Warum sollte die Tatsachen, das Frauen in der Regel mehr Stilempfinden und ästhetisches Bewusstsein als Männer haben (weil sie u.a. schon als Kinder darauf getrimmt wurden, darauf zu achten „hübsch“ auszusehen) etwas damit zu tun haben, dass sie mehr „diffuse Ängste“ haben?
Klar, es gibt natürlich neben den beiden den Punkten (1. was sollen die Leute denken? und 2. ist er gar nicht an mir interessiert?) den dritten Punkt „sieht einfach sch* aus!“.
Ich diskutiere mit meiner Frau oft mein Outfit, besonders wenn wir zusammen ausgehen. Sie ist da durchaus kritisch, ob der Rock zu meinem Oberteil passt, ob die Farben (ok, eh 90% schwarz) passen, die Absätze zu Rocklänge…
Ich bekomme da jedenfalls gutes Feedback und hab so vielleicht schon manch peinlichen Auftritt vermieden…
Wenn ich mir manche Outfits hier oder in den entsprechenden FaceBook und Instagram Gruppen ansehe, dann würde ich vermuten, dass diese Euren Frauen nicht gefallen (mir manchmal auch nicht), aber das liegt ja nicht daran, dass Ihr als Mann einen Rock tragt, sondern daran, dass da ohne Ästhetik einfach nach dem Motto „Hauptsache ein Rock oder Kleid“ vorgegangen wird.
BTW: der ja in den Medien so oft hochgelobte Mark Brayn sieht nach unserer Meinung auf vielen Bildern nicht wirklich stylish aus, teilweise viel zu übertrieben und manchmal sogar peinlich…. zumal er auf den Stiletto-Absätzen nicht wirklich laufen kann und immer nach außen kippt (ich auch, deswegen trag ich in der Regel etwas breitere Blockabsätze, sieht auch besser aus zu einem breiteren Männerkörper)
Trotzdem ist er eine Stilikone, die auch in konventionellen Medien funktioniert, es gibt kein Richtig oder Falsch.