Hören tut man es nur im direkten Vergleich, aber man spürt es innerlich. Der Sound von CDs hat mich schon immer gestört, durch das Quantisierungsrauschen klingt der irgendwie scharf und unschön. Bei Komprimiertem Material kommt es halt extrem auf die Abtastfrequenz und das Maß an Kompression an… da ist z. B. Spotify auch echt mies…
Auf Konzerten kaufe ich nur Vinyl, auch weil es nicht nur besser klingt sondern eben auch viel schöner anzusehen ist zu Hause. Habe zudem die Wahrnehmung, dass viele Bands gar keine CDs mehr produzieren oder bestenfalls ein paar selbstgebrannte dabei haben, sondern nur noch Vinyl.
Ok, ich gehe aber auch nicht zu Mainstream Konzerten, nur relativ unbekannte Bands (an Location wie der Zukunft oder dem Schokoladen) und kleine Festivals wie dem Frierock, Immergut, jenseits von Millionen oder Forest Jump…
Edith sagt:
Es geht übrigens auch nicht um Ultraschall, mit 41.4 KHz, liegt zwar die Grenzfrequenz schon knapp im Ultraschall-Bereich, aber die kann nur als Rechteck dargestellt werden.
Selbst eine 4kHz Frequenz - die liegt ja im höheren Bereich dessen, was Du noch gut hörst hoffe ich - kann gerade mal in max. 4 Schritte Quatisiert werden, da wird also aus einer „runden“ Wellenform eine Treppchen mit 4 Stufen. An jeder Stufe gibt es einen Sprung, der eine Impulsantwort erzeugt…. Muss man wegfiltern, was dann wieder auf den Frequenzgang geht….
Die 44,1/16 waren halt damals der Kompromiss um etwas mehr als eine Stunde Ton auf eine CD mit nur 650MB zu bekommen…. Das war den Erfindern damals schon klar, dass das eigentlich Schrott ist, aber wirtschaftlich war es nicht anders darstellbar .