Gerade habe ich einen interessanten Bericht gelesen über die Ernährung von sehr erfolgreichen Sportlern. Beide haben einen eigenen Weg gefunden, abseits von der Werbung einer Industrie und abseits vom dogmatischen Veganismus.
Erling Haaland, Fußball:
Kaffee mit Rohmilch und Ahornsirup — „um das Koffein mit Fett und Zucker zu schützen“, wie er selbst sagt
Frühstück: Eier mit Pfeffer auf Sauerteigbrot
Mittagessen: Gebratener Reis mit Ei, Wolfsbarsch und Spargel
Abendessen: Fettige Steaks vom Grill — Rib-Eye, Tomahawk, Short Rib — mit Tomaten-Zwiebel-Salat, Kartoffeln und hausgemachter Béarnaise
Ich gehe davon aus, dass er soviel Training macht, dass er die 5000 Kalorien auch wieder verbraucht im Gegensatz zum unbewegten Bürobediensteten. Aber generell mehr Bewegung und die Hälfte an Kalorien könnte auch da funktionieren.
Nowak Djokowic, Tennis:
Gemüse, Bohnen, weißes Fleisch, Fisch, Obst, Nüsse, Samen, Kichererbsen, Linsen, gesunde Öle. Kein Gluten, keine Milchprodukte, so wenig Zucker wie möglich.
Beiden gemeinsam ist, dass sie möglichst unverarbeitete, natürliche Produkte wählen. Kein Fertigessen, keine Massentierhaltung. Ich nehme mir daraus mit, dass der persönliche Weg stark abweichen kann von DGE-Pyramide oder "Ernährungswissenschaft", die dem Wissen Jahrzehnte hinterher läuft und wie vieles heutzutage abhängig finanziert oder ideologisch gefärbt sein kann. Besser scheint, man informiert sich selbst, probiert aus und behält bei, was gut tut. Diese Dinge schmecken von Natur aus gut, ohne sie künstlich zu zuckern oder würzen mit Chemiecocktails.