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Outfits und Accessoires / Antw:Ein verbotenes Accessoire?
« Letzter Beitrag von cephalus am Gestern um 17:14 »
Wenn ich mir manche Outfits hier oder in den entsprechenden FaceBook und Instagram Gruppen ansehe, dann würde ich vermuten, dass diese Euren Frauen nicht gefallen (mir manchmal auch nicht), aber das liegt ja nicht daran, dass Ihr als Mann einen Rock tragt, sondern daran, dass da ohne Ästhetik einfach nach dem Motto „Hauptsache ein Rock oder Kleid“ vorgegangen wird.

Ja, manchmal schon, aber, irgendwo hatte es Kim auch mal angemerkt, es entwickelt sich langsam mehr Stil.
Im Web gleichermaßen wie auch im Forum.

Früher war der Tabubruch Mann und Rock, schon für viele Bilder im Netz ausreichend  um Aufmerksamkeit zu erreichen, mittlerweile sehe ich in den sozialen Medien auch viel Stilvolles.
Hier ist es nicht anders.

Ich denke jeder braucht seine Zeit, Gespür und Stil zu entwickeln und mittlerweile sehe ich hier einige Fotos, die einem wirklich persönlichen Stil transportieren und nicht nur Mann plus irgendwas Einröhriges.
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Shopping / Antw:Adidas Genderneutral
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 17:13 »
Vor allem sind es unsere Denk- und Sehgewohnheiten, die Röcke mädchen- oder damenhaft wirken lassen. Wenn von solchen Röcken und anderen Kleidungsstücken absieht, die ganz eng an weiblichen Körperformen orientiert und geschneidert sind, sind alle anderen Merkmale kultureller Natur, also Stoffe, Farben, Muster usw. und eben bei Röcken die Einröhrigkeit als solche.

Auch kulturelle Merkmale sind wirklich. Sie wirken sich auf unsere Gewohnheiten aus. So können wir sie genau wie die körperlichen als attraktiv oder abstoßend oder neutral wahrnehmen. D.h. ich kann als rocktragender Mann ein Kleidungsstück gerne tragen obwohl oder weil es feminin auf mich wirkt oder mir kann das ganz egal sein. Und genau so kann ich es als angenehm, unangenehm oder gleichgültig empfinden, wenn ich andere Männer in Kleidung sehe, die ich gewohnt bin, als weiblich zu empfinden.

Und sicher gibt es Röcke und Kleider, deren Material, deren Farbe, deren Muster mir männlich vorkommen, weil ich es so gewohnt bin. Dann widersprechen sich sozusagen die Gewohnheit, den Rock oder das Kleid als weiblich, Material, Farbe und Muster aber als männlich anzusehen. Jedenfalls mag man sich als Mann, der nicht gerne weiblich wirken will, damit leichter tun, als wenn alle Merkmale weiblich wirken.

LG, Micha
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Mutig wäre, es einfach mal zu lassen und eben nicht der Sucht zu folgen. Soviel zu Selbsthilfegruppe und Lernen. Auch bei den Gruppen gibt es gute und schlechte. Schlecht finde ich die, die nicht helfen, die Sucht zu besiegen, sondern sie rechtfertigen und anderen die Schuld geben.

Genau, werter doppelrock,

deswegen ist unsere Selbsthilfegruppe "Forum" ja auch schlecht, weil wir versuchen uns zu rechtfertigen und suchen die Schuld bei den anderen.

heute bist du, werter skirtedman wohl auf Krawall aus.
1. behauptet niemand, dass das forum schlecht ist (außer dir jetzt)
2. hat ein Forum wenig mit einer Selbsthilfegruppe für Süchtige zu tun.
3. ist in deiner Bemerkung auch kein Hauch von Humor zu lesen, falls dieser Einwand nachträglich noch kommen sollte, um die eigenen Worte zu relativieren.
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Mutig wäre, es einfach mal zu lassen und eben nicht der Sucht zu folgen. Soviel zu Selbsthilfegruppe und Lernen. Auch bei den Gruppen gibt es gute und schlechte. Schlecht finde ich die, die nicht helfen, die Sucht zu besiegen, sondern sie rechtfertigen und anderen die Schuld geben.

Genau, werter doppelrock,

deswegen ist unsere Selbsthilfegruppe "Forum" ja auch schlecht, weil wir versuchen uns zu rechtfertigen und suchen die Schuld bei den anderen.
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Shopping / Antw:Adidas Genderneutral
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 14:59 »
@Uckermärker: Ich denke, jeder Rock, der kein expliziter Kilt oder Männerrock ist, wirkt entweder mädchen- oder damenhaft. Das sollten wir wenn möglich ignorieren oder überwinden und das möglichst auch allen noch unsicheren potenziellen Rockträgern vermittelt bzw. ausstrahlen.

LG, Albis

Na, das (fettgedruckte) finde ich nicht. Wir müssen diese Assoziation aus unserem Kopf herauskriegen. Es kommt eben auch immer drauf an, wie das ganze im restlichen Erscheinungsbild eingebettet ist. So gibt es recht neutrale Röcke, die im Kontext nicht damenhaft wirken müssen. So können aber auch "Schulmädchenröcke" sehr maskulin wirken, wenn sie mit anderen Elementen einhergehen. Nicht der Rock an sich ist es, der zwingend mädchen- oder damenhaft daherkommt, es ist das Gesamtpaket mit den begleitenden Klamotten, Accessoirs, dem Menschen, der drinsteckt und seinem Verhalten.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Vorstellung :-)
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 14:52 »
Mein Kopf hat erkannt, das alles nur Kleidung ist und will sich nun nicht mehr zurückhalten :-)

War heute wieder beim Bäcker in Outfit auf dem Bild. Das interessiert echt keinen. Man muss nur selbstbewusst und stimmig unterwegs sein. Dabei fällt mir auch immer wieder auf, das es schwierig ist seine Kleidung wirklich stimmig zusammen zu stellen.

Mein Appell an alle - Weniger drüber nachdenken. Einfach machen. es muss nur stimmig aussehen :-)

Nun, das mit dem "stimmig aussehen" hatte ich ja eben schon mal thematisiert.

Wenn Dein Kopf das erkannt hat, was Du schreibst, und Du Dich nicht mehr zurückhalten willst, dann bist Du ja auf dem besten Weg, das auch vor Deinem persönlichen Umfeld zu vertreten. Dieses Umfeld von Deinem unerwarteten Tun zu überzeugen, ist zwar schon eine etwas herausfordernde Aufgabe. Wenn Du aber im Kopf auch zu dem Ergebnis kommst, dass es ja gar nicht so schlecht aussieht, wie Du Dich kleidest, so ist die anstehende Herausforderung doch schon zu etwa der Hälfte gemeistert.

Wenn Du dann noch von der Bäckerin oder von der Bedienung im Café eine Rückmeldung kriegst, dass es gut aussieht, wie Du rumläufst, dann hast Du schon mehr als 50% der Herausforderung gewonnen, Dein Umfeld mit Deiner Erscheinung zu überzeugen. Eine wunderbare Zukunft steht vor der Tür!

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Outfits und Accessoires / Antw:Ein verbotenes Accessoire?
« Letzter Beitrag von Slothorpe am Gestern um 14:46 »
Natürlich gibt es Partnerinnen , die auf keine Art der Welt davon zu überzeugen sind, dass es OK ist, wenn „Ihr Mann“ einen Rock trägt (außer an Karneval in manchen Gegenden).

Ich bin da bei Skirtedman, in erster Linie ist es natürlich die Unsicherheit und mangelndes Selbstbewusstsein bei den Frauen selbst, wenn Sie nicht damit klarkommen, wenn Ihr Partner das tut, was er möchte und Ihnen damit ja nicht schadet… „drum prüfe, wer sich ewig bindet…“

Mehr als Reden und das möglichst klar, kann man nicht. Wenn alles nicht hilft, dann gilt halt die andere alte Weisheit „Entscheiden heißt verzichten“.

Sorry, bin heute in Aphorismen-Laune  8)



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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Vorstellung :-)
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 14:42 »
Na, schön, noch jemand aus meiner Region. Nur aus Termingründen bin ich vor einigen Wochen nicht auf dem Weihnachtsmarkt vor Deiner Haustür aufgelaufen.

#"stimmig"

Ja, ich gebe Dir recht, jensskirt, wenn etwas stimmig aussieht, dann ist die Gefahr nicht mehr so groß, als "verkleidet" aufgefasst zu werden.
Wie in den letzten Tagen hier mehrfach wer formuliert hat: "Hauptsache Rock", so ist bei Rockneulingen die Tendenz groß, nicht auf Anhieb das optimale Zusammenspiel der beteiligten Kleidungsstücke zu finden.

Schwierig wird es vor allem, wenn man von weiten oder leichten Röcken träumt, die aber mit seinem normalen Sweatshirt kombiniert. Kann klasse aussehen. Oftmals geht das aber 'in die Hosen', weil zu große Stilbrüche auftreten. Aber auch bei eher 'unproblematischen' Jeans- oder Cord-Röcken kann es "unstimmig" aussehen.

Die Forderung "es muss stimmig aussehen" mag dennoch für einige erst einmal so klingen, dass sie dann doch lieber die Finger vom Rock lassen, denn die Gefahr , "unstimmig" rüberzukommen, kann neue Vorbehalte bzw. Hemmungen schüren.

Ich denke, ein Teil der praktizierenden Rockmänner kommt im Laufe der Zeit mit mehr Erfahrung langsam dahinter, was mehr "Stimmigkeit" bedeutet. Zumal, was "stimmig" aussieht, ja auch ziemlich eine Geschmacksfrage ist, für die es unterschiedliche Zugänge gibt.

Bei Dir, jensskirt, kann ich auf dem Foto feststellen, dass Du schon einmal gekonnt den Farbton vom Rock mit dem Farbton in den Schuhen aufgegriffen hast. Solche Farbähnlichkeiten oder -übereinstimmungen sind eigentlich ein recht guter Schlüssel, mehr Stimmigkeit zu erreichen.

Weiter so, Jens!
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Outfits und Accessoires / Antw:Antw:Ein verbotenes Accessoire?
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 14:18 »
Das mit den Hemden verstehe ich zwar nicht, aber wenn es Dir gefällt ist doch super.

Ja, für Frauen sind es fast immer die zwei Punkte, die Problematisch sind.
1. was sollen die Leute denken bzw. Was werden die Leute (hinter unserem Rücken) sagen!
2. ist er in Wahrheit „schwul“ und gar nicht an mir interessiert?

Zu 1. hilft nur die Erfahrung, dass es niemanden interessiert, was Du trägst (ob Rock oder Hose, hohe Absätze oder flache, oder halt die Knöpfe hinten).

Zu 2. hilft nur immer wieder klar zu machen, dass Dein Interesse an Ihr (und an Frauen) nichts damit zu tun hat, was Du gerne anziehst oder als welches Geschlecht Du Dich selbst wahrnimmst.

Rational absolut korrekt. Aber Ängsten kann man mit Fakten allein nicht beikommen. Das gesamte Paket einschließlich Sicherheitsgefühl und Vertrauen muss bis ins Detail stimmen. Gerade bei Frauen, die auch kleinste Feinheiten merken und darüber sinnieren, was nicht zusammenpasst und vor allem warum. dazu kommt eben, dass manche Ängste so diffus und unbewusst sind, dass man sie mit Fakten und Diskussionen nicht erkennen und beseitigen kann.

Bevor ich noch näher auf die Ausführungen von Slothorpe eingehe, beziehe ich mich noch auf die diffusen Ängste.

Ja, richtig, doppelrock, in Diskussionen und mit Fakten sind diffusen Ängsten oft nicht beizukommen. Vor allem dann nicht, wenn man mit alternativen Fakten die diffusen Ängste weiter schürt, nicht zuletzt um Profit aus diesen Ängsten zu schlagen. Mit diesem Thema kennst Du Dich ja bestens aus.

Bezogen auf unser vorliegendes Thema sind nun primär solche manipulativen alternativen Fakten nicht am Wirken, wobei man das bestimmt noch näher analysieren könnte. Die diffusen Ängste, die Du ansprichst sehe ich nun primär eben im eigenen Umfeld verbreitet, mit dabei, wie angesprochen, die eigene Partnerin. Ja, diese Ängste sind da, die Slothorpe gut auf zwei Punkte zusammengefasst hat.

Dabei ist zu beachten, dass diese Ängste der betroffene Rockmann erst einmal für sich selber ausräumen muss, ehe er eine Chance hat, sie bei seiner Partnerin zu reduzieren.

Ich darf dabei noch einmal an meine neuliche, noch laufende Umfrage erinnern ("Ich trage Rock oder würde gerne Rock tragen, und ..."), aus der ich bei den bisherigen Teilnehmern u.a. folgende Aussage herauslese:

Mindestens 46 Prozent der Teilnehmer sagen, dass ihnen wichtig ist, was das enge Umfeld über sie denkt
('enges Umfeld' war hier mit Kindern, Eltern, Partnerin gemeint).

(Eventuell sind 54 % der Teilnehmer ältere Single ohne Kinder und ohne noch lebenden Eltern)

Es ist für viele Männer mit Rockambitionen also wichtiger Lebensbestandteil, dass die Partnerin eine Meinung dazu hat und welche.
Und Slothorpe hat das ja auch auf die wichtigsten zwei Punkte zusammengefasst:

Zitat
Ja, für Frauen sind es fast immer die zwei Punkte, die Problematisch sind.
1. was sollen die Leute denken bzw. Was werden die Leute (hinter unserem Rücken) sagen!
2. ist er in Wahrheit „schwul“ und gar nicht an mir interessiert?

Handlungsanweisungen, die zwei problematischen Punkte zu zerstreuen, hat Slothorpe ja schon gegeben (siehe oberstes Zitat).

Ein wichtiger Unterpunkt dabei aber ist, wenn Punkt 2 der Partnerin klar geworden ist, dass diese Ängste unbegründet sind, so hat man die Partnerin aber noch lange nicht soweit überzeugt, dass "die Leute" (aus Punkt 1) das ebenso wissen werden.

Das Zusammenspiel von Punkt 2 und Punkt 1 bleibt also immer noch problematisch, selbst wenn die Partnerin bereits vollends überzeugt ist, dass sich ihr Rockmann noch immer ungebrochen für sie interessiert.

"Die Leute werden aber nicht denken, dass Du Dich ungebrochen weiterhin für mich interessierst. Die Leute werden denken, Du wirst Dich von mir abwenden. Und die Leute werden Mitleid mit mir haben, dass mein Mann mir das antut. Ja, die Leute werden mich nicht mehr für eine interessante und attraktive Frau halten, sie werden an meiner eigenen Weiblichkeit zweifeln."

All das schürt diese subtilen Ängste, wo eine ganz gehörige Portion Selbstbewusstsein nötig ist bei der Partnerin, diese Ängste zu überwinden.
Ich glaube, das ist der ganz wesentliche entscheidende Punkt, weshalb sich Männer nicht mehr zu Röcken trauen bzw. Unterstützung durch die eigene Partnerin dafür finden.

Und das gleiche in einer vielleicht weniger intensiven Form liegt ja auch bei den eigenen Kindern, den Eltern vor, aber auch im weiteren persönlichen Umfeld. Dort muss man deren Selbstbewusstsein ja auch erst einmal aufbauen, mit diesen subtilen Ängsten umgehen zu können.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Vorstellung :-)
« Letzter Beitrag von Slothorpe am Gestern um 13:43 »
Es interessiert tatsächlich niemanden und wenn man selbstbewusst auftritt, dann erst recht nicht. Ich mache das so gut wie jeden Tag (wobei ich auch eigentlich immer high Heels zum Rock trage) und bekomme - wenn - dann fast immer positives Feedback.

Ich kann zwar auf dem Bild nicht so viel erkennen, aber das was ich erkennen kann, sieht für mich (sorry Du hast es mit Deinem etwas vollmundigen Statement provoziert) nicht so „stimmig zusammengestellt“ aus sondern eher etwas „lazy“. Aber über Geschmack soll man ja nicht streiten.
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