Autor Thema: Klimawandel  (Gelesen 39885 mal)

Offline Zareen

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« Antwort #525 am: 24.01.2022 10:52 »
. Dann dürftest du  auch in keinen Granitkeller gehen, wo vielleicht eine Kneipe drin ist und keine Granitküchenplatte haben (falls du eine hast. Viele haben sowas). Granit pfeift oft mehr als diese kleinen Proben.
Wenn du mit dem Flugzeug in 10.000 meter Hhe fliegst, bist du der 20fachen Belastung gegenüber der normalen Strahlungsbelastung auf dem Boden ausgesetzt. Hast du oder andere deshalb auch Erbgutschäden? just saying.

Ich habe keine Granitküchenplatte, und ich fliege auch nicht mehr.
Die empfohlene Höchstdosis bezieht sich darauf, daß der Körper sehr wohl in der Lage ist, Zellschäden zu reparieren, die durch radioaktive Strahlung hervorgerufen wurde.
Was allerdings ein Problem darstellt, sind Genschäden, die durch radioaktive Strahlung hervorgerufen werden, die von Elementen stammen, die der Körper aufgrund deren molekularer Struktur nicht als "Feinde" erkennt und dann damit eine defekte DNA repariert.

Das ist alles höchst aufschlussereich, wenn man nach 30 Jahren immer noch auf der Suche nach der Todesursache des eigenen Kindes ist und einem niemand von der offiziellen Seite her weiterhelfen will.
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Offline Zareen

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Antw:Klimawandel
« Antwort #526 am: 24.01.2022 10:56 »
Vorhin mit jemanden aus dem Gebiet noch geschrieben. Zu Asse. In Asse lagern ausschließlich Laborabfälle und kontaminierte Filtermaterialien. Nichts aus Kernkraftwerken.
Soviel zum Thema, wenn die Leute sich wieder über Atommüll aufregen, aber zum Zahnarzt oder CRT gehen, um sich  röntgen zu lassen, ob sie gesund sind..

Wo ist der Unterschied? Du hast doch selbst geschrieben, Strahlung ist Strahlung. Ob Laborabfälle, oder Kernkraftwerksabfälle, ist doch egal.
Das Problem liegt in der laxen Handhabung mit dem Dreck
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« Antwort #527 am: 24.01.2022 11:36 »
So, ich habe mir jetzt nochmal die echten Zahlen rangeholt, da wir wieder ins sinnlose Gelaber abgedriftet sind und ich die Zahlen gestern nur aus dem Gedächtnis aufgeschrieben hatte.
Du schreibst, in Amerika beginnt die Bedenklichkeit bei 100 Millisievert/a. Damit bescheinigst Du Die doch, daß Dein Torbenit, der mit über 500 Millisievert/a strahlt weit oberhalb dieser Grenze ist

100 nSv/h =  0,1 µSv/h

umgerechnet in die Einheit Mikrosievert:
0,1 µSv/h = 0,000 1mSv/h

umgerechnet in die Einheit Millisievert:
0,000 1mSv/h = 0,876 6 mSv/a

(Keine 10 mSv/a)

48,3 µSv/h = 0,048 3 mSv/h
0,048 3 mSv/h = 423,3978 mSv/a

Bei einer Jahresdosis von 10mSv/h wären das
1.137 µSv/h =  0,001137 mSv/h
0,001137 mSv/h =  9,966 942  mSv/a


bis zu 0,1 mSv pro Flug -> Dosis durch Höhenstrahlung bei einem Flug von München nach Japan.


Da die Messzeit/ biologische Kontaktzeit mit der Beschäftigung Uranmineralien nicht länger als 2, 3 Minuten pro Stück beträgt, ergibt sich:
Aufgenommene Dosis bei einer Dosisleistung von 0.059 mSv/h und einer Einsatzdauer von 3 Minuten: 0 mSv
https://sync.einsatzleiterwiki.de/doku.php?id=cbrn:atomar:strahlenschutzberechnungen

https://www.fs-ev.org/fileadmin/user_upload/80_FAQs/strahlenwirkung/faq_frage_318.html
Zitat
Dosen im Bereich von Sievert (Sv) führen zu Akutschäden (Frage 102) und sind sicher gefährlich.
Solche Dosen kamen nach den Bombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki, nach Tschernobyl und bei weiteren Unfällen vor.
Dosen im Bereich von µSv (Millionstel Sievert) sind viel kleiner als die Schwankungsbreite von natürlich verursachten Dosen und können deshalb vergessen werden.

Eine zusätzliche Strahlendosis kann nicht isoliert für sich bewertet werden, sondern addiert sich zur Dosis infolge natürlicher Bestrahlung. Diese Jahresdosis variiert von etwa 1 mSv bis ca. 10 mSv und beträgt im Mittel ca. 3 mSv. Dabei ist wichtig zu wissen, dass unser Körper effiziente Mechanismen zur Reparatur von Strahlenschäden zur Verfügung hat.

Das Risiko für Krebs beträgt z.B. in Europa ca. 25%, d.h. jeder vierte Einwohner stirbt im Durchschnitt an Krebs.  Falls beispielsweise jemand während 70 Jahren jährlich je 1 mSv Dosis aus künstlichen Quellen aufnimmt, erhöht sich rein rechnerisch diese Zahl von 25% auf 25,35%.

Aus dem oben gesagten folgt, dass es zwischen den vernachlässigbaren Dosen (µSv) und den gefährlichen Dosen (Sv) nicht möglich ist, eine genaue Abtrennung gefährlich - ungefährlich anzugeben.

Du musst schon noch den Weg darlegen, wie Du auf den Umrechnungsfaktor 17:1 kommst.
Das Messgerät wurde an einer C-137 Isotop Quelle aus Tschernobyl geeicht und wird mit dem jeweiligen Umrechnunsgwert in der Anleitung ausgeliefert.






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Antw:Klimawandel
« Antwort #528 am: 24.01.2022 11:42 »

Das ist alles höchst aufschlussereich, wenn man nach 30 Jahren immer noch auf der Suche nach der Todesursache des eigenen Kindes ist und einem niemand von der offiziellen Seite her weiterhelfen will.
Ist dein Kind an äußere Radioaktivität gestorben oder wie?

Wo ist der Unterschied? Du hast doch selbst geschrieben, Strahlung ist Strahlung. Ob Laborabfälle, oder Kernkraftwerksabfälle, ist doch egal.
So habe ich das nicht gesagt. Was absorbiert wird, ist Gammastahlung. Und das bezog sich auf die beiden Messbeispiele. Andere Strahlenarten deswegen keine Rolle. Alpha und Beta lassen sich bereits durch Beton, Glas und Blei abschirmen.


Offline Zareen

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« Antwort #529 am: 24.01.2022 14:29 »
So, ich habe mir jetzt nochmal die echten Zahlen rangeholt, da wir wieder ins sinnlose Gelaber abgedriftet sind und ich die Zahlen gestern nur aus dem Gedächtnis aufgeschrieben hatte.
Du schreibst, in Amerika beginnt die Bedenklichkeit bei 100 Millisievert/a. Damit bescheinigst Du Die doch, daß Dein Torbenit, der mit über 500 Millisievert/a strahlt weit oberhalb dieser Grenze ist

100 nSv/h =  0,1 µSv/h

umgerechnet in die Einheit Mikrosievert:
0,1 µSv/h = 0,000 1mSv/h

umgerechnet in die Einheit Millisievert:
0,000 1mSv/h = 0,876 6 mSv/a

(Keine 10 mSv/a)

48,3 µSv/h = 0,048 3 mSv/h
0,048 3 mSv/h = 423,3978 mSv/a

Bei einer Jahresdosis von 10mSv/h wären das
1.137 µSv/h =  0,001137 mSv/h
0,001137 mSv/h =  9,966 942  mSv/a


bis zu 0,1 mSv pro Flug -> Dosis durch Höhenstrahlung bei einem Flug von München nach Japan.


Da die Messzeit/ biologische Kontaktzeit mit der Beschäftigung Uranmineralien nicht länger als 2, 3 Minuten pro Stück beträgt, ergibt sich:
Aufgenommene Dosis bei einer Dosisleistung von 0.059 mSv/h und einer Einsatzdauer von 3 Minuten: 0 mSv
https://sync.einsatzleiterwiki.de/doku.php?id=cbrn:atomar:strahlenschutzberechnungen

https://www.fs-ev.org/fileadmin/user_upload/80_FAQs/strahlenwirkung/faq_frage_318.html
Zitat
Dosen im Bereich von Sievert (Sv) führen zu Akutschäden (Frage 102) und sind sicher gefährlich.
Solche Dosen kamen nach den Bombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki, nach Tschernobyl und bei weiteren Unfällen vor.
Dosen im Bereich von µSv (Millionstel Sievert) sind viel kleiner als die Schwankungsbreite von natürlich verursachten Dosen und können deshalb vergessen werden.

Eine zusätzliche Strahlendosis kann nicht isoliert für sich bewertet werden, sondern addiert sich zur Dosis infolge natürlicher Bestrahlung. Diese Jahresdosis variiert von etwa 1 mSv bis ca. 10 mSv und beträgt im Mittel ca. 3 mSv. Dabei ist wichtig zu wissen, dass unser Körper effiziente Mechanismen zur Reparatur von Strahlenschäden zur Verfügung hat.

Das Risiko für Krebs beträgt z.B. in Europa ca. 25%, d.h. jeder vierte Einwohner stirbt im Durchschnitt an Krebs.  Falls beispielsweise jemand während 70 Jahren jährlich je 1 mSv Dosis aus künstlichen Quellen aufnimmt, erhöht sich rein rechnerisch diese Zahl von 25% auf 25,35%.

Aus dem oben gesagten folgt, dass es zwischen den vernachlässigbaren Dosen (µSv) und den gefährlichen Dosen (Sv) nicht möglich ist, eine genaue Abtrennung gefährlich - ungefährlich anzugeben.

Du musst schon noch den Weg darlegen, wie Du auf den Umrechnungsfaktor 17:1 kommst.
Das Messgerät wurde an einer C-137 Isotop Quelle aus Tschernobyl geeicht und wird mit dem jeweiligen Umrechnunsgwert in der Anleitung ausgeliefert.

Hmmmmm ich weiß nicht, was Du da hin und her rechnest
Ich bin in der Elektrotechnik groß geworden und kann mit Piko, Nano, Mikro, Milli, ebenso wie mit Dezi, Kilo, Mega, Giga und Tera und auch den entsprechenden Potenzen umgehen.

Du rechnest eine Einheit in die gleiche um? Nur der Faktor ändert sich. Sievert ist Sievert. Da braucht man nichts umzurechnen, sondern nur die richtige Anzahl Nullen hinter dem Komma zu beachten.
Zitat
100 nSv/h =  0,1 µSv/h

umgerechnet in die Einheit Mikrosievert: ? Du rechnest in dieser Zeile Mikro in Milli!
0,1 µSv/h = 0,000 1mSv/h

umgerechnet in die Einheit Millisievert: und hier rechnest Du Milli/h in Milli/a mit 6 Stunden zuviel um.Die Jahresdosis bezieht sich auf 365 Tage
0,000 1mSv/h = 0,876 6 mSv/a

(Keine 10 mSv/a)  wo holst Du die denn jetzt her?

48,3 µSv/h = 0,048 3 mSv/h
0,048 3 mSv/h = 423,3978 mSv/a

Bei einer Jahresdosis von 10mSv/h wären das
1.137 µSv/h =  0,001137 mSv/h
0,001137 mSv/h =  9,966 942  mSv/a

mit dieser hin und her Rechnerei beweist Du doch nur das, was ich schon geschrieben habe:
423 Millisievert/a überschreitet die durchschnittliche mittlere Höchstdosis von 10 mSv/a um das 42-fache und die Höchstdosis in den USA von 100mSv um mehr als das 4-fache



bis zu 0,1 mSv pro Flug -> Dosis durch Höhenstrahlung bei einem Flug von München nach Japan.
Die Strahlendosisleistung Sv bezieht sich auf einen Zeitraum, nicht auf einen Flug. Wie Du in Fachseiten nachlesen kannst, addiert sich die Strahlendosisleistung pro Zeiteinheit. "PRO FLUG" ist schwammig.

Empfehlung einer guten Strahlenrechenseite:
https://sync.einsatzleiterwiki.de/doku.php?id=cbrn:atomar:strahlenschutzberechnungen
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Antw:Klimawandel
« Antwort #530 am: 24.01.2022 15:36 »

Das verstehe ich jetzt nicht: Du schreibst, in Amerika beginnt die Bedenklichkeit bei 100 Millisievert/a. Damit bescheinigst Du Die doch, daß Dein Torbenit, der mit über 500 Millisievert/a strahlt weit oberhalb dieser Grenze ist
Dazu müsstest du aber 365 Tage a 24 Stunden direkt 1cm vor davor stehen, um die 500 Milisievert zu kummulieren. Rechne dir die Werte von mir aus mit Vielfliegern wie Stewardesse aus. In 10.000 Metern Höhe ist die Strahlungsbelastung um das 200 fache höher als auf dem Boden. Und keinen störts.

Na, dank Zareens Strahlungsrechners - wobei der ja auch nur eine standardisierte, schnelle Einschätzung abliefert - liegst Du mit Deinem Torbernit in 3 Metern Entfernung noch immer bei 2,5 Millsievert pro Stunde, wenn er bei Dir ungeschützt ohne Glas im Regal rumliegen sollte.

Die Strahlungsbelastung in 12 km Höhe liegt um das 50- bis 60-fache über dem Wert am Boden auf Meereshöhe - nicht 200-fach... Grafik: https://spaceweather.com/images2021/01dec21/cmeimpact_aviation.jpg, Quelle: https://spaceweather.com - Und dass die Strahlenbelastung von Flugbegleiterinnen niemanden interessiert ist auch nur eine Mär: https://www.bfs.de/DE/themen/ion/strahlenschutz/beruf/methodik/fliegendes-personal.html - wobei hier die Strahlenbelastung in oberen Flughöhen mit über dem 3000-fachen angegeben sind, entgegen der Angaben der NASA (spaceweather). Kommt halt auch immer wieder darauf an, was man miteinander vergleicht - und unter welchen Vorannahmen.

Bei diesem Kleinklein rund um Zahlen hinterm Komma oder Stellen vor dem Komma sei jetzt mal ganz unmathematisch und unphysikalisch festgestellt, dass der Umgang mit Atomenergie einen Haufen von Fragen aufwirft.
Was nützt den Menschen, eine Klimaerwärmung durch vermehrten Einsatz von Atomenergie kurzfristig reduziert zu haben, wenn Generationen von Menschen sich weiterhin mit all den Fragen rumschlagen müssen und Erkenntnisse meistens ja hinterher erst aufdecken, woran vorher noch niemand gedacht hat.

Ich glaube, der Einsatz von Wind- und Wasserkraft inclusive geeigneter Speichertechniken ist die nützlichere Variante, in den Fokus genommen zu werden. Jedenfalls in den Weltregionen, wo diese Kombination in größerem Masse zur Verfügung steht. Andernorts lässt sich dann auch vermehrt Sonnenenergie mit einer größeren Verfügbarkeit dazu mischen.

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« Antwort #531 am: 24.01.2022 16:08 »
Skirtedman, die Seite habe ich doch oben schon verlinkt. Auf 3 Metern Abstand ist nichts mehr von den 50 µSv/h zu messen. Von daher erreicht man auch keine Exposition von 500 mSv/Jahr. Die Angaben mit 10 mSv/Jahr sind sogar zu niedrig angesetzt, da man durch natürliche Hintergrundstrahlung wie an vielen Orten wie dem Schwarzwald + künstliche Strahlungsquellen wie Bauwerke, Röntgen, Fliegen usw. darüber liegt.

Offline Olivier

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Antw:Klimawandel
« Antwort #532 am: 24.01.2022 20:34 »
Auch wenn man den ganzen Kleinkram weg läßt gibt es zwei gewichtige Gründe warum die Kernenergie nichts zur CO2 Reduktion beitragen wird.
1. Im Vergleich zu den bestehenden Alternativen, Sonne, Wind, Effitienzsteigerung, viel zu teuer. Oder um Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zu zitieren: "Atomenergie ist enorm teuer, erneuerbare Energien sind viel billiger."
2. Ein Zubau an AKW Kapazität dauert viel zu lang. Im besten Fall 10 Jahre und bei den zu erwartenden Widerständen gerne auch 20 Jahre oder mehr.

Hier kann man sich eine recht gute Zusammenfassung durchlesen:
https://www.gmx.net/magazine/wissen/klima/atomkraft-kampf-klimawandel-hilfe-36515296
und ganz unten sind die verwendeten Quellen aufgelistet.

LG, Olivier
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Offline Holger Haehle

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« Antwort #533 am: 25.01.2022 02:55 »

Ebenso bin ich überzeugt, daß es ganz sicher Wissenschaftler gibt, die NICHT um des Geldes und Ansehens willen unabhängige Forschung betreiben.
Dann wären Wissenschaftler Millionäre. Nun guck nochmal, wer zu den Millionären gehört. Glaubst du ernsthaft, vom Staat abhängige Forschung ist seriös.

Und ich bin nicht nur überzeugt, sondern weiß es ganz genau, dass es Wissenschaftler gibt, die NICHT um des Geldes und Ansehens willen unabhängige Forschung betreiben. Genau deshalb bin ich nämlich Wissenschaftler geworden!

Und am Helmholtzzentrum in BS konnten wir selbst, also unabhängig, unsere Schwerpunkte wählen. Und natürlich war das seriös, denn sonst können wir in der internationalen Fach-Community gar nicht bestehen, die jede unserer Veröffentlichungen nachrechnen.

Jule ist mal wieder maßlos. Wer wenig bis gar keinen Einblick in eine Materie hat und trotzdem so große Sprüche klopft, zeigt, dass er nicht seriös ist.
Behauptungen ohne Indizien sind eh was für die Tonne, oder wie Jule auch gerne sagt - nur Gelaber.

Offline Zareen

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« Antwort #534 am: 25.01.2022 03:27 »
Ich habe noch eine interessante Seite zum Thema Windkraft gefunden:
https://x.company/projects/makani/
(Im Browser die Übersetzungsfunktion einschalten, dann liest es sich leichter)
Und einen Film genau dazu:
https://youtu.be/qd_hEja6bzE
Film ist auf Englisch mit englischen Untertiteln, aber die Bilder sind sehr interessant

Sie selber sagen auf ihrer Seite
"Wind kann die Erde 100 Mal mit Energie versorgen, aber nur 5 % der Energie wird aus Wind erzeugt.

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Offline culture skirt

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« Antwort #535 am: 25.01.2022 09:57 »
Es weht aber nicht immer Wind und es scheint nicht immer und überall die Sonne. Mit Wind und Solar gibt es Energieengpässe. So genannte Blackouts. Und Strom kann man auch nicht im Netz speichern.

2. Ein Zubau an AKW Kapazität dauert viel zu lang. Im besten Fall 10 Jahre und bei den zu erwartenden Widerständen gerne auch 20 Jahre oder mehr.
Als Deutschland noch Kernkraftwerke gebaut hat, dauerte es maximal 4-5 Jahre ein Kraftwerk fertigzustellen und natürlich konnten mehrere Blöcke gleichzeitig gebaut werden.

Gerade erzeugen zwei Kernkraftwerke mehr Strom als 30.000 Windräder und 1,5 Millionen Solaranlagen.
Alle Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland zusammen können derzeit den Strombedarf rechnerisch nur für gerade einmal 40 Minuten decken. Ein Ausbau von Wind- und Solaranlagen auf annähernd das 10-fache des Heutigen wird große Widerstände in der Bevölkerung und bei Naturschutzverbänden nach sich ziehen. https://www.tech-for-future.de/geschwindigkeit-energie/

Offline Olivier

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« Antwort #536 am: 27.01.2022 18:38 »
Online in der SZ zu lesen: "Cashews aus den USA, Kaffee aus Neuseeland
Der Klimawandel verschiebt die geeigneten Anbaugebiete für eine Reihe wichtiger Marktfrüchte in bislang kühlere Regionen der Welt."
https://www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-ernaehrung-landwirtschaft-1.5516278

Manche mögen sagen "Na und, dann sollen die halt was anderes anbauen". Nun ist aber die Auswahl an Pflanzen denen es dann dort noch gefällt gering und in den "neuen" Anbaugebieten wächst zur Zeit ja auch schon etwas. Von daher sind da jede Menge Spannungen und Konflikte zu befürchten.

LG, Olivier
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Offline MAS

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Antw:Klimawandel
« Antwort #537 am: 27.01.2022 18:41 »
Schon 2005 sagte mir ein Winzer an der Mosel, es werde zu warm in Deutschland für den Rieslinganbau. Damit fangen dann aber wohl die Schweden nun an.

Bin gerade auf einer Veranstaltung von GreenFaith (https://greenfaith.org/).

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Offline Holger Haehle

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« Antwort #538 am: 28.01.2022 04:59 »
Und wir hier in Taiwan haben seit Jahren Taifune bis in den Herbst. Eigentlich geht das gar nicht, weil die Mindesttemperatur des Meeres für die Entstehung nur im Sommer erreicht wird.  Aber das gilt eben nicht mehr. Ich war letzten Sonntag im  Meer schwimmen. Das war ein Gefühl wie in der Badewanne.

Offline MAS

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« Antwort #539 am: 28.01.2022 07:59 »
Ich sag's ja: Man muss nur wachen Auges oder eben wachen Körpers durch die Natur gehen oder eben schwimmen.

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