Aus der Sicht eines ehemaligen Rockträgers
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11.12.2019 19:31
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Autor Thema: Aus der Sicht eines ehemaligen Rockträgers  (Gelesen 8775 mal)
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Barefoot-Joe
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« Antworten #15 am: 08.11.2019 13:02 »

Hallo cephalus,

Zitat
wenn ihnen abgesprochen wird sich um Befindlichkeiten des Partners zu kümmern und dafür nur den eigenen Willen durchsetzen zu wollen.

Das gibt es leider auch. Unser Erfahrung mag das nicht hergeben, aber es gibt leider auch Frauen, für die der Mann eher so etwas wie ein Accessoire ist. Und es gibt auch Männer, die sich in ihrer dabei zugedachten Rolle wohl fühlen.


Zitat
. Für die Partnerin wird der Mann damit zumindest teilweise zur Frau und damit muss sie erst einmal zurechtkommen. Sie muss lernen, dass der Mann immer noch da ist und die Art der Kleidung nichts daran ändert.

Ich denke wenn Frau das so sieht, könnte es wirklich schwierig werden - würde mich meine "teilweise als Frau" empfinden, hätte sie tatsächlich ein Problem. Ein Kleidungsstück ändert aber weder mein Verhalten, noch meine Identität.

Das Zitat war von mir, nicht von Paul. Ich denke, es ist unausweichlich, dass undere Frauen das erst einmal so sehen - es ist eher eine Frage, wie sie damit umgehen. Wenn unsere Frauen morgen beschließen, Krawatte zu tragen, dann verlieren sie damit zwangsläufig einen Teil ihrer Femininität - einfach, weil die Krawatte männlich konnotiert ist. So ist das umgekehrt auch mit dem Rock. In beiden Fällen muss der Partner das überwinden und erkennen, dass die Person und ihre Identität nach wie vor die gleiche ist, auch wenn das zugewiesene Rollenmodell nun weniger befolgt wird. Der Punkt ist: Wenn wir einen Rock tragen und der Rock weiblich konnotiert ist, dann werden wir in unserer Präsentation zwangsläufig femininer, wir werden ein Stück weit "Frau", auch wenn das nicht auf einer rationalen Ebene stattfindet.

Zitat
Ich gebe Dir absolut Recht, nur würde ich das Glück des Partners nicht über das eigene stellen, sondern auf das gleiche Niveau - prinzipiell...

Ja, natürlich. Aber dann ist das eher eine "Verhandlungssache", man muss dann immer abwägen, damit beide gleich sind. Ich denke, der Idealzustand ist, wenn beiden das Glück ihres Partners wichtiger ist als das eigene, dann funktioniert das ganz automatisch. In dieser Situation kann es auch nicht passieren, dass ein Partner den anderen ausnutzt oder es zu einer Selbstaufgabe kommt, weil immer der Partner auf einen selbst aufpasst. Smiley

Zitat
Allerdings habe ich noch keine nennenswerte Situation erlebt, in der eine Konkurrenz aufgetreten wäre und kann sie mir auch nicht vorstellen Grin

Was meinst du denn mit Konkurrenz?
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Ich bin ein Mensch mit Irritationshintergrund.

Normality is a paved road: it’s comfortable to walk, but no flowers grow. - Vincent van Gogh
cephalus
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« Antworten #16 am: 08.11.2019 13:09 »


Zitat
Allerdings habe ich noch keine nennenswerte Situation erlebt, in der eine Konkurrenz aufgetreten wäre und kann sie mir auch nicht vorstellen Grin

Was meinst du denn mit Konkurrenz?


Ich meinte ein Konkurrenz des jeweils persönlichen Glücks - "Du mehr ich weniger und umgekehrt"
Das mehr im Glück des einen reduziert ja nicht das Glück des anderen - wenn dem so wäre, liefe in eine Partnerschaft grundsätzlich etwas schief.
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Barefoot-Joe
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« Antworten #17 am: 08.11.2019 13:13 »

Hallo cephalus,

Zitat
Ich meinte ein Konkurrenz des jeweils persönlichen Glücks - "Du mehr ich weniger und umgekehrt"

Ah, verstehe. Das hatte ich ja adressiert. Smiley

Zitat
Das mehr im Glück des einen reduziert ja nicht das Glück des anderen - wenn dem so wäre, liefe in eine Partnerschaft grundsätzlich etwas schief.

Das stimmt, aber es ist auch etwas, das viele erst lernen müssen. Ich sehe doch häufiger, dass in Beziehungen eher ein Wettbewerb herrscht - vor allem in älteren Beziehungen, in denen das dann irgendwann in Resignation mündet.
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Ich bin ein Mensch mit Irritationshintergrund.

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