Autor Thema: Ich trage Rock oder würde gerne Rock tragen  (Gelesen 3018 mal)

Offline Kim70

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Antw:Ich trage Rock oder würde gerne Rock tragen
« Antwort #90 am: 31.01.2026 21:09 »
Echt jetzt?

Erklärst Du, Wolfgang, jedem einzeln wie er abstimmen müsste, deiner Meinung nach?

Als Buch, zum Download wäre diese Anleitung wohl effekiver und man könnte zu relevanteren Themen übergehen.

Btw. ich habe nicht abgestimmt, die Frage hat für mich keine Relevanz; viel interessanter finde ich, warum Zwurg der sagt, seine Meinung würde sich, aufgrund des Alters nicht mehr ändern, oder so ähnlich.
Ich denke nicht, dass eine Meinung etwas statisches sein oder werden kann, solange sich die Welt verändert.

Offline Lars

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Antw:Ich trage Rock oder würde gerne Rock tragen
« Antwort #91 am: 31.01.2026 21:42 »
Als Buch, zum Download wäre diese Anleitung wohl effekiver und man könnte zu relevanteren Themen übergehen.

Als Buch wäre toll! Aber bitte in mehreren Bänden, z.B. einen zu jeder möglichen Umfrage-Antwort.
Was machen Verschwörungstheoretiker?
Die Nachrichten ein paar Jahre eher liefern als das Fernsehen.

Offline Skirtedman

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Antw:Ich trage Rock oder würde gerne Rock tragen
« Antwort #92 am: 31.01.2026 22:38 »
 ;D
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Offline Skirt-Man

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Antw:Ich trage Rock oder würde gerne Rock tragen
« Antwort #93 am: Gestern um 07:25 »
Dann habe ich ja einen passenden Punkt gefunden.

...
Du schreibst:
"Bei allen anderen ist es mir so langsam egal geworden, was sie über mich denken.
Ich toleriere queere oder L+ Menschen, aber aber keine Lust mit denen in einen Topf geworfen zu werden."

Wenn Du nicht in einen Topf geworfen werden willst, bedeutet das aber in meinen Augen, dass Dir zwar langsam egal geworden ist, was die Leute von Dir denken, aber so ganz egal ist es Dir trotzdem noch nicht.

...

Gebe Dir recht. Die Ausdrucksweise ist falsch gewählt.
Sollte also eher sagen, dass ich mich nicht dazugehörig fühle.
Ob andere mich in den Topf schmeißen, kann ich sowieso nicht beeinflussen und wird passieren, weil es noch zu viele Menschen gibt, die in Schubladen denken.


Offline Zwurg

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Antw:Ich trage Rock oder würde gerne Rock tragen
« Antwort #94 am: Gestern um 09:16 »
Btw. ich habe nicht abgestimmt, die Frage hat für mich keine Relevanz; viel interessanter finde ich, warum Zwurg der sagt, seine Meinung würde sich, aufgrund des Alters nicht mehr ändern, oder so ähnlich.
Ich denke nicht, dass eine Meinung etwas statisches sein oder werden kann, solange sich die Welt verändert.
Ich bin fast 60 jahre alt.
Eigentlich halte ich mich für ziemlich aufgeschlosesen, ich habe viele Dinge im Leben ausprobiert, habe in mehreren Branchen gearbeitet, (mittlerweile fast 44 Jahre Vollzeit) habe zwei komplette Berufe gelernt, viele Zusatzqualifikationen erworben. Ich habe auch sehr viel gelesen habe Romane und Kurzgeeschichten geschrieben, und bin an vielen Dingen interssiert. Ich bin trotzdem kein Akademiker, halte mich aber für relativ gebildet, vor allem im Bereich der Elektrik/Energieversorgung da habe ich den größten Teil des Arbeitslebens verbracht. Mein Leben war von vielen Rückschlägen und auch begrenzten finanziellen Resourcen, geprägt.

Meine Eltern stammen aus sehr einfachen Verhältnissen und haben in den 50igern in München sehr ärmlich gelebt. Nur durch den Fleiß meines Vaters haben sie es zu bescheidenem Wohlstand gebracht. Ich hatte auch Kriegsflüchtlinge aus den ehemaligen Ostgebieten in der Familie und kenne die Geschichten.

Es kann schon sein, dass sich meine Meinung in Bezug auf gewisse Dinge noch ändert, aber nicht wesentlich.
Zum Beispiel mein Musikgeschmack oder mein Geschmack an Filmen und Literatur halte ich für unveränderlich.
Ebenso ist es mit dem Essen. Ich halte es für ziemlich ausgeschlossen, dass ich noch Vegetarier werde.

Allgemein ist mir jede Geld- und Resoucenverschwendung verhasst, weil ich weiß wie hart mein Vater und auch auch ich, für das arbeiten mussten, was uns heute zur Verfügung steht. Da ich selbst (ungern) Soldat war, lehne ich jede Art von Militarismus, Uniformität und Autorität ohne Widerspruchsmöglichkeit ab.
Und deshalb finde ich die große Politik in weiten Teilen komplett irre.

Und deshalb halte ich meine Meinungen für relativ unveränderlich.
jemand mit anderem  Hintergrund und anderer Vita denkt vielleicht anders, das akzeptiere ich,  ändert aber meine Meinung nicht.
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Online Legardiane

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Antw:Ich trage Rock oder würde gerne Rock tragen
« Antwort #95 am: Gestern um 10:51 »
Halo Skirtedman
Vielleicht hättest Du diese Umfrage nur für Dich im stillen Kämmerlein machen sollen? Du gibst nun allen möglichen Leuten hier Deine Einschätzung, wie sie Deiner Meinung nach hätten abstimmen sollen!

Die Aussagekraft der Umfrage geht damit ja ins bodenlose…

Offline Skirtedman

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Antw:Ich trage Rock oder würde gerne Rock tragen
« Antwort #96 am: Gestern um 15:14 »
Das ist Deine Meinung, Legardiane!  ;D ;D

Ich darf Dich aus unterschiedlichen Beträgen hier im Thread zitieren:

Zitat
"Die L+ Konzepte kenne ich nicht, meine Frau kennt mich mit Rock, der Rest der Welt wird sich nicht für meine Rockgewohnheiten interessieren. Daher Was ist der Mehrwert der Frage?"

"Die Frage macht die Antwort. Soll heißen, ich kann eine Frage so formulieren, das ich bestimmte Antworten erwarten kann.
Stichwort Suggestivfragen…"

"Mir erschließt sich allerdings nicht, aus welchem Grund hier die L+ Commutity herhalten soll."

"...die Umfrage wirkt gerade mit den Diskussionen und dazukommenden Fragen anderer Foristen irgendwie sinnentleert."

"Bei soviel Erklärungsversuchen führst Du doch deine eigene Umfrage, aber auch einige deiner Aussagen ad absurdum."

Wenn meine Umfrage "ins bodenlose führt" dann sind es solche Kommentare, die Stimmung dagegen verbreiten.

Wen jemand sagt, er findet keine Antwort in der Umfrage passend und gibt mir ein paar Anhaltspunkte, dann antworte ich. Ich antworte dann, wenn ich anhand der Anhaltspunkte Satz X oder Y für passend halten kann. Ich sage: es gibt Antworten, die auf Dich zutreffen können, nach dem, was Du mir sagst. Das ist keine Beeinflussung. Denn die Konstellation seiner Lebensumstände habe ich nicht geschaffen, die bestehen mit oder ohne meiner Erklärung dazu. Die Umfrage würde deshalb ins Bodenlose führen, grenzt darum an Frechheit.

Auch aufgrund Deiner Angaben, weshalb Du keine Antwort fändest, sehe ich Sätze, die auf Dich zutreffen könnten. Aber, wenn Du nicht willst, musst Du nicht.

Aber Du musst auch nicht mit aller Kraft versuchen, Stimmung gegen diese Umfrage zu machen, nur weil Du sie nicht magst.  ;D

"Das stille Kämmerlein" ist ebenso frech oder überheblich. Wenn Du was von Deinen Freunden wissen willst, kannst Du gerne Dich in Deine Besenkammer einschließen und die Antworten erfühlen.  ;D ;D ;D Ich frage die Gemeinde, wenn ich etwas von ihr wissen will.






Eigentlich macht es keinen Sinn, über eine Umfrage mit den Probanden zu diskutieren, bevor sie durchgeführt wurde. Denn das kann hochgradig beeinflussend sein. Wäre eine wertvolle Option hier im Forum, man könnte eine Umfrage starten ohne zeitgleichem Diskussions-Chat.
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Offline high4all

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Antw:Ich trage Rock oder würde gerne Rock tragen
« Antwort #97 am: Gestern um 16:57 »
Wäre eine wertvolle Option hier im Forum, man könnte eine Umfrage starten ohne zeitgleichem Diskussions-Chat.
Es gibt den etwas mühsamen Weg, die Mitglieder per PN zu befragen.

Wenn dann 10% der gelisteten Mitglieder antworten, hättest eine ganz gute Quote.

(Nur noch 80 Beiträge.)
Herr, ich danke Dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Psalm 139,14)

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Offline Kim70

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Antw:Ich trage Rock oder würde gerne Rock tragen
« Antwort #98 am: Gestern um 17:22 »
Aber Du musst auch nicht mit aller Kraft versuchen, Stimmung gegen diese Umfrage zu machen, nur weil Du sie nicht magst.  ;D
(...)
Eigentlich macht es keinen Sinn, über eine Umfrage mit den Probanden zu diskutieren, bevor sie durchgeführt wurde.

Vielleicht geht es ihm wie mir, dass nicht die Umfrage das ist, was man nicht mag, sondern das übertriebene Aufbauschen eines Themas das für die meisten schon tot ist.



Natürlich macht es keinen Sinn mit den Befragten während der Abstimmung zu diskutieren.

Das betrifft aber im Wesentlichen nur den Ersteller - dazu braucht es keine Forenfunktion sondern nur die Fähigkeit die Finger von der Tastatur zu lassen.

Offline Zwurg

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Antw:Ich trage Rock oder würde gerne Rock tragen
« Antwort #99 am: Gestern um 17:41 »
ich finde die Umfrage un die Disskussion darum nicht verkehrt.
Das sieht man ja auch an den Beiträgen.
Und auch wenn das Thema überholt wirkt, wir diskutiren es unermüdlich seit 25Jahren.
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Offline MAS

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« Antwort #100 am: Heute um 00:18 »
Ihr Lieben,

ich war ein paar Tage krank und habe da nur das Notwendigste am Rechner gemacht. Vermisst wurde ich hier wahrscheinlich nicht sonderlich, sondern alles geht seinen Gang.
Ich kann jetzt nicht alles nacharbeiten, aber eines möchte ich sagen:

Das ist ein lebendiges Forum!

Das ist doch schön und muss auch mal lobend erwähnt werden! Oder nicht?

LG, Micha
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Offline Skirtedman

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« Antwort #101 am: Heute um 01:03 »
Erinnert mich, als ich wegen eines Computer-Virus mal fast drei Monate stillgelegt war. Im Nachgang recherchiert, hat mich nach zwei Wochen exakt einer einmal nachweislich vermisst: MAS. Danach aber kein weiterer.  ;D

Doch, Micha, mir ist Deine - wenn auch kurze - Abwesenheit aufgefallen und ich habe schon fast ein bisschen Dich angefangen zu vermissen. Andererseits war es auch einfach mal entspannend, nicht auf alle Deine Einwände zum siebten Mal erfolglos eingehen zu müssen.  ;D

Schön, das es Dir wohl wieder besser geht!
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Offline MAS

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Antw:Ich trage Rock oder würde gerne Rock tragen
« Antwort #102 am: Heute um 08:32 »
Das kann ich verstehen, lieber Wolfgang!

Aus der Distanz einer kurzen Fiebererkrankung betrachtet, sehe ich unsere Diskussion(en) vor allem als ein Zeichen einer lebendigen Debattenkultur an. Wer dabei welche Position hat, wird sekundär wichtig gegenüber der Tatsache, dass wir uns aneinander reiben, dass wir uns nicht egal sind, sondern dass wir ein Interesse daran haben, unsere wichtigen Meinungen miteinander zu teilen. Der andere soll schließlich nicht dumm sterben!

Gut, dass wir meistens meinen, die bessere Meinung zu haben, als der andere oder die anderen, darüber sollten wir alle ein bisschen selbstkritischer nachdenken.
Und auch darüber, dass wir oft den anderen mehr als Träger eine (falschen, unvollkommen, optimierbaren, ...) Meinung sehen als als Menschen, als Person und Persönlichkeit mit eigener Biographie, Identität, eigenem Habitus usw., auch das ist des selbstkritischen Überdenkens wert.
Das ist zumindest meine Meinung.

LG und allen einen schönen Wochenbeginn!
Micha

PS: Der berühmteste Esel der Republik wird heute an der Hüfte operiert. Er hat sie sich ausgekugelt. Lasst uns ihm eine gute, erfolgreiche OP wünschen!
Ja, natürlich meine ich Jonny, wen sonst?
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Offline Skirtedman

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« Antwort #103 am: Heute um 12:41 »
Gut, Micha, dass Dir mit ein wenig Distanz eine Selbstreflektion gelingt.

Dass Du nicht alleine bist, Deine eigene Meinung für eine bessere zu halten, ist eine gute Selbstbeobachtung. Dein Satz: "Der andere soll schließlich nicht dumm sterben!" ist allerdings in der Lage, Dich für arrogant halten zu können. Ein Mensch mit anderer Meinung muss nicht dümmer sein als Du, er hat eben z.B. aus den von Dir gerade beschriebenen Gründen nur eine von Dir abweichende Haltung dazu.

Vielleicht meinst Du diesen Satz eher so, was mir dazu für mich einfällt: "Ich will nicht dumm sterben!" Und deswegen interessieren mich oft andere Meinungen, besonders solche, die für mich nicht nachvollziehbar erscheinen. Das Wissen um die andere Meinung ist bereichernd. Bereichernd ist für mich vor allem, wenn die andere Meinung umfassend dargelegt wird mit weiteren Hintergründen und Begründungen. Wenn ich dann noch Ansätze für mich finde, dies nachzuvollziehen, dann ist das für mich die größte Bereicherung.

Wir beide jedoch, Micha, geraten häufig nicht in Diskussion, weil neben Dir auch ich meine Meinung für die bessere halte. Meine Diskussion mit Dir beruht meiner Beobachtung nach fast immer darauf, dass Du neben dem geschriebenen Wort (von mir z.B.) immer noch eine große Sphäre der Meta-Ebene aufmachst, in die Du Eigeninterpretationen dort einlässt, die mit dem geschriebenen Wort nichts zu tun haben. Zudem schwelt in dieser Meta-Ebene Dein oftmals gut gemeintes großes Herz für alle und alles mit noch einmal vielen Kristallisationskeimen für Interpretationen, die Dein Nebelsensor schnell Deine Alarmglocke kräftig auslösen lassen. Wenn ich z.B. über über den "sich als Mann fühlenden Mann" sprechen möchte und diskriminierende Ausdrücke wie "normaler Mann" oder "richtiger Mann" versuche zu vermeiden, schrillt bei Dir die Alarmglocke, weil nicht gleichzeitig auch der Teebauer im oberen Nepal mitgemeint ist. Und sie schrillt, weil Du in meinen Satz oder Absatz sofort "toxische Männlichkeit" witterst und hineininterpretierst, die die Absicht habe, alles andere zu verdammen, obwohl keine Spur davon in dem Text vorhanden ist, oder bereits längst ausgeräumt wurde.

Meine Diskussionen mit Dir rühren zumeist genau daher, weil ich über die Aussage der Wörter meines Satzes / Absatzes / Beitrags rede, Du aber über Deine prallgefüllte Metaebene redest. Darum reden wir sehr oft und zumeist auch furchtbar bis nicht selten unfruchtbar aneinander vorbei.

Nicht meine Meinung ist es, die ich für die bessere halte und darum verteidigen wollte, sondern worüber ich diskutiere, ist über den Text und seine Aussage, während Du über Deine Metaebene diskutierst. Eine nüchterne sachbezogene Diskussion mit Dir ist zumeist erst nach etlichen Seiten und Beitragsstunden möglich; zumeist reden wir dennoch bis zum Schluss noch aneinander vorbei, weil Deine Wolke von der Metaebene undurchdringlich ist und sich stetig aus weiteren frischen scheinbaren Indizien ernährt. Gegen Deine Metaebene ist selbst mit mit viel Mühe meistens nicht anzukommen.

Das fühlt sich dann für mich an, wie gegen Windmühlen zu kämpfen. Und diese Signale sendet Dir Deine Metaebene auch, begleitet von beständigem Alarmglockenschrillen.  ;D ;D ;D

Und genau das hat sich auch hier wieder in diesem Thread ereignet.

Deine Metaebene ist voll von Deiner Meinung. Mein Text ist eine Aussage, die oftmals noch nicht mal meiner Meinung entspricht.

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