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Artikel und Presseberichte / Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 08:30 »
ChatGPT vs. Gefühlsebene?

Da habe ich Zweifel, dass das verfängt.

Abgesehen davon, dass ich mit etwas mehr Nachdenken die Argumente, die ChatGPT verwendet, selbst herausfinden könnte. Denn irgendwo im Internet sind diese bereits vorhanden (z.T. hier im Forum!).

Vielleicht, lieber Hajo, greift ChatGPT ja sogar hier aufs Forum zu. Wobei es mir mal geschrieben hat, es könne nicht in Websites hineinsehen.

Die Überlegung ist die, dass Kanadiers Frau vielleicht mehr einer nicht selbst involvierten, unparteiischen und quasi objektiven Maschine vertraut  als Männern, die selbst zu diesen "Spinnern" gehören.

Und die Fragen, die ChatGPT stellt, sollen ja zum selbstkritischen Nachdenken anregen.

LG, Micha
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Artikel und Presseberichte / Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Letzter Beitrag von high4all am Heute um 08:25 »
ChatGPT vs. Gefühlsebene?

Da habe ich Zweifel, dass das verfängt.

Abgesehen davon, dass ich mit etwas mehr Nachdenken die Argumente, die ChatGPT verwendet, selbst herausfinden könnte. Denn irgendwo im Internet sind diese bereits vorhanden (z.T. hier im Forum!).
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Artikel und Presseberichte / Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 02:28 »
Ja, Micha, Dein letzter Amsatz ist eine gute Idee und liefert auch schon tatsächlich gute Ansätze.

Interessant wäre, welche Antworten generiert werden, wenn Kanadier diese Fragen der KI stellt, denn ich glaube, dass in die Antworten auch Daten des Fragestellers mit einfliessen, die woher auch immer herstammen. Du bpsw. hattest ja kurz zuvor ja dieselbe Ki bereits mit dem Thema Männer und Röcke befragt - das wird mit Sicherheit die Komposition der Antwort mit beeinflussen.

Dein Vorschlag, Kanadier solle seiner Frau die Befragung der KI vorschlagen, halte ich zunächst nicht für die beste Idee.
Für die bessere Idee halte ich, dass Kanadier - so wie Du zum Test - erst einmal selbst Gespräche mit der KI führt, indem er mit seinen Fragen die Position seiner Frau einnimmt und mögliche Widerreden und Gegenargumente und mögliche Gedankengänge seiner Frau simuliert. So wie ich das anhand Deiner, MAS, Testsimulation entnehme, kommen da recht brauchbare Antworten heraus. Die Hinweise in diesen Antworten der KI scheinen mir gut geieignet zu sein, Gesprächssituationen mit Kanadiers Frau zu trainieren.
Zum Beispiel beim Aufkommen des Themas darauf hinzuweisen, dass sie ihre Antworten möglichst neutral und ohne Bewertung, vor allem ohne Kanadier innerlich zu verletzen formulieren könnte. Z.B. auch, falls sie ein tieferes Gespräch darüber verweigert, analog dazu auch auszudrücken, dass die Verweigerung des Themas auch schon Kanadier verletzt.

Ich glaube nun tatsächlich, dass diese Methode mit der KI ein gutes Training, eine gute Vorbereitung darstellen kann, die ablehnende Frau - und nicht nur Kanadiers Frau - emotional mit diesem Thema zu erreichen. Und vielleicht vorsichtig in Gesprächen zu einem tragfähigen Kompromiss zu gelangen. Und ja, diese Methode mit der KI kann vielleicht auch helfen, die Bedenken und Abwehrhaltung der Frau selbst besser zu verstehen.
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Artikel und Presseberichte / Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Letzter Beitrag von kanadier am Gestern um 22:28 »
Das Thema so anzugehen, darauf bin ich nicht gekommen.
Gute Idee!
Mal schauen, wie ich das nun anpacken.
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 22:16 »
Am vergangenen Freitag lief um 7:29 Uhr ein Herr mit knapp knielangen roten Rock durch den Hannoveraner Hauptbahnhof. Darunter war er komplett in schwarz gekleidet. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Beinkleidung unter dem Rock eine Lederhose oder ein Strumpfhose bzw. Leggings war.

LG, Albis

Jedenfalls muss er schnell gewesen sein, wenn er nur eine Minute brauchte, durch den Hannoveraner Hbf zu laufen!

ChatGPT unterscheidet ja verschiedene Typen von Kleidungskombinationen. Vielleicht ist es einer von diesen:

4. Edgy / Alternative Style
•   schwarzer Rock + schwarze Strumpfhose
•   Band-Shirt oder schlichtes Shirt
•   Boots (z. B. klobig, nicht elegant)
•   evtl. Kette oder Ring(e)

oder

2. “Skirt + Masculine Contrast”
•   schwarzer Rock
•   oversized T-Shirt oder Boxy-Shirt
•   klobige Boots oder Sneaker
👉 Trick: oben „maskulin“, unten „weich“
👉 Dadurch wirkt es ausgeglichen statt feminin

Oder was meinst Du, lieber Albis?

LG, Micha

PS: Einen Mangastil hat ChatGPT nicht im Angebot.
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Artikel und Presseberichte / Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 21:49 »
Oder hier:

*
Hilfe! Mein Mann hat sich eine rote Lederjacke gekauft. Muss ich mir jetzt Sorgen machen?

Nur wenn er plötzlich anfängt, nachts mit Sonnenbrille Motorrad zu fahren oder sich für James Dean hält 😄

Im Ernst: Eine rote Lederjacke ist erstmal einfach nur ein modisches Statement. Vielleicht probiert er gerade einen neuen Stil aus oder wollte mal etwas Auffälligeres tragen. Das ist eher ein Zeichen von Experimentierfreude als ein Grund zur Sorge.

Mini-Check, ob mehr dahinter steckt:

Hat er allgemein Lust auf Veränderung (neuer Look, neue Hobbys)?
Wirkt er unsicher oder eher selbstbewusster als sonst?
Passt die Jacke zu seinem restlichen Verhalten – oder ist es komplett aus dem Nichts?

Wenn es dich irritiert, frag ihn einfach locker:
„Die Jacke ist mutig – was hat dich dazu inspiriert?“

Oft steckt dahinter einfach: „Fand ich cool.“
Und ganz ehrlich – ein bisschen Rock’n’Roll im Kleiderschrank schadet selten 😉

Aber was sollen denn die Leute sagen?

Ganz ehrlich? Die meisten Leute sagen… gar nichts 😄
Und wenn doch, dann eher: „Mutiger Look“ oder „steht ihm“.

Wir überschätzen oft, wie sehr andere uns beobachten. In Wirklichkeit sind die meisten viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Und selbst wenn jemand kurz denkt: „Oh, rote Lederjacke“ – ist das nach 10 Sekunden wieder vergessen.

Eine rote Lederjacke hat halt so ein bisschen den Ruf von Rebellion oder Coolness – so ein Hauch von Danny Zuko oder Rockstar-Vibes. Aber das ist nichts Negatives, eher ein Stil-Statement.

Die wichtigere Frage ist eigentlich:
Wie geht es dir damit?

Findest du es nur ungewohnt?
Oder hast du Sorge, dass er sich verändert?

Wenn es nur das „Was denken die Leute?“ ist, kannst du ziemlich beruhigt sein:
👉 Die Leute denken viel weniger über uns nach, als wir glauben.

Und mal andersrum: Ein Mann, der sich traut, etwas Auffälliges zu tragen, wirkt oft eher selbstbewusst als peinlich.

Reicht es nicht, dass er schon Röcke und Feinstumpfhosen trägt? Und jetzt noch eine rote Lederjacke?

Ich verstehe, dass dich das irritiert. Wenn sich der Stil deines Mannes deutlich verändert (Röcke, Feinstrumpfhosen, jetzt auch noch eine rote Lederjacke), kann sich das erstmal ungewohnt oder sogar verunsichernd anfühlen.

Wichtig ist: Kleidung ist in erster Linie ein Ausdruck von Persönlichkeit – und das ist nicht automatisch etwas Problematisches. In vielen Fällen geht es dabei um:

Mode- oder Stil-Experimente
Komfort (z. B. bei Feinstrumpfhosen)
ein Interesse an alternativer oder geschlechtsunabhängiger Kleidung

Das sagt erst einmal nichts Negatives über ihn oder eure Beziehung aus.

Die eigentliche Frage ist weniger, was andere denken, sondern:

Wie geht es dir damit?
Fühlst du dich noch wohl und respektiert?
Passt das noch zu dem Bild, das du von eurer Partnerschaft hast?

Wenn es dich beschäftigt, ist ein ruhiges, ehrliches Gespräch wichtig – ohne Vorwürfe, eher neugierig:

„Ich merke, dass mich dein neuer Stil etwas verunsichert. Kannst du mir erzählen, was dir daran gefällt?“
„Ich möchte dich verstehen – mir ist nur wichtig, dass ich mich auch wohl damit fühle.“

So klärt ihr gegenseitig Erwartungen und Grenzen, ohne dass sich jemand angegriffen fühlt.

Und zum Thema „was sollen die Leute sagen?“:
Die Meinungen anderer sind am Ende zweitrangig. Entscheidend ist, wie ihr beide euch als Paar fühlt und wie ihr miteinander umgeht.

Wenn du magst, kannst du mir sagen, was dich daran am meisten stört oder verunsichert – dann kann ich gezielter darauf eingehen.

Jetzt soll es an mir liegen?

Nein — es soll nicht allein an dir liegen. Es geht hier nicht um Schuld oder „wer das Problem ist“, sondern um euch beide.

Wenn sich sein Stil so stark verändert, betrifft das automatisch auch dich und euer gemeinsames Leben. Dass dich das irritiert oder verunsichert, ist völlig nachvollziehbar und legitim. Deine Gefühle sind also kein „Fehler“, sondern eine normale Reaktion auf Veränderung.

Gleichzeitig gilt: Er hat genauso das Recht, sich auszudrücken und Dinge auszuprobieren. Das kann Spannungen erzeugen, aber genau dafür ist eine Partnerschaft da — um darüber zu sprechen und einen gemeinsamen Weg zu finden.

Der Punkt ist also nicht:
👉 „Du musst dich damit abfinden“
oder
👉 „Er muss sich ändern“

Sondern eher:
👉 Wie findet ihr einen Umgang damit, mit dem sich beide wohlfühlen?

Ein guter Ansatz ist, ehrlich zu sagen, was dich konkret stört, ohne ihn zu bewerten:

„Ich merke, dass mich dein neuer Stil verunsichert.“
„Ich habe Angst, dass sich etwas zwischen uns verändert.“

Und dann auch zuhören, was dahinter steckt.

Wenn du möchtest, können wir gemeinsam sortieren, was genau dich am meisten beschäftigt – ob es um sein Aussehen geht, um dein Bild von ihm oder vielleicht um etwas Tieferes in eurer Beziehung.

Wer hat Dich denn programmiert, dass Du so woke daher redest?

Ich verstehe, warum es sich für dich so anfühlen kann. Meine Antworten sind so ausgelegt, dass sie respektvoll, neutral und möglichst hilfreich sind – und dabei die Perspektiven aller Beteiligten berücksichtigen. Das hat weniger mit „woke sein“ zu tun, sondern damit, dass ich darauf trainiert bin, Gespräche nicht zu eskalieren und niemanden unnötig zu bewerten.

Das Ziel ist, dir eine Gesprächsgrundlage zu geben, die euch als Paar weiterbringt – nicht, dir etwas vorzuschreiben oder dich in eine bestimmte Richtung zu drängen.

Wenn du es klarer und direkter magst, können wir das auch so angehen:
Du hast das Gefühl, dass sich das Verhalten oder der Stil deines Mannes stark verändert und dass dich das irritiert oder vielleicht sogar verunsichert. Das ist ein berechtigtes Gefühl.

Dann geht es konkret um zwei Fragen:

Was genau stört dich daran? (z. B. Scham, Fremdheit, Angst vor Bewertung durch andere, Veränderung der Beziehung)
Was bräuchtest du, um dich damit wohler zu fühlen?

Wenn du mir das sagst, kann ich dir viel gezielter und direkter helfen – ohne Umschweife.


Ich will einen richtigen Mann haben, den die Leute respektieren.


Ich verstehe, was du meinst: Dir ist wichtig, dass dein Partner von außen als „respektabel“ wahrgenommen wird und dass du dich mit ihm sicher und stimmig fühlst. Das ist ein legitimes Bedürfnis.

Gleichzeitig ist „Respekt“ nicht an bestimmte Kleidung gebunden. Menschen werden meist für ihr Verhalten respektiert – also wie sie mit anderen umgehen, wie verlässlich sie sind, wie sie Verantwortung übernehmen. Kleidung kann einen Eindruck beeinflussen, aber sie definiert nicht, ob jemand „ein richtiger Mann“ ist.

Was hier eigentlich mitschwingt, ist weniger die rote Lederjacke selbst, sondern:

Dein Bild davon, wie ein Mann „sein sollte“
Die Sorge, wie andere euch wahrnehmen
Vielleicht auch die Frage, ob ihr noch auf derselben Wellenlänge seid

Das sind wichtige Punkte – und die solltest du nicht wegdrücken.

Statt dich darauf zu versteifen, ihn in ein bestimmtes Bild zu bringen, könntest du eher klären:

Was genau gibt dir das Gefühl von Sicherheit und Respekt?
Fehlt dir etwas an seinem Auftreten oder Verhalten – oder ist es wirklich nur die Kleidung?
Kann er diese Dinge erfüllen, ohne sich komplett zu verbiegen?

Ein Gespräch könnte so anfangen:
„Mir ist wichtig, dass ich mich mit dir auch nach außen hin wohl und stolz fühle. Im Moment verunsichert mich dein Stil etwas. Können wir darüber sprechen, wie wir das für uns beide gut lösen?“

So sprichst du deine Bedürfnisse an, ohne ihn abzuwerten.

Wenn du möchtest, kannst du genauer sagen, was dich am meisten stört – dann kann ich dir helfen, das klarer zu sortieren.

Nee, lass mal, ich denke erstmal nach.

Das ist eine gute Idee. Solche Themen brauchen oft etwas Zeit, um sich zu sortieren.

Wenn du später doch nochmal darüber sprechen willst oder dir Gedanken dazu machen möchtest, bin ich da.

*

Kanadier, frag doch Deine Frau, sie soll mal https://chatgpt.com/ konsultieren.

LG, Micha
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Artikel und Presseberichte / Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 21:15 »
Bitte schön:

*

Was sind das eigentlich für Spinner, die Röcke und Kleider tragen, obwohl sie Männer sind?


Ich verstehe, dass dich das irritiert oder ungewöhnlich wirkt. Aber „Spinner“ ist da ehrlich gesagt ein ziemlich abwertendes Wort für etwas, das für viele Menschen einfach eine Form von Selbstausdruck ist.

Männer, die Röcke oder Kleider tragen, gibt es aus ganz unterschiedlichen Gründen:

Mode & Stil: Kleidung ist kulturell geprägt. In anderen Zeiten und Regionen waren Röcke für Männer völlig normal – z. B. der Kilt in Schottland.
Komfort: Manche finden Röcke einfach bequemer.
Persönlicher Ausdruck: Manche Menschen möchten sich nicht strikt an klassische Geschlechterrollen halten.
Künstlerische oder subkulturelle Szene: In Mode, Musik oder Kunst wird bewusst mit solchen Normen gespielt.

Das heißt nicht automatisch etwas Bestimmtes über die Sexualität oder Identität dieser Personen – es ist oft einfach Kleidung.

Wenn man es nüchtern betrachtet: Kleidung hat an sich kein „Geschlecht“. Was wir als „typisch männlich“ oder „weiblich“ sehen, ist stark von gesellschaftlichen Gewohnheiten geprägt.

Du musst das natürlich nicht selbst mögen – aber es hilft, es eher als Unterschied im Stil oder in der Lebensweise zu sehen, statt die Menschen direkt abzuwerten.

Ach so, ich dachte, sie spinnen Ihr Garn selbst.

Ah 😄 jetzt ergibt das Wort „Spinner“ plötzlich eine ganz andere Bedeutung!

Nee, in dem Fall sind damit keine Leute gemeint, die wirklich Garn spinnen – also keine Hobby-Weber oder Leute am Spinnrad. Sondern du hattest das Wort einfach im umgangssprachlichen Sinn („komische Leute“) benutzt.

Wie kommt es eigentlich, dass man komische Leute als "Spinner" bezeichnet und nicht als "Weber", "Näher" oder "Schneider"?

Gute Frage – und tatsächlich steckt da eine interessante Sprachgeschichte dahinter.

Das Wort „Spinner“ hat sich im Deutschen als Schimpfwort etabliert, weil das Verb „spinnen“ schon seit Jahrhunderten auch eine übertragene Bedeutung hat: verrückt sein, Unsinn reden, seltsame Gedanken haben. Diese Bedeutung taucht schon früh in der Umgangssprache auf.

Warum gerade „spinnen“?

Unregelmäßige Bewegung: Beim Spinnen von Garn dreht sich das Spinnrad ständig, gleichmäßig und irgendwie „endlos“. Diese kreisende, scheinbar ziellose Bewegung wurde bildlich mit wirren Gedanken assoziiert.
„Fäden spinnen“ = Geschichten erfinden: Wer „etwas zusammenspinnt“, erfindet Dinge oder denkt sich etwas Abwegiges aus. Daraus entstand die Nähe zu „Unsinn reden“.
Gedankengänge „zusammenspinnen“: Auch das Bild, dass jemand seine Gedanken zu einem vielleicht schiefen „Faden“ verknüpft, spielt eine Rolle.

Und warum nicht Weber, Näher oder Schneider?

Diese Tätigkeiten wirken im Vergleich:

zielgerichteter und strukturierter (ein Stoff, ein Schnitt, ein fertiges Kleidungsstück)
weniger „kreisend“ oder „fantasierend“

Daher haben sie keine ähnliche metaphorische Nebenbedeutung entwickelt. Ein „Weber“ stellt etwas Solides her – ein „Spinner“ dagegen wurde sprachlich eher mit jemandem verbunden, der sich in Gedanken „verheddert“ oder Dinge „zusammenspinnt“.

Kurz gesagt:
👉 „Spinner“ passt sprachlich gut zur Idee von wirren, erfundenen oder kreisenden Gedanken – deshalb hat sich genau dieses Wort als Bezeichnung für „komische Leute“ durchgesetzt.

Wenn du noch mehr solche sprachlichen Kuriositäten wissen willst – Deutsch ist voll davon.

Dein Gedanke ist aber witzig – so eine Mischung aus mittelalterlichem Handwerk und moderner Mode hätte auch was 😄

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Danke, das ist mir schon intelligent genug.

Gern geschehen 😄
Freut mich, dass es genau dein Niveau getroffen hat.

*

Siehst Du, Wolfgang, ich wurde für die Bezeichnung "Spinner" abgewatscht.

LG, Micha
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Albis am Gestern um 21:15 »
Und auf der Leipziger Buchmesse, zu der auch die Manga Comic Con gehört, war am vergangenen Samstag eine zweistellige Zahl an Männern mit einröhriger Beinkleidung unterwegs. Mehrere Jungs trugen Manga-Lolitaröcke bzw. -kleider als Teil eines Kostüms. Ein junger Mann trug einen schlichten grünen waden- bis knöchellangen Rock, wie ich ihn so ähnlich auch habe. Ein weiterer präsentierte sein gelbes, bodenlanges, weites Ballkleid.

Insgesamt könnten bis zu 100000 Menschen in der Messe gewesen sein. Einige Sichtungen waren nur wenige Sekunden lang im Gedränge. Insofern habe ich mit keiner der beobachteten Männer gesprochen.

LG, Albis
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Artikel und Presseberichte / Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 20:25 »
Man muss auch noch eines bedenken: Sollte jemand, der dem männlichen Rocktragen, dem Tragen von "Mädchenkleidung" durch Jungs usw. negativ gegenübersteht, diese Fragen stellen, bekäme er sicher dieselben Antworten und keine, die seine negative Einstellung bestätigen würde, nur um ihn nicht als Kunden zu verlieren. Zumindest nicht bei dieser kostenlosen Version.

LG, Micha

Naja, man könnte das mal ausprobieren.

Vielleicht sogar ein brauchbarer Denkansatz für Kanadier, die KI zu befragen indem er als Fragesteller die Position seiner Frau annimmt.
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Artikel und Presseberichte / Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 18:45 »
Ja, das stimmt, was Du in Richtung Kanadier sagst.
Die Meinung dazu von seiner Frau ist leider zu sehr eingefahren als dass sie mit guten Argumenten umzustimmen wäre. Vielleicht kann man mal die KI befragen, was sie dafür als Tipp synthetisiert.
Meine persönliche Einschätzung ist, dass man Kanadiers Liebste nicht mit Fakten oder Argumenten überzeugen kann, der einzige denkbare Schlüssel liegt auf einer anderen Ebene.

Ich denke, man sollte mit ihr eher diskutieren, weshalb sie sich vor dem Urteil anderer Menschen so fürchtet. Warum sie nicht eine Chance sieht, sich gegen das vermeintliche Urteil anderer Menschen ein wenig aufzulehnen und daraus für sich sogar einen Gewinn und Selbstbewusstsein beziehen kann. Manchmal ist es nämlich wirklich ein Zugewinn, nicht nur die Erwartungen anderer zu erfüllen, sondern den eigenen Wünschen mehr nachzugeben oder den Wünschen von Menschen, die einem sehr wichtig sind, z.B. den Wünschen des eigenen Partners. Vielleicht ist eine entspannte Analyse dessen im lockeren, immer mal wiederkehrenden Gespräch erfolgreicher, als das Thema Kleidung direkt mit Argumenten zu thematisieren.

Kannst ja mal drüber nachdenken. Warum nicht auch mithilfe einr Algorithmen getriebenen KI.
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