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Na ich weiß nicht, erst wie wild rumproleten und dann um Entschuldigung bitten?  So einfach ist das?

Alle Menschen sind bedürftig nach sehr vielem, vermutlich sind die meisten auch in der Seele auf die ein oder andere Weise verletzt und „krank“.

Ob das Bedürfnis, Kleidung zu tragen, die dem (biologisch) anderem Geschlecht zugeordnet wird, nun besonders ungewöhnlich oder gar krank ist? Wohl kaum. Eher relativ normal, es trauen sich nur wenige Menschen das in der Öffentlichkeit zu tun.

Aber dass in einem Forum, indem es explizit darum geht und eigentlich ein emphatischer, geschützter Raum für Austausch sein sollte, einige „Teilnehmer“ hier solche Thesen und ähnlichen Blödsinn vertreten, das ist wirklich krank!


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Spass und Allgemeines / Antw:Rock und Rock
« Letzter Beitrag von Slothorpe am Gestern um 08:48 »
Schönes Beispiel, wer Folkmusik mag, wird da sicher Dinge entdecken, die er sonst nie gefunden hätte und auch der Streaming Anbieter nicht vorschlägt…
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Rund um den Rock / Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 08:40 »
Immerhin hat Doppelrock Blumenrock um Entschuldigung gebeten und Blumenrock hat das akzeptiert.
Besser als nix!

Und Lars' Text mag ein wenig kryptisch sein, aber ich verstehe ihn so: Hilfebedürftig sind wir alle, denn es läuft nicht immer alles wunschgemäß, bei der Befriedigung unserer Bedürfnisse.

Das, finde ich, ist eine korrekte Aussage. Da braucht niemand jemand anders für psychisch krank zu erklären, sondern sollte sich lieber an die eigene Nase fassen. Wobei das nicht bedeutet, dass wir alle  krank sind, aber bedürftig.

LG, Micha
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Spass und Allgemeines / Antw:Rock und Rock
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 08:35 »
Ja, da gibt es eine Musiksendung eines kleinen Radiosenders, Radio Dreyeckland aus Freiburg i.Br., nämlich "Keine Heimat", die mein folker-Kollege Christian Rath moderiert, und in der er jede Woche neue Folk-CDs aus einem Land vorstellt. Die ist dann immer eine Woche lang hör- und herunterladbar. Und Christian erinnert immer über die folkmail-Liste daran.

So schrieb er heute:

"Liebe Freundinnen und Freunde,

hier meine Ankündigung für die nächste Keine Heimat-Sendung auf Radio Dreyeckland (RDL):

Am heutigen Dienstag, 24. Februar 2026, um 15 - 16 Uhr, gibt es neue Folk-CDs aus England von The Thorn, Tunng, Richard Dawson und Boss Morris.

viel Spaß
Christian Rath



RDL hört Ihr
- per Internet-Livestream auf www.rdl.de
- in Südbaden über UKW-Antenne auf 102,3 Mhz
- im Freiburger Kabel auf 93,6 Mhz

Falls Ihr eine dienstägliche Keine Heimat-Sendung verpasst, könnt Ihr sie in der RDL-Mediathek eine Woche lang nachhören:
www.rdl.de/sendung/keine-heimat-euro-folk oder www.keine-heimat.eu.
(Bis ca Dienstag 15 Uhr steht dort noch die letzte Sendung mit Folk-Musik aus Quebec.)

Ihr könnt die jeweilige Sendung sogar downloaden und dann ganz flexibel anhören.

Die Playlist der Sendung findet Ihr bald unter www.keine-heimat.de.

--
Christian Rath, [...] Freiburg _____________________________ __________________
folkmail
folkmail@lists.folknet.de"

Das ist ein guter Service!

Ich komme auch nicht dienstags um 15 Uhr dazu, das zu hören, aber wie gesagt, eine Woche lang ist das möglich.

LG, Micha
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Ist das absurd hier, unangenehme Typen wie den „BerlinerKerl“ und „doppelrock“ braucht kein Mensch, andere schreiben kryptisch Botschaften, wieder andere kippen vermeintlich Ihr Innerstes aus….

Ja das hast du exakt beschrieben - völlig fehl am Platz die Beiden! Da bekomme ich Brechreiz bei so viel Intoleranz in diesem Forum
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Ist das absurd hier, unangenehme Typen wie den „BerlinerKerl“ und „doppelrock“ braucht kein Mensch, andere schreiben kryptisch Botschaften, wieder andere kippen vermeintlich Ihr Innerstes aus….
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Spass und Allgemeines / Antw:Rock und Rock
« Letzter Beitrag von Slothorpe am Gestern um 06:26 »
Was man nicht kennt, das kann man nicht vermissen…

Ich bin sehr froh, dass es noch kuratierte Radioprogramme gibt (auch im Internet, z.B. ByteFM aus Hamburg), bei denen musikbegeisterte Menschen das Programm gestalten, keine „KI“
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Spass und Allgemeines / Antw:Rock und Rock
« Letzter Beitrag von cephalus am Gestern um 00:44 »
Konventionelles Fernsehen und Radio sind bei mir nicht mehr existent.
Alles was ich in dieser Richtung konsumiere, kommt aus Mediatheken, von Streamingdiensten oder eigenen Quellen.
Zu sehr nervt mich ungefragtes Gequatsche, Werbung, oder die, für mich falsche Sendezeit.

Will ich Informationen, suche ich sie gezielt, will ich Musik, oder andere Unterhaltung, lasse ich mich vom Streaming, berieseln.

Ja, es kann dadurch passieren, dass man Aktuelles nicht mitbekommt, bis sich die Umgebung darüber unterhält und man dann erst nachsehen muss.
Aber, es hat mir bis dato nicht zum Nachteil gereicht, mir aber viele schlechte Gefühle, die ich gehabt hätte,  hätte ich alles unmittelbar mitbekommen, erspart.
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Spass und Allgemeines / Antw:Rock und Rock
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 00:39 »
Whow, was für Geschichte, von Euch, Cephalus und Wolfgang!

Ich bin ja ein technischer Laie. Meine Vernetzungen von Geräten halten sich demzufolge die Grenze.

Interessant finde ich, Wolfgang, wie unterschiedlich wir auf Trump regieren: Du willst Nachrichten über ihn hören, ich dagegen schalte am liebsten sofort wieder aus, wenn ich diesen Horrorclown sehe. Sicher bin ich aber auch Neugierig, welchem Wahnsinn er schon wieder erlegen ist und womit er die Menschheit und die Erde plagen möchte, nur um gute Deals für sich selbst und seinen verlängerten P..., de USA, zu machen.

Also ich brauche immer wieder Musik. Nicht die ganze Zeit über, aber doch recht viel so am Tag, auch beim Arbeiten, dezent im Hintergrund. Sie beruhigt meine Nerven und bringt mich in angenehme Rhythmen und Schwingungen. Manchmal aber auch hochkonzentriert mit Kopfhörer, die Feinheiten hören und die Energie spüren wollend.

Petra meinte, ich solle mal musikfasten. Oh nee, das wäre zu viel für mich. Das mache ich nur an Karfreitag, und da ist es interessant zu beobachten, wie ich immer wieder den Impuls habe, Musik einzuschalten oder selbst ein Lied zu pfeifen, und mir das dann verbiete. Das ist ein Überbleibsel der Jahre, in denen ich von Mittwoch vor Ostern bis Ostersonntag bei den Pallottinern in Vallendar war.

Ja, man könnte sagen, dass ich musiksüchtig bin. Aber dennoch kenne ich Menschen, für die Musik eine viel zentralere Rolle spielt. Das sind dann aber Musiker:innen, die ihre ganze Freizeit oder gar ihr Berufsleben auf Konzerte, Festivals, Sessions usw. ausrichten. Oder die auf die Musik tanzen und in ihrer Freizeit vor allem Balfolks, Workshops usw. besuchen oder selbst anbieten. Das wäre mir wiederum zu viel, weil mich ja auch noch anderes interessiert.

Aber Musik ist ein wichtiger Teil in meinem Leben. Mein Schwiegervater war eher der Informationsjunkie, so wie Du derzeit, Wolfgang. Wenn zwischen den Wortbeiträgen Musik gespielt wurde, meinte er, die hätten wohl keine Themen mehr im Radio. Ganz anders Jan Reichow (https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Reichow). Der meinte mal, er höre nicht mehr gerne Radio, weil sie da die Stücke nie zu Ende spielen sondern immer wieder reinquatschen.

So unterschiedlich sind die, ähm, wir Menschen!

LG, Micha
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Spass und Allgemeines / Antw:Rock und Rock
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 00:08 »
Ja, Videokassetten habe ich auch aufgenommen. Welche, wo dann Sendungen zum Behalten draufkamen. Und solche, die immer wieder neu bespielt wurden, sobald, sofern man die Sendung schon gesehen hatte, die zuvor da drauf war.
Ein S-VHS-Rekorder musste es sein, und ein teurer, von Panasonic. Weil damals produzierten wir auch auf S-VHS. Und mit Panasonic-Equipment. Nach einem Lockangebot von der Telekom verlängerte ich meinen ersten Handyvertrag ohne neues Handy, das Siemens hab ich dann ausgetauscht gegen ein Handy von Panasonic. 96 Gramm wog das damals.
Natürlich kam dann auch irgendwann ein Festplattenrekorder ins Haus, wo ich auch DVDs brennen konnte, sogar beidseitige. Achja, auch von Panasonic.
Den ersten CD-Player hatte ich in Form einer Kompaktanlage gekauft, für meinen Vater ins Hobbyatelier, damit er dort Radiosender seiner Wahl hören konnte, nicht immer nur SWF/SWR4, was meine Mutter den ganzen Tag hörte.
Ein Jahr später dachte ich, ich kauf mir dieselbe Kompaktanlage, die gab es aber nicht mehr; es wurde eine andere. Eigentlich brauchte ich nur einen CD-Player, aber da gab es schon gar keine solitären CD-Player mehr für einen vernünftigen Preis.
Mein Vater hatte dann früher als ich CDs gehabt.

Und meinen ersten Computer habe ich ca. 15 Jahre später gekauft, nachdem ich unter Kollegen und Leuten bereits als "Computer-As" gegolten hatte. Ja, aus dem Großrechner im Studium hab ich alle Tricks rausgeholt; den Atari als Schreibmaschine meiner Schwester für ihre Abschlussarbeit habe ich mit Programmen versorgt; mit den Amigas bei der Arbeit hab ich tolle Sachen gezaubert, aber ich daheim privat Computer? Fehlanzeige.
Halt erst spät. Und als ich ihn mir kaufte, hab ich mir am Vormittag erst noch ein Auto gekauft, um ihn heim transportieren zu können. War da ein gutes halbes Jahr ohne fahrbares Auto gewesen. Kaputt, stand irgendwo rum. Als ich nach Monaten zum Auto ging, um es vorm Entsorgen leerzuräumen, machten sich gerade zwei Mechaniker von einer Tankstelle in Sichtweite über meinen Motorblock her.
Eigentlich brauchte ich da gar kein Auto, denn ich wohnte nur drei Minuten zu Fuß von meiner Arbeitsstelle entfernt.
Die zog dann irgendwann um, auf die andere Seite der Stadt. Drei Monate später zog ich nach, hatte zwar andere Gründe, aber wieder nur fünf Minuten zu Fuß bis zu meiner Arbeit.

Ja, ja, Computer, S-VHS-Rekorder, Festplattenrekorder, meine erste Stereoanlage aus der Mitte der 80er, die Kompaktanlage, alles war miteinander vernetzt, natürlich mit ansteckbaren MP3-Playern, oder Internettablets (2006) oder Handys. Und das noch mit einem Videosender, der auf den Fernseher vorm Bett im Nachbarzimmer alles übertragen konnte bzw. auf einen drahtlosen Kopfhörer in der ganzen Wohnung bzw. auf einen FM-Transmitter, um auch das Küchenradio zu versorgen.

Und bevor das alles vernetzt war, stellte ich auf meiner ersten Stereoanlage (mit Dual, Technics, JVC) schön brav meine Musikkassetten zusammen. Wichtig war mir immer Abwechslung. Da kamen dann meine typischen Wolfgang´schen Stilbrüche voll zur Geltung. Und passen musste jedes Lied zum vorherigen, irgendwie. Pausen zwischen Liedern gab es nicht - ausser dramaturgisch gewollt, dann aber kunstvoll inszeniert, gab´s nur selten mal. Ansonsten mussten die Lieder ineinander überfließen. Und zwar nutzte ich den Effekt aus, dass der Löschkopf erst ein paar Millimeter nach dem Schreibkopf das Band löschte. So gab es ein, zwei Sekunden (ich hab die Zeit nie ausgemessen oder ausgerechnet), wo sich zwei Lieder überlappen konnten. Und diese Übergänge waren fast wichtiger wie das Lied selbst. Millisekundengenau musste das Tape an der richtigen Stelle pausiert werden, und millisekundengenau musste das nachfolgende Lied aufgenommen werden, manchmal griff ich die Beats der Lieder auf, dass sie harmonisch am Übergang weiterflossen, mal musste der Nachklang vom vorherigen Lied noch unter den ersten zwei Tönen des Nachfolgelieds nachklingen. Eine wahre Wissenschaft, naja, mehr rhythmisch-melodische Intuition machte ich daraus. Oft hatte ich den gewollten Übergang schon im Ohr, oft musste ich aber das passende nachfolgende Lied erst noch suchen. Und geübt habe ich das zum Teil mehrmals, bevor ich zur richtigen Millisekunde die Aufnahme startete. War die Aufnahme verhunzt, musste ich beim Lied zuvor weiter vorne erneut ansetzen. Ging das mehrmals schief, musste ich das Lied vorher nochmals neu aufnehmen. Oder geschickt an einer Stelle mitten im Lied das Ende neu draufsetzen (um nicht den Übergang vorher auch noch kaputtzumachen).

Und ja, auf der Platte musste ich mich in die Liedpausen reinhören, um ein Zeitgefühl zu kriegen, wann das gewünschte neue Lied losgeht, um die perfekte Millisekunde abzupassen. Teilweise nahm ich noch visuell das rotierende Label mit ins Auge, um besser den richtigen Moment zu erspüren. Oder am Plattenanfang machte ich manchmal einen kleinen Ritz in die unbespielte Rille, um einen akustischen Vorlauf-Impuls zu haben ("knack!"), damit ich die richtige Millisekunde zum Aufnahmenstart definieren (erfühlen) kann.

Manchmal ließ ich aber auch überflüssige Vorlauftakte weg. Sledgehammer z.B. musste natürlich beim ersten Forte erst losgehen. Während ich ausgerechnet das erste Weggelassene (das leise Panflöten-Gesäusel) später verwendete, um Trenner für ein von mir designtes Sendungsformat zu vertonen.

Ja, Musik ist schon eine Wissenschaft - naja, ein Gefühl.
Ich lief mit MP3-Player, später mit Handy, auch etliche Jahre draussen immer mit Kopfhörern durch die Gegend, auch im tiefsten Wald (wenn ich alleine unterwegs war). Aber da hatte sich für mich die Musik als ständiger Begleiter schon verabschiedet. Da lud ich mir nämlich Podcasts runter - überwiegend zeitversetzte Radiosendungen - praktisch alles Gebabbel. Zu den Hoch-Zeiten dieser Phase hatte ich über 100 Podcasts beobachtet, etliche regelmässige (einwöchig oder monatlich, manche aber auch öfters), ein ganzer Schwung aber auch gelegentliche. Ja, das war eine Menge, ich war aber heiss drauf, das zu hören. So kam dann auch der Adapter für den Kassettenschacht im Autoradio zum Einsatz. Oder der FM-Transmitter.

Aber seit Trump das erste Mal kandidierte, fand ich die aktuellen Nachrichten spannender, so dass ich auf Autofahrten immer aktuellen Babbelfunk hörte, hr-info zum Beispiel. Für die Podcasts hatte ich weniger Zeit, ich kam nicht mehr nach, sie zu hören, bis heute ist nur noch ein kleiner Rumpf davon übrig. Das ist heute noch so, wann immer ich Zeit für Radiohören habe, höre ich Nachrichten oder sowas wie die Info-Sender. Auch beim Putzen, Kochen oder Spülen. Musik ist also ziemlich unbedeutend geworden inzwischen für mich, was Berieselung angeht.

Seit dem letzten Umzug ist die Stereoanlage noch nicht wieder aufgebaut. VHS- und Festplattenrekorder auch nicht. TV schaue ich jetzt manchmal am Laptop, oder gemütlicher mit Stereo-Ton über meine erwähnte Kompaktanlage und sparsamem 4:3-Röhrenfernseher.
Das reicht mir. Mir ist Information wichtiger als jegliche Ohren- oder Augenweide. News-Junkie auf Genuss-Diät sozusagen.  :D
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