Solche Statistiken sind mit Vorsicht zu genießen.
Besonders wenn man nicht die Kriterien kennt, nach denen eingeteilt wird und der Ersteller nicht neutral wie eine Behörde ist, sondern Bezug zum Thema hat.
Sicher scheint nur, dass die Zahl der als "queerfeindlich" eingestuften Straftaten zunimmt und dass gegen die echten Ursachen gekämpft werden muss ohne Ausweichen und weitere Nebelkerzen.
Misstrauisch bin ich etwa wegen Aussagen eines Herrn Pantisano, Queerbeauftragter der Linken Partei. Er bringt im Interview den Täter vom CSD in Berlin aufgrund des religiösen Bezugs seiner Tat mit "Konservativ", also "rechts" in Verbindung und unterstellt letztlich der AFD die Schuld an der Tat und nicht dem Täter mit seinem Fanatismus. Was aber auch dem tolerantesten Menschen zumindest komisch vorkommen dürfte. Ähnliches Framing betreibt (wieder) Frau Hayali.
Beide tun damit der queeren Community keinen Gefallen, sondern verursachen bei bisher neutral eingestellten Menschen Abneigung gegen Queer. Wenn Spaltung deren Ziel ist, damit die Mächtigen an der Macht bleiben oder im Hintergrund der Ablenkung weiter Gesetze gegen die Bürger durchsetzen, sollte ihnen jemand sanft aber nachdrücklich auf die Finger klopfen oder ihnen eine Tätigkeit vermitteln, wo sie keinen Schaden anrichten.
Ohne Leitmedien und Politik gäbe es keine Spaltung, sondern ein friedliches Volk. Das ist spätestens seit 2020 sicher.
Es darf überhaupt keine Gewalt geduldet werden. Egal ob gegen hetero oder homo, Mann oder Frau oder "Zufallsopfer". Es gab Zeiten ohne diese Gewalt und die Ursachen für die Zunahme der Gewalttaten muss zuverlässig benannt und abgestellt werden.