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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 01:38 »
Mir geht es mehr um ein männliches Erscheinungsbild. Ich hoffe, dafür ist in diesem Forum auch Platz.

Aber sicher doch!!!

Wenn Du Durchhaltevermögen hast, bis Du auch in den inneren Forumsbereich Einblicke gewinnen kannst, wirst Du feststellen, dass längst nicht jeder so freigiebig mit seinen Grenzen umgeht wie ich. Grenzen, was geht und was nicht.

Ich brauchte lange dazu, bis ich mir selbst diese Freiheiten gönnte, die ich heute genussvoll auskoste. Sicher ist nicht für jeden auf den ersten Blick erkenntlich, dass ich nur auf meine persönlichen Freiheiten poche, wie sie Frauen auch genießen. Wenn mich jemand mit CSD-affinen Strömungen in Verbindung bringt, kann ich es nicht verübeln, weil nun mal die Prägungen und die Sehgewohnheiten besagen, dass ab einem gewissen Maß von Freiheiten das unweigerlich damit zu tun haben müsse.

Jeder gestattet sich seine eigenen, individuellen Freiheiten. Wenn Du Dich mit Deinen Freiheiten nur auf ein gewisses Maß beschränkst, weil Dir alles andere zu daneben vorkommt, dann bist Du bei weitem nicht der einzige hier im Forum.

Und es geht hier im Forum tatsächlich darum, sich vom ewigen Hosentragen zu befreien. Und nicht darum, als Mann die perfekte Frauenerscheinung zu simulieren.

P.S.: @MAS natürlich meint Schattenwolf das Bild, das ich hier in der Begrüßungsrunde verlinkt habe. Andere Bilder habe ich hier im Thread bislang noch nicht entdecken können.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 01:21 »
Welches Foto meinst Du denn, Schattenwolf?

Meines zeit mich bei einem kühlenden Beinbad im Rhein. Heute ist das illegal, weil gefährlich.

Oder Du meinst das vom Wolfgang. Kann sein, aber besser dazu schreiben, auf wen sich die je eigene Antwort bezieht.

LG, Micha
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 01:19 »
Na ja, Islamismus ist eine politische Ideologie auf religiöser Grundlage.
Islamismus ist eigentlich ein Sonderfall, von dem, was ich "Religionismus" nenne.
Nationalismus ist eine politische Ideologie auf der Grundlage nationaler Identität.
Beide legen strenge Regeln für die jeweilige Grundlage fest, die nicht notwendigerweise mit dieser Identität verbunden sind.

Beide, Islamismus und Nationalismus haben ihre Wurzeln im 18/19. Jh. Der deutsche Nationalismus (bei anderen Ländern muss man gesondert schauen) hat eine Wurzel in der Romantik, die eine Gegenbewegung zur Aufklärung war. Die Aufklärung war eine europäische Bewegung. Der französische Nationalismus ruht indes eher auf der Aufklärung und wollte die Errungenschaften der Französischen Revolution exportieren. Das könnte man zu Beginn fast als "links" bezeichnen. Der deutsche Nationalismus ist eher in der Abwehr dieser französischen Ausdehnung entstanden.
Der Islamismus ist in der Abwehr europäische Ausdehnung entstanden. Alternativbegriffe sind "Reformislam" und "Politischer Islam". Aber vor allem vom Reformislam ist es nur eine Richtung, denn der liberale Islam ist auch ein Reformislam. Das ist ein ähnlicher Unterschied wie beim Hinduismus zwischen dem Hindunationalismus (Hindutva) und dem Hinduismus z.B. Mahatma Gandhis. Oder wie beim Christentum zwischen Fundamentalismus und liberalem Christentum.

Es gibt überall Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

Ich sehe vor allem die Gemeinsamkeit, dass Nationalismus eine Überhöhung der je eigenen nationalen Identität ist und der Islamismus eine Überhöhung der islamischen Identität.
Beide haben eine sehr strenge Vorstellung davon, wer zur eigenen Identität gehört und wer nicht.
In Bezug zu Gendervorstellungen, die einer klaren Zuordnung zu einem von zwei Geschlechtern und einer klaren Rollenverteilung zwischen diesen ablehnend gegenüberstehen, haben beide eine ablehnende Haltung. Das haben beide mit vielen Konservativen gemeinsam. Aber sie sind nicht wirklich konservativ, sondern entweder restaurativ, wenn sie eine Vorstellung einer besseren Vergangenheit haben, zu der sie wieder zurück wollen, oder progressiv, wenn sie zu einem noch nie dagewesenen Zustand kommen wollen. Letztere wird aber weniger kommuniziert, da sie - also beide - eine große mögliche Unterstützung bei Konservativen vermuten, was auch manchmal zutrifft.

Beides - Islamismus und Nationalismus - kommt in Ländern mit langer islamischer Tradition auch in direktem Verbund miteinander vor, z.B. in der Türkei. Die AKP ist eine nationalistisch-islamistische Partei und nach unserm gängigen Links-Rechts-Schema eine rechte Partei.

Ich selbst halte von diesem Schema nicht allzu viel, da es zu grob ist. Ich rede lieber von Nationalismus und Religionismus. In beiden Fällen wird die eigene nationale bzw. religiöse Identität überhöht  und scharf von anderen Identitäten abgegrenzt. Beide sind Feinde einer offenen, liberalen, demokratischen Gesellschaft und einer Gewaltenteilung. Wobei der französische Nationalismus da ein bisschen ausschert, wegen seiner Wurzeln in der Aufklärung. Aber auch ihn haben Ideen ereilt, die diesem Erbe widersprechen.

Wobei auch die Aufklärung nicht nur positiv zu bewerten ist. Da hat die Romantik m.E. tatsächlich ein wenig korrigiert, indem sie dem Gefühl zum Recht gegenüber der reinen Vernunft verhalf. Nur dass sie in Teilen dann Ideologien emotional auszuladen gelehrt hat, so die Ideologie der Nation. Das musste aber auch sein, um in Deutschland die Kleinstaaterei zu überwinden. Nur leider entwickelte sie sich ab 1870 dann nach und nach zu einem imperialen Wahnsinn im Wettbewerb mit anderen Nationalstaaten. Dabei kam dann neben wenigem Guten eben viel Ungutes heraus, u.a. zwei Weltkriege.

Jedenfalls sind Religionismus und Nationalismus in Bezug auf ihre Religion bzw. Nation sehr egoistisch, weshalb ich gerne von "Nationalegosimus" spreche. Natürlich dann auch entsprechend von "Religionsegoismus".

So, ich geh jetzt schlafen. Gute Nacht!

LG, Micha

   
 
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von Schattenwolf am Heute um 00:22 »
Vielen Dank für die Willkommensgrüße.

Ebenfalls ein Danke für das Bild. Ich schätze, dass du diesbezüglich eine Meinung von mir erwartest und da will ich ehrlich sein:

Das Foto finde ich schon sehr gewöhnungsbedürftig und kann damit leider wenig anfangen. Das denke ich mir aber bei vielen solcher CSD-Outfits. Es ist schon sehr fraulich und weich. Ich möchte nicht so gerne mit dem Geschlecht spielen. Travestie finde ich schon irgendwie spannend, aber ist absolut nichts für mich persönlich.

Mir geht es mehr um ein männliches Erscheinungsbild. Ich hoffe, dafür ist in diesem Forum auch Platz.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Schattenwolf am Heute um 00:12 »
Komisch, dass manche Leute zwar korrekterweise zwischen Islam und Islamismus unterscheiden wollen, das selbe aber bei "rechts", "rechtsextrem", "rechtsradikal" bewusst alles in einen Topf schmeißen und alles dann noch mit abwegigen Feindbegriffen garnieren.

Vom Berliner Queerbeauftragten Alfonso Pantisano habe ich nun lernen dürfen, dass man "Islamisten" wohl nicht mehr gesondert nennen muss, sondern es reicht, wenn man "Rechtsextreme" oder "Neonazis" sagen würde. Das wären nämlich alles "konservative Kräfte". Sein Bruder Luigi Pantisano (Die Linke) meinte übrigens vor paar Wochen, dass die CDU eine "faschistische Politik" mache.

Ich würde mir wünschen, dass sie da differenzierter kategorisieren würden. Bei Gender und Sexualität funktioniert es doch auch gut. Vielleicht das mal als Maßstab nehmen. Ich denke, die wenigsten Konservativen (mich eingeschlossen) lassen sich gerne mit den obigen Strömungen in Verbindung bringen.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Timper am Gestern um 22:29 »
Ich glaube jeder hier hat seine individuelle Meinung und braucht keine Nachhilfe.

Es geht neben den Islamisten/ Terroristen um mehr. Es geht darum wie weit die eingewanderten Moslems ganz allgemein bereit sind sich zu integrieren.
Parallelgeschaften, Zwangverheiratungen, selbstbestimmtes Leben der Frauen ( Stichwort Ehrenmorde) in einer freiheitlichen Gesellschaft und diverses andere lassen Zweifel daran entstehen. Clans die ihre eigenen Regeln haben, oder Demos zur Einführung der Scharia in den islamischen Kreisen kommen dazu.
Es geht doch kaum noch eine junge Frau ins Freibad wenn sie weiß das da jede Menge männliche Machomoslems auch anwesend sein werden.
Das Columbia Freibad in Berlin ist das beste Beispiel.
Das der Islam eine ausgeprägte patriarchale, Machogesellschaft ist kann auch kaum bestritten werden.
Wenn ich Nacht unterwegs bin und an mir brettert ein großer SUV mit 70- 80 km/h in der Stadt vorbei sitzen fast immer die gleichen Typen drin. Machomoslems die sich profilieren wollen.
Werden schlimme Unfälle durch Rennen verursacht waren es fast immer Alis.
Eine Machokultur vom feinsten. Und auf diesem Nährboden wächst der Islamismus.
Täglich in Berlin sichtbar.
Nicht alle, aber zu viele.
Mas - komm aus deinem Dorf raus und geh zu den Brennpunkten.
Das ist die Realität! Nicht ein altes Buch!

Was du betreibst ist Wunschdenken.



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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 21:30 »
Hier noch ein wenig Nachhilfe im Auseinanderhalten von normalen Muslimen und Islamisten:
https://www.deutschlandfunk.de/moscheen-unterschaetzte-akteure-bei-der-islamismus-praevention-oezguer-oezvatan-100.html

Ganz klar: Islamismus - zumindest in seiner gewaltaffinen Form - ist genau so zu verurteilen wie jede andere Form von gewaltbereitem Extremismus.
Normale Muslime sind aber eben keine Islamisten, sondern eine uneinheitliche Gruppe, die von Traditionalisten bis Liberalen reicht. Da Islamisten oft gerne traditionelle Sichtweisen übernehmen, gibt es Überschneidungen zwischen ihnen und Islamisten. Die sind aber so groß auch nicht, da Islamisten andererseits viele Traditionen ablehnen, die ihnen nicht islamisch im Sinne von im Koran und der Sunna belegt genug sind. Das ist ähnlich wie bei manchen Evangelikalen, die viele christliche Traditionen ablehnen, die ihnen nicht christlich im Sinne von in der Bibel belegt genug sind. Islamisten und Evangelikale haben auch gemeinsam, dass sie meinen, es gebe eindeutige religiöse Wahrheiten.

LG, Micha



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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Giovanne69 am Gestern um 21:14 »
Hallo Skirtedman,

wie schön, dass Du nicht allein warst auf dem Weindorf.
Ich war gefühlt, was männliche Rockträger betrifft, alleine auf dem CSD in Stuttgart.
VG Giovanne
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Wünsche Euch ganz viel Spaß
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von doppelrock am Gestern um 16:01 »
Sicher ist es richtig, generell zwischen Normalen und Extremen unterscheiden und dies nicht vermischen.
Genauso wichtig ist es, zu prüfen wessen Aufenthalt gesetzeskonform ist und wer nicht hier sein dürfte aufgrund Gesetzesverstößen oder seines Verhaltens. Wenn das eindeutig geklärt und geregelt ist, kann man sich um die nächste Frage kümmern.

Hinweis: Wenn ein EU-Europäer z.B. in Spanien mehr als 3 Monate am Stück Aufenthalt hat, ohne sich bei den Behörden zu melden, ist das bereits ein Verstoß. Auch wenn diese Person regelkonform, friedlich, sauber dort lebt, ehrlich verdientes Geld ausgibt und garnicht weiter auffällt.

Komisch, dass manche Leute zwar korrekterweise zwischen Islam und Islamismus unterscheiden wollen, das selbe aber bei "rechts", "rechtsextrem", "rechtsradikal" bewusst alles in einen Topf schmeißen und alles dann noch mit abwegigen Feindbegriffen garnieren. Wenn man dann diesem längst überholten Spaltungsmodell Links-Rechts folgen wollte, müsste man dann doch auch sagen, dass links, linksextrem, linksradikal identisch seien. Oder verwechsele ich da was?

Im Schutz vor Gewalt ist das jedenfalls nicht dienlich, Spaltung und Gewalt kann zu Gegengewalt führen, selbst bei friedlichen Menschen, die irgendwann die Nase voll haben, wenn sie ständig auf primitivste Weise herabgesetzt und beschuldigt werden. Aber das scheint Methode zu haben. Die Leute nerven einen konstant und wenn man sich dann wehrt, weil es genug ist, heulen sie laut und wechseln in die Opferrolle. Schäbiges Verhalten!

Die jetzige Gewalt lässt sich nur beenden, wenn überhaupt mal wieder Bereitschaft besteht, miteinander zu reden und zuzuhören. Ist aber schwer für die, die alles in schwarz-weiß oder gut-böse einteilen und zuerst darauf achten, WER etwas sagt und nicht den Inhalt in den Vordergrund stellen.

Auch wenn die falsche Person Richtiges sagt, bleibt die Aussage richtig. Das zu erkennen müssen wir uns wieder trauen und es laut aussprechen.
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