Autor Thema: Vorstellung  (Gelesen 2766 mal)

Offline Lutz Andreas

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« Antwort #30 am: 12.05.2021 10:22 »
Hallo Ludwig,

macht mich ja ein wenig neidisch. Dieses Selbstverständnis ist das woran ich im Moment noch arbeite. Ich muss wieder mal ausloten wie weit meine Frau mir gegenüber bereit ist Zugeständnisse zu machen. Ich schätze das wird wieder so hart wie das erste Gespräch mit dem Thema: Schatz, ich würde gern Röcke tragen. Mich würden Eure Geschichten interessieren und natürlich auch die Reaktionen Eurer Partnerinnen. Eine Geschichte hab ich zwar gefunden, war wohl aber eher Zufall. Hast Du da evtl. einen Tipp wo ich hier im Forum solche Themen  finde?

Gruß Lutz
Das einzig perfekte ist ein Kreis

Offline MAS

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« Antwort #31 am: 12.05.2021 10:35 »
Lieber Lutz,

bei mir war es sogar meine Frau, die anfangs auf die Idee kam, ich könnte doch mal einen Rock anziehen. Als sie aber merkte, dass mir das viel Freude machte und ich erzählte, dass ich immer schon gerne Röcke getragen hätte und hin und wieder auch habe, wurde sie misstrauisch und schickte mich zum Blutspenden, um so sicher zu gehen, dass ich keine sexuell bedingte Infektion in mir hatte. Hatte ich nicht. Nachdem das klar war, hatte sie vor allem Angst vor den Reaktionen anderer Menschen. Als diese großenteils positiv waren oder zumindest neutral, entspannte sie sich zunehmend und ging auch mit mir im Rock in die Öffentlichkeit. Das ist inzwischen über 20 Jahre her und seit dem sind Röcke und inzwischen auch Kleider und Strumpfhosen/Leggings, sowie ein paar leichte Blusentops, Stiefeletten und Stiefel und eine Jeansjacke aus der Damenabteilung ganz normale Alltagskleidung für micht, kombiniert mit normalen Männersachen. Ach ja, Nachthemden trug ich bei ihr schon vor den Röcken. Das fand sie von Anfang an ganz normal.

LG, Micha
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Offline Chris Schumann

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« Antwort #32 am: 12.05.2021 10:40 »
Herzlich Willkommen auch von mir!

Wünsche dir Viel Spaß bei uns :)


LG aus Nordbaden,
Chris Schumann
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Offline cephalus

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« Antwort #33 am: 12.05.2021 12:54 »
Hallo Lutz,
Berichte wie Du sie suchst,  sind eher zufällig gestreut,  gefühlt weniger Erfolgsgeschichten, als Frust mit Frau.
Das kommt natürlich daher, weil die,  welche ein Problem mit ihrer Frau haben das eher schreiben,  als die anderen und das auch noch nach jedem Disput erneut.
Ich könnte jeden Tag schreiben "alles super " - mach ich aber nicht ;)

Ich bin mir auch nicht sicher, wie viel man da mitnehmen kann, ist doch jede Beziehung,  jeder Mensch anders und lebt in einem anderen Umfeld.

Wenn etwas hilft ist das Rücksichtnahme, Hinhören, Beharrlichkeit und vor allem Zeit.

Ich habe vom zarten Anfang bis zum derzeitigen Studium ca. 15 Jahre verstreichen lassen.
Wäre vielleicht auch schneller gegangen,  aber es hat auch meiner Entwicklung entsprochen.

Die Entwicklung haben wir irgendwie gemeinsam gemacht , nur dass meine Frau immer einen Tick weiter in ihren Ansichten war, als ich in meinem Mut.

Ist immer noch so ::) ;D

VG
Cephalus
 





Online Skirtedman

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« Antwort #34 am: 12.05.2021 13:15 »
Ja, Cephalus drückt es gut aus.

Eine Partnerschaft ist der herrlichste Kompromiss, den man finden kann!

Auch wenn nicht jede Minute, jede Stunde, jeder Tag ein Zuckerschlecken ist, so sollte die Partnerschaft doch insgesamt mehr Freude machen als alles andere. Da muss man selbst mal zurückstecken. Da muss der Partner mal zurückstecken.

Auch Kompromisse sollen Freude machen, nein, nicht wegen des Kompromisses, sondern wegen der Partnerschaft.

Freiwilliges Verbiegen ist in Ordnung. Erzwungenes Verbiegen nicht.

Online Skirtedman

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« Antwort #35 am: 12.05.2021 13:43 »
Eigentlich wollte ich grade kurz etwas über mich und meinen Erfahrungen in Partnerschaften berichten. Also mache ich das jetzt.

Es war absehbar, dass das der letzte Tag mit meiner Ex-Ex-Ex-...-...-...-Freundin sein wird. Ich hatte keine so wirkliche Lust mehr mit ihr. Sie kannte mich nur in Hosen. Wir hatten eigentlich einen schönen Tag, da erwähnte ich mal mittendrin, dass ich durchaus 'Röcke tragen würde' (tat ich ja schon, aber sie bekam das in den wenigen Monaten unserer Beziehung nicht mit). Am Abend der unausweichlichen Aussprache (mein Schlussmachen) hat sie mir meine Aussage, ich 'würde durchaus Röcke tragen' aufs Brot geschmiert. Und sie verdächtigte mich noch, ich wollte Stöckelschuhe anziehn und mich als Frau verkleiden. Nun, das hat das Schlussmachen erleichtert ;)
Im Ernst, wir hatten wirklich nicht sonderlich zusammengepasst. Sie war angehende Businessfrau, ich eher technischer Lebenskünstler. Da prallten Charaktere aufeinander.

Aber seitdem und seit ein paar netten Erfahrungen mit Frauen, hab ich mir anschließend schnell geschworen, ich will niemals mehr einer Freundin erklären müssen, dass ich Röcke trage(n würde, möchte oder tue). Sie sollte das also von Anfang an schon beim/vorm Kennenlernen mitkriegen.

Da ich damals noch in vielen Situationen durchaus Hosen trug, ging ich aber zumindest auf die Rolle im Rock. Nicht viel später erledigten sich die Hosen ohnehin immer mehr bei mir.

Insofern kann ich zu Deinem Thema, Lutz, im Grunde nur Theoretisches beitragen. Denn alle meine künftigen Freundinnen wussten von Anfang an, woran sie waren.

Natürlich gab es (und wird es vielleicht geben) immer mal wieder Themen, wo es aneckte. Der einen war dies zu weiblich, der anderen jenes. Die eine wollte, dass ich am besten nur lange Röcke trage, die andere wollte keine langen Röcke an mir sehen. Die eine fühlte sich von Blicken immer wieder mal verfolgt (Typ graue Maus, ´tschuldigung), die andere sah sich zurückgesetzt, weil ich wegen der Beispiellosigkeit (war noch vor Internet) modisch in freiem Raum schweben konnte, ohne Modediktat (sie war mehr der Typ altmodisch und sah sich persönlich dem modischen Druck ausgesetzt).

Ja, vielfach auch Gründe, die viel über die Frauen aussagen, weil da oftmals eine ganz besondere Note mitspielt, wo deren Selbstvertrauen verletzlich war.

Kaum jemand hat ein allseits stählerndes Selbstvertrauen. Aber darum geht es ja nicht.

Es geht darum, einen für beide Partner gangbaren Weg zu finden, so dass beide immer noch glücklich mit dem anderen sein können. Insofern sind Problemlösungen sehr individuell.

In meiner jetzigen Situation bin ich auf einem sehr freien Niveau in meiner Partnerschaft angekommen. Da halte ich Sachen zurück, die schön, mir aber nicht fundamental wichtig sind, und ich denke, ihr würde das nicht gefallen, da hat sie dann aber fast immer gesagt: "Sehr schön". Seltenst kam da mal was wie "zu weiblich" (ja, bei Schuhen mal). Und einmal kam: "Naja, du bist ja auch mal unterwegs, wo ich nicht dabei bin", also in dem Sinne 'bitte nicht anziehen, wenn ich dabei bin'.

Insofern gibt es nicht wirklich etwas, was ich mit meiner jetzigen Freundin aushandeln müsste in Bezug auf Kleidung. In Bezug auf anderes schon. Und zwar mehr als bei allen zuvor. Dafür finden wir aber in den meisten Dingen sehr schnell zu Kompromissen bzw. einer Lösung.

Und dafür wünsche ich Dir für Dich viel Erfolg!

Gruß
Wolfgang

Offline Lutz Andreas

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« Antwort #36 am: 12.05.2021 17:06 »
Also erstmal Danke an Euch,
bei unserem 2. Gespräch kam auch etwa raus, dass mein Engel Kopfkino mit Perücke, Kleid, Schminke, Stöckelschuhen u.s.w. hatte und genau so (wahrscheinlich)  reagieren musste. Es hat dann auch nicht so lange gedauert Sie davon zu überzeugen, dass ich immer noch der selbe bin und BLEIBE nur eben mit Rock statt Hose. Unser Kompromiss (von mir leider besch.  weil nicht durchdacht) war nicht im direkten Umfeld und in unserer Bekanntschaft meinen Spleen auszuleben. Das ich aber auch gern zu Hause die Hose mal tauschen MUSS hab ich bei dieser Diskussion leider vergessen zu erwähnen und so hänge ich jetzt zwischen Baum und Borke.
Wenn mein Engel nach Hause kommt und ich vor Ihr schon da war, hatte ich gelegentlich einen Rock an und tausche ihn dann gegen die Hose aber immer so, dass der Rock wenigstens flüchtig zu sehen ist. Ergebnis gibt es keins weil ich bis dato noch keine verbale Reaktion bekommen habe.
Einmal hatte ich erwähnt mit unseren Hunden auswärts Gassi gegangen zu sein und zwar mit Rock den Sie gesehen haben musste (dachte ich) und von Ihr kam nur ein ach so? Als ich Ihr eröffnete doch eben noch vor Ihr im Rock gestanden zu haben, meinte Sie nur es währe Ihr gar nicht aufgefallen.
Die Aktion mit unserer Physio hatte ich ja schon geschildert, deshalb weiß ich nicht was im Haus geht und was nicht.
Langfristig würde ich aber schon im Haus mit Wohlfühlklamotten rumlaufen.
Ich suche halt noch nach einer Möglichkeit  mit einer Aktion ein Gespräch ein zuleiten was eben nicht wieder als Provokation empfunden wird und Ihr klar machen, dass ich das für mein mentales ausgeglichenes Selbst brauche. Der Grund warum das so ist, ist mir leider nicht ganz klar. Ich finde nur, dass gesellschaftliche Vorgaben im wahrsten Sinne einengen und ich mich deshalb dagegen auflehne.

Gruß Lutz
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Offline hohenlohe74

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« Antwort #37 am: 12.05.2021 17:32 »
Hallo Lutz,

herzlich willkommen im Forum. Vieles von dem, was du schilderst kommt mir bekannt vor. Bei manchem hat sich was bewegt, anderes verharrt noch in der Starre.
Ich freue mich auf die weitere Kommunikation mit dir.

LG hohenlohe74

Offline GregorM

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« Antwort #38 am: 12.05.2021 18:26 »
Unser Kompromiss ... war nicht im direkten Umfeld und in unserer Bekanntschaft meinen Spleen auszuleben.

Hallo Lutz,

das ist, so wie ich es interpretieren kann, dein Kompromis: Nicht im direkten Umfeld, nicht in euren Bekanntschaft wirst du Röcke tragen. Aber deine Frau gehört weder deinem direkten Umfeld, noch eurer Bekanntschaft. Deine Frau und du machen eine Einheit aus, und das ist was ganz anderes. Deshalb wäre dein Rocktragen innerhalb eures gemeinsamen Wohnsitz kein Verstoß gegen eure Verabredung.
Will sie etwas dagegen tun, muss sie eine neue Verhandling einleiten. Zum Beispiel wie oft, wenn ihr alleine zuhause seid.

Gruß
Gregor

PS. Ich hatte am Anfang ein ähnliches Abkommen mit meiner Frau. Ihr war es OK, dass ich zuhause Röcke trug plus wenn weit von zuhause entfernt. Seit Jahren hat sich alles gemildert.
https://www.dress2kilt.eu/de00.htm
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Übrigens meine ich, dass politische Diskussionen in diesem Forum untersagt sein sollten.

Offline Lutz Andreas

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« Antwort #39 am: 12.05.2021 19:31 »
Danke für Eure Nachrichten,
ich werde den Rock bei nächster Gelegenheit zu Hause einfach anbehalten. Da ich mittlerweile mehr Röcke habe als meine Frau, ist die Entscheidung welchen schon nicht so leicht.
Was war eigentlich bei Euch der Grund gegen diese veralteten Konventionen anzugehen und hat jemand von Euch Erfahrungen mit einem Röcke tragenden Mann auf dem Golfplatz?
Ich habe die Vorgaben dahingehend studiert und habe nichts gefunden was gegen ein solches Outfit spricht. Frauen mit Rock müssen das Oberteil mit Kragen im Rock tragen, Männer, Kilts oder vergleichbares kommt gar nicht vor.
Ich frage am Sonntag mal unseren Trainer, bin echt gespannt auf seine Reaktion. Sollte ich es versuchen, drückt bitte die Daumen, dass meine Abschläge sitzen, sonst tun sie das im allgemeinen.
Bei Gelegenheit werde ich mein Profilbild einstellen, wird wohl was mit meinen Hunden.

Gruß an alle
Lutz
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Offline JJSW

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« Antwort #40 am: 12.05.2021 21:54 »
Hallo Lutz

Herzlich Willkommen im Forum  :)

Ja, meiner Frau war es auch nicht so geheuer mit den Röcken zu Beginn.
Ich schreib mal, wie es anfing. (Hab es hier schonmal 2006 geschrieben)

Mit meiner Freundin (seit 2018 dann meine Ehefrau) war ich vor paar Jahren (2012 oder 2013) mal als Schotte und Schottin beim Fasching.
Da sagte ich: "Das ist aber bequem, ich trag jetzt mal öfter Schottenrock". Da meinte sie nur: "Mach doch"

Im Sommer danach trug ich ab und zu Sarong. Das duldete sie im Garten oder zuhause, aber nicht in der Öffentlichkeit.
Oder im Urlaub, wo uns keiner kennt ;)
2015 wollte ich dann öfter Rock tragen. Hab mich dann im August im Forum angemeldet und ich hab meiner Partnerin dann Bilder von anderen Männern im Rock gezeigt. Das fand sie dann doch interessant, aber so rausgehen unter all den Leuten?
Ich hab es dann so eingefädelt, das wir z.B. nach einem Sommertag im Garten noch Einkaufen mußten, dann meinte Sie, jetzt hast Du keine Hose dabei, ich meinte, na und, wird schon nix schlimmes passieren.
Oder eine Art Kuhhandel. Ich hab ihr einen Gefallen getan und handelte dafür aus, das ich heute Rock tragen durfte.
Mit der Zeit merkte sie, das außer paar Blicken es kaum Reaktionen gab und so wurde sie immer gelassener.
2016 war ich dann schon recht oft im Rock unterwegs, in Begleitung meiner Liebsten, es gibt aber noch genug Anlässe, wo sie darauf bestand, das ich Hosen tragen soll. Je mehr Leute mich dann im Rock kannten, um so einfacher wurde es dann für meine Frau zu akzeptieren.
2017 fand ich dann noch Gefallen an Kleidern, und konnte dann auch mal meine Frau dazu bewegen, im Sommer mal Rock oder Kleid zu tragen (Sie selbst hat seit ich sie kennenlernte, immer Hosen getragen)

So lief es bei mir die letzten Jahre, ein Patentrezept gibt es nicht, da muss letztendlich jeder herausfinden, wie weit er Rock und Beziehung vereinen kann.


Golf spiele ich leider nicht, da hab ich keine Erfahrungen, aber ich meine, Golf im Kilt funktioniert

https://i.pinimg.com/564x/d2/3d/ea/d23dea924f31bab08c938f2f16d99681.jpg

und im Rock eventuell auch  :D

https://www.google.com/search?source=univ&tbm=isch&q=man+in+skirt+playing+golf&client=firefox-b-d&sa=X&ved=2ahUKEwjuhK6E9MTwAhVKsaQKHZjEB1EQjJkEegQIBhAB&biw=1366&bih=664#imgrc=s4wZ_caY_NiRMM

Grüßle
Jürgen





Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen

Offline Lutz Andreas

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« Antwort #41 am: 13.05.2021 06:05 »
Vielen Dank Jürgen,
meine Frau trägt praktisch auch nur Hosen und ich finde das auch nicht schön.
Würde ich was ich gerne täte,  Röcke im Garten tragen, könnten mich min. 3 von unseren dir. Nachbarn sehen. Im Haus ist leider auch nur suboptimal wenn die Post klingelt oder unsere Hunde im Garten zu sehr toben und ich sofort reagieren muss. Wir haben nur etwa 800m² Garten und der grenzt ja direkt an unsere Nachbarn.
Aber ich sehe an Euren Erfahrungen, dass da echt lange Zeit ins Land gehen kann bis sich meine Frau auf mich zubewegt. Ich denke ich werde erst mal häufiger die Auswärts Gassi Karte ziehen und wenigstens da ab und zu einen Rock tragen.
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Offline GregorM

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« Antwort #42 am: 13.05.2021 08:04 »
Hallo Lutz,

ich „musste“ auch anfangs im Garten aufpassen, damit die Nachbarn es nicht sehen konnten. Unser Garten ist nach allen Seiten sehr geschlossen, und die Häuser in nur einer Etage. Ich war auch vorsichtig, obwohl es nicht MIR etwas ausmachte, ob ich gesehen werden sollte. Ich war aber sicher, dass niemand davon wusste.

Bei einer Gartenparty vor rund 15 Jahren mit den Nachbarn kamen wir als einige der letzten. Unser direkter Nachbar und seine Frau unterhielten sich mit einem jungen Paar, das eben die Nummer 8 auf der anderen Seite der Straße übernommen hatte, und ich kannte sie noch nicht. Ich ging zu ihnen, und noch bevor ich etwas gesagt hatte, stellte ihnen mich der Uniprofessor vor: „Und das ist Gregor, unser Nachbar. Er trägt sehr oft einen Kilt und hat sogar die Tasche, die Schotten am Magen tragen.“

"Aber echt? Hast du?" Die junge Frau fragte interessiert danach. Andere mischten sich in das Gespräch, und es zeigte sich bald, dass es nicht das Geheimnis war, das ich mir vorgestellt hatte. Nachbarn wissen mehr, als man sich denkt.
 
Meine Frau war mit anderen im Gespräch gewesen und hatte es nicht gehört, aber als wir nach Hause kamen, sagte ich ihr, dass alle, vielleicht mit ein paar Ausnahmen, längst davon wussten. Da sie zugeben musste, dass mein Kilttragen kein Schade in Relation zu den Nachbarn verursacht hatte, meinte sie, dass es dann auch egal sein könnte. Seit dem Samstag habe ich offen Kilts in der Nachbarschaft getragen.

Wir kennen uns alle gut, und wir grüßen und reden miteinander, wenn wir uns zu Fuß treffen. Jetzt mit dem Hund fast täglich. Ein Kilt ist wirklich kein Problem.

Gruß
Gregor
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« Antwort #43 am: 13.05.2021 08:13 »
Im Haus ist leider auch nur suboptimal wenn die Post klingelt

Hallo Lutz,

die Post ist weder Familie noch Bekanntschaft. Und was er oder sie meint, ist doch egal.

Gruß
Gregor
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Offline Lutz Andreas

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« Antwort #44 am: 13.05.2021 08:46 »
Danke Gregor,
mit der Post ist es so eine Sache. Ich habe bereits vor unserem Haus ein Paket (bis jetzt) angenommen und unserer Physio beim Einladen von Kleinmöbeln ins Auto geholfen. Ich hatte dabei einen Rock an, auch habe ich im Vorgarten schon meinen Dienstwagen mit notwendigem Equipment versehen. Ob mich dabei Nachbarn gesehen haben kann ich nicht mal sagen. Meine Frau meinte nur mal, Sie will nicht mit Nachbarn darüber reden müssen.
Naja, morgen hab ich 'nen Friseurtermin wo ich ganz sicher wieder mit Rock hingehe und etwas Zeit in Gesellschaft von Frauen verbringen kann die meinen Spleen nicht nur tolerieren sondern wirklich gut finden.
Zum Thema Kilt kann ich nur sagen, dass die im Netz angebotenen nicht meinen Geschmack treffen und außerdem viel zu teuer sind. Eine wirklich winzige Spur von femininem darf ein Rock für mich dann doch haben, ich bin dafür Kerl genug.
Nachdem die Temperaturen ja nun stetig steigen und ich mit Stiefeln nicht mehr lange rumlaufen will, lege ich mir morgen endlich mal Sneaker aus der Damenabteilung zu damit Sommeroutfits endlich mal komplett sind. Wie kombiniert Ihr eigentlich Eure Röcke und wie feminin lassen euch eure Partnerinnen noch durchgehen?

Gruß an alle und schönen Feiertag
Lutz
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