Autor Thema: The key to dressing better is dressing weirder  (Gelesen 167 mal)

Online just_me

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lautet die Überschrift eines Artikels der britischen GQ.

Das Thema Rock wird auch erwähnt, im Wesentlichen geht es aber darum durch Austesten und den Umgang mit Kritik seinen eigenen Stil zu finden.
Aus meiner Sicht durchaus lesenswert (auch wenn für viele hier nichts neues drin steht).

VG

Offline Skirtedman

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Antw:The key to dressing better is dressing weirder
« Antwort #1 am: Gestern um 22:33 »
Danke für den Artikel.

Mich immer etwas "verrückter" zu kleiden, praktiziere ich seit einigen Jahrzehnten. Naja, was heisst verrückt, etwas ungewohnter als zuvor. Aber langsam, langsam, nicht jeden Tag. Manchmal fast jahrelang keinen Fortschritt.

Eine neue Lebenssituation oder eine neue, fremde Stadt ist sicherlich leichter, sowas umzusetzen. Aber mit meinem langsamen Tempo bin ich ganz zufrieden - wobei das Langsame nicht immer nur eine rein eigene freie Entscheidung war. Aber ich bin glücklich, Dinge für mich erobert zu haben, die ich eine Zeitportion zuvor noch für zu verrückt gehalten habe. Kurze Beispiele aus meinem Werdegang: Miniröcke, fließende Röcke, Muster, Kleider, Farbe, Spaghettiträger, lila, rosa, Glitzer, Blumenmuster.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Offline doppelrock

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Antw:The key to dressing better is dressing weirder
« Antwort #2 am: Heute um 08:28 »
Hallo und danke für den link.

Generell stimme ich dem Autor zu, einfach Schritt für Schritt etwas mehr zu wagen oder beim Umzug in ein neues Umfeld einfach ein Status Quo zu setzen. Etwas überrascht bin ich, dass Menschen in der Londoner Modewelt sich darüber noch Gedanken machen. Ich hätte erwartet, dass in der Szene mehr Individualität selbstverständlich ist und gelebt wird. So wirkt es, dass es ein normaler Job mit ähnlichen Regeln wie in anderen Branchen ist. Vielleicht ist das Business schon zu sehr kommerzialisiert, um für den großen Gewinn massentaugliche Produkte zu erzeugen statt individuelle Stile zu finden.

Nicht nachvollziehen kann ich, dass sich jemand von "Hasskommentaren" steuern lässt. Ich nehme an, dass er wirklich die Beschimpfungen unter der Gürtellinie meint und nicht sachliche Kritik. Die beiden Gruppen werden ja auch hier im Forum oft verwechselt. Echte "Hasskommentare" würde ich einfach ignorieren und mich auf sachlichere Beiträge konzentrieren, egal ob zustimmend oder ablehnend.

Insgesamt finde ich trotz dieser Einschränkungen eine Londoner Modeszene nicht auf Jedermanns Umwelt übertragbar. Die Idee, manchmal mehr Mut zu zeigen schon, nur eben individuell betrachtet. Nicht überall geht gleich viel.

Online high4all

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Antw:The key to dressing better is dressing weirder
« Antwort #3 am: Heute um 10:57 »
Also "ausgefallener" (weirder) gekleidet sind wohl alle User hier. Allein ein Jeansrock anstelle einer Jeanshose reicht dafür schon. Wie viele weitere Schritte danach folgen, hängt von jedem Einzelnen ab.
Herr, ich danke Dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Psalm 139,14)

Never be limited by other people's limited imaginations. (Dr. Mae Jemison)

Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unsern Kleidern. (Heinrich Heine


 

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