Autor Thema: Amerikanische Schönheitsbewerbe  (Gelesen 77 mal)

Offline Holger Haehle

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Amerikanische Schönheitsbewerbe
« am: Heute um 06:16 »
Ich bin beeindruckt von der Schwemme von Fotos im Internet, die sich mit den sogenannten "Womanless Pageants" beschäftigen. Dort zeigen sich Jungen als Mädels. Veranstaltet von Schulen, geben sich Mütter viel Mühe, um aus ihren Söhnen vorübergehend Töchter zu machen. Bemerkenswert ist, das diese Schulveranstaltungen besonders im evangelikalen Süden so verbreitet sind - ausgerechnet in den Hochburgen der Anti-LGBTQ+ Bewegung.

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Offline cephalus

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Antw:Amerikanische Schönheitsbewerbe
« Antwort #1 am: Heute um 07:53 »
Hm...

Wollen sich da die Mütter verwirklichen, ist es Klamauk oder Wunsch der Jungs?
Ebenso fragwürdig find ich die Schönheitswettbewerbe dort für weibliche Kinder.


Offline MAS

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Antw:Amerikanische Schönheitsbewerbe
« Antwort #2 am: Heute um 08:35 »
Dass das besonders im Süden der USA so verbreitet ist, wundert mich auch.

LG, Micha
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Online Skirtedman

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Antw:Amerikanische Schönheitsbewerbe
« Antwort #3 am: Heute um 09:49 »
Hm, Holger...

...falls Du da nicht KI-generierten Bildern aufgesessen bist, habe ich folgende Deutung:

Ich kenne vielfach die Aussage junger bzw. werdender Mütter, die über das Geschlecht ihres Nachwuchses sich ausgetauscht haben - eine Aussage mit enttäuschtem Unterton: Ja, sie (die Mutter) findet es schade, dass sie ihr Kind nicht mit schönen Kleidchen ausstatten kann.

Umso mehr muss diese Enttäuschung sein, wenn selbst beim zweiten oder dritten Nachwuchs immer nur Jungs herauskommen. cephalus, Dir selbst ist solch eine Familienkonstellation geläufig. Ob in jeder einer solchen Familie die Mutter gegenüber anderen Menschen oder zumindest ihren engsten Freundinnen sich so mal äußert, weiß ich nicht, jedoch ist mir eine solche Aussage schon sehr oft begegnet.

Ich könnte mir vorstellen, dass das ein Anreiz ist, sich an seinem Sohn mal so richtig auszutoben. (Passt zu dem von cephalus eingebrachten Überbegriff der "Selbstverwirklichung" seitens der Mutter.) Und ich könnte mir vorstellen, dass gerade in Gegenden, wo die Rollenerwartungen aufgrund des Geschlechts besonders stark ausgeprägt sind, der Wunsch nach "schönen Kleidchen" am Nachwuchs und die Enttäuschung des ausbleibenden weiblichen Nachwuchses nochmal umso größer ist. Solche institutionell geförderten Veranstaltungen können da also durchaus als so etwas wie ein "Ventil" für diese Enttäuschungen betrachtet werden.

Freilich ist in einer Familie mit vorhandener Tochter die Hemmschwelle, den Sohn mit entsprechender Ausstattung zu versehen, geringer; insofern dürften die an den Wettbewerben teilnehmenden Jungs nicht alles einzig nur aus einer Bubenfamilie stammen.

Allerdings - machen wir uns nix vor - dürften diese Events eher weniger bis gar nicht dazu führen, dass die teilnehmenden Jungs Interesse an abweichender Kleidung gewinnen. Ich denke eher, sie dienen dazu, die krassen Geschlechterklischees noch mehr zu festigen.

Die oftmals ethisch aufgeladene Frage, ob die Jungs das freiwillig wollen oder ob sie von ihren Müttern überredet werden, stellt sich mir eigentlich nicht, jedenfalls nicht verbunden mit einem gewissen Empörungpotenzial. Denn wir wissen alle, dass zumindest minderjährige Menschen, also Kinder/Jugendliche, des öfteren Dinge machen müssen, die sie sich nicht selbst ausgesucht haben. Ich denke, ein nicht kleiner Teil dieser minderjährigen Menschen würde tatsächlich nicht freiwillig jahrelang in die Schule gehen wollen, z.B.

Ich denke aber, es werden einige der Jungs, vielleicht auch manche von den wildesten / härtesten, genießen, mal etwas verkörpern zu können, was sie selbst nie im echten Leben sein werden und sein dürfen: Mal einmal ganz krass "auf der anderen Seite des Lebens" zu stehen und alle damit verbundenen Klischees zu verkörpern / auszuleben.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?


 

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