Autor Thema: Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion  (Gelesen 22557 mal)

Offline MAS

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Im Konfirmationsthread (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10382.msg208308#msg208308) schrieb Wolfgang etwas vom Trainieren von Sehgewohnheiten anderer Menschen, die uns nur im Rock kennen und es für ungewohnt halten, uns mal in Hosen zu sehen.

Wenn wir nun sagen würden, es sei unser Ziel, nicht nur einzelne Menschen darin zu trainieren, sich daran zu gewöhnen uns individuell in Röcken für normal zu halten, sondern die Allgemeinheit dahin gehende zu trainieren, Männer in Röcken generell für normal zu halten und Männer in Hosen für etwas Ungewohntes, wie wäre es damit?

Oder sagen wir: Männer in Röcken und in Hosen gleichermaßen für normal.

Damit sage ich ja nichts Neues, aber formuliere es nochmal klar und deutlich: Menschen sind Gewohnheitstiere. Was wir oft sehen, wird normal. Was wir selten sehen, kommt uns ungewohnt vor.

Die beste Öffentlichkeitsarbeit für unsere Sache besteht also darin, die Menschen an den Anblick von Männern in Röcken zu gewöhnen und so ihre Sehgewohnheiten zu trainieren. 

Oder?

LG, Micha
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Offline MAS

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Wobei "ohne Moral" wie "unmoralisch" klingt. Das will ich nun auch nicht sein. Aber Doppelrock schrieb auch nicht "ohne Moral", sondern "ohne Moralismus". Ich vermute, er meint von den zwei hier genannten Bedeutungen des Wortes: https://de.wikipedia.org/wiki/Moralismus die zweite.

In Bezug auf die Gesellschaft und ihre Akzeptanz von rocktragenden Männern - egal aus welchen Gründen wir Röcke tragen - , könnte man auch von einer nötigen Umerziehung sprechen. Lieber verwende ich aber das Wort "Weiterentwicklung".

LG, Micha


Nachtrag:
 
Hier https://www.rockmode.de/index.php?topic=10215.msg208309#msg208309 verwendet Hajo das Wort "Moralkeule", bezichtigt aber gerade die anderen, als die von Doppelrock gemeinten, diese zu schwingen.

LG, Micha
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Offline Skirtedman

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Die beste Öffentlichkeitsarbeit für unsere Sache besteht also darin, die Menschen an den Anblick von Männern in Röcken zu gewöhnen und so ihre Sehgewohnheiten zu trainieren. 

Oder?

Genau so ist es.

Man tut sich selbst damit auch etwas Gutes. Denn je öfter man im Rock oder Kleid zu sehen ist, desto schwächer wird die Erwartungshaltung, dass Du eine Hose anhaben solltest.
Und vielleicht findet der eine oder andere sogar allmählich Gefallen daran, Dich im Rock oder Kleid zu erblicken.
Also selbst cephalus tut sich damit etwas Gutes.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?


 

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