Wortverständnisse
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20. Juni 2019 23:12
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Neuestes Mitglied: Paul1019FFM
   
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Autor Thema: Wortverständnisse  (Gelesen 4280 mal)
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MAS
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Toleranz ist gut, Respekt ist besser!


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« am: 07. Dezember 2018 19:11 »

Wo ist denn jetzt das Problem?

Das Problem liegt am ehesten in den unterschiedlichen Wortverständnissen, denke ich.

Wir haben ja schon festgestellt, dass unter Wörtern wie "queer" oder "crossdresser" recht unterschiedliches Verstanden wird.

Das ist so in etwa wie in der Erzählung einer Sekretärin der Uni, in der ich studiert habe. Sie erzählte, sie habe in einem Urlaub in Bayern mit ihren damals noch kleinen Kindern für die Kinder Dunkelbier bestellt. Hinterher habe sie sich darüber gewundert, dass die Kinder so angeheitert waren. Sie habe das Dunkelbier probiert und festgestellt, dass da Alkohol drin war.
Tja: Ein Dunkelbier oder Dunkles in Bayern ist ein untergäriges Vollbier mit um die 5% Alkohol, ein Dunkelbier in Bayern ist ein unter- oder obergäriges, alkoholfreies oder auch schwach alkoholisches ( um die 2%) Malzgetränk. Beide sind eben dunkelbraun in der Farbe.

Die Frage, ob man kleinen Kindern Dunkelbier zu trinken geben soll, hängt also zum einen davon ab, was man unter "Dunkelbier" versteht und natürlich auch von dem Verhältnis zu Alkohol. Der Wirt in Bayern scheint sich über die Bestellung auch nicht gewundert zu haben, dass dann die Sekretärin auch verwunderte.



Lieber Harry,

ich glaube nicht, dass Joe Dich zu irgendeiner Identität überreden möchte, die Du nicht willst und nicht bist.

Und was Gregors und meine Grundsatzerklärung angeht: Darin habt Ihr beide und alle hier Platz, so wie Ihr seid bzw. wir alle sind.

Wer sich etwas "queerer" fühlt, fühlt sich von den "Normalos" bevormundet und wer sich "normaler" fühlt, fühlt sich von den "Queers" bevormundet. Was soll das denn bringen? Beide Seiten und alle dazwischen oder links, rechts, oberhalb oder unterhalb davon sollten sich doch einfach gegenseitig respektieren und ihre eigenen Meinungen zwar zur Diskussion stellen, aber niemandem aufdrängen. Man kann immer von anderen Positionen lernen, wenn man will. Und man kann sich einigeln, wenn man will. Die Entscheidung liegt bei jedem von uns selbst.

LG, Micha
« Letzte Änderung: 07. Dezember 2018 19:11 von MAS » Gespeichert

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DesigualHarry
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« Antworten #1 am: 07. Dezember 2018 22:42 »

Hallo!

Schön und gut lieber Michael...

Aber warum bezeichnest du selber dann andere Leute sie seien "nicht ganz dicht" wenn sie Schimpfwörter benutzen? Wo bleibt da dein gegenseitiger Respekt? Du machst im selben Augenblick ja das gleiche, wie die, die andere mit Schimpfwörter anreden. Hört dein Respekt bei schlechten Leuten auf?

Im übrigen Respektiere ich Joe und auch Hajo, es dreht sich nur um das winzig kleine Wort, Wir,(und nicht über queer, dass du wohl missverstehst) dass sie im queer Thread verwendeten. Das wir empfinde ich in diesem Fall als Eingriff in meine Freiheit. Wenn sie über sich selber  In der Ich Form reden, finde ich dass doch in Ordnung was sie über sich selber schreiben.
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MAS
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« Antworten #2 am: 07. Dezember 2018 23:05 »

Hallo!

Schön und gut lieber Michael...

Aber warum bezeichnest du selber dann andere Leute sie seien "nicht ganz dicht" wenn sie Schimpfwörter benutzen? Wo bleibt da dein gegenseitiger Respekt? Du machst im selben Augenblick ja das gleiche, wie die, die andere mit Schimpfwörter anreden. Hört dein Respekt bei schlechten Leuten auf?

Im übrigen Respektiere ich Joe und auch Hajo, es dreht sich nur um das winzig kleine Wort, Wir,(und nicht über queer, dass du wohl missverstehst) dass sie im queer Thread verwendeten. Das wir empfinde ich in diesem Fall als Eingriff in meine Freiheit. Wenn sie über sich selber  In der Ich Form reden, finde ich dass doch in Ordnung was sie über sich selber schreiben.

Lieber Harry,

zum ersten Absatz:
Keine Toleranz der Intoleranz! Wer Wörter wie "Homosexueller", "Queer", "Jude", "Muslim", "Christ", "Pole", "Yugo", "Deurtscher" "Schwarzer", "Spaghettifresser", "Kartoffel" oder welche Selbstbezeichnung einer Gruppe von Menschen, die per se nichts Schlechtes tun, als Schimpfwort benutzt, beleidigt und verletzt diese Menschen. Wer ein Respekt dafür fordert, unschuldige Menschen beleidigen oder verletzen zu fordern, ist nicht weit davon entfernt, auch Respekt vor körperlicher Gewalt zu fordern.
Und wer eine beleidigende Fremdbezeichnung für andere Menschen benutzt, wie "Schwuchtel", "Polake", "Fiji", "Mohammedaner", "Nigger", "Spaghettifresser", "Kartoffel", "Kümmeltürke", "Langnase" usw. welches Recht hätte ein solcher Mensch, Respekt zu verlangen?
Wohl gemerkt, es geht nicht darum, dass ich meinte, man dürfe keine Schimpfwörter benutzen. Ich meine nur, man darf nicht die Bezeichung einer Menschengruppe, die sich per se nichts hat zu Schulden kommen lassen, als Schimpfwort benutzen. Was würdest Du fühlen, wenn jemand das Wort "Österreicher" als Schimpfwort benutzen würde?


Zum zweiten Ansatz:
Ja, da magst Du recht haben. Mich wundert dennoch die Vehemenz des Widerspruchs. Wäre der auch so erfolgt, wenn jemand gekommen wäre und behauptet hätte, wir seien doch alle irgendwie Schotten?
Man kann doch auch einfach sagen: Ich fühle mich nicht mitgemeint. Ich emfinde mich nicht als Queer.
Kann es sein, dass Du Dich durch die Bezeichnung "Queer" beleidigt fühlst? Wohl gemerkt: Joe hat das Wort nicht als Schimpfwort benutzt.


LG, Micha
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« Antworten #3 am: 07. Dezember 2018 23:46 »

Also ich finde diese Zerstückelung von Diskussionsfäden kontraproduktiv. Zum Beispiel beginnt dieser abgeschnittene Thread obeb mit einer Frag von mir auf ein Posting, aber kein Link verweist auf dieses Posting. Alos kann niemand mehr den Zusammenhang des Ursprungsthreads rekonstruieren.

Lasst das lieber bleiben und kehrt zum alten System zurück!

LG, Micha
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steffish
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im Rock


« Antworten #4 am: 08. Dezember 2018 09:50 »

Also ich finde diese Zerstückelung von Diskussionsfäden kontraproduktiv. Zum Beispiel beginnt dieser abgeschnittene Thread obeb mit einer Frag von mir auf ein Posting, aber kein Link verweist auf dieses Posting. Alos kann niemand mehr den Zusammenhang des Ursprungsthreads rekonstruieren.

Lasst das lieber bleiben und kehrt zum alten System zurück!

LG, Micha
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Barefoot-Joe
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« Antworten #5 am: 08. Dezember 2018 13:17 »

Hallo Micha,

Zitat
ich glaube nicht, dass Joe Dich zu irgendeiner Identität überreden möchte, die Du nicht willst und nicht bist.

Natürlich nicht, das wäre doch auch vollkommen sinnfrei. Es ging darum, wie andere uns sehen - dass "queer" eben generell als Ausdruck für nicht heteronormative Präsentation verwendet wird und deshalb auch die Männer darunter gesehen werden, die einfach nur einen Rock tragen. Gregor (oder Harry?) hat sich eben am Begriff gestört, weil der Begriff auch in sexuellen Kontexten erwendet wird und er sich nicht als queer sieht - was völlig verständlich und legitim ist. Es ist einfach ein generelles Problem: Die Etiketten werden von anderen vergeben, ob sie uns gefallen oder nicht.

Zitat
Wer sich etwas "queerer" fühlt, fühlt sich von den "Normalos" bevormundet und wer sich "normaler" fühlt, fühlt sich von den "Queers" bevormundet. Was soll das denn bringen?

Nichts außer Ärger und Streit. Ich sehe aber auch nicht, dass jemand einen anderen bevomundet - was ich sehe (und bitte korrigiert mich, wenn ich es falsch sehe) ist, dass sich einzelne davon betroffen fühlen, dass andere mehr tun als nur den Rock anzuziehen und mit ihnen deshalb nicht in einen Topf geworfen werden wollen.

Zitat
Beide Seiten und alle dazwischen oder links, rechts, oberhalb oder unterhalb davon sollten sich doch einfach gegenseitig respektieren und ihre eigenen Meinungen zwar zur Diskussion stellen, aber niemandem aufdrängen.

Das ist meiner Meinung nach auch der Fall.

Es ist auch kein Problem der Sender, es ist ein Problem der Empfänger. Das ist in etwa so, als würde man mit einer Gruppe radfahren gehen und will einfach nur gemütlich mitfahren, hat aber ein paar Enthuasiasten dabei, die gerne vorausfahren und sich nicht nur über Radfahren, sondern auch über Helme, Zeiten, Ernährung, Kleidung, Rennen usw. austauschen. Man respektiert sich zwar untereinander, aber die Enthuasiasten bilden eine eigene Gruppe in der Gruppe, zu der man nicht gehört und auch nicht gehören will. Sie bedrängen den Gelegenheitsfahrer auch nicht, mehr zu machen oder schneller zu fahren, aber er fühlt sich alleine durch ihre Präsenz unwohl und hätte sie lieber nicht in der Gruppe, weil sie nicht zu seinen Vorstellungen einer gemütlichen, entspannten Tour passen.

Ergänzung: Was das "Wir" angeht. Da kann ich deinen Absatz dazu nur unterschreiben. Auch mich hat die Vehemenz des Widerspruchs irritiert, denn in vielen Beiträgen nehmen die Autoren ja so Bezug auf unsere Gruppe ohne dass gleich zu Fackeln und Mistgabeln gegriffen wird Wink  Wenn ich schreiben will, wie andere die Männer im Rock sehen, kann ich schlecht "Ich" schreiben, das geht eben nur mit "Wir". Smiley
« Letzte Änderung: 08. Dezember 2018 13:26 von Barefoot-Joe » Gespeichert

Ich bin ein Mensch mit Irritationshintergrund.

Normality is a paved road: it’s comfortable to walk, but no flowers grow. - Vincent van Gogh
Jo 7353
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« Antworten #6 am: 08. Dezember 2018 16:16 »

Keine Toleranz der Intoleranz! Wer Wörter wie "Homosexueller", "Queer", "Jude", "Muslim", "Christ", "Pole", "Yugo", "Deurtscher" "Schwarzer", "Spaghettifresser", "Kartoffel" oder welche Selbstbezeichnung einer Gruppe von Menschen, die per se nichts Schlechtes tun, als Schimpfwort benutzt, beleidigt und verletzt diese Menschen.
Wie ist das mit dem Wort "Fundamentalist"?

Und wer eine beleidigende Fremdbezeichnung für andere Menschen benutzt, wie "Schwuchtel", "Polake", "Fiji", "Mohammedaner", "Nigger", "Spaghettifresser", "Kartoffel", "Kümmeltürke", "Langnase" usw. welches Recht hätte ein solcher Mensch, Respekt zu verlangen?
Inwiefern "Mohamedaner" für die Anhänger Mohameds eine Beleidigung darstellt, ist mir nicht klar.

Des weiteren kann man der Meinung sein, daß man jedem Menschen, selbst dem widerlichsten, ein Mindestmaß an Respekt zeigen sollte, quasi als menschlichem Grundrecht.

Gruß,
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« Antworten #7 am: 08. Dezember 2018 19:41 »

Keine Toleranz der Intoleranz! Wer Wörter wie "Homosexueller", "Queer", "Jude", "Muslim", "Christ", "Pole", "Yugo", "Deurtscher" "Schwarzer", "Spaghettifresser", "Kartoffel" oder welche Selbstbezeichnung einer Gruppe von Menschen, die per se nichts Schlechtes tun, als Schimpfwort benutzt, beleidigt und verletzt diese Menschen.
Wie ist das mit dem Wort "Fundamentalist"?

Und wer eine beleidigende Fremdbezeichnung für andere Menschen benutzt, wie "Schwuchtel", "Polake", "Fiji", "Mohammedaner", "Nigger", "Spaghettifresser", "Kartoffel", "Kümmeltürke", "Langnase" usw. welches Recht hätte ein solcher Mensch, Respekt zu verlangen?
Inwiefern "Mohamedaner" für die Anhänger Mohameds eine Beleidigung darstellt, ist mir nicht klar.

Des weiteren kann man der Meinung sein, daß man jedem Menschen, selbst dem widerlichsten, ein Mindestmaß an Respekt zeigen sollte, quasi als menschlichem Grundrecht.

Gruß,
Jo

Lieber Jo,

"Fundamentalist" ist ursprünglich eine Selbstbezeichnung von Christen, die 1910 in "5 fundamentals of faith" formuliert haben. Davon abgeleitet eine Kategoriesierung von Menschen, die ihrem Glauben/ihrer Weltanschauung bestimmte Fundamente als nicht diskutierbar und auslegbar zugrunde legen. Das Wort wird indes auch als Kampfbegriff verwendet, um besonders engstirnige Menschen zu bezeichnen. Manchmal identifizieren sich die so Bezeichneten damit, manchmal nicht.
Übrigens wurde auch mit in einer religionspsychologischen Interviewanalyse ein in Teilen hoher Fundamentalismuswert zugesprochen. Ich muss die Analyse aber erst mal ganz lesen, um das richtig einordnen zu können.

"Mohammedaner" ist nicht unbedingt eine Beleidigung, aber wird von den meisten Muslimen abgelehnt, weil sie sagen, dass "Christen" sich so als "Christen" bezeichnen, weil sie Christus als Gott verehren, sie selber aber Muhammad nicht als Gott verehren und deshalb nicht "Mohammedaner" genannt werden möchten. Ich selber denke, man könnte sie trotzdem so bezeichnen, weil als "Muslime" ja Menschen bezeichnet werden, die sich Gott hingeben, was ja z.B. auf Juden und Christen genau so zutrifft, aber eben die Muslime im engeren Sinn Muhammad als letzten Gesandten Gottes verehren, was Juden und Christen nicht tun. Aber wenn sie sich lieber als "Muslime" (im engeren Sinne) bezeichnen, das respektiere ich das. 

Einen Respekt als Mensch hat jeder verdient, da gebe ich Dir Recht! Es geht mir eher darum, dass ein Mensch, der Menschen beleidigt oder verletzt, indem er ihre Selbstbezeichnung oder auch einge Fremdbezeichung für sie als Schimpfwort benutzt, nicht erwarten darf, dass diese Verhaltensweise oder er für diese Verhaltensweise respektiert wird.
 
LG, Micha
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« Antworten #8 am: 08. Dezember 2018 19:45 »

Hallo Micha,

Zitat
ich glaube nicht, dass Joe Dich zu irgendeiner Identität überreden möchte, die Du nicht willst und nicht bist.

Natürlich nicht, das wäre doch auch vollkommen sinnfrei. Es ging darum, wie andere uns sehen - dass "queer" eben generell als Ausdruck für nicht heteronormative Präsentation verwendet wird und deshalb auch die Männer darunter gesehen werden, die einfach nur einen Rock tragen. Gregor (oder Harry?) hat sich eben am Begriff gestört, weil der Begriff auch in sexuellen Kontexten erwendet wird und er sich nicht als queer sieht - was völlig verständlich und legitim ist. Es ist einfach ein generelles Problem: Die Etiketten werden von anderen vergeben, ob sie uns gefallen oder nicht.

Zitat
Wer sich etwas "queerer" fühlt, fühlt sich von den "Normalos" bevormundet und wer sich "normaler" fühlt, fühlt sich von den "Queers" bevormundet. Was soll das denn bringen?

Nichts außer Ärger und Streit. Ich sehe aber auch nicht, dass jemand einen anderen bevomundet - was ich sehe (und bitte korrigiert mich, wenn ich es falsch sehe) ist, dass sich einzelne davon betroffen fühlen, dass andere mehr tun als nur den Rock anzuziehen und mit ihnen deshalb nicht in einen Topf geworfen werden wollen.

Zitat
Beide Seiten und alle dazwischen oder links, rechts, oberhalb oder unterhalb davon sollten sich doch einfach gegenseitig respektieren und ihre eigenen Meinungen zwar zur Diskussion stellen, aber niemandem aufdrängen.

Das ist meiner Meinung nach auch der Fall.

Es ist auch kein Problem der Sender, es ist ein Problem der Empfänger. Das ist in etwa so, als würde man mit einer Gruppe radfahren gehen und will einfach nur gemütlich mitfahren, hat aber ein paar Enthuasiasten dabei, die gerne vorausfahren und sich nicht nur über Radfahren, sondern auch über Helme, Zeiten, Ernährung, Kleidung, Rennen usw. austauschen. Man respektiert sich zwar untereinander, aber die Enthuasiasten bilden eine eigene Gruppe in der Gruppe, zu der man nicht gehört und auch nicht gehören will. Sie bedrängen den Gelegenheitsfahrer auch nicht, mehr zu machen oder schneller zu fahren, aber er fühlt sich alleine durch ihre Präsenz unwohl und hätte sie lieber nicht in der Gruppe, weil sie nicht zu seinen Vorstellungen einer gemütlichen, entspannten Tour passen.

Ergänzung: Was das "Wir" angeht. Da kann ich deinen Absatz dazu nur unterschreiben. Auch mich hat die Vehemenz des Widerspruchs irritiert, denn in vielen Beiträgen nehmen die Autoren ja so Bezug auf unsere Gruppe ohne dass gleich zu Fackeln und Mistgabeln gegriffen wird Wink  Wenn ich schreiben will, wie andere die Männer im Rock sehen, kann ich schlecht "Ich" schreiben, das geht eben nur mit "Wir". Smiley


Bin gespannt auf Harrys Antwort, Joe.

Man könnte die beiden Parteien von Rockträgern aber auch statt mit Fahrradfahrern unterschiedlichen Enthusiasmusses von Fahrradfahren reden, die in verschiedene Richtungen fahren wollen, die einen nach links, die anderen nach rechts (nicht unbedingt politisch gemeint) oder so. Das scheint mir hier eher der Fall zu sein. Enthusiastisch sind sie beide, aber für verschiedene Lesarten des Rocktragens. Das ist wie bei traditionellen und liberalen Religiösen. Da müssen nicht die einen religiöser oder frömmer sein als die anderen, sondern sie interpretieren ihre Religion unterschiedlich.

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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #9 am: 08. Dezember 2018 20:10 »

Einfacher ausgedrückt:

Wir ziehen alle an einem Strang, aber in verschiedene Richtungen.
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Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,11)

Never be limited by other people's limited imaginations. (Dr. Mae Jemison)
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« Antworten #10 am: 08. Dezember 2018 21:38 »

Einfacher ausgedrückt:

Wir ziehen alle an einem Strang, aber in verschiedene Richtungen.

Das nennt man dann "Tausziehen"! Grin

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« Antworten #11 am: 12. Dezember 2018 22:09 »

Keine Toleranz der Intoleranz! Wer Wörter wie "Homosexueller", "Queer", "Jude", "Muslim", "Christ", "Pole", "Yugo", "Deurtscher" "Schwarzer", "Spaghettifresser", "Kartoffel" oder welche Selbstbezeichnung einer Gruppe von Menschen, die per se nichts Schlechtes tun, als Schimpfwort benutzt, beleidigt und verletzt diese Menschen.
Wie ist das mit dem Wort "Fundamentalist"?
"Fundamentalist" ist ursprünglich eine Selbstbezeichnung von Christen, die 1910 in "5 fundamentals of faith" formuliert haben. Davon abgeleitet eine Kategoriesierung von Menschen, die ihrem Glauben/ihrer Weltanschauung bestimmte Fundamente als nicht diskutierbar und auslegbar zugrunde legen. Das Wort wird indes auch als Kampfbegriff verwendet, um besonders engstirnige Menschen zu bezeichnen. Manchmal identifizieren sich die so Bezeichneten damit, manchmal nicht.
Übrigens wurde auch mit in einer religionspsychologischen Interviewanalyse ein in Teilen hoher Fundamentalismuswert zugesprochen. Ich muss die Analyse aber erst mal ganz lesen, um das richtig einordnen zu können.
Folglich sollte man auch den Begriff "fundamentalistisch" vermeiden. Wer weiß, was sich noch alles an nach dieser Logik zu vermeidenden Begriffe findet.

"Mohammedaner" ist nicht unbedingt eine Beleidigung, aber wird von den meisten Muslimen abgelehnt, weil sie sagen, dass "Christen" sich so als "Christen" bezeichnen, weil sie Christus als Gott verehren, sie selber aber Muhammad nicht als Gott verehren und deshalb nicht "Mohammedaner" genannt werden möchten. Ich selber denke, man könnte sie trotzdem so bezeichnen, weil als "Muslime" ja Menschen bezeichnet werden, die sich Gott hingeben, was ja z.B. auf Juden und Christen genau so zutrifft, aber eben die Muslime im engeren Sinn Muhammad als letzten Gesandten Gottes verehren, was Juden und Christen nicht tun.
Das war mir tatsächlich noch nicht bekannt. Mit gleicher Logik könnten auch Lutheraner, Marxisten und , wenn ich richtig informiert bin, auch Buddhisten sich beleidigt fühlen. Nun, es ist nicht der einzige Punkt, an dem die Anhänger Mohameds auffällig sind, und es passt auch in mein Bild von ihnen.

Gruß,
jo
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« Antworten #12 am: 12. Dezember 2018 23:07 »

Keine Toleranz der Intoleranz! Wer Wörter wie "Homosexueller", "Queer", "Jude", "Muslim", "Christ", "Pole", "Yugo", "Deurtscher" "Schwarzer", "Spaghettifresser", "Kartoffel" oder welche Selbstbezeichnung einer Gruppe von Menschen, die per se nichts Schlechtes tun, als Schimpfwort benutzt, beleidigt und verletzt diese Menschen.
Wie ist das mit dem Wort "Fundamentalist"?
"Fundamentalist" ist ursprünglich eine Selbstbezeichnung von Christen, die 1910 in "5 fundamentals of faith" formuliert haben. Davon abgeleitet eine Kategoriesierung von Menschen, die ihrem Glauben/ihrer Weltanschauung bestimmte Fundamente als nicht diskutierbar und auslegbar zugrunde legen. Das Wort wird indes auch als Kampfbegriff verwendet, um besonders engstirnige Menschen zu bezeichnen. Manchmal identifizieren sich die so Bezeichneten damit, manchmal nicht.
Übrigens wurde auch mit in einer religionspsychologischen Interviewanalyse ein in Teilen hoher Fundamentalismuswert zugesprochen. Ich muss die Analyse aber erst mal ganz lesen, um das richtig einordnen zu können.
Folglich sollte man auch den Begriff "fundamentalistisch" vermeiden. Wer weiß, was sich noch alles an nach dieser Logik zu vermeidenden Begriffe findet.

Nicht unbedingt, denn a) ist es eine Selbstbezeichnung und b) auch eine wissenschaftliche Kategorie. Aber man sollte es nicht verwenden, um jemanden zu beleidigen.

"Mohammedaner" ist nicht unbedingt eine Beleidigung, aber wird von den meisten Muslimen abgelehnt, weil sie sagen, dass "Christen" sich so als "Christen" bezeichnen, weil sie Christus als Gott verehren, sie selber aber Muhammad nicht als Gott verehren und deshalb nicht "Mohammedaner" genannt werden möchten. Ich selber denke, man könnte sie trotzdem so bezeichnen, weil als "Muslime" ja Menschen bezeichnet werden, die sich Gott hingeben, was ja z.B. auf Juden und Christen genau so zutrifft, aber eben die Muslime im engeren Sinn Muhammad als letzten Gesandten Gottes verehren, was Juden und Christen nicht tun.
Das war mir tatsächlich noch nicht bekannt. Mit gleicher Logik könnten auch Lutheraner, Marxisten und , wenn ich richtig informiert bin, auch Buddhisten sich beleidigt fühlen. Nun, es ist nicht der einzige Punkt, an dem die Anhänger Mohameds auffällig sind, und es passt auch in mein Bild von ihnen.

Gruß,
jo

Das Problem ergibt sich aus der Geschichte. Die heftigsten Feinde der jungen muslimischen Gemeinde waren Polytheisten. Nicht ohne grund, denn in gut biblischer Tradition (1. der 10 Gebote) griff auch Muhammad diese am heftigsten an. Nun interptetierte er den christlichen Dreieinigkeitsglauben als Polytheismus. Muslime, die sich im interrel. Dialog heute befinden, wissen, dass das eine Fehlinterpretation ist. Aber viele wissen das nicht. Die Beigesellung einer anderen Gottheit neben den einen Gott gilt Muslimen als schwerste Sünde. So tun sie alles, dem Verdacht zu entgehen, Muhammad Gott an die Seite zu stellen.

Lutheraner haben das Problem nicht, denn kein Lutheraner käme auf die Idee, jemand würde glauben, sie würden Luther als Gott vereheren. Marxisten haben das Problem auch nicht, da Gott für sie keine Rolle spielt. (Es gibt auch theistische Marxisten, aber die sehen das Problem auch nicht.) Und für Buddhisten spielt Gott (im monotheistischen Sinne) auch keine Rolle. Für sie ist der Buddha der größte aller Lehrer. Somit bezeichnen sie sich gerne nach ihm.

Ja, manche Muslime gebärden sich auffällig, andere Muslime kritisieren sie dafür. Das ist eine lange Geschichte, die Du verstehen könntest, wenn Du wolltest. Aber Du pflegst lieber das Bild, das Du Dir schon gebildet hast und findest Bestätigungen durch selektive Wahrnehmung. Es ist aber nicht alles so eindeutig, wie Du es gerne hättest.

LG, Micha
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« Antworten #13 am: 13. Dezember 2018 22:20 »

Hallo Michael,

ich mag es nicht, wenn man in meine Worte einem Sinn reinlegt, den ich gar nicht sagen will. In dieser Weise denke ich, daß die Mohamedgläubigen bemerken könnten, wie die aktuelle deutsche Sprache funktioniert, und nicht etwas, was die Sprache so nicht hergibt, reindeuteten, um sich beleidigt zu fühlen.

Nebenbei bemerkt finde ich Deine selektiven Wahrnehmungen abstoßend und alles andere als überzeugend. Wenn Deine Lieblinge nur so wären, wie Du sie gerne darstellst!

Gruß,
Jo
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« Antworten #14 am: 13. Dezember 2018 23:35 »

Hallo Michael,

ich mag es nicht, wenn man in meine Worte einem Sinn reinlegt, den ich gar nicht sagen will. In dieser Weise denke ich, daß die Mohamedgläubigen bemerken könnten, wie die aktuelle deutsche Sprache funktioniert, und nicht etwas, was die Sprache so nicht hergibt, reindeuteten, um sich beleidigt zu fühlen.

Nebenbei bemerkt finde ich Deine selektiven Wahrnehmungen abstoßend und alles andere als überzeugend. Wenn Deine Lieblinge nur so wären, wie Du sie gerne darstellst!

Gruß,
Jo

Irgendwie, Joe, habe ich es mir gedacht, dass Du den Spieß rumdrehst und mit vorwirfst, was ich an Dir feststellte.

Es geht ja nicht nur um die deutsche Sprache, sondern um die globale Sprachverwendung. Was meinst Du, wieviele Nichtmuslime weltweit das islamische Selbstverständnis so gut kennen, um die Begriffe wirklich so zu verstehen, wie sie gemeint sind? Bei Dir stelle ich jedenfalls ein Nichtverstehenwollen fest. Das Wort "Mohammedgläubige" sagt mir, dass Du provozieren willst.

Meine Lieblinge sind die Menschen, egal welchen Glaubens oder Nichtglaubens. Und Menschen sind nicht per se Heilige, sondern voller Fehler und Unzulänglichkeiten. Muslime ragen da gar nicht besonders hervor. Aber wenn jemand sie so pauschal verurteilt, wie Du das tust, dann verteidige ich sie. Das ist so wie bei den Queers. Die gehören ja auch zu Deinem Feindbild, was Du übrigens mit vielen Muslimen gemeinsam hast. Werden hier jetzt Evangelkale so pauschal von jemandem angeriffen, verteidige ich diese genau so. Oder Zeugen Jehovas oder Ostfriesen oder Russen oder wer auch immer.

Mir geht es um differenziertes Denken und um Mitgefühl mit den Menschen.

Nun erkläre doch mal den Sinn, den Du in Deine Worte hineingelegt hast.

LG, Micha
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« Antworten #15 am: 14. Dezember 2018 23:22 »

Irgendwie, Joe, habe ich es mir gedacht, dass Du den Spieß rumdrehst und mit vorwirfst, was ich an Dir feststellte.
Ich habe mich schon gefragt, ob ein System darin liegt, daß Du das, was mich an Dir stört, mir vorwirfst.

Es geht ja nicht nur um die deutsche Sprache, sondern um die globale Sprachverwendung. Was meinst Du, wieviele Nichtmuslime weltweit das islamische Selbstverständnis so gut kennen, um die Begriffe wirklich so zu verstehen, wie sie gemeint sind? Bei Dir stelle ich jedenfalls ein Nichtverstehenwollen fest. Das Wort "Mohammedgläubige" sagt mir, dass Du provozieren willst. 
"Mohamedaner" ist ein deutsches Wort. Das Wort "Mohamedgläubige" kennzeichnet für mich auch genau den Unterschied, um den es mir geht, nämlich ob man der Aussage Mohameds, daß seine Worte göttlichem Ursprung sind, glaubt oder nicht. So wie Du oben den Begriff Muslim erläutert hast, scheint er nicht recht zu passen. Für deutsche Wörter gelten die Regeln der deutschen Sprache. Wenn es eine Sprache mit globalen Sprachverständnis gibt, dann ist das Englisch, und nicht das der Briten, sondern das der Menschen, für die Englisch eine Fremdsprache ist.

Nebenbei bemerkt widerspricht es meinen Informationen über den Islam, daß es ein "islamisches Selbstverständnis" gibt. Die sind so uneinheitlich daß es zahllose sich widersprechende islamische Selbstverständnisse gibt.

Das ist so wie bei den Queers. Die gehören ja auch zu Deinem Feindbild, was Du übrigens mit vielen Muslimen gemeinsam hast.
Lass doch endlich mal die Aussagen über mich! Ich denke nicht in Deinen Kategorien.
Ich will Dich auch nicht hindern, in Moscheen für Queers zu werben.

Gruß,
Jo
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« Antworten #16 am: 14. Dezember 2018 23:27 »

Irgendwie, Joe, habe ich es mir gedacht, dass Du den Spieß rumdrehst und mit vorwirfst, was ich an Dir feststellte.
Ich habe mich schon gefragt, ob ein System darin liegt, daß Du das, was mich an Dir stört, mir vorwirfst.

Es geht ja nicht nur um die deutsche Sprache, sondern um die globale Sprachverwendung. Was meinst Du, wieviele Nichtmuslime weltweit das islamische Selbstverständnis so gut kennen, um die Begriffe wirklich so zu verstehen, wie sie gemeint sind? Bei Dir stelle ich jedenfalls ein Nichtverstehenwollen fest. Das Wort "Mohammedgläubige" sagt mir, dass Du provozieren willst. 
"Mohamedaner" ist ein deutsches Wort. Das Wort "Mohamedgläubige" kennzeichnet für mich auch genau den Unterschied, um den es mir geht, nämlich ob man der Aussage Mohameds, daß seine Worte göttlichem Ursprung sind, glaubt oder nicht. So wie Du oben den Begriff Muslim erläutert hast, scheint er nicht recht zu passen. Für deutsche Wörter gelten die Regeln der deutschen Sprache. Wenn es eine Sprache mit globalen Sprachverständnis gibt, dann ist das Englisch, und nicht das der Briten, sondern das der Menschen, für die Englisch eine Fremdsprache ist.

Nebenbei bemerkt widerspricht es meinen Informationen über den Islam, daß es ein "islamisches Selbstverständnis" gibt. Die sind so uneinheitlich daß es zahllose sich widersprechende islamische Selbstverständnisse gibt.

Das ist so wie bei den Queers. Die gehören ja auch zu Deinem Feindbild, was Du übrigens mit vielen Muslimen gemeinsam hast.
Lass doch endlich mal die Aussagen über mich! Ich denke nicht in Deinen Kategorien.
Ich will Dich auch nicht hindern, in Moscheen für Queers zu werben.

Gruß,
Jo

Ach Junge, ich gebe es auf.

Sei glücklich mit Deinen Vorurteilen, Verurteilungen, Stereotypen und Rechthabereien. Ich hoffe nur, dass sich der Schaden, den Du damit anrichtst, in Grenzen hält.

Zumindest über das Medium Forum ist glaube ich kein weiterer Dialog zwischen uns möglich. Eher gefriert die Hölle, wie Hajo zu sagen pflegte.   

Eigentlich Schade ...

Lg, Micha
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Matthias
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« Antworten #17 am: 14. Dezember 2018 23:56 »

Hier scheint sich eine Auseinandersetzung angebahnt zu haben, die nicht für alle Mitglieder interessant ist. Deshalb habe ich diesen Thread geschlossen.

Grüße
Matthias
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