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« Letzter Beitrag von doppelrock am 17.06.2026 18:43 »
Das ist eine ganz normale Werbeseite, mit der jemand ein ganz normales Geschäft betreiben will und auch Aufmachung oder Methoden sind alles andere als ungewöhnlich.
Wie sowas viele Leute anspricht, können wir von der Tabakindustrie lernen, etwa seit Philpp Morris Kraft und andere Marken gekauft hat.
Im Vordergrund solcher Kampagnen stehen immer hochverarbeitete nährstoffarme Produkte mit einer abhängig machenden Menge an Zucker, Fett und Salz, oft auch Geschmacksverstärker.
Sehr markantes Beispiel sind die "lunchables" in den USA, die durch ihre Geschenk-ähnliche Aufmachung, Spielzeugfunktion durch selber mischen und schichten noch ein Gefühl besonderer Wertschätzung vermitteln.
Gesundheitsmäßig eine absolute Katastrophe.
Das zeichnet leider auch die angeblich gesunden Fleisch-Ersatzprodukte aus. Aus meiner Sicht kann man die gelegentlich konsumieren, wenn man das Gefühl haben möchte, aber auf echtes Fleisch verzichten will. Dauerhaft sind sie aber der Gesundheit nicht zuträglich. Statt der Ersatzprodukte auf Tofu- oder Saitanbasis (oder Chemie wie Analogkäse) wäre es gesünder, gemüse und Obst zuzubereiten und mit frischen Kräutern abzuschmecken. Ein Hamburger mit Bratling aus Erbsen, Linsen, Bohnen, Zwiebeln ist zig-mal gesünder als so ein Chemie-Klotz aus dem Bioladen.
Beim Fleisch ist auch nicht das Fleisch an sich das Problem, sondern ebenfalls die Verarbeitung und die Menge. Wenn man gelegentlich gutes Fleisch von artgerecht aufgewachsenen Tieren isst, ist das für den Esser gesund. Problematisch sind Nitritpökelsalz, Millimeterfleisch und andere hochverarbeitete Produkte.
Religiöse und persönliche Gründe gegen Fleischessen betrachte ich ganz bewusst nicht an dieser Stelle, auch wenn sie ihre Berechtigung haben.
Mit meiner Ernährung aus Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, wenig aber gutem Fleisch oder Fisch und selbstgebackenem Vollkornbrot scheine ich richtig zu liegen. Laborwerte und Gewicht im grünen Bereich, keine Schmerzen, keine chronischen Leiden, 30 Jahre nicht einmal ein Schnupfen spricht dafür, dass ich für mich den richtigen Weg gefunden habe. Ist zwar anstrengender als einfach konsumieren, das Ergebnis belohnt eindeutig mit einer Figur, die für individuelle Kleidung perfekt passt.
Deswegen würde ich mich auch garnicht über solche Werbung aufregen, sondern sie einfach kurz ansehen, lächeln, weg damit. Über empörte Zuschriften lachen sie eh nur, weil sie genau wissen, dass die Mehrheit drauf reinfällt.
Besser finde ich einfache Regeln, die meine Oma schon kannte:
Kaufe nichts, was im Rundfunk beworben wird. Es ist teuer und meist schlecht.
Gute Sachen brauchen keine Reklame.
Gutes Essen braucht meist nicht mehr als 5 Zutaten. Und die Zutaten SIND das Gericht. Also Kartoffeln, Tomaten, Pilze,...keine Chemikalien mit X und Y im Namen.
Wenn man sich wieder an ursprünglichen natürlichen Geschmack gewöhnt hat, statt an Suchtmittel Zucker-Fett-Salz, findet man die überwürzten Kunstprodukte nur noch als eklig künstlich.
Alles, was man wissen muss, ist in Büchern und online verfügbar. Auch hier gilt: Wissen ist Holschuld