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Rund um den Rock / Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
« Letzter Beitrag von BerlinerKerl am Gestern um 20:21 »Antwort auf Skirdetmamn:
Zitat:
„Ich spreche von der "Verletzlichkeit", die manche Kleidung aus der Damenabteilung begleitet. Wenn ich in einem kurzen Rock und saisonbedingt mit Strumpfhosen irgendwo blickexponiert dasitze, dann rückt mich das Erleben dieser Verletzlichkeit nahe an "weibliches Empfinden". Diese Exponiertheit, diese Verletztlichkeit kennt man eben nicht aus der gängigen Männerbekleidung.“
Besser könnte ich es nicht formulieren und es ist genau das, was ich meine.
In weiblichen Attributen (Rock, Strumpfhose) mach ich mich verletzlich, weil ich mich so zeige wie ich bin. Ich möchte auch nicht beim Arzt auf den Damenslip verzichten, weil er mit meiner Identität zu tun hat. Ich weiß, wenn man es ganzheitlich sieht, könnte man sagen, das ich auch so meine Weiblichkeit zeigen kann, ohne diese Kleidungsstücke, weil ich beide Anteile, weibliche und männliche in mir habe. Dieses Dilemma kennt der CIS Mann nicht in dem Umfang, weil er als Mann die Kleidungsstücke trägt und sich nicht so viel erklären muss. Zwei Teile in seinem Körper zu haben, männlich und weiblich, bedarf dann doch manchmal mehr Worte, als aus Eurer Sicht notwendig. Das Frauen über manche Dinge nicht reden, ist klar, weil sie nicht ihn dem Konflikt der „Zweigeschlechtigkeit“ stehen, genauso wie CIS Männer. Ich glaube, das für diesen Punkt des Fühlens der Zweigeschlechtigkeit dann anderen Foren geeigneter sind. Trotzdem bleibe ich Euch erhalten, weil ich die vielen anderen Diskussionen um Rock, Kleid etc. gut finde.
Ich gehöre außerdem der Generation an, wo sich im großen Maße die Kinder nicht so zeigen durften, wie sie sind. Jetzt zeige ich mich wie ich bin -mit Rock und Strumpfhose- und das macht es dann manchmal schwierig sich als Erwachsener zu zeigen, wie ich es möchte. Wobei die Frage ist, ob ich es dann wirklich bin oder wer ich wirklich bin. Ggf. ist es auch nur ein Festhalten in einer Form. Das raus zu finden, ist dann jedoch ein anderes Thema.
Hinweis:
Ich mache viele Worte. Das nehmt mir bitte nicht übel. So ist es bei mir. Ich bin auch auf dem Weg Euch zu verstehen, solange es nicht verletzend ist.
Ich weis nicht! Ich trage seit über 20 Jahren Rock. Auf der Arbeit genauso wie im Kino oder in der Bahn. Fliege zu einem Treffen nach München im Rock und fühle mich wohl.
Ich fühle mich wahrscheinlich genauso wohl wie es ein Frau es tut.
Wieso soll man sich "mit weiblichen Attributen" "verletzlich" fühlen?
Übrigens, ich bin ein CIS-Mann und das ist auch gut so.
Ich muss mich nicht über andere stellen nur weil man anders ist.

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