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Rund um den Rock / Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
« Letzter Beitrag von Blumenrock am Gestern um 23:24 »Antwort auf das Zitat von Skirtedman
Aus meiner Sicht kann ich mich Skirtedman anschließen. Es mag für manche ein Tabu sein, darüber zu reden, was sie unter dem Rock tragen. Kann ich akzeptieren. Ich habe es jedoch angesprochen, weil neben dem Rock tragen auch weibliche Unterwäsche ein Teil meiner Identität ist, ich sehe es nicht ein, dies zu verbergen bei einem Arztbesuch oder sonstigen Begegnungen, bei denen man sich zum Teil entsprechend entkleiden muss. Es ist Teil meiner Persönlichkeit, die für mich total in Ordnung ist. Die Farbe rosa war nur stellvertretend genannt als weibliches Attribut. Für mich ist der Rock, die Strumpfhose etc. zum Teil auch ein weibliches Attribut, das ich auslebe und zeigen will. Das zeigt damit auch, das es ich mich so wohlfühle, wie ich bin und damit authentisch bin und wirke für meine Umwelt. Um Beifall muss ich nicht betteln. Es gibt jedoch auch Tage, da fühle ich mich ganz als Mann, auch wenn ich einen Rock trage. Kleidung ist eigentlich geschlechtsneutral, aber für mich nicht immer, abhängig wie ich mich fühle. Ich habe auch nicht das Gefühl, das ich mit dieser Sicht jemand anders verletze oder den ach so teuren Ärzten die Zeit raube oder auf Kosten von anderen meinen Fetisch auslebe. Ich bin so gekleidet, und damit gut so.
Wenn manche den Begriff Höschen in der Überschrift unpassend finden, kann ich damit leben. Ich kenne manche Frauen, für die der Begriff Höschen ganz normal besetzt ist. So auch bei mir.
Ausschnitt Zitat:
„An anderer Stelle im Text wird deutlich, dass mit "Crossdressing" nicht nur Rumlaufen als Frauenerscheinung gemeint ist. Das, was die meisten von uns hier im ja auch gar nicht machen oder wollen. Dennoch, wird bei dieser religiös tendenziösen Internetseite letztlich auch unser Rock-Tragen eher in den Bereich 'sexueller Fetisch' gerückt.
Die meisten von uns werden das allerdings weit von sich weisen - mit gutem Grund. Vielen von uns geht es ja letztlich auch oder nur um Gleichberechtigung, das ist weit weg von 'Fetisch'.
Dass Dir die Überschrift dieser Diskussion jetzt "befremdlich" vorkommt, kann ich verstehen. Denn vieles hier im Forum weist nicht darauf hin, dass unsere Kleidung von uns selbst als Fetisch angesehen wird.
So, wie ich den Schöpfer dieser Diskussion (dieses Threads) verstanden habe, geht es ihm um "sich etwas weiblicher Fühlen", auch wenn das aus seinen Worten nicht direkt immer so eindeutig klar wird. Also, "sich weiblicher fühlen" ist auch nicht unbedingt etwas, was man mit Fetisch gleichsetzen muss.
Ich denke, das rosa Höschen ist im vorliegenden Fall nur ein Symbol der sogenannten "weiblichen Ader", die ja auch recht modern geworden ist, als Mann nicht zu verheimlichen. Ich persönlich brauche keine weiblichen Anteile in meinem Wesen, um mich in Röcken oder Kleidern zu hüllen. Für andere ist es aber der individuelle Zugang zu dieser Bekleidung - jeder halt so, wie er es für richtig hält.
Eine letzte Anmerkung erlaube ich mir noch: Inwieweit das Entdecken oder Zulassen seiner "weiblichen Anteile" nun in Richtung Transgender oder Trans-was-auch-immer geht, mag individuell ganz unterschiedlich sein, und es mag von aussen vielleicht auch noch anders aussehen, als es von dem Betroffenen selbst wahrgenommen wird. Es muss aber nichts Anrüchiges, Pathologisches oder sonstwie zu deutendes sein. Zumal einige unserer Mitdiskutanten "Fetisch" als etwas ganz normales und alltägliches ansehen.“
Aus meiner Sicht kann ich mich Skirtedman anschließen. Es mag für manche ein Tabu sein, darüber zu reden, was sie unter dem Rock tragen. Kann ich akzeptieren. Ich habe es jedoch angesprochen, weil neben dem Rock tragen auch weibliche Unterwäsche ein Teil meiner Identität ist, ich sehe es nicht ein, dies zu verbergen bei einem Arztbesuch oder sonstigen Begegnungen, bei denen man sich zum Teil entsprechend entkleiden muss. Es ist Teil meiner Persönlichkeit, die für mich total in Ordnung ist. Die Farbe rosa war nur stellvertretend genannt als weibliches Attribut. Für mich ist der Rock, die Strumpfhose etc. zum Teil auch ein weibliches Attribut, das ich auslebe und zeigen will. Das zeigt damit auch, das es ich mich so wohlfühle, wie ich bin und damit authentisch bin und wirke für meine Umwelt. Um Beifall muss ich nicht betteln. Es gibt jedoch auch Tage, da fühle ich mich ganz als Mann, auch wenn ich einen Rock trage. Kleidung ist eigentlich geschlechtsneutral, aber für mich nicht immer, abhängig wie ich mich fühle. Ich habe auch nicht das Gefühl, das ich mit dieser Sicht jemand anders verletze oder den ach so teuren Ärzten die Zeit raube oder auf Kosten von anderen meinen Fetisch auslebe. Ich bin so gekleidet, und damit gut so.
Wenn manche den Begriff Höschen in der Überschrift unpassend finden, kann ich damit leben. Ich kenne manche Frauen, für die der Begriff Höschen ganz normal besetzt ist. So auch bei mir.
Ausschnitt Zitat:
„An anderer Stelle im Text wird deutlich, dass mit "Crossdressing" nicht nur Rumlaufen als Frauenerscheinung gemeint ist. Das, was die meisten von uns hier im ja auch gar nicht machen oder wollen. Dennoch, wird bei dieser religiös tendenziösen Internetseite letztlich auch unser Rock-Tragen eher in den Bereich 'sexueller Fetisch' gerückt.
Die meisten von uns werden das allerdings weit von sich weisen - mit gutem Grund. Vielen von uns geht es ja letztlich auch oder nur um Gleichberechtigung, das ist weit weg von 'Fetisch'.
Dass Dir die Überschrift dieser Diskussion jetzt "befremdlich" vorkommt, kann ich verstehen. Denn vieles hier im Forum weist nicht darauf hin, dass unsere Kleidung von uns selbst als Fetisch angesehen wird.
So, wie ich den Schöpfer dieser Diskussion (dieses Threads) verstanden habe, geht es ihm um "sich etwas weiblicher Fühlen", auch wenn das aus seinen Worten nicht direkt immer so eindeutig klar wird. Also, "sich weiblicher fühlen" ist auch nicht unbedingt etwas, was man mit Fetisch gleichsetzen muss.
Ich denke, das rosa Höschen ist im vorliegenden Fall nur ein Symbol der sogenannten "weiblichen Ader", die ja auch recht modern geworden ist, als Mann nicht zu verheimlichen. Ich persönlich brauche keine weiblichen Anteile in meinem Wesen, um mich in Röcken oder Kleidern zu hüllen. Für andere ist es aber der individuelle Zugang zu dieser Bekleidung - jeder halt so, wie er es für richtig hält.
Eine letzte Anmerkung erlaube ich mir noch: Inwieweit das Entdecken oder Zulassen seiner "weiblichen Anteile" nun in Richtung Transgender oder Trans-was-auch-immer geht, mag individuell ganz unterschiedlich sein, und es mag von aussen vielleicht auch noch anders aussehen, als es von dem Betroffenen selbst wahrgenommen wird. Es muss aber nichts Anrüchiges, Pathologisches oder sonstwie zu deutendes sein. Zumal einige unserer Mitdiskutanten "Fetisch" als etwas ganz normales und alltägliches ansehen.“

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