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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 28.07.2026 10:09 »
Ja, das Jetzt kann man nur mit dem Vorher verstehen.

Wir alle kommen aus unserer eigenen Vergangenheit, aber auch aus der Vergangenheit, die wir weder miterlebt noch mitgestaltet haben. Das haben viele, viele Menschen eben gemacht, die vor uns da waren und mitgestaltet haben.

Natürlich gibt es auch beim Blick zurück nicht die einzige Wahrheit, zumindest verschiedene Erzählweisen und Interpretationen, die aus bestem Wissen und Gewissen geschehen, zum Teil aber auch mit bestimmten Absichten und Zielen so erfolgen.

Danke für die Buchtipps. Das Medium Buch ist freilich gut geeignet, ein Thema sehr umfassend darzustellen. Es ist sowas wie ein sehr, sehr, sehr sehr sehr langer Forumsbeitrag. Zwar möchte ich jetzt nicht vom Forum reden, aber von Büchern, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass ich für den Erwerb von Wissen aus Büchern praktisch überhaupt keine Lebenszeit mehr einräume.

Und ich schließe von mich auf viele andere, dass das Lesen von Büchern für die meisten keine passende Option ist in unserer schnelllebigen, auf minimalgroße Häppchen portionierte Zeit. Sich also ohne Not tiefer mit Einzelaspekten zu beschäftigen, geschieht auf breiter Basis nicht mehr. Und wenn dann zudem noch die Gefahr besteht, dass ein Buch als tendenziöses Sprachrohr einer womöglich mir nicht geheuren Gesinnung verdächtigt zu werden, dann sinkt noch mal mehr die Bereitschaft, sich inhaltlich und mit investierter Zeit damit auseinander zu setzen. Deshalb befürchte ich, dass solche Werke (Bücher) kaum andere Personenkreise erreichen als diejenigen, die diesem Thema schon zuvor aufgeschlossen waren.

Sicherlich wird es zu fast jedem solcher Bücher irgendwelche Sendungen, Zeitungs- oder Zeitschriftenartikel geben, die aber auch eher nur die geneigten Interessenten erreichen werden. Es ist schade, dass solche Arbeiten (Werke; Bücher) im allgemeinen Rauschen verpuffen und zumeist nur als Argumentationshilfen für diejenigen dienen, die ohnehin schon mit der Materie vertrauter waren als die ganz große Mehrheit der anderen.





Mir kommt gerade der Gedanke in den Sinn, dass in Schule, aber auch in Erwachsenenbildung (dazu zählen für mich auch die Medien, egal welche, vor allem aber die schnelllebigen) mehr für das Aufarbeiten von Verständnis getan werden müsste. Verständnis, warum es Personenkreise gibt, die diese oder jene, auch extreme, Sichtweisen und politischen Orientierungen haben. Das Niedermachen von einer mir abweichenden Gesinnung kann ja nicht die Lösung sein. Es braucht Verständnis, weshalb jemand etwas anders sieht als ich. Es braucht Verständnis, warum ich etwas anders sehe als jemand anders. Es braucht Einsicht, dass meine Sichtweise nicht die einzige nachvollziehbare und richtige ist. Dass andere mit anderen Sichtweisen auch ihre eigenen Nachvollziehbarkeiten und Geschichten haben, und nicht deswegen falsch und unberechtigt sein müssen, nur weil ich meine Sichtweise auf etwas anderes fokussiere.

Ich glaube, wenn dieses Verständnis in der Gesellschaft verbreiteter wäre, dann wäre ein wesentlicher Schritt gegangen hin zu einer solidarischen Gesellschaft trotz unterschiedlicher Ansichten. Dann wäre die diagnostizierte Spaltung der Gesellschaft, wie doppelrock sie anspricht, kein absoluter Riss mehr durch das Miteinander - eigentlich etwas, das doppelrock in seinen Worten sich wünscht, und nicht nur er, sondern viele andere. Dann wäre eine Unterscheidung z.B. in Geimpfte und Ungeimpfte ziemlich überflüssig.

Und natürlich - um abschließend wieder auf die Bücher zu kommen - ist es hilfreich, auch die Sichtweisen derjenigen zu kennen, die eine andere Ansicht haben als ich. Erst wenn ich diese ausreichend kenne, kann ich mir eigentlich ein ausreichend eigenes Bild über Einzelthemen machen, ohne einer einzelnen, vielleicht interessengeleiteten Darstellung hinterherzulaufen.

Das Problem ist eben die Zeit, die nun mal endlich ist. Für das meiste im Leben fehlt einfach die Zeit, sich intensiv mit Einzelaspekten auseinander zu setzen.
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« Letzter Beitrag von Timper am 28.07.2026 09:04 »
Für mich ist das lächerlich zu behaupten wir sind Mitschuld an dem islamischen Terror.
Ein Großteil ist religiös im Mittelalter hängen geblieben. Religiös verstrahlt.
Offensichtlich wirkt der Islam oder Religion allgemein wie eine Droge. Sie vernebelt das Gehirn und verhindert selbstständiges Denken.
Mitschuld… typisch linkes Geschwafel, das grenzt schon an Täter - Opfer Umkehr. Der Typ hier ist in Deutschland aufgewachsen und zu 100%  verstrahlt worden.
Ach nee, sorry, er hatte eine schwere Kindheit und ging in die falsche Moschee. Das geht als Entschuldigung immer.
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« Letzter Beitrag von doppelrock am 28.07.2026 08:38 »
Lieber MAS,
deine Aussagen über "die Muslime" wirken sehr pauschal. Hast du schon einmal mit Menschen im Iran oder in der Türkei  über deren Weltbild und dem derer zugehört, die in den letzten Jahren hierher kamen und kommen? In vielen Fällen wirst du bestätigt bekommen, dass Menschen mitLebensmittelpunkt im eigenen Lang viel toleranter, weltoffener und gebildeter sind als Ausgereiste. Hier bestätigt sich leider der Zusammenhang von wenig Empathie und Intelligenz (nicht verwechseln mit Menge an Schulwissen) und Intensität der Religionsausübung. Die Auslandstürken wählen im Normalfall auch anders als die im Inland.
Das alles kann man im wirklichen Leben und in Nachrichten aufschnappen. Deine Aussage, dass "wir", also Menschen in Deutschland oder Europa, Muslime zu Homophobie verführen, halte ich doch für etwas hanebüchen.Wie sieht es z.B. in den Golfstaaten oder in Afghanistan mit der Akzeptanz aus? Was sagen Palästinenser in Palästina zu "Queer for Palestine"-Bewegten?

Traust du dir zu, einem Schwulen mit türkischen Vorfahren zuzuhören, der sagt, dass die LGBTxxx-Organisation die Schwulen-Szene vereinnahmt und instrumentalisiert hat, wogegen sich diese nun wehren und eigene Verbände gründen. Der Mann heißt Ali Utlu und aus meiner Sicht hat er Interessantes zu berichten, vor allem für alle, die sich "links" nennen, das aber nicht sind. Dass sie sich nunmehr selbst organisieren, finde ich richtig, um sich von Leuten unterm Regenbogen zu distanzieren, die sich an Kindern vergehen, fetisch in der Öffentlichkeit zelebrieren oder einfach das Familienleben ausrotten wollen. Durch die Abgrenzung können sie wieder so akzeptiert werden wie bis vor etwa 10 Jahren, vor auftreten der NGOs.
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« Letzter Beitrag von MAS am 28.07.2026 07:56 »
Guten Morgen, lieber Wolfgang und alle anderen!

Hier noch eine Leseempfehlung: https://www.suhrkamp.de/buch/thomas-bauer-die-kultur-der-ambiguitaet-t-9783458710332?utm_source=google.com&utm_medium=ad&utm_campaign=pmax&gad_source=5&gad_campaignid=20199555726&gclid=EAIaIQobChMIwZ_d0db0lQMVrpSDBx0XYSEVEAAYASAAEgLOA_D_BwE
Darin steht auch, dass Muslime gegenüber queeren Menschen und Lebensweisen in früheren Jahrhunderten viel toleranter waren als heute. Homophobie war in "unserem Kulturkreis" viel mehr verabscheut und gar bestraft als in "deren Kulturkreis". Und "wir" beeinflussten "sie" darin, das Gut-Böse-Denken zu übernehmen.

Ja, natürlich können wir hier und heute nichts für die Vergangenheit, aber wir können kritisch und auch selbstkritisch damit umgehen oder die Schattenseiten unserer Vorfahren negieren und ihre Heldentaten verherrlichen, so wie es einem gewissen Geschichtslehrer in einer alternativen Partei ja vorschwebt. Nur das Heute zu sehen, ohne sich über das Gestern Gedanken zu machen, ist Geschichtsvergessenheit. Und tatsächlich weiß ja kaum jemand über die Geschichte des Verhältnisses zwischen Islam und "Westen" gut Bescheid. Da können die beiden genannten Bücher exzellent aushelfen.

Ich muss zum Zug.

LG, Micha
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« Letzter Beitrag von doppelrock am 28.07.2026 04:30 »
@MAS: "Das sind 2 Beiträge..."
Meinst du das jetzt ernst oder machst du Satire?
Glaubst du selbst tatsächlich, dass eine Sendeanstalt keine Spaltung betreibt, weil 2 zufällig von dir herausgesuchte Beiträge für dich den Eindruck erwecken, sie würden keine Spaltung betreiben.
Das ist etwa so, als wenn du ein Pferd unter der Lupe betrachtest, den Huf aus Horn erkennst und daraus schließt, dass das ganze Pferd aus Horn bestehen muss.
Seit 2015 gibt es tausende Beiträge, die die Absicht zur Spaltung der Menschen beweisen. Egal ob es um Teddybärenwerfen, großes C, Krieg und Frieden, Renten oder sonstwas geht. Praktisch in allen Themen ist die Absicht sichtbar.

Ein wichtiger Punkt im Leben ist, Demut zu lernen. Einen Schritt zurücktreten, über sich selbst lachen können, von anderen lernen wollen statt immer nur Multiplikator für als "gut" empfundene Anführer zu spielen, wonach man sich moralisch gern gut fühlt. Ist vielleicht eines der schwersten Dinge überhaupt.
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« Letzter Beitrag von doppelrock am 28.07.2026 04:22 »
Afrika?

Der arabische Kulturkreis erstreckt sich auch über große Gebiete von Afrika. Und auch aus solchen Herkunftsländern wurden schon Menschen zu Terrortaten in Europa mobilisiert.

Mir scheint, Euer Blick, Timper und doppelrock, ist stellenweise zu sehr schablonisiert.

Beispiel:

Ohne Leitmedien und Politik gäbe es keine Spaltung, sondern ein friedliches Volk. Das ist spätestens seit 2020 sicher.

Solch eine Aussage schürt geradezu die Spaltung. Wie sähe ein Leben ohne "Politik" und ohne "Leitmedien" aus? Ohne Politik wäre Anarchie à la Wildwest. Und was mit "Leitmedien" gemeint ist, wäre es ohne das bestimmt nicht besser.

Diese zitierte Aussage halte ich für eklatant unreflektiert. Wie soll man sich über Vorgänge informieren ohne einigermaßen unabhängige Medien? Das, was als "Leitmedien" bezeichnet wird, war mal als "vierte Staatsgewalt" stolz geschaffen worden, unabhängig von den anderen drei Staatsgewalten, nämlich Gesetzgebung, Ausführung und Rechtsprechung. Das mag alles ziemlich schwierig zu verstehen sein, wenn man sich damit noch nicht beschäftigt hat, aber die Gewaltenteilung hat ganz praktische und letztlich doch leicht zu verstehende Vorteile:

Warum ist die Trennung wichtig? Machtschutz: Die Aufteilung auf drei verschiedene Gruppen verhindert, dass eine einzelne Person oder Stelle die gesamte Macht allein besitzt. Gegenseitige Kontrolle: Die drei Bereiche passen aufeinander auf und bremsen sich bei Bedarf gegenseitig aus, damit es nicht zu Willkür kommt.

Und die vierte Gewalt, der möglichst unabhängigen und möglichst vielfältigen Presse, erfüllt eben auch solch eine Kontrollfunktion über die anderen drei Gewalten.

Willst Du wirklich auf die Gewaltenteilungen verzichten? Lebst Du glücklicher, wenn alles aus einer Hand kommt und niemand sich mehr traut zu sagen: "Moment einmal!"?

Denkt mal eine Zeitlang drüber nach.

Link, um sich in dieses Thema zu vertiefen:
https://www.hanisauland.de/wissen/lexikon/grosses-lexikon/s/staatsgewalt.html

Dein Blick, lieber Skirtedman scheint mir zu stark schablonisiert. Du teilst strikt in schwarz-weiß ein. Ich sage nirgends, dass man Leitmedien und Politik abschaffen soll, wie du irrtümlicherweise unterstellst, sondern, dass sie mit ihrem Verhalten für Spaltung sorgen. Und nicht ich spalte dadurch, dass ich dieses Verhalten benenne. Für die Medien gibt es klare Regeln wie Medien-Staatsvertrag und Journalismus-regeln, die Politik hat sich FÜR das GANZE Volk einzusetzen statt es gegeneinander aufzuhetzen, um von den eigenen Taten abzulenken.

Ich finde es billig, Leute der Spaltung zu bezichtigen, die Dinge, die schief laufen, aussprechen.

Meinetwegen können die Leitmedien weitermachen, aber ohne Subvention für Zeitungen und ohne Zwangsgebühr für Sender, die gegen genannte Regeln verstoßen. Sie dürfen gern am Markt aus eigener Kraft bestehen müssen.

Timper und doppelrock sind 2 verschiedene Personen mit verschiedenen Ansichten, die man nicht einfach in einen Topf mit der Aufschrift "Feindbild" werfen sollte, sondern besser die Argumente beider anhört. So wie ein MAS, ein Skirtedman und andere auch einzeln angehört werden.

Aber das ist ja bequemer und fühlt sich moralischer an als sich mit den Ursachen für Übergriffe, Morde, Straftaten, Spaltung zu beschäftigen.
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« Letzter Beitrag von Skirtedman am 28.07.2026 01:19 »

Und daran, dass es Islamismus gibt, ist "der Westen" ja nicht ganz unschuldig.

Ja, daran musste ich vorhin auch denken.

Freilich kann keiner von uns etwas dazu - also Timper nicht, doppelrock nicht, Du nicht, ich nicht -, dass es so geschehen ist, drum werden solche Zusammenhänge gerne unter den Tisch fallen lassen, weil man dafür ja nicht verantwortlich ist. Dennoch kann man das Geschehene nicht rückgängig machen und muss berücksichtigen, weshalb heute etwas so ist, wie es eben ist. Da ist ein reines Deuten auf "die da!" nicht ausreichend, sondern man muss es in Zusammenhängen betrachten.
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« Letzter Beitrag von MAS am 27.07.2026 23:41 »
Afrika?

Der arabische Kulturkreis erstreckt sich auch über große Gebiete von Afrika. Und auch aus solchen Herkunftsländern wurden schon Menschen zu Terrortaten in Europa mobilisiert.

Mir scheint, Euer Blick, Timper und doppelrock, ist stellenweise zu sehr schablonisiert.

Beispiel:

Ohne Leitmedien und Politik gäbe es keine Spaltung, sondern ein friedliches Volk. Das ist spätestens seit 2020 sicher.

Solch eine Aussage schürt geradezu die Spaltung. Wie sähe ein Leben ohne "Politik" und ohne "Leitmedien" aus? Ohne Politik wäre Anarchie à la Wildwest. Und was mit "Leitmedien" gemeint ist, wäre es ohne das bestimmt nicht besser.

Diese zitierte Aussage halte ich für eklatant unreflektiert. Wie soll man sich über Vorgänge informieren ohne einigermaßen unabhängige Medien? Das, was als "Leitmedien" bezeichnet wird, war mal als "vierte Staatsgewalt" stolz geschaffen worden, unabhängig von den anderen drei Staatsgewalten, nämlich Gesetzgebung, Ausführung und Rechtsprechung. Das mag alles ziemlich schwierig zu verstehen sein, wenn man sich damit noch nicht beschäftigt hat, aber die Gewaltenteilung hat ganz praktische und letztlich doch leicht zu verstehende Vorteile:

Warum ist die Trennung wichtig? Machtschutz: Die Aufteilung auf drei verschiedene Gruppen verhindert, dass eine einzelne Person oder Stelle die gesamte Macht allein besitzt. Gegenseitige Kontrolle: Die drei Bereiche passen aufeinander auf und bremsen sich bei Bedarf gegenseitig aus, damit es nicht zu Willkür kommt.

Und die vierte Gewalt, der möglichst unabhängigen, und möglichst vielfältigen Presse, erfüllt eben auch solch eine Kontrollfunktion der anderen Gewalten.

Willst Du wirklich auf die Gewaltenteilungen verzichten? Lebst Du glücklicher, wenn alles aus einer Hand kommt und niemand sich mehr traut zu sagen: "Moment einmal!"?

Denkt mal eine Zeitlang drüber nach.

Ohne Deine Antwort, lieber Wolfgang, hätte ich gar nicht gewusst, was die beiden geschrieben haben. Ich hatte nur irgendwo was gegen importierten Terror und Islamismus gelesen, was ich ja noch nachvollziehen kann, nun aber gegen Moslems im Allgemeinen - ich war neugierig und habe es doch mal überflogen -  das ist doch selbst so eine Hassrede gegen 4 Millionen Menschen in Deutschland und ca. 1/4 der Menschheit. Nee, so was geht gar nicht, das ist Terrorismus mit Worten!

Hier zwei Radiobeiträge, die von ganz anderen Moslems berichten, wie sie bei den islamfeindlichen Äußerungen leider immer wieder unter den Tisch fallen:
https://www.deutschlandfunk.de/wir-sind-alles-frankfurter-juedisch-muslimischische-freundschaft-in-hessen-100.html
https://www.deutschlandfunk.de/selbstbewusste-helferinnen-frauen-in-muslimischen-gemeinden-100.html

Das sind zwei Beiträge aus dem "Leitmedium" Radio, von denen ich wirklich nicht sehen kann, wo sie die Spaltung der Gesellschaft fördern. Im Gegenteil! Sie sind Beiträge für das Miteinander von Menschen, egal, welcher Religion sie angehören und ob überhaupt! Von wegen "nicht kompatibel mit unserm Kulturkreis"!

Islamismus ist was anderes, das ist so wie Nationalismus auf islamisch. Islamismus ist islamisch, so wie deutscher Nationalismus deutsch ist. Beide sprechen nicht für die Mehrheit der Menschen, für die sie gerne sprechen würden. Statt also für solche Terrorakte die Muslimen im Allgemeinen verantwortlich zu machen, sollten wir genauer Ross und Reiter benennen. Wir machen ja für die Reden von rechten Rassisten auch nicht alle Deutschen verantwortlich.

Und daran, dass es Islamismus gibt, ist "der Westen" ja nicht ganz unschuldig. Leseempfehlung: https://www.fischerverlage.de/buch/christopher-de-bellaigue-die-islamische-aufklaerung-9783103973549

LG, Micha

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« Letzter Beitrag von Skirtedman am 27.07.2026 23:25 »
Zurück zum Thema!

...und den Mut, sich davon nicht abschrecken zu lassen!

Das gilt auch für alle hier im Forum, egal inwieweit man sich mit dem CSD identifiziert oder nicht.

Von einigen Unwissenden werden auch die, die sich männlich fühlen und Rock tragen, zu der CSD-affinen Gruppe zugerechnet. ... ... ...

# "...sich nicht abschrecken zu lassen!"

Der Vollständigkeit halber möchte ich auf einen interessanten Aspekt hierzu und einigen folgenden Antworten drauf verlinken an einer anderen Stelle hier im Forum, nämlich da: "Rocker gesichtet"
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« Letzter Beitrag von Skirtedman am 27.07.2026 23:17 »
Afrika?

Der arabische Kulturkreis erstreckt sich auch über große Gebiete von Afrika. Und auch aus solchen Herkunftsländern wurden schon Menschen zu Terrortaten in Europa mobilisiert.

Mir scheint, Euer Blick, Timper und doppelrock, ist stellenweise zu sehr schablonisiert.

Beispiel:

Ohne Leitmedien und Politik gäbe es keine Spaltung, sondern ein friedliches Volk. Das ist spätestens seit 2020 sicher.

Solch eine Aussage schürt geradezu die Spaltung. Wie sähe ein Leben ohne "Politik" und ohne "Leitmedien" aus? Ohne Politik wäre Anarchie à la Wildwest. Und was mit "Leitmedien" gemeint ist, wäre es ohne das bestimmt nicht besser.

Diese zitierte Aussage halte ich für eklatant unreflektiert. Wie soll man sich über Vorgänge informieren ohne einigermaßen unabhängige Medien? Das, was als "Leitmedien" bezeichnet wird, war mal als "vierte Staatsgewalt" stolz geschaffen worden, unabhängig von den anderen drei Staatsgewalten, nämlich Gesetzgebung, Ausführung und Rechtsprechung. Das mag alles ziemlich schwierig zu verstehen sein, wenn man sich damit noch nicht beschäftigt hat, aber die Gewaltenteilung hat ganz praktische und letztlich doch leicht zu verstehende Vorteile:

Warum ist die Trennung wichtig? Machtschutz: Die Aufteilung auf drei verschiedene Gruppen verhindert, dass eine einzelne Person oder Stelle die gesamte Macht allein besitzt. Gegenseitige Kontrolle: Die drei Bereiche passen aufeinander auf und bremsen sich bei Bedarf gegenseitig aus, damit es nicht zu Willkür kommt.

Und die vierte Gewalt, der möglichst unabhängigen und möglichst vielfältigen Presse, erfüllt eben auch solch eine Kontrollfunktion über die anderen drei Gewalten.

Willst Du wirklich auf die Gewaltenteilungen verzichten? Lebst Du glücklicher, wenn alles aus einer Hand kommt und niemand sich mehr traut zu sagen: "Moment einmal!"?

Denkt mal eine Zeitlang drüber nach.

Link, um sich in dieses Thema zu vertiefen:
https://www.hanisauland.de/wissen/lexikon/grosses-lexikon/s/staatsgewalt.html

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