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Gender / Antw:DARF MAN(N) SO?! - Reihe in Mühlheim an der Ruhr
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 15:46 »Ja, dem Hinweis, welche KI befragt wurde anzugeben, möchte ich mich anschließen.
Was die KI dem cephalus ausgespuckt hat, entspricht tatsächlich den tiefgreifenden Facetten, wo Männlichkeit toxisch ist. Und ja, oft ist das in ganz kleinen Nuancen versteckt, wobei das ja auch die prägenden, benachteiligenden Nuancen aus weiblicher Sicht betrifft.
Der Grundstein wird ganz vielschichtig auf vielen (allen?) Ebenen dafür gelegt und fängt schon alleine damit an, das man bemüht ist, im Erstlingsalter und der frühkindlichen Phase mit Farbcodes zu arbeiten, um zu zeigen, welches Geschlecht der Nachwuchs hat (und welche Erwartungen man an den Nachwuchs dadurch knüpft und knüpfen soll).
Und wie KI´s Punkt 4 richtig betitelt: "Warum viele Jungs darunter leiden"
Toxisch wird das ganze spätestens, wenn eben Jungs zur Erfüllung dieser Rollenerwartungen ganz vieles von ihren Bedürfnissen unterdrücken und zumeist nicht mal bewusst wahrnehmen, dass sie sich selbst damit schaden. Das schlägt sich nicht zuletzt sogar nieder bei den massiv erhöhten Unfallraten und Suizidraten bei Jungs im Vergleich zu Mädchen (aber auch noch im späteren Alter).
Und toxisch wird es vor allem auch dann, wenn andere Menschen im Umfeld dieser Jungs und der späteren Männer leiden, durch Herabsetzungen z.B., als Ventil zur Rollenerfüllung übersteigerter Aggression, subtilem Ausbeuteverhalten (Dominanz) und ähnlichem.
Im Erwachsenenalter kann man nach und nach einige dieser kindlichen, frühkindlichen und jugendlichen Prägungen überwinden. In den meisten steckt man aber nach wie vor noch fest und kommt nicht da heraus, auch wenn man noch so gerne möchte.
Meine leichte Abschweifung vom Startbeitrag möchte ich nochmal hier heranziehen. Toxische Männlichkeit betrifft UNS ALLE. Sie steckt in uns drin, wenn auch oft weit nicht so deutlich wie in den Extrembeispielen. Denn wir Männer können nur ganz schwer raus aus unserer Haut. Und - ich muss leider wiederholen - die Hose steht schlechthin, vollkommen unterschätzt, als Paradesymbol für toxische Männlichkeit. Die Ängste, nicht als Mann akzeptiert bzw. anerkannt zu werden, manifestieren sich in der Hose, aus der Männer nur ganz schwer ausbrechen können und die meisten überhaupt kein Interesse haben, weil sie eben Anerkennungsverlust befürchten. Das ist das allgegenwärtige Zeichen toxischer Männlichkeit - so abstrus und unvorstellbar das für die meisten wohl klingen wird.
Dabei macht es absolut keinen Sinn mehr, Männlichkeit mit der Hose zu verbinden. Hosen tragen nun seit langem auch Frauen. Sie haben der Hose ihre Männlichkeit genommen. Dennoch klammern sich Männer unentwegt an dieses alte, überkommene Männlichkeitssymbol, das es eben nicht mehr ist. Jeder. Bis vielleicht auf ein paar Promille.
Aber alleine die Hose zeigt eben, wie fast unmöglich es ist, aus männlichen Rollenerwartungen auszubrechen.
Zeigt aber auch, wie verletzlich Männlichkeit ist, wie fragil, wie zerbrechlich.
Es reicht schon die falsche Farbe, eine falsche Dekoration, ein zu weiter Halsausschnitt, um die Männlichkeit in Frage gestellt zu bekommen. Die Kleidung ist das besten Anzeichen, wie subtil die Rollenerwartungen wirken und wie schwer es fällt, diesen nicht zu entsprechen.
"Was hat Hose noch mit toxisch zu tun?", könnte man ketzerisch fragen. Vermutlich ahnen die meisten Frauen, Kinder, vielleicht auch Eltern nicht, wie sehr sie selbst letztlich auch darunter leiden, dass ihre Männer, sicher auch Jungs, auf Hosen festgelegt sind, auch wenn diese Männer selbst das noch nie mit einem Leidensdruck verbunden haben.
In unserem Forum geht es eben um den Rock am Mann. Darum konzentriere ich mich hier mit dem Blick auf die engen Kleidungsfreiheiten, die aber Ausdruck all dieser Problematiken sind. Und die Bedeutung dieser engen Freiheiten wird allgemein extrem unterschätzt. Das Schlachten der heiligen Kuh "Mann = Hose" klingt halt für die allermeisten Menschen hochgradig absurd. So tief hat sich das Männerbild eben schon in das kollektive Bewusstsein eingegraben, als dass das jemals ernsthaft hinterfragt werden würde.
Spricht man mit Frauen über dieses tiefgründige Thema, so werden die mehr oder weniger feministisch geprägten Züge, die in jeder Frau innewohnen, aktiviert. Je mehr sich die Frau mit feministischen Überlegungen beschäftigt hat, desto mehr Argumente werden präsentiert, die auf die - natürlich existenten - Einschränkungen von Frauen hinweisen bis hin zum Gender Pay Gap, der laut Prognose erst im Jahr 2170 überwunden sein wird, je nach Auslegung dieses Tatbestands. Mit feministischen Argumenten wird schnell versucht, die Bedeutung von "Mann = Hose" zu relativieren, zumal es für fast alle Menschen nahezu absurd erscheint, dieser "Männermode" eine so weitreichende Bedeutung zuzuschreiben.
Da "Mann = Hose" für mich quasi ein lebenslanges Thema ist, bin ich dahingehend eben hoch sensibilisiert und ich beobachte, was das mit den Menschen macht. Zwänge zu überwinden, wäre eben überall hilfreich. Und für mich ist die Erwartung "Mann = Hose" Sexismus pur, und die meisten Frauen sind ebenso sofort sensibel, wenn es darum geht, Sexismus abzubauen.
Was die KI dem cephalus ausgespuckt hat, entspricht tatsächlich den tiefgreifenden Facetten, wo Männlichkeit toxisch ist. Und ja, oft ist das in ganz kleinen Nuancen versteckt, wobei das ja auch die prägenden, benachteiligenden Nuancen aus weiblicher Sicht betrifft.
Der Grundstein wird ganz vielschichtig auf vielen (allen?) Ebenen dafür gelegt und fängt schon alleine damit an, das man bemüht ist, im Erstlingsalter und der frühkindlichen Phase mit Farbcodes zu arbeiten, um zu zeigen, welches Geschlecht der Nachwuchs hat (und welche Erwartungen man an den Nachwuchs dadurch knüpft und knüpfen soll).
Und wie KI´s Punkt 4 richtig betitelt: "Warum viele Jungs darunter leiden"
Toxisch wird das ganze spätestens, wenn eben Jungs zur Erfüllung dieser Rollenerwartungen ganz vieles von ihren Bedürfnissen unterdrücken und zumeist nicht mal bewusst wahrnehmen, dass sie sich selbst damit schaden. Das schlägt sich nicht zuletzt sogar nieder bei den massiv erhöhten Unfallraten und Suizidraten bei Jungs im Vergleich zu Mädchen (aber auch noch im späteren Alter).
Und toxisch wird es vor allem auch dann, wenn andere Menschen im Umfeld dieser Jungs und der späteren Männer leiden, durch Herabsetzungen z.B., als Ventil zur Rollenerfüllung übersteigerter Aggression, subtilem Ausbeuteverhalten (Dominanz) und ähnlichem.
Im Erwachsenenalter kann man nach und nach einige dieser kindlichen, frühkindlichen und jugendlichen Prägungen überwinden. In den meisten steckt man aber nach wie vor noch fest und kommt nicht da heraus, auch wenn man noch so gerne möchte.
Meine leichte Abschweifung vom Startbeitrag möchte ich nochmal hier heranziehen. Toxische Männlichkeit betrifft UNS ALLE. Sie steckt in uns drin, wenn auch oft weit nicht so deutlich wie in den Extrembeispielen. Denn wir Männer können nur ganz schwer raus aus unserer Haut. Und - ich muss leider wiederholen - die Hose steht schlechthin, vollkommen unterschätzt, als Paradesymbol für toxische Männlichkeit. Die Ängste, nicht als Mann akzeptiert bzw. anerkannt zu werden, manifestieren sich in der Hose, aus der Männer nur ganz schwer ausbrechen können und die meisten überhaupt kein Interesse haben, weil sie eben Anerkennungsverlust befürchten. Das ist das allgegenwärtige Zeichen toxischer Männlichkeit - so abstrus und unvorstellbar das für die meisten wohl klingen wird.
Dabei macht es absolut keinen Sinn mehr, Männlichkeit mit der Hose zu verbinden. Hosen tragen nun seit langem auch Frauen. Sie haben der Hose ihre Männlichkeit genommen. Dennoch klammern sich Männer unentwegt an dieses alte, überkommene Männlichkeitssymbol, das es eben nicht mehr ist. Jeder. Bis vielleicht auf ein paar Promille.
Aber alleine die Hose zeigt eben, wie fast unmöglich es ist, aus männlichen Rollenerwartungen auszubrechen.
Zeigt aber auch, wie verletzlich Männlichkeit ist, wie fragil, wie zerbrechlich.
Es reicht schon die falsche Farbe, eine falsche Dekoration, ein zu weiter Halsausschnitt, um die Männlichkeit in Frage gestellt zu bekommen. Die Kleidung ist das besten Anzeichen, wie subtil die Rollenerwartungen wirken und wie schwer es fällt, diesen nicht zu entsprechen.
"Was hat Hose noch mit toxisch zu tun?", könnte man ketzerisch fragen. Vermutlich ahnen die meisten Frauen, Kinder, vielleicht auch Eltern nicht, wie sehr sie selbst letztlich auch darunter leiden, dass ihre Männer, sicher auch Jungs, auf Hosen festgelegt sind, auch wenn diese Männer selbst das noch nie mit einem Leidensdruck verbunden haben.
In unserem Forum geht es eben um den Rock am Mann. Darum konzentriere ich mich hier mit dem Blick auf die engen Kleidungsfreiheiten, die aber Ausdruck all dieser Problematiken sind. Und die Bedeutung dieser engen Freiheiten wird allgemein extrem unterschätzt. Das Schlachten der heiligen Kuh "Mann = Hose" klingt halt für die allermeisten Menschen hochgradig absurd. So tief hat sich das Männerbild eben schon in das kollektive Bewusstsein eingegraben, als dass das jemals ernsthaft hinterfragt werden würde.
Spricht man mit Frauen über dieses tiefgründige Thema, so werden die mehr oder weniger feministisch geprägten Züge, die in jeder Frau innewohnen, aktiviert. Je mehr sich die Frau mit feministischen Überlegungen beschäftigt hat, desto mehr Argumente werden präsentiert, die auf die - natürlich existenten - Einschränkungen von Frauen hinweisen bis hin zum Gender Pay Gap, der laut Prognose erst im Jahr 2170 überwunden sein wird, je nach Auslegung dieses Tatbestands. Mit feministischen Argumenten wird schnell versucht, die Bedeutung von "Mann = Hose" zu relativieren, zumal es für fast alle Menschen nahezu absurd erscheint, dieser "Männermode" eine so weitreichende Bedeutung zuzuschreiben.
Da "Mann = Hose" für mich quasi ein lebenslanges Thema ist, bin ich dahingehend eben hoch sensibilisiert und ich beobachte, was das mit den Menschen macht. Zwänge zu überwinden, wäre eben überall hilfreich. Und für mich ist die Erwartung "Mann = Hose" Sexismus pur, und die meisten Frauen sind ebenso sofort sensibel, wenn es darum geht, Sexismus abzubauen.

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