Autor Thema: Der Schattenwolf  (Gelesen 1180 mal)

Offline MAS

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #30 am: Heute um 00:46 »
Lieber Schattenwolf,

ich denke mal, dass Wolfgang nicht die Träger von Anzügen als beschränkt bezeichnet, sondern das Angebot, das Männern konventioneller- oder taditionellerweise zur Verfügung steht, als beschränkt bezeichnet. Es ist aber doch auch im Vergleich zum Angebot für Frauen beschränkt.

LG, Micha
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Offline Skirtedman

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #31 am: Heute um 01:10 »
Dein Blick auf die Beschränkung ist zwar richtig, Micha. Aber wofür ich das Verb 'beschränken' genau verwendet habe, kann man weiter oben ganz einfach nachlesen.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Offline MAS

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #32 am: Heute um 08:29 »
Dein Blick auf die Beschränkung ist zwar richtig, Micha. Aber wofür ich das Verb 'beschränken' genau verwendet habe, kann man weiter oben ganz einfach nachlesen.

Gude Wolfgang!

Na ja, so ganz einfach ist es wohl nicht, sonst hätte Schattenwolf Dich nicht missverstanden.

Aber vielleicht kann man es so ausdrücken: Uns Männern wird eine im Vergleich zu den Frauen beschränkte Auswahl an Kleidung angeboten. Die meisten Männer beschränken sich dann auch auf dieses beschränkte Angebot, während wir - also viele hier im Forum - diese Schranken aufbrechen und uns am Gesamtangebot bedienen, unabhängig von der konventionellen oder traditionellen geschlechtlichen Zuordnung. Wir dulden aber auch, wenn sich Männer dermaßen beschränken, statt die Schranken zu sprengen.

Oder meinst Du doch noch was anderes mit Deinem Satz: "Und wenn Du Dich auf dies oder jenes freiwillig beschränkst, so toleriere ich das auch."

LG, Micha
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Offline Skirtedman

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #33 am: Heute um 09:58 »
Das, was Du da alles hineininterpretierst, ist für sich genommen zwar richtig. Aber steckt nicht in meinem Satz drin, den Du gerade dankenswerter Weise zitiert hast.

Dass Schattenwolf das dort verwendete Verb nahm und als Adjektiv woandershin in einen anderen Sinn brachte, mag seine Interpretation sein oder eine zusammenfassende Missdeutung. Ich schrieb nicht, dass ein klassischer Herrenanzug "beschränkt" sei.

Aus meinem Satz fehlende Toleranz oder ideologische Verblendung abzuleiten, ist tatsächlich schon eine mir sehr unverständliche Interpretation. Ich wiederhole nochmals meinen Satz, der mir unverständlicherweise wohl dazu neigt, gerne missverstanden zu werden:

Und wenn Du Dich auf dies oder jenes freiwillig beschränkst, so toleriere ich das auch.

Wo Du, Micha, nun auch die Aussage dieses Satzes offenbar nicht ohne Erklärung verstehst, muss ich wohl noch eine langwierige Erklärung dazu liefern:

Jeder von uns beschränkt sich auf irgendwas. Nicht nur in Kleidungsfragen, auch in anderen Dingen. Manche beschränken sich auf ein günstigeres Auto, weil sie sich keinen Sportwagen leisten wollen oder können. Vieles kann man sich leisten, man beschränkt sich trotzdem bei diesem oder jenem freiwillig. Zum Beispiel auch in Kleidungsfragen. Man beschränkt sich z.B. deshalb freiwillig, weil man dies oder das an sich nicht schön findet. Oder unpraktisch.

Auch ich beschränke mich freiwillig. So fallen mir z.B. die folgenden Merkmale ein: Hohe Absätze, dicke zu knotenden Schluppen, dekorative Schleifchen an Kleidung, zu enge Röcke mit hohem Abzeichnungspotential, Haarreife, lange Haare. Nur mal das, was mir auf Anhieb einfällt. Ach ja, ich verzichte auch freiwillig auf Hosen.

So ist es jedem sein gutes Recht, sich aus dem Kleidungsangebot freiwillig das auszusuchen, was er tragen möchte. Und das, was nicht. Wer sich freiwillig auf dies oder jenes beschränkt, warum sollte ich das verurteilen? Ich bin doch nicht der Maßstab der Dinge!

P.S.: Ein in meinen Augen den Sinn nicht veränderndes Verb könnte man in diesem Satz statt 'beschränken' verwenden: 'begnügen'. Also dann in der richtigen grammatischen Konstellation: 'sich begnügen mit...'
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Offline MAS

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #34 am: Heute um 10:30 »
Selbstbeschränkung kann auch eine Askese sein. Als solche hat sie sogar einen hohen Wert. Ich beschränke mich z.B. auf öffentliche Verkehrsmittel, auch wenn ich mit dem Auto viel flexibler wäre. Da ist mit ein geringerer ökologischer Fußabdruck aber wichtiger als meine Flexibilität.

Aber generell sind wir Menschen beschränkte Wesen, von der Natur her. Es gibt viel mehr was wir nicht können als was wir können.

Und auch unser gegenseitiges Verständnis ist beschränkt, wie das jetzige Missverständnis zeigt. Da brauchen wir viel Geduld und Empathie miteinander. Aber auch darin sind wir beschränkt.

LG, Micha
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Offline Timper

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #35 am: Heute um 10:59 »
Interessant wen und was SKM als beschränkt wahrnimmt.
Vielleicht liegt es an seiner beschränkten Wahrnehmung das andere sich eben nicht beschränkt fühlen sondern schlicht zufrieden sind.
Ich habe jedenfalls keine Beschränkung. Ich ziehe Röcke und Hosen je nach Zweck und Anlass an wie es passt. Ab morgen das ganze Wochenende nur Röcke. Danach ab und zu. Dann wieder das ganze lange Wochenende. So wie es passt.
Solche Aussagen sind nur extremistische Ansichten.
Eine verlorene Einzelmeinung und spiegelt rein gar nichts wieder.
Und schon gar nicht den Wunsch mancher Männer nach erweiterten Möglichkeiten.
Typisch für Missionare..🙈
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Offline Skirtedman

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #36 am: Heute um 11:19 »
Schön wäre es, wenn all die Männer in unserer Gesellschaft, die auf Röcke und Kleider verzichten, dies aus Selbstaskese täten.

Dass dies aber nicht ganz der Fall sein kann, beweisen etliche Schilderungen hier im Forum und die Existenz dieses Forums überhaupt. Manche können noch nicht mal mit ihrer Frau darüber sprechen, dass sie gerne einen Rock tragen würden. Andere haben Angst vor negativen Folgen in ihrem Erwerbsleben.

Gibt es auch Fremdaskese?
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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #37 am: Heute um 11:24 »
Zwangsaskese, die einem als solche nicht mal bewusst ist. Ja, man verteidigt sie bisweilen sogar, weil man sie als normal und moralisch korrekt versteht und Alternativen als komisch, unmoralisch usw.

Wir Menschen sind schon komplizierte Wesen!

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Offline Schattenwolf

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #38 am: Heute um 11:29 »
Vielen Dank für die nette Begrüßung, doppelrock.

Aufgrund deiner ersten Beiträge und Antworten gehe ich aber davon aus, dass du weißt, was du tust und sowas mit einem milden Lächeln honorierst. Deine Frage nach Toleranz finde ich absolut berechtigt und du wirst noch häufiger Gelegenheit haben, sie zu stellen.

Du hast das absolut treffend zusammengefasst. Wenn aus dem Wunsch nach individueller Freiheit plötzlich eine Forderung nach der eigenen Norm und legitime Kritik als mangelndes Verständnis abgetan wird, hilft in der Tat nur noch ein mildes Lächeln.

In diesem Sinne: Auf einen guten Austausch.

Wölfige Grüße
Der Schattenwolf

Offline MAS

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #39 am: Heute um 11:37 »
Da haben sich ja zwei gefunden!

Toleranz im Sinne von Duldung von etwas, was man lieber nicht hätte, ist ein Mindestmaß, das man hier bei jedem voraussetzen sollte, sofern das, was es zu tolerieren gilt, nicht selbst intolerant und gemeinschädlich ist.

Respekt im Sinne einer Berücksichtigung der Interessen Andere bei Entscheidungen, ist eine Stufe höher, und nicht so leicht zu vergeben. Sie erfordert oft mehr Dialog im Vorfeld. Und der Dialog erfordert Vertrauen. Vertrauen erfordert gegenseitige Offenheit.

Sorry, ich muss los.

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Offline Skirtedman

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #40 am: Heute um 12:04 »
Hallo Micha,

jetzt schreibst Du sehr erklärungsbedürftig, fast in Rätseln. Jedenfalls für meinen Intellekt. Vielleicht merkt man, dass Du unter Zeitdruck standest. Ich weiß aber nicht, ob man das nun hier ausführlich ausdiskutieren muss, was Dir unter den Nägeln brennt.

Jedenfalls, etwas mit einem milden Lächeln abzutun, ist ein gesunder Weg, sich nicht unnötig mit etwas zu belasten. Andererseits oft auch der Anfang, sich als etwas besseres, wertvolleres zu fühlen. Letzteres ist nicht die beste Grundlage, in der Gesellschaft eine harmonische Atmosphäre anzustreben.
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Offline Skirtedman

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #41 am: Heute um 12:28 »
Wenn aus dem Wunsch nach individueller Freiheit plötzlich eine Forderung nach der eigenen Norm und legitime Kritik als mangelndes Verständnis abgetan wird, hilft in der Tat nur noch ein mildes Lächeln.

Falls Du auf Deinen Einwurf abzielst mit, Zitat ...

Einen klassischen Herrenanzug dagegen als "beschränkt" abzutun...

.., so war dies keine legitime Kritik, auch kein mangelndes Verständnis, sondern einfach nur ein Missverständnis. Vielleicht auch eine willentlich Falschdarstellung, was ich aber Dir nicht unterstellen will.

Aber in der Folge produziert sowas dann solche Kommentare, die lediglich auf einer Falschdarstellung beruhen:

Interessant wen und was SKM als beschränkt wahrnimmt.
Vielleicht liegt es an seiner beschränkten Wahrnehmung das andere sich eben nicht beschränkt fühlen sondern schlicht zufrieden sind.
Ich habe jedenfalls keine Beschränkung. Ich ziehe Röcke und Hosen je nach Zweck und Anlass an wie es passt. Ab morgen das ganze Wochenende nur Röcke. Danach ab und zu. Dann wieder das ganze lange Wochenende. So wie es passt.
Solche Aussagen sind nur extremistische Ansichten.
Eine verlorene Einzelmeinung und spiegelt rein gar nichts wieder.
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Diese Kommentierung hat nichts mit der Realität zu tun, wie man leicht hier im Thread nachlesen kann.
So entstehen ungerechtfertigte Diffamierungen. Vielleicht versehentlich. Andernorts manchmal willentlich. Ich glaube, das können sich nur die wenigsten wünschen.

Übrigens stimme ich mit Timper ziemlich überein in den Punkten, die ich hier in Grau gesetzt habe. Es gibt ja auch Gemeinsamkeiten, die uns hier in dieses Forum zusammenführen.  :) :) Und ich freue mich mit Timper, dass er seinen Weg gefunden hat.

Und ich freue mich auch auf weiteren Input von Schattenwolf, um mal wieder zum Thema zurückzukommen.  ;)
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Offline Schattenwolf

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #42 am: Heute um 13:48 »
Interessant wen und was SKM als beschränkt wahrnimmt.
Vielleicht liegt es an seiner beschränkten Wahrnehmung das andere sich eben nicht beschränkt fühlen sondern schlicht zufrieden sind.
Ich habe jedenfalls keine Beschränkung. Ich ziehe Röcke und Hosen je nach Zweck und Anlass an wie es passt. Ab morgen das ganze Wochenende nur Röcke. Danach ab und zu. Dann wieder das ganze lange Wochenende. So wie es passt.
Solche Aussagen sind nur extremistische Ansichten.
Eine verlorene Einzelmeinung und spiegelt rein gar nichts wieder.
Und schon gar nicht den Wunsch mancher Männer nach erweiterten Möglichkeiten.
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Danke Timper, das sehe ich ähnlich. Missionare trifft es eigentlich ganz gut.

Ich merke, dass es hier anscheinend zwei Lager gibt und die Dogmatiker sind dabei mal wieder besonders lautstark.


 

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