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Spass und Allgemeines / Antw:Farbdarstellung
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 08.05.2026 12:00 »
Tja, die technische Speicherung und spätere Wiedergabe visueller Eindrücke ist halt schon ein sehr komplexes Ding.

Dass der grüne Farbbereich problematisch ist, liegt sehr verkürzt wiedergegeben, vor allem daran, dass Grün eben in der Mitte zwischen Rot und Blau und überhaupt in der Mitte des Spektralfarbenspektrums liegt. Die Farbspektren der andersfarbigen Sensoren überschneiden sich also jeweils stark mit dem Farbspektrum des grünen Sensors; die Überschneidung für die Randfarben fällt da notwendigerweise deutlich geringer aus. Ich bin zuwenig Fachmann, wie heutige Algorithmen und Codecs agieren, aber einst wurde im PAL-Fernsehen das Grün verwendet, um die Helligkeitswerte für die Schwarz-Weiss-Darstellung zu generieren. Und die Farbkanäle Blau und Rot wurden als ledigliche Differenzen zu Grün übertragen. Ich vermute, darauf bauen auch heute noch viele Codecs auf. Zumal die meisten Farbmasken bei CCD- oder CMOS-Chips ohnehin deutlich mehr Sensoren für Grün aufweisen als für andere Farbwerte.

Ich hatte mal mit den Mainzer Hofsängern eine Sendung gemacht, wo sie nicht in ihren bekannten Bajazz-Uniformen auftraten, sondern in saison-neutralen Parade-Anzügen, wo sie übrigens nicht ihr für sie klassisches Repertoire wiedergaben, sondern russische Volkslieder. Und gewundert hatten sie sich:
beim ZDF sahen die Samtfräcke blau aus.
beim SWR sahen die Samtfräcke rot aus.
bei uns sahen die Samtfräcke richtiggehend emma-lila aus!
 ;D ;D ;D
Achja, vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass mit eigenen Augen betrachtet die Fräcke voll grün waren.
Ich weiß nicht, ob die anderen noch mit zusätzlich aufgebautem Licht gearbeitet haben (vermutlich).
Ich jedenfalls begnügte mich mit dem vorhandenem Licht in meinem Fall in der historischen Turnhalle an der Ingelheimer Burgkirche.
Je nach Lichtquellen und der Zusammensetzung des polychromatischen Lichts entstehen dann im Zusammenspiel mit technischer Verarbeitung manchmal kuriose Abweichungen von der menschlich wahrgenommenen Realität.

Schon alleine die Pixelzahl der Bildquelle dreht da gehörig mit, ohne all die anderen beeinflussenden Merkmale und technisch-rechnerischen Maßnahmen.

cephalus, hattest Du bei Deiner Bilderreihe mal versucht, jeweils einen automatischen Weißabgleich auf ein weißes Blatt Papier oder eine graue Pappkarte zu machen an Ort und Stelle, wo Deine Objekte liegen? Also: erst automatischer Weißabgleich auf Weiß oder Grau. Dann auf manuell umstellen (d.h. den Weißabgleich nicht mehr verändern) und dann die Objekte aufnehmen.
Falls Du das nicht ohnehin schon gemacht hattest, wäre es noch einmal spannend, was mit dieser Methode für Bildergebnisse und Farbeindrücke entstehen.
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Outfits und Accessoires / Antw:Männer in Kleidern
« Letzter Beitrag von MAS am 08.05.2026 01:01 »
Eine Mitarbeiterin unseres Vereins, die mich seit Jahren im Rock kennt, staunte doch, als sie mich erstmals im Kleid sah und fragte, ob das meines oder von Petra ausgeliehen sei. Letzteres wäre ja gar nicht gegangen, wegen der unterschiedlichen Größen.

Röcke und Kleider werden von vielen Menschen anscheinend doch unterschiedlich wahrgenommen.

LG, Micha
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Spass und Allgemeines / Antw:Farbdarstellung
« Letzter Beitrag von MAS am 08.05.2026 00:58 »
Petra sieht manches als blau, was ich als grün sehe.

Und meine Mutter sprach immer von einer braunen Hose, die ich aber als grau wahrnahm. Nun, mit der Lupe erkannte ich, dass sie aus gleichvielen braunen und grauen Fasern bestand. Es war ein Tweed-Stoff.

LG, Micha
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Spass und Allgemeines / Antw:Farbdarstellung
« Letzter Beitrag von cephalus am 07.05.2026 23:54 »
Und ich kam - unter Eindruck der vier verschiedenen Lichtstimmungen - zu folgendem Ergebnis:

Tja, genau das ist der Punkt den ich darlegen wollte:

Es gibt keine verschiedenen Lichtstimmungen. Alle Fotos sind bei Tageslicht in identischem Setting innerhalb weniger Minuten aufgenommen.
Lediglich die Kameras haben sich geändert.

Keine gibt wieder was ich als Mensch gesehen habe.
Am nächsten kommt dem tatsächlich die älteste, mit CCD-Sensor. Ca. 20 Jahre alt :o
Vielleicht mache ich nochmal Fotos im RAW-Modus.
Das interressant ist, dass es egal ist, wie ich die Farben in Photoshop hindrehe, immer mindestens ein Kleidungsstück nicht real aussieht.
Die Art der Farbe, des Stoffs beeinflusst also das Ergebnis.

Klar, mir ist auchbewusst, dass der Vergleich gemein ist:
Gerade im grünen Spektrum, in dem Menschen Höchszleistungen bringen, haben Bildsensoren ihren Schwachbereich
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Rund um den Rock / Antw:Schatten
« Letzter Beitrag von MartinN am 07.05.2026 22:13 »
Oder Jamiroquai. 😄
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Spass und Allgemeines / Antw:Farbdarstellung
« Letzter Beitrag von JoHa am 07.05.2026 22:09 »
Im dritten Bild das gestrickte Teil rechts unten spricht mich wegen der sanften Tiefe des Grün und der (optischen) Anschmiegsamkeit an. Es harmonisiert die Lebhaftigkeit des Rocks.Doch, welche Strumpffarbe und welche Schuhe?
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Rund um den Rock / Antw:Schatten
« Letzter Beitrag von JoHa am 07.05.2026 22:00 »
Die Silhouette erinnert mich an den "Kleinen Prinzen" von Saint Exupery.
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Outfits und Accessoires / Antw:Männer in Kleidern
« Letzter Beitrag von high4all am 07.05.2026 15:11 »
Mein erstes (Strick-)Kleid habe ich etwa zwei Wochen nach meinem ersten Rock getragen. Im Winter, deshalb Strickkleid. Und da ich festgestellt habe, dass das im Bezug auf die Reaktionen des Umfelds keine Unterschied machte, gab es für mich keinen Grund, auf Kleider zu verzichten. Zumal sie in der Regel bequemer als Röcke sind. Beim Tragen sowie bei der Kombination mit anderen Kleidungsstücken.

Mitunter trage ich über einen längeren Zeitraum nur Kleider.
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Outfits und Accessoires / Antw:Männer in Kleidern
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 07.05.2026 14:56 »
Ja, cephalus, ich glaube, da hast Du absolut recht.

Zunächst verbindet man mit "Kleid", dass da ja die weibliche Oberweite drin steckt, die man als Mann ja nicht mitbringt.
Das alleine verbietet in Gedanken, einem Mann ein Kleid zuzulassen.

Zum andern verbindet ein Rock in Gedanken immer noch die Möglichkeit, mit einem klassisch männlich konnotierten Oberteil wie Hemd oder T-Shirt aufgefangen zu werden, und mit diesem männlich gestalteten Oberteil das Statement zu setzen: "Ich bin ein Mann".

Das sind die zwei Hauptströmungen, die Kleid am Mann in Gedanken verhindern lassen.

Dass es anders geht, haben etliche Bilder hier im Forum schon bewiesen.

Dass das mit der Oberweite kein Problem sein muss, haben wir hier schon mehrfach betont. Dass es nicht zwingend ein männlich konnotiertes Oberteil sein muss als Statement, das haben wir wohl auch schon bisweilen gesehen. Ausserdem kommen einige Kleider auch daher mit einem Oberteil, das genauso männlich wirkt wie ein klassisches Männer-T-Shirt oder Männerhemd oder Männerpullover.

Also es gibt etliche Fakten, die dem Vorurteil Kleid am Mann entgegenstehen können. Da hilft nur, die Macht der Gewohnheit zu durchbrechen und beweisen, dass es auch anders geht, als die Vorstellungskraft es suggeriert.

Und xtramper:in hat ja sein vertrautes Umfeld damit wohl schon erreicht.

@xtramper:in
Schon komisch - auch cephalus hat mich dahingehend schon einst erstaunt -, ich habe erst im 'Geheimen', also im nicht vertrauten Umfeld gebraucht, genügend Selbstbewusstsein aufzubauen, um mich vertrauten Personen zu offenbaren. Bei Euch ist es wohl genau umgekehrt...
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