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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von BlueBayou am Gestern um 16:15 »
Versuchst Du jetzt mit anekdotischer Evidenz gegen Tatsachen und Statistiken anzukommen?  :o
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 15:04 »
Lieber Zwurg,

vor Jahren gab ich mal Hausaufgabenhilfe. Die Schüler:innen hatten fast alle Migrationshintergrund. Viele waren muslimisch.

Ein Mädchen hieß Karimah. Karimahs Eltern kamen aus Marokko. Sie selbst bezeichnete sich immer gerne als Araberin. Sie war 12-14 Jahre alt, als ich dort arbeitet.
Einmal musste sie einen Aufsatz schreiben: "Was wäre Deutschland ohne die Araber?" Ich fragte: "Was wäre Marokko ohne die Araber?" Sie: "Wir sind Araber!" Ich: "Seit wann?" Sie: "Schon immer!" Ich: "Nein, erst seit ca. 1100 Jahren. Da haben die Araber Marokko erobert." Sie: "Und wer war vorher da?" Ich: "Die Berber z.B." Da meldete sich ihre Freundin mit den Worten: "Ich bin Berberin. Müssen wir jetzt Feinde sein?" Sie kamen aber schnell darauf, dass sie Freudinnen sind und keine Feinde.

Karimah sagte auch immer wieder gerne: "Wir Araber" und "Ihr Deutsche." Ich fragte sie: "Wo bist Du geboren?" Sie: "In Deutschland!" Ich: "Welche Sprache sprichst Du besser, deutsch oder arabisch?" Sie: "Deutsch!" Ich: "Was für einen Ausweis hast Du?" Sie: "Einen deutschen." Ich: "Siehst Du, dann bist Du Deutsche!" Sie schaute mich mit großen Augen an. Ich hatte den Eindruck, der erste zu sein, der sie eine Deutsche genannt hat. Ich setzte hinzu: "Und Marokkanerin bist Du auch, von Deinen Eltern her. Mach das beste draus!"

Als sie 14 wurde, schenkten eine Kollegin und ich ihr zum Geburtstag einen Koran, auf Arabisch und Deutsch. Sie hatte keinen und ich meine, ihre Familie auch nicht.

Fazit: Wenn wir die Menschen als Deutsche akzeptieren UND mit ihrer jeweiligen Herkunftskultur respektieren, klappt die Integration oder auch Inklusion besser. Je mehr wir sie als Fremde und Ausländer behandeln, desto mehr bleiben sie auch solche oder betonen das sogar in Abgrenzung zu den Deutschen.

Menschen brauchen zuerst einmal Respekt. Dann kann man auch mit Forderungen kommen. Und sicher haben sie Pflichten in Deutschland, so wie jeder andere Deutsche auch. Und auch Gäste haben Pflichten und weniger Rechte. Die darf man auch einfordern. Aber immer mit Respekt!

Behandle Menschen so, wie Du willst, dass sie Dich behandeln, so lautet die Goldene Regel. Das bedeutet in diesem Fall auch, so wie Du in einem fremden Land von den Einwohnern behandelt werden möchtest.
Und Einwanderer sollten sich in einem für sie zunächst fremden Land so verhalten, wie sie es von Einwanderern in ihrem Herkunftsland auch gerne hätten, dass sie sich verhalten.   

Ich kenne übrigens auch türkische Nationalisten und will kein Deutscher sein, so wie diese türkisch sind.

LG, Micha
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am Gestern um 13:07 »
Ja, Assimilaton ist der richtige Weg.
Es gab und gibt immer wieder Einwanderung, aber von den Einwanderen muss man verlangen, dass sie sich integrieren und dann Teil der örtlichen Bevölkerung werden.
Ansonsten gibt es immer Konfliktpunkte, die das Zusammenleben erschweren oder gar unmöglich machen.
Da Deutschland eine Wechselvolle Gescihte in der Mitte Europas hat, trägt wahrscheinlich ein jeder von uns verschiedene Gene von Einwanderern in sich.
Was ja auch gut ist. Auch neue Kochrezepte, künstlerische, modische oder technische Innovationen sind ja auch zu begrüßen.
Andere Kulturen, mit vor allem stark religös geprägtem Hintergrund, die dem individuellen Freiheitsbestreben widersprechen lehne ich grundsätzlich ab. Das hatten wir früher auch, und auch die katholische Kirche hat immer noch zu viel Macht inn Deutschland.

Assimilation in diesem Kontext bedeutet ja, dass man die eigene kulturelle Identität aufgeben und durch eine neue austauschen muss. Das bedeutet z.B. Aufgabe der eigenen Sprache, der ethnischen Zugehörigkeit usw. Es bedeutet nicht nur, dass man den Gesetzen des neuen Heimatlandes gehorchen muss, sondern viel mehr.

Ist es das, was Du wirklich willst, Zwurg?

Und bist Du auch für die Abschaffung der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit? Möchtest Du den Islam in all seinen Spielarten in Deutschland verbieten?

LG, Micha
Man kann gläubig sein ohne die Kultur der religösen Herkunft hochzuhalten. Und des geht nicht um den Glauben an Gott oder an den Propheten Mohamed.
Es geht um die (mittelalterlichen) Gebote der jeweiligen muslimischen Glaubensgemeinschaften (Kirchen).
Ich bin selbst Nichiren Buddhist ohne andere japanische Traditionen zu pflegen. Ich war auch Jahrzehnte lang Christ ohne mich an alle Gebote der Kirche zu halten. Und auch heute noch feiere ich noch Weihnachten Ostern usw. Frauen hatten im Mittelalter in der katholischen Kirche noch eine andere Stellung, und es gab noch andere schreckliche Kirchengebote, wie die Inqusition, Hexenverfolgung, oder die Missionierung fremder Völker. Oder die Glaubenskriege in Europa, es sei da nur einmal der 30 jährige Krieg erwähnt. Im Januar habe ich Altötting besucht. Dort liegen in einer Gruft unter der Kirche die sterblichen Überreste eines General Tilly, auf dem Platz vor der Kirche steht ein Reiterstandbild von ihm. Erst daheim habe ich im Internet mit Entsetzen nachgelesen, was dieser Mann vor 400 Jahren im Namen der katholischen Kirche angestellt hat.
Da wollen wir wirklich nicht zurück!
Wir haben diese Dinge überwunden.
Wer bei uns leben will, muss unsere Entwicklung verstehen, und sich daran halten, ansonsten muss ich sagen, er kann nicht bei uns leben.
Und es heißt für mich: Glauben ja, Kultur, soweit sie unseren Regeln widerspricht, nein.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am Gestern um 12:45 »
Ich hab vor ein paar Jahren einmal eine Interview mit Cem Özdemir gesehen. Der Interviewer fragte Özdemir nach seinem Standpunkt als "People of Color". Anstatt diese Frage zurückzuweisen, stieg Özdemir vollends in die Rassismus Debattte ein, welcher Rasssismus ihm als Türke entgegenschlage usw.
Dabei sieht Özdemir und auch die meisten anderen Türken oder Muslime nicht anders aus als jeder andere schwarzhaarige urdeutsche Bayer oder Schwabe.
Mein eigener Vater hatte schwarze Haare, braune Augen und einen dunkleren Teint.
War der etwa auch eine andere Rasse? (jedenfalls nicht nach der Ahnenforschung, die mein Bruder betrieben hat)

Würde Özdemir stattdessen Alois Hinterhuber heißen, würde sich die Frage nach einer anderen Rasse nicht stellen.

Özdemir und andere Muslime machen sich selbst zu Opfern, weil sie auch in der dritten und vierten Generation nicht integriert haben und immer noch voller Stolz als Türken (oder wo immer sie her stammen) bezeichnen. Ich kenne viele solche Türken, die Ehefrauen haben sie sich aus der Türkei kommen lassen. Die Ehefrauen sprechen nicht oder kaum deutsch, weil zu Hause nur türkisch gesprochen wird. Wenn Kinder geboren werden, hören diese zum ersten Mal deutsche Wörter, wenn überhaupt, denn in vielen Städten sind deutschsprachige Kinder bereits in der Minderheit. Eine Integration kann so also gar nicht stattfinden. Später widerholt sich das Spiel an den Schulen, dort kann kein wirklicher Unterricht mehr stattfinden, weil die Kinder den Lehrer nicht verstehen. Und wenn die Berufsausbildung folgen soll, funktioniert das ebenfalls nicht mehr. Die Kinder wachsen dann zu Erwachsenen ohne Beruf heran, können höchstens Hilfsarbeiten ausführen und fühlen sich dann benachteiligt oder rassistisch ausgegrenzt, obwohl der Rassismus bei ihren Eltern begründet liegt und nicht bei der deutschen Gesellschaft.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 12:35 »
Ja, Assimilaton ist der richtige Weg.
Es gab und gibt immer wieder Einwanderung, aber von den Einwanderen muss man verlangen, dass sie sich integrieren und dann Teil der örtlichen Bevölkerung werden.
Ansonsten gibt es immer Konfliktpunkte, die das Zusammenleben erschweren oder gar unmöglich machen.
Da Deutschland eine Wechselvolle Gescihte in der Mitte Europas hat, trägt wahrscheinlich ein jeder von uns verschiedene Gene von Einwanderern in sich.
Was ja auch gut ist. Auch neue Kochrezepte, künstlerische, modische oder technische Innovationen sind ja auch zu begrüßen.
Andere Kulturen, mit vor allem stark religös geprägtem Hintergrund, die dem individuellen Freiheitsbestreben widersprechen lehne ich grundsätzlich ab. Das hatten wir früher auch, und auch die katholische Kirche hat immer noch zu viel Macht inn Deutschland.

Assimilation in diesem Kontext bedeutet ja, dass man die eigene kulturelle Identität aufgeben und durch eine neue austauschen muss. Das bedeutet z.B. Aufgabe der eigenen Sprache, der ethnischen Zugehörigkeit usw. Es bedeutet nicht nur, dass man den Gesetzen des neuen Heimatlandes gehorchen muss, sondern viel mehr.

Ist es das, was Du wirklich willst, Zwurg?

Und bist Du auch für die Abschaffung der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit? Möchtest Du den Islam in all seinen Spielarten in Deutschland verbieten?

LG, Micha
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von high4all am Gestern um 12:21 »
Aus der Ausstellung "Je suis Charlie"
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Timper am Gestern um 12:19 »
Stimmt zum großen Teil.
Was man noch dazusagen muss ist das es nur wenige Probleme mit Zuwanderer aus zb Vietnam, Korea , also Südostasien gibt. Wenn es Stress gibt sind immer der Nahe und Mittlere Osten ganz vorne dabei.
Mir kann keiner erzählen das da der Islam bzw die Auslegung in dieser Region keine Rolle spielt.
Es einfach die aggressive, offensive, sendende Auslegung die den Ärger verursacht. Eine Droge.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von BlueBayou am Gestern um 11:42 »
[...]
Andere Kulturen, mit vor allem stark religös geprägtem Hintergrund, die dem individuellen Freiheitsbestreben widersprechen lehne ich grundsätzlich ab. Das hatten wir früher auch, und auch die katholische Kirche hat immer noch zu viel Macht inn Deutschland.

Wie schon Helmut Schmidt sagte:
https://youtube.com/shorts/VhQviSKxoq8
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am Gestern um 10:36 »
Ja, Assimilaton ist der richtige Weg.
Es gab und gibt immer wieder Einwanderung, aber von den Einwanderen muss man verlangen, dass sie sich integrieren und dann Teil der örtlichen Bevölkerung werden.
Ansonsten gibt es immer Konfliktpunkte, die das Zusammenleben erschweren oder gar unmöglich machen.
Da Deutschland eine Wechselvolle Gescihte in der Mitte Europas hat, trägt wahrscheinlich ein jeder von uns verschiedene Gene von Einwanderern in sich.
Was ja auch gut ist. Auch neue Kochrezepte, künstlerische, modische oder technische Innovationen sind ja auch zu begrüßen.
Andere Kulturen, mit vor allem stark religös geprägtem Hintergrund, die dem individuellen Freiheitsbestreben widersprechen lehne ich grundsätzlich ab. Das hatten wir früher auch, und auch die katholische Kirche hat immer noch zu viel Macht inn Deutschland.
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Umfragen / Antw:Hast Du Tattoos?
« Letzter Beitrag von Timper am Gestern um 10:02 »
Ich bin noch immer nicht tätowiert.
Oft habe ich darüber nachgedacht: was, wo, wie...?
Aber so wie ich es liebe, Kleidung oder Schmuck täglich zu wechseln - so wenig würde mich ein Tattoo dauerhaft erfreuen.
. Im Oktober ist es soweit. Lange überlegt, Motiv durchdacht mit ganz konkreten Vorstellungen. Fineline, schwarz- grau. Letzte Einzelheiten werden noch besprochen.
Gut überlegt will das sein. Das ist keine Nebenbei Rummelgeschichte. Für mich jedenfalls nicht.
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