Autor Thema: Video über CSD-Feindlichkeit  (Gelesen 40994 mal)

Offline Zwurg

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« Antwort #195 am: 02.08.2026 13:05 »


Ich merke wie sich die da eine große Spalte auftut.

Es geht doch um das gute Zusammenleben in unserer Gesellschft und ja es geht auch um Geld.

Da sollten alle dazu Beitragen dass es gut klappt. Besonders wenns ums Geld geht sehe ich in den letzten Jahren sehr viel Schindluder.

Ich wollte gerade einen längeren Beitrag schreiben. ich merke ber ich habe keinen Nerv dazu. Vorgestern ist meine Mama gestorben.

Ich wünsche euch einen schönen friedlichen Sonntag
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Offline MAS

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« Antwort #196 am: 02.08.2026 16:15 »
Oh mein lieber Zwurg, mein herzliches Beileid!!!

Gestern hatten wir ein Verwandtschaftstreffen zum Geburtstag meiner letztes Jahr verstorbenen Tante, die ansonsten gestern 102 geworden wäre. Sie hatte seit ihrem 90. jedes Jahr groß gefeiert (abgesehen von der Corona-Pause). Da waren nun wir Geschwister, Cousins und Cousinen beisammen, die inzwischen alle ohne Eltern sind. Zwei Mütter (aus meiner Perspektive Tanten), starben letztes Jahr als letzte ihrer Generation.

Was dabei tröstet: Es ist die richtige Reihenfolge. Von mir ist ja auch schon ein Bruder gestorben, aber zum Glück nach unsern Eltern.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Trost und Zeit für die Trauer!

LG, Micha
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Offline Schattenwolf

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« Antwort #197 am: Gestern um 13:18 »
Gerade nach dem Anschlag in Berlin hat mich die Diskussion hier sehr genervt: wie auch hier ein Anschlag auf queere Menschen ausgeschlachtet wird für Rassismus und Islamfeindlichkeit.

Kritik am Islamismus halte ich nicht für rassistisch und islamfeindlich.

Offline MAS

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« Antwort #198 am: Gestern um 14:48 »
Gerade nach dem Anschlag in Berlin hat mich die Diskussion hier sehr genervt: wie auch hier ein Anschlag auf queere Menschen ausgeschlachtet wird für Rassismus und Islamfeindlichkeit.

Kritik am Islamismus halte ich nicht für rassistisch und islamfeindlich.

Ich auch nicht, aber wenn man alle Muslime für Islamisten hält, weil man zu faul ist, das auseinanderzuhalten, kann das schnell islamfeindlich werden, und wenn man "Rasse" nicht nur biologisch definiert, sondern auch eine Diffamierung einer Menschengruppe generell als "rassistisch" bezeichnet, kann es auch rassistisch werden.

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Offline Timper

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« Antwort #199 am: Gestern um 15:09 »
https://www.berliner-zeitung.de/article/berliner-csd-anschlag-fussfessel-gefaehrder-10258747 Da gehören noch ein paar Nullen hinten dran. !

Falsches Signal! Diese Gestalten gehören abgeschoben wenn irgendwie machbar.

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Offline doppelrock

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« Antwort #200 am: Gestern um 16:01 »
Sicher ist es richtig, generell zwischen Normalen und Extremen unterscheiden und dies nicht vermischen.
Genauso wichtig ist es, zu prüfen wessen Aufenthalt gesetzeskonform ist und wer nicht hier sein dürfte aufgrund Gesetzesverstößen oder seines Verhaltens. Wenn das eindeutig geklärt und geregelt ist, kann man sich um die nächste Frage kümmern.

Hinweis: Wenn ein EU-Europäer z.B. in Spanien mehr als 3 Monate am Stück Aufenthalt hat, ohne sich bei den Behörden zu melden, ist das bereits ein Verstoß. Auch wenn diese Person regelkonform, friedlich, sauber dort lebt, ehrlich verdientes Geld ausgibt und garnicht weiter auffällt.

Komisch, dass manche Leute zwar korrekterweise zwischen Islam und Islamismus unterscheiden wollen, das selbe aber bei "rechts", "rechtsextrem", "rechtsradikal" bewusst alles in einen Topf schmeißen und alles dann noch mit abwegigen Feindbegriffen garnieren. Wenn man dann diesem längst überholten Spaltungsmodell Links-Rechts folgen wollte, müsste man dann doch auch sagen, dass links, linksextrem, linksradikal identisch seien. Oder verwechsele ich da was?

Im Schutz vor Gewalt ist das jedenfalls nicht dienlich, Spaltung und Gewalt kann zu Gegengewalt führen, selbst bei friedlichen Menschen, die irgendwann die Nase voll haben, wenn sie ständig auf primitivste Weise herabgesetzt und beschuldigt werden. Aber das scheint Methode zu haben. Die Leute nerven einen konstant und wenn man sich dann wehrt, weil es genug ist, heulen sie laut und wechseln in die Opferrolle. Schäbiges Verhalten!

Die jetzige Gewalt lässt sich nur beenden, wenn überhaupt mal wieder Bereitschaft besteht, miteinander zu reden und zuzuhören. Ist aber schwer für die, die alles in schwarz-weiß oder gut-böse einteilen und zuerst darauf achten, WER etwas sagt und nicht den Inhalt in den Vordergrund stellen.

Auch wenn die falsche Person Richtiges sagt, bleibt die Aussage richtig. Das zu erkennen müssen wir uns wieder trauen und es laut aussprechen.

Offline MAS

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« Antwort #201 am: Gestern um 21:30 »
Hier noch ein wenig Nachhilfe im Auseinanderhalten von normalen Muslimen und Islamisten:
https://www.deutschlandfunk.de/moscheen-unterschaetzte-akteure-bei-der-islamismus-praevention-oezguer-oezvatan-100.html

Ganz klar: Islamismus - zumindest in seiner gewaltaffinen Form - ist genau so zu verurteilen wie jede andere Form von gewaltbereitem Extremismus.
Normale Muslime sind aber eben keine Islamisten, sondern eine uneinheitliche Gruppe, die von Traditionalisten bis Liberalen reicht. Da Islamisten oft gerne traditionelle Sichtweisen übernehmen, gibt es Überschneidungen zwischen ihnen und Islamisten. Die sind aber so groß auch nicht, da Islamisten andererseits viele Traditionen ablehnen, die ihnen nicht islamisch im Sinne von im Koran und der Sunna belegt genug sind. Das ist ähnlich wie bei manchen Evangelikalen, die viele christliche Traditionen ablehnen, die ihnen nicht christlich im Sinne von in der Bibel belegt genug sind. Islamisten und Evangelikale haben auch gemeinsam, dass sie meinen, es gebe eindeutige religiöse Wahrheiten.

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Offline Timper

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« Antwort #202 am: Gestern um 22:29 »
Ich glaube jeder hier hat seine individuelle Meinung und braucht keine Nachhilfe.

Es geht neben den Islamisten/ Terroristen um mehr. Es geht darum wie weit die eingewanderten Moslems ganz allgemein bereit sind sich zu integrieren.
Parallelgeschaften, Zwangverheiratungen, selbstbestimmtes Leben der Frauen ( Stichwort Ehrenmorde) in einer freiheitlichen Gesellschaft und diverses andere lassen Zweifel daran entstehen. Clans die ihre eigenen Regeln haben, oder Demos zur Einführung der Scharia in den islamischen Kreisen kommen dazu.
Es geht doch kaum noch eine junge Frau ins Freibad wenn sie weiß das da jede Menge männliche Machomoslems auch anwesend sein werden.
Das Columbia Freibad in Berlin ist das beste Beispiel.
Das der Islam eine ausgeprägte patriarchale, Machogesellschaft ist kann auch kaum bestritten werden.
Wenn ich Nacht unterwegs bin und an mir brettert ein großer SUV mit 70- 80 km/h in der Stadt vorbei sitzen fast immer die gleichen Typen drin. Machomoslems die sich profilieren wollen.
Werden schlimme Unfälle durch Rennen verursacht waren es fast immer Alis.
Eine Machokultur vom feinsten. Und auf diesem Nährboden wächst der Islamismus.
Täglich in Berlin sichtbar.
Nicht alle, aber zu viele.
Mas - komm aus deinem Dorf raus und geh zu den Brennpunkten.
Das ist die Realität! Nicht ein altes Buch!

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Offline Schattenwolf

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« Antwort #203 am: Heute um 00:12 »
Komisch, dass manche Leute zwar korrekterweise zwischen Islam und Islamismus unterscheiden wollen, das selbe aber bei "rechts", "rechtsextrem", "rechtsradikal" bewusst alles in einen Topf schmeißen und alles dann noch mit abwegigen Feindbegriffen garnieren.

Vom Berliner Queerbeauftragten Alfonso Pantisano habe ich nun lernen dürfen, dass man "Islamisten" wohl nicht mehr gesondert nennen muss, sondern es reicht, wenn man "Rechtsextreme" oder "Neonazis" sagen würde. Das wären nämlich alles "konservative Kräfte". Sein Bruder Luigi Pantisano (Die Linke) meinte übrigens vor paar Wochen, dass die CDU eine "faschistische Politik" mache.

Ich würde mir wünschen, dass sie da differenzierter kategorisieren würden. Bei Gender und Sexualität funktioniert es doch auch gut. Vielleicht das mal als Maßstab nehmen. Ich denke, die wenigsten Konservativen (mich eingeschlossen) lassen sich gerne mit den obigen Strömungen in Verbindung bringen.

Offline MAS

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« Antwort #204 am: Heute um 01:19 »
Na ja, Islamismus ist eine politische Ideologie auf religiöser Grundlage.
Islamismus ist eigentlich ein Sonderfall, von dem, was ich "Religionismus" nenne.
Nationalismus ist eine politische Ideologie auf der Grundlage nationaler Identität.
Beide legen strenge Regeln für die jeweilige Grundlage fest, die nicht notwendigerweise mit dieser Identität verbunden sind.

Beide, Islamismus und Nationalismus haben ihre Wurzeln im 18/19. Jh. Der deutsche Nationalismus (bei anderen Ländern muss man gesondert schauen) hat eine Wurzel in der Romantik, die eine Gegenbewegung zur Aufklärung war. Die Aufklärung war eine europäische Bewegung. Der französische Nationalismus ruht indes eher auf der Aufklärung und wollte die Errungenschaften der Französischen Revolution exportieren. Das könnte man zu Beginn fast als "links" bezeichnen. Der deutsche Nationalismus ist eher in der Abwehr dieser französischen Ausdehnung entstanden.
Der Islamismus ist in der Abwehr europäische Ausdehnung entstanden. Alternativbegriffe sind "Reformislam" und "Politischer Islam". Aber vor allem vom Reformislam ist es nur eine Richtung, denn der liberale Islam ist auch ein Reformislam. Das ist ein ähnlicher Unterschied wie beim Hinduismus zwischen dem Hindunationalismus (Hindutva) und dem Hinduismus z.B. Mahatma Gandhis. Oder wie beim Christentum zwischen Fundamentalismus und liberalem Christentum.

Es gibt überall Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

Ich sehe vor allem die Gemeinsamkeit, dass Nationalismus eine Überhöhung der je eigenen nationalen Identität ist und der Islamismus eine Überhöhung der islamischen Identität.
Beide haben eine sehr strenge Vorstellung davon, wer zur eigenen Identität gehört und wer nicht.
In Bezug zu Gendervorstellungen, die einer klaren Zuordnung zu einem von zwei Geschlechtern und einer klaren Rollenverteilung zwischen diesen ablehnend gegenüberstehen, haben beide eine ablehnende Haltung. Das haben beide mit vielen Konservativen gemeinsam. Aber sie sind nicht wirklich konservativ, sondern entweder restaurativ, wenn sie eine Vorstellung einer besseren Vergangenheit haben, zu der sie wieder zurück wollen, oder progressiv, wenn sie zu einem noch nie dagewesenen Zustand kommen wollen. Letztere wird aber weniger kommuniziert, da sie - also beide - eine große mögliche Unterstützung bei Konservativen vermuten, was auch manchmal zutrifft.

Beides - Islamismus und Nationalismus - kommt in Ländern mit langer islamischer Tradition auch in direktem Verbund miteinander vor, z.B. in der Türkei. Die AKP ist eine nationalistisch-islamistische Partei und nach unserm gängigen Links-Rechts-Schema eine rechte Partei.

Ich selbst halte von diesem Schema nicht allzu viel, da es zu grob ist. Ich rede lieber von Nationalismus und Religionismus. In beiden Fällen wird die eigene nationale bzw. religiöse Identität überhöht  und scharf von anderen Identitäten abgegrenzt. Beide sind Feinde einer offenen, liberalen, demokratischen Gesellschaft und einer Gewaltenteilung. Wobei der französische Nationalismus da ein bisschen ausschert, wegen seiner Wurzeln in der Aufklärung. Aber auch ihn haben Ideen ereilt, die diesem Erbe widersprechen.

Wobei auch die Aufklärung nicht nur positiv zu bewerten ist. Da hat die Romantik m.E. tatsächlich ein wenig korrigiert, indem sie dem Gefühl zum Recht gegenüber der reinen Vernunft verhalf. Nur dass sie in Teilen dann Ideologien emotional auszuladen gelehrt hat, so die Ideologie der Nation. Das musste aber auch sein, um in Deutschland die Kleinstaaterei zu überwinden. Nur leider entwickelte sie sich ab 1870 dann nach und nach zu einem imperialen Wahnsinn im Wettbewerb mit anderen Nationalstaaten. Dabei kam dann neben wenigem Guten eben viel Ungutes heraus, u.a. zwei Weltkriege.

Jedenfalls sind Religionismus und Nationalismus in Bezug auf ihre Religion bzw. Nation sehr egoistisch, weshalb ich gerne von "Nationalegosimus" spreche. Natürlich dann auch entsprechend von "Religionsegoismus".

So, ich geh jetzt schlafen. Gute Nacht!

LG, Micha

   
 
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Offline doppelrock

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« Antwort #205 am: Heute um 07:14 »
Lieber MAS,
du versuchst immer wieder, Islamismus und Rechtsextremismus aufgrund einzelner Eigenschaften gleichzusetzen und mit dem selben Begriff zu erfassen.
Das ist aber Unsinn So als wenn man Hühnereier und Kiwis zu einer Art Früchte zusammenfasst, weil sie gleich groß sind und eine ähnliche Form haben.

Die ganze, langatmige Belehrung führt zu nichts außer dass die Zeit läuft und die schlechten Menschen immer mehr ihrer Ziele durchsetzen können. Ein link zum Staatsfunk mag gut gemeint sein, aber gerade der ÖRR ist wenig geeignet, um Abhilfe zu schaffen. <Zuviele seiner Meldungen sind falsch und/oder einseitig und es gibt nie Angaben von Primärquellen.

fatalerweise gibt es einen Unterschied, den ich selbst lange nicht wahrgenommen habe: Menschen, die als "Rechts" gezählt werden, haben Prinzipien, Werte, Maßstäbe und können vieles nüchtern pragmatisch betrachten. Es steht im Vordergrund, WAS gesagt wird und daran werden die Leute gemessen.
Das Spektrum auf der "linken" Seite verleugnet oft seine Wurzeln, folgt eher moralistischen Maßstäben und folgt Leuten, die sich als "gut" verkaufen und auf die "Bösen" zeigen, ohne Belege dafür zu liefern. So lassen sich viele leichter hinter die Fichte führen, wenn der Richtige etwas Falsches sagt und dieses aufgrund des WER für richtig gehalten wird. So wird oft diskutiert und lamentiert im Glauben, Schulbildung sei immer echtes Wissen, ohne dabei in der Sache voran zu kommen.
Man redet um des Redens Willen, hat aber die Erreichung des Ziels längst aus den Augen verloren. Krieg ist alternativlos, wenn die richtige Partei kriegsbereit ist und Frieden ist Verrat, wenn die Falschen ihn fordern oder Frieden mit dem Falschen geschlossen werden soll. Denn ohne diese konstruierten Feindbilder fällt das an sich unsinnige Rechts-Links-Schema in sich zusammen und der Tag verliert Struktur, weil mangels echter Maßstäbe und Erdung nichts mehr Halt gibt. Wie gesagt, das sind eigene Beobachtungen, auch hier im Forum, keine wissenschaftliche Ausarbeitung eines Diplom-Psychologen.

Lass uns doch bitte mal den Anfang machen und wie ich im vorigen Beitrag geschrieben habe, statt auf Spaltung und Feindbilderhaltung lieber auf Lernen, Verstehen, Zuhören, Gemeinsamkeiten konzentrieren, um mal wirklich Probleme abzustellen, statt nur vermeintliche Schuldige anzuprangern.

Gruß
doppelrock

Offline Zwurg

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« Antwort #206 am: Heute um 11:17 »
Ich stecke nicht so tief im Thema, wie du Micha.

Aber der Islamismus ist für mich nicht direkt eine Bewegung aus dem 19. Jahrhundert, denn da waren die Länder noch weitgehnd nah Ethnien getrennt.
Und zu Beginn des 19. Jahrhunderts florierte der Sklavenhandel der Nordafrikanischen Länder besonders gut. Afrika war von Weißen Menschen noch weitgehend unberührt. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wagten sich Forscher wie Hanning und Speke ins Landesinnere Afrikas vor und zeichneten kein gutes Bild der Kultur der schwarzen idigenen Bevölkerung.

Ich glaube der Afrikaforscher Richard Burton wagte sich als erster Europäer verkleidet nach Mekka.

Es war auch noch eine ganz andere Welt als heute. Das schnellste Transportmittel war gegen Ende des 19. Jahhunders das dampfschiff mit Schraubenantrieb. Es gab keinen Funk und Unterseekabel zur Morsekommunikation zwischen den Kontinenten wurden erst entwickelt und waren noch eine Seltenheit.

Die europäischen Nationalstaaten konkurierten miteinander, was zu einer rasanten technischen und gesellschaftlichen Entwicklung führte, während die Gebiete des osmanischen Reiches stagnierten.

Der moderne Islamismus verbreitete sich erst stark in den 70iger Jahren mit dem Fall der Demokratie im Iran. Bis dahin waren die Frauen eher westlich oder traditionell in ihre regionalen Trachten gekleidet.
Aus Afghanistan oder Pakistan waren ähnliche Bilder bekannt.
Erst danach wurde der Koran, von Taliban oder den Revolutionsgarden strenger ausgelegt. Und unter dem staatlich ausgeübten Druck veränderten sich die Gesellschaften, die Moden und die Stellungn der Frauen.
Und aus dieser Tradition entstand der IS, der versucht mit Gewalt ein möglichst großes islamisches Gebiet herzustellen. Ich kann von Seiten der gemäßigteren Muslime keine große Gegenbewegung erkennen.
Warum auch? Mohammed selbst dient vielen als Vorbild.  Er selbst hat erobert und Menschen mit Gewalt bekehrt. Und daraus erfolgten die mittlelalterlichen islamischen Eroberungszüge, nach Asien und Afrika.
Auch nach Europa. In Europa wurde die islamische Expansion durch die Recnoquista gestoppt und zurück gedrängt. Im Osten wurde lange gekämpft. Bis die Türken 1638 vor Wien standen und geschlagen wurden.
Aber soweit ich weiß zerfiel das osmanische Reich danach langsam,bis es nach dem 1. Weltkrieg zerschlagen wurde. ich galaube dach war die Türkei das einzige Land das sich kulturell und politisch unter Kemal Atatürk dem Westen zuwandte. Er trennte Staat und Kirche, und verscuhte auch das islamische Kopftuch zurück zu drängen, durch Verbote in allen öffentlichen Ämtern.

Heute drängen vor allem Angehörige eines nicht säkularisierten Islams nach Europa, von denen viele wieder von einer Einheit von starken Kirche und Staat überzeugt sind, sie lehnen daher die bürgerlichen Gestze ab und stellen den Koran als Gestzgebung darüber. Diese Entwicklung kann man nur durch starke Regeln verhindern. Deshalb bin ich für eine Assimillation. Die Relgionszugehörigkeit darf im Alltag keine Rolle spielen. Religion ist ohnehin intime Privatsache. Es kann doch jeder mit Gott selbst ausmachen was er will, ohne andere in etwas hineinzwingen zu wollen.
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« Antwort #207 am: Heute um 12:28 »
Lieber Zwurg,

Wir sind unterwegs nach Lothringen und ich kann mit dem Smartphone nicht so gut schreiben. Aber schaue doch mal nach Muhammad Ibn Abdul Wahhab, dem Gründer der Wahhabiten. Und auch mal nach den Mulimbrüdern.

LG Micha
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