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Erfahrungsberichte / Antw:Kleid und Kirche
« Letzter Beitrag von Schattenwolf am Gestern um 13:12 »
Na ja, man muss sich allerdings schon vorher Gedanken machen, wie bestimmte Kleidung in bestimmten Situationen wirken kann. Das war wohl nicht sehr weitsichtig von dir bedacht. Ohne dir da zu nahe treten zu wollen. Du beschreibst ja selbst, dass es ein politisches Statement ist und so eine bewusste Provokation erzeugt nun mal Reibung bei manchen Leuten.

Natürlich ist es voll daneben von dem Mann, dass er die Heilige Messe dafür stören muss. Er hätte dich danach zur Rede stellen können und sicherlich nicht in diesem Ton.

Ich selbst habe noch keinen Kilt im Gottesdienst getragen, aber vielleicht sollte ich das mal ausprobieren. Ich erinnere mich an meine Jugend, wie unser Pfarrer jährlich im Kilt und Dudelsack auf der Kirchweih auftrat. Das war immer das Highlight der Veranstaltung.

Ich persönlich trage immer einen Herrenanzug im Gottesdienst. Für mich ist es selbstverständlich, dass man sich chic gekleidet. Da bin ich eher konservativ eingestellt und würde nie wie andere Messebesucher in Jeans und T-Shirt kommen. Es regt mich zwar nicht auf, wenn sie so angezogen sind, aber schade finde ich es schon.

Meine Ex-Freundin war Russlanddeutsche und sie wurde so geprägt, in einem festlichen Kleid zur Messe zu erscheinen. In ihrer Kindheit musste sie sogar immer ein Kopftuch tragen, wenn sie die katholische Dorfkirche in Kasachstan besuchte. Hier in Deutschland trug sie es aber nicht mehr.
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Schattenwolf am Gestern um 12:26 »
Ich habe letzte Woche bei uns am Bahnhof einen kräftigen Mann mit grauen Haaren und langem Vollbart gesehen. Er trug ein langes blaues Trägerkleid. Das wirkte irgendwie etwas römisch. Es sah überraschenderweise sehr gut und sogar männlich aus.

Diese Woche hatte ich noch eine Sichtung. Aus einer Boutique kam ein junger Asiate heraus, der einen Kilt trug. Von der Farbgebung war er eher untypisch: beige, braun und hellblau. Den würde ich tatsächlich auch so tragen.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von Schattenwolf am Gestern um 12:20 »
Servus, ich bin der Schattenwolf und trage gelegentlich Kilts und Faltenröcke. Hauptsache ist für mich nur, dass es männlich wirkt.

Grüße
Der Schattenwolf
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Rund um den Rock / Antw:Adäquate Kleidung - Sommer
« Letzter Beitrag von doppelrock am Gestern um 06:42 »
Wer noch etwas Inspiration sucht, kann sich bei Cosmo im ÖRR informieren, hier ein link von Welt:
https://www.welt.de/vermischtes/article6a6eae3cdd06dd5ef2e41e0d/wdr-radiosender-zieht-euch-was-an-cosmo-empfiehlt-kufiyas-und-islamische-gewaender-als-hitzeschutz.html
Während die Wokies uns ja sonst alles verbieten wollen wegen "kultureller Aneignung", wollen sie uns nun per Kleidung zu einem "bunten Stadtbild" bewegen. Nach orientalischem Vorbild. In Europa bekannter und bewährter Sonnenschutz ist nicht vorgesehen.
In einem anderen Bericht wollten sie europäischen Frage die Vollverschleierung als "modest fashion" unterjubeln.
Meine Meinung dazu: Einfach weitermachen wie bisher und sowas ignorieren. Das Tragen, was einem selbst gefällt und der Situation angemessen ist, egal, was Moralisten reden.

Sonnige Grüße
doppelrock
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Ja, in gewisser Hinsicht ist mein Leben auch "stressiger" aber auch viel spannender geworden.

Meine Frau hatte es nicht leicht mit mir - auf Klamotten kaufen hatte ich nie Lust. Ich habe mir auch gegriffen, was im Schrank lag - so ist Mann halt auch schnell angezogen...

Nun überlege ich mir Rock oder Kleid?, welche Farbe?, mit Muster?, leichter Stoff? Ausschnitt? ... Ich genieße das Kombinieren und Ausprobieren  ;)

Der Beitrag gefällt mir. Hörenswert.

Zitate:
"... alles was Rock ist ... ist für Männer maximales Statement."

" Ich würde es feiern, wenn Männer auch mal Röcke tragen"

VG
Jens
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 02.08.2026 16:15 »
Oh mein lieber Zwurg, mein herzliches Beileid!!!

Gestern hatten wir ein Verwandtschaftstreffen zum Geburtstag meiner letztes Jahr verstorbenen Tante, die ansonsten gestern 102 geworden wäre. Sie hatte seit ihrem 90. jedes Jahr groß gefeiert (abgesehen von der Corona-Pause). Da waren nun wir Geschwister, Cousins und Cousinen beisammen, die inzwischen alle ohne Eltern sind. Zwei Mütter (aus meiner Perspektive Tanten), starben letztes Jahr als letzte ihrer Generation.

Was dabei tröstet: Es ist die richtige Reihenfolge. Von mir ist ja auch schon ein Bruder gestorben, aber zum Glück nach unsern Eltern.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Trost und Zeit für die Trauer!

LG, Micha
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am 02.08.2026 13:05 »


Ich merke wie sich die da eine große Spalte auftut.

Es geht doch um das gute Zusammenleben in unserer Gesellschft und ja es geht auch um Geld.

Da sollten alle dazu Beitragen dass es gut klappt. Besonders wenns ums Geld geht sehe ich in den letzten Jahren sehr viel Schindluder.

Ich wollte gerade einen längeren Beitrag schreiben. ich merke ber ich habe keinen Nerv dazu. Vorgestern ist meine Mama gestorben.

Ich wünsche euch einen schönen friedlichen Sonntag
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von doppelrock am 02.08.2026 10:53 »
Lieber MAS,

bitte nenne doch einmal ein Zitat der AfD-Partei (nicht einer unbedeutenden Einzelperson), aus dem die Feindlichkeit gegen den Islam in allgemeiner Form hervorgeht.
Nächste Frage: Siehst du Schariah und Rechtsstaat/Grundgesetz als vereinbar? Oder muss eins von beiden über dem anderen stehen?
Sollte beides für alle Menschen im Land gelten?

Leider wirken deine Aussagen oft pauschal und polemisch und mangels Beleg werden wenige geneigt sein, deine Worte ernst zu nehmen. Da nützt alles Moralisieren und Ängstigen nichts.

Weil man sich in diesem Land ja mittlerweile vor jeder Aussage positionieren oder distanzieren muss, um überhaupt von "den Linken" gehört zu werden:
Nein, ich wähle die Partei nicht und bin auch kein Mitglied.
Nein, ich halte sie nicht für eine Lösung, sondern Teil des Systems. Keine Partei ist eine Lösung für die Probleme, die sie uns verursachen.
Nein, die Unterteilung nach dem ersten französischen Parlament um 1800 ist überholt und blödsinnig. - Nur weil ein paar Demagogen ihre Schuld an aktuellen Attentaten auf die Opposition übertragen, wird weder der Islam "rechts" noch die Einteilung nach der Sitzordnung sinnvoll. Es ist einfach eine Methode zum Machterhalt und zur Spaltung des Volkes. Die Blödsinnigkeit zeigt sich ja daran, dass Islam "gut", also links sein soll, die Extremform Islamismus aber entgegengesetzt "rechts" sein soll. Was auch immer die Kriterien dafür sein mögen.
Lasse ich mir aber gern erklären.
Ja, die einzige sinnvolle Einteilung von Parteien, Politikern und Regierungsformen ist in Autoritär/Totalitär und Demokratisch/dem Volke dienend gemäß Verfassung und Eid. Unabhängig von der Sitzordnung.

Begriffe zum Nachlesen: Herkunft von "fascio", "fasces", Symbolbild "Rutenbündel", Herkunft und Lebenslauf Benito Mussolini, Gründung der Anti-fa...istischen Aktion durch die KPD 1932, gemeinsamer Kampf gegen die SPD mit der NSD ap ab 33, Aufleben als DKP nach 45, alles zusammen ist eine spannende Geschichte, für deren Verstehen man nicht denkfaul sein darf. Zum Glück gibt es noch Bücher, in denen man dazu lesen kann.

Es wäre sehr schön, wenn du auf die Fragen eingehst und nicht wieder mit Phrasen und unlauteren Vorwürfen wegläufst. Vielen Dank dafür.

bezugnehmend auf deinen gelöschten Text wiederhole ich die Aussage, dass du wohlformulierte, hehre Ziele aussprichst und im selben Moment das Gegenteil tust. Zum x-ten Mal: Meine Beiträge werden vom Moderator freigeschaltet nach seiner Prüfung. Und generell: Wenn du ehrlich an einer Antwort interessiert bist,musst du deinem gegenüber die notwendige Zeit zugestehen.

Natürlich ist es billig, Fragen und Beobachtungen mit "Anschuldigungen" empört abzutun, aber hilft dir das weiter? Die Wirkung deines Verhaltens bleibt bestehen. Beispiel: Du sprichst von guten Werten wie Zusammenhalt, bist aber gleichzeitig, derjenige, der an Spaltung und Hetze festhält, etwa mit links-rechts oder Unterstellung böser Absichten, die du aber nie benennst, weil es sie schlicht nicht gibt. Nach dem Motto, den erklärten Feind als Projektion des Selbsthasses mit Schmutz bewerfen, irgendwas wird schon hängen bleiben. Und es fühlt sich moralisch gut an.

Meine bösen Pläne ("nichts Gutes im Schilde") , die ich mir und jedem anderen wünsche,  also nochmal zum Mitlesen:
Frieden
Gesundheit
Naturschutz
Sicherheit ohne Bevormundung und Zensur
echte Eigenverantwortung
Unbeschränkter Zugang zu Wissen und Bildung
...
Individualität statt Kollektivismus und Gleichmacherei
reale Wertesysteme statt Moralismus und ideologische Dogmen
Wohlstand, der keine ständige Existenzangst aufkommen lässt
Leben und Leben lassen
Wenn das alles böse ist, nenne bitte ein paar gute Beispiele als Kontrast.

Zu Islam/Islamismus ein interessantes Interview mit Seyran Ates, das auch Rechtsstaat/westliche Werte/Grundgesetz sowie Queerness betrachtet.
https://punkt-preradovic.com/politischer-islam-will-europa-erobern-mit-seyran-ates/
Buch zum Thema: Manny Shirazi "eine Frau hat keine Rechte" Heyne-Sachbuch von 1984.

Gruß
doppelrock
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 02.08.2026 10:34 »
Hier hatte ich was  auf einen anderen Beitrag geantwortet. Da es aber mangels erkennbaren guten Willens des Absenders keinen Zweck hat, gegen die darin enthaltenden Vorwürfe zu argumentieren, habe ich es wieder gelöscht.

LG, Micha
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 02.08.2026 10:26 »
Gude zusammen!

Am letzten Dienstag kam dieser sehr interessante Beitrag bei "Tag für Tag":
https://www.deutschlandfunk.de/die-liberale-moscheegruenderin-seyran-ates-ueber-islamismus-in-deutschland-100.html
Seyran Ates leitet ja als Imamin eine liberal-islamische Moscheegemeinde in Berlin. Ihre Hauptaussagen in diesem Interview sind:
- Islamismus gefährdet unsere offene, demokratische Gesellschaft
- sie hat selbst am CSD teilgenommen, war aber schon zu Hause als der Anschlag passierte, aber Mitglieder ihrer Gemeinde waren noch dort
- die deutsche Politik tut zu wenig gegen diese Gefahr, vor allem linke Politiker:innen unterscheiden zu wenig zwischen Islam und Islamismus und meinen, jede Kritik unterbinden zu müssen
- die AfD hat sich den Kampf gegen den Islamismus auf die Fahnen geschrieben, bemerkt aber nicht, dass Islamismus genau so rechts ist wie sie selbst
- normale Muslim:innen werden von Islamist:innen und AfD gleichermaßen angefeindet und trauen sich kaum noch, den Mund aufzumachen

LG, Micha
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