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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 21:06 »
Diesem ist soweit kaum noch was hinzuzufügen.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 20:30 »
Lieber Wolfgang,

ich wollte gar nicht kritisieren, dass Du monokausal argumentierst, sondern nur darauf hinweisen, dass es nicht genügen würde, wenn wir es täten. Einen Strang zu verfolgen und andere vorübergehend beiseite zu lassen, ist selbst noch nicht monokausal. Das wäre es erst, wenn wir meinten, mit einer Begründung alles erfasst und erklärt zu haben, was zu erfassen und zu erklären ist.

Was die Augenhöhe angeht (wobei ich lieber von gleicher Augenhöhe rede, denn Augenhöhen verschieden großer Personen sind sehr ungleich), so meine ich schon, dass es einen Unterschied macht, ob ich auf internationaler Ebene mit Vertreter:innen eines anderen demokratischen Landes rede oder mit Vetreter:innen einer Diktatur. Bei aller Unvollkommenheit unserer Demokratie, so gilt es hier doch, Standards zu verteidigen, wie z.B., dass wir in Deutschland und in der EU keine Straflager für politische Gegner haben, dass wir keine Genozide durchführen, dass wir die Würde des Menschen hochachten und die Verantwortung für den Planeten als wichtige Agenda haben. Das könnte alles noch besser sein. Da einfach ein Gespräch auf gleicher Augenhöhe zu führen mit Vertreter:innen von Staaten, in denen diese Standards nicht gelten, ist schwierig. Man muss auch unterscheiden zwischen unterschiedlichen kulturellen Mentalitäten und grundsätzlich unterschiedlichen politischen Systemen. Kulturell mental unterschiedlich zu uns ist z.B. Taiwan und ist Japan, aber die VRC bildet zudem ein grundverschiedenes politisches System. Kulturell mental unterschiedlich zu Westeuropa ist auch  die Ukraine, aber die Russische Föderation ist zudem ein grundverschiedenes politisches System. Auch die USA sind kulturell mental unterschiedlich zur EU, aber bilden (noch) ein ähnliches politisches System, das aber gerade droht, zu kippen. Auch in der EU gibt es Staaten, die gerade in Gefahr laufen, ins Undemokratische zu kippen wie Tschechien aktuell. Und das obwohl die kulturelle Mentalität nicht so sehr anders ist als die anderer EU-Staaten.

Aber es ist nichts fest, sondern alles im Fluss.

Du hast recht damit, dass wir mit der Mentalität des Gegeneinander von Familien, Firmen, Staaten und damit auch der Feindschaft gegenüber Menschen, die für die Selbsterhaltung der jeweiligen Gruppe unnütz oder gar schädlich zu sein scheinen, noch eine Weile leben müssen. Dir von mir angesprochene universalreligiöse Ethik hat sich auch nach 2000 und mehr Jahren noch nicht überall durchgesetzt, auch nicht in den Kulturen, in denen die betreffenden Religionen kulturprägend sind. Das Kleingruppendenken hat sich ja auch in Jahrhunderttausenden vorher gebildet und in Teilen auch bewährt, da kommen neue ethische Konzepte nicht so gut gegen an.

Ich habe aber Hoffnung, dass diese Konzepte weiter reifen und immer mehr Menschen überzeugen werden. Erfindungen wie die UNO und die EU weisen in die richtige Richtung. Sie stehen für Menschenrechte und für Mitweltverantwortung. Auch sie sind nicht fehlerfrei. Wären sie das, wären sie nicht menschlich.

Und da wir davon ausgehen müssen, dass es immer wieder Angriffe auf die UNO und die EU und ähnliche Entwicklungen geben wird - wirtschaftliche, militärische, politische, auch von innen - müssen wir auch verteidigungsbereit und -fähig sein. Wir kommen im Inneren ja leider auch nicht ohne Polizei aus. Allerdings sollten wir auch aufhören, auf wirtschaftlicher Ebene andere Weltgegenden und die Menschen dort auszubeuten, indem wir sie unterbezahlen und sonst wie übervorteilen. Solches wirtschaftliches Handeln unterminiert die ethische Glaubwürdigkeit der EU. Und sie bewirkt - bitte auch nicht monokausal verstehen - dass viele Menschen ihr Glück darin versuchen, aus armen und instabilen Ländern in den friedlichen und reichen EU-Bereich einzuwandern. Ginge es ihnen zu Hause gut kämen sie nicht auf diese Idee.

Frieden hat so viele Facetten. Wir sollten uns vor allem den armen Ländern gegenüber friedlich verhalten und ihnen helfen, sich gegen eine Bevormundung durch Länder wir die VRC zu behaupten. Oder gegen jedes Land mit einer Regierung, die eine My-country-first-Politik praktiziert. Statt dessen sollte es heißen "Our planet first" und "Humanity first".

Und dann haben auch Homosexuelle und Transgender ihren respektierten Platz in der Gesellschaft. Und wir Freund:innen der Kleidungsfreiheit auch, ganz unabhängig von unserer sexuellen Orientierung und Genderidentität.

LG, Micha     
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Erfahrungsberichte / Antw:Ich bin soooo cool ;D
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 14:28 »
Ich hole diese zwei Sätze von "drüben" mal hierher.

Eigentlich sind sie in einem ähnlichen Zusammenhang, aber auf einer anderen Ebene formuliert worden (internationale Zusammenarbeit),
sie passen aber genauso auch hierher:

Das Problem war also, dass dies keine Begegnung auf Augenhöhe war, sondern letztlich eine erzieherische Maßnahme war.
Und genau das sollte im Miteinander eigentlich nicht geschehen.

Wenn ich meine verflossenen Beziehungen aus zeitlicher Distanz analysiere, so passen diese zwei Sätze da oben wunderbar dazu.

In einer Partnerschaft wird zwar zunehmend von "Begegnung auf Augenhöhe" gesprochen, manchmal wird die "Augenhöhe" aber auch schon wieder ziemlich missbraucht. Nicht zuletzt, um zu manipulieren, um Eigeninteressen durchzusetzen. Sicherlich, ein schwieriges Feld. Aber auch in Partnerschaften sind Bestrebungen, den anderen Partner im eigenen Interesse zu erziehen absolut nicht selten.

Vielleicht sollten manche Männer in ihrer Partnerschaft nicht versuchen, die Frau dahingehend zu "erziehen", dass sie Röcke an ihm akzeptiert. Vielleicht sollten diese Männer mehr in einer Partnerschaft gewähren lassen:

"Ich gewähre Dir..., Du gewährst mir..."

Vielleicht nimmt das mehr Druck raus und es erhöht die Möglichkeiten. Und auf einmal spielt vielleicht der Rock am Partner gar keine störende Rolle mehr.

(etwas unausgegoren gerade formuliert von mir)
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 13:59 »
Danke, Micha, für Deinen inspirierenden Beitrag.

Fast könnte man ihn schon als Grundsatzpapier für eine neue Ethikbewegung verwenden.

Du sagtest, ich hätte monokausal begründet.
Nun, ich habe es auf zwei Ebenen, oder wie ich es ausdrückte, zwei Kernzellen bezogen.
Also die nahezu unlösbaren Quellorte der Ablehnung von Homosexualität und Transgender. Quellorte, die so schnell nicht versiegen werden. Homosexuelle und Transgender haben da einen enormen Widerstand, gegen den sie anschwimmen müssen.

Kernzelle 1: Armee und Wirtschaft auf nationaler Ebene, beide systematisch recht gleich strukturiert.
Kernzelle 2: Familie, und hier mit besonderem Blick (weil hier diese Quelle am meisten heraussprudelt) auf:
                      - die Eltern
                      - die Partnerin (in unserem Rockmännerfall reicht der verkürzte Blick auf die Partnerin,
                                                 in anderen Fällen könnte dies natürlich auch der Partner sein)

Insofern habe ich nicht monokausal argumentiert. Natürlich ist das alles sehr komplex und es gäbe noch eine Reihe anderer Quellen von Abneigung gegenüber Homosexualität oder Transgender, insofern habe ich das nicht vollumfänglich abgearbeitet. Aber es war ja auch genau das Ziel, die wichtigsten Quellen sozusagen dauerhafter Ablehnung aufzuzeigen und die Ursache hierfür zu beschreiben. Darum nannte ich diese Quellorte auch "Kernzellen", was besagt, dass es auch noch andere, allerdings mehr beiläufige Quellen gibt, die den Fluss der Ablehnung zwar anschwellen lassen, aber sich durchaus auch mitunter von den 'Kernquellen' speisen, sozusagen als Nebenläufe der Hauptquellen.

Richtig ist, Micha, dass Du diese Kernquellen quasi zu einem systemischen Grundschema zusammengefasst hast: das Schema des kollektiven Selbsterhalts, auch über Lebenszeit-Spannen hinausgedacht. Und dieser Selbsterhalt auch im Spannungsfeld der Konkurrenz mit anderen ähnlich gelagerten Einheiten. Sowohl block-bildend in engen Staatenbünden, als auch national, als auch in kleineren Gruppen wie Dorfgemeinschaften, Sippen, Familie, Partnerschaft. Ja, im Grunde ist dieser Drang zum Selbsterhalt eines jeden wie auch immer abgrenzbaren Systems schematisch sehr, sehr ähnlich gelagert, fast schon wie eine Art Naturgesetz.

Auf diese Weise schematisch den Blick darauf reduziert, mag meine Darstellung der Quellorte ("Kernzellen") trotz der unterschiedlichen Quellorte monokausal sein.

Ähnlich lässt sich das Schema eines jeden Lebewesens, eines jeden Menschens, ja auch verallgemeinern: Denn jedes Individuum hat mit nur wenigen Ausnahmen den Drang, sich als Individuum selbst zu erhalten, am Leben zu erhalten. Das bedingt auch die einfachsten Triebe wie (schematisch ausgedrückt) 'Essen', 'Trinken', und/oder eine gewisse sonstige Energiezufuhr. Dieser Drang zur Selbsterhaltung brachte in der Evolution ja auch Sensoren hervor, die Umwelt irgendwie wahrzunehmen und Fähigkeiten, auf diese Umwelt irgendwie begünstigend zu reagieren (z.B. Geißelhärchen oder Beine, um aus dieser Umwelt fliehen zu können, wenn die ungut ist).

Ja, interessant ist, dass in vielen Phänomenen eine durchaus vergleichbare Systematik grundlegend innewohnt.

Insofern finde ich Deinen Vergleich, Micha, von Menschengemeinschaften, z.B. Firmen, Nationen etc., mit der biologischen Artenvielfalt von Flora oder Fauna sehr interessant. Denn diese vielleicht verwunderliche thematische Abweichung birgt vermutlich doch sehr große Parallelen zu unseren besprochenen Gruppen: Monokulturen sind anfälliger. Polykulturen, durchmischte Kulturen also mit einer bunten Artenvielfalt sind gegenüber Monokulturen deutlich resilienter / resistenter.

Und deswegen stimme ich voll Deinem Plädoyer zu, mehr Vielfalt zuzulassen.

Was hilft das den betroffenen Homosexuellen und Transgendern? Sie können nur durch ihre Vielfalt dazu aufrufen, dem Miteinander mehr Wert beizumessen als dem vermuteten, scheinbaren Schaden. Die Quellen der Ablehnung werden sie nicht alleine zum versiegen bringen. Da hilft nur, dass Wirtschaft und Familie den Mehrwert der Vielfalt erkennen. Und ja, auch dass nationale Strukturen wie - ich nannte: - Armee und daran und an Wirtschaft gekoppelt auch die Politik im Innen und auch im Außen ebenfalls ein Miteinander in Vielfalt höher schätzen als eine Klüngelbildung "wir gegen die anderen".

Wie Du, Micha, schön mit Blick von außen ohne emotionale Eigeninteressen formuliert hast:
Das Miteinander steht im Widerstreit mit dem Gegeneinander.

Leider wird sich das Gegeneinander in vielen Generationen nach uns auch noch nicht besiegen lassen. Aber jede kleine Vielfalt mehr ist eine Bereicherung auf dem Weg zu einem Miteinander.

Viele Ansätze zu einem Miteinander auf internationaler Ebene gab es ja schon. Mir fällt der gut gemeinte, leider zu gut gemeinte "Wandel durch Handel" ein, der ja in den letzten 10 Jahren sich als gescheitert erwies. Der grundsätzliche Fehler dabei war, einen gutgemeinten Wandel in Ländern herbeizuführen, in der Hoffnung, dieser politische Wandel ginge in die herbeigesehnte Richtung. Der Fehler also war, man hatte sich selbst als das bessere, höherwertige System empfunden. Das sollte auf die Zielländer abfärben. Das Problem war also, dass dies keine Begegnung auf Augenhöhe war, sondern letztlich eine erzieherische Maßnahme war.

Und genau das sollte im Miteinander eigentlich nicht geschehen. Zwar denke ich immer noch, dass die Demokratie, so wie in Deutschland unsere Gründerväter mit der Verfassung sie z.B. gedacht haben, eine der besten Möglichkeiten ist, ein Miteinander zu ermöglichen. Auch wenn es hier freilich noch immer genügend Unzulänglichkeiten gibt. Ich kenne bislang noch kein System, das eine bessere Grundlage für ein Miteinander bilden könnte. Allerdings birgt sie auch die Gefahr, von Demokratiefeinden wegen Eigeninteressen unterminiert zu werden.

Dem gegen zu halten ist ein Kraftakt. Vermutlich gelingt das nur, wenn viele im Kleinen bereits anfangen, für ein Miteinander einzutreten. Wir Männer im Rock sind da vielleicht ein kleines, vielleicht gar nicht zu unwichtiges Bausteinchen.

Und wir dürfen auch die Gesellschaft bereichern wie z.B. auch Homosexuelle oder Transgender, für die wir ja auch noch immer manchmal gehalten werden. Oder manche von uns vielleicht auch sind. Vielfalt eben. Miteinander. Jeder, was er kann. Und fühlt er sich wohl, kann er mehr. Wachstum der vielfältigen Fähigkeiten. In Polykultur. Gemeinsam. Miteinander.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von doppelrock am Gestern um 12:13 »
So langsam nähern wir uns dem eigentlichen Thema, dem WDR-Bericht.
Es sind aber nicht nur USA, China und Russland mit der Kriegsrhetorik, sondern ganz ausgeprägt die EU, die ein zusätzliches, eigenes Kriegsheer gründen will und die hiesige Politik, die "Unserland" kriegstüchtig machen will. In diesem Thema wie auch im Startthema gibt es berechtigte Kritik an den Beiträgen des ÖRR.
Wie schon gesagt, werden im Bericht ohne Beweise Zusammenhänge dargestellt, um Zuseher in Angst zu versetzen und zu spalten. Die Methode ist ähnlich wie in der C-Zeit, wo die Schuld an den rein politisch entschiedenen Maßnahmen den Kritikern der Maßnahmen in die Schuhe geschoben wurde.
Genauso muss man sich von den Sendern als böse beschimpfen lassen, wenn man für frieden und Verständigung eintritt und propagierte Hass und Hetze nicht mitmacht.
Es kommt von manchen dann ein Abwehrreflex "die anderen Medien...".  Sie ignorieren nur einen feinen Unterschied: Der ÖRR hat besonders strenge Auflagen zu erfüllen an Ausgewogenheit und Richtigkeit der Beiträge, die sie aber oft nicht erfüllen. Sie sind im gegensatz zu freien Redaktionen zentral gesteuert, so dass nicht einfach ein Redakteur irgendwas sagen kann, was nicht abgestimmt ist. Sogar eingespielte Wortbeiträgevon Zuhörern sind oft aufgezeichnet und zensiert/gefiltert.
"Die Freien" haben als einzige Gemeinsamkeit, dass sie keine Zwangsgebühren erheben. 1000 Redaktionen mit 1000 Ideen und Teams kann man nicht gleichmacherisch in einen Topf werfen. Auch da gibt es Gute und weniger Gute. Manche folgen der Staatsräson, mache sind nur Gate Keeper, manche sind wirklich neutral und bieten zu allem einen link und weitere Infos. Das macht tagesschau.de etwa grundsätzlich nicht.

Zu diesem Beitrag des WDR habe ich ja schon meine Einschätzung abgegeben und die darf auch gern gelesen werden. Denn es geht nicht gegen Homo oder Vielfalt, sondern gegen die Art der Berichterstattung, die sogar dem präsentierten Opfer schadet.

Gerade kommt die Info, dass Elon Musk das ZDF verklagt wegen der Falschmeldung "Aufruf zu Gewalt". Bleibt spannend.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 11:38 »
Ich danke Dir, lieber Wolfgang, für Deine Ausführungen in diesem und dem "soooo cool"-Thread.

Das ist viel Plausibles ausgesagt. Menschen als Teile von Systemen, denen es um den kollektiven Selbsterhalt in Konkurrenz zu anderen System geht, also Familien, Staaten, Firmen usw., müssen eine Ethik entwickeln, die die eigene Stärke in diesem Konkurrenzkampf fördert und alles bekämpft, was dieser  - real oder vermeintlich - entgegenwirkt. Und insofern es um militärische und wirtschaftliche Konkurrenz geht, handelt es sich um militärische und wirtschaftliche Tugenden, die gefördert und gefordert werden und in diesem Sinne Untugenden, die bekämpft werden.

Durchsetzungsfähigkeit - gegenüber der Konkurrenz, aber auch gegenüber den eigenen, davon abweichenden Intentionen -  und Reproduktion sind dabei wichtige Parameter. In meinem Essay "Mundus bracatus? Nein danke! Plädoyer wider den Hosenzwang" habe ich den Siegeszug der Hose als Männerkleidung eng mit einer Kriegerethik in Verbindung gesetzt  (vgl. https://dress2kilt.eu/s0123.htm).

Eine wirtschaftliche Kriegerethik wird auch im ÖRR wie eine Selbstverständlichkeit thematisiert. Die Staaten werden immer wieder als miteinander konkurrierende Wirtschaftsstandorte dargestellt. Und jetzt in Folge des Russland-Ukraine-Krieges kommt auch verstärkt eine militärische Kriegerethik wieder zur Sprache. Die Führer der großen und mächtigen Staaten wie USA, VRC und Russland predigen diese Kriegerethik und setzen sie in ihrem jeweiligen Volk mit Brachialgewalt durch. Die predigen also Homo- und Transphobie und treffen dabei bei Menschen, die diese Ethik von klein auf verinnerlicht habe, auf offene Ohren und Herzen.

Obwohl man natürlich nicht monokausal begründen sollte, hast Du einen wichtigen Grund für die Homo- und Transphobie aufgezeigt, Wolfgang.

Ich ziehe daraus den Schluss, dass wir dringend eine neue Ethik brauchen, eine die nicht den Konkurrenzkampf, sondern die Kooperation zum höheren Wert erklärt und anstrebt. Wenn man bedenkt, dass Nationalismus Regionen miteinander verbunden hat, die vorher oft Kriege gegeneinander führten, dann kann man ihn doch weiterdenken in Richtung einer Menschheit, die die verschiedenen Nationen so miteinander vereint, wie vorher verschiedene Regionen zu Nationen vereint wurden. Zu dieser Ethik gehört es aber auch, dass nicht die uniforme Ein- oder Unterordnung in oder unter ein kriegerisches Kollektiv und eine Reproduktion innerhalb dieses Kollektivs das Ziel sein sollte, sondern eine vielfältige Verwirklichung von menschlichem Potential, damit man auch voneinander lernen kann. Die Biologie zeigt vielfach, dass Monokulturen anfälliger für Krankheiten sind. Multikulturen sind da resilienter. Die Weltgemeinschaft muss also eine in sich vielfältige sein, wobei nationale oder ethnisch Unterschiede da mit von der Partie sind, aber auch individuelle Unterschiede. Wichtig dabei ist, dass nicht der Egoismus diese Individuen gegeneinander aufhetzt, sondern dass sie Rücksicht aufeinander nehmen und sich als Gemeinschaft im Blick haben, eine vielfältige, bunte Gemeinschaft, keine uniforme, aber eben kein Nebeneinander von Individuen und Kleinkollektiven, sondern ein Miteinander und Füreinander.

Das ist keine neue Idee, die ich da aufbringe. Menschen haben ihre Ethiken immer wieder neuen Herausforderungen angepasst und weiter entwickelt. Die universalen Ethiken der Universalreligionen sind solche Produkte, als Antwort auf sich verändernde Lebensbedingungen zur Zeit ihrer Entstehung. Und es gab immer wieder Rückentwicklungen.

Jedenfalls ins diese beiden Entwicklungsrichtungen, also die zu einem Miteinander und Füreinander aller Menschen und die zu einem Gegeneinander der Nationen, Firmen, Familien, im Wettstreit miteinander. Ich weiß, welcher Entwicklung ich den Sieg wünsche. Mein Rocktragen mag als Symbol für eine friedliche Welt gesehen werden.

LG, Micha     
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Erfahrungsberichte / Antw:Ich bin soooo cool ;D
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 15.06.2026 23:47 »
Was ich bei dem Komplex "Kernzelle Familie" als fundamentaler Quell von Vorbehalten gegen Homosexualität und Transgender, wo ich mich besonders auf die Eltern und ihre Hoffnungen auf Enkel konzentriert habe, noch als nicht unwichtigen Faktor nicht erwähnt habe...

Eigentlich zählt es mit dazu zur "Kernzelle Famile": Die Partnerin.
Hat sich das aufgewachsene Kind endlich ein Stück von seinem Elternhaus und dem unmittelbaren Zugriff der Eltern abgelöst, holt der junge Mann, sofern hetero, sich ein neues Dilemma ins Haus: Die Freundin / Ehefrau.

Sie träumt zunächst mal noch nicht von ihren Enkeln, aber vielleicht von Kindern. Oder auch das erstmal noch nicht, weil es biologisch noch nicht eilt. Aber auch sie möchte von ihrem Freund / Ehemann nicht, dass andere Leute ihn für homosexuell oder trans halten könnten. Hier hat es im Gegensatz zu den Eltern (zumeist noch nicht mal) mit dem Nachwuchs (Enkeln / Kindern) zu tun, von denen geträumt wird, sondern im Falle der Partnerin hat es zunächst etwas mit ihrem eigenen Selbstwert zu tun.

Die meisten Frauen bekümmert es sehr, wenn ihr Partner von anderen (bekannten wie unbekannten) Menschen als potenziell homosexuell oder trans angesehen werden könnte. Denn dann kann von den Beobachtern ihre Partnerschaft zu diesem Mann in Zweifel gezogen werden. Ist sie am Ende gar nicht so richtig mit ihm zusammen? Ist sie nicht fraulich genug, um einen echten Mann an sich zu binden? Das könnten die Beobachter denken, denkt die Frau. Ein Mann an ihrer Seite, der deutliche Anzeichen von potentiell schwul oder trans ausstrahlt, knabbert mächtig am Selbstwertgefühl der Frau. Und an ihrer eigenen Fraulichkeit.

Es kann sogar sein, dass sie diesen Gedanken nicht nur den Beobachtern (also den Leuten) zuschreibt. Es kann sein, dass sie selbst diese Gedanken hegt: Bin ich nicht ausreichend weiblich für ihn? Bin ich nicht attraktiv genug? Ist er insgeheim doch schwul? Oder will er eine Frau werden? Alle diese Ängste schwingen da mit.

Freilich, längst nicht zum ersten Mal hier in diesem Forum festgestellt. Aber doch hier im Kontext wieder erwähnenswert. Auch aus dem Komplex Partnerschaft kommt ein gewisser Vorbehalt gegen Homosexualität und Transgender, sofern es den eigenen Freund / Ehemann betreffen könnte.

Zum Glück sind nicht alle Frauen so. Es gibt auch andere. Und einige von Euch haben ja auch schon Cephalus beglückwünscht für die Frau, für die er sich entschieden hat, und die sich für ihn entschieden hat. Sie gehen ja schon eine Weile gemeinsam durchs Leben, haben zwei heranwachsende Söhne und stehen scheinbar mitten im Leben, also auch was Materielles angeht.

Vielleicht hat Cephalus - wenn ich das mal vermuten darf - im Umgang mit seiner Frau auch irgendwie alles richtig gemacht. So, dass diese ganzen Gedanken wie gerade oben erwähnt seine Frau sich nicht machen muss. Sie ist sich - so analysiere ich das gerade mal - seiner (also dem Cephalus) ziemlich sicher. Da sind potentielle Zeichen von einer denkbaren Homosexualität oder Transgender absolut keine Hinweise für sie, das bei ihm zu vermuten. Drum wird Cephalus´ Frau auch nicht gegenschießen. Da sind Röcke oder Kleider an ihm Nebensache. Das bringt die Partnerschaft nicht ins Wanken.

Vielleicht muss der eine oder andere seiner Frau mehr Gefühl von diesen Formen von Sicherheit geben, quasi erst einmal als Vorschusslorbeeren, um dann in einem späteren Schritt seine Wünsche von Rock oder Kleid ihr zu offenbaren... Vielleicht kann das der individuelle Weg aus der Sackgasse sein, damit die Frau es irgendwann eher akzeptiert...

P.S.: Bitte entschuldige, Cephalus, wenn ich Dich als sooo coolen Vater und Mann so stark versucht habe zu analysieren, bzw. Deine Partnerschaft. Vielleicht wird Deine Frau lachen, sofern Du diese Analyse ihr zugänglich machen solltest...  ;) Ich fand diesen Versuch der Analyse aber durchaus interessant.
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Hallo zusammen,

unser heutiges Treffen im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen war sehr interessant und lehrreich, begann allerdings etwas holprig. Der Grund waren Insbesondere Straßensperrungen rund um das Gelände, so dass man den Weg zum Eisenbahnmuseum nur mit Mühe finden konnte. Zur Verwirrung beigetragen haben diverse Umleitungsschilder wie U91, U3, U1, so dass einige von uns Probleme hatten, den rechten Weg zu finden.

Gegen 11 Uhr oder auch etwas später waren aber alle "irgendwie" eingetroffen und die Besichtigung konnte beginnen. Das Eisenbahnmuseum befindet sich im ehemaligen Bahnbetriebswerk Dahlhausen, ist im historischen Zustand erhalten und ist nach eigenen Angaben voll funktionsfähig. Die Fahrzeugsammlung umfasst mehr als 120 Schienenfahrzeuge aus der Zeit von 1853 bis zur Gegenwart.

Wir waren heute sieben Rock- bzw. Kleidträger: husti, M.L., farmersg, Krefelder, Bernd (zum ersten Mal dabei), Marco (auch zum ersten Mal dabei) und Radix. Zum Glück hat das Wetter mitgespielt, so dass wir nicht nur die vielen Loks und Waggons in den Hallen besichtigen, sondern auch mit einer sog. Feldbahn auf schmaler Spur in kleinen Loren durchs Gelände tuckern konnten.

Darüber hinaus wurde uns die Funktionsweise der Drehscheibe vor dem Ringlokschuppen (mit immerhin 14 Gleisen) vorgeführt, indem man eine alte Dampflok aus einem der Schuppen mittels Diesel-Lok herausgezogen und mithilfe der Drehscheibe gedreht hat - ein eindrucksvoller Vorgang. An die alten Dampfrösser mit bis zu 2m hohen Rädern konnten sich einige ältere Teilnehmer unter uns noch erinnern. Mitte der 1970er-Jahre war dann endgültig Schluss mit Kohle & Dampf und Diesel- sowie mehr und mehr Elektro-Loks übernahmen den Transport. Das ist auch verständlich, denn allein für das Anheizen einer Dampflok benötigte man acht Stunden!

Nachdem wir alles auf dem weitläufigen Gelände gesehen und einige Gruppenfotos gemacht hatten, sind wir dann in die City von BO-Dahlhausen gefahren, um dort eine Kleinigkeit zu essen. Ein Catering auf dem Museumsgelände gibt es leider nicht, da die ganze Arbeit ehrenamtlich gemacht wird. Allerdings kann man für Gruppen-Führungen ab zehn Personen einen Catering-Service mieten.

Insgesamt war es ein sehr schöner Tag in Bochum-Dahlhausen und eine schöne Abwechslung zu den Treffen im Unperfekthaus Essen. Auch die beiden "Neulinge" Bernd (aus Aachen) und Marco (aus Münster) haben sich offenbar wohlgefühlt, nur musste uns Marco aufgrund eines anderen Termins leider vor dem Gruppenfoto verlassen.

Apropos Gruppenfoto: Das folgt auch noch, versprochen!

Viele Grüße

Radix

P.S. Der nächste "reguläre" Stammtisch findet statt am Freitag, 10. Juli um 19.30 Uhr im Unperfekthaus in Essen. Husti wird rechtzeitig dazu einladen.
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Shopping / Antw:mal wieder was anprobiert .... und gekauft
« Letzter Beitrag von Stanley McLeod am 15.06.2026 13:46 »
Sieht sehr gut, bequem und absolut tragbar aus.

LG
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 15.06.2026 13:05 »
Ja, Eure Diskussion, Zwurg und MAS, führte weit am Thread-Thema vorbei.
Und doch machte sie ziemlich deutlich, dass da viel Unzufriedenheit mit der Gesellschaft, dem Zeitgeist, dem Wandel und mit der allgemeinen Situation vorhanden ist. Es gibt viele Herausforderungen, die zu bewältigen wären, gesellschaftlich wie politisch.

Vieles in der Welt wäre vielleicht leichter, wenn allgemein mehr Frauen in die wirklichen Entscheidungspositionen kämen. Vielleicht könnte das eine wirkliche Bereicherung sein.

Andererseits ist aber auch ein Mosaikstein der Wirklichkeit, dass der Feminismus ebenso einen gewissen Anteil an den Entwicklungen hat. Also zumindest jene gewissen Stimmen im Feminismus, die darauf abzielen, dass der Phänotyp weiblich in der Gattung Mensch nicht nur auf die Funktion der Gebärmaschine reduziert gesehen werden soll. Feminismus also, der sagt: "Es ist okay, wenn Du, Frau, Dich auf Karriere, Selbstverwirklichung konzentrierst, wenn Du Dich gegen Familie entscheidest".

Neben der Babypille war auch der Weg der Frau weg von Kindern und Küche mit ein Grund, weshalb in den Staaten der "ersten" und "zweiten" Welt, also auch hier in Deutschland, die Geburtenrate stark eingebrochen ist. Feminismus als "Mitschuld" sei hier also durchaus zu nennen. Daneben aber gibt es weltweit auch die Entwicklung - quasi wie ein Automatismus - dass mit Erstarken der Wirtschaftskraft (Wirtschaftswachstum) ein Rückgang der Geburtenraten einher gehen.

Ich hatte gerade auf diesen Effekt im Thread "...soooo cool..." näher hingewiesen. Zu spüren bekommen wir dies ja im Moment in Deutschland ganz deutlich mit Blick auf die aktuellen Probleme rund um die Sicherung der Renten, Lebensarbeitszeiten und Fachkräftemangel. Diese Probleme reichen ja bis hin zu den Themenfeldern Globalisierung und Migration.

Es ist alles so verdammt eng verzahnt. Und als eine durchaus ernstzunehmende, und schwer überwindbare Quelle von Vorbehalten gegenüber Homosexualität und Transgender (MAS sei Dank für die griffigen Worte für einen weiterreichenden Themenkomplex) ist eben, wie dort im andern Thread festgestellt, quasi notwendigerweise die Kernzelle Familie.

Das mag auf die Gesamtgesellschaft abfärben, und der gesamtgesellschaftliche Druck strahlt auch wieder erneut und weiterhin zurück auf die Kernzelle Familie.



Es gibt aber auch noch ein anderes Dilemma-Feld, aus dem Vorbehalte bis hin zu Hass gegen Homosexualität und Transgender entspringen. Die zweite Quelle lässt sich kurz schematisch zusammengefasst auf nationaler Ebene ansiedeln.

Es geht um die Selbstverteidigung eines Staates, quasi sich selbst zu behaupten im Umfeld der Nachbarstaaten, der politischen Blöcke und im gesamten globalen Kontext: Wirtschaft und Militär!

Schaut Euch um, die ganze Führungs- und Machtelite in unserem Bruderland USA besteht aus einflussreichen Männern. Wo sind da Frauen an ähnlichen Stellen? Durch solche Vorbilder bleiben verkrustete Männlichkeitsbilder in ihrer Kruste stecken und haben keine Chance, mit der Botschaft bereichert zu werden: "Mann, es ist okay, wie Du bist. Entfalte Dich, entdecke Deine Potenziale!"

Stattdessen wird von Männern erwartet, sich armeeartig den Altvorderen unterzuordnen, die eingetretenen Pfade schön brav nicht zu verlassen, und wer es doch tut, wird nicht für voll genommen. Das ist die Botschaft, die die ganzen Musks, Trumps, Putins und Gefolgsleute aussenden.

Die Männlichkeit steckt fest in einer Sackgasse. Und wenn niemand dagegen hält, zementiert sich das noch mehr.

Eingangs hier im Beitrag, an dem ich nun grade schreibe, erwähnte ich den Feminismus als eine Chance, aber auch als Teilhabe an etlichen heutigen Problemfeldern. Hier gehe ich nun auf das ein, was ich - wie eben zitiert - als "verkrustete Männlichkeit" beschrieben habe. Das ist eine große Zwangsjacke, in der wir Männer feststecken.

"Frauen und Kinder zuerst!", dieser Befehl ging mir nicht ganz so einfach in mein Hirn zu akzeptieren, warum diese Bevorzugung. Natürlich mag es ein soziales Anliegen sein, Frauen und Kindern eine Bevorzugung zu gewähren, weil sie als besonders hilfsbedürftig gelten. Zudem gelten Frauen und Kinder eher als die, die nicht mit anpacken können, um eventuell größeres Unheil zu verhindern (auf einem sinkenden Schiff zum Beispiel). Zudem ist es sinnvoll, wenn die Mütter sich um ihre Kinder kümmern, denn Kinder ohne Mütter sind in solchen Gefahrensituationen noch mehr Belastungen ausgesetzt. Alles Punkte, die einem verständlich erscheinen. Den Sinn dahinter muss man aber als Mann erst einmal verstehen - vor allem, wenn man mal selbst in solch eine Situation geraten würde.

"Frauen und Kinder zuerst!" hat aber noch einen anderen Hintergrund. Denn Kinder sind diejenigen, die nach ein paar Jahren selbst wieder entweder als Mütter fungieren können, oder als Anpacker. Ausserdem können gerettete Frauen auch jetzt sofort schon als neue Mütter fungieren. "Frauen und Kinder zuerst" hat also auch noch einen strategischen Hintergrund.

Wenn also die Männer draufgehen bei Krieg oder Katastrophen, dann bleibt wenigstens der Nachwuchs und die potentiell noch werdenden Mütter der Gesellschaft erhalten, um perspektivisch die Wehrkraft und die Wirtschaftskraft zu gewährleisten.

Folglich sind Frauen und Kinder wertvoller für die Langfrist. Für die Kurzfrist müssen Männer sich eben opfern, um diese Langfrist zu sichern.

Und da ist alles, was Wehrkraft und Wirtschaftskraft zersetzen kann, nicht willkommen.

Zum Beispiel Homosexualität im Militär galt als wehrkraft-zersetzend. Dem Schutz von Frauen im Sinne von "Frauen und Kinder zuerst!" war u.a. auch geschuldet, weshalb Frauen lange Zeit nicht ins Militär einziehen durften. Zudem galt die Präsenz von Frauen im Dienst an der Waffe ebenso als wehrkraft-zersetzend. Verteidigung soll sich aufs Verteidigen konzentrieren und nicht mit Liebesgedöns vom Verteidigen ablenken.

Homosexualität und Transgender gelten wegen ihrer programmierten Kinderlosigkeit in Langfrist-Perspektive als wehr- und wirtschafts-zersetzend. Dies gilt es, sich einmal bewusst zu machen. Vielleicht mag dies fast mit biologischer Herleitung unter einer radikal-anmutenden Sichtweise aber dennoch tief verwurzelt in den Gesellschaften stecken, wogegen Homosexualität und Transgender aber immer noch zu kämpfen haben.

Kurzum: Wirtschaft und Militär sind ebenso eine (zwei) Kernzelle(n) für anhaltende Homosexuellen- und Transgender-Feindlichkeit. Dies wirkt sich auf allen Ebenen unseres Zusammenlebens aus.

Deshalb haben Staaten mit starker Fokussierung aufs Militär und/oder starker Fokussierung auf nationalem Protektionismus auch die deutlich rigideren Mittel, Homosexualität und Transgender zu unterbinden.

Geht es militärisch oder wirtschaftlich nicht gut, wachsen auch die Animositäten und die politischen Vorgaben gegen Homosexuelle und Transgender.

Wir hier, die wir als Männer vielfach einfach nur Röcke statt Hosen tragen wollen, sind davon insofern davon betroffen, weil unsere treulose Unartigkeit, Hosen nicht selbstverständlich gefolgsartig zu tragen, mit Homosexualität und Transgender in Verbindung gebracht wird. Und darum reihen sich die Männer ganz unhinterfragt ein in diese Vorgaben, gesellschaftlich am Wehr- und Wirtschaftsvermögen teilhaben zu können, ohne Zweifel an ihrer 'gesellschaftlichen Tauglichkeit' aufkommen zu lassen.

Darum streben alle Männer, die mehr von ihrer Karriere sich erhoffen, nach dem Erscheinungsbild der Altvorderen. Allzuviel Mode, Verspieltheit, Flattern und Bling-Bling, ja und Farbe ist da fehl am Platz. In Wirtschaft und Verwaltung bleibt mit zunehmender Position das Erscheinungsbild des Mannes so ziemlich auf einer Stelle stehen. In Deutschland ist es noch immer der preußisch-militärische Drill, der in die Führungsriegen hineinstrahlt. Aber in anderen Ländern ist das kaum anders. Im Militär sind es die Armeeuniformen. In der Zivilgesellschaft sind es zivile Kopien der Armeeuniformen, in die sich der Mann selbstredend begibt, will er was erreichen.

Der Mann opfert so seine Individualität.

Vielleicht wäre bei all den gesellschaftlichen wie politischen Herausforderungen ein wenig geholfen, wenn
- mehr Frauen in den hierarchischen Strukturen sich befänden
- der Mann mehr Individualität sich trauen würde  zu zeigen

(Nochmals der Link zu dem anderen Quell der Vorbehalte, nämlich der Kernzelle Familie: da bzw. einige Beiträge schon vorher)
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