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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am 12.06.2026 16:22 »
 Am Männlichkeitsbild hat sich in meinen Augen die letzten 30 Jahre wenig geändert.

Ich hab mal Ende der 90iger Anfang der 2000er eine Aufbruchstimmung wahrgenommen.
Das Entstehen des KTV Forums und dieses hier. Da ging es um Rock und alternative Kleidung für den Mann.
Ich erinnere mich an Stammtische und Treffen im Monatlichen teilweise im 14 täglichen Rythmus in München.
Ich erinnere mich an Medienberichte über die Männerstrumpfhose und den Männerrock. Berichte im TV über Männer im Rock auf der Wiesn, Ferdi bei bei Jürgen von der Lippe.
Bei H&M war der Männerrock im Schaufenster.

Ende der 2000er zerfaserte alles in dem zunehmenden Trans, Homo, was weiß ich - Thema.

Bis heute werde ich immer wieder gefragt, ob ich eine Frau sein möchte oder ich Homosexuell bin.

Nein, es hat mit Klamotten zu tun.

Und in der Realität der Menschen in Deutschland ist das bis heute nicht angekommen. zumindest nicht bei denen denen ich begegne.

Schau dich mal um in irgendeiner Fussgängerzone am Samstag Vormittag. Die Frauen in Hosen sind vielleicht mehr geworden. Abe sonst?

Kein Mensch spricht heute (ausser hier) über andere Männerbilder über einen Männerrock oder eine Männerstrumfhose.

Wenn dann gehts um Trans, oder Divers oder Homosexalität. Und alles was irgendwie dazu zu passen scheint das wird einfach in den gleichen Topf gehauen.

Ein anderes Thema existiert in den Köpfen nicht, weil das andere Thema so laut und ständig in den Medien präsentiert wird.

So zumindest meine Wahrnehmung.

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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 12.06.2026 15:04 »
Auch wenn ich gerade ein trübes Bild gezeichnet habe, weshalb sich am eingefahrenen Männlichkeitsbild so schwer was verändern lässt, so bin ich zuversichtlich, dass es sich allmählich ändert. Schon alleine wir sollten nicht daran kapitulieren. So zeigt es sich ja doch, dass es nicht unrüttelbar ist und sich manches anders gestalten lässt trotz gesellschaftlichen Erwartungsdrucks. Wir sollten unbeirrt weiter machen. Und vielfach ist es ja nur hauptsächlich die Kleidung, die uns am meisten dran stört am Männlichkeitsbild. Wir sind Mosaiksteinchen davon.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 12.06.2026 13:41 »
Und natürlich auch im Qeer-Bereich.

Da wird das Trans Sein gefeiert, die körperliche Angleichung gehypt, physische Männer zu Frauen erklärt, usw.

Das alles wird allgemein unter Wokeismus eingeordnet, so verstehe ich es zumindest. Und das ist nicht postiv zu bewerten.

Das sind Schattenseiten, unter denen auch viele Menschen zu leiden haben.

Man kann seinen biologischen Körper (noch) nicht ablegen wie eine Jacke die einem nicht mehr gefällt.
Ein erwachsener Mann wird auch nach einer Umwandlung einen männlichen Körper behalten. Das Skelett, die Muskeln, die Organe, bleiben erhalten. Man bekommt auch keine weiblichen Organe und kann Kinder zeugen. Und wenn man es sich hinterher anders überlegt, ist man verstümmelt.
Und bei Jugendlichen die Pubertätsblocker nehmen, verschiebt sich nicht die Zeit es sich zu Überlegen, sie werden niemals erwachsen und müssen mit diesen körperlichen Schäden dann leben.

Und diese ganzen Schattenseiten werden selten beleuchtet.

Warum sind Dir, Zwurg, diese Schattenseiten so wichtig?

Wir reden nicht von einem Massenphänomen, von dem 20 Prozent der Bevölkerung oder der jungen Menschen betroffen wären. Es sind ein paar Hundert, Tausend unter Millionen. Was hat an dieser Thematik soviel Gewicht, dass es Dir so nahe geht?

Eine kleine Teilantwort habe ich bereits parat. Ich denke, den meisten, die das bekümmert, fühlen sich deswegen dadurch beeinträchtigt, weil mit den Diskussionen um Unisex-Toiletten oder Pronomen die Thematik in ihren alltäglichen Lebensbereich hineingreifen.

Da ist ganz sicherlich einiges über ein maßvolles Ziel hinausgeschossen. Und somit trifft es auch ganz gut, wie Wiktionary das Wort "Wokismus" erklärt:

Zitat
Bedeutung:
- meist abwertend: starke (auch übertriebene) Aufmerksamkeit betreffend Diskriminierung und entsprechender politischer Einsatz

Synonym:
- Wokeness
Quelle: Wiktionary

Da gibt es Gruppen, die sich für die Belange diskriminierter Menschen einsetzen, und die diese Belange benennen, und manchmal für wichtiger halten als andere Probleme in der Gesellschaft und deswegen der Eindruck entsteht - je nach Sichtweise ggf. auch berechtigt -, dass sie über das Ziel hinausschießen.

Ja, es ist schwierig, sich als offenherziger Mensch für die Belange benachteiligter Gruppen einzusetzen und dabei die Belange anderer Mitmenschen noch immer gleichermaßen nicht aus dem Blick zu verlieren.

Immerhin ist es nicht völlig verkehrt, auf Benachteiligungen zu achten und diese zu benennen. Wir wären froh, wenn man das mal für uns rocktragende Männer machen würde, die wir nix anderes tun und fühlen wollen, als einfach nur Röcke zu tragen.

Warum fördert man nicht, sich anzunehmen, wie man nun mal ist, dass man sich wohlfühlen kann in dem Körper den man von der Natur bekommen hat?

Das Ganze läuft für mich einen vollkommen falschen Weg.

Ich denke das ist der Grund warum wir eine solche Spaltung der Gesellschaft haben.

Das genau ist der Punkt. Warum fällt das so schwer zu fördern: Es ist okay, wie Du bist! ?

Doch, das wird gefördert z.B. bei den Kindergartenkindern, sofern sie Mädchen sind. Oder jungen Frauen wird das vermittelt.

Das Problem ist die verkrustete Männlichkeit, die immer noch ein Soll von Männern abfordert. Wenn sie das nicht erfüllen, werden sie nicht als volle Männer gewertet und fliehen aus der Männlichkeit. Oder verharren in ihr, aber depressiv, weil sie nicht ermuntert werden, dass sie auch jenseits der verkrusteten Männlichkeit vollwertige Menschen sein dürfen.

Schaut Euch um, die ganze Führungs- und Machtelite in unserem Bruderland USA besteht aus einflussreichen Männern. Wo sind da Frauen an ähnlichen Stellen? Durch solche Vorbilder bleiben verkrustete Männlichkeitsbilder in ihrer Kruste stecken und haben keine Chance, mit der Botschaft bereichert zu werden: "Mann, es ist okay, wie Du bist. Entfalte Dich, entdecke Deine Potenziale!"

Stattdessen wird von Männern erwartet, sich armeeartig den Altvorderen unterzuordnen, die eingetretenen Pfade schön brav nicht zu verlassen, und wer es doch tut, wird nicht für voll genommen. Das ist die Botschaft, die die ganzen Musks, Trumps, Putins und Gefolgsleute aussenden.

Die Männlichkeit steckt fest in einer Sackgasse. Und wenn niemand dagegen hält, zementiert sich das noch mehr.

Dass Männer in einer Männlichkeitsfalle stecken, ist eine erste, zaghaft formulierte Erkenntnis u.a. der "Gender Studies". Aber das will ja keiner wahrhaben. Stattdessen tappen die angeblich privilegierten Männer weiter auf den eingetretenen Pfaden und fühlen sich noch nicht einmal benachteiligt. Sie opfern ihre Freiheiten zugunsten eines versprochenen Anerkanntwerdens durch Einhaltung der Symbole von Männlichkeit. Oder sie fliehen aus dem Mannsein.

"Warum fördert man nicht, sich anzunehmen, wie man nun mal ist, dass man sich wohlfühlen kann in dem Körper den man von der Natur bekommen hat?"

Das alleine wird den Phänomenbereich "queer" oder "trans" nicht beseitigen. Aber den Groll darüber könnte es reduzieren.

Und dass "queer" oder "trans" unsere Gesellschaft spaltet, ist zu weit hergeholt. Sich darüber aufzuregen, spaltet die Gesellschaft schon eher. Aber warum? Es ist ein kleiner Anteil der Bevölkerung, den das persönlich betrifft.

Das Machtstreben einzelner Interessen aber spaltet die Bevölkerung. Und das sind weniger die Politiker, jedenfalls hierzulande die meisten nicht. Es sind die Meinungsmacher, die dadurch ihre Interessen wahren und Profite vermehren. Und die meisten davon sitzen außerhalb Europas.

Wir alle, die wir hier im kleinen Kreise mitdiskutieren, sind ein kleines Beispiel davon, dem macht-geleiteten Männlichkeitsbild eine weitere Note zu verleihen. Wir sollten uns nicht hinter Mauern zurückziehen.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am 12.06.2026 12:58 »
Ja, das nennt man Inflation.

LG, Micha
Früher wurde die Inflation aber immer durch Lohnsteigerungen ausgeglichen. Man verkaufte es als Lohnerhöhung, aber in Wahrheit hat es nur die Inflation ausgeglichen.

Aber die Kaufkraft blieb über lange Zeit relativ konstant, erst in den letzen 10 -15 Jahren nimmt sie stetig zu. Ich kenne natürlich auch die Gründe. Es sind einfach die überzogenen Gesetze und Finanzzusagen der Regierungen.

Die Inflation scheint sich aber soweit zu beschleunigen, dass viele Menschen ihr Leben nicht mehr bestreiten können, und dann Abstriche bei wirklich wichtigen Dingen machen.
Es erinnet ein wenig an die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts.
Einerseits eine Zeit voller neuer Inovationen, andererseits auch eine Zeit großer Armut, und politischer Umbrüche. Politikversgaen und das Erstarken der radikalen Kräfte von den linken und rechten Rändern.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 12.06.2026 12:31 »
Ja, das nennt man Inflation.

LG, Micha
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am 12.06.2026 12:26 »
Ich schrieb oben über meine Angst um Arbeitsplätze in den Geisteswissenschaften, u.a. meinen, sollte die AfD an die Macht kommen.
...
Ich mache mir echt Sorgen um unsere Zukunft!

LG, Micha
Diese Angst geht bei uns in der Arbeit auch um, dass wenn die AfD an die Regierug kommt, es im Sozialbereich zu Kürzungen kommt. Und das wir unsere Arbeit mit den Behinderten nicht mehr machen können, und gar einige ihre Jobs verlieren würden.

Aber jetzt mal der umgekehrte Fall:  Die Regierungen der letzten Jahre bleiben uns erhalten. Werden sie nicht kürzen, werden sie nicht die Demokratie einschränken?

Deutschland steht vor dem finanziellen Kollaps, durch die desaströse Politik der letzten 25 Jahre.
Es ist anscheinend alles wichtiger als die Menschen in diesem Land. Und dafür gibt es keine Grenzen. Da werden unbezahlbare Finanzielle Zusagen gemacht, gleichzeitig sagt man uns wir sind faul und wir müssen länger und härter arbeiten.
Und es kann jeder der schon etwas älter ist den Verfall der Kaufkraft in Relation zu den Löhnen beobachten.
Vor 30 Jahren kostete fast alles in Relation zum Lohn, die Hälfte. Wir waren damals also echt reich.  Und ich hab mir vieles einfach geleistet, weil es leicht drin war, während ich heute beim Essen gehen oder manchen Anschaffungen 3 mal überlege.
BeidenRentenn , das Gleiche, es war einfach sicher, kaum einer Htte Angst vor der Rente.

Und viele Menschen wünschen sich eine Rückkehr zur Sicherheit und dem sorgsamen Umgang mit dem Geld der Steuerzahler.
Die regierenden Partien haben icn den letzten Jahren Zug um Zug ihr Vertrauen verspielt. Sie machen nicht Politik für das Volk, sondern gegen das Volk. Sie haben sich verselbstständigt.

Und wenn immer mehr die alten Parteien abwählen, die alten Instutionen trotzdem an der Macht bleiben, kann es sich schwerlich noch Demokartie nennen.
Ich meine die jetzige Regierung ist wirklich nicht mehr ernstzunehmen.

Mir macht alles Angst, die AfD, aber auch die Anderen.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 12.06.2026 12:04 »
Lieber Zwurg,

frag mal Herrn Merz, ob die Regierung nicht von Journalisten des ÖRRs kritisch hinterfragt wird. Oder Herrn Söder. Gut, an dem prallt alles ab und wenn der merkt, dass er mit seiner Meinung nicht so gut ankommt, ändert er sie eben. Das ist übrigens eine kritische Betrachtung, die mir durch ARD und ZDF nahegelegt wurden.

Ja, der Woke-Begriff hat sich verändert und ist dabei vor allem zu einem polemischen Gegenbegriff geworden, den die benutzen, die gegen das sind, was sie "Wokeness" kennen. Ich verwende den Begriff für mich z.B. gar nicht, sehe mich aber immer wieder in diese Schublade gesteckt.

Und dass man bei manchen Kritiken an Wörtern zu sehr das Kinde mit dem Bade ausschüttet, sehe ich auch so. Zumal, wer rassistisch denkt, nimmt dann einfach neue Wörter, um seiner Verachtung Ausdruck zu verleihen. Achtsame Rede sollte zwar vermeiden, Menschen zu beleidigen oder zu verletzten, aber durch einfach Wortvermeidungen erreicht man das noch nicht. Indes werde ich durch solche Diskussionen um Wörter auch sensibler. Und wenn man das bei allen Menschen erreichen würde, wäre es doch gut.

Wolfgang hat es ja sehr schön geschrieben, dass eine überzogene Vorstellung von "richtiger Männlichkeit" die Sehnsucht mancher Männer, eben keine sein zu wollen, anheizt. Gäbe es gesellschaftlich anerkannt mehr Möglichkeiten des Mannseins, gäbe es weniger Unzufriedenheit damit.
Es gibt übrigens auch Transfrauen, die sich körperlich nicht angleichen lassen, eben wegen der damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren.

LG, Micha







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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 12.06.2026 11:52 »
Ohne Zitat:

Wolfgang, ich bewundere Deine Fähigkeit, in kurzer Zeit prägnante, sachliche Texte zu schreiben!
Bei mir würde das viel länger dauern, wozu mir dann die Zeit oder besser Muße fehlt.
Deswegen halte ich mich meistens kürzer, werde aber manchmal auch ungeduldig emotional.

LG, Micha
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am 12.06.2026 11:52 »
Lieber Zwurg,

es ist ja eine gute Möglichkeit, sich Nachrichten verschiedener Sender anzusehen. Indes empfinde ich es nicht so, dass die Politiker:innen der demokratischen Parteien unkritisch befragt würden. Die Gespräche sind höflich, aber doch kritisch. Dass AfD-Politiker:innen noch kritischer befragt werden, liegt vielleicht auch daran, dass diese Partei den ÖRR  abschaffen möchte, weil er ihnen unbequem ist. Sie wollen lieber eine Presse und einen Rundfunk, über die sie die Kontrolle haben.

Man könnte auch Gegenargumetieren, dass die derzeitigen Regierungen eine Kontrolle über den ÖRR ausüben. Da wir beide unterschiedliche Köpfe aufhaben kommen wir auch zu unterschiedlichen Betrachtungsweisen. Aber ein neutraler Beobachter könnte schon zu dem Schluss kommen dass hier mit zweierlei Mass gemessen und zweierlei Umgang stattfindet. unter einem Journalismus verstehe ich auch, dass man vor allem die Mächtigen Regierenden aufs Korn nimmt und nicht nur die ohnmächtige Oppostion.
Das findet für mich kaum statt.

Manchmal finde ich den ÖRR recht gut. Im Angebot für mich auch oft überteuert. Und ich wünschte mir ich könnte frei entscheiden ob ich das haben möchte oder nicht.
Wenn es ein Wahlangebot wäre, wäre glaube ich auch die AfD kaum dagegen.

Zitat
Und bitte: "Wokisten" sind (ursprünglich) Schwarze, die für ihre Rechte kämpfen. Und auch Weiße, die für die Gleichbehandlung der Menschen gleich welcher Hautfarbe kämpfen. Was haben die mit Hormonen zu tun. So viel ich weiß, ist die Verunglimpfung des Wortes "woke" inzwischen so weit getrieben, dass die Menschen, die von ihren Gegnern damit bezeichnet werden, sich selbst kaum noch so bezeichnen.

LG, Micha

Woke kommt doch aus dem englischen und bedeutet so viel wie aufgewacht. Vor allem von den Schwarzen in Amerika wurde er geprägt. In Amerika haben die Schwarzen aber allen Grund sich zu beschweren.

Allerdings wurde dieser Begriff eins zu eins bei uns importiert und dann auch für alle anderen Themen in denen (vermeintlich?) Benachteiligungen stattfinden verwendet.

Dabei ist die Situation in Deutschland eine ganz andere, wie in den USA.  In vielen alten Sachbüchern, Lexikas wurde das deutsche N Wort verwendet. Mit dem Aufkommen des Wokeismus wurde es mit dem amerikanischen N Wort gleichgesetzt und geächtet.
das deutsche N Wort wurde noch bis weit in die 2000er in Bayern für recht beliebtes Mixgetränk verwendet, das man überall bestellen konnte. Heute geächtet, obwohl es mit Menschen nichts zu tun hat.

Irgendjemand erklärt deutsche Wörter zu Beleidigungen und verdrängt sie aus dem Sprachgebrauch, Buchpublikationen über Winnetou werden vernichtet, sogar Konzertveranstaltungen von Reggae-Musik, werden abgesagt, weil hellheutige Musiker sie interpretieren.

Das hat alle mit der Bekämpfung von Rassismus nicht mehr zu tun.

Und natürlich auch im Qeer-Bereich.

Da wird das Trans Sein gefeiert, die körperliche Angleichung gehypt, physische Männer zu Frauen erklärt, usw.

Das alles wird allgemein unter Wokeismus eingeordnet, so verstehe ich es zumindest. Und das ist nicht postiv zu bewerten.

Das sind Schattenseiten, unter denen auch viele Menschen zu leiden haben.

Man kann seinen biologischen Körper (noch) nicht ablegen wie eine Jacke die einem nicht mehr gefällt.
Ein erwachsener Mann wird auch nach einer Umwandlung einen männlichen Körper behalten. Das Skelett, die Muskeln, die Organe, bleiben erhalten. Man bekommt auch keine weiblichen Organe und kann Kinder zeugen. Und wenn man es sich hinterher anders überlegt, ist man verstümmelt.
Und bei Jugendlichen die Pubertätsblocker nehmen, verschiebt sich nicht die Zeit es sich zu Überlegen, sie werden niemals erwachsen und müssen mit diesen körperlichen Schäden dann leben.

Und diese ganzen Schattenseiten werden selten beleuchtet.

Warum fördert man nicht die persönliche Freiheit, die Freiheit sich geben und kleiden zu können als das was man ist? Warum leugnet man die Realitäten und erklärt die offensichtlichen Unwahrheiten zu neuen Wahrheiten?
Warum fördert man nicht, sich anzunehmen, wie man nun mal ist, das man sich wohlfühlen kann in dem Körper den man von der Natur bekommen hat?

Das Ganze läuft für mich einen vollkommen falschen Weg.

Ich denke das ist der Grund warum wir eine solche Spaltung der Gesellschaft haben.



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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 12.06.2026 11:46 »
Die rechtsnationalistischen und -religionistischen Parteien nutzen diese xenophoben Grundausrichtungen von Menschen aus, und heizen sie an, um gewählt zu werden und die Macht zu übernehmen und dann alles gleichzuschalten.

Und oft tun sie so, als sei das dann Demokratie. Bis sie die Katze aus dem Sack lassen.

Ich mache mir echt Sorgen um unsere Zukunft!

LG, Micha

Ja, die Demokratie, die versucht, möglichst allen ein auskömmliches Zusammenleben zu ermöglichen (eine gewaltige Aufgabe, die freilich längst nicht immer gelingt), steht vor einer sehr starken Belastungsprobe. Man kann aber nicht 30 oder gar 40 Prozent der Bevölkerung, die mit Veränderungen sympathisieren, hinter einer angeblich demokratischen Brandmauer verstecken. Das hat man zu lange versucht, statt konstruktiv mit den Sorgen und Ängsten in der Bevölkerung umzugehen. Die Brandmauer ist gescheitert. Jetzt geht es darum, zusammen Lösungen zu finden, um ein gemeinsames auskömmliches Zusammenleben zurück zu gewinnen. Das ist die Belastungsrobe jener Demokratie, wie wir sie kennen. An diesem Stresstest muss sie sich messen lassen.

Teils richtig, lieber Wolfgang, also was die Menschen angeht. Was die Partei angeht, so muss man sicherstellen, dass sie auch wieder abgewählt werden kann. In Ungarn hat das jetzt funktioniert, in Polen vorher auch, aber in der Türkei funktioniert das schon nicht mehr so gut. Und ob das in den USA funktionieren wird, weiß man nicht.

Die Frage ist halt, wie man die Menschen abholt. Indem man Xenophobie goutiert? Indem man den Klimaschutz zu den Akten legt? Wie bringt man die Unternehmer dazu, mehr an die Menschen als ans Geld zu denken? Kann man sich Politiker:innen vorstellen, die nicht an ihrer eigenen Macht hängen? Ja, die gibt es, aber selten an den ganz wichtigen Stellen. Die Regierungsmacht auf ein Gremium übertragen statt auf eine Person und ihre Partei, das wäre auch was, wie in der Schweiz. Das heißt dann aber nicht, dass dieses Gremium alles richtig macht.

LG, Micha
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