Ich persönlich verzichte auf aktive Öffentlichkeitsarbeit, weil ich nicht auf der Bühne stehen muss, weil ich nicht Teil eines (kleinen) Trends sein muss und weil selbst diese klitzekleine Gruppe so inhomogen und stellenweise intolerant ist, dass die Darstellung einer persönlichen Motivation sofort die Kritiker aktiviert, warum nicht auch deren Motivation mindestens gleichwertig dargestellt wird.
Beispiel: Wenn ich erzähle, dass ich als Mann einfach mehr Vielfalt bei der Kleidung haben möchte, wird jemand um die Ecke kommen und fordern, dass es um Gleichberechtigung (Soviel Kleidung wie Frauen) oder diverse Geschlechtsidentitäten gehen müsse.
Für die Klientel, die nur in Schubladen und Parteizugehörigkeiten denkt und jedem eine solche unterstellt, bin ich sowieso raus. Also stehe ich einfach für mich selbst, mache, das, was ich angemessen finde und sehe grob drüber hinweg, wenn ich das Gefühl habe, dass in der Werbung für die Sache manchmal auch der Bock zum Gärtner wird.
Es hat ja eine gewisse Tradition: Was tun 3 alte Männer, wenn sie nichts zu sagen haben? Sie gründen einen Verein (Achtung Ironie)
Danke, @Doppelrock... - You made my Day !!

Sehe ich genauso!!
Ich denke, wir müssen hier keine riesigen Steine bewegen... - NÖ!!
Wir müssen einfach nur wir selbst sein.... - so rausgehen, wie wir uns wohl fühlen...
Und vor allem: Wir dürfen nicht scheu sein, wenn jemand Fragen hat!! Sei es aktiv auf uns zugehend, oder auch passiv durch fragende Blicke....
Wir müssen da evtl auch mal pro-aktiv erklären.... - "Wieso, wehalb, warum..."
Das ist genau die Schiene, mit der ich seit Jahren hier im Umfeld (Privat, Dorf, Arbeit,....) sehr gut fahre....
Und außer meiner verbohrten Mutter hat das mittlerweile auch jeder gleich akzeptiert....
Geiler Typ.... - Wie immer.... - nur jetzt mit anderer Garderobe.... - So what...
Sei einfach du selbst.... - tu was du liebst und dir gefällt... - und mach dabei ne gute Figur....
DAS ist die BESTE Öffentlichkeitsarbeit....
Einfach so tun, als wäre es das normalste der Welt...
Jm2c,
CES