Autor Thema: Meine Erfahrungen  (Gelesen 2886 mal)

Offline vortex

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Antw:Meine Erfahrungen
« Antwort #15 am: 16.04.2021 00:57 »

Meine - schnellgefasste - Antwort auf all diese Fragen ist: Einfach machen und wohlfühlen. Und entdecken, womit/worin man sich noch wohlfühlt.

Und das wichtigste ist: Deine, meine, unsere Mitmenschen haben am meisten Lebensqualität, wenn wir uns wohlfühlen!

Im Prinzip hast Du zwar recht, aber auf Dauer ist mir die Antwort ZU einfach.

Ich hab inzwischen selber einen Sohn und der findet das z.B. überhaupt nicht cool.

Ich denke das ist ein wichtiger Grund weshalb ich die Frage ("warum mach ich das eigentlich?") wenigstens mal für mich selber
gerne beantwortet hätte.


Offline Skirtedman

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Antw:Meine Erfahrungen
« Antwort #16 am: 16.04.2021 02:45 »
Ooch Jule, kannst Du mal mit Deinem Geheule aufhören!

Und vermittle uns nicht permanent den Eindruck, dass Du keine sieben Sätze in einen Zusammenhang bringen kannst, weil es Dich überfordert. Entweder Du verstellst Dich so genial verdeppert und treibst mit uns ein Spielchen, oder bei Dir ist wirklich Hopfen und Malz verloren, dass Du nichts kapierst.

Dann wird aber nicht Dein Chef der Nervige sein, sondern Du bist dann wohl auch im Job der Quälgeist, den Du hier bei uns abgibst. Wie oft falle ich noch auf Deine Fragerei und Verdreherei rein!

Vielleicht gab´s ja noch andere Mitleser, die den Erläuterungen was abgewinnen konnten, auch wenn Du es nicht kapierst oder kapieren willst.

@Vortex

Für Dich ist es zu einfach. Für andere ist diese Einsicht bereits zu schwer.

Klar, schwer ist es, diese Einsicht auch seinen Mitmenschen zu vermitteln. Jedoch die Theorie ist das eine, die einen zu intensiven Gesprächen mit seinen Mitmenschen verleiten kann. Gespräche bleiben oft theoretisch.

Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass Gespräche oft ins Nirwana führen. Der bessere Weg ist die Praxis. Aber auch zur Praxis gibt es eine Theorie. Die Praxis können wir hier also nur theoretisch behandeln. Praxis bedeutet, nicht nur zu Träumen, sondern seine Träume auch beginnen, in Realität umzusetzen.

Natürlich ist Praxis dann auch von Gesprächen mit seinen Mitmenschen begleitet. Der Vorteil der Praxis ist, es werden bei Gesprächen weniger bzw. nicht ausschließlich Phantasie- und somit Klischee-Bilder im Kopf der Mitmenschen erzeugt, sondern es gibt praktische, reale Bilder, die Du ihnen durch Deine Präsenz lieferst.

Nicht für alle von uns mag das der Weg gewesen sein, sich seinen Träumen anzunähern; hier im Forum war auch schon zu lesen davon, dass Fotos von sich oder von anderen gezeigt wurden, um sich in Gesprächen der Praxis anzunähern. Meine Erfahrungen aber zeigten mir, dass ausgeübte, praktizierte ;) Praxis das Gesprächsaufkommen drastisch reduziert.

Vortex, ich weiß nicht, auf welchem Stand Du bist, Dich Deinem Sohn zu offenbaren. Bist Du noch in der Theorie? Oder kennt Dich Dein Sohn zur Genüge in Deiner praktizierten Praxis?

Natürlich ist für Deinen Sohn, gleich welchen Alters, es vorteilhafter, er kann unter seinen Peers mit einem Vater aufwarten, der so alle gängigen Klischees erfüllt, wie sie eine Margarine- oder Steaks-Werbung, Autowerbung oder Cowboy-Filme suggerieren. Den Grund, warum Dein Sohn stolz sein soll, dass sein Vater nicht immer Hosen trägt, den musst Du irgendwie selber finden.

Einfach nur, dass er sich besser fühlt, nachdem Du Dich besser fühlst, wird er so nicht einfach akzeptieren. Die meisten Mitmenschen können sich auch gar nicht vorstellen, dass es so ist - in der Theorie. Darum ist es besser, diese Mitmenschen einfach allmählich in die Praxis mit hineinwachsen zu lassen - und über kurz oder lang ganz allmählich zu erkennen, welchen prima Menschen Sie in/an Dir haben. Das wussten Sie vielleicht auch schon vorher - in der Phase vor Theorie und Praxis - wenn, dann aber wahrscheinlich nur, weil Du Dich angestrengt hast, die Erwartungen möglichst tadellos zu erfüllen.

Wenn Du in der Praxis Deinen Wünschen nähergekommen bist - oder gänzlich erfüllt hast -, dann wird es Dich, die Anforderungen zu erfüllen, weniger anstrengen - es macht mehr Spaß; Du bist nicht aus Anstrengung, sondern aus Freude ein prima Mensch.

Das sind die Lehren, die ich aus meinen Erfahrungen gezogen habe.

Mit einfachen Antworten bist Du nicht so leicht zufrieden, Vortex. Du bist auch weiterhin noch ein Suchender.

Frage Dich nicht, warum und wozu Du Deine Mitmenschen in sowas hineinziehst. Sage Dir, dass es für Deine Mitmenschen eine Bereicherung ist, auch wenn es für sie erstmal nicht so aussieht. Dann ist das Warum vielleicht auch gar nicht so wichtig, sofern Deine Träume Dich nicht noch weitweitweg bringen wollen.

Bei Deiner Suche kann ich Dir nur meine Gedanken, meine Erfahrungen teilen. Finden musst überwiegend Du selbst.

Offline cephalus

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Antw:Meine Erfahrungen
« Antwort #17 am: 16.04.2021 11:31 »

Ich hab inzwischen selber einen Sohn und der findet das z.B. überhaupt nicht cool.

Wie alt ist Dein Sohn?
Stört es ihn persönlich,  oder hat er Angst seinen Vater vor seinem Umfeld rechtfertigen zu müssen?

Ich habe auch zwei Söhne,  8J und 10J, die nehmen von meiner Kleidung meist keine Notiz, für sie ist sie normal - seit Geburt. Dass ich mittlerweile Röcke und Kleider nicht mehr nur zuhause trage macht für sie keinen Unterschied.


Als ich in Rücksicht auf meinen Sohn vorsichtshalber Kleid gegen Hose tauschen wollte um ihn zu einem Freund zu fahren  hat er das abgelehnt  - es wäre im wichtig schnell dort zu sein und ausserdem sähe mein Kleid gut aus.

Hat bei Dir evtl. Deine Frau Einfluss auf die Meinungsbildung deines Sohnes?



Offline vortex

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Antw:Meine Erfahrungen
« Antwort #18 am: 16.04.2021 12:34 »
Er ist 15.

Und ich kann Dich schon mal schonend darauf vorbereiten, dass zwischen 10 und 15
mindestens Welten liegen.

Woher willst Du eigentlich wissen dass ich verheiratet bin?
Naja, zumindest mit der Vermutung hast Du schon recht :-).
Ich glaube jedoch nicht dass seine Haltung durch sie beeinflusst ist.

Über seine genauen Gründe kann ich nur spekulieren.

Letztlich finde ich es nicht so verwunderlich. Ich denke ich hätte auch ein Problem
damit gehabt, wenn mein Vater das gemacht hätte.
Durch eine Familie verliert man leider einen Großteil seiner Freiheiten.


Offline high4all

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Antw:Meine Erfahrungen
« Antwort #19 am: 16.04.2021 13:56 »
Er ist 15.

Und ich kann Dich schon mal schonend darauf vorbereiten, dass zwischen 10 und 15
mindestens Welten liegen.



Über seine genauen Gründe kann ich nur spekulieren.

Letztlich finde ich es nicht so verwunderlich. Ich denke ich hätte auch ein Problem
damit gehabt, wenn mein Vater das gemacht hätte.

Ah, die Pubertät. Das ist Grund genug.

Dann ist es nicht verwunderlich, dass ihm "die Alten" peinlich sind.  Hat absolut nichts mit Rock oder Hose zu tun. Für Pubertierende sind die Eltern immer peinlich. Das geht nach höchstens fünf Jahren vorbei. Und nach weiteren zehn oder zwanzig Jahren sind die Ansichten der Alten doch nicht völlig daneben.... ::)

Seine kritische Haltung Dir gegenüber wird sich nicht dadurch ändern, dass Du aus Rücksicht auf ihn auf Röcke verzichtest. Das sieht er unter Umständen als einschleimen. Und damit noch kritischer.

Ein Leben auf dem Minenfeld. Egal, in welche Richtung Du gehst, es kann immer knallen.
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Antw:Meine Erfahrungen
« Antwort #20 am: 16.04.2021 15:35 »
Ah, die Pubertät. Das ist Grund genug.

Dann ist es nicht verwunderlich, dass ihm "die Alten" peinlich sind.  Hat absolut nichts mit Rock oder Hose zu tun. Für Pubertierende sind die Eltern immer peinlich.
Ja, aber der eigene Vater im Rock setzt dem ganzen nochmal das Sahnehäubchen oben drauf. Du kennst dein Ehe nur aus dem christlich verbindlichen Bündnis bis zum Tod. Die meisten verheirateten Menschen leben nicht so ein festgelegtes Wertesystem. Wenn es kriselt wird sich geschieden.

Für viele die hier keine Kinder haben, wird auch die unbewusste Entscheidung eine Rolle spielen, dass sie den Fall, dass es ein Junge und kein Mädchen werden könnte, so vermeiden.


Ein Leben auf dem Minenfeld. Egal, in welche Richtung Du gehst, es kann immer knallen.
Ach so denkst du. Ja.


Gruß
Jule
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Offline vortex

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Antw:Meine Erfahrungen
« Antwort #21 am: 16.04.2021 22:28 »
Ah, die Pubertät. Das ist Grund genug.

Dann ist es nicht verwunderlich, dass ihm "die Alten" peinlich sind.  Hat absolut nichts mit Rock oder Hose zu tun. Für Pubertierende sind die Eltern immer peinlich. Das geht nach höchstens fünf Jahren vorbei. Und nach weiteren zehn oder zwanzig Jahren sind die Ansichten der Alten doch nicht völlig daneben.... ::)

Seine kritische Haltung Dir gegenüber wird sich nicht dadurch ändern, dass Du aus Rücksicht auf ihn auf Röcke verzichtest. Das sieht er unter Umständen als einschleimen. Und damit noch kritischer.

Ein Leben auf dem Minenfeld. Egal, in welche Richtung Du gehst, es kann immer knallen.

Hmmmm....

Also ich würde nicht einfach alles auf die Pubertät schieben wollen.


Offline cephalus

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Antw:Meine Erfahrungen
« Antwort #22 am: 17.04.2021 00:46 »
d ich kann Dich schon mal schonend darauf vorbereiten, dass zwischen 10 und 15
mindestens Welten liegen.

Woher willst Du eigentlich wissen dass ich verheiratet bin?
Naja, zumindest mit der Vermutung hast Du schon recht :-).
(...)
Über seine genauen Gründe kann ich nur spekulieren.

Letztlich finde ich es nicht so verwunderlich. Ich denke ich hätte auch ein Problem
damit gehabt, wenn mein Vater das gemacht hätte.
Durch eine Familie verliert man leider einen Großteil seiner Freiheiten.

Wissen? Nein  tief  verwurzeltes Rollenklische - Kind hat man mit seiner Frau  ;)

Dass Pubertiere eine eigene Gattung sind, ist mir durchaus klar, ob sich die Einstellung grundsätzlich wandelt werde ich sehen, aber ich bin mir relativ sicher mich nicht den Wünschen meines Sohnes gemäß anzupassen - zumindest nicht wenn er sich nicht auch im selben Maße meinen beugt.

Hat sich die Meinung deines Sohnes zu deinem Röcken zwischen 10und 15 grundlegend geändert?


Offline MAS

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« Antwort #23 am: 17.04.2021 20:42 »
Alles auf einen Grund zu schieben, egal ob Pubertät oder was auch immer, ist sicher falsch. Wenn Väter, die das mit ihren Kindern schon hinter sich haben, aber so begründen, ist das sicher zumindest ein Grund neben anderen, individuelleren.

LG, Micha
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Offline vortex

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« Antwort #24 am: 18.04.2021 00:44 »
Hat sich die Meinung deines Sohnes zu deinem Röcken zwischen 10und 15 grundlegend geändert?

Ich denke vorher war das kein großes Thema.

Naja, ich kanns nur nochmal wiederholen:
Wenn ich mir vorstelle, dass mein Vater früher so rum gelaufen wäre, wäre ich auch nicht begeistert gewesen.
Da stellt sich jetzt halt die Frage ob man die Selbstverwirklichung um jeden Preis durchsetzen sollte.

Offline Matthias

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« Antwort #25 am: 18.04.2021 01:17 »
@vortex

Ich kann schon gut nachvollziehen, was du meinst...

Die Zeiten haben sich aber zum Glück in den letzten Jahren geändert. Die Vorbereitung dazu war und ist noch langsam aber stetig und ging schritt für schritt ein klein wenig voran. Wenn es nur kleine kaum merkbare Schritte sind, realisiert man es selber am wenigsten.
Irgendwann merkt und spürt man für sich selber aber einen positiven Unterschied zu früheren Zeiten.

Grüße Matthias
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Offline vortex

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« Antwort #26 am: 18.04.2021 02:40 »
@vortex

Ich kann schon gut nachvollziehen, was du meinst...

Die Zeiten haben sich aber zum Glück in den letzten Jahren geändert. Die Vorbereitung dazu war und ist noch langsam aber stetig und ging schritt für schritt ein klein wenig voran. Wenn es nur kleine kaum merkbare Schritte sind, realisiert man es selber am wenigsten.
Irgendwann merkt und spürt man für sich selber aber einen positiven Unterschied zu früheren Zeiten.

Grüße Matthias

Ja, da hast Du sicherlich recht.
Allerdings muss ich sagen, dass ich in der Öffentlichkeit nicht nur positive Erfahrungen gemacht habe. Aber das ist eigentlich ein anderes Thema.
Eigentlich habe ich das offensive Tragen ausgefallener Kleidung auch immer so betrachtet als würde es zu positiven Veränderungen beitragen.
Aber ich will eigentlich auch nicht dass die Kinder darunter leiden müssen.

Hm.



Offline Matthias

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« Antwort #27 am: 18.04.2021 12:05 »
Welche negativen Erfahrungen hast du denn in der Öffentlichkeit gemacht?

Grüße Matthias
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« Antwort #28 am: 18.04.2021 12:07 »
Heute wissen die Leute, was man in der Öffentlichkeit lieber nicht mehr sagt, um nicht anzuecken. In der DDR gabs offiziell auch keinen Nationalsozialismus. Alles was staatlich von oben herab doktriert wird, verlagert sich in den Privatraum. Darum wird das in vielen Familien immer noch nicht geduldet und bei Fremden ist es egal. Da geht es nicht darum, dass der Mann sein Gesicht und die Anerkennung verliert. Schon gar nicht, wenn er vorher schon kaum eine hatte.

Gruß
Jule
Ich trage Kleider nicht, um weiblich auszusehen, ich möchte weiblich aussehen, weil ich gerne Kleider trage.

Offline cephalus

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« Antwort #29 am: 18.04.2021 12:10 »
Hat sich die Meinung deines Sohnes zu deinem Röcken zwischen 10und 15 grundlegend geändert?

Ich denke vorher war das kein großes Thema.

Naja, ich kanns nur nochmal wiederholen:
Wenn ich mir vorstelle, dass mein Vater früher so rum gelaufen wäre, wäre ich auch nicht begeistert gewesen.
Da stellt sich jetzt halt die Frage ob man die Selbstverwirklichung um jeden Preis durchsetzen sollte.

Hm, dann muss ich mal abwarten, wie und ob sich die Ansicht meiner Söhne ändert. Wenn ihnen meine Kleidung nicht gefällt, dann beruht das derzeit schon auf Gegenseitigkeit.

Um jeden Preis etwas durchzusetzen ist sicher nicht der Weg, aber es bleibt ein Dilemma: Eine Seite ist unzufrieden.

Wie ich auf meinen Vater im Rock reagiert hätte, kann ich nicht sagen, zu unrealistisch und eine ganz andere Zeit,  aber ich erinnere mich noch gut, dass mir eigentlich ziemlich egal war, wie er sich gekleidet hat, und was er tat - solange er von mir nicht das Gleiche erwartete.
Aktiv Tennis spielen, Begeisterung für Couchfußball oder Showsendungen im Fernsehen. Das waren unsere Themen und seine Enttäuschung.

Aber sieh es positiv, mit 15 dauert es nicht mehr lange, bis man eine größere Distanz zu den Eltern hat und es nicht mehr wirklich relevant ist, was sie machen.

 

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