Influencerinnen pflegen alte Rollenbilder
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21. Juni 2019 00:10
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Neuestes Mitglied: Paul1019FFM
   
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Autor Thema: Influencerinnen pflegen alte Rollenbilder  (Gelesen 3428 mal)
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Hansi1973
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« am: 01. Februar 2019 22:07 »

Interessante Studie:
Von wegen hipp und modern... inhaltlich ist das altbackener Tobak und bedient eher Rollenbilder und Klischees der 1950er.
Gut aussehen und gut kochen - reicht den Damen scheinbar.

https://www.mobilegeeks.de/news/studie-so-inszenieren-sich-maedchen-bei-instagram-und-youtube/


siehe auch:
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-01/geschlechterdarstellung-soziale-medien-frauen-studie
https://www.zeitjung.de/studie-socialmedia-klischee-rollenbilder-wahrnehmung/
https://www.flurfunk-dresden.de/2019/01/30/studie-veraltete-geschlechterdarstellung-durch-influencer-innen/


Schade, dass sich die Damen darauf reduzieren und damit noch stärker das Recht für sich in Anspruch nehmen, in Mode-Fragen tonangebend zu sein.
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Barefoot-Joe
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« Antworten #1 am: 02. Februar 2019 09:24 »

Instagram und Youtube sind aber sehr selektiv und zeigen und vor allem das, was wir sehen wollen. Gerade Instagram hat auch eine blühende Community von Crossdressern, Transmenschen und Leuten, die sonst wie die Geschlechterrollen in Frage stellen. Für mich besteht Instagram praktisch nur aus solchen Leuten, weil das eben mein Interessensgebiet ist. Ich bin mir daher nicht so sicher, wie ernst man die Aussagen nehmen soll.

Ein schönes Beispiel gerade: James Charles, ein männlicher Youtuber mit einem MakeUp Channel - also so ziemlich das Gegenteil der typischen männlichen Geschlechterrolle - war vor kurzem in Birmingham zur Eröffnung eines Geschäfts angekündigt. Die Tatsache, das die vornehmlich weiblichen Fans die halbe Stadt und das gesamte Einkaufszentrum zum Erliegen brachten, zeigt mir irgendwie, dass die alten Geschlechterrollen bei der Jugend doch ziemlich ausgedient haben.

Unglaublich, was da abging: https://www.youtube.com/watch?v=vRGyiI2lA30
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Mann im Rock
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« Antworten #2 am: 03. Februar 2019 08:23 »

Dieser Artikel kommt mir wie das alte Spiel vor: Indianer weinen nicht. Männer dürfen ja angeblich alles, deshalb müssen sie sich nicht beklagen. Mädchen dürfen aber weinen, weil sie ja sooooo benachteiligt sind.
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Wenn es uns gelingt, uns aus unseren eingebildeten Beschränkungen zu befreien und unser inneres Feuer anzuzapfen, dann sind die Möglichkeiten unbegrenzt. (Dean Karnazes)
Hansi1973
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« Antworten #3 am: 03. Februar 2019 10:11 »

Instagram und Youtube sind aber sehr selektiv und zeigen und vor allem das, was wir sehen wollen. Gerade Instagram hat auch eine blühende Community von Crossdressern, Transmenschen und Leuten, die sonst wie die Geschlechterrollen in Frage stellen. Für mich besteht Instagram praktisch nur aus solchen Leuten, weil das eben mein Interessensgebiet ist. Ich bin mir daher nicht so sicher, wie ernst man die Aussagen nehmen soll.

Youtuber, Instagrammer, usw. sind die neuen Helden.
Und die Klicks sind die Währung und Wertung.

Biblis Beautyplace oder Julien Bäm können sich auch ne halbe Stunde in der Nase bohren - das ist trotzdem geil, weil 30 Mio. Abonnenten und 117.000 Likes dafür sprechen.

Bitte mehr Greta als Bibi!
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MAS
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« Antworten #4 am: 03. Februar 2019 19:53 »

Lustig: Wir saßen in Rottenburg im Restaurant, als Jürgen kurz ins Forum schaute, und von diesem Thread erzähte. Ich fragte, was denn Influenzerinnen seien. Ich kannte nur Influenza. Und gegen die kann man sich impfen lassen. Vielleicht sollte man das gegen Influenzerinnen auch in Erwägung ziehen.  Grin

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DesigualHarry
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« Antworten #5 am: 04. Februar 2019 21:41 »

Hallo!

Ich denke das Internet in dieser Form ist wohl das denkbar schlechteste für einen Unabhängigen Individualisierten Menschen. Die Möglichkeit "erst mal schauen was andere so machen" war niemals leichter zugänglich wie heute. Das Ungleichgewicht zwischen "Alpha Menschen" und solche die Ihnen Nachlaufen ist heute sehr hoch. Das Internet schafft also vielmehr solche die einfach etwas nachmachen, als dass die selbst für sich und Ihre Sache aktiv werden.

Ich persönlich merke jetzt schon einige Zeit eine Trägheit in der Verwirklichung eigener Interessen, weil einfach das Internet einem so schnell in den Comfort Modus schaltet. Auch wenn das Internet selber eine sehr gute Ideen Schmiede ist, ab dem Punkt wo ich eine Idee verwirklichen möchte ist es besser im großen auf das Internet zu verzichten.

Ich weiß nicht ob ich ohne Internet mit dem Rocktragen angefangen hätte, auf jeden Fall hätte es eine ganz andere Qualität erhalten, weil einfach so gut wie kein Input von irgendwelchen Männern und Gender Diskussionen gewesen währe.  Ich hätte das Rocktragen also aus einer Individualität heraus entwickelt, wie es heutzutage nur mehr sehr schwer zu verwirklichen ist.

Das Forum selber mit seinen Mitgliedern finde ich persönlich schon Klasse. Das Problem für mich persönlich besteht vielmehr in den Unendlichen Meinungen die auf einmal hier, und anderswo im Internet  mir die Sicht auf einen klar gezeichneten Weg nehmen.

Mir gefällt auch nicht dass jetzt alles so schnell und drastisch Digitalisiert wird, nimmt es doch die Natürlichkeit des Menschsein, etwas was ich persönlich immer noch am schönsten finde.

Leben bedeutet für mich also vielmehr aus einem (Mathematisch) unlogischen Grund einfach einen Rock anziehen.
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« Antworten #6 am: 04. Februar 2019 22:13 »

Ohne Internet wäre das Rocktragen für mich wohl ein Traum geblieben. Die Männer, die ich im Internet fand, waren Vorbilder und einige wurden Freunde. Sie waren quasi meine Influenzer, aber ansonsten sind die Menschen in der analogen Umwelt Influenzer, nur die, die ich im Netz fand, beeinflussten mich darin, meinen Weg zu gehen, die anderen in der analogen Umwelt in Bezug auf Kleidung nicht.

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Skirtedman
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« Antworten #7 am: 05. Februar 2019 04:54 »

...
Mir gefällt auch nicht dass jetzt alles so schnell und drastisch Digitalisiert wird, nimmt es doch die Natürlichkeit des Menschsein, etwas was ich persönlich immer noch am schönsten finde.
...

Hi, was ich mit "..." beim von Dir zitierten Text weggelassen habe, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ich erhebe aber auch nicht den Anspruch, dies unbedingt tun zu müssen.

Was ich schade finde - und drum hab ich den Passus oben zitiert - dass das "Digitalisieren" allzuoft verteufelt wird. Klar, immer gibt es Vor- un Nachteile. Klar, immer tun sich Leute schwer, wenn sich das altbekannte Leben ändert - und das meine ich nicht als Vorwurf, sondern als Naturgesetz, mir geht es ja nicht anders.

Okay, auch ich plädiere immer wieder dafür, das leben zu leben und nicht in der Virtualität zu verbringen. Nunja, manchmal gelingt mir das aber selber nicht so recht.

Dennoch ist das Internet nicht DIE Geißel der Menschheit, unter der sie verroht, verödet, verblödet oder sonstwas verdingst.

Wir trennen oft "die Technik" von "der Natur", wobei wir "die Natur" oftmals verklären, denn "die Natur" ist letzlich ein harter Überlebenskampf für so ziemlich alle Beteiligten - aber das ist ein anderes Thema.

Die moderne digitale Welt ist ein Kind der Technik. Und Technik ist ein Kind der Menschen. Und Menschen sind ein Kind der Natur. Eigentlich alles natürliche Prozesse.

Wer die digitale Welt verteufelt oder fürchtet, der vergisst womöglich, welche Chancen sie eröffnet. Die digitale Welt besteht nicht nur aus Gefahren. Sie ist der normale Lauf der Dinge, die das Leben weiterentwickelt im Fluß der Evolution. Sie, die digitale Welt, ist aber in der Tat ein gewaltiges "Neuland" und sowas wie das neue "Wildwest" - nur dass keine alten Bits und Bytes ausgerottet werden können (analog zu den indigenen Völkern damals).

Aber in einem "Neuland" entfalten sich neue kulturelle Vorstellungen in einem Raum, in dem alte Ordnungen noch keinen rechten Zugriff haben. Es ist ein noch weitreichend rechtsfreier Raum. Das gesellschaftliche wie rechtliche Miteinander muss erst noch ausgehandelt werden. Klar, dass da einige versuchen, Vorteile sich zu erwirtschaften bevor es irgendwelche Regularien verhindern werden. Das ist eine Bedrohung, der man aber durch behutsames Vortasten sich einigermassen entziehen kann, wer es mag.

Eigentlich bräuchte es eine schwergewichtige, neuzuschaffende Instanz der Vereinten Nationen, um dieses Neuland in einem verträglichen Maße zum Allgemeinwohl zu bevölkern und zu regulieren.

Und Neulande verursachen immer einen kulturellen Schub. Nicht nur nach Vorne. Auch retrovertierte, zurückgewandte Strömungen dringen ins Neue. Das konnte man ja gut in den letzten Jahrhunderten überall in Amerka (Nord, Mittel, Süd) gut beobachten und ist bis heute noch mächtig am Wirken.

In dieser Analogie finde ich es gar nicht überraschend, dass es im Digitalen auch diese Retro-Strömungen gibt, um auch den Gedanken von Post #1 dieses Threads hier wieder mit reinzunehmen.

Allzugroße Angst braucht man vor dem Digitalen oder der Digitalisierung nicht haben. Es fügt sich ein inden Fluß der Evolution. Und mal ehrlich, bevor jeder von uns eventuell anfing, die Welt kritisch zu betrachten, dachten wir doch alle, dass die Welt soweit ganz in Ordnung ist und früher längst nicht so toll wie (damals) "heute". Eigentlich überwiegen doch (Stand damals) gefühlt die Vorteile der Evolution (auch der technischen Evolution) die Nachteile.

Warum sollte das in Zukunft anders sein? Vielleicht sind alte Rollenklischees nicht die verwerflichsten. Und zwischenzeitlich neue Rollenklischees nicht unbedingt die ultimativ besten...

Für mich jedenfalls sind Röcke die besten Kleidungsstücke, und Kleider. Alles andere ist mir eher egal, analog wie digital.
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MAS
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« Antworten #8 am: 05. Februar 2019 08:13 »

Wenn man sich mal vor Augen führt, welche Vorstellungen von Schädlichkeit des Buchdrucks es lange gab. Der Osmanische Sultan hat den Buchdruck erst im 19. Jh. erlaubt. Vorher war  er im Osmanischen Reich verboten, weil man Angst hatte, schädliche Ideen würden sich durch ihn zu schnell verbreiten. Na ja, wenn man sich ansieht, was im 16. Jh. so alles an Flugschriften gedruckt wurde, und wie manche von ihnen den Hass auf Minderheiten schürten, auf Juden, auf "Hexen", auf die "Türcken" oder den Hass zwischen Katholiken und Protestanten schürten. 
Egal welche Technik wir benutzen, sie ist immer ein verlängerter Arm unserer Natur, zum Guten wie zum Bösen.

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« Antworten #9 am: 05. Februar 2019 21:11 »

Hallo!

Nein, lieber Wolfgang, um Retro oder der alten Zeit Nachtrauern ging es mir oben nicht. Dieser Punkt ist in Zeiten von E Bay kein Problem mehr, das reicht locker für dieses Leben.... Grin

Mir geht es vielmehr um die Gesundheitlichen Auswirkungen der Digitaltechnik, und generell Neuwertiger Technik. Die bedenken bei Elektromagnetischen Feldern neuer Geräte sind inzwischen hinlänglich bekannt. Zudem werden immer mehr Probleme mit den Augen bekannt, sowie neuerdings auch mit dem Hören, die in direktem Zusammenhang mit der Digitaltechnik stehen. Genauer eigentlich mit der Frequenz mit dem heutige Digitale Geräte arbeiten.

Wenn man sich mal in die Zeit zurückdenkt wo man den Zug erfand, gab es auch Leute die darin eine Gefahr für die Gesundheit des menschen sahen. Damals ging aber alles so langsam, dass sich die Menschen in einem Zeitraum von vielleicht 50 Jahren an die neue und schnellere Technik gewöhnen konnten. Und das bei einer vielleicht 5 mal höheren Frequenz.
Heute erhöht sich die Frequenz vielleicht alle 10 Jahre im Gigahertz Bereich. Das eine solch drastische Frequenzerhöhung Gesundheitlich nicht gut sein kann ist nur eine logische Reaktion darauf. Welcher Mensch schafft es schon innerhalb so kurzer Zeitabstände seine Frequenz so drastisch zu erhöhen? Insbesondere in einer Zeit wo Stress Alltag ist.

Fakt ist inzwischen dass es immer wieder neue Krankheiten gibt, und die Kranken selber sind auch nicht grad am Aussterben. Sogar der IQ ist inzwischen wieder am Sinken. Unter Fortschrittlichem Handeln der Menschheit verstehe ich etwas anderes, als das was wir hier derzeit machen.

Die Digitaltechnik unterstützt mich als Mensch um meine Menschlichen Vorgänge im Körper aufrechtzuerhalten in keinster Weise. Ein Digitales Musikabspielgerät fordert meine Ohren nicht, weil all das Extrahiert wurde. Aber genau dieses Fordern ist für die Ohren wichtig, weil sie nur so funktionieren können. In der Natur gilt ja der Grundsatz: Das was nicht gebraucht wird, wird zurückgebildet. Warum erschafft die Industrie also nicht Geräte die genau das tun? Das verstehe ich eigentlich unter Fortschritt, Evolution.
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« Antworten #10 am: 08. Februar 2019 14:23 »

Hm. Ganz so den Zusammenhang mit den "alten Rollenbildern" kann ich bei Deinen Ausführungen nicht erkennen. Dahingegen kann ich herauslesen, dass bei Dir einige Glaubenssätze da mithineinspielen, die ich so nicht teilen kann - das hatten wir ja an anderer Stelle auch schon mal festgestellt.

Wie auch immer. In einem Punkt kann ich Dir ansatzweise beipflichten: Wir wissen, auch nach gut 100 Jahren Nutzung, nicht, was der Gebrauch der ganzen elektromagnetischen Felder mit uns und der Natur wirklich macht. Beruhigend aber, dass in dieser Zeitspanne die Lebenserwartung deutlich gestiegen ist. Also sollten wir uns da nicht allzusehr verrückt machen, auch, wenn die Konservenmusik halt ordentlich eingekocht wurde, bevor sie aus der Konserve wieder auf uns losgelassen wird...
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« Antworten #11 am: 08. Februar 2019 16:10 »

Beruhigend aber, dass in dieser Zeitspanne die Lebenserwartung deutlich gestiegen ist.

Nicht, wenn man die Statistik um Seuchen, Kriege und Kindersterblichkeit bereinigt. Was dann noch an gestiegener Lebenserwartung übrigbleibt, liegt nicht daran, dass wir weniger häufig krank werden, sondern daran, dass wir bei Unfällen sehr schnell und effizient regieren und dass wir heute an Krankheiten die Diabetes und Herzinfarkt nicht mehr sofort sterben, sondern noch Jahre mit der Krankheit leben können.

Realistisch betrachtet werden aber immer mehr Menschen immer früher krank. Das liegt (noch) nicht an EM Feldern, aber es ist genau so beabsichtigt. Nur kranke Menschen bringen Geld. Und das finde ich alles andere als beruhigend.
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cephalus
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« Antworten #12 am: 08. Februar 2019 16:31 »

Realistisch betrachtet werden aber immer mehr Menschen immer früher krank. Das liegt (noch) nicht an EM Feldern, aber es ist genau so beabsichtigt. Nur kranke Menschen bringen Geld. Und das finde ich alles andere als beruhigend.

Klingt mir etwas nach Verschwörungstheorie Wink

Klar, manche Geschäftszweige verdienen an Krankheit, andere an viel Arbeitsleistung, manche am Tod oder an Geburten, manche an schlechter Luft, andere an  guter...

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Barefoot-Joe
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« Antworten #13 am: 08. Februar 2019 17:42 »

Hallo cephalus,

Zitat
Klingt mir etwas nach Verschwörungstheorie Wink

Das ist bei wirtschaftlichen Interessen immer so. Wir sind darauf konditioniert, Systemkritik als Verschwörungstheorie zu sehen, damit wir uns nicht damit beschäftigen.

Zitat
Klar, manche Geschäftszweige verdienen an Krankheit, andere an viel Arbeitsleistung, manche am Tod oder an Geburten, manche an schlechter Luft, andere an  guter...

Ein Bestatter geht nicht hin und bringt Menschen um, um seinen Umsatz zu steigern. Eine Hebamme verführt keine Männer, damit mehr Kinder geboren werden. Pharmaunternehmen steuern aber Ausbildung der Ärzte, Therapien und R&D in einer Form die echte Prävention vermeidet und durch "Leben mit der Krankheit" und damit durch "Leben mit möglichst vielen Medikamenten" ersetzt.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung (ich bin Gesundheitsberater), aber du kannst das auch in epischer Breite bspw. bei Jörg Blech nachlesen: https://www.amazon.de/Die-Krankheitserfinder-Patienten-gemacht-werden/dp/3596158761
Oder frage dich einfach mal selbst, ob du als dem Shareholder Value verpflichteter Vorstand eines Pharmaunternehmens, das vom Absatz von Medikamenten lebt, dafür sorgen würdest, dass Krankheiten erst gar nicht mehr auftreten. Würdest du den Ast absägen, auf dem du und die Shareholder sitzen?

Ist dir nie aufgefallen, dass unser Medizinsystem nur Symptome unterdrückt und sich nie um die eigentlichen Ursachen der Krankheiten kümmert?
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« Antworten #14 am: 08. Februar 2019 18:12 »

Hallo cephalus,

Zitat
Klingt mir etwas nach Verschwörungstheorie Wink

Das ist bei wirtschaftlichen Interessen immer so. Wir sind darauf konditioniert, Systemkritik als Verschwörungstheorie zu sehen, damit wir uns nicht damit beschäftigen.

Zitat
Klar, manche Geschäftszweige verdienen an Krankheit, andere an viel Arbeitsleistung, manche am Tod oder an Geburten, manche an schlechter Luft, andere an  guter...

Ein Bestatter geht nicht hin und bringt Menschen um, um seinen Umsatz zu steigern. Eine Hebamme verführt keine Männer, damit mehr Kinder geboren werden. Pharmaunternehmen steuern aber Ausbildung der Ärzte, Therapien und R&D in einer Form die echte Prävention vermeidet und durch "Leben mit der Krankheit" und damit durch "Leben mit möglichst vielen Medikamenten" ersetzt.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung (ich bin Gesundheitsberater), aber du kannst das auch in epischer Breite bspw. bei Jörg Blech nachlesen: https://www.amazon.de/Die-Krankheitserfinder-Patienten-gemacht-werden/dp/3596158761
Oder frage dich einfach mal selbst, ob du als dem Shareholder Value verpflichteter Vorstand eines Pharmaunternehmens, das vom Absatz von Medikamenten lebt, dafür sorgen würdest, dass Krankheiten erst gar nicht mehr auftreten. Würdest du den Ast absägen, auf dem du und die Shareholder sitzen?

Ist dir nie aufgefallen, dass unser Medizinsystem nur Symptome unterdrückt und sich nie um die eigentlichen Ursachen der Krankheiten kümmert?

Systemkritik muss keine Verschwörungstheorie sein. Wie kann man beides voneinander unterscheiden?

Bie Sytemkritik kann man Zusammenhänge herausstellen, Denkfehler aufdecken usw., aber man wird nicht einen einzigen Schuldigen, der für alles verantwortlich ist und hinter verschlossenen Türen alles von vorn herein geplant hat und die öffentlich sichtbaren Akteure fremdsteuert ausmachen. Das scheint mir aber in Sätzen wie "das ist genau so beabsichtigt" vorzuliegen. Es sei denn man interpretiert den Satz so, dass es Leute gibt, die davon profitieren und ein Interesse daran haben, dass es genau so ist, wie es ist.
So gesehen, glaube ich das gerne. Aber diese Leute sind nicht allmächtig. Die Krankenkassen z.B. haben ein entgegengesetztes Interesse, zwar Beiträge einzustreichen, aber nicht so viel auszugeben. Deswegen geben sie auch Tipps, wie man gesund bleibt, damit sie Geld sparen können.

LG, Micha
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