Oh, das mit dem "Trum" war mir neu. Dieses Wort war mir ohnehin bis in meine Vierziger noch völlig unbekannt.
Und mit Dänisch "uhyre" brauchte ich soeben erst einmal eine Weile, bis ich darin das deutsche "Ungeheuer" als Pendant erkannte.
@Gregor Ja, die Wortgleichheit von Dänisch "Mønster" zu Deutsch "Monster" fand ich eben sehr belustigend.
Wie überhaupt die nordischen Sprachen, ganz besonders eben Dänisch, sehr oft mit den Buchstaben G, D und N spielt, und sie entweder weglässt oder einfügt, wodurch sich eben manchmal für uns Deutsche lustige Konstellationen ergeben,
siehe Mønster --> Muster
oder Sønder --> Süden, was z.B. in Sønderborg, dt. Sonderburg, die Burg quasi zu einem Sonderfall macht (im ähnlichen Sinne wie Sonderschule), aber eigentlich Süderburg, eine südlich gelegene Burg meint.
Mehr Beispiele fallen mir ad hoc nicht ein, aber mir sind schon etliche "lustige" Sachen begegnet, die in der Lage sind, einen schmunzeln zu lassen, was eben mit diesen vom deutschen abweichenden Umgang mit den Buchstaben G, D, N im Dänischen zu tun hat.
Im Fall von Muster und Mønster ist es nun so, dass auch unser deutsches Wort Muster ebenso von dem lateinischen Wort monstrare (zeigen) abgeleitet ist, aber überwiegend aus dem Italienischen kommt (Weiterentwicklung vom Lateinischen), in dem wiederum gerne ein N vor weiteren Konsonanten weggelassen wird, vergl. istituto mit Institut. Wobei selbst in Latein schon das n in monstrare weggelassen wurde, um damit eine z.T. abweichende Bedeutung mit mostrare auszudrücken. Die Frage ist halt immer wer, wann, wo, und wer was irgendwann von wem übernommen hat,
tja, und manchmal lässt das einem schmunzeln.
P.S.: Ich habe dieses Thema noch mal andernorts vertieft:
Vielfalt und Wandel der deutschen Sprache(n)