Autor Thema: "Ich mag, was Sie anhaben!"  (Gelesen 190 mal)

Offline MAS

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"Ich mag, was Sie anhaben!"
« am: Gestern um 23:20 »
Gude zusammen!

Heute Mittag auf dem Siegburger Markplatz. Ein Stand von Care. Nein, ich wurde kein Mitglied, aber wir, die beiden jungen Damen von Care, Petra und ich, tauschten uns über die Wichtigkeit von sozialem Engagement aus. Zum Abschied sagte die eine der beiden:
"Übrigens: Ich mag, was Sie anhaben!"
Ich: "Ich auch."
Sie: "Ich weiß!"

Das hört Mann doch gerne, wenn er in so wie hier https://www.rockmode.de/index.php?topic=4676.msg207360#msg207360 gewandet - außer, dass ich heute blaue Halbschuhe und eine blaue Strumpfhose dazu trug - den Frühling genießt. 

LG, Micha
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Offline Skirtedman

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Antw:"Ich mag, was Sie anhaben!"
« Antwort #1 am: Heute um 15:03 »
Nun, Deine Antwort "Ich auch" hätte in einem anderen Kontext durchaus auch noch vielschichtiger gedeutet werden können.

Ein ganz unbedarfter Hosenmann hätte früher vermutlich mit "Ich auch" gemeint, dass er umgekehrt ebenso mag, was die Dame anhat. Eine aufmerksame Dame hätte dann kurz innerlich zusammengezuckt und vermutlich gutmütig diese Worte ebenso gedeutet, aber für einen kurzen Moment auch geschwankt, ob da nicht noch etwas anderes gemeint sein könnte, etwas anzüglicheres, ja auszüglicheres.

Und im Umfeld von Brüderles "Dirndl ausfüllen", sozusagen einem noch recht harmlosen Vorläufer von #MeToo, wäre von Damen das "Ich auch" vermutlich in dieser anzüglichen, ja übergriffigen Bedeutung ausgelegt worden.

Wie gut, dass schöne Kleidung und Wohlfühlen nun auch immer mehr denkbar ist, den Männern zuzugestehen. Und genau so in diesem Kontext ist eben Eure kurze Konversation zu deuten.

Offensichtlich war den empathischen Antennen Deiner Gesprächsdame nicht entgangen, dass Du Dich in dieser Kleidung sauwohl gefühlt hast. Sowas strahlt man irgendwann nämlich einfach aus.

Drum kenne ich auch solche kurzen Begegnungen, die verbal das ausdrücken, was nonverbal ohnehin schon in der Luft liegt.

Menschen, die sich wohlfühlen, strahlen eben mehr sympathische Wellen aus. 'Sympathische Wellen' bedeutet erhöhte Harmonie unter Menschen, die notwendigerweise alle voneinander verschieden sind. Aber diese Sympathien erzeugen ein "Kraftfeld" des Vertrauens, der Verbundenheit, der Offenheit.

Es ist eine menschliche Wohltat, wenn man Kleidung trägt, die man schön findet und in der man sich wohlfühlt!
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Offline MAS

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Antw:"Ich mag, was Sie anhaben!"
« Antwort #2 am: Heute um 15:34 »
Also an was Anzügliches habe ich da überhaupt nicht gedacht.

Viel mehr dachte ich über ihr "Ich weiß!" nach. Woher wusste sie, dass ich mochte, was ich anhatte? Aber da könnte eben das der Grund sein, was Du erklärt hast, Wolfgang, nämlich dass man es mir anmerkte, dass ich mich in der Kleidung wohlfühle und so auch ganz offen für andere Menschen bin, so eben für ihr Anliegen, Werbung für Care zu machen, auch wenn ich mich nicht anwerben ließ. Wir sprachen ja auch über soziales Engagement, dem ich in andern Organisationen nachgehe.

Vor vielen Jahren sagte schon mal jemand "Ich weiß", und zwar eine Kollegin, die oft sehr schöne Rücke trug (und auch sonst sehr hübsch war), die mal sagte: "Du hast schon Röcke, die mir gefallen!" Ich antwortete: "Und Du hast Röcke, die mir gefallen!" Und darauf sagte sie: "Ich weiß!" Das kam aber daher, dass wir uns schon öfter über unsere Röcke unterhalten hatten, wenn ich bei ihren Röcken auch nicht gesagt hatte, dass diese mir auch für mich gefallen würden.

Aber für die gestrige Begegnung gab es ja keine solche Vorgeschichte.

Was aber auch sein könnte, ist, dass sie mich schon öfter gesehen hat, denn sie haben den Care-Stand öfter an der Stelle auf dem Marktplatz stehen.

Wie auch immer: Ich habe mich über ihre Gefallensäußerung gefreut!

LG, Micha
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