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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Luan am 30.06.2026 23:50 »
Vorhin bei einem anderen Thema hat mich getriggert, schnell noch diesen Beitrag zu schreiben. Nach der Arbeit, ich wollte schnell noch zu einem Einkaufszentrum für ein paar Einkäufe. Am Westausgang des Mainzer Hauptbahnhofs ist eine große ÖVPN Haltestelle. Ein Typ mit einem Rauschebart und in sein Handy vertieft. Ziemlich dunkler, knielanger, fast schwarzer Camouflagerock mit Cargotaschen auf der Seite. Auf dem Rückweg nach dem Einkauf musste ich wieder am Bahnhof umsteigen. Ein jüngerer Mann auch mit Bart - jünger als die erste Sichtung heute - fast langer schwarzer Rock schwebt über den Bahnhofsplatz. Es lag bestimmt an den Temperaturen, da bietet es sich am im luftigen Rock.
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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von Stanley McLeod am 30.06.2026 22:49 »

Ja, und die Hitzewelle hilft uns auch.
Mir haben gestern und heute jeweils einer bestätigt, wie sinnvoll so ein Kleid doch wäre.
Ich habe den Eindruck, da werden nun welche neidisch  ;) und einer meinte etwas von Vorreiter sein ...


Als Neuling bzw. wieder-sich-mit-dem-Thema-beschäftigender kann ich nur sagen, dass das Forum insgesamt eine Art von Vorreiterrolle einnimmt. Ich bin damals über Google hierher gekommen und hatte trotz Abstinenz den Link immer noch parat :).

Und ja, die Hitzewelle müsste eigentlich die beste Voraussetzung dazu sein, den Rock/das Kleid und Ähnliches positiv verargumentieren zu können.  Leider erlebe ich bspw. auf der Arbeit, dass uns Männern nicht mal kurze Hosen zugestanden werden, während die Kollegin nebendran ein Minikleid anhat. Leider habe ich aktuell noch nicht den Mumm dazu, dass ich einfach mal sage, dass ich statt dessen einen Rock anziehen werde :). Ist ja keine kurze Hose ;) Aber es juckt mich immer mehr.

Und ja, einen gewissen Neid auf die Damenwelt habe ich tatsächlich. Frage mich, ob das dem einen oder anderen Kollegen insgeheim nicht auch so geht. Und aktuell ist Leoprint gefühlt trendig. Zwei Kolleginnen hatten das die letzten Tage als Rock an.

Und ja, wie schon an anderer Stelle mal geschrieben kann ich die Sichtungen von Rock und/oder Kleidträgern in den letzten Jahrzehnten in meiner Region (Raum Karlsruhe) wahrscheinlich an zwei Händen abzählen.
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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von Dressfan am 30.06.2026 22:34 »
Hallo Peter, ich kann dir da nur beipflichten. Ich kann meine eigenen Sichtungen eines männlichen Rock- oder Kleidträgers an einer Hand abzählen. So normal ist es (leider) offensichtlich nicht. Selber trage ich auch nur selten Rock oder Kleid öffentlich und erlebe dabei 80% Gleichgültigkeit und 20% Erstaunen bzw. erhöhte Sichtbarkeit. Man braucht schon ein dickes Fell, um das zu ignorieren.
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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von Peter58Muc am 30.06.2026 17:51 »
Hallo Wolfgang, mich würde mal interessieren wieviele Männer du in deinem Bekanntenkreis schon vom Rock, oder Kleid überzeugen konntest. Ist dein Rock, oder Kleid tragen immer noch ein Gesprächsthema, oder wird es nicht mehr angesprochen, weil man dich ja nicht anders kennt.
In München sehe ich nach wie vor sehr sehr selten einen Mann im Rock, oder Kleid, obwohl es in einer Großstadt bestimmt einfacher ist, als in einer Dorfgemeinschaft.
Ich werde das Rock tragen weiterhin an manchen Tagen genießen, auch wenn es für mich bestimmt nicht alltäglich werden wird, so wie für einige andere hier inzwischen .

Liebe Grüße Peter
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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von MarkM am 30.06.2026 16:37 »
Lieber Wolfgang,

das ist nun wirklich rätselhaft - wenn es ein anderer Ort als das Pfälzer Schloss in Groß-Umstadt sein sollte... Wahrscheinlich hast Du dort São João - das Johannisfest mit portugiesischem Flair gefeiert?
Das Gebäude hatten wir schonmal (#4278 in diesem Thread) - und ich war auch schon mal dort. Gesucht hatte ich allerdings zuerst in der näheren Umgebung von Mainz.

Beste Grüße
MarkM
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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 30.06.2026 15:03 »
Nun, ich betrachte Ludwigs Rätsel als gelöst.
Sicherlich kann er sich noch über Einzelheiten äußern.

Derweil frage ich mal wieder:

In welcher Stadt bin ich hier im Rock???

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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 30.06.2026 14:49 »
Ja, und die Hitzewelle hilft uns auch.
Mir haben gestern und heute jeweils einer bestätigt, wie sinnvoll so ein Kleid doch wäre.

Absolut.

Deine Worte lassen in mir aber auch wieder sehr harrsche Worte in den Sinn kommen.

Wie kann es nur sein, dass der Mann im allgemeinen sich so sehr an die Hose klammert? Wo doch anderes so viel mehr Sinn machen würde??

Wir haben die Gründe dafür schon etliche Male auch ganz unterschiedlich hoch- und runter dekliniert und uns zu erklären versucht, warum das denn so ist, wie es ist.

Aber letztlich ist es doch hirrnverbrannt, sich nicht einfach mehr Freiheiten zu gönnen - vor allem dann, wenn es richtig Sinn macht!!!

Okay, wenn man ständig zwei Meter oder mehr auf der Leiter steht, oder wenn man sich durch ein verholztes Buschwerk zwängen muss, dann macht ein Rock oder ein Kleid keinen gesteigerten Sinn. Aber diese Tätigkeiten führt nicht jeder Mann ständig und immer durch. Für die meisten ist es absehbar, dass sie das genau nicht tun, bis sie das nächste Mal wieder ihre Hose ausziehen. Also, hätte ein Kleid oder ein Rock da auch Sinn gemacht. Gerade bei dieser Hitze.

Ich finde es leider noch immer hochgradig unfassbar, dass da die Männer zu blöde sind, von dieser anerzogenen Hose wegzukommen!

Die Frauen waren damals auch nicht erzogen, Hosen zu tragen. Dennoch haben sie es irgendwann gemacht. Egal ob es nun Sinn macht. Oder ob sie es halt einfach nur wollen.

Dass Männer das nicht auch hinbekommen, lässt mich ernsthaft an der Intelligenz der Männer zweifeln. Ja, harrsche Worte!


Ich habe den Eindruck, da werden nun welche neidisch  ;) und einer meinte etwas von Vorreiter sein ...

Das ist schön, wenn welche neidisch werden. Haben mir auch schon einige immer mal wieder gesagt.

Und "Vorreiter". Ja, das haben auch schon einige zu mir gesagt.

Vorreiter. Als einen solchen angesehen zu werden, ist eigentlich nichts schlechtes.
Denn derjenige, der Dich als Vorreiter tituliert, scheint ja die Sache, die Du betreibst, für nützlich oder erstrebenswert zu halten. Wäre es anders, würde er Dich als "Spinner" oder "Idiot" bezeichnen.

Doch bei der Wortwahl "Vorreiter" schwingt auch immer etwas anderes mit: "Du hast aber Mut!"
Schön wäre, wenn jemand, der Dich Vorreiter nennt, sich Dein Vorbild zum Herzen nimmt, und sich Deinem Beispiel annimmt - also nun berufen fühlt, ähnliches anzuziehen.
Praktisch ausnahmslos aber schwingt bei "Vorreiter" und "Du hast aber Mut!" auch noch mit:
"Ich würde mich niemals trauen, ohne irgendein Vorbild das in die Tat umzusetzen." Und mehr noch: "Ich werde mich niemals trauen, ohne etliche Vorbilder das in die Tat umzusetzen."
Ja, in der Wortwahl "Vorreiter" steckt ein ganzes dickes Buch von Hoffnungen im ersten Kapitel, gefolgt von vielen Kapiteln, die ausführen, warum der Sprecher des Wortes "Vorreiter" trotzdem die nächsten 7 Jahre Deinem Beispiel nicht folgen wird.

"Vorreiter" - ein Wort, in dem der Sprecher ganz viel Hoffnung legt, die aber total begraben sind von einer schweren Last scheinbar unverrückbarer Sachverhalte.

So sehr der Titel "Vorreiter" einen ehren könnte, so sehr stimmt dieser ganze Zusammenhang aber wieder extremst traurig.

Und dabei ist es doch nur ein Schritt vor die Haustür, und ein neues Kapitel Freiheit beginnt!
Und Eure Geschichten sind hierfür hervorragende Beispiele!

Es gibt keinen Grund, sich weiter zurückzuhalten. Der Mann kann sich selbst befreien. Der Mann muss sich selbst befreien. Es macht kein anderer für ihn.

Und die Hitze ist das allerbeste Argument dafür. Denn: es macht Sinn!!!
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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 30.06.2026 14:26 »
Sie meinte, ihr gefielen auch die Kaftane oder Gallabiyas, die Männer in der arabischen Welt trügen. Das sollten Männer hier auch mal machen.

Das höre ich auch immer mal wieder.

Und tatsächlich, in den letzten Tagen und so zwei Wochen, sehe ich das verstärkt auf den Straßen. Zugegeben, nach mutmaßlichem Augenschein scheinen das Männer zu sein, die zumindest familiär einen gewissen Hintergrund aus den dazugehörigen Weltregionen haben. Aber, wie ich auch schon sah, durchaus auch in Gruppen, die unterschiedlich zusammengesetzt waren, und die anderen Teilnehmer der Gruppe man nicht mit einer Herkunft in solche Weltregionen verorten würde - die dann halt in Hosen, aber einer eben in Kaftan.

Warum auch nicht? Zum einen haben einige solche Kleidungsstücke in ihrem Kleidungsschrank, zum anderen sind sie gerade in solchen Witterungslagen schon hochgradig erprobt und haben ihre Praxistauglichkeit unter Beweis gestellt.

Ein paar Mal in den letzten Tagen musste ich mich aber noch kurz besinnen, dass es ja gerade Freitag war. Da tragen dann aus religiösen Gründen einige Männer gezielt wegen dem Gang zur Moschee diese Art Kleidung. Oft aber fragte ich mich, ob denn gerade wieder Freitag sei - und es war kein Freitag! Also: im Moment gibt es tatsächlich einige Männer, die das tragen, weil es eben sehr viel sinnvoller ist als der hosenbasierte Standard hierzulande.

Ich erlaube mir noch anzumerken, dass ich allerdings in der Regel jene Kaftane und dergleichen oftmals optisch nicht als "schön" empfinde - da erinnert mich das Gesamtbild eher an ein zu lang geratenes Hemd oder gar Nachthemd. In meinen Augen gäbe es schöneres, wie man ähnlich einen Männerkörper zieren könnte  - das ist aber eine reine Geschmacksfrage.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 30.06.2026 14:07 »
Wir entfernen uns thematisch von der CSD-Feindlichkeit. Aber dennoch, Harry, Danke für das Teilen dieses Artikels. Dieser dargestellte Sachverhalt ist an mir bisher vorübergegangen. Ja, es ist halt alles sehr zweischneidig und verzwickt.

Der verlinkte Artikel kommt eigentlich recht gut recherchiert rüber. Als Rubrik "Analyse" ist er etwa gleichbedeutend einzuordnen wie in der Presse "Kommentar" oder "Meinung" beim öffentlich-rechtlichen Radio / Fernsehen. Klar, dass da eben auch eine bestimmte Meinung oder Sichtweise vertreten wird. Und wer eine so breit begründete Meinung veröffentlicht, sollte sicherlich auch die dazugehörigen Fakten recht gut kennen und diese vielleicht auch journalistisch und somit möglichst unvoreingenommen die Fakten recherchiert haben. Und wenn dem alles so stimmt, dann kann ich mich der dort geäußerten Meinung in Bezug auf die geschilderte Sachlage anschließen.

Leider fehlt mir zumindest die Zeit, anhand eigener Recherchen zu dieser Sachlage ein eigenes Bild mir zu verschaffen. Das wird vielen von Euch auch so gehen. Insofern mache ich mir die dort geäußerte Meinung nur soweit zu eigen, als dass ich sie nicht selbst widerlegen kann. Und Vorbehalte schwingen da mit, da - wie Micha schon versuchte, darauf hinzuweisen - die Quelle dieser Meinung durchaus aufgefallen ist, bestimmte Sichtweisen zu kultivieren und wohl auch immer wieder gezielt mit Desinformation arbeitet, also mit sehr einseitiger Bewertung von Fakten, mit Faktenverschweigung, Faktenverdrehung oder Falschdarstellungen.

Inwieweit das nun den vorliegenden Artikel mit der darin meinungsbasierten Analyse betrifft - ich kann und werde es wohl nicht überprüfen. Darum ist das ein wunderschönes Beispiel, dass alles einfach sehr zweischneidig ist im Leben:

Die einen sagen so, die anderen so. Die einen meinen so, die anderen so. Man ist nicht fähig, alles zu überprüfen.
Drum muss man manchmal einfach misstrauen oder vertrauen, auch wenn man damit eventuell gezielt manipuliert werden sollte.
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Am Freitag, den 10. Juli 2026 trifft sich zum 157. Mal der Kilt- und Rock-Stammtisch Ruhrgebiet.

Ab 19:30 bis 23 Uhr sind wir im Unperfekthaus, Friedrich-Ebert-Str. 18, 45127 Essen.

Unser Motto: Auf Kilt oder Rock haben wir Bock.
Jedermann (Mann oder Frau) darf sich zu uns gesellen und mitklönen. Rock und Kilt werden zwar gerne gesehen, ist aber nicht Pflicht. So können auch Neulinge sich gerne zu uns gesellen.

Das Unperfekthaus hat besondere Regeln für die Berechnung von Getränken und Essen:
Es werden pauschal 7 EUR Eintritt berechnet. Dieses sind im Voraus zu bezahlen. Hierfür bekommt man Kaffee, Tee und Softgetränke.
Alkoholische Getränke und Essen vom Buffet werden extra abgerechnet.

Wir werden uns im Erdgeschoss aufhalten und sind leicht zu finden...

Unser freundlicher, kleiner Plüschfreund Stuart wird wie gewohnt als Erkennungszeichen auf dem Tisch stehen.
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Wir freuen uns auf euch.
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