Autor Thema: Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen  (Gelesen 11864 mal)

Offline BerlinerKerl

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Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
« Antwort #120 am: 22.02.2026 19:43 »
... Ich habe den Mut, einen Frauenslip  anzuziehen beim Arzt, ich präsentiere mich nicht (wieder eine Projektion von Dir, genauso der Vergleich mit dem Kind). Ich ziehe ihn einfach an, ich nehme mir das Recht raus, ihn anzuziehen. Bisher habe ich bei keinem Arztbesuch den Eindruck gewonnen, das dies den Arzt hindert bei seiner Untersuchung. Ein Rock hochgehoben, die Strumpfhose und den Slip runtergezogen, geht schnell bzw. nicht  langsamer als eine Hose. Ich habe den Eindruck, das Ärzte es in keiner Weise interessiert, was die Patienten anziehen, Hauptsache es sieht alles sauber aus und stinkt nicht. Woher nimmst Du die Vermutung, wenn ein Mann einen Frauenslip  anzieht, der Arzt keine gute Arbeit machen kann. Also warum soll ich es bleiben lassen, einen Frauenslip zum Arztbesuch anzuziehen. Oder steht dies in der Kleiderordnung der Krankenkassen für Vorsorgeuntersuchungen. Frauen, die ich kenne gehen außerdem auch in Rock/ Leggings oder Strumpfhose zur Vorsorge. Wo ist das Problem?
...

Viele Grüße
Blumenrock

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Offline MAS

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Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
« Antwort #121 am: 22.02.2026 21:21 »
Danke für Deine konstruktive Beteiligung an diesem Thread, liebe Beverly!

Und ja, leider müssen immer wieder Menschengruppen, die geschlechtlich, religiös, ethnisch oder sonst wie nicht zwischen den Scheuklappen von Menschen, die sich als Mehrheit empfinden, herhalten, für alles Unglück verantwortlich gemacht zu werden. Das sind dann die schwarzen Schafe, von denen man sich zuerst nur distanziert, die dann ausgegrenzt, entrechtet, verfolgt und tunlichst vernichtet, wenn man sie nicht umerziehen kann, sofern man das wollen sollte. Ich war neulich in Hadamar. Zwar war ich nicht in der dortigen Gedenkstädte für Euthanasieopfer, aber ich dachte daran, als Blumenrock hier für psychisch krank befunden wurde. So fängt es ja an: Man erklärt jemanden für krank, grenzt ihn aus, schiebt ihn ab und erklärt seine Existenz als gefährlich für die Gesellschaft ein und zieht aus diesem Denken dann die Konsequenzen. Das ist ein schleichender Prozess, an den sich die Menschen so allmählich gewöhnen. Irgendwann kommt ein solcher Umgang ganz normalen Menschen ganz normal vor und sie denken sich nichts Böses dabei. Deswegen ist es so unheimlich wichtig, darauf zu achten, wie wir miteinander und übereinander reden.

LG, Micha

Ja, bei den Links/Grün NAZIs gebe ich dir recht.
Ansonsten kennst du meine Meinung über Politische indoktrination in einem Forum.
Dieses gehört dort nicht hin.

Meinst du tatsächlich, dass Deine Art, mit anderen Menschen umzugehen, unpolitisch ist?
Gruß Micha
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Offline Lars

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Selbsthilfegruppen und andere Therapien
« Antwort #122 am: 22.02.2026 21:22 »
Moinsen zusammen!
 
Es ist schon irgendwie lustig und bisweilen ein bissl peinlich hier ;)
Mal davon ab, daß ich mich ein wenig wundere, wie oft und aus welchen Anlässen manche so zum Arzt rennen ...
Vorsorge heißt für mich, daß man sich vorher schon Sorgen um Dinge macht, die wahrscheinlich nie eintreten.
Kann man sich überlegen, ob das sinnvoll ist ...
Und zum Thema Selbsthilfegruppen und Therapien und ähnliches:
Die meisten von uns, mich eingeschlossen, haben irgendeinen Beweggrund für ihr Tun, der vielleicht noch gar nicht bekannt ist
und vielleicht auch (noch) nicht gesehen werden möchte. Irgendein Seelenanteil schreit nach irgendwas, dies nur als Stichwort.
Ich bin im Hintergrund immer am Beobachten meiner selbst, und da kommen interessante Dinge zutage - wofür ich übrigens auch sehr dankbar bin.
Und ich sage mir auch oft - wozu einen einzelnen Therapeuten befragen, der mit seiner Meinung meilenweit daneben liegen kann - wenn in einer Stadt wie Berlin vier Millionen Therapeuten rumlaufen?  ;D ;D ;D Die brauchen zwar größtenteils selber eine Therapie, aber das ist ja grad das Interessante daran.
Wenn man sich achtsam, respektvoll und so unverstellt wie möglich in der Stadt bewegt und sein eigenes Tun sowie das der anderen Menschen beobachtet und richtig in den von ihnen vorgehaltenen Spiegel schaut, kann man äußerst interessante Dinge über sich lernen. Man muss es nur zulassen.
Auch wenn viele meiner Outfits vom Publikum regelrecht gefeiert werden, um es mal überspitzt auszudrücken, heißt das noch lange nicht, daß das alles nur der pure Spaß und Sonnenschein ist. Im Hintergrund laufen da noch einige andere Datenspuren, die mit ins Gesamtergebnis einfließen. Und das ist manchmal sogar anstrengend ...
 
Viele Grüße,
Lars
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Offline MAS

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Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
« Antwort #123 am: 22.02.2026 22:11 »
Ich danke Dir für Deinen Beitrag, Lars!

LG, Micha
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Offline MAS

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« Antwort #124 am: 22.02.2026 22:13 »
keine weiteren Worte von mir.
Ich gehe jetzt in den Keller lachen.

Das erinnert mich an ein Lied:

Im Kölla
Lyrics By – Wolfgang Kühn
Music By – Irmie Vesselsky

Gruß, Micha
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Offline Kim70

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Antw:Selbsthilfegruppen und andere Therapien
« Antwort #125 am: Gestern um 00:12 »
Wenn man sich achtsam, respektvoll und so unverstellt wie möglich in der Stadt bewegt und sein eigenes Tun sowie das der anderen Menschen beobachtet und richtig in den von ihnen vorgehaltenen Spiegel schaut, kann man äußerst interessante Dinge über sich lernen. Man muss es nur zulassen.
Auch wenn viele meiner Outfits vom Publikum regelrecht gefeiert werden, um es mal überspitzt auszudrücken, heißt das noch lange nicht, daß das alles nur der pure Spaß und Sonnenschein ist. Im Hintergrund laufen da noch einige andere Datenspuren, die mit ins Gesamtergebnis einfließen. Und das ist manchmal sogar anstrengend ...

Hallo Lars,
das klingt spannend und interessant, aber leider ist es mir zu kryptisch um eine Information daraus zu beziehen.

Welche Ergebnisse/Datenspuren hast Du aus dem nicht reinen Spaß konkret erhalten?
Viele Grüße
Kim


Offline Slothorpe

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Ist das absurd hier, unangenehme Typen wie den „BerlinerKerl“ und „doppelrock“ braucht kein Mensch, andere schreiben kryptisch Botschaften, wieder andere kippen vermeintlich Ihr Innerstes aus….
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Offline Beverly

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Ist das absurd hier, unangenehme Typen wie den „BerlinerKerl“ und „doppelrock“ braucht kein Mensch, andere schreiben kryptisch Botschaften, wieder andere kippen vermeintlich Ihr Innerstes aus….

Ja das hast du exakt beschrieben - völlig fehl am Platz die Beiden! Da bekomme ich Brechreiz bei so viel Intoleranz in diesem Forum

Offline MAS

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Immerhin hat Doppelrock Blumenrock um Entschuldigung gebeten und Blumenrock hat das akzeptiert.
Besser als nix!

Und Lars' Text mag ein wenig kryptisch sein, aber ich verstehe ihn so: Hilfebedürftig sind wir alle, denn es läuft nicht immer alles wunschgemäß, bei der Befriedigung unserer Bedürfnisse.

Das, finde ich, ist eine korrekte Aussage. Da braucht niemand jemand anders für psychisch krank zu erklären, sondern sollte sich lieber an die eigene Nase fassen. Wobei das nicht bedeutet, dass wir alle  krank sind, aber bedürftig.

LG, Micha
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Offline Slothorpe

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Na ich weiß nicht, erst wie wild rumproleten und dann um Entschuldigung bitten?  So einfach ist das?

Alle Menschen sind bedürftig nach sehr vielem, vermutlich sind die meisten auch in der Seele auf die ein oder andere Weise verletzt und „krank“.

Ob das Bedürfnis, Kleidung zu tragen, die dem (biologisch) anderem Geschlecht zugeordnet wird, nun besonders ungewöhnlich oder gar krank ist? Wohl kaum. Eher relativ normal, es trauen sich nur wenige Menschen das in der Öffentlichkeit zu tun.

Aber dass in einem Forum, indem es explizit darum geht und eigentlich ein emphatischer, geschützter Raum für Austausch sein sollte, einige „Teilnehmer“ hier solche Thesen und ähnlichen Blödsinn vertreten, das ist wirklich krank!


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Offline MAS

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Es ist nicht zu unterschätzen, um Entschuldigung zu bitten. Viele kriegen das nicht hin, weil sie "doch gar niemanden beleidigt haben und wer sich beleidigt fühlt, selbst schuld ist". Man muss dazu über den eigenen Schatten springen und jemand anders gegenüber eingestehen, dass man sich verschuldigt hat. Die Entschuldigung - also Ent-Schuldigung - muss man dann dem überlassen, demgegenüber man sich verschuldigt hat. Das ist ja nicht garantiert. Man begibt sich unter die Macht eines anderen. Auch das können viele nicht.

"Krank" sind wir alle, wenn man es buddhistisch betrachtet. Wir wollen immer etwas haben oder sein, was wir nicht haben oder nicht sind. Gesundheit bedeutet da, mit dem universellen Gesetz in Übereinstimmung zu sein. Das sind wir aber alle nicht. Und einige sind tatsächlich in diesem Sinne kränker als andere. (Mancher extrem Kranke wird sogar Präsident.) Aber unter normalen Leuten sollte man sich das nicht gegenseitig vorwerfen, sondern sich gegenseitig respektieren und unterstützen. Vor allem sollte man nicht despektierlich auf jemanden schauen, der andere Bedürfnisse hat als man selbst, nach dem Motto: "Ich bin normal, der ist krank."

Und ja, auch in diesem Forum mangelt es oft an Empathie. Und manche sehen gar nicht ein, wozu das gut sein sollte. Sie wollen niemandem "Honig ums Maul schmieren", sondern dann lieber unfreundlich sein.

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Offline doppelrock

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Ist das absurd hier, unangenehme Typen wie den „BerlinerKerl“ und „doppelrock“ braucht kein Mensch, andere schreiben kryptisch Botschaften, wieder andere kippen vermeintlich Ihr Innerstes aus….
Na ich weiß nicht, erst wie wild rumproleten und dann um Entschuldigung bitten?  So einfach ist das?

Alle Menschen sind bedürftig nach sehr vielem, vermutlich sind die meisten auch in der Seele auf die ein oder andere Weise verletzt und „krank“.

Ob das Bedürfnis, Kleidung zu tragen, die dem (biologisch) anderem Geschlecht zugeordnet wird, nun besonders ungewöhnlich oder gar krank ist? Wohl kaum. Eher relativ normal, es trauen sich nur wenige Menschen das in der Öffentlichkeit zu tun.

Aber dass in einem Forum, indem es explizit darum geht und eigentlich ein emphatischer, geschützter Raum für Austausch sein sollte, einige „Teilnehmer“ hier solche Thesen und ähnlichen Blödsinn vertreten, das ist wirklich krank!


Lieber slothorpe,
es ist beruhigend zu sehen, dass du genauso bist wie alle anderen hier, vor allem wie die, die du kritisierst.

Was wäre wohl passiert, würde jemand schreiben "Typen wie "slothorpe" braucht kein Mensch". Sicher hättest du empört reagiert. Und jetzt verletzt du Menschen, nur weil du deren Standpunkt nicht teilst oder nicht verstehst. Wirkt nicht souverän.

Unterscheidest du nach irgendwelchen Faktoren, welche Menschenman verletzen darf und welche nicht?
Würde mich schon mal interessieren.

Gruß
doppelrock

Offline Peter

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Ist das absurd hier, ….
Ja das hast du exakt beschrieben -
...so ist das...
Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zuruecksehnen werden.

Offline Slothorpe

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Typisch rechtspopulistisches Muster von Doppelrock, erst wie wild vom Leder ziehen, Leute in Misskredit bringen, irgendwelchen Blödsinn behaupten und wenn man dann Gegenwind bekommt:  mimimi ich bin ein armes Opfer.

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Offline Beverly

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Ich bin sicher kein Engel, aber was hier geschrieben (und NICHT entschuldigt) wurde reicht aus meinen Hut zu nehmen. Ja, seitdem ich meine Transition begonnen habe bin ich kein Mann mehr und das hier ist das Forum der MÄNNERröcke - Aber weil ich ja schon paar Jährchen davor hier war schien es mir das ich immer noch hierher gehöre. Zumal mich vieles auch interessiert und ich sicher auch das ein oder andere beitragen könnte. Aber dies hier ist einfach inakzeptabel. Intolerant und beleidigend!


 

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