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Erfahrungsberichte / Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 12:28 »
Ich finde "richtiger" richtig.
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Erfahrungsberichte / Antw:Alte Frau
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 12:01 »
Natürlich ist es unangenehm.
Ob es gerechtfertigt ist oder nicht, in wessen Augen auch immer.
Manchmal ärgert das einen ja auch so richtig.
Manchmal kann man das aber auch einfach wegschmunzeln.  :)

Neulich hatte ich im Bus auch eine Konfliktsituation. Der beteiligte Vater erwähnte nicht meinen Rock, sah aber auffällig an mir runter. Und später mir nach. Er meinte frech und lautstark: "Es ist am besten, Sie steigen die nächste Haltestelle aus!" Ich war gerade erst zugestiegen. Natürlich hat er mir nichts zu befehligen. Und natürlich war es keinesfalls gerechtfertigt, sondern selbstherrlich von ihm. Aber ich habe mich auch nicht gerechtfertigt. Ich sagte gar nichts dazu, suchte mir einen entfernteren Platz. Aber der Ärger hielt so richtig die ganze Busfahrt über an, bis wir 20 Minuten später an derselben Haltestelle ausstiegen. Wahrscheinlich hielt der Ärger auch deswegen so an, weil die Ohrenzeugen davon ausgehen mussten, dass ich im Unrecht war. Augenzeugen, die zweifellos hätten beurteilen können, dass ich im Recht sei, hatte es in diesem Moment nicht geben können.

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Erfahrungsberichte / Antw:Alte Frau
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 11:37 »
In diese Richtung dachte ich auch. Aber so alte Leute haben ja sowas wie eine Autorität, so dass man nicht von ihnen kritisiert werden möchte. Selbst wenn man ihre Reaktion als engstirnig begreift, bleibt doch so ein autoritärer Habitus übrig. Deswegen ist es meistens so unangenehm, wenn sie einen lautstark kritisieren.

LG, Micha
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Erfahrungsberichte / Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 11:26 »
Moin,

ich habe einen "Schönen"-Satz gefunden:

"Und was könnte wichtiger sein als das Gefühl, sich in seiner Haut wohlzufühlen und sich in jeder Situation selbstbewusst zu präsentieren?
Mit einem eleganten Damen Kostüm können Sie genau das erreichen."

Für mich habe ich diesen Satz etwas abgewandelt:

"Was könnte richtiger sein als das Gefühl, sich in seiner Kleidung wohlzufühlen und sich in jeder Situation selbstbewusst zu präsentieren?
Mit einem eleganten Kostüm mit Rock kann ich genau das erreichen."

Den ganzen Morgen schon, sitze ich in meinem Büro in einem meiner Kostüme........

Du sitzt also kostümiert im Büro! ;D

Nee, eine Frage im ernst: Meinst Du "wichtiger" oder "richtiger" oder beides?

LG, Micha
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Erfahrungsberichte / Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Letzter Beitrag von xtramper:in am Gestern um 11:13 »
Moin,

ich habe einen "Schönen"-Satz gefunden:

"Und was könnte wichtiger sein als das Gefühl, sich in seiner Haut wohlzufühlen und sich in jeder Situation selbstbewusst zu präsentieren?
Mit einem eleganten Damen Kostüm können Sie genau das erreichen."

Für mich habe ich diesen Satz etwas abgewandelt:

"Was könnte richtiger sein als das Gefühl, sich in seiner Kleidung wohlzufühlen und sich in jeder Situation selbstbewusst zu präsentieren?
Mit einem eleganten Kostüm mit Rock kann ich genau das erreichen."

Den ganzen Morgen schon, sitze ich in meinem Büro in einem meiner Kostüme........
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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 11:04 »
Ganz in der Nähe hat man auch Abodriten gefunden.

Über solche bin ich indes nicht gestolpert. Wenn ich dazu diesen Artikel überfliege: https://de.wikipedia.org/wiki/Abodriten, dann schätze ich, dass diese Funde aus dem 9. Jh. sind. Vorher waren die Abodriten anscheinend nur weite östlich angesiedelt. Aber ich bin da kein Fachmann.

LG, Micha
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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 10:55 »
Witzigerweise heisst ein Stadtteil "Schürzenjägerin", oder den Rockschoß betreffend, wenn man das aus der passenden Sprache übersetzt.
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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 10:45 »
Ganz in der Nähe hat man auch Abodriten gefunden.
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Erfahrungsberichte / Antw:Alte Frau
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 10:07 »
Ja, das ist das wichtigste Fazit.

Mir sind aber auch etliche solcher Momente geläufig, wo jemand meinte, mit einer an die umstehenden Leute / Passanten gerichteten lauten Aussage mich öffentlich bloßstellen oder diffamieren zu wollen.

Es mag bei den Leuten, die solch eine Aussage oder solch einen Zuruf mitbekommen, einige geben, die sich inhaltlich dem sich äußernden Menschen anschließen und meine Erscheinung als Mann im Rock für ganz fürchterlich und abscheulich halten, und infolge dessen auch für würdig, sich öffentlich darüber aufzuregen.

Es mag darunter aber einige Leute geben, die den Menschen mit der lautstarken Äusserung bemitleiden, entweder weil er so engstirnig zu sein scheint, oder weil er sich nicht zurückhalten kann. Also ich glaube, neben den meisten Leuten, die zwar mal kurz aufhorchen und notgedrungen schauen, was die Ursache ist, aber es ihnen letztlich völlig egal ist, gibt es eben ein paar Leute, die der Diffamierende für sich gewinnen kann, es gibt aber auch ein paar Leute, deren Sympathien Dir selbst gehören.

Es ist durchaus eine Übungssache, sich weniger an den möglichen Sympathisanten des Diffamierenden zu stören, sondern sich mehr an den möglichen Sympathisanten mit Dir zu ergötzen. Die, die mit Dir fühlen können, sind Deine Unterstützer, und davon gibt es mehr als man glaubt.

Zum Glück sind solche Begebenheiten mittlerweile in meinem Leben äußerst selten, Aber in den 80ern bis anfangs 00er Jahre war das durchaus noch präsent. Vor den 00er Jahren sogar noch nahezu an der Tagesordnung. Man muss das nicht runterschlucken, aber man kann das weglächeln.  ;)
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Artikel und Presseberichte / Antw:Amerikanische Schönheitsbewerbe
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 09:49 »
Hm, Holger...

...falls Du da nicht KI-generierten Bildern aufgesessen bist, habe ich folgende Deutung:

Ich kenne vielfach die Aussage junger bzw. werdender Mütter, die über das Geschlecht ihres Nachwuchses sich ausgetauscht haben - eine Aussage mit enttäuschtem Unterton: Ja, sie (die Mutter) findet es schade, dass sie ihr Kind nicht mit schönen Kleidchen ausstatten kann.

Umso mehr muss diese Enttäuschung sein, wenn selbst beim zweiten oder dritten Nachwuchs immer nur Jungs herauskommen. cephalus, Dir selbst ist solch eine Familienkonstellation geläufig. Ob in jeder einer solchen Familie die Mutter gegenüber anderen Menschen oder zumindest ihren engsten Freundinnen sich so mal äußert, weiß ich nicht, jedoch ist mir eine solche Aussage schon sehr oft begegnet.

Ich könnte mir vorstellen, dass das ein Anreiz ist, sich an seinem Sohn mal so richtig auszutoben. (Passt zu dem von cephalus eingebrachten Überbegriff der "Selbstverwirklichung" seitens der Mutter.) Und ich könnte mir vorstellen, dass gerade in Gegenden, wo die Rollenerwartungen aufgrund des Geschlechts besonders stark ausgeprägt sind, der Wunsch nach "schönen Kleidchen" am Nachwuchs und die Enttäuschung des ausbleibenden weiblichen Nachwuchses nochmal umso größer ist. Solche institutionell geförderten Veranstaltungen können da also durchaus als so etwas wie ein "Ventil" für diese Enttäuschungen betrachtet werden.

Freilich ist in einer Familie mit vorhandener Tochter die Hemmschwelle, den Sohn mit entsprechender Ausstattung zu versehen, geringer; insofern dürften die an den Wettbewerben teilnehmenden Jungs nicht alles einzig nur aus einer Bubenfamilie stammen.

Allerdings - machen wir uns nix vor - dürften diese Events eher weniger bis gar nicht dazu führen, dass die teilnehmenden Jungs Interesse an abweichender Kleidung gewinnen. Ich denke eher, sie dienen dazu, die krassen Geschlechterklischees noch mehr zu festigen.

Die oftmals ethisch aufgeladene Frage, ob die Jungs das freiwillig wollen oder ob sie von ihren Müttern überredet werden, stellt sich mir eigentlich nicht, jedenfalls nicht verbunden mit einem gewissen Empörungpotenzial. Denn wir wissen alle, dass zumindest minderjährige Menschen, also Kinder/Jugendliche, des öfteren Dinge machen müssen, die sie sich nicht selbst ausgesucht haben. Ich denke, ein nicht kleiner Teil dieser minderjährigen Menschen würde tatsächlich nicht freiwillig jahrelang in die Schule gehen wollen, z.B.

Ich denke aber, es werden einige der Jungs, vielleicht auch manche von den wildesten / härtesten, genießen, mal etwas verkörpern zu können, was sie selbst nie im echten Leben sein werden und sein dürfen: Mal einmal ganz krass "auf der anderen Seite des Lebens" zu stehen und alle damit verbundenen Klischees zu verkörpern / auszuleben.
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