Autor Thema: Adäquate Kleidung - Sommer  (Gelesen 299 mal)

Offline Skirtedman

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Adäquate Kleidung - Sommer
« am: Gestern um 16:52 »
Ich habe dieser Tage als Podcast einen wissenschaftlichen Bericht gehört vom Deutschlandfunk. Er ist schon zwei, drei Wochen alt und beleuchtet im Nachgang die neuliche Hitzephase mit Temperaturen bis knapp über 40 Grad bei uns, welche Belastungen das für unsere Körper darstellt und nahm besonders auch die Übersterblichkeit in dieser Phase unter die Lupe.

Fakt ist, dass vor allem ältere Menschen von dieser Hitze bedroht, ja sogar lebensbedroht sind. Aber auch generell Menschen mit chronischen Erkrankungen, also auch jüngere Menschen. Zum Beispiel Diabetiker. Oder Menschen mit Lungenerkrankungen. Da zum Beispiel u.a. wegen erhöhter Ozonwerte, die oft begünstig mit Abgasen und Feinstaub sind. Nun bin ich selbst Asthmatiker, habe aber zum Glück noch nie eine Belastung durch hohe bodennahe Ozonkonzentration feststellen können (3-atomiger Sauerstoff aber ist hochreaktiv und somit sehr aggressiv).

Auch wurden in diesem Radiobeitrag Tipps gegeben, wie man sich möglichst vor Beeinträchtigungen durch Hitze schützen kann. Klar, viel trinken zählt freilich mit dazu. Aber erwähnt war auch - jetzt kommt´s:
Adäquate Kleidung!

Ich weiss, dass - und ist ja das langsam zurückgehende Ozonloch in der hohen Atmosphäre mit veranwortlich (ein Fakt, der ohne tieferes Wissen nicht so leicht mit dem schädlichen Ozon in Bodennähe intellektuell zusammenzubringen ist) - dass die Leute ja bei großer Hitze und Sonnenschein als erstes daran denken, sich ausreichend mit Textil zu bedecken. Vor allem auch aus Sonnenschutz. Denn man wird ja genügend oft vor zunehmendem Hautkrebs gewarnt, der u.a. auch deswegen häufiger geworden ist, weil heute da genauer drauf geachtet wird. Auch UV-abweisende Textilien werden da heute gehandelt, um sich ausreichend vor Sonneneinstrahlung zu schützen (seltsam, unter einem Shirt, selbst unter 20den-Feinstrumpfhosen hatte ich bisher noch nie Sonnenbrand...). Nunja, sich ordentlich zu bedecken ist eines der Maßnahmen, woran die meisten gerne denken bei Sommersonne und Hitze. Und Leinen wird da gerne gehandelt. Ich habe allerdings mit anderen Geweben und Materialien schon deutlich bessere Wohlfühltextilien kennengelernt als Leinen.

Wichtig ist eben, dass Kleidung nicht einengt. Vor allem muss sie auch die Blutzirkulation ermöglichen. Denn die Adern schwellen an und versuchen, die Wärme aus dem Inneren des Körpers an die Oberfläche zu bringen. Und die Luftzirkulation muss gewährleistet sein. Denn der Körper versucht mit Verdunstung und Verdunstungskühle eben diese Wärme von der Hautoberfläche an die Umgebung abzugeben. Und Kühlung funktioniert nur, wenn die warme, feuchte Luft auf der Hautoberfläche abfließen kann und durch neue, zumindest weniger feuchte Luft, aber am besten auch etwas kühlere Luft ersetzt wird. Behindert man das, leidet man mehr unter der Hitze. Und riskiert womöglich am Ende auch noch sein Leben.

Ich für mein Teil baue überwiegend darauf, durch möglichst wenig Textil diese Überhitzung des Körpers zu vermeiden. Ich schrieb ja schon im Forum, dass ich dafür vor allem die ideale Möglichkeit von Spaghettiträgern entdeckt habe. Okay, das muss man sich erst einmal trauen als Mann.

Ansonsten sollte jeder Mann so um die Mitte 20 oder älter aus eigener Beobachtung wissen, dass bei größerer Hitze an seinem Körper etwas geschieht. Und irgendwann sollte auch jeden Mann mal das Hintergrundwissen dazu erreichen, dass nämlich die Keimdrüsen und -zellen beim Mann nicht ohne Grund außerhalb des Körpers gelagert sind. Die brauchen es eben kühler als der Rest des Körpers. Vor allem, wenn man noch einen Kinderwunsch hegen sollte, sollte man das beachten. Aber auch ohne weiteren Kinderwunsch ist es angenehmer, seinen Fortpflanzungsorganen den Platz zu geben, die sie brauchen. Wer es noch nicht selbst festgestellt hat: um zu kühlen holt bei Kälte der Körper sich diese Organe näher zum Körper, um sie zu wärmen. Bei Hitze oder hoher Luftfeuchte lässt er sie weiter vom Körper weg, damit sie nicht überhitzen. Diesen natürlichen Schutzmechanismus sollte man nicht ohne Not behindern. Und wir reden da über eine ganze Reihe von Zentimetern.

Ja, leider liegen diese Organe dann recht schutzlos außerhalb vom Körper. Bevor sich der Mensch entschieden hat, aufrecht zu laufen, waren sie ja noch einigermaßen gut in der Leistenbeuge und von den Beinen beschützt vor Verletzungen durch Strauch oder wilden Tieren. Beim menschlichen Männchen ist das nicht mehr der Fall. Man zwängt sie in Hosen, man setzt sich hin, setzt sich drauf und klemmt sie ein und die Stoffbahnen der Hosen haben ausgerechnet da noch viele Nähte, die sich dort treffen oder überkreuzen, und die Wellen und Falten schlagen und die empfindlichen Organe unnötig bedrängen.

Darum ist es gerade bei großer Hitze sinnvoll, sich nicht in enge Hosen, am besten gar nicht in Hosen zu verpacken. Es gibt also kaum einen besseren Zeitpunkt, als bei großer Hitze über sinnvolle, adäquate Kleidung Gedanken zu machen.

Gerade sind wir wieder in einer stärkeren Hitzephase.
Macht Euch mal Gedanken.

Ich liebe adäquate Kleidung.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Offline MAS

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Antw:Adäquate Kleidung - Sommer
« Antwort #1 am: Gestern um 19:35 »
Ich sagte schon vor 25 Jahren, der Rock sei die emanzipierte Anpassung an das warme Wetter.

Gestern habe ich auch Spaghetti getragen, wenn auch nur von der Aufbewahrungsbox zum Topf auf dem Herd und später im Topf vom Herd zum Tisch, sodann in mir mit mir herum.  ;D

LG, Micha
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Offline doppelrock

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Antw:Adäquate Kleidung - Sommer
« Antwort #2 am: Gestern um 19:45 »
hallo skirtedman,

adäquate Kleidung ist sicher EIN wichtiger faktor, um größere Wärme zu überstehen.
Da das aber nichts grundsätzlich neues ist, sondern immer wieder vorkommt, brauchen wir ja nur Leute im Mittelmeerraum oder im Orient mit heißem Wüstenklima beobachten, wie sie sich verhalten.
Gemeinsam ist ihnen, dass sie ihren Körper möglichst bedecken, die Kleidung aber locker sitzt gegen Schwitzen und Hitzestau.
Im Urlaub sehe ich eigentlich nur Deutsche und Engländer in der Mittagshitze am Strand oder beim Sport. Die Einheimischen machen lange Siesta und gehen nach 15.30 raus, wenn die Sonne spürbar weniger stark scheint.
Trinken und Ernährung sind ebenso wichtig. Getränke ohne Zucker, ohne Alkohol, nicht zu kalt. Schweres fettiges Essen sowieso nicht.
Für die alten Menschen, besonders im Heim und im Krankenhaus müssten Klimaanlagen vorgeschrieben sein. Es kann nicht sein, dass aus Kostengründen schwache Leute bei Raumtemperatur über 35 Grad auf dem Bett liegen und leiden, weil meist nicht einmal Fenster geöffnet werden können. gerade hier ist angenehme Temperatur überlebenswichtig. Verdurstende/dehydrierte Alte sind garnicht so selten, weil sie oft kein Durstgefühl haben und sich auch nicht beim Personal melden (können).
Was vermutlich garnicht diskutiert wird, ist der Risikofaktor viel zu hohes Körpergewicht, schon ein dicker Bauch kann bei Hitze stark belasten. Wer überhaupt nicht sportlich ist, also völlig untrainiert und nicht belastbar, hat das nächste Problem.

Ich denke, wenn man all das beachtet und selbst Verantwortung für sich und andere übernimmt, kann man sowohl Hinweis-Sendungen als auch das Gejammer über den angeblich heißesten Sommer ever sparen. 1911 - 1921 - 1937 - 1947 - 1959 - 1964 - 1976 - 1983 - 1991 - 2003 - 2015 waren laut Google besonders heiße Sommer. Im Vergleich zu denen hat dieser noch Potential nach oben.

Adäquat verhalten und den Sommer genießen!

Gruß
doppelrock

Online Peter58Muc

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Antw:Adäquate Kleidung - Sommer
« Antwort #3 am: Gestern um 20:14 »
20den-Feinstrumpfhosen hatte ich bisher noch nie Sonnenbrand

Das lieber Wolfgang, stimmt scheinbar nicht.
Ich als leidenschaftlicher Feinstrumpfhosenträger habe nach dieser Aussage natürlich gegoogelt und bekam die Antwort, das dünne Nylonstrumpfhosen nicht vor Sonnenstrahlen schützen.

Schade eigentlich, habe ich kein Argument für meine Frau

LG Peter


Online JJSW

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Antw:Adäquate Kleidung - Sommer
« Antwort #4 am: Gestern um 20:15 »
Schönen guten Abend

Für mich bei über 30 Grad ist momentan ein leichtes Hängerchen die erste Wahl, aus leichtem dünnen Baumwollstoff oder Viskose. Schön locker und luftig. Das habe ich in verschiedenen Farbvarianten.

https://i.pinimg.com/originals/0e/94/fa/0e94faa87b0f49cb3f94a88bf28314e6.jpg

Wenn ich längere Zeit der Sonne ausgesetzt bin und Schatten rar ist, versuche ich auch Schultern und Arme bissle bedeckt zu halten. Wichtig ist auch was auf'm Kopp. So z.B.

https://up.picr.de/51095420ot.jpg

Also zur Zeit sind bei mir luftige weite Kleider angesagt. Wenns wieder unter 30 Grad geht, vielleicht auch mal wieder Rock  ;)

Grüßle
Jürgen
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen

Offline Stanley McLeod

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Antw:Adäquate Kleidung - Sommer
« Antwort #5 am: Gestern um 22:58 »
Tolle Ausführungen Skirtedman.

Eigentlich sollte die Hitze doch das beste Argument FÜR einen Rock oder ein Kleid sein.

Und zum Thema Bevölkerung in warmen Ländern ist es ja häufig dort so, dass Männer kleidähnliche lange Gewänder tragen, möglichst helle und leichte Stoffe.

Zumindest in den eigenen vier Wänden habe ich es umgesetzt, einen entsprechend leichten Rock zu tragen. Gerade einen knielangen Jeansrock. Insgesamt ein absolut angenehmes und befreiendes Gefühl, aus der Hose schlüpfen zu können. Ich frage mich sowieso warum so viele Männer es nicht wenigstens mal ausprobieren. Seit ich das Tragegefühl von Röcken kenne, fällt es mir morgens schwer, in die Hosen zu steigen.

@Jürgen: Die Kleider sehen auch ultra bequem aus. Muss ich auch mal noch testen.

LG Stanley

Modische Freiheit sollte nicht nur für Frauen gelten. Männer sind auch gleichberechtigt ;).

Offline Skirtedman

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Antw:Adäquate Kleidung - Sommer
« Antwort #6 am: Heute um 15:17 »
20den-Feinstrumpfhosen hatte ich bisher noch nie Sonnenbrand

Das lieber Wolfgang, stimmt scheinbar nicht.
Ich als leidenschaftlicher Feinstrumpfhosenträger habe nach dieser Aussage natürlich gegoogelt und bekam die Antwort, das dünne Nylonstrumpfhosen nicht vor Sonnenstrahlen schützen.

Schade eigentlich, habe ich kein Argument für meine Frau

LG Peter

Das ist richtig. Da hast Du vollkommen recht. Darum habe ich ja auch gerade die sehr lichtdurchlässigen 20den-Strumpfhosen angesprochen. Der Gewebeanteil (Jean hätte jetzt gesagt: Strumpfhosen sind nicht gewebt) liegt da bei deutlich unter 50% (wobei ich diesen Wert jetzt nur geschätzt habe), der Rest ist textilfrei = keine textile Bedeckung, also lässt das Licht hindurch.

Ich trage gerade in Strumpfhosenzeiten außerhalb der 12- bis 14-Grad-überschreitenden Wetterlagen nicht selten stundenlang 20den-Strumpfhosen draussen im Freien bei strahlendem Sonnenschein, um eben in den textilbedeckungsreichen und lange tageslichtarmen Zeiten etwas Sonnenlicht von der Haut einzufangen, um die Vitamin-D-Produktion zu ermöglichen oder vielleicht einen leichten gewissen Teint an den Beinen aufrecht zu erhalten. Und das möglichst stundenlang, nicht selten den ganzen helllichten Tag lang.

Dennoch hatte ich dabei noch nie einen Sonnenbrand.

Jetzt muss ich ein bisschen ausholen.
Man kann kritisieren: Ja, Winter. Stimmt: im Hochsommer habe ich noch nicht stundenlang mit 20den-Strumpfhosen deren Wirkweise in puncto Sonnenbrandverhütung ausgetestet.

Und eine Faustegel besagt, dass bei einem Sonnenstand unterhalb von 30° Winkel über dem Horizont, die Vitamin-D-Produktion ohnehin auch bei ungeschützter Haut nicht mehr funktioniert (jedenfalls im Flachland und Mittelland, dort, wo die meisten Menschen sich gewöhnlich am meisten aufhalten). Und die Bräunungsfunktion respektive Sonnenbrandgefahr geht damit ziemlich einher.
Und die Mittagssonne erreicht diese Höhe bei uns erst Ende Februar, die Nachmittagssonne (15 h) erst Mitte März.
Stimmt. Jedoch kann man auch im Januar schon Sonnenbrand kriegen im Flachland bei sehr trockener, klarer Luft, bei sehr langer regungsloser Exposition. Ausserdem erreicht bei niedrigerem Sonnenstand das Sonnenlicht viele beschienenen Hautpartien im Stehen oder Sitzen sehr viel senkrechter als im Sommer. Im frühen Frühjahr oder späten Herbst lassen sich Arme oder vor allem Beine sehr viel besser bräunen, wenn man in Bewegung ist, als im Sommer - pro Zeiteinheit betrachtet.
Zudem im Winterhalbjahr kann selbst eine erhöhte relative Luftfeuchtigkeit in wolkenwirksamen Höhen (gerade bei Schleierwolken, Dunstschleiern) die UV-Strahlung erhöhen, da sie die UV-Strahlung aus größerer Höhe streut und somit die Höhenstrahlung direkt nach unten umlenken kann.
Sonnenbrand im Januar (ohne Schnee, ohne Höhenlage) an ungeschützter Haut ist mir durchaus bekannt, wenn auch selten. Im März sieht das nochmals deutlich anders aus - vor allem wenn die Haut durch fehlende Sonnengewöhnung noch empfindlicher ist.

Und meine Strumpfhosen trage ich witterungsbedingt z.T. bis in den April, manchmal Mai, mitunter auch schon bis Juni hinein. Und dennoch ist mir Sonnenhungriger mit 20den-Strumpfhosen noch nie ein Sonnenbrand an den Beinen untergekommen.

Die Schutzfunktion von 20den-Strumpfhosen (von hellen wie schwarzen) ist doch schon beträchtlich. Selten aber knalle ich mich mit diesen Strumpfhosen stundenlang so in die Sonne, dass die immergleichen Hautpartien stundenlang ohne Unterbruch bestrahlt werden (also keine Adria-Handtuch-Besonnung), sondern nach vielleicht mal einer gemütlichen Ruhephase von einer Stunde bin ich in Bewegung. Und alleine die Bewegung reduziert die Sonneneinstrahldauer auf die beteiligten Hautpartien. Da werfen z.B. die Beine bei jedem Schritt den Schatten auf das andere Bein, man wechselt die Gehrichtung usw. Ausserdem sieht man schön gerade an schwarzen 20den-Strumpfhosen, wie dichter "das Gewebe" wird, je seitlicher man draufschaut. Auch die Sonne und die bösen UV-Strahlen schauen nicht auf jede Hautpartie senkrecht auf Deine Beine, sondern je schräger, desto weniger kommt auf der betreffenden Haut an.

All das sind Faktoren, die den theoretisch fehlenden Sonnenschutz von FSH dennoch erhöhen. Und drum hatte ich noch keinen Sonnenbrand mit 20den-FSH, obwohl sie rein technisch betrachtet keinen ausreichenden UV-Schutz bieten.

Und ich weiß nicht, wer von uns allen mitlesenden Usern schon mal einen Sonnenbrand auf der Haut unter einem T-Shirt zu beklagen hatte. Ich kann es mir kaum vorstellen. Aber lerne gerne noch dazu.
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Offline high4all

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Antw:Adäquate Kleidung - Sommer
« Antwort #7 am: Heute um 16:49 »
All das sind Faktoren, die den theoretisch fehlenden Sonnenschutz von FSH dennoch erhöhen. Und drum hatte ich noch keinen Sonnenbrand mit 20den-FSH, obwohl sie rein technisch betrachtet keinen ausreichenden UV-Schutz bieten.
Unvorstellbar, aber dennoch Tatsache: Ich hatte ohne Strumpfhose in den letzten 12 Jahren keinen Sonnenbrand an den Beinen. :o :o :o
Herr, ich danke Dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Psalm 139,14)

Never be limited by other people's limited imaginations. (Dr. Mae Jemison)

Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unsern Kleidern. (Heinrich Heine

Offline doppelrock

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Antw:Adäquate Kleidung - Sommer
« Antwort #8 am: Heute um 17:28 »
Zum Teil-Aspekt Sonnenbrand:
Der kann ja auch in den bergen bei Kälte oder am herbstlichen Strand bei bedecktem Himmel entstehen, wenn man nicht aufpasst.

Seit einem sehr intensiven Sonnenbrand in der Jugend, wo ich mir am Bedesee beim Volleyball die Fuß-Oberseiten verbrannt hatte und etwa 20km mit dem Fahrrad zurückfahren durfte, passe ich auf und beachte Signale wie heiße Hautoberfläche, brennendes Gefühl und ähnliches. Sonnenmilch nehme ich seitdem nicht mehr, weil sie einen das Gefühl für den "Röstgrad" verlieren lässt und ich hatte seitdem nie einen Sonnenbrand trotz heller Haut. Sonnenmilch enthält oft schädliche Bestandteile, auf die man verzichten sollte.
Bräunung findet trotzdem statt und hält länger an als bei Intensiv-Bräunen im prallen Sonnenschein. Auch übermäßige Falten habe ich nicht.Manche mit 20 Jahren weniger sehen da ungesünder aus.
Sieht so aus, dass ich meinen Weg gefunden habe, mit Sommer und Sonne umzugehen. Wenn es nächste Woche wieder 35 Grad gibt - gern, bin dabei.

Offline Skirtedman

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Antw:Adäquate Kleidung - Sommer
« Antwort #9 am: Heute um 17:54 »
Ich, glaube ich, auch nicht. Den Zeitraum kann ich jetzt nicht so genau einschätzen, wann zuletzt ich vielleicht doch mal einen Sonnenbrand an den Beinen hatte, also trotz völlig ungeschützter Haut an den Beinen. Vielleicht mal eine Rötung aufgrund von Hitze bzw. erhöhter Sonneneinstrahlung, das ist aber eine Rötung durch die erweiterten Blutgefäße, die nach 20 oder 40 Minuten wieder weggeht, wenn das Blut sich wieder verteilt hat.

An den Armen eher, weil die sich gegenseitig nicht so viel Schatten machen in Bewegung. Dort aber dann auch nicht am ganzen Arm, sondern nur irgendwie die Oberarmpartie oder eben Schulterpartie oder Oberrücken. Mein Spaghettiträger-Dekolleté war vielleicht auch mal betroffen. Zumeist sind es aber Rötungen, die am nächsten, spätestens übernächsten Tag wieder weg sind, und keine sichtbaren Hautablösungen in der Folgezeit hinterlassen. Nunja, ich trainiere halt meine Haut auch möglichst schon ab Februar, sich an Sonneneinstrahlung zu gewöhnen.

Am stärksten betroffen sind bei mir die Geheimratsecken und die hervorstehende Nase trotz Käppie. Da helfen aber auch keine UV-blockierenden Unterhosen mehr...
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