Autor Thema: Samba  (Gelesen 4563 mal)

Offline cephalus

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Samba
« am: 27.01.2010 14:05 »
Hi,
da ich jetzt schon ein paar Tage mit meiner Sambainstallation kämpfe und das Web erfolglos auf den Kopf gestellt habe - vielleicht kann mir ja einer der Profis hier nen Tip geben:

Auf meinem neu installierten Linuxserver ist jetzt Samba 3.2.7-11.4.1 installiert, und arbeitet auch. Der Zugriff auf die Freigaben ist von den Win XP und Vista - Clients aber nur möglich, wenn in der /etc/hosts der Server eingetragen ist.
Bei Windows 7 führt auch das nicht zum Ziel.

Der alte Server mit einer älteren Sambaversion war ohne Eintrag in der "hosts" ereichbar.
Auch wenn ich mit der Verbindugslosigkeit von W7 derzeit leben könnte, ist es sehr unpraktisch jeden Client einzeln zu bearbeiten.

Daher: Was habe ich vergessen, falsch gemacht ö.ä.

Ach ja, ein wins Server lief nicht vorher und auch jetzt nicht, dhcp gibts im Netz, der Server hat aber eine statische IP

LG
Cephalus

Offline Seravajan

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Re: Samba
« Antwort #1 am: 27.01.2010 17:12 »
Obwohl ich mich mit den Linuxsachen nicht gut auskenne, scheint es mir, dass was auf Serverseite vergessen gegangen wäre.

Sicher mal gut zu wissen wäre, welche Linuxversion genau läuft.
Wenn Männer wirklich Männer wären, könnten sie auch ganz souverän Röcke und/oder Kleider tragen, anstatt sich durch das ausschließliche Tragen von Hosen beweisen zu müssen, daß sie Männer seien.
Nils Pickert

Offline cephalus

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Re: Samba
« Antwort #2 am: 27.01.2010 17:27 »
Hi,

dass es am Server liegt ist keine Frage. Es läuft Suse 11.1.

LG
Cephalus

Offline rockfreund

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Re: Samba
« Antwort #3 am: 27.01.2010 19:11 »
die hosts datei gibt es sowohl beim server(linux) als auch bei den clients(windows)
sie dient zur auflösung von hostnamen zu ip-adresse
ein hostname muss nicht gleich dem rechnernamen sein

probier mal ob du die shares (=freigaben) direkt per ip-adresse erreichen kannst:

cd \\aaa.bbb.ccc.ddd\share

dann spielt die hosts datei keine rolle.

Problem bei Samba ist, das hier zwei unterschiedliche Protokolle gleichzeitig laufen,
nämlich TCP/IP und NETBUI
NETBUI wird über TCP/IP getunnelt

deswegen prüfe zunächst die IP-Verbindung und ob der Port nicht durch Firewall blockiert ist

Dann schauen wer/wie die User von Samba authentifiziert, ob Domäne oder Share usw

Immer schritt für schritt durchgehen

Viel Erfolg
Nur wer selbst Rock trägt, weiss was drunter ist ;-)


Offline MasinAD

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Re: Samba
« Antwort #4 am: 27.01.2010 22:42 »
Hallo Cephalus!

Ohne mich jetzt weiter in das Thema in das Thema eingelesen zu haben: Vielleicht findest Du hier Hilfe: http://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Server

Die Konfiguration von Samba sollte ja eigentlich größtenteils überall gleich sein.

LG
Masin

Offline Brezel

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Re: Samba
« Antwort #5 am: 28.01.2010 10:46 »
Hallo

Kannst Du mal dein Problem etwas näher erläutern?
Siehe mal ob Du den Server per ping erreichst.
Wenn nicht - kann es auch nicht gehen. Aber so wie ich Dich verstanden habe willst Du ihn als Name und nicht als
IP ansprechen. Also dann brauchst Du eine DNS Server am besten bei Linux "bind".
Noch fragen?

Gruß
Ralf


silixflox

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Re: Samba
« Antwort #6 am: 29.01.2010 06:03 »
es gab noch mal das protokoll WINS das hat doch auch für die Auflösung der ip beigetragen??
ist schon ziemlich lange her aber ich sage immer

"newer touch a running system"

wenn mal was läuft, laufen lassen.
hier dödelt ein alter win2000 server und 90% der WS laufen auf XP
meiner und noch einer laufen im versuchsbetrieb mit ubuntu 9.10
der andere mit kbuntu, alles i.o.

Offline MasinAD

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Re: Samba
« Antwort #7 am: 29.01.2010 11:27 »
es gab noch mal das protokoll WINS das hat doch auch für die Auflösung der ip beigetragen??
ist schon ziemlich lange her aber ich sage immer

Das hat eher damit zu tun, dass SMB veraltet ist und eigentlich nur noch CIFS genutzt wird. CIFS allerdings benötigt für die Namensauflösung einen weiteren Dienst, SMB hat das wohl noch selber erledigt. Eine Hostsdatei kann dieses Problem lösen, oder man installiert einen WINS-Service (oder war es Winbind?).

Eine weitere Fehlerquelle können Authentifizierungen sein. Die verschiedenen Windows-Versionen nutzen immer wieder mal unterschiedliche Authentifizierungsmethoden mit unterschiedlichen Verschlüsselungen. So ganz bin ich da noch nicht durchgestiegen. Dann hilft es auch, wenn der Benutzer, der auf die Shares zugreifen soll, auch auf der Maschine angelegt ist, vor allem mit den gleichen Credentials, also exakt selber Benutzername und selbes Passwort. Dann muss dieser Nutzer auch Zugriff auf die Freigaben haben -- Samba kann keinem Nutzer Zugriff gewähren, den das Dateisystem nicht hergibt.

http://wiki.ubuntuusers.de/Heimnetzwerk#Netzwerke-mit-zentralem-Heimserver
http://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Server#Allgemeine-Freigaben

Wie oben geschrieben: Was das Dateisystem untersagt, kann Samba nicht freigeben. Bei mir hatte ich das Problem, dass meine neuangelegte Dateien per Default auf 0600 eingestellt waren, wodurch nur noch ich die Dateien lesen konnte. Nach Änderung auf 0644 ging es dann auch wieder mit Fernzugriffen. Das war aber auf Dateiebene, die Freigabe war dennoch im Netzwerk sichtbar. Gib mal auf einem der Clients (möglichst Linux) im Terminal 'smbtree' ein. Unter Windows gibt es sicher ähnliches für die Befehlszeile, bestimmt irgendwas mit 'net share list' oder sowas. Taucht die Freigabe da überhaupt auf?

LG
Masin

silixflox

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Re: Samba
« Antwort #8 am: 29.01.2010 17:47 »
sorry aber ich würde u.u. eine neuinstalltion in erwägung ziehen.
ich habe auch schon an problemen herumgetüftelt, und nach einer neuinstallation und 15min konfiguration "hurraa"

ggf. mal einen apache nicht von suse drauf packen
bin da aber nicht der crack fuer.

Offline Kiran

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Re: Samba
« Antwort #9 am: 29.01.2010 20:16 »
sorry aber ich würde u.u. eine neuinstalltion in erwägung ziehen.

Da ziehst Du Dir aber den Unmut sämtlicher Linux-Götter zu...

Aber zum Thema: Hast Du Dir mal die Dateien unter /var/log/samba angesehen, speziell /var/log/samba/log.nmbd? Da stehen oft sehr interessante Dinge drin.

Dann hilft nmblookup, um mal zu sehen, ob der Name des Servers aufgelöst werden kann.

Liegt die statische IP des Servers innerhalb des Bereiches, den DHCP verwendet oder außerhalb? Sie sollte außerhalb liegen.

Ich würde aber auch einen Name-Server (Bind) aufsetzen, der den Namen des Servers auflöst und bei der Gelegenheit auch gleich die von den Clients angefragten Internetadressen zwischenspeichert.

 

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