Autor Thema: Rock und Rock  (Gelesen 1445 mal)

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Antw:Rock und Rock
« Antwort #30 am: 11.02.2026 21:49 »
Da ist viel Energie drin, wenn auch elektronisch verstärkt. Und recht viel Aggression.
Und die Rockträger fand ich auch ohne genaue Zeitangabe.

LG, Micha

Was glaubst du wie aggressiv ich nach einer Stunde Volksmusik bin?
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Antw:Rock und Rock
« Antwort #31 am: 11.02.2026 22:08 »
 ;D
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

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Antw:Rock und Rock
« Antwort #32 am: 11.02.2026 22:26 »
Da ist viel Energie drin, wenn auch elektronisch verstärkt. Und recht viel Aggression.
Und die Rockträger fand ich auch ohne genaue Zeitangabe.

LG, Micha

Was glaubst du wie aggressiv ich nach einer Stunde Volksmusik bin?

Nach so einer Volksmusik, wie der, auf die ich verlinkt habe? ???

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Antw:Rock und Rock
« Antwort #33 am: Gestern um 22:29 »
nein, eher wie das hier.
https://www.youtube.com/watch?v=OQjELIEjWUM&list=PLu2VhKBuOFz4Md49X4sV7A1ed9kHiynQd

Meine Eltern hatten so etwas geliebt.
Mir dagegen stehen da die Haare zu Berge.
Dies Art von Musik halte ich nicht aus.
Daher stehe ich wohl eher auf das Kontrastprogramm.

Aber schön dass es auch so etwas gibt:
https://www.youtube.com/watch?v=K8C-DP18-6g&list=RDK8C-DP18-6g&start_radio=1

Oder so etwas, da stand ich schon mit 18 (also vor über 40 Jahren) drauf:
https://www.youtube.com/watch?v=2pi-6c6jwVw&list=RD2pi-6c6jwVw&start_radio=1

Da hab ich mir "Stella" gekauft, und auch wenn es nicht direkt Rockmusik war, bestimmte Songs immer wieder gehört.

Auch wenn es jetzt nichts mit Mode zu tun hat. Und komischerweise kommt dieser Song nicht in die 666 Hitparade, dafür aber Johnny Cash mit "Ghost Riders in the Sky"

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Antw:Rock und Rock
« Antwort #34 am: Heute um 01:07 »
Schade, ich hatte jetzt gehofft, Du würdest jetzt so einen schmalzigen Schlager im Trachtenanzug zeigen, und Dich davon distanzieren, lieber Zwurg. Slavko Avsenik aber halte ich nicht gerade für eine schlechte volkstümliche Musik. Er kreierte diesen Oberkrainer Sound als Novum, aber eben auf der Grundlange traditioneller Musik aus Slovenien. Ich höre diese Musik sehr gerne, wenn auch nicht dauernd.

Das Jugendfolkorchester dagegen besteht aus jungen Leuten (12-27), die endlich mal aufholen, was unsere Nachbarländer seit Jahrzehnten pflegen: eine Pflege Jahrhunderte alter Tradition, neu und kreativ arrangiert. Wenn wir uns damit mal beschäftigen, brauchen wir nicht mehr unbedingt irischen, französischen oder schwedischen Folk zu spielen, sondern haben eine eigene Musik als Deutsche. Und dennoch tauschen wir uns ständig mit den Nachbarn aus und beeinflussen uns gegenseitig. So entsteht neuer Deutschfolk und neuer europäischer Folk.

Die von dir verlinkten Stücke konnte ich eben gerade mal ein paar Sekunden hören, dann schaltete ich sie aus. Ich habe im Dezember eine CD von Philip-Aaron Fuchs gekauft. Deine Mutter Conny alias die Rote Füchsin meinte, sie werde mir gefallen, wenn ich Rock möge. Nun stehe ich nicht so auf Rock, kaufte die CD aber, weil ich Philip mag. Ich habe sie aber noch nicht gehört.

Aber ich mag durchaus Folkrock, z.B. das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=Gl1Hbrj6raw&list=RDGl1Hbrj6raw&start_radio=1
 Oder auch Folkpunk, wie das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=j9jbdgZidu8&list=RDj9jbdgZidu8&start_radio=1

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Antw:Rock und Rock
« Antwort #35 am: Heute um 01:45 »
Nun, das zweite Lied ist ja oft von unterschiedlichsten Künstlern und Duos performed worden.

In das erste kann man sich zwar gefällig reinhören, aber doch scheint es mir sehr von ein, zwei erfolgreichen Klassikern der Chartgeschichte inspiriert worden zu sein und nach alter Best-Practice-Manier nachgebaut und nur hier und da an ein paar Stellschräubchen verdreht. Halt nach dem Motto, was schon mal funktionierte, muss doch wieder funktionieren.

Die Band In Extremo aus dem Mittelalter-Rock-Genre (ich möchte fast sagen Dark-Rock) trat zumindest früher mit oftmals mehreren Bandmitgliedern im Rock auf. Meistens schwarze Lederröcke, etwas zu kurz für Timpers Stil. Die Bilder, die man so ad hoc im Netz findet sprechen nicht unbedingt dafür, dass sie das bis heute noch tun. Ich hatte mir tatsächlich mal eine CD von ihnen bestellt. Allerdings erinnert mich kein Cover auf ihrer Band-Page an meine CD. Am ehesten könnte es "Live 2002" gewesen sein. Vom Stil her nicht mein Musikkerngeschmack. Als ich sie auspackte und anhörte, kehrte unerwartet meine Freundin heim und war ganz schockiert, dass ich solche Musik höre. Dem lieben Frieden willen schaltete ich die Musik leiser aus. Seitdem habe ich diese CD nie wieder zum Zweck einer Wiedergabe oder Digitalisierung angefasst. Es könnte überhaupt sein, dass es die letzte CD war, die ich mir jemals gekauft habe. Seit einem späteren Umzug sind alle meine damals verpackten CDs noch nicht wieder ausgepackt. Geschweige denn die Musikanlage, Festplattenrekorder usw. - unvorstellbar für mindestens 99 % der Bevölkerung. Ich frage mich gerade, wann zuletzt ich über diesen Fakt nachgedacht habe. Ein Jahr mindestens müsste es her sein. Kurzum: ich vermisse nichts.

Additional:
https://www.inextremo.de/music/in-extremo-live--1-20--.html
https://www.metalblade.com/us/artists/in-extremo/
https://www.metalblade.com/us/releases/in-extremo-verehrt-und-angespien/
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Antw:Rock und Rock
« Antwort #36 am: Heute um 08:28 »
Aber ich mag durchaus Folkrock, z.B. das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=Gl1Hbrj6raw&list=RDGl1Hbrj6raw&start_radio=1
 Oder auch Folkpunk, wie das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=j9jbdgZidu8&list=RDj9jbdgZidu8&start_radio=1

LG, Micha

@Micha; wir haben eben unterschiedliche Geschmäcker was Musik angeht.
Die Musik aus deinen Links kann man sich einmal anhören, in Zeiten wo Musik unendlich digital vorhanden ist,  ich hätte mir aber wahrscheinlich nie eine Schallplatte oder CD gekauft.

@Skirtedman: In Extremo finde ich auch gut
Die haben auch schöne Outfits
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Antw:Rock und Rock
« Antwort #37 am: Heute um 08:51 »
In Extremo mag ich auch recht gerne. Ich habe denen sogar neulich zum 30-jährigen Jubiläum gratuliert:
https://folker.world/gehoert-entdeckt-gelesen/zweimal-dreissig-jahre/
Das andere Geburtstagskind war da Fabula, die tatsächlich Röcke auf der Bühne tragen.

"Krummavisur" (https://de.wikipedia.org/wiki/Krummav%C3%ADsur) hörte ich glaube ich erstmals von Islandica (https://music.youtube.com/channel/UCEtuMvKt8ZYtalI9GSielhA; hier ohne "Krummavisur").
Da sind wir dann auch schon wieder bei Folk.  ;)

Ja, wir kommen Musikgeschmäcker zustande? Das hat was mit Sozialisation, Biographie, Identität, Abgrenzung usw. zu tun.

Als ich gerade nach den Pogues schaue, lese ich, dass wieder ein Bandmitglied gestorben ist:
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.gruendungsmitglied-der-punk-band-the-pogues-drummer-andrew-ranken-ist-gestorben.2af7d74d-53aa-4d9c-bec4-4603f80693c3.html
Vor drei Jahren was Shane MacGowan gestorben: https://folker.world/ausklang/shane-macgowan/. Und mehrere Jahre vorher noch ein anderer, dessen Name mir gerade nicht einfällt, obwohl ich einen Nachruf geschrieben hatte.*

Ach noch was: Wolfgang, ich glaube nicht, dass es 99% der Bevölkerung anders geht. Neulich habe ich einer Nachbarin eine CD geschenkt, da sagte sie, sie müsse ihren CD-Spieler erst anschließen. Wochen später hat sie das immer noch nicht gemacht.
Oder im Dezember hörte ich mir ein Konzert von Krless an. Da meinte einer neben mir, dass er mal bei Spotify danach hören wolle. Ich meinte, er solle lieber eine CD kaufen, da hätten die Musiker mehr davon, worauf er sagte, er habe gar keinen CD-Spieler mehr. Wenn sie jetzt Vinyl-LPs hätten, würde er eine kaufen. Hatten sie aber nicht.
Schon vor mehr als zehn Jahren meinte ein Freund, ich sei einer der letzten Helden, die noch CDs kaufen. 

LG, Micha


* Es war Philip Chevron: https://de.wikipedia.org/wiki/Philip_Chevron. Mein Nachruf ist aber nicht online.
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Antw:Rock und Rock
« Antwort #38 am: Heute um 10:32 »
Ja, wir kommen Musikgeschmäcker zustande? Das hat was mit Sozialisation, Biographie, Identität, Abgrenzung usw. zu tun.
Ja, wo kommt Musikgeschmack her?
Wo komme ich her?
Warum tun wir, was wir tun?
Als Kind habe ich das gehört was meine Eltern hörten. Schlager und Volksmusik.
Ich habe mich erstmals so mit 13-14 Jahren für Musik interessiert, da hatte ich glaube ich so ein kleines Cassettenradio mit dem ich die Schlager der Woche oder Pop nach 8 (mit Thomas Gottschalk) aufgenommen. Mit 15 (1982) habe ich mir meine erste Stereoanlage gekauft und viel Geld  für (Lehrlingsgehalt) Schallplatten ausgegegen.
War es die Rebellion des Teenagers? Meine Eltern empfanden meine Musik immer als Lärm.
https://www.youtube.com/watch?v=mMiLZm4q--g&list=RDmMiLZm4q--g&start_radio=1
Da war mein Musikgeschmack noch näher an den aktuellen Charts. Mit 18 hatte ich dann ein Auto und dann ging es in die Disco, wo dann noch andere Musik gespielt wurde.
https://www.youtube.com/watch?v=hoO53l0fUZ0&list=RDhoO53l0fUZ0&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=wZCkLmNR2uc&list=RDwZCkLmNR2uc&start_radio=1
Ich war auch großer Alan Parsons Fan, Queen, Foreigner, usw.
Und dann gab es die Einkaufsfahrten nach München ins WOM und wir kamen mit einem Stapel Schallplatten wieder heraus.
Ja, und dann gab es Miami Vice. Das war eigentlich keine Krimiserie sondern eher eine Serie von Musikvideos. Das hat mich mit Anfang 20 sowohl modisch als auch musikalisch geprägt. Auch Italo Dico fand ich damals toll.
Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.

https://www.youtube.com/watch?v=GIYbeJAk9SM&list=RDGIYbeJAk9SM&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=NKDHRpmG4rk&list=RDNKDHRpmG4rk&start_radio=1
In den 90igern hörte ich mehr so quer durch den  Gemüsegarten, Pop und Rock, aber weniger bestimmtes.
in ruhigerer Stimmung habe ich auch Loreena McKennit, oder Clannad gehört.
https://www.youtube.com/watch?v=Fr1nYVCKTQ0&list=RDFr1nYVCKTQ0&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=Y8uMvUgnpwI&list=RDY8uMvUgnpwI&start_radio=1
Die eher etwas düstere Musik von Yello hat mich später mehr in die Richtung Gothic und Hardrock Musik geführt.
Nightwish, Within Temptation und Evanesence  fand ich vor gut 20 Jahren  sehr toll.
Von da an kleidete ich mich auch öfter sehr schwarz, was auch von meiner damaligen Berufswahl beinflusst war. Die Kreativen tragen oft schwarz, damit sie auf ihre Arbeit neutral wirken.
https://www.youtube.com/watch?v=YODCM26JXOY&list=RDYODCM26JXOY&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=3YxaaGgTQYM&list=RD3YxaaGgTQYM&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=UKwrgWkur00&list=RDUKwrgWkur00&start_radio=1
In den letzten Jahren habe ich eben auch jüngere Rockmusiker entdeckt.
Greta van Fleet, Halestorm, Pretty Reckless, Wolfgang van Halen,
https://www.youtube.com/watch?v=3lDH1BsiqnQ&list=RDUKwrgWkur00&index=2
https://www.youtube.com/watch?v=_5aeuEtJ1r0&list=RD_5aeuEtJ1r0&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=YGchlqCjj8A&list=RDYGchlqCjj8A&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=sAGNTWmVOAo&list=RDsAGNTWmVOAo&start_radio=1

Das ist so ungefähr sehr grob der Soundtrack meines Lebens, natürlich gibt es da noch tausend andere Songs verschiedene Musikrichtungen.

Die Musik und die Bilder, Videos und Filme dazu haben mich mit Sicherheit geprägt. Und damit auch welche Klamotten ich getragen habe und trage.

Und mal ganz klar, das ist der musikalische Fundus aus dem ich jetzt als älterer Herr schöpfe, und vor allem aus der Rockmusik hole ich mir auch Energie in mein Leben.
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Antw:Rock und Rock
« Antwort #39 am: Heute um 10:50 »
Danke für Deinen musikbiographischen Rückblick, lieber Zwurg.

Auch ich hörte als Kind, was meine Eltern und Geschwister hörten: mit dem Papa volkstümliche Musik und Marschmusik, mit der Mama Operette und leichte Klassik, mit der Schwester Schlager und mit den Brüdern ... tja, eigentlich nichts, bis eines Tages mein mittlerer Bruder im Autoradio eine Cassette laufen ließ, die mich in ihren Bann zog. Ich war da 15 und hatte meinen Geschmack inzwischen auf Volksmusik der ganzen Welt, Country und Alte Musik ausgerichtet, und in dieser Musik auf der Cassette schien das alles zusammenzukommen: Es war mein erster Eindruck von Irish Folk mit den Dubliners. Seit dieser Initialzündung bildete Irish Folk und anderer Celtic Folk das Zentrum meiner Musik. Aber zwischenzeitig war es auch Filmmusik. Und Country war zumindest in den ersten Jahren meines Autofahrens eine beliebte Autofahrmusik. Aber Deutschfolk vom 1. Revival kam auch bald dazu, auch Folk anderer Länder nach wie vor, Alte Musik vom Mittelalter bis zum Barock auch immer wieder gerne. Irish Folk ist in letzter Zeit gegen Folk aus Deutschland, Frankreich und Skandinavien etwas zurückgegangen, aber nur etwas.

Wenn ich mit meinem Musikgeschmack rebellierte, dann nicht gegen meine Eltern, sondern gegen meine Altersgenossen, deren Pop- und Rockgeschmack mir gar nicht behagte. Mein bester Freund hörte Klassik, wo ich auch nicht so richtig den Zugang zu gewann, außer zu Mozart und zur Programmmusik.

Ich hatte mit 14 eine ganz kurze Phase, in der ich Disco hörte. Also nicht nur die Sendung mit Ilja Richter, sondern auch sonst. Aber die Phase ging schnell vorbei.

Ich habe noch nicht in Deine neuen Links rein gehört, Zwurg, und stelle jetzt auch keine ein. Doch einen aus dem französischen Folk: https://www.youtube.com/watch?v=uBZ7SA1ez_Y&list=RDuBZ7SA1ez_Y&start_radio=1 Das Video schaue ich mit immer wieder gerne an.

Jetzt muss ich aber weiter eine Masterarbeit lesen.

LG, Micha

PS: Ich vergaß, dass ich auch Jazz ganz gerne ab und zu höre.
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Antw:Rock und Rock
« Antwort #40 am: Heute um 17:58 »
mit klassischer Musik habe ich es mehrmals probiert, bin aber niemals damit warm geworden. Anders sieht es mit Filmmusik aus, da habe ich auch eine recht große Sammlung. Besonders prägend ist hier Hans Zimmer.
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« Antwort #41 am: Heute um 18:15 »
Mir hat vor ein paar Monaten eine Kollegin erzählt, dass sie in einem Hans-Zimmer-Konzert war. Sie war sehr begeistert.
Mir fallen als Filmmusikkomponisten aus meiner Jugend ein: John Williams, Klaus Doldinger, Trevor Jones, Jerry Goldsmith, James Horner, Enno Morricone. Sicher waren da noch mehr.

Ich hatte einen Onkel, der gerne klassische Musik hörte, den ich dann aber auch für diese Filmmusik begeistern konnte und dann später für Irish Folk. Das war mein Onkel Hans! Mit ihm bin ich auch gerne gewandert. Aber das ist ein anderes Thema.

LG, Micha



 
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« Antwort #42 am: Heute um 18:30 »
Mir hat vor ein paar Monaten eine Kollegin erzählt, dass sie in einem Hans-Zimmer-Konzert war. Sie war sehr begeistert.
Mir fallen als Filmmusikkomponisten aus meiner Jugend ein: John Williams, Klaus Doldinger, Trevor Jones, Jerry Goldsmith, James Horner, Enno Morricone. Sicher waren da noch mehr.
Da wir ungefähr gleich alt sind, ist deine Jugend auch meine Jugend.
John Williams war glaub ich Star Wars
James Horner StarTrek 2
Klaus Doldinger Das Boot
Ennio Morricone bekannt für die italo Western von Sergio Leone und Sergio Corbucci , es gibt aber auch viele andere Filme mit seiner Musik.
Jerry Goldsmith hat auch sehr vielen Filmen seine Musik verliehen. mir fällt nur keiner ein.
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Antw:Rock und Rock
« Antwort #43 am: Heute um 19:19 »
Schon interessant, wie die Geschmäcker auseinander gehen :D

Bei mir läuft zuhause fast nie Musik, ich höre nur im Auto, allerdings nie Radio, weil ich weder Werbung noch das Gelaber mag.

Beim Fahren mag ich je nach Stimmung fast alles, ausser:
Jazz, Rap, und Volksmusik.

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« Antwort #44 am: Heute um 19:20 »
Da war mein Musikgeschmack noch näher an den aktuellen Charts. Mit 18 hatte ich dann ein Auto und dann ging es in die Disco, wo dann noch andere Musik gespielt wurde.
https://www.youtube.com/watch?v=hoO53l0fUZ0&list=RDhoO53l0fUZ0&start_radio=1

Den Song und die Band C.C.C.P. kannte ich noch gar nicht.
Der Mensch am linken Synthie, ich musste mehrfach hinsehen, das ganze Video über, bis ich mir zwischendurch mal ziemlich sicher war, das muss ein Mädel am Synthie sein. Sehr weiche Gesichtszüge. Lockig wallende Haarpracht, weite Bluse, und ein weiter Rock, der nur in den Totalen (Kameraeinstellung mit allen drei Musikern o.ä.) seine tatsächliche Identität als Hose preisgibt. Nur die Armproportionen und die körperlichen Bewegungen liessen mich zweifeln. In der Tat: der Mensch am linken Synthie ist ein Mann. Das war 1987.

Aber nach heutiger Sichtweise hat er ein völlig feminines Erscheinungsbild. Er ist quasi die konsequente Weiterentwicklung von George Michael und Thomas Anders. Ich weiß, sowas gab es - von vielen damals gar nicht unumstritten. Es ließ mich aber damals hoffen, die Entwicklung ginge weiter und der allgemeine Schritt zum Rock am Mann wäre bald erreicht. - Wie wir alle wissen, meine Hoffnung hat sich nicht erfüllt.

Und dann gab es die Einkaufsfahrten nach München ins WOM und wir kamen mit einem Stapel Schallplatten wieder heraus.

Ich stöberte auch alle erreichbaren Plattenläden durch. Und was bei Dir der Ausflug zu WOM war, war bei mir der konzertierte Ausflug zu Saturn-Hansa. Ich quälte mich quer durch die unübersichtliche Frankfurter Innenstadt, um auf der gegenüberliegenden Seite nach Bornheim an die Berger Straße zu kommen. Jedesmal optimierte ich meine bisherige Fahrtroute. Und ja, bei zwei Platten blieb es selten.

Auf drei, oder waren es fünf, großen Kaufhausetagen gab es für jegliche Musikrichtung ganze Abteilungen. Da kaufte ich mir z.B. auch das Album The Glenn Miller Story und entdeckte damit quasi die Musik von meinem Vater, die er sich aber nie selbst als Platte zugelegt hatte und die auch so gut wie gar nicht im Radio und Fernsehen vorkam. So etwas hatte er früher mal selbst in einer Lokalband gespielt. Sie spielten auch mal als Vorband oder irgendwie zusammen mit Paulchen Kuhn. Die räumliche Nähe zum damaligen Zentralstudio von AFN spielte da eine wesentliche Nähe.

Aber Saturn-Hansa hatte noch viele andere interessante Ecken und da wurde mein zentrales Special Interest bedient, aber auch durchaus erweitert. Ich hatte eine gewisse Möglichkeit, Menschen mit meiner Musik zu bereichern, da ergab es sich, dass ich auch Sachen kaufte, die einfach dazugehört, also jenseits meines Zentralinteresses. So kam es dann auch, dass ich quasi als DJ das 9-stündige Musikprogramm eines Polterabends gestaltete, und ich stolz war, jedem Alter in gewisser Weise gerecht werden zu können. Ich habe sogar ein Verfahren entwickelt, um die verschiedenen Musikgeschmäcker immer mal wieder zu bedienen und mein programmierbarer Taschenrechner spuckte mir aus, welche Musikgeschmäcker wie dringend wieder bedient werden müssten. Das war irgendwie Ende der 80er. Und ich hatte ein Repertoire von 1926 bis damals aktuell.

https://www.youtube.com/watch?v=NKDHRpmG4rk&list=RDNKDHRpmG4rk&start_radio=1
Matia Bazar - Ti sento

Auch da kreuzen sich unsere beiden Musik-Vitae.
Eine Freundin einer Freundin einer meiner späteren Freundinnen kam auf irgendeiner Küchenparty auf die Idee, mich nach dem Lied Ti sento zu fragen, ob ich das ihr beschaffen könne. Das war Anfang oder Mitte der 00er. Es dauerte dann drei Jahre, bis ich den Wunsch ihr erfüllen konnte (irgendwie war die Single nach einem Umzug noch nicht ausgepackt). Seitdem habe ich ihre Nummer in meinem Handy. In neuester Zeit laufen wir uns ab und zu mal wieder über den Weg und die Überraschung war groß, dass ich sofort ein Selfie von uns ihr schicken konnte.  ;)

Aber Ti sento kreuzt sich mit meiner Musik-Sozialisation noch einmal auf ganz andere Weise.

Und das packe ich wegen Übersichtlichkeit am besten in einen neuen Beitrag.
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