Spaß macht. Vielleicht gehören sie selbst behandelt...
Umso mehr bin ich überzeugt, dass die "einfachen Leute", die noch geerdet sind, insgesamt deutlich weniger durch Vorurteile beschränkt sind und den Spaß an der Kleidung leichter nachvollziehen und teilen können.
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