Autor Thema: Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen  (Gelesen 9885 mal)

Offline MAS

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Ein einfaches: "Ich wollte nicht despektierlich sein, lieber Blumenrock, und es tut mir leid, dass es so rüber gekommen ist" hätte auch gereicht, Doppelrock.

Für eine Lesart des männlichen Rocktragens zu sein, bedeutet nicht unbedingt, dass ich Menschen, die eine andere Lesart haben, für krank halten muss. Das ist nicht nur Exklusivismus, sondern Fanatismus.

Gruß, Micha
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Offline doppelrock

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An dieser Stelle muss ich meinen vorigen beitrag korrigieren, was nach Veröffentlichung nicht mehr direkt am Text möglich ist:
Statt
"Etwas mehr Empörung würde allen gut tun." muss es heißen "Etwas weniger Empörung würde allen gut tun." Oder eben etwas mehr Gelassenheit. Vor allem bei Menschen, die es schwer haben, Meinungen zu tolerieren, die nicht der eigenen entsprechen und die nicht die Konsequenzen ihres Handelns tragen wollen, sondern diese lieber delegieren.

Schlagworte wie "Exklusivismus" und "Fanatismus" kann man gern benutzen, auch wenn sie genauso plakativ wie an dieser Stelle unangebracht sind. Passender könnten sie sein bei Vertretern, die sich sehr intensiv für die Gender-Ideologie einsetzen.

Online Blumenrock

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Antwort auf Doppelrock:

„War nicht eines der Ziele dieses Forums, dass Männer diese weiblich besetzte Kleidung einfach tragen können, aber Mann bleiben und nicht Frau werden? Genauso wie eine Frau in männlicher Kleidung Frau bleibt?
Oder nähern sich einige jetzt exakt den Kritikern an, die Mäner in nicht typisch männlicher Kleidung "schwul" finden?
Bin gerade sehr verwundert.“

Lieber Doppelrock,

Mich würden die Ziele des Forums interessieren. Sind sie irgendwo niedergeschrieben.

Ich glaube die Zeiten sind vorbei, wo nicht männliche Kleidung als schwul abgestempelt wird. Männer tragen heute und das finde ich gut, weiche, bunte Kleidung. Es gibt die schönsten Hemden, die sich mit Jeanshosen und auch Röcken kombinieren lassen. Auf der anderen Seite muss ich Dir teilweise Recht geben. Ronaldo, ein einfach schöner Mann hatte Strumpfhosen getragen. Das hat viele Leute an ihre Grenzen getrieben. Er wurde als schwul beschimpft. Dabei ist, so stelle ich immer mehr fest, Kleidung Ausdruck meiner selbst. Ich habe mal in einem Forum gelesen: einfach mit einer Federboa auf dem Kopf rumlaufen und vergnügt sein und keiner verurteilt es, das wäre es. Ich stelle fest, das ich auch in letzter Zeit vergnügt im Rock rumlaufe und mich wohl fühle. Meistens sind es lange Röcke, weil ich mich darunter geschützt fühle. Das hätte ich nie gedacht. Manchmal ist auch der Mini angesagt, jedoch seltener.

Der Mensch braucht außerdem Begriffsdefinitionen, wie z.B. CIS, Gender etc.

Die Bemerkung mit dem Kind kann ich nicht einordnen. Sie ist mit zu einfach, zu verallgemeinernd, aus der Welt unsere Eltern hergeholt. Es gibt das innere Kind und die Arbeit damit. Es könnte sein, das dies bei manchen Männern abgeholt wird bzw. Werden muss, bevor sich jemand in der Öffentlichkeit im Rock zeigt. Das ist jedoch meine Sicht. Mit einem Lutscher gibt sich das Innere Kind auf lange Sicht nicht zufrieden. Es bleibt sogar auf gewisse Weise ungehört. Das fiel mir ein, als Du etwas vom Kind geschrieben hast.

Offline doppelrock

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Hallo blumenrock,

es sind ja nicht meine Worte und ich finde sie sogar ziemlich dumm, weil Kleidungsstil und "schwul" nichts miteinander zu tun haben. Dennoch gibt es heute sehr viele Menschen, auch im akademischen Bereich, die immer noch oder immer wieder diese Verbindung herstellen. Auch mir wollte man aufgrund meiner Kleidung dieses Attribut anhängen, obwohl absolut nicht zutreffend. Wenn du mit offenen Augen und Ohren durch eine durchschnittliche Stadt gehst, wirst du solche Bemerkungen hören. Mir wäre es auch lieber, diese Spezies wäre ausgestorben, aber sie vermehrt sich eher.

Widersprechen muss ich an der Stelle, dass Menschen so Schubladen wie "CIS" bräuchten. Die werden letztendlich nur benutzt, um Menschen in Kleinstgruppen zu spalten, gern auch, um sich über andere zu erheben. Gerade "CIS" wird sehr abwertend gegenüber Männern benutzt.

Den Vergleich mit dem Kind benutze ich vor allem, weil ein vom Alter her erwachsener Mann unbedingt seinem unkontrollierten trieb nachkommen möchte, beim Arztbesuch dringendst Frauenwäsche präsentieren zu müssen. Präsentieren, nicht einfach nur tragen. Und alle sachlichen Argumente, das bleiben zu lassen, damit der Arzt einfach gute Arbeit machen kann, werden als Angriff gewertet und mit persönlichen Angriffen und beleidigenden Worten gekontert. Wenn eine Vorsorgeuntersuchung Entkleiden erfordert, dann doch bitte schnell und unkompliziert. Alles, was den Betrieb unnötig aufhält, ist eine Belästigung, weil es Zeit kostet, Stress verursacht und dem Zweck der Untersuchung damit schadet. Ohne für Gesundheit des Patienten oder Untersuchung einen Vorteil zu bringen.

Meinetwegen kannst du dich "wie eine Frau" fühlen, als Kühlschrank, Butterbrot oder was auch immer. Du kannst aber nicht vom Arzt oder von anderen verlangen, dass sie einen Mann mit deutlich sichtbarem Zipfel als Frau anerkennen.

Und die Passanten, die sich immer empört einmischen, ergreifen Partei, schaffen zusätzliche Spannung, aber schaden dem Verständnis füreinander der eigentlichen Diskutanten. es sind immer die selben mit den selben Worten, die es selbstverständlich finden, andere zu beleidigen und auszugrenzen, aber sich allein von einer abweichenden, sanft formulierten Meinung massivst angegriffen fühlen.

Deshalb sehe ich das mit dem Arztbesuch genauso, wie ich es beschrieben habe.

Gruß
doppelrock


Online Blumenrock

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Lieber Doppelrock,

Auf folgendes muss ich unbedingt  antworten:

„Den Vergleich mit dem Kind benutze ich vor allem, weil ein vom Alter her erwachsener Mann unbedingt seinem unkontrollierten trieb nachkommen möchte, beim Arztbesuch dringendst Frauenwäsche präsentieren zu müssen. Präsentieren, nicht einfach nur tragen. Und alle sachlichen Argumente, das bleiben zu lassen, damit der Arzt einfach gute Arbeit machen kann, werden als Angriff gewertet und mit persönlichen Angriffen und beleidigenden Worten gekontert. Wenn eine Vorsorgeuntersuchung Entkleiden erfordert, dann doch bitte schnell und unkompliziert. Alles, was den Betrieb unnötig aufhält, ist eine Belästigung, weil es Zeit kostet, Stress verursacht und dem Zweck der Untersuchung damit schadet. Ohne für Gesundheit des Patienten oder Untersuchung einen Vorteil zu bringen.“

Ich habe viel Selbsterfahrungsgruppen mitgemacht. Es wurde jedesmal eingeschritten, wenn nach einer Aussage von einem Teilnehmer beim Feedback gesagt wurde, du bist … aggressiv, ungerecht,, beleidigend  .. es galt immer die Regel: Schaue, was es bei Dir an Gefühlen auslöst und interpretiere nicht die Gefühle und Ansichten des anderen.
In dem Beispiel: Du kennst meine Triebe nicht, bezeichnest sie als unkontrolliert, mit einem Kind vergleichbar. Ich habe nicht das Gefühl, dich zu beleidigen, wenn Du Dich beleidigt fühlst, musst Du schauen,, was es für Gefühle bei Dir auslöst. Ich habe den Mut, einen Frauenslip  anzuziehen beim Arzt, ich präsentiere mich nicht (wieder eine Projektion von Dir, genauso der Vergleich mit dem Kind). Ich ziehe ihn einfach an, ich nehme mir das Recht raus, ihn anzuziehen. Bisher habe ich bei keinem Arztbesuch den Eindruck gewonnen, das dies den Arzt hindert bei seiner Untersuchung. Ein Rock hochgehoben, die Strumpfhose und den Slip runtergezogen, geht schnell bzw. nicht  langsamer als eine Hose. Ich habe den Eindruck, das Ärzte es in keiner Weise interessiert, was die Patienten anziehen, Hauptsache es sieht alles sauber aus und stinkt nicht. Woher nimmst Du die Vermutung, wenn ein Mann einen Frauenslip  anzieht, der Arzt keine gute Arbeit machen kann. Also warum soll ich es bleiben lassen, einen Frauenslip zum Arztbesuch anzuziehen. Oder steht dies in der Kleiderordnung der Krankenkassen für Vorsorgeuntersuchungen. Frauen, die ich kenne gehen außerdem auch in Rock/ Leggings oder Strumpfhose zur Vorsorge. Wo ist das Problem?

Eigentlich wollte ich das Thema Damenslip lassen. Es löst jedoch aufgrund deines Textes den Impuls  aus, darauf zu reagieren.

Viele Grüße
Blumenrock




Offline MAS

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Meinetwegen kannst du dich "wie eine Frau" fühlen, als Kühlschrank, Butterbrot oder was auch immer.

Eine solche Formulierung zeigt Deine absolute Ignoranz bzgl. Genderidentitäten und einen eklatanten Mangel an Mitgefühl, Doppelrock. Vielleicht solltest Du mal professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, um diesen Missstand zu beheben.

Gruß, Micha 
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Online Beverly

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Meinetwegen kannst du dich "wie eine Frau" fühlen, als Kühlschrank, Butterbrot oder was auch immer. Du kannst aber nicht vom Arzt oder von anderen verlangen, dass sie einen Mann mit deutlich sichtbarem Zipfel als Frau anerkennen.

Gruß
doppelrock

Du darfst gerne denken was du möchtest (solltest es aber nicht unbedingt immer und überall so laut sagen wie jetzt), aber glücklicherweise entspricht das was du schreibst weder der Realität noch den gesetzlichen Begebenheiten, denn ich kann sehr wohl vom Arzt und auch von jedem Anderen verlangen, das sie mich trotz sichtbarem Zipfel wie du es schreibst als Frau anerkennen. Im umgekehrten Fall natürlich auch ohne Zipfel als Mann ;-) Nach einer Namens- sowie Personenstandsänderung ist es sogar ein Straftatbestand dies NICHT zu tun. Das muss dir nicht gefallen, aber es ist ein Fakt!

LG Beverly

Offline Peter58Muc

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Werft doch bitte dieses ewig stänkernde Phantom aus dem Forum,
sein einziges Ziel ist ja wohl andere zu Beleidigen, auf untersten Niveau.
Braucht kein Mensch !
Bye bye Doppelrock

Online BerlinerKerl

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Blumenrock, du solltest vielleicht einfach mal etwas weniger detailliert über Dinge schreiben, die Frauen nicht schreiben und fragen würden, dann gäbe es das Missverständnis nicht. Auch für mich liest sich das was im Detail gefragt wird etwas.....merkwürdig. Weniger ist manchmal mehr, zumal man sich als Frau auf den Arztbesuch definitiv vorbereitet und nicht planlos da hinstolpert - je nachdem zu welchem Arzt man geht.

LG Beverly
Danke!
Ich denke, dass hier viele nicht wissen wollen, was der Mann unter seinem Rock trägt. Wenn ich es wissen will, komme ich zu einem Treffen und gehe mit euch aufs Klo. So machen die Frauen das auch.
Aber du hast eigentlich den Nagel auf den Kopf getroffen.

Ich emanzipiere mich, wer kommt mit?

Online BerlinerKerl

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Tatsächlich ist Weniger oft Mehr, gerade bei Texten und Worten.

Ich habe kein Problem mit irgendwelcher Unterwäsche, die jemand trägt, egal warum. Aber ausführlich darüber Berichten würde ich nur, wenn ich auch entsprechend danach gefragt würde…

Dass es sicher Leute gibt, wohl aber eher nicht die, die hier schreiben, für die unsere Bilder und Texte nur „Wixx-Vorlagen“ sind, davon ist sicher auszugehen…. Wem‘s Freude macht….

Danke!
Weniger ist meist mehr.
Auch ich habe kein Problem mit der Unterwäsche (oder auch keine). Nur wissen will ich das nicht.
Vielleicht braucht Blumenrock einen Friseur.
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Online BerlinerKerl

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Antwort auf Skirdetmamn:
Zitat:
„Ich spreche von der "Verletzlichkeit", die manche Kleidung aus der Damenabteilung begleitet. Wenn ich in einem kurzen Rock und saisonbedingt mit Strumpfhosen irgendwo blickexponiert dasitze, dann rückt mich das Erleben dieser Verletzlichkeit nahe an "weibliches Empfinden". Diese Exponiertheit, diese Verletztlichkeit kennt man eben nicht aus der gängigen Männerbekleidung.“

Besser könnte ich es nicht formulieren und es ist genau das, was ich meine.

In weiblichen Attributen (Rock, Strumpfhose) mach ich  mich verletzlich, weil ich mich so zeige wie ich bin. Ich möchte auch nicht beim Arzt auf den Damenslip  verzichten, weil er mit meiner Identität zu tun hat. Ich weiß, wenn man es ganzheitlich sieht, könnte man sagen, das ich auch so meine Weiblichkeit zeigen kann, ohne diese Kleidungsstücke, weil ich beide Anteile, weibliche und männliche in mir habe. Dieses Dilemma kennt der CIS Mann nicht in dem Umfang, weil er als Mann die Kleidungsstücke trägt und sich nicht so viel erklären muss. Zwei Teile in seinem Körper zu haben, männlich und weiblich, bedarf dann doch manchmal mehr Worte, als aus Eurer Sicht notwendig. Das Frauen über manche Dinge nicht reden, ist klar, weil sie nicht ihn dem Konflikt der „Zweigeschlechtigkeit“ stehen, genauso wie CIS Männer. Ich glaube, das für diesen Punkt des Fühlens der Zweigeschlechtigkeit dann anderen Foren geeigneter sind. Trotzdem bleibe ich Euch erhalten, weil ich die vielen anderen Diskussionen um Rock, Kleid etc. gut finde.
Ich gehöre außerdem der Generation an, wo sich im großen Maße die Kinder nicht so zeigen durften, wie sie sind. Jetzt zeige ich mich wie ich bin -mit Rock und Strumpfhose- und das macht es dann manchmal schwierig sich als Erwachsener zu zeigen, wie ich es möchte. Wobei die Frage ist, ob ich es dann wirklich bin oder wer ich wirklich bin. Ggf. ist es auch nur ein Festhalten in einer Form. Das raus zu finden, ist dann jedoch ein anderes Thema.

Hinweis:
Ich mache viele Worte. Das nehmt  mir bitte nicht übel. So ist es bei mir. Ich bin auch auf dem Weg Euch zu verstehen, solange es nicht verletzend ist.

Ich weis nicht! Ich trage seit über 20 Jahren Rock. Auf der Arbeit genauso wie im Kino oder in der Bahn. Fliege zu einem Treffen nach München im Rock und fühle mich wohl.
Ich fühle mich wahrscheinlich genauso wohl wie es ein Frau es tut.
Wieso soll man sich "mit weiblichen Attributen"  "verletzlich" fühlen?

Übrigens, ich bin ein CIS-Mann und das ist auch gut so.
Ich muss mich nicht über andere stellen nur weil man anders ist.
Ich emanzipiere mich, wer kommt mit?

Offline MAS

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Ich bin auch dafür, dass hier nur noch geschrieben wird, was der Berliner Kerl wissen will.
Das können wir nicht verantworten, etwas zu schreiben, was jenseits seiner Interessen liegt.
Er könnte sonst noch Schaden nehmen.
Aber wir wollen ja niemandem schaden.
Oder wir machen es so, dass wir im Forum einen Bereich einrichten mit der Aufschrift: Zutritt auf eigene Gefahr! Wenn der Berliner Kerl da draußen bleibt, ist alles gut.
Andererseits könnten wir es auch anders machen und einen geschützten Bereich für den Berliner Kerl einrichten. In diesem Bereich schreiben dann nur die, die vom Berliner Kerl die Erlaubnis dafür haben. Und wenn die dann schreiben, was er wissen will, bedankt er sich immer höflich.
Höflichkeit ist ja überhaupt seine große Stärke.
Was haltet Ihr davon?

LG, Micha
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Lieber Doppelrock,

Auf folgendes muss ich unbedingt  antworten:

„Den Vergleich mit dem Kind benutze ich vor allem, weil ein vom Alter her erwachsener Mann unbedingt seinem unkontrollierten trieb nachkommen möchte, beim Arztbesuch dringendst Frauenwäsche präsentieren zu müssen. Präsentieren, nicht einfach nur tragen. Und alle sachlichen Argumente, das bleiben zu lassen, damit der Arzt einfach gute Arbeit machen kann, werden als Angriff gewertet und mit persönlichen Angriffen und beleidigenden Worten gekontert. Wenn eine Vorsorgeuntersuchung Entkleiden erfordert, dann doch bitte schnell und unkompliziert. Alles, was den Betrieb unnötig aufhält, ist eine Belästigung, weil es Zeit kostet, Stress verursacht und dem Zweck der Untersuchung damit schadet. Ohne für Gesundheit des Patienten oder Untersuchung einen Vorteil zu bringen.“

Ich habe viel Selbsterfahrungsgruppen mitgemacht. Es wurde jedesmal eingeschritten, wenn nach einer Aussage von einem Teilnehmer beim Feedback gesagt wurde, du bist … aggressiv, ungerecht,, beleidigend  .. es galt immer die Regel: Schaue, was es bei Dir an Gefühlen auslöst und interpretiere nicht die Gefühle und Ansichten des anderen.
In dem Beispiel: Du kennst meine Triebe nicht, bezeichnest sie als unkontrolliert, mit einem Kind vergleichbar. Ich habe nicht das Gefühl, dich zu beleidigen, wenn Du Dich beleidigt fühlst, musst Du schauen,, was es für Gefühle bei Dir auslöst. Ich habe den Mut, einen Frauenslip  anzuziehen beim Arzt, ich präsentiere mich nicht (wieder eine Projektion von Dir, genauso der Vergleich mit dem Kind). Ich ziehe ihn einfach an, ich nehme mir das Recht raus, ihn anzuziehen. Bisher habe ich bei keinem Arztbesuch den Eindruck gewonnen, das dies den Arzt hindert bei seiner Untersuchung. Ein Rock hochgehoben, die Strumpfhose und den Slip runtergezogen, geht schnell bzw. nicht  langsamer als eine Hose. Ich habe den Eindruck, das Ärzte es in keiner Weise interessiert, was die Patienten anziehen, Hauptsache es sieht alles sauber aus und stinkt nicht. Woher nimmst Du die Vermutung, wenn ein Mann einen Frauenslip  anzieht, der Arzt keine gute Arbeit machen kann. Also warum soll ich es bleiben lassen, einen Frauenslip zum Arztbesuch anzuziehen. Oder steht dies in der Kleiderordnung der Krankenkassen für Vorsorgeuntersuchungen. Frauen, die ich kenne gehen außerdem auch in Rock/ Leggings oder Strumpfhose zur Vorsorge. Wo ist das Problem?

Eigentlich wollte ich das Thema Damenslip lassen. Es löst jedoch aufgrund deines Textes den Impuls  aus, darauf zu reagieren.

Viele Grüße
Blumenrock

Ja, ich bin froh, dass ich deine "Triebe" nicht kenne. Wenn du etwas sagst, was andere beleidigen könnte, oder hat, von diesen zu verlangen, dass es bei einem Auslöst um Beleidigt worden zu sein. Geil! So habe ich das auch noch nicht gesehen. Chapeau! Man lernt nie aus.
Dann mal weiter in deinen Ausführungen:
Zitat:
 
Ich habe den Mut, einen Frauenslip  anzuziehen beim Arzt, ich präsentiere mich nicht (wieder eine Projektion von Dir, genauso der Vergleich mit dem Kind). Ich ziehe ihn einfach an, ich nehme mir das Recht raus, ihn anzuziehen. Bisher habe ich bei keinem Arztbesuch den Eindruck gewonnen, das dies den Arzt hindert bei seiner Untersuchung. Ein Rock hochgehoben, die Strumpfhose und den Slip runtergezogen, geht schnell bzw. nicht  langsamer als eine Hose. Ich habe den Eindruck, das Ärzte es in keiner Weise interessiert, was die Patienten anziehen, Hauptsache es sieht alles sauber aus und stinkt nicht.

Warum erzählst du uns dann über 5 Seiten über deinen Arztbesuch, wenn du zu dieser Erkenntnis bereits gekommen bist?

Zitat:
Woher nimmst Du die Vermutung, wenn ein Mann einen Frauenslip  anzieht, der Arzt keine gute Arbeit machen kann. Also warum soll ich es bleiben lassen, einen Frauenslip zum Arztbesuch anzuziehen. Oder steht dies in der Kleiderordnung der Krankenkassen für Vorsorgeuntersuchungen. Frauen, die ich kenne gehen außerdem auch in Rock/ Leggings oder Strumpfhose zur Vorsorge. Wo ist das Problem?

Ja, erzähle es uns doch bitte, wo das Problem ist, dann können wir diesen Thread dann auch gleich beenden. Weil es keine Probleme gibt. Das sagen übrigens alle hier. Selbst die, die keine rosa Schlüpfer tragen.
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LG Beverly

Jepp, darum leben wir auch in einem verwahrlosten Deutschland.
Wenn ich jemanden als Frau oder Mann bezeichnen soll, lasse ich mir im zweifel den Ausweis zeigen.
Ansonsten muss man mit der Annahme ich sehe eine Trasvestiten leben. So ist das Leben. Gerne erwarte ich eine Anzeige.
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Er könnte sonst noch Schaden nehmen.
Aber wir wollen ja niemandem schaden.
Oder wir machen es so, dass wir im Forum einen Bereich einrichten mit der Aufschrift: Zutritt auf eigene Gefahr! Wenn der Berliner Kerl da draußen bleibt, ist alles gut.
Andererseits könnten wir es auch anders machen und einen geschützten Bereich für den Berliner Kerl einrichten. In diesem Bereich schreiben dann nur die, die vom Berliner Kerl die Erlaubnis dafür haben. Und wenn die dann schreiben, was er wissen will, bedankt er sich immer höflich.
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LG, Micha

Ist das dann deine ideologische Demokratie? Kann hier jemand die Wahrheit nicht vertragen? Nur weil man hier mal etwas auf den Punkt bringt, ohne jemanden Honig um das Maul zu schmieren?  Sage mir, wo ich was falsches gesagt habe. Habe ich gelogen oder beleidigt? Bestimmt nicht. Mir ist das doch schei.. egal, was der Mann trägt. Soll er doch zum Urologen ein Hosenkorselett anziehen und hier fragen ob es etwas besseres gibt. Ich sage meine Meinung über etwas geschriebenes, was jetzt noch zu lesen ist.
Erst hier darüber lamentieren, ob oder ob nicht im rosa Schlüpfer zum Arzt oder zur Ärztin. Dann hat man die Erleuchtung und weis, dass es keinen Interessiert. Ich fasse es nicht Micha.
Wach mal auf und sieh der Realität ins Auge. Die rosa-rote Brille bitte vorher ausziehen. Dann siehst du wieder weiße Schlüpfer.
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