Autor Thema: Tragegelegenheiten  (Gelesen 751 mal)

Offline Skirt-Man

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« Antwort #15 am: Gestern um 18:57 »
Ich bin in Form von Arbeit bei Dir Cephalus. Dort herrscht Hosenzwang und das werde ich auch nicht ändern.
Bin da durch Ketten, Ringe und die Fingernägel schon akzeptierter Quoten Exote.

Wenn ich nach der Arbeit nur mal schnell was einkaufen will, dann ziehe ich mich auch nicht extra um.

Ansonsten habe ich aber ein sehr aktives Leben, wo ich meinen Kleidungsstil dann berockt tragen kann.
Sei es Essen gehen, Treffen mit Freunden, Konzerte usw.
Bin aber auch nicht der Bunte Typ und vor allem nicht für Extrem Chic, also reichen mir diese Möglichkeiten.

Ausgefallenes trage ich dann wie Timper auf besonderen Events, wo sich keiner um das Outfit scherrt.
Das kann man dann rumlaufen, wie man möchte.
Mfg Andi

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Offline cephalus

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Antw:Tragegelegenheiten
« Antwort #16 am: Gestern um 19:45 »
.../ . Ich frage mich höchstens könnte/würde eine Frau das zu dieser Gelegenheit tragen?

Frauen tragen ja heutzutage überwiegend Hosen, - mit dieser Überlegung schränkst du dich wieder ein...

Ja, Peter,
schon richtig. Ich habe eigentlich auch primär gemeint, was könnte eine Frau in den Situationen Tragen, ohne irgendwie deplatziert zu erscheinen. Aber natürlich kann eine Frau immer richtig und angepasst gekleidet wirken mit einer Hose. Ein Rock ist tendenziell mittlerweile auch für eine Frau ein Statement.

Vwemutlich passt mein Leben nicht zu meiner Kleidungsvorliebe. :(

Ich glaube, das ist ein relativ normales Problem von relativ normalen Leuten.
Mit Frau-Haus-Kind verläuft das Leben eben mal viel linearer und simpler, als wenn man ein Single Paradiesvogel ist, der täglich seine Gelegenheiten für tolle Outfits am Weinstand oder bei irgendwelchen Vernissagen findet.

Ja, das Problem mit der Normalität.
Manchmal ändert sich das Leben von selbst, wird begrenzter strukturierter und enger, ohne, dass man viel bewusst ändert.

Der Rückweg ist schwieriger.

Wenn ich seit meinem Studium rechne, während dem fast jeder Abend mit Programm, Freunden oder Kommilitonen gefüllt war, ging es sukzessive bergab.

Studienkontakte lösen sich auf, Freunde bekommen Kinder und ziehen sich in ihre Famie zurück und dann kommt die eigene feste Partnerschaft und eigene Kinder.

Und dadurch schwinden auch die Aktivitäten, weil ich gelernt hatte, meistens mit irgendjemand etwas zu unternehmen.

Ganz ehrlich habe ich keine Ahnung, was es gibt, was ich will, und sollte ich bei mühsamer Recherche etwas finden, dann müsste ich mich noch aufraffen, wenn nach Arbeit die gemütliche Couch mit Familie wartet.

Ja, zum Schwimmen gehe ich häufig - Außer für den kurzen Weg, nicht der perfekte Ort für Röcke oder Kleider. ::)
Ja, ich bin selbst schuld kaum Gelegenheiten für Röcke zu haben, aber der Aufwand.
Und ganz einfach, ich könnte auch in der Arbeit, ich mag nur nicht, es käme mir unpassend vor.

Also, genug gejammert


Offline high4all

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Antw:Tragegelegenheiten
« Antwort #17 am: Gestern um 20:11 »
Also, genug gejammert
Das finde ich auch! :P

Schreibe doch lieber über positive Dinge. Auch wenn das in der deutschen DNA unterrepräsentiert zu sein scheint.

Meine Looks für den örtlichen Supermarkt werden durchaus bemerkt und manchmal kommen die Komplimente mit zeitlichem Abstand an ganz anderen Orten.

Oder sie kommen sofort. So am Donnerstag bei einer Begegnung im Treppenhaus nach einer Sporteinheit. Weil ich in einem bunten Kleid einfach gut angezogen war. Isso! 8)
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Offline Skirt-Man

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« Antwort #18 am: Heute um 06:44 »
Als ich meine Frau kennenlernte, war das Motorrad fahren und die Festivals eine Feste Beschäftigung.

Sie ist zum Glück mitgezogen und so konnte ich meinen Stamm an Freunden (wovon einige schon eher Familie sind) behalten.
Irgendwann kamen die Kinder und auch dann haben wir die sozialen Kontakte weiter gepflegt, gerade weil eher Familie. Die Kids konnten wir dadurch in einem super Umfeld groß ziehen, weil sie immer beschützt, aber unter Menschen, waren.
Beim Tod meiner Frau, hat mir gerade das Setting sehr geholfen.

Jetzt fast fünf Jahre nach meinem Reset. Gehe ich gestärkter durchs Leben und bleibe weiterhin auf meinem Weg und über mangelnde Wochenendbeschäftigung kann ich mich nicht beschweren.
Eher über manchmal sich überschneidende Termine.

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Offline Skirt-Man

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« Antwort #19 am: Heute um 06:47 »
... Auch wenn das in der deutschen DNA unterrepräsentiert zu sein scheint.


Merke ich auch immer mehr.
Dabei ist der Weg ohne meckern, gerade der Weg zu einem Glücklichen Leben.

Oder wie sagte ein Schwedisches Mädel: "Ich mache die Welt, wie sie mir gefällt."
Mfg Andi

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Offline MAS

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« Antwort #20 am: Heute um 09:30 »
.../ . Ich frage mich höchstens könnte/würde eine Frau das zu dieser Gelegenheit tragen?

Frauen tragen ja heutzutage überwiegend Hosen, - mit dieser Überlegung schränkst du dich wieder ein...
LG
Peter

Genau der Gedanke kam mir auch. Ich denke, es sind ganz unterschiedliche Situationen, in denen sich Männer und Frauen in Bezug auf Kleidung befinden. Während Frauen Kleider und Röcke von klein auf kennen und eher als förmliche oder aber besonders chique oder aber sommerlich-luftige Kleidung empfinden, aber eben für den normalen Alltag lieber Hosen wählen, sind Röcke und Kleider für Männer entweder ein NoGo oder eben etwas, das man sich endlich erobert hat und nun auch tragen möchte, wann immer es geht. Deswegen würde die Frage, was eine Frau in einer gegebenen Situation tragen würde, zu der Antwort führen: Hosen! Und sich danach zu richten würde für uns die Gelegenheiten, Röcke und Kleider zu tragen eher minimieren.

LG, Micha
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Offline MAS

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« Antwort #21 am: Heute um 09:33 »
Ein Rock ist tendenziell mittlerweile auch für eine Frau ein Statement.

Das sagte mal eine Kollegin, als wir beide in ähnlichem Rock und Stiefeletten gekleidet waren: "Kurzer Rock und Halbstiefel sind schon ein Statement!" Und wahrscheinlich meinte sie damit nicht nur mich.

LG, Micha
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Offline MAS

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« Antwort #22 am: Heute um 09:41 »
Man muss den Arsch hoch bekommen um am Leben teilzunehmen.

Ja, ein Bekannter sagte mir gestern, seit dem Tod seiner Frau habe er sich mehr und mehr zurückgezogen. Ich meinte, das solle gerade nicht sein. Er stimmte mir zu, aber es war halt so bei ihm.

Eine Seniorstudentin erzählte mir von einer App, in die sich Menschen eintragen, die etwas unternehmen wollen, aber nicht alleine und so Leute suchen, die mitmachen wollen. So haben sie und ihr Mann schon an Aktivitäten teilgenommen, von denen sie vorher nicht gewusst hätten, dass es die gibt. Und sie hätten immer wieder interessante und nette Menschen kennengelernt.

Ich brauche das aber nicht, sondern bin froh, mal keinen Abendtermin zu haben.

LG, Micha
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Offline Timper

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« Antwort #23 am: Heute um 10:53 »
Als ich meine Frau kennenlernte, war das Motorrad fahren und die Festivals eine Feste Beschäftigung.

Sie ist zum Glück mitgezogen und so konnte ich meinen Stamm an Freunden (wovon einige schon eher Familie sind) behalten.
Irgendwann kamen die Kinder und auch dann haben wir die sozialen Kontakte weiter gepflegt, gerade weil eher Familie. Die Kids konnten wir dadurch in einem super Umfeld groß ziehen, weil sie immer beschützt, aber unter Menschen, waren.
Beim Tod meiner Frau, hat mir gerade das Setting sehr geholfen.

Jetzt fast fünf Jahre nach meinem Reset. Gehe ich gestärkter durchs Leben und bleibe weiterhin auf meinem Weg und über mangelnde Wochenendbeschäftigung kann ich mich nicht beschweren.
Eher über manchmal sich überschneidende Termine.

Man muss den Arsch hoch bekommen um am Leben teilzunehmen.

Nicht selten schrumpft die Welt von Paarbeziehungen zusammen auf einen kleinen Kreis von Familie oder jenen die auch auch Kinder haben. Ändert sich dann plötzlich die Situation stellt man fest das man sich schon selber darum kümmern muss um am Leben teilzunehmen. Es ist ein Irrtum zu glauben das man von der Couch abgeholt wird. Ich höre immer wieder von Bekannten „ fährst du da alleine hin?“. Ja na klar. Warum nicht? Ich plane meine We  Abende selber , gehe unabhängig von anderen dahin, fahre eigenständig zu den kommenden Festivals. Wer meine Interessen nicht teilt lässt es eben. Ich warte nicht auf andere. Da kann man bis zum Grab warten. Würde ich das machen würde ich das Leben verpassen.
Und da spielt das Thema Klamotten keine große Rolle. Das ist dann nur ein zusätzliches Plus.
Das ist ein Grundsatzthema.
Würde ich warten würde ich dieses Jahr nicht zum WGT, nicht zum Mera Luna, nicht zum Stella Nomine kommen. Die großen Highlights im Sommer.
Und von den vielen anderen kleinen Konzerten und Partys will ich gar nicht reden.
Und letztlich habe ich viele lockere Bekanntschaften kennen gelernt die man hier und da öfters trifft. Heute Abend zb.
Natürlich gehen Interessen immer auseinander, mich interessiert Fußball überhaupt nicht,  mit Paaren und ihren Kindern kann ich nichts anfangen usw.
Wenn das nicht passt muss man eigene Wege gehen. Wäre natürlich schon gut mit anderen was auf die Beine zustellen aber man muss eben wissen was für einen selbst wichtig und richtig ist.
An erster Stelle muss immer das eigene Leben stehen. Das ist ein Grundsatz!
In der Regel hat alles Vor und Nachteile. Manches kann man kaum beeinflussen. Aber was man beeinflussen kann sollte man nutzen. Zeit verlieren sollte man nicht. Davon hat man im Leben zu wenig.
Und deswegen freue ich mich schon auf das WGT. Und werde wahrscheinlich ein paar bekannte Gesichter treffen.
Auch ein Festival ( in schwarz mit Röcke) geht alleine.

Im übrigen glaube ich das man nach einer gewissen Zeit als Single immer weniger bereit ist Kompromisse anderen gegenüber zu machen. Meine Erfahrung ist das es immer auf lästige Diskussionen hinausläuft und man sich ggf nicht wohl fühlt oder sich fragt ob das richtig war.
Kennt das noch jemand?
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Schwarz ist bunt genug! :-)
Bis es was Dunkleres gibt, als Schwarz trage ich Schwarz!


 

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