Autor Thema: Auf dem Weg zur betreiblichen Weihnachtsfeier  (Gelesen 5035 mal)

Online Rockermatze

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Antw:Auf dem Weg zur betreiblichen Weihnachtsfeier
« Antwort #30 am: 04.01.2020 00:34 »

Wie machen das dann Frauen, die Crossdresserinnen sein wollen...


Sie tragen Kleidung aus der Herrenabteilung (Hose, Schuhe, Hemden...) ;D

LG, Matze
Mann muss auch mal den Mut haben, die Herde zu verlassen und seinen eigenen Weg gehen.
Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer Schritt für den Mann.

Offline Skirtedman

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Antw:Auf dem Weg zur betreiblichen Weihnachtsfeier
« Antwort #31 am: 04.01.2020 02:35 »
Ja,

weil sie sich nicht jahrzehntelang im Selbstzweifel verzehren und hoch und runter diskutieren, ob sie es machen können;
weil sie in der Regel nicht gescholten werden, wenn sie Kleidung aus der Herrenabteilung tragen;
weil es kaum etwas in Herrenabteilungen gibt, was nicht sehr ähnlich auch in Damenabteilungen zu finden ist;
weil sie es nicht erwarten müssen, dass sie deswegen Karriere, Job, Freunde und Anerkennung der Familie verlieren;
weil sie es einfach tun.

(soweit zum Tragen eines Kleidungsstückes, das dem anderen Geschlecht zugedacht war)

Im Falle der Verwendung "Crossdressing", wie es in Deutschland eigentlich benutzt wurde (siehe paar Artikel vorher) :

Dann werden sie als Lesbe wahrgenommen. Unabhängig davon, ob sie es sind oder nicht. In der Regel lässt sich aus einer Frau auch nicht so einfach ein optischer Kerl durch Verkleiden machen. Zumal alle textilen Elemente zur Verkleidung ja ebenso in Damenabteilungen zu finden sind.

Beim soeben verwendeten Stichwort "textile Elemente" fällt mir die Mengenlehre ein. Und folgende Betrachtung mithilfe der Mengenlehre:

Die Menge "Männerklamotten" - ist Element von - der Menge "alle Klamotten"
Die Menge "Damenklamotten" - ist Element von - der Menge "alle Klamotten"
Die Menge "alle Klamotten" - ist praktisch identisch mit - der Menge "Damenklamotten"
Aber die Menge "Männerklamotten" - ist nur eine Teilmenge von - der Menge "alle Klamotten"

Aus dieser Betrachtung (die uns natürlich auch ohne Mengenlehre allseits bewusst ist) heraus, ist klar, dass der Druck von Männern größer ist, sich die Menge "Damenklamotten" zu erobern, als der Druck von Frauen, "Männerklamotten" für sich zu erobern - sie haben sie ja im Grunde bereits.

Ich denke, es wird männliche Crossdresser geben, die sehen für sich keine andere Möglichkeit, Frauenklamotten zu tragen, ohne sich auch als Frau ausgeben zu müssen.
Weibliche "Crossdresser" können Männerklamotten tragen, ohne sich als Mann ausgeben zu müssen.
Ausserdem ist einfacher, aus einem Mann eine typische Frauenerscheinung zu machen mit Klamotten, Polsterungen, Make-Up und Perücke.
Aus einer Frau eine typische Männererscheinung zu machen, scheitert ja oftmals schon an der Frisur.

Ich kann mir gut vorstellen, dass das Phänomen "Crossdressing" eben aus all den obigen Gründen ein typisch männliches ist.
« Letzte Änderung: 04.01.2020 02:36 von Skirtedman »

Offline Skirtedman

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Antw:Auf dem Weg zur betreiblichen Weihnachtsfeier
« Antwort #32 am: 04.01.2020 02:41 »
Also zu "Freedresser" fand ich nur https://www.rockmode.de/index.php?topic=7619.msg119098#msg119098
LG, Micha

Also Freedresser finde ich gut. Habe allerdings gerade danach gegooglet und finde nur Kommoden (Möbel) ???

Na, finde ich doch gut, dass das Wort offensichtlich noch nicht durch eine andere Bedeutung besetzt ist.

Und Micha, klasse, dass Du das Wort Freedresser hier im Forum gefunden hast und gleich dorthin verlinkt hast  :) Es war ja der Artikel hier im Thread, auf den Du verlinkst...  ;)

Offline Skirtedman

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Antw:Auf dem Weg zur betreiblichen Weihnachtsfeier
« Antwort #33 am: 04.01.2020 02:45 »
Seid mir nicht böse, aber jedes Mal, wenn ich auch nur ansatzweise Zeilen lese, deren Inhalt sich mit der "Definition" der fraglichen Begriffe auseinandersetzt, bekomme ich Herzrasen und Schüttelfrost.

Wer alle Ansichten, Aspekte und Themen dazu in mindestens zweifacher Ausfertigung lesen will kann gerne die Suchfunktion benutzen  :-X

Oh, ich hoffe, Du hast einen guten Arzt!

Aber genau das denke ich auch immer wieder, und dachte es auch beim Schreiben bei meiner hier reingesetzten "Definition", dass das ja mindestens dreimal auch schon wo anders, auch von mir, hier im Forum steht.

Es tauchen halt verschiedene Fragestellungen hier im Forum immer wieder erneut auf, oft in neuen Zusammenhängen...
« Letzte Änderung: 04.01.2020 02:46 von Skirtedman »


Offline Skirtedman

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Antw:Auf dem Weg zur betreiblichen Weihnachtsfeier
« Antwort #34 am: 04.01.2020 02:49 »
Und noch eine kleine Verteidigung von "Definitionen":

Wenn einer von "Baum" spricht, so hat nicht jeder das selbe Bild von "Baum" im Kopf. Und nicht selten führen solche verschiedenen Bilder in den Köpfen dazu, dass man ellenlang aneinander vorbei redet...

Offline Skirtedman

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Antw:Auf dem Weg zur betreiblichen Weihnachtsfeier
« Antwort #35 am: 04.01.2020 02:55 »
Ob es das Leben für uns leichter macht, wenn ein neuer Begriff kreiert wird?

Gute Frage.
Ich denke, für einige von uns: ja.
Für Dich trifft m.E. in den meisten Fällen dieser neue Begriff ohnehin nicht zu. Rein optisch scheinst Du meistens bestens zu dem Begriff "Crossdresser" (im klassischen deutschen Gebrauch) zu passen.

Ist nicht wertend gemeint!
« Letzte Änderung: 04.01.2020 02:56 von Skirtedman »

Offline JJSW

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Antw:Auf dem Weg zur betreiblichen Weihnachtsfeier
« Antwort #36 am: 04.01.2020 03:30 »
Jetzt haben wir uns aber wieder schön weit von der betreiblichen [sic] Weihnachtsfeier entfernt und betreiben fröhliches Begriffe suchen.

Noch paar Begriffe:

Rockträger,
Röcketräger,
Kleiderträger,
Frauenkleiderträger  ;)

Vielleicht auch Fashion Freestyler
(Da gibt es doch so ein Fashion Freestyle Forum, dort ist aber nix mehr los)

Inzwischen ist mir das total egal, ob mich jemand als Crossdresser bezeichnet.

Crossdresser als jemand der sich Klamotten aus der Damenabteilung anzieht aber nicht unbedingt als Frau unterwegs ist, so würde ich den Begriff (auch für mich eventuell) verwenden.
Aber ich sehe doch, das viele mit dem Begriff die "Komplettumkleidung" als Frau sehen.

Meine Frau trägt meist Flanellhemd bzw. Bluse, kariert und Jeanshose.
Das musste sie aber nicht in der Herrenabteilung kaufen.
Keiner stört sich daran, nix von "Lesbe"  oder  "Crossdresserin" zu hören.

Frauen sind uns weit voraus.

Wie wäre es, einfach Röcke oder Kleider tragen, wie man will, die Spatzen pfeifen lassen und sich weniger um das Gekrächze der anderen zu kümmern. Und nicht immer nach Begriffen und Rechtfertigungen suchen.

Aber andererseits müssen wir ja auch ein Forum mit Beiträgen füllen und  dafür sind diese Themen doch immer wieder geeignet ;)

Grüßle
Jürgen
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
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Offline MAS

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Antw:Auf dem Weg zur betreiblichen Weihnachtsfeier
« Antwort #37 am: 04.01.2020 08:50 »
Also zu "Freedresser" fand ich nur https://www.rockmode.de/index.php?topic=7619.msg119098#msg119098
LG, Micha

Also Freedresser finde ich gut. Habe allerdings gerade danach gegooglet und finde nur Kommoden (Möbel) ???

Na, finde ich doch gut, dass das Wort offensichtlich noch nicht durch eine andere Bedeutung besetzt ist.

Und Micha, klasse, dass Du das Wort Freedresser hier im Forum gefunden hast und gleich dorthin verlinkt hast  :) Es war ja der Artikel hier im Thread, auf den Du verlinkst...  ;)

Ja. Aber Cephalus hat geschrieben, alle diese Begriffe gebe es schon zahlreich im Forum. Ich fand unter "freedresser" aber nur diesen einen Beitrag.

LG, Micha
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Online cephalus

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Antw:Auf dem Weg zur betreiblichen Weihnachtsfeier
« Antwort #38 am: 04.01.2020 11:21 »
Ausserdem ist einfacher, aus einem Mann eine typische Frauenerscheinung zu machen mit Klamotten, Polsterungen, Make-Up und Perücke.
Aus einer Frau eine typische Männererscheinung zu machen, scheitert ja oftmals schon an der Frisur.

Die Bilder im Netz sprechen eine andere Sprache.
Fast jeder Mann ist als solcher zu erkennen, und das auf Fotos. Die Statur und Größe bleiben dabei oft außer Acht.

Bei Frauen reicht oft schon ein männlicher Kurzhaarschnitt  (Perücke) Verzicht auf Makeup und Zierrat, ein weiter, figurverhüllender Kapuzenpulli und eine Schlabberjeans. Mindestens androgyn ist damit immer erreicht.


Offline Barefoot-Joe

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Antw:Auf dem Weg zur betreiblichen Weihnachtsfeier
« Antwort #39 am: 05.01.2020 12:52 »
Hallo cephalus,

Es ist insofern einfacher, aus einem Mann eine Frau zu machen, als sich die Statur leicht ergänzen lässt: Etwas Silikon und schon hat Mann die entsprechenden Rundungen, die ihn als Frau erscheinen lassen. Der Rest ist Perücke, Kleidung, eine gute Rasur und Makeup.

Zitat
Fast jeder Mann ist als solcher zu erkennen, und das auf Fotos. Die Statur und Größe bleiben dabei oft außer Acht.

Das ist sehr stark altersabhängig. In jungen Jahren kannst du problemlos aus fast jedem Mann eine Frau machen und da wirst du auch keinen Unterschied merken. Je älter der Mann ist, umso schwieriger wird es, auch weil die Stimme dann kaum noch sauber in die passende Stimmlage zu bringen ist. Es hat schon seinen Grund, weshalb man Traps nur im jugendlichen Alter um bis etwa 20 findet, aber nie bei älteren Männern.

Zitat
Bei Frauen reicht oft schon ein männlicher Kurzhaarschnitt  (Perücke) Verzicht auf Makeup und Zierrat, ein weiter, figurverhüllender Kapuzenpulli und eine Schlabberjeans. Mindestens androgyn ist damit immer erreicht.

Androgyn schon, aber eben auch nicht Mann. Das ist bei Frauen insofern schwieriger, als männliche Frauen in unserer Gesellschaft ganz normal sind - im Gegensatzt zu weiblichen Männern. Um wirklich als Mann erkennbar zu sein, müsste die Frau zu rein männlichen Merkmalen wie einem Bart greifen und das funktioniert dann aufgrund der Körperstatur genausowenig wie umgekehrt. Und Frauen haben ein noch größeres Problem: Rundungen lassen sich nicht so einfach verstecken. Eine breite Hüfte kannst du kaschieren aber sie wird eben nicht schmaler und eine große Brust bekommst du auch nicht mal eben so versteckt.
Ich bin ein Mensch mit Irritationshintergrund.

Normality is a paved road: it’s comfortable to walk, but no flowers grow. - Vincent van Gogh

 

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