Autor Thema: Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen  (Gelesen 16910 mal)

Offline Peter58Muc

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Und wieder geht ein mir sympathischer Mensch aus diesem Forum.
Von einigen liest man schon länger nichts mehr, haben die etwa auch schon resigniert ?
Das passt alles irgendwie zu meiner aktuellen Stimmung, was unsere Zukunft betrifft .
Ich würde mich selbst als eigentlich lebenslustigen, offenen freundlichen Menschen bezeichnen, leider haben diese Eigenschaften in letzter Zeit sehr nachgelassen und ich erwische mich dabei, dass ich immer mehr die Gesellschaft von anderen Menschen meide und stille und Ruhe bevorzuge.
Woran mag das wohl liegen, am Alter, an den täglichen Negativnachrichten von den Medien, ich weis es nicht.

LG Peter


Offline MAS

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Dem stimme ich zu, was Du schreibst, außer dem fett dargestellten im obigen Zitat.

Denn Vorsicht, Micha, man könnte Dir vorwerfen, Du hättest nicht richtig gelesen.
Denn in der Tat hat doppelrock nicht die betroffenen Menschen als "menschenfeindlich" tituliert, sondern die "Ideologie", wie auch immer er diese Ideologie von den durch LGBT+ beschriebenen, davon betroffenen Menschen abgrenzt.

Danke, lieber Wolfgang. Über die Möglichkeit dieses Vorwurfs habe ich vor dem Abschicken nachgedacht. Aber kann ich tatsächlich mit jemandem befreundet sein, wenn ich das, was ihn ausmacht, als menschenfeindliche Ideologie bezeichne?

Offene Frage.

LG, Micha
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Offline MAS

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LG Peter

Ja, wir müssen erneut das Aushalten von Widersprüchen lernen. Das nennt man "Ambiguitätstoleranz" Ja, ein Modewort, aber wohl, weil es daran oft mangelt. Gestern nach einem Vortrag  über den Iran sagte eine Frau, die mit dem Redner nicht in allem übereinstimmte: "Aber das Wichtigste ist, dass wir miteinander reden!" Recht hat sie.

LG, Micha
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Offline Skirtedman

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Nun, das Wort "Ambiguitätstoleranz" ist in meinem persönlichen Umfeld bislang noch nicht zu einem Modewort avanciert. Vielleicht sollte ich das mal einführen für Menschen, die sich von anderen Menschen oder Mächten bedroht fühlen, denn wenn man das Wort in seiner Bedeutung bewusst versteht, könnte es sein, dass man ein Stück weit weniger ängstlich wird, denke ich.

Ja, das Aushalten anderer Meinungen, anderer Zustände, anderer Interessen ist allgemein vermutlich schwieriger geworden. Die letzten 10, 12 Jahre mit ihren Wendungen haben da ganz erheblich mitgespielt, dass man empfindlicher reagiert, wenn andere es anders sehen, oder wenn andere was anderes wollen, oder wenn andere anders sind als ich als man selbst.

Das erinnert mich gerade an eine Veranstaltung, die mich im Kern recht interessiert hätte, ich aber aus einem Bündel sachfremder Gründe, teils auch sachbezogener Gründe nicht besucht habe. Sie läuft gerade in diesen Stunden. Ich kenne die Veranstaltungsreihe. Und heute spielt sie in unsere Themenfelder im Forum rein, welche in der Lage sind, uns in unserem Miteinander im Forum immer wieder zu spalten:

Unter dem heutigen harmlosen Titel "ACCEPTE...DANSE" ist Gegenstand des überwiegend gesprächslastigen Abends ein Themenbereich, bei dem sich bei einigen von unseren Forumskollegen die Fußnägel hochrollen:

Zitat
SCHLAU steht für Schwul Lesbisch Bi Trans* Aufklärung in Rheinland-Pfalz und ist das landesweite Netzwerk der SCHLAU Lokalprojekte. Teams aus Mainz, Trier, Koblenz Kaiserslautern und Altenkirchen bieten Bildungs- und Aufklärungsveranstaltungen zu sexuellen Orientierungen und geschlechtlicher Vielfalt für Schulen und andere Einrichtungen in ihrer Region an.
(Auszug)

Was für mich wichtig ist, weshalb ich das hier erwähne, ist, was an anderer Stelle zu diesem Event so formuliert ist:
Zitat
Im Zentrum von SCHLAU steht die Begegnung zwischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*Personen.
„Damit nicht mehr über uns geredet wird, sondern mit uns!“
Quelle und Link zur Veranstaltung: https://mainz.de/info-networking-event?id=166195
oder: https://www.institutfrancais.de/de/mainz/event/acceptedanse-ueber-bildung-und-schulaufklaerung-zu-sexueller-und-geschlechtlicher-vielfalt-28485#/


Und das "Miteinanderreden" halte ich für einen ganz wichtigen Aspekt. Der bietet Einblicke hinter Horizonte, die einem sonst verborgen bleiben.

Natürlich kann man sich damit begnügen, mit dem eigenen Horizont zufrieden zu sein. Andererseits liegen hinter dem Horizont auch Dinge, die man sonst gar nicht sehen kann. Und darum finde ich es für jeden, egal wen, sehr wichtig, ja fast richtiger, auch die Dinge hinter dem Horizont wahrzunehmen. Denn wir dürfen dabei ja auch nicht vergessen, dass auch wir, wenn wir miteinander reden, teilweise hinter dem Horizont der anderen Leute, mit denen wir sprechen, sind. Also bereichern wir auch die Horizonte der anderen Menschen.

Und genau so sehe ich die Entwicklung, wie derzeit es wohl eine Strömung ist, aus unterschiedlichsten Motiven unser Forum zu verlassen.

Möchte ich hier gerade noch erwähnen, dass vor wenigen Stunden unser langjähriges Mitglied Lars uns zum erneuten Mal verlassen hat - dieses Mal endgültig, wie er schreibt. Slothorpe hat uns vor einigen Tagen auch verlassen. Und beide Male war letztlich die Motivation, sich nicht mehr jenseits des eigenen Horizonts auseinander setzen zu müssen - nicht wertend gemeint, sondern neutral eingeordnet.

Und die Ankündigung von Beverly, uns auch zu verlassen, ordne ich ähnlich in dieses Verhaltensmuster ein. Es ist ja auch anstrengend und schwierig, sich immer mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen, besonders wenn auch von der Gegenseite keine Signale kommen, dass sie sich ebenso mit Dingen jenseits ihres Horizontes auseinandersetzen möchten.

Sich aus der Gesellschaft zurückziehen, um zu seiner inneren Ruhe zu finden, mag ein Weg sein. Allerdings ändert es nichts daran, dass draussen in der Gesellschaft noch immer auf diese und auf ganz unterschiedlichen Weisen gedacht wird - und durchaus auch Agitation in welchem Sinne auch immer betrieben wird. Wir sind eine bunte Gesellschaft, sich aus ihr fern zu halten, zerbröselt die Gesellschaft aber nur noch immer mehr.

Mag sein - und das ist ja, was vielen Angst vor der Zukunft macht - dass ganz unangenehme äussere Umstände nötig sein werden, um wieder einen stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt zu erreichen. Jedenfalls - auch das erzeugt Angst - wird zunehmend erkennbar, dass die Welt, in der wir einigermaßen gut zurecht gekommen sind, so nicht wieder existieren wird, und dass es so, wie es bisher war und wie es früher war, in Zukunft nicht weitergehen kann und wird.

Aber lassen wir es nicht auf die unangenehmen äusseren Umstände ankommen, um wieder näher zusammenzurücken. Lassen wir uns versuchen, uns gegenseitig auszutauschen, lasst uns miteinander reden. In der Gesellschaft, aber auch hier im Forum.

Auch hier im Forum ist es ein gewisses Abbild der Welt da draussen. Hier im Forum miteinander Argumente auszutauchen ist ein klein bisschen Übungsfeld, auch in der Welt da draussen klarzukommen.

Lasst uns miteinander reden und nicht voreinander weglaufen!

Darum bin ich über jeden froh, der weiterhin bei unserer kleinen Gemeinschaft bleibt. Auch über Beverly. Lasst uns gegenseitig aushalten! Das macht jeden widerstandsfähiger für alles, was da kommen mag.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?


Offline Peter58Muc

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LG Peter

Ja, wir müssen erneut das Aushalten von Widersprüchen lernen. Das nennt man "Ambiguitätstoleranz" Ja, ein Modewort, aber wohl, weil es daran oft mangelt. Gestern nach einem Vortrag  über den Iran sagte eine Frau, die mit dem Redner nicht in allem übereinstimmte: "Aber das Wichtigste ist, dass wir miteinander reden!" Recht hat sie.

LG, Micha
Es ist eigentlich egal, was in diesen Fall ich schreibe, du spuhlst immer nur deine Wissenschaftlichen Erkenntnisse ab, ohne auf den Menschen einzugehen, denk mal bitte darüber nach. Da hätte ich mir schon mehr erhofft.

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Lieber Wolfgang,

ich habe eben mal in Ruhe Deine letzten drei Beiträge hier im Thread gelesen. Chapeau!
Wie schaffst Du es, so detailliert und pointiert zu schreiben? Ich habe meistens die Muße gar nicht, sondern viel zu viel anderes zu tun. Ich empfinde viele Deiner Texte als außerordentlichen Gewinn für dieses Forum!

LG, Michael

PS: Wenn ich mal Muße habe, schreibe ich so was: https://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/ Wie Du siehst, ist das auch schon wieder etwas länger her.
Darin schrieb ich u.a.: "Bis vor kurzem noch dachte ich, Religions for Peace habe sonst wo in der Welt viel zu tun, aber Deutschland sei doch interreligiös friedlich, abgesehen von wenigen Fanatiker:innen und vereinzelten Terrorist:innen. Diese Zeit ist leider vorbei. Es ist viel von einer Spaltung der Gesellschaft die Rede, nicht nur, aber auch in Deutschland. Ethnische und religiöse Identitäten sind wieder Ursache für Anfeindungen geworden. Es gibt Arbeit für RfP, BIRZ, BIM, IFN und viele andere interreligiöse und interkulturelle Organisationen."
Und ich mag hinzufügen: Rockmode.de kann auch ein Ort des heilsamen Austauschs sein. Du, Wolfgang, trägst jedenfalls viel dazu bei, dass dieses Forum es sein kann. Danke!
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Offline MAS

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Es ist eigentlich egal, was in diesen Fall ich schreibe, du spuhlst immer nur deine Wissenschaftlichen Erkenntnisse ab, ohne auf den Menschen einzugehen, denk mal bitte darüber nach. Da hätte ich mir schon mehr erhofft.

Lieber Peter,

das tut mir leid, dass mein Beitrag so bei Dir ankam. Ich bin nun mal auch beruflich damit befasst und schreibe manchmal in dem dort normalen Jargon. Es gibt auch auch Kolleg:innen, denen es dabei an Wissenschaftlichkeit mangelt.

Aber erkläre mir bitte, was Dir fehlt an meiner Art, auf die Menschen einzugehen? Ich lerne gerne dazu und lasse mich gerne belehren, von Menschen, die mehr wissen und können. Und davon gibt es viele. Das ist ernst gemeint, nicht ironisch.

LG, Micha
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Online Blumenrock

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Zitat Skirtedman

Aus meiner Sicht kann ich mich Skirtedman anschließen. Es mag für manche ein Tabu sein, darüber zu reden, was sie unter dem Rock tragen. Kann ich akzeptieren. Ich habe es jedoch angesprochen, weil neben dem Rock tragen auch weibliche Unterwäsche ein Teil meiner Identität ist, ich sehe es nicht ein, dies zu verbergen bei einem Arztbesuch. Es ist Teil meiner Persönlichkeit, die für mich total in Ordnung ist. Die Farbe rosa war nur stellvertretend genannt als weibliches Attribut. Für mich ist der Rock, die Strumpfhose etc. zum Teil auch ein weibliches Attribut, das ich auslebe. Es gibt jedoch auch Tage, da fühle ich mich ganz als Mann, auch wenn ich einen Rock trage. Kleidung ist eigentlich geschlechtsneutral, aber für mich nicht immer, abhängig wie ich mich fühle. Ich habe auch nicht das Gefühl, das ich mit dieser Sicht jemand anders verletze oder den ach so teuren Ärzten die Zeit raube.

Wenn manche den Begriff Höschen in der Überschrift unpassend finden, kann ich damit leben. Ich kenne manche Frauen, für die der Begriff Höschen ganz normal besetzt ist. So auch bei mir.

„An anderer Stelle im Text wird deutlich, dass mit "Crossdressing" nicht nur Rumlaufen als Frauenerscheinung gemeint ist. Das, was die meisten von uns hier im ja auch gar nicht machen oder wollen. Dennoch, wird bei dieser religiös tendenziösen Internetseite letztlich auch unser Rock-Tragen eher in den Bereich 'sexueller Fetisch' gerückt.

Die meisten von uns werden das allerdings weit von sich weisen - mit gutem Grund. Vielen von uns geht es ja letztlich auch oder nur um Gleichberechtigung, das ist weit weg von 'Fetisch'.

Dass Dir die Überschrift dieser Diskussion jetzt "befremdlich" vorkommt, kann ich verstehen. Denn vieles hier im Forum weist nicht darauf hin, dass unsere Kleidung von uns selbst als Fetisch angesehen wird.

So, wie ich den Schöpfer dieser Diskussion (dieses Threads) verstanden habe, geht es ihm um "sich etwas weiblicher Fühlen", auch wenn das aus seinen Worten nicht direkt immer so eindeutig klar wird. Also, "sich weiblicher fühlen" ist auch nicht unbedingt etwas, was man mit Fetisch gleichsetzen muss.

Ich denke, das rosa Höschen ist im vorliegenden Fall nur ein Symbol der sogenannten "weiblichen Ader", die ja auch recht modern geworden ist, als Mann nicht zu verheimlichen. Ich persönlich brauche keine weiblichen Anteile in meinem Wesen, um mich in Röcken oder Kleidern zu hüllen. Für andere ist es aber der individuelle Zugang zu dieser Bekleidung - jeder halt so, wie er es für richtig hält.

Eine letzte Anmerkung erlaube ich mir noch: Inwieweit das Entdecken oder Zulassen seiner "weiblichen Anteile" nun in Richtung Transgender oder Trans-was-auch-immer geht, mag individuell ganz unterschiedlich sein, und es mag von aussen vielleicht auch noch anders aussehen, als es von dem Betroffenen selbst wahrgenommen wird. Es muss aber nichts Anrüchiges, Pathologisches oder sonstwie zu deutendes sein. Zumal einige unserer Mitdiskutanten "Fetisch" als etwas ganz normales und alltägliches ansehen.



 

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