Welch ein Mordstrum von Text Du da wieder verfasst hast, lieber Wolfgang!

Dänisch ist aber keine deutsche Sprache, so dass das hier genau genommen nicht der richtige Thread dafür ist, sondern allenfalls eine germanische. Sei es
trum drum, bleiben wir hier.
Lateinisch "monstrare" für deutsch "zeigen" stimmt als Wurzel für "monsturm/Monster" und dann vielleicht auch vor "Muster/mønster" sicher auch. Gut gedacht! Das kommt dann auch in "Demonstration", "Monstranz" usw. vor. (Die Pastafaris machten dann aus letzterem die "Monsteranz", was ich hier nur nebenbei erwähnten möchte.)
Aber ob "uhyre" und "Ungeheuer" dieselbe Wurzel haben? Immerhin heißt deutsch "ungeheuer" auf Dänisch "enorm", was wir im Deutschen ja auch kennen, und deutsch "geheuer" auf Dänisch "altid", also auf Deutsch zurück "allzeit". Meine Frage ist, ob das dänische "u" dem deutschen Präfix "un" als Verneinung entsprich, ob also "hyre" auch "geheuer" heißen kann. Aber nein, meint der Google-Übersetzer, "hyre" heißt "mieten", ähnlich dem niederländischen "huur", was an die Huren erinnert, deren sexuelle Dienstleistung man mieten kann.
Und nun eine Frage an Gregor:
Spricht man im Dänischen das Å so aus wie im Schwedischen oder anders? Ich frage, weil ich auch immer gelernt habe, man spreche es wie ein offenes O aus, also so wie im bairischen "i hab", was Michael Ende in "Der Goggolori" (vgl.
https://michaelende.de/buch/der-goggolori) ja mit "I håb" schreibt. In Schweden lernte ich nun aber, dass man es wie ein geschlossens O ausspricht, also "Småland" wie "Smoland", wenn man es auf Deutsch schreiben würde. Oder wie ist es korrekt mit dem Å in den beiden Sprachen?
LG, Micha