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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Neu Hier
« Letzter Beitrag von Wölfchen am Gestern um 18:00 »
Hallo MAS und Skirtedman,

danke für eure Offenheit. Besonders deine Schilderungen, Skirtedman, haben mich sehr bewegt. Dass du über die Ängste deiner Mutter schreibst, berührt mich deshalb so, weil ich diese Strukturen selbst am eigenen Leib erlebt habe. Ich erinnere mich noch gut, wie meine Eltern schon in den 70er Jahren mit vollkommenem Unverständnis reagierten, wenn sie einen Jungen in einem Rock sahen. ‚Ein Junge trägt Hosen‘ – das war damals die unumstößliche Regel, die mir eingetrichtert wurde. Zu spüren, wie das eigene Wohlbefinden aus Angst vor gesellschaftlicher Ablehnung einfach abgetan wird, ist eine Erfahrung, die einen sehr lange prägt.

Deshalb ist es so wertvoll, dass wir uns hier austauschen können. Danke auch für deine Einordnung zum Thema Jeansrock.
Ich verstehe jetzt besser, warum er oft als typische ‚Anfangsphase‘ gesehen wird, auch wenn ich für mich persönlich merke, dass mein Weg eher zu weichen, fließenden Materialien führt. Wenn ich nach der Arbeit die schwere Arbeitskleidung ablege, ist es genau diese Leichtigkeit, die mir das Gefühl gibt, endlich durchatmen zu können.

Deine Beschreibung des ‚Kribbelns‘, dieses bewusste Auskosten der Freiheit, auch wenn man dabei ein gewisses Risiko eingeht, hat mich sehr berührt.
Es ist ein befreiender Prozess, das alte ‚Hosendiktat‘ Stück für Stück hinter sich zu lassen.
Für mich steht nach allem, was ich erlebt habe, fest: Eine Hose kann niemals so bequem sein wie ein Rock. Ich bin einfach nur froh, dass ich heute den Mut aufgebracht habe, diesen Weg für mein eigenes Wohlbefinden zu gehen.

Danke euch beiden für die freundliche Aufnahme hier.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Neu Hier
« Letzter Beitrag von high4all am Gestern um 17:58 »
Herzlich willkommen im Forum, Wölfchen!

Das einnehmende Wesen unserer beiden schreibenden Platzhirsche hast Du bereits kennen gelernt, wie ich sehe. 8)

LG
Hajo (ehemaliger Vielschreiber)
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Neu Hier
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 17:46 »
Nunja, meine Mutter war ja auch nicht begeistert. Sie hatte ja gar nicht mitgekriegt - und es also auch gar nicht gebilligt oder billigen können -, dass ich da im alten Kleidchen meiner Schwester saß.

Zu groß ist die Angst, mit dem Jungen 'könnte was nicht stimmen', sich´s im Leben sauschwer machen und den erhofften Enkel-/Urenkelwunsch nicht erfüllen.

Die näheren Analysen dazu, warum es gerade im engen familiären Umfeld so abgelehnt wird, haben wir hier im Forum ja schon mehrfach durchgeführt.

Zur 'Jeansrock-Phase'. Ja, Deine Beobachtung, sagen wir rund um das Folkfestival Rudolstadt, mag ja eine andere sein. Ich sprach über die meisten von uns hier im Forum und bezog mich letztlich auf die, die auch immer mal im Alltag das Rocktragen unter Leuten praktizieren. Gut, es gibt auch noch eine Lederrock-Fraktion, könnte man sagen, aber die meisten von uns lassen sich der Jeansrock-artigen-Fraktion zurechnen oder haben diese Phase mal durchlaufen. Gewandung aus nicht alltäglichen Anlässen mögen da noch einmal andere Befindlichkeiten wachrufen, zumal Jeans nicht als sehr typisch mittelalterlich gilt.

Das Rudolstadt-Festival, lieber Wolfgang, ist kein Mittelalter-Festival, sondern eines für Folk- und Weltmusik. Jeanshosen sieht man da viele, Jeansröcke bei Damen auch hier und da, aber unter den männlichen Rockträgern war ich der einzige im Jeansrock.

Heute dagegen gönnte ich mir meinen luftigsten Sommerrock und das Blusentopp mit Lochspitze, derweil wir uns eine Ausstellung ansehen und erklären ließen und anschließend mit den Künstler:innen und deren Freund:innen ins Anno-Restaurant einkehrten. Als ich dann hoch oben auf dem Michaelsberg stand und der warme Sommerwind alles an mir flattern ließ, fühlte ich mich so wohl, wohler geht es kaum.

Wölfchen: Trau Dich ruhig raus in Deinem Rock und Deiner Bluse. Gewalttätige Postliberalisten gibt es so viele nicht, da wird Dir schon nichts passieren. Aber Du wirst es genießen!

LG, Micha

 
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 17:33 »
Denn Menschen, die sich auf Freiheiten berufen, sind in den Augen vieler "XYZ-isten" nicht besonders gut angesehen. Einfach, weil sie Ideologien in Frage stellen.

Den Satz verstehe ich nicht ganz, lieber Hajo. Meinst Du, dass die Menschen, die uns evtl. angreifen könnten, uns nicht als Mitmenschen sehen, die man fragen könnte, sondern als Träger einer Ideologie, die sie aus ihrer Ideologie heraus ablehnen und die man bekämpfen muss?

Und welches wäre denn unsere Ideologie? Die Ideologie individueller Freiheit? Meines Wissens kritisiert James David Vence genau diese, weil er ihr anlastet, den Zusammenhalt der Gesellschaft zu unterminieren. Das nennt er dann "Postliberalismus". Meinst Du, Hajo, die Postliberalen sind die, vor denen wir uns in Acht nehmen müssen?

Ich finde indes Postliberalismus eine interessante Ideologie, um sich mit ihr auseinanderzusetzen.

LG, Micha
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von high4all am Gestern um 17:17 »
Ja, während ich vor paar Stunden noch in einem Beitrag hier fürs Forum von einer wachsenden Zahl von Menschen (also auch Männern) gejubelt habe, die sich ihre Kleidungsfreiheit gönnen, so spricht dieser Aufruf ja doch eine etwas andere Sprache.

Gut, viele von uns, denen nur der Rock als Männerkleidung bisher fehlte, betrifft die Queerness ja eigentlich nicht. Allerdings mag es Menschen geben, die nicht auf Anhieb erkennen, dass wir nur gleiches Recht wie Frauen haben wollen.
Es könnte passieren, dass wir uns in unserer gewohnten Kleidung (sei es Rock oder Kleid) auf einmal "zur falschen Zeit am falschen Ort" sind und angegriffen werden, bevor wir die Erklärung angeben können. dass wir gar nicht "queer" sind. Falls das überhaupt etwas nützt. :P

Denn Menschen, die sich auf Freiheiten berufen, sind in den Augen vieler "XYZ-isten" nicht besonders gut angesehen. Einfach, weil sie Ideologien in Frage stellen.
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Aufgrund eines anderen Beitrags im Forum gerade noch mal in den Nachrichten von gestern Morgen kurz gestöbert,
da fiel mir auf, dass um 09:00 Uhr im Deutschlandfunk auch tatsächlich Schauer im Südschwarzwald vorausgesagt wurden.
https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2026/07/11/nachrichten_dlf_20260711_0900_fff9d360.mp3

P.S.: Nochmal kurz überprüft. Von der Richtung her passt das ganz gut. Die höchste Wolkenerhebung liegt so in Blickrichtung 160 bis 163 Grad, im Vordergrund zwischen Alsweiler und Marpingen quasi hindurch geguckt. Die per Kartenwerk gemessene Richtung zum Schauerherd und der Wolke über Lörrach, Schopfheim und Wehr liegt bei 163 Grad. Diese Wolke hat sich auch ziemlich ortsstabil über eine Stunde lang dort ausgeregnet. Und somit werte ich diese Zuordnung als gesichert: Diese Wolke ist gut 200 km entfernt. Und das Radar-Echo vom Regenradar Feldberg im Schwarzwald verzeichnet Regentropfen bis in über 10km Höhe. Siehe die Wolke auch im ersten Bild von Chris und mir.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 14:46 »
Gestern wurde in Cottbus der CSD gefeiert.

Ich war nicht dort. Ich habe auch nix darüber gelesen, davon gesehen, nix dazu recherchiert.

Ich habe es aber gestern morgen in den Nachrichten des DLF gehört, dass er unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen gefeiert wird. "Die Veranstalter des CSD haben die Teilnehmer dazu aufgerufen, sich möglichst in Gruppen zu organisieren und bei der Anreise keine auffällige Kleidung zu tragen.", so der Wortlaut der Nachrichten.

Quelle:
https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/07/11/nachrichten_dlf_20260711_0800_a2c2e461.mp3
Ab Minute 05:11.

Ja, während ich vor paar Stunden noch in einem Beitrag hier fürs Forum von einer wachsenden Zahl von Menschen (also auch Männern) gejubelt habe, die sich ihre Kleidungsfreiheit gönnen, so spricht dieser Aufruf ja doch eine etwas andere Sprache.

Gut, viele von uns, denen nur der Rock als Männerkleidung bisher fehlte, betrifft die Queerness ja eigentlich nicht. Allerdings mag es Menschen geben, die nicht auf Anhieb erkennen, dass wir nur gleiches Recht wie Frauen haben wollen. Und andererseits, wenn wir schon Freiheit für uns proklamieren, dann sollte uns aus Mitgefühl auch die Freiheit von Menschen mit anderen Lebensentwürfen unter die Haut gehen.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 14:18 »
Ja, sehr schön geschrieben, Micha. Und Du kleidest das, was ich eigentlich schreiben wollte, gut in andere Worte.

BlueBayou, Danke für Deinen Beitrag und Danke, dass Du Dich meldest.

Ich habe in Deinen Link hineingeklickt und ein bisschen darin gestöbert. Dort wird u.a. auch geschrieben, dass seit in Medien und Politik die Rechte von queeren Leuten (ich fasse es mal so zusammen) stärker berücksichtigt werden, der Widerstand dagegen auch gewachsen ist.

Das ist eine ganz natürliche Sache. Denn, wenn irgendetwas geschieht oder beschlossen wird, gibt es Menschen, denen das nicht gefällt. Letztlich ist das auch ihr gutes Recht, etwas abzulehnen, was sie nicht mögen.

Ich z.B. kann mich mit diesen E-Rollern aus verschiedenen Gründen nicht anfreunden, ja ich finde diese Fortbewegungsart sogar eher ziemlich bescheuert. Meine Meinung. Und doch muss ich damit leben, dass andere das anders sehen. Und andere es eben gerne nutzen. Ich schlage nun nicht mit dem Kochlöffel auf die E-Roller-Fahrer ein oder beschimpfe sie. Mich stören sie, aber ich muss eben lernen damit umzugehen. Andere Menschen stehen eben anders dazu als ich.

Weshalb Queerfeindlichkeit besteht, haben wir (vor allem wohl ich?) hier im Thread oder woanders hier im Forum schon mehrfach beleuchtet. Ja, es reicht ja auch bis in die innerfamiliären Strukturen hinein, die auch auf uns abfärbt, die wir eigentlich nur einen Rock tragen wollen anstatt einer Hose. Das kommt also auch aus der Mitte der Gesellschaft. Nicht jede Mutter wird ihrer sich als queer geouteten Tochter um den Hals fallen und sagen, "toll, dass Du auf Frauen stehst". Nicht jede Ehefrau wird ihrem Mann um den Hals fallen, der sagt, ich habe heute keine Lust auf Hose.

Und die Quelle queerfeindlicher Strömungen, die Du erwähnt hast, entstammen ja auch einer Tradition, deren Angehörige da nicht einfach ausbrechen können. Freilich wird da Religion sehr politisiert und Religion verwendet, um Machtansprüche zu untermauern. Falls solche Strömungen mehr Einfluss auf unsere heimische Politik haben werden, fänden viele von uns das sicherlich nicht toll. Oder weitergedacht, wie es bestimmt manchen der extremistischen Agitatoren vorschwebt, gar eine extremistische Staatsform in unserem Land - ich glaube, die meisten von uns hier im Forum wollten in solch einem Staat nicht gerne leben.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Neu Hier
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 13:56 »
Nunja, meine Mutter war ja auch nicht begeistert. Sie hatte ja gar nicht mitgekriegt - und es also auch gar nicht gebilligt oder billigen können -, dass ich da im alten Kleidchen meiner Schwester saß.

Zu groß ist die Angst, mit dem Jungen 'könnte was nicht stimmen', sich´s im Leben sauschwer machen und den erhofften Enkel-/Urenkelwunsch nicht erfüllen.

Die näheren Analysen dazu, warum es gerade im engen familiären Umfeld so abgelehnt wird, haben wir hier im Forum ja schon mehrfach durchgeführt.

Zur 'Jeansrock-Phase'. Ja, Deine Beobachtung, sagen wir rund um das Folkfestival Rudolstadt, mag ja eine andere sein. Ich sprach über die meisten von uns hier im Forum und bezog mich letztlich auf die, die auch immer mal im Alltag das Rocktragen unter Leuten praktizieren. Gut, es gibt auch noch eine Lederrock-Fraktion, könnte man sagen, aber die meisten von uns lassen sich der Jeansrock-artigen-Fraktion zurechnen oder haben diese Phase mal durchlaufen. Gewandung aus nicht alltäglichen Anlässen mögen da noch einmal andere Befindlichkeiten wachrufen, zumal Jeans nicht als sehr typisch mittelalterlich gilt.

Danke, Wölfchen, für Deine Worte.
Ich bin froh, wenn sich nach einer Vorstellung derjenige überhaupt noch einmal zu Wort meldet. Und längere Texte können auch sehr viel mehr transportieren als angeblich aufs Wesentliche reduzierte drei Sätze.

Ich kann übrigens auch sehr nachfühlen, wie Du eingangs schriebst, dass es auch Überwindung gekostet hat, sich hier im Forum zu melden (eventuell auch anzumelden). Die Furcht, jemand, den es eigentlich nichts angeht, könne das mitkriegen und irgendwie dumm gegen Dich verwenden, ist sicherlich da. So sehr viel mehr wirst Du es vermutlich genießen, wenn Du am offenen Fenster im Rock stehst und Du diese Freiheit am Körper genießen kannst und keiner bekommt was davon mit.

Ging mir auch so. Damals, vor sauvielen Jahren.
Aber irgendwann juckte es mich, zu riskieren, dass irgendjemand eventuell doch zufällig, eher unwahrscheinlich, aber dann eben doch zufällig was davon mitbekommt. So könnte man auf einen kleinen Tritt sich stellen und etwas erhöht am Fenster stehen, so dass ein zufälliger Blick eines Menschen von draussen bei größerer Konzentration vielleicht erahnen könnte, dass unter Deinem Hemd doch etwas anderes als eine Hose sein könnte. Dieses Kribbeln kenne ich, ich habe damals in meinen Jugendjahren bisweilen den leichten Rock auf dem Balkon im Aufwind aufwirbeln lassen, so dass man ihn erahnen hätte können. Oder ich bin mal schnell durch den Vorgarten gelaufen mit dem Risiko, ein Radfahrer oder Autofahrer könnte zufällig einen Blick erhaschen und erkennen, dass da ein Junge im Rock ist (oder gar mich erkennen).

Bei mir war dieses Kribbeln genau eine der wesentlichen Vorstufen, die mich davon nicht abbringen ließen, irgendwann im Rock auch mal in die Öffentlichkeit zu gehen. Und ja, dann behutsam auch nach und nach sogar in meinen normalen Alltag zu integrieren. Ich wollte es, ich habe mir (und anderen) bewiesen, dass es grundsätzlich geht und ich bereue nichts davon - im Gegenteil, das verschaffte mir Lebensfreude, und das hält bis heute an.

Nicht auszudenken was wäre, wenn ich nicht aus diesem Hosendiktat ausgebrochen wäre.
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Ja, unglaublich, aber wahr, auf diesem Foto vom Beitrag vorher sind ganz viele Köpfe drauf.

Zum Beispiel Hühnerkopf, Schmaler Kopf, Hahnenkopf, Eschkopf, Hirzkopf, Hoher Kopf - nur um einige zu nennen.

Von da überblickt man 90 Prozent des Saarlandes, sagt man. Und der Blick reicht noch darüber hinaus.

So ist im Bild rechts von meinem Kopf zwischen Windrad zwei und der dann folgenden Windräder-Agglomeration auf der Horizontline schwach der Petit Wintersberg zu erkennen und der Garnfirst. Hinter diesen Höhen fällt das Gelände ab in die Rheinebene und geht in Blickrichtung haargenau geradewegs auf Hag(u)enau zu (Elsaß). Lässt man den Blick ein paar Pixel weiter nach rechts wandern, dann erblickt man in der allerschwächsten, hintersten Horizontlinie den Umriß vom Gendersberg. Ja, so heißt er. Eine Erhebung im Grenzgebiet zwischen Elsaß und Lothringen. Alle die soeben erwähnten so um die 70 km von uns entfernt.

Mein Schwellkopf hingegen verdeckt die Blickachse in Richtung Hornisgrinde, Badener Höhe und andere Berge vom Nordschwarzwald (Entfernung 130 km, Hrngrde.). Soweit reichten die Sichtbedingungen allerdings nicht, dazu braucht es kristallklare Luft. In diese Richtung reichte der Blick so um die 70 km. Und die Berge zwischen den Köpfen von Chris und mir, die hinten den hintersten Horizont bilden, liegen im Pfälzerwald zwischen Pirmasens und Dahner Felsenland.

Links von Chris´ Kopf erstrecken sich die Berge im Bereich Hofstätten, Wilgartswiesen, Annweiler, so auf halbem Weg zwischen Pirmasens und Neustadt an der Weinstraße, alles auch so zwischen 60 und 80 km entfernt.

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Im Süden dann erhebt sich im bodennahen Dunst, hier schwach erkennbar, das Massiv der Nordvogesen, mit solch Höhen wie dem Donon (grob zwischen Straßburg und Nancy), Urstein oder Tête de Mort - schon wieder ein Kopf. Alles so knapp über 100 km entfernt.

Die Wolkenberge links vom Guckrohr hingen da die ganze Zeit. Sie lassen sich eigentlich nur zuordnen einem Regengebiet am deutschen Hochrhein am südlichen Ende des Schwarzwaldes, also deutlich südlich von Freiburg. Da hat es zwischen Basel und Waldshut kräftig geschauert.  (Leider finde ich keine archivierten Daten von erfassten Wolkenhöhen. Wenn ich mir aber die Prognose für heute zur gleichen Tageszeit anschaue, so werden über dem südlichen Oberrheingraben, Aargau und Schweizer Mittelland Wolkenhöhen von um die 10 km erwartet.)

Im Vordergrund das Kraftwerk Weiher 3 in Quierschied, nördlich von Saarbrücken, mit links davon dem typischen Tafelberg einer von Menschenhand erzeugten Erhebung, dem Haldeberg Göttelborner Bergehalde, 16 km entfernt.

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Ja, auf 600 Meter Höhe hat es mein Kleid mächtig zerwirbelt. Ich muss sagen, das war hochgradig angenehm.

Und für ein Selfie reichte unsere Zeit auch noch:

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Es ist immer wieder schön, Gleichgesinnte zu treffen!

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