Autor Thema: Gute Zeiten - Schlechte Zeiten  (Gelesen 1828 mal)

Offline DesigualHarry

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Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
« am: 24.08.2025 17:23 »
Hallo!

Wieder mal etwas zum Thema von mir.

Vor zwei Tagen fuhr ich wieder mal mit dem Zug, eine Strecke von einer Fahrtdauer von ca. 1,5 Stunden. Ich fuhr  mit der brb. Die Hinfahrt ging noch halbwegs. Aber Zurück wurden aus den 1,5 Stunden dann 3 Stunden Fahrtzeit. Während der Rückreise nach gefühlten 2 Stunden warten und fahren wie in einem Bummelzug, stand plötzlich ein Mann mittleren Alters 3 Sitzreihen vor mir auf. Seine Jeans war derart "eingerollt" dass er wohl schon mit leichten Krämpfen kämpfte. Er musste dann im Vollbesetzten Zug mehrmals von vorne bis hinten durchmarschieren, ehe es wohl anscheinend wieder halbwegs ging. Hier geht es nun nicht um die "marode Deutsche Bahn" (Original Ton vom Schaffner), auch nicht um diesen Mann.

Sondern ich erinnerte mich daran, dass es mir auch des öfteren in früheren Zeiten so ergangen ist. Damals dachte ich noch gar nicht an Röcke, und mit kurzen Hosen hatte ich ein paar schlechte Erlebnisse, weshalb ich zu dieser Zeit Sommer wie Winter in diesen schrecklichen Jeans verbringen musste.

Aber gleich darauf erinnerte ich mich dass ich jetzt ja im Rock bin und dass ich diese ganzen Probleme von früher jetzt gar nicht mehr kenne. Also ganz gute Zeiten aus diesem Blickwinkel heraus. :)

LG Harry!

Offline doppelrock

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Antw:Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
« Antwort #1 am: 24.08.2025 19:00 »
Hallo Harry,

interessante Beobachtung.
Der Kollege hatte dann wohl nicht die richtige Hose zu seiner Figur gewählt. Denn unter meinen zahlreichen Modellen ist keine einzige, die kneift oder die Familienplanung in Gefahr bringt.
Wenn man die richtige Hose zum Träger wählt, lässt sich auch eine Bahnfahrt gut aushalten.
Bei massiven Problemen kann es natürlich auch an der Figürlichkeit liegen, aber ich kenne den beobachteten Herrn nicht, deshalb reine allgemeine Spekulation...
Es muss keine Jogginghose sein, es reicht die klassische Variante, in meinem Fall nahezu immer aus der großen Abteilung mit der großen Auswahl.
Ein Rock kann natürlich noch luftiger sein, wird hier wohl nahezu jeder bestätigen können...

Offline MAS

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Antw:Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
« Antwort #2 am: 24.08.2025 22:52 »
Gut, dass ich normalerweise im Rock oder Kleid reise.  :)

Aber ja, es mag auch bequeme Hosen geben. Jeder, wie er mag.

Was die DB und ihr Streckennetz angeht, so werden wir noch ein paar Jahre mit Suboptimalitäten zu leben haben.

LG, Micha
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Offline Skirtedman

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Antw:Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
« Antwort #3 am: 25.08.2025 11:06 »
Mal abgesehen davon, dass ich Hosen generell unbequem finde,
so sind Hosen gerade auf Reisen oder beim langen Sitzen absolut unbequem.
Michas Satz "Aber ja, es mag auch bequeme Hosen geben." würde ich eher so formulieren:
Aber ja, es mag Männer geben, die nicht merken, dass Hosen drücken und einengen.
Es darf jeder sich in jenem Maße freiwillig einengen lassen, wie er es mag.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?


Offline hirti

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Antw:Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
« Antwort #4 am: 25.08.2025 11:58 »
Ich sehe das anders.
Ich habe Jeans, die sind sehr eng, haben eine tolle Passform und sind doch super bequem.

Davon abgesehen kann es ja auch sein dass man das Gefühl eines eng anliegenden Kleidungsstückes gern mag. Ein tailliertes Lederkleid oder ein sehr körpernah geschnittenes Jeanskleid ohne Stretch sind jetzt auch nicht die Ausgeburt an Bequemlichkeit, und trotzdem trage ich sie gern.

Aber mit einem leichten Sommer-Flatterkleid kann eine enge Hose natürlich nie mithalten.

Ohne eine themenfremde Diskussion lostreten zu wollen, fasziniert mich das schlechte Image der deutschen Bahn schon sehr. Vor allem weil so viele Berichte es auch immer wieder bestätigen.
Wir in Österreich machen jetzt auch nicht so vieles besser und haben bestimmt auch nicht die ultimativen Bahn-Geheimtipps auf Lager, die wir den Deutschen nicht erzählen, aber bei uns kommt mir vor, klappt das mit der Verlässlichkeit viel besser ... was wohl eine wichtige Basis sein dürfte beim Thema "klima-vernünftiges Reisen".
(sagt jemand, der eigentlich keine Ahnung vom Bahnfahren hat, weil er nie mit der Bahn fährt, weil er die Kosten pro Kilometer für sein Auto nicht bezahlen muss)

Offline Skirtedman

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Antw:Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
« Antwort #5 am: 25.08.2025 12:16 »
Ich sehe das anders.
Ich habe Jeans, die sind sehr eng, haben eine tolle Passform und sind doch super bequem.

"Jeans", "eng" und "superbequem" sind drei Elemente, die bei meinem Körperempfinden sich gegenseitig völlig ausschließen.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Offline cephalus

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Antw:Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
« Antwort #6 am: 25.08.2025 14:18 »
Ich sehe das anders.
Ich habe Jeans, die sind sehr eng, haben eine tolle Passform und sind doch super bequem.

Davon abgesehen kann es ja auch sein dass man das Gefühl eines eng anliegenden Kleidungsstückes gern mag. Ein tailliertes Lederkleid oder ein sehr körpernah geschnittenes Jeanskleid ohne Stretch sind jetzt auch nicht die Ausgeburt an Bequemlichkeit, und trotzdem trage ich sie gern.

Aber mit einem leichten Sommer-Flatterkleid kann eine enge Hose natürlich nie mithalten.

Ohne eine themenfremde Diskussion lostreten zu wollen, fasziniert mich das schlechte Image der deutschen Bahn schon sehr. Vor allem weil so viele Berichte es auch immer wieder bestätigen.
Wir in Österreich machen jetzt auch nicht so vieles besser und haben bestimmt auch nicht die ultimativen Bahn-Geheimtipps auf Lager, die wir den Deutschen nicht erzählen, aber bei uns kommt mir vor, klappt das mit der Verlässlichkeit viel besser ... was wohl eine wichtige Basis sein dürfte beim Thema "klima-vernünftiges Reisen".
(sagt jemand, der eigentlich keine Ahnung vom Bahnfahren hat, weil er nie mit der Bahn fährt, weil er die Kosten pro Kilometer für sein Auto nicht bezahlen muss)

Manche Kleider sind in Punkto Bequemlichkeit unschlagbar - die richtie Hose kann aber auch tadellos bequem sein.

Was das Image der Bahn betrifft, denke ich, dass natürlich nicht alles perfekt ist, das Jammern und Schimpfen sich aber in die aktuelle deutsche Stimmung eingliedert:
Alles ist schlecht, es geht bergab, Politik ist Mist, Internet ist Mist, das Wetter ist übel, die Wirtschaft bricht zusammen, die Infrastruktur brüchig und wir sind in Bälde dem Untergang geweiht - und dann fällt auch noch ein Zug aus.

Nein, die Meisten suchen für die Bestätigung iher Stimmung etwas Schlechtes.
Das findet sich schon irgendwie.
Wir arbeiten kollektiv an einer selbsterfüllenden Prophezeiung - zumindest, gefühlt, die Meisten.


Offline doppelrock

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Antw:Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
« Antwort #7 am: 25.08.2025 17:11 »
Eigentlich sollte man doch nur über das schreiben, was man auch selbst probiert hat.
Es gibt bequeme, schmale oder enge und gut sitzende Jeans, die nicht kneifen. Meist aus elastischem Material..
Es gibt zahlreiche weite Hosenschnitte, auch aus wenig elastischen Stoffen, die selbst beim langen Sitzen nicht einengen oder kneifen.
Voraussetzung ist, dass man das passende Modell wählt und nicht zuviel Fleisch an den kritischen Stellen hat. Wenn die Oberschenkel aneinander reiben, liegt es nicht an der Hose, man sagt:"Der Mensch ist zu dick". Genauso sieht es aus, wenn man eine Hose unter einem runden Bauch mit einem Gürtel festschnallen muss und der Gürtel dann beim Sitzen drückt.

Wir haben doch alle mal gelernt: Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist die Badehose Schuld. Oder so ähnlich.

Auf einer längeren Bahnfahrt würde ich keinen üppigen langen Rock tragen, der hängen bleiben oder verschmutzen kann (was dort sehr wahrscheinlich ist) und keinen Bleistiftrock, der Blicke auf sich zieht, wenn er einen Hauch nach oben rutscht.
Bei Bahnfahrten muss Kleidung zweckmäßig sein und dann haben gut geschnittene Hosen in jedem Fall eine Berechtigung. Aber wer nicht will, braucht ja nicht... und schimpft lieber weiter.

Offline MAS

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Antw:Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
« Antwort #8 am: 27.08.2025 10:37 »
Hey Leute, ich bin neulich mit 6 Verkehrsmitteln (eine Stadtbahn, zwei Züge, zwei SEV-Bussen und noch einem Zug) pünktlich auf die Minute angekommen. Aber wo das war, verrate ich ein anderes Mal.

LG, Micha
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Offline doppelrock

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Antw:Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
« Antwort #9 am: 27.08.2025 11:04 »
Ich sehe das anders.
Ich habe Jeans, die sind sehr eng, haben eine tolle Passform und sind doch super bequem.

Davon abgesehen kann es ja auch sein dass man das Gefühl eines eng anliegenden Kleidungsstückes gern mag. Ein tailliertes Lederkleid oder ein sehr körpernah geschnittenes Jeanskleid ohne Stretch sind jetzt auch nicht die Ausgeburt an Bequemlichkeit, und trotzdem trage ich sie gern.

Aber mit einem leichten Sommer-Flatterkleid kann eine enge Hose natürlich nie mithalten.

Ohne eine themenfremde Diskussion lostreten zu wollen, fasziniert mich das schlechte Image der deutschen Bahn schon sehr. Vor allem weil so viele Berichte es auch immer wieder bestätigen.
Wir in Österreich machen jetzt auch nicht so vieles besser und haben bestimmt auch nicht die ultimativen Bahn-Geheimtipps auf Lager, die wir den Deutschen nicht erzählen, aber bei uns kommt mir vor, klappt das mit der Verlässlichkeit viel besser ... was wohl eine wichtige Basis sein dürfte beim Thema "klima-vernünftiges Reisen".
(sagt jemand, der eigentlich keine Ahnung vom Bahnfahren hat, weil er nie mit der Bahn fährt, weil er die Kosten pro Kilometer für sein Auto nicht bezahlen muss)

...

Was das Image der Bahn betrifft, denke ich, dass natürlich nicht alles perfekt ist, das Jammern und Schimpfen sich aber in die aktuelle deutsche Stimmung eingliedert:
Alles ist schlecht, es geht bergab, Politik ist Mist, Internet ist Mist, das Wetter ist übel, die Wirtschaft bricht zusammen, die Infrastruktur brüchig und wir sind in Bälde dem Untergang geweiht - und dann fällt auch noch ein Zug aus.

Nein, die Meisten suchen für die Bestätigung iher Stimmung etwas Schlechtes.
Das findet sich schon irgendwie.
Wir arbeiten kollektiv an einer selbsterfüllenden Prophezeiung - zumindest, gefühlt, die Meisten.

Das ist sicher alles nur eine Stimmung, in Wirklichkeit geht es gerade steil bergauf (Ironie aus).
Statt Behauptungen über anderer Leute Befindlichkeiten schlage ich die Betrachtung von Fakten vor.
Etwa:
Zahl der vollwertigen Arbeitsplätze
Bilanzen von Im- und Export
reale Inflation
Kriminalität
Kriege und deren Ursachen und Ziele
Statistiken zur Pünktlichkeit der Bahn
Entwicklung des realen NETTO-Einkommens
und vieles mehr.

Ich weiß nicht, welche selbsterfüllende Prophezeiung du meinst, aber aufgrund der vieldiskutierten Fakten und Beobachtungen wage ich zu behaupten, dass Rock und Kleid am Mann hierzulande immer nur einen kleinen Kreis ansprechen. alles andere halte ich für eine liebenswürdige Träumerei.

Offline Skirt-Man

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Antw:Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
« Antwort #10 am: 28.08.2025 08:52 »
Eigentlich kann es uns doch Egal sein, ob es Bergauf oder Bergab geht.

Viele hier haben Ihre Freiheit gefunden, alles zu tragen wann und wo sie Lust haben.
Einige sind auf dem Weg dahin, es zur Selbstverständlichkeit zu machen.
Einige haben noch Mauern im Leben, Persönliche oder Externe ist da egal.

Meine Frau hatte damals schon die ersten Weichen gestellt und meine Lebensgefährtin hat mich weiterhin sehr dabei unterstützt.
So kommt mein Umfeld (mehr oder weniger) damit klar. Aber das reicht mir.

Offline Skirtedman

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Antw:Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
« Antwort #11 am: 28.08.2025 09:35 »
Na, Weltuntergänge wurden schon immer prognostiziert, um es mal auf den Punkt zu bringen. Gewiss gab es schlechte Zeiten, die man nicht unbedingt wieder ähnlich erleben möchte, aber die absoluten Untergänge blieben bisher aus.
Natürlich grummelt auch schon immer allgegenwärtig das Gefühl durch die Menschen, dass früher alles besser war (dafür gibt es auch eine ganz einfache Erklärung), und dass es seit langem nur noch bergab gehe. Und dabei gibt es immer ein paar ganz lautstarke Rufer, die entweder nicht anders können, oder mit dieser Sichtweise Profit herausschlagen wollen.
Denken wir nur an die massenweise verkauften Gasmasken, als 1910 der Halley´sche Komet mit seinem Schweif am Firmament stand.

Das Bergab wurde schon immer prophezeit,
lange vor uns, als wir noch nicht geboren waren,
ebenso früher mit uns, als wir recht jung waren und ein bisschen schon die Welt geblickt hatten,
und auch jetzt mit uns, wo wir noch mehr meinen, die Welt zu verstehen.

Der Unterschied zu früher als wir noch jung waren, dass wir damals den Prophezeiungen wenig Glauben geschenkt haben und diese Unkenrufe als die Sicht von ewig Gestrigen verstanden haben ("Die Jugend von heute...!"),
heute zählen wir immer mehr zu den Gestrigen und wir stimmen allmählich in diesen Kanon ein, die Welt von früher sei die bessere gewesen.

Einzig, wenn unausweichliche neue Herausforderungen sichtbar werden, lassen sich auch die jungen eher auf diese Unkenrufe ein. Ich glaube, in solch einer Phase leben wir gerade.

Auch mit persönlichen Hochs oder Tiefs, oder gesellschaftlichen Hochs oder Tiefs, ging es bisher seit der menschlichen Idee der Geschichtsschreibung trotzdem immer weiter. Auch die nächsten Herausforderungen werden die Menschen und Gesellschaften irgendwie meistern. Manche dabei bleiben auf der Strecke. Bislang in unserer bekannten Menschheitsgeschichte ist aber jeder irgendwie über kurz oder lang auf der Strecke geblieben.

Insofern lasst uns unseren Lebtag nutzen, unsere Zukunft und die unserer Nachwelt so zu gestalten, wie wir es verantworten können. Vor allem tragen wir auch für uns selbst, ganz egoistisch betrachtet, Verantwortung und brauchen nicht zu meckern, wenn wir selbst nicht in die Pötte kommen. Unseren Lebenserfolg basteln nicht andere für uns, an dem müssen wir selber werkeln.

Und so, lieber Skirt-Man, gebe ich Dir recht, dass unsere eigene Situation zunächst die wichtigste ist. Entweder wir haben schon viel erreicht und sollten uns daran zufrieden erfreuen, oder wir haben noch Ziele, dann sollten wir dran arbeiten - es macht kein anderer das für uns.

Über was Du schreibst, Skirt-Man, geht meine Sicht dann doch noch hinaus. Denn mir ist nicht nur wichtig, mich an meinem Erfolg mich zu erfreuen, mir ist auch daran gelegen, andere zu dieser Art von Freiheit (Kleidungswahl) zu motivieren. Wenn alle alles und die Zukunft nur schlecht reden und man das dann auch noch glaubt, dann traut man sich eher nicht, altbewährte Mauern zu durchbrechen.
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Offline Skirt-Man

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Antw:Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
« Antwort #12 am: 28.08.2025 11:00 »
....

Über was Du schreibst, Skirt-Man, geht meine Sicht dann doch noch hinaus. Denn mir ist nicht nur wichtig, mich an meinem Erfolg mich zu erfreuen, mir ist auch daran gelegen, andere zu dieser Art von Freiheit (Kleidungswahl) zu motivieren. Wenn alle alles und die Zukunft nur schlecht reden und man das dann auch noch glaubt, dann traut man sich eher nicht, altbewährte Mauern zu durchbrechen.

Gebe auch gerne die Vorteile eines Rockes weiter und wenn ich Interesse verspüre, dann hake ich auch gerne mal nach und wenn es nur mal um ausprobieren geht.
Das Motivieren klappt ja meistens schon, wenn man nur zeigt, dass es nicht schlimm ist einen Rock zu tragen.

Bin aber so egoistisch, dass es mir eigentlich egal ist, ob es andere Probieren wollen oder mit mir klar kommen.
ich fühle mich mit dieser neu gewonnen Freiheit Saugeil und das ist für mich wichtig.

Die Welt wird man nicht von Grund auf verändern, aber die eigene Einstellung auf die Welt kann man anpassen ohne sich dabei untreu zu werden.

Offline Skirtedman

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Antw:Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
« Antwort #13 am: 28.08.2025 11:21 »
Genau,
aber probieren, ein paar Menschen die Idee zu geben, dass es nicht schlimm ist, als Mann einen Rock zu tragen, das finde ich schon gut, ohne die Welt von grundauf revolutionieren zu wollen.

Und genau, einfach nur zu zeigen, dass es geht, ist fast überzeugender, als verbal irgendwem einen Rock aufdrängen zu wollen.

Und dass man sich mit der eigenen Freiheit saugeil fühlt, kann man auch ausstrahlen, und bei manchen ihre grundlegende Ablehnung nehmen oder zumindest mindern. Das ist subtiles Missionieren. Mir jedenfalls ist recht wichtig, weit und breit nicht der einzige auf Dauer mit dieser Freiheit zu bleiben.

Schlechte Zeiten kann man meistens meistern. Das ewige Hosenproblem auch. Hängt zumeist nur von der eigenen Einstellung ab.
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Offline doppelrock

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Antw:Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
« Antwort #14 am: 28.08.2025 16:20 »
Eigentlich kann es uns doch Egal sein, ob es Bergauf oder Bergab geht.
...

Einen klitzekleinen Unterschied macht es schon, ob es bergauf oder bergab geht.
Bergauf bedeutet für mich: Ich kann ein gesundes Leben führen, die Menschen benehmen sich anständig zueinander, gute, hochwertige Nahrung, Energie, Wasser sind gut verfügbar, es gibt Frieden, die Wirtschaft läuft und es bleibt ein Netto übrig, von dem man leben kann.

Demgegenüber finde ich, dass es bergab geht, was die Wirtschaftszahlen belegen, die Arbeitslosenzahlen, die immer neuen Vorschriften oft ohne Sinn - dafür übergriffig, Menschen sind widerlich gegeneinander, feinden sich an, grenzen aus und hören nicht mehr zu, wenn jemand eine klitzekleine Abweichung in der Meinung hat. Für Ausgrenzung reicht schon der Verdacht auf Anderssein. Gesetze für Nahrung, Medikamente und Wasserqualität werden immer verbraucherfeindlicher, es wird immer mehr Ungesundes erlaubt und angewendet. Die Kriege dürften niemandem verborgen bleiben und das Wehrpflichtgesetz wird gerade an die Pläne angepasst. Auch Leute über 55 und Rentner dürfen im Ernstfall an die Front als Kanonenfutter für Machthaber.  Was auf dem Konto steht und was man dafür an Gegenwert bekommt, kann jeder selbst ausrechnen, sofern er das kleine 1x1 beherrscht.

Unter diesen Bedingungen braucht sich niemand wundern, wenn es Menschen gibt, die sich nicht in zigtausend täglichen Beiträgen um eher oberflächliche Themen zur Bekleidung austauschen, um dann mit immer den selben Plattitüden bedient zu werden. Zumindest ich ziehe es dann vor, einfach das zu tragen, was mir passend erscheint, ohne Auftrag und ohne Mission.

Einfach so.


 

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