Modefreiheit
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16. Dezember 2018 10:06
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Autor Thema: Modefreiheit  (Gelesen 409 mal)
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DesigualHarry
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« am: 07. Dezember 2018 17:08 »

Hallo!

Mir ist es grundsätzlich egal wer was trägt, unter Modischer Freiheit für mich als Mann verstehe ich keine Einschränkungen hinsichtlich der Bekleidung. Unter Modischer Freiheit für mich als Mann verstehe ich aber nichts was ich machen würde währe ich eine Frau. Alles was da kommt Interessiert mich nicht.

Und das ist Anscheinend immer wieder ein Problem, dass Leute hier schreiben, wie schön doch diese Spielarten darüber hinaus sind, und plötzlich annehmen jeder müsse das jetzt genauso sehen.

Ich habe keine Probleme mit Menschen die Ihren Weg gehen wollen, das finde ich richtig und gut. Was ich aber nicht ausstehen kann ist, dass man das jetzt plötzlich selber auch so sehen muss, weil man sonst nicht auf der Höhe der Zeit ist, oder unter irgendwelchen Phobien oder Ängsten leidet.

Nicht jeder Mensch hat das gleiche Tempo oder den gleichen Rhythmus, während der eine sich innerhalb von einer kurzen Zeit sich schon "queer" fühlt, ist der andere halt noch nicht so weit, vielleicht will er aber auch nie soweit hinaus. Das zu respektieren empfinde ich als "Human".

Nicht jeder Mensch empfindet gleich, hat denselben Wortschatz usw. usf. Wenn ich etwas bestimmtes nicht nur für mich sondern auch für andere will, wird es immer diese Diskussionen hier geben. Dann bleibt immer einer auf der Strecke, wird diskriminiert, oder geht halt Unfreiwillig mit. Wenn ich aber etwas bestimmtes erstmal nur für mich persönlich machen will, können andere dann immer selber entscheiden ob sie das auch so sehen können, und dann vielleicht da mitmachen.
« Letzte Änderung: 07. Dezember 2018 17:13 von DesigualHarry » Gespeichert

Der einzige Sinn meines Daseins besteht in meiner Einzigartigkeit!

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Skirtedman
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« Antworten #1 am: 07. Dezember 2018 17:22 »

Entschuldige die Wortklauberei, aber ehe andere über diesen Satz herfallen und Rocktragen, Hosentragen und sonstwas da hineinlegen...

Mit dem Satz:
"Unter Modischer Freiheit für mich als Mann verstehe ich aber nichts was ich machen würde währe ich eine Frau."
meintest Du wahrscheinlich
"Unter Modischer Freiheit für mich als Mann verstehe ich aber nichts, von all dem, was Frauen sonst noch so machen."

D´accord! Bin mit Dir einer Meinung!
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DesigualHarry
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« Antworten #2 am: 07. Dezember 2018 17:37 »

Hallo!

Lieber Skirtedman, erstmal freut es mich, wenn wir hier gleicher Meinung sind. Smiley

aber ich meinte den Satz schon so, wie ich ihn geschrieben habe. Weil ich Röcke oder Kleider nicht so trage wie eine Frau sie trägt. Ich habe meinen eigenen Gang und Rhythmus, mein eigenes Tempo, das halt am Männlichen angelehnt ist. Unter Rocktragen als Mann, verstehe ich für mich persönlich genau das: Einen Rock tragen als Mann. Ein bestimmter Rock wird von etwas was sich jeder aussuchen und kaufen kann, mein Rock.
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high4all
Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen. (Psalm 18,30)
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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #3 am: 07. Dezember 2018 17:46 »


"Unter modischer Freiheit verstehe ich, das zu tragen, was ich für richtig halte und nicht, das zu tragen, was andere für richtig halten."

« Letzte Änderung: 07. Dezember 2018 18:04 von high4all » Gespeichert

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)

Skirtedman
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« Antworten #4 am: 07. Dezember 2018 17:58 »

Hallo!

Lieber Skirtedman, erstmal freut es mich, wenn wir hier gleicher Meinung sind. Smiley

aber ich meinte den Satz schon so, wie ich ihn geschrieben habe. Weil ich Röcke oder Kleider nicht so trage wie eine Frau sie trägt. Ich habe meinen eigenen Gang und Rhythmus, mein eigenes Tempo, das halt am Männlichen angelehnt ist. Unter Rocktragen als Mann, verstehe ich für mich persönlich genau das: Einen Rock tragen als Mann. Ein bestimmter Rock wird von etwas was sich jeder aussuchen und kaufen kann, mein Rock.

Ah! Danke für die weitere Ausführung.

Das hätte ich persönlich aus diesem Satz niemals herauslesen können.

Das, was Du damit verbindest, also "Gang", "Rhythmus" usw., das verbinde ich auch mit meinem Rocktragen und passe das nicht dem an, was man für weiblich hält.

Manchmal gibt es aber Kleidungstücke, die das mit beeinflussen. Deswegen mag ich aber auch keine engen Kleidungsstücke mehr, die mich in Haltungen und Gangmuster hineinpressen, die gar nicht mir entsprechen. Ein langer schmaler Jeansrock kann (muß aber nicht zwingend) das schon tun. Deshalb tendiere ich derzeit verstärkt auch zu den weiteren Röcken, die meinen Gang nicht einschränken oder wo ich nicht zwingend die Beine übereinanderschlagen muss etc... Auch wenn die weiteren Kleidungsstücke ich zumindest früher für weiblicher gehalten hatte, und die weniger ausgestellten als die optisch eher "männlicheren".


"Unter modischer Freiheit verstehe ich, das zu tragen, was ich für richtig halte und nicht, das zu tragen, was andere für richtig halten."

D´accord.

Ehre, wem Ehre gebührt! Und respektiere, wem Respekt gebührt, nämlich jedem!

« Letzte Änderung: 07. Dezember 2018 18:13 von Skirtedman » Gespeichert
Dr.Heizer
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« Antworten #5 am: 11. Dezember 2018 23:03 »

Die Freiheit, sich zu kleiden, um sich darin wohlzufühlen: Modefreiheit. Modefreiheit auch, einfach frei zu sein, von Dingen, die andere für modisch oder unmodisch halten, frei von Trends. Einfach dem eigenen Stil und dem eigenen Wohlempfinden folgen. Das ist die Modefreiheit, welche ich mir nehme.

Und vollkommen richtig kopiere ich nicht jemanden, sondern bin ich, egal was ich trage. Trage ich einen Rock oder Hose egal welche Art, Farbe oder Schnitt -, bin ich immer noch ich, kein anderer oder gar eine andere. Mein Gang, meine Gehgeschwindigkeit, Bewegungen sind wie immer, gleiche Schrittlänge... ich bleibe ich, bin ge-kleidet und nicht ver-kleidet, bin eben ich und nicht verstellt. Braucht auch keiner, es sei denn, man spielt Straßentheater. Das meinte wohl DesigualHarry?

Ich nehme mir die Modefreiheit, stets in meiner Freizeit (auch an Orten, welche ich zum ersten Mal besuche), Kilt oder Rock zu tragen. Ob in Freital, Chemnitz, Berlin oder München, auf Ibiza, in Belgien, Portugal, Tschechien, Österreich oder sonst wo. Wo auch immer ich war: noch nie hat mich jemand angefeindet wegen dem Kleidungsstück Rock oder Kilt. Oft gab es spontane Gespräche mit netten Menschen aus aller Welt. Manchmal auch ein freundliches Kompliment. Vielleicht, weil ich authentisch bleibe - eben einfach ich - und somit nicht verkleidet oder gar verstellt wirke? Eben ein Original und keine Kopie von irgend jemandem oder etwas anderem. Wink
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Viele Grüße aus dem Vogtland, Dr.Heizer

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