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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 00:53 »Ja ja, der erhobene Zeigefinger! Immer schlimm, wenn andere ihn zeigen!
Aber nochmal zu Zwurg:
Ich habe ihn noch nicht im Detail gelesen, finde aber den Wikipediaartikel zum Islamismus sehr brauchbar: https://de.wikipedia.org/wiki/Islamismus
Er zeigt sehr gut, wie die Wurzeln weiter zurückreichen als bis zur iranischen Revolution.
Und was man auch berücksichtigen muss: Er ist eine Antwort auf sehr viel Hegemonie des "Westens", so wie der deutsche Nationalismus eine Antwort auf viel Hegemonie Frankreichs war. Ähnlich wie deutsche Nationalisten im 19. Jh. eine Einheit der Deutschen anstrebten, strebten (und streben) Islamistein eine Einheit der Muslime an, bisweilen aber durchbrochen durch arabischen, türkischen oder persischen Nationalismus, der der je eigenen Nation darin eine Führungsrollen zuspricht.
Und noch was: Persien/Iran hatte keine Demokratie unter den Pahlavis. sondern eine Diktatur mit geheimpolizeilicher Überwachung des Volkes und einer großen Kluft zwischen einer Oberschicht, die sich gerne "verwestlichte" und der breiten Masse des Volkes, die da nicht mitkamen und auch nicht davon profitierten. Die Pahlavis waren eine Dynastie von US-Gnaden. Die USA unterstützten sie, weil sie durch sie gut an iranische Bodenschätze kamen. Darum geht es ja auch im jetzigen Krieg der USA gegen den Iran. Das Volk, das Trump zuerst von den Mullahs befreien und dann vermochte wollte, ist diesem völlig egal. Gut, dass er momentan einzusehen scheint, dass er so nicht weiterkommt. Nur kann es sein, dass er zu einem "Deal" mit den Mullahs kommt, und das Volk wieder in die Röhre schaut. Warten wir es ab.
LG, Micha
Aber nochmal zu Zwurg:
Ich habe ihn noch nicht im Detail gelesen, finde aber den Wikipediaartikel zum Islamismus sehr brauchbar: https://de.wikipedia.org/wiki/Islamismus
Er zeigt sehr gut, wie die Wurzeln weiter zurückreichen als bis zur iranischen Revolution.
Und was man auch berücksichtigen muss: Er ist eine Antwort auf sehr viel Hegemonie des "Westens", so wie der deutsche Nationalismus eine Antwort auf viel Hegemonie Frankreichs war. Ähnlich wie deutsche Nationalisten im 19. Jh. eine Einheit der Deutschen anstrebten, strebten (und streben) Islamistein eine Einheit der Muslime an, bisweilen aber durchbrochen durch arabischen, türkischen oder persischen Nationalismus, der der je eigenen Nation darin eine Führungsrollen zuspricht.
Und noch was: Persien/Iran hatte keine Demokratie unter den Pahlavis. sondern eine Diktatur mit geheimpolizeilicher Überwachung des Volkes und einer großen Kluft zwischen einer Oberschicht, die sich gerne "verwestlichte" und der breiten Masse des Volkes, die da nicht mitkamen und auch nicht davon profitierten. Die Pahlavis waren eine Dynastie von US-Gnaden. Die USA unterstützten sie, weil sie durch sie gut an iranische Bodenschätze kamen. Darum geht es ja auch im jetzigen Krieg der USA gegen den Iran. Das Volk, das Trump zuerst von den Mullahs befreien und dann vermochte wollte, ist diesem völlig egal. Gut, dass er momentan einzusehen scheint, dass er so nicht weiterkommt. Nur kann es sein, dass er zu einem "Deal" mit den Mullahs kommt, und das Volk wieder in die Röhre schaut. Warten wir es ab.
LG, Micha

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