Autor Thema: Hoffentlich nur ein kurzlebiger Trend  (Gelesen 11943 mal)

Offline culture skirt

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Antw:Hoffentlich nur ein kurzlebiger Trend
« Antwort #15 am: 15.04.2020 20:04 »
Update, gerade gehört. Lockdown noch bis 3. Mai (warten wirs mal ab. Anfang Mai ist es dann der 15 Juni). Dann langsame Eröffnung der Geschäfte nach und nach. Größere Veranstaltungen bis Ende August verboten. Mundschutz soll in Bus und Bahn zum Gebot gemacht werden.
« Letzte Änderung: 15.04.2020 20:05 von culture skirt »

Offline Barefoot-Joe

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Antw:Hoffentlich nur ein kurzlebiger Trend
« Antwort #16 am: 16.04.2020 11:36 »
Die Masken bringen überhaupt nichts, weil sie für Viren durchlässig sind. Sie sorgen aber für ein tolles feuchtwarmes Klima, in dem sich Bakterien rasend vermehren (weshalb die Dinger im professionellen Umfeld auch nur einmal getragen werden) und diese Bakterien verbeitet man dann. Die Masken könnten im besten Fall auch nur andere vor der eigenen Krankheit schützen und wenn man krank ist, rennt man nicht rum, sondern liegt im Bett oder bleibt zu Hause. Die Masken sind Psychologie, kein Schutz.

Noch bekloppter sind nur die Latexhandschuhe. Die sind keinefalls dicht, sondern porös, lassen also Viren problemlos durch. Und da ihnen die natürliche Hautflora fehlt und man in ihnen, wie in den Masken auch, wunderbar Bakterien züchtet und dann verbreitet, schaden sie mehr als sie nützen. Ein Arzt drückte es mal so aus: Wenn sie Einmalhandschuhe tragen, dann tragen sie im Grunde eine Kloake an den Händen.

Beides macht in besonderen Situationen wie bei einer OP natürlich Sinn (da tragen die Ärzte zwei sterile übereinander!), aber nicht um sich oder andere vor Ansteckung zu schützen. Mal ganz davon abgesehen, dass wir uns sinnvollerweise möglichst schnell möglichst alle "anstecken" müssten, um einen Herdenschutz aufzubauen. Die Schweden machen es vor.
« Letzte Änderung: 16.04.2020 11:36 von Barefoot-Joe »
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Offline Holger Haehle

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Antw:Hoffentlich nur ein kurzlebiger Trend
« Antwort #17 am: 16.04.2020 12:21 »
Liebe Leute,

bitte vergesst bei euren Überlegungen nicht, dass es nicht wenige Infizierte gibt mit unscharfen Symptomen oder auch ohne Symptome. Auch gibt es aus Korea Hinweise auf Geheilte, die wieder erkranken und das Virus verbreiten. Wenn all diese Personen einen Schutz tragen würden, dann, so die Studienlage, schränkt das die Verbreitung des Virus wesentlich ein.

Da aber nicht jeder getestet wird und der Test eine Fehlerquote für negativ-positive Ergebnisse hat, gibt es die Empfehlung, dass alle einen Mundschutz tragen. Es geht also primär nicht darum, sich mit dem Mundschutz vor einer Infektion zu schützen. Denn wie gesagt, keine erhöhte Temperatur und andere fehlende Symptome geben keine Sicherheit, dass eine Person nicht doch Überträger ist.

Ein sicherer Schutz vor Infektionen sind Masken somit nicht. Andererseits dringen Viren auf der Oberfläche trotzdem nicht in jedem Falle durch. Das hängt auch sehr vom Material und der Dicke ab und wie lange man das Ding trägt. Anders ausgedrückt. Ein Mundschutz schützt, aber eben nur mit begrenzter Wirkung. Er darf uns nicht in falscher, sondern nur in relativer Sicherheit wiegen lassen.
« Letzte Änderung: 16.04.2020 12:25 von Holger Haehle »

Offline MAS

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Antw:Hoffentlich nur ein kurzlebiger Trend
« Antwort #18 am: 16.04.2020 12:28 »
Ja, wenn meine eventuell feuchte Aussprache ungehindert den Mund eines Gesprächspartners trifft, könnte ich ihm einen Virus übertragen. Diese Spucke kann aber auch von der Maske aufgefangen werden und so in meinem Mundbereich bleiben.  Ebenso kann ein Stück Spucke, das mit ein anderer Schickt, an meiner Maske hängen bleiben, statt direkt meinen Mund zu treffen.

Das ist der Sinn des Mundschutzes. Das wurde m.E. aber auch zur Genüge kommuniziert im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

LG, Micha
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Offline Barefoot-Joe

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Antw:Hoffentlich nur ein kurzlebiger Trend
« Antwort #19 am: 16.04.2020 12:58 »
Ja, wenn meine eventuell feuchte Aussprache ungehindert den Mund eines Gesprächspartners trifft, könnte ich ihm einen Virus übertragen.

Spuckst du denn andere Leute an, wenn sie gerade den Mund aufmachen?

Viren werden beim Husten oder Niesen übertragen - deshalb sollte man andere nicht anhusten oder anniesen und am besten krank zu Hause bleiben. Wenn Viren auch über die feuchte Atemluft übertragen werden, die beim Husten und Niesen ebenfalls durch die Maske rauscht, dann nützt die Maske nichts, weil sie die Luft und die Viren nicht aufhält.

Mal ganz davon abgesehen: Ob wir krank werden oder nicht, hängt nicht davon ab, ob uns ein Virus in den Mund segelt, sondern davon, ob es sich vermehren kann. Und das verhütet unser Immunsystem normalerweise sehr zuverlässig. Ist dir noch nicht aufgefallen, dass niemand empfiehlt, das Immunsystem zu stärken? Sonne, Frische Luft, gesunde Ernährung? Stattdessen einseitig das Narrativ vom bösen Killervirus vor dem uns nur teure unsichere Impfstoffe retten können...

Zitat
Das wurde m.E. aber auch zur Genüge kommuniziert im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

Das Fernsehen dient nicht deiner Information, sondern deiner Manipulation. Ihm zu glauben ist bequem, aber gefährlich.
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Offline Holger Haehle

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« Antwort #20 am: 16.04.2020 13:06 »
Micha,

das hast sehr bildlich und verständlich und vor allem vollkommen richtig erklärt. Und du hast auch recht, dass das derzeit umfangreich kommuniziert wird.

Aber trotzdem wurde weiter oben behauptet: "Die Masken bringen überhaupt nichts, weil sie für Viren durchlässig sind."

Das ist eine unzureichende weil vereinfachende Darstellung, die leicht missverstanden werden kann, weil sie nur einen Teil der Wahrheit widergibt. Denn wozu soll ich eine Maske tragen, wenn die überhaupt nichts bringt? Das kann doch dann nur wieder der Geldmacherei der Industrie dienen.

Micha, wir haben nicht nur die Gefahr durch einen Virus, sondern auch eine Gefahr durch Desinformation und aus den von Desinformation abgeleiteten riskanten oder gar lebensgefährdenden Verhaltensweisen.
« Letzte Änderung: 16.04.2020 13:09 von Holger Haehle »

Offline Holger Haehle

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Antw:Hoffentlich nur ein kurzlebiger Trend
« Antwort #21 am: 16.04.2020 13:35 »
Tut mir leid Joe,
aber ich muss zugeben: ich spucke Leute an, auch wenn sie den Mund aufhaben. Es ist eine feine Sprühspucke, wie ich mal bei Seitenlicht erschrocken festgestellt habe. Mir ist das  sehr peinlich und deswegen trage ich derzeit so konsequent eine Maske. Aber ich bin kein Einzeltäter. Ich kann mich erinnern, dass zu meiner Schulzeit mehrere Lehrer als "Spucker" auffielen und die Schüler Witze darüber machten. Aber für Witze ist die aktuelle Lage zu ernst.


Ansonsten möchte ich dir mal zustimmen und sagen:

Wie wahr Joe,

Zitat Micha
    "Das wurde m.E. aber auch zur Genüge kommuniziert im öffentlich-rechtlichen Fernsehen."

Antwort Joe:
"Das Fernsehen dient nicht deiner Information, sondern deiner Manipulation. Ihm zu glauben ist bequem, aber gefährlich."

Auf den ersten Seiten eines jeden Buches zur Kommunikationstheorie steht, dass Sprache und Kommunikation der Manipulation dienen. Das gilt also neben der Kommunikation durch Medien auch für dich und mich und jeden. Sprache dient grundsätzlich der Wirkung (Manipulation) auf andere. Die kommunikative Manipulation ist definiert und meint, dass mit einer gesendeten Nachricht es zu einer Meinungsänderung beim Empfänger kommen kann. Wir kommunizieren, weil wir damit beim Hörer einen Effekt erreichen wollen. Das ist mit Manipulation gemeint. Und das ist der Sinn eines jeden Gesprächs, das gilt selbst wenn wir sagen: "ich liebe dich".

Interessanter als die Frage, ob wir manipulieren, ist die Frage nach dem Inhalt einer Manipulation und ihrer Absicht. Deine lapidare Bemerkung kann aufgefasst werden, als ob jede Nachricht eines jeden Senders in böser Absicht geschieht. Um Missverständnisse zu vermeiden, wünsche ich mir, das du präziser formulierst. So kurz dahingehauen kommt das einem allgemeinen Generalverdacht nahe. Kann es nicht sein, das doch irgend jemand positiv manipuliert? Hast du nicht selbst die Absicht positiv zu manipulieren?


« Letzte Änderung: 16.04.2020 13:58 von Holger Haehle »

Offline MAS

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Antw:Hoffentlich nur ein kurzlebiger Trend
« Antwort #22 am: 16.04.2020 14:10 »
Lieber Joe,

wie auch Holger passiert es mir ab und zu, das ich etwas Spucke mit auf die Reise schicke, wenn ich rede. Umgekehrt habe ich auch schon manchmal die Früchte einer feuchten Aussprache eines anderen Menschen empfangen. Das ist alles noch kein Anspucken.

Und ja, die meisten Viren werden durch ein gut funktionierendes Immunsystem abgewehrt. Nur weiß ich nicht, ob meine Gesprächspartner gut funktionierende oder geschwächtge Immunsysteme haben. Ich kann die ja auch nicht vor Aufnahme eines Gespräches daraufhin untersuchen. Und ich denke, auch Menschen mit geschwächten Immunsystemen haben das Recht auf Kommunikation und während dieser darauf, dass ich Rücksicht auf sie nehme, indem ich meine feuchte Aussprache von ihnen tunlichst fernhalte.


Lieber Joe und lieber Holger,

ich verwende das Wort "Manipulation" eigentlich etwas enger als Du, Holger, nämlich im Sinne einer Beeinflussung eines anderen Menschen, ohne das er es merken soll oder gar gegen seinen (freien) Willen. Wenn ich offen meine Absicht zugebe, jemanden zu einer Handlung bringen zu wollen, bezeichne ich meine Beeinlfussung nicht als "Manipulation". D.h. wenn ich es immer noch dem freien Willen des anderen Menschen überlasse, welche Meinung er sich dazu bildet - selbst wenn ich ihm Vorschriften mache oder ihm was befehle, kann er das alles ja innerlich ablehnen - dann nicht. "Manipulation" ist für mich  eher das, was mit Mind control oder Gehirnwäsche zutun hat: Ich beeinflusse die Einstellung eines anderen Menschen so, dass er gar nicht merkt, dass ich es tue und dass er dann tut, was ich von ihm will, aber meint, es sei sein eigenere Wille. Auf diese Art von Manipulations(versuch) treffen wir immer wieder und versuchen es ab und zu auch selbt, wenn uns gute Überzeugungsarbeit zu schwierig erscheint, wir keine Vorschrifen machen können und eine bestimmte Handlung eines anderen aber sehr wichtig ist. Auch in der Politik kommt das vor, in der Erziehung und überall, aber in unserer Gesellschaft so richtig vehement eigentlich in der Werbung. Solange die als solche kenntlich ist, ist die Wirkung aber auch schon wieder relativiert.

Ich halte unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen jedenfalls nicht für grundsätzlich manipulativ, sondern für von verschiedenen, manchmal einander widersprechenden Interessen geleitet. Das, was momentan versucht wird, uns Bürger zu einem Verhalten zu bringen, durch das wir uns und andere vor Ansteckung schützen, halte ich auch nicht für manipulativ, da die Absicht klar und offen zugegeben ist. Das, was gefordert wird, deckt sich mit meinem eigenen hoffentlich gesunden Menschenverstand.

LG, Micha


 
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Offline Holger Haehle

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« Antwort #23 am: 16.04.2020 14:26 »
Micha,

ich dachte mir schon das viele Menschen den Begriff Manipulation in der Bedeutung eingeschränkt bzw. ausschließlich negativ benutzen. Deswegen wollte ich mal für Klarheit sorgen und darauf hinweisen, dass in der Kommunikationstheorie das anders gesehen wird, was eigendlich auch nicht überraschend sein sollte, wenn du das Wort mal lateinisch ableitest. Auch die Lehrerarbeit wird in Didaktikbüchern als Manipulation der Schüler beschrieben und zwar unabhängig von deren Absicht.

Offline culture skirt

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« Antwort #24 am: 16.04.2020 14:28 »
Wenn eine Sache als richtig empfunden und angesehen wird, muss ich niemanden dafür manipulieren, damit er es so sieht. Manipulation bleibt Manipulation ist immer gegen den Willen eines Anderen, ob nun bewusst oder unbewusst, ist egal.

Offline culture skirt

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« Antwort #25 am: 16.04.2020 14:30 »
darauf hinweisen, dass in der Kommunikationstheorie das anders gesehen wird
Du weißt schon was eine Theorie aussagt, oder Holger?

Offline MAS

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« Antwort #26 am: 16.04.2020 15:11 »
Lieber Holger,

klar, das Wort ist - so wie viele - nicht eindeutig. Lateinisch kommt es wohl von "manus" = "Hand" und "pullere" = (nee, nicht "pullern", sondern) "ziehen", was wohl auf die Technik des Marionettenspiels hindeutet, bei welchem der Spieler die Figuren durch ziehen an den Schnüren bewegt.

Mal nachschauen: https://de.wiktionary.org/wiki/manipulieren. Da wird es allerdings vom Französischen abgeleitet, ohne Rückgriff darauf, dass Französisch von Latein abstammt.
Ah doch, aber mit "pullere" lag ich falsch, sondern von "plere" = "füllen" kommt es: "Es ist aus dem lateinischen manipulus → la ‚Handvoll, Bündel‘ entlehnt, einer Bildung zum lateinischen manus → la ‚Hand‘ und dem Verb plere → la ‚füllen‘." Wieder was gelernt! :)

"Pullere" gibt es gar nicht: https://www.frag-caesar.de/lateinwoerterbuch/pullere-uebersetzung.html. Habe ich wohl vom englischen "to pull" latinisiert.
Lateinisch "ziehen" ist ja auch "trahere". Aber es hätte ja auch zwei Wörter dafür geben können.
Da haben wir das "manipulus": https://www.frag-caesar.de/lateinwoerterbuch/manipulo-uebersetzung.html

Interessant! Der Bedeutungen sind es einige, sozusagen eine Handvoll ;D, von "handhaben" bis "fälschen".

Wenn wir es in der weiteren, wertneutralen Bedeutung verwenden, müssen wir für die engere, negative einen anderfen Begriff finden oder aber durch einen Zusatz erklären, dass wir von einer bestimmten Art der Manipulation reden.
So geht es ja mit vielen Wörtern, die neutral, negativ oder positiv gemeint sein können, z.B. mit "Sekte" oder mit "Wahnsinn". Man muss halt immer den Kontext beachten.

Joe verwendete das Wort "manipulieren" aber m.E. negativ, so wie ich es auch normalerweise verwende.

LG, Micha

« Letzte Änderung: 16.04.2020 15:16 von MAS »
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Offline Holger Haehle

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« Antwort #27 am: 16.04.2020 16:24 »
Danke Micha,

für die Ableitung. Ja, das ist so eine Sache mit dem unterschiedlichen Gebrauch mancher Wörter und schwupp redet man aneinander vorbei. Mir fällt das besonders beim Begriff Kritik auf. Die wird von vielen als Angriff z. B. auf ihr Verhalten gesehen. Deswegen ist es nicht schlecht, wenn man sie in anderer Absicht übt, von konstruktiver Kritik oder gar Evaluation zu sprechen.

Das Beispiel von der Marionette fand ich schön, denn der Puppenspieler will eigendlich nur die Puppe zum Leben erwecken.
« Letzte Änderung: 16.04.2020 16:26 von Holger Haehle »

Offline MAS

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« Antwort #28 am: 16.04.2020 16:49 »
Lieber Holger,

das Wort "Kritik" gebrauche ich als CD-Kritiker oder -Rezensent inzwischen neutral und spreche aufteilend dann von "positiver" und "negativer Kritik".

Beim Beispiel der Marionette denke ich aber auch daran, dass die Puppe keinen eigenen Willen hat. Und so gesehen möchte ich nicht die Marionette eines Manipulators (im negativen Sinn des Wortes) sein.

LG, Micha
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Offline hirti

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« Antwort #29 am: 17.04.2020 06:14 »
Also wenn ich wissen will ob die Schutzmasken etwas bringen oder nicht, dann brauche ich nur meinen Laptop ansehen den ich im Home Office den ganzen Tag benutze während ich telefoniere. Ich habe keine außergewöhnlich feuchte Aussprache, aber geputzt gehört der dringend mal wieder. Und mit Maske schütze ich andere Menschen.

Auch bei Schutzhandschuhen habe ich wenig Zweifel an deren Wirkung. Wenn ich einen Einkaufswagen angreife den vorher jemand anderer benutzt hat, dann habe ich fix mehr von dessen Hinterlassenschaften auf der Hand mit der ich mich später im Gesicht kratze als ohne Einweghandschuh den ich nach Benutzung entsorge. Man berührt sich übrigens selber mit Schutzmaske ohne Frage weniger im Gesicht als ohne, das ist auch ein positiver Effekt.

Bei uns in Österreich sind die Schutzmasken beim Einkaufen und in Öffis mittlerweile Usus. Negative Effekte gab es nur am Anfang wo wirklich Menschen aggressiv wurden weil uh, ah , Schutzmaske, krank... mittlerweile hat man sich aber schon daran gewöhnt. 
Für den wöchentlichen Lebensmitteleinkauf eigentlich kein Problem, wenn man sie arbeitsbedingt natürlich den ganzen Tag tragen muss ist die Sache nicht gar so lustig.

 

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