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Erfahrungsberichte / Antw:Es muss nicht immer ein Rock sein ...
« Letzter Beitrag von doppelrock am 31.05.2026 05:29 »Hut und Anzug auch für Arbeiter dürften bis in die 1960er üblich gewesen sein, um dann bis Ende des Jahrzehnts fast auszusterben.
Ich finde es gut, dass auch die Krawatte bei Angestellten oder Vorgesetzten nicht mehr Pflicht ist. Für manche war es fast ein Skandal, dass dieter Zetsche als Daimler-Vorstand sich vom Kulturstrick befreit hat, auch um den Aufbruch in neue Zeiten zu zeigen.
Individualität war erst möglich, seit es ein gewisses Maß an Luxus und sicherer Versorgung gibt. Bei Tieren oder ganz frühen Vorfahren wäre das Verlassen der Herde lebensgefährlich gewesen wegen Hunger, Kälte, Raubtieren. Erst als Menschen sesshaft wurden, Vorräte anlegen und sich über gewisse Zeit selbst versorgen konnten, war das Ausscheren aus der Masse oder Verlassen der Herde möglich. beim heute zunehmenden Gruppendruck ist das Ausleben des eigenen Geschmacks teilweise schwieriger als noch bis vor 20 oder 10 Jahren.
Wichtig finde ich, dass die Expertokratie abgeschafft wird. Menschen sollen wieder selbst mehr Wissen und Fähigkeiten entwickeln und das Hinterfragen können, was der weiße Kittel oder schwarze Anzug erzählt.Ein wirklicher Fachmann erlaubt Fragen zu seinem Gebiet und erklärt das, was er anwenden oder verkaufen will. Wer wegen Gotteslästerung empört spielt, ist kein Fachmann, sondern eine Luftnummer mit bestenfalls auswendig gelerntem "Wissen".Der Trend an Schulen, auswendig zu lernen statt selbst zu denken, müsste umgedreht werden. Ein guter Student lernt nicht das ganze Buch von A-Z auswendig, sondern kann die Inhalte selbst herleiten und verständlich erklären.
Dann haben wir die Chance, dass Individualität und (harmlose) Normabweichung wieder akzeptiert wird.
Ich finde es gut, dass auch die Krawatte bei Angestellten oder Vorgesetzten nicht mehr Pflicht ist. Für manche war es fast ein Skandal, dass dieter Zetsche als Daimler-Vorstand sich vom Kulturstrick befreit hat, auch um den Aufbruch in neue Zeiten zu zeigen.
Individualität war erst möglich, seit es ein gewisses Maß an Luxus und sicherer Versorgung gibt. Bei Tieren oder ganz frühen Vorfahren wäre das Verlassen der Herde lebensgefährlich gewesen wegen Hunger, Kälte, Raubtieren. Erst als Menschen sesshaft wurden, Vorräte anlegen und sich über gewisse Zeit selbst versorgen konnten, war das Ausscheren aus der Masse oder Verlassen der Herde möglich. beim heute zunehmenden Gruppendruck ist das Ausleben des eigenen Geschmacks teilweise schwieriger als noch bis vor 20 oder 10 Jahren.
Wichtig finde ich, dass die Expertokratie abgeschafft wird. Menschen sollen wieder selbst mehr Wissen und Fähigkeiten entwickeln und das Hinterfragen können, was der weiße Kittel oder schwarze Anzug erzählt.Ein wirklicher Fachmann erlaubt Fragen zu seinem Gebiet und erklärt das, was er anwenden oder verkaufen will. Wer wegen Gotteslästerung empört spielt, ist kein Fachmann, sondern eine Luftnummer mit bestenfalls auswendig gelerntem "Wissen".Der Trend an Schulen, auswendig zu lernen statt selbst zu denken, müsste umgedreht werden. Ein guter Student lernt nicht das ganze Buch von A-Z auswendig, sondern kann die Inhalte selbst herleiten und verständlich erklären.
Dann haben wir die Chance, dass Individualität und (harmlose) Normabweichung wieder akzeptiert wird.

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