Trotzdem frage ich mich ab und zu wozu ich das mache?
Schon klar - weil es mir Freude macht, ich es schön finde und ein wenig auch den Nervenkitzel mag.
Aber sonst?
Nach der anfänglichen Zeit mit Erstaunen und Nachfragen scheint mein absurder Kleidungsstil für die anderen normal geworden zu sein. Es kommt kein Kommentar, keine Nachfrage, kein Kompliment mehr. Natürlich wird ab und zu geschaut, aber ich stelle mir manchmal schon die Sinnfrage: Wozu mach ich das eigentlich, wenn es doch niemanden gibt, den es freut, niemanden der das schön findet oder irgendwie ein bisschen gut?
Da geht es mir ähnlich.
Reaktionen sind extrem selten und bedürfen besonderer Anstrengung oder Kreativität.
Vor ein paar Tagen haben erst meine Frau und sspäter noch meine Söhne ein Kompliment rausgehauen, unabhängig von einander - ich war angenehm überrascht

Vor allem, weil ich es dafür nicht erwartet hatte.
Aber sonst? Ich habe schon vor Jahren mal geschrieben, ich würde mir mehr Reaktionen wünschen - die gab und gibt es nachwievor nur sehr selten.
Ja man macht es für sich, weil es Spaß macht und sich gut anfühlt, auch der eigentlich völlig unnötige Nervenkitzel.
Mir mach es tatsächlich Spaß immer wieder Neues zu probieren oder zu kombinieren.
Es ist tatsächlich ein Hobby, auf jeden Fall mehr, als es mir ein inneres Bedürfnis wäre Röcke zu tragen.
Irgendwann vor nicht allzulanger Zeit stand ich vor meinem Kleiderschrank und habe überlegt.
Genug ist genug, für alle Zwecke und fast alle Anläße hab ich Klamotten, mehr ist unvernünftig.
Unvernünftig aber vor allem dann wenn man das Bekleiden primär als notwendige Funktion betrachtet.
Betrachte ich die Hobbys in meiner Familie und wie viel Geld dafür weitgehend ohne logische bzw. notwendige Funktion oder Sinn investiert wird, sonden schlicht weil es Spaß macht, manches zu machen oder zu besitzen, und stelle ich das nächste schöne Kleid auf die selbe Stufe, erscheint mir die Ausgabe plötzlich nicht mehr unsinnig oder absurd.
Wahrscheinlich bin ich ein seltsamer Einzelfall, aber viele Kleidungsstücke verlassen gelegentlich den Schrank, um kurz getragen, mit anderen zusammengestellt zu werden oder sich in spontanes Outfit einzufügen - auch wenn sich leider sehr selten eine Gelegenheit ergibt etwas öffentlich zu tragen. Ich spiele quasi mit ihnen

Was Arbeit betrifft, war ich schon eine Weile auf das Thema unseres spätherbstlichen Firmenevents gespannt, ergaben sich in der Vergangenheit doch ein paar, von mir auch genutzte Gelegenheiten für besondere Rockoutfits.
Heute kam das Motto:
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