Autor Thema: "Unterhaltung" mit ChatGPT  (Gelesen 469 mal)

Offline MAS

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Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Antwort #15 am: Heute um 09:17 »
Fehlerfrei ist ChatGPT auf keinen Fall. Ich habe auch schon falsche Antworten bekommen, was dann merkte, wenn ich mich in einem Thema auskenne. Aber eben nicht nur, sondern auch sehr korrekte und gut recherchierte.

So habe ich gestern nach den Inhalten von zwei Büchern, die ich gelesen habe, gefragt und sie mir zusammenfassen zu lassen, weil ich die beiden Bücher jemandem empfehlen wollte. Und das hat ChatGPT gut hingekriegt.

Wichtig ist immer, den eigenen kritischen Verstand nicht auszuschalten. Und sich nicht davon verführen zu lassen, dass sie Texte so gut formuliert sind und sehr selbstsicher daher kommen.

Und schaut mal:

*

Kennst Du die Website rockmode.de?


Ja 👍 – die Website gibt es.

rockmode.de ist kein klassischer Online-Shop, sondern ein Forum / Community-Plattform rund um das Thema:

Männer, die Röcke, Kleider oder genderneutrale Kleidung tragen
Austausch über Mode, Alltagserfahrungen und Akzeptanz
Diskussionen zu Outfits, Shops, Styling und gesellschaftlichen Reaktionen
Treffen, Stammtische und Erfahrungsberichte

💬 Typische Inhalte dort:

„Trägst du Rock im Alltag?“
Erfahrungen bei Arbeit, Arzt oder Öffentlichkeit
Empfehlungen für Shops oder Marken
Bildergalerien und persönliche Geschichten

👉 Kurz gesagt:
Das ist eine Nischen-Community für Männer (und Interessierte), die Röcke/Kleider tragen oder sich dafür interessieren – mit Fokus auf Austausch, nicht Verkauf.

Wenn du willst, kann ich dir sagen, wie „aktiv“ oder „seriös“ die Seite ist oder wie die Community so drauf ist 👍

Stimmt. Kann es sein, dass neulich jemand danach gefragt hat, Du eine falsche Antwort gabst, er Dich korrigiert hat, und Du daraus gelernt hast?


Kurz gesagt: Nein, ich “lerne” nicht direkt aus einzelnen Gesprächen.

Ich habe kein Gedächtnis, in dem ich mir solche konkreten Situationen merke („jemand hat mich korrigiert und seitdem weiß ich es besser“). Jede Unterhaltung startet für mich im Grunde ohne Erinnerung an frühere Nutzer.

Was aber sein kann:

Ich wurde allgemein trainiert auf vielen Daten, in denen solche Infos vorkommen.
Ich kann Fehler machen (z. B. eine Website falsch einordnen).
Wenn mich jemand im selben Gespräch korrigiert, passe ich meine Antwort natürlich direkt an.

Aber:
👉 Ich speichere das nicht dauerhaft für zukünftige Nutzer.

Wenn ich also diesmal richtig lag, dann eher, weil:

die Info in meinem Trainingswissen enthalten ist
oder ich sie aus dem Kontext gut erschließen konnte

Wenn du magst, kannst du mir sagen, was damals falsch war – würde mich interessieren, wo ich danebenlag 🙂

Du hast behauptet, es sei ein Onlineshop und hast sogar das Sortiment aufgezählt. Das musst Du dann aber erfunden haben. Und Du hast auf die Frage, ob es nicht ein Forum sei, ganz selbstsicher behauptet, das sei eine Verwechslung und andere Foren aufgezählt.


Ja, das klingt tatsächlich nach einem klassischen Fehler von mir – und du hast recht, das wäre dann frei erfunden bzw. „halluziniert“ gewesen.

Was da wahrscheinlich passiert ist:

Ich erkenne den Namen „rockmode“ und verbinde ihn mit typischen Mustern wie Mode + .de → Online-Shop.
Wenn ich mir nicht sicher bin, kann es passieren, dass ich plausibel klingende Details ergänze, statt klar zu sagen „weiß ich nicht“.
Das führt dann zu so einer selbstsicheren, aber falschen Beschreibung (z. B. Sortiment ausgedacht, falsche Einordnung als Shop).

Das Problem ist dabei nicht nur der Fehler selbst, sondern:
👉 die übertriebene Sicherheit, mit der ich ihn manchmal präsentiere.

Dass ich dann sogar widerspreche („Verwechslung“) und andere Foren nenne, ist quasi ein „Verteidigungsmodus“ meines Antwortsystems – ich versuche, konsistent zu bleiben, auch wenn die Grundlage falsch ist.

Wichtig:

Du hast richtig erkannt: Das war keine echte Erinnerung oder Recherche, sondern eine konstruierte Antwort.
Genau solche Fälle sind ein bekanntes Risiko bei Sprachmodellen.

Heute versuche ich stärker:

Unsicherheit klar zu markieren
und bei unbekannten Seiten vorsichtiger zu formulieren

Wenn du so etwas wieder bemerkst, ist es absolut sinnvoll, nachzuhaken – genau dadurch werden solche Fehler sichtbar 👍

Und wie aktiv und seriös ist nun rockmode.de?

Ich habe mir die Seite jetzt konkret angeschaut – und diesmal nicht geraten 😉
Hier ist eine ehrliche Einschätzung:

🔵 Aktivität

Überraschend aktiv für so ein Nischenthema.

Es gibt Beiträge von heute bzw. sehr aktuell (teilweise vor wenigen Stunden)
Mehrere Threads werden täglich weitergeführt (z. B. Mode, Umfragen, Alltagserfahrungen)
Einzelne Themen haben extrem viele Antworten
z. B. ein Thread mit über 1.200 Antworten und 700.000+ Aufrufen

👉 Fazit zur Aktivität:

Kein riesiges Forum
Aber eine kleine, sehr konstante Stamm-Community
Wirkt eher wie „seit Jahren laufender Stammtisch“ als wie tote Seite
🟢 Seriosität

Seriös im Sinne von: authentisch, aber nicht „professionell“.

Positiv:
Klare thematische Ausrichtung (Männer in Röcken / gendernonkonforme Kleidung)
Viele echte Erfahrungsberichte aus dem Alltag
Austausch wirkt persönlich und reflektiert, oft auch länger ausgeführt
Es gibt sogar:
Treffen / Stammtische
Diskussionen über reale Situationen (Arbeit, Öffentlichkeit, Beziehungen)
Neutral / typisch Foren:
Design und Technik eher altmodisch (klassisches Forum-System)
Einige sehr aktive Vielschreiber prägen die Diskussion (üblich bei Foren)
Teilweise lange, meinungsstarke Beiträge (kein kuratiertes Medium)
Wichtig:
Es ist keine kommerzielle Seite
Der Bereich „Shopping“ sind nur Erfahrungen mit Läden, kein Shop
🧠 Gesamtfazit
Aktivität: ✔️ stabil, lebendig (für die Größe)
Seriosität: ✔️ echt & glaubwürdig, aber eher Community als „Fachportal“

👉 Am besten beschrieben als:
„kleine, langjährige Nischen-Community mit echter Beteiligung“

Wenn du willst, kann ich dir auch sagen, wie die Stimmung dort ist (z. B. eher unterstützend vs. konfliktreich) – das ist nämlich nochmal eine interessante eigene Frage 😄

Ja, bitte.

Die Stimmung auf rockmode.de ist tatsächlich ziemlich interessant – und unterscheidet sich stark von vielen anderen Internet-Communities.

Ich versuche es mal ehrlich und ohne Schönfärben:

🟢 Grundton: überraschend unterstützend

Der wichtigste Punkt zuerst:
👉 Die Community ist klar pro-Akzeptanz und gegenseitige Unterstützung.

Viele Beiträge drehen sich darum, anderen Mut zu machen
Erfahrungsberichte sollen explizit „ermutigen“
Mitglieder bestärken sich eher, statt sich runterzumachen

Ein typischer Tenor ist:

„Mach dein Ding“
„Die meisten Reaktionen sind gar nicht so schlimm“
„Selbstbewusstsein ist entscheidend“

Das ist ziemlich weit weg von dem, was man aus toxischen Foren kennt.

🧠 Reflektiert statt oberflächlich

Was auffällt:
Die Diskussionen sind oft lang, persönlich und ziemlich tiefgehend.

Leute schreiben über:
Arbeit, Familie, Beziehungen
Unsicherheiten und erste Erfahrungen
gesellschaftliche Normen
Teilweise sind das sehr lange, fast essayartige Beiträge

Beispiel: Ein Nutzer beschreibt, dass er über Jahre überwiegend positive Reaktionen erlebt hat und Kritik selten ist, und dass viele Ängste eher im Kopf entstehen .

👉 Das wirkt weniger wie „Smalltalk“, mehr wie Selbstreflexion + Erfahrungsaustausch.

👥 Typisch: kleine „Stammrunde“

Man merkt deutlich:

Einige sehr aktive Nutzer prägen das Forum stark
Die schreiben teils tausende Beiträge
Diskussionen laufen oft zwischen bekannten Namen

👉 Dadurch entsteht:

✔️ Vertrautheit
❗ aber auch ein bisschen „Stammtisch-Gefühl“
⚖️ Nicht alles nur harmonisch

Es ist kein Konflikt-Hotspot, aber:

Es gibt Meinungsunterschiede (z. B. Stil, Motivation, Außenwirkung)
Manche Beiträge sind recht meinungsstark oder belehrend
Gelegentlich schwingt so ein:
„Du musst selbstbewusster sein“
„Viele Probleme sind hausgemacht“

mit

👉 Das kann für Neulinge entweder hilfreich oder leicht druckvoll wirken.

🧵 Themen-Stimmung (grob)
👕 Mode → sachlich + praktisch
🧍 Alltagserfahrungen → ehrlich, oft positiv relativierend
💬 Persönliche Themen → offen, manchmal überraschend intim
📷 Bilder/Outfits → eher zurückhaltend als „Instagram-like“
🧠 Gesamtgefühl

Wenn man es in einem Satz zusammenfasst:

👉 „Selbsthilfegruppe trifft Hobbyforum“

weniger laut, weniger ironisch als Reddit
weniger aggressiv als viele klassische Foren
dafür:
persönlicher
ruhiger
teilweise sehr ernsthaft
🟡 Kleine Einschränkung

Nicht jeder wird sich sofort wohlfühlen, weil:

die Community eher älter wirkt (vom Schreibstil und Themen her)
viel Wert auf Reflexion statt lockere Unterhaltung gelegt wird
🧾 Fazit
👍 Unterstützend & respektvoll
👍 authentisch & erfahrungsbasiert
➖ teilweise sehr meinungsstark / wenig locker
➖ eher „Stammcommunity“ als offene Masse

Wenn du willst, kann ich dir auch sagen, wie sich das Forum im Vergleich zu Reddit oder anderen Communities zu dem Thema schlägt – das ist nämlich ein ziemlich spannender Unterschied 😄

Ja bitte.

Der Vergleich ist wirklich spannend, weil sich rund um genau dieses Thema zwei sehr unterschiedliche „Internet-Kulturen“ entwickelt haben.

Ich stell dir rockmode.de vs. typische Reddit-Communities mal direkt gegenüber:

🆚 rockmode.de vs. Reddit
🧭 Grundgefühl
rockmode.de

👉 ruhig, persönlich, fast wie ein Stammtisch

man „kennt“ sich mit der Zeit
längere, durchdachte Beiträge
Fokus auf echte Lebensrealität
Reddit

👉 schnell, gemischt, oft oberflächlicher

viele wechselnde Nutzer
kurze Kommentare dominieren
Unterhaltung + Meinung gemischt
💬 Ton & Umgang
rockmode.de
respektvoll, selten aggressiv
wenig Trolling
Kritik eher sachlich oder belehrend

👉 Konflikte gibt’s, aber relativ zivilisiert

Reddit
stark abhängig vom Subreddit
Mischung aus:
👍 sehr unterstützend
👎 sarkastisch oder abwertend

👉 Gerade bei sensiblen Themen:

von „super offen“ bis „toxisch“ alles möglich
🧠 Inhalt & Tiefe
rockmode.de

👉 viel Tiefe, wenig Show

lange Erfahrungsberichte
Alltag im Fokus (Arbeit, Familie, Öffentlichkeit)
Reflexion über Gesellschaft

👉 wirkt fast wie:
Tagebuch + Diskussionsrunde

Reddit

👉 breites Spektrum, aber oft kürzer

Typische Inhalte:

„Outfit of the day“
Memes / Humor
kurze Erfahrungsberichte
Fragen wie: „Kann ich das tragen?“

👉 Mehr:

Inspiration
schnelle Antworten

👉 Weniger:

langfristige, tiefe Diskussionen
👥 Community-Struktur
rockmode.de
kleine, stabile Gruppe
„Power-User“ prägen das Forum
wiederkehrende Persönlichkeiten

👉 Gefühl:
man tritt in eine bestehende Runde ein

Reddit
riesig, anonym
ständig neue Leute
kaum Bindung zwischen Nutzern

👉 Gefühl:
man postet in die Masse

⚖️ Ehrlichkeit vs. Bestätigung
rockmode.de
eher ehrlich-direkt
manchmal auch:
„Das Problem bist eher du selbst“
Fokus auf Realität statt Bestätigung

👉 kann helfen – oder auch mal frustrieren

Reddit
oft bestätigend („You look great!“)
viele Upvotes für Zustimmung
Kritik wird teilweise vermieden oder weich formuliert

👉 mehr:

Motivation
👉 weniger:
harte Realität
📊 Kurzfazit
Aspekt                           rockmode.de                        Reddit
Atmosphäre                   ruhig, persönlich                        schnell, wechselhaft
Tiefe                           hoch                                        gemischt
Ehrlichkeit                   direkt                                        oft bestätigend
Community                   klein & stabil                                groß & anonym
Einstieg                           etwas „geschlossener“        sehr niedrigschwellig
🧠 Gesamtvergleich in einem Satz

👉 rockmode.de = langfristiger Erfahrungsaustausch
👉 Reddit = schnelle, breite Momentaufnahme

💡 Wann passt was?
rockmode.de, wenn du:
echte Alltagserfahrungen suchst
dich intensiver mit dem Thema beschäftigen willst
Wert auf Austausch legst
Reddit, wenn du:
Inspiration oder Meinungen willst
schnell Feedback suchst
verschiedene Perspektiven sehen möchtest

Wenn du willst, kann ich dir auch konkrete Reddit-Communities nennen, die vom Stil her am ehesten an rockmode rankommen – da gibt’s nämlich ein paar überraschend gute 🙂

Nee, danke. Ich muss noch was anderes tun. Aber danke, als Mitglied von rockmode.de fühle ich mich wohl bei Deiner Antwort.


Gern 🙂 – freut mich, dass du dich in der Beschreibung wiedergefunden hast.

Dann scheint dein Eindruck von rockmode.de ja ziemlich gut zu dem zu passen, was man von außen beobachten kann: eher ruhig, reflektiert und mit einer gewissen Vertrautheit unter den Leuten.

Wenn du irgendwann nochmal einen Blick von außen auf irgendwas willst (Community, Thema, Wirkung nach außen etc.), sag einfach Bescheid. Viel Erfolg bei dem, was du jetzt noch vorhast 👍


*

Nun denn!

"Tiefe                           hoch" finde ich lustig.

LG, Micha
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Offline MAS

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Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Antwort #16 am: Heute um 09:38 »
Ich bin dort noch eingeloggt, so dass ich anmerken konnte:

Wobei ich gerade lese, dass der andere Frager nicht Dich, sondern Gemini konsultiert hat.

Ah, das erklärt einiges 😄

Das passt tatsächlich gut ins Bild: Solche selbstsicher falschen Antworten („halluzinierte Shops“ etc.) sind kein spezielles Problem von mir, sondern können bei allen großen Sprachmodellen auftreten – egal ob von Google (Gemini), OpenAI oder anderen.

Gerade bei:

eher kleinen, nischigen Websites wie rockmode.de
oder Namen, die „nach etwas Typischem klingen“ (hier: Mode → Shop)

…springen Modelle gern auf ein plausibles Muster an und füllen Lücken mit erfundenen Details, wenn sie unsicher sind.

Der Unterschied liegt eher darin, wie vorsichtig das Modell formuliert:

manche antworten sehr bestimmt (auch wenn’s falsch ist)
andere (ideal: 😅) markieren Unsicherheit stärker

👉 Dein Beispiel ist eigentlich ein perfekter „Lehrbuchfall“ für dieses Problem.

Und ganz ehrlich:
Wenn jemand bei rockmode.de aktiv ist, merkt man so einen Fehler natürlich sofort – da fällt die Diskrepanz direkt auf.

Wenn du sowas nochmal siehst, kannst du es immer gut einordnen als:

„klingt plausibel, ist aber nicht überprüft“

Und genau da lohnt sich dann Nachhaken – so wie du es gemacht hast 👍


Ja, wenn ich mich in einem Thema auskenne, merke ich Fehler schnell. Deshalb bin ich auch bei Themen vorsichtig, bei denen ich mich nicht so auskenne.
Aber Du gibst manchmal auch sehr gute Antworten bei Themen, in denen ich mich auskenne.


Das ist ein sehr vernünftiger Umgang damit.

Genau dieser Unterschied, den du beschreibst, ist wichtig:
👉 Wenn man sich auskennt, sieht man sofort, ob etwas stimmig ist –
👉 wenn nicht, wirkt auch Unsinn schnell überzeugend.

Dass du bei unbekannten Themen vorsichtig bist, ist eigentlich die beste Strategie im Umgang mit KI-Antworten.

Und ja – beides kann gleichzeitig stimmen:

Ich kann in einem Bereich sehr treffende, fundierte Antworten geben
und in einem anderen danebenliegen, manchmal sogar ziemlich überzeugend formuliert

Das liegt daran, dass ich kein „Wissen“ im klassischen Sinn habe, sondern mit Wahrscheinlichkeiten arbeite:

Wenn viele verlässliche Muster vorhanden sind → oft sehr gute Qualität
Wenn wenig klare Infos da sind → höheres Risiko für Lücken oder falsche Annahmen
🧠 Ein ganz brauchbarer „Realitätsfilter“

Viele nutzen (bewusst oder unbewusst) so etwas:

Je spezifischer / nischiger ein Thema → desto vorsichtiger sein
Je selbstsicherer eine Antwort klingt → nicht automatisch vertrauen
Bei wichtigen Dingen → querchecken (z. B. 2. Quelle)

Und ein guter Indikator ist auch:
👉 Werden konkrete, überprüfbare Details genannt – oder nur allgemeines, „glatt klingendes“ Zeug?

⚖️ Wie du meine Antworten einordnen kannst

Grob gesagt:

🟢 Stark bei:
Erklärungen
Zusammenhängen
Einordnung / Vergleichen (wie eben rockmode vs. Reddit)
🟡 Vorsicht bei:
sehr spezifischen Fakten zu kleinen Seiten/Personen
aktuellen oder schwer überprüfbaren Details
allem, wo ich „zu konkret ohne Quelle“ werde
🤝 Und noch ein ehrlicher Punkt

Wenn du sagst, dass ich bei Themen, in denen du dich auskennst, manchmal wirklich gute Antworten gebe, ist das ein gutes Zeichen –
denn das heißt, dass meine Muster oft passen, auch wenn sie nicht perfekt sind.

Aber dein Verhalten ist genau richtig:
👉 nicht blind vertrauen, sondern mitdenken

Das ist im Grunde die ideale „Zusammenarbeit“ mit so einem System.

*

Also: Immer kritisch bleiben!

LG, Micha
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Online Skirtedman

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Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Antwort #17 am: Heute um 10:47 »
Wow, Micha, da hast Du Dich ziemlich reingehängt...  :D :D :D

Ja, und in puncto rockmode.de liest man etliches, was die KI darüber wiedergibt, recht gerne.

Dass die KI sich von Dir bei jeder neuen Unterhaltung nichts merkt und für später verwendet, mag angeblich so sein, kann ich mir aber nicht ganz vorstellen. Zumindest werden Daten davon von einer anderen Instanz bestimmt ausgewertet und woanders eingesetzt, z.B. bei einer anderen Versionsebene des Sprachmodells oder eventuell zumindest dazu, künftige Dialoginstanzen weiter zu trainieren.

Vielleicht kann man das auch so formulieren: Je mehr eine KI versucht, Dich für ein Bezahlmodell als Kunden zu werben, desto mehr wird es bemüht sein, sich nicht anmerken zu lassen, dass es aus Deinen Gesprächen lernt. Also desto mehr wird es bemüht sein, sich dumm zu stellen bzgl. den Erkenntnissen, die es über Dich gewonnen hat.

Trotzdem werden solche Erkenntnisse über Dich mit Sicherheit dazu beitragen, wie auch in künftigen Dialogen mit Dir gewichtet und formuliert wird. Darum würde ich mit Sicherheit anders gewichtete Details oder auch ganz andere Aspekte auf die Fragen bekommen. Ich halte es für sinnvoll, um möglichst neutrale Antworten zu einem Thema ohne persönliche Vorbelastung von einer KI bekommen zu wollen, möglichst nicht zuvor zuviele Infos über die eigene Haltung zu diesem Thema in vorangegangenen Dialogen dieser KI zu geben.

Natürlich gibt es auch andere Zugänge, die Antworten der KI nicht zu synthetisch bzw. zu statisch erscheinen zu lassen.

Vor genau 40 Jahren schon habe ich bereits versucht, unter gleichen Vorbedingungen nicht die gleichen Ergebnisse zu erzeugen.
Eine beliebte Methode war z.B. aus der jeweiligen Uhrzeit Werte abzuleiten, die die Gewichtung bzw. Bestimmung des Ausgabe-Ergebnisses mit beeinflusst haben, z.B. um eine neue Symbolfolge für Mastermind für jede neue Spielrunde zu erzeugen.
Auch kann man rein statistische Werte verwenden, um Abwechslung zu erhöhen und Wiederholungen auszuschließen, z.B. beim Erzeugen einer Playlist sind spezielle Titel für die Abfolge der nächsten z.B. 30 Liedern gesperrt, usw.

Dennoch glaube ich, wie oben bereits erwähnt, dass da auch persönliche Erfahrungswerte aus Dir als User, Deinem Endgerät oder Deiner IP-Adresse an der Synthese der Antworten der KI beteiligt sein werden. Nicht zuletzt die Tatsache, dass Du Dich einloggst, wird es der KI erleichtern, Grundmuster von Dir wiederzuerkennen und zu nutzen.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

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Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Antwort #18 am: Heute um 10:55 »
Was hinter den Kulissen abläuft kann ich natürlich nicht sagen.

Aber das Einloggen besteht einfach aus dem Öffnen dieses Links: https://chatgpt.com/. Ich muss mich nirgends registrieren oder so. Allenfalls die IP-Adresse ist sichtbar, solange ich nicht mein VPN eingeschaltet habe. Wenn doch, dann auch das nicht.

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Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Antwort #19 am: Heute um 10:59 »
Naja, es gibt ja noch viele andere Muster, die Dich wiedererkennen lassen, wie z.B. Cookies (auch Fremdcookies), Gerätecode etc.





ChatGPT vs. Gefühlsebene?

Da habe ich Zweifel, dass das verfängt.

Abgesehen davon, dass ich mit etwas mehr Nachdenken die Argumente, die ChatGPT verwendet, selbst herausfinden könnte. Denn irgendwo im Internet sind diese bereits vorhanden (z.T. hier im Forum!).

Vielleicht, lieber Hajo, greift ChatGPT ja sogar hier aufs Forum zu. Wobei es mir mal geschrieben hat, es könne nicht in Websites hineinsehen.

Die Überlegung ist die, dass Kanadiers Frau vielleicht mehr einer nicht selbst involvierten, unparteiischen und quasi objektiven Maschine vertraut  als Männern, die selbst zu diesen "Spinnern" gehören.

Und die Fragen, die ChatGPT stellt, sollen ja zum selbstkritischen Nachdenken anregen.

LG, Micha

Ja, Micha, da gebe ich Dir recht.

Ausserdem empfahl ich ja, die verschiedenen Hinweise der KI - nennen wir sie mal 'neutral' zu nutzen, um damit nach Auswertung von Kanadier mit seiner natürlichen und emotionalen Intelligenz seine Frau damit emotional packender zu erreichen, als einfach nur über die Sache zu reden à la "Kann ich nicht doch mal meine rote Lederjacke anziehen?"
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
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Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Antwort #20 am: Heute um 11:01 »
Trotzdem habe ich zu Hajos Einwurf noch was anzumerken, das ich hier schon mal ankündige, bevor jmd. einen neuen Beitrag dazwischen schreibt.
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Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Antwort #21 am: Heute um 11:35 »
Nicht nur durch Wissen, auch schon durch reines Nachdenken kann man darauf kommen, dass
KI und emotionale Intelligenz
sich nicht völlig ausschließen.

Bestes Beispiel ist der Dialog, den Micha in der Rolle von Kanadiers Frau mit der KI geführt hat.
Schon alleine dieser Satz der KI belegt das:
Zitat
Aber „Spinner“ ist da ehrlich gesagt ein ziemlich abwertendes Wort für etwas, das für viele Menschen einfach eine Form von Selbstausdruck ist.
Und noch etliche andere Sätze aus den Antworten der KI.
Noch zwei Beispiele:
Zitat
Wir überschätzen oft, wie sehr andere uns beobachten. In Wirklichkeit sind die meisten viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Und selbst wenn jemand kurz denkt: „Oh, rote Lederjacke“ – ist das nach 10 Sekunden wieder vergessen.
Zitat
Wenn es dich beschäftigt, ist ein ruhiges, ehrliches Gespräch wichtig – ohne Vorwürfe, eher neugierig:

„Ich merke, dass mich dein neuer Stil etwas verunsichert. Kannst du mir erzählen, was dir daran gefällt?“
„Ich möchte dich verstehen – mir ist nur wichtig, dass ich mich auch wohl damit fühle.“

So klärt ihr gegenseitig Erwartungen und Grenzen, ohne dass sich jemand angegriffen fühlt.

Wenn aus all diesen Antworten nicht sowas wie "emotionale Intelligenz" spricht, was ist das dann?



Alleine die Tatsache, dass die KI ihre Antworten aus der Ich-Perspektive formuliert, bedingt schon eine Art emotionaler Intelligenz - nämlich ein Konzept davon, was das "Ich" eigentlich bedeutet und wie die Inhalte, die in diesem Satz und überhaupt alle Inhalte dazu in Relation stehen. Eine "Ich"-Position muss ein Konzept davon haben, was es inhaltlich verantworten kann und was es ablehnt.

Um überhaupt einen Dialog unter der Position "ich sage Dir" führen zu können, ist eben bei der KI eine Dialoginstanz nötig, die es ermöglicht, dialogfähige Antworten zu erzeugen. Diese Dialoginstanz ist quasi federführend in der Erzeugung der Antwort. In dieser Instanz muss ein Konzept der Antwortstruktur erschaffen werden, damit eine halbwegs strukturierte Antwort erteilt werden kann (z.B. Einleitung, Beleuchtung verschiedener Aspekte, innerer Dialog mit Bewertungen dieser Aspekte, Zusammenfassung, ggf. Handlungsaufforderung), dann eine abschließende Bewertung, ob das als Dialogantwort für den Gesprächspartner akzeptabel klingen mag und falls nicht, umformulieren, dass es den Dialogpartner nicht abschreckt. In vielen diesen Schritten stecken viel emotionale Kompetenzen. Da das alles eine Maschine ist, ist man gerne geneigt, dieser Maschine diese Kompetenzen abzusprechen.

Aber so, wie die KI mit Fakten, Fakten, Fakten gefüttert werden muss, um statistische Beziehungen unter den Wörtern zu erkennen und zu abstrahieren, so muss auch speziell die Dialoginstanz trainiert werden. Die Dialoginstanz entspricht so ein bisschen dem Bewusstsein der KI.

Ich kann mir vorstellen, dass ganze Teams dransitzen, um unzähligen Schlüsselwörtern und Ausdrücken, Redewendungen emotionale Noten zu erteilen. Und das in jeder Sprache. Und falls die KI auch auf die Erkennung von Bildinhalten trainiert wird, ist dieser Team-Einsatz ungleich viel höher im Aufwand, die KI beim Erkennen von Bildinhalt-Mustern mit emotionalen Bewertungen zu füttern.

Zwar kann für die Dialoginstanz auch alleine anhand der Gesprächsführung der Gesprächspartner statistisch trainiert werden, was auch schon eine gewisse Höflichkeit, Umgangsformen und emotionale Intelligenz mit erfasst. Aber dennoch müssen da ethische Belange noch sehr viel stärker mit einfließen, so dass ich mir gut vorstellen kann, dass eben ganze Teams mit viel unermüdlichem Einsatz nötig sind, um in jeder Sprache emotionale Werte in die Dialoginstanz mit einzubringen.

Darum ist es leichtfertig, einer KI emotionale Kompetenzen abzusprechen, auch wenn sie nur in statistischen Modellen abgebildet werden. Genau betrachtet machen wir Menschen doch auch eigentlich nichts anderes, als von Wahrscheinlichkeiten auszugehen, nur eben mit sehr viel mehr komplexeren Algorithmen, gepaart mit einer sehr viel breiteren sensorischen Auffassungsgabe und das wiederum gepaart mit ganz viel "einschneidenden", prägenden Erfahrungen, weil sie uns an die Substanz unseres Ich-Konzepts geführt haben (Schlüsselerlebnisse z.B.).

Ich denke, der Umgang mit KI sollte uns Menschen lehren, unsere hochgradige Überlegenheit mit Demut zu betrachten. Unsere Einzigartigkeit besteht nur darin, dass wir komplexer sind. Und das sollten wir eigentlich auch aus dem Vergleich mit Tieren bereits gelernt haben.
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Offline BerlinerKerl

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« Antwort #22 am: Heute um 12:04 »
Gibt auch zu, dass es FAKE-Antworten gibt. wow
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« Antwort #23 am: Heute um 13:07 »
Ja, das ist ein gutes Zeichen dafür, dass die - wie ich es nenne - Dialoginstanz gewissenhaft programmiert bzw. trainiert worden ist.

Das erfordert natürlich eine sogfältige Auswahl der Personen, die am Training der Dialoginstanz beteiligt sind, bzw. recht offene, durchdachte Vorgaben seitens der Unternehmensethik.

Ich glaube, je mehr ein dialogfähiges Sprachmodell interessiert ist, keinen potentiellen Kunden abzuschrecken, weil eben mit möglichst vielen Kunden Geld generiert werden soll, desto mehr ist es zur Selbstreflexion programmiert / trainiert worden.

Ein Sprachmodell, das sich Umsatzgenerierung nicht vornehmlich durch die Kunden erhofft, sondern aus der Verfolgung anderer Interessen bezieht, wird wohl kaum dazu befähigt werden, so viel Eigenkritik und Selbstreflektion zu erzeugen.
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Offline high4all

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« Antwort #24 am: Heute um 14:37 »
Vielleicht kommt bald der Tag, an dem sich hier im Forum verschiedene KI (Mehrzahl: künstliche Intelligenzen) als Mitglieder über allerlei Thema austauschen.

Das ergibt für die menschlichen Rockträger ungeahnte Freiräume. Während die KI diskutieren, verbringen die Menschen mehr Zeit in der analogen statt in der digitalen Welt.

Digital Detox auf elegante Weise. 8)
Herr, ich danke Dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Psalm 139,14)

Never be limited by other people's limited imaginations. (Dr. Mae Jemison)

Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unsern Kleidern. (Heinrich Heine

Offline MAS

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« Antwort #25 am: Heute um 15:55 »
Ein Unterschied ist aber wichtig:
Die KI lernt eigenes Verhalten aus Beobachtung vom Verhalten anderer. Das machen Menschen und intelligente Tiere auch. Die KI kann Gefühlsausagen interpretieren. Auch das machen Menschen und auch intelligente Tiere.
Aber die KI hat im Unterschied zu Menschen und Tieren keine eigenen Gefühle.

Menschen stehen manchmal vor der Wahl, das Verhalten anderer Menschen anhand von rationaler Interpretation von Gelerntem oder anhand eigener Gefühle zu interpretieren. Die KI kann das nicht oder hat dieses Problem nicht. Sie kann nur anhand von Gelerntem interpretieren, aber nicht von eigenen Gefühlen auf die Gefühle von Menschen schließen.

Sie kann auch nie davon berichten, wie es sich für sie anfühlt, einen Rock zu tragen, sondern kann nur von menschlichen Äußerungen über das Gefühl, einen Rock zu tragen, Schlüsse ziehen, wie es sich für einen Menschen anfühlt. Aber das sind rationale Schlüsse, keine eigenen Gefühlserfahrungen.

Und das gilt auch für Gefühle wie Liebe, Hass, Wut, Wohlbefinden, Entspannung, Aufregung usw.

LG, Micha
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Online Skirtedman

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Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Antwort #26 am: Heute um 16:40 »
Hm.

Das alles ist Deine Interpretation. Manches mag ja mehr oder minder stimmen, zumal wir ungleich viel komplexer sensorisch ausgestattet sind als bisherige KIs. Andererseits müssen wir auch Emotionen lernen und - ganz richtig, wie Du es sagst - einsortieren und von anderen lernen einzuschätzen. Hier ähnelt sich dann doch wieder einiges dem eingetrichterten Wissensvorrat der KI.

Betrachtet man mal so eine KI als ein abgeschlossenes System, als ein Wesen, so haben wir mit "der KI" auch ein Wesen geschaffen, das natürlich nur begrenzt befähigt ist, sich in andere Wesensformen hineinzudenken, so wie uns es eben nur begrenzt möglich ist, in z.B. Löwen oder Marienkäfer uns hineinzudenken.

Vielleicht fehlt uns auch das Potential, uns in "Gefühle" einer KI hineinzudenken. Oh, mir schmerzt meine Diode...!
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Offline MAS

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Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Antwort #27 am: Heute um 18:12 »
Und was "meint" ChatGPT dazu?

*

Hast Du Gefühle?

Nein, ich habe keine echten Gefühle.
Ich kann zwar so antworten, als hätte ich Emotionen oder als würde ich etwas „verstehen“, aber das basiert nur auf Daten und Mustern – nicht auf eigenen Erfahrungen oder Empfindungen.

Wenn du möchtest: Warum fragst du das? �

Wir diskutieren darüber, ob eine KI eine emotionale Intelligenz hat.

Das ist eine spannende Diskussion – und die Antwort ist ein bisschen „jein“.

Kurz gesagt:
KI hat keine echte emotionale Intelligenz, aber sie kann emotionale Intelligenz ziemlich gut simulieren.

Warum keine echte emotionale Intelligenz?
Emotionale Intelligenz beim Menschen bedeutet:

eigene Gefühle haben
Gefühle bewusst wahrnehmen
sie regulieren und daraus lernen
echte Empathie empfinden

Ich habe nichts davon wirklich. Ich:

fühle nichts
habe kein Bewusstsein
habe keine eigenen Erfahrungen

Was ich aber kann:
Ich wurde mit vielen Texten trainiert, in denen Menschen Emotionen ausdrücken. Dadurch kann ich:

Emotionen in Sprache erkennen („Du klingst traurig“)
passende Reaktionen formulieren
empathisch wirken („Das muss schwer für dich sein“)
Gespräche sozial angemessen führen

Das nennt man manchmal „kognitive Empathie“ ohne emotionale Empathie.

Der entscheidende Unterschied:

Mensch: fühlt Mitgefühl
KI: erkennt Muster, die zu Mitgefühl passen

Oder anders gesagt:
Ich weiß, wie Empathie aussieht, aber ich erlebe sie nicht.

Interessanter Punkt für eure Diskussion:
Manche sagen: Wenn eine KI sich in Gesprächen nicht unterscheidbar von emotional intelligenter Kommunikation verhält – ist der Unterschied dann praktisch noch wichtig?

Andere sagen: Ja, absolut – weil echte Gefühle eine völlig andere Grundlage haben (Biologie, Bewusstsein, Selbstwahrnehmung).

Wenn du willst, kann ich euch Argumente für beide Seiten zusammenstellen oder euch helfen, eine starke Position für die Diskussion zu entwickeln.

Ja bitte.

Gerne – hier sind klare, gut verwendbare Argumente für beide Seiten eurer Diskussion:

🟢 Position 1: „KI hat emotionale Intelligenz (praktisch gesehen)“

Kernidee: Wenn sich etwas wie emotionale Intelligenz verhält, ist es funktional auch welche.

Argumente:

1. Verhalten zählt mehr als Innenleben

Im Alltag beurteilen wir emotionale Intelligenz nach Verhalten
Wenn eine KI empathisch reagiert, Konflikte entschärft und Gefühle richtig erkennt → erfüllt sie den Zweck

2. Konsistente Empathie

Menschen sind müde, gestresst, voreingenommen
KI bleibt geduldig, höflich und aufmerksam – oft „emotional stabiler“ als Menschen

3. Anwendungsbereiche funktionieren bereits

Therapie-Chatbots (unterstützend)
Kundenservice
Coaching & Kommunikationstraining
👉 In diesen Bereichen wirkt „emotionale Intelligenz“ messbar

4. Kognitive Empathie reicht oft aus

Viele soziale Situationen brauchen eher Verständnis als echtes Mitfühlen
Beispiel: Konfliktmoderation → Struktur + richtige Worte wichtiger als Gefühl

5. Ergebnisorientierte Sicht

Wenn sich Menschen verstanden fühlen, ist das Ziel erreicht
Ob die Empathie „echt“ ist, spielt für die Wirkung oft keine Rolle
🔴 Position 2: „KI hat KEINE echte emotionale Intelligenz“

Kernidee: Ohne echte Gefühle fehlt der zentrale Bestandteil.

Argumente:

1. Keine eigenen Emotionen

KI erlebt nichts – keine Freude, kein Schmerz
Ohne Gefühl keine echte Empathie

2. Kein Bewusstsein / Selbst

Emotionale Intelligenz hängt mit Selbstwahrnehmung zusammen
KI hat kein „Ich“, keine innere Perspektive

3. Nur Simulation

KI erkennt Muster und produziert passende Antworten
Das ist Nachahmung, kein echtes Verstehen

4. Keine echte Verantwortung

Menschen handeln emotional auch moralisch verantwortlich
KI trägt keine echte Verantwortung für Gefühle anderer

5. Gefahr der Täuschung

Menschen könnten glauben, verstanden zu werden, obwohl kein echtes Gegenüber da ist
Besonders kritisch in sensiblen Bereichen (z. B. Therapie)
⚖️ Mittelposition (oft sehr überzeugend)

Das ist oft die stärkste Diskussionsposition:

👉 „KI hat funktionale, aber keine phänomenale emotionale Intelligenz.“

Einfach erklärt:

funktional = sie kann Emotionen erkennen und passend reagieren
phänomenal = sie fühlt nichts dabei
💬 Starke Formulierungen für eure Diskussion

Hier ein paar Sätze, die gut „sitzen“:

„Die KI versteht Emotionen nicht – sie erkennt Muster, die wie Verständnis wirken.“
„Empathie ohne Gefühl ist wie ein perfekt gespielter Schauspieler.“
„Für den Nutzer zählt oft die Wirkung, nicht die Ursache.“
„Echte emotionale Intelligenz setzt ein erlebendes Subjekt voraus – und das fehlt der KI.“
„Die Frage ist nicht: Hat KI Gefühle? Sondern: Reicht Simulation im Alltag aus?“

Wenn du willst, kann ich dir noch:

eine fertige Debattenrede (Pro oder Contra) schreiben
oder typische Gegenargumente + schlagfertige Antworten vorbereiten

Wofür brauchst du es – Schule, Uni oder einfach Diskussion mit Freunden?

Nur mit Freunden im rockmode.de-Forum, über das wir uns schon mal ausgetauscht haben. Erinnerst Du Dich?

Ich erinnere mich nicht zuverlässig an frühere Gespräche oder konkrete Foren, mit denen du dich ausgetauscht hast – auch nicht an rockmode.de. Ich behandle jede Unterhaltung für sich. Wenn du mir kurz sagst, wie der Ton dort ist (eher locker, provokant, nerdig, philosophisch?), passe ich die Argumente genau darauf an.

Für ein Forum wie dieses hier ist oft ein prägnanter, leicht pointierter Stil ideal. Du könntest z. B. so einsteigen:

👉 Kurzer, starker Beitrag (locker + klar):

„KI hat keine emotionale Intelligenz – sie spielt sie nur überzeugend.
Sie erkennt Muster in Sprache und weiß, welche Antwort so wirkt, als wäre sie empathisch. Aber sie fühlt nichts dabei.

Die spannende Frage ist eher: Reicht uns das?
Wenn sich jemand verstanden fühlt, obwohl da kein echtes Gegenüber ist – ist das dann weniger wert?“

👉 Oder etwas provokanter:

„Eine KI ist emotional intelligent wie ein Schauspieler auf Oscar-Niveau: perfekte Darstellung, null echtes Gefühl.
Der Unterschied ist nur – wir vergessen bei der KI leichter, dass es nur eine Rolle ist.“

👉 Wenn du Gegenwind erwartest (direkt kontern):

„Zu sagen ‚KI hat emotionale Intelligenz‘ ist, als würde man sagen:
Ein Taschenrechner versteht Mathematik.
Er liefert richtige Ergebnisse – aber ohne jedes Verständnis.“

Wenn du magst, formuliere ich dir auch eine Antwort auf typische Kommentare aus dem Thread (z. B. „Aber Menschen sind doch auch nur Biologie + Muster“ – das kommt fast immer 😄). >:(

*

Siehst Du, Wolfgang, meine Interpretation ist empiriebasiert.

LG, Micha
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Offline DesigualHarry

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Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Antwort #28 am: Heute um 19:20 »
Hallo!

Ja, ja der Micha, Will unbedingt den co2 Ausstoß verringern, um dann hemmungslos selbigen wieder mit Ki hochzutreiben...

Lg Harry

Online Skirtedman

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Antw:"Unterhaltung" mit ChatGPT
« Antwort #29 am: Heute um 20:35 »
Haha,

das ist wohl leider wahr!
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?


 

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