Autor Thema: Männer die Rock tragen. Gibt es eine Schnittmenge zu LGBT ?  (Gelesen 11756 mal)

Offline Skirtedman

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Sag doch gleich das sich Minderheiten in nicht noch kleiner Grüppchen spalten lassen sollten.

Ja, soweit kann ich diesen Gedanken auch nachvollziehen. Danke, für die kurze Zusammenfassung.

Aber diese Grüppchen sehen halt jeweils andere Interessenslagen bei sich.
Du hast sicher auch andere Bedürfnisse als xy.
Eigentlich ist das normal und verständlich.

Ja, und nichts anderes möchte letztlich Micha mit seinen Gesetzesartikel-Rezitationen aussagen.

Ich habe aber ein ganz anderes Verständnis-Thema:

Timper, Du hattest auf das Ende des Spiegel-Gastkommentars hingewiesen.

Da habe ich intellektuelle Verständnisprobleme. Mein Problem liegt im letzten Satz. Trotzdem möchte ich die beiden letzten Sätze noch mal hier ziterten, um den Zusammenhang nochmals aufzuführen:

Zitat
Auch im Namen eines Feminismus: Vereinigungen wie Women’s Declaration International (WDI) vertreten den sogenannten Radikalfeminismus, dem zufolge trans* Frauen Symptome des Patriarchats seien, »Weiblichkeit kolonisieren« würden und somit Ausdruck der männlichen Gewaltherrschaft über Frauen seien.

Trans* Männer flüchteten lediglich im Sinne des Patriarchats ihre unterdrückte Geschlechtsposition, so argumentiert WDI, deren Position im internationalen Feminismus als »extremistisch« isoliert ist.

Wie gesagt, mein Verständnisproblem liegt im letzten Satz.

Den Hauptsatz verstehe ich ja noch. Aber der Nebensatz, der für mich vermutlich die Hauptaussage des ganzen Satzes tragen soll, kann ich intellektuell nicht wirklich erfassen:

"..., deren Position im internationalen Feminismus als »extremistisch« isoliert ist."

"deren" = 'trans* Männer'
"Position" = geflüchtete "unterdrückte" Geschlechterposition? Oder erreichte neue ("patriarchale") Geschlechterposition?

Sollen also jetzt 'trans* Männer' "»extremistisch«" isoliert sein?
Ist die "unterdrückte" Geschlechterposition "»extremistisch«" isoliert?

Ich wüsste gerne, wie Ihr die Aussage des ganzen letzten Satzes deutet!

Online Timper

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Transmänner entflüchten ihrer „ Unterdrückung „ durch patriarchale Strukturen ins weibliche.
Dh wer Rock , Nagellack, Kosmetik ect beansprucht und tragen will der geht den Weg der Transition. So verstehe ich das im groben.
Oder - um der Genderrolle, Gendermuster zu entkommen flüchten einige in die Transition.
Oder - man hängt sich das Etikett weiblich an die Jacke und bekommt dann all das was mit dem Etikett männlich nur schwer geht.
Sehr kurz gedacht. Oder? Mehr weiß ich nicht.
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Wenn man etwas will finden sich Wege. Wenn man etwas nicht will finden sich Gründe.

 

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