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Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916):
"'Der Gescheidtere giebt nach!' Ein unsterbliches Wort. Es begründet die Weltherrschaft der Dummheit"
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Und ich finde, dass es Zeit ist, nicht mehr an Floskeln wie "der Klügere gibt nach" zu glauben.


Ja, ich glaube ebenso, dass die Floskel "der Klügere gibt nach" nur einen sehr eingeschränkten Gültigkeitsbereich hat und längst nicht immer die bessere Wahl ist.

Es gibt ja auch den Spruch: Wenn die Klügeren immer nachgeben, setzen sich immer nur die Dummen durch.

LG, Micha
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Und ich finde, dass es Zeit ist, nicht mehr an Floskeln wie "der Klügere gibt nach" zu glauben.


Ja, ich glaube ebenso, dass die Floskel "der Klügere gibt nach" nur einen sehr eingeschränkten Gültigkeitsbereich hat und längst nicht immer die bessere Wahl ist.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:2026
« Letzter Beitrag von doppelrock am 05.01.2026 17:30 »
Es ist zwar anfangs schwer zu ertragen, aber nur durch die Endlichkeit des Lebens sind wir angetrieben, etwas zu bewegen. Wenn wir alle ewig leben würden und es dadurch egal wäre, ob, wann, was wir machen, würden wir einfach garnichts vor morgen tun. Also nie. Es gäbe keinen Fortschritt, keine Entwicklung, keine Veränderung.
Wir wären wie die Faultiere am Baum, die nach einem langen Schlaf den eigenen Arm ergreifen, den sie für einen Ast halten und dann in den Tod stürzen.
Dass wir altern oder reifen, ist natürlich und den Zyklus haben alle Tiere und Pflanzen. Es ist einfach der Lauf der Dinge und wird hoffentlich nie veränderbar sein, auch nicht durch den wiederaufkommenden Transhumanismus, der Menschen zu unmenschlichen Dingen gegen die Natürlichkeit und zum Schaden anderer verleitet. Und egal wie oft das Marketing etwas anderes behauptet, Altern ist keine Krankheit, sondern gehört wie Geburt und Tod zum Leben dazu. Es sollte jeder das ihm Mögliche tun, aktiv gesund zu bleiben, in Selbst-Verantwortung.

Nimm jeden Tag, wie er kommt. Wenn er Zitronen bietet, mach Limoncello draus.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:2026
« Letzter Beitrag von MAS am 05.01.2026 17:29 »

Das sagte auch Epiktet: Nicht die Dinge selbst machen uns glücklich oder unglücklich, sondern unsere Vorstellungen von ihnen.


Diesen Gedanken könnte man versuchen, seiner Frau zu vermitteln, sofern sie sich unglücklich darüber fühlt, dass ihr Mann gerne Röcke tragen möchte.

Ja, aber genau so uns Männern, die wir unglücklich über den Hosenzwang sind oder glücklich darüber, diesen überwunden zu haben.

LG, Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:2026
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 05.01.2026 17:24 »

Das sagte auch Epiktet: Nicht die Dinge selbst machen uns glücklich oder unglücklich, sondern unsere Vorstellungen von ihnen.


Diesen Gedanken könnte man versuchen, seiner Frau zu vermitteln, sofern sie sich unglücklich darüber fühlt, dass ihr Mann gerne Röcke tragen möchte.
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Gender / Antw:Crossdressing-TG-Videos auf Youtube
« Letzter Beitrag von MAS am 05.01.2026 17:23 »
Wozu muss ich immer betonen, dass ich nicht xy bin, wenn es mir nichts ausmachte, für xy gehalten zu werden?
Es könnte mir doch reichlich egal sein.

Ich möchte mich hier von Schotten distanzieren, weil ich ein echter Deutscher im Kilt bin. Auch ein Deutscher kann Kilt tragen, aber die Schotten setzen es mit ihrer Identität gleich, was uns deutschen Kiltträgern schadet. Dann gibt es noch diese ganzen Schottland-Reportagen im Öffentlich-Rechtlichen, wodurch uns alle mit Schotten in Verbindung bringen.  :'(

Wer dieses Statement nun absurd fand, kann ja einfach mal "Schotte" durch "Crossdresser" oder "LGBT" austauschen und "Deutscher im Kilt" durch "Mann im Rock". Wenn man keine kognitive Dissonanz hat, wird einem da was auffallen.  ;)

Der Unterschied ist der, lieber Yoshi, dass die meisten sich geehrt fühlen, wenn sie für einen Schotten gehalten werden. Deswegen ist der Wunsch, sich davon zu distanzieren, nicht so ausgeprägt.

LG, Micha

Wie du weißt, ist mein echter Name englischsprachig und mein englisch anmutender deutscher Nachname wird auch oft dahingehend missinterpretiert. Ich war in meinem Leben schon vieles: Engländer, Schotte, Ire, US-Amerikaner und Niederländer.

Bereits in der Schulzeit sprachen mich neue Lehrer auf Englisch an, obwohl ich das damals noch nicht beherrschte. In Bewerbungsgesprächen wurde mir schon angeboten auf Englisch zu wechseln, weil das für mich als "Muttersprachler" doch "angenehmer" wäre.

Während meiner Zeit als Erzieher war ich oft für internationale Familien zuständig, um mit ihnen Elterngespräche auf Englisch zu führen und redete mit neu eingewöhnten Kindern aus Kanada, den USA, Indien oder Ghana auf Englisch, weil sie noch kein Deutsch verstanden. Irgendwann trug ich dann Röcke auf der Arbeit und dadurch verfestigte sich bei manchen das Bild ich sei Schotte. Wenn ich mich dann als deutsch "outete", waren viele erstmal überrascht.

Ich könnte mich jetzt ständig davon abgrenzen, weil ich Deutscher bin. Als Kind nervte es mich mehr, wenn mich Erwachsene auf Englisch ansprachen und ich nichts verstand. Heutzutage spiele ich gerne mit diesem internationalen Flair, der mir fehlerweise angedichtet wird. Und wer weiß, vielleicht denken manche auch ich sei ein schwuler Schotte, aber das ist mir genauso egal.  8)

Genau, so ist es richtig. Du stehst einfach da drüber!

LG, Micha
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Gender / Antw:Crossdressing-TG-Videos auf Youtube
« Letzter Beitrag von Yoshi am 05.01.2026 17:19 »
Wozu muss ich immer betonen, dass ich nicht xy bin, wenn es mir nichts ausmachte, für xy gehalten zu werden?
Es könnte mir doch reichlich egal sein.

Ich möchte mich hier von Schotten distanzieren, weil ich ein echter Deutscher im Kilt bin. Auch ein Deutscher kann Kilt tragen, aber die Schotten setzen es mit ihrer Identität gleich, was uns deutschen Kiltträgern schadet. Dann gibt es noch diese ganzen Schottland-Reportagen im Öffentlich-Rechtlichen, wodurch uns alle mit Schotten in Verbindung bringen.  :'(

Wer dieses Statement nun absurd fand, kann ja einfach mal "Schotte" durch "Crossdresser" oder "LGBT" austauschen und "Deutscher im Kilt" durch "Mann im Rock". Wenn man keine kognitive Dissonanz hat, wird einem da was auffallen.  ;)

Der Unterschied ist der, lieber Yoshi, dass die meisten sich geehrt fühlen, wenn sie für einen Schotten gehalten werden. Deswegen ist der Wunsch, sich davon zu distanzieren, nicht so ausgeprägt.

LG, Micha

Wie du weißt, ist mein echter Name englischsprachig und mein englisch anmutender deutscher Nachname wird auch oft dahingehend missinterpretiert. Ich war in meinem Leben schon vieles: Engländer, Schotte, Ire, US-Amerikaner und Niederländer.

Bereits in der Schulzeit sprachen mich neue Lehrer auf Englisch an, obwohl ich das damals noch nicht beherrschte. In Bewerbungsgesprächen wurde mir schon angeboten auf Englisch zu wechseln, weil das für mich als "Muttersprachler" doch "angenehmer" wäre.

Während meiner Zeit als Erzieher war ich oft für internationale Familien zuständig, um mit ihnen Elterngespräche auf Englisch zu führen und redete mit neu eingewöhnten Kindern aus Kanada, den USA, Indien oder Ghana auf Englisch, weil sie noch kein Deutsch verstanden. Irgendwann trug ich dann Röcke auf der Arbeit und dadurch verfestigte sich bei manchen das Bild ich sei Schotte. Wenn ich mich dann als deutsch "outete", waren viele erstmal überrascht.

Ich könnte mich jetzt ständig davon abgrenzen, weil ich Deutscher bin. Als Kind nervte es mich mehr, wenn mich Erwachsene auf Englisch ansprachen und ich nichts verstand. Heutzutage spiele ich gerne mit diesem internationalen Flair, der mir fehlerweise angedichtet wird. Und wer weiß, vielleicht denken manche auch ich sei ein schwuler Schotte, aber das ist mir genauso egal.  8)
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Gender / Antw:Crossdressing-TG-Videos auf Youtube
« Letzter Beitrag von MAS am 05.01.2026 17:15 »
Yoshi, Missionare wollen einen vielleicht Gott gegeben Auftrag erfüllen und die Menschen zu vermeintlich besseren bekehren.
Stichwort religiöser Eifer.
Die Geschichte ist voll von der Scheisse!
Zum Glück geht es hier nur um lausige Röcke und niemand wird zu Schaden kommen.
Lass sie sich ihre Welt, ihre Blase zusammen basteln.
Sie schaden niemanden.
Immer nur lächeln..😉

Du sprichst mir so von der Seele, Timper.

Lächeln reicht bei mir aber oft nicht aus, lauthals lachen trifft es meistens eher.  ;D

Echt?

Oder meinst Du: Der Mensch dachte und Gott lachte! ?

LG, Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:2026
« Letzter Beitrag von MAS am 05.01.2026 17:12 »
Die Freundschaft zur Weisheit schließt niemanden aus, der sie in sich empfindet.

Zwurg, das hast Du schon des Öfteren geschrieben, dass Du am Altern Deines Körpers leidest. Alter, Krankheit und Tod sind Kontingenzen des Lebens. Im Buddhismus wird das ganz deutlich ausgedrückt. Wobei nicht sie selbst es sind, die Leid erzeugen, sondern unser Wunsch, es möge anders sein. Das sagte auch Epiktet: Nicht die Dinge selbst machen uns glücklich oder unglücklich, sondern unsere Vorstellungen von ihnen.

Stell Dir mal vor, das Alterungsprozess könnte tatsächlich umgekehrt werden. Dann wären wir fast unsterblich, wenn nicht Krankheit, Unfall oder absichtliche Tötung uns das Leben nähmen. Und nimm man an, nicht nur die Reichen, sondern alle würden davon profitieren. Dürften wir dann noch Nachwuchs bekommen?
Oder stell Dir vor, nur Du wärest unsterblich. Darüber gibt es ein Märchen: https://www.youtube.com/watch?v=YiexjX5dRqg&list=PLTRDyfRW6slXuSKf13kho86AehPzJXF3F&index=52

LG, Micha
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