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Als Bewohner eines Dorfes (ca. 110 Personen) in einem Dorf von ca. 5600 Personen werde ich oft mit den herkömmlichen Rollenmodellen der Vergangenheit konfrontiert,, die auch heute noch sehr oft von den Müttern überliefert werden.
In unserem kleinen Ortsteil werde ich als politisch Aktiver gehört und anerkannt, als gelegentlicher Rockträger kritisch beäugt und toleriert.
Mehr erwarte ich in unserer Region und unserer Umgebung, -fast  80% konservativ katholisch-, nicht.
Ich bin erst seit 20 Jahren hier, nicht religiös engagiert, für die SPD im Rat (gewesen) und oft öffentlich im Rock unterwegs.
Niemand hat sich deswegen von mir distanziert, von den üblichen Frotzeleien mal abgesehen. 
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Erfahrungsberichte / Antw:Tolerante Reaktionen
« Letzter Beitrag von MAS am 17.05.2026 22:45 »
Wer aber, lieber Zwurg,  schmeißt die verschiedenen Themen alle in einen Topf und hat ein Interesse daran, die zur Spaltung der Gesellschaft zu verwenden?

Wer z.B. verwendet Begriffe wie "LGBTQ" und "Wokeness" in einem Atemzug? Und "Klimawahnsinn" und "Genderwahnsinn" usw. usf.?

Wer sorgt dann dafür, dass viel Menschen geradezu allergisch auf diese Themen reagieren?

LG, Micha
 
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Rund um den Männerrock / Antw:Verwechselt worden
« Letzter Beitrag von MAS am 17.05.2026 22:40 »
Aber was, lieber Albis, ist es so schlimm daran, so verwechselt zu werden?

LG, Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Vorstellung
« Letzter Beitrag von Krefelder am 17.05.2026 21:21 »
Hallo Steppi.

Herzlich willkommen.
Ich werde am 14.06. auch am Treffen im Bochum teilnehmen.

Bis dahin 
VG
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Rund um den Männerrock / Antw:Verwechselt worden
« Letzter Beitrag von Albis am 17.05.2026 21:20 »
Mir ist das auch schon passiert, wenngleich es schon ein paar Jahre her ist und ich mich nicht mehr an genaue Wortlaute erinnere. Es hat dazu geführt, dass ich lange schwarze mittelweite/-enge Röcke im Zweifel eher weniger anziehe, auch wenn das diejenigen sind, die mir an mir am besten gefallen.

LG, Albis
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:WGT 2026 Rockmode goes dark again
« Letzter Beitrag von Albis am 17.05.2026 21:14 »
Schön, dass Du schreibst, Jürgen!

Unser Plan für Freitag ist fast identisch mit Eurem mit dem Unterschied, dass wir nach dem VicPic ins Hotel zum Umziehen müssen. Es hängt aber auch alles ein bisschen vom Wetter ab und somit sind die anderen Tage noch nicht ganz durchgeplant. Wir sehen uns auf jeden Fall.

LG, Albis
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Vorstellung
« Letzter Beitrag von Albis am 17.05.2026 21:07 »
Herzlich Willkommen Matthias!
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Erfahrungsberichte / Antw:Tolerante Reaktionen
« Letzter Beitrag von Peter58Muc am 17.05.2026 19:29 »
Ich war heute mit Rock und heller Strumpfhose im KFC und habe einen Burger gegessen.
Es war auch eine größere Gruppe Türken anwesend und haben da gegessen.
Es gab weder eine Reaktion auf meine Gewandung von ihnen, auch sonst schien sich niemand dafür zu interessieren was ich anhabe.
Scheinbar ist man ab einem gewissen Alter unsichtbar für die Mitmenschen.

LG Peter
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Erfahrungsberichte / Antw:Tolerante Reaktionen
« Letzter Beitrag von Zwurg am 17.05.2026 19:13 »
Lieber Zwurg,

ich frage aber mal zurück:

Meinst Du, in Frieden leben zu können, wenn die Rahmenbedingungen das nicht zulassen?
Und wer meinst Du, ist für die Schaffung und Pflege von Rahmenbedingungen, die ein friedliches Leben ermöglichen, zuständig?


Ich habe seit über 30 Jahren Homosexuelle in meinem Freundeskreis. Auch in den 90igern gab es keine Probleme.
Transsexuelle habe ich in den letzen 20 Jahren kennengelernt. Ich nehme die Menschen wie sie sind.
Früher wie heute haben sie s nicht unbedingt leicht, wenn sie sich outen.
Mit den Röcken am Mann ist es ähnlich. Ich fand es in den 2000ern einfacher, weil es da ein Thema für sich war.

Mit diesem LGBTQ+ und der Wokeness Themenkreis wird alles in einen Topf geworfen, zack, die Schublade öffnet sich und schon steckt man drin.
Ich finde diese Themen haben die Gesellschaft nicht geeint, sondern im Gegenteil,  die Gesellschaft wurde gespalten.
Und vermehrt reagieren viele Menschen extrem allegisch.
Ich mag mich nicht entscheiden. Ich kenne und mag Menschen von allen Seiten.
In meinem Fall gehts nur um Klamotten, um nichts anderes. Und anscheinend gibt es sehr wenig Mitstreiter in meinem/unserem Thema.
Ich würde Einigung und Freiheit lieber sehen, als ständige weitere Spaltungen und ideologische Grabenkämpfe.

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Erfahrungsberichte / Antw:Tolerante Reaktionen
« Letzter Beitrag von MAS am 17.05.2026 17:20 »
Lieber Zwurg,

ich frage aber mal zurück:

Meinst Du, in Frieden leben zu können, wenn die Rahmenbedingungen das nicht zulassen?
Und wer meinst Du, ist für die Schaffung und Pflege von Rahmenbedingungen, die ein friedliches Leben ermöglichen, zuständig?

Und, auch wenn ich nicht glaube, dass Du das so meinst: Kannst Du wirklich in Frieden leben - also auch in einem inneren Frieden - wenn eine Gruppe in der Gesellschaft, der Du nicht angehörst, nicht in Frieden leben kann? Auch wenn wir derzeit zum Glück nicht solche Zustände haben, denke ich an eine schlimme Zeit zurück, in der viele Gruppen der Gesellschaft verfolgt und ermordet wurden, während viele Menschen wegschauten, weil sie in Frieden leben wollten, und dieses Wegschauen für unpolitisch hielten.

Aber ja, Toleranz kann auch Gleichgültigkeit bedeuten. Toleranz ist die Duldung von Menschen oder von Zuständen, die man eigentlich nicht mag. Was man mag, braucht man nicht zu dulden. Was man nicht mag, erduldet man notgedrungen. Sollte es aber verschwinden - also auch: sollten die tolerierten Menschen verschwinden - trauert man ihm/ihnen nicht nach. Und evtl. toleriert man sie auch nur so lange, wie man muss, unterstützt aber auch Kräfte, die daran arbeiten, diese Menschen zu bekämpfen. Deswegen meine ich, dass Toleranz ein Anfang ist, der aber in Respekt und Akzeptanz übergehen muss, wenn man will, dass alle in Frieden miteinander leben können.

LG, Micha
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