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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Herzlichen Glückwunsch!
« Letzter Beitrag von radix am Heute um 09:55 »
Guten Morgen,

auch ich möchte mich den nachträglichen Geburtstagsglückwünschen anschließen, MAS zum 61. und Peter58Muc zum 59.! Die Verspätung möge man mir verzeihen, da ich ja schon das biblische Alter von 71 erreicht habe.

In der Tat kann ich bestätigen, dass - gefühlt - die Zeit schneller vergeht, je älter man wird. Und auch das jeweils letzte Jahr vorm Beginn der nächsten Dekade habe ich stets ganz besonders genossen, insbesondere den Wechsel von 69 zu 70. Vor dem nächsten Wechsel in weniger als neun Jahren habe ich jetzt schon Respekt, denn danach wird es wirklich ernst, wenn ich es bis dahin schaffe. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt - und man kann ja vieles tun, um gesund älter zu werden.

In diesem Sinne viele Grüße aus dem winterlichen NRW

Radix
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Ja, ja, der Mann auf der Straße. Auch der hat nicht mehr dasselbe Weltbild wie vor 100 Jahren. Auch ist es ja nicht nur einer, sondern deren sind es viele und die sind nicht alle gleich.

Aber gehen wir von den ungebildetsten Männern auf der Straße aus: Würdest Du sie gerne in ihrer Unbildung belassen, nur damit sie Röcke tragen?

Ist es Dir so wichtig, dass alle Männer Röcke tragen, auch wenn das zulasten einer geistigen Weiterentwicklung ginge?

Und meinst Du nicht, dass Sätze wie "Röcke sind für alle da, genau wie Hosen" auch für sie verständlich wären? Musst Du unbedingt betonen, dass sie "richtige Männer" sein dürfen, was auch immer "richtige Männer" sind, auch wenn die Männer, die Du erreichen willst, damit Machismo meinen?

Ich meine, ich bin ein Mann, aber ein "richtiger Mann" in dem Sinne, wie BH und andere Machos es verstehen, will ich gar nicht sein. Und dennoch bin ich nicht LGBTQ+. Aber lieber verbünde ich mich mit letzteren als mit ersteren.

Aber gut, wenn Du eine PR für diese "richtigen Männer" machen willst, mach nur. Aber ohne mich. Ich mache dann die PR für die, die Genderklischees bereit sind, in Frage zu stellen.

Aber eigentlich ist ja Bernd unser PR-Beauftragter. Nee, ist er nicht, will er nicht sein, denn er hat erkannt, dass wir zu heterogen für eine gemeinsame PR sind. Also machen einige, die es wollen, PR für eine Zielgruppe und andere für eine andere.

LG, Micha

Auch wenn es mir wieder bösartig ausgelegt wird, bei diesen worten empfinde ich eine große Menge Überheblichkeit, Arroganz, Moralismus des Schreibers gegenüber den menschen, die (noch) keinen Rock tragen.
Natürlich sind auch außerhalb des Forums nicht alle Männer gleich, aber es gibt doch Eigenschaften, die die meisten teilen. Dazu gehört eben, dass Rocktragen für sie (noch) kein Thema ist, aus verschiedensten Gründen.

Die Philosophie über Bildung kann ich im Zusammenhang mit Rocktragen nicht nachvollziehen. Keine Ahnung, wie das zusammengeht.

Und immer dran denken, es gibt keine Pflicht, Rocktragen gut zu finden. Es ist freiwillig und hängt von Symapthie ab. Die man mit Belehrung und Druck verspielt. Das Thema braucht keine PR-Beauftragten und Missionare, sondern Sympathieträger und Vorbilder.

Tja Wer meint, schon alles zu wissen, mag keine Belehrungen. Ich gehöre nicht dazu, und nehme Belehrungen gerne an. Und das freiwillig. Das nennt man dann "Weiterbildung".

LG Micha

Nachtrag mit ordentlicher Tastatur in einem Zug mir W-LAN:
 
Es kommt natürlich auch darauf an, was man unter "Belehrung" versteht. Ich verstehe darunter eine Weitergabe von Wissen. Natürlich muss man nicht alles Wissen, das man vermittelt bekommt, auch unhinterfragt übernehmen. Manchmal stellt es sich heraus, dass es kein Wissen, sondern ein Irrtum war oder einfach nur eine Meinung. Oder auch eine Lüge. Aber grundsätzlich gehe ich mal davon aus, dass, wer mir Wissen mitteilen möchte, auch an das glaubt, was er mir sagt. So eine Belehrung nehme ich dann gerne entgegen. Zumindest lerne ich davon etwas über das, was mein Gesprächspartner für Wissen hält. Das ist doch auch schon was.

Dann noch etwas dazu:
Zitat
Die Philosophie über Bildung kann ich im Zusammenhang mit Rocktragen nicht nachvollziehen. Keine Ahnung, wie das zusammengeht.

Leider bekommen wir es durch die Schule und die Massenmedien nicht so oft und deutlich mit, dass Röcke nicht per se Frauenkleidung sind. Zwar ist der schottische Kilt als Ausnahme der Regel allgemein bekannt, aber darüber hinaus ist oft nicht viel Wissen da. Über Röcke in der Männergarderobe andere Kulturen geographisch oder historisch von unserer unterschieden, wissen sehr wenige Menschen in unserer Gesellschaft etwas. Das ist dann eben mangelnde Bildung. Und wir hier, die es wissen, können die Menschen darüber belehren, dass es das alles gab oder auch noch gibt. Dieses Wissen kann dann aber zu ganz neuen Gedanken inspirieren. Was vorher für undenkbar galt, wird dann denkbar. Das bedeutet noch lange nicht, dass dann jeder, der sich so weitergebildet hat, selbst einen Rock tragen möchte. Das bleibt jedem selbst überlassen. Wenn er es nicht möchte, liegt das dann aber nicht mehr daran, dass er nicht weiß, dass Röcke auch Männerkleidung sind.

Gut, dass Du - implizit in Deiner Erklärung, da keine Ahnung zu haben - nachgefragt hast. Jetzt weißt Du es, was Bildung und Rocktragen miteinander zu tun haben können, weil ich Dich darüber belehrt habe. Was Du damit jetzt anfängst, ist wiederum Deine Entscheidung. Da möchte ich Dir nichts vorschreiben.   

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Moin,

08. April 2026 ist ein Mittwoch, könnte sein das ich mal nach Lüneburg fahre........

Wer wäre aus unserem Forum noch dabei?

Wenn ich es richtig mitgezählt habe, gibt es hier in der Süderelbe-Region eine handvoll "Rocker"
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Moin,

den Satz: "Röcke sind für alle da, genau wie Hosen!" finde ich griffig, er ist kurz und einprägsam.

Ich werde mir den merken und gegebenenfalls im Gespräch gerne einsetzen.

(gibt es Copyrights auf diesen Satz?)

Liebe xtramper:in,
der Slogan ist ein Produkt unserer Grundsatzdiskussion und steht zur freien Verfügung. Möge er die Menschen inspirieren!

LG Micha
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Moin,

den Satz: "Röcke sind für alle da, genau wie Hosen!" finde ich griffig, er ist kurz und einprägsam.

Ich werde mir den merken und gegebenenfalls im Gespräch gerne einsetzen.

(gibt es Copyrights auf diesen Satz?)

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Guten Morgen!

Ja, Wolfgang, ich habe die Bedenken auch nicht, denn darum geht es ja:

Mir fiel dann aber beim Schreiben auf, dass es beim RMD ja eigentlich eben doch vor Allem um das Hinterfragen von Genderklischees geht. Daher auch der Name.  ;)

egal, ob wir genau dieses Wort verwenden oder nicht, ist es doch unser Anliegen, das Genderklischee, dass Männer nur Hosen und keine Röcke tragen, zu hinterfragen bzw. es abzuschaffen.

LG, Micha
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Ja, ja, der Mann auf der Straße. Auch der hat nicht mehr dasselbe Weltbild wie vor 100 Jahren. Auch ist es ja nicht nur einer, sondern deren sind es viele und die sind nicht alle gleich.

Aber gehen wir von den ungebildetsten Männern auf der Straße aus: Würdest Du sie gerne in ihrer Unbildung belassen, nur damit sie Röcke tragen?

Ist es Dir so wichtig, dass alle Männer Röcke tragen, auch wenn das zulasten einer geistigen Weiterentwicklung ginge?

Und meinst Du nicht, dass Sätze wie "Röcke sind für alle da, genau wie Hosen" auch für sie verständlich wären? Musst Du unbedingt betonen, dass sie "richtige Männer" sein dürfen, was auch immer "richtige Männer" sind, auch wenn die Männer, die Du erreichen willst, damit Machismo meinen?

Ich meine, ich bin ein Mann, aber ein "richtiger Mann" in dem Sinne, wie BH und andere Machos es verstehen, will ich gar nicht sein. Und dennoch bin ich nicht LGBTQ+. Aber lieber verbünde ich mich mit letzteren als mit ersteren.

Aber gut, wenn Du eine PR für diese "richtigen Männer" machen willst, mach nur. Aber ohne mich. Ich mache dann die PR für die, die Genderklischees bereit sind, in Frage zu stellen.

Aber eigentlich ist ja Bernd unser PR-Beauftragter. Nee, ist er nicht, will er nicht sein, denn er hat erkannt, dass wir zu heterogen für eine gemeinsame PR sind. Also machen einige, die es wollen, PR für eine Zielgruppe und andere für eine andere.

LG, Micha

Auch wenn es mir wieder bösartig ausgelegt wird, bei diesen worten empfinde ich eine große Menge Überheblichkeit, Arroganz, Moralismus des Schreibers gegenüber den menschen, die (noch) keinen Rock tragen.
Natürlich sind auch außerhalb des Forums nicht alle Männer gleich, aber es gibt doch Eigenschaften, die die meisten teilen. Dazu gehört eben, dass Rocktragen für sie (noch) kein Thema ist, aus verschiedensten Gründen.

Die Philosophie über Bildung kann ich im Zusammenhang mit Rocktragen nicht nachvollziehen. Keine Ahnung, wie das zusammengeht.

Und immer dran denken, es gibt keine Pflicht, Rocktragen gut zu finden. Es ist freiwillig und hängt von Symapthie ab. Die man mit Belehrung und Druck verspielt. Das Thema braucht keine PR-Beauftragten und Missionare, sondern Sympathieträger und Vorbilder.
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Trotz meiner Antwort "drüben" im Thread, ziehe ich noch einmal das wesentliche Extrakt heraus, was hier in dieser Diskussion besonders von Tragweite ist:



Schau Dir / schaut Euch die Seiten der Initiativen in Lüneburg und der Schweiz an:
Lüneburg
Zitat: "Wir Männer gehen an diesem Tag im Rock oder Kleid aus dem Haus und versammeln uns morgens. Danach gehen wir – wer möchte – im Rock/Kleid zur Arbeit."
Schweiz
Zitat für die Aktion in Zürich: "Morgens: Um 07:15 Uhr, Bahnhof Stadelhofen. Gemeinsamer Start in den Tag mit Kaffee, Gipfeli und Rock"

Der Rock ist überall zentrales Element für diesen Tag. Startet man eine eigene Aktion, dann wäre das auch keine Trittbrettfahrerei, sondern nah dran an unseren Träumen (oder unserem Tun) und übrigens ausdrücklich gewollt.

Hierzu auch noch einmal ein Zitat aus Lüneburg:
"Wir tragen den RMD nach Deutschland."
Und deren Internetseite ist geeignet und dafür vorgesehen, auch noch andere Aktionen in Deutschland mit aufzunehmen bzw. zu verlinken. Also keine Trittbrettfahrerei, sondern erwünscht.



Nach meiner Beurteilung passt dieses Event ziemlich gut zu uns. Ein paar weiterführende Gedanken hatte ich drüben im RMD-Thread noch angefügt. (Link dorthin siehe hier im Beitrag obendrüber)
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Ah, prima!

Zum ersten Teil Deines Beitrags habe ich in dem RMD-Thread eine Anmerkung geschrieben:
https://www.rockmode.de/index.php?topic=9385.msg206186#msg206186
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Ja, Du hast recht, was Du schreibst. - Auch wenn ich mir nun etliche Tage Zeit gelassen habe, das nun Dir hier als Rückmeldung zu geben, sorry dafür.

Aber inzwischen schreibst Du im Forum an anderer Stelle:

Der Rethink Masculinity Day scheint mir nach wie vor am geeignetsten. Wenn er als noch zu klein und unbedeutend empfunden wird, können wir ja mithelfen, dass er größer wird.
Ich bin mir gar nicht mehr so sicher, wie gut dieses Event zu uns passt. Ich wollte an das Feministische Kollektiv Karlsruhe schreiben, ob sie glauben, dass wir hier zum 8.4. auch noch einen RMD organisiert bekommen.
Mir fiel dann aber beim Schreiben auf, dass es beim RMD ja eigentlich eben doch vor Allem um das Hinterfragen von Genderklischees geht. Daher auch der Name.  ;)
Unser Anliegen, Röcke für alle zu normalisieren, erschien mir dann plötzlich als eine Art Trittbrettfahrerei.
So hab ich mein Vorhaben wieder fallen gelassen.

Ich möchte Dir hier antworten, weil es insgesamt hier besser hereinpasst.

Zunächst einmal Danke, Michl, für Deine Idee, für den 08.04. einen lokalen RMD parallel zu dem in Lüneburg und in der Schweiz ggf. anzustoßen.

In Lüneburg steht der Zukunftsrat Lüneburg e.V. dahinter, eine scheinbar auch städtisch initiierte Organisation, die bestimmte Einzelinitiativen bündelt, darunter auch die Initiative des als Stadtquartiermanager arbeitenden städtischen Angestellten.

In der Schweiz stehen dahinter, wie es z.B. watson.ch zum RMD 2025 in Zürich übersichtlich beschrieben hat:
Zitat
Zur Aktion aufgerufen hatte der Verein «Die Feministen», links angesiedelte Parteien sowie der Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen (männer.ch). Die Aktion fand zeitgleich auch in Bern und Basel statt.
Quelle: watson.ch

Beim schnellen Lesen könnte man den Eindruck erhalten, Hauptinitatorin in der Schweiz sei eine Partei namens "Die Feministen".
In Deutschland gäbe es dann eine wortähnliche Kleinpartei namens "Die Feministische Partei DIE FRAUEN". Freilich hat sie nichts mit dem RMD zu tun, weder in der Schweiz noch in Deutschland.

Du hast in Karlsruhe eine Organisation als Ansprechpartner gesucht, um ähnlich zu Lüneburg einen lokalen RMD in Karlsruhe anzustoßen. Deine Wahl fiel auf das "Feministische Kollektiv Karlsruhe e.V.", die sich kurz FKK nennt.

Ich habe im Internet das Selbstverständnis dieses Vereins FKK gefunden, das vermutlich gut die Zielgruppe der Vereinstätigkeiten beschreibt: https://ladyfest-karlsruhe.tumblr.com/selbstverstaendnis - Hieraus zusammenfassend kurz ein Zitat: "*Das Gendersternchen bei Frau und Lady soll verdeutlichen, dass zu der patriarchal unterdrückten Klasse auch Trans- und Inter-Frauen zählen."

Vergleiche hiermit das Selbstverständnis des Schweizer Vereins "Die Feministen", der übrigens keine politische Partei ist:
https://feministen.ch/manifest/
Der Verein "Die Feministen" will überraschenderweise Männer ansprechen, Zitat: "Männer – fühlt euch angesprochen!" und "Männer, die das traditionelle Bild von Männlichkeit kritisch hinterfragen möchten."

Darum bin ich mir nicht sicher, ob Du bei der Ansprache des Karlsruher FKK am richtigen Punkt angeknüpft hättest.

Vielmehr wären z.B. Initiativen, die sich mit sogenannter Männerarbeit beschäftigen eventuell die passenderen Ansprechpartner gewesen. Und dort bestünde auch weniger die Gefahr, sich 'an irgendetwas anheften zu wollen'. Vielleicht habe ich Deine Wortwahl "Trittbrettfahrerei" nicht in Deinem Sinn verstanden, vielleicht meinst Du damit etwas anderes. Aber schau mal zu der Initiative in Lüneburg: sie rufen doch explizit zur "Trittbrettfahrerei" auf, Zitat: "Finde eine RMD-Aktion in Deiner Nähe - oder melde selbst eine an!", Link.

Natürlich kannst Du Dein Vorhaben gestalten, wie Du willst, oder es aufgeben. Ich wollte das nur mal eben anmerken.

Und ebenso möchte ich anmerken:

Schau Dir / schaut Euch die Seiten der Initiativen in Lüneburg und der Schweiz an:
Lüneburg
Zitat: "Wir Männer gehen an diesem Tag im Rock oder Kleid aus dem Haus und versammeln uns morgens. Danach gehen wir – wer möchte – im Rock/Kleid zur Arbeit."
Schweiz
Zitat für die Aktion in Zürich: "Morgens: Um 07:15 Uhr, Bahnhof Stadelhofen. Gemeinsamer Start in den Tag mit Kaffee, Gipfeli und Rock"

Der Rock ist überall zentrales Element für diesen Tag. Startet man eine eigene Aktion, dann wäre das auch keine Trittbrettfahrerei, sondern nah dran an unseren Träumen (oder unserem Tun) und übrigens ausdrücklich gewollt.

Hierzu auch noch einmal ein Zitat aus Lüneburg:
"Wir tragen den RMD nach Deutschland."
Und deren Internetseite ist geeignet und dafür vorgesehen, auch noch andere Aktionen in Deutschland mit aufzunehmen bzw. zu verlinken. Also keine Trittbrettfahrerei, sondern erwünscht.

Unklar bleibt, was der Rock den Teilnehmern persönlich bedeutet. Ist es ein zugespitztes Symbol, Männlichkeit zu negieren? Ist es ein Aufatmen, endlich mal offiziell Rock in der Öffentlickeit, ja bei der Arbeit tragen zu dürfen? Schau Dir das Bild an, was eingangs auf der Lüneburger Seite verwendet wurde, und mache Dir Dein eigenes Bild. Ich vermute: es werden solche und solche Männer darunter sein.

Vielleicht hast Du noch im Sinn, die englischen Schüler, die mit Faltenröcke zur Schule kamen. Sie wurden von uns gefeiert als die "wahren Befreier". In Wirklichkeit wollten sie eigentlich gar keine Röcke tragen, sondern mit de, zugespitzten Symbol des ROcks ein Recht auf kurze Hosen statt lange Hosen im Sommer einklagen. So ähnlich gelagert wird es beim 8. April in Lüneburg auch Männer geben, die den Rock nur quasi als wachrüttelnden Protest tragen wollen. Aber es werden bestimmt auch Männer mit dabei sein, die sich seit Jahren oder Jahrzehnten nach dem Recht, Röcke zu tragen, sehnen.

Und ähnlich geht es vielen von uns hier im Forum auch.

Also Deine Bedenken bzgl. Trittbrettfahrerei sehe ich nicht begründet.

Besten Gruß und Danke für Deine Idee, einen eigenen lokalen RMD zum 08.04.2026 ins Leben zu rufen,
auch wenn Du diese Idee nicht weiterverfolgst.
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