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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von MAS am 10.08.2026 19:22 »Ich finde es auch schade, ein Neumitglied verloren zu haben, aber ziehe mir nicht den Schuh an, ihn vergrault zu haben.
Ich denke, er hatte ein bestimmte Vorstellung davon, wie er gerne hätte, dass man auf seine Beiträge reagiert, während er aber nicht entsprechend so auf Beiträge anderer zu reagieren gewillt war. Ich meine, eine Eigenschaft eines Gesprächspartners vorgeblich zu tolerieren, die dieser gar nicht hat und das auch mehrmals erklärt hat, ist keine Toleranz, sondern sondern Selbstverherrlichung: "Ach, wie tolerant ich doch bin!"
Gegen konservative Menschen habe ich auch überhaupt nichts, solange sie nicht meinen, das sei mehr als an den eigenen Gewohnheiten festhalten zu wollen. Das aber ist eine sehr weit verbreitete Verhaltensweise und hat mit politisch links oder rechts erstmal gar nichts zu tun. Es ist einfach das Festhalten an Routinen, mit denen man sich auskennt, die einem Stabilität und Orientierung geben und ein Gefühl von Daheimsein. Davon bin ich selbst auch keineswegs frei. Die politisch Rechten machen den Konservativen etwas vor, indem sie behaupten, deren Interessen zu vertreten. Darauf fallen diese leider immer wieder herein, egal in welcher Nation oder Religion. Der Handschlag zwischen Hindenburg und Hitler steht symbolisch für diese Allianz, wobei auch Hindenburg für etwas stand, das mal neu und gegen die Konservativen gerichtet war. Konservative verteidigen alle paar Generationen etwas anderes, weil jede Generation sich an andere Dinge gewöhnt hat. So ein typisch schottisches Kiltoutfit war vor dem 19. Jh. unbekannt, ebenso wie die heute als traditionell geltende bayerische Lederhose. Insofern bin ich für ein gelasseneres Umgehen mit Konservativismus.
LG, Micha
Ich denke, er hatte ein bestimmte Vorstellung davon, wie er gerne hätte, dass man auf seine Beiträge reagiert, während er aber nicht entsprechend so auf Beiträge anderer zu reagieren gewillt war. Ich meine, eine Eigenschaft eines Gesprächspartners vorgeblich zu tolerieren, die dieser gar nicht hat und das auch mehrmals erklärt hat, ist keine Toleranz, sondern sondern Selbstverherrlichung: "Ach, wie tolerant ich doch bin!"
Gegen konservative Menschen habe ich auch überhaupt nichts, solange sie nicht meinen, das sei mehr als an den eigenen Gewohnheiten festhalten zu wollen. Das aber ist eine sehr weit verbreitete Verhaltensweise und hat mit politisch links oder rechts erstmal gar nichts zu tun. Es ist einfach das Festhalten an Routinen, mit denen man sich auskennt, die einem Stabilität und Orientierung geben und ein Gefühl von Daheimsein. Davon bin ich selbst auch keineswegs frei. Die politisch Rechten machen den Konservativen etwas vor, indem sie behaupten, deren Interessen zu vertreten. Darauf fallen diese leider immer wieder herein, egal in welcher Nation oder Religion. Der Handschlag zwischen Hindenburg und Hitler steht symbolisch für diese Allianz, wobei auch Hindenburg für etwas stand, das mal neu und gegen die Konservativen gerichtet war. Konservative verteidigen alle paar Generationen etwas anderes, weil jede Generation sich an andere Dinge gewöhnt hat. So ein typisch schottisches Kiltoutfit war vor dem 19. Jh. unbekannt, ebenso wie die heute als traditionell geltende bayerische Lederhose. Insofern bin ich für ein gelasseneres Umgehen mit Konservativismus.
LG, Micha

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