Autor Thema: Video über CSD-Feindlichkeit  (Gelesen 575 mal)

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« Antwort #30 am: Heute um 12:04 »
Lieber Zwurg,

frag mal Herrn Merz, ob die Regierung nicht von Journalisten des ÖRRs kritisch hinterfragt wird. Oder Herrn Söder. Gut, an dem prallt alles ab und wenn der merkt, dass er mit seiner Meinung nicht so gut ankommt, ändert er sie eben. Das ist übrigens eine kritische Betrachtung, die mir durch ARD und ZDF nahegelegt wurden.

Ja, der Woke-Begriff hat sich verändert und ist dabei vor allem zu einem polemischen Gegenbegriff geworden, den die benutzen, die gegen das sind, was sie "Wokeness" kennen. Ich verwende den Begriff für mich z.B. gar nicht, sehe mich aber immer wieder in diese Schublade gesteckt.

Und dass man bei manchen Kritiken an Wörtern zu sehr das Kinde mit dem Bade ausschüttet, sehe ich auch so. Zumal, wer rassistisch denkt, nimmt dann einfach neue Wörter, um seiner Verachtung Ausdruck zu verleihen. Achtsame Rede sollte zwar vermeiden, Menschen zu beleidigen oder zu verletzten, aber durch einfach Wortvermeidungen erreicht man das noch nicht. Indes werde ich durch solche Diskussionen um Wörter auch sensibler. Und wenn man das bei allen Menschen erreichen würde, wäre es doch gut.

Wolfgang hat es ja sehr schön geschrieben, dass eine überzogene Vorstellung von "richtiger Männlichkeit" die Sehnsucht mancher Männer, eben keine sein zu wollen, anheizt. Gäbe es gesellschaftlich anerkannt mehr Möglichkeiten des Mannseins, gäbe es weniger Unzufriedenheit damit.
Es gibt übrigens auch Transfrauen, die sich körperlich nicht angleichen lassen, eben wegen der damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren.

LG, Micha







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Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Antwort #31 am: Heute um 12:26 »
Ich schrieb oben über meine Angst um Arbeitsplätze in den Geisteswissenschaften, u.a. meinen, sollte die AfD an die Macht kommen.
...
Ich mache mir echt Sorgen um unsere Zukunft!

LG, Micha
Diese Angst geht bei uns in der Arbeit auch um, dass wenn die AfD an die Regierug kommt, es im Sozialbereich zu Kürzungen kommt. Und das wir unsere Arbeit mit den Behinderten nicht mehr machen können, und gar einige ihre Jobs verlieren würden.

Aber jetzt mal der umgekehrte Fall:  Die Regierungen der letzten Jahre bleiben uns erhalten. Werden sie nicht kürzen, werden sie nicht die Demokratie einschränken?

Deutschland steht vor dem finanziellen Kollaps, durch die desaströse Politik der letzten 25 Jahre.
Es ist anscheinend alles wichtiger als die Menschen in diesem Land. Und dafür gibt es keine Grenzen. Da werden unbezahlbare Finanzielle Zusagen gemacht, gleichzeitig sagt man uns wir sind faul und wir müssen länger und härter arbeiten.
Und es kann jeder der schon etwas älter ist den Verfall der Kaufkraft in Relation zu den Löhnen beobachten.
Vor 30 Jahren kostete fast alles in Relation zum Lohn, die Hälfte. Wir waren damals also echt reich.  Und ich hab mir vieles einfach geleistet, weil es leicht drin war, während ich heute beim Essen gehen oder manchen Anschaffungen 3 mal überlege.
BeidenRentenn , das Gleiche, es war einfach sicher, kaum einer Htte Angst vor der Rente.

Und viele Menschen wünschen sich eine Rückkehr zur Sicherheit und dem sorgsamen Umgang mit dem Geld der Steuerzahler.
Die regierenden Partien haben icn den letzten Jahren Zug um Zug ihr Vertrauen verspielt. Sie machen nicht Politik für das Volk, sondern gegen das Volk. Sie haben sich verselbstständigt.

Und wenn immer mehr die alten Parteien abwählen, die alten Instutionen trotzdem an der Macht bleiben, kann es sich schwerlich noch Demokartie nennen.
Ich meine die jetzige Regierung ist wirklich nicht mehr ernstzunehmen.

Mir macht alles Angst, die AfD, aber auch die Anderen.
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Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Antwort #32 am: Heute um 12:31 »
Ja, das nennt man Inflation.

LG, Micha
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« Antwort #33 am: Heute um 12:58 »
Ja, das nennt man Inflation.

LG, Micha
Früher wurde die Inflation aber immer durch Lohnsteigerungen ausgeglichen. Man verkaufte es als Lohnerhöhung, aber in Wahrheit hat es nur die Inflation ausgeglichen.

Aber die Kaufkraft blieb über lange Zeit relativ konstant, erst in den letzen 10 -15 Jahren nimmt sie stetig zu. Ich kenne natürlich auch die Gründe. Es sind einfach die überzogenen Gesetze und Finanzzusagen der Regierungen.

Die Inflation scheint sich aber soweit zu beschleunigen, dass viele Menschen ihr Leben nicht mehr bestreiten können, und dann Abstriche bei wirklich wichtigen Dingen machen.
Es erinnet ein wenig an die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts.
Einerseits eine Zeit voller neuer Inovationen, andererseits auch eine Zeit großer Armut, und politischer Umbrüche. Politikversgaen und das Erstarken der radikalen Kräfte von den linken und rechten Rändern.
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Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Antwort #34 am: Heute um 13:41 »
Und natürlich auch im Qeer-Bereich.

Da wird das Trans Sein gefeiert, die körperliche Angleichung gehypt, physische Männer zu Frauen erklärt, usw.

Das alles wird allgemein unter Wokeismus eingeordnet, so verstehe ich es zumindest. Und das ist nicht postiv zu bewerten.

Das sind Schattenseiten, unter denen auch viele Menschen zu leiden haben.

Man kann seinen biologischen Körper (noch) nicht ablegen wie eine Jacke die einem nicht mehr gefällt.
Ein erwachsener Mann wird auch nach einer Umwandlung einen männlichen Körper behalten. Das Skelett, die Muskeln, die Organe, bleiben erhalten. Man bekommt auch keine weiblichen Organe und kann Kinder zeugen. Und wenn man es sich hinterher anders überlegt, ist man verstümmelt.
Und bei Jugendlichen die Pubertätsblocker nehmen, verschiebt sich nicht die Zeit es sich zu Überlegen, sie werden niemals erwachsen und müssen mit diesen körperlichen Schäden dann leben.

Und diese ganzen Schattenseiten werden selten beleuchtet.

Warum sind Dir, Zwurg, diese Schattenseiten so wichtig?

Wir reden nicht von einem Massenphänomen, von dem 20 Prozent der Bevölkerung oder der jungen Menschen betroffen wären. Es sind ein paar Hundert, Tausend unter Millionen. Was hat an dieser Thematik soviel Gewicht, dass es Dir so nahe geht?

Eine kleine Teilantwort habe ich bereits parat. Ich denke, den meisten, die das bekümmert, fühlen sich deswegen dadurch beeinträchtigt, weil mit den Diskussionen um Unisex-Toiletten oder Pronomen die Thematik in ihren alltäglichen Lebensbereich hineingreifen.

Da ist ganz sicherlich einiges über ein maßvolles Ziel hinausgeschossen. Und somit trifft es auch ganz gut, wie Wiktionary das Wort "Wokismus" erklärt:

Zitat
Bedeutung:
- meist abwertend: starke (auch übertriebene) Aufmerksamkeit betreffend Diskriminierung und entsprechender politischer Einsatz

Synonym:
- Wokeness
Quelle: Wiktionary

Da gibt es Gruppen, die sich für die Belange diskriminierter Menschen einsetzen, und die diese Belange benennen, und manchmal für wichtiger halten als andere Probleme in der Gesellschaft und deswegen der Eindruck entsteht - je nach Sichtweise ggf. auch berechtigt -, dass sie über das Ziel hinausschießen.

Ja, es ist schwierig, sich als offenherziger Mensch für die Belange benachteiligter Gruppen einzusetzen und dabei die Belange anderer Mitmenschen noch immer gleichermaßen nicht aus dem Blick zu verlieren.

Immerhin ist es nicht völlig verkehrt, auf Benachteiligungen zu achten und diese zu benennen. Wir wären froh, wenn man das mal für uns rocktragende Männer machen würde, die wir nix anderes tun und fühlen wollen, als einfach nur Röcke zu tragen.

Warum fördert man nicht, sich anzunehmen, wie man nun mal ist, dass man sich wohlfühlen kann in dem Körper den man von der Natur bekommen hat?

Das Ganze läuft für mich einen vollkommen falschen Weg.

Ich denke das ist der Grund warum wir eine solche Spaltung der Gesellschaft haben.

Das genau ist der Punkt. Warum fällt das so schwer zu fördern: Es ist okay, wie Du bist! ?

Doch, das wird gefördert z.B. bei den Kindergartenkindern, sofern sie Mädchen sind. Oder jungen Frauen wird das vermittelt.

Das Problem ist die verkrustete Männlichkeit, die immer noch ein Soll von Männern abfordert. Wenn sie das nicht erfüllen, werden sie nicht als volle Männer gewertet und fliehen aus der Männlichkeit. Oder verharren in ihr, aber depressiv, weil sie nicht ermuntert werden, dass sie auch jenseits der verkrusteten Männlichkeit vollwertige Menschen sein dürfen.

Schaut Euch um, die ganze Führungs- und Machtelite in unserem Bruderland USA besteht aus einflussreichen Männern. Wo sind da Frauen an ähnlichen Stellen? Durch solche Vorbilder bleiben verkrustete Männlichkeitsbilder in ihrer Kruste stecken und haben keine Chance, mit der Botschaft bereichert zu werden: "Mann, es ist okay, wie Du bist. Entfalte Dich, entdecke Deine Potenziale!"

Stattdessen wird von Männern erwartet, sich armeeartig den Altvorderen unterzuordnen, die eingetretenen Pfade schön brav nicht zu verlassen, und wer es doch tut, wird nicht für voll genommen. Das ist die Botschaft, die die ganzen Musks, Trumps, Putins und Gefolgsleute aussenden.

Die Männlichkeit steckt fest in einer Sackgasse. Und wenn niemand dagegen hält, zementiert sich das noch mehr.

Dass Männer in einer Männlichkeitsfalle stecken, ist eine erste, zaghaft formulierte Erkenntnis u.a. der "Gender Studies". Aber das will ja keiner wahrhaben. Stattdessen tappen die angeblich privilegierten Männer weiter auf den eingetretenen Pfaden und fühlen sich noch nicht einmal benachteiligt. Sie opfern ihre Freiheiten zugunsten eines versprochenen Anerkanntwerdens durch Einhaltung der Symbole von Männlichkeit. Oder sie fliehen aus dem Mannsein.

"Warum fördert man nicht, sich anzunehmen, wie man nun mal ist, dass man sich wohlfühlen kann in dem Körper den man von der Natur bekommen hat?"

Das alleine wird den Phänomenbereich "queer" oder "trans" nicht beseitigen. Aber den Groll darüber könnte es reduzieren.

Und dass "queer" oder "trans" unsere Gesellschaft spaltet, ist zu weit hergeholt. Sich darüber aufzuregen, spaltet die Gesellschaft schon eher. Aber warum? Es ist ein kleiner Anteil der Bevölkerung, den das persönlich betrifft.

Das Machtstreben einzelner Interessen aber spaltet die Bevölkerung. Und das sind weniger die Politiker, jedenfalls hierzulande die meisten nicht. Es sind die Meinungsmacher, die dadurch ihre Interessen wahren und Profite vermehren. Und die meisten davon sitzen außerhalb Europas.

Wir alle, die wir hier im kleinen Kreise mitdiskutieren, sind ein kleines Beispiel davon, dem macht-geleiteten Männlichkeitsbild eine weitere Note zu verleihen. Wir sollten uns nicht hinter Mauern zurückziehen.
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Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

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Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Antwort #35 am: Heute um 15:04 »
Auch wenn ich gerade ein trübes Bild gezeichnet habe, weshalb sich am eingefahrenen Männlichkeitsbild so schwer was verändern lässt, so bin ich zuversichtlich, dass es sich allmählich ändert. Schon alleine wir sollten nicht daran kapitulieren. So zeigt es sich ja doch, dass es nicht unrüttelbar ist und sich manches anders gestalten lässt trotz gesellschaftlichen Erwartungsdrucks. Wir sollten unbeirrt weiter machen. Und vielfach ist es ja nur hauptsächlich die Kleidung, die uns am meisten dran stört am Männlichkeitsbild. Wir sind Mosaiksteinchen davon.
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« Antwort #36 am: Heute um 16:22 »
 Am Männlichkeitsbild hat sich in meinen Augen die letzten 30 Jahre wenig geändert.

Ich hab mal Ende der 90iger Anfang der 2000er eine Aufbruchstimmung wahrgenommen.
Das Entstehen des KTV Forums und dieses hier. Da ging es um Rock und alternative Kleidung für den Mann.
Ich erinnere mich an Stammtische und Treffen im Monatlichen teilweise im 14 täglichen Rythmus in München.
Ich erinnere mich an Medienberichte über die Männerstrumpfhose und den Männerrock. Berichte im TV über Männer im Rock auf der Wiesn, Ferdi bei bei Jürgen von der Lippe.
Bei H&M war der Männerrock im Schaufenster.

Ende der 2000er zerfaserte alles in dem zunehmenden Trans, Homo, was weiß ich - Thema.

Bis heute werde ich immer wieder gefragt, ob ich eine Frau sein möchte oder ich Homosexuell bin.

Nein, es hat mit Klamotten zu tun.

Und in der Realität der Menschen in Deutschland ist das bis heute nicht angekommen. zumindest nicht bei denen denen ich begegne.

Schau dich mal um in irgendeiner Fussgängerzone am Samstag Vormittag. Die Frauen in Hosen sind vielleicht mehr geworden. Abe sonst?

Kein Mensch spricht heute (ausser hier) über andere Männerbilder über einen Männerrock oder eine Männerstrumfhose.

Wenn dann gehts um Trans, oder Divers oder Homosexalität. Und alles was irgendwie dazu zu passen scheint das wird einfach in den gleichen Topf gehauen.

Ein anderes Thema existiert in den Köpfen nicht, weil das andere Thema so laut und ständig in den Medien präsentiert wird.

So zumindest meine Wahrnehmung.

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« Antwort #37 am: Heute um 16:32 »
Ja, das nennt man Inflation.

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Früher wurde die Inflation aber immer durch Lohnsteigerungen ausgeglichen. Man verkaufte es als Lohnerhöhung, aber in Wahrheit hat es nur die Inflation ausgeglichen.

Aber die Kaufkraft blieb über lange Zeit relativ konstant, erst in den letzen 10 -15 Jahren nimmt sie stetig zu. Ich kenne natürlich auch die Gründe. Es sind einfach die überzogenen Gesetze und Finanzzusagen der Regierungen.

Die Inflation scheint sich aber soweit zu beschleunigen, dass viele Menschen ihr Leben nicht mehr bestreiten können, und dann Abstriche bei wirklich wichtigen Dingen machen.
Es erinnet ein wenig an die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts.
Einerseits eine Zeit voller neuer Inovationen, andererseits auch eine Zeit großer Armut, und politischer Umbrüche. Politikversgaen und das Erstarken der radikalen Kräfte von den linken und rechten Rändern.

Ich bin kein Wirtschaftsexperte. Meiner bescheidenen Meinung nach bewirkt der ständige Wechsel von Preissteigerungen und Lohnanhebungen die Inflation zumindest mit.

Es kommt derzeit aber auch eine Verteuerung der Energie hinzu. Die ist aber auch zu erwarten, denn die fossilen Brennstoffe werden immer teurer, da sie zu Ende gehen, und die erneuerbaren Energiequellen sind noch nicht ausgebaut genug, dass sie alles abdecken könnten. Zudem braucht man auch für diese Kraftwerke Rohstoffe, die nicht erneuerbar sind. Und unser Energiebedarf ist gestiegen, statt zu sinken.

LG, Micha
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