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Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von cephalus am 20.05.2026 21:00 »
Wenn der Termin näher rückt werde ich wohl etwas aufgeregter und dann beginnt das Übelegen, zum Rock welches Hemd, Shirt, Schuhe? Man kennt das ja.

Ja, das Überlegen und probieren beginnt, manchmal schon lange im Voraus.
Mir jedenfalls macht das ausgesprochen Spaß ;D


Bei mir steht auch Ende Juni eine Hochzeit an, und da werde ich nicht, wie bei anderen Terminen mit einröhrigem hadern.
Lediglich das Wetter wird entscheiden ob es das leicht edle Sommerkleid wird, das ich schon lange mal tragen wollte, oder ein etwas schwererer Rock.

Publikum, Ort und Setting werden mir auch mit höchster Wahrscheinlichkeit kurz vorher keine Zweifel einjagen, eher im Gegenteil.
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Rund um den Rock / Antw:Pride
« Letzter Beitrag von MAS am 20.05.2026 18:13 »
Sexualisiere Objekte sind noch was anderes. Da hat eher was mit Porno zu tun. Das wird jetzt auch viel diskutiert in Bezug auf KI-generierte Fakes. Darum geht es aber bei der Regenbogenflagge nicht. Bitte nicht durcheinanderwerfen!

Die Regenbogenflagge steht auch generell für eine vielfältige, bunte Gesellschaft, nicht nur für LGBTQ+.

Und ja, allen Menschen mit Respekt begegnen. Da bin ich auch für.

LG, Micha
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Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von Zwurg am 20.05.2026 17:36 »
Auch ein Kilt wäre eine Lösung.

Ein entsprechender Kilt ist immer und zu jedem Anlass eine Lösung.
Ein Kilt ist ein komplett anderes Statement als ein Rock - Geschmackssache.
Meine Kilts sind ja meist günstige Kilts von Amazon, mit einem echten schottischen Kit haben die ja kaum etwas gemeinsam, ausser dass sie Falten und Karomuster haben. Ein Schottischer KIlt wäre mir viel zu viel Stoff.
Zitat

Komisch, sobald man eien Rock anzieht, müssen auf einmal 100 andere Parameter auch stimmen. Welche Strumpfhose dazu? Welche Schuhe?

Ich muss im Juli auf eine Hochzeit, es wird gewünscht das ich im Rock komme. Ich überlege auch schon, was geht.

Egal ob Rock ider Hose, Vorschriften finde ich unangebracht - oder will man Dich nur unterstützen, damit Du dich traust?
Auf jeden Fall bist Du damit komplett frei. Alles geht.

Sie dich um auf Hochzeiten oder im Internet, was Frauen zu solchen Anlässen tragen.
Das mögliche Spektrum ist gigantisch, Du muss dich nur noch entscheiden was Dir gefällt
Eigentlich hieß es von ihr: Du darfst auch Rock tragen.
Wir kennen uns schon ewig und das Paar ist in unserem Alter. Ich nehme jetzt nicht an, dass die Hochzeit sehr konventionell wird. Das wird eher so Standesamt mit etwas feinerer Gartenparty, nehme ich an.

Jetzt weiß ich noch nicht was ich trage, das wird sich je nach Witterung ergeben. Irgend ein Teil finde ich bestimmt. Der Bericht kommt dann noch, wenn es war.
Wenn der Termin näher rückt werde ich wohl etwas aufgeregter und dann beginnt das Übelegen, zum Rock welches Hemd, Shirt, Schuhe? Man kennt das ja.



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Rund um den Rock / Antw:Pride
« Letzter Beitrag von doppelrock am 20.05.2026 16:28 »
Heute hängen zwar Regenbogenflaggen über der Straßenkreuzung, aber weder die DGB-Gewerkschaft noch Kollegen aus der Gruppe schwul/lesbisch haben das irgendwie thematisiert. sie haben einfach nur über Arbeit und allgemeine Dinge gesprochen und diese eindeutig nicht sexualisiert. Genau wie an den anderen 364 Tagen eines Jahres. Das sollten die moralisch schwer bewegten Menschen bitte einfach berücksichtigen. Es ist Privatsache und es in den Vordergrund drängen ist den Betroffenen eher unrecht.
Deshalb wünsche ich mir weiterhin, alle Mensch mit gleicher Wertschätzung zu beachten und nicht manche wenige als sexualisierte Objekte auf dieses eine Thema zu reduzieren.
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Rund um den Rock / Antw:Pride
« Letzter Beitrag von hirti am 20.05.2026 14:02 »
Das ist richtig, Hajo, ein Büro Outfit ist das fürwahr nicht.
Wobei... die Jacke eigentlich schon, die ist nämlich Teil eines Kostüms mit Rock das ich schon im Büro getragen habe. (=> hier)
Und die Stiefel laden dazu ein, irgendwann mal als Stilbruch zu einem all zu biederen Maxirock probiert zu werden.

Das Kleid fühlt sich toll an (wenn man es mag dass es nicht nur außen, sondern sogar innen aus glattem Plastik ist), aber es ist auch verflixt kurz. Beim Einkaufen hab ich schon mal festgestellt dass es damit gaaaaanz schwierig ist, etwas aus der hinteren Kofferraumecke zu holen ohne dem gesamten IKEA Parkplatz seinen bloßen Hintern zu präsentieren.
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Die beste Öffentlichkeitsarbeit für unsere Sache besteht also darin, die Menschen an den Anblick von Männern in Röcken zu gewöhnen und so ihre Sehgewohnheiten zu trainieren. 

Oder?

Genau so ist es.

Man tut sich selbst damit auch etwas Gutes. Denn je öfter man im Rock oder Kleid zu sehen ist, desto schwächer wird die Erwartungshaltung, dass Du eine Hose anhaben solltest.
Und vielleicht findet der eine oder andere sogar allmählich Gefallen daran, Dich im Rock oder Kleid zu erblicken.
Also selbst cephalus tut sich damit etwas Gutes.
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Rund um den Rock / Antw:Pride
« Letzter Beitrag von MAS am 20.05.2026 11:16 »
Apropos "Moralkeule": https://www.rockmode.de/index.php?topic=10316.msg208312#msg208312.

Ähnlich wie bei dem Buchtitel "Ungläubig sind immer die anderen" und meiner Variation "Ideologisch sind immer die anderen" könnte man hier fortsetzen: "Moralisch sind immer die anderen". Was mich daran aber stört ist, dass das Wort "Moral" dadurch einen negativen Beigeschmack erhält, ähnlich dem von "Unglauben" und "Ideologie". Wobei letzteres ja auch mal eher positiv gemeint war.

Und zu "Gendern": Das meint ja, die verschiedenen Geschlechter sichtbar zu machen. Demzufolge ist die Anrede "Meine Damen und Herren gegendert, im Unterschied zu "Liebe Mitmenschen". Und die Aufteilung in Männer- und Frauenkleidung ist auch gegendert, im Unterschied zur Unisexkleidung

LG, Micha
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Wobei "ohne Moral" wie "unmoralisch" klingt. Das will ich nun auch nicht sein. Aber Doppelrock schrieb auch nicht "ohne Moral", sondern "ohne Moralismus". Ich vermute, er meint von den zwei hier genannten Bedeutungen des Wortes: https://de.wikipedia.org/wiki/Moralismus die zweite.

In Bezug auf die Gesellschaft und ihre Akzeptanz von rocktragenden Männern - egal aus welchen Gründen wir Röcke tragen - , könnte man auch von einer nötigen Umerziehung sprechen. Lieber verwende ich aber das Wort "Weiterentwicklung".

LG, Micha


Nachtrag:
 
Hier https://www.rockmode.de/index.php?topic=10215.msg208309#msg208309 verwendet Hajo das Wort "Moralkeule", bezichtigt aber gerade die anderen, als die von Doppelrock gemeinten, diese zu schwingen.

LG, Micha
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Im Konfirmationsthread (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10382.msg208308#msg208308) schrieb Wolfgang etwas vom Trainieren von Sehgewohnheiten anderer Menschen, die uns nur im Rock kennen und es für ungewohnt halten, uns mal in Hosen zu sehen.

Wenn wir nun sagen würden, es sei unser Ziel, nicht nur einzelne Menschen darin zu trainieren, sich daran zu gewöhnen uns individuell in Röcken für normal zu halten, sondern die Allgemeinheit dahin gehende zu trainieren, Männer in Röcken generell für normal zu halten und Männer in Hosen für etwas Ungewohntes, wie wäre es damit?

Oder sagen wir: Männer in Röcken und in Hosen gleichermaßen für normal.

Damit sage ich ja nichts Neues, aber formuliere es nochmal klar und deutlich: Menschen sind Gewohnheitstiere. Was wir oft sehen, wird normal. Was wir selten sehen, kommt uns ungewohnt vor.

Die beste Öffentlichkeitsarbeit für unsere Sache besteht also darin, die Menschen an den Anblick von Männern in Röcken zu gewöhnen und so ihre Sehgewohnheiten zu trainieren. 

Oder?

LG, Micha
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Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von MAS am 20.05.2026 11:10 »
Das Trainieren der Sehgewohnheiten ist glaube ich der Schlüssel zu unserer Öffentlichkeitsarbeit,, so dass ich dort lieber dieses Thema fortsetze: https://www.rockmode.de/index.php?topic=10316.msg208311#msg208311.

LG, Micha
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