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Artikel und Presseberichte / Antw:Schaut mal hier
« Letzter Beitrag von SW Michl am 21.01.2026 22:25 »Tolle Aktion, danke! 

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Zwar haben Fotos ohne Gesicht immer etwas von "ich schäme mich desssen, was ich hier tue und möchte deswegen nicht erkannt werden", aber trotzdem sind sie besser als keine Fotos.Genau. In dem man sein Gesicht unkenntlich macht, rückt man sich in die Schmuddelecke. Und das Gesicht ist fast immer das erste Körperteil, auf das ich blicke, wenn ich einem Menschen begegne. Wenn ich es abschneide, wird die Situation unnatürlich. Es fehlt etwas.
LG, Hermann
Ist dir irgendwie rudimentär klar das jeder seine Gründe an einem gewissen Schutz seiner Persönlichkeit hat?
Gibt’s du alles preis?
Selten so einen Unsinn gelesen.
oder besser hört mal hin:
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/feature-maennerroecke-100.html
Hier ist der Download dazu:
https://wdrmedien-a.akamaihd.net/media/p/public/weltweit/2026/01/15/93ef2a28-fb73-4a8e-be0e-57d105f61d31/93ef2a28-fb73-4a8e-be0e-57d105f61d31_MP3-128.mp3
Viel Spaß
Ich habe Ihren Beitrag "Männerröcke – Mode oder Statement?" gehört und finde es schön, dass Sie darüber berichten und Männer im Rock zu Wort kommen lassen.
Als Mann, der manchmal einen Rock, meistens aber ein Kleid trägt, frage ich mich nur: Warum diese Betonung auf "Männer"-Röcke, zumal maßgeschneidert oder von speziellen Anbietern, die sich nur an Männer richten? Wenn wir (als Minderheit unter den Männern) schon Röcke (und Kleider) tragen und damit Geschlechterklisches in der Mode aufbrechen, dann eröffnet sich einem doch die komplette Vielfalt, die es da gibt. Und diese findet man oft eben nicht "für Männer", sondern - zumindest heute - nur in der Damenabteilung. Aber warum auch nicht? Viele Frauen kaufen für sich auch mal in der Herrenabteilung ein, wenn sie dort eher das finden, was ihrem Geschmack entspricht. Ich mache das eben umgekehrt und habe daher von eher maskulin konnotierten Jeans-Modellen bis zu eher feminin verspielten leichten Stoffen mit Blumenmuster alles in meinem Kleiderschrank. Selbst Modelle mit ausreichend Taschen finden sich im Angebot für Frauen, wenn man danach sucht; und als Mann merkt man schnell, dass es auch viele Vorteile mit sich bringt, eine Handtasche für die größeren Dinge mit sich herumzutragen, die man sonst in Hosentaschen stopfen, dort aber auch nicht so gut unterkriegen würde.
Außerdem wundere ich mich über Aussagen in Ihrem Beitrag, wie auffällig man als Mann im Rock wäre und alle Blicke auf sich ziehe. Die Stimmen, die in ihrem Beitrag zu Wort kommen, berichten, wenn überhaupt, von positiver Aufmerksamkeit. In meiner eigenen Erfahrung fällt man in der Öffentlichkeit (Fußgängerzone, Supermarkt, ÖPNV) als Mann im Rock oder Kleid nur wenig auf; Viele achten gar nicht darauf, was ihre Mitmenschen anhaben. Bevor ich es ausprobierte, hatte ich mir viel mehr Sorgen gemacht, in der Öffentlichkeit negativ aufzufallen; von seltenen Ausnahmen abgesehen, kann man sich aber als Mann mit Rock oder Kleid problemlos in die Öffentlichkeit wagen. Man muss es nur selbstbewusst tun, dann wirkt es auch normal und gut.
Sehr geehrter Herr Jantzen,
vielen Dank für Ihre ausführliche und differenzierte Rückmeldung zu unserem Beitrag „Männerröcke - Mode oder Statement?“.
Wir freuen uns sehr über Ihre persönlichen Einblicke und die Perspektive, die Sie aus Ihrer eigenen Erfahrung als Mann, der Rock und Kleid trägt, schildern. Ihre Anmerkungen zur Vielfalt jenseits speziell „für Männer“ konzipierter Röcke sowie zur Selbstverständlichkeit, auch Angebote aus der Damenmode zu nutzen, sind ein spannender Impuls für die weitere Auseinandersetzung mit dem Thema.
Besonders interessant finden wir auch Ihre Beobachtung, dass Sie in der Öffentlichkeit nur wenig Aufmerksamkeit erfahren und kaum negative oder diskriminierende Reaktionen erleben. Aus Ihrer Rückmeldung lässt sich nachvollziehen, dass das Bild eines Mannes im Rock offenbar weniger irritiert, als oft angenommen wird und dass die Frage, was jemand trägt, für viele Menschen im Alltag möglicherweise eine deutlich geringere Rolle spielt, als man erwarten würde.
Diese Perspektive ergänzt das im Beitrag gezeichnete Bild um eine wichtige Facette und hilft, gängige Annahmen über Sichtbarkeit und gesellschaftliche Reaktionen zu differenzieren.
Wir geben Ihre Hinweise und Gedanken an die zuständige Redaktion weiter.
Vielen Dank, dass Sie unser Programm hören und sich die Zeit genommen haben, uns zu schreiben.
Ihr Team von WDR 5 wünscht Ihnen einen freundlichen Tag.
Yoshi und das Forum.
So etwas könnte man "On-off-Beziehung" nennen.
