Rock und Kleid im Alltag
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19. Januar 2019 17:25
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Autor Thema: Rock und Kleid im Alltag  (Gelesen 2346 mal)
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DesigualHarry
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« Antworten #15 am: 02. Dezember 2018 11:12 »

Hallo!

Ehrlich gesagt fühlte ich mich im queer Thread auch ein wenig gedrängt mich als Mann im Rock als queer zu outen...Hier sage ich auch klipp und klar dass queer für mich nicht in Frage kommt. Deswegen werde ich aber solche Leute nie angreifen, sondern nur auf mein Recht bestehen so zu sein wie ich es mag.

Ich persönlich hab auch nicht die Energie mich mit allen Minderheiten zu Soladisieren, ein paar wenige reichen. Jeder hat das Recht so zu sein wie er mag, aber ich muss mich nicht überall Einmischen, vor allem dort nicht wo ich die Zusammhänge nicht verstehe.
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« Antworten #16 am: 02. Dezember 2018 11:22 »

Schade!

Ich wünsche Dir, dass Du nie in die Situation kommst, in der Du auf die Solidarität eines Menschen angewiesen bist, der anders ist als Du und trotzdem für Dich einritt, einfach weil er Dein Recht auf Freiheit als verteidigungswürdig ansiehst, also auf die Solidarität eines Fremden, der Dich als Nächsten liebt wie sich selbst und den es dann nicht gibt.
Martin Niemöller hatte mal so eine Situation beschrieben, die ich Dir nicht wünsche und keinem wünsche: https://www.gutzitiert.de/zitat_autor_martin_niemoeller_thema_gemeinschaft_zitat_9331.html

LG, Micha
 
Man könnte den Text aus Lukas 10,25-37 nehmen und auf heutige Personengruppen übertragen. Im Unterschied zu einer billigen Fern-Solidarität steht eine konkrete Handlung im Mittelpunkt, die denjenigen, der Solidarität übt, Zeit, Kraft und Geld kostet. Außerdem fragt der Helfende nicht nach den Stand des Verunglückten, noch nach seinen Ansichten oder Orientierungen.

Ja, die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Zwei Studentinnen von mir schreiben ihre Bachelorarbeit darüber: Exegese und Unterrichtsentwurf. Der Samariter, ein Volksfremder, der sich dem Verletzten gegenüber solidarisch verhält, während Leute des eigenen Volkes, sogar Berufsreligiös, vorübergehen und keine Zeit haben. Es geht also nicht nur um den Stand des Verunglückten, sondern auch um den des Helfers.

Und doch ist auch die Fernsolidarität wichtig, denn ohne diese, käme es auch nicht zu einer solchen konkreten Hilfeleistung. Die Einstellung muss schon da sein, damit sie in einem solchen Notfall aktiviert werden kann.


LG, Micha
« Letzte Änderung: 02. Dezember 2018 11:23 von MAS » Gespeichert

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« Antworten #17 am: 02. Dezember 2018 11:25 »

Hallo!

Ehrlich gesagt fühlte ich mich im queer Thread auch ein wenig gedrängt mich als Mann im Rock als queer zu outen...Hier sage ich auch klipp und klar dass queer für mich nicht in Frage kommt. Deswegen werde ich aber solche Leute nie angreifen, sondern nur auf mein Recht bestehen so zu sein wie ich es mag.

Ich persönlich hab auch nicht die Energie mich mit allen Minderheiten zu Soladisieren, ein paar wenige reichen. Jeder hat das Recht so zu sein wie er mag, aber ich muss mich nicht überall Einmischen, vor allem dort nicht wo ich die Zusammhänge nicht verstehe.

Lieber Harry,

wer will Dich denn drängen, Dich als Queer zu outen?

Nach meinem Verständnis geht es nur darum, Queers nicht zu diskriminieren. Und Du hast nicht die Energie, gegen eine Diskriminierung zu sein. Muss man denn alle Zusammenhänge verstehen, um für die Menschenrechte einzutreten?

LG, Micha
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« Antworten #18 am: 02. Dezember 2018 11:31 »

Hallo Ludwig

Das Kleid sieht gut aus und gefällt mir. Würde ich auch gerne tragen.

Vielleicht sollte ich mein Etuikleid auch mal im Theater tragen.

LG, Micha

Gute Idee, lieber Micha, warum denn auch nicht?


Und vielleicht sollte ich mal ins Theater gehen, dann hätte ich mal wieder eine Gelegenheit zum Kleid tragen  Wink

Grüßle
Jürgen

Vielleicht! Dabei hasse ich es, mich für das Theater extra irgendwie anzuziehen. Ich gehe ins Theater, wenn mich ein Stück interessiert, und möchte dann nicht durch Kleidungsfragen davon abgelenkt werden. 
Schauen wir mal...

LG, Micha
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GregorM
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« Antworten #19 am: 02. Dezember 2018 11:47 »

Hier werde ich gedrängt, mich mit Homosexuellen und ähnlichen zu solidarisieren. Das will ich aber nicht, und tue es nicht. Abgesehen davon hätten die davon wenig Nutzen und die haben das auch nicht nötig.

Gruß,
Jo

Hallo Jo,

ich habe deine Beiträge der letzten Woche gelesen. Und vernüftigeres ist hier nicht gesagt worden. Kompliment.

Gruß
Gregor
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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #20 am: 02. Dezember 2018 11:55 »

Hallo!

Ehrlich gesagt fühlte ich mich im queer Thread auch ein wenig gedrängt mich als Mann im Rock als queer zu outen...Hier sage ich auch klipp und klar dass queer für mich nicht in Frage kommt. Deswegen werde ich aber solche Leute nie angreifen, sondern nur auf mein Recht bestehen so zu sein wie ich es mag.

Seltsam, dass Du danach gedrängt fühlst, Dich in einer Art Rechtfertigungsnot zu sehen. Wenn Du Dir so sicher bist in Deiner Motivation bezüglich des Tragens von Röcken, ist ein Statement als Abgrenzung von anderen Motivationen obsolet.

Deine Reaktion erinnert mich an Hosenträger, die ihre Motivation für das Tragen von Hosen so hinterfragt sehen, dass sie mit teils heftiger Ablehnung reagieren.

Oder Nichtchristen, die sich alleine durch die Existenz meines Glauben so angegriffen fühlen, dass sie negativ antworten.

Eine entspannte Reaktion wäre z.B. keine Reaktion auf diesen Thread.
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Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)
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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #21 am: 02. Dezember 2018 12:01 »

Hier werde ich gedrängt, mich mit Homosexuellen und ähnlichen zu solidarisieren. Das will ich aber nicht, und tue es nicht. Abgesehen davon hätten die davon wenig Nutzen und die haben das auch nicht nötig.

Gruß,
Jo

Hallo Jo,

ich habe deine Beiträge der letzten Woche gelesen. Und vernüftigeres ist hier nicht gesagt worden. Kompliment.

Gruß
Gregor

Wie kann ein Mann durch Beiträge in einem Forum zu irgendwas gedrängt werden?

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« Antworten #22 am: 02. Dezember 2018 12:02 »

Hier werde ich gedrängt, mich mit Homosexuellen und ähnlichen zu solidarisieren. Das will ich aber nicht, und tue es nicht. Abgesehen davon hätten die davon wenig Nutzen und die haben das auch nicht nötig.

Gruß,
Jo

Hallo Jo,

ich habe deine Beiträge der letzten Woche gelesen. Und vernüftigeres ist hier nicht gesagt worden. Kompliment.

Gruß
Gregor

Ich verstehe nicht, was daran vernünftig sein soll, sich dagegen auszusprechen, sich für die Einhaltung der Menschenrechte in diesem Forum einzusetzen.

Erinnerst Du Dich, lieber Gregor, an unseren gemeinsamen Apell für eine Nichtdiskriminierung von Queers? Und sprichst Du dagegen. Warum? Was ist Deiner Meinung nach an Diskriminierung vernünftig?


LG, Micha
« Letzte Änderung: 02. Dezember 2018 12:05 von MAS » Gespeichert

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DesigualHarry
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« Antworten #23 am: 02. Dezember 2018 14:17 »

Hallo!

Von Zeit zu Zeit muss man seine Position halt mal wieder zum Ausdruck bringen, lieber Hajo.


Und die ganze Geschichte hat ja damit angefangen, dass da ein Thread aufgetaucht ist wo es heist „Warum wir mehr queere Vorbilder brauchen“. Mit dem wir bin aber ich persönlich nicht Einverstanden. Und warum Michael jetzt den Vorwurf bringt damit Diskriminierend zu handeln verstehe ich persönlich jetzt nicht. Ich hab ja nichts gegen die die queer sein möchten. Mir geht es nur um die Klarstellung dass der Begriff queer mitsamt der Einstellung dazu für mich nicht vereinbar ist.

 
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« Antworten #24 am: 02. Dezember 2018 17:04 »

Hallo!

Von Zeit zu Zeit muss man seine Position halt mal wieder zum Ausdruck bringen, lieber Hajo.


Und die ganze Geschichte hat ja damit angefangen, dass da ein Thread aufgetaucht ist wo es heist „Warum wir mehr queere Vorbilder brauchen“. Mit dem wir bin aber ich persönlich nicht Einverstanden. Und warum Michael jetzt den Vorwurf bringt damit Diskriminierend zu handeln verstehe ich persönlich jetzt nicht. Ich hab ja nichts gegen die die queer sein möchten. Mir geht es nur um die Klarstellung dass der Begriff queer mitsamt der Einstellung dazu für mich nicht vereinbar ist.

 

Lieber Harry,

wie gesagt: Du brauchst ja nicht queer zu sein. Ich bin es auch nicht. Höchstens Querdenker!

Aber die Diskussion hatte sich ja so entwickelt, dass gesagt wurde, man brauche sich nicht mit Queers zu solidarisieren. Und "sich mit Queers solidarisieren" verstehe ich, dass man für ihre Rechte, queer zu sein und das auch öffentlich auszuleben und hier im Forum sich als queer zu outen und seine queeren Motive, Röcke und anderes zu tragen, auch öffentlich behaupten darf, ohne deswegen in irgendwelche Schranken verwiesen zu werden oder hören zu müssen: "Mit Deinen Motivationen will ich nicht in Zusammenhang gebracht werden." Diese Art von Solidarität zu verweigern, nenne ich "Diskriminierung", also "Ungleichbehandlung" in dem Sinne, dass Rockträger, die Mode, Tragegefühl, Ästhetik als Motive für ihr Rocktragen angeben, hier willkommen sind, aber solche, der irgendwelche geschlechlichen Motive haben, also Gender- oder sexuelle Motive, hier nicht willkommen sind, sondern sie auf andere Foren verwiesen werden.

Und gegen diese Art von Intoleranz, Solidaritätsverweigerung und Diskriminierung argumentiere ich.

Wenn Joe meint, es seien so viele, dass man sie mit ins Boot nehmen müsse, und Jo meint, es seien so wenige, dass man sie ruhig vernachtässigen könne, gefallen mir beide Begründungen nicht. Ob jemand das Recht hat, seine Röcke aus der für ihn stimmenden Motivation zu tragen, hängt meines Erachtens nicht davon ab, ob er zu einer Mehrheit oder zu einer Minderheit gehört. Er hat das Recht, darf seine Motive auch offen aussprechen und ist damit hier im Forum willkommen! Punkt!
Und dieses Willkommenheißen ist Solidarität, ihn nicht willkommen zu heißen ist Diskriminierung.

LG, Micha
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Skirtedman
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« Antworten #25 am: 02. Dezember 2018 23:36 »


Aber die Diskussion hatte sich ja so entwickelt, dass gesagt wurde, man brauche sich nicht mit Queers zu solidarisieren. Und "sich mit Queers solidarisieren" verstehe ich, dass man für ihre Rechte, queer zu sein und das auch öffentlich auszuleben und hier im Forum sich als queer zu outen und seine queeren Motive, Röcke und anderes zu tragen, auch öffentlich behaupten darf, ohne deswegen in irgendwelche Schranken verwiesen zu werden oder hören zu müssen: "Mit Deinen Motivationen will ich nicht in Zusammenhang gebracht werden."

Ei, warum denn nicht?

Wenn in einem Plätzchenback-Forum auch Kuchenrezepte ausgetauscht werden, dann passt das doch gut rein. Da dürfen Plätzchenbäcker und Plätzchen- und Kuchenbäcker, vielleicht auch mal Nur-Kuchenbäcker sich darin austauschen.

Wenn die Nur-Plätzchenbäcker das Gefühl bekommen, es gehe fast nur noch um Kuchenrezepte, dann dürfen die Nur-Plätzchenbäcker ruhig auch mal sagen, dass sie gerne wieder mehr Platzchen-Rezepte im Forum finden würden.

Wenn die Nur-Plätzchenbäcker das Gefühl bekommen, man müsse zumindest ein Plätzchen- und Kuchenbäcker sein, um im Forum Anerkennung zu finden, dann kann es sein, dass die Nur-Plätzchenbäcker sich im Plätzchenback-Forum nicht mehr zuhause fühlen. Und da darf ein Nur-Plätzchenbäcker sich äußern, dass er im Moment und vielleicht niemals ein Plätzchen- und Kuchenbäcker wird, ohne dass sich die Plätzchen- und Kuchenbäcker als auch die Nur-Kuchenbäcker gekränkt fühlen müssen. Und sind sie´s doch immer und immer wieder, dann kann es sein, dass das Plätzchenback-Forum einige Nur-Plätzchenbäcker verliert.

Diese Art von Solidarität zu verweigern, nenne ich "Diskriminierung", also "Ungleichbehandlung" in dem Sinne, dass Rockträger, die Mode, Tragegefühl, Ästhetik als Motive für ihr Rocktragen angeben, hier willkommen sind, aber solche, der irgendwelche geschlechlichen Motive haben, also Gender- oder sexuelle Motive, hier nicht willkommen sind, sondern sie auf andere Foren verwiesen werden.

Wieso ist die Bekenntnis, man sei ein Nur-Plätzchenbäcker eine Solidaritätsverweigerung oder gar Diskriminierung? Ein Plätzchenback-Forum muss doch aushalten können, dass ein Nur-Plätzchenbäcker niemals einen Kuchen backen möchte und dies auch in seiner Familie und Umfeld kundtut, dass er nur Plätzchen backen wird und sein Umfeld von ihm niemals einen Kuchen gebacken bekommt. Dadurch werden die Kuchenbäcker doch nicht diskriminert.

Und falls aber der Nur-Plätzchenbäcker im Plätzchenback-Forum so gut wie keine Plätzchenrezepte mehr findet, weil sie in den Kuchenrezepten untergehen, dann könnte es sein, dass die Kuchenbäcker vielleicht tatsächlich sich überwiegend in einem Kuchenback-Forum austauschen täten. Oder sie nennen das Plätzchenback-Forum um und sagen, wir backen zwar Plätzchen, aber unbedingt auch Kuchen. Oder man akzeptiert, dass im Plätzchenback-Forum auch Nur-Plätzchenbäcker sind und auch im Forum ebenso sichtbar vertreten sein wollen.

Und jetzt mal ein anderes Beispiel (mal den Foren-Schnickschnack weggelassen) :

Ich kann mich doch klar als Mann bekennen, ohne damit in irgendeiner Weise Frauen zu diskrimineren oder ihnen die Solidarität zu verweigern.

« Letzte Änderung: 03. Dezember 2018 00:04 von Skirtedman » Gespeichert
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« Antworten #26 am: 02. Dezember 2018 23:39 »

Ausserdem finde ich es schade, dass die Grundsatz-Diskussion sich nun flächenmässig ausbreitet und an zwei Fronten (in zwei Diskussionsfäden) ausgefochten wird...

Hier der Link zu dem anderen, um es für Neuankömmlinge oder das Archiv leichter zugänglich zu machen:
https://www.rockmode.de/index.php?topic=7011.0
« Letzte Änderung: 02. Dezember 2018 23:47 von Skirtedman » Gespeichert
MAS
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« Antworten #27 am: 02. Dezember 2018 23:50 »

Lieber Wolfgang,

um Dein Beispiel aufzugreifen: Wir sind also Kuchenbäcker. Nun gibt es Kuchenbächer, die Kuchen bachen wollen, wei es sie gerne Kuchen essen und Kuchenbäcker, die wollen gerne Kuchen backen, weil es bisher als rein weibliche Tätigkeit galt, Kuchen zu backen. Einge von ersteren sagen nun, mit Kuchenbäckern, die solche Gründe nennen, möchten sie nicht in einen Topf geworfen werden, weil in der allgemeinen Geselllschaft männliche Kuchenbäcker eh schon komisch angeschaut werden. Lieber betont man, dass man mit den Kuchenbäckern, die durch das Kuchenbacken ihre weiblichen Anteile ausleben wollen, nichts zu tun hat, damit die männlichen Nicht-Kuchenbäcker. für das das Ausleben von weiblichen Eigenschaften durch einen Mann abnormal ist, vielleicht auch mal anfangem Kuchen zu backen. Sollte das gelingen, können alle rein männlichen Kuchenbäcker ja dann gemeinsam auf die sich ein bisschen weiblich fühlenden männlichen Kuchenbäckern herumhacken.

LG, Micha
« Letzte Änderung: 02. Dezember 2018 23:50 von MAS » Gespeichert

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« Antworten #28 am: 03. Dezember 2018 00:11 »

Ich dachte, die Differenzierung in

Nur-Plätzchenbäcker
Plätzchen- und Kuchenbäcker
Nur-Kuchenbäcker

in einem Plätzchenback-Forum

sei schon differenziert genug, und abstrahiert, um nicht noch weitere Differenzierungen einführen zu müssen, auch noch solche, die kaum noch abstrahiert sind. Bitte entschuldige, wenn ich Deiner Verkomplizierung und Re-Abstrahierung gerade nicht mehr folgen mag.
 Wink
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« Antworten #29 am: 03. Dezember 2018 00:20 »

Ich dachte, die Differenzierung in

Nur-Plätzchenbäcker
Plätzchen- und Kuchenbäcker
Nur-Kuchenbäcker

in einem Plätzchenback-Forum

sei schon differenziert genug, und abstrahiert, um nicht noch weitere Differenzierungen einführen zu müssen, auch noch solche, die kaum noch abstrahiert sind. Bitte entschuldige, wenn ich Deiner Verkomplizierung und Re-Abstrahierung gerade nicht mehr folgen mag.
 Wink

Es geht einfach darum, dass eine Teilgruppe der Forenmitglieder in den Augen einiger oder vieler Mitglieder der Gesamtgesellschaft abnorm ist und einige anderen Forenmitglieder in dasselbe Horn stoßen.

Von mir aus nimm ein Forum der Bäcker, von denen die Plätzchenbäcker in der Gesamtgesellschaft diskriminiert werden, woraufhin sich die Kuchenbäcker von ihnen distanzieren, um ihre Kuchen auch weiterhin an die Nichtbäcker verkaufen zu können.

LG, Micha
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2018 00:21 von MAS » Gespeichert

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