Neueste Beiträge

Seiten: 1 ... 8 9 [10]
91
Erfahrungsberichte / Antw:Wiedererkennung
« Letzter Beitrag von Ludwig Wilhem am 09.08.2026 12:42 »
Tja, wiedererkennen kommt oft bei mir vor, denn meine langen Haare und der Jeans Rock sind unverkennbare Wiedererkennungsmerkmale, aber das finde ich nicht als Problem, denn bisher waren die Kommentare positiv. LG Ludwig

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.
92
Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 09.08.2026 12:40 »
Noch kurz:

Micha schrieb: "Gewöhnung braucht allerdings häufigere Sichtung, als dies bei Männern in Röcke und Blusen oder Kleidern und evlt. hohen Absätzen und langen Haaren und Schmuck, ohne dass sie sich als Frauen verkleiden wollen, der Fall ist." - Ja, so ist es.

Passt bisschen zu einen meiner letzten Schlusssätze:
"... ... ... (Crossdresser) ... Sowas liegt mir aber völlig fern. Und entspricht auch nicht meinem Anspruch, als Mann und Männererscheinung im Alltag vergleichbare Kleidungsfreiheiten zu haben, wie Frauen sie sich nehmen."

Und dazu fällt mir folgende Begegnung mit einer ca. 80-jährigen Dame ein, ca. 1987 schon. Sie sagte:

"Dass ich das nochmal erleben darf: Dass ein Mann sich freiwillig einen Rock anzieht!!!" und schüttelte mir mit ihren beiden Händen meine Hand.

Das passt zu diesen Aufstieg/Abstieg-Gedanken gerade in einem anderen Thread: Link.
93
Rund um den Rock / Antw:Rock und Fahrrad
« Letzter Beitrag von Ludwig Wilhem am 09.08.2026 12:33 »
Wer erkennt den Ort- auch google erkennt ihn sofort. LG Ludwig

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.
94
Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von Ludwig Wilhem am 09.08.2026 12:29 »
Dann sag ich es: Thionville.

Weiter geht es mit einem Bild von mir, das leider mit Google leicht zu erraten ist, wer erkennt es? LG Ludwig

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.
95
Erfahrungsberichte / Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 09.08.2026 12:28 »
Übrigens mit schwarzen Unterhosen bzw. farblich passend zum Rock/Kleid ist es ok.

Na, dass man das Untendrunter farblich möglichst dem Obendrüber anpasst, ist ein allgemein guter Tipp, besonders wenn es um dünne Sommerstoffe geht.

Andererseits möchte ich gerade im Job doch nicht Gefahr laufen, allzuviel Einblicke zu bieten. Da versteht sich für mich - außerhalb vom Homeoffice - auf eine ausreichende Saumlänge und oder Stofffülle zu achten, dass derlei Gefahr so ziemlich gebannt ist.
96
Erfahrungsberichte / Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 09.08.2026 12:20 »
Wie schon öfters mal gesagt wurde bedeuteten Hosen für Frauen auch gesellschaftlichen Aufstieg. Dass das für Männer auf andere Weise, nämlich als Zugewinn von Lebensqualität nicht viel anders ist, erkennen zu wenige. Man muss eine gewisse innere Unabhängigkeit haben, um sich die Freiheit des Rocktragens nehmen zu wollen.

LG, Micha

Den letzten zwei Sätzen kann ich zustimmen.

Das mit dem "gesellschaftlichen Aufstieg" hört man immer wieder und klingt auch auf Anhieb erstmal plausibel.

Gerne wird in diesem Zusammenhang dann aber auch immer wieder erklärt, dass darum der Mann nicht zu Rock oder Kleid greife, greifen wird und greifen soll. Entweder als Vorwurf, dass er Frauen noch immer nicht die gleichberechtigte Wertschätzung entgegenbringt. Oder als Entschuldigung, dass er ja nicht - gleicher Wortlaut: - "gesellschaftlich absteigen" wolle.

Dieses Streben der Frauen nach den Symbolen des 'Höherwertigen' deklariert aber auch, dass das traditionelle und heute noch weitverbreitete Rollenbild des Mannes höhergestellt sei. Die Hose als Aufstieg zu werten, hat etwas sehr patriarchalisches in meinem Augen. Es hat etwas problematisches, das traditionelle Aufgabenfeld von Frauen mit Heim (Haus, Wohnung) und Kindern abzuwerten, finde ich. Auch diese Aufgaben sind essenziell wichtig, finde ich, und achtenswert und haben einen gesellschaftlichen Wert, der dem Geldverdienen des Mannes ebenbürtig ist. Sicherlich, mittlerweile gibt es etliche technische Helferlein, die dieses Aufgabenvolumen um Heim und Kind zu erleichtern; auch menschliche Helferlein, z.B. Kindergärten, wo entsprechend kleine Kinder versorgt werden können. Vielleicht hat dieser traditionell wichtige Bereich 'Heim und Kind' (nicht zu verwechseln mit Kinderheim...  ;)) inzwischen diese Wertigkeit eingebüßt.

Aber auch ohne Hose hätten Frauen sicherlich ihren "gesellschaftlichen Aufstieg" in Rock und Kleid schaffen können, wenn damit das Arbeitengehen und die von männlicher Willkür befreite finanzielle Unabhängigkeit gemeint ist. Nungut, als Straßenbauerin o.ä. hätten dann manche Frauen ohnehin aufgrund des Jobanspruchs zu Hosen gefunden. Demgegenüber wäre es schön, es gäbe Jobs, bei denen Männer aufgrund des Jobanspruchs zu Röcken finden würden...

Also die Verkürzung, dass die Hose für die Frau einen Aufstieg bedeutet hätte, finde ich genau betrachtet ziemlich problematisch. Ich glaube, eine wesentlich bessere Beschreibung der Hoseneroberung ist, dass Frauen einfach Lust hatten, nicht mehr auf Rock oder Kleid festgeschrieben zu werden, sondern eben auch Lust auf Hosen hatten.

Dass unter feministischen (auch ein -ismus!!) Gesichtspunkten die Hose auch das Symbol war, in den 'Herrschaftsbereich' der Männer einzudringen, ist sicherlich zutreffend.
97
Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 09.08.2026 11:47 »
Das war Methoden- und Quellenkritik und kein Gesinnungsbekenntnis und keine Bagatellisierung.

Da will sich jemand bewusst, ein Feindbild konstruieren. Das hat man ja schon in meiner Begrüßung von dieser Person lesen dürfen (siehe hier). Sowas perfides habe ich selten erlebt.

Bei Satz 1 und 2 bin ich ziemlich bei Dir. Potenzielle Anmerkungen oder Fragen zu Satz 1 sind jetzt hier nicht wichtig.
Und das mit dem Feindbild könnte man tatsächlich so interpretieren, wenn man Deinen Link weiterverfolgt. "Perfide" es zu bezeichnen, ist etwas hart, aber man schaukelt sich manchmal halt gegenseitig etwas hoch.

Und Hajo kann ich zustimmen. Mir zuckte es auch gehörig in der Magengegend, als ich den besagten Beitrag von Micha las:

Schattenwolf: Was suchst Du hier bei rockmode.de? Was hat Dich hergetrieben?
Unter Willkommenskultur verstehe ich etwas anderes, lieber Michael. ???

Schattenwolf dürfte sich nach solche Fragen in etwa so willkommen fühlen, wie Migranten an der EU-Außengrenze.

Bei allem Respekt, aber Du benutzt ähnliche Termini wie Parteigänger der nationalistischen Parteien in Europa. Also Leute, die Du mit Fug und Recht kritisierst. :o

LG
Hajo

Allerdings hatte Micha zum Zeitpunkt seines hart formulierten Beitrags in diesem Begrüßung-Thread bereits 11 vorherige Beiträge beigesteuert. Seine ursprüngliche Begrüßung an Schattenwolf war zwar knapp, aber sachlich und offen:

Herzlich willkommen, Schattenwolf.

Ja, das war mir auch mal sehr wichtig, männlich zu wirken. Da bin ich recht breitschuldrig durch die Gegen stolziert. Heute ist es mir egal, und wenn ich männlich wirke, dann rein von der Natur her, nicht weil ich besonderen Wert darauf legen würde.

LG, Micha

Dass Micha in seinem 12. Beitrag, dem bemängelten, dann etwas mehr als nötig über das Ziel hinausgeschossen hat, lag wohl unter dem emotionalen Eindruck des vorherigen Diskussionsverlaufs mit wahrscheinlich irrtümlichen Fehldeutungen und manchen ihrerseits unhöflich wirkenden Formulierungen. Zudem schaukelte sich mit den Fehldeutungen ja auch etwas auf, woran man leicht erkennen kann, wie es zu sogenannten Fake-News oder alternativen Fakten schnell kommen kann. Eigentlich ist der erste Teil dieses Thread ein schönes Lehrstück hierfür. Wenn sowas willentlich betrieben wird - ich rede allgemein -, dann ist das in der Tat etwas sehr Perfides.

Aber Micha hat sich inzwischen entschuldigt und möchte sowas wie einen Neuanfang, in dem beide Seiten und alle Beteiligten mit etwas mehr Respekt und Wertschätzung aufeinander reagieren.
98
Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von MAS am 09.08.2026 11:43 »
Gude zuammen!

Ich denke, es ist nur eine Frage der Gewöhnung. Daran, dass manche Frauen immer nur Hosen tragen, flache Schuhe, Hemden, kurze Haare, keinen Schmuck, aber manche sogar eine Krawatte, ohne dass sie sich deshalb als Männer verkleiden, hat man sich längst gewöhnt. Also ich zumindest.

Gewöhnung braucht allerdings häufigere Sichtung, als dies bei Männern in Röcke und Blusen oder Kleidern und evlt. hohen Absätzen und langen Haaren und Schmuck, ohne dass sie sich als Frauen verkleiden wollen, der Fall ist.

Aber man kann sich ja schon mal an den Gedanken gewöhnen, wenn man offen genug dafür ist.

LG, Micha
99
Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 09.08.2026 11:33 »
Lieber Bernd,

ich habe ihm nichts unterstellt, sondern ihn sogar gelobt für sein Outing und seinen Mut. Die Verbindung mit "Frausein", "Travestie", dem "Spielen mit dem Geschlecht" deute ich auch nicht als beleidigend. Ebensowenig halte ich es für beleidigend, wenn ich diesen femininen Kleidungsstil für mich persönlich ablehne, aber bei anderen toleriere. Bei meiner Interpretation habe ich anscheinend sein Genderkonzept anders verstanden, als er mir das versucht hat zu erklären. Das ist aber keine Boshaftigkeit oder Queerfeindlichkeit von mir, sondern reine Unwissenheit.

Leider kann ich es also doch noch nicht ganz ruhen lassen:

Ja, manches liest sich, vielleicht gerade wenn es nicht vorsichtig formuliert ist, so, dass man es als potenzielle Unterstellung auffassen kann.

"Reine Unwissenheit" indes kann es nicht gewesen sein, denn als Du schriebst:

Vielen Dank für die weiteren Willkommensgrüße!

Und es geht hier im Forum tatsächlich darum, sich vom ewigen Hosentragen zu befreien.

Denn warum soll ein Mann weniger Kleidungsvielfalt haben als eine Frau? Nur weil etwas als weiblich gilt? Mit welchem Recht soll das Recht, sich an Kleidungsvielfalt zu bedienen, nur Frauen zustehen?

Ist doch schön, dass du deine feminine Seite entdeckt hast und den Mut findest, dein Frausein auszuleben. Allerdings verwirren mich diese ganzen Identitäten. Deswegen lässt mich ein Mann, der sich als Frau präsentiert, aber trotzdem als Mann fühlt, eher mit einem großen Fragezeichen zurück. Früher war das mit Trans irgendwie einfacher. Heute gibt es da tausend Unterkategorien: nicht-binär, genderfluid, queer etc. Ich kann mit diesen Genderkonzepten leider nicht so viel anfangen, aber ich toleriere es.

...da hatte ich 11 Stunden zuvor bereits beteuert:

...
Das war übrigens kein Outfit, das ich zu einem CSD getragen hätte. Ich brauche keinen CSD, um mich nach meinem freien Willen kleiden zu können. Und ich kann mit den Outfits, in die CSD-Teilnehmer steigen, auch für mein Leben nicht wirklich viel anfangen, denn sie drücken etwas anderes aus, als ich mit meiner Kleidungswahl verbinde.

Ich ringe nicht um eine Definition, die mich jenseits von Männlichsein führt, um freie Kleidungswahl realisieren zu können. Ich realisiere freie Kleidungswahl, obwohl ich ein Mann bin, mich als ein solcher fühle und auch danach lebe.

Denn warum soll ein Mann weniger Kleidungsvielfalt haben als eine Frau?
Nur weil etwas als weiblich gilt? Mit welchem Recht soll das Recht, sich an Kleidungsvielfalt zu bedienen, nur Frauen zustehen?
...
 Und mit meiner Präsenz in der Öffentlichkeit - weit jenseits eines CSD-Ausnahmetags, sondern im Alltag - und auch visuell im Forum will ich ein klein wenig an diesen Merkmalen das exklusiv weibliche aufweichen und meinen kleinen Teil dazu beitragen, dass Sehgewohnheiten und vielleicht auch mal Zuordnungen sich ändern können. Auch wenn es für viele zunächst eine visuelle Herausforderung darstellen kann.
...

Du hast ja selbst geschrieben, dass es eine Herausforderung für Dich sei, siehe oben: "Deswegen lässt mich ein Mann, der sich als Frau präsentiert, aber trotzdem als Mann fühlt, eher mit einem großen Fragezeichen zurück."

Ist ja in Ordnung, wenn ein Mann in 'traditionellen Frauenkleidern' noch verwirrend sein kann. Aber da bin ich ganz bei Bernd, dass es keinerlei non-binäre Genderkonzepte braucht, um dieses Gebahren zu erklären. Das zu erfassen, mag landläufig schwierig sein, da hat es die LGBTQI+...-Community einfacher, sie ist gesellschaftlich bereits bekannter, als Männer, die einfach nur ihre Garderobenvielfalt erweitern wollen, wie das ihrerzeit die Frauen vor mittlerweile schon langem getan haben - und die Welt sich bislang noch weiterdreht.

Würde ich mich übrigens als Frau präsentieren, dann hätte ich mir die Brusthaare geschnitten, die Bartstoppeln rasiert (was an jenem Morgen nicht der Fall war), die Beine rasiert (was noch nie der Fall war), mir einen BH angezogen mit irgendwas inhaltlichem drin, und mir wenigstens die Haare lang wachsen lassen oder stattdessen morgens eine Perücke aufgezogen, und sonstwie noch vieles versucht, um möglichst gut als Frauenerscheinung durchzugehen (was bei mir alles noch nie der Fall war). Sowas gibt es auch, Crossdresser nennt sich das dann. Und darunter gibt es welche, die sich auch als ganz normale Männer deklarieren (außer in der Zeit in Verkleidung). Sowas liegt mir aber völlig fern. Und entspricht auch nicht meinem Anspruch, als Mann und Männererscheinung im Alltag vergleichbare Kleidungsfreiheiten zu haben, wie Frauen sie sich nehmen.

100
Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von doppelrock am 09.08.2026 08:11 »
@MAS: Statt hier Feindschaften zu bilden und Neumitglieder ohne sie zu kennen, anzugreifen, kehre doch bitte zum eigentlichen Thema zurück.
Zum Einstieg:.
Du kannst ja gern was zur Gründung und Geschichte des CSD sagen oder zur Berichrerstattung darüber, etwa dem anfangs zitierten WDR-Bericht.
Soweit ich weiß, wurde er in den 70ern in USA von Homosexuellen gründet, um auf ihren schweren Stand in der damaligen Gesellschaft aufmerksam zu machen. Das heißt, es ging nicht um Fetisch, Übergriffe an Minderjährigen oder Geschlechtsteile nackt und öffentlich zeigen. Das kam erst später nach Kapern durch die Buchstabentruppe hinzu.
Seitdem höre ich immer wieder von homosexuellen Männern und Frauen, dass sie sich weder auf dem CSD wohlfühlen noch von den regenbogenfarben vertreten fühlen. Sie berichten auch, dass seit dieser Zeit ihre Akzeptanz in der Gesellschaft gesunken ist, aufgrund der Medienpräsenz für diese "bunte" Organisation.
Vielleicht magst du was dazu sagen.

Gern auch alle anderen.
Seiten: 1 ... 8 9 [10]
SMF 2.0.19 | SMF © 2020, Simple Machines | Bedingungen und Regeln

go up