Autor Thema: Der Schattenwolf  (Gelesen 3463 mal)

Offline Schattenwolf

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #75 am: Gestern um 23:37 »
Lieber Bernd,

ich habe ihm nichts unterstellt, sondern ihn sogar gelobt für sein Outing und seinen Mut. Die Verbindung mit "Frausein", "Travestie", dem "Spielen mit dem Geschlecht" deute ich auch nicht als beleidigend. Ebensowenig halte ich es für beleidigend, wenn ich diesen femininen Kleidungsstil für mich persönlich ablehne, aber bei anderen toleriere. Bei meiner Interpretation habe ich anscheinend sein Genderkonzept anders verstanden, als er mir das versucht hat zu erklären. Das ist aber keine Boshaftigkeit oder Queerfeindlichkeit von mir, sondern reine Unwissenheit.

Ich weiß jetzt gar nicht, wie ich euch ansprechen soll, weil mir eine falsche Begrifflichkeit wieder negativ umgedeutet werden könnte, deswegen nutze ich jetzt das pauschalisierende "Ihr", was ich eigentlich ungerne nutze, womit ich jetzt aber nur die "Vertreter" meine, die sich angegriffen fühlen.

"Ihr" solltet euch nicht gleich diskriminiert fühlen, wenn jemand nicht so sehr in LGBT-Themen bewandert ist und nicht jedes eurer Genderkonzepte auf Anhieb versteht. Mich überfordert das teilweise, weil jeder "Angehörige" es anders interpretiert. Da müsst "ihr" nicht gleich automatisch eine Diskriminierung hineininterpretieren und gleich überdrehen mit unverhältnismäßigen Framing. Es wäre konstruktiver, diese Unwissenheit sachlich aufzuklären zu wollen, anstatt Menschen dafür direkt zu verurteilen und zu attackieren.

Ich möchte auch noch zu den anderen niedrigschwelligen Vorwürfen von dir eingehen:

Wenn du meine Kritik am gesellschaftlichen Umgang vom Islamismus mit Islamfeindlichkeit und Rassismus gleichsetzt, halte ich das für deutlich überzogen. Mein Kritikpunkt war lediglich, dass Linksextremismus, Rechtsextremismus und Islamismus in Deutschland in der öffentlichen Debatte oft unterschiedlich bewertet werden. Das halte ich für falsch, da ich mich ehrenamtlich gegen alle Formen von Extremismus einsetze.

Ebenso kritisiere ich stark die repressive Toleranz der neuen woken Linken. Sie nutzen dabei erschreckenderweise oft selbst unfaire Methoden, die sie den politischen Gegnern gerne vorwerfen und ich halt vieles davon für hochproblematisch. Als Wertkonservativer stehe ich vielmehr für eine libertäre Toleranz in der Debattenkultur, den viele der heutigen Linken leider ablehnen.

Mir ist bewusst, dass Vertreter der repressiven Toleranz hier wieder eine Intoleranz hineininterpretieren wollen – auf diese absehbaren Reaktionen werde ich aber nicht mehr eingehen.

Online Bernd

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #76 am: Heute um 00:39 »
Lieber Schattenwolf,

ich habe ihm nichts unterstellt, sondern ihn sogar gelobt für sein Outing und seinen Mut. Die Verbindung mit "Frausein", "Travestie", dem "Spielen mit dem Geschlecht" deute ich auch nicht als beleidigend. Ebensowenig halte ich es für beleidigend, wenn ich diesen femininen Kleidungsstil für mich persönlich ablehne, aber bei anderen toleriere.
Du hast sein Handeln zwar toleriert, es aber gegensätzlich zu dem dargestellt, wie er es selbst versteht. Ob etwas beleidigend ankommt, hängt nicht nur davon ab, wie der Sprecher es gemeint hat, sondern auch wie der Empfänger es versteht.

Du scheinst - wie etliche andere hier im Forum - großen Wert darauf zu legen, im Rock/Kilt besonders männlich zu wirken, um ja keine Missverständnisse aufkommen zu lassen.
Andere hier gehen anders damit um und betrachten alle Kleidung - auch die, die gesellschaftlich als besonders feminin gilt - als grundsätzlich von Männern tragbar und lediglich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich bitte dich wie alle hier halt, das auch so zu respektieren und ihnen (und mir) nicht zu unterstellen, wir wollten uns als Frauen präsentieren oder unser Frausein ausleben, wo wir doch ständig vom Gegenteil reden.

Interessanterweise habe ich mit Frauen und Männern in meinem Umfeld in aller Regel keine Problem damit, etwas als feminin Konnotiertes wie z.B. ein Blümchenkleid zu tragen. Ich wurde deswegen noch nicht als Frau angesprochen, sondern immer männlich angeredet oder behandelt. Hingegen scheinen Männer, die Röcke oder Kilts tragen und dabei besonderen Wert auf ein männliches Erscheinungsbild zu legen, mit uns Männern, die wir femininere Röcke oder Kleider tragen, eher ein Problem zu haben. Warum nur ist die Akzeptanz für so etwas kleiner bei Leuten, die doch auch für sich in Anspruch nehmen, die Grenzen gesellschaftlicher Normen auszudehnen, als in der sonstigen Bevölkerung?

Bei meiner Interpretation habe ich anscheinend sein Genderkonzept anders verstanden, als er mir das versucht hat zu erklären. Das ist aber keine Boshaftigkeit oder Queerfeindlichkeit von mir, sondern reine Unwissenheit.
[...]
"Ihr" solltet euch nicht gleich diskriminiert fühlen, wenn jemand nicht so sehr in LGBT-Themen bewandert ist und nicht jedes eurer Genderkonzepte auf Anhieb versteht. Mich überfordert das teilweise, weil jeder "Angehörige" es anders interpretiert.

Eigentlich reden wir bei allem hier gar nicht über LGBT-Themen. Um sexuelle Orientierung (LGB) geht es überhaupt nicht. Und Trans-Identitäten lägen ja nur dann vor, wenn Wolfgang oder ich oder andere von dir angesprochene sich als Transfrau identifizieren würde, was wir ja gerade verneint haben. Nein, wir sind einfach Männer, die bei der Freiheit ihrer Kleiderwahl eben noch weiter gehen als diejenigen Männer, die im Rock/Kilt unmissverständlich männlich wirken wollen. Mit einer Gender-Identität hat das nichts zu tun. Ich kenne allerdings Leute aus dem LGBTQ+ Umfeld und reagiere daher auch etwas sensibel, wenn abwertend über die queere Community gesprochen wird.

Wenn du meine Kritik am gesellschaftlichen Umgang vom Islamismus mit Islamfeindlichkeit und Rassismus gleichsetzt, halte ich das für deutlich überzogen. Mein Kritikpunkt war lediglich, dass Linksextremismus, Rechtsextremismus und Islamismus in Deutschland in der öffentlichen Debatte oft unterschiedlich bewertet werden. Das halte ich für falsch, da ich mich ehrenamtlich gegen alle Formen von Extremismus einsetze.

Nein, so hatte ich das nicht gemeint. In Bezug auf dich hatte ich gar nicht von Islamfeindlichkeit und Rassismus gesprochen. Was ich am Ende meines obigen Beitrags geschrieben habe,
Hier in diesem "Begrüßungs-Thread" sind von verschiedenen Seiten Vorwürfe laut geworden, die in meinen Augen Grenzen eines respektvollen und netten Umgangs miteinander überschritten haben. Ich bitte alle, mal wieder einen Schritt zurück zu machen, damit hier ein vernünftiger Austausch möglich wird.

Es gibt genügend Themen, die hier immer wieder im Forum auftauchen und für hitzige Debatten sorgen. Bei allem respektvollen und toleranten Austausch im Forum finde ich Grenzen dort überschritten, wo bestimmte Gruppen von Menschen (z.B. queere Personen, Muslime, Flüchtlinge) pauschal verurteilt oder abgewertet werden. Die Diskussion darüber, wo dies geschieht, hat tatsächlich bestimmte "Lager" erzeugt, die hier im Thread bereits erwähnt wurden.
Wir haben hier im Forum Leute, die sich als konservativ verstehen, genauso wie Leute, die sich als progressiv oder links einstufen. Das müssen wir aushalten und akzeptieren, solange wir uns noch auf gewisse grundlegende Werte einigen können (wie die Ablehnung von gewaltbereitem Extremismus egal aus welcher Richtung oder die Achtung der Würde jedes Menschen). Auf diese Werte möchte ich allerdings gerne bestehen.
bezog sich nicht auf dich, Schattenwolf, sondern auf die allgemeine Diskussionskultur hier im Forum. Insbesondere in letzter Zeit hatten wir da einige Debatten, auf die ich mich bezogen habe. Was du selbst zum Thema Islam oder Extremismus in diesem Begrüßungs-Thread geschrieben hast, habe ich nur in der Rückschau schnell überflogen und wollte ich gar nicht im einzelnen bewerten.
Es tut mir leid, wenn ich nicht deutlich genug gemacht habe, worauf sich der Schluss meines Beitrags bezogen hat.

Ebenso kritisiere ich stark die repressive Toleranz der neuen woken Linken. Sie nutzen dabei erschreckenderweise oft selbst unfaire Methoden, die sie den politischen Gegnern gerne vorwerfen und ich halt vieles davon für hochproblematisch. Als Wertkonservativer stehe ich vielmehr für eine libertäre Toleranz in der Debattenkultur, den viele der heutigen Linken leider ablehnen.

Als jemand, der sich eher links und progressiv versteht, habe ich mit dem Wertkonservatismus so manche Probleme. Aber ich stimme dir in einem zu: Etliche Linke sind heutzutage ziemlich intolerant gegenüber Abweichungen von ihrer eigenen Meinung oder Haltung. Das gilt auch innerhalb des linken Spektrums und hat leider dazu geführt, dass die Linken sich immer weiter aufgespalten haben und gegenseitig kritisieren, z.B. bei der Bewertung des Israel-Gaza-Konflikts. Ich denke, das liegt ein bisschen daran, dass es Linken wichtig ist, sich für das Gute für alle Menschen einzusetzen. Und darüber, was dieses "Gute" ist und wie es erreicht werden kann, können leicht Glaubenskämpfe ausgefochten werden. Das ist gar nicht so viel anders wie bei Religionen: Wer von einer Glaubensfrage überzeugt ist, steht leicht in der Gefahr, Andersgläubigen gegenüber intolerant zu werden.
Ich persönlich pflege da trotz Sympathie mit linken Ideen lieber einen toleranten Pragmatismus, der bereit ist, nötige Kompromisse einzugehen und Andersdenkende ernst zu nehmen, um gemeinsam zu guten Lösungen für die Probleme der Welt zu kommen.
Mit Wertkonservativen, die dies ähnlich tun und ihre eigenen Werte kritisch überdenken (und nicht auf überholten Werten beharren, die heute keinen Sinn mehr ergeben, nur um nichts ändern zu müssen), kann ich ganz gut zusammenleben und diskutieren.

Offline Skirtedman

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #77 am: Heute um 11:33 »
Lieber Bernd,

ich habe ihm nichts unterstellt, sondern ihn sogar gelobt für sein Outing und seinen Mut. Die Verbindung mit "Frausein", "Travestie", dem "Spielen mit dem Geschlecht" deute ich auch nicht als beleidigend. Ebensowenig halte ich es für beleidigend, wenn ich diesen femininen Kleidungsstil für mich persönlich ablehne, aber bei anderen toleriere. Bei meiner Interpretation habe ich anscheinend sein Genderkonzept anders verstanden, als er mir das versucht hat zu erklären. Das ist aber keine Boshaftigkeit oder Queerfeindlichkeit von mir, sondern reine Unwissenheit.

Leider kann ich es also doch noch nicht ganz ruhen lassen:

Ja, manches liest sich, vielleicht gerade wenn es nicht vorsichtig formuliert ist, so, dass man es als potenzielle Unterstellung auffassen kann.

"Reine Unwissenheit" indes kann es nicht gewesen sein, denn als Du schriebst:

Vielen Dank für die weiteren Willkommensgrüße!

Und es geht hier im Forum tatsächlich darum, sich vom ewigen Hosentragen zu befreien.

Denn warum soll ein Mann weniger Kleidungsvielfalt haben als eine Frau? Nur weil etwas als weiblich gilt? Mit welchem Recht soll das Recht, sich an Kleidungsvielfalt zu bedienen, nur Frauen zustehen?

Ist doch schön, dass du deine feminine Seite entdeckt hast und den Mut findest, dein Frausein auszuleben. Allerdings verwirren mich diese ganzen Identitäten. Deswegen lässt mich ein Mann, der sich als Frau präsentiert, aber trotzdem als Mann fühlt, eher mit einem großen Fragezeichen zurück. Früher war das mit Trans irgendwie einfacher. Heute gibt es da tausend Unterkategorien: nicht-binär, genderfluid, queer etc. Ich kann mit diesen Genderkonzepten leider nicht so viel anfangen, aber ich toleriere es.

...da hatte ich 11 Stunden zuvor bereits beteuert:

...
Das war übrigens kein Outfit, das ich zu einem CSD getragen hätte. Ich brauche keinen CSD, um mich nach meinem freien Willen kleiden zu können. Und ich kann mit den Outfits, in die CSD-Teilnehmer steigen, auch für mein Leben nicht wirklich viel anfangen, denn sie drücken etwas anderes aus, als ich mit meiner Kleidungswahl verbinde.

Ich ringe nicht um eine Definition, die mich jenseits von Männlichsein führt, um freie Kleidungswahl realisieren zu können. Ich realisiere freie Kleidungswahl, obwohl ich ein Mann bin, mich als ein solcher fühle und auch danach lebe.

Denn warum soll ein Mann weniger Kleidungsvielfalt haben als eine Frau?
Nur weil etwas als weiblich gilt? Mit welchem Recht soll das Recht, sich an Kleidungsvielfalt zu bedienen, nur Frauen zustehen?
...
 Und mit meiner Präsenz in der Öffentlichkeit - weit jenseits eines CSD-Ausnahmetags, sondern im Alltag - und auch visuell im Forum will ich ein klein wenig an diesen Merkmalen das exklusiv weibliche aufweichen und meinen kleinen Teil dazu beitragen, dass Sehgewohnheiten und vielleicht auch mal Zuordnungen sich ändern können. Auch wenn es für viele zunächst eine visuelle Herausforderung darstellen kann.
...

Du hast ja selbst geschrieben, dass es eine Herausforderung für Dich sei, siehe oben: "Deswegen lässt mich ein Mann, der sich als Frau präsentiert, aber trotzdem als Mann fühlt, eher mit einem großen Fragezeichen zurück."

Ist ja in Ordnung, wenn ein Mann in 'traditionellen Frauenkleidern' noch verwirrend sein kann. Aber da bin ich ganz bei Bernd, dass es keinerlei non-binäre Genderkonzepte braucht, um dieses Gebahren zu erklären. Das zu erfassen, mag landläufig schwierig sein, da hat es die LGBTQI+...-Community einfacher, sie ist gesellschaftlich bereits bekannter, als Männer, die einfach nur ihre Garderobenvielfalt erweitern wollen, wie das ihrerzeit die Frauen vor mittlerweile schon langem getan haben - und die Welt sich bislang noch weiterdreht.

Würde ich mich übrigens als Frau präsentieren, dann hätte ich mir die Brusthaare geschnitten, die Bartstoppeln rasiert (was an jenem Morgen nicht der Fall war), die Beine rasiert (was noch nie der Fall war), mir einen BH angezogen mit irgendwas inhaltlichem drin, und mir wenigstens die Haare lang wachsen lassen oder stattdessen morgens eine Perücke aufgezogen, und sonstwie noch vieles versucht, um möglichst gut als Frauenerscheinung durchzugehen (was bei mir alles noch nie der Fall war). Sowas gibt es auch, Crossdresser nennt sich das dann. Und darunter gibt es welche, die sich auch als ganz normale Männer deklarieren (außer in der Zeit in Verkleidung). Sowas liegt mir aber völlig fern. Und entspricht auch nicht meinem Anspruch, als Mann und Männererscheinung im Alltag vergleichbare Kleidungsfreiheiten zu haben, wie Frauen sie sich nehmen.

Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Offline MAS

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #78 am: Heute um 11:43 »
Gude zuammen!

Ich denke, es ist nur eine Frage der Gewöhnung. Daran, dass manche Frauen immer nur Hosen tragen, flache Schuhe, Hemden, kurze Haare, keinen Schmuck, aber manche sogar eine Krawatte, ohne dass sie sich deshalb als Männer verkleiden, hat man sich längst gewöhnt. Also ich zumindest.

Gewöhnung braucht allerdings häufigere Sichtung, als dies bei Männern in Röcke und Blusen oder Kleidern und evlt. hohen Absätzen und langen Haaren und Schmuck, ohne dass sie sich als Frauen verkleiden wollen, der Fall ist.

Aber man kann sich ja schon mal an den Gedanken gewöhnen, wenn man offen genug dafür ist.

LG, Micha
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Offline Skirtedman

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #79 am: Heute um 11:47 »
Das war Methoden- und Quellenkritik und kein Gesinnungsbekenntnis und keine Bagatellisierung.

Da will sich jemand bewusst, ein Feindbild konstruieren. Das hat man ja schon in meiner Begrüßung von dieser Person lesen dürfen (siehe hier). Sowas perfides habe ich selten erlebt.

Bei Satz 1 und 2 bin ich ziemlich bei Dir. Potenzielle Anmerkungen oder Fragen zu Satz 1 sind jetzt hier nicht wichtig.
Und das mit dem Feindbild könnte man tatsächlich so interpretieren, wenn man Deinen Link weiterverfolgt. "Perfide" es zu bezeichnen, ist etwas hart, aber man schaukelt sich manchmal halt gegenseitig etwas hoch.

Und Hajo kann ich zustimmen. Mir zuckte es auch gehörig in der Magengegend, als ich den besagten Beitrag von Micha las:

Schattenwolf: Was suchst Du hier bei rockmode.de? Was hat Dich hergetrieben?
Unter Willkommenskultur verstehe ich etwas anderes, lieber Michael. ???

Schattenwolf dürfte sich nach solche Fragen in etwa so willkommen fühlen, wie Migranten an der EU-Außengrenze.

Bei allem Respekt, aber Du benutzt ähnliche Termini wie Parteigänger der nationalistischen Parteien in Europa. Also Leute, die Du mit Fug und Recht kritisierst. :o

LG
Hajo

Allerdings hatte Micha zum Zeitpunkt seines hart formulierten Beitrags in diesem Begrüßung-Thread bereits 11 vorherige Beiträge beigesteuert. Seine ursprüngliche Begrüßung an Schattenwolf war zwar knapp, aber sachlich und offen:

Herzlich willkommen, Schattenwolf.

Ja, das war mir auch mal sehr wichtig, männlich zu wirken. Da bin ich recht breitschuldrig durch die Gegen stolziert. Heute ist es mir egal, und wenn ich männlich wirke, dann rein von der Natur her, nicht weil ich besonderen Wert darauf legen würde.

LG, Micha

Dass Micha in seinem 12. Beitrag, dem bemängelten, dann etwas mehr als nötig über das Ziel hinausgeschossen hat, lag wohl unter dem emotionalen Eindruck des vorherigen Diskussionsverlaufs mit wahrscheinlich irrtümlichen Fehldeutungen und manchen ihrerseits unhöflich wirkenden Formulierungen. Zudem schaukelte sich mit den Fehldeutungen ja auch etwas auf, woran man leicht erkennen kann, wie es zu sogenannten Fake-News oder alternativen Fakten schnell kommen kann. Eigentlich ist der erste Teil dieses Thread ein schönes Lehrstück hierfür. Wenn sowas willentlich betrieben wird - ich rede allgemein -, dann ist das in der Tat etwas sehr Perfides.

Aber Micha hat sich inzwischen entschuldigt und möchte sowas wie einen Neuanfang, in dem beide Seiten und alle Beteiligten mit etwas mehr Respekt und Wertschätzung aufeinander reagieren.
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Offline Skirtedman

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #80 am: Heute um 12:40 »
Noch kurz:

Micha schrieb: "Gewöhnung braucht allerdings häufigere Sichtung, als dies bei Männern in Röcke und Blusen oder Kleidern und evlt. hohen Absätzen und langen Haaren und Schmuck, ohne dass sie sich als Frauen verkleiden wollen, der Fall ist." - Ja, so ist es.

Passt bisschen zu einen meiner letzten Schlusssätze:
"... ... ... (Crossdresser) ... Sowas liegt mir aber völlig fern. Und entspricht auch nicht meinem Anspruch, als Mann und Männererscheinung im Alltag vergleichbare Kleidungsfreiheiten zu haben, wie Frauen sie sich nehmen."

Und dazu fällt mir folgende Begegnung mit einer ca. 80-jährigen Dame ein, ca. 1987 schon. Sie sagte:

"Dass ich das nochmal erleben darf: Dass ein Mann sich freiwillig einen Rock anzieht!!!" und schüttelte mir mit ihren beiden Händen meine Hand.

Das passt zu diesen Aufstieg/Abstieg-Gedanken gerade in einem anderen Thread: Link.
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Offline MAS

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #81 am: Heute um 15:18 »
Aber Micha hat sich inzwischen entschuldigt und möchte sowas wie einen Neuanfang, in dem beide Seiten und alle Beteiligten mit etwas mehr Respekt und Wertschätzung aufeinander reagieren.

Nach meinem Wortgebrauch, lieber Wolfgang, habe ich mich nicht selbst ent-schuldigt, sondern um Ent-schuldigung gebeten. Das liegt nun bei Schattenwolf, das zu tun oder auch nicht zu tun. Bisher ist er noch gar nicht darauf eingegangen.

LG, Micha
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Offline Skirtedman

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #82 am: Heute um 17:09 »
Vielleicht soll sich der Leser selbst ein Urteil bilden...  ;) :)
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
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Offline Peter58Muc

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« Antwort #83 am: Heute um 18:39 »
Gähn, langsam wird eure Wortglauberei langweilig

Wünsche euch allen noch ein schönes Restwochenende

Peter

Offline MAS

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #84 am: Heute um 20:16 »
Gähn, langsam wird eure Wortglauberei langweilig

Wünsche euch allen noch ein schönes Restwochenende

Peter
[/quot
Gähn, langsam wird eure Wortglauberei langweilig

Wünsche euch allen noch ein schönes Restwochenende

Peter

Das wünsche ich dir auch, lieber Peter!

Ich sitze gerade bei einem leckeren Bier in einer Stadt, nach der ich noch fragen werde.

LG Micha
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Online JJSW

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Antw:Der Schattenwolf
« Antwort #85 am: Heute um 20:25 »
Mir gehts wie Peter.
Ich habe Schattenwolf begrüßt, damit ist mein Mitteilungsbedarf in diesem Thread genüge getan.
Mehr von mir demnächst mal wieder in einem anderem Thema.
Gruß von einem ehemaligem Vielschreiber.

@Micha: Prost🍺 (Mein letztes Bier ist schon etliche Wochen her)

Wünsch euch auch ein schönes Wochenende und einen guten Wochenstart.
Ich muss morgen wieder früh raus...

Jürgen
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen


 

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