21
Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Hi zusammen
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 13:28 »Moin,
da seit 12 Stunden hierzu kein neuer Kommentar das Forum erreicht hat, äußere ich noch mal einen starken Gedanken, den ich bei den Ausführungen von Bernd gehegt habe:
Ja, Störgefühl.
Mal ehrlich, viele weibliche Markierungen an Kleidung oder zusätzliche Sachen wie Schmuck (die einige von uns nutzen und übertrieben ausgedrückt verdammen, dass sie so weiblich besetzt sind) sehen wir doch gerne auch an Frauen. Uns gefällt es doch, wenn Frauen sich so gestalten.
Den meisten Männern geht es mit Röcken oder Kleidern genauso. Und auch hier muss man sich fragen, warum das so ist. Ist es so, weil es in uns drinsteckt, dass Frauen eben eigentlich Röcke und Kleider zu tragen hätten? Finden wir das deswegen schöner an ihnen? Ich denke, nach rund 3 bis 4 Menschengenerationen der Ära Frauenhose müsste dieses kollektive Bewusstsein, dass Frauen eigentlich Röcke und Kleider zu tragen hätten, nicht mehr so dominant sein. Ich denke, es ist ins kollektive Verständnis primär, also überlagernd, eingedrungen, dass Frauen eben alles tragen, alles tragen können, alles tragen dürfen, alles tragen sollen.
Also dürfte die Vorliebe, weibliche Merkmale von Kleidung und drumrum an Frauen zu sehen, vor allem daher rühren oder zumindest verstärkt werden, dass Frauen eben immer seltener z.B. Röcke oder Kleider tragen. Wenn sie das tun, so wird das wahrgenommen, ihre Weiblichkeit zu bestärken.
Und so lande ich immer wieder mit all diesen Überlegungen bei der Frage:
'Warum tragen Frauen Röcke, Männer aber nicht?"
oder: "Warum tragen Frauen Hosen, aber Männer keine Röcke respektive Kleider?"
Ich stelle immer wieder und immer mehr fest, dass alles mit der Frauenhose zusammenhängt.
Wir haben schon öfters hier im Forum sinniert, warum die Männer zu der Zeit, als Frauen sich die Hosen aus der Bastion der Männer nahmen, nicht umgekehrt sie sich auch die Röcke und Kleider aus der Bastion der Frauen genommen haben. Das hier jetzt in diesem Beitrag auszuführen, würde zu weit reichen. Aber damals haben die Männer diesen entscheidenden Schritt verpasst zu vollziehen.
Jetzt ist die Frauenhose als geduldeter Fakt etabliert, der ja auch gar nicht mehr in Frage gestellt wird. Während die Hose nicht mehr das Signal ist, "Hier ist ein Mann", ist Rock oder Kleid aber noch immer das Signal "Hier ist eine Frau". Und dieses Signal hat sich noch mehr dadurch verstärkt, dass dieses Signal so selten geworden ist. Und dass Männer damals sich nicht ebenso an dieser Bekleidungsart bedient haben.
Insofern ist ein Rock oder Kleid (neben den anderen weiblich besetzen Merkmalen, Rock oder Kleid aber im Besonderen) das unerschütterliche Signal "Hier ist eine Frau". Wenn ein anderer Mann dieses Signal benutzt, dann wird er im Auge von anderen Männer genau eben als "Störfaktor" wahrgenommen.
Kleid, Rock = Appell an Männer, genauer hinzuschauen, hier gibt es was fürs Auge, für die Ästhetik, vielleicht auch ein netter Blickkontakt, ein Flirt, oder zumindest der Anreiz, sich selbst als besonders attraktiv und männlich zu positionieren, um all die kleinen subtilen oder größeren Chancen nicht zu vergeigen.
Steckt da im Rock oder Kleid ein Mann drin, dann fühlt sich das Männerauge gekränkt, weil es getäuscht wurde. Die Angst, ein Männerblick bleibt zu lange an einem andern Mann hängen und es könnte versucht werden, eine homophile Ader in ihm zu wecken (oder zu verdächtigen), ist bewusst oder vermutlich eher unbewusst so sehr groß, weil diese Enttäuschung darüber, dass das Männerauge getäuscht wurde, so stark ist.
Kleid oder Rock am Mann stört andere Männer bei der Suche nach Augenwaiden. Darum werden sie selbst einen Teufel tun, selbst dieses Signal durch Rock oder Kleid zu setzen.
Soweit meine 'morgendliche' Philosophie am Frühstückstisch.
da seit 12 Stunden hierzu kein neuer Kommentar das Forum erreicht hat, äußere ich noch mal einen starken Gedanken, den ich bei den Ausführungen von Bernd gehegt habe:
Zu 2.: Ja, es geht viel um Wahrnehmung von Männlichkeit. Ein Rock oder Kleid wird von vielen Männern als etwas Nicht-Männliches gesehen (selbst wenn sie den Mann darin als männlich identifizieren), das deshalb ein Störgefühl in ihrer Wahrnehmung auslöst (wenn sie es bei anderen Männern sehen) und das sie davor zurückschrecken lässt, das für sich selbst auch nur in Erwägung zu ziehen (selbst wenn sie es bei anderen Männern vielleicht sogar cool finden).
Ja, Störgefühl.
Mal ehrlich, viele weibliche Markierungen an Kleidung oder zusätzliche Sachen wie Schmuck (die einige von uns nutzen und übertrieben ausgedrückt verdammen, dass sie so weiblich besetzt sind) sehen wir doch gerne auch an Frauen. Uns gefällt es doch, wenn Frauen sich so gestalten.
Den meisten Männern geht es mit Röcken oder Kleidern genauso. Und auch hier muss man sich fragen, warum das so ist. Ist es so, weil es in uns drinsteckt, dass Frauen eben eigentlich Röcke und Kleider zu tragen hätten? Finden wir das deswegen schöner an ihnen? Ich denke, nach rund 3 bis 4 Menschengenerationen der Ära Frauenhose müsste dieses kollektive Bewusstsein, dass Frauen eigentlich Röcke und Kleider zu tragen hätten, nicht mehr so dominant sein. Ich denke, es ist ins kollektive Verständnis primär, also überlagernd, eingedrungen, dass Frauen eben alles tragen, alles tragen können, alles tragen dürfen, alles tragen sollen.
Also dürfte die Vorliebe, weibliche Merkmale von Kleidung und drumrum an Frauen zu sehen, vor allem daher rühren oder zumindest verstärkt werden, dass Frauen eben immer seltener z.B. Röcke oder Kleider tragen. Wenn sie das tun, so wird das wahrgenommen, ihre Weiblichkeit zu bestärken.
Und so lande ich immer wieder mit all diesen Überlegungen bei der Frage:
'Warum tragen Frauen Röcke, Männer aber nicht?"
oder: "Warum tragen Frauen Hosen, aber Männer keine Röcke respektive Kleider?"
Ich stelle immer wieder und immer mehr fest, dass alles mit der Frauenhose zusammenhängt.
Wir haben schon öfters hier im Forum sinniert, warum die Männer zu der Zeit, als Frauen sich die Hosen aus der Bastion der Männer nahmen, nicht umgekehrt sie sich auch die Röcke und Kleider aus der Bastion der Frauen genommen haben. Das hier jetzt in diesem Beitrag auszuführen, würde zu weit reichen. Aber damals haben die Männer diesen entscheidenden Schritt verpasst zu vollziehen.
Jetzt ist die Frauenhose als geduldeter Fakt etabliert, der ja auch gar nicht mehr in Frage gestellt wird. Während die Hose nicht mehr das Signal ist, "Hier ist ein Mann", ist Rock oder Kleid aber noch immer das Signal "Hier ist eine Frau". Und dieses Signal hat sich noch mehr dadurch verstärkt, dass dieses Signal so selten geworden ist. Und dass Männer damals sich nicht ebenso an dieser Bekleidungsart bedient haben.
Insofern ist ein Rock oder Kleid (neben den anderen weiblich besetzen Merkmalen, Rock oder Kleid aber im Besonderen) das unerschütterliche Signal "Hier ist eine Frau". Wenn ein anderer Mann dieses Signal benutzt, dann wird er im Auge von anderen Männer genau eben als "Störfaktor" wahrgenommen.
Kleid, Rock = Appell an Männer, genauer hinzuschauen, hier gibt es was fürs Auge, für die Ästhetik, vielleicht auch ein netter Blickkontakt, ein Flirt, oder zumindest der Anreiz, sich selbst als besonders attraktiv und männlich zu positionieren, um all die kleinen subtilen oder größeren Chancen nicht zu vergeigen.
Steckt da im Rock oder Kleid ein Mann drin, dann fühlt sich das Männerauge gekränkt, weil es getäuscht wurde. Die Angst, ein Männerblick bleibt zu lange an einem andern Mann hängen und es könnte versucht werden, eine homophile Ader in ihm zu wecken (oder zu verdächtigen), ist bewusst oder vermutlich eher unbewusst so sehr groß, weil diese Enttäuschung darüber, dass das Männerauge getäuscht wurde, so stark ist.
Kleid oder Rock am Mann stört andere Männer bei der Suche nach Augenwaiden. Darum werden sie selbst einen Teufel tun, selbst dieses Signal durch Rock oder Kleid zu setzen.
Soweit meine 'morgendliche' Philosophie am Frühstückstisch.


Neueste Beiträge