Hi, Jürgen 65,
ich wollte Dir gerade mit ein paar Gedanken antworten, hatte heute Mittag bereits Deinen Beitrag mit Interesse gelesen.
Da fiel mir aber gerade eben zur Sekunde auf, dass Du auch ein Bild angehängt hast. Das war mir heute Mittag entgangen.
Eigentlich wollte ich auf dieses Ton-in-Ton-Konzept zum Beispiel eingehen. Das, was da aus der KI dazu kam, hatte mir ganz eigene Bilder in meinem Kopf hervorgerufen. Jetzt, wo ich Dein angehängtes Bild sehe, halte ich für möglich, Teile davon wiederzuerkennen. Und überraschenderweise ganz anders als meine Bilder im Kopf dazu waren.
Kann es sein, dass Du Teile aus dem roten Ton-in-Ton-Konzept im Bild zeigst?
Zu Deinem Bild erst einmal herzlichen Glückwunsch. Einige von uns tauschen sich hier im Forum zum Teil ganz rege Bilder von sich aus - also ich vor allem...

Das Bild von Dir zeigt nun eine Zusammenstellung, die eine sehr individuelle Note trägt, wie ich sie bisher hier im Forum kaum bis fast gar nicht von unseren Mitrockern gesehen habe.
Falls KI da Dein Ratgeber war - herzlichen Glückwunsch! Falls nicht, trotzdem herzlichen Glückwunsch. Aber diesen Punkt hatte ich ja schon...

Eigentlich wollte ich schreiben, dass ich es recht seltsam finde, wenn die KI zu einem Maxirock Spitzenstrümpfe empfiehlt. Seltsam deswegen, weil ich mal wieder von mir auf andere geschlosssen hatte. Ich trage nämlich zu offenen Schuhen keine Strümpfe, also auch keine Feinstrumpfhosen. Frauen machen das allerdings durchaus schon mal. Wenn es wegen Witterung Zeit wird, geschlossene Schuhe zu tragen, dann beginnt für mich auch bald die Zeit der Feinstrumpfhosen. Aber aus mikroklimatischen Gründen trage ich bei geschlossenem Schuhwerk immer zusätzlich noch Socken, zumindest Füßlinge (also lediglich fußbedeckende Sneaker-Socken). Und im Einsatz mit einem Maxirock würde ich da keine Aufmerksamkeit mehr verwenden, mit Spitzenstrümpfen/strumpfhosen noch einen minimalen Akzent zu setzen, den sowieso vermutlich kaum jemand zu Gesicht bekommt. Darum fand ich diesen Tipp der KI: seltsam.
Wie so häufig in letzter Zeit, so fand ich mich auch heute wieder in einem Gespräch über KI. Ich betonte, dass ich KI nur sehr dezent einsetze. In allererster Linie als Recherchewerkzeug. Zum Beispiel, um mir in einem mir sachfremden Gebiet zu Einzelfragen einen ersten Überblick zu verschaffen. Oft reicht mir dann die Genauigkeit für diesen Überblick auch schon.
Was ich mit KI de facto gar nicht mache: Mir Texte schreiben zu lassen. Andere hingegen schreiben Mails oder andere Texte fast ausschließlich noch mit KI. Mir ist das zu heikel. Mir ist lieber, das, was ich ausdrücken möchte, mit meinen eigenen Nuancen zu verfassen und somit letztlich bis ins letzte Detail die Kontrolle darüber zu behalten.
Ich denke, genau so wird man auch mein Verhältnis zur KI in Sachen Stilberatung einordnen können.
Ich will damit nicht ausdrücken, dass ich ein ultimatives Händchen dafür hätte, Kleidungsstücke und den gesamten Austritt draussen unter den Leuten optimal zu gestalten. Aber da ich schon Jahrzehnte tagein tagaus mich mit Rock und inzwischen Kleidern kleide, habe ich für mich schon viel Erfahrung gesammelt. Und ich habe sehr viele Kleidungsstücke gesammelt. Äußerst selten habe ich eine ganze Kombination von Kopf bis Fuß plus Schuhe und Jacke gezielt für solch eine Kombination zusammen eingekauft. Ich habe einen reichhaltigen Fundus von Stückwerk, das ich Tag für Tag, oftmals zweimal am Tag, immer wieder neu zusammenstelle. Dieses Zusammenstellen muss oft aus der Lameng geschehen - also tagelanges hinfiebern und vorbereiten auf den großen Moment ist bei mir nicht. Und so stelle ich je nach Anforderung und Lust und Laune (und was in angemessener Zeit gerade greifbar ist) mein jeweiliges Outfit zusammen aus den vielen Teilen, die ich habe. Der 'große Wurf' wird das dann mal mehr, mal weniger. Oft auch mit nötigen Kompromissen. Herausgekommen über die Jahrzehnte sind eben bestimmte Haltungen, die ich für kombinierbare Teile halte - was geht und was nicht geht zu kombinieren. Und da scheint mir die KI recht viel von meinen inneren Haltungen und Erkenntnissen über Farben, Formen, Materialien, Proportionen wiederzugeben.
Würde ich am Anfang stehen, mir Röcke oder Kleider zu erschließen, so fasse ich Deinen Tipp mit der KI als einen sehr guten Weg auf, sich zu orientieren und eventuell seinen Stil zu finden. Wie ich schon mal schrieb, bin ich ziemlich beratungsresistent gegenüber Vorschlägen von Verkäuferinnen, anderen Leuten - und auch KI. Weil ich habe mir schon meinen eigenen Kopf dazu gemacht über all die Jahrzehnte. Auch will ich mich gar nicht auf einen bestimmten Stil typisieren lassen. Lust und Laune spielt auf meiner Stil-Skala hin und her. Manch andere Menschen definieren ihre Erscheinungsform oftmals enger, zielgerichteter als ich.
Wer sich neu orientieren will oder überhaupt erst Fuß fassen will auf dem weiten Feld der Kleidungsfreiheiten, für den wird Deine Art und Weise, die KI zu befragen, sicherlich ein gutes Hilfsmittel sein. Spannend finde ich, sich daraus eine Art Einkaufszettel zusammenstellen zu lassen. Erinnert mich - möchte ich spaßeshalber erwähnen - an die Einkaufsliste, die abgearbeitet werden will, um alle Zutaten zu haben für die 10 Plätzchensorten zu backen - alles Sachen, die weit jenseits meines gewöhnlichen Erfahrungsfeldes liegen.
Mein Shoppingverhalten bei Kleidung, Schuhen, Accessoires war halt immer: stöbern, gefallen, passt, gekauft. Nur recht selten mal zielgerichtet à la ich brauch das und das und suche mir das jetzt.
Aber Deinen Weg mit der KI halte ich ebenso für spannend. Hoffentlich lässt Du uns noch einiges sehen von Deinen Erfolgen.
Darf ich mal fragen, seit wann Du Dich mit Röcken beschäftigst? Und wie intensiv? Wieviele Röcke hast Du bisher so in etwa?