Neueste Beiträge

Seiten: 1 ... 8 9 [10]
91
Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von BlueBayou am 28.07.2026 22:54 »
Ich habe mir neulich Demolitian Man wieder einmal angesehen. Ein SF Film mit Sylvester Stallone, Wesley Snipe und Sandra Bullock. Kurz zum Inhalt: Ein harter Cop und eine Terrorist werden in den 90igern eingefroren und 2032 wier aufgetaut. Und beide müssen sich in einer komplett anderen Welt wieder zurechtfinden. besonders die Figur von Stallone tut sich sehr schwer damit.
Ja, - "sanfte Grüße" - toller Film!


Zitat
Erstmals richtig erschüttert wurde das alles mit dem Anschlag auf die Twin Towers. Ich hab mir damals ein Buch gekauft das den Islam genauer erklärte. Ich war entsetzt. Denn ich erfuhr, das Mohmad der Gründer des Islams alles andere als ein heiliger Mann des Friedens war. Er war Feldherr, weltlicher Herrscher und hat zeitlebens alles getan um seinen persönlichen Reichtum, seine Macht und seinen Sex zu mehren. Er hat töten lassen, Menschen von ihrem Land vertrieben, Menschen versklavt. In seinem Namen wird der Glaube mit Waffengewalt, Angst und Unterdrückung verbreitet. Die Sunniten, die größte Glaubensfraktion nimmt sich sein  Leben zum Beispiel. Damit kann sich jeder moderne Moslem bei jeder Gewalttatt direkt auf Mohamed berufen. Und deshalb wird es niemals eine friedliche Koexistenz mit anderen Religionen geben.
Eben.

Erstens: der Islamismus hat eben sehr wohl mit dem Islam zu tun.
Wenn sich ein "Gotteskrieger" auf irgendwelche alten Paragraphen beruft, so kann ihm keiner seiner Glaubensbrüder ans Bein flicken - eben weil es aus der heiligen Schrift stammt, die von Gott persönlich(!) diktiert wurde. Der Dschihadist macht also genau das, was angeblich seine Aufgabe ist.

Zweites Problem: es gibt keine Reformation, keine große Kraft (wie bspw. der Papst bei den Katholiken), wonach man sagen könnte "Passage 11, 18 und 23, sowei 47 setzen wir mal außer Kraft/ hat für uns im 21. Jahrhundert keine Bedeutung mehr" Oder gar: wir müssen den Koran neu schreiben und all die menschenfeindlichen Passagen überarbeiten oder streichen.

Drittes Problem: die Opfer-Inszenierung. Auch das wurde über die letzten Jahrzehnte eingepflanzt und etabliert, Parteien, Entscheidungsträger, usw. unterwandert. Jegliche Kritik am Islam und Forderungen nach einer Achtung westlicher Werte und Gesetze werden gerne als "islamfeindlich" geframet. In Berlin gibt es mittlerweile sogar einen Gedenktag gegen "antimuslismischen Rassismus". Ausgerechnet von den Muselmännern mit den langen Nachthemden und zotteligen Bärten, die unverhohlen ihren Antisemitismus ausleben.

Der Islam ist mittlerweile keine Bereicherung mehr, sondern eine Bedrohung.

Umso peinlicher, dass viele Linke noch immer nicht begriffen haben, dass der Islam auf Dauer nicht deren Freund und Partner sein kann, sondern der viel gefährlichere Gegner.
DIE LINKE: ruft dazu auf, das Thema nicht rassistisch und populistisch auszuschlachten
SPD: möchte Antidiskriminierung von sexueller Vielfalt gerne im Grundgesetz verankern
GRÜNE: möchten einen Fond einrichten, um Geld für Schutzmaßnahmen bei künftigen Veranstaltungen zu haben
Und einige Politiker entblöden sich nicht, den Isalmismus mit "die Gefahr ist rechts" in einen Topf zu werfen.


Zitat
In weniger als 25 Jahren werden Muslime die Mehrheit in diesem Land bilden,  Wie sieht es dann aus? Werden wir noch Weihnachten, Fasching und Ostern feiern können? Werden wir noch öffentlich als Männer Röcke tragen können? Wird es noch CSD s geben? Oder werden noch so viele Anschläge kommen und so viele Opfer zu beklagen sein, dass sich niemand mehr traut? Ich weiß das sogar in der nächsten Stadt hier im Landkreis der große Faschingsumzug abgesagt wurde, weil er nicht richtig abzusichern war?
Mir wird übel, wenn ich daran denke!

Zitat
Alle paar Wochen gibtes eine neue schreckliche Gewalttat und spätestes nach 2 Wochen geht alles wieder resigniert zur Tagesordnung über, weil niemand weiß wie man Einhalt gebieten könnte.
Hauptsache die Brandmauer, bzw. der Antiterroristische Schutzwall steht...
92
Erfahrungsberichte / Antw:Zurück von der Reha
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 28.07.2026 22:51 »
Ja, die eigenen Augen sind ganz wichtig.

Man muss zu sich sagen können, jawoll, so kann ich mich blicken lassen. Manchmal geht man zwar Kompromisse ein und man weiss, dass man es eigentlich noch besser hinkriegen würde. Aber in den eigenen Augen recht passend auszusehen, ist die beste Grundlage, so gekleidet anderen Menschen in deren Augen schauen zu können.

Mit den allerersten Rock-Erfahrungen hat man ggf. noch nicht so das Händchen dafür. Man hat es ja auch nicht vererbt oder antrainiert (durch Erziehung) bekommen. Man muss sich das selbst erarbeiten, in was man sich gefällt und in was eher nicht. Aber man entwickelt nach und nach ein gewisses Gespür dafür. Das muss zwar nicht unbedingt jedem anderen so gefallen, aber wenn Du Dir selbst gefällst, ist das die allerwichtigste Voraussetzung.

Und ja, mit der Zeit wird man aufmerksamer. Und das kann ab und zu sogar zur Last werden, in aller Regel ist es aber Lust; Lust und Spaß, die nach mehr schreien. Und ja, irgendwie beschäftigt man sich dann deutlich mehr mit sich selbst als mit lapidaren Jeans und T-Shirt. Es ist eine Form der erhöhten Selbstwahrnehmung. Eine Form der verstärkten Selbstliebe.

Und jeder, der mal durch eine Reha gegangen ist, sollte lernen - so glaube ich (obwohl ich noch nie selbst eine Reha durchlaufen bin) -, dass man verstärkt auf sich und sein Inneres hören sollte. Ich glaube, das ist ein wesentlicher Teil der Selbstgesundung.
93
Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 28.07.2026 22:35 »
Ah, ich verstehe.

Wenn der normale Alltag konsequent auf die Erwartungen der Leute angepasst ist, dann freut man sich umso sehr auf spezielle Anlässe, wo man mal den Alltag vergessen kann.
Schade, dass Deine Frau Dich im Rock wohl nicht so toll findet. Was sagt sie denn, wenn Du wieder eine Alleintour zu einem Festival machst? "Du und Deine Festivals!"? Oder ist sie froh, wenn sie mal ein paar Tage ganz alleine entscheiden kann, was sie selbst macht? Weiss sie, dass Du auf Festivals Röcke trägst?
94
Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Erwin am 28.07.2026 21:51 »
"Fühlt sich ganz normal an."

Das ist schön. So soll es ja auch sein.

Amphi, WGT, vielleicht auch CSD..., da stellt sich die Frage, warum es solche "Fluchten" braucht, um sich als Mann mehr zuzutrauen. Oder eine gewisse Szene.

Andererseits haben bestimmte Szenen ja auch immer mal wieder die Alltagskultur mit Errungenschaften bereichert, z.B. der Punk mit bestimmten Modeeinflüssen.

Bleibt zu hoffen, dass sich die alltägliche Welt da draussen ein bisschen was abguckt von den Strömungen in den einzelnen Szenen. Und mir scheint, der Bedarf am Rock am Mann ist da. Er ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Und die Sehnsucht danach ebenso.

Danke, dass Ihr Euch gemeldet habt. Und dass Ihr auch einen Einblick von Euch selbst gegeben habt.

Es gibt mehrere Fotos von mir auf dieser Site. Ich möchte gern auf Festivals und bei Konzerte sein. Ich gehe auch regelmäßig nach Punk oder Metal Festivals.
Festivals sind für mich. Da gehe ich ohne meine Frau. Dann kann ich auch Rocke tragen. Ich habe auch keine Probleme wenn man mich lang anschauen werden.
Oh ja. Nächste Festivals sind in Belgien und in der Niederlande.
95
Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am 28.07.2026 21:38 »
Ich habe mir neulich Demolitian Man wieder einmal angesehen. Ein SF Film mit Sylvester Stallone, Wesley Snipe und Sandra Bullock. Kurz zum Inhalt: Ein harter Cop und eine Terrorist werden in den 90igern eingefroren und 2032 wier aufgetaut. Und beide müssen sich in einer komplett anderen Welt wieder zurechtfinden. besonders die Figur von Stallone tut sich sehr schwer damit.

Manchmal komme ich mir heute auch vor als würde ich heute in einer komplett anderen Welt leben als vor 25- 30 Jahren.

Was war das doch damals gut. Alle Preise waren im Verhältnis zum Lohn die Hälfte. Wir waren damals richtig reich. es gab keine Sicherheitsvorkehrungen bei irgendwelchen Festen, egal ob Faschingszug, Weihnachtmarkt, CSD, es gab keine Sprechverbote.  Die quere Szene wr damals noch nicht so sozialistisch aufgeladen, man konnte über alles reden und diskutieren. Die Renten, die Wirtschaft, die Friedenskultur... alles war noch sicher.

Erstmals richtig erschüttert wurde das alles mit dem Anschlag auf die Twin Towers. Ich hab mir damals ein Buch gekauft das den Islam genauer erklärte. Ich war entsetzt. Denn ich erfuhr, das Mohmad der Gründer des Islams alles andere als ein heiliger Mann des Friedens war. Er war Feldherr, weltlicher Herrscher und hat zeitlebens alles getan um seinen persönlichen Reichtum, seine Macht und seinen Sex zu mehren. Er hat töten lassen, Menschen von ihrem Land vertrieben, Menschen versklavt. In seinem Namen wird der Glaube mit Waffengewalt, Angst und Unterdrückung verbreitet. Die Sunniten, die größte Glaubensfraktion nimmt sich sein  Leben zum Beispiel. Damit kann sich jeder moderne Moslem bei jeder Gewalttatt direkt auf Mohamed berufen. Und deshalb wird es niemals eine friedliche Koexistenz mit anderen Religionen geben.

Ich hab sehr gastfreundliche Türken kennengelernt, aber die Tradition, das Frauen sich in der Öffentlichkeit verhüllen müssen, ist für mich eine Zeichen für eine radikale Auslegung der Religion. Das macht mir persönlich Angst. Vor 30 jahren glaubten wir,das machen nur die Alten, weil sie es vondaheim so gewohnt sind. Heute werden es immer mehr, selbt bei mir auf dem Dorf und ich sehe es bei sehr jungen Frauen.

In weniger als 25 Jahren werden Muslime die Mehrheit in diesem Land bilden,  Wie sieht es dann aus? Werden wir noch Weihnachten, Fasching und Ostern feiern können? Werden wir noch öffentlich als Männer Röcke tragen können? Wird es noch CSD s geben? Oder werden noch so viele Anschläge kommen und so viele Opfer zu beklagen sein, dass sich niemand mehr traut? Ich weiß das sogar in der nächsten Stadt hier im Landkreis der große Faschingsumzug abgesagt wurde, weil er nicht richtig abzusichern war?

Alle paar Wochen gibtes eine neue schreckliche Gewalttat und spätestes nach 2 Wochen geht alles wieder resigniert zur Tagesordnung über, weil niemand weiß wie man Einhalt gebieten könnte.

Derweil ist auch nichts anderes mehr sicher: keine Rente, keine Kultur des Friedens, unser Sozialsystem, die Wirtschaft, unser Geld....
Denn Deutschland ist pleite....

Mir machen diese Entwicklungen Angst.
Heute mehr denn jeh.
96
Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Albis am 28.07.2026 21:37 »
Lieber Albis, keine Hose zu tragen, aber auch keinen Rock oder ein Kleid, ist glaube ich nicht dasselbe, wie einen Rock oder ein Kleid zu tragen, denn Nacktheit oder Fast-Nacktheit gilt für viele nicht so unmännlich wie ein Rock oder ein Kleid. Oder wie waren die Männer ohne Hose, Rock oder Kleid gekleidet?

In der Tat gab es einige Männer, die den ganzen Stolz ihrer Männlichkeit präsentiert haben, also bis auf die Schuhe komplett nackt waren. Ich habe ja schon einiges gesehen, aber sowas bislang noch nicht. Ich will nicht bewerten, ob das gut oder schlecht ist. Innerlich war ich aber doch ein bisschen geschockt. Aber vielleicht ist das ja auch ganz gut, denn möglicherweise geht es ja einigen Menschen auch so, die zum ersten Mal einen Mann im Rock sehen. Mit dieser Erfahrung kann ich mich dann vielleicht ein bisschen besser in diese Menschen hineinfühlen.

Ansonsten meine ich, dass es besser ist, wenn sich Menschen zumindest zu bestimmten Anlässen extravagant kleiden (Gemeint sind die Männer im Rock, nicht die nackten.), als wenn sie es gar nicht tun. Dieser Anlass kann dann die Anregung sein, es vielleicht auch mal im Alltag oder zumindest in der Freizeit zu versuchen. Das war bei mir ja auch so: Nachdem ich auf dem WGT 2003 erstmals eine nennenswerte Anzahl Männer im Rock gesehen hatte, habe ich mir noch im selben Jahr auch meinen ersten Rock besorgt.

LG, Albis
97
Erfahrungsberichte / Antw:Zurück von der Reha
« Letzter Beitrag von Zwurg am 28.07.2026 20:49 »
Ich habe auch schon fesgestellt, das man zu Rock und Strumpfhosen, alles irgendwie aufmerksamer kombiniert. Es soll nicht irgendwie blöd oder komisch (in den eigenen Augen) aussehen. Der innere Zensor ist hier viel strenger, als wenn man bsp eine Jeanshose trägt.
98
Artikel und Presseberichte / Antw:How men are wearing skirts this season
« Letzter Beitrag von MAS am 28.07.2026 18:56 »
Danke fürs Mitteilen, just_me!

Auch wenn ich mich keinem Modediktat unterwerfe, finde ich es doch gut, dass diese Zeitschrift so vom männlichen Rocktragen berichtet, als sei es nur eine Frage, wie Mann in diesem Sommer trägt und nicht, ob er das überhaupt darf.

LG, Micha
99
Artikel und Presseberichte / How men are wearing skirts this season
« Letzter Beitrag von just_me am 28.07.2026 17:52 »
Hallo zusammen,

kannte von euch jemend die Vogue Adria? Ich bis eben nicht.
Jedenfalls schrieb diese im Juni, wie Man(n) aus ihrer Sicht in dieser Saison Rock trägt: so
Dass der geneigte Forist seinen Stil nicht ändern wird ist klar - vielleicht kommt aber manch Leser auf die Idee ...

VG,
just_me
100
Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 28.07.2026 14:50 »
Lieber Wolfgang,

Du bist ein kluger Kopf bzw, hast einen solchen.

Das ist vollkommen richtig, dass es verschiedene Perspektiven, Narrative usw. gibt. Man kann die auch nicht alle kennen. Umso mehr kann man sich auch darin trainieren, mit der eigenen Perspektive, dem eigenen Narrativ usw. bescheiden umzugehen und sie bzw. es nicht einfach mal eben so für unfehlbar und absolut richtig zu halten.

Offenheit für andere Sichtweisen kann bedeuten, sich für sie zu interessieren und sich aktiv mit ihnen zu beschäftigen. Aber auch etwas weniger engagiert, anderen Menschen zuzugestehen, diese Sichtweisen zu haben. Man kann sie einfach tolerieren, auch wenn man sie nicht versteht. Man muss nicht alles für sich akzeptieren, aber dulden, dass andere Menschen sie haben und berücksichtigen, welche Interessen diese anderen Menschen in gemeinsame Entscheidungsfindungen einbringen, das kann man üben.

Ich kenne auch Menschen, die keine oder kaum Bücher lesen, und die dennoch sehr kluge Gedanken haben. Bücher sind keine exklusiven Allheilmittel.

Wenn ich mich aber sehr für ein Thema interessiere - was ich voraussetze, wenn jemand eine Meinung zu diesem Thema öffentlich verkündet - können sie sehr hilfreich sein. Was mich angeht, so haben die genannten zwei Bücher meinen Horizont erweitert. Dass ich als Religionswissenschaftler da mehr Interesse dran habe, Zeit mit dem Lesen solcher Bücher zu verbringen, als Menschen mit anderen Berufen, ist klar. Aber auch ich schaffe es nicht, alles zu lesen, was ich lesen wollte oder sollte. Auf Thomas Bauer wurde ich denn auch durch "Tag für Tag" im Deutschlandfunk aufmerksam, auf Christopher de Bellaigue durch eine Buchwerbung in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft. 

Der Deutschlandfunk hat derzeit übrigens einiges über den Anschlag auf den CSD auf seiner Startseite; https://www.deutschlandfunk.de/

Zu Thomas Bauer und Ambiguität findet man da auch einiges;
https://www.deutschlandfunk.de/suche?drsearch:searchText=Ambiguit%C3%A4t%20Thomas%20Bauer&drsearch:from-date=&drsearch:to-date=&drsearch:series=&drsearch:stations=4f8db02a-35ae-4b78-9cd0-86b177726ec0&drsearch:stations-all=64df3047-eea5-411a-877c-c415f344a8e7&drsearch:stations-all=4f8db02a-35ae-4b78-9cd0-86b177726ec0&drsearch:stations-all=56f11dfd-a3a8-429b-acaf-06bf595f2dd8

Zu Christopher de Bellaigue auch:
https://www.deutschlandfunk.de/suche?drsearch%3AsearchText=Christopher%20de%20Bellaigue&drsearch%3Astations=4f8db02a-35ae-4b78-9cd0-86b177726ec0

Und sogar zu mir:
https://www.deutschlandfunk.de/suche?drsearch:searchText=Michael%20A.%20Schmiedel&drsearch:from-date=&drsearch:to-date=&drsearch:series=&drsearch:stations=4f8db02a-35ae-4b78-9cd0-86b177726ec0&drsearch:stations-all=64df3047-eea5-411a-877c-c415f344a8e7&drsearch:stations-all=4f8db02a-35ae-4b78-9cd0-86b177726ec0&drsearch:stations-all=56f11dfd-a3a8-429b-acaf-06bf595f2dd8

Aber klar, machen wir uns nichts vor: Die allermeisten Informationen gehen an uns vorbei, ohne dass wir sie bemerken. Die wenigsten Leute erreichen wir mit Büchern, Radiosendungen, Fernsehsendungen usw. Kurze Nachrichten in den sozialen Medien und überhaupt Internet erreichen mehr Menschen.

Meines Wissens gibt es Studien, die zeigen, dass die Aufmerksamkeitsspanne von Menschen, die diese schnellen Medien viel nutzen, geringer ist als es sie war, bevor es diese Medien gab. Unsere Studierenden haben Probleme damit, Texte von z.B. 40-60 Seiten zu lesen. Sie lassen sie sich inzwischen von der KI zusammenfassen. Das ist ein legitimes Mittel, wenn man dadurch Zeit spart, ersetzt aber nicht die eigene Lektüre der Texte. Sich die Zeit zu nehmen, sich detailliert ein paar Stunden lang mit einem Thema zu beschäftigen, statt in derselben Zeit viele Themen oberflächlich zu streifen, erfordert unter Umständen Disziplin.

Nochmal zum Anfang: Ja, es gibt verschiedene Sichtweisen. Nun sind die aber dennoch nicht alle gleichwertig. Ich würde mal so sagen: Je bescheidener sie vertreten werden, je differenzierter sie dargelegt werden, je respektvoller sie mit Menschen umgehen, desto wertvoller sind sie.

Manchmal muss man aber auch mal auf den Putz hauen, wenn einem dieselben Stereotypen immer und immer wieder um die Ohren gehauen werden. Man darf auch mal hart diskutieren, wenn man meint, dass jemand ungerecht wird in seiner Argumentation. Dann kann man auch mal fordern, der Andere möge sich mal weiterbilden. Ob mit Büchern oder anderen Medien oder mit Menschen, über die er gerade so pauschal seine Meinung ausgegossen hat, im direkten Austausch, darüber kann man sich dann in Ruhe mal unterhalten, wenn generell die Bereitschaft dazu da ist.   

LG, Micha
Seiten: 1 ... 8 9 [10]
SMF 2.0.19 | SMF © 2020, Simple Machines | Bedingungen und Regeln

go up