Kleid im Alltag
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23. März 2019 15:31
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Autor Thema: Kleid im Alltag  (Gelesen 20595 mal)
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GregorM
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Die meisten nennen meine Röcke Kilts


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« Antworten #15 am: 07. Juni 2018 06:56 »

Lieber Michael,

du sprichst von einer idealen Welt, ich von einer realen. Und in der realen Welt müssen wir leben und das beste aus ihr bekommen. Schritt für Schritt. Für eine Revolution sind wir doch zu wenig. Und wenig ist immerhin mehr als nichts.

Gruß
Gregor
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MAS
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« Antworten #16 am: 07. Juni 2018 07:48 »

Lieber Michael,

du sprichst von einer idealen Welt, ich von einer realen. Und in der realen Welt müssen wir leben und das beste aus ihr bekommen. Schritt für Schritt. Für eine Revolution sind wir doch zu wenig. Und wenig ist immerhin mehr als nichts.

Gruß
Gregor

Lieber Gregor,

ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass ich mir selber schade, wenn ich anderen Menschen von vorn herein Intoleranz und Engtirnigkeit unterstelle. Dann bekomme ich ihnen gegenüber nämlich eine negative Einstellung, was ungute Gefühle in mir hervorbringt. Ich merke das ja, wenn ich Menschen begegne, bei denen ich diese Gefühle habe: In mir wächst dann eine Mischung aus Angst und Agression. Und wenn ich diesen Menschen in dieser Stimmung entgegentrete, säe ich eher Feindschaft als Freundschaft.

Wenn ich ihnen aber Toleranz und Freundlichkeit unterstelle, bin ich lockerer, respektiere auch ihre Eigenarten, die sich von meinen unterscheiden, und wir kommen viel besser miteinander zurecht. Unsere Stimmung strahlt ja auch auf andere Menschen aus.

Und sollten sich andere Menschen tatsächich als intolerant und engstirnig erweisen, muss ich halt gucken, ob ihre Intoleranz mir gefährlich werden kann. Aller nötigstenfalls muss ich mich anpassen, muss dann aber auch aufpassen, darüber nicht krank zu werden. Zwischen den Scheuklappen einiger Leute ist es recht eng, da hat nicht jeder Platz.

LG, Micha
« Letzte Änderung: 07. Juni 2018 08:44 von MAS » Gespeichert

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high4all
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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #17 am: 07. Juni 2018 08:02 »


Toleranz kann durch Verbot ersetzt werden, wenn man übertreibt -

Gruß
Gregor
Wenn Toleranz durch Verbote ersetzt wird, ist es keine Toleranz, sondern Intoleranz. Wenn ich intoleranten Leuten durch vorauseilenden Gehorsam entgegen komme, damit ihre kleine Welt nicht gestört wird, mache ich mich mitschuldig, weil ich ihre intolerante Haltung verstärke.

Gegen den Strom zu schwimmen kann anstrengend sein. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!

@Jürgen

Kennst Du den Spruch: "Wer Kollegen hat, braucht keine Feinde"? Wenn es nicht das Kleid ist, worüber einige sich aufregen, ist es irgendetwas anderes. Bedenke, dass die meisten nicht freiwillig zusammen arbeiten, sondern um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Die beste Vorgehensweise ist, allen Mitarbeitern freundlich zu begegnen, sich nicht am Flurfunk zu beteiligen und sein Ding durchzuziehen.

LG
Hajo
« Letzte Änderung: 07. Juni 2018 08:32 von high4all » Gespeichert

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cephalus
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« Antworten #18 am: 07. Juni 2018 14:19 »

Hallo Jürgen,
was Du berichtest finde ich heftig und traurig.
Leider überrascht es mich nicht, weil viele Leute einfach nicht mit fremden Dingen umgehen können. Gerade, weil Du scheinbar in einem eher technischen Umfeld arbeitest, in dem üblicherweise alles etwas genormter und konservativer abläuft, sind die Leute wohl leicht überfordert - in einem künstlerisch / geisteswissenschaftlichem Umfeld ist Manches in dieser Richtung vermutlich leichter.

Kennst Du die Quelle?
In diesem Fall würde ich an Deiner Stelle direkt auf die betreffende(n) Person(en) zugehen und sie freundlich aber direkt auf ihre Aussage ansprechen und sie um eine Begründung bitten.
Eine Begründung, ihres Problems und,
einen Grund, warm sie es Dir nicht persönlich mitteilen.





Gegen den Strom zu schwimmen kann anstrengend sein.

Damit hast Du Recht, das erfordert Kraft, die der eine mehr und der andere weniger hat, aber auch beim stärksten ist irgendwann die Energie erschöpft

Wenn es nicht das Kleid ist, worüber einige sich aufregen, ist es irgendetwas anderes.

Damit glaube ich, greifst Du zu kurz, Hajo.
Du unterstellst quasi, dass seine Kollegen etwas suchen um Kritik zu üben.

Ich denke eher, dass alleine die Kleidung ausreicht um ein Problem zu verursachen, auch wenn sonst keines vorhanden wäre. Ein Kleid erschüttert die Leute dermaßen in ihrer festgefahrenen Weltsicht, dass sie damit nicht umgehen können. Fremdartiges macht Angst.
Ähnlich haben Menschen noch vor ein paar Jahren auf großflächige Tattoos reagiert, teilweise wirklich mit angst vor den Trägern. Seit man überall Tattoos sieht ist der Effekt zurückgegangen - es sei denn das Gesicht ist tätowiert.

Ich stelle mir immer die Frage, wo fängt Intoleranz an und wo endet ein inneres Gefühl von Abscheu Entsetzen oder Ekel des Betrachters - ist ein mensch, der auf manches mit den genannten Emotionen reagiert, wirklich verantwortlich? Wirklich intolerant?

Mir hat ein Mitarbeiter eines Kunden einmal erzählt, er hätte für seine Band einen netten und musikalisch genialen Gitarristen gefunden - Es gink nir leider nicht, weil es sich so vor seinen schwarz lackierten Fingernägeln ekelte.

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high4all
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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #19 am: 07. Juni 2018 14:47 »

Zitat
Du unterstellst quasi, dass seine Kollegen etwas suchen um Kritik zu üben.
Nö, das ist der ganz normale Betriebsalltag in Deutschland, in dem sich unterschiedliche Charaktere begegnen. Ganz nüchtern ohne rosarote Brille betrachtet.

Um Kritik zu üben braucht es übrigens keines besonderen Grundes, da reicht u.U. ein allgemeines Gefühl der Abneigung (die Chemie stimmt nicht oder die Nase passt nicht).


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Express
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« Antworten #20 am: 07. Juni 2018 16:52 »

Hallo Jürgen,

Zitat
Dann meinte meine Frau:
"Sollen dir das doch deine Kolleginnen und Kollegen ins Gesicht sagen und nicht hintenrum, die Feiglinge. Finde ich gemein sowas."

dein Frau hat genau richtig reagiert, gefällt mir.

Zitat
Morgen wieder mit Kleid oder Rock zur Arbeit. Grad zum Trotz.

Genau so wäre auch meine Reaktion.  Smiley

Gruß Express
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« Antworten #21 am: 07. Juni 2018 17:41 »

Ich stelle mir immer die Frage, wo fängt Intoleranz an und wo endet ein inneres Gefühl von Abscheu Entsetzen oder Ekel des Betrachters - ist ein mensch, der auf manches mit den genannten Emotionen reagiert, wirklich verantwortlich? Wirklich intolerant?

Mir hat ein Mitarbeiter eines Kunden einmal erzählt, er hätte für seine Band einen netten und musikalisch genialen Gitarristen gefunden - Es gink nir leider nicht, weil es sich so vor seinen schwarz lackierten Fingernägeln ekelte.

Sozialkonstruktivistisch gesehen lernen wir, inwelchen Situationen oder vor was wir uns zu ekeln haben. Wi halten es für ein ganz spontanes und individuelles Gefühl, aber es ist durch Parallelisierung mit anderen Menschen erlernt.

LG, Micha
« Letzte Änderung: 07. Juni 2018 17:41 von MAS » Gespeichert

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DesigualHarry
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« Antworten #22 am: 07. Juni 2018 18:55 »

Hallo!

Ich erlebe es eigentlich jetzt schon längere Zeit dass Gegen den Strom zu schwimmen mir mehr Energie gibt, als mit dem Strom zu schwimmen. Für mich war es früher ein ständiger Kampf mit den anderen Mithalten zu können. Ich hatte weder die körperlichen noch die Finanziellen Mitteln um irgendwie ein akzeptables Leben mit der breiten Masse zu führen.

Dann hab ich angefangen Rock zu tragen, und der ganze Druck als Massenmensch funktionieren zu müssen viel allmählich weg.

Ich denke es ist allerdings eine längere Entwicklungsphase dass man daraus mehr Energie gewinnen kann als man verbraucht. Je länger man selber durchhält, umso mehr verstimmen die Kritiker. Niemand greift einen Menschen an der in sich gefestigt ist.
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Gehe deinen eigenen Weg! Alles andere ist Irrweg!
rockpeter
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« Antworten #23 am: 07. Juni 2018 21:21 »

Zitat
Zitat von: high4all am Heute um 08:02
Wenn es nicht das Kleid ist, worüber einige sich aufregen, ist es irgendetwas anderes.
Hajo.

Ich glaube, dass das den Nagel auf den Kopf trifft. Ob das jetzt Arbeitskollegen sind oder Bekannte aus der Nachbarschaft, das ist egal. Man kennt sich, hält manchen Plausch und macht auch mal einen Witz. Aber sicher kann ich mir bei keiner dieser Personen sein, ob sie hinter meinem Rücken nicht doch schlecht über mich reden. Das heißt jetzt nicht, dass alle schlecht über mich reden, aber aus meiner Erfahrung heraus würde ich für niemanden die Hand ins Feuer legen, den ich nur oberflächlich kenne.

@Jürgen: Das ist eine absolut hässlche Situation. Aber lass Dich dadurch nicht beirren, zieh Dein Ding durch.

Viele Grüße
Peter
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Barefoot-Joe
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« Antworten #24 am: 08. Juni 2018 08:04 »

@Jürgen:

Zitat
Rock und Kleid ist für mich inzwischen kein Problem mehr auf der Arbeit und praktiziere ich regelmäßig bei warmem Wetter. Stößt nur noch auf sehr mäßiges Interesse


Bei mir ist das auch so. Kleider sind mittlerweile bei mir genauso normal wie Röcke und gerade im Sommer finde ich sie sehr praktisch und luftig. Drüberwerfen und fertig. Smiley

Zitat
Habe nun festgestellt, daß Rock oder Kleid tragen doch für einige Aufregen sorgt.


Ja klar - wir bekommen das nur nie mit. Smiley Aber wollen wir da nicht auch? So ein Stück weit? Wink

Zitat
Sagte doch die Mutter einer Arbeitskollegin (wohnt 2 Häuser weiter in der Nachbarschaft) heute zu meiner Frau:
"Die (Kolleginnen und Kollegen) haben sich aufgeregt weil dein Mann im Kleid in die Arbeit kommst."


Gut so! Die sollen sich ruhig aufregen, denn dann merken sie vielleicht, dass Emanzipation auch für Männer gilt. Smiley

Zitat
"Sollen dir das doch deine Kolleginnen und Kollegen ins Gesicht sagen und nicht hintenrum, die Feiglinge. Finde ich gemein sowas."


Ach, die tuscheln doch sowieso alle hinter unserem Rücken, machen wir uns doch nichts vor. Smiley Ich erinner mal an Ghandi: http://thequotes.in/wp-content/uploads/2015/11/Mahatma-Gandhi-Motivational2.jpg

Zitat
Morgen wieder mit Kleid oder Rock zur Arbeit. Grad zum Trotz.


Richtig so, zeigs ihnen! Smiley Bei mir hat noch keiner etwas zum Kleid gesagt, aber damit rechne ich auch nicht. Durch den Nagellack, die Ohrringe und das MakeUp halten mich die meisten vermutlich eh für Trans - jetzt erst recht, weil ich wegen des LGBT pride month auch noch die Trans Flagge auf den Nägeln habe. Wink Und solche heiklen Themen spricht keiner einfach so mal an.


@Rock-er:
Zitat
......so viel Mut möchte ich auch mal haben  Cool
Nur müßte das "Kleidchen" etwas länger sein.


Es ist wie beim ersten Rock - die Ängste sitzen nur in unserem Kopf und wollen uns einreden, dass wir kein Kleid anziehen dürfen, weil es noch femininer als ein Rock ist. Das sind aber nur irrationale Ängste - wir können anziehen was wir wollen. Die anderen reden und denken sowieso und warum sollte ich deren vermutete Gedanken zum Maßstab nehmen?

Jürgens Kleid ist eigentlich recht normal lang, wenn ich das so mit einigen meiner vergleiche. Meine kürzesten Kleider sind locker noch eine Handbreit kürzer - da sitzt man schon fast auf dem blanken Hintern und muss aufpassen, dass man sich nicht aus Versehen bückt. Die trage ich aber meist nur am Strand.

Ein kleiner Tip am Rande: Wenn das Kleid zu kurz wird, kann man auch einfach einen dünneren Rock darunter ziehen. Ich habe bspw. eine Elfentunika von Vishes, die ist für ein Kleid eigentlich ein wenig zu kurz. Wenn man da aber einen kurzen A-Linie Rock drunterzieht, bspw. den Glockenrock von H&M, dann sieht das immer noch aus wie ein einziges Kleid, geht aber bis zum Knie.

Zitat
Da ich auf Grund eines Beinleidens Stützstrümpfe tragen muß, kann ich weder kurze Röcke noch kurze Kleider tragen.


Was ist das denn für ein Beinleiden? Denn wenn man das ursächlich behandeln würde, bräuchtest du keine Stützstrümpfe mehr.

Zitat
Der Sinn eines Rockes/Kleides ist es doch, zumindest für mich, daß es luftig sein soll. Was aber mit Strumpfhose, wenn auch nur Blickdichte, zunichte gemacht wird. Dann kann ich auch gleich wieder Hose tragen. (meine Meinung).


Wenn es kühler ist, muss es nicht mehr wirklich luftig sein, da bin ich ganz froh, wenn ich Legging unter dem Rock trage. Auf die Idee, dann wieder Hosen anzuziehen, bin ich noch nie gekommen. Ich weiß nicht mal, wo ich meine Hosen hingelegt habe... Wink

Zitat
Außerdem sehen meine Beine auch nicht mehr so Optimal aus wie Deine


Genau deshalb tragen Frauen ja hautfarbene Feinstrumpfhosen. Die funktionieren auch bei Männern.


@Rob: Cooles Outfit. Smiley Ich mag ja gemusterte Strumpfhosen, leider gibt es die in meiner Größe nicht allzu oft. Und ich muss sie immer erst umnähen, das geht auch nicht bei allen gut.


@Gregor:
Zitat
Und in der realen Welt müssen wir leben und das beste aus ihr bekommen.


Stimmt. Aber das Beste ist das, was uns glücklich macht. Nicht das, was andere glücklich macht.


@Hajo:
Zitat
Wenn Toleranz durch Verbote ersetzt wird, ist es keine Toleranz, sondern Intoleranz. Wenn ich intoleranten Leuten durch vorauseilenden Gehorsam entgegen komme, damit ihre kleine Welt nicht gestört wird, mache ich mich mitschuldig, weil ich ihre intolerante Haltung verstärke.


Völlig richtig. Und dann müssen wir uns auch nicht beschweren, dass die anderen ihre Meinung nicht ändern und uns komisch anschauen. Die Frauen haben sich damals die Hosen erkämpft, indem sie damit gegen allen Widerstand immer wieder auf die Straße gegangen sind und auf ihre Rechte gepocht haben. Nicht, indem sie gesagt haben "Ach die Anderen finden das nicht gut, lass uns mal wieder den Rock anziehen, wir können eh nichts ändern..."


@cephalus:
Zitat
Damit glaube ich, greifst Du zu kurz, Hajo.
Du unterstellst quasi, dass seine Kollegen etwas suchen um Kritik zu üben.


Tun sie. Jeder hat einen bestimmten "Zuneigungswert" für jeden anderen Kollegen im Kopf. Und bei denjenigen, die da von vorneherein einen gewissen negativen Wert haben, sucht man unbewußt nach Faktoren, die die Abneigung weiter bestärken, damit wir sie nicht mögen müssen. Aber wir wissen ja gar nicht, warum und wie die Kolleginnen das sagten, es kann ja auch einfach nur ein Ausdruck der Verwunderung gewesen sein. Bei Frauen kann man da nie sicher sein. Frauen können "Ach ja?" auf 37 verschiedene Arten betonen, 9 davon sind sogar tödlich. Wink


@Harry:
Zitat
Ich erlebe es eigentlich jetzt schon längere Zeit dass Gegen den Strom zu schwimmen mir mehr Energie gibt, als mit dem Strom zu schwimmen.


Das kann ich nur bestätigen. Rock tragen macht auch in dieser Hinsicht frei. Smiley
Genauer gesagt: Sich selbst zu sein macht frei - und glücklich. Smiley

Eigentlich schwimme ich auch nicht gegen den Strom. Ich stehe am Rand des Stromes und schaue den anderen zu, wie sie der Masse hinterherschwimmen und der erste in einem Wettbewerb sein wollen, den sie nicht gewinnen können.

Zitat
Ich denke es ist allerdings eine längere Entwicklungsphase dass man daraus mehr Energie gewinnen kann als man verbraucht.  Je länger man selber durchhält, umso mehr verstimmen die Kritiker. Niemand greift einen Menschen an der in sich gefestigt ist.


Stimmt. Energie gewinnt man erst dann daraus, wenn man gefestigt ist und das Tragen des Rocks normal geworden ist. Bis dahin verbrauchen die eigenen Ängste und Unsicherheiten einen Großteil der Energie. Aber hat man diese Phase erst einmal überwunden, erzeugt das "Ich bin ich" eine Unmenge positiver Energie. Smiley
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« Antworten #25 am: 08. Juni 2018 08:29 »


@Gregor:
Zitat
Und in der realen Welt müssen wir leben und das beste aus ihr bekommen.

Stimmt. Aber das Beste ist das, was uns glücklich macht. Nicht das, was andere glücklich macht.

Also ich bin für Win-win-Situationen. Lasst uns doch alle glücklich sein!

Mein Glück auf dem Unglück anderer aufzubauen, hielte ich für zu egoistisch.

Mögen alle Wesen glücklich sein!

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« Antworten #26 am: 08. Juni 2018 10:29 »

BF-Joe,

Citat: Ich mag ja gemusterte Strumpfhosen, leider gibt es die in meiner Größe nicht allzu oft.

Ich bin selbst 188cm und 90kg, aber kann doch viele gemusterte Strumpfhosen bekommen.
In die Marken Kunert, Falke, Oroblu komme ich sehr gut zurecht und habe dan noch nicht mahl die größte Größe.

Rob
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« Antworten #27 am: 08. Juni 2018 11:05 »

Zitat
Mein Glück auf dem Unglück anderer aufzubauen, hielte ich für zu egoistisch.

Welches Unglück entsteht denn bei anderen, wenn ich ein Kleid anziehe?
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« Antworten #28 am: 08. Juni 2018 11:09 »

Hallo Rob,

Herzlich willkommen übrigens! Smiley

Zitat
Ich bin selbst 188cm und 90kg, aber kann doch viele gemusterte Strumpfhosen bekommen.
In die Marken Kunert, Falke, Oroblu komme ich sehr gut zurecht und habe dan noch nicht mahl die größte Größe.

Ich bin offenbar immer in Geschäften, die schlanke Models als Zielgruppe haben. Ich werde mal online suchen, aber neue werde ich auch erst wieder im Herbst brauchen. Aktuell ist es ja viel zu warm dafür. Smiley
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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #29 am: 08. Juni 2018 11:20 »

Zitat
Mein Glück auf dem Unglück anderer aufzubauen, hielte ich für zu egoistisch.

Welches Unglück entsteht denn bei anderen, wenn ich ein Kleid anziehe?

- Sie könnten neidisch sein, weil Du etwas tust, was sie selbst gerne möchten.

- Ihr Weltbild könnte gestört werden.

- Sie könnten sich in ihrer Rolle als Mann oder Frau hinterfragt fühlen.

- Sie könnten sich durch Dein "Anders sein" belästigt fühlen.

« Letzte Änderung: 08. Juni 2018 11:23 von high4all » Gespeichert

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