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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 12.06.2026 17:04 »
Ich bin kein Wirtschaftsexperte. Meiner bescheidenen Meinung nach bewirkt der ständige Wechsel von Preissteigerungen und Lohnanhebungen die Inflation zumindest mit.
Es kommt derzeit aber auch eine Verteuerung der Energie hinzu. Die ist aber auch zu erwarten, denn die fossilen Brennstoffe werden immer teurer, da sie zu Ende gehen, und die erneuerbaren Energiequellen sind noch nicht ausgebaut genug, dass sie alles abdecken könnten. Zudem braucht man auch für diese Kraftwerke Rohstoffe, die nicht erneuerbar sind. Und unser Energiebedarf ist gestiegen, statt zu sinken.
LG, Micha
Ich bin auch kein Wirtschaftsexperte. ich seh die CO² Steuern als Hauptpreistreiber.
Bereits als ich 2024 das letzte Mal Heizöl getankt habe, waren schon 30% CO² Steuern auf dem Heizölpreis integriert. Witzigerweise musste ich darauf noch 19% Mehrwertsteuer bezahlen. Und in allem was transportiert und hergestellt wird steckt auch die CO² Steuer drin.
Da kein Hersteller oder Transporteur auf diesen Kosten sitzen bleiben will, enden diese Kosten eim Verbraucher.
Viele Hersteller haben unser Land schon verlassen, weil die Energiekosten unrentabel geworden sind.
Dann werden diese Dinge eben in China und Indien hergestellt, weit günstiger und dann mit Frachtern die Rohöl verbrennen zu uns gebracht. Da jubeln die Grünen, weil in Deutschland der CO² Austoß gesunken ist, alledings der CO² Austoß der Welt steigt, ebenso wie unsere Kosten.
Leider wird mit den Steuern nicht wirklich etwas sinnvolles gemacht. Wind und Solar Energie werden weit über den Bedarf ausgebaut. Was dann dazu führt, das wir entweder eine Über oder Unterproduktion von Strom haben, dass dn auf dem europäischen Strommarkt ausgeglichen werden muss, aber die Kosten für den Strom in die Höhe treibt.
Tja, dann sollten wir weniger CO2 produzieren, dann bräuchten wir dafür auch keine Steuern zu zahlen.
Bsp.: Wir haben hier in Bonn derzeit eine stillgelegte Autobrücke. Da habt Ihr sicher alle von gehört. 100.000 Autos, die meisten davon Privat-PKW, fahren da sonst täglich (!) drüber. Jetzt müssen die über andere Brücken und Fähren ausweichen. Großes Drama! Mich tangiert das recht peripher, da ich kein Auto habe. Ich fahre mit Bussen und Bahnen. Auch da gibt es Streckenstilllegungen wegen Baustellen. Und Busse und Stadtbahnen stehen manchmal in dem durch PKW verursachten Stau.
In diesbezüglichen Nachrichten im ÖRR ist fast nie davon die Rede, dass die Ursache der Staus und des großen Dramas der Brückensperrung vor allem an einem Zuviel von Autos liegt. Da habe ich dann auch mal was zu meckern am ÖRR.
In Bonn war ja lange eine grüne OB, die jetzt abgewählt wurde, weil die grüne Politik den Autofahrern nicht gefallen hat. Ja, die Tschechen haben ihre Motoristen-Partei. So was brauchen wir gar nicht. Der Deutsche an sich sieht die Fortbewegung im eigenen PKW als Menschenrecht an, egal, welche Schäden dieser massenhaft sorglose Umgang mit dem Auto mit sich bringt.
Wir könnten so viel CO2 einsparen, indem wir weniger Auto führen und auch indem wir langsamer führen. Aber selbst ein Tempolimit auf den Autobahnen scheitert an der o.g. Vorstellung des Autofahrens als Menschenrecht.
Oh Mann, jetzt bin ich aber vom Threadthema ein wenig weit abgeschwiffen oder abgeschweift. Sorry!
Aber es hängen so viele Themen miteinander zusammen.
LG, Micha

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