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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Ciao
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 09.03.2026 12:57 »
Es geht nicht um Gefühle.

Es geht darum, klar Ja zu einer Staatsangehörigkeit zu sagen. Alles andere ist wischiwaschi.

Und wenn Du auf Gefühle ansprichst:
Dann ja, die Menschen sollen ihrem Staat, dem sie angehören, sich zugehörig fühlen.
Alles andere ist Rosinen rauspicken, überall das beste rauszuholen, aber die Substanz, um die es geht, ist nicht ernst gemeint.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Ciao
« Letzter Beitrag von Experimental am 09.03.2026 12:54 »
Das sind ja tolle Stammtisch Parolen zur doppelten Staatsbürgerschaft.

Es gibt Staaten, die einen zwar irgendwann ziehen lassen, nachdem man viel Geld in die Hand genommen hat und auch noch nachgewiesen hat, dass man ihnen keinen Cent Steuern schuldet.

Aber wehe, du willst dann deine Verwandten in dem Staat nochmal besuchen. Viel Spaß beim Versuch ein Visum zu kriegen und bei der Einreise.

Wie kann man dem Tollsten Land der Erde den Rücken drehen wollen. Das will doch keiner. Na, wer rät, welches Land ich meine?
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Ciao
« Letzter Beitrag von Skirt-Man am 09.03.2026 12:51 »

Aber zu den Statistiken. Welchen Grund sollte eine Polizeibehörde haben, jenseits der geltenden Rahmenbedingungen statistische Daten zu beschönigen? Wem sollte sie damit dienen? Damit würde sie sich unglaubwürdig machen. In etlichen anderen Staaten, die mir so einfallen, mag das Praxis sein, weil da der politische Arm überall restriktiv mit eingreift. Aber in Deutschland?

Wenn man seit mehreren Jahrzenten einen Einblick hinter die Kulissen werfen kann, dann ist das schon etwas beängstigend und man könnte Deutschland in kleinen Punkten mit einer Bananenrepublik vergleichen.
Wie Micha sagte, ist es zum Schutz um nicht noch mehr Salz ins Getriebe zu streuen.
Selbst viele hier geborenen habem die doppelte Staatsbürgerschaft und werden dann als Deutsche gezählt.

Die aus Russland vertriebenen Deutschen, sind "Deutsche" aber mit einer anderen Mentalität und da gab es auch mal ganz viel Probleme im Justizbereich mit, aber sie wurden als Deutsche gewertet.

Den inoffiziellen Befehl an die Polizei, bei Flüchtlingen aus dem südlichen Krisengebieten nicht so genau hinzuschauen, gab es auch. Wenn ein Ordnungshüter dies ausgesprochen hat, dann wurde er der Lüge bezichtigt und ihm dienstliche Repressalien angedroht.


Trotzdessen habe ich aber meine Sicht auf die Menschen nicht Negativ beeinflussen lassen, weil ich immer noch die Menschen sehe und erlebe.
Deswegen sehe ich auch die Hintergründe, weil ich schon viele Gespräche mit Insassen über Ihr Leben hatte.

Zu den Dingen die nicht offiziell ans Licht kommen, gehören die vereitelten Anschläge hier in Deutschland durch die Polizeibehörden.
Es würde viel mehr Panik in der Gesellschaft herrschen, deswegen geben die Behörden da auch nur die Größten Erfolge Preis.

Mein Vertrauen ins System und deren offizieller Infos ist also leider etwas gestört.
Trotzdem ist es wahrscheinlich der richtige Weg, es so zu machen.
Ich bin halt auch nur ein Produkt meiner Lebensumstände.
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Rund um den Rock / Antw:International Skirt Day 10.3.
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 09.03.2026 12:49 »
Danke für die Erwähnung dieses Tages. Hatte ich auch nicht auf dem Schirm.

Mich erinnerte das spontan an den 10.04., wobei ich auch da erstmal wieder das Datum und den Thread recherchieren musste:
Rethink Masculinity Day, dazu gibt es einen ganzen Thread:
https://www.rockmode.de/index.php?topic=9385.msg174259#msg174259

Nun, es gibt so viele Tage. Teilweise wurden sie willkürlich festgelegt. Teilweise beziehen sie sich auf irgendeinen Jahrestag. Wie z.B. der Biertag im April, dessen korrekte Bezeichnung ich jetzt aber nicht weiter recherchieren will.

Im März gibt es ja auch immer irgendwann - oder ist es inzwischen bereits Ende Februar? - den Equal Pay Day, dann den Weltfrauentag. In dieser Zeit sind Themen rund um den Feminismus sehr präsent auf Plakaten, in den Medien, auf der Straße. Den Internationalen Rock-Tag könnte man fast auch für einen in diesen Bereich angesiedelten Tag halten.

Andererseits ist es für viele von uns ja gar nicht so unwichtig, die Verbindung Rock zu Frau aufzubrechen. Also sollten wir erst gar nicht anfangen, diesen Tag in die feministische Ecke zu deuten.

Nun, da es so viele verschiedene Tage "des ... ... ..." gibt, warum sollte es nicht auch einen Tag des Rocks geben?

Eigentlich finde ich es ganz schön, auf diese Weise an den Rock zu erinnern, schon alleine angesichts des Siegezugs der Hose in der alltäglichen Kleidung. Ich finde es schön, wenn man sich an dieses Kleidungsstück erinnert und auch bewusst diesen Tag nutzt, um z.B. eben Rock zu tragen.

Ob wir den brauchen? Hm. Warum nicht? Wir haben den zwar nicht erfunden, können uns aber mental an ihn 'dranhängen'. Und vielleicht ist alleine der Gedanke "heute ist Rocktag" für irgendwem von uns der Motivationsschub, erstmals im Rock vor die Tür zu gehen.
Freilich könnten wir auch sowas wie Fashmobs anlässlich dazu initiieren - das könnten wir allerdings ja auch jeden anderen Tag im Jahr machen. Genauso wie Rock anziehen.

Nun habe ich mal gegoogelt, wer den Tag denn ausgerufen haben könnte und welche Absicht dahinter stecken könnte. Auf einer Seite bin ich auf gleich zwei Erklärungen gestoßen. Der eine hat tatsächlich sowas wie feministischen Hintergrund (dazu muss man das Buch oder den Film, jedenfalls dessen Inhalt kennen: "Heute trage ich Rock!")

Und die andere Erklärung hast Du schon erwähnt, ich zitiere trotzdem mal von der Interseite, die ich besucht habe, gleich in (automatischer) Übersetzung:

Zitat
In der niederländischen Populärkultur bezeichnet „Rokjesdag“ (wörtlich „Rocktag“) den ersten warmen Frühlingstag, an dem viele Menschen, insbesondere Frauen, nach der Winterkälte plötzlich in Röcken mit nackten Beinen im Freien erscheinen.

Der Begriff wurde in den 1990er und 2000er Jahren vom Schriftsteller und Kolumnisten Martin Bril populär gemacht und ist seither als Kurzform für den Moment, in dem sich die Jahreszeiten auf den Straßen der Stadt sichtbar ändern, in den alltäglichen Sprachgebrauch eingegangen.

Nett fand ich auch die Passagen auf der Seite, die ich hier auch in automatischer Übersetzung zitieren möchte:

Zitat
Wie man den Nationalen Rocktag feiert

Ganz einfach, wie man sich vorstellen kann! Ob Mann oder Frau, durchstöbern Sie Ihren Kleiderschrank (oder den Ihres Partners!) und suchen Sie sich einen Rock heraus, den Sie tragen können, und gehen Sie damit durch Ihren Tag.

oder hier:

Zitat
Warum postest du nicht ein paar deiner schönsten Rock-Flashbacks auf Instagram und lädst deine Freunde mit ein? Du könntest sogar ein paar Liebste zu ein paar Drinks einladen – mit einer einzigen Regel für den Dresscode: Rock tragen!

Das ist doch mal eine schöne Anregung!

Und hier noch die Quellenangabe:
https://www.daysoftheyear.com/days/skirt-day/
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Ciao
« Letzter Beitrag von MAS am 09.03.2026 12:19 »
Nochmal zur doppelten Staatsbürgerschaft.

Mir sind die Vorteile einer doppelten Staatsbürgerschaft durchaus bewusst. Ich sehe dies aber nicht als einen Beitrag zur Integration von zugewanderten Menschen an. Sie können sich mit oder ohne diese oder eine andere Staatsbürgerschaft ebenso integrieren. Oder mit ihrem Herkunftsland verbunden fühlen. Wer sich nicht sicher ist, dass er dauerhaft in dem Land bleiben möchte, in dem er jetzt lebt, nimmt eben nicht die Staatsbürgerschaft von seinem jetzigen Lebensort an. Wer die Annehmlichkeiten einer neuen Staatsbürgerschaft genießen will, muss sich eben von ganzem Herzen für diesen neuen Staat entscheiden. Wenn ich nicht sicher bin, ob ich in einer Ehe leben möchte, dann heirate ich halt eben nicht. So viel meine Meinung hierzu.

Hast Du das mal mit Menschen diskutiert, die eine doppelte Staatsbürgerschaft haben? Auch über die Gefühle, die damit verbunden sind? Kann man jemandem vorschreiben, was er zu fühlen hat?

LG, Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Ciao
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 09.03.2026 12:05 »
Nochmal zur doppelten Staatsbürgerschaft.

Mir sind die Vorteile einer doppelten Staatsbürgerschaft durchaus bewusst. Ich sehe dies aber nicht als einen Beitrag zur Integration von zugewanderten Menschen an. Sie können sich mit oder ohne diese oder eine andere Staatsbürgerschaft ebenso integrieren. Oder mit ihrem Herkunftsland verbunden fühlen. Wer sich nicht sicher ist, dass er dauerhaft in dem Land bleiben möchte, in dem er jetzt lebt, nimmt eben nicht die Staatsbürgerschaft von seinem jetzigen Lebensort an. Wer die Annehmlichkeiten einer neuen Staatsbürgerschaft genießen will, muss sich eben von ganzem Herzen für diesen neuen Staat entscheiden. Wenn ich nicht sicher bin, ob ich in einer Ehe leben möchte, dann heirate ich halt eben nicht. So viel meine Meinung hierzu.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Ciao
« Letzter Beitrag von MAS am 09.03.2026 11:24 »
Da stimmte ich mit Dir vollkommen überein, lieber Sunflower!

Hier nochmal ein Beispiel dafür, dass meine berufliche Tätigkeit eine ganz andere Perspektive mit sich bring, als die von Skirt-Man. Ich fange jetzt nämlich an, eine Masterarbeit zu lesen mit dem Titel: "Zugehörigkeit lernen. Strategien von Lehrkräften zur Unterstützung interkultureller Integration und Zugehörigkeit zur Lerngruppe von Grundschulkindern mit Zuwanderungsgeschichte und besonderem
Unterstützungsbedarf"
Der besondere Unterstützungsbedarf hat dann eine nähe zu Zwurgs Arbeit.

Dass Integration oder besser Inklusion von Menschen mit Migrationsgeschichte nicht einfach mal so nebenher läuft, ist klar. Und dass sie nicht immer gelingt, auch.

LG, Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Ciao
« Letzter Beitrag von sunflower am 09.03.2026 10:53 »
Sachliche Diskussionen sind doch Ok .Nur nicht dieses gemerkere meinte ich eben .Beste,Grüße.
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Rund um den Rock / Antw:International Skirt Day 10.3.
« Letzter Beitrag von MAS am 09.03.2026 10:37 »
Diesen Tag hatte ich gar nicht im Blick, lieber Jens. Danke für den Hinweis!

Für mich wird es aber ein normaler Rocktag sein. Aber bei Gelegenheit kann ich Leute, mit denen ich dan dem Tag zu tun habe, ja darauf hinweisen.

LG, Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Ciao
« Letzter Beitrag von MAS am 09.03.2026 10:35 »
Ihr Lieben,

ich möchte nochmal betonen, dass ich mit Zwurg und Skirt-Man eine rein sachliche Diskussion führe, die wir drei ohne jeden Gram gegeneinander führen. Jeder von uns hat seine Perspektive, keiner von uns hat zu 100% alleine recht. Es gibt zwar Fakten, die anderes zu bewerten sind als bloße Meinungen, aber zu diesen Fakten haben wir nicht so einfach Zugang. Dazu zählen die Statistiken. Statistiken geben aber auch keine rein objektive Wahrheit wieder, sondern welche Parameter man erhebt, welche Fragen man stellt usw. hängt vom jeweiligen Forschungsinteresse ab. Und kann auch politisch motiviert sein. Auch die Darstellung kann so motiviert sein, dass man bei mit Statistik nicht vertrauten Leser:innen keine falschen Assoziationen weckt. Ausländerfeindlichkeit bzw. Fremdenhass ist so alt wie die Menschheit. Und es kann sein, dass das was Skirt-Man als "beschönigen" bezeichnet eine Darstellung ist, die eben den Sinn hat, dem Ausländerhass vorzubeugen. Ob dann Menschen mit doppelter Staatsangehörigkeit nur als Deutsche gezählt werden, damit die Zahl der Ausländer geringer erscheint, weiß ich nicht. Korrekterweise müssten sie als Menschen mit doppelter Staatsangehörigkeit eine eigene Gruppe bilden. Das meine ich zumindest. Aber ich weiß es nicht.

Und dann grätscht der Berliner Kerl dazwischen, beschimpft mich als einen, der eine Gefolgschaft will und immer recht haben will usw. und schickt Slothorpe noch einen hämischen Gruß hinterher. Ich empfinde seinen Umgangston inzwischen als unerträglich.


Lieber Wolfgang,

ich habe mich mit Menschen unterhalten, die gleichzeitig die deutsche und die türkische Staatsbürgerschaft haben. Für sie ist es wichtig, die Wurzeln in ihrem Herkunftsland neben der Zugehörigkeit zur neuen Heimat zu behalten. Es kann ja sein, dass sie auch mal wieder zurück wollen. Das ist leichter, wenn sie die Staatsangehörigkeit noch haben. Ich habe damit kein Problem. Steuern zahlen sie, wo sie arbeiten und wohnen. Die Wehrplicht in der Türkei kann ein Problem sein. Da können sie zwangseingezogen werden, wenn sie in die Türkei reisen. Mit dem Risiko müssen sie leben.
Sollte es zu einer Krise zwischen beiden Ländern kommen, müssen sie sehen, wie sie damit umgehen. Das ist alles nicht unproblematisch, aber ich sehe es doch so, dass man die doppelte Staatsangehörigkeit als eine Form der Verbundenheit zu zwei Ländern sehen kann. Solche Menschen können wichtige Brückenbauer:innen sein. 

Und Wolfgang, ich weiß, dass Du kein Nationalist bist.

LG, Micha
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