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Erfahrungsberichte / Antw:Ich bin soooo cool ;D
« Letzter Beitrag von MAS am 18.06.2026 00:50 »
Ich habe auch keine Probleme damit, für extra feminin gehalten zu werden. Und sollte es doch mal passieren, macht es mir auch nichts aus.

Und dennoch kann man neben besonders femininen Kleidern auch welche antreffen, die eher neutral wirken, also gemessen an konservativen Sehgewohnheiten. Sehr feminine wären dann besonders figurbetont und dann vielleicht von den Farben her oder von Spitzen oder so.

LG, Micha
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Erfahrungsberichte / Antw:Ich bin soooo cool ;D
« Letzter Beitrag von Uckermärker am 18.06.2026 00:39 »
Zitat
Und doch reizt es viele Frauen diese (z.B. ein Oberhemd, Anzug) mit femininen Assessors oder anderen femininen Kleidungsstücken zu kombinieren. Und keiner kommt auf den Gedanken sie wären schwul oder trans.]Und doch reizt es viele Frauen diese (z.B. ein Oberhemd, Anzug) mit femininen Assessors oder anderen femininen Kleidungsstücken zu kombinieren. Und keiner kommt auf den Gedanken sie wären schwul oder trans.

Darauf, dass eine Frau schwul sein könnte, muss erstmal einer kommen, lieber Jens! ;D

LG, Micha

Ja bei diesen Gedankenspielen kann vieles passieren ... wird ein Mann im Rock automatisch zur Frau??? Und wenn er gar Kleider trägt und trotzdem weiterhin auf Frauen steht - oh - wird er dann lesbisch  :-\

Ich habe mich immer mal wieder gefragt, ob und wie mich das Rock und Kleider tragen verändert/ verändert hat.

Oft denke ich, ich bin endlich ein Mann geworden. Einer, der zu sich steht und nicht danach fragt, wie andere meinen sein zu müssen. Meiner Frau ist das auch aufgefallen und freut sich drüber  ;)

Ich habe mich viel gefragt, was macht ein "feminines Kleid" aus. Wenn ein Kleid eh nur für Frauen da ist, warum wird betont es wäre feminin. Das heißt doch es gibt auch Kleider, die wirken eher maskulin... Überhaupt was macht ein Kleidungsstück maskulin oder feminin.
Letztendlich entscheidet wohl der Mensch, der die Kleidung trägt, wie es wirkt. Bisher werde ich nach wie vor mit Herr ... angeredet.

Auf jeden Fall, würde es mittlerweile enorm auffallen, wenn ich Hosen tragen würde: "... was ist mit Dir passiert???" - also lassen wir das lieber  ;D

VG
Jens
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Shopping / Antw:Wie langweilig - wie inspirierend
« Letzter Beitrag von Bernd am 17.06.2026 23:23 »
[...] Leider haben die allermeisten Kleider von Desigual keine Taschen, und da mache ich mit meiner Taschenvorliebe nur selten Ausnahmen.

Ich bin kürzlich auf https://svahausa.com/ gestoßen, die machen auch vielseitige und farbenfrohe Mode.
Und ich habe mir gerade mal ein Kleid da bestellt: https://svahausa.com/products/kaleidoscope-maxi-dress
Ich bin gespannt, wann das bei mir ankommt und wie es dann ich echt wirkt. Aber ein farbenfroher Hingucker wird das bestimmt!

Dieses Kleid von svahausa.com ist mittlerweile bei mir angekommen (hat mit dem Versand aus den USA tatsächlich eine Weile gebraucht und dann natürlich noch Zollgebühren gekostet). Aber es hat sich gelohnt, ich liebe das Kaleidoskop-Maxikleid:

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Wie erwartet, ist dieses farbenfrohe Kleid ein Hingucker. Ich habe schon den Eindruck, dass das mehr Leuten beim Vorbeigehen auffällt als Kleider mit unauffälligeren Farben. Aber es scheint zu gefallen: Ich bin damit heute einige Male von Unbekannten freundlich angelächelt worden.
Und heute Morgen ist mir auf dem Gehweg eine Mutter mit ihrer Tochter im Grundschulalter entgegengekommen. Die Tochter schaut mich an und sagt zu ihrer Mutter: "Der hat ja ein Kleid." Die Mutter schaut lächelnd zu mir und sagt zu ihrer Tochter: "Das ist aber ein schönes Kleid, nicht?"

Und wie beschrieben hat das Kleid wirklich großzügige Seitentaschen.
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Zeitgeschehen / Antw:Iss was Dir schmeckt
« Letzter Beitrag von MAS am 17.06.2026 20:24 »
Da es mir auf der Seele brannte, habe ich doch schon geantwortet:

"Sehr geehrtes Kommunikationsteam Initiative Fleisch,

Toleranz im Sinne von Duldung von etwas, das man eigentlich lieber nicht hätte, ist im gesellschaftlichen Zusammenleben eine Grundtugend, ohne die es nicht geht.
Respekt im Sinne eines Berücksichtigens von Interessen anderer Menschen ist noch höher anzusiedeln.

Insofern toleriere ich auch Vielfleischessende.

Indes habe ich mit Ihrer Argumentationsweise ein Problem. Auf der verlinkten Seite mit dem Nationalgericht schreiben Sie, die Diskussion werde laut und manchmal moralisierend geführt. Haben Sie Wörter mit „moral…“ noch wo anders stehen? Ich fand sie nicht.  Jedenfalls werfen Sie anscheinen anderen Menschen vor, moralische Argumente zu verwenden, statt einfach tolerant zu sein. Moral oder Ethik scheint mir für Sie einen geringeren Stellenwert zu haben als Geschmack. Über Geschmack sollte man ja nicht streiten, aber über Moral oder Ethik zu streiten ist was anderes.

Ich selbst verzichte großenteils auf Fleisch, nicht, weil es mir nicht schmeckt, sondern weil ich Gewissensbisse habe. Der Fleischkonsum in der momentanen Höhe in unserer Gesellschaft kann, wenn ich das richtig sehe, mit nur artgerechter Haltung nicht bedient werden. Stimmt das? Nichtartgerechte Haltung widerspricht meiner Vorstellung von Tierwohl. Zudem kommt in der Massentierhaltung, dass ein solcher Betrieb die Tiernahrung nicht selbst produzieren und die Gülle nicht selbst im eigenen Betrieb verbrauchen kann. Also muss Tiernahrung zugekauft und Gülle anderswo entsorgt werden. Was bringt beides anderswo enorme ökologische Probleme mit sich. Diese Probleme könnten wir vermeiden, in dem wir direkt pflanzliche Nahrung für uns anbauen, statt damit unsere Nahrung zu füttern. Das wäre zudem viel energiesparsamer und damit klimafreundlicher. Das sind alles Überlegungen, die mit Geschmack nichts zu tun haben.

Einen hohen Fleischkonsum zu tolerieren, bedeutet, diese Probleme zu tolerieren.
Menschen, denen diese Probleme egal sind, solange es ihnen schmeckt, machen die Anstrengungen von Menschen zunichte, die durch verantwortungsvolle Ernährung versuchen, diese Probleme zu beseitigen. Ist da Respekt gegenüber Menschen, denen ihr Geschmack wichtiger ist als die Lösung der genannten Probleme wirklich die angemessene Forderung? Man kann diese Probleme wirklich nur durch gemeinsame Anstrengung lösen. Solange die Mehrheit der Menschen nicht mithilft, bringen die Versuche einer Minderheit nichts. Daher kommt es wohl, dass die Diskussion manchmal laut und moralisierend wird.

Meine Großnichte und ihr Freund machten neulich den Jagdschein, um sich das Fleisch, das sie essen wollen, selbst zu schießen und so unabhängig von der Fleischindustrie und der Massentierhaltung Fleisch essen zu können. Das ist für einige wenige ein gangbarer Weg, aber nicht für 80 Mio. Deutsche oder für 8 Mrd. Erdenbürger.

Ich bezeichne mich übrigens nicht als Flexitarier, denn es hat wenig mit Freude an Flexibilität zu tun, sondern eher an eine nicht ganz konsequente Durchführung meiner Überzeugungen gemäß dem Spruch: „Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach“. Mir fehlt es einfach an asketischer Disziplin. Das hat aber auch den Vorteil, dass ich Schwächen anderer Menschen auch gut verstehen kann.

Mit freundlichen Grüßen,
Michael A. Schmiedel"

LG, Micha
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Zeitgeschehen / Antw:Iss was Dir schmeckt
« Letzter Beitrag von doppelrock am 17.06.2026 20:18 »
Es gibt schon einige Leute, die ihren veganen Lifestyle sehr moralisierend vertreten.. Allesesser und Vegetarier und diverse Mischformen wirken da wesentlich entspannter.
Und leider bewegen sich einige dieser moralisierenden Leute auf dünnem Eis, wenn sie ihr als gesund oder "moralisch rein" vermarkteten Produkte mit fast religiösem Eifer vertreten.
Beim M-Wort würde ich unterscheiden zwischen der Moral als allgemein in einer Gesellschaft anerkanntem Wertesystem und dem -ismus als Extremform mit Umerziehung, Belehrung, Intoleranz und ohne Empathie. Was nützt mir Hafermilch, wenn sie wie die bekannteste Trendmarke mit Emulgator Polysorbat80 (krebserregend und die Blut-Hirn-Schranke überwindend) sowie ungesunden hochverarbeiteten Pflanzenölen produziert werden? Da würde ich meinem Körper mit einem Becher Rohmilch von einer artgerecht gehaltenen Kuh einen größeren Gefallen tun.

Letztendlich muss aber jeder selbst entscheiden, nach welchen Werten er seine Lebensmittel auswählt. Eine Werbung "iss, was dir schmeckt" (und um den Rest kümmern wir uns) ist eine typische Methode, die Verantwortung an fremde, anonyme Firmen abzugeben, in einem Gefühl von Sicherheit. Real ist es das Gegenteil, man liefert sich freiwillig aus, zum eigenen Schaden und finanziellen Gewinn anderer.
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Zeitgeschehen / Antw:Iss was Dir schmeckt
« Letzter Beitrag von MAS am 17.06.2026 18:52 »
Ich opponiere gegen die Werte die dahinter stehen, nämlich dass man Geschmack höher bewertet als Ethik.

Übrigens bekam ich eine Antwort, die ich hier ohne Erlaubnis des Absenders nicht wörtlich zitieren will, aber zusammengefasst besagt die Antwort, dass die Motivation darin liege, dem zunehmend intoleranten Ton in Ernährungsdiskussionen einen Aufruf zur gegenseitigen Toleranz zwischen Fleischessern und Nichtfleischessern entgegen zu stellen. Er verlinkte auch auf ein Nationalgereicht für Deutschland, dass sie sich ausgedacht haben: https://initiative-fleisch.de/presse/pressemitteilungen/deutschland-hat-jetzt-ein-nationalgericht/
In dem Text dazu heißt es: "die Diskussion ist laut, der Ton oft moralisierend". Das ist das einzige Mal, sofern ich die Website gelesen habe, dass das Wort "moral[...]" auftaucht, wobei es etwas schlechtes zu sein scheint, wenn man seine Ernährung an einer Moral ausrichtet, statt nur nach dem Geschmack. 

Es geht mir also nicht nur um ein Geschäftsmodell, sondern um eine Wertefrage.

Ich werde da auch nochmal antworten, aber nicht sofort.

LG, Micha
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Zeitgeschehen / Antw:Iss was Dir schmeckt
« Letzter Beitrag von doppelrock am 17.06.2026 18:43 »
Das ist eine ganz normale Werbeseite, mit der jemand ein ganz normales Geschäft betreiben will und auch Aufmachung oder Methoden sind alles andere als ungewöhnlich.
Wie sowas viele Leute anspricht, können wir von der Tabakindustrie lernen, etwa seit Philpp Morris Kraft und andere Marken gekauft hat.
Im Vordergrund solcher Kampagnen stehen immer hochverarbeitete nährstoffarme Produkte mit einer abhängig machenden Menge an Zucker, Fett und Salz, oft auch Geschmacksverstärker.
Sehr markantes Beispiel sind die "lunchables" in den USA, die durch ihre Geschenk-ähnliche Aufmachung, Spielzeugfunktion durch selber mischen und schichten noch ein Gefühl besonderer Wertschätzung vermitteln.
Gesundheitsmäßig eine absolute Katastrophe.

Das zeichnet leider auch die angeblich gesunden Fleisch-Ersatzprodukte aus. Aus meiner Sicht kann man die gelegentlich konsumieren, wenn man das Gefühl haben möchte, aber auf echtes Fleisch verzichten will. Dauerhaft sind sie aber der Gesundheit nicht zuträglich. Statt der Ersatzprodukte auf Tofu- oder Saitanbasis (oder Chemie wie Analogkäse) wäre es gesünder, gemüse und Obst zuzubereiten und mit frischen Kräutern abzuschmecken. Ein Hamburger mit Bratling aus Erbsen, Linsen, Bohnen, Zwiebeln ist zig-mal gesünder als so ein Chemie-Klotz aus dem Bioladen.

Beim Fleisch ist auch nicht das Fleisch an sich das Problem, sondern ebenfalls die Verarbeitung und die Menge. Wenn man gelegentlich gutes Fleisch von artgerecht aufgewachsenen Tieren isst, ist das für den Esser gesund. Problematisch sind Nitritpökelsalz, Millimeterfleisch und andere hochverarbeitete Produkte.

Religiöse und persönliche Gründe gegen Fleischessen betrachte ich ganz bewusst nicht an dieser Stelle, auch wenn sie ihre Berechtigung haben.

Mit meiner Ernährung aus Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, wenig aber gutem Fleisch oder Fisch  und selbstgebackenem Vollkornbrot scheine ich richtig zu liegen. Laborwerte und Gewicht im grünen Bereich, keine Schmerzen, keine chronischen Leiden, 30 Jahre nicht einmal ein Schnupfen spricht dafür, dass ich für mich den richtigen Weg gefunden habe. Ist zwar anstrengender als einfach konsumieren, das Ergebnis belohnt eindeutig mit einer Figur, die für individuelle Kleidung perfekt passt.

Deswegen würde ich mich auch garnicht über solche Werbung aufregen, sondern sie einfach kurz ansehen, lächeln, weg damit. Über empörte Zuschriften lachen sie eh nur, weil sie genau wissen, dass die Mehrheit drauf reinfällt.

Besser finde ich einfache Regeln, die meine Oma schon kannte:
Kaufe nichts, was im Rundfunk beworben wird. Es ist teuer und meist schlecht.
Gute Sachen brauchen keine Reklame.
Gutes Essen braucht meist nicht mehr als 5 Zutaten. Und die Zutaten SIND das Gericht. Also Kartoffeln, Tomaten, Pilze,...keine Chemikalien mit X und Y im Namen.

Wenn man sich wieder an ursprünglichen natürlichen Geschmack gewöhnt hat, statt an Suchtmittel Zucker-Fett-Salz,  findet man die überwürzten Kunstprodukte nur noch als eklig künstlich.

Alles, was man wissen muss, ist in Büchern und online verfügbar. Auch hier gilt: Wissen ist Holschuld
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Zeitgeschehen / Antw:Iss was Dir schmeckt
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 17.06.2026 15:44 »
Naja, Du opponierst gegen deren Geschäftsmodell. Und zum Geschäftsmodell gehört auch, das am Laufen zu halten. Da baut das Marketing gerne auf Emotionen, die erweckt werden. Und dazu gehören markige Slogans. Und dass wir hier darüber reden, ist ein Zeichen davon, dass die Werbung ankommt. Alles richtig gemacht. Aber glaube nicht, dass man Dir huldigt, wenn Du mit dem Slogan etwas verbindest und Dir dabei etwas wünschst, was gegen das Geschäftziel arbeitet.
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Zeitgeschehen / Antw:Iss was Dir schmeckt
« Letzter Beitrag von MAS am 17.06.2026 13:52 »
Ich glaube, lieber Wolfgang, ich habe nicht richtig erklärt, worum es mir geht.

Es geht mir darum, die Menschen dazu zu animieren, den Geschmack als alleiniges Kriterium der Nahrungswahl nehmen und Fragen des Ethik (Tierschutz, Mitweltschutz, Menschenschutz (Stichwort Tönjes), der Gesundheit oder der Religion völlig außen vor zu lassen. Mein Bruder meinte mal, als ich kein Fleisch essen wolle, das sei in Ordnung, es sei ja eine reine Geschmacksfrage. Nee, nach dem Geschmack würde ich viel mehr Fleisch essen als ich es tue. Dann könnte ich auch jeden Tag Fisch essen, der würde mir nicht über. Aber es gibt eben andere Gründe, warum ich es nicht tue.

Und wenn jemand sagt, er esse aus ethischen Gründen kein oder wenig Fleisch und sieht, dass sich viele andere um solche Fragen gar nicht scheren und dann ein Fleischerzeugerverbund dazu animieren will, sich nicht um solche Fragen zu kümmern, dann sieht dieser Nicht- oder Wenigfleischesser, dass seine Bemühungen, Tiere, Ökosysteme usw. zu schonen, keinen Erfolg haben, denn dazu bräuchte es viel mehr Menschen, die kein oder wenig Fleisch essen.

Aber wer solche Argumente bringt, wird dort als Konfliktschürer gebranntmarkt.

LG, Micha
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Zeitgeschehen / Antw:Iss was Dir schmeckt
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 17.06.2026 12:40 »
Natürlich versucht gute Werbung, Emotionen zu wecken...

Übrigens, ich hatte die Modebranche vergessen.

Deren Werbung will doch auch vermitteln:

"Zieh an, was ich verkaufe!"

Ich habe bewusst überall, wo es geht, die personalisierte Werbung zugelassen. Ich klicke am liebsten Modeanzeigen an. Vor allem, wenn ich einen interessant aussehenden Rock oder ein solches Kleid angezeigt bekomme, dann schaue ich mir das gerne mal ein bisschen näher an. Vielleicht gehe ich dann sogar auch mal gezielt in den betreffenden Laden und schaue es mir mal in natura, vielleicht sogar an mir dran an.

Mit personalisierter Werbung kriege ich eben überwiegend Werbung angezeigt, die Sachen mir zeigt, die mich interessieren. Und wenn mal kein Rock oder Kleid mir angezeigt wird, sondern ggf. Damenunterwäsche oder -bademode, was mich zum Kauf eigentlich nicht die Bohne interessiert, so schau ich mir eben die Menschen an, die darin stecken. Das finde ich ebenfalls einen reizenden Gewinn. Drum lasse ich personalisierte Werbung bewusst zu. Die merkt sich, was ich gerne sehe.  :)

Übrigens begegnete mir im Bereich Bekleidung auch folgende Plakat-Botschaft:

"Sei wer Du bist!" (grammatikalisch müsste da ja noch ein Komma rein, theoretisch)

Freilich geht es da auch um das Bekleidungsangebot des betreffenden Karnevals- und Partyausstatters.
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