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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von BlueBayou am 26.07.2026 18:35 »
Ich will ja nicht sagen, "ich hab´s ja gesagt!" - aber ich habe es gesagt:

Gude zusammen,

Konstantin hat mir eben diesen Video-Link geschickt: https://www.youtube.com/watch?v=VjHgJuGKoeI

Leider gibt es auch im ansonsten so offenen Rheinland Fanatiker und Idioten, die anständige Menschen bedrohen, wenn diese einen Lebensweg gehen, den sie nicht verstehen wollen.

LG, Micha

Was für ein tendentiös-schlechter Bericht - "das Problem ist immer rechts" !
Das ist zu billig und zu undifferenziert!
Aber es passt ins Bild. Ich sage nur "Queer for Palestine".

Queerfeindlichkeit hat viele Täter (und Ursachen) - nicht nur aus dem politisch-rechten Milieu.
Beispiel: Queerfeindlichkeit im Islamismus.
https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/hintergruende/DE/islamismus-und-islamistischer-terrorismus/queerfeindlichkeit-im-islamismus.html

Darüber möchte aber niemand öffentlich reden - könnte ja als "islamfeindlich" gecancelt werden. Oh man!

Allen Opfern und deren Angehörigen des Anschlags auf den Berliner CSD 2026 mein herzliches Beileid und viel Kraft!
Ebenso den Verletzten eine schnelle Genesung und den Mut, sich davon nicht abschrecken zu lassen!
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Beitrag noch nicht gehört. Text dazu auch noch nicht gelesen. Nur in die Kommentare reingeschnuppert.

Auffallend ist, dass es eine gewisse Tendenz von den männlich erscheinenden Kommentatoren gibt, Rock am Mann heutzutage eher gut zu finden als abzulehnen.

Von den zahlenmässig eher selteneren Frauen in diesen Kommentaren scheint sich nicht ganz so ein liberales Stimmungsbild abzuzeichnen, meiner Wahrnehmung nach. Sehr viel wurde auch vom Thema abgewichen und über "Socken in Sandalen" und andere Modestile die Nase gerümpft, zum Beispiel mit der Pauschalkeule "schlecht gekleidet" geschwungen.

Ein Kommentar einer Dame stach mir irgendwie besonders hervor, den ich hier gerne zitieren möchte:

Zitat
Ich beneide die Männer um ihre seriöse, zeitlose Garderobe, ohne Modefirlefanz. Die finden - noch - immer passende Kleidung, während Frauen mit Modevorschriften terrorisiert werden. Jetzt soll es den Männern auch so gehen? Es gibt bereits weite, luftige Leinen- oder Baumwollshorts, die wir Röcke sind. Während Frauen Hosenanzüge tragen, sollen Männer jetzt in Kleider und Röcke? Ein neuer Gag der Modeindustrie. Haben wir keine anderen Sorgen?

Eine ziemlich interessante Sichtweise, dass Frauen mit Modevorschriften terrorisiert werden. Mag sein, dass man sich in so eine Sichtweise hineinbegeben kann, wenn man ausgeprägt Modezeitschriften studiert, die dann Stil X oder Y propagieren. Dies als Vorschriften zu werten, und dann auch noch als 'Terror' zu empfinden, ist nach meinem Empfinden nicht vergleichbar mit der Situation von Männern, wo der durchschnittliche Mann ja von der Hosenvorschrift terrorisiert wird, um mal im gleichen Sprachgebrauch zu bleiben. Ich finde das allgemeine "Hosendiktat" als wesentlich einschneidender als irgendwelche neuen Modeströmungen in einer Kleidungsvielfalt für Frauen, die eigentlich kaum Grenzen kennt.

Aber das Abtun mit "Haben wir keine anderen Sorgen?" à la "Klappe halten, Männer bleiben bei Hosen, basta!" ist bei manchen Frauen - meist gehobenes Mittelalter, Rente bald gesichert - recht typisch, die aber selbst meist in Hosen rumlaufen und es für sie das selbstverständlichste ist, alle Auswahl zu haben und auch Hosen, und Hosen eben die angehimmeltste praktischste Errungenschaft der Menschheit bedeutet.

Aber natürlich sind das ja alles Einzelmeinungen. Und einer der Herren ereiferte sich mit Rückantworten ziemlich, wo er sich um das Verständnis für den Rockwunsch der Männer einsetzte oder auch andere, in enger Stirn recht eingeschränkte Kommentare mit Hinweisen um mehr Weitsicht beantwortete. Dieser Eifer hat mich dann doch recht beeindruckt. Und ja, unter Männern gibt es allmählich immer mehr, die zu dieser Weitsicht fähig sind.
Es gibt halt genug M und W die nicht unterscheiden können zwischen man kann und man muss. Ein eingeschränkter Horizont ist halt Geschlechter übergreifend weit verbreitet und oft vom Alter geprägt.
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Wenn man das Umfeld lange Zeit an sehr intensives und perfekt wirkendes Make Up gewöhnt, braucht man sich nicht wundern, wenn die Leute die Veränderung Richtung weniger wahrnehmen. Da hilft vermutlich nur, konsequent dezent gestalten, so dass es natürlich und frisch statt "angemalt" aussieht und gut erholt, mit einem natürlichen Lächeln, nach dem Urlaub auch mal ganz ohne Kosmetik zu erscheinen. Eine andere Frisur könnte das Bild ebenso positiv abrunden. Dass ständig viel Kosmetik der Haut schadet, sagt der Name der "Stewardessen-Akne". Unter der Chemie leidet die Haut langfristig. Auch in der Sonne sollte man wegen der chemischen Zersetzungsprodukte konsequent drauf verzichten.

Dekorative Kosmetik benutze ich garnicht, nur reinigende und gelegentlich pflegende. Meine Hände sehen trotz Kontakt mit Zement, Motoröl, Erde, Obstsaft und anderem jünger aus als manche Hände von gleich jungen Kolleginnen, die maximal Geschirr in die Maschine stellen oder in der Wohnung Staub wischen. Das Gesicht drückt nunmal auch die Gedanken und den Gesundheitszustand aus. Da lässt sich nicht alles kaschieren, es ist oft Arbeit an der Ursache gefragt. Mal so ganz allgemein gesprochen.

Ich hätte zumindest nichts dagegen, wenn mehr Frauen den Weg von "perfektem" zu "natürlich-dezentem" Make Up gehen. Sie gewinnen doppelt durch jüngeres, frischeres Aussehen und weniger Erwartungsdruck.
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. Da gibt es noch viel Potential, bevor Kosmetik oder bunte Kleidung Einzug halten.

Genau an dieser Stelle habe ich Frauen oft jammern gehört:
Weniger durch Erwartungen an die Kleidung, als an Makeup, Frisur, Nägel usw. fühlen sie sich gegängelt.
Eine sagte mal zu mir, ich hätte es gut, um im gesellschaftlich akzeptierten Rahmen zu sein reicht "sauber", sie würde ohne Makeup gleich Kommentare wie "aus dem Bett gefallen?" erhalten.
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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von husti am 26.07.2026 15:16 »
Saarburg?

LG, Micha

könnte hinkommen. Ich erinnere mich, genau an dieser Stelle vor ca. 3 Jahren gewesen zu sein. Nur weiss ich nicht mehr genau, wie die Stadt heisst...
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Hallo Skirtedman,

den Satz mit dem "Terror" finde ich auch interessant. Wer zwingt die Dame denn, sich terrorisieren zu lassen? Niemand.
Vorstellen könnte ich mir höchstens, wenn man in einer Gruppe lebt, wo Konsum vor Wahrhaftigkeit geht, also, wo das Auswendiglernen der Vorabendserie, des Netflix-Films oder eben das Nachkaufen beworbener Styles im Mittelpunkt steht. Das sind dann aber auch Leute, die für 1600€ einen Thermomix kaufen, damit sie glauben, sie "gehören dazu" und könnten sogar kochen.
In meinem Umfeld gibt es eher Männer und Frauen mit eigenem Stil, denen die beworbenen Trends relativ egal sind. Ein paar der oben beschriebenen Personen gibt es in der Firma.

Ansonsten höre ich aus dem Bericht nichts Neues heraus, im Grunde alles bereits mehrfach gehört.

Große Defizite sehe ich auf Seite der Männer bei Körperbewusstsein und Körperpflege. Gesunder, schlanker Körper mit aufrechter Haltung, gepflegte Füße und Hände eher Mangelware. Da gibt es noch viel Potential, bevor Kosmetik oder bunte Kleidung Einzug halten.

Gruß
doppelrock
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Rund um den Rock / Antw:Adäquate Kleidung - Sommer
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 26.07.2026 10:52 »
An anderer Stelle im Forum wurde ein neuer Thread eröffnet, wo es im Radio irgendwie um Röcke für Männer ging.

Ich möchte an diese Stelle mal hier verlinken, weil der dann dortige Link irgendwie was mit dem hiesigen Thread-Thema zu tun hat, was man eben aus der Benennung jenes Links zum Bayerischen Rundfunk entnehmen kann, ich zitiere diesen Link:

Zitat
br.de/nachrichten/kultur/hitzetaugliche-mode-warum-tragen-maenner-keine-roecke,VQ62jvg#... ... ...

Inwieweit es nun tatsächlich um diesen Aspekt adäquate sommerliche Kleidung geht, hab ich noch nicht näher in Erfahrung gebracht. Bis jetzt habe ich die Radiosendung noch nicht gehört und auch nicht den Internettext dazu gelesen. Macht Euch selbst ein Bild davon.

Dort geht es zum betreffenden Thread in unserem Forum:
Thread "Vom antiken Rom bis heute: Röcke in der Männerbekleidung"
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Beitrag noch nicht gehört. Text dazu auch noch nicht gelesen. Nur in die Kommentare reingeschnuppert.

Auffallend ist, dass es eine gewisse Tendenz von den männlich erscheinenden Kommentatoren gibt, Rock am Mann heutzutage eher gut zu finden als abzulehnen.

Von den zahlenmässig eher selteneren Frauen in diesen Kommentaren scheint sich nicht ganz so ein liberales Stimmungsbild abzuzeichnen, meiner Wahrnehmung nach. Sehr viel wurde auch vom Thema abgewichen und über "Socken in Sandalen" und andere Modestile die Nase gerümpft, zum Beispiel mit der Pauschalkeule "schlecht gekleidet" geschwungen.

Ein Kommentar einer Dame stach mir irgendwie besonders hervor, den ich hier gerne zitieren möchte:

Zitat
Ich beneide die Männer um ihre seriöse, zeitlose Garderobe, ohne Modefirlefanz. Die finden - noch - immer passende Kleidung, während Frauen mit Modevorschriften terrorisiert werden. Jetzt soll es den Männern auch so gehen? Es gibt bereits weite, luftige Leinen- oder Baumwollshorts, die wir Röcke sind. Während Frauen Hosenanzüge tragen, sollen Männer jetzt in Kleider und Röcke? Ein neuer Gag der Modeindustrie. Haben wir keine anderen Sorgen?

Eine ziemlich interessante Sichtweise, dass Frauen mit Modevorschriften terrorisiert werden. Mag sein, dass man sich in so eine Sichtweise hineinbegeben kann, wenn man ausgeprägt Modezeitschriften studiert, die dann Stil X oder Y propagieren. Dies als Vorschriften zu werten, und dann auch noch als 'Terror' zu empfinden, ist nach meinem Empfinden nicht vergleichbar mit der Situation von Männern, wo der durchschnittliche Mann ja von der Hosenvorschrift terrorisiert wird, um mal im gleichen Sprachgebrauch zu bleiben. Ich finde das allgemeine "Hosendiktat" als wesentlich einschneidender als irgendwelche neuen Modeströmungen in einer Kleidungsvielfalt für Frauen, die eigentlich kaum Grenzen kennt.

Aber das Abtun mit "Haben wir keine anderen Sorgen?" à la "Klappe halten, Männer bleiben bei Hosen, basta!" ist bei manchen Frauen - meist gehobenes Mittelalter, Rente bald gesichert - recht typisch, die aber selbst meist in Hosen rumlaufen und es für sie das selbstverständlichste ist, alle Auswahl zu haben und auch Hosen, und Hosen eben die angehimmeltste praktischste Errungenschaft der Menschheit bedeutet.

Aber natürlich sind das ja alles Einzelmeinungen. Und einer der Herren ereiferte sich mit Rückantworten ziemlich, wo er sich um das Verständnis für den Rockwunsch der Männer einsetzte oder auch andere, in enger Stirn recht eingeschränkte Kommentare mit Hinweisen um mehr Weitsicht beantwortete. Dieser Eifer hat mich dann doch recht beeindruckt. Und ja, unter Männern gibt es allmählich immer mehr, die zu dieser Weitsicht fähig sind.
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Gender / Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von doppelrock am 26.07.2026 10:35 »
Leider gibt es einen traurigen Anlass, erneut zum Thema zu schreiben.
Was bei vielen als Denkverbot gilt, schreibt auch die Tagesschau zur Herkunft des Täters
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/csd-berlin-verletzte-100.html
Das dürfte eine plausible Erklärung sein für den "nicht-rechtsextremen" Anstieg der queerfeindlichen Straftaten. In freien Medien wird durchaus neutral und sachlich darüber berichtet. nach meinem Empfinden wirkt der WDR-Bericht im Startbeitrag wie eine bewusst gezündete Nebelkerze zur Ablenkung von einer wichtigen Tätergruppe und zur Schaffung von Feindbildern.

Deshalb wiederhole ich meinen Appell: Nicht die einen gegen die anderen aufrechnen, sondern erwischte, rechtskräftig verurteilte Täter nach den Buchstaben des Gesetzes behandeln ohna Ausnahmen und Ausflüchte. Die aktuellen Gesetze sind eindeutig genug und bieten auch die notwendige Strenge, damit die Täter oder Nachahmer nicht erneut handeln. Sofern die Gesetze korrekt angewendet werden.

Noch was zur Geschichte; Wer gern die "Fascho"-Keule schwingt, ohne zu wissen, was dahinter steht, beschäftige sich bitte mal mit Herrn Mussolini in der Zeit 1915-20 und der Bedeutung des Rutenbündels. Der Zusammenhang ist noch interessanter als die Sitzordnung in der ersten französischen Republik. Hat aber den Nachteil, dass man die geliebten Vorurteile überdenken muss.

Gruß
doppelrock
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