Autor Thema: Alltag, Feiern, Hochzeiten  (Gelesen 548 mal)

Offline cephalus

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Alltag, Feiern, Hochzeiten
« am: 29.06.2026 16:34 »
In letzter Zeit bin ich seltener hier im Forum, zumindest gefühlt.
Vielleicht merkt man es auch?

Warum? Das Thema hat für mich in den letzten Wochen deutlich an Bedeutung verloren.
Es ist nicht uninteressant geworden, weil ich nix Einröhriges mehr tragen würde, sondern weil es für mich, schlicht normal geworden ist, Röcke oder Kleider, mehrheitlich eigentlich Kleider, zu tragen.

Eigentlich immer, wenn es sehr warm ist und keine Tätigkeit dagegenspricht, bei der Rock oder Kleid hinderlich wären.
Es ist für mich normal geworden und ich nehme kaum noch mal eine Reaktion in der Umgebung von mir Unbekannten wahr.

Ein paar Mal wurde ich angesprochen, dass es schön und komfortabel (vor allem bei den derzeitigen Temperaturen) sei, oft im Zusammenhang mit dem getragenen Schmuck.

Bei keinem der Gespräche mit Frauen war der Fakt, dass ein Mann ein Kleid trägt ein Thema.
Es ging ausschließlich um das Kleid oder den Schmuck.
Es hat mich in meinem Normalitätsgefühl absolut bestätigt, auch wenn es nicht unwahrscheinlich ist,
dass die jeweilige Kleidung, an einem Mann,  die Wahrscheinlichkeit für ein Gespräch erhöht hat.

Zwei Männer in den vergangenen Wochen haben den Fakt Mann vs. Kleid angesprochen und eingeräumt, dass sie sich nicht trauen würden, dafür waren hier nicht die Kleider an sich ein Thema.

Auch auf der Hochzeit am Samstag und einem festlichen 50. wurde ich, so gekleidet als selbstverständlich behandelt.

Ich fühle und fühlte mich so sauwohl:
So ein Bisschen positive Aufmerksamkeit, aber sonst Normalität - das hatte ich früher als meine Utopie gesehen.

https://youtu.be/cFods1KSWsQ?si=8vl40yrlW-oe7BI5

Das denke ich mir – wenn ich das früher gewusst hätte (wenn es früher auch schon so gewesen war)
 :o ;D

Offline Ludwig Wilhem

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Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Antwort #1 am: 29.06.2026 22:13 »
Danke für diese Worte, denen ich mich voll anschließen kann, denn auch ich bin fast 100% im Rock/Kleid unterwegs, so auch jetzt beim Abiball der Enkelin war ich im langen Kleid gewandet und keinen hatte es interessiert, was ich trug, es ist kein Thema mehr, denn man kennt mich im Rock/Kleid. LG Ludwig
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Beim Ball hatte ich schwarze Strümpfe und Schuhe getragen!
Ich trage Röcke oder Kleider gerne, denn es sind Kleidungsstücke für uns alle.

Offline MAS

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Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Antwort #2 am: 29.06.2026 22:19 »
Auch von mir drei Äußerungen von lieben Mitmenschen:

1. Ein Schulkamerad bei der Begrüßung bei einem Treffen mit Blick auf mein Kleid: "Das ist genau die richtige Kleidung bei diesem Wetter!"

2. Ein Wald- oder Gartenarbeiter mit Schnittschutzhose, als ich im Kleid an ihm vorbei ging: "So ein Männerkleid ziehe ich demnächst auch bei der Arbeit an!" Ich meinte allerdings, wenn man die Beine vor Motorsägen u. dgl. schützen wolle, sei das nicht so geeignet.

3. Eine Kollegin in der Uni, deren Kleid ich lobte: "Und Du hast auch immer so schöne Kleider an!" Dabei trug ich in der Uni bisher zwar Röcke und keine Kleider, aber mit "Kleider" kann man ja auch "Kleidung" meinen. Sie meinte aber,  ich trüge sie wohl aus anderen Gründen als sie. Sie trage das Kleid wegen der Hitze. Ja, ich auch, meinte ich, aber im Winter auch ohne Hitze, weil ich mich darin wohl fühlte. Sie meinte, ihr gefielen auch die Kaftane oder Gallabiyas, die Männer in der arabischen Welt trügen. Das sollten Männer hier auch mal machen.   

LG, Micha
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Offline Uckermärker

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Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Antwort #3 am: Gestern um 00:11 »
Ich finde das immer wieder total spannend:

Wenn wir "Blut geleckt haben" und den tollen Tragekomfort von Röcken und Kleidern erlebt haben, die Welt nicht untergegangen ist, dann wollen wir irgendwann am liebsten jeden Tag diesen Komfort genießen.

Das ist doch der beste Beweis dafür, dass Röcke und Kleider für uns richtig und normal sind. Wenn das nur für Frauen gelten bzw. unmännlich wäre, würden wir doch mit der Zeit die Lust daran verlieren.

Ja, und die Hitzewelle hilft uns auch.
Mir haben gestern und heute jeweils einer bestätigt, wie sinnvoll so ein Kleid doch wäre.
Ich habe den Eindruck, da werden nun welche neidisch  ;) und einer meinte etwas von Vorreiter sein ...

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VG
Jens
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Offline JJSW

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Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Antwort #4 am: Gestern um 04:52 »
Schön, was ihr schreibt und ich fühle es teilweise ähnlich
Da scheibe ich auch mal paar Sätze dazu.

Alltag:

In Freizeit trage ich ständig Rock der Kleid, seit dem recht abruptem Wetterwechsel im Mai von kühl nach warm auch wieder bei der Arbeit. Reaktionen auf meine Röcke und Kleider gibt es kaum oder ich nehme sie nicht wahr.
In den letzten zwei Wochen habe ich meist nur noch Hängerchen getragen, aus Viskose, schön locker und luftig.

Meine Forumaktivität seit Anfang des Jahres ist auch deutlich gesunken einen kompletten Detox  wie Lars schaffe ich nicht, doch bin ich auch weniger und kürzer im Forum und im gesamten Internet  umterwegs.

Im Forum vermisse ich auch viele Leute, die bei den Treffen in Heidelberg, Mainz usw. dabei waren
und es gibt kaum noch Interesse für Treffen, außer einer kleinen Gruppe weit weg im Ruhrgebiet.

Das Tragen von Röcken oder Kleidern ist mir inzwischen deutlich einfacher, als darüber zu schreiben. Gefühlt ist mir, als wäre das alles schon hundertfach geschrieben worden.
Die Hitze macht es nicht besser, da hab ich noch weniger Lust, mich an den heimischen PC zu setzen, es reicht vielleicht mal für paar 1 bis 2 kurze Sätze mit dem Smartphone und ein gesendetes Bild  von unterwegs.

Wollte noch bisschen was zu meinem Leipzigurlaub und WGT schreiben und paar Bilder reinstellen, doch zu heiß, zu anstrengend , keine Zeit, keine Lust...

Wenn ich im Zug sitze, haben gefühlt 90% der Leute ein Smartphone in der Hand, gucken da drauf, fingern darüber und nehmen ihre Umgebung kaum noch wahr. Direkte Kommunikation zwischen den Leuten findet kaum noch statt, es sei denn jemand reist mit Partner oder Familie.
Inzwischen bleibt mein Smartphone häufiger in der Tasche, dann schau ich aus dem Fenster oder döse vor mich hin. Anstatt Langeweile empfinde ich dabei inzwischen eher Ruhe und Entspannung.

Feiern, Hochzeiten:

Da kann ich so gut wie nicht mitreden, findet quasi nicht statt. Eltern, Schwiegereltern leben nicht mehr, übrige Verwandschaft lebt weit verstreut, eigene Kinder hab ich nicht, leider habe ich meine Frau nicht 20 Jahre früher kennengelernt...

Die letzte Hochzeit bei der ich war, war meine eigene  ;)

Grüße
Jürgen
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen

Offline Skirtedman

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Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Antwort #5 am: Gestern um 14:26 »
Sie meinte, ihr gefielen auch die Kaftane oder Gallabiyas, die Männer in der arabischen Welt trügen. Das sollten Männer hier auch mal machen.

Das höre ich auch immer mal wieder.

Und tatsächlich, in den letzten Tagen und so zwei Wochen, sehe ich das verstärkt auf den Straßen. Zugegeben, nach mutmaßlichem Augenschein scheinen das Männer zu sein, die zumindest familiär einen gewissen Hintergrund aus den dazugehörigen Weltregionen haben. Aber, wie ich auch schon sah, durchaus auch in Gruppen, die unterschiedlich zusammengesetzt waren, und die anderen Teilnehmer der Gruppe man nicht mit einer Herkunft in solche Weltregionen verorten würde - die dann halt in Hosen, aber einer eben in Kaftan.

Warum auch nicht? Zum einen haben einige solche Kleidungsstücke in ihrem Kleidungsschrank, zum anderen sind sie gerade in solchen Witterungslagen schon hochgradig erprobt und haben ihre Praxistauglichkeit unter Beweis gestellt.

Ein paar Mal in den letzten Tagen musste ich mich aber noch kurz besinnen, dass es ja gerade Freitag war. Da tragen dann aus religiösen Gründen einige Männer gezielt wegen dem Gang zur Moschee diese Art Kleidung. Oft aber fragte ich mich, ob denn gerade wieder Freitag sei - und es war kein Freitag! Also: im Moment gibt es tatsächlich einige Männer, die das tragen, weil es eben sehr viel sinnvoller ist als der hosenbasierte Standard hierzulande.

Ich erlaube mir noch anzumerken, dass ich allerdings in der Regel jene Kaftane und dergleichen oftmals optisch nicht als "schön" empfinde - da erinnert mich das Gesamtbild eher an ein zu lang geratenes Hemd oder gar Nachthemd. In meinen Augen gäbe es schöneres, wie man ähnlich einen Männerkörper zieren könnte  - das ist aber eine reine Geschmacksfrage.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Offline Skirtedman

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Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Antwort #6 am: Gestern um 14:49 »
Ja, und die Hitzewelle hilft uns auch.
Mir haben gestern und heute jeweils einer bestätigt, wie sinnvoll so ein Kleid doch wäre.

Absolut.

Deine Worte lassen in mir aber auch wieder sehr harrsche Worte in den Sinn kommen.

Wie kann es nur sein, dass der Mann im allgemeinen sich so sehr an die Hose klammert? Wo doch anderes so viel mehr Sinn machen würde??

Wir haben die Gründe dafür schon etliche Male auch ganz unterschiedlich hoch- und runter dekliniert und uns zu erklären versucht, warum das denn so ist, wie es ist.

Aber letztlich ist es doch hirrnverbrannt, sich nicht einfach mehr Freiheiten zu gönnen - vor allem dann, wenn es richtig Sinn macht!!!

Okay, wenn man ständig zwei Meter oder mehr auf der Leiter steht, oder wenn man sich durch ein verholztes Buschwerk zwängen muss, dann macht ein Rock oder ein Kleid keinen gesteigerten Sinn. Aber diese Tätigkeiten führt nicht jeder Mann ständig und immer durch. Für die meisten ist es absehbar, dass sie das genau nicht tun, bis sie das nächste Mal wieder ihre Hose ausziehen. Also, hätte ein Kleid oder ein Rock da auch Sinn gemacht. Gerade bei dieser Hitze.

Ich finde es leider noch immer hochgradig unfassbar, dass da die Männer zu blöde sind, von dieser anerzogenen Hose wegzukommen!

Die Frauen waren damals auch nicht erzogen, Hosen zu tragen. Dennoch haben sie es irgendwann gemacht. Egal ob es nun Sinn macht. Oder ob sie es halt einfach nur wollen.

Dass Männer das nicht auch hinbekommen, lässt mich ernsthaft an der Intelligenz der Männer zweifeln. Ja, harrsche Worte!


Ich habe den Eindruck, da werden nun welche neidisch  ;) und einer meinte etwas von Vorreiter sein ...

Das ist schön, wenn welche neidisch werden. Haben mir auch schon einige immer mal wieder gesagt.

Und "Vorreiter". Ja, das haben auch schon einige zu mir gesagt.

Vorreiter. Als einen solchen angesehen zu werden, ist eigentlich nichts schlechtes.
Denn derjenige, der Dich als Vorreiter tituliert, scheint ja die Sache, die Du betreibst, für nützlich oder erstrebenswert zu halten. Wäre es anders, würde er Dich als "Spinner" oder "Idiot" bezeichnen.

Doch bei der Wortwahl "Vorreiter" schwingt auch immer etwas anderes mit: "Du hast aber Mut!"
Schön wäre, wenn jemand, der Dich Vorreiter nennt, sich Dein Vorbild zum Herzen nimmt, und sich Deinem Beispiel annimmt - also nun berufen fühlt, ähnliches anzuziehen.
Praktisch ausnahmslos aber schwingt bei "Vorreiter" und "Du hast aber Mut!" auch noch mit:
"Ich würde mich niemals trauen, ohne irgendein Vorbild das in die Tat umzusetzen." Und mehr noch: "Ich werde mich niemals trauen, ohne etliche Vorbilder das in die Tat umzusetzen."
Ja, in der Wortwahl "Vorreiter" steckt ein ganzes dickes Buch von Hoffnungen im ersten Kapitel, gefolgt von vielen Kapiteln, die ausführen, warum der Sprecher des Wortes "Vorreiter" trotzdem die nächsten 7 Jahre Deinem Beispiel nicht folgen wird.

"Vorreiter" - ein Wort, in dem der Sprecher ganz viel Hoffnung legt, die aber total begraben sind von einer schweren Last scheinbar unverrückbarer Sachverhalte.

So sehr der Titel "Vorreiter" einen ehren könnte, so sehr stimmt dieser ganze Zusammenhang aber wieder extremst traurig.

Und dabei ist es doch nur ein Schritt vor die Haustür, und ein neues Kapitel Freiheit beginnt!
Und Eure Geschichten sind hierfür hervorragende Beispiele!

Es gibt keinen Grund, sich weiter zurückzuhalten. Der Mann kann sich selbst befreien. Der Mann muss sich selbst befreien. Es macht kein anderer für ihn.

Und die Hitze ist das allerbeste Argument dafür. Denn: es macht Sinn!!!
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
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Online Peter58Muc

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Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Antwort #7 am: Gestern um 17:51 »
Hallo Wolfgang, mich würde mal interessieren wieviele Männer du in deinem Bekanntenkreis schon vom Rock, oder Kleid überzeugen konntest. Ist dein Rock, oder Kleid tragen immer noch ein Gesprächsthema, oder wird es nicht mehr angesprochen, weil man dich ja nicht anders kennt.
In München sehe ich nach wie vor sehr sehr selten einen Mann im Rock, oder Kleid, obwohl es in einer Großstadt bestimmt einfacher ist, als in einer Dorfgemeinschaft.
Ich werde das Rock tragen weiterhin an manchen Tagen genießen, auch wenn es für mich bestimmt nicht alltäglich werden wird, so wie für einige andere hier inzwischen .

Liebe Grüße Peter

Offline Dressfan

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Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Antwort #8 am: Gestern um 22:34 »
Hallo Peter, ich kann dir da nur beipflichten. Ich kann meine eigenen Sichtungen eines männlichen Rock- oder Kleidträgers an einer Hand abzählen. So normal ist es (leider) offensichtlich nicht. Selber trage ich auch nur selten Rock oder Kleid öffentlich und erlebe dabei 80% Gleichgültigkeit und 20% Erstaunen bzw. erhöhte Sichtbarkeit. Man braucht schon ein dickes Fell, um das zu ignorieren.

Offline Stanley McLeod

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Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Antwort #9 am: Gestern um 22:49 »

Ja, und die Hitzewelle hilft uns auch.
Mir haben gestern und heute jeweils einer bestätigt, wie sinnvoll so ein Kleid doch wäre.
Ich habe den Eindruck, da werden nun welche neidisch  ;) und einer meinte etwas von Vorreiter sein ...


Als Neuling bzw. wieder-sich-mit-dem-Thema-beschäftigender kann ich nur sagen, dass das Forum insgesamt eine Art von Vorreiterrolle einnimmt. Ich bin damals über Google hierher gekommen und hatte trotz Abstinenz den Link immer noch parat :).

Und ja, die Hitzewelle müsste eigentlich die beste Voraussetzung dazu sein, den Rock/das Kleid und Ähnliches positiv verargumentieren zu können.  Leider erlebe ich bspw. auf der Arbeit, dass uns Männern nicht mal kurze Hosen zugestanden werden, während die Kollegin nebendran ein Minikleid anhat. Leider habe ich aktuell noch nicht den Mumm dazu, dass ich einfach mal sage, dass ich statt dessen einen Rock anziehen werde :). Ist ja keine kurze Hose ;) Aber es juckt mich immer mehr.

Und ja, einen gewissen Neid auf die Damenwelt habe ich tatsächlich. Frage mich, ob das dem einen oder anderen Kollegen insgeheim nicht auch so geht. Und aktuell ist Leoprint gefühlt trendig. Zwei Kolleginnen hatten das die letzten Tage als Rock an.

Und ja, wie schon an anderer Stelle mal geschrieben kann ich die Sichtungen von Rock und/oder Kleidträgern in den letzten Jahrzehnten in meiner Region (Raum Karlsruhe) wahrscheinlich an zwei Händen abzählen.
Modische Freiheit sollte nicht nur für Frauen gelten. Männer sind auch gleichberechtigt ;).

Offline MAS

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Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Antwort #10 am: Heute um 00:30 »
Als ich 1999 damit anfing, in unserer Öffentlichkeit Röcke zu tragen, dachte ich, in 25 Jahren, also einem Viertel Jahrhundert (!) sei das für Männer ganz normal und niemand bräuchte mehr Mut, in einem Rock auszugehen.  Und das ist inzwischen 27 Jahre her!
Ich brauche dazu keinen Mut mehr. Aber ... Tja ...  ???

LG, Micha

 
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Offline Skirtedman

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Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Antwort #11 am: Heute um 15:00 »
Ja, ich trage Röcke bzw. Kleider tagtäglich. Sie sind für mich die bedingungslose Alternative zu Hosen in meinem Alltag.

In meinen frühen 20er Jahren kämpfte ein ehemaliger Schulkamerad mit Chemotherapien gegen seinen Hodenkrebs. Das war für mich der Moment zu sagen, dass Röcke nicht nur nett und angenehm sind zu tragen, sondern dass sie fester Bestandteil in meinem Alltag werden sollen. In Hosen fühle ich mich einfach nicht wohl. Und was sich unwohl anfühlt, wird auch nicht zwingend gesund sein. In Hosen fühle ich mich eingeengt und körperlich gemaßregelt, um nicht den Ausdruck von körperlicher Folter verwenden zu müssen.

Ich brauchte von diesem festen Entschluss noch 10, 15 Jahre, bis ich diesen auch völlig umsetzen konnte, um ganz selbstverständlich Röcke statt Hosen in meinem Alltag zu tragen. Ich hab da also lange dran rumgeknabbert, bis ich soweit war, wovon ich lange zuvor nur geträumt hatte. Hosen lehne ich an meinem Körper völlig ab.

Hallo Wolfgang, mich würde mal interessieren wieviele Männer du in deinem Bekanntenkreis schon vom Rock, oder Kleid überzeugen konntest. Ist dein Rock, oder Kleid tragen immer noch ein Gesprächsthema, oder wird es nicht mehr angesprochen, weil man dich ja nicht anders kennt?

Deine Fragen lösen in mir vielschichtige Gedanken aus.
Und die Antworten darauf können auch nur sehr vielschichtig sein.

Immer mal wieder drücken Männer mir aus, dass sie mich beneiden. Darunter auch Fremde. Aber auch manchmal aus meinem Bekanntenkreis. Die Momente, zu denen das passiert, haben oft mit hochsommerlicher Witterung zu tun, aber nicht nur.

Einer sagte mir auch neulich wieder, dass er im Sommer zuhause oft Spaghettiträgerkleider von seiner Frau trägt - wohl auch im Einverständnis von seiner Frau. Ich weiß zwar nicht wie ideal das ist, da seine Frau deutlich kleiner ist als er selbst. Aber: es sei so angenehm, sagt er. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ihn dazu inspiriert habe. Er sagte mir das erst zwei, drei Jahre, nachdem ich ihn kennengelernt hatte.

Ein anderes Mal fällt mir ein, wo Heinz (hier aus dem Forum) bei einem Treffen mich bat, ihn zu seinem Auto auf ein Parkdeck zu begleiten. Alleine würde er sich es nicht trauen. Also lief ich die 10 Minuten mit ihm rüber zu seinem Auto, dort zog er sich um, und das erste Mal traute er sich, im Rock durch die Öffentlichkeit zu laufen. Später hatte er als Lehrer auch immer wieder Röcke bei seiner Arbeit getragen. Zugegeben, das war bei einem Rocktreffen. Und vermutlich hätte auch Ferdi oder Daniel (PTR) zum Beispiel ihn begleiten können mit sicherlich demselben Ergebnis.

Auch hier im Forum erreichen mich gelegentlich Rückmeldungen, dass ich mit daran beteiligt war, dass sich jemand mit Rock unter die Leute traute. Das - und die Rockertreffen - kann ich durchaus auch zu meinem Bekanntenkreis zählen.

So im echten alltäglichen Leben im Kreise meiner Bekannten habe ich aber nicht das Gefühl, dass ich jemanden schon einmal derart überzeugen konnte, Rock oder Kleid für sich als Mann als Option zu sehen und das auch durchzuführen. Leider. Das stimmt mich schon sehr traurig, um nicht zu sagen grimmig und weckt in mir wieder jene Gedanken im Kopf, die dann mich zu harrschen Worten verleiten, wie in meinem Beitrag vorher geschehen.

Von einem direkten Erfolg kann ich dennoch nahezu stolz berichten, da ein Kumpel extra zu einem der letzten anstehenden Mainz-Treffen mit Leuten aus diesem Forum sich einen Rock im Internet bestellt hat. Frei aus sich heraus. Es war die Zeit, wo wir in einem engeren Freundeskreis immer mal wieder Spaß dran hatten, ein besonderes Farb- oder Muster-Motto für eine Unternehmung auszuloben, und er, der Kumpel, sich da auch oft extra etwas dafür bestellte. Mein Stolz auf Kumpel Dietmar lässt in Bezug auf Rock etwas nach, denn der Rock war im Grunde nur eine Radlerhose mit einem kurzen Überrock als Sichtverblendung. Gefühlsmäßig ist das noch immer eine Hose, nur halt in Rockoptik. Ihm kam es auf die Optik an. Mir kommt es auf den echten körperlichen Vorteil an.
Zudem am Abend des damaligen Treffens radelte er nachts mit diesem Rock noch 30 km nach Hause, nicht mehr völlig nüchtern. Und die letzten 6 km musste er das Rad schieben, weil kaputt. Kaputt auch einiges an Knien, Schultern und so, weil er beim kurzen Abstieg an einer Barrikade zum Radweg mit seinem Rock an der Sattelnase hängengeblieben ist und Mann und Gerät zu Boden gingen.
Er hat vor Ort "das Ding" ausgezogen, schob den Rest in Unterhose das Rad, und hat vermutlich "das Ding" nie wieder angefasst. Vielleicht ist es auch nicht mal mehr mit umgezogen bei seinem zwischenzeitlichen Umzug. So genau wollte ich das bisher noch nicht wissen.

Ja, es ist ziemlich traurig, andere Männer durch mein eigenes Rocktragen zu inspirieren. Schön wäre es. Aber der Mann als solches steckt seit gut 2 Jahrhunderten in seiner Hose fest. Ein Symptom von wahrscheinlich vielen anderen. Es wird Zeit, dass sich da was ändert.

Mein Bekanntenkreis - worunter ich auch Verwandte und Freunde zähle - ist durchaus komplex. Ob und wie es thematisiert wird (mein Rocktragen) ist auch ziemlich komplex. Erwähnter Dietmar z.B. nennt mich in einem engeren Freundeskreis "es Röcksche", was manche inzwischen manchmal übernehmen. Okay, irgendwie hat jeder unter uns so seine zwei, drei Rufnamen, die ihm/ihr irgendwie dauerhaft anlasten. Bei mir ist es eben ein durchgängiges Kleidungsmerkmal.
Besagter Kumpel thematisiert auch immer mal wieder meine Kleidung, auf ganz unterschiedliche Art und mit ganz unterschiedlichen Absichten. Es ist also kein Thema, das einfach unerwähnt bleibt. Es drängt sich immer mal wieder auf, es nicht unerwähnt zu lassen. Auch im besagten Freundeskreis durchaus, zumal da die Mädels (Frauen) überwiegen, und da dann der Fokus oft auf anderen Aspekten liegt, z.B. auf Form, Farbe, Muster, Komfort etc.

Und mein sonstiger Bekanntenkreis ist sehr komplex. Es gibt Abende, da verbringe ich ein Drittel der Zeit, irgendwelchen Frauen um den Hals zu fallen (die Initiative geht meistens von den Frauen aus, auch gestern wieder, obwohl verschwitzt). Und oft weiß ich gar nicht, warum wir uns jetzt um den Hals fallen, oder woher ich sie kenne, wie sie heißt und so weiter. Mit Männern geht es mir oft genauso - da ist die Begrüßung zwar anders, aber auch da begrüßt man sich nicht selten mit Umarmung und gegenseitig auf den Rücken klopfen. Mein Bekanntenkreis besteht aus sehr unterschiedlichen Intensitäten. Zudem kommen da automatisch auch immer wieder neue Leute hinzu. Und so gibt es auch ganz unterschiedliche Bedarfe von Neugier oder Hemmnissen, irgendetwas zur Sprache zu bringen.

Insofern gibt es welche, die meine Kleidung überhaupt nicht (nicht mehr, vielleicht aber auch noch nie) thematisieren. Andere, die die Sprache darauf nicht scheuen. Andere, die sich endlich mal trauen, mit mir darüber zu sprechen. An einem Abend, wo ich geschätzt mindestens 70 Leuten begegne, die ich zu meinem Bekanntenkreis zählen würde, bleibt das Thema 'meine Kleidung' also nie völlig unangesprochen.

Ich bin halt gerne unterwegs. Ich bin gerne unter Leuten. Und ein bisschen hat das auch was damit zu tun, dass ich es für erstrebenswert halte, andere Männer zum Röcketragen zu inspirieren. Zum einen möchte ich nicht als der 'fehlgeleitete Exot' gelten - was ich dadurch untermauere, dass es Leute gibt, die gerne mit mir ihre Zeit verbringen. Zum anderen möchte ich auch optisch präsent sein, um eben quasi 'Beispiel abgegeben' zu können, eben als integriertes Mitglied der Gesellschaft, aber auch überhaupt durch meine Sichtbarkeit.

All das sind Folgen daraus, dass ich ganz bewusst das Röcketragen zu meiner Normalsache, zu meinem Alltag machen wollte. Daraus ergibt sich auch mein großer Bekanntenkreis. Und ja, für die einen ist es Normalität, dass sie es nicht thematisieren müssen, für andere ist es Normalität, dass sie es thematisieren können.  :)
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
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Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Antwort #12 am: Heute um 15:14 »

Ich werde das Rock tragen weiterhin an manchen Tagen genießen, auch wenn es für mich bestimmt nicht alltäglich werden wird, so wie für einige andere hier inzwischen .


Tja, so dachte ich vor zwei Jahren auch. ;D

Aber auch wenn es für mich eine gewisse Normalität hat, bleibt es etwas Bewußteres  den richtigen Rock auszuwählen, als einfach schnell in irgendeine Hose zu schlüpfen.

Offline Skirtedman

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Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Antwort #13 am: Heute um 15:59 »
Ich möchte noch etwas hierzu schreiben, zum
Spannungsfeld zwischen 'Inspiration' und 'Auffallen'

So ein großer Bekanntenkreis ist schon so irgendwie etwas wie zwischen Lust und Last. Ich kann sie mir schlicht nicht alle merken, die guten und vor allem die eher 'schlechteren' Bekannten. Es gibt einige, die können mir das Nachsehen. Sollte man eigentlich auch, aber dennoch ist es mir von Fall zu Fall immer wieder peinlich.
Verständnis demgegenüber haben aber viele nähere Bekannte für mich, weil sie eben meinen, ich bliebe den anderen Leuten besser in Erinnerung (und ich bin einer) als sie mir (und sie sind für mich viele), wegen meines auffälligen Erscheinungsbildes.

Ja, trotz der Normalität meines Rocktragens steche ich mit meiner Präsenz in der Menge aber dennoch hervor.

Mag ich noch so meine männlichen Bekannten gerne inspirieren wollen, so erleben diese aber dennoch, dass solch ein abweichendes Verhalten zu mehr Aufmerksamkeit führt.

Wenn ich hier berichte, dass es kaum jemanden interessiert, ob ich da in einer erwartungsgemäßen Hose durch die Stadt laufe oder im Rock, ist das die eine Wahrheit. Dennoch bleiben sicherlich manche Blicke von Leuten etwas länger, etwas aufmerksamer an mir kleben.

Man bräuchte ein dickes Fell, das zu ertragen, schrieb hier Forumskollege Dressfan. Ja, wahrscheinlich. Aber trägt man den Rock als genauso selbstverständliches Kleidungsstück wie eine Hose, dann fällt man auch tatsächlich weniger auf. Also: sooo ein dickes Fell braucht man dann doch auch wiederum nicht. Man sollte sich halt abgewöhnen, sich ängstlich durch die Straßen zu bewegen. Und abgewöhnen, alle Augen wären jetzt auf einem gerichtet. Und das Genick anzuspannen, weil gleich irgendein despektierlicher Zuruf oder ein solches Gelächter einen erreicht. Und auch aufhören darauf zu achten, ob und wie die Leute auf einen regieren.

Nunja, letzteres kann man durchaus machen, wenn man geübt darin ist, eine vorhandene Beachtung - egal welcher Natur - mit einem Lächeln oder einem anderen Ausdruck von Sympathie zu begegnen. Oder gezielt auf die Aufmerksamkeit von nett anzuschauenden Frauen zu achten, um ein herzenserwärmendes Lächeln oder vielleicht ein paar nette Worte zu ernten. Mit der Bereitschaft, Sympathie zu spiegeln, kann man durch die Straßen ziehen und versuchen, die Aufmerksamkeit der anderen abzufangen oder bewusst herbeizuführen. Ohne diese Bereitschaft: lieber nicht auf mögliche Reaktionen der Leute achten.

Hier mal ein Beispiel (ohne was mit Rock): S-Bahn-Steig Berufsverkehr. Viele Leute stehen rum, warten. Du auch. Jetzt fängst Du an - unauffällig gekleidet, in erwartungsgemäßen Hosen - einfach so, die Leute um Dich herum zu beobachten, ob und wie sie auf Dich reagieren. In den ersten zwei, drei Sekunden: keiner. Dann ändert das sich schnell. Denn die Leute, die Du mit Deinem Blick nach Reaktionen auf Dich prüfst, fangen an, auf Dich aufmerksam zu werden. Sie fühlen sich beobachtet. Das ist doch nicht normal, wie der guckt, denken die. Was geht in ihm vor, werden sie denken. Sie werden auf Dich aufmerksam! Zunächst hat irgendwie keiner auf Dich geachtet. Nur weil Du schaust, fangen die nun auch an, auf Dich zu schauen.

Und genau das ist der Punkt, wenn Du im Rock durch die Straßen läufst. Achtest Du auf die Reaktionen der Leute, werden sie Dich mehr beachten. Signalisierst Du, dass Dir egal ist, ob wer wie guckt, dann werden auch die Leute weniger auf Dich achten.

Und genau so ist es auch mit Deiner Begleitperson. Sei es die Frau / Partnerin, das Kind, der Freund, seien es die Bekannten. Je mehr die Begleitpersonen es interessiert, wie die Leute auf Dich im Rock reagieren, desto eher werden die Leute auf Dich und auf Deine Begleitperson(en) aufmerksam. Wenn dann Deine Begleitperson noch mit einem zerdepperten Gesicht reagiert, ruft dieses das Gerede und Gelächter der Leute hervor: Guck an, der/die fühlt sich nicht wohl neben dem da im Rock! Haha, Rock, haha... ... ...

Bisweilen frage ich meine männlichen Bekannten, wenn sie ausgedrückt haben, dass sie mich wegen meiner Kleidung beneiden, ob es denn auch etwas für sie sei. Ehrlicherweise sagen manche: "Ich traue mich nicht". Nicht so ehrlich ist dann eine Antwort wie "Nein, das ist nichts für mich" - nicht so ganz ehrlich, weil eigentlich nur die befürchteten Begleitsymptome abgelehnt werden, man aber ja sonst schon ganz gerne diese Freiheiten genießen würde. Wenn die Partnerin dabei ist, übernimmt sie oftmals dann schon die Antwort wie "Nein, das ist nichts für meinen Thomas" (eine wortwörtliche Bevormundung!). Neben all den bekannten, von uns oft besprochenen gesellschaftlichen Zwängen aus dem engen privaten Umfeld z.B. ist aber auch noch der Aspekt mit der "Aufmerksamkeit" in der Öffentlichkeit am Wirken, weshalb der ausgesprochene Neid nicht zum Inspirieren und Nachahmen führt - bin ich überzeugt.

Ziehe ich nochmals meinen erwähnten Kumpel Dietmar heran. Weil recht oft und lange gemeinsam unterwegs, thematisiert er bisweilen meine Kleidung z.B. so: "Du fällst wieder auf!"

Bekannte, die mich beneiden und die ich inspirieren könnte, werden sich sicherlich auch für die Reaktionen der anderen Leute auf mich interessieren. Und wenn sie anfangen, in meiner Nähe die Leute dahingehend auszuforschen, werden sie genau den oben genannten Effekt hervorrufen: erhöhte Aufmerksamkeit.

Das ist meiner Meinung nach mit ein nicht unwesentlicher Baustein, weshalb es schwierig ist, seinen Bekanntenkreis zu inspirieren. Die meisten wollen einfach nicht auffallen. Und dass man nicht auffallen muss, werden sie nur schwer erkennen, denn: sie beobachten ja was anderes... ... ...
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?


 

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