Autor Thema: 1 + 1 = 3 oder das Mysterium Leben  (Gelesen 7312 mal)

Offline DesigualHarry

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1 + 1 = 3 oder das Mysterium Leben
« am: 15.03.2017 15:42 »
Hallo!

1+1=3 das laß ich in dem Buch "Bruce Springsteen Born to Run". Darin beschreibt Bruce Springsteen einen Vorgang Menschlichen Lebens wo eine Verbindung wesentlich mehr hervorbringen kann, als bloß die Summe der Einzelteile. Bei Bruce war und ist es diese Verbindung die mit seiner Band, ein anderes Beispiel ist die Saat die ein Vielfaches dessen hervorbringt was man gesät hat.

Dieses Mysterium ist ein wesentlicher Unterschied zur Digitalen Welt. In der Analogen ( und Elektronischen) Welt gilt das Gesetz "Alles Interagiert und beeinflusst alles", das Gesetz der Digitalen Welt lautet dagegen "etwas wird neu berechnet was ich vorher in einem Algorithmus festgesetzt habe ".

Zwei wesentliche Gestaltungsmöglichkeiten Menschlichen Lebens (die analoge Welt) sind Dynamik und Intensität. Ein weiteres Merkmal des Analogem besteht im immerwährendem Fortlaufendem. Anfang und Endpunkte eines Ereignisses sind schwer zu bestimmen. Hingegen arbeitet ein Computer immer nur mit Samples, irgendein Ereignis wird aus einem ganzen in viele kleine Einzelteile zerlegt.Selbst ein Film ist digital nur eine Aneinanderreihung zeitloser Einzelbilder. Ein Computer speichert die Daten auch nicht Emotionsgeladen ab, ihm ist völlig egal was auf einem Bild zu sehen ist.

Der größte Nachteil der Digitalen Welt ist für mich eindeutig die fehlende Interaktion der Daten untereinander. Ein Computer kann nur das Errechnen was ein Programmierer vorher in einem Algorithmus festgelegt hat. Ein Computer kann niemals mehr wissen als die Summe aller Informationen aller Programmierer.

Spielt man nun aber seine E - Gitarre auf einem analogem Verstärker wird nicht jede Veränderung eines Wertes z.b. Die Anschlagsdynamik  fortlaufend neu berechnet. Was hier geschieht ist eine fortlaufende Interaktion. Eine Dynamik und Intensität Veränderung Resoniert mit den Unterschiedlichen analogen Bauteilen zu etwas Neuem. Der Ausgang ist vorher nicht bestimmbar, da jedes gewollte und ungewollte hinzunehmen eines weiteren Resonators ein anderes Ergebnis hervorbringt. Wie z.b. Der Unterschied Wohnzimmer oder großer Konzertsaal.

Und so speichert ein Mensch seine "Daten" auf seiner internen Festplatte nicht als Isoliertes Sample ab, so wie es der Computer tut, sondern immer als fortlaufendes Dynamik und Intensitäts abhängiges Ereignis. Ist ein Ereignis emotionsgeladen wird es stärker in die Festplatte "Eingebrannt, als ein Emotionsloses Ereignis. Mehrere solcher Emotionsgeladener Ereignisse Resonieren nun aber wiederum Gegenseitig, ein Verhalten was man beim Computer vergeblich sucht.

Und da liegt nun auch der Reiz den Rock auch auf der Straße zu tragen.... Der Ausgang kann von bestimmbaren und unbestimmbaren Faktoren einen völlig unerwarteten Ausgang nehmen. Es ist der Eintritt in das Spiel "Mysterium Leben" oder 1+ 1 = 3 oder ein Vielfaches dessen.

Liebe Grüße :D
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Offline MAS

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Re: 1 + 1 = 3 oder das Mysterium Leben
« Antwort #1 am: 15.03.2017 16:21 »
Lieber Harry,

hier mal ein Foto für Dich:
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Offline DesigualHarry

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Re: 1 + 1 = 3 oder das Mysterium Leben
« Antwort #2 am: 15.03.2017 19:07 »
Hallo lieber Michael!

Wahrscheinlich währe ich schon längst auf Digitale Musik umgestiegen müsste ich mich mit so einem Gerät zufriedengeben....
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Re: 1 + 1 = 3 oder das Mysterium Leben
« Antwort #3 am: 15.03.2017 21:03 »
Hallo lieber Michael!

Wahrscheinlich währe ich schon längst auf Digitale Musik umgestiegen müsste ich mich mit so einem Gerät zufriedengeben....

Das ist eine Hitachi-Stereoanlage aus den 70ern. Die Boxen sind von einer kleinen Firma im Hunsrück, soviel ich weiß. Ich konnte mich bisher nicht über dieses Gerät beschweren.

Aber ich höre tatsächlich viel mehr CDs als LPs, habe auch einige Hundert mehr davon.

LG, Micha
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Offline DesigualHarry

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Re: 1 + 1 = 3 oder das Mysterium Leben
« Antwort #4 am: 16.03.2017 07:25 »
Hallo lieber Michael!

Hörst du tatsächlich noch auf diesem Gerät Musik? Dieses Gerät hat wahrscheinlich einen Frequenzbereich der bis 10 kHz reicht, und das Gerät selber hat zudem sicher ein hohes Grundrauschen.... Da bist du mehr Analog Freak wie ich  ;D

Mein Casettendeck, ein Akai GX 65 hat einen Frequenzbereich der sogar den CD Standard übertrifft, das Casettendeck schafft 21 kHz. Das Akai hat für meine Ohren ein fantastischen Sound.

Und mein Plattenspieler ist noch keine 10 Jahre alt, es war damals ein Neugerät der Firma Project, die Nachwievor neue Plattenspieler produzieren.

Liebe Grüße Harry :)
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Offline MAS

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Re: 1 + 1 = 3 oder das Mysterium Leben
« Antwort #5 am: 16.03.2017 07:37 »
Hallo lieber Michael!

Hörst du tatsächlich noch auf diesem Gerät Musik? Dieses Gerät hat wahrscheinlich einen Frequenzbereich der bis 10 kHz reicht, und das Gerät selber hat zudem sicher ein hohes Grundrauschen.... Da bist du mehr Analog Freak wie ich  ;D

Mein Casettendeck, ein Akai GX 65 hat einen Frequenzbereich der sogar den CD Standard übertrifft, das Casettendeck schafft 21 kHz. Das Akai hat für meine Ohren ein fantastischen Sound.

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Liebe Grüße Harry :)

Lieber Harry,

ich höre eigentlich selten LPs, weil ich den Spieler nicht hier zu Hand habe. MCs kann ich eigentlich gar nicht mer hören, weil alle meine MC-Recorder defekt sind. Die Teile gehen immer als erstes kaputt. Ich habe noch einen MC-Digitalisierer, mit dem ich nach und nach meine MCs zu MP3-Dateien mache, damit ich sie wieder hören kann.

Ich habe keine Ahnung vom Frequenzbereich meiner Geräte. Grundrauschen ist natürlich vorhanden, wenn die Nadel über das Vinyl rauscht. Bei den CDs dagegen höre ich nichts und bei den MP3s dann, wenn ich sie von einer MC aufgenommen habe, die vorher von einer LP überspielt worden war.

Sehr oft höre ich meine Musik vom Rechner, weil ich da mehrere CDs drauf habe und gerne den Zufallsgenerator einschalte.

Aber spannender als das Thema der Musikgeräte finde ich bei Deinem Text das Thema der künstlichen Intelligenz. Was kann aus dieser werden? Die läuft ja auch digital.

LG, Micha
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Offline GregorM

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Re: 1 + 1 = 3 oder das Mysterium Leben
« Antwort #6 am: 16.03.2017 09:59 »
Ein Problem des Älterwerdens ist, dass man die hohen Frequenzen nicht hören kann.  Mit 50 sollte es nur bis 12.000 Hz. gehen, und danach wird´s noch schlimmer. Nun ist es nicht so, dass man dann nicht zwischen guter und schlechter Wiedergabe unterscheiden kann. Mir macht zum Beispiel MP3-Sound immer schlechter Laune, und ich verstehe die Leute nicht, die  ihre CD-Sammlung auf MP3 überspielen. Klassische Musik über iPhone oder iPad klingt hässlich, selbst  wenn wieder durch die Hi-Fi-Anlage geleitet. Komprimierung hat seine Grenzen.
 
Leider ist und war es immer schwer, gute Lautsprecher für klassische Musik zu finden, ohne Zweifel der schwächste Link der Kette. Es wird, meiner Meinung nach, zu sehr auf die hohen Frequenzen Wert gelegt, und auf die Basstöne. In der Mitte fehlt es meistens. Demzufolge wird der Klang zu hell. Eine Cello klingt wie eine Violine, und eine Violine klingt schrill.
Da kann es sogar zum Vorteil sein, wenn etwas im hohen Frequenzberich verschwindet.

Gruß
Gregor
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Übrigens meine ich, dass politische Diskussionen in diesem Forum untersagt sein sollten.

Offline MAS

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Re: 1 + 1 = 3 oder das Mysterium Leben
« Antwort #7 am: 16.03.2017 10:17 »
Ein Problem des Älterwerdens ist, dass man die hohen Frequenzen nicht hören kann.  Mit 50 sollte es nur bis 12.000 Hz. gehen, und danach wird´s noch schlimmer. Nun ist es nicht so, dass man dann nicht zwischen guter und schlechter Wiedergabe unterscheiden kann. Mir macht zum Beispiel MP3-Sound immer schlechter Laune, und ich verstehe die Leute nicht, die  ihre CD-Sammlung auf MP3 überspielen. Klassische Musik über iPhone oder iPad klingt hässlich, selbst  wenn wieder durch die Hi-Fi-Anlage geleitet. Komprimierung hat seine Grenzen.
 
Leider ist und war es immer schwer, gute Lautsprecher für klassische Musik zu finden, ohne Zweifel der schwächste Link der Kette. Es wird, meiner Meinung nach, zu sehr auf die hohen Frequenzen Wert gelegt, und auf die Basstöne. In der Mitte fehlt es meistens. Demzufolge wird der Klang zu hell. Eine Cello klingt wie eine Violine, und eine Violine klingt schrill.
Da kann es sogar zum Vorteil sein, wenn etwas im hohen Frequenzberich verschwindet.

Gruß
Gregor


Lieber Gregor,

es ist ja nicht so, dass ich die MCs, LPs und CDs nach dem Überspielen auf den Computer im MP3-Format wegwerfe oder verkaufe, verschenke oder so. Ich habe dann beides: die Original-Tonträger und die MP3s.

Ich höre auch nicht so viel klassische Musik, sondern mehr Folk- und Weltmusik.

Das allerbeste ist übrigens ein Konzert, wenn man den Musikern zusehen und zuhören kann, ohne ein anderes Medium zwischen Instrument und Ohr als der Luft.

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Offline Barefoot-Joe

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Re: 1 + 1 = 3 oder das Mysterium Leben
« Antwort #8 am: 16.03.2017 10:38 »
Hallo Micha,

Gregor sagte:
Zitat
Klassische Musik über iPhone oder iPad klingt hässlich, selbst  wenn wieder durch die Hi-Fi-Anlage geleitet. Komprimierung hat seine Grenzen.

Es gibt auch verlustfreie Codecs wie FLAC oder WavPac, die diese Nachteile nicht haben. Es muss nicht immer MP3 sein.
 
Zitat
es ist ja nicht so, dass ich die MCs, LPs und CDs nach dem Überspielen auf den Computer im MP3-Format wegwerfe oder verkaufe, verschenke oder so. Ich habe dann beides: die Original-Tonträger und die MP3s.

Das nützt dir aber nichts, weil sich diese Tonträger im Lauf der Zeit verändern. Die MCs sehr stark, da sich die Magnetisierung im Lauf der Zeit ausgleicht. Die LPs ebenso, denn das Vinyl ist eigentlich eine sehr zähe Flüssigkeit und selbst bei CDs hat man das festgestellt. So gesehen ist die Digitalisierung mit einem verlustfreien Codec keine schlechte Idee.

Zitat
Das allerbeste ist übrigens ein Konzert, wenn man den Musikern zusehen und zuhören kann, ohne ein anderes Medium zwischen Instrument und Ohr als der Luft.

Einerseits ja, andererseits kann da auch die Akustik mies sein und was mich am meisten stört: Ich kann die Lautstärke nicht regeln... ;)
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Offline MAS

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Re: 1 + 1 = 3 oder das Mysterium Leben
« Antwort #9 am: 16.03.2017 10:50 »
Hallo Micha,

Gregor sagte:
Zitat
Klassische Musik über iPhone oder iPad klingt hässlich, selbst  wenn wieder durch die Hi-Fi-Anlage geleitet. Komprimierung hat seine Grenzen.

Es gibt auch verlustfreie Codecs wie FLAC oder WavPac, die diese Nachteile nicht haben. Es muss nicht immer MP3 sein.
 
Zitat
es ist ja nicht so, dass ich die MCs, LPs und CDs nach dem Überspielen auf den Computer im MP3-Format wegwerfe oder verkaufe, verschenke oder so. Ich habe dann beides: die Original-Tonträger und die MP3s.

Das nützt dir aber nichts, weil sich diese Tonträger im Lauf der Zeit verändern. Die MCs sehr stark, da sich die Magnetisierung im Lauf der Zeit ausgleicht. Die LPs ebenso, denn das Vinyl ist eigentlich eine sehr zähe Flüssigkeit und selbst bei CDs hat man das festgestellt. So gesehen ist die Digitalisierung mit einem verlustfreien Codec keine schlechte Idee.

Zitat
Das allerbeste ist übrigens ein Konzert, wenn man den Musikern zusehen und zuhören kann, ohne ein anderes Medium zwischen Instrument und Ohr als der Luft.

Einerseits ja, andererseits kann da auch die Akustik mies sein und was mich am meisten stört: Ich kann die Lautstärke nicht regeln... ;)


Diesen Deinen Aussagen stimme ich ohne Abstriche zu, Joe!

Wav-Dateien sind größer als MP3. Daher ist wohl ihr Klang besser. Aber es passen auch weniger von ihnen auf den Rechner. Ja, einerseits ... , andererseits ...

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Offline Barefoot-Joe

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Re: 1 + 1 = 3 oder das Mysterium Leben
« Antwort #10 am: 16.03.2017 12:46 »
Hallo Micha,

WAV und WavPack sind zwei verschiedene Sachen. WAV ist eigentlich nur en Container, meist ist darin unkomprimiertes PCM zu finden, also verlustfrei aber groß. WavPack ist komprimiert, das kann wahlweise verlustbehaftet oder verlustfrei sein. Es gibt etliche verlustfreie Kompressionsmethoden, das Problem ist dann eher einen Player zu finden.
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Offline DesigualHarry

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Re: 1 + 1 = 3 oder das Mysterium Leben
« Antwort #11 am: 16.03.2017 15:38 »
Hallo!

Mit ein Grund wieso ich die LP's älteren Datums bevorzuge ist das wesentlich angenehmere Frequenzspektrum. Ich habe zudem noch das Privileg eine sehr gute Abhöranlage aus den frühen 90igern zu besitzen die dieses Frequenzspektrum sehr gut zur Geltung bringt. Das was Gregor sagt, diese überbetonung der hohen und tiefen Frequenzen mag ich auch nicht, es ist aber andererseits schon ein großer Unterschied ob man mit einem billigen Casettenrecorder mit der Möglichkeit LP's abzuspielen Musik hört, oder professionellere Geräte zur Verfügung hat.

Heutige Musik ist für mich komplett Ungenießbar geworden wegen dem sogenannten "Loudness War". Dadurch dass man Digital längst nicht so gut aussteuern kann mußte man sich andere Möglichkeiten überlegen um mehr Lautstärke hinzubekommen. Das geschieht nun einfach per Kompression. Dabei werden die Hohen und niederen Pegel so zusammengestaucht dass man die Lautstärke insgesamt erhöhen kann. Das geht aber inzwischen schon extrem zu Lasten der Dynamik. Man hört diesen Loudness War übrigens hervorragend auch bei Werbung

Lieber Michael: was meinst du eigentlich mit künstlicher Intelligenz? In meinem Eingangsposting steht davon nichts.
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Re: 1 + 1 = 3 oder das Mysterium Leben
« Antwort #12 am: 16.03.2017 16:39 »

Ich habe zudem noch das Privileg eine sehr gute Abhöranlage aus den frühen 90igern zu besitzen die dieses Frequenzspektrum sehr gut zur Geltung bringt.


auch meine Abhöranlage datiert sich zurück in die 90er, mit ausnahme meines CD-Spielers, der 5-6 Jahre alt ist. Die Komponente, Verstärker, Vorverstärker, CD-Spieler und Lautsprecher sind alle Englisch, weil sie einen weicheren - und mir deshalb angenehmeren - Klang haben als zum Beispiel japanische. 

Gruß
Gregor
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Re: 1 + 1 = 3 oder das Mysterium Leben
« Antwort #13 am: 16.03.2017 17:09 »
Hallo!

Mit ein Grund wieso ich die LP's älteren Datums bevorzuge ist das wesentlich angenehmere Frequenzspektrum. Ich habe zudem noch das Privileg eine sehr gute Abhöranlage aus den frühen 90igern zu besitzen die dieses Frequenzspektrum sehr gut zur Geltung bringt. Das was Gregor sagt, diese überbetonung der hohen und tiefen Frequenzen mag ich auch nicht, es ist aber andererseits schon ein großer Unterschied ob man mit einem billigen Casettenrecorder mit der Möglichkeit LP's abzuspielen Musik hört, oder professionellere Geräte zur Verfügung hat.

Heutige Musik ist für mich komplett Ungenießbar geworden wegen dem sogenannten "Loudness War". Dadurch dass man Digital längst nicht so gut aussteuern kann mußte man sich andere Möglichkeiten überlegen um mehr Lautstärke hinzubekommen. Das geschieht nun einfach per Kompression. Dabei werden die Hohen und niederen Pegel so zusammengestaucht dass man die Lautstärke insgesamt erhöhen kann. Das geht aber inzwischen schon extrem zu Lasten der Dynamik. Man hört diesen Loudness War übrigens hervorragend auch bei Werbung

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Lieber Harry,

nicht direkt, aber Dein Absatz
Zitat
Der größte Nachteil der Digitalen Welt ist für mich eindeutig die fehlende Interaktion der Daten untereinander. Ein Computer kann nur das Errechnen was ein Programmierer vorher in einem Algorithmus festgelegt hat. Ein Computer kann niemals mehr wissen als die Summe aller Informationen aller Programmierer.
ließ bei mir die Assoziation aufkommen, dass doch daran gearbeitet wird, selbstlernende Computer zu bauen, die eben mehr wissen können als ihre Programmierer. In SF-Geschichten ist das ja vielfach thematisiert.

LG, Micha

PS: "Abhöranlage" klingt nach Stasi und Co.
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« Antwort #14 am: 16.03.2017 17:12 »
Ich dachte übrigens immer, LP-Liebhaber seien vor allem Nostalgiker, die die Optik der sich drehenden schwarzen Scheibe lieben oder das Geräusch der Nadel. Und natürlich ist das Beiheft besser zu lesen, da größer gedruckt werden kann. Bei CD-Bookletts brauche ich oft eine Lupe.

LG, Micha
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