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Lieber MAS,
es heißt "extrOvertiert".Wenn man sich für etwas hält, sollte man es schreiben können. Manche verwechseln das aber gern und sind eher narzisstisch und geltungssüchtig. Das wirkt aufs Publikum ähnlich, hat aber andere Ursachen

Google sagt:

"extrovertiert
/ɛktstrovɛrˈtiːɐ̯t/
"Extrovertiert" (auch "extravertiert") beschreibt eine Persönlichkeitseigenschaft, bei der eine Person Energie durch soziale Interaktionen schöpft, gerne unter Menschen ist, gesellig, gesprächig und aufgeschlossen wirkt, und ihre Aufmerksamkeit nach außen, auf ihre Umwelt und Erlebnisse, richtet, anstatt sich primär auf das eigene Innenleben zu konzentrieren. Extrovertierte Menschen sind oft aktiv, spontan, dominant und suchen Stimulation und Abwechslung in Gruppen. "

Siehst Du, "(auch 'extravertiert')" wie Du ja selbst zitierst.

Und schau mal hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Introversion_und_Extraversion
und
https://www.korrekturen.de/kurz_erklaert/extrovertiert_oder_extravertiert.shtml.

"Manche verwechseln das aber gern und sind eher narzisstisch und geltungssüchtig. Das wirkt aufs Publikum ähnlich, hat aber andere Ursachen."
Oh, danke Herr Doktor!

Nee, nee, nee, nee, nee ...

LG, Micha
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Die Initiative unter dem Dach des Zukunftsrats Lüneburg e.V. (8.4., RTM-Day) knüpft an das Vorbild in der Schweiz an.
Dort (Lüneburg) wird auf der Internetseite dazu aufgerufen, sich an solcherlei Aktionen zu beteiligen, also lokal an anderen Orten gleiches zu veranstalten. Könnte theoretisch jeder von uns sowas in seiner Stadt anleiern.
Der Vorteil von solchen inszenierten Anlässen ist, dass da sich eventuell erstmals einige Männer an die Sache herantrauen, die ohne das Motto-Mäntelchen sich vielleicht niemals von alleine gewagt hätten, Rocktragen in die Realität umzusetzen.

Genau der selbe Link wie meiner, aber doppelt hält besser.

Werde aber eher die Aktion in Lüneburg unterstützen.
Ist 90min von mir entfernt und die Zeit passt.
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Artikel und Presseberichte / Antw:Schaut mal hier
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 17.01.2026 15:53 »
Insofern - fällt mir grad noch ein - muss man dem Radiobeitrag zugute halten, dass er doch recht eingefahrene Klischees bedient.

Z.B. Körperbau (Männerrock!)
Z.B. dass Männer viele Taschen brauchen (In einem Rock bräuchte ich ja Handtaschen - so ein oft mitschwingender Vorbehalt)
Z.B. dass ein Rock mit Leggins getragen werden kann (In einem Rock ist es zu windig und zu kalt - so ein oft mitschwingender Vorbehalt)

Gegen all diese gängigen Vorbehalte arbeitet der Radiobeitrag eben an, indem er diese Klischees aufgreift.
Und zugute halten muss man ihm eben, dass er gegen diese Vorbehalte aufklärt.

Also ich halte dieses kurze Radio-Feature für geeignet, vorhandene Ängste abzubauen.
Auch wenn die Erregung von Aufmerksamkeit unrealistisch hochstilisiert wurde.
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Artikel und Presseberichte / Antw:Schaut mal hier
« Letzter Beitrag von Skirt-Man am 17.01.2026 15:51 »
Naja, ich denke, die 'endlose' Betonung von der Tatsache "Männerrock" im Radiobeitrag diente in erster Linie dazu, nicht unnötig weitere Ablehnungsängste zu schüren.

Dort, wo Mann anfängt, in der Damenabteilung nach Röcken zu suchen, fängt für manche in der Betrachtung schon an, dass der Rockwunsch als suspekt aufgefasst wird.

Letztlich dient die Markierung "Männerrock" ja auch der eigenen Vergewisserung, dass man nichts suspektes macht.
Hierbei wird auch immer wieder auf die unterschiedlichen Bauweisen von Männern und Frauen hingewiesen (schmale Hüften versus breite Hüften). Natürlich lässt das außer Acht, dass in Damenabteilungen durchaus auch Röcke zu finden sind, die perfekt ebenso an männliche Taillen, Bäuche und Hüften passen, und letztlich auch mit dem Label Männerrock versehen sein könnten.

Ich gebe Dir recht.
Aber wir können nicht erwarten bei Schritt zwei anzufangen.
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Artikel und Presseberichte / Antw:Schaut mal hier
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 17.01.2026 15:42 »
Naja, ich denke, die 'endlose' Betonung von der Tatsache "Männerrock" im Radiobeitrag diente in erster Linie dazu, nicht unnötig weitere Ablehnungsängste zu schüren.

Dort, wo Mann anfängt, in der Damenabteilung nach Röcken zu suchen, fängt für manche in der Betrachtung schon an, dass der Rockwunsch als suspekt aufgefasst wird.

Letztlich dient die Markierung "Männerrock" ja auch der eigenen Vergewisserung, dass man nichts suspektes macht.
Hierbei wird auch immer wieder auf die unterschiedlichen Bauweisen von Männern und Frauen hingewiesen (schmale Hüften versus breite Hüften). Natürlich lässt das außer Acht, dass in Damenabteilungen durchaus auch Röcke zu finden sind, die perfekt ebenso an männliche Taillen, Bäuche und Hüften passen, und letztlich auch mit dem Label Männerrock versehen sein könnten.
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Artikel und Presseberichte / Antw:Schaut mal hier
« Letzter Beitrag von Skirt-Man am 17.01.2026 15:21 »
Bin auch mit einem "Männerrock" angefangen um dann zu merken, dass es doch noch mehr geben muss.

Wenn schonmal die Tür zur Eigenen Angst und zur Partnerin geöffnet ist, dann kommt auch unweigerlich mehr dazu.
Vor allem, weil man dann merkt, dass es gar nicht so schlimm ist.
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Ich hätte mich mit 0,169 Beiträgen pro Tag eher zu den Wenigschreibern gezählt.
Bin aber mit den 182 Beiträgen an sechster Stelle auf Seite vier der Mitgliederliste.
Aber was interessiert mich die Statistik.

Ich habe hier schon interessante Themen gelesen und habe auch viel Hilfe und Inspiration bekommen.

Habe aber nicht die Zeit und due Muße, um mich Tagtäglich mit dem Forum zu beschäftigen.
Kann dann auch nicht zu allem was Schreiben, weil das Thema entweder schon Totgeredet wurde und es mich nicht mehr betrifft oder es mich von Anfang an nicht betroffen hat.

Da ich noch nie gerne Fotos von mir gemacht habe, werden viele Outfits einfach getragen ohne das ich an ein Foto denke.
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Die Initiative unter dem Dach des Zukunftsrats Lüneburg e.V. (8.4., RTM-Day) knüpft an das Vorbild in der Schweiz an.
Dort (Lüneburg) wird auf der Internetseite dazu aufgerufen, sich an solcherlei Aktionen zu beteiligen, also lokal an anderen Orten gleiches zu veranstalten. Könnte theoretisch jeder von uns sowas in seiner Stadt anleiern.
Der Vorteil von solchen inszenierten Anlässen ist, dass da sich eventuell erstmals einige Männer an die Sache herantrauen, die ohne das Motto-Mäntelchen sich vielleicht niemals von alleine gewagt hätten, Rocktragen in die Realität umzusetzen.
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Artikel und Presseberichte / Antw:Schaut mal hier
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 17.01.2026 15:04 »
Das, das alles ist mir auch so aufgefallen.

Gerade der Part mit dem Supermarkt zum Beispiel...

Fragt man Soziologen oder Modeexperten danach, dann phantasieren die den außergewöhnlichen Aspekt da mehr hinein, als er in der Praxis gegeben ist.

Immerhin hat der Radiobeitrag von 2026 praktizierende Männer zu Wort kommen lassen. Das ist schon mal ein Fortschritt.



Die Initiative unter dem Dach des Zukunftsrats Lüneburg e.V. (8.4., RTM-Day) knüpft an das Vorbild in der Schweiz an.
Dort (Lüneburg) wird auf der Internetseite aufgerufen, sich an solcherlei Aktionen zu beteiligen, also lokal an anderen Orten gleiches zu veranstalten. Könnte theoretisch jeder von uns sowas in seiner Stadt anleiern.
Der Vorteil von solchen inszenierten Anlässen ist, dass da sich eventuell erstmals einige Männer an die Sache herantrauen, die ohne das Motto-Mäntelchen sich vielleicht niemals von alleine gewagt hätten, Rocktragen in die Realität umzusetzen.

(Oh, dass passt ja eigentlich besser in den anderen Thread; also da dann gleich auch noch mal)
Thread Rethink...
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Artikel und Presseberichte / Antw:Schaut mal hier
« Letzter Beitrag von cephalus am 17.01.2026 14:53 »
Danke fürs Verlinken des Beitrags!

Insgesamt ein vernünftiger und ausgewogener Beitrag. Persönlich ist mir das übermäßige Betonen des Männerrocks etwas auf die Nerven gegangen.
Warum nicht einfach Rock? Für mich hat das impliziert, dass Mann eben nur einen speziellen Rock tragen kann, zumindest in den Augen der Autoren.

Insgesamt war mir das Thema Rock etwas zu hoch aufgehängt:
Man könne keinen Rock tragen, einfach so, weil er immer ein Statement wäre und mit dem Betrachter etwas macht - so in etwa...
Grundsätzlich falsch ist das natürlich nicht, aber meiner Erfahrung nach weit übertrieben. Mann kann einfach mit dem Rock in einen Supermarkt gehen und... es ist den meisten Menschen, die es überhaupt bemerken, absolut egal.
Ich glaube da diente eher die eigene Phantasie als die praktische Erprobung als Grundlage für dem Beitrag.

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