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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 12:03 »
Vor 30 Jahren tanzten hunderttausende zur Love-Parade durch Berlin. Alles friedlich, alles cool.
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Da konnte man auch im bunten Fummel durch Berlin laufen, ohne Angst haben zu müssen, verprügelt zu werden.

Nun, diese Angst zu schüren, spielt ja denen in die Hände, die "bunte Fummel" als Bedrohung der Gesellschaft ansehen.

Ich empfinde diese Furcht in meinem vielleicht gelobten Land Rhein-Main und Pfalz und drumherum gar nicht so präsent. Gut, ich bin nicht queer. Aber zumindest die Leute, denen ich das erste Mal begegne, werden das nicht alle auf Anhieb spüren.

Ich habe eine Bekannte, die glühende Anhängerin der AfD-Agitation ist, die wiederum kein Problem mit mir hat. Im Gegenteil, ich ernte gerade von ihr sehr häufig Sternchen (also Likes) in meinem WA-Status, wo ich für 24 Stunden manchmal meine Outfit-Selfies wie hier im Forum zeige. Meine Schwestern gaben mir bislang dafür noch keine Sternchen. Und die 'glühende' Bekannte hat auch kein Problem damit, sich mit mir im Stadtbild zu zeigen oder sich mit mir von ihren Gesinnungsgenossen sehen zu lassen.

Ich weiß natürlich nicht, wie das wäre, würde ich vehement für queere Rechte eintreten. Vielleicht sähe das anders aus. Aber so, wie sie mich kennt, findet sie mich voll cool - auch wenn unsere Gesinnungen auseinander gehen.

Auch habe ich einen Bekannten, der früher Röcke und Kleider getragen hat. Er ist beruflich praktizierend im spirituellen Yoga. Seit einigen Jahren lebt er mit einem Transmann zusammen. Für ihn ist klar, er wählt die AfD.

Den rechten Narrativen angelehnte Aussagen hört man viel im "Stadtbild", manchmal recht vorsichtig ausgedrückt, weil man sich über diese Partei nicht so ganz im Klaren ist. Aber letztlich landet das Kreuzchen doch in derem Kreis. Irgendwoher müssen ja die Stimmen kommen, wenn in meinem Landstrich mehr als jeder fünfte dorthin sympathisiert, woanders deutlich mehr noch. Öffentlich unter mehreren Leuten sich gegen die AfD-Gesinnung auszusprechen, wird immer häufiger jemanden treffen, der eben doch sich von deren Versprechungen angezogen fühlt.

Leider schafft auch unsere gegenwärtige Regierung noch viel zu wenig, die Sorgen und Bedenken der Leute aufzufangen. Immerhin hatte dieser Tage unser Bundeskanzler irgendwo gesagt, dass Demokratie darin besteht, sich in allen Fragen um Interessensausgleich zu bemühen - freilich, keine leichte Aufgabe, aber eigentlich liegt genau darin der wirkliche Wert der Demokratie. Und wenn man genau hinschaut, so sind ja die Institutionen, z.B. das Rechtssystem ziemlich getrennt von den politischen Befindlichkeiten. Hier wird ja - oftmals vielleicht noch immer unzureichend, aber immerhin - darum gerungen, einen möglichst unabhängigen Ausgleich zu schaffen und Gerechtigkeit walten zu lassen. Das sieht nur der kleine Mann auf der Straße oftmals nicht. Aufgabe der Politik ist es, auch das zu vermitteln. Das wird viel zu wenig gemacht. Und wenn einem eine Entscheidung mal gegen den Strich geht und jemand anderes davon profitiert, so gibt es andere Momente, wo es dem anderen gegen den Strich geht und ich profitiere. Ausgleich eben. Kompromisse eingehen tut manchmal weh, nützt aber manchmal auch.

Und Demokratiefeinde sind diese Unabhängigkeiten und das Ringen um Interessensausgleiche ein Dorn im Auge. Sie behaupten, das sei so gar nicht der Fall, um dann, wenn sie an die Macht kommen, da kräftig mit reinzumischen, um mit langer Hand mal ordentlich durchzuregieren. In anderen Ländern gibt es ja schon erste oder fortgeschrittenere Beispiele. Ausserdem gibt es dazu eine Blaupause von vor bald 100 Jahren hier in unserem Land. Ich glaube, in solch einem Land, in dem mit langer Hand bis in die Wohnzimmer hinein regiert wird, wollen die meisten von uns nicht leben, auch viele nicht, die ihr Kreuzchen jetzt am liebsten bei der AfD setzen würden.

Und wir tun gut daran, uns nicht von der Angst vereinnahmen zu lassen. Prügeleien, Messerstechereien gab es schon immer und wird es weiterhin geben. Sowas wird sich nicht verhindern lassen, selbst nicht in einem strikten Polizeistaat. Das Leben ist gefährlich, wenn man vor die Tür geht. Das Leben ist aber auch erst lebenswert, wenn man vor die Tür geht.

Und in den meisten Fällen ist es doch egal, ob jemand glaubt, wir wären queer oder trans oder sonstwas. Natürlich kann man auch stolz sein, wenn man das nicht ist, aber trotzdem gerne Röcke oder Kleider trägt. Oder "bunte Fummel". Natürlich kann man auch dafür eintreten, dass ganz "normale" Männer auch mal was anderes tragen möchten als nur immer die Hosen.

Und drum sollten wir das tun. Wenn wir das nicht tun, helfen wir nur denen, die bis in unser Wohnzimmer hinein regieren wollen.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 11:48 »
Mit dieser naiven Art, unterstützen sie völlig archaische und menschenfeindliche Ideologien, die unserer freiheitlichen Gesellschaft, aber vor allem ihnen selbst am meisten schaden.

Aber wie sagte schon Göring-Eckardt 2015:
"Unser Land wird sich ändern und zwar drastisch und ich sage euch eins: ich freue mich darauf!"


Bei diesem Zitat klingt es mir in den Ohren:

"Wir werden sie jagen!"

Auch ein Ausdruck, der nicht uneingeschränkt Menschenfreundlichkeit verspricht.

Aber gut, die Phase Gauland ist beendet. Vielleicht tragen aber seine Gefolgsleute diese Worte auch noch immer zwischen ihren Ohren.

Ich musste erstmal nachgucken, wer Göring-Eckhardt überhaupt ist. Aber in welchen Kontext sagte Kathrin Göring-Eckhardt das? Das wäre schon wichtig zu wissen, ob zu verstehen, was sie damals vor elf Jahren damit meinte.

LG, Micha
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 11:26 »
Mit dieser naiven Art, unterstützen sie völlig archaische und menschenfeindliche Ideologien, die unserer freiheitlichen Gesellschaft, aber vor allem ihnen selbst am meisten schaden.

Aber wie sagte schon Göring-Eckardt 2015:
"Unser Land wird sich ändern und zwar drastisch und ich sage euch eins: ich freue mich darauf!"


Bei diesem Zitat klingt es mir in den Ohren:

"Wir werden sie jagen!"

Auch ein Ausdruck, der nicht uneingeschränkt Menschenfreundlichkeit verspricht.

Aber gut, die Phase Gauland ist beendet. Vielleicht tragen aber seine Gefolgsleute diese Worte auch noch immer zwischen ihren Ohren.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Neu Hier
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 11:18 »
"Was leit mir an de Leit!", ist ein Spruch, den mein Vater prägte. - "Was liegt mir an den Leuten!", sicherlich auch mit einem rhetorischen Fragezeichen zu versehen.

Es impliziert also auch die Aussage: nichts. Zumindest: nicht viel.

Jedoch war dieser Leitspruch bei meinem Vater längst nicht auf alle Lebensbereiche anwendbar.

Ja, auch ich stamme aus aus einem eher konservativen Elternhaus. Für die Schwester meines Vaters stand sogar die "Familienehre" noch hoch im Kurs, worauf sie sich sehr oft berief. Nun, man muss schon verstehen, dass das Elternhaus meines Vaters ebenso als recht konservativ bzw. gar altmodisch bekannt war. Der Vater, mein Opa, in den 70ern geboren, hatte einen Familienbetrieb im heimischen Dorf übernommen mit viel Kundschaft besonders aus dem bäuerlichen Umfeld.

Da ist es klar, dass man sich eher weniger progressiv gibt. Mein Vater hatte sich dann in seiner frühen Jugend erst einmal recht wohl gefühlt in der lokalen Jugendarbeit, die ja mit politischem Hintergrund eingeführt wurde, wo ja vor bald 100 Jahren auch ein ganz besonderes Männlichkeitsbild antrainiert wurde. Er kam nicht umhin, sein Leben für aggressive politische Ziele einzusetzen. Er war aber im Nachhinein froh, und ich muss es auch sein, weil es auch mich betrifft, dass er nicht angenommen wurde, als er sich freiwillig als Fallschirmspringer für den Einsatz über und in Kreta gemeldet hatte. Rund zwei Drittel haben das nicht überlebt. Dann war er rund zwei Jahre in Utah als Kriegsgefangener und wurde zum Dienst auf Farmen eingesetzt. All das - und noch viel mehr - sind Dinge, die natürlich prägen.

Insofern ist der Leitspruch "Was leit mer an de Leit" im speziellen Fall recht relativ zu betrachten. Aber, wenn man genau darüber nachdenkt, dann steckt da recht viel drin.

Sicher: man sollte sich mit seinen Nachbarn möglichst nicht überwerfen, denn letztlich ist man doch irgendwie aufeinander angewiesen.

Aber auch Nachbarn haben Eigenheiten. Und machen Dinge, die ich so niemals machen würden.

Also kann auch ich Dinge machen, die meine Nachbarn so niemals machen würden.

Drum, trage Rock und sei freundlich zu den Nachbarn und zu "de Leit"!
Dann passt das schon!
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 10:41 »
Ich empfehle eine Beschäftigung mit Religionswissenschaft.

Wenn man offenen Auges durch die Welt geht, braucht man das nicht.
Einfach mal das "Stadtbild" anschauen. Soviele Frauen mit Koptüchern gab es vor zehn, zwanzig Jahren nicht!
Das ist zum einen der politische Islam, wie von den Erdogan-Treuen (oft mit deutschem Pass) vorangetrieben wird,
als auch von den vielen Neubürgern (die gemäß Ayslrecht/ Dublin-Abkommen, usw. eigentlich gar nicht hier sein dürften),
die mit unseren Werten nichts anfangen können und wollen.

Vor 30 Jahren tanzten hunderttausende zur Love-Parade durch Berlin. Alles friedlich, alles cool.
Da gab es auch keine Hundertschaften vor Kirchen und Synagogen - oder bei einfachen Festivitäten;
geschweige denn Betonblöcke vor Weihnachtsmärkten.
Da konnte man auch im bunten Fummel durch Berlin laufen, ohne Angst haben zu müssen, verprügelt zu werden.

Aber die Perversion des Ganzen ist dann der Gedenk- und Aktionstag gegen Islamfeindlichkeit, wie er in Berlin dieses Jahr erstmals umgesetzt wurde.
Komisch. Vor Moscheen habe ich noch nie Polizeifahrzeuge und Sperren gesehen.

Es ist in linken Milieus leider verbreitet und Usus, die Menschen des nahen Ostens zu hofieren und zu feiern,
weil sie ja angeblich Opfer sind und Unterdrückte des "Kolonialismus des weißen Mannes".
Das gipfelt dann in solchen Idotien wie "Queers for Palestine" - weil diese Anhänger nicht einmal wissen,
wie mit queeren Menschen im nahen Osten, insbesondere Palästina umgegangen wird.

Mit dieser naiven Art, unterstützen sie völlig archaische und menschenfeindliche Ideologien, die unserer freiheitlichen Gesellschaft, aber vor allem ihnen selbst am meisten schaden.

Aber wie sagte schon Göring-Eckardt 2015:
"Unser Land wird sich ändern und zwar drastisch und ich sage euch eins: ich freue mich darauf!"


Wissenschaft ist freilich machtlos, wenn Menschen lieber ihrem oberflächlichen Augenschein vertrauen und das was sie sehen mit Stereotypen interpretieren.
Ich bezweifle, dass Du offene Augen hast. Sonst würdest Du mehr Differenzen wahrnehmen.

LG, Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Neu Hier
« Letzter Beitrag von xtramper:in am Gestern um 09:52 »
Moin,

auch von mir ein herzliches Willkommen.

Probiere, Teste, Zieh an was Dir gefällt. Behalte und trage das, in dem DU Dich wohl fühlst.

Mit dem "Wohlfühlen" in Rock und Bluse oder Rock und Polohemd etc. wächst die eigene Sicherheit und das Selbstverständniss.

NACHBARN oder Passanten sind mit sich selbst beschäftigt und achten weniger auf "Andere"

In diesem Sinne: Weitermachen
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von BlueBayou am Gestern um 09:48 »
Ich empfehle eine Beschäftigung mit Religionswissenschaft.

Wenn man offenen Auges durch die Welt geht, braucht man das nicht.
Einfach mal das "Stadtbild" anschauen. Soviele Frauen mit Koptüchern gab es vor zehn, zwanzig Jahren nicht!
Das ist zum einen der politische Islam, wie von den Erdogan-Treuen (oft mit deutschem Pass) vorangetrieben wird,
als auch von den vielen Neubürgern (die gemäß Ayslrecht/ Dublin-Abkommen, usw. eigentlich gar nicht hier sein dürften),
die mit unseren Werten nichts anfangen können und wollen.

Vor 30 Jahren tanzten hunderttausende zur Love-Parade durch Berlin. Alles friedlich, alles cool.
Da gab es auch keine Hundertschaften vor Kirchen und Synagogen - oder bei einfachen Festivitäten;
geschweige denn Betonblöcke vor Weihnachtsmärkten.
Da konnte man auch im bunten Fummel durch Berlin laufen, ohne Angst haben zu müssen, verprügelt zu werden.

Aber die Perversion des Ganzen ist dann der Gedenk- und Aktionstag gegen Islamfeindlichkeit, wie er in Berlin dieses Jahr erstmals umgesetzt wurde.
Komisch. Vor Moscheen habe ich noch nie Polizeifahrzeuge und Sperren gesehen.

Es ist in linken Milieus leider verbreitet und Usus, die Menschen des nahen Ostens zu hofieren und zu feiern,
weil sie ja angeblich Opfer sind und Unterdrückte des "Kolonialismus des weißen Mannes".
Das gipfelt dann in solchen Idotien wie "Queers for Palestine" - weil diese Anhänger nicht einmal wissen,
wie mit queeren Menschen im nahen Osten, insbesondere Palästina umgegangen wird.

Mit dieser naiven Art, unterstützen sie völlig archaische und menschenfeindliche Ideologien, die unserer freiheitlichen Gesellschaft, aber vor allem ihnen selbst am meisten schaden.

Aber wie sagte schon Göring-Eckardt 2015:
"Unser Land wird sich ändern und zwar drastisch und ich sage euch eins: ich freue mich darauf!"
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 00:18 »
So ist es bei mir eigentlich auch, Cephalus, nur nicht in Bezug auf meine Schwiegermutter, die nichts gegen mein Rocktragen hatte (sie weilt nicht mehr unter uns). Rechte Parolen treffe ich eigentlich nur in diesen Forum von einigen Personen und von der Cousine meiner Liebsten in Utah, die Trump "so amazing" findet, und sich selbst sicher gar nicht bewusst ist, dass Trump irgendwie "rechts" ist. In meinem alltäglichen Umfeld, so könnte man auch sagen, befinde ich mich völlig in einer "Mitte-links-Blase". Und vielleicht aber sehr undeutlich von einem Nachbarn oder von zweien.

LG, Micha 
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von cephalus am 12.07.2026 23:07 »
Sämtlichen Menschen, gleich welcher Ideologie, die mir die "Kleidungsfreiheit" nehmen wollen, begegne ich mit großer Vorsicht. Denn oft bleibt´s nicht bei der Kleidung, sondern greift in andere Lebensbereiche hinein. Scheibchenweise, damit ein gefährlicher, oft unbemerkter Gewöhnungseffekt einsetzt.


Gut zu beobachten in unserer Gesellschaft, deren mehrheitliche Ansichten sich im Laufe der letzten 20 Jahre nach rechts verschoben haben.

Was Deinen (von mir eingefügten) ersten Absatz betrifft gebe ich dir absolut Recht.

Der zweite Teil stellt sich für mich, verfolge ich soziale wie öffentliche Medien, auch so dar, was aber meinem persönlichen Erleben widerspricht.
Als einzige Person in meinem Umfeld vertritt meine Schwiegermutter unreflektiert und unwillig zur Diskussion rechtes Gedankengut Parolen, was für sie zu einem fast kompletten Verlust sozialer Kontakte geführt hat.

Also mein Umfeld ist geblieben wo es immer war: konservativ-liberal.
Jedefalls nicht weiter rechts.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 12.07.2026 23:03 »
Sämtlichen Menschen, gleich welcher Ideologie, die mir die "Kleidungsfreiheit" nehmen wollen, begegne ich mit großer Vorsicht. Denn oft bleibt´s nicht bei der Kleidung, sondern greift in andere Lebensbereiche hinein. Scheibchenweise, damit ein gefährlicher, oft unbemerkter Gewöhnungseffekt einsetzt. Gut zu beobachten in unserer Gesellschaft, deren mehrheitliche Ansichten sich im Laufe der letzten 20 Jahre nach rechts verschoben haben.

Zum Beispiel, wenn selbst der ÖRR der Islamismus-Propaganda mehr und mehr auf den Leim geht und wie zuletzt beim BR geschehen -
züchtige Kleidung im Sinnes des Islams als "Modest Fashion" verkauft und nicht einmal hinterfragt:
https://www.fr.de/panorama/ard-beitrag-entfacht-islam-debatte-modest-fashion-schon-radikal-94358246.html

Oder wenn im KIKA (Kinderkanal des ÖRR) Christentum und Islam gegenübergestellt werden und dabei Zuckerfest und Religiosität auf der einen Seite als überaus toll dargestellt werden,
und auf der anderen Seite Ablasshandel und Pädophilie herausgestellt werden:
https://www.merkur.de/deutschland/islam-gelobt-christentum-demontiert-zdf-erntet-kritik-fuer-logo-sendung-zr-94236832.html

Das ist schon etwas mehr als bedenklich!

Ich empfehle eine Beschäftigung mit Religionswissenschaft. Da ist auch nicht alles super toll, aber man lernt eine neutrale Sicht auf die Religionen. Menscheln tut es überall, im Guten wie im Schlechten.

Mir ist es wichtig, die Gut-Schlecht-(oder Bös-)Grenzen nicht zwischen den Religionen zu ziehen, sondern zwischen unterschiedlichen Interpretationen der Religionen. Religionismus gibt es überall, liberale Religiosität auch.  Sich damit zu beschäftigen, ändert die Sichtweise.

LG, Micha
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