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Rund um das Kleid / Antw:Draußen gewesen im Kleid
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 14.08.2026 10:26 »
Bei letzterem würde ich dann aber ein Spaghettitop optisch bevorzugen. Bei entsprechendem Schnitt kann sowas die männliche Oberarm-Schulter-Brust-Statur in besonderer Weise optisch hervorheben. Kann man sich kaum vorstellen, ist aber so. Bei entsprechendem Schnitt (d.h. nicht alle Spaghettitops erzielen diesen Effekt).

#Damenmode aus unserer Jugend
Ja, massiver, stabiler, dickere Stoffen. Die meisten Kleider hatten bis mind. in die 80er Jahre noch ein Futter-Unterkleid eingenäht. Oder waren so beschaffen, dass die Trägerin den BH weglassen konnte und das Kleid hat am Oberkörper die Funktion des Stützens mit entsprechendem Schnitt und steiferen Stoffen realisiert. Bis mindestens n die 90er Jahre war es ja allgemein verpönt, BH-Träger rausblitzen zu lassen, was seit den 00er Jahren zu einem bisweilen neckischen Spiel geworden ist, oder anderen Frauen mittlerweile völlig egal ist. Bis in die 90er Jahre, so hab ich den Eindruck, wurden im Sommer auch noch sehr häufig Etuikleider getragen, die an sich ja auch mit einer gewissen Stoffsteife arbeiten.

Nebenbei haben sich die Stoffe seitdem ja auch durchaus weiterentwickelt. Waren es Ende der 70er, Anfang der 80er neben Baumwolle und Leinen noch überwiegend die Synthetikstoffe aus langkettigen Polymer-Tierchen  ;), in denen man so richtig schön ins Schwitzen und Stinken kam, sind jetzt kurzkettigere Verfahren möglich, die atmungsaktivere Stoffe hervorbringen, abgesehen von sonstigen Beimischungen oder Verfahren, die z.B. besondere Oberflächenstrukturen ermöglichen.

Ja, Zeitgeist, aber auch Technik und Auswahl haben sich seitdem verändert.
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Rund um das Kleid / Antw:Draußen gewesen im Kleid
« Letzter Beitrag von cephalus am 14.08.2026 09:36 »
Es wäre ja mal interessant zu erforschen in wie weit steigende Temperaturen, die Sommer Mode in Europa verändern.
Vor allem hier zu Lande. Nördlich der Alpen.
Möglicherweise kehren wir zurück zur Antiken Mode: Tunika und Toga

Vielleicht dokumentiert ja jemand die temteraturgeführte Modeentwicklung.

Das Wetter hat jedenfall bei den Frauen in meiner Umgebung ganz klare Modekippunkte:
>27°C steigt die Rock-/Kleidquote dramatisch auf deutlich über 70% an, allerdings ist dieser Kippunkt reversibel. Unter 25°C herrschen wieder 90% Hosen. Ja, 2-3°C Hysterese sind einzurechnen ;)

Ich glaube aber schon, dass sich bei weitergehenden Klimaveränderungen die Art der Frauen sich zu kleiden in Stoffen und Schnitten langsam und stetig anpassen wird.
Gefühlt war die Damenmode in meiner Jugend auch etwas massiver und wärmer bezüglich der Stoffe und meine Schnellrecherche in alten Katalogen hat diesen Eindruck für mich bestätigt. Ob da primär an verbesserten Produktionsmöglichkeiten liegt, oder ob 40 Jahre später schlicht Feineres bevorzugt wird kann ich natürlich nicht sagen.

Auch Männer werden sich öfter die Freiheit nehmen oberkörperfrei zu tragen.

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Rund um das Kleid / Antw:Draußen gewesen im Kleid
« Letzter Beitrag von JJSW am 14.08.2026 09:15 »
Dankeschön...

Ich hab schonmal angefangen, die Mode zu verändern  ;)
Heute früh, war noch bissle frisch, aber bis zum Wochenende witds nochmal heiss.

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Grüßle
Jürgen
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Rund um das Kleid / Antw:Draußen gewesen im Kleid
« Letzter Beitrag von Zwurg am 14.08.2026 06:40 »
Bei den Temperaturen bin ich nahezu immer im Kleid draußen

Von Tredy aus angenehmer hautschmeichelnder Viskose.

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Und dieses Baumwollkleid war ein Geburtstagsgeschenk meiner lieben tamilischen Nachbarin

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Grüßle
Jürgen

Mir gefällt auch das grüne Kleid besser, obwohl ich lieber unifarbene Kleidungsstücke habe. Bei der Hitzewelle im Jini, war ich schon versucht los zu ziehen und mir auch ein so leichtes Kleid zu besorgen.

Es wäre ja mal interessant zu erforschen in wie weit steigende Temperaturen, die Sommer Mode in Europa verändern.

Vor allem hier zu Lande. Nördlich der Alpen.

Möglicherweise kehren wir zurück zur Antiken Mode: Tunika und Toga
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von Bernd am 13.08.2026 22:52 »
Warum muss man das aber immer Geschlecht nennen, wenn es um etwas anderes geht.
Zeit meines Lebens habe ich Geschlecht für etwas biologisches zwischen den Beinen gehalten, dass uns Menschen auch mit allen anderen Gattungen innerhalb der Säugetiere verbindet.
Ich hab noch nie gehört das man bei Hasen, Pferden oder Gorillas von mehreren Geschlechtern spricht.

Und ich stimme Doppelrock zu, dass man Menschen die alle biologischen Merkmale eines Mannes haben, den Zugang zu Frauenschutzräumen verwehren sollte, auch wenn diese Menschen sich anders fühlen und kleiden.
Ebenso finde ich es sinnvoll ehemaligen Männern Zugang zu Frauensportarten verwehren, weil es einfach unfair ist.

Aber das ist eine Diskussion die wir an anderer Stelle schon mal geführt haben.

Ich möchte diese Diskussion auch nicht hier weiter führen. Nur kurz, zwei Dinge, weil das genannt worden ist:

1. Auch das biologische Geschlecht - von Menschen wie von Tieren - ist nicht immer binär ausschließlich männlich oder weiblich. Nur sind die nicht-binären Spielarten der Biologie halt seltener und daher erst zunehmend überhaupt bekannt oder erforscht.
Aber hier geht es ja um die (soziale) Geschlechtsidentität - und die Frage, ob man anerkennt, dass Menschen diese auch abweichend von ihrem biologischen bzw. bei der Geburt zugeordneten Geschlecht haben können.

2. Für die Diskussionen hier im Forum (und nicht nur hier im Thread) ist für mich aber entscheidend, wie man über solche sensiblen Fragen spricht: Zwurg, was du hier schreibst, kann ich als deine Meinungsäußerung akzeptieren, auch wenn ich diese Meinung nicht teile. Letztlich ist das eine politische Diskussion, wie man mit Geschlechtsidentitäten umgeht: sprachlich und bezüglich von Rechten und Gesetzen. Und freie Meinungsäußerung ist zulässig, solange sie nicht diskriminiert, also andere nicht aufgrund solcher Merkmale abwertet. Die Frage des Zugangs von Transfrauen zu geschützten Frauenräumen ist eine sensible Frage, in der man unterschiedlicher Meinung sein kann. Nur: Doppelrock hat hier nicht einfach seine Meinung geäußert (so wie du, Zwurg, das getan hast), sondern er hat Transfrauen pauschal unterstellt, dass sie ihre Geschlechtsidentität nur vortäuschen, um sich an Frauen vergehen zu können (was in seltenen Einzelfällen vorkommen kann, aber nicht zur Unterstellung gegenüber einer ganzen Gruppe führen darf). Und da ist für mich die Grenze der freien Meinungsäußerung überschritten und Grad einer diskrimierenden Beleidigung erreicht. Man kann also dieselbe Meinung haben, aber der eine bringt sie als neutrale Meinungsäußerung rüber, während der andere daraus eine Beleidigung oder Unterstellung macht.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von MAS am 13.08.2026 22:46 »
Lieber Zwurg,

im Deutschen gibt es eben nicht zwei Wörter für biologisches und soziales/kulturelles Geschlecht. Im Englischen sind das "sex" und "gender". Aber manche Menschen reagieren auf das Wort "Gender" schon allergisch.

Davon abgesehen ist mein vorheriger Beitrag nicht ganz korrekt, denn es gibt genetisch auch XYY- und XXY-Konstellationen, die je sehr wohl  biologisch sind. Die davon betroffenen Menschen sind nicht eindeutig als männlich oder weiblich einzuordnen, wurden aber lange in das eine oder andere der beiden Geschlechter gezwungen, auch durch eine "anpassende" Operation. Diese Anpassung an ein gewünschtes Geschlecht hat wiederum etwas mit Gender zu tun. Der Unterschied zu heute ist der, dass heute dem einzelnen Menschen die Wahlfreiheit zugesprochen wird, während sich früher der einzelne Mensch den Vorstellungen der Gesellschaft anzupassen hatte. Und viele Menschen scheinen sich das wieder zurück zu wünschen.

LG, Micha

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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von Zwurg am 13.08.2026 21:20 »
Warum muss man das aber immer Geschlecht nennen, wenn es um etwas anderes geht.
Zeit meines Lebens habe ich Geschlecht für etwas biologisches zwischen den Beinen gehalten, dass uns Menschen auch mit allen anderen Gattungen innerhalb der Säugetiere verbindet.
Ich hab noch nie gehört das man bei Hasen, Pferden oder Gorillas von mehreren Geschlechtern spricht.

Und ich stimme Doppelrock zu, dass man Menschen die alle biologischen Merkmale eines Mannes haben, den Zugang zu Frauenschutzräumen verwehren sollte, auch wenn diese Menschen sich anders fühlen und kleiden.
Ebenso finde ich es sinnvoll ehemaligen Männern Zugang zu Frauensportarten verwehren, weil es einfach unfair ist.

Aber das ist eine Diskussion die wir an anderer Stelle schon mal geführt haben.


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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 13.08.2026 19:31 »
Das hört sich für mich ganz komisch an, was Du da schreibst, Doppelrock, als wollest Du Drohbriefe oder gar physische Angriffe auf diese Community rechtfertigen.

Dass Du "Fetisch, Übergriffe an Minderjährigen oder Geschlechtsteile nackt und öffentlich zeigen" als repräsentativ für den CSD hinstellst und das Wort über die "'bunte' Gesellschaft" in Anführungszeichen setzt, zeigt mir aber, dass Du eine tiefe Aversion gegen diese Menschen hegst.

Es gab mal eine Zeit, da hat man unliebsamen Menschengruppen auch alles mögliche nachgesagt und behauptet, das widerspreche alles dem "gesunden Volksempfinden", das man dann gekonnt gegen diese Gruppen zu instrumentalisieren wusste. Sogar als diese Zeit vorbei war, war diese Aversion noch lange in den Köpfen der Menschen und ist es, wie es scheint, bei vielen immer noch oder wieder. Und Du scheinst mir das zu begrüßen.

Ich hoffe sehr, dass ich mich da in Bezug auf Dich irre!

Und ich warte auf Deine E-Mail.

LG, Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von MAS am 13.08.2026 17:04 »
Zumal es bei mehr als zwei Geschlechtern nicht um Biologie, sondern um Soziologie, Psychologie und Kultur geht.

LG, Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Neu Hier
« Letzter Beitrag von Peter58Muc am 13.08.2026 15:06 »
Moin, Wölfchen,
lange habe ich hier mitgeschrieben und gelesen, war dann mal nur Gast. Profitiert habe ich allemal von den Gedanken, Anregungen und postiven Reaktionen der Gruppe.
Aus diesem Grunde habe ich heute keine Scheu mehr, Rock zu tragen.
Ob zu Hause oder öffentlich, spielt keine Rolle. Heute war ich mit meiner Frau und deren Freundin den ganzen Tag unterwegs, (Klein)Stadtbummel, Freilichtmuseum und Kaffee trinken. Natürlich im Rock und FSH (deren Gefühl auf der Haut ich nicht missen möchte)
Je selbstverständlicher mir das ist, desto weniger erstaunte Reaktionen gibt es.
Hallo Joachim, super wenn deine Frau dich so akzeptiert. Meine will leider nicht mit mir zusammen im Rock unterwegs sein, sonst habe ich aber alle Freiheiten, was das tragen von Rock und FSH betrifft. Aktuell verzichte ich aber Temperaturbedingt auf die Strumpfhose, freue mich aber darauf wenn es wieder kühler wird.
War es bei dir kühl genug für die FSH ?

LG Peter
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