Neueste Beiträge

Seiten: 1 [2] 3 4 ... 10
11
Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von doppelrock am 10.06.2026 03:13 »
Hallo MAS,
leider zeigt auch deine neueste Antwort, dass du manches nicht verstanden hast. Nicht meine Aussagen untergraben das Vertrauen in die Arbeit des Senders, sondern sämtliche belegte Betrugsfälle des ÖRR tun das. Nicht wer das fehlverhalten ausspricht, ist das Problem, sondern wer es begeht.
"keine Ahnung" heißt, dass ich anhand der Bilder nicht erkennen kann, ob die Bilder die im Text beschriebene Demo zeigen oder Archivbilder, die beim Fernsehen durchaus gern verwendet werden. Auch in Nachrichten von Bränden, Kriegen usw. Erfahrungsgemäß werden Archivbilder nicht immer gekennzeichnet. Aufnahmen von russischen Panzern von 2013 im Mänöver innerhalb Russlands wurden uns als Ukraine-Krieg 2022 verkauft. Ebenso Sequenzen aus Computerspielen. Wer untergräbt da Vertrauen?

Eigentlich macht es keinen Sinn, dir mit Fakten zu kontern, denn du verteidigst ohne eigene Kenntnisse eine Einrichtung, deren fehler längst nachgewiesen und dokumentiert sind.

Gern darfst du glauben, dass der WDR immer und überall die Wahrheit verkündet, wundere dich aber nicht, wenn du selbst Meldungen entdeckst, wo das Gegenteil der Fall ist. Sofern du es entdecken willst.

Gruß
doppelrock
12
Rund um den Rock / Antw:Rock zum Wohlfühlen oder beim Wohlfühlen?
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 10.06.2026 01:22 »
Mich stimmen die Schilderungen von Cephalus und von Jens froh. Und ja, auch mir wird Bewunderung zuteil, auch mir wird oft Selbstbewusstsein unterstellt. Was ich auch sicherlich deutlich hinzugewonnen habe, wenn ich es mit meiner früheren hosendominierten Zeit vergleiche.

Jedoch stimmt mich die Diskussion von Micha mit seinem erwähnten Freund traurig. Denn sie offenbart einige Denkschmata, mit denen ich vereinzelt immer mal wieder in Berührung gekommen bin in den letzten Jahrzehnten, und die vermutlich weitestgehend noch zumeist unausgesprochen vorherrschen:

A) Ein Mann muss mit Kompetenz überzeugen, kein modischer Schnickschnack soll davon ablenken.

Nach diesem Kernsatz wird im Berufsleben noch immer weitreichend agiert. Dieser Kernsatz neben ein paar ähnlichen wird auch unter der Hand vor allem in höheren Hierarchieebenen gehandelt und verbreitet. Spätestens dort, wo Anzüge vorherrschen, wird Individualismus im Erscheinungsbild drastisch reduziert und sich einer Art ziviler Uniform untergeordnet.

Zwischenfrage: Warum gilt das nicht auch für Frauen?
Zwischenruf von mir: Obwohl wir seit fünfzig Jahren von der Gleichberechtigung der Frauen zu den Männern reden und sicherlich sehr, sehr vieles erreicht worden ist, ist aber doch ganz viel noch immer in eigentlich überkommenen Schemen stecken geblieben.

B) Es reicht nicht, wenn eine Frau mit Kompetenz überzeugt; von einer Frau wird erwartet, dass sie zusätzlich noch ein Schmuckstück ist.

Dieses Denkschema begegnete mir immer wieder. Wer sich diesen Kernsatz genauer ansieht, muss zu dem Ergebnis kommen, dass Frauen demnach noch immer unter enormen Druck stehen, optisch zu gefallen. Das schließt das ein, was wir Rockträger uns womöglich wünschen: mehr Ausdrucksmöglichkeiten, mehr Wahlfreiheiten - aber für Frauen bedeutet dies, unentwegt sich optisch herauszuputzen.
Mich brachte die Aussage einer nahestehenden Freundin einer meiner Ex-Freundinnen fast zur Weißglut (und bringt es eigentlich heute noch, obwohl dies bald 20 Jahre her ist): "Ihr Männer dürft Anzug tragen." So spitzte sie genau dieses Denkschema zu, und berichtete von der Not, Haare, Makeup usw. und die richtige Ausschnittgröße für den jeweiligen Anlass abzustimmen. Es klang Neid aus ihren Worten, dass Männer sich einfach hinter formalen, fast uniformierten Standards verstecken können.

Wenn der Kernsatz B) noch immer sehr wirksam ist, dann ist das Zusammenarbeiten von Mann und Frau wohl noch immer extrem sexualisiert. Vielleicht darf man das so nicht mehr aussprechen, aber im Grunde wäre das noch immer sehr, sehr weit am Anfang von jeglicher Gleichstellung von Mann und Frau.

Hm. Und ja, wenn man beobachtet, da scheint ja wohl der Hase im Pfeffer zu liegen. Denn, warum laufen denn die Männer noch immer nach all den Jahrzehnten nur in Hosen herum? Es sind tatsächlich wohl Prinzipien am wirken, die noch immer mehr sexualisieren als jeglicher Gleichberechtigungsaufruf eigentlich gestatten dürfte.

Ich, als derjenige, der sich in seiner Kleidungswahl beeinträchtigt sieht, wenn man mir die Hosenkleidung aufgrund meines Geschlechts zuschreiben wollte, ich sehe mich darin benachteiligt und somit als diskriminiert aufgrund meines Geschlechts. Frauen mit dem Denkansatz gemäß B) interpretieren das anders, dass sie eben benachteiligt sind aufgrund ihres Geschlechts.

Und ich glaube A) und B) sind zwei tiefsitzende Denkschemata, die vom Berufsleben bis weit in die private Sphäre hinein tief festsitzen und letztlich blockieren, dass sich irgendetwas daran ändert.


Demgegenüber sind eben die Schilderungen von Cephalus und Jens durchaus Lichtblicke (und ich bin bei meinem Lichtblick ja auch schon ziemlich gut angekommen), die zeigen, wie ein ewiges Verharren auf verkrustete Denkschamata aufgebrochen werden kann. Und ja, Micha mit seiner Präsenz im Rock im Arbeitsleben ist ja auch ein leuchtendes Beispiel, das er auch gerade an junge Erwachsene als Impuls weitergeben kann.

Ja, ihr habt recht: die Gewöhnung an zunächst ungewohnte Ausdrucksformen ist möglich. Vielleicht haben selbst wir den Punk, die Dark Gothics, die Rocker oder Lack und Leder oder was auch immer bis heute noch nicht ästhetisch gutgeheißen, aber ein bisschen haben wir uns doch an alles auch gewöhnen können. Und so geht es anderen Leuten auch, die Männer in Röcken nicht unbedingt gutheißen, aber die Gewöhnung macht das Maß der Akzeptanz.

Darum komme ich auch hier wieder nach all Euren Geschichten erneut zu dem Ergebnis, dass es wichtig ist, dass wir sichtbar sind und uns nicht zuhause hinter Mauern verstecken. Nur so kann Gewöhnung geschehen.

Man muss nicht stolz darauf sein, sich im Rock auf die Straße zu trauen. Aber man sollte bedauern, wenn man sich nicht im Rock auf die Straße traut. Denn dann bliebe alles beim Alten.
13
Rund um den Rock / Antw:Rock zum Wohlfühlen oder beim Wohlfühlen?
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 10.06.2026 00:30 »
Zu der Geschichte von Jens:

Ja, es gibt Momente, in denen eine Hose unschlagbar praktisch ist.

Es gibt auch Momente, in denen eine Regenjacke unschlagbar praktisch ist und wir uns eine Kapuze aufsetzen und sie fest zuschnüren. Wobei in den meisten Momenten diese Kapuze so auf dem Kopf unsäglich unpraktisch ist.
14
Rund um den Rock / Antw:Rock zum Wohlfühlen oder beim Wohlfühlen?
« Letzter Beitrag von Uckermärker am 10.06.2026 00:19 »
Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.

... Ich gehöre wohl zur ersten Gruppe ...

Ja, es braucht Zeit, bis sich unsere Umgebung an unser Rock tragen gewöhnt. Und je mehr wir unseren Stil finden und weiter entwickeln, gibt es sogar Anerkennung.

Als ich im Juli 2022 mit meiner "Rock-Karriere" gestartet bin, wollte ich herausfinden, wie viele Tage ich schaffe durchgehend nur Rock zutragen - nach 80 Tagen war ich schon richtig happy.

Und ich wollte wissen, wie lange die Gewöhnung an Röcke dauert - bis ich nicht mehr darüber nachdenke, dass ich Rock trage.

Im Oktober 2022 wollten wir mehrere TV Geräte an ein Hotel liefern und da dachte ich, zumal es nun kühler wurde, trage ich doch mal wieder eine Jeans. Ich musste feststellen: mein Körper hatte sich jetzt so an das Rock tragen gewöhnt, dass ich mich in Hosen nun unwohl gefühlt habe - einfach weil Hosen nicht so bequem und angenehm zu tragen sind, wie ein Rock.

Ich würde es so formulieren, ich fühle mich wohl, wenn ich bequeme Kleidung trage (egal ob Hose oder Rock). Doch da ich bisher keine wirklich bequeme Hose gefunden habe, die so bequem ist wie ein Rock, sind Hosen für mich keine wirkliche Option mehr.

Gut, letztens war ich auf unserem staubigen Spitzboden. Für diesen Moment habe ich doch lieber eine alte Hose getragen (dort kann man nicht stehen, sondern man kommt nur auf allen Vieren vorwärts) ;)

VG Jens
15
Rund um den Rock / Antw:Rock zum Wohlfühlen oder beim Wohlfühlen?
« Letzter Beitrag von MAS am 09.06.2026 23:49 »
Ja sicher, lieber Cephalus. Nun ist mein besagter Freund auch eher konservativ, der auch mein Röcketragen eher zu tolerieren scheint, als dass er es begrüßt. Und wenn ich das Thema auf Kleidung bringe, ist er genervt.

LG, Micha
16
Rund um den Rock / Antw:Rock zum Wohlfühlen oder beim Wohlfühlen?
« Letzter Beitrag von cephalus am 09.06.2026 23:36 »
Ja, wir sind bei allen Fortschritten der letzten Jahre noch recht weit davon entfernt, dass Männer so frei in der Wahl der Kleidung sind, wie die Frauen.

Ja und nein.

Die Menschen müssen sich zuerst an das gewöhnen, was für sie neu ist, aber dann bewerten sie die Kleidung bei Männern und Frauen äquivalent.

In der letzten Zeit habe ich einiges aus meinem Kleiderscjrank gekramt, das mir bislang zu bunt, zu feminin hder zu auffällig war:

Kleider, bunte Röcke, Schmuck, oder ungewöhnliche Schnitte.

Was ist passiert? Meine Kleidung wurde relevanter, rückte mehr in den Mittelpunkt, im selben Rahmen wie das bei Frauen ist. Schöner Rock, passendes Top, tolles Kleid, gelungene Kombi...

Selbst meine, zu Kleidungsthemen meist schweigende Frau hatte einige Kommentare/Komplimente auf den Lippen, vor allem zu, in meinen Augen, eher (zu) femininen Stücken.

Allgemein habe ich, nach kurzer anfänglicher Scheu die gleichen Reaktionen auf meine Outfits erhalten, die eine Frau auch erhalten hätte.

Natürlich gibt es Leute, die etwas brauchen um mit der ungewohnten Verpackung klar zu kommen, aber am Ende ist man nicht der Clown, sondern der starke selbstbewusste Typ, der es sich leisten kann, an Regeln und Normen in Frage zu stellen, oder ad absurdum zu führen.


17
Rund um den Rock / Antw:Rock zum Wohlfühlen oder beim Wohlfühlen?
« Letzter Beitrag von MAS am 09.06.2026 22:18 »
Neulich sah ich im Fernsehen einen Politiker mit üblichem grauen Jackett über blauem Hemd oder so Interviewt von einer Journalistin im gelben Kleid oder Oberteil. Ich meinte, es sei doch komisch, dass diese Frau so was schönes Gelbes tragen dürfe, der Mann aber immer Grau, Blau oder Schwarz tragen müsse. Es war ein Freund mit vor dem Fernseher, der meinte, wenn der Politiker jetzt ein gelbes Jackett tragen würde, würden alle ihre Aufmerksamkeit darauf lenken und nicht mehr auf das, was er sagt. Ich stimmte zu und meinte, das müsse aber gar nicht so sein, denn bei der Frau acht man ja auch darauf was sie sagt. Er meinte, Frauen hätten da eben mehr Möglichkeiten, aber ein Mann würde darin wie ein Clown wirken. Er regte sich dann darüber auf, dass ich überhaupt das Thema angefangen hätte, denn das sei ja gar nicht das Thema dieses Beitrages. Es sei doch ganz egal, was jemand anhabe. Ich meinte, wenn es egal wäre, würde er sich nicht so darüber aufregen und dann würden auch alle zuhören. Nur weil es nicht egal ist, rege er sich auf über meine Vorstellung, der Politiker könne auch was Gelbes tragen, so wie früher mal eine Parteigenosse von ihm auch immer einen gelben Pullover getragen haben. Wir beide eskalierten unsere Diskussion, bis wir erschöpft aufgaben, dem je anderen die eigene Position verständlich machen zu wollen.

Ja, wir sind bei allen Fortschritten der letzten Jahre noch recht weit davon entfernt, dass Männer so frei in der Wahl der Kleidung sind, wie die Frauen.

LG, Micha
18
Rund um den Rock / Antw:Rock zum Wohlfühlen oder beim Wohlfühlen?
« Letzter Beitrag von Stanley McLeod am 09.06.2026 21:11 »
Ich wollte auch noch meinen Senf dazu geben.

Persönlich bin ich ja gerade erst dabei, anzufangen mich in dem Thema zu bewegen.

Ich sehe es aber ähnlich, dass es das Ziel sein sollte, dass ein Forum wie dieses letztlich nicht mehr nötig ist bzw. es sich dann eher um Details wie Outfits, Kaufempfehlungen o.Ä. geht. So wie es die Damenwelt vermutlich an anderer Stelle ja auch schon macht. Und die Gesellschaft, insbesondere auch die Männer merken, dass es letztlich nicht darauf ankommt, ob man(n) Rock, Kleid oder Hose trägt. Subjektiv habe ich die Wahrnehmung, dass wir davon aber noch weit entfernt sind.

Für mich erhoffe ich, dass ich da hin komme, dass ich die Freiheit habe zu entscheiden, ob Hose, Rock, Kleid oder was auch immer sich gerade passend und richtig anfühlt.
19
Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 09.06.2026 20:13 »
N'Abend zusammen!

Ich habe mir den Bericht auch nochmal angesehen.

Doppelrock:

Wo ist denn davon die Rede, dass nur ein Mann Gewalt gegen Demonstranten angewandt habe? Zu Beginn ist von fast täglichen Bedrohungen Im Briefkasten von Anne Selmer die Rede. Die werden wohl kaum von dem einen Mann kommen, der in Soest CSD-Teilnehmende angegriffen hat.

"Ob echt oder gestellt, keine Ahnung!" Diese Deine Formulierung impliziert eine Unterstellung, der WDR könnte evtl. eine Demo zusammenstellen, um dann diese Bilder aufzunehmen. Solche Formulierungen untergraben das Vertrauen dafür empfänglicher Menschen in die Arbeit des Senders - was sie wohl auch sollen. Da hilft auch kein "keine Ahnung", womit Du Dich dann ggf. herausreden könntest. Es wurde auch immer der Kontext der Bilder genannt. Das in anderen Fällen auch Bilder aus anderen Kontexten gezeigt wurden, so bei Bildern von jubelnden Kindern in Palästina nach dem 11.9.2001, wobei die Kinder nicht wegen der Terroranschläge, sondern wegen Bonbons gejubelt haben, ist klar. muss man jetzt aber nicht voraussetzen, dass das jetzt auch so sein könnte. Es sei denn, man will das Vertrauen in die journalistische Arbeit untergraben. Wenn die Bilder aus dem Archiv kommen, wird das normalerweise auch gesagt.

Die queerfeindlichen Straftaten sind laut dem Diagramm von 29 im Jahr 2018 auf 284 im Jahr 2025 gestiegen, die der politisch von "rechts" kommenden im gleichen Zeitraum 17 auf 110. Relativ nahmen die queerfeindlichen Straftaten stärker zu als die "aus dem Phänomenbereich rechts", aber absolut sind beide gestiegen. Und das ist die Hauptaussage. Also weder ein falsches Rechnen und auch keine Lüge, nur eine stärkere Betonung der absoluten Zahlen statt der relativen.

Dass es keine Festnahmen gab, heißt noch nicht, dass nichts vorgefallen ist. Man kann auch Verwarnungen aussprechen, ohne jemanden festzunehmen. Und es gibt auch Vorfällte unterhalb der Strafbarkeitsgrenze, die dennoch gefährlich sind. So manches ist von der Meinungsfreiheit gedeckt, was jedoch verbale Gewalt ist. Da fehlt es vielleicht noch an Law & Order. Von Beschlagnahmungen ist übrigens gar nicht die Rede, weder, dass es sie gab, noch dass es sie nicht gab.

"Einseitige Positionierung" des Senders schreibst Du: Ja klar, für ein friedliches Miteinander der Menschen und gegen Hass  und Hetze. Diese Einseitigkeit lobe ich mir. Ich will nicht, dass hier Menschenhass als freie Meinungsäußerung gleichbehandelt wird mit einer Demo für ein friedliches Miteinanderleben in Vielfalt. Wenn Dir das ein Dorn in Auge ist, spricht das sehr gegen Dich.

Stell Dir vor, wie würden eine Demo für die Kleidungsfreiheit aller Menschen machen, inklusive für die Männer, die freiwillig am liebsten immer nur Hosen tragen. Und dann kämen hosentragende Männer, würden uns beschimpfen und beleidigen und gegen die Kleidungsfreiheit demonstrieren und fordern, Männer müssten auf jeden Fall immer nur Hosen tragen. Und Du und ich würden Drohbriefe im Briefkasten vorfinden. Wie würdest Du Dir die Berichterstattung wünschen?

Oder wir würden für die Religions- und Weltanschauungsfreiheit demonstrieren, und da kämen welche, die dagegen wären und ein rein christliches oder ein rein atheistisches oder ein rein islamisches Land fordern in dem alle anderen Religionen und Weltanschauungen verboten wären. Wie würdest Du Dich da fühlen?

Warum muss man gegen das friedliche Miteinander in Vielfalt demonstrieren und statt dessen eine alleinige Macht der eigenen Sicht auf Geschlecht, auf Kleidung, auf Religion und Weltanschauung fordern? Wieso tolerieren diese Gegendemonstrierenden nicht einfach, dass jeder Jeck anders ist? Das ist ja auch Wolfgangs große Frage.

Aber einen Fehler in dem Bericht fand ich doch: Auf dem Drohbrief am Anfang ist kein Maschinengeweht, sondern ein Sturmgewehr abgebildet.

Mit friedlichem Gruß,
Micha






   

20
Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von doppelrock am 09.06.2026 19:21 »
Hallo skirtedman,

was ist den "eine rechts angehauchte" Straftat? Oder eine links angehauchte? Was ist überhaupt "rechts angehaucht".  Kennst du überhaupt den Unterschied zwischen rechts, rechtsextrem und rechtsradikal? Oder gleichermaßen links, linksextrem und linksradikal? Oder ist das auch alles eins?

Auch dich frage ich, ob du denkst, dass Mitglieder einer Partei bekennend lesbisch ist, Hass auf Menschen mit dieser Neigung hätten? Ich gehe entgegen der wiederholten Falschaussage von MAS weder zur Partei noch zu deren Wählern, aber aus irgendeinem Mangel heraus behauptet er das immer wieder und steckt zusätzlich alle, die nicht 100% seiner Richtung entsprechen, in den Topf mit seinen Feindbildern.

Zu den Straftaten: Selbst wenn die regierungstreue Anti Fa Hakenkreuze ans blaue Parteibüro schmiert, gilt die Tat als "rechtsextrem", weil das Symbol so eingestuft wird. Religiöse Motive werden zum Teil geleugnet, so ist die offizielle Statistik mit Vorsicht zu genießen. Und es bleibt dem Durchschnittsleser unklar, welcher -ismus wirklich gefährlich ist.

Ist scheint Untertanen oder Gutmenschen inzwischen fest eingepflanzt zu sein, dass "alles RRRÄÄchz" ist, was nicht linksextrem ist. Und wenn ein paar Ideoten auf der Straße feindliche Parolen grölen, sind natürlich alle so. Da will man dann verallgemeinern dürfen. Sogar Wagenknecht und Putin gelten ja mittlerweile als "rechtsextrem". 

Das ist genauso peinlicher Unfug wie "Fascho" sei "rechts". Das plappern nur Ahnungslose ohne Argumente nach, die dann eben die Person angreifen. Auf Italienisch heißt fascio Bündel und meint, dass die Gewaltenteilung und Gewaltentrennung aufgehoben ist bzw. Staat und Privatwirtschaft Bündnisse eingehen, gleich ob Industrie direkt oder NGOs, ein solches Bündel entsteht auch bei Bildung einer Blockpartei, die ihre Macht erhält, Opposition ausgrenzt und Wahl überflüssig macht, weil immer das selbe herauskommt. Wenn Medien nicht mehr die 4. Macht im Staat sind zur Kontrolle der Politik, sondern nur noch deren Reden veröffentlichen, kann man den Begriff ebenfalls anwenden.

Im aktuellen Fall sind die "Faschos" also eher grünrot-rosa-schwarze Parteien, Staatsfunk und von Steuern bezahlte private Organisationen, die die Kontrolle übernehmen.

Solche einfachen Zusammenhänge sehen und kennen setze ich schon voraus, wenn man lautstark mitreden will und dabei ständig Kampfbegriffe gegen die anderen verwendet.

Gruß
doppelrock
Seiten: 1 [2] 3 4 ... 10
SMF 2.0.19 | SMF © 2020, Simple Machines | Bedingungen und Regeln

go up